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DE606611C - Mechanischer Kettenfadenwaechter im Geschirr - Google Patents

Mechanischer Kettenfadenwaechter im Geschirr

Info

Publication number
DE606611C
DE606611C DEW89769D DEW0089769D DE606611C DE 606611 C DE606611 C DE 606611C DE W89769 D DEW89769 D DE W89769D DE W0089769 D DEW0089769 D DE W0089769D DE 606611 C DE606611 C DE 606611C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
movement
stop
toothed
shaft
movable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW89769D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW89769D priority Critical patent/DE606611C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE606611C publication Critical patent/DE606611C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Mechanischer Kettenfadenwächter im Geschirr Der Antrieb der längs verschieblichen Zahnschienen -von mechanischen Geschirrkettenfadenwächtern kann auf zweierlei Art erfolgen, entweder durch Ausnutzung der eigenen Schaftbewegung oder durch einen von dieser unabhängigen Antrieb. Erstere Art birgt den Nachteil in sich, daß die Längsverschiebung der Zahnschienen und somit überwachung der Kettenfäden noch während der Bewegung der Schäfte erfolgt; die Litzen sind dann also noch gar nicht zur Ruhe gekommen, was zu Fehlabstellungen führen kann. Bei der zweiten Antriebsart erfolgt die Längsbewegung der Zahnschienen der im Unterfach befindlichen Schäfte durch eine in der Längsrichtung der Schäfte bewegliche Platte, die unabhängig von der Schaftbewegung bewegt wird. Diese Bewegung kann durch einen federbelasteten Hebel erfolgen, welcher die Platte samt den Zahnschienen entgegen der Wirkung von Rückzugfedern an den einzelnen Zahnschienen verschiebt, sofern kein Kettenfaden gerissen ist. Wenn dies jedoch eintritt, so fällt die betreffende Litze in eine Lücke der Zahnschiene und hemmt deren durch die angetriebene Platte erzeugte Bewegung, mithin auch die des Hebels, dessen Feder nachgibt. Im weiteren Verlauf erfolgt hierdurch die Abstellung des Webstuhles. Hieraus geht hervor, daß die nachgebende Feder am Hebel stärker sein muß als die Rückzugfedern aller Schäfte zusammen, was bei vielschäftigen Geschirren zu erheblichen Federkräften führt. Diese große Federkraft wirkt aber auf die gefallene Litze, die einer solchen Beanspruchung auf die Dauer nicht gewachsen ist.
  • Im Gegensatz zum Bekannten wird erfindungsgemäß die Zahnschiene bei der Verschiebung auf jeden Fall, auch wenn eine Litze infolge Reißens eines Kettenfadens in die Lücken einer Zahnschiene gefallen ist, bis zum Hubende bewegt. Dies wird möglich gemacht durch Verwendung einer sägezahnartig ausgebildeten Zahnschiene mit derart ,geformten Zähnen, daß bei der Verschiebung durch die antreibende Platte eine etwa gefallene Litze angehoben wird, so daß der Zahn unter ihr hindurchgleiten kann. Erst bei der Rückbewegung der Zahnschienen unter Wirkung der Rückzugfeder für jeden Schaft setzt die Bewachung ein, insofern, als eine gefallene Litze die Rückbewegung der Zahnschiene hemmt, die in dieser Stellung verharrt. Ein an ihrem Ende angebrachter Hebel, der beim Aufwärtsgang des Schaftes normalerweise an einem mit.der Ausrückvorrichtung in Zusammenhang stehenden Anschlag vorbeistreicht, stößt dann, da er durch die Hemmung in ausgeschwungener Stellung verbleibt, gegen diesen Anschlag und leitet die Ausrückung des Webstuhles ein.
  • Zur Rückbewegung einer Zahnschiene ist nur die Reibung in der Schiene selbst zu überwinden, die Rückzugfeder kann also sehr schwach bemessen werden. Eine gefallene Litze. wird aber durch keine andere Kraft beansprucht als nur durch diese Rückzugfeder, die auch unabhängig von der Schaftzahl stets ihre gleiche geringe Spannung beibehält, so daß die Litzenbeanspruchung durch den Wächter gar nicht ins Gewicht fällt.
  • Der Anschlag, der die Bewegung der Zahnschienen bewirkt (z. B. eine schwingende Platte), besitzt keinerlei federnd nachgebende Teile, sondern ist zwangsläufig mit seinem Antrieb verbunden. Der Antrieb erfolgt also unter Ausschluß unsicherer Glieder.
  • Durch die Trennung von Litzenbewachung und Einleitung zum Abstellen des Webstuhles erfährt der ganze Apparat einen einfachen Aufbau, er ist leichter einzustellen, leichter zu übersehen und vor allen Dingen unempfindlich, weil in die schwächsten Punkte eines mechanischen K.ettenfadenwächters, die Litzen und die Zahnschienen, keinerlei nennenswerte Beanspruchungen hineinkommen.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes an einem Webstuhl mit rechtsseitiger Abstellung dargestellt, und zwar zeigt Fig. z den mechanischen Kettenfadenwächter mit einem Schaftrahmen in perspekti-, vischer Ansicht, Fig. a ein Zahnschienenpaar in Ansicht, Fig.3 dasselbe im Seitenriß.
  • Die Arbeitsweise des mechanischen Kettenfadenwächters ist folgende: Das auf der Kurbelwelle a aufgesetzte Exzenter b wirkt über die Winkelhebel c und d auf eine Schwinge, die aus den Armen e1, e2, e3, e4, den Stangen f1, f2, dem Bolzen g und der Platte la besteht. Sie ist am Bügel i gelagert.
  • Am Schaftrahmen p ist ein Hebel k gelagert, der im Punkt L mit der Verlängerung in der mittleren beweglichen Zahnschiene n verbunden ist. Diese kann sich in der U-förmigen äußeren im Schaftrahmen feststehenden Zahnschiene o verschieben.
  • Das Exzenter b wird so eingestellt, daß es die Platte la dann bewegt, wenn die Schäfte in Unterfachstellung zur Ruhe gekommen sind. Die Platte lt drückt dann gegen die Verlängerungen na der mittleren Zahnschienen n der im Unterfach befindlichen Schäfte und verschiebt die Zahnschienen nach links. Die auf der linken Schaftseite angeordnete Schaftführung q nimmt den Druck auf. Ist kein Kettenfaden gerissen, so zieht die Zugfederr die Zahnschienen zurück, nachdem die Platte h zurückgekehrt ist. Beim Aufwärtsgang des Schaftes kann der Hebel k an der Schiene s vorbeistreichen.
  • Ist dagegen ein Kettenfaden gerissen, so fällt auf bekannte Art die zugehörige Litze in die Lücken der Zahnschiene und sperrt ihre Rückbewegung so, daß die mittlere Zahnschiene ihre Rückbewegung nicht ausführen kann. Der Hebel k stößt jetzt beim Aufwärtsgang gegen die Schiene s und hebt sie. Dadurch wird der Nasenhebel t verschwenkt und gibt die mit einer Kerbe versehene Fallstange u frei. Sie bewegt sich abwärts und leitet durch das Gestänge v die Ausrückung des Webstuhles auf bekannte Art ein.
  • Die Platte h ist so hoch ausgeführt, daß sie auch bei ungleichem Senken sowie beim Ändern des Schafthubes die Zahnschienenverlängerungen m noch erfaßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanischer Kettenfadenwächter im Geschirr mit durch die oberen Litzenköpfe geführter, zwischen zwei festen Zahnschienen längs verschiebbarer beweglicher Zahnschiene, die ihre Bewegung durch einen mit den Webschäften nicht ständig in Verbindung stehenden, in der Bewegungsrichtung der Zahnschiene unabhängig von der Schaftbewegung gesteuerten Anschlag erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegen der Wirkung einer an ihr angreifenden Rückholfeder (r) längs bewegliche Zahnschiene (n) des jeweils im Unterfach befindlichen Schaftes mit einem seitlich am Schaftrahmen drehbar gelagerten Hebel (k) gelenkig verbunden ist und durch den Anschlag (1a) längs verschoben wird, derart, d-aß infolge der Formgebung der Zähne der zusammenarbeitenden Zahnschienen eine etwa nach unten gefallene Litze eine sperrende Wirkung auf die durch den Anschlag (h) bewegte Zahnschiene nicht ausübt, während die Rückbewegung der beweglichen Zahnschiene allein durch die Rückholfeder (y) erfolgt und hierbei eine gefallene Litze die Bewegung der beweglichen Zahnschiene sperrt, so daß bei Hochgang des Schaftes der mit der beweglichen Zahnschiene verbundene Hebel (k) durch Anschlagen gegen einen mit der Abstellvorrichtung verbundenen Anschlag (s) die Ausrückung des Webstuhles einleitet.
DEW89769D 1932-09-04 1932-09-04 Mechanischer Kettenfadenwaechter im Geschirr Expired DE606611C (de)

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DEW89769D DE606611C (de) 1932-09-04 1932-09-04 Mechanischer Kettenfadenwaechter im Geschirr

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DEW89769D DE606611C (de) 1932-09-04 1932-09-04 Mechanischer Kettenfadenwaechter im Geschirr

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE606611C true DE606611C (de) 1934-12-06

Family

ID=7613120

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DEW89769D Expired DE606611C (de) 1932-09-04 1932-09-04 Mechanischer Kettenfadenwaechter im Geschirr

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