DE1767548U - Pfosten fuer regale, insbesondere fuer mehrgeschossige regalanlagen in bibliotheken u. dgl. - Google Patents
Pfosten fuer regale, insbesondere fuer mehrgeschossige regalanlagen in bibliotheken u. dgl.Info
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Description
- Pfostenkonstruktion für Regale, insbesondere für mehrgeschossige Regalanlagen in Bibliotheken und dergleichen.
- Regalanlagen und ähnliche Einrichtungen, insbesondere mehrgeschossige Regalanlagen in Bibliotheken und dergl. besitzen bekanntlich über die Höhe der Regale durchlaufende tragende Pfosten mit angeschlossenen, diese querverbindenden Trägern, aufwelche Regalzwischenetagen, z. B. aus Holzdielen, Betonplatten, Stahlblechpfannen und dgl. gebildete, auch begehbare Zwischendecken, ausgelegt werden. Außerdem werden in Pfostenausnehmungen zumeist verstellbar und nach Bedarf umsetzbar Fachböden oder Fachgehänge eingesetzt oder eingehängt, die nicht mehr zu der eigentlich tragenden, aus Pfosten und Trägern gebildeten Konstruktion gehören und die je nach dem Verwendungszweck unterschiedlich, z. B. zum Aufstellen von Büchern, erforderlich sind.
- Bei einer Ausführungsform der bekannten Regale und Regalanlagen bestehen die Pfosten und u. U, auch die querverbindenden Träger aus Stahlprofilen, z. B. Rohren, wobei zumindest die Pfosten Lochreihen oder andere Ausbildungen zum Einhängen oder Einlegen von Fachböden oder Fachgehängen aufweisen. In konstruktiver Hinsicht, insbes. mit Rücksicht auf das Erfordernis der Vorfertigung und der Anpassung an die verschiedensten Verwendungszwecke, hat sich die bekannte Ausführungsform bewährt. Vor allem bei mehrgeschossigen Konstruktionen entstehen jedoch Schwierigkeiten, wenn die Bedingung feuersicherer Ausführungen erfüllt werden muß. Bei einem lokalen Brand können die Pfosten und ggfs. auch die querverbindenden Träger ausglühen und ausknicken, wodurch u. U. das gesamte tragende Stahlgerüst zum Einsturz kommt.
- Die Anlagen und Regale der beschriebenen Art sind nicht nur mit dem beschriebenen Nachteil behaftet, sondern erfüllen auch nicht die Vorschriften, wonach bei feuergeschützten Räumen tragende Stahlstützen allseitig mit einem Feuerschutz ummantelt sein müssen. Als derartigen Feuerschutz kennt man grundsätzlich Ummantelungen der Stahlstütze aus 3 bis 6 cm starkem Putz. Es ist außerdem bekannt, einen Asbestzementputz von 2,5 cm Stärke auf derartige tragende Stahlpfosten aufzubringen. Bei Regalanlagen lassen sich jedoch diese Maßnahmen nicht durchführen, da die Regalpfosten mit zugänglichen Lochreihen bzw. Ausnehmungsreihen oder ähnlichen Ausgestaltungen versehen sein müssen, die das Auflegen bzw.
- Einhängen der Fachböden oder Gehänge zulassen.
- ! lier setzt die Erfindung ein, die sich die Aufgabe gestellt hat, Regale, insbesondere mehrgeschossige Regalanlagen, wie sie in Bibliotheken oder dgl. Verwendung finden, derart auszubilden, daß bei lokalen Bränden die Gefahr des Ausglühens und Ausknickens der Pfosten nicht mehr besteht.
- Die Erfindung betrifft eine Pfostenkonstruktion für Regale, insbesondere für mehrgeschossige Regalanlagen in Bibliotheken und dgl., und besteht darin, den tragenden Pfosten von einem Wärmeisolationsmittel zu umgeben und zum Einhängen oder Einlegen von Fachböden oder Fachgehängen besondere Leisten, z. B. Lochleisten, vorzusehen. Zumeist werde Sie, so gestützten Pfosten und die für das Einlegen oder Einhängen von Fachböden oder Fachgehängen, eingerichteten Leisten miteinander vereinigen. Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einlegen oder Einhängen aer Fachböden oder Fachgehänge eingerichteten Leisten, z. B. die Lochleisten, den tragenden Pfosten mit Abstand mantelförmig umgeben, wobei als Isolationsmittel der Luftraum zwischen den erwähnten Leisten und den tragenden Pfosten herangezogen werden kann. Es ist aber auch möglich, den Zwischenraum zwischen den tragenden Pfosten und den mantelförmig umgebenden, zum Einhängen oder Einlegen der Fachböden oder Fachgehänge ausgebildeten Leisten mit einem Isolationsmittel auszufüllen, z. B. mit Vermiculit, Asbest oder dgl. Im allgemeinen wird man den tragenden Pfosten selbst mit einer darauf befestigten mantelartigen Isolierung aus Beton, Asbestbeton, Glasgewebe, Vermiculit, oder anderen wärmedämmenden Stoffen umgeben und um diese Isolierung mantelförmig umgebend die Leisten zum Einlegen der Fachböden oder Fachgehänge anordnen. Diese Leisten können bei der erfindungsgemäßen Konstruktion, da sie nicht mehr die Gesamtkonstruktion der Regalanlage tragende Elemente darstellen, aus verhältnismäß9g dünnwandigen Blechprofilen gebildet werden. Es empfiehlt sich, diese Leisten derart auszubilden, daß sie nachträglich, d. h. nach Aufstellen der tragenden Pfosten, aufstellbar sind, wozu sie zweckmäßig der Geschoßhöhe angepaßt werden. Im allgemeinen bestehen die erwähnten Leisten, z. B. Lochleisten, zum Einhängen oder Einlegen der Fachböden aus zwei Hälften, die ihrerseits z. B. zu einem Kastenprofil ineinander einhängbar sind und entsprechende Verschlüsse aufweisen. Die Leisten selbst können in ihrer Querschnittsform eckig und auch rund ausgebildet sein, sie können, soweit der tragende Pfosten von einem festen Isolationsmittel mantelartig umgeben ist, auch an diesem anliegen. Die tragenden Pfosten selbst können auf verschiedenste Weise ausgebildet sein und ebenfalls rechteckigen, runden oder sonstig beliebigen Querschnitt aufweisen. Es ist auch möglich, als tragende Pfosten Betonfertigteile, z. B. auch aus Vorspannbeton hergestellte, zu verwenden.
- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß durch lokale Brände ein Ausglühen der tragenden Pfosten nicht mehr eintreten kann. Die Vorschriften bzgl. Feuersicherheit lassen sich daher bei Regalen und Regalanlagen, und insbes. bei mehrgeschossigen Regalanlagen, durch die Verwendung erfindungsgemäßer Pfostenkonstruktionen erfüllen.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert.
- Es zeigen : Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Pfostenkonstruktion für Regalanlagen, Fig. 2 eine Aufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1, Fig. 3 im Horizontalschnitt eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Pfostenkonstruktion, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform und Fig. 5,6 und 7 mögliche Pfostenprofile.
- Die in den Fig. dargestellte Pfostenkonstruktion ist für Regale, insbes. für mehrgeschossige Regalanlagen in Bibliotheken und dgl. bestimmt. Der tragende Pfosten 1 ist nach der Erfindung von einem Wärmeisolationsmittel 2 umgeben, wobei zum Einhängen oder Einlegen von Fachböden oder Fachgehängen 3 besondere Leisten, z. B. in Form von Lochleisten 4, vorgesehen sind. Die Lochleiste 4 umgibt mantelförmig den tragenden rfosten 1 und dessen Isolationsmantel 2. Es kann anstelle des gezeichneten Isolationsmantels 2 aus Asbest, Beton oder ähnlichem Material auch der Luftraum zwischen mantelförmiger Leiste 4 und tragendem Pfosten 1 herangezogen werden. Die Lochleiste 4 ist so ausgebildet, daß sie nachträglich, d. h., nachdem der eigentliche tragende Pfosten 1 mit seinem Isolationsmantel 2 erstellt ist, angebracht werden kann. Sie besteht zu diesem Zweck aus zwei Hälften 4a, 4b die ineinander einhängbar sind uhd mit entsprechenden Verschlüssen 4c versehen sind. in die Löcher 4d der Lochleiste 4 sind, wie erwähnt, Fachböden oder Fachgehänge 3 einhängbar.
- Die Lochleiste 4 selbst kann einen eckigen Querschnitt, wie in den Fig. 1 und 2, oder, wie in der Fig. 3 angedeutet, auch
ausgeführt sein, was die Fig. 4 bis 7 andeuten. Soweit man den durch die Lochleiste 4 gebildeten Mantel gegen den Isolierstoff 2 zwischen Mantel und tragendem Pfosten unmittelbar anliegen läßt, was in Fig. 4 angedeutet ist, empfiehlt sich, eine besondere Profilausbildung 4e zur Aufnahme der für das Ein-eine runde profilform aufweisen. Endlich kann auch der tragende kosten 1 selbst in seinem Querschnitt rund oder auch eckig hängen der Fachböden oder Fachgehänge 3 bestimmten Löcher. Soweit die tragenden Pfosten 1 rechteckigen Querschnitt besitzen, ist es möglich, die durch Abkantung auf einfache \/eise herzustellen, was in den Fig. 5,6 und 7 verdeutlicht ist.
Claims (9)
1. Pfostenkonstruktion für Regale, insbesondere für mehrgeschossige
Regalanlagen für Bibliotheken und dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der tragende
kosten (1) von einem Wärmeisolationsmittel (2) umgeben und zum Einhängen oder Einlegen
von Fachböden oder Fachgehängen (3) besondere Leisten (4), z. B. Lochleisten, vorgesehen
sind.
Pfostenkonstruktion nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
geschützten Pfosten (1) und die zum Einhängen oder Einlegen von Fachböden (3) bestimmten
Leisten (4) miteinander vereinigt sind.
3. Pfostenkonstruktion nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leisten (4) die tragenden Pfosten (1) mit Abstand mantelförmig umgeben und
als Isolationsmittel der Luftraum zwischen Lochleistenmantel (4) und tragenden Pfosten
(1) herangezogen ist.
4. fostenkonstruktion nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der tragende Pfosten (i) von einer Isolierung (2) aus Beton, Asbestbeton, Glaswolle
oder dgl. wärmedämmenden Stoffen umgeben und diese solierung mantelförmig umgebend
die Leisten (4) zum Einhängen oder Einlegen der Fachböden oder Fachgehänge (3) angeordnet
sind.
5. Pfostenkonstruktion nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der wischenraum zwischen dem tragenden
Pfosten (1) und der mantelförmig
umgebenden Leiste (4) nachträglich mit Isoliermittel ausgefüllt ist.
6. Pfostenkonstruktion nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leisten (4) nachträglich, d. h. nach der Aufstellung der Pfosten (i) aufstellbar,
z. B. der Geschoßhöhe angepaßt sind.
7. Pfostenkonstruktion nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch #kennzeichnet,
daß die Leisten (4) zum Einhängen der Fachböden bzw. Fachgehänge (3) aus zwei Hälften
(4a, 4b) bestehen und letztere ineinander einhängbar sind.
8. Pfostenkonstruktion nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leisten (4) zum Einlegen oder Einhängen der Fachböden oder Fachgehänge (3)
eckig oder rund ausgebildet sind.
9. Pfostenkonstruktion nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die tragenden Pfosten (l aus Stahl-oder Betonprofilen gebildet sind.
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