DE7033340U - Verladevorrichtung fuer feinkoerniges oder staubfoermiges schuettgut. - Google Patents
Verladevorrichtung fuer feinkoerniges oder staubfoermiges schuettgut.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verladevorrichtuiuj
für feinkörniges oder staub1ormiges Schüttgut, insbesondere
zum Beladen von Schiffen, bestehend aus einem fahrbaren Träger, einer ersten Fördervorrichtung zum Fördern des
Schüttguts zu dem fahrbaren Träger und einem von dem Träger gehaltenen Ausleger, der eine zweite Fördervorrichtung
trägt, die an die erste Fördervorrichtung angeschlossen ist.
Es ist eine Verladevorrichtung dieser Art bekannt, bei der die zweite Fördervorrichtung von einem Förderband
gebildet wird, von dem das Gut in den Laderaum abgeworfen wird. Sowohl, beim übergang des Guts von der
MAMKJiG 1«7«W · SANK
SPECHTZIES HAMBURG bzv». SP6CHTZIES MÖNCHEN
ersten auf die zweite Fördervorrichtung als auch insbesondere
beim Abwurf des Guts in den Laderaum entsteht störender Staub.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verladevorrichtung dieser Art zu schaffen, die eine nahezu staubfreie
Verladung gestattet.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht
darin, daü die zweite Fördervorrichtung als eine aus zwei Abschnitten bestehende pneumatische Förderrinne ausgebildet
ist, von denen der zweite mit dem Ausleger beweglich ist und gelenkig mit dem ersten Abschnitt verbunden
ist, wobei an das Ende des zweiten Abschnitts ein Fallrohr
staubhaltigen Luft
mit Einrichtungen zum Zurückführen der =För#eT*u=P=fc= zu einem
Filter angeschlossen ist.
Die erfindungsgemäße Ausführung hat den Vorteil, daß
das zu verladende Gut in einem völlig geschlossenen Veg von der ersten Fördervorrichtung bis in den Laderaum gelangt,
wobei das Fallrohr soweit in den Laderaum hinein— gesenkt werden kann, daß praktisch die gesamte Fallstrecke
staubhaltige Luft innerhalb des Fallrohrs stattfindet. Die fate
wird abgesaugt und in einem Filter vom Staub befreit.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Fallrohr variable Länge hat, indem es beispielsweise als Balgrohr oder Teleskoprohr
ausgebildet ist. Diese beiden Bauarten können auch miteinander vereint sein, indem beispielsweise ein inneres
Teleskoprohr zur Fuhrung des Guts umgeben wird von einem
Haie, der mit dem Teleskoprohr einen Ringraum zum Zurück—
staabhalticen Luft
fuhren der Κ8*ββΙ«*ϋ?* einschließt.
fuhren der Κ8*ββΙ«*ϋ?* einschließt.
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Dieser Ringraum steht zweckniäßigerweise mit dem Oberraum
der pneumatischen Förderrinne des Auslegers in Verbindung, die ihrerseits an das Filter angeschlossen ist.
Zweckmäßigerweise ist ein Gebläse derart angeordnet, daß die staubbeladene Förderluft am Ende des Fallrohrs angesaugt
wird, das so stark ausgelegt sein kann, daß auch solche Staubluft noch angesaugt wird, die in dem freien Fallbereich
zwischen dem Ende des Fallrohrs und der Oberfläche der Schüttung entsteht.
Zweckmäßigerweise ist der Ausleger nicht nur heb— und senkbar sondern auch seitlich verschwenkbar, wodurch der
Ladevorgang wesentlich vereinfacht wird.
Der Träger ist zweckmüßigerweise auf Schienen fahrbar,
wobei die erste Fördervorrichtung als parallel zu den Schienen geführtes Förderband ausgebildet ist; der
Träger ist am Beginn des ersten Abschnitts der zweiten Fördervorrichtung mit einer Einrichtung zur Übernahme des
Guts von dem Förderband vorgesehen, die mit dem Förderband in geeigneter Weise zusammenwirkt und mit dem Träger gegenüber
dem Förderband in Längsrichtung des Förderbandes verschiebbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf das in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel
beschrieben, das in
Fig, 1 in schematischer, teilweise geschnittener Seitenansicht
erscheint, während in
Fig. 2 ein Teilschnitt gemäß Linie A-B der Fig. 1 wiedergegeben wird.
Auf dem Kai 1 sind Schienen 2, 3 verlegt, auf denen der Träger k fahrbar ist. Mit dem Träger starr verbundei.
ist eine geschlossene, pneumatische Förderrinne 5? die d η ersten Abschnitt der oben erwähnten zweiten Fördervorrichtung
bildet. Der Träger besitzt ferner einen Ausleger, der im wesentlichen von der geschlossenen, pneumatischen Förderrinne
6 und der Halterung 3i gebildet ist. Am Ende der
Förderrinne 6 ist das allgemein mit 7 bezeichnete Fallrohr angeschlossen, das in den Laderaum 8 des Schiffes 9 senkbar
ist. Die Wasserlinie ist bei 10 angedeutet. Parallel zu den Schienen 3 auf einem Gestell 11 ist die erste Fördervorrichtung
mit dera Förderband 12 angeordnet. Das Gut, beispjels·
weise Tonerde, wird auf dem Förderband 12 zur Verladevorrichtung gebracht, gelangt durch die weiter unten unter Bezugnahme
auf Fig. 2 näher erläuterte ÜbernahmevorriDhtung in die
Förderrinne 5» von dort über das Gelenk 13 in die Förderrinne 6 und schließlich durch das Fallrohr in den Laderaum
des Schiffes.
Die beiden Förderrinnen bestehen in bekannter Weise aus einem druckluftbeaufschlagten Unterraum Ik und einem
Oberraum 15» die durch einen porösen Boden 16 voneinander setrennt sind. Das auf dem Boden 16 befindliche Gut wird
von der durch den Boden hindurchdringenden Druckluft in einen fließfähigen Zustand versetzt, so 'aß es aufgrund
der Wirkung der Schwerkraft der Neigung der Rinne folgend zu fließen vermag. Die das Gut in den fließfähigen Zustand
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versetzende Luft wird im Sinn der Pfeile 17 im freien Oberraum
der Rinnen zu Entlüftungsrühre^ 18 und 19 geführt, die
an ein Abluftfilter 20 angeschlossen sind, das beispielsweise als Schlauchfilter ausgebildet ist. Der im Filter
abgeschiedene Staub wird in die Förderrinne 5 zurückgeführt.
Das Fallrohr 7 besteht aus einem äußeren Faltenbalg 21
und einem inneren Teleskoprohr 22. Das Teleskoprohr besteht aus einer Vielzahl konischer Rohrstücke, die trichterartig
ineinanderfassen. Durch geeignete, nicht gezeigte Einrichtungen
kann die Länge des Fallrohrs verändert werden.
Der Oberraum der Förderrinne 6 steht mit dem Teleskoprohr 22 derart in Verbindung, daß das Gut durch das Teleskoprohr
abgeworfen wird. Der Jäingraum zwischen dem Teleskoprohr und dem Faltenbalg ist gleichfalls mit dem Oberraum der
Förderrinne 6 verbunden, so daß die aus den Zwischenräumen zwischen den einzelnen Teleskoprohren entweichende Staubluft
und die aus der Rinne 6 mitgerissene Förderluft in diesem Ringraum im Sinn der Pfeile 23 in den Oberraum der
Rinne 6 und schließlich in das Filter 20 zurückgeführt werden kann. Dabei ist es vorteilhaft, wenn bei dem Filter 20 ein
Sauggebläse vorgesehen ist, das die staubbeladene Luft ansaugt, so daß sie nicht am unteren Ende des Fallrohrs austritt,
Bei geeigneter Bemessung des Sauggebläses wird sogar noch die am unteren Ende des Fallrohrs beim freien Fall des Guts
außerhalb des Fallrohrs entstehende Staubluft angesaugt, so daß die Anlage auch in diesem Bereich praktisch staubfrei
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„ b -
arbeitet. Ein Teller 2ky der aucii als Erweiterung des ringförmigen
Luftführungsraums des Fallrohrs angesehen werden kann, begünstigt die An".augung dieser außf·; \alb des Fallrohrs
entstehenden Staubluft.
Das Gelenk 13 ist in bekannter Weise so ausgebildet,
daß das Gut getrennt von der in der entgegengesetzten Richtung strömenden Luft geführt wirdo Es gestattet
Verschwenkung des Auslegers um eine vertikale Achse. Es versteht sich, daß auch die Halterung 31 entsprechend
gelenkig mit deir Träger k verbunden sein muße
Die Übernahmevorrichtung ist in Fig. 2 näher veranschaulicht. Sie besteht aus Umlenkrollen 25 und 26,
die das Förderband 12 Z—förmig in solcher Weise führen,
daß das Gut im Bereich der Umlenkrolle 2> in die Förderrinne 5 abgeworfen wird, deren Gehäuse in diesem Bereich
zur Aufnahme des Abwurfendes des Förderbandes 12 in geeigneter Weise geformt ist. Die Umlenkrollen 25, 26
sind in einem Gestell 27 gelagert, das über Rollen 28, 29 auf Schienen 30 fährt, die mit dem Gestell 11
fest und parallel zu den Schienen 2, 3 verbunden sind«
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Dfir läger ist mittels geeigneter, bekannter Mittel
heb id senkbar. Da außerdem die Länge des Fallrohrs veränderbar ist, kann das Ende des Fallrohrs auf jede
praktisch vorkommende Höhe eingestellt werden, wobei
die Einstellung stets so gewählt wird, daß sich das
Ende des Fallrohrs stets sehr nahe über dem Boden des Laderaumes oder über der Oberfläche der schon im Laderaum befindlichen Schüttung befindet, so daß samtlicher im Abwurfbereich entstehender Staub abgesaugt werden kann.
die Einstellung stets so gewählt wird, daß sich das
Ende des Fallrohrs stets sehr nahe über dem Boden des Laderaumes oder über der Oberfläche der schon im Laderaum befindlichen Schüttung befindet, so daß samtlicher im Abwurfbereich entstehender Staub abgesaugt werden kann.
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Claims (1)
- - 7 SCHUTZANSPRÜCHEι/"λ-»-1 O si ^-wm-*+■*+ -I ^xVi -t- ** v* st- -P ii-w* -F*\-iwk\rX-W*-l π- £* O Λ *Ί Ö"»· O + Q 11 >1¥ \y A Λ. ΧΛΧΛ t» TUl Λ. Jt. Ό Xl I/ UlXg J- IAX J. *5 J.UU UX AAJL. gVO V> »_« W A »J V I* M »- "förnjiges Schüttgut, insbesondere zum Beladen von Schiffen, bestehend aus einem fahrbaren Träger, einer ersten Förder— vorrichtung zum Fördern des Schüttguts zu dem fahrbaren Träger und einem von dem Träger gehaltenen Ausleger, der eine zweite Fördei»*w>rrichtung trägt, die an die erste Fördervorrichtung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Fördervorrichtung als eine aus zwei Abschnitten bestehende pneumatische Förderrinne ausgebildet ist, von denen der zweite (6) mit dem Ausleger beweglich ist und gelenkig mit dem ersten Abschnitt (5) verbunden ist, wobei an das Ende des zweiten Abschnitts ein Fallrohr (7). staubhaltigen Luftmit Einrichtungen zum Zurückfuhren der F$?äe?iaf£ zu einem Filter (20) angeschlossen ist.2) Verladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn~ zeichnet, daß das Fallrohr (7) variable Länge hat.3) Verladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger seitlich verschwenkbar ist.k) Verladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 — 31 dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (4) auf Schienen (2, 3) fahrbar ist und parallel zu den Schienen die erste Fördervorrichtung als Förderband (12) angeordnet ist, und daß an dem Träger am Beginn des ersten Abschnitts (5) der zweitenFördervorrichtung eine mit dem Förderband zusammenwirkende, ' mit dem Träger gegenüber dem Förderband in der Längsrichtung des Förderbands verschiebbare Einrichtung zur Übernahme des Guts von dem Förderband vorgesehen ist.5) Verladevorriehtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Übernahme des Guts von dem Förderband Umlenkrollen (25, 2.6) umfaßt, die das Förderband in einer Z=föriaigsn Schleife führen,6) Verladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (20) -&*r- ltriH»- auf demί Träger (4) angeordnet ist.; 7) Verladevorriehtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Fallrohr (7) zwei konzentrische Kanälebesitzt, von denen der eine zur Führung des Guts und derstaubhaltigen andere zur Zurückleitung der -FceLuf t dient.8) Verladevorriehtung nach Anspruch 7, u^durch gekenn—staubhaltigen zeichnet, daß der zur Zurückleitung der •F^tl-erLuft dienendej Kanal mit dem Oberraum der pneumatischen Förderrinne (6)des Auslegers verbunden ist, der an das Filter (20) angeschlossen ist.ί 9) Verladevorriehtung nach einem der Ansprüche 1—8,staubhaltigen dadurch gekennzeichnet, daß zur Abführung der F-ör^-erljuft: ein Sauggebläse vorgesehen ist.10) Verladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9» dadurch gekennzeichnet, da/.· der Ausleger heb- und senkbar ist.
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