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DE7117008U - Trommelwaschmaschine - Google Patents

Trommelwaschmaschine

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Publication number
DE7117008U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive motor
washing machine
drum
drum washing
washing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7117008U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Publication date
Publication of DE7117008U publication Critical patent/DE7117008U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description

Die Neuerung bezieht sich auf eine Trommelwaschmaschine, inabesondere auf einer Waschvollautomat, mit einer über ein drehzahlabhängig verstellbares Keilriemenverstellgetriebe von einem auf zwei Drehzo1"1.en ums;ehalt baren Antriebsmotor angetriebenen Waacr- ,. .er Schleudertrommel, dessen Antriebsmotor mit einer verst^xbaren Keilriemenscheibe schwenkbar gelagert ist.
Bei Trommelwaschmaschinen der oben genannten Art oesteht die Forderung, den Antrieb so auszubilden, daß zwei im Verhältnis weit auseinander liegende Drehzahlen zum Schleudern und Waschen einstellbar sind. Wenn man beim Schleudervorgang einen guten Trocknungseffekt der Wäsche erreichen will angestrebt wird eine Restfeuchte von oa, 50 $ - muß iie Schleuderdrehzahl so hoch wie möglich gewählt werden, da die die Feuchtigkeit austreibende Fliehkraft mit dem Quadrat der Winkelgeschwindigkeit zuniik^t. Dagegen muß die Wascbdrehzahl so bemessen werden, daß die am Trommelumfang auftretende Fliehkraft etwa den Wert 0,9 g erreicht, damit die Wäsche bei jedem Trommelumlauf zwar aus der Waschlauge herausgehoben wird, aber vor Erreichen des höchsten Punktes des Umfangs wieder in die Waschlauge zurückfallen kann. Diese Forderung führt bei den üblichen Trommelabmessungen etwa zu einer Waschdrehzahl von 50 U/min. Daraus ergibt sich, daß das Verhältnis der beiden Drehzahlen bei etwa 15t1 liegen muß.
Aus wartungs- und kostentechnischen Gründen ist man bestrebt, für den Antrieb Kurzschlußläufermotoren zu verwenden, die jedoch wegen ihres schlechten AnlaufVerhaltens wenig ge-
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eignet sind. Bei Anwendung von polumschaltbaren Motoren muß zur Erzielung des erwähnten Prehzahlverhältnisses ein sehr hohes Polzahlverhältnis, z.B. 2\?Λ oder :.och höher, verwende i> werden. I}snn werden, such diese Motoren relativ schwer und teuer. Da schließlich auch rein mechanische Lösungen, also beispielsweise ein Antriebsmotor mit einem nachgeschalteten zwei- oder mehrstufigen Schaltgetriebe, aehr aufwendig sind, hat sich eine Kombination als geeignet herausgestellt, die aus einem polumschaltbaren Motor mit relativ kleinem Polzahlverhältnis und einem nachgeschalteten Keilriemenverstellgetriebe besteht.
Bei diesem Antrieb ergibt sich das Problem, daß der Achsabstand des angetriebenen und des getriebenen Rades des Motors bzw. des Keilriemengetriebes verändert werden muß. Die
nkbare Aufhängung einss Antnebornotors, vfis sie beispielsweise durch die französische Patentschrift 1 453 353 bekanntgeworden ist, bei dem der Motor an der der Keilriemenscheibe abgewandten Seite schwenkbar aufgehängt ist, hat nun den Nachteil, daß sich die Schwenkbeschleunigung, die von der Waschbehälterunwucht herrührt, auf den Antriebsmotor voll auswirkt, so daß ungewollte Keilriemenverstellungen auftreten, die zu einem unruhigen Lauf des Antriebes und vor allem zu vorzeitigem Verschleiß des Keilriemens führen. Durch die Neuerung soll eine wirtschaftlich vertretbare, einfache Lösung geschaffen werden, bei der die hier geschilderten Nachteile auf einfache Weise und bei geringem Raumbedarf für die Antriebsanordnung vermieden werden. Dies wird auf einfache Weise dadurch erreicht, daß die schwenkbare Lagerung des Äntriebsmotors ir. der senkrecht zur Antriebsmotoraeh.se liegenden Schwerpunktseben-? aller schwenkbaren Teile im wesent lichen innerhalb eines um einen kreisförmigen Antriebsmotorquerschnitt gelegten Quadrates vorgesehen ist.
Die günstigste Lagerung ist in Bezug auf die Vermeidung von Schwingungsübertragungen im Schwerpunkt aller schwenkbaren Teile selbst zu sehen, jedoch müssen hier für die Befesti-
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gung des Antriebsaiotors relativ lange Streben am Waschbehälter befestigt werden, so daß die Lagerung etwa auf einer Druchmesserebene des Antriebsmotor vorgenommen werden iann, Sie durch die Neuerung vorgeschlagene Lagerung bringt praktisch die gleichen Vorteile mit sich wie die Schwerpunktslagerung selbst, jedoch kann hier mit einer wesentlich schmaleren Bauweise bei geringem Raum und Verkürzung der Streben zur Lagerung des Antriebsmotors ausgekommen werden. Es hat sich herausgestellt, daß die Schwingbeschleunigung, die von der Waschbehälterunwucht herrührt, in vertikaler Richtung, d.h. in Richtung des Keilriemens selbst, wesentlich größer ist als in horizontaler Richtung, was im wesentlichen die Achsrichtung der Trommel und des Motors ist. Eine günstige Raumausnützung für die schwenkbare Lagerung gemäß der Neuerung ergibt sich, wenn die schwenkbare Lagerung in zwi benachbarten Ecken des Quadrates liegt. Um auch auf ein fache Weise eine einwandfreie Seitenführung des Antriebsmotors zu erhalten, ist es vorteilhaft, wenn ein außerhalb des Umfanges des Antriebsmotors quer zu dessen Achsrichtung liegender Bolzen am Antriebsmotor befestigt ist, dessen Ende in am Waschbehälter befestigten Streben liegen.
Der Bolzen kann beispielsweise mit dem Gehäuse des Antriebsmotors selbst verschweißt sein oder in ösen gehalten sein. Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel gemäß der Neuerung beschrieben. Es zeigen:
Pig. 1 die Anordnung des Antriebamotors innerhalb der Trom melwaschmaschine, sthematisch dargestellt in Seitenansicht und
Pig. 2 die Anordnung nach Pig. 1 in Vorderansicht. Gleiche Teile sind in allen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
In dem Trommelwaschmaschinengehäuse 1 ist der Wasch- oder Schleuderbehälter 2 auf nicht näher dargestellte Weise elastisch befestig4--. In dem Wasch- oder Schleuderbehälter
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ist weiterhin die eigentliche Wasch- und Schleudertrommel 3, wie in Fig. 2 gestrichelt angedeutet ist, drehbar befestigt. Auf der Welle der Wasch- und Schleudertrommel 3 ist eine Keilriemenscheibe 4 vorgesehen. Der über diese Keilriemenscheibe führende Keilriemen 5 wird andererseits über die verstellbare Keilriemenacheibe 6 des Antriebsmotors 7 geführt, der am Waschbehälter 2 schwenkbar gelagert ist. Der Antriebsmotor 7 hat eine lange Welle 8, an der sich die verstellbare Keilriemenscheibe 6, die vorzugsweise durch Fliehkraft verstellbar ist, befindet. Zur schwenkbaren Lagerung des Antriebsmotors nebst langer Welle und Keilriemenverstellscheibe 6 in der mit 9 bezeichneten Schwerpunktsebene sind an dem Antriebsmotor 7 Ösen 10 befestigt, durch die ein PoI-zen 11 geschoben ist. Dieser Bolzen 11 liegt mit seinen ^nden 12 in Streben 13, die mit dem Laugenbehälter 2 verbunden sind, so daß der Antriebsmotor 7 um den Bolzen 11 schwenken kann. Eine Rückäruekfeuer- Η dient zur Erzeugung der Vorspannung des Keilriemens 5, da die Schwerkraft des Antriebsmotors 7 zur Erzeugung der Eiemenvorspannu^r ",ifolge der neuerungsgemäßen Aufhängung praktisch nichi. ausgewertet werden kann.
Wi2 insbesondere Pig. 2 zeig+, ist es durch die neuerungsgemäße Lagerung des Antriebsmotors · 'jglich, den Waschbehälter
2 der j?orm der Wasch- und Schleudertrommel 3 anzupassen,
so daß eine gute Ausnutzung der Waschlauge gewährleistet ist. Zum anderen können die Streben 13 an Waschbehälter 2 relativ kurz ausgeführt werden, weil aie nicht bis zum Durchmesser des Antriebsmotors herabgeführt werden müssen, so daß auch die schwingende Masse des Waschbehälters 2, da dieser, wie bereits erwähnt, federnd aufgehängt ist, verkleinert werden kann.
3 Schutzansprüche
2 Figuren

Claims (3)

- 5 - VPA 71/3096 Schutζansprüche
1. Trommelwaschmaschine, insbesondere Waschvollautomat, mit einer üb^r ein drehzahlabhängig verstellbares Keilriemenverstellgetriebe von einem auf zwei Drehzahlen umsehaltbaren Antriebsmotor angetriebenen Wasch- und/oder Schleudertrommel, dessen Antriebsmotor mix einer verstellbaren Keilriemenscheibe schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Lagerung des Antriebsmotors in der senkrecht zur Antriebsmotorachse liegenden Schwerpunktsebene (9) aller schwenkbaren Teile im wesentlichen innerhalb eines um einen kreisförmigen Antriftbsmotorquerschnitt gelegten Quadrates vorgesehen ist.
2. Trommelwaschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Lagerung in zwei benachbarten Ecken des Quadrates lieg..
3. Trommelwaschmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein außerhalb des Umfangs des Antriebsmotors (7) quer zu dessen Achsrichtung liegender Bolzen (11) am Antriebsmotor (7) befestigt ist, dessen Enden (14) in am Waschbehälter (2) befestigten Streben (13) liegen.
DE7117008U Trommelwaschmaschine Expired DE7117008U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7117008U true DE7117008U (de) 1972-11-02

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7117008U Expired DE7117008U (de) Trommelwaschmaschine

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