DE1585863A1 - Haushaltswaschmaschine - Google Patents
HaushaltswaschmaschineInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F37/00—Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
Description
PHB.31.670
Dipl-Ing. F.-J. KUPFERMANN
Patentanwalt 1 R ft R ft R Ί
Anmelder: ti V. Philips' Gloeilampenfabrielcefl '°
Akte No. pjrn.,31 ,6
Anmeldung vom: Γ>3, Ax>r/.
Anmeldung vom: Γ>3, Ax>r/.
" Haushai twaschxaaachine".
Die Erfindung bezieht Dich auf eine Jlaushaltwaschmaschine mit
einer zylindrischen gelochten Waschtrommel, die um eine im wesentlichen
waagerechte Achse in einem Behälter drehbar ist, dar federnd in einem
AusBemnantel montiert iat, wobei am Umfang in der TroaiaeloberflÄche
eine Oeffnung zum Einführen (und Entfernen) der zu waschenden Gegen»
vorgesehen ist und die Trommel von einem Jülektromotor ait tintr
y niedrigen Drehejesohwindigkeit zum Waschen unter Anwendung
des "Taumeleffekta" und mit einer höheren Geschwindigkeit zum
Schleudern dar Gegenstände angetrieben werden kann.
diner der Vorteile einer derartigen Waachmaochina ist der, daas
die ./aaohtronmol auf jeder üeite von V/ellen abgestützt werden kann, so
■■-«*
BAD ORIGINAL
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«863
dass die auf die kreisförmigen ^ndwände der Trommel ausgeübten Biegungskrfifte infolge eines Ungleichgewichts der Masse beim Schleudern geringer als bei einer Trommel sind, die zum Einführen auf der Vorderseite
eingerichtet und nur von einer einzigen Welle auf einer Seite abgestutzt
ist.
Die vorliegende Erfindung bezweckt ein Lagergebilde und eine
Lageranordnung zu schaffen« bei deren Anwendung die Waschtrommel aus
sehr dünnem rostfreiem Stahl hergestellt werden kann, ohne dass zusätzliche Teils zur Versteifung der kreisförmigen ündwfinde erforderlich
sind, indem die auf diese Wände ausgeübten Biegungskräfte auf einen
Mindestwert herabgesetzt werden« Durch die Anwendung sehr dünnen rostfreien Stahl wird eine Bauart erhalten, die billiger ale die der bisher
verwendeten Waschtrommelη ist.
Nach der Erfindung besteht eine Waschmaschine der obenbeschriebenen Art aus einer im wesentlichen zylindrischen Waschtrommel mit im
wesentlichen flachen kreisförmigen üJndwfnden, wobei die Trommel alt
Hilfe auseinander liegender und im Waschbehfilter untergebrachter Lager
drehbar montiert ist und jedes Lager in der dbene der betreffenden fcindwand liegt· Die Lager sind vorzugsweise Antifriktions-Kugellager, die in
Qehfiuseη untergebracht sind, die an den 3ndwa*nden des WaschbehÄlters be-' festigt werden können und die naoh innen hervorragen, wobei die Innen*
\ ringe der Lager auf jeder Seite der Trommel Welle tragen, die an
schüsseiförmigen Stützen befestigt werden können, die fest mit den kreis·
förmigen ändwänden der Trommel verbunden sind· Vorzugsweise ragt «ine
[ dieser Welle aus dem Waschbehälter hervor zur Befestigung einer Riemen·
saheibe, mit deren Hilfe die Waschtrog:ol gedreht werden kann,
ί
; Die Erfindung wird nunmehr an Hand der beiliegenden Zeichnungen
beispiela/eis· nHher erläutert. Js zeigen: BAD ORIGINAL
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ΡΗΒ.51.6ΫΟ
Fig. 1 teilweise im Schnitt eine Vorderansicht einer Waschmaschine
nach der Erfindung»
Fig. 2 teilweise im Schnitt eine Seitenansicht, und -Fig. 3 in vergrößertem Hasstab die Lagergebilde der Waschtrommel.
In den Zeichnungen zeigen die Figuren 1 und 2 die wesentlichen
Teile einer Waschmaschine nach der irfindungf Die Maschine hat einen
Ausse-nmantel 1, in dem ein zusammengesetzter Waschbehälter 2 mittels
vier Federn, von denen nur zwei (3§ 4) in Fig. 1 dargestallt sind, federnd
aufgehängt ist· Schwingungen des BehSlterB werden von Dämpfern
5, 6 geregelt, die sich zwischen dam Behälter und dem Mantelboden erstrecken»
Kine gelochte Waschtrommel ? ist mit Hilfe in den Wänden dee
Behälters 2 untergebrachter Lagergebilde 8, 9 drehbar montiert und
wird von einem Elektromotor 10 Ober eine Riementtbersetzung angetrieben,
wobei auf der Motorwelle eine zentrifugal wirkende ixpansionsausdehnungsriemenseheibe
angebracht i3tt und wobei der Riemen 11 eine angetriebene
^xpansionsausdehnungsriemenscheibe 12 antreibt, die wie eine
Leerlaufriemenscheibe wirkt, während der Riemen 13 mit einer Riemenachei
be 14 auf einer an der Waschtrommel 7 befestigten Welle zusammenwirkt»
Die aus dünnem rostfreies Stahl bestehende gelochte Waschtrommel
7 hat eine im wesentlichen zylindrische Gestalt und weist ein Paar krei*
furmiger Jndwände 15, 16 auf, die auf irgendeine geeignete Weise, z.B.
durch Umfalzen oder Krimpfen von Uafangsnähnten oder durch Schweissen,
an der Zylinderwand der Trommel befestigt sind. Jede kreisförmige i£n&-
wand hat eine mittlere ron einen axialen Flansch 17, 18 begrenzte Offnung
zur Aufnahme eines BChttsselfBrmigen mit einer Welle zusammenwirkenden
Gliedes 19» 20 mit einem radialen Flansch 21, 22 der, z.B. durch
Mieten 23, an der betreffenden Seitenwand 15, 16 befestigt ist. !
BADORfQINAL 109816/1672 - u. ■■. -
FHB.31.670
Das in Fig. 3 rechts von der senkrechten Mittellinie liegende
Lagergebilde wird nun beschrieben. Das Gebilde besteht aus einem hohlen
zylindrischen Gehäuse 24 mit einen radialen Plansch 25, der mit
3efeEtigung3riemen 26 zusammenwirkt, mit deren Hilfe ein Glied
27 zur Versteifung der Behälterwand an dieser Wand festgeklemmt wird,
Das Lagergehäuse 24 ragt nach innen hervor und erstreckt sich duroh
die UofJhung in der Wand 16 der Waschtrommel, iin Kugellager 28 ist am
Au3senende im Gehäuse befestigt und ein Ähnliches Lager 23 befindet
sich im Gehäuse in einer derartigen Lage, dass es in der ,jbene der
Jndwand 16 liegt. .Jine Antriebswelle 30 wird von den Innenringen der
Lager 26, 29 getragen und ist an seinem Aussenende zur Befestigung
der Riemenscheibe 14 mit .Riffeln versehen. Das Innenende der Welle
ist gleichfalls mit Riffeln versehen, so das3 es mit einer Buchse 31
zusammenwirken kann, die einen radialen Plansch 32oifweist, der, z,B,
durch Nieten y$, am sciitloaelförnigen Glied 20 befestigt iat. Die zylindrische
Ausüenoberflache der Buchse 51 ist sehr genau abgearbeitet, so
dass eine zu grosse Abnutzung eines federnden in Innenende des Lagergehäuses
24 gehalterten Varschluosrinjes 34 verhütet wird. Dieser Verschlussring
34 verhindert, dass Wasser aus dem Waschbehälter in das
Lagergehäuse 24 eindringt. Das eohflsselförnige Glied 20 ist von einer
Kunststoffumhüllung 35 "it einer metallenen Versteifungsplatte 56 umgeben,
wobei eine Befestigungsschraube 37, die mit einem Uewindoloch
in der Welle 30 zusammenwirkt, die Umhüllung 35 und die Welle 30 haltert.
Das Lagergebilde 0 (in Fig. 3 links von der senkrechten Mittellinie)
hat eine ähnlich Bauart, wobei die entsprechenden Teile mit den gleichen Beaugsziffern bezeichnet sind. In diesem Falle ist die Abstüt»
zungswelle kürser, da sie keinen Antrieb zu versorgen braucht, während
nur ein einziges Lager 2) angewandt wird^ Dieses Lager befindet sich in
BAD
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1 PHB.31.6?0
der :Jbene der kreisförmigen iJndwand 15 der Waschtrommel.
3s dürfte einleuchten, dass durch die Anordnung der Lager 29 ider
.^bene der betreffenden u'ndwand der Waschtrommel die auf dieae kreisförmigen
Wände ausgeübten Biegungsbelastungen auf einen Mindeatwert her·
abgesetzt werden, so dass auf diese Wände im wesentlichen nur Zugspannungen ausgeübt werden. Dadurch können die kreisförmigen -indwände aus
rostfreiem Stahl mit geringer Stärke hergestellt werden als sonst der Fall wäre.
Bei der obenbeschriebenen Bauart der Lagergebilde kann die Waschtrommel aonnell im Wasohbehälter montiert und demontiert werden.
Die schU33elföriaigen Glieder 19, 20 mit den an 3tel'le festgenieteten
Buchsen 31 sind je durch die Nieten 23 an den betreffenden Ji nd winde η
16 befestigt, bevor diese Wände mit der die zylindrisch· Wand der Trommel
bildenden Umhüllung verbunden werden. Nachdem die Trommel montiert
worden ist, wird sie in den Waschbehälter gesetzt und die Lagergehäuse 24 werden durch die Oeffnungen in der Behälterwand eingeführt, wobei
die geriffelte Welle 30 mit der Buchse 31 auf d-er einen Seite zusammenwirkt
und die kurze Welle auf der anderen Seite auch in die Buchse 31
des schüsselförmigen Gliedes 19 aufgenommen ist» Die KunststoffUmhüllungen
35 werden über den betreffenden schüeaelförmigen Glieder 19» 20
zusammengefügt und werden von den Befestigungsschrauben 37 in ihre Lag«
gebracht* Die Riemenscheibe 14 ist an der geriffelten Welle 30 befes·
tigt und wird von einer Befestitiungssohraube 38 gehaltert.
In einem praktischen Ausführungsbeiapial wurde die Waschtrommelt
die einen Durchmeeaer von 40 ca und eina Breite von 2β cm aufwies, aus
rostfreiem stahl mit einer Stärke von 0,55 ωΐι hergestellt. Diese Tromme]
konnte 4 kg Gegenstände enthalten und konnte beim Schleudern mit einer Drehgeschwindigkeit von 1000 Umdrehungen/Min arbeiten.Diese üesehwindig-
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kalt ist vial höher als bisher möglich war und die obenbeachriebene
Lageranordnung liefert einen wesentlichen Baitr&g zu dieser wichtigen
Verbesserung beim Schleudervorgang.
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Claims (3)
- PHB.31.670Patentansgrttcheit1« Waschmaschine mit einer zylindrischen gelochten Waschtrommel, die um eine !©wesentlichen waagerechte Achse in einem Behälter drehbar ist, der federnd in einen Auasenmantel montiert ist, wobei am Umfang in der Tromneloberflache eine Oeffnung zum --Jinf Uhren (und ^ntferaf^ der zu waschenden Gegenstände vorgesehen ist, und die Trommel von einem Elektromotor mit einer verhäLtnismäaBig niedrigen Drehgeschwindigkeit zum Wasohen unter Anwendung des "Taumeleffekts" und mit einer höheren Geschwindigkeit zum Schleudern der Gegenstände engetrieben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Trommel mit nahezu flachet kreisförmigen ^ndwänden versehen ist, während die Trommel mit Hilfe auseinander liegender und im Waschbehälter befestigten Lager drehbar montiert ist, wobei jedes Lager in der 3bene der betreffenden iindwand liegt.
- 2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager Antifriktions-Rollager eind, die in Gehäusen untergebracht sind, die an den iSndwänden dee WaschbehSlttre befestigt werden können und die nach innen hervorragen·
- 3. Waschmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenringe der Lager auf jeder Seite der Trommel Wellen tragen, die an echilsselfornigen Stutzen befestigt werden können, die fest mit den Kreisförmigen lündwSnden der Trommel verbunden aind. ^ 4· Waschmaschine nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass eine j der erwähnten Wellen aus dem Waschbehälter hervorragt zur Befestigung ί einer Riemenscheibe, mit deren Hilfe die Waschtrommel gedreht werden ■ kann.BADORiGINAL« ' 109816/1672Leerseite
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Also Published As
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