DE1192774B - Fadenklemm- und -schneidvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen - Google Patents
Fadenklemm- und -schneidvorrichtung fuer RundstrickmaschinenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
D 04 b
Deutsche KI.: 25 a-25/05
Nummer: 1192774
Aktenzeichen: H 32501VII a/25 a
Anmeldetag: 25. Februar 1958
Auslegetag: 13. Mai 1965
Die Erfindung betrifft eine Fadenklemm- und -schneidvorrichtung für Rundstrickmaschinen mit
umlaufendem Nadelzylinder.
Bekannt ist eine Rundstrickmaschine zur Herstellung von Damenstrümpfen, die zur Erzeugung des
Doppelrandes im Inneren des Nadelkreises eine Rippscheibe für die Übertragungsplatinen aufweist und
bei der eine Fadenfang- und -schneidvorrichtung im Inneren des Nadelkreises an der Platinenschloßkappe
angeordnet ist.
Bekannt ist auch eine Fadenklemm- und -schneidvorrichtung für Rundstrickmaschinen mit umlaufendem
Nadelzylinder, die im Inneren des Nadelkreises auf einer ortsfesten Platte angeordnet ist und ein an
einer anderen Stelle des Umfanges als der Fadenführer angeordnetes, in der Nähe des Nadelkreises
befindliches Messer aufweist.
Bei diesen bekannten Maschinen erfolgt das Zerschneiden der Fäden an einer Stelle, die einen ziemlich
großen Abstand von dem Nadelkranz hat, so daß lange, freie Enden der Fäden im Strumpf zurückbleiben.
Diese Enden müssen nach dem Auswerfen des Strumpfes aus der Maschine einzeln vom Strumpf
abgeschnitten werden. Diese zusätzliche Bearbeitungsstufe erhöht die Kosten der Strumpfherstellung
wesentlich. Die bekannten Vorrichtungen sind außerdem dadurch kompliziert, daß das Zerschneiden der
Fäden durch die Hin- und Herbewegung eines Messers erfolgt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine vereinfachte und sicher arbeitende Fadenklemm-
und -schneidvorrichtung zu schaffen, welche den Faden so dicht am Strumpf abschneidet, daß nur sehr
kurze Fadenenden zurückbleiben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem Messer ein im Inneren des Nadelkreises
vorgesehener, mit dem Nadelzylinder umlaufender Messerring zugeordnet ist, dessen Umfang bis dicht
an die Nadeln reichende Zähne aufweist.
Durch die Mitnahme des abzuschneidenden Fadens durch die Zähne des umlaufenden Ringmessers wird
erreicht, daß die Fäden beim Herstellen des Strumpfes dicht an den Nadeln der Strickmaschine abgeschnitten
werden, und zwar sowohl beim Einlegen als auch beim Auslegen der Fadenführer, so daß an den Innen-Seiten
der Strümpfe nur verhältnismäßig kurze, nicht störende Fadenenden zurückbleiben. Nach dem
Schneiden und Zurückziehen werden die ausgelegten Fäden festgeklemmt und lösbar in Bereitschaftsstellung gehalten, so daß sie wieder in den Her-
Stellungsvorgang eingeschaltet werden können.
Wenn die Vorrichtung eine Rippscheibe aufweist, Fadenklemm- und -schneidvorrichtung für
Rundstrickmaschinen
Rundstrickmaschinen
Anmelder:
The Gordon Company, Winston-Salem, N. C.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke und Dipl.-Ing. H. Agular,
Patentanwälte, München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt;
Vernon Thomas Stack, Winston-Salem, N. C;
Edward Earl Knox, Kernersville, N. C.
(V. St. A.)
Edward Earl Knox, Kernersville, N. C.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 27. Februar 1957 (642 705)
die axial innerhalb des Nadelkreises unterhalb der ortsfesten Platte liegt und von der Maschinenantriebsvorrichtung
getrieben wird, bildet vorzugsweise der Antrieb für die Rippscheibe zugleich den Antrieb für
das Ringmesser. Dabei kann das Ringmesser mit der umlaufenden Rippscheibe drehfest verbunden sein.
Das Ringmesser kann nach unten ragend Vorsprünge aufweisen, die zu seiner drehfesten Verbindung
mit der Rippscheibe zwischen die in der Rippscheibe gelagerten Übertragungsplatinen greifen.
Das Ringmesser kann aber auch Schlitze aufweisen, in die zur Mitnahme des Messerringes nach oben
weisende Vorsprünge eingreifen, die am äußeren Umfang der Rippscheibe angeordnet sind.
Vorzugsweise drückt eine Feder das Messer in
Schneidlage an das gezahnte Ringmesser, und ein Hubfinger hebt das Messer gegen die Wirkung dieser
Feder an und gibt es erst dann frei, wenn die letzte bzw. erste den abzuschneidenden Faden führende
Nadel auf ihrem Umlauf kurz vor dem Messer ankommt. Dabei kann der Hubfinger von der Nockentrommel
gesteuert werden.
Andere Kennzeichen und Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung an Hand der Zeichnungen. In den
Zeichnungen ist
Fig. 1 eine schaubildlich dargestellte Ansicht eines
Teiles einer Rundstrickmaschine mit der Fadenklemm- und -schneidvorrichtung nach der Erfindung,
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3 4
Fig. 2 eine Teilseitenansicht der Rundstrick- beschriebenen Weise zusammenarbeitet. Das Messer
maschine, 27 hat die Form eines Fingers, dessen Kante 28 über
F i g. 3 ein waagerechter Schnitt nach Linie III-III den Zähnen des Messerringes 15 liegt, und das ander
F i g. 2, gesehen in Richtung der Pfeile, wobei aus geschärft ist, um mit diesen Zähnen zusammen einen
dieser F i g. 3 zu sehen ist, wie der Faden geleitet und 5 Schneidvorgang auszuführen. Im oberen Teil der in
nach Stillsetzen des Fadenführers geschnitten wird, der Konsole 25 vorhandenen Bohrung befindet sich
F i g. 4 ein Teilschnitt nach Linie IV-IV der F i g. 3, eine Feder 29 (F i g. 2), die das Messer 27 nach unten
F i g. 5 ein waagerechter Schnitt nach Linie V-V in Schneidstellung zum Messerring 15 während des
der F i g. 4; Fadenschneidens drängt. Für gewöhnlich wird das
Fig. 6 ist ein der Fig. 4 ähnlicher Schnitt einer io Messer 27 vom Messerring 15 mittels eines Hub-Abänderung;
fingers 30 abgehoben, der unter einen auf Schaft 26
F i g. 7,8 und 9 sind der F i g. 1 ähnliche Ansichten befindlichen Seitenvorsprung 31 greift und der an dem
aufeinanderfolgender Arbeitsstufen in der Führung einen Ende einer Schwingwelle 32 befestigt ist, die in
des Fadens vor dem Abschneiden seines freien Endes der Konsole 7 in Querrichtung gelagert ist. Ein am
nach Einlegen des Fadenführers. 15 entgegengesetzten Ende der Welle 32 befestigter Arm
Die zur Erläuterung der Erfindung dienende Rund- 33 liegt unter einem Hebel 34, der unter Zwischenstrickmaschine
ist ausführlich in der USA.-Patent- schaltung einer Druckstange 35 (F i g. 2) von auf Abschrift
1 282 958 dargestellt und beschrieben und hat stand stehenden Nocken 36 und 36a betätigt wird, die
einen umlaufenden Zylinder, der durch den in Fig. 3 sich auf der bekannten schrittweise geschalteten
dargestellten strichpunktierten Kreis 1 angedeutet ist, ao Mustertrommel 37 der Rundstrickmaschine befinden,
mit einem Kranz aus Zungennadeln 2 (F i g. 2), ferner Eine verhältnismäßig kräftige Feder 38, die mit ihrem
mit einem Nadelzungenwächterring 3 mit Spalt 4, an einen Ende am Arm 33 und mit ihrem anderen Ende
dem ein nach außen und oben rückziehbarer Faden- an einer festen Ankerstelle 39 auf der Konsole 7 beführer
5 angeordnet ist, und mit einer Doppelrand- festigt ist, hält das Messer 27 für gewöhnlich in anvorrichtung,
deren Platinenschloßkappe 6 innerhalb 25 gehobener Stellung in bezug auf den Messerring 15.
des Nadelkranzes am Kopf des Zylinders von einem Die Vorrichtung weist auch einen aus dünnem überkragenden Konsolarm 7 ortsfest getragen wird. Blech bestehenden bogenförmigen Fadenhalter 40 Die Doppelrandvorrichtung weist eine Reihe von auf, der an seinem einen Ende mittels einer Schraube Übertragungsplatinen 8 (F i g. 2 und 4) auf, die in 41 an der kleinen Erhöhung 42 der Platinenschloßradialen Führungsnuten einer darunter angeordneten 30 kappe 6 in dem zwischen dem Fadenführer 5 und dem Rippscheibe 9 gleiten, die gemeinsam mit dem Nadel- Messer 27 gelegenen Zwischenraum so befestigt ist, zylinder in Richtung des in F i g. 2 dargestellten Pfei- daß er sich oberhalb der Oberfläche der Platinenies gedreht wird. Die Rippscheibe 9 ist an dem unteren schloßkappe 6 befindet. Der Fadenhalter 40 hat eine Ende einer lotrechten Welle 10 befestigt, die nach Endzunge 43, die zum Fadenführer 5 hin nach oben oben einen Lageransatz 11 auf der Platinenschloß- 35 gebogen ist. Ein Klemmhebel 49, von dem der gekappe 6 durchsetzt und mit einer Antriebsvorrichtung schnittene Faden festgeklemmt wird, ist an seinem (nicht dargestellt) verbunden ist. Ein zum Zurück- Mittelpunkt 47 an einem aufrechten, auf der ziehen der Übertragungsplatinen 8 dienendes außen- Erhöhung 42 der Platinenschloßkappe 6 befestigten liegendes Platinenschloßteil 12 ist wie üblich an der Block48 (Fig. 1 und3) gelagert. Der Klemmhebel49 Unterfläche der Platinenschloßkappe 6 (Fig. 4) be- 40 wird auf den Bodenabschnitt des Fadenhalters 40 von festigt. einer Feder 50 nach unten gedrängt. Der Klemmhebel
des Nadelkranzes am Kopf des Zylinders von einem Die Vorrichtung weist auch einen aus dünnem überkragenden Konsolarm 7 ortsfest getragen wird. Blech bestehenden bogenförmigen Fadenhalter 40 Die Doppelrandvorrichtung weist eine Reihe von auf, der an seinem einen Ende mittels einer Schraube Übertragungsplatinen 8 (F i g. 2 und 4) auf, die in 41 an der kleinen Erhöhung 42 der Platinenschloßradialen Führungsnuten einer darunter angeordneten 30 kappe 6 in dem zwischen dem Fadenführer 5 und dem Rippscheibe 9 gleiten, die gemeinsam mit dem Nadel- Messer 27 gelegenen Zwischenraum so befestigt ist, zylinder in Richtung des in F i g. 2 dargestellten Pfei- daß er sich oberhalb der Oberfläche der Platinenies gedreht wird. Die Rippscheibe 9 ist an dem unteren schloßkappe 6 befindet. Der Fadenhalter 40 hat eine Ende einer lotrechten Welle 10 befestigt, die nach Endzunge 43, die zum Fadenführer 5 hin nach oben oben einen Lageransatz 11 auf der Platinenschloß- 35 gebogen ist. Ein Klemmhebel 49, von dem der gekappe 6 durchsetzt und mit einer Antriebsvorrichtung schnittene Faden festgeklemmt wird, ist an seinem (nicht dargestellt) verbunden ist. Ein zum Zurück- Mittelpunkt 47 an einem aufrechten, auf der ziehen der Übertragungsplatinen 8 dienendes außen- Erhöhung 42 der Platinenschloßkappe 6 befestigten liegendes Platinenschloßteil 12 ist wie üblich an der Block48 (Fig. 1 und3) gelagert. Der Klemmhebel49 Unterfläche der Platinenschloßkappe 6 (Fig. 4) be- 40 wird auf den Bodenabschnitt des Fadenhalters 40 von festigt. einer Feder 50 nach unten gedrängt. Der Klemmhebel
Die Fadenklemm- und -schneidvorrichtung nach 49 dient dazu, die vom Fadenführer 5 und von weiteder
Erfindung weist einen Messerring 15 mit scharf- ren, nicht dargestellten gebräuchlichen Fadenführern
kantigen, sperrzahnähnlichen Zähnen 16 am Umfang kommenden Enden der ausgelegten Fäden festauf,
deren Radialseite in Richtung der Zylinder- 45 zuklemmen. Der Antrieb des Klemmhebels 49 erfolgt
drehung gerichtet ist. Die Unterseite des Platinen- von einem kleinen pneumatisch betätigten Kolben im
Schloßteils 12 hat eine Unterschneidung 17 (F i g. 4) Zylinder 51, dessen Kolbenstange 52 auf dem Hinterzur
Aufnahme des Messerringes 15, der an seinem ende des Klemmhebels 49 aufliegt.
Innenumfang einen nach unten gerichteten Vorsprung Zum Entfernen des abgeschnittenen freien Faden-18 aufweist, der Nuten 19 (Fig. 5) zum Durchtritt 50 endes S (Fig. 1) nach Einlegen des Fadenführers einiger Übertragungsplatinen 8 hat. Infolgedessen dient ein Luftleitungsrohr 55, das waagerecht auf dreht sich also der Messerring 15 gemeinsam mit der einer oberhalb der Platinenschloßkappe 6 liegenden Rippscheibe 9 und infolgedessen auch mit dem Nadel- Ebene getragen wird und von dem ein offenes, nach zylinder 1. unten gerichtetes Saugrohr 56 abgezweigt ist, das im
Innenumfang einen nach unten gerichteten Vorsprung Zum Entfernen des abgeschnittenen freien Faden-18 aufweist, der Nuten 19 (Fig. 5) zum Durchtritt 50 endes S (Fig. 1) nach Einlegen des Fadenführers einiger Übertragungsplatinen 8 hat. Infolgedessen dient ein Luftleitungsrohr 55, das waagerecht auf dreht sich also der Messerring 15 gemeinsam mit der einer oberhalb der Platinenschloßkappe 6 liegenden Rippscheibe 9 und infolgedessen auch mit dem Nadel- Ebene getragen wird und von dem ein offenes, nach zylinder 1. unten gerichtetes Saugrohr 56 abgezweigt ist, das im
Bei der in F i g. 6 dargestellten Abänderung hat der 55 Bereich des Fadenhalters 40 endet. Das Luftleitungs-Messerring
15 einige Schlitze 20, in die die nach oben rohr 55 hat eine gesonderte, nach unten gerichtete
ragenden Vorsprünge 21 der Rippscheibe 9 eingreifen, Druckrohrverbindung 57 mit dem Zylinder 51, dessen
um die Drehung des Messerringes mit der Ripp- Kolbenstange 52 auf dem Hinterende des Klemmscheibe
9 und dem Nadelzylinder 1 zu sichern. hebeis 49 aufliegt. In Ausrichtung mit dem Rohr 55
Auf einer auf der Platinenschloßkappe 6 vor- 60 wird von einer auf dem Nadelzungenwächterring 3
handenen kleinen Erhöhung 42, die sich nahe der befestigten Konsole 58 ein Auffangkorb 59 gehalten,
Umfangskante der Platinenschloßkappe 6 und um in dem die freien Fadenenden gefangen werden, die
180 Winkelgrad versetzt gegenüber dem Faden- nach dem Einlegen des Fadenführers S abgeschnitten
führer 5 befindet, ist eine kleine Konsole 25 an- worden sind. Das Rohr 55 (F i g. 1) steht in Vergebracht,
in deren lotrechter Bohrung ein Schaft 26 65 bindung mit einem Druckluftvorrat (nicht dargestellt)
gleitet, an dessen Unterende ein Messer 27 an- über einen biegsamen Schlauch 60 und ein Regelgebracht
ist, das mit den Zähnen des Messerringes 15 ventil 61, das von einer Konsole 62 auf einem Bauteil
beim Zerschneiden des Fadens Y in der nachstehend 63 des Rundstrickmaschinengestells getragen wird.
Das Ventil 61 wird über einen an der Konsole 62 drehbar gelagerten Hebel 65 und eine Druckstange 66
durch auf Abstand stehende Nocken 67 und 67a betätigt, die sich auf der Mustertrommel 37 der Rundstrickmaschine
befinden.
Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Beim Zurückziehen des Fadenführers 5 wird der Faden Y
von der letzten fadentragenden Nadel nach unten gezogen und zwischen zwei benachbarten Zähnen des
Messerringes 15 gefangen, wie dies die Stellung A in F i g. 3 zeigt. Bei weiter fortgesetzter Drehung des
Zylinders 1 wird der Faden Y bei der Vorwärtsdrehung der Nadel über die gestrichelt dargestellte
Stellung B in die in vollausgezogenen Linien dargestellte Stellung C (Fig. 3) bewegt, so daß er über
dem Fadenhalter 40 liegt und unter den Klemmhebel 49 gleitet. Gleichzeitig mit diesem Vorgang wird die
Druckstange 35 gehoben, weil sich der auf der Mustertrommel 37 befindliche Nocken 36 unter sie
schiebt (F i g. 2). Der Hebel 34 wird infolgedessen gedreht, und der Hubfinger 30 dreht sich in Linksrichtung
gegen die Wirkung der Feder 38. Das Messer 27 wird also freigegeben und wird von seiner Feder 29
an den Messerring 15 gedrückt. Erreicht die Nadel die in F i g. 3 dargestellte Stellung C, dann wird der
Faden durch die Schneidwirkung zwischen Messer 27 und den Zähnen 15, zwischen denen der Faden liegt,
geschnitten. Der Faden wird dicht an der letzten Nadel, die den Faden beim Auslegen des Fadenführers
noch erfaßt hat, geschnitten, jedoch ragt ein kurzes Fadenende e von dieser Nadel vor, wie bei D
in F i g. 2 dargestellt ist. Bei einem anschließenden Schaltschritt der Mustertrommel 37 und bei der Drehung
des Nockens 36 unter der Druckstange 35 weg wird das Messer 27 gehoben, da sich der Hubfinger
30 unter der Wirkung der Feder 38 hebt.
Bei Wiedereinlegen des Fadenführers 5 wird der Faden Y von der ersten Nadel, die den Faden erfaßt
hat, nach unten gezogen und wie beim Auslegen des Fadenführers zwischen den benachbarten Zähnen des
Messerringes 15 gefangen. Bei einer weiter fortgesetzten Drehung des Nadelzylinders 1 wird diesmal jedoch
der Faden unter den Fadenhalter 40 und über die Oberseite der Platinenschloßkappe 6 gezogen, wie
F i g. 8 zeigt. Dabei wird das Fadenende von dem Klemmhebel 49 festgehalten. Bei der Annäherung der
Nadel an die Fadenschneidstelle wird der Faden allmählich zu einer um den Fadenhalter 40 gelegten
Schleife (F i g. 9 und 1) geformt. Vor Ankunft der ersten fadentragenden Nadel an der Schneidstelle
macht die Mustertrommel 37 einen zweiten Schaltschritt, um den Nocken 36a unter die Druckstange 35
zu bringen, so daß das Messer 27 freigegeben wird und sich in genau der gleichen Weise, wie dies in
Verbindung mit dem Auslegen des Fadenführers beschrieben worden ist, an den Messerring 15 anlegt.
Nach dem Durchschneiden des Fadens macht die Mustertrommel 37 einen weiteren Schaltschritt, so
daß der Nocken 36a unter die Druckstange 35 gelangt, um das Messer 27 von dem Messerring 15
abzuheben. Bei einer anschließenden Drehung der Mustertrommel 37 wird der Nocken 67a unter die
Druckstange 66 gebracht, so daß bei dem dadurch erfolgenden Öffnen des Ventils 61 Druckluft in das
Röhr 55 strömt. Diese Druckluft drückt die Kolbenstange 52 im Zylinder 51 nach unten und hebt den
Klemmhebel 49 gegen den Zug der Feder 50. Gleichzeitig mit diesem Vorgang wird durch den Saugzug,
der in dem nach unten gerichteten Rohr 56 von dem im Rohr 55 strömenden Druckluftstrom erzeugt wird,
das zur Schleife gebogene freie Fadenende S aufgenommen und schließlich aus dem offenen Ende des
Rohres 55 in den Auffangkorb 59 geblasen. Durch einen anschließenden Schaltschritt der Mustertrommel
37 und ein Abgleiten der Druckstange 66 vom Nocken 67a wird das Ventil 61 geschlossen, so
daß die Druckluft von dem Zylinder 51 abgeschaltet wird. Der Klemmhebel 49 wird daraufhin von der
Feder 50 in seine normale Klemmstellung gedreht, in der er an der Oberfläche des Fadenhalters 40 anliegt.
Rundstrickmaschinen der in Frage stehenden Art haben üblicherweise für jeden einzelnen Faden einen
eigenen Fadenführer, so daß also mehrere Fadenführer vorhanden sind. Die Mustertrommel 37 hat
daher in Wirklichkeit so viele zusätzliche Nocken als Fadenschneidvorgänge ausgeführt werden müssen,
wobei die verschiedenen Fadenführer in der gleichen Weise eingelegt oder ausgelegt werden, wie dies in
Verbindung mit dem in den Zeichnungen dargestellten einzigen Fadenführer beschrieben ist.
Claims (6)
1. Fadenklemm- und -schneidvorrichtung für Rundstrickmaschinen mit einem umlaufenden
Nadelzylinder, die im Inneren des Nadelkreises auf einer ortsfesten Platte angeordnet ist und ein
an einer anderen Stelle des Umfangs als der Fadenführer angeordnetes in der Nähe des Nadelkreises
befindliches Messer aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Messer(27) ein
im Inneren des Nadelkreises vorgesehener mit dem Nadelzylinder umlaufender Messerring (15)
zugeordnet ist, dessen Umfang bis dicht an die Nadeln (2) reichende Zähne (16) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Rippscheibe, die axial innerhalb des Nadelkreises
unterhalb der ortsfesten Platte angeordnet und von der Maschinenantriebsvorrichtung antreibbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Rippscheibe (9) zugleich den Antrieb für das
Ringmesser (15) bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringmesser (15) mit
der umlaufenden Rippscheibe (9) drehfest verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringmesser (15) nach unten
ragende Vorsprünge (18) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringmesser (15) Schlitze
(20) und die Rippscheibe (9) zugeordnete nach oben weisende Vorsprünge (21) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Messer (27) eine Druckfeder
(29) und ein von der Nockentrommel (37) gesteuerter Hubfinger zugeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 246 652;
britische Patentschrift Nr. 742 572.
Schweizerische Patentschrift Nr. 246 652;
britische Patentschrift Nr. 742 572.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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