DE931065C - Zweischalige Balken- oder Traegerdecke - Google Patents
Zweischalige Balken- oder TraegerdeckeInfo
- Publication number
- DE931065C DE931065C DESCH10870A DESC010870A DE931065C DE 931065 C DE931065 C DE 931065C DE SCH10870 A DESCH10870 A DE SCH10870A DE SC010870 A DESC010870 A DE SC010870A DE 931065 C DE931065 C DE 931065C
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- DE
- Germany
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- ceiling
- attached
- joists
- plate
- panels
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- Expired
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B9/00—Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
- E04B9/22—Connection of slabs, panels, sheets or the like to the supporting construction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
- Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung .der zweischaligen Balken- oder Trägerdecke nach Patent 892 5o9. Bei der -Decke nach diesem Patent sind die auf der Ober- und Unterseite der Balken oder Träger befestigten Platten auf ,ihrer Innenseite mit einem wärme- und schalldämmenden Polster aus Glaswolle, Stroh, Torf oder ähnlichem Material belegt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, die Decke hinsichtlich ihrer Schall- und Wärmedämmung zu verbessern und ihre feuerhemmenden Eigenschaften zu erhöhen. Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß zwischen die obere tragende Deckenplatte und die auf ihrer Unterseite liegende Dämmmatte eine .Asbestplatte eingelegt ist und die Deckenfelder durch ein auf der Oberseite der Balken oder Träger befestigtes Drahtnetz überspannt sind; die untere Deckenplatte ist mit einem Drahtgewebe bewehrt.
- In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die Feuersicherheit der Decke noch dadurch erhöht werden, daß etwa in halber Höhe der Deckenbalken Verankerungsglieder, z. B. Nägel, befestigt ,sind, an denen die unteren Deckenplatten mittels Drahtschlaufen und erforderlichenfalls unter Verwendung von Hilfsbügeln aufgehängt sind. Hierdurch wird erreicht, daß ein Herabfallen der Unterdecke auch in dem Falle vermieden wird, wenn die Deckenbalken oder -träger in ihrer unteren Zone durch Feuereinwirkung geschwächt, z. B. angekohlt sind.
- Zur weiteren Erhöhung der Schalldämmung wird die untere Deckenplatte vorteilhaft aus Gips hergestellt und die auf ihrer Innenseite liegende Dämmatte mit ihr zu einer Einheit verbunden. Dieses kann in der Weise erfolgen, daß die Dämmmatte, beispielsweise eine Glaswollematte, bei der Herstellung der Gipsplatte auf den noch flüssigen Gipsbrei aufgelegt wird, wobei ein Teil des flüssigen G.ip-ses in die Gl.aswollematte eindringt, so daß nach Erstarren des Gipses die Gipsplatte und die Glaswollematte eine Einheit bilden. Hierdurch wird .erreicht, daß eine von der Oberseite der Decke kommende Schallwelle, welche etwa bis zur Gipsplatte gelangen sollte, durch die Glaswollematte aufgehalten und vernichtet wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Darin zeigt Fig. i einen Teil der Decke im Querschnitt, Fig. 2 einen Deckenbalken mit tragender Deckenplatte und Unterdecke in größerem Maßstab, Fig. 3 eine Aufhängekonstruktion der Unterdecke.
- Bei der in Fig. i und 2 dargestellten Balken-oder Trägerdecke ist zwischen die obere tragende Deckenplatte a und die auf ihrer Unterseite liegende Dämmatte c, die ein wärme- und .schalldämmendes Polster bildet, erfindungsgemäß eine Asbestplatte eingelegt. Unterhalb der Dämmatte c ist ein Drahtnetz d .gespannt, das auf der Oberseite der Deckentalken oder -träger befestigt ist und durch das ein Herabfallen einzelner Deckenteile verhindert oder zumindest gehemmt wird, sofern die Oberdecke durch Brand teilweise zerstört werden sollte.
- Die untere Deckenplatte g, die beispielsweise aus Gips bestehen kann, ist mit einem Drahtge"vebe f bewehrt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bilden die untere Deckenplatte g und die auf ihrer Innenseite liegende Dämmatte e, die vorzugsweise aus Glaswolle besteht, eine Einheit.
- Die unteren Deckenplatten g sind im Gegensatz zu den üblichen Unterdecken nicht an der Unterseite der Deckenbalken oder -träger, sondern an Verankerungsgliedern, -z. B. Nägeln h, aufgehängt, die erfindungsgemäß etwa in halber Höhe der Deckenbalken oder -träger befestigt sind. Die Aufhängeglieder bestehen aus Schlaufen i, die von den Nägeln k gehalten sind und die in den unteren Deckenplatten an verstärkt ausgebildeten Stäben k des Drahtgewebes f angreifen. Vorteilhaft kann zwischen die aus den Nägeln k bestehenden Verankeru.ngsglieder und die Drahtschlaufen i ein Hilfsbügel m eingefügt werden, der sich leicht über einen Verankerungsnagel k ziehen läßt, jedoch so fest sitzt, daß ein selbsttätiges Lösen von dem Verankerungsnagel ausgeschlossen ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:-i. Zweischalige Balken- oder Trägerdecke mach Patent 892 509, bei- der die auf der Ober-und Unterseite der Balken oder Träger befestigten Platten auf ihrer Innenseite mit einem wärme- und schalldämmenden Polster aus Glaswolle, Stroh, Torf oder ähnlichem Material belegt sind, - dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die obere tragende Deckenplatte (a) und die auf ihrer Unterseite liegende Dämmmatte, (c) eine Asbestplatte (b) eingelegt ist und die Deckenfelder durch ein .auf der Oberseite der Balken oder Träger befestigtes Drahtnetz (d) überspannt sind, während die untere Deckenplatte (g) mit einem Drahtgewebe (f) be--wehrt ist.
- 2. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in halber Höhe der Deckenbalken Verankerungsglieder, z. B. Nägel (k), befestigt sind, an denen die unteren Deckenplatten (g) mittels Drahtschlaufen (i), erforderlichenfalls unter Verwendung von Hilfsbügeln (m), aufgehängt sind.
- 3. Deckenach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Deckenplatte (g) aus Gips besteht und mit der auf ihrer Innenseite angeordneten, beispielsweise aus Glaswolle bestehenden Dämmatte (e) eine Einheit bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH10870A DE931065C (de) | 1952-11-04 | 1952-11-04 | Zweischalige Balken- oder Traegerdecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH10870A DE931065C (de) | 1952-11-04 | 1952-11-04 | Zweischalige Balken- oder Traegerdecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE931065C true DE931065C (de) | 1955-08-01 |
Family
ID=7426388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH10870A Expired DE931065C (de) | 1952-11-04 | 1952-11-04 | Zweischalige Balken- oder Traegerdecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE931065C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288285B (de) * | 1961-08-03 | 1969-01-30 | Glas U Spiegel Manufaktur Ag | Plattenfoermiges, wandbildendes Bauelement, insbesondere Bruestungselement |
-
1952
- 1952-11-04 DE DESCH10870A patent/DE931065C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288285B (de) * | 1961-08-03 | 1969-01-30 | Glas U Spiegel Manufaktur Ag | Plattenfoermiges, wandbildendes Bauelement, insbesondere Bruestungselement |
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