DE7036005U - Rohrkupplung mit v-foermigen flanschen zur verbindung von rohren oder schlaeuchen. - Google Patents
Rohrkupplung mit v-foermigen flanschen zur verbindung von rohren oder schlaeuchen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L33/00—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
- F16L33/02—Hose-clips
- F16L33/12—Hose-clips with a pivoted or swinging tightening or securing member, e.g. toggle lever
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- F16L23/00—Flanged joints
- F16L23/04—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned in the radial plane
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrkupplung mit V-förmigen Flanschen zur Verbindung von Rohren oder Schläuchen. Eine
solche Rohrkupplung dient zur Verbindung von Rohren, die an ihren Enden V-Flansche haben, d.h. einen Flansch, dessen
äußere Fläche einen Winkel zur Achse des Rohres hat und dessen innere Fläche im rechten Winkel zur Achse verläuft.
Bekannte Rohrkupplungen dieser Art weisen ein Band mit einer Rille auf, deren Seitenwandungen mit dem gleichen Winkel
geneigt verlaufen, wie die geneigten Seiten der V-förmigen Flansche, die miteinander verbunden werden sollen, so
daß beim Festziehen des Bandes rund um die Flansche diese und damit die Enden der Rohre zusammengezogen werden. Solche
SL/K
-2-
v.r 1039635 ■ Deutsche Bank Hannover 7/11605
Rohrkupplungen lasten sich nur sehr schlecht anlegen oder
lösen, da sie durch ihr.V-förmig·· Profil eine beträchtliche
Steifigkeit haben. Haben sie einen größeren Durchmesser als die Flansche, so daS sie sich leicht anlegen lassen, so werden beim Festziehen der Kupplung die Schenkel der V-förmigen
Flansche zwangsläufig auseinandergedrückt, worunter die Verbindung der Rohre ia Achsrichtung leidet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und eine Rohrkupplung mit V-Flanschen zur
Verbindung der Flansche von Rohren zu schaffen, bei der diese Nachteile beseitigt sind, die sich also ir«besondere ohne
Nachteile schnell anbringen und lösen läßt.
Die der Erfindung zugrundeliegend· Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Band der Kupplung zwei oder mehr Glieder aufweist, die gelenkig miteinander verbunden sind, daß die freien Enden des Bandes durch einen KniehebelverSchluß verbunden sind, wöbe:. Mittel vorgesehen sind, mit denen das Maß
einstellbar ist, mit dem der Kniehebel die beiden freien
Enden zusammenziehen kann.
Die .lohrkupplung mit V-förmigen Flanschen gemäß der Erfindung weist also einen mehrteiligen Gurt auf mit zwei
oder mehr Gliedern, die gelenkig miteinander verbunden sind. -An eines der freien Enden ist ein Kniehebelverschluß gelen- \
kig angebracht und an dem anderen freien Ende befindet sich
ein Widerlager, an das das Knieteil lösbar angreifen kann. j
Das Maß, mit dem der Kniehebel die beiden freien Enden zusammenziehen kann, ist einstellbar, so daß die Kupplung gelöst und nachfolgend Über die beiden V-förmigen Flansche mit
der gleichen Festziehkraft gezogen werden kann, wie sie vor dem Lösen vorgelegen hat.
Die erfindungsgemäße Kupplung ist besonders für nukleare Anlagen geeignet, wo es häufig wichtig ist, eine zu entfernende Kupplung in einem Minimum an Zeit durch eine neue zu
ersetzen.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß das Band aus drei gleichen gekrümmten Gliedern besteht. Diese gekrümmten Glieder sind gelenkig miteinander verbunden
und haben zwei freie Enden, von denen eines mit einem Kniegelenkverschluß versehen ist, der an einen Querstift oder
an eine Schulter an dem anderen freien Ende angreifen kann, so daß der Kniehebelverschluß nach Einschnappen in seine
Schließlage die beiden freien Enden fest zusammenzieht. Um die gewünschte Spannung in der Kupplung einstellen zu können, weist der Kniehebel vorzugsweise eine Schraube auf, die
beim Festziehen die Spannung auf die Kupplung vergrößert. Nachdem die Spannung einmal für eine bestimmte Kupplung
zwischen zwei Rohren eingestellt ist, ist keine weitere Einstellung mehr erforderlich, selbst wenn die beiden Rohre
entkuppelt und wieder verspannt werden. Das ermöglicht eine Lösung und Wiederanbringung der Kupplung mehrmals schneller,
-4-
als das mit herkömmlichen Kupplungen möglich war, da keine
Schrauben oder Bolzen vorhanden sind, die gelöst werden müssen. Der Kniehebel liegt vorzugsweise nicht unmittelbar an
der Seite der Kupplung an, er steht vielmehr einen kleinen Winkel vor, so'daß er leicht zugänglich ist.
Der Gurt oder das Band der Kupplung ist im Querschnitt
kanalförmlg, mit einem abgeschrägten Teil an jeder Innenkante, der an den gegenüberliegenden V-förmigen Flanschen
zweier aneinanderstoßender Rohre angreifen soll.
Wenn auch die Kupplung praktisch für jede Art von V-förmigen Flanschen geeignet ist, so ist sie doch besonders
vorteilhaft bei Rohren verwendbar, die nicht mittels eines Zentrierbundes oder eines ähnlichen Teiles miteinander verbunden sind, das es verhindern würde, daß ein Rohr von einem
benachbarten Rohr gelöst wird, ohne es zu zerstören. Bei einer zweckmäßigen AusfUhrungsform ist ein metallener Abstandsring an einem der Flansche aufgehängt, und ein metallener C-Ring greift in den Umfangsring ein.
Ist der Gurt oder das Band der Kupplung gemäß der Er- -findung rund um die V-Flansche an den Enden von zwei Rohren
eingeschnappt, so sind die Rohre mit einer ausreichenden ' Kraft fest zusammengehalten, so daß eine sichere wirksame >
Abdichtung sichergestellt ist, selbst in Fällen, in denen [
das Rohr Vakuum führt. ]
beispiel näher erläutert werden. 1
-5-
Fig. 1A, B und C zeigen eine Rohrkupplung gemäß der Erfindung in drei verschiedenen Lagen;
Fig. 1D ist ein Schnitt durch die Kupplung in Schließlage;
Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene genauere Seitenansicht der Kupplung gemäß Fig. 1.
Die Kupplung weist einen Gurt 10 auf, der aus drei gleichen
gekrümmten Gliedern besteht, die durch Gelenke 14 una 16 gelenkig miteinander verbunden sind und zwei freie Enden
18 und 20 haben, von denen das Ende 18 mit einem Kniegelenkverschluß 22 versehen ist, der an einen Querstift 24 an dem
anderen Ende 20 angreift.
Der Kniegelenkverschluß weist zwei Teile, einen Hauptkörper 19 und eine Gelenkstange 21 auf, die einen Punkt in
der Nähe der Mitte des Hauptkörpers 19 mit dem Ende 18 verbindet. An einem Ende des Hauptkörpers befindet sich ein
Auflager 23, das eine im wesentlichen V-förmige Oberfläche aufweist, die an dem Querstift zur Anlage kommt.
Wie das am besten aus Fig. 1 zu ersehen ist, kann der Gurt nach Lösen vollständig von Flanschen 26 und 28 von Rohren
30 und 32 entfernt werden. Um die beiden benachbarten V-förmigen Flansche 26 und 28 miteinander zu verspannen,
wird der Kniehebelverschluß 22 mit dem Querstift 24 in Eingriff gebracht, und, wie das aus Fig. 1B ersichtlich ist,
in Uhrzeigerrichtung xn Richtung eines Pfeiles 31 bewegt,
um die freien Enden 18 und 20 des Gurtes zusammenzuziehen,
bis er vollständig in die Eingriffslage gemäß Fig. 1C gekommen ist.
Die Kupplung wird in Richtung eines Pfeiles 34 in Fig.
1C festgezogen, indem eine Schraube 36 eingeschraubt wird,
die das Auflager 23 vorschiebt und die freien Enden des Gurtes zusammenzieht.
Fig. 1D zeigt die Kupplung im Querschnitt. Es ist zu
ersehen, daß die Glieder der Kupplung einen im wesentlichen kanalförmigen Querschnitt haben und eine Rille bilden, die
über die beiden V-förmigen Flansche 26 und 28 greift, die abgeschrägte Seitenflächen haben, deren Neigung den gleichen
Winkel hat wie die inneren Seiten der V-förmigen Flansche, so daß die beiden Flansche relativ enger zusammengezogen
werden, wenn der Gurt rund um die Flansche festgezogen wird.
Ein Abstandsring 40 ist auf einem Stift 29 aufgehängt,
der aus einem der Flansche 28 vorsteht. Der Abstandsring 40 hält einen metallenen C-Ring 42 gefangen, der zur Herstellung einer Dichtung zwischen den beiden Rohren dient.
Nachdem die Kupplung einmal eingestellt ist, wie das in Fig. 1C gezeigt ist, ist die Verbindung zwischen den
beiden Rohren vollständig dicht, und es besteht auch dann eine wirksame Abdichtung, wenn das Rohr fUr tin hohes Vakuum verwendet ist.
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ist, nachdem die Kupplung geöffnet worden ist, sind die
Kupplungen vorzugsweise numeriert oder mit einem Farbkode
versehen, so daß sichergestellt ist, dali sie wieder auf die richtigen Flansche aufgesetzt sind.
Die erfindungsgemäße Kupplung hat insgesamt die folgenden Vorteile:
1. Sie ist schnell anzubringen und festzuziehen und auch
wieder zu lösen, mehrmals schneller als das bei Flanschkupplungen der Fall war, die mit Schrauben zusammengezogen wurden
und eine entsprechende Größe hatten.
2. Es ist eine Handhabung mit nur einer Hand und an unzugänglichen Stellen möglich, es sind keine losen Teile vorhanden,
die Belastung ist gering.
3. Ee 1st ein voreingestelltes, wiedereinstellbares Spannmoment
für Austauschkupplungen möglich, ]
4. Das Gewicht ist gering, die Anstrengungen sind eben- :
falls gering. 1
5. Die Raumausdehnung ist gering, die Zugänglichkeit ist \
6. Die Flansche sind identisch, die Stirnflächen fluchten, ;|
es sind keine Hohlräume vorhanden, ebenso keine Zentrier- 1 bunde, die die Demontage erschweren. s,
-8-
Claims (3)
1. Rohrkupplung mit V-f önnlgen Flanschen zur Verbindung von
Rohren oder Schläuchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Band der Kupplung zwei oder mehr Glieder aufweist, die gelenkig
miteinander verbunden sind, daß die freien Enden des Bandes durch einen Kniehebelverschluß verbunden sind, wobei Mittel
vorgesehen sind, mit denen das Maß einstellbar ist, mit dem
der Kniehebel die beiden freien Enden zusammenziehen kann.
2. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Band aus drei gleichen gekrümmten Gliedern besteht.
3. Rohrkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Einstellung des Kniehebelverschlusees eine Schraube aufweisen, die auf den Kniehebel
einwirkt, dessen Lageänderung eine Änderung der Überschnappwirkung des Kniehebels bewirkt.
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