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DE7119034U - Feuerbeständige Decke - Google Patents

Feuerbeständige Decke

Info

Publication number
DE7119034U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ceiling
fire
resistant
shell
exposed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7119034U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saint Gobain Isover G+H AG
Original Assignee
Gruenzweig und Hartmann AG
Publication date
Publication of DE7119034U publication Critical patent/DE7119034U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Pater^auwältin P 554 D« Ga 735 /j Dr, Helga Weissenfeld AP - Sp/S '
67 Ludwigshafen/Rhein 5. 5. 1971
Anmelderin; GRÜNZWEIG 4 HARTMANS AKTIENGESELLSCHAFT 67 Ludwigshafr . am Rhein
Feuerbeständige Decke
Die Erfindung betrifft eine abgehängte, feuerbeständige Decke.
Bei den bisher bekannten abgehängten, feuerbeständigen Decken dient das wärmedämmende und feuerbeständige Material gleichzeitig als Sichtdecke und FeBerschutzdecke bzw. werden Verbundelemente - Sichtdecke und Isolierung - verwendet, Dadurch ergibt sich der Nachteil, daß nach jeder Änderung der betreffenden Ausführung die Decke einer erneuten Feuerschutzprüfung durch die amtlichen Stellen unterzogen werden mufi, es ist also nach jeder Änderung eine Neuzulassung erforderlich. Desweiteren sind bei den bekannten Decken dieser Art erhebliche Wärmebrücken von der Sichtdecke zur Rohdecke vorhanden.
7119.03A-2.u72
- 2 - E 554 D. Sn 733 ι-'
Die Erfindung hat oich die Aufgabe geatellt, die genannten Nachtelle zu beseitigen und eine feuerbeständige Decke vorzuschlagen, die - einmal einer Prüfung unterzogen - jede gewünschte Veränderung oder Auswechselung der Sichtdecke gestattet.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, da£ die feuerbeständige Decke zweischalig aufgebaut ist, wobei die deckenseitige Schale die Feuerbeständigkeit
gewährleistet, und die raumseitige Schale die auswechselbare Sichtdecke darstellt.
Durch diesen zweischaligen Aufbeu kann nach einmal erfolgter Prüfung der deckensettigen Schcle auf Feuerbestäüuigkeit, die rauüjseitige Schale, also die Sichtdecke, jederzeit beliebig ausgetauscht oder verändert werden, ohne daß nach Änderung eine neuerliche Prüfung erforderlich wäre.
Der zweischalige Aufbau wird dadurch erreicht, daß beide Schalen an derselben Befestigungsvorrichtung angehängt sind, d. h. die Aufhängung, die die feuerbeständige Schale in Verbindung mit Blechelipsen hält, dient gleichzeitig der Abhängung der Sichtdecke.
Zur Vermeidung einer unerwünschten Wärmebrücke ist die Befestigungsvorrichtung so konzipiert, daß zwischen der Sichtdecke, also der raumseitigen Schale, und der Rohdecke eine Verbindung besteht, die nur einen geringen Wärmedurchgang zulässt. Die Befestigung der Schalen an der Rohdecke bzw. an den die Rohdecke tragenden Doppel-T-Trägern erfolgt durch Spannhalter, die über Schlitzbandeisen mit den die Schalen tragenden Profilstäben verbunden sind, wobei diese vorzugsweise aus einem Sonderstahl mit geringer
- 3 - P 554 D. Ga
Wärmeleitfähigkeit bestehen. Zul Befestigung der Sohaleo an den Profilstäben dienen bekannte Bleohciipse. Die äeckeneeitige Schale, die die Feuerbeständigkeit gewährleistet, wird von Mineralfasern»tten gebildet, dabei sind auf Drahtgewebe gesteppte Basaltwolle-Metten wegen ihrer hohen Temperaturbeständigkeit besonders geeignet. Um die Wärmedämmung weiter zu erhöhen, kann eine zusätzliche Mineralfasermatte hinterlegt werden.
Der prinzipielle Aufbau der erfindungsgemäß vorgeschlagenen feuerbeständigen Decke wird anhand nachfolgender Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt:
fig. 1 und 2 Seitenansichten der feuerbeständigen
Decke im Schnitt, Fig. 3 und 4 Einzelheiten der Fig. 1 und 2.
Am unteren Flansch der Doppel-T-Träger 1, auf denen die Betonrohdecke 2 liegt, sind Spannhalter 3 in einem vorgegebenen Abstand zur Abhängung senkrecht stehender Schlitzbandeisen 4, die mit waagrecht laufenden Schlitzb&ndeisen 4a verbunden sind, angebracht. Zwischen diesen Schlitzbandeisen 4 und 4a kann zwecks Verhinderung der Wärmeleitung eine Asbestzwischenlage 5 sitzen· Die eigentliche Abhängung der beiden Schalen erfolgt durch Rundstäbe 6, die am oberen Ende zu ösen geformt sind und über Schrauben 7 mit den waagrecht laufenden Schlitzbandeisen 4a verschraubt sind. Die freien Enden der Rundstäbe hängen senk-echt nach unten. Die feuerbeständige
- 4 - P 554, Gm 733 '
Lchale der erfindungsgemäßen Decke wird vorzugsweise von auf Drahtgewebe gesteppten Basaltwolle-Metten uer gewüüöciitss Stärke gebildet. Uisse £ssslt«??lle-Matten 8 sind mit der Maschendrahtseite nach anten auf die senkrecht hängenden Rundatäbe 6 aufgespießt und gegen die Unterkanten der Schlitzbandelsen 4a gedrückt. Die Befestigung der Matten erfolgt durch Blecholipee 9* die auf den Rundstäben 6 eingerastet sind. Die Mattenstuße können überlappt oder stumpf gestoßen werden und sind mit Bindedraht vernäht. Zur Erhöhung der Wärmedämmung der feuerbeständiges Schale kann eine weitere Mineralfasermatte 10 au ü die Oberseite der Schlitzbandeisen 4a gelegt werden. An den Rundstaben 6, Sie die Baaaltwolle-Matten 8 durchstoßen usd hervt,stehen, wird die rauaseitlge Schale, also die Sichtdecke 11, mit bekäüütes Mitteln aufgehängt. Anstelle der üblichen Sinh-Heckenarten ■ kSnnen bei geringeren Ansprüchen au U Bapier- oder Glasvlieseinlagen, die gleichzeitig als Rieselsobutz dienen, montiert werden.
Der große Vorteil der erflndi^gsgemäß vorgeschlagenen feuerbeständigen Decke gegenüber den bisher bekannten besteht darin, d«fi jederzeit eine Änderung der Sichtdeckenart erfolgen kann, wobei jede Sichtdecke abgehängt werden kann, ohne daß jeweils eine gesonderte Prüfung durchgeführt werden muß.

Claims (4)

nsprüche P 554 D, Gm 73:5 AP - Sp/S 5. 5- 1971
1. Feuerbeständige Decke, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke zweischalig aufgebaut ist, wobei die deckenseitige Schi Ie die Feuerbeständigkeit gewährleistet, und die raumseitige Schale die auswechselbare Sichtdecke darstellt.
2. Feuerbeständige Decke nach At, ,^cuch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die deckenseitige Schale ans mindestens einer Lage Mineralfasermatten, vorzugsweise aus einer auf Drahtgewebe gesteppten Basaltwolle-Matte besteht.
3. Feuerbeständige Decke nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Sohalen an derselben Befestigungsvorrichtung angehängt sind.
4. Feuerbeständige Decke nach Anspru 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befeetigungsvorrichtung aus Spannhaltern, die über Schlitzhandeiaen mit Profilstäben befest*.gt sind, und Blechelipsen besteht.
DE7119034U Feuerbeständige Decke Expired DE7119034U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7119034U true DE7119034U (de) 1972-11-02

Family

ID=1268076

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7119034U Expired DE7119034U (de) Feuerbeständige Decke

Country Status (1)

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DE (1) DE7119034U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3008398A1 (de) * 1980-03-05 1981-09-17 Grünzweig + Hartmann und Glasfaser AG, 6700 Ludwigshafen Feuerbestaendige unterdecke, fuer sich allein
DE3938398A1 (de) * 1989-11-18 1991-05-23 Odenwald Faserplatten Deckenelement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3008398A1 (de) * 1980-03-05 1981-09-17 Grünzweig + Hartmann und Glasfaser AG, 6700 Ludwigshafen Feuerbestaendige unterdecke, fuer sich allein
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