DE84645C - - Google Patents
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- DE84645C DE84645C DENDAT84645D DE84645DA DE84645C DE 84645 C DE84645 C DE 84645C DE NDAT84645 D DENDAT84645 D DE NDAT84645D DE 84645D A DE84645D A DE 84645DA DE 84645 C DE84645 C DE 84645C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
- D04B7/04—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Während des Minderns der Waare an der Lamb'sehen Strickmaschine mufs der Schlittens
(Fig. 3) mit den Schlössern s.2 still stehen; es
wird deshalb nach der bisherigen Einrichtung die Kuppelung gelöst zwischen der Welle a
und dem Antriebrad b für das Kurbelrad c, welches mit den Zugstangen C1 d und Hebel C2
den Schlitten der Maschine hin und her bewegt. Durch das plötzliche Auskuppeln entsteht aber
ein Stofs, welcher den Gang der Maschine schädigt und sogar zum Bruche von Radzähnen
führt. Es ist deshalb jetzt die Einrichtung getroffen, dafs auch während des Minderns die Räder b c und die Stangen und
Hebel C1C2(I sich fortbewegen, aber die Verbindung
zwischen der Zugstange d und dem Schlitten s bei Beginn des Minderns unterbrochen
und am Ende desselben wieder hergestellt wird. Zu dem Zwecke ist die Zugstange d nicht mehr unmittelbar mit dem
Schlitten Si1, sondern mit einem besonderen Gleitstück e verbunden, und verschiebt dasselbe
ununterbrochen, also auch während des Minderns, auf den Stangen ex hin und her.
Ein Verbindungsstück zwischen dem Schlittenende S1 und dem Schieber e wird durch einen
Zählapparat aus- und eingerückt. Die beiliegenden Zeichnungen geben als ein solches
Verbindungsstück einen Bolzen t im Endstück S1 an, welcher durch eine Feder in das
Gleitstück e hinabgesenkt und durch den Zählapparat gehoben wird, wenn SS1 stillstehen
soll. An Stelle des Bolzens kann auch ein anderes Mittel, ein Hebel, eine Klinke u. s. w.
verwendet werden. Kommt eine Erhöhung f (Fig. 5) des Zählapparates, also z. B. einer
Kette, unter den Hebel g, so hebt sie denselben und durch ihn den Arm i des Winkelhebels
H1 (Fig. 3 bis 5), welcher mit Z1 in
einer Rinne der Nabe von der Scheibe h liegt und diese Scheibe nach dem Rade c hin bewegt,
so dafs sie an diesem Rade im Umkreise der seitlichen Erhöhung i.2 anliegt. Die
Scheibe h hängt an dem Hebel k, welcher oben mit einem Haken den Bolzen Ar1 (Fig. 5
und 6) und damit das Rad /. festhält, so lange Maschenreihen gebildet werden. In dem Rade /
fehlen bei Z1 etliche Zähne, es ist also während
der Maschenbildung nicht mit dem Rade Z2 in Eingriff, sondern steht mit seiner Welle τη, der
Minderwelle, still. Kommt nun aber, wie oben erwähnt, die Scheibe h in die Bahn von z2,
so drückt z2 die Scheibe h (Fig. 5) nach links und den Hebel k oben nach rechts vom
Bolzen k1 hinweg, so dafs das Rad Z nicht mehr festgehalten wird. Gleichzeitig schiebt
k (Fig. 6) an dem Ansätze W1 den auf
der Nabe von / drehbaren Hebel m.2ma so
weit zur Seite, dafs sein Arm m3 am Rade Z2
anliegt und von dessen Bolzen η niedergedrückt wird. Diese Bewegung bringt das Rad Z in
Drehung und seine Zähne mit denen von Z0 in Eingriff, wodurch die Minderwelle m umgedreht
wird. Dieselbe hebt sofort mit dem Excenter ο die Hebel O1 O2 O3 (Fig. 1) und das
Keilstück r, welches zwischen die Arme der
scheerenartig zusammenliegenden Hebelpq eintritt
(Fig. ι, 2 und 4), dieselben aus einander treibt und ihre inneren Enden P1 qx einander
nähert. Diese inneren abgeschrägten Enden P1 q1 liegen nun in der Bahn der beiden Stifte 1
des Kuppelungsbolzens t, welche im letzten Theile des Schlittenhubes auf den schiefen
Kanten von JJ1 q1 empor laufen. Dadurch
hebt sich der Bolzen r aus e heraus und der Schlitten SS1 steht still. Ist das Mindern beendet,
so fällt der Hebel O1 (Fig. 1) mit seiner
Rolle wieder in die Vertiefung des Excenters o, das Keilstück r senkt sich, eine Feder ν zieht
ρ q zusammen und entfernt P1 q1 von den
Stiften i, so dafs der Bolzen t durch seine Feder wieder nach e hinabgedrückt wird, oder,
wenn e nicht genau unter ihm steht, so läuft e beim Beginn des nächsten Hubes mit der
schiefen Ebene 2 unter ihm hinweg, bis er in die Oeffnung von e eintritt. Damit ist die Verbindung
S1 e wieder hergestellt und der Schlitten wird wieder bewegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum selbstthätigen Aus- und Einrücken des Schlittens von Lamb'sehen Strickmaschinen mit mechanischem Minderapparat vor und nach dem Mindern, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schlitten mit einem besonderen, sich ununterbrochen bewegenden Gleitstück (e) gekuppelt ist und diese Kuppelung (t) von einem Zählwerk (f) vor dem Mindern gelöst, nach dem Mindern aber wieder hergestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84645C true DE84645C (de) |
Family
ID=356856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84645D Active DE84645C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84645C (de) |
-
0
- DE DENDAT84645D patent/DE84645C/de active Active
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