DE7018002U - Geraeuscharme wasserauslaufarmatur - Google Patents
Geraeuscharme wasserauslaufarmaturInfo
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Description
dar amgewandtem ItTM)MRf β .Υ., Sits Aachen
θ NBmehem 19» tWiiitr. 13
Die Geräusche tob Wasserauelaufarmaturen sind ein« der
störendetan Geräuschquellen innerhalb eine* Hauses, z.B.
eines Wohnhauses, Hotels oder Krankenhauses. Bs sind verschiedene Maßnahmen bekannt geworden, diesen Tor alles
nachts störenden Lärm su vermindern. So hat man einen Strömungswiderstand, s.B. in Form tou Siebblechen, Drahtgeweben,
LArchen oder von spiralig aufgewickelten Blechstreifen
am Einlauf oder am Auslauf einer Armatur angeordnet. Solohe Widerstände bewirken eine Verringerung der
durchfließenden Wassermenge Je Zeiteinheit und damit auch eine Verminderung des Geräusches· Diese Hasnahme ist jedoch
nur begrenst geeignet« Will man allein damit den gewOnaohten
niedrigen Geräuschpegel erreichen, so läßt die Armatur su wenig Wasser durch, um noch,s.B. für den Einlauf
eines Bades, brauchbar ssu sein.
Es sind auch noch andere, an sich zweckmäßige Maßnahmen bekannt geworden, die jedoch su einer wesentlichen Geräuschminderung
der Armaturen nicht geführt haben. (Vgl·t K. Gusele und CA. Toigtsberger "Grundlagen der Geräuschminderung
bei Vaeeeraus lauf&ma türen", Ges. Ing. 1970,
Heft 4, S. 108 - 117)
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß in einer Armatur stets mehrere Geräuschquellen vorhanden sind. Es
hilft danach nichts, beispielsweise nur das eigentliche Tentll leise auszuführen, wenn nicht gleichseitig der Zulauf
ma Tentil und der Axialauf aus der Armatur geräuscharm
ausgeführt werden. Daher sind an einer Armatur stets
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Behrer« koastruktlre Ms Nah—n erforderlieh, wenn dl· grBßt-(tertaachTvrmlmdsraBg
erreicht werden soll.
wird da« Qeräusoh, da* ab Ventileita antsteht,
«a ao geringer. Je größer der Durchmesser des Veatil
sltftos 1st. Deshalb sollte man den Durchmesser so groß wie
Böglioa aMeaeB. Si« ΖττΤτ Srssss ist aus ästh«tiseh«n und
wirtschaftlichen Gründen duroh die äußere Fora der Armatur
gegiibta.
Haotx der Erfindung ist also rorgesehen, daß eur Geraueoh-Binderung
der Dorohaesser des Ventilsltees gleich oder größer
als das 0,8-fache der Vennweite der Anschlußleitung
ist, Bindestens aber 13 bb beträgt.
Ein sweltas Merkmal einer geräuscharmen Armatur, naoh der
Erfindung besteht in eines an sich bekannten, hinter dem Vent11teil (in StrBBungsriehtvng) angeordneten Strttuungavid«r5tasd.
Bisser begrenzt den Wasserdurohfluß auf einen
vorbostimaten Wert und reraindert damit gleichseitig daa
Geräusoh. TUr einen solohen Widerstand - ohne die zugehörige
Armatur - darf erfindungsgctoäß bei einem Durchfluß
Ton ?>0 l/min der nach BIS 52 218, Vornorm 1968, gemessene
Geräuschpegel nicht größer als 15 dB(A) sein.
Ein drittes notwendiges Merkmal der Erfindung leb ein etröaungsgünstiger
Zufluß des Wassers sum Yentilsits· In manchen Pallets ist diese Forderung durch den einfachen Aufbau
des Ventils bereits erfüllt. Bei anderen Ausführungen, wie i.B. Badearmaturen, sind jedoch besondere Einbauten
erforderlich. Bei solohen Armaturen müssen auch die Mittel sum Umleiten des Wassers, mal sum Wannenauelauf, mal sum
Brausekopf, strömungsgUnstig ausgebildet sein.
Schließlich besteht ein letztes Merkmal der Erfindung darin,
daß die Bohrung für den Wasserdurchfluß in der Nähe des Ventllsitses in Richtung auf diesen trichterartig erweitert
ist, wobei die Mantellinien der Erweiterung entweder geradlinig oder leicht gekrümmt sind.
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Ia der Zeichnumg «lad mehrere Ausfuhrungsbeispiele τον g·«
räuscharmen Armaturen nach der Erfindung sohematlsoh dargestellt·
Sa seigern
Fig. 2 die isometirsche Ansicht einer Lochacheibe als
Str&suaeawideretaad.
Fig. 4 einen Schnitt duroh eines der beiden Ventile (für
Kfilt- und Waramaseer) einer Badearmatur,
sum Ventil.
<
<
Nach Fig. 1 erfolgt der Zufluß sum Ventilsits 1 mit einem Durchmesser d_ über eine AnsohluBleitung 2, deren Durchmeseer
dr gleich dem des ventilsits«B lot« Dsait ist dis Forderung "dv gleich oder größer als 0,8 ζ Hennveite der AnschluSleltung*
erfüllt. Hit 3 ist der Ventilteller bezeichnet, der über eine Spindel 4 und einen Handgriff 5 bewegt
wird· Am Vaaserauslauf ist eine Lochscheibe 6 angeordnet,
die als geräuscharmer Strömungswiderstand wirkt.
Diese Lochscheibe ist nach Fig. 2 mit Löchern 7 versehen, deren Zahl und Durchmesser die rorbestlmmte Begrenzung der
Durchflußmenge ergeben· Im Gegensatβ zu den bekannten Strahlreglern
wird nach der Erfindung nur eine einzige Scheibe ▼erwendet, weil s.l. zwei derartige Scheiben wesentlich
mehrueräuach -verursachen. (S. obengenannte Lit.«Stelle)
Bei dem Ventil mit Schwenkarm 8 nach Flg. 3 besteht der
Strömungswiderstand aus einem Röhrchen 9, dessen Durchmesser und Länge die gewünschte Durchflußmenge bestimmen. Die-
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nmr Widerstand wird ergtast durch die Lochscheibe 6 aa
Waseereuslauf, die hier sufcleioh ale Strahlregler wirkt·
Lie Slnlaufkante 10 de· Röhrchens 9 let abgerundet · Veutllslts
und Ansohlußleitung haben wieder gleichen Durchaeseer.
In Fig. 4 ist der Ventilsitz wieder mit 1, der Ventilteller
mit 3 beseich.net. Zur Anpassung an die Anachluoleitung
in der Wand ist ein sogenannter S - Anschluß vorgesehen·
Dieser besteht aus einem Metall- oder Kunststoffteil H9 das an den beiden AnschluBseiten «dt Gewinden 15»
16 versehen ist· Der wasserführende Kanal 17 hat nur eine geringe Abweichung von der Geraden und konstanten Querschnitt.
Dieser kann nur einen relatiT geringen Durchmesser aufweisen, weil sonst der S-Anechluß su unförmig würde.
Um dennoch einen Ventilsits von mindestens 13 am Durchmesser
zu erhalten, ist die Bohrung bzw. der Kanal 17 In dem anschließenden Armaturenteil 18 in Richtung auf den
Sitz 1 trichterartig erweitert. Die Mantellinien der Erweiterung sind entweder geradlinig euer leicht ge£rSsst*
Der geräuscharme Strömungswiderstand wird wieder, wie bei
der Armatur nach s.B, Fig. 1, durch eine Lochscheibe 6 gebildet.
Der Druckspüler nach Fig. 5 hat Zufluß über eine Anschlußleitung
2, die in ihrer Verlängerung den Ventilsit» 1 bildet.
Da beide gleichen Durchmesser aufweisen, 1st die Forderung "d gleich oder größer als 0,8 ζ Hennweite der Anschlußleltung"
auch bei diesem Ausführungebeispiel er-J; füllt. Der Ventilteller 3 wird in der bei Druckspülern
j ist nicht dargestellt. Hinter dem eigentlichen Ventilteil
j sind mehrere, parallel liegende Röhrchen 27 als geräusob-
" armer Strömungswiderstand angeschlossen« der in dieser
• Form bereits bekannt ist.
Iv. - 5 -
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Bel dem Druckspüler each Flg. 6 ist dieses Merkmal mit
der erweiterte« ZmleituagTOttndung Ib Araaturenteil 18
nach Pig. A vereinigt.
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Claims (3)
1. Geräuscharme Wasserauslaufarmatur mit Ventilsite und
Ventilteller j, einschließlich, eines etwaigen 3-Anschlußses,
gekennzeichnet durch die Kombination folgender, teilweise bekannter Merkmale:
1.1 Der Durchmesser (d ) des Ventilsitzes (1) ist gleich oder größer als das 0,8-fache der Hennveite
(dr) dar Anschlußleitung, mindestens jedoch 13 mn.
1.2 Hinter den Ventilsitz (1) ist (in Aueflußrichtung)
ein geräuscharmer Strömungswiderstand (6, 9, 27) angeordnet.
1.3 Der wasserführende Kanal (2, 17) «wischen Armatureneingang,
einschließlich eines etwaigen S-Anschlusses,
und Ventilsitz (1) Terläuft sowohl geradlinig oder in nur geringer Krümmung, als auch mit konstantes
oder nur allmählich sich änderndem Querschnitt.
2. Armatur nach Anspruch 1,2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der geräuscharme Strömungswiderstand aus einer Lochscheibe (6) besteht, die, ohne die zugehörige Armatur,
bei ei-ar Durchflußmenge von 30 l/min einen nach
DIN 52218, Vornorm 1968 gemessenen Armaturengeräuechpegel
von nicht mehr als 15 dB(A) aufweist,
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3. Araatur each Ansfrueh 1·2ν
dadurch gekenneeieheet,
dall der geräuscharm StrSsnagsviderstfiBd dorsh
einzelnes (9) oder mehrere, parallel zueinander axt-
4· Armatur nach Anspruch 1.3t
dadurch gekennzeichnet ,
daß der wasserführende Kanal (17) in der H&he des
Ventilsitzes (1) in Richtung auf diesen triohterartig erweitert ist, wobei die Mantellinien der Erweiterung
geradlinig oder leicht gefcrÜBmt verlaufen·
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707018002 DE7018002U (de) | 1970-05-14 | 1970-05-14 | Geraeuscharme wasserauslaufarmatur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707018002 DE7018002U (de) | 1970-05-14 | 1970-05-14 | Geraeuscharme wasserauslaufarmatur |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7018002U true DE7018002U (de) | 1970-11-26 |
Family
ID=6611637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707018002 Expired DE7018002U (de) | 1970-05-14 | 1970-05-14 | Geraeuscharme wasserauslaufarmatur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7018002U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2322212A1 (de) * | 1973-05-03 | 1974-11-14 | Scheffer Kludi Armaturen | Sanitaere mischbatterie |
-
1970
- 1970-05-14 DE DE19707018002 patent/DE7018002U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2322212A1 (de) * | 1973-05-03 | 1974-11-14 | Scheffer Kludi Armaturen | Sanitaere mischbatterie |
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