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DE7112804U - Dichtvornchtung - Google Patents

Dichtvornchtung

Info

Publication number
DE7112804U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing
holding members
frame parts
cam
sealing elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7112804U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erbsloeh Aluminium GmbH
Original Assignee
Julius and August Erbsloeh GmbH and Co
Publication date
Publication of DE7112804U publication Critical patent/DE7112804U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

Gebrauchsiuusteraninelo.ung
JULIUS fc AUGUST ERBSLÖH, VUPPERTkL-BARMEN
Dichtvorrichtung
Gegenstand der Anmeldung ist eine Vorrichtung zum Abdichten von in parallelen Ebenen angeordneten, gegeneinander verschiebbaren Rahmenteilen, beispielsweise bei Schiebefenstern, -türen oder dergleichen.
Bei mehrflüge1igen Schiebefenstern oder -türen ergibt sich besonders im Bereich der Mittelstege der Rahmenteile das Problem der Abdichtung. Einerseits müssen die Rahmenteile einen hinreichenden Abstand voneinander haben, um gegeneinander il»e-
hinderungsfrei verschoben werden zu können; andererseits erhöht der Abstand der Rahmenteile die Schwierigkeiten bei der Abdichtung und bedingt größere Blendrahiuenquerschnitte. Bei den bisher bekanntgewordenen Ausführungen wird die Dichtwirkung meistens durch zwei jeweils an den benachbart angeordneten Profilelementen der Rahmenteile befestigten Labyrinthleisten erreicht, die sich - ineinanderschieben, wobei die jeweils in die Labyrinthöffnungen eingreifenden Teile gegen Dichtungsbürsten anliegen. Diese Art von Labyrinthdichtungen bedingen relativ große Baumaße, was be-■ sonders bei leichten Schiebefensterkonstruktionen unerwünscht
! ist. Die großen Baumaße und damit die erforderlichen Abstände
j zwischen den Rahmenteilen führen nämlich zu Blendrahmenquer-
j schnitten, die auf Grund der statischen Gegebenheiten sonst
t gar nicht erforderlich wären. Ein besonderer Nachteil dieser
Labyrinthleisten besteht darin, daß die Rahmenteile nicht in beliebiger Richtung aneinander vorbeigeschoben werden können, was besonders bei drei- oder mehrteiligen Schiebefenstern wünschenswert wfire.
~ Der Anmeldung lag nun die Aufgabe zugrunde, eine Dichtvorrichtung zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Ausführungen
vermeidet. Dabei wurde von einer zweiseitig durch Lippendichtung zwischen den benachbarten Profilelementen gebildeten Luftkammer ausgegangen. Dementsprechend ist die neuerungsgemäße DichtVorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die im Rereich des Stoßes benachbart angeordneten Profilstäbe zweier Rahmenteile wechselseitig mit Halteorganen zur Aufnahme elastischer Dichtlippen aufweisender Dichtungselemente versehen sind, wobei die Dichtlippen jeweils unter schließrichtungsaDhängig erfolgender, elastischer Verformung an entsprechenden Nockenleisten des jeweils anderen Profilstabes anliegen.
Anhand der Figuren wird die neuerungsgemäße Dichtvorrichtung schematisch und beispielsweise dargestellt und beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 Dichtvorfichtung im Querschnitt, Fig. 2 Variante der Dichtvorrichtung.
Im Bereich eines Mittelsteges zweier gegeneinander verschiebbarer Rahmenteile ist der Profilstab 1 des einen Rahmenteils dem Profilstab 2 des anderen benachbart angeordnet. An ihren einander zugewandten Wandungen 3,4 liegen die Flansche 5 an, die mit Hilfe nicht dargestellter Befestigungsmittel mit diesen verbunden sind. Die Flansche 5 tragen die Halteorgane 6 zur Aufnahme elastischer, mit einer Dichtlippe 8 versehener Dichtungselemente 7 und die Nockenleisten 9. Die an den Profilstäben 1,2 angeordneten Flansche 5 sind querschnittsgleich, jedoch gegenläufig montiert, so daß jeweils einem Halteorgan 6 bzw. Dichtungselement 7 eine Nokkenleiste 9 zugewandt gegenüberliegt, an der sich die Dichtlippen 8 jeweils mit einer ihrer Flanken unter elastischer Verformung abstützen. Dadurch wird zwischen den Profils+äben 1,2 eine beidseitig durch die Dichtlippen 8 begrenzte Luftkammer 10 gebildet, die eine gute Isolier- und Dichtwirkung gewährleistet. Welche der Flankenflachen der Dichtlippen 8 gegen die Nockenleisten 9 anliegt, bzw. in welcher Richtung die Verformung der Dichtlippen 8 erfolgt, hängt dabei von der Einschubrichtung der in Dichtstellung gebrachten Rahmenteile ab.
Bei Bedarf kann der zu bewegende Rahmenteil auch über die Dichtstellung hinaus weiteJryteiöchoJjen werden. Dabei gleiten die Nok-
kenleisten 9 unter weiterer, stärkerer Verformung der Dichtlippen 8 über diese hinweg und der Rahmenteil kann behinderungsfrei in die gewünschte Stellung verschoben werden. Beim Zurückschieben dieses Rahmenteiles schlagen die Nockenleisten 9 gegen die jeweils rückwärtigen Flankenflachen der Dichtiippen δ an und verformen diese in entgegengesetzter Richtung, wobei in Dichtstellung die Luftkammer 10 in der gleichen Weise gebildet wird. Diese Möglichkeit der wahlweisen Verschiebbarkeit in beide Richtungen ist ein besonderer Vorteil dieser Neuerung.
Die Halteorgane 6 sind vorteilhaft als hammerkopfförmiger Nuten ausgeführt, in die die Dichtungselemente 7 mit entsprechend ausgebildeten Fußteilen eingesetzt sind. Gleichwertig können aber auch andere Querschnitte für die Halteorgane 6, beispielsweise pilzkopfförmige Leisten, verwendet werden. Ebenso können die Nockenleisten 9 T- und/oder ü-förmige Querschnitte aufweisen.
Die auf dem Flansch 5 zwischen Nockenleiste 9 und Halteorgan 6 angeordnete zusätzliche Nockenleiste 11 bietet die Möglichkeit, einen Rahmenteil um den Abstand zwischen Nockenleiste 9 und 11 zu öffnen, ohne die Dichtwirkung im. Bereich des Mittelsteges zu verlieren, die durch die verkleinerte Luftkammer 10 weiter gewährleistet ist. Dadurch wird eine zugfreie Belüftung der Innenräume ermöglicht. Vorteilhaft können die Flansche 5 mit Haltestegen 13 versehene Abwinklungen 12. aufweisen, die dem seitlichen Abschluß der meist mit halboffenen Kammern 14,15 versehenen Profilstäbe 1,2 dienen.
Durch die neuerungsgemäße Dichtvoriichtung lassen sich außerordentlich günstige Kombinationen zwischen Platzbedarf und optimaler Dichtwirkung erzielen. Zudem ist sie nicht so sehr an präzise Rahmenteilabstände gebunden, so daß mit einer Ausführung mehrere Größen eines Fenster- bzw. Türsystems bedient werden können. Andererseits kann sie nachträglich ohne Schwierigkeiten in vorhandene Fenster- und Türkonstruktionen einbezogen werden.
..._._., · Ansprüche:
711280A12.8.71
E-299· 2
JULIUS & AUGUST ERBSLÖH. WUPPERTAL-BARMEN
Sl'ÜCKLI STE
1 Profilstab
2 Profilstab
3 Wandung
4 Wandung
5 Flansch
6 Halteorgan
7 Dichtungselement
8 Dichtlip^e
S Nockenleiste
10 Luftkammer
11 Nockenleiste
12 Abwinklung
13 Haltesteg
14 halboffene Kammer
15 halboffene Kammer

Claims (5)

Ansprüche:
1. Vorrichtung- zum Abdichten von in parallelen Ebenen ange- ordneten, gegeneinander verschiebbaren Rahmenteilen, beispielsweise bei Schiebefenstern, -türen oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des Stoßes benachbart angeordneten Profilstäbe (1,2) zweier Rahmenteile wechselseitig mit Halteorganen (6) zur Aufnahme elastischer Dichtlippen (8) aufweisender Dichtungselemente (7) versehen sind, wobei die Dichtlippen (8) jeweils unter schließrichtungsabhängig erfolgender, elastischer Verformung an entsprechenden Nockenleisten (9) des jeweils anderen Profilstabes anliegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane (6> und die T- und/oder U-förmigen Nockenleisten (9) auf einem jeweils gemeinsamen, die Profilstäbe (1,2) verbindbarfcn Flansch (5) angeordnet sind, wobei die Flansche (5) auf den benachbarten Profilstäben gegenläufig so angeordnet sind, daß im geschlossenen Zustand des Fensters jeweils einer Nockenleiste (9) ein Hal Morgan (6) gegenüberliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane (6) der Dichtungselemente (7) in Form hammerkopfförmiger Nuten gebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane (6) der Dichtungselemente (7) in Form pilzkopfförmiger Leisten gebildet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (5) eine mit Haltestegen (13) versehene Abwinklung (12) aufweist, die dem seitlichen Abschluß der halboffenen Profilstäbe (1,2) dient.
71128GA12.8.71
DE7112804U Dichtvornchtung Expired DE7112804U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7112804U true DE7112804U (de) 1971-08-12

Family

ID=1266453

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7112804U Expired DE7112804U (de) Dichtvornchtung

Country Status (1)

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DE (1) DE7112804U (de)

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