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DE726822C - Mechanischer Kettenfadenwaechter im Webschaft - Google Patents

Mechanischer Kettenfadenwaechter im Webschaft

Info

Publication number
DE726822C
DE726822C DER102619D DER0102619D DE726822C DE 726822 C DE726822 C DE 726822C DE R102619 D DER102619 D DE R102619D DE R0102619 D DER0102619 D DE R0102619D DE 726822 C DE726822 C DE 726822C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
slide
spring
strand
chain thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER102619D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Reh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ REH
Original Assignee
FRITZ REH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ REH filed Critical FRITZ REH
Priority to DER102619D priority Critical patent/DE726822C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE726822C publication Critical patent/DE726822C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Mechanischer Kettenfadenwächter im Webschaft Die Erfindung betrifft einen mechanischen Kettenfadenwächter im Webschaft mit gezahnter Sperrschiene oder Nutenschwingwelle, die ihre Hinundherbewegung abhängig oder unabhängig von der Schaftbewegung erhält, :derart, daß ihre rückläufige Bewegung durch eine Rückholfedererfolgt, sofern sämtliche Litzen durch .die Kettenfäden angehoben sind, während bei infolge Kettenfadenbruches ;gefallener Litze ihre Bewegung bereits beim Hingang gesperrt ist, wodurch das Abstellen .des Webstuhles eingeleitet ist.
  • Derartige Kettenfadenivächter sind bekannt, bei denen .der Antrieb der gezahnten Sperrschiene oder der Nutenschwipgwelle durch Ausnutzung ,der Bewegung des Schaftes oder unabhängig von der Schaftbewegung erfolgt.
  • Bei der letzteren Art kann die Bewegung durch einen federbelasteten Hiebel erreicht werden. Dies hat jedoch den Nachteil, daß die Feder am Hebel sehr stark sein muß, um die Rückzugfadern aller Schäfte zu überwinden. Auch bei Zwischenschalten einer federbelasteten. Platte, welche bei der Sperrung ausschwingt, läßt sich der Druck auf die Litzen nicht vermeiden. Die Litzen werden also bei der Abstellung durch die Federn belasset, was die Litzen auf die Dauer nicht aushalten.
  • Bekannt sind auch mechanische Ketten.-fadenwächter im Webschaft, bei denen seine infolge Kettenfadenbruches gefallene Litze die unter Wirkung einer Rückholfeder stehende und üblicherweise hin und her bewegte Sperrschiene nicht bereits bei deren Hingang, sondern erst bei deren Rückbewegung anhält, wodurch ein am Ende der Sperrschiene vorgesehener Hiebiel in eine solche Lage gebracht wird, daß er beim Hochgang des Schaftes gegen einen am Webstuhlgestell schwenkbar angeordneten Anschlag stößt und hierdurch das Abstellen des Webstuhles einleitet. Die Rückholfeder für die Sperrschiene kann zwar hierbei verhältnismäßig schwach ausgebildet sein, so daß die Litzenköpfe durch das Sperren der Sperrschiene kaum beschädigt werden können; doch wird bei dieser bekannten Vorrichtung die gefallene Litze nach dem -Anhalten der Sperrschiene nicht sofort wieder selbsttätig freigegeben.
  • Demgegenüber ist bei mechanischen Kettenfadenwächtern der eingangs .erwähnten Art die Anordnung erfindungsgemäß so getroffen, daß die Sperrschiene o. dgl. mit. .einem unter Federwirkung stehenden Hebel o. dgl. fest verbunden ist, der bei gehobener Litze zusammen mit einem einen schwenkbaren Doppelhebel aufweisenden Anschlag und einem von einer Nase des Doppelhebels @entgegen Federwirkung gehaltenen Schieber entgegen. der Wirkung einer Rückholfeder bei Schafttiefstellung längs verschoben wird. Fällt eine Litze infolge Kettenfadenbruches, so ist der Hebel gehindert, der Längsbewegung des Anschlages und des Schiebers zu folgen, der üblicherweise auf dem Hebel aufliegende Arm des Doppelhebels fällt von dem Hebel ab, der Doppelhebel schwingt aus und gibt hierdurch mit seiner Nase einen am Schieber angeordneten Haken frei, so daß der Schieber unter Wirkung der Feder in eine immer gleichmäßige Endlage ohne Belastung und unabhängig vom Hebel verschoben ist und den Stillstand des Webstuhles sofort oder beim Hochgang des Schaftes einleitet.
  • Durch diese wirkungslose Trennung des Anschlages vom Schieber wird die Litze in keiner Weise belastet, so da.ß jede Beschädigung der Litze bei der Sperrung ausgeschlossen ist. Bei, der Fortsetzung der Bewegung des Anschlages ohne den Schieber kann :der mit dem Anschlag verbundene Hebel frei ausschwingen und schiebt einerseits ge- meinsam mit Druckfedern den Schieber mit Sperrschiene in :die Anfangslage, andererseits löst er das Ausrückstück aus, welches durch eine Feder wiederum unabhängig vom Schieber und Anschlag immer gleichmäßig in die Endlage gedrückt wird, wodurch die größte Sicherheit ohne jede Rückwirkung auf die Litze bei dem Stillsetzen gewährleistet ist.
  • Auf :der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel :des Erfindungsgegenstandes dargestellt, -und zwar zeigt Abb. i :die Vorderansicht der Einrichtung nach :der Erfindung in Ruhestellung mit gezahnter Sperrschiene, Abb.2 :dasselbe mit Schwingwelle, Abb.3 die Vorderansicht der Einrichtung nach der Erfindung in Endstellung bei gehobener Litze, Abb. ¢ .die Vorderansicht der Einriehtung nach. der Erfindung in Endstellung bei gefallener Litze und Stillsetzung.
  • Am Schaftrahmen i sind zwei Bolzen 2 und 3 befestigt, auf welchen sich der Schieber 4,. der Anschlag 5 mit oben drehbar gelagertem Doppelhebel 6 und der Schieber 7 bewegen.
  • Der Schieber 4, welcher mit der an sich bekannten inneren Zahnschiene 8 (Abb. i ) oder mit der an sich ebenfalls bekannten Schnecke i9 (Abb. 2) der Nutenschwingwelle 2o mit Nut 17a gekuppelt ist, wird durch eine schwache Feder 9 gegen den Anschlag 5 gelegt. Die stärkere Feder io auf der anderen Seite des Anschlages 5 drückt gegen den Anschlag 5 und hebt somit die Wirkung der Feder 9 des Schiebers 4 auf, welcher demzufolge in seiner Anfangsstellung festgehalten wird.
  • Der Arm i i des Doppelhebels 6 -%szrd durch den Ansatz 12 des Schiebers 4 am Ausschwingen verhindert. Der Schieber 7, welcher :durch die Feder 14 gegen die Nase 13 des Doppelhebels 6 gedrückt wird, ist dadurch an einer Verschiebung gegenüber dem Anschlag 5 gesichert.
  • Der Antrieb des Anschlages 5 kann durch eine Platte einen Hebel oder ein Exzenter 15 erfolgen. Der Antriebsteil 15 zieht den Anschlag 5 nach rechts (Pfeilrichtung in Abb. i), ganz gleich, ob nun eine Litze gefallen ist oder nicht.
  • Sind alle Litzen gehoben, so bewegt sich gemäß Abb. 3 der Schieber 4 mit dem Anschlag 5 und dem Doppelhebel 6 sowie der Schieber 7 wie ein geschlossenes Ganzes nach rechts (Abb.3).
  • Ist dagegen eine Litze infolge Fadenbruches gefallen (vgl. Abb.4), so wird die Vorwärtsbewegung des Schiebers 4 gehemmt, da die gefallene Litze 16 bereits in einer Lücke 17 der Zahnschiene 8 oder der Nut 17a der Schwingwelle 2o die Sperrung vorgenommen hat. Der Anschlag 5 mit Doppel-Nebel 6 sowie der Schieber 7 und die Feder 14 werden durch den Antriebsteil 15 weiterbewegt und die Feder i o zusammengedrückt, bis der Doppelhebel 6 infolge des Stillstandes des Schiebers 4 mit dem Arm i i am Ansatz 12 frei ausschwingen kann und die Nase 13 einen am Schieber 7 angeordneten Haken 13a freigibt. Der Schieber 7 gleitet dann unter dem Einfluß der Feder 14 in seine End- stellung und setzt mittels des Ausrückarmes 18 den Webstuhl auf bekannte Art still. Gleichzeitig bewegen .die Federn i o und 14 den Schieber 4 gemeinsam über den Arm i i des Doppelhebels 6, der am Ansatz i2 angreift, .in. seine Anfangsstellung zurück. Dadurch wird die geklemmte Litze 16 sofort wieder freigegeben. Der Ausrückraum 18 kann breit ausgeführt sein, so daß etwaige Veränderungen in :der Höhenlage der Schäfte keinerlei Einfluß auf das sichere Stillsetzen haben. Nach Beseitigung eines Kettenfadenbruches wird der Schieber 7 aus der Stellung nach Abb. ¢ von Hand nach links geschoben, bis die Nase 13 des Doppelhebels 6 hinter den Hakeh 13a des Schiebers 7 gedrückt werden kann und sich der Arm i i -des Doppelhebels 6 auf den Ansatz 12 des Schiebers q. aufliegen kann. Die Vorrichtung befindet sich dann wieder in Bereitschaftsstellung nach Abb. i.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanischer Kettenfadenwächter ixn Webschaft mit gezahnter- Sperrschiene oder Nutenschwingwelle, die ihre Hinundherbewegung abhängig oder unabhängig von der Schaftbewegung erhält, derart, daß ihre rückläufige Bewegung durch eine Rückholfeder erfolgt, sofern sämtliche Litzen durch die Kettenfäden angehoben sind, während bei infolge Kettenfadenbruches gefallener Litze ihre Bewegung bereits beim Hingang gesperrt ist, wo-,durch das Abstellen .des Webstuhles eingeleitet ist, dadurch gekennzeichnet, daß .die Sperrschiene o. dgl. (8) mit einem unter Federwirkugg (9) stehenden Hiebel o.,dgl. (¢) fest verbunden ist, der bei gehobener Litze zusammen mit einem einen schwenkbaren Doppelhebel (6) .aufweisen-,den Anschlag (5) und einem von einer Nase (13) des Doppelhebels (6) entgegen Federwirkung (1q.) gehaltenen Schieber (7) entgegen der Wirkung einer Rückholfeder (io) bei Sehafttiefstellung längs verschoben wird. Fällt eine Litze infolge Kettenfadenbruches, so ist der Hebel (q.) gehindert, der Längsbewegung des Anschlages (5) und des Schiebe rs (7) zu folgen, .der üblicherweise auf dem Hebel (q.) aufliegende Arm (ii) des D,opp,elhebels (6) fällt von .dem Hebel (q.) ab, der Doppelhebel (6) schwingt aus und gibt hierdurch mit seiner Nase (13) einen am Schieber .(7) angeordneten Haken (13a) frei, so daß der Schieber (7) unter Wirkung der Feder (14) in eine immer gleichmäßige Endlage ohne Belastung und unabhängig. vom Hebel (q.) verschoben ist und den Stillstand des Webstuhles sofort oder beim Hochgang des Schaftes einleitet.
DER102619D 1938-06-19 1938-06-19 Mechanischer Kettenfadenwaechter im Webschaft Expired DE726822C (de)

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DER102619D DE726822C (de) 1938-06-19 1938-06-19 Mechanischer Kettenfadenwaechter im Webschaft

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DER102619D DE726822C (de) 1938-06-19 1938-06-19 Mechanischer Kettenfadenwaechter im Webschaft

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DE726822C true DE726822C (de) 1942-10-21

Family

ID=7420745

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DER102619D Expired DE726822C (de) 1938-06-19 1938-06-19 Mechanischer Kettenfadenwaechter im Webschaft

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DE (1) DE726822C (de)

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