DE716250C - Vorrichtung zum Abfuehren von Schneidabfaellen - Google Patents
Vorrichtung zum Abfuehren von SchneidabfaellenInfo
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- DE716250C DE716250C DEW107517D DEW0107517D DE716250C DE 716250 C DE716250 C DE 716250C DE W107517 D DEW107517 D DE W107517D DE W0107517 D DEW0107517 D DE W0107517D DE 716250 C DE716250 C DE 716250C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D7/18—Means for removing cut-out material or waste
- B26D7/1836—Means for removing cut-out material or waste by pulling out
Landscapes
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Description
- Vorrichtung zum Abführen von Schneidabfällen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herausführen von Schneidabfällen aus schnell laufenden Papierbahnen in beliebigen Papierbearbeitungsmaschinen, in welchen zu irgendeinem Zweck auf der schnell durchlaufenden Papierbahn. Abfallstücke laufend herausgeschnitten werden. Insbesondere ist die Vorrichtung nach der Erfindung für solche Papierverarbeitungsmaschinen gedacht, bei denen das Abfallstück nicht regelmäßig bei jedem Arbeitsgang bzw. bei jeder Umdrehung aus der Papierbahn herausgeschnitten wird, sondern unregelmäßig, etwa bei jeder zweiten Umdrehung. Ein bevorzugtes Beispiel einer derartigen Papierverarbeitungsmaschine ist eine schnell laufende Zementsackschlauchziehmaschirne, welche aus laufenden Papierhahnen einen Schlauch zum Herstellen der Zementsäcke bildet und von diesem Schlauch Stücke entsprechend den einzeInen Sacklängen ,abschneidet. In einer solchen Maschine ist es erwünscht, die einzelnen Schlauchstücke abwechselnd durch .einen glatten geraden Querschnitt und durch einen mit zwei Messern gekröpften Schnitt abzuschneiden, bei welchem ein Abfallstück herausfällt.
- In der Zeichnung ist in Fig. t zur Veranschaulichung dieses bevorzugten Anwendungsbeispiels der Erfindung ein Stück des Papierschlauches einer solchen schnell laufenden Zementsaekschlauchziehmaschine dargestellt. Es wechselt hier ein gerader mit einem Messer hergestellter Schnitt a jedesmal ab mit einem gekröpften, reit zwei Messern hergestellten Schnittb, bei welchem jedesmal das Abfallstück x entsteht. Es ist nun die Aufgabe der Einrichtung nach der Erfindung, diese @.bfallstüdcc ..r aus der selig sclincll laufenden Papierhahn ordnimgsgemäl.'i li@>r@iuszuführen.
- Bei bekannten Einrichtungen zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung zum H@-r_ ausführen des .ausgeschnittenen Abfallstüclz<-; aus der Papierbahn zerlegt in :einen Stößel, der mit dein :Messer umläuft und im gegebnen Augenblick von außen durch einen Hebel senkrecht zum Messer he.ret wird, und eine.i Greifer, welcher das von denn Stößel aus der Papierbal_ln tierausgebogene :lbfallstüclz:erfal')t und welcher durch äußeren antrieb hin titia her bewegt wird. Eine derartige .Iosbildung der Vorrichtung ergibt nicht mir eine sehr verwickelte Bauart, sondern sie ist auch für sehr schnell laufende Maschinen wenig brauchhar.
- Bei der Vorrichtung stach der Erfindung werden die. ausgeschnittenen Abfallstücke durch umlaufende Greifer, z. B. durch-Nadeln. erfaßt. Diese Greifer sitzen an einem mit seinem Schwenkpunkt umlaufenden Doppellieber, dessen anderes Ende mit einer Rolle kraftschlüssig auf einem feststehenden 1?szenter läuft. Dieser Erzenter ist so gef:@rmt. d.aß er im gegebenen Augenblick den Doppelhebel schwenkt und dadurch die Nadeln in das Papier treibt.
- Dabei ergeben sich aber einige i;-eitere Schwierigkeiten: Einerseits ergibt sich bei sehr schnellem Lauf dir Papierbahn und der dadurch bedingten äußerst geringen Zeit für die Betätigung der Nadeln eine derart ungünstige Exzenterkurve, daß es nicht möglich ist, nur in der üblichen Weise durch Federwirkung die Kraftschlüssigkeit der Rolle mit dem Exzenter aufrechtzuerhalten; es ist deshalb mindestens all der den '.Nadeleingriff steuernden Stelle des Exzenters für formschlüssige Verbindung der Rolle mit dein Exzenter zu sorgen. Andererseits muß die Führung dieser Steuerrolle so ausgebildet sein, daß die Rolle nur bei jedem zweiten Hub den Schwenkhebel und damit die Nadeln betätigt, bei den dazwischenliegenden Umdrehungen dagegen ausschaltet. Zur Lösung dieser beiden Aufgaben wird der Exzenter an der den Nadeleingriff steuernden Stelle durch ein radial verschiebbares Exzentersegment mit zwei abwechselnd cinsclialtbaren Laufflächen ergänzt, dessen eine Lauffläche beim Vortreiben der Nadeln eine formschlüssige Führung der Rolle ergibt, dessen andere Lauffläche das Vortreiben der Nadeln aufhebt. Zum Verschieben dieses Exzentsrseginents zum abwechselnden Einschalten seiner beiden Laufflächen sitzt das Segment an einem Doppelhebel, der von einem weiteren Eszentc r entsprechend dem gewünschten _lrbeits@-or`;ans -estetiert wird.
die Rolle B. Dadurch wird das sichere Aufundabgehen der Nadeln erzwungen.In (twi- Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung in den Fig.2 und 3 schematisch in gleicher Ansicht, aber bei versclti@denen Stellungen der Nadeln dargestellt. ,. 4 ist ein Schnitt nach der 1-iiliu r1-=1 der Fig.3 und Fig. 5 ein Schnitt Bach @ler Linie B-ß der Fig. 2. Die durchlauf cndc 1'@apicrbahn, :auf velcher bei jedem zweiten Querschnittb (Fig. i) di<- Abfallstückex herausgeschnitten werden, ist alit i bezeichnet. L'h;-r der Papierballa dreht sich der Doppelhebel 2-# der an dem einen Ende die Doppelmesser 3 für den Schnittb und an denn anderen Ende das eInfacht- Messer .1 für den Schnitt a trägt. Unter der Papierbahn ist das tun die Achse 6 uni- laufend^ Gegenstück 2o für die Messer 3 und .1 <angeordnet, melclies in seinem Kopf Vertiefulleti für den Eintritt so,vo1il des Einzelmessers 4. als auch der Doppelmesser 3 enthält. In diesem Arne 2o ist radial v;.r- sciiiel)har die Nadelreibe 5 untergebracht. welche bui jedem zweiten Schnitt in das Ab- fallstiicl>x vorgetrieben wird und die=-s Stück auf seinem Lauf um die Achse 6 aus der Jia- sch.ine herausführt. Die Nadelreibe sitzt an chiem Dophelhcbel;, der um das tnit dem Arm :2o fest verbundene Gelenk :!i schwenkt und dessen anderes Ende eine Führungsrolle trägt. Diese Rolle läuft auf dem Exzenter io, welcher durch einen Bolzeng festgestellt ist. Eine Feder i i sorgt für kraftschlüssige Führung der Rolle 2 auf der Laufbahn des Exzenters io. Zum formschlüssigen Füllren der Rolle auf der Laufbahn des Exzenters io während des Nadeleingriffs sowie zum abwechselnden Ein- und Ausschalten der Nadeln dient das EYzentersegtnent 12. Dieses sitzt am freien Ende eines Doppelhebels 13, der uni das fest- stellende GelenlZ 22 drehbar° ist und vermittels der an seinem anderen Endc angreifenden Zugstange 14 des weiteren Doppelhebels 15 und der Rolle 1; voll der unilaufenden Ex- zenterktir@-c i6 gesteuert -jird. Je nach der Form dieser Steuerkurve 16, die entsprechend dem gewünschten Arbeitsverlauf der 'Ma- schine zu konstruieren ist, -wird also über das beschriebene Gestänge das Eszentersegment 12 entweder radial auf den Exzenter io zti bewegt oder radial von diesem fortbewegt. Dieses Eszentersegmeiit i2 hat zwei Lauf- fiä.chen i3rz und 18 für die Führungsrolle Beim Vortreiben der Nadeln, d.li. hei jedem Schnittb, legt sich das Exzentersegment, %@ic in Fig. 3 dargestellt ist, mit der Lauffläche 13,, gegen die Führungsrolle S und bildet auf diese Weise zusammen mit der Lauffläche des Ex- zenters io eine formschlüssige Führung für - Die zweite Lauffläche 18 des Exzenterseggments 12 ist genau kreisförmig mit der Achse 6 als Mittelpunkt. Bei jedem Schnitt a wird diese Lauffläche 18 in die Bahn der Führungsrolle 8 gebracht, so daß diese Rolle, anstatt dem Exzenter io zu folgen, auf der äußeren Kreisbahn. verbleibt. Dadurch unterbleibt natürlich auch das Schwenken. des Doppelhebels 7 und damit das Vortreihen der Nadeln 5. Die Rolle 8 wird bei diesem Vorgang ausschließlich durch die Feder i i kraftschlüssig ,auf ihrer Laufbahn gehalten und steht in keiner Berührung mit der anderen Lauffläche 13" des Exzentersegments 12.
- Die Ansprüche 2 und 3 sollen nur im Zusammenhang mit dem Inhalt des Anspruches i unter Patentschutz gestellt sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abführen von Schneidabfällen aus schnell laufenden Papierbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Greifer (z. B. Nadeln 5) zum Abführen des ausgeschnittenen Abfallstückes (x) an einem mit seinem Schwenkpunkt(21) umlaufenden Doppelhebel (7) sitzen, dessen anderes Ende mit einer Rolle (8) kraftschlüssig ,auf einem feststehenden Exzenter (i0) läuft, welcher im gegebenen Augenblick den Doppelhehel (7) schwingt und dadurch die Nadeln (5') in das Papier treibt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (io) an der den Nadeleingriff steuernden Stelle durch ein radial verschiebbares Exzentersegm:ent (12) mit zwei abwechselnd einschaltbaren Laufflächen (13a und 18) ergänzt ist, dessen eine Lauffläche (i3") beim Vortreiben. der Nadeln (5) eine formschlüssige Führung der Rolle (8) ergibt, während die andere- Lauffläche (18) das Vortreiben der Nadeln (5) ,aufhebt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben des Exzentersegments (12) zum abwechselnden Einschalten seiner beiden Laufflächen (13a und 18) das Exzentersegment (12) an einem Doppelhebel (13) sitzt, der durch einen Exzenter (16) entsprechend dem gewünschten Arbeitsvorgang gesteuert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW107517D DE716250C (de) | 1940-07-20 | 1940-07-20 | Vorrichtung zum Abfuehren von Schneidabfaellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW107517D DE716250C (de) | 1940-07-20 | 1940-07-20 | Vorrichtung zum Abfuehren von Schneidabfaellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE716250C true DE716250C (de) | 1942-01-15 |
Family
ID=7616778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW107517D Expired DE716250C (de) | 1940-07-20 | 1940-07-20 | Vorrichtung zum Abfuehren von Schneidabfaellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE716250C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3503094A1 (de) * | 1985-01-30 | 1986-07-31 | Windmöller & Hölscher, 4540 Lengerich | Schneidvorrichtung zur bearbeitung kontinuierlich durchlaufender materialbahnen |
| FR2795989A1 (fr) * | 1999-07-06 | 2001-01-12 | Windmoeller & Hoelscher | Dispositif pour realiser des trous dans une bande en mouvement et pour retirer les parties decoupees |
-
1940
- 1940-07-20 DE DEW107517D patent/DE716250C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3503094A1 (de) * | 1985-01-30 | 1986-07-31 | Windmöller & Hölscher, 4540 Lengerich | Schneidvorrichtung zur bearbeitung kontinuierlich durchlaufender materialbahnen |
| US4691603A (en) * | 1985-01-30 | 1987-09-08 | Windmoller & Holscher | Cutting apparatus for cutting sheet material |
| FR2795989A1 (fr) * | 1999-07-06 | 2001-01-12 | Windmoeller & Hoelscher | Dispositif pour realiser des trous dans une bande en mouvement et pour retirer les parties decoupees |
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