DE3600058A1 - Flusenfilter - Google Patents
FlusenfilterInfo
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- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/42—Auxiliary equipment or operation thereof
- B01D46/44—Auxiliary equipment or operation thereof controlling filtration
- B01D46/46—Auxiliary equipment or operation thereof controlling filtration automatic
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/10—Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces
- B01D46/12—Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces in multiple arrangements
-
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Flusenfilter für die
Reinigung von Abluft von industriellen Wäschetrocknern, mit
rotierenden Sieblochtrommeln, wie sie z.B. in Großwäschereien
Verwendung finden.
Derartige Filter bestehen üblicherweise aus zwei übereinan
derliegenden Drahtsieben unterschiedlicher Maschenweite. Sie
sind im Abluftgang innerhalb des Trockers angeordnet. Da Sie
periodisch gereinigt werden müssen, ist hierfür der Trockner
zu öffnen und somit der Trockenprozeß unterbrochen oder aber
die Standzeit zwischen zwei Trocknungsvorgängen relativ lange
vergrößert.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe ge
stellt, ein Flusenfilter für derartige Wäschetrockner zu
schaffen, mit dem die Prozeßunterbrechnungen kürzer gehalten
werden können und bei dem eine Reinigung des Filters von Hand
nicht erforderlich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß in einer
Kombination folgender Merkmale:
- a) Das Filter (1) ist in einem eigenen Gehäuse (2) untergebracht und an den Abluftaustritt von Wäschetrocknern anschließbar.
- b) Das Filter (1) ist im Gehäuse (2) derart schwenk bar angeordnet, daß die Abluft auf Vorder- und Rückseite des Filters geleitet werden kann.
- c) Vorder und Rückseite des Filters sind zwei separa te Kanäle zugeordnet, wobei ein Kanal den Abluft austritt (3) darstellt und der andere (4) mit einem Flusensack (5) verbunden ist.
- d) Das Filter ist vorzugsweise einlagig ausgebildet.
- e) Die Achse (6) für die Schwenkung des Filters (1) befindet sich an dessen Rand und zwischen den Kanälen (3, 4).
Die Vorteile dieser Vorrichtung sind u.a. folgende.
Ein derartiges Filter ist für alle Wäschetrockner nachrüst
bar, es braucht lediglich das herkömmliche ausgebaut zu wer
den, der Anschluß an den Trockner kann direkt an dessen Ab
luftausgang erfolgen. Es kann auch zentral mehrere Trockner
entsorgen.
Die Reinigung des Rilters ist denkbar einfach, es braucht
lediglich aus der Filter- in die Reinigungsstellung gebracht
zu werden, die Entfernung der Flusen geschieht durch die
Abluft selbst.
Das Filter ist vorzugsweise einlagig ausgebildet und damit
billiger.
Grundsätzlich wäre ein Schwenken des Filters um einen Winkel
von 180° derart möglich, daß das Filter dabei in liegender
oder stehender Stellung je nach Lage die zugehörigen Kanäle
überdeckt.
Dies würde jedoch bedeuten, daß die Filteroberfläche nicht
größer sein kann, als der Querschnitt der Kanäle selbst.
Zur Vergrößerung der Oberfläche wird daher vorgeschlagen, das
Filter rechteckig, auch quadratisch auszubilden und aus einer
gegen die Gehäusewandung gelehnten Stellung in eine gegen
überliegende, vorzugsweise ebenfalls aufrechte zu verschwen
ken.
Der Kanalquerschnitt entspricht dabei der Projektion des
Filters auf diesen.
Dadurch kann die Filteroberfläche erheblich größer sein, als
der Kanalquerschnitt, gleichzeitig ist weniger Kraft erfor
derlich, um das Filter durch den Luftstrom zu schwenken.
Das Verschwenken des Filters gegen die senkrechte Wandung
birgt dabei noch die Möglichkeit in sich, durch eine Erschüt
terung beim Auftreffen auf die Wandung, die anhaftenden Flu
sen zu lockern und so leichter für die Reinigung, mit Hilfe
durchströmender Luft, aus dem Trockner entfernbar zu machen.
Das Filter ist grundsätzlich in der Lage, ohne wechselweise
oder einzeln verschließbare Kanäle zu arbeiten. Dabei tritt
Luft aus beiden Kanälen aus, d.h. auch ständig durch den
Flusensack hindurch. Um diesen jedoch nicht durch Luftdruck
zu überlasten, kann der mit diesem verbundene Kanal einen
relativ kleinen Querschnitt aufweisen. Dabei ist dann der
Winkel zwischen Sieb und dem ins Freie führenden Kanalquer
schnitt vorzugsweise spitzer als derjenige zwischen Sieb und
dem zum Flusensack führenden Kanalquerschnitt.
Beim Reinigungsvorgang bedeutet dies jedoch, daß die Abluft
kurzzeitig ungefiltert ins Freie austreten kann.
Wählt man zeitlichen die Reinigungsabschnitte so, daß wenig
oder kein Flusenanteil auftritt oder- treten kann, wie z.B.
beim Anfahren des Trocknungsvorganges - hier ist die Wäsche
noch naß - so können nennenswerte Umweltbelastungen sicher
vermieden werden.
Insbesondere bei Anschluß mehrerer Trockner an ein Filter
wird jedoch vorgeschlagen, an den oder in den Kanälen, wech
selweise betätigbare Klappen anzuordnen, um den jeweils nicht
benötigten Kanal verschließen zu können.
Die Verschwenkung des Filters kann periodisch von Hand vorge
nommen werden.
Um über den Zustand des Filters Auskunft zu haben, bzw. um
eine automatische Reinigung bei Bedarf vornehmen zu können,
wird vorgeschlagen, mindestens einen Druckwächter im Gehäuse
anzuordnen. Dieser befindet sich dabei vorzugsweise in dem
Raumteil des Gehäuses, in dem infolge der Filterverschmutzung
und auch bei der Reinigung eine Druckänderung aufsteigend
oder absteigend, je nach Stellung des Filters, feststellbar
ist.
Mit dem oder den Manometer(n) kann in vorteilhafterweise eine
Steuerleitung für Klappen- oder Filterstellmotoren verbunden
sein, wodurch ein automatischer Filterbetrieb möglich wird.
Das Filter kann fest mit einem herkömmlichen Wäschetrockne
verbunden sein. In besonders vorteilhafter Weise ist dies ein
mit Druckluft betriebener Wäschetrockner gemäß Parallel-
Patent (Patentanmeldung . . .), da derar
tige Gebläse dem Trockner vorgeschaltet werden können, die
Flusen also nicht durch das Gebläse hindurch in den Flusen
sack geleitet werden müssen.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der beiliegenden Figur
näher erläutert.
In einem vorzugsweise quaderförmigen Gehäuse befindet sich
das Flusenfilter 1. Dieses ist rechteckig und einlagig ausge
bildet. Es ist um die Achse 6 verschwenkbar, die zwischen dem
Abluftaustrittkanal 3 und dem Flusensackaustrittkanal 4 ange
ordnet ist, die beide ebenfalls einen rechteckigen Quer
schnitt aufweisen und sich beidseits der Achse 6 erstrecken.
Die Kanäle 3 und 4 sind durch die Klappen 7 und 8 wechsel
weise ggf. motorisch verschließbar.
Mit Ziffer 9 sind Druckwächter bezeichnet, die an geeigneter
Stelle am Gehäuse 2 angebracht sein können.
Mit dem Filtergehäuseeingang 10 ist der Abluftaustritt aus
dem Trockner verbunden.
Unterhalb des Filtergehäuses 2 ist der Flusensack 5 angedeu
tet. Letzterer weist ein relativ großes Volumen und eine
relativ große Porengröße auf, um ihn luftdurchlässig zu
machen und um Druckstöße zu mildern, die bei zu schnellem
Öffnen der Klappe 8 entstehen können.
Falls die Reinigung des Filters 1, d.h. das Entleeren der
Flusen in den Flusensack 5 in Zeitbereichen vorgenommen wird,
in denen kein Flusenanfall auftritt, so kann durch Ableitung
eines Teils der Abluft über den Abluftaustrittkanal 3, z.B.
mit Hilfe nicht vollständig geschlossener Klappe 7 der Druck
im Flusensack 11 herabgesetzt werden, was mit Hilfe einer
Schockbelastung des Filters beim Anschlagen mit hoher Ge
schwindigkeit in die Reinigungsstellung vollkommen für eine
schnelle Entfernung der angesammelten Flusen ausreichen kann.
- Bezugszeichenliste
1 Filter
2 Gehäuse
3 Abluftaustrittkanal
4 Flusensackkanal
5 Flusensack
6 Achse
7, 8 Klappen
9 Druckwächter
10 Gehäuseeingang
Claims (6)
1. Flusenfilter für die Reinigung der Abluft von indu
striellen Wäschetrocknern, gekennzeichnet durch die
folgenden Merkmale:
- a) Das Filter (1) ist in einem eigenen Gehäuse (2) untergebracht und an den Abluftaustritt von Wäschetrocknern anschließbar.
- b) Das Filter (1) ist im Gehäuse (2) derart schwenk bar angeordnet, daß die Abluft auf Vorder- und Rückseite des Filters geleitet werden kann.
- c) Vorder und Rückseite des Filters sind zwei separa te Kanäle zugeordnet, wobei ein Kanal den Abluft austritt (3) darstellt und der andere (4) mit einem Flusensack (5) verbunden ist.
- d) Das Filter ist vorzugsweise einlagig ausgebildet.
- e) Die Achse (6) für die Schwenkung des Filters (1) befindet sich an dessen Rand und zwischen den Kanälen (3, 4).
2. Flusenfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Filter eine rechteckige Kontur hat und wesent
lich größer ist als der Querschnitt der an dieses an
schließenden Kanäle, daß das Gehäuse quaderförmig aus
gebildet ist und daß das Filter gegen die senkrechten
Wandungen (5, 6) des Gehäuses anliegend verschwenkbar
ist.
3. Flusenfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens der Abluftaustritt (3) und
gegebenenfalls auch der Kanal (4) mit Klappen (7, 8)
verschließbar ist.
4. Flusenfilter nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung des
Verstopfungs- und/oder Reinigungsgrades des Filters
mindestens ein Druckwächter (9) in dem Gehäuse (2)
angeordnet ist.
5. Flusenfilter nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (7, 8) und
das Filter (1) mit Hilfe von über die Druckwächter (9)
gesteuerten Stellmotoren betätigbar sind.
6. Flusenfilter nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß es fest mit einem
Wäschetrockner verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3600058A DE3600058C2 (de) | 1986-01-03 | 1986-01-03 | Flusenfilter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3600058A DE3600058C2 (de) | 1986-01-03 | 1986-01-03 | Flusenfilter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3600058A1 true DE3600058A1 (de) | 1987-07-09 |
| DE3600058C2 DE3600058C2 (de) | 1995-09-07 |
Family
ID=6291393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3600058A Expired - Fee Related DE3600058C2 (de) | 1986-01-03 | 1986-01-03 | Flusenfilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3600058C2 (de) |
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- 1986-01-03 DE DE3600058A patent/DE3600058C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3600058C2 (de) | 1995-09-07 |
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