DE2028899C - Einrichtung zum Filtern von Stauben - Google Patents
Einrichtung zum Filtern von StaubenInfo
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Description
4. Einrichtung nach den An^p? .ichen I bis .>. 25 stigt werden.
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Gleitbahn Es ist üurch die deutsche Patentschrift 374 XX * Iv
die Reibung mindernde Gleitmittel angeordnet reits bekanntgeworden, den die Filterelemente tragen
sind. den Filterrahmen aus dem Filtergehäuse ausfahrb.::
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, anzuordnen. Dazu wurden besondere Führungen l>c
dadurch gekennzeichnet daß die Trennwand (10) 30 nutzt, auf die der von seinem Rüttelantrieb abzukm
mit den daran bodenfrei befes! gten Filterschläu- pelnde Rahmen abgesenkt wurde. Die Anordnung
chcn (20) den oberen Abschluß eines in die Filter- war umständlich und das Ausfahren des Rahmens m«-
kammer ein- und ausfahrbaren Gestelles (50) bil- wohl zeitraubend als auch wegen der Reibung \on
det. Metall auf Metall kräftezehrend.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen I bis 5. 35 In neuerer Zeit ist durch die deutsche Patentschrii ι
dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite I 287 917 ein Wartungswagen u.>lanntgeworden, do
des Gestelles (SO) Rollen (53) befestigt sind. Wartungskästen mit Ersatzfilterzellen für Kernkrafi
anlagen einzeln in Filterräume einschiebt. Der Auf
wand dieser Anordnung ist erheblich.
40 Schließlich hat man eine Anpreßvorrichtung zum dichten Einsetzen auswechselbarer Einzelfiltcr en;-
Die Erfindung betrifft eine E-inrichtung zum FiI- wickelt, die ein besonderes Problem derartiger aus
tcrn von Stäuben mittels Filterschläuchen oder Filter wechselbarer Filter mit Viereckrahmen, nämlich d,^
taschen. -dichte Anliegen eines solchen Rahmens über lange
Es ist Zweck derartiger Einrichtungen, staubbela- 45 Betriebszeiten hinweg, versucht zu lösen. Dies gidene
Gase von der Staublast soweit zu befreien, wie schieht durch eine in Führungen angeordnete sogcim
Hinblick auf der. folgenden Aufbereitungszweck nannte Stützauflage, die über einen Knichebelanln* b
oder im Hinblick auf behördliche Vorschriften über betätigt wird. Hier muß man jedoch die Stützauflage
die Reinhaltung der Luft erforderlich. Dies geschieht sehr stabil und damit schwer ausbilden, weil der
bei den hier in Betracht zu ziehenden Einrichtungen 50 Druckangriff punktförmig in der Mitte erfolgt, was
dadurch, daß man lie staubbeladene Luft durch ein eine Durchbiegung der Stützauflage, also unterschied-Filtermedium
aus Textilien natürlicher oder syntheti- liehe Druckkräfte, zur Folge hat.
scher Herkunft, durch Wirrlagcfilze, durch Metall- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese
siebe mit feinsten öffnungen oder durch Metallfilze Nachteile zu vermeiden und einen minutenschnellen
saugt oder drückt. Atfe Teilchen, die größer sind als 55 Filterwechsel mit zuverlässiger und dauerhafter Dichdie
Porenweiten des Filtermediums bleiben an der tung des gesamten beweglichen Filterrahmens an eine
Oberfläche des Filtermediums haften. Die kleineren umlaufende Dichtleiste zu ermöglichen. Dabei geht
Teile dringen — sofern sie kleiner sind als die Poren- die Erfindung von einer Einrichtung zum Filtern von
weite — in die Poren ein und werden dort weiitge- Stäuben mittels gruppenweise auswechselbarer Filterhend
festgehalten. 60 schläuche, Filtertaschen, Filterbeuteln, die an einer
Als Folge dieser Art der Filterung ergibt sich der diese Filtermedien tragenden, ihrerseits vom Filterge-Zwang,
nach bestimmter Betriebszeit die Filtermedien häuse lösbaren Trennwand zur Reingasseite befestigt
r.bzureinigen, weil der Staub die Poren so weitgehend sind, aus, und sie kennzeichnet sich dadurch, daß die
zugesetzt hat, daß die Betriebswirfcung unzumutbar an den Rändern winkelartig ausgebildete, plattenföreingeschränkt
ist oder diese ganz aufhört. 65 mige Trennwand 10 durch seitlich angeordnete Ex-
Das Reinigen geschieht durch Klopf- oder Vibra- zenterstange 40 im Betriebszustand auf ihrem ganzen
"ionseinrichtungen, bei modernen Anlagen durch Umfang dichtend an eine umlaufende Dichtungsleiste
<«ieumatische Luftstöße, die kurzfristig die Wände des gepreßt ist.
Die Figuren geben eine beispic'iiiu^e Ausführung
des Erfindungsgedankens wieder. Es zeigt
Fig. 1 ein Filtergehäuse mit auf eine Plattform ausgefahrener Trennwand, angeordnet in einem FiI-tergesiell.
Fig. 2 das Detail der Dichtungsleiste und des Exzenters
an der beweglich angeordneten Trennwand.
Die Einrichtung nach der Erfindung besteht in der Grundkonzeption aus dem Gehäuse, der Filterkammer,
in d . iie staubfceiadcne Luft eingeführt und der
Reingaska. ■ ner. aus der die weitgehend von Staub befreite Luft mittels Rohrleitungen ausgeführt wird.
Die Füterkammer ist durch eine Trennwand iö unterteilt.
Die Fi'ierschläuehe oder Filterbeutel 20 sind
dergesü'lt an der Trennwand befestigt, daß die Offnun'jen
zur Reingasscite zeigen.
Die in der Filterkammer eingebaute Trennwand
10. he: dem gezeigten Beispii-I als Rahmen mit erhabener
Umrandung ausgeführt, tragt in üb'icher Weise Filterbeutel 20. Der erhabene, in der Normalen abgewinkelte
Teil 1! der Trennwand 10 drückt in der oberen Totlage des Exzenters 40 gegen einen Anschlag,
der aus einem, an der Wandung der Filterkammer umlaufenden Winkel 30 mit darin befestigter, aus formelastischem
Werkstoff bestehender, ebenfalls umlaufender Dichtungsleiste 31 besteht. Die Fig. 2 zeigt
den Betriebszustand, in dem das abgewinkelte Teil 11
der Trennwand 10 gegen die Dichtleiste 31 gedrückt ist.
Die Exzenterstange 40 ist beidseits der Längswand der Filterkammer und unterhalb der Trennwand 10
drehbar in Lagerschilden 41 angeordnet. Sind die Exzenterstangen
40 mittels des Vierkantes 42 in die obere, in der Fig.2 dargestellten Totlage gedreht, dann ist
die Trennwand 10 mit ihrem abgewinkelten Teil fest an die Dichtleiste 31 gepreßt und die Einrichtung ist
betriebsbereit.
Befindet sich die Exzenterstange 40 in der unleren Totlage, wo sie durch einen Anschlagbolzen 43 arretiert
werden kann, so ist die Trennwand 10 vom Anschlag 30 und der Dichtleiste 31 gelöst und kann in
diesem Zustand samt der daran befestigten Filterbeutel 20 ganz oder teilweise aus der Einrichtung entfernt
werden. Die teilweise Entfernung, also ein partielles Herausziehen, genügt vor allem dann, wenn nur eine
Teilinspektion oder ein Teilersatz beabsichtigt ist.
In der unteren, gestrichelt dargestellten Totlage der Exzenterstange 40 bildet diese eine Art Gleitbahn
für die Trennwand 10. Dieser Teil kann mit einen. Gleitbelag versehen sein, um den Vorgang des Herausziehens
der Trennwand 10 aus der Einrichtung zu erleichtern.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfiiulim.
kann die Trennwand 10 als oberer Abschluß in ein Gesteli 50 eingebaut sein, das rahmenartig die Ansammlung
der Filtcrschläuchc umfaßt. Wie die F i;.-.
zeigt, sind die vertikalen Stufen 51 des Gestells mi
lang, daß die Filterschläuche 20 Lodenfrei im Gestell aufgehängt sein können. An den Bodenstreben 52
sind Lagerschiide 53 mit Rollen 54 befer»igt. die ein
beiiucmes Aus- und Einfahrendes Gestelles in die FiI
terkammer ermöglichen. Inder Filterkammer wird die 'Trennwand 10 durch die Exzenter 40 von dem Gestell
50 abgehoben und an die Dichtungsleisten 31 gepreß1, Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Filterknumer
so auszubilden, daß mehrere Trennwände 10 einzeln lösbar angeordnet sind, so daß ein Teilauswcehsein
möglich wird.
Es ist auch möglich, die Trennwand 10 zwischen Dichtleisten anzuordnen, die bereits beim Einfahren
abdichten. Die Abdichtung an der Front- und Rückseite muß dann durch Preßleisten erfolgen.
Die Erfindung ermöglicht die Kontrolle von Filierschläuchen, Filterbeuteln, Filtertascnen außerhalb der
Filterkammern und in kürzester Zeit. Sie vermeidet die mit der Reinigung und Kontrolle in der engen Filterkammer
verbundenen zeitlichen und gesundheitlichen Nachteile.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Einrichtung zum Filtern von Stäuben mittels gibt sich vielfach die Notwendigkiet, die Filtergruppenweise
auswechselbarer Filterschläuche. 5 schläuche oder Filtertaschen zu untersuchen. Bereits
Filtertascb· ". Filterbeutel, die an einer diese FiI- ein defekter Filterschlauch oder eine nicht genügend
termedicn nagenden, ihrerseits vom Gehäuse lös- gereinigte Filtertasche können das Bctriehsergebnis
baren Trennwand zwischen Reiimas- und Staub- erheblich verschlechtern. Diese Untersuchung bedeuseile
befestigt sind, dadurch ge kenn- tet Ausbau der inneren Filteranlage. Dieser Ausbau
zeichnet, daß die an den Rändern Cvinkelauig io wird von den Betrieben nicht nur wegen des Arbeitens
ausgebildete plattenförmige Trennwand (Ifli) in staubiger Luft gefürchtet, sondern auch weil der
durch seitlich angeordnete Exzenterstangen (40) beengte Raum lange Zeiten für die Demontage erforim
Betriebszustand auf ihrem szanzen Umfang cert.
dichtend an eine umlaufende Dichtungsleiste (31) Noch eine andere Art des Betriebes von Filteranla-
gepreßt ist. " i5 gen erfordert laufenden Aus- und Einbau, die des Ar-
2 Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch ce- beitens mit unterschiedlichen Stäuben. In solchen Fälkcnnzeichnc·
daß die Trennwand (10) in der obe- len muß die Anlage vielfach gereinigt werden. Das w;
rcn Totlage der E\/entcrstange (4Oj dichtend an zeitraubend und mühevoll,
die Dichtungsleiste (31) gepreßt ist. Man hat bereits, um den Wechsel \on Filterschi.tu
V Einrichtung nach den Ansprüchen I und 2, ;o dien leichter zu machen, sogenannte Schnell.er
dadurch gekennzeichnet, daß die E\/cnterstange Schlüsse eingeführt, die zumeist auf der Basis von Ba-(40)
derart ausgebildet und angeordnet ist. daß joncttverschlüssen arbeiten. Immer noch muß aber im
diese in der unteren Totlage eine Gleitbahn für die Inneren der Einrichtung gearbeitet werden und Hltet
Trennwand (10) bildet. schlauch nach Filtorschlauch einzeln gelöst oder hefe-
Priority Applications (11)
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|---|---|---|---|
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| ES392139A ES392139A1 (es) | 1970-06-12 | 1971-06-11 | Instalacion para el filtrado de polvos. |
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| US00203968A US3788046A (en) | 1970-06-12 | 1971-12-02 | Apparatus for filtering gases having a movable filter bag unit |
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2028899A1 DE2028899A1 (de) | 1972-01-05 |
| DE2028899C true DE2028899C (de) | 1973-05-17 |
Family
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