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DE2028899C - Einrichtung zum Filtern von Stauben - Google Patents

Einrichtung zum Filtern von Stauben

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Publication number
DE2028899C
DE2028899C DE19702028899 DE2028899A DE2028899C DE 2028899 C DE2028899 C DE 2028899C DE 19702028899 DE19702028899 DE 19702028899 DE 2028899 A DE2028899 A DE 2028899A DE 2028899 C DE2028899 C DE 2028899C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
partition
hose
sealing
dust
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702028899
Other languages
English (en)
Other versions
DE2028899A1 (de
Inventor
Gerhard Dipl Ing 5000 Köln Ficker Stefan Dipl Ing 6074 Urberach Kappeier
Original Assignee
Mikropul Gesellschaft fur Mahl und Staubtechnik mbH, 5000 Köln
Filing date
Publication date
Application filed by Mikropul Gesellschaft fur Mahl und Staubtechnik mbH, 5000 Köln filed Critical Mikropul Gesellschaft fur Mahl und Staubtechnik mbH, 5000 Köln
Priority to DE19702028899 priority Critical patent/DE2028899C/de
Priority to NO03749/70*[A priority patent/NO129281B/no
Priority to SE14804/70A priority patent/SE369677B/xx
Priority to DE19702062152 priority patent/DE2062152C3/de
Priority to IT25576/71A priority patent/IT940422B/it
Priority to NL7107890A priority patent/NL7107890A/xx
Priority to CH842971A priority patent/CH521779A/de
Priority to FR7121248A priority patent/FR2096229A5/fr
Priority to ES392139A priority patent/ES392139A1/es
Priority to BE768384A priority patent/BE768384A/xx
Priority to US00203968A priority patent/US3788046A/en
Publication of DE2028899A1 publication Critical patent/DE2028899A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2028899C publication Critical patent/DE2028899C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

4. Einrichtung nach den An^p? .ichen I bis .>. 25 stigt werden.
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Gleitbahn Es ist üurch die deutsche Patentschrift 374 XX * Iv
die Reibung mindernde Gleitmittel angeordnet reits bekanntgeworden, den die Filterelemente tragen
sind. den Filterrahmen aus dem Filtergehäuse ausfahrb.::
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, anzuordnen. Dazu wurden besondere Führungen l>c dadurch gekennzeichnet daß die Trennwand (10) 30 nutzt, auf die der von seinem Rüttelantrieb abzukm mit den daran bodenfrei befes! gten Filterschläu- pelnde Rahmen abgesenkt wurde. Die Anordnung chcn (20) den oberen Abschluß eines in die Filter- war umständlich und das Ausfahren des Rahmens m«- kammer ein- und ausfahrbaren Gestelles (50) bil- wohl zeitraubend als auch wegen der Reibung \on det. Metall auf Metall kräftezehrend.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen I bis 5. 35 In neuerer Zeit ist durch die deutsche Patentschrii ι dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite I 287 917 ein Wartungswagen u.>lanntgeworden, do des Gestelles (SO) Rollen (53) befestigt sind. Wartungskästen mit Ersatzfilterzellen für Kernkrafi
anlagen einzeln in Filterräume einschiebt. Der Auf
wand dieser Anordnung ist erheblich.
40 Schließlich hat man eine Anpreßvorrichtung zum dichten Einsetzen auswechselbarer Einzelfiltcr en;-
Die Erfindung betrifft eine E-inrichtung zum FiI- wickelt, die ein besonderes Problem derartiger aus tcrn von Stäuben mittels Filterschläuchen oder Filter wechselbarer Filter mit Viereckrahmen, nämlich d,^ taschen. -dichte Anliegen eines solchen Rahmens über lange
Es ist Zweck derartiger Einrichtungen, staubbela- 45 Betriebszeiten hinweg, versucht zu lösen. Dies gidene Gase von der Staublast soweit zu befreien, wie schieht durch eine in Führungen angeordnete sogcim Hinblick auf der. folgenden Aufbereitungszweck nannte Stützauflage, die über einen Knichebelanln* b oder im Hinblick auf behördliche Vorschriften über betätigt wird. Hier muß man jedoch die Stützauflage die Reinhaltung der Luft erforderlich. Dies geschieht sehr stabil und damit schwer ausbilden, weil der bei den hier in Betracht zu ziehenden Einrichtungen 50 Druckangriff punktförmig in der Mitte erfolgt, was dadurch, daß man lie staubbeladene Luft durch ein eine Durchbiegung der Stützauflage, also unterschied-Filtermedium aus Textilien natürlicher oder syntheti- liehe Druckkräfte, zur Folge hat. scher Herkunft, durch Wirrlagcfilze, durch Metall- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese
siebe mit feinsten öffnungen oder durch Metallfilze Nachteile zu vermeiden und einen minutenschnellen saugt oder drückt. Atfe Teilchen, die größer sind als 55 Filterwechsel mit zuverlässiger und dauerhafter Dichdie Porenweiten des Filtermediums bleiben an der tung des gesamten beweglichen Filterrahmens an eine Oberfläche des Filtermediums haften. Die kleineren umlaufende Dichtleiste zu ermöglichen. Dabei geht Teile dringen — sofern sie kleiner sind als die Poren- die Erfindung von einer Einrichtung zum Filtern von weite — in die Poren ein und werden dort weiitge- Stäuben mittels gruppenweise auswechselbarer Filterhend festgehalten. 60 schläuche, Filtertaschen, Filterbeuteln, die an einer
Als Folge dieser Art der Filterung ergibt sich der diese Filtermedien tragenden, ihrerseits vom Filterge-Zwang, nach bestimmter Betriebszeit die Filtermedien häuse lösbaren Trennwand zur Reingasseite befestigt r.bzureinigen, weil der Staub die Poren so weitgehend sind, aus, und sie kennzeichnet sich dadurch, daß die zugesetzt hat, daß die Betriebswirfcung unzumutbar an den Rändern winkelartig ausgebildete, plattenföreingeschränkt ist oder diese ganz aufhört. 65 mige Trennwand 10 durch seitlich angeordnete Ex-
Das Reinigen geschieht durch Klopf- oder Vibra- zenterstange 40 im Betriebszustand auf ihrem ganzen "ionseinrichtungen, bei modernen Anlagen durch Umfang dichtend an eine umlaufende Dichtungsleiste <«ieumatische Luftstöße, die kurzfristig die Wände des gepreßt ist.
Die Figuren geben eine beispic'iiiu^e Ausführung des Erfindungsgedankens wieder. Es zeigt
Fig. 1 ein Filtergehäuse mit auf eine Plattform ausgefahrener Trennwand, angeordnet in einem FiI-tergesiell.
Fig. 2 das Detail der Dichtungsleiste und des Exzenters an der beweglich angeordneten Trennwand.
Die Einrichtung nach der Erfindung besteht in der Grundkonzeption aus dem Gehäuse, der Filterkammer, in d . iie staubfceiadcne Luft eingeführt und der Reingaska. ■ ner. aus der die weitgehend von Staub befreite Luft mittels Rohrleitungen ausgeführt wird. Die Füterkammer ist durch eine Trennwand iö unterteilt. Die Fi'ierschläuehe oder Filterbeutel 20 sind dergesü'lt an der Trennwand befestigt, daß die Offnun'jen zur Reingasscite zeigen.
Die in der Filterkammer eingebaute Trennwand 10. he: dem gezeigten Beispii-I als Rahmen mit erhabener Umrandung ausgeführt, tragt in üb'icher Weise Filterbeutel 20. Der erhabene, in der Normalen abgewinkelte Teil 1! der Trennwand 10 drückt in der oberen Totlage des Exzenters 40 gegen einen Anschlag, der aus einem, an der Wandung der Filterkammer umlaufenden Winkel 30 mit darin befestigter, aus formelastischem Werkstoff bestehender, ebenfalls umlaufender Dichtungsleiste 31 besteht. Die Fig. 2 zeigt den Betriebszustand, in dem das abgewinkelte Teil 11 der Trennwand 10 gegen die Dichtleiste 31 gedrückt ist.
Die Exzenterstange 40 ist beidseits der Längswand der Filterkammer und unterhalb der Trennwand 10 drehbar in Lagerschilden 41 angeordnet. Sind die Exzenterstangen 40 mittels des Vierkantes 42 in die obere, in der Fig.2 dargestellten Totlage gedreht, dann ist die Trennwand 10 mit ihrem abgewinkelten Teil fest an die Dichtleiste 31 gepreßt und die Einrichtung ist betriebsbereit.
Befindet sich die Exzenterstange 40 in der unleren Totlage, wo sie durch einen Anschlagbolzen 43 arretiert werden kann, so ist die Trennwand 10 vom Anschlag 30 und der Dichtleiste 31 gelöst und kann in diesem Zustand samt der daran befestigten Filterbeutel 20 ganz oder teilweise aus der Einrichtung entfernt werden. Die teilweise Entfernung, also ein partielles Herausziehen, genügt vor allem dann, wenn nur eine Teilinspektion oder ein Teilersatz beabsichtigt ist.
In der unteren, gestrichelt dargestellten Totlage der Exzenterstange 40 bildet diese eine Art Gleitbahn für die Trennwand 10. Dieser Teil kann mit einen. Gleitbelag versehen sein, um den Vorgang des Herausziehens der Trennwand 10 aus der Einrichtung zu erleichtern.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfiiulim. kann die Trennwand 10 als oberer Abschluß in ein Gesteli 50 eingebaut sein, das rahmenartig die Ansammlung der Filtcrschläuchc umfaßt. Wie die F i;.-. zeigt, sind die vertikalen Stufen 51 des Gestells mi lang, daß die Filterschläuche 20 Lodenfrei im Gestell aufgehängt sein können. An den Bodenstreben 52 sind Lagerschiide 53 mit Rollen 54 befer»igt. die ein beiiucmes Aus- und Einfahrendes Gestelles in die FiI terkammer ermöglichen. Inder Filterkammer wird die 'Trennwand 10 durch die Exzenter 40 von dem Gestell 50 abgehoben und an die Dichtungsleisten 31 gepreß1, Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Filterknumer so auszubilden, daß mehrere Trennwände 10 einzeln lösbar angeordnet sind, so daß ein Teilauswcehsein möglich wird.
Es ist auch möglich, die Trennwand 10 zwischen Dichtleisten anzuordnen, die bereits beim Einfahren abdichten. Die Abdichtung an der Front- und Rückseite muß dann durch Preßleisten erfolgen.
Die Erfindung ermöglicht die Kontrolle von Filierschläuchen, Filterbeuteln, Filtertascnen außerhalb der Filterkammern und in kürzester Zeit. Sie vermeidet die mit der Reinigung und Kontrolle in der engen Filterkammer verbundenen zeitlichen und gesundheitlichen Nachteile.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Filtermediums aufblähen, den Staub abwerfen und die Patentansprüche: Poren freiblasen. Außer diesen üblichen, in den Be- trieosvorgang eingebauten Reinigungsintervallen, er-
1. Einrichtung zum Filtern von Stäuben mittels gibt sich vielfach die Notwendigkiet, die Filtergruppenweise auswechselbarer Filterschläuche. 5 schläuche oder Filtertaschen zu untersuchen. Bereits Filtertascb· ". Filterbeutel, die an einer diese FiI- ein defekter Filterschlauch oder eine nicht genügend termedicn nagenden, ihrerseits vom Gehäuse lös- gereinigte Filtertasche können das Bctriehsergebnis baren Trennwand zwischen Reiimas- und Staub- erheblich verschlechtern. Diese Untersuchung bedeuseile befestigt sind, dadurch ge kenn- tet Ausbau der inneren Filteranlage. Dieser Ausbau zeichnet, daß die an den Rändern Cvinkelauig io wird von den Betrieben nicht nur wegen des Arbeitens ausgebildete plattenförmige Trennwand (Ifli) in staubiger Luft gefürchtet, sondern auch weil der durch seitlich angeordnete Exzenterstangen (40) beengte Raum lange Zeiten für die Demontage erforim Betriebszustand auf ihrem szanzen Umfang cert.
dichtend an eine umlaufende Dichtungsleiste (31) Noch eine andere Art des Betriebes von Filteranla-
gepreßt ist. " i5 gen erfordert laufenden Aus- und Einbau, die des Ar-
2 Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch ce- beitens mit unterschiedlichen Stäuben. In solchen Fälkcnnzeichnc· daß die Trennwand (10) in der obe- len muß die Anlage vielfach gereinigt werden. Das w; rcn Totlage der E\/entcrstange (4Oj dichtend an zeitraubend und mühevoll, die Dichtungsleiste (31) gepreßt ist. Man hat bereits, um den Wechsel \on Filterschi.tu
V Einrichtung nach den Ansprüchen I und 2, ;o dien leichter zu machen, sogenannte Schnell.er dadurch gekennzeichnet, daß die E\/cnterstange Schlüsse eingeführt, die zumeist auf der Basis von Ba-(40) derart ausgebildet und angeordnet ist. daß joncttverschlüssen arbeiten. Immer noch muß aber im diese in der unteren Totlage eine Gleitbahn für die Inneren der Einrichtung gearbeitet werden und Hltet Trennwand (10) bildet. schlauch nach Filtorschlauch einzeln gelöst oder hefe-
DE19702028899 1970-06-12 1970-06-12 Einrichtung zum Filtern von Stauben Expired DE2028899C (de)

Priority Applications (11)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702028899 DE2028899C (de) 1970-06-12 Einrichtung zum Filtern von Stauben
NO03749/70*[A NO129281B (de) 1970-06-12 1970-10-03
SE14804/70A SE369677B (de) 1970-06-12 1970-11-03
DE19702062152 DE2062152C3 (de) 1970-12-17 Einrichtung zum Filtern von Stäuben
IT25576/71A IT940422B (it) 1970-06-12 1971-06-08 Dispositivo per filtrare polveri
NL7107890A NL7107890A (de) 1970-06-12 1971-06-09
CH842971A CH521779A (de) 1970-06-12 1971-06-10 Einrichtung zum Filtern von staubhaltigen Gasen
FR7121248A FR2096229A5 (de) 1970-06-12 1971-06-11
ES392139A ES392139A1 (es) 1970-06-12 1971-06-11 Instalacion para el filtrado de polvos.
BE768384A BE768384A (fr) 1970-06-12 1971-06-11 Installation pour le filtrage de poussieres
US00203968A US3788046A (en) 1970-06-12 1971-12-02 Apparatus for filtering gases having a movable filter bag unit

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DE19702028899 DE2028899C (de) 1970-06-12 Einrichtung zum Filtern von Stauben
DE19702062152 DE2062152C3 (de) 1970-12-17 Einrichtung zum Filtern von Stäuben

Publications (2)

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DE2028899A1 DE2028899A1 (de) 1972-01-05
DE2028899C true DE2028899C (de) 1973-05-17

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