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DE507113C - Selbsttaetige Schusssucheinrichtung fuer mechanische Webstuehle - Google Patents

Selbsttaetige Schusssucheinrichtung fuer mechanische Webstuehle

Info

Publication number
DE507113C
DE507113C DEF68190D DEF0068190D DE507113C DE 507113 C DE507113 C DE 507113C DE F68190 D DEF68190 D DE F68190D DE F0068190 D DEF0068190 D DE F0068190D DE 507113 C DE507113 C DE 507113C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sley
lever
loom
shooter
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF68190D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELIO FONTANA
Original Assignee
ELIO FONTANA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELIO FONTANA filed Critical ELIO FONTANA
Priority to DEF68190D priority Critical patent/DE507113C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE507113C publication Critical patent/DE507113C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/06Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping
    • D03D51/08Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping stopping at definite point in weaving cycle, or moving to such point after stopping
    • D03D51/085Extraction of defective weft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Selbsttätige Schußsucheinrichtung für mechanische Webstühle Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Schußsucheinrichtung für mechanische Webstühle, welche beim Reißen oder Ablaufen des Schußfadens vom Schußwächter aus in Gang gesetzt wird.
  • Es ist bekannt, mit Hilfe einer Vorrichtung, die sich beim Reißen oder Ablaufen des Schußfadens einschaltet, ein Schaltgetriebe (Zahnräder, Walze usw.) auszulösen, welches nacheinander, d. h. bei mehreren Ladenhüben verschiedene Webstuhlteiie steuert, um dann den Webstuhl in einer Stellung anzuhalten, in der das Fach offen ist, in dem der Schußfaden nicht voll eingetragen ist.
  • Andererseits sind Getriebe bekannt geworden, um eine rückläufige Bewegung des Webstuhles oder des Kartenzylinders herbeizuführen, damit diese, ehe der Webstuhl ausgerückt wird, in die Stellungen gebracht werden, in denen sie sich bei Schußfadenbruch befanden.
  • Die Erfindung hat demgegenüber eine Vorrichtung zum selbsttätigen Schußsuchen für mechanische Webstühle zum Gegenstand, bei der mit sehr einfachen Mitteln, lediglich durch zwei Ladenbewegungen, die arbeitenden Teile in die für das Schußsuchen richtige Stellung gebracht werden und der Stuhl stillgesetzt wird. Erreicht wird das dadurch, daß der Frosch, welcher beim Versagen des Schußfadens gewöhnlich durch die Weblade bewegt wird, zu gleicher Zeit mittels eines Systems von Zugbändern und Hebeln beim ersten Ladenhub auf verschiedene Getriebe einwirkt, d. h. die Schützenschlagvorr'ichtung und die Warenaufwickelvorrichtung ausrückt, die Schützenwechselvorrichtung steuert, die Umkehrbewegung des Musterkartenzylinders hervorruft und ein Getriebe in Bereitschaftsstellung bringt, welches während des zweiten Ladenhubes zum Stillsetzen des Webstuhles dient.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist bei jeder Art von Webstühlen verwendbar. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung bei einem Webstuhl veranschaulicht, von dem lediglich die zum Verständnis der Einrichtung erforderlichen Teile veranschaulicht sind.
  • Die zusammengehörigen Fig. i und ia zeigen die Vorderansicht des Webstuhls, die zusammengehörenden Fig. a und 2a die Aufsicht. In Fig.3 ist die linke Seite der Vorrichtung nach Fig. i, und zwar der hintere Teil der Vorrichtung in Seitenansicht, veranschaulicht, an dem sich das Schützenwechselgetriebe befindet.
  • Fig. q. zeigt die Seitenansicht der rechten Seite der Fig. i, während die Fig. 5 und 6 in Ansicht bzw. Aufsicht Einzelheiten in vergrößertem Maßstabe veranschaulichen.
  • In den Figuren sind die Seitenteile oder Wangen des Webstuhls mit i, i' bezeichnet, die mit den Querversteifungen oder den Querstegen a das Gestell des Webstuhls bilden. Die mit 3 bezeichnete Webladenstelze ist bei 3' (Fig. i und ¢) gelagert und wird mittels der Kurbelwelle 4 in Schwingung versetzt. Die Weblade trägt zwei Schußfadenfühler 5 und 5', die sich in gewöhnlichem Betrieb auf den Schußfaden legen und in dem Gehäuse 6, 6' so arbeiten, daß sie zwei Züge 7, 7' freigeben oder anhalten, die mit dem Stecker 8 verbunden sind, der einerseits bei 9 auf der Weblade drehbar gelagert ist und mit einem Arm mit einem festen Punkt i o mittels der Stange i i verbunden ist (Fig. i, ia und 2, 2a). Gegenüber dem inneren Ende des Steckers 8 in seiner mittleren Lage befindet sich der Frosch 12, der zu einem Arm 13 gehört, der seinerseits bei 14 an einen festen Punkt des Webstuhlgestells angelenkt ist. Der Arm 13 ist gelenkig mit einem Winkelhebel 15 verbunden, der andererseits an Stangen 16, 16' angelenkt ist, die sich quer über den Webstuhl erstrecken und die an den Seitengestellen. i, i' enden.
  • Die Stange 16' endet an dem Seitengestell i' mit einem Führer 17, der einem Arm 18 gegenüber steht, der seinerseits auf einer senkrechten Welle i9 befestigt ist, die zur Steuerung der nicht dargestellten Kupplung gehört. Die Querstange 2o, die mit einem Arm 21 gekuppelt ist, der ebenfalls auf der Welle i9 befestigt ist, ermöglicht es dem Arbeiter, die Kupplung von jedem Punkte des Webstuhles aus zu bedienen.
  • Die Stange 16 endet an ihrem linken Ende (Fig. i und 2) in einem Ring 22, in den ein Zugband 23 greift, das mittels einer Rolle 24 abgelenkt wird und an einem Hebel 25 (Fig. i und 3) angreift, der seinerseits mittels einer Stange 26 mit einem weiteren Winkelhebel 27 verbunden ist. Der Winkelhebel 27 ist mittels der Stange 28 mit den Hebeln 29, 30 gekuppelt.
  • Am Hebel 3o ist einerseits die Schnur 31 befestigt, die am anderen Ende mit den Schaltklinken des Warenbaums verbunden ist. Der Hebel 30 ist andererseits mittels einer Stange 32 mit einem Winkelhebel 33 verbunden, der bei 34 drehbar gelagert ist und dessen freier Arm der Schaltklinke 35 gegenübersteht, die von dem schwingenden Arm 36 getragen wird und dazu dient, den Musterkartenzylinder 37 zu drehen. In der in Fig. i veranschaulichten Stellung bewirkt SchaItklinke 3 5 die gewöhnliche Drehung des Musterkartenzylinders 37.
  • Der Hebe129 steuert mit Hilfe des Zuges 38 eine Vorrichtung mit selbsttätiger Einrückung und Ausrückung, die als Ganzes in den Fig. 2 und 3 mit 39 bezeichnet ist und in den Fig. 5 und 6 im einzelnen dargestellt ist. Die Vorrichtung besteht aus einem Gestell 39, das an der Seitenwange i befestigt ist und in dem zwei Gleitstücke 40, 41 geführt sind. Das erste Gleitstück ist gelenkig mit einem Hebel 42 verbunden, der bei 43 gelagert ist, mittels einer Feder 44 gespannt wird, ferner mit der Stange g8 verbunden ist. An dieses Gleitstück 40 ist eine Klinke 45 angelenkt, die an) Ende mit einem Querstück 46 versehen ist, das in schräge Schlitze 47 greift, die in den beiden seitlichen Begrenzungen 48 des Gestells 39 so ausgespart sind, daß die Sperrklinke 45 während einer Längsverschiebung angehoben wird. Die Sperrklinke 45 trägt ferner eine nach unten gerichtete Nase 49, die in der äußersten, in Fig.5 veranschaulichten Stellung hinter eine entsprechende Nase 5o eines Armes 51 greift, der am anderen Gleitstück 41 sitzt. In der anderen Endstellung gibt die Sperrklinke 45 das Gleitstück 41 frei. Dieses Gleitstück 41 ist mit einem Arm 52 gelenkig verbunden, der seinerseits bei 53 gelagert ist und mittels der Feder 54 gespannt wird.
  • Auf die Achse des Hebels 52 ist ein weiterer Hebel 55 aufgekeilt, der an einem Stück 56 angelenkt ist, mit dem die Züge 57 verbunden sind, die unter dem Einfluß des Schützenwechselgetriebes stehen. Die Feder 54 ist so angeordnet, daß sie sich in den beiden Endlagen des Hebels 52-55 auf je einer der beiden Seiten des Zapfens 53 befindet, so daß die Feder immer das System 52-53 spannt, in welcher Endlage es sich auch befindet.
  • Diese Schützenwechselvorrichtung besteht, wie üblich, aus einem Gelenkband 58, das auf einer Welle 58' sitzt, und das auf seinen Querstäben Klinken 59 trägt, die dazu dienen, auf den einen oder den anderen der Hebel 6o einzuwirken und so den einen oder den anderen Kasten in die Höhe der Webladenbahn zu bringen. jeder Hebe16o ist mit Hilfe eines Zuges 6o' mit einem Winkelhebel 61 verbunden, dessen zweiter Arm mit dem Zug 62 verbunden ist, der beim Ausschwingen nach links mit Hilfe eines nicht veranschaulichten Getriebes das Anheben eines Schützenkastens bewirkt. Das Getriebe, das aus dem Gelenkband 58, den Klinken 59, den Hebeln 6o, den Zügen 6o', den Hebeln 61 und den Stangen 62 gebildet wird, ist bei allen Webstühlen vorhanden, und es wirkt so, daß je nach der Zahl von Klinken 59 der jeweiligen Querstange des Bandes 58, die in die wirksame Stellung geführt wird, ein oder mehr Züge 62 bewegt werden und dementsprechend ein Schützenkasten oder mehrere angehoben werden. In diesem Falle steht das Getriebe auch unter dem Einfluß des Hebels 55, dessen Schwingung, die von dem Zug 38 hervorgerufen wird, dieselbe Wirkung hat, als ob mit den Hebeln 6o eine Querstange des Bandes 58 zum Eingriff käme, die vier Klinken aufweist. Dementsprechend hat sie das Ausschwingen aller Stangen 62 zur Folge. Ein Hebel 63, der zum gleichen Getriebe gehört und der sich hin und her bewegen kann, endigt unterhalb des Hebels 5 5 so, daß er ihn von neuem anheben kann, nachdem der Arm gesenkt worden ist.
  • Die Züge 16, 16' weisen in der Nähe ihrer Enden Schrägstücke 64, 64' auf (Fig. i und 2), die mit in 66, 66' gelagerten Hebeln 65, 65' zusammenarbeiten und die ihrerseits mittels Zügen 67, 67' mit Hebeln 68, 68' verbunden sind. Diese Hebel sind im Webstuhlgestell gelagert und greifen mittels der hakenartigen Teile 69, 69' in Zähne der Sperrklinken 70, 7o' der Schützenschlagvorrichtung.
  • Schließlich ist das hintere Ende des Hebels 65' (Fig. 2a) in einem Hebelarm 71 angelenkt, der in 7 2 drehbar gelagert und mittels eines Zuges 73 mit der Sperrklinke 74 verbunden ist (Fig. ia und ¢). Die Sperrklinke- wirkt mit Hilfe eines Winkelhebels 75 auf eine Sperrklinke 76, die drehbar auf einem der Arme eines zweiten Winkelhebels 77 angeordnet ist, dessen anderer Arm mittels eines Zuges 78 mit einem dritten Winkelhebel 79 verbunden ist, der seinerseits von einem auf der Seitenwange i' sitzenden Zapfen 8o getragen wird. Die Sperrklinken 7 ¢ und 76 können mit einem seitlichen Vorsprung 81 zusammenarbeiten, der auf der Webladenstelze 82 der Weblade 3 angeordnet ist. Der Hebel 79 lehnt sich mit einem seiner Arme gegen einen Zug 83 an, der einerseits mit einem Arm 84 der Welle 19 verbunden ist und mit dem anderen Ende an der Kupplung endet.
  • Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Schuß vollkommen ausgeführt ist, hat die Schwingbewegung der Weblade 3 seitliche Schwingungen des Steckers 8 zur Folge, der so bei jedem Hub der Weblade an dem Frosch 12 vorbeigelangt. Reißt jedoch der Schußfaden oder läuft er aus, so fallen die Fühler 5, 5' in ihre Gestelle 6, 6' und sperren den Stekker 8 in seiner Mittellage, die in Fig. 2 und 2a mit ausgezogenen Linien veranschaulicht ist. Nunmehr stößt der Stecker 8 gegen den Frosch 12 des Hebels 13, und zwar bevor die vorderste Stellung der Weblade erreicht ist. Dieser Stoß auf den Frosch 12 führt eine Winkelbewegung des Hebels 15 herbei, und eine Querverschiebung der Züge 16, 16' im Sinne der in den Fig. 2 und 2a veranschaulichten Pfeile.
  • Hierdurch bewegt sich der Führer oder der Anschlag 17 nach dem Hebel 18 der Welle i9 hin, ohne jedoch zunächst weitere Bewegungen einzuleiten. Gleichzeitig führen die Züge 16, 16' mit ihren Schrägstücken 64, 64' Ausschläge der Hebel 65, 65', 68, 68' und 69, 69' herbei, indem sie die Schützenschlagvorrichtung ausschalten, so daß diese Vorrichtung unwirksam bleibt. Gleichzeitig führt die Verschiebung des Zuges 16 über das Getriebe 23, 25, 27, 28 (Fig. i und 3) den Ausschlag der Hebel 29 und 3o herbei. Der letztere Hebel zieht bei seinem Ausschlag den Zug 31, der die Sperrhaken anhebt, die dazu bestimmt sind, den Warenbaum zu steuern, so daß dieser nunmehr stillsteht. Durch den Ausschlag des Hebels 3o wird auch der waagerechte Arm des Hebels 33 angehoben, der die Schaltklinke 35 in die andere Endlage führt, in der ihr Ausschlag eine Bewegung des Musterkartenzylinders 37 im umgekehrten Sinne wie vorher herbeiführt. Hierdurch öffnet die Musterkarte bei ihrer Rückwärtsbewegung von neuem das Fach, das sich bereits geschlossen hat.
  • Gleichzeitig hat der Hebel 29 durch seinen Ausschlag den Zug 38 gezogen, der das Getriebe 39 in Gang setzt. In diesem Getriebe zieht nun der ausschlagende Hebel 42 das Gleitstück 41 und verschwenkt dementsprechend die Hebel 52, 55, die in der neuen Lage durch die Feder 54 gehalten werden, die sich bei dieser Bewegung an dem Zapfen 53 vorbeibewegt hat. Gleichzeitig wird das Gleitstück 41 mit den Hebeln 51, 5 5 vom Haken des Hebels 45 entkuppelt, der durch die schrägen Führungen 47 angehoben worden ist.
  • Der Zug 38 hat somit das Stück 56 gesenkt und damit das Getriebe 6o-62 für die Schützenwechselvorrichtung in Gang gesetzt. Die Schützen sind hierdurch leicht zugänglich und der gegebenenfalls leere Schützen kann leicht ausgewechselt werden. Inzwischen haben der Hebel 71 und der Zug 73 den Sperrhaken 74 gesenkt, und zwar bevor die Weblade ihre Vorwärtsbewegung vollständig ausgeführt hat. Zu Beginn der nun folgenden Rückwärtsbewegung gelangt der Vorsprung 81, der an der Webladenstelze 82 angeordnet ist, in Eingriff mit dieser Klinke 74 (Fig. 4) und nimmt sie bei seiner Bewegung mit. Da die Klinke 74 mit dem Winkelhebel 75 verbunden ist, führt sie eine Drehung dieses Winkelhebels herbei, der zweite Arm dieses Hebels senkt sich und gibt die Klinke 76 frei,. die durch ihr Gewicht abfällt. Gleichzeitig hebt der Hebel 63 (Fig.3) bei seinem Ausschlage von neuem den Hebel 55 des Getriebes 39 an und führt die Schützenwechselvorrichtung in die gewöhnliche Lage zurück. In diesem Zeitpunkt hat sich das Webfach völlig geöffnet, und es folgt nunmehr die Schließbewegung, während deren die Musterkarte sich unter dem Einfluß der Schaltklinke 3 5 zurückbewegen muß, dessen Stel- Jung umgekehrt worden war, worauf sich der Hebel 6o senkt. Mit diesem Augenblick nimmt das Getriebe für die SchÜtzenwechselvorrichtung wieder die gewöhnliche Bewegung auf.
  • Die Weblade 3 hat dann zum zweiten Male ihre vollständige Bewegung ausgeführt, und sie beginnt von neuem die Anschlagbewegung, während deren das Getriebe für die Schützenwechselvorrichtung auf die Züge 62 einwirkt, wie es das Muster vorschreibt, das, wie üblich, der Bewegung der Litzen um einen Schritt vorauseilt. Die Steuerung, die sich in diesem Zeitabschnitt vollzieht, führt das Anheben aller Schützenkästen herbei, das, wie oben beschrieben, mittels des Getriebes 39 vorbereitet worden ist.
  • Während der neuen Rückwärtsbewegung der Weblade 3 stößt der seitliche Vorsprung 81 einer der Webladenstelzen nunmehr auf die Sperrklinke 76, die sich nach der Sperrklinke 74 gesenkt hat. Die Sperrklinke 76 wird dementsprechend mitgenommen, so daß der Hebe177 bewegt wird und mit Hilfe des Zuges 78 der Hebel 79 zum Ausschlag gebracht wird, der seinerseits auf den Zug 83 einwirkt und so die Entkuppelung herbeiführt. Der Webstuhl bleibt dann stehen, während unter dem Einfuß der Kupplungsfedern die Welle i9 sich um ungefähr 9o° dreht, so daß also der Arm 18 den Führer 17, 'der sich in der vorgeschobenen Lage befindet, trifft, und ihn einschließlich der Stangen 16, 16' zurückstößt. Das Gesamtgetriebe wird hierdurch in die Ausgangslage zurückgeführt und ist von neuem für die gewöhnliche Arbeitsweise vorbereitet.
  • Nach zwei Umläufen der Kurbelwelle und vier Hüben der Weblade von dem Augenblick ab, wo der Schuß versagt, steht also der Webstuhl still mit vollkommen offenem Fach, angehobenen Schützenkästen und offenem Fach an der Stelle, an der der Schuß versagt hat.
  • Sobald der Schuß wieder hergestellt ist, braucht der Weber nur den Zug 2o zu bewegen, um den Webstuhl wieder in Gang zu setzen: Das Gesamtgetriebe befindet sich in der Arbeitslage, und die Sicherheitseinrichtung ist wiederum vorbereitet, um erforderlichenfalls wirksam zu werden.
  • Durch -die Anordnung gemäß der Erfindung ist es somit möglich, schnell und sicher den Schußfaden zu ersetzen, der gerissen oder ausgelaufen ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Schußsucheinrichtung für mechanische Webstühle, welche beim Reißen oder Ablaufen des- Schußfadens vom Schußwächter aus in Gang gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Frosch (I2, 13, 14), auf welchen zu diesem Zweck gewöhnlich die Weblade beim Vorschwingen wirkt, ein System von Zugbändern und Hebeln bewegt, durch welche während eines ersten Ladenhubes gleichzeitig Schützenschlagvorrichtung und die Warenaufwickelvorrichtung angehalten, die Schützenwechsel- und Fachbildungsvorrichtung umgesteuert und die Ausrückvorrichtung des Webstuhles in eine Bereitschaftsstellung gebracht wird, so daß der Webstuhl während des zweiten Webladenhubes nach dem Versagen des Schusses ausgerückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückvorrichtung des Webstuhles aus ,zwei Sperrhaken (74 76) besteht, und daß beim ersten Ladenhub der erste (74) in einen Anschlag (81) der Webladenstelze (82) eingreift, hierdurch den zweiten Haken (76) freigibt, so daß er beim zweiten Webladenhub in den Anschlag (81) der Webladenstelze (82) eingreift und gleichzeitig ein Hebelsystem (77, 78, 79) in Gang setzt, das die Ausrückung des Webstuhles bewirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe, welches die Schützenschlagvorrichtung ausschaltet, aus zwei aus Hebeln und Zügen (65, 67, 68, 69 und 65', 67', 68" 69') gebildeten Systemen besteht, die gleichzeitig durch zwei Schrägstücke (64, 64') der Querzüge (16, 16') gesteuert werden, die ihrerseits unter dem Einfluß des Frosches (12, 13, 14) stehen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein und dasselbe Getriebe (23, 28, 38) die Bewegung zum Anhalten der Warenaufwickelvorrichtung dazu benutzt, um die Fachbildungsvorrichtung zu steuern und das Getriebe (6o-62) für die Schützenwechselvorrichtung.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umkehr der Bewegung des Kartenzylinders (37) der Fachbildungsvorrichtung ein Hebel (33) dient, der auf den doppelten schwingenden Schalthaken (35) wirkt, so daß dieser die rückwärtige Drehbewegung des Kartenzylinders (37) herbeiführt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (6o-62), das die Schützenwechselvorrichtung steuert, außer seiner gewöhnlichen Steuerung eine zusätzliche Steuerung aufweist, die von der Bewegung -der-Weblade (3.) bewegt wird, nachdem der bei der Schußunterbrechung wirksam werdende Stecker (8) bewegt worden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Steuerung für Schützenwechselgetriebe (6o-62) eine Ausrückkupplung mit selbsttätiger Auslösung (39) aufweist. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (39) aus zwei Gleitstücken (40, 4t) besteht, die in einem gemeinsamen Gestell gleiten und durch einen Hebel (45) verbunden sind, der in Führungen (47) so geführt ist, daß er durch die Längsverschiebung der Gleitstücke (40, 41) ausgekuppelt wird.
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