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DE7022012U - Einrichtung zum filtern von staeuben - Google Patents

Einrichtung zum filtern von staeuben

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Publication number
DE7022012U
DE7022012U DE19707022012 DE7022012U DE7022012U DE 7022012 U DE7022012 U DE 7022012U DE 19707022012 DE19707022012 DE 19707022012 DE 7022012 U DE7022012 U DE 7022012U DE 7022012 U DE7022012 U DE 7022012U
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DE
Germany
Prior art keywords
partition
filter
partition wall
frame
filtering dust
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707022012
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English (en)
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MIKROPUL GESELLSCHAFT fur MAHL und STAUBTECHNIK MBH
Original Assignee
MIKROPUL GESELLSCHAFT fur MAHL und STAUBTECHNIK MBH
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Publication date
Application filed by MIKROPUL GESELLSCHAFT fur MAHL und STAUBTECHNIK MBH filed Critical MIKROPUL GESELLSCHAFT fur MAHL und STAUBTECHNIK MBH
Priority to DE19707022012 priority Critical patent/DE7022012U/de
Publication of DE7022012U publication Critical patent/DE7022012U/de
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  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

11. Juni 1970 PULVERIZING MACHINERY GmbH, 5 Köln-Rath, Rösrather Sir;" 267
"Einrichtung zum Filtern von Stäuben"
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Filtern von Stäuben mittels Filterschläuchen oder Filtertaschen.
Es ist Zweck derartiger Einrichtungen, staubbeladene Gase von der Staublast soweit zu befreien, wie im Hinblick auf den folgenden Aufbereitungszweck oder im Hinblick auf behördliche Vorschriften über die Reinhaltung der Luft erforderlich. Dies geschieht bei den hier in Betracht zu ziehenden Einrichtungen dadurch, dass man die staubbeladene !
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Luft durch ein Filtermedium aus Textilien natürlicher oder synthetischer Herkunft, durch Wirrlagefilze, durch Metallsiebe mit feinsten Öffnungen oder durch Metallfilzr saugt oder drückt. Alle Teilchen, die grosser sind als die Porenweiten des Filtermediums bleiben an der Oberfläche des Filtermediums haften. Die kleineren Teile dringen sofern sie kleiner sind als die Porenweite - in die Poren ein und werden dort weitgehend festgehalten.
Als Folge dieser Art der Filterung ergibt sich der Zwang, nach bestimmter Betriebszeit die Filtermedien abzureinigen, weil der Staub die Poren so weitgehend zugesetzt hat, dass die Betriebswirkung unzumutbar eingeschränkt ist oder diese ganz aufhört. ι
Das Reinigen geschieht durch KLopf- oder Vibrations einrichtungen, bei ■
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Pulverizing Machinery GmbH:"Einrichtung..." 11. 6.1970 - 2 -
modernen Anlagen durch pneumatische Luftetöese, die kursfrlatlg die ! Wände des Filtermediums aufblähen, den Staub abwerfen und die Pcren ι freiblasen. Ausser diesem üblichen, in den Betriebsvorgang eingebauten Reinigungsintervallen, ergibt sich vielfach die Notwendigkeit, die ' Filterschläuche oder Filtertaschen zu untersuchen. Bereite ein defekter Filterschlauch oder eine nicht genügend gereinigte Filtertasche können das Betriebsergebnis erheblich verschlechtern. Diese Untersuchung bedeutet Ausbau der inneren Filteranlage. Dieser Ausbau wird von den Betrieben nicht nur wegen des Arbeitens in staubiger Luft gefürchtet, sondern auch weil der beengte Raum lange Zeiten für die Demontage erfordert.
Noch eine andere Art des Betriebes von Filteranlagen erforderrlaufenden Aus- und Einbau, die des Arbeitens mit unterschiedlichen Stäuben, In solchen Fällen muss die Anlage vielfach gereinigt werden. Das ist zeitraubend und mühevoll.
Man hat bereits, um den Wechsel von Filterschläuchen leichter zu ,
machen, sogenannte Schnellverschlüsse eingeführt, die zumeist auf j der Basis von Bajonettverschlüssen arbeiten. Immer noch muss aber im Inneren der Einrichtung gearbeitet werden und Filters^chlauch nach Filters chlaueh einzeln gelöst oder befestigt werden.
Die Erfindung hat eich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und einen minutenschnellen Filterwechsel zu ermöglichen. Dabei
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Pulverizing Machinery GmbH : "Einrichtung..." 11. 6. 1970 -3-
geht die Erfindung von einer Einrichtung zum Filtern von Stäuben mit
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Trennwand zur Reingasseite befestigt sind, und sie kennzeichnet sich , dadurch, dass die beweglich angeordnete, im Betriebszustand dichtend an Anschläge gedruckte Trennwand, nach Lösen des Anpressdrackes j
ganz oder teilweise aus der Filterkammer entfernbar ist. |
Die Figuren sind eine beispielshafte Ausführung des Erfindungsgedankens. Ee zeigen: '
Figur 1 ein Filtergehäuse mit auf eine Plattform ausgefahrener Trennwand, angeordnet in einem Filter gestell, und
Figur 2 das Detail einer zwischen Anschlägen beweglich
angeordneten Trennwand.
Die Einrichtung nach der Erfindung besteht in der Grundkonzeption aus dem Gehäuse, der Folterkammer, in das die staubbeladene Luft ein- und die weitgehend vom Staub befreite Luft mittels Rohrleitungen ausgeführt werden. Die Füterkammer ist durch eine Trennwand 10 unterteilt. Die Filterschläuche oder Filterbeutel 20 sind dergestalt an der Trenn» wand befestigt, dass die öffnungen zur sogenannten Reingasseite zeigen.
Die bisher in der Filter kammer fest eingebaute Trennwand 1O4 bei dem gezeigten Beispiel als Rahmen mit erhabener Umrandung ausgeführt, trägt in üblicher Weise Filterbeutel 2 Q. Der erhabene, in
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Pulverizing Machinery GmbH : "Einrichtung..." 11.6.1970 - 4 -
abgewinkelte Teil 11 der Trennwand 10 drückt gegen einen Anschlag, der aus einem, an der Wandung der FÜterkammer umlaufenden winkel 30 mit darin befestigter, aus formelastischem Werkstoff bestehender, ebenfalls umlaufender Dichtungsleiste 31 besteht. Die Figur 2 zeigt den Betriebszustand, in dem das abgewinkelte Teil 11 der Trennwand 10 ! gegen die Dichtleiste 31 gedrückt ist.
Der Vorgang des Anpressen» geht nach einem weiteren Merkmal der Erfindung so vor sich, dass eine Exzenterstange 40, beidseits der Längswand der Filterkammer und unterhalb der Trennwand 10, drehbar in Lagerschilden 41 angeordnet ist. Sind die Exzenterstangen 40 mittels
i des Vierkantes 42 in die obere, in der Figur 2 dargestellte Stellung ge- j
dreht, dann ist die Trennwand 10 mit ihrem abgewinkelten Teil fest an I
die Dichtleiste 31 gepresst und die Einrichtung ist betriebsbereit. i
i Befindet s ich die Exzenter stange 40 in der unteren Stellung, wo sie ,
durch einen Anschlagbolzen 43 arretiert werden kann, so ist die Trennwand 10 vom Anschlag 30 und der Dichtleiste 31 gelöst und kann in diesem Zustand samt der daran befestigten Filterbeutel 20 ganz oder teilweise aus der Einrichtung entfernt werden. Die teilweise*Entfernung, also ein partielles Herausziehen genügt vor allem dann, wenn nur eine
Teilinspektion beabsichtigt ist. .
In der unteren, gestrichelt dargestellten Stellung der Exzenterstange 40 : bildet diese eine Art Gleitbahn für die Trennwand 10. Dieser Teil kann |
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Pulverizing Machinery GmbH:"Einrichtung..." 11. 6.1970 - 5 -
mit einem Gleitbelag, mit Rollen ode^ dergleichen versehen sein, um den Vorgang des Herausziehens der Trennwand 10 aus der Einrichte ·£ zu erleichtern;1
Es ist auch möglich, anstelle mechanischer Mittel, wie der beschriebenen Exzenterstange, den Vorgang des Anpressens durch hydraulische oder pneumatische Mittel vorzunehmen. Das kann sich insbesondere bei grösseren Einheiten zur Erleichterung und Beschleunigung des Bedienungsvorganges empfehlen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Trennwand 10 in e;in Gestell 50 eingebaut sein, das rahmenartig die Ansammlung der Filterschläuche umfasst. Wie die Figur 1 zeigt, sind die vertikalen Streben 51 des Gestells so laiig, dass die Filterschläuche 20 bodenfrei im Gestell aufgehängt sein können. An den Bodenstreben 52 sind Lagerschilde 53 mit Rollen 54 befestigt, die ein bequemes Aus- und Einfahren des Gestelles in die Filterkammer ermöglichen.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Filterkammer so auszubilden, dass mehrere Trennwände 10 einzeln beweglich angeordnet sind, so
» dass ein Teilauswechseln möglich wird.
Es ist auch möglich, die Trennwand 10 zwischen Dichtleisten anzuordnen, die bereits beim Einfahren abdichten. Die Abdichtung an der Front- und Rückseite muss dann durch Pressleisten erfolgen.
Die Erfindung ermöglicht die Kontrolle von Filterechläuchen, Filter-
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Pulverizing Machinery GmbH : "Ei-.-.ri« .tung..." 11. 6.1970 - 6 -
beuteln, Filtertaschen ausserhalb der Filterkammern und in kürzester j
Zeit. Sie vermeidet die mit der Reinigung und Kontrolle in der engen j Filterkammer verbundenen zeitlichen und gesundheitlichen Nachteile, \

Claims (4)

11. Juni 1970 ■τ "PRIZING MACHINERY GmbH, 5 Köln-Rath, Rösrather Str. 267 "Einrichtung zum Filtern von Stäuben" ■JLa-A-a-a-tqn Sprüche
1.
2.
3.
4.
Einrichtung zum Filtern von Stäuben mittels Filterschläucheri, Filtertaschfcn, Filterbeuteln, die an der Trennwand zur Reingasseite befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglich angeordnete, im Betriebszustand dichtend an Anschläge gedrückte Trennwand (10) nach Lösen des Anpressdruckes ganz oder teilweise aus der Folterkammer entfernbar ist.
Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Zug- oder Druckmittel wie Exzenterstangen (40), Federn j Zugstangen, Pressleisten, Pressluft- oder Hydraulikzylinder, die Trennwand im Betriebszustand dichtend an Anschläge (31) drücken.
Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge- '.
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kennzeichnet, dass die Exzenterstange (40) dergestalt 1
ausgebildet ist, dass der Teil, auf dem die Trennwand (10) j
i aufliegt, eire Gleitbahn bild etk j
Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge- ' kennzeichnet, dass am aufliegenden Teil der Trennwand !
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Ing. (ijTCKl.) f rirli O. Rii!i|-:l, ImI ιιΙίιιηΐΜ,ίί.-ϋΐ 5 "' Giiii:·.·!!, Fl iriti Γ'Λ .·' I·' · ' .; ii.:i.·
Pulverizing Machinery GmbH : "Einrichtung..," 11. 6. 1970 - 8 -
(10) oder an der Gleitbahn Gleitmittel oder Rollen angeordnet sind.
Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (10) den oberen Abschluss eines Gestelles (50) bildet, in dem die Filterschläuche (20) bodenfrei aufgehängt sind.
Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn-;
zeichnet, dass an der Unterseite des Gestelles (50) Rollen ;
(53) befestigt sind.
7622012 23.«. 73
DE19707022012 1970-06-12 1970-06-12 Einrichtung zum filtern von staeuben Expired DE7022012U (de)

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