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DE727400C - Verfahren zum Veredeln, insbesondere Hydrophobieren von Textilgut - Google Patents

Verfahren zum Veredeln, insbesondere Hydrophobieren von Textilgut

Info

Publication number
DE727400C
DE727400C DEI59715D DEI0059715D DE727400C DE 727400 C DE727400 C DE 727400C DE I59715 D DEI59715 D DE I59715D DE I0059715 D DEI0059715 D DE I0059715D DE 727400 C DE727400 C DE 727400C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
finishing
hydrophobing
minutes
textile material
dried
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI59715D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Arnold Brunner
Dr Georg Von Finck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI59715D priority Critical patent/DE727400C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727400C publication Critical patent/DE727400C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/152Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen having a hydroxy group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Verfahren zum Veredeln, insbesondere Hydrophobieren von Textilgut Es wurde gefunden, daß. man Textilgut veredeln, insbesondere hydrophobiemen kann, wenn dasselbe mit Lösungen vorn im Kern durch einen oder mehrere höhermolekulare aliphatische Kohlenwasserstoffreste substituierten. Ghlermethylphenolen in orlganischen Lösungsmitteln, die -außerdem noch andere Appreturmittel, wie Kunstharze, Fettsäuvemethylolamide, Wachse oder Paraffin, enthalten können, getränkt, getrocknet und zweckmäßig einer Wäxmenachbehandlungunterworfen und ;gegebenenfalls vor oder nach diesem Hydrophobieren durch Ausrüsten mit Hamstofformaldehy dl>ondensationsprodukten oder Behandeln mit Formaldehyd knitterfest gemacht wird. Hierfür geeignete Chlormethylphenole sind z. B. Chlormethyliso,dodecylphenol, Chlormethyloctylphenol, Chlormethylbutylphenol oder die Chlormethylverbindung aus dem technischen Gemisch von Dodecyl-, Tridecyl- und Tetradecylphenol. Diese Verbindungen können durch Bühandlung von Phenolen, -die im Kerneine oder mehrere län;g@ere aliphatische Kettenenthalten, mit wäßrigen Formaldehydlöswngen und Chlorwasserstoff hergestellt werden. Die mit solchen Verbindungen hydrophobierten Gewebe aus tierischen oder pflanzlichen Fasern, wie Wolle, Seide, Kunstseide, Halbwolle oder Mischungen aus Wolle und Zellwolle, behalten die Eigenschaft, wasserabstoßend zu sein, auch nach dem Waschen und Reinigen, z. B. mit Seife und Soda, bei.
  • Man kann weiterhin das Textilmaterial vor oder während des Hydrophobierens noch mit Verbindungen behandeln, die .geeignet sind, als Puffersubstanzen für etwa. frei werdende Salzsäure zu wirken, z. B. Natriumacetat. Es ist bereits bekamt, Chlormethyläther höhermolekularer Alkohole als Hydrophobierungsmittel. zu verwenden, und zwar entweder als solche in einem organischen Lösungsmittel oder auch als Anlagerun,gsverbinduing .an eine tertiäre Base in wäßriger Lösung. Gegenüber den bekannten Verbindungen verleihen die bei dem vorliegenden Verfahren zur Verwendung kommenden Produkte dem Gewebe neben den wasserabweisenden Eigenschaften noch gute Schiebefestigkeit. Beispiele i. Kunstseidenkre:pp wird in einer Lösung, die im Liter Tetrachlorkohlenstoff 5 g Chlormethylisododecylphenol enthält, io Minuten behandelt, abgequetscht und nach Verdunsten des Lösungsmittels 15 Minuten auf 50" C erwärmt. 2. Ein Gewebe aus Baumwolle, Kunstseide, Wolle oder Mischgewebe aus Wolle und Zell-,volle wird in einem Bade, welches im Liter Alkohol i o g Chlorinethyloctylphenol enthält, einige Minuten behandelt, abgequetscht und nach Verdunsten des Lösungsmittels io Minuten auf 105°C erwärmt.
  • . Ein Gewebe: aus Baumwolle, Kunstseide oder Wolle wird m einem Bade, das im Liter Wasser 2 g kristallisiertes Natriumacetat enthält, behandelt, ab,geschleudert und getrocknet. Anschließend wird in einem zweiten Bade, welches im Liter Alkohol i o g Chlormethyloetylphe.nol enthält, einige Minuten behandelt, abgequetscht und nach Verdunsten des Losungsmittels io Minuten auf io5'@C erwärmt.
  • ¢. Ein Gewebe aus Seide, Kunstseide oder Baumwolle wird in einer Lösung, die im Liter Tetrachlorlkohlenstoff 5 g eines Mischpolymerisates aus Maleinsäureanhydrid und Vinyloctadecyläther und i o g Chlormethylbutylphenol enthält, 5 Minuten behandelt und nach Verdunsten des Lösungsmittels 15 Minuten auf i i o° C erwärmt.
  • 5. Ein Gewebe aus Baumwolle oder Kunstseide wird in einer Lösung, die im Liter Wasser i 5o g Dimethylolharnstoff und 2 g Weinsäure enthält, 5 Minuten behandelt, abgequetscht, getrocknet und 1,1., Stunde auf j25'- C erhitzt, darauf in einem zweiten Bade, welches im Liter Alkohol 15g Chlormethylisododecylpheno1 enthält, "., Minute behandelt und nach Verdunsten des Lösungsmittels 5 Minuten auf ioo@- C erhitzt.
  • 6. Ein Gewebe aus Kunstseide oder Baumwolle wird in einer Lösung, die im Liter Tetrachlorkohlenstoff oder Benzin 5 g eines Mischpolymerisates .aus Maleinsä ureanhydrid und Vinyldodecylä ther und io g Chlormethyl-. n-dodecylphenol enthält. 2 Minuten behandelt, abgequetscht oder geschleudert und ioMinüten auf ioo''C erhitzt, darauf in einer zweiten Lösung, die im Liter Wasser 5 g Seife und 2- Soda :enthält, io Minuten bei 40'C ,gewaschen und gespült, darauf in einem dritten Bade, welches im Liter Wasser Zoo g Dimethylolharnstoff, 2 g Mononatriumphospha.t, 2 g Dinatriumpho-sphat und .f g Weinsäure enthält, kurz behandelt, .abgequetscht, getrocknet und 2o Minuten auf i 3o' C erhitzt.
  • . Ein Gewebe aus Kunstseide oder Baumwolle wird in einer Lösung, die im Liter Tetrachlo,rkohlenstoff io,g der Chlormethylverhindung aus dem technischen Gemisch vo-ji Dodecyl-, Tridecyl- umd Tetradecylplienol enthält, kurz getränkt und abgequetscht. Durch eine Luftpassage wird das Lösungsmittel ohne Erhitzen. verdunstet. Darauf wird mit 5 g Seife im Liter Wasser 15 Minuten hei .1o C gewaschen, gespült und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Veredeln, insbesondere Hydrophobieren von Textilgut, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe mit Lösungen von im Kern durch einen oder mehrere höhermolekulare aliphatische Kohlenwasserstoffreste substituierten Chlormethylphenolen in organischen Lösungsmitteln, die außerdem noch .andere Appreturinittel, wie Kunstharze, Fettsä uremethylolainide, Wachse oder Paraffin, enthalten können, getränkt, getrocknet und zweckmäßig einer Wärmenachbehandlung unterworfen und ;gegebenenfalls vor oder nach diesem Hydrophobieren durch Ausrüsten mit Harnstofformaldehydkondensatioirsprodukten oder Behandeln mit Formaldehyd knitterfest gemacht wird.
DEI59715D 1937-11-26 1937-11-26 Verfahren zum Veredeln, insbesondere Hydrophobieren von Textilgut Expired DE727400C (de)

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DE727400C true DE727400C (de) 1942-11-02

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