DE7011965U - Vorrichtung zur loesbaren befestigung der auswechselbaren zahn- bzw. messervorderteile an erdbewegungsgeraeten, landwirtschaftlichen maschinen od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur loesbaren befestigung der auswechselbaren zahn- bzw. messervorderteile an erdbewegungsgeraeten, landwirtschaftlichen maschinen od. dgl.Info
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Description
11 965,2 L
Gebrauchsmusteranmeldung
der Firma
Italsider S.p.A·, 4 Via Corsica, Genua / Italien
Vorrichtung zur lösbaren Befestigung der auswechselbaren Zahnoder Mesßervorderteile an Erdbewagungsgeräten, landwirtschaftlichen
Maschinen od.dgl.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur lösbaren Befestigung
der auswechselbaren Zahn- oder Messervorderteile an Erdbewegungsgeräten, landwirtschaftlichen Maschinen od.dgl., insbesondere
an Geräten zum Lösen, Reißen, Aufbrechen, Graben,
Hacken, Schürfen od.dgl. des Erdbodens, wie z.B. an Baggerlöffeln, Baggergreifern, Grubbern, Bodenaufreißern od.dgl., bei
denen der auswechselbare Zahn- bzw. Messarvorderteil auf einen entsprechenden Halterteil gesteckt und mit diesem durch mindestens einen quergerichteten Verbindungsbolzen befestigt ist,
Hacken, Schürfen od.dgl. des Erdbodens, wie z.B. an Baggerlöffeln, Baggergreifern, Grubbern, Bodenaufreißern od.dgl., bei
denen der auswechselbare Zahn- bzw. Messarvorderteil auf einen entsprechenden Halterteil gesteckt und mit diesem durch mindestens einen quergerichteten Verbindungsbolzen befestigt ist,
der in eine durchgehende, aus zueinander koaxialen Bohrungen des Vorderteils und des Halterteils gebildete Einsetzbohrung
versenkt einführbar und in dieser durch mindestens ein federndes Klemmelement festhaltbar ißt, das in
eine äußere, ringförmige Rastnut des Verbindungsbolzen eingreift und in einer, in der Begrenzungsfläche· des Zahn- bzw.
Messervorderteils und/oder des Halterteils ;r; Bereich einer
Trennebene zwischen diesen Teilen vorgesehenen, gegen dies© Trennebene offenen Erweiterung der Einsetzbohrung
für den Verbindungsbolzen angeordnet ist.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist das Klemmelement als einseitig neben dem Verbind\ingsbolzen angeordneter, federnd
in die Rastnut des Verbindungsbolzens eingreifender Verriegelun gebacken ausgebildet.
Dabei besteht dieser Verriegelungsbacken nach der französischen Patentschrift 1 480 309 aus federnd zusammendrückbarem,
gummielastischem Material und ist nach der deutschen Offenlegungsschrift 1 484 708 und der USA.-Patentschrift
2. 994- 140 als starrer, metallener Körper ausgebildet, der
durch ein daneben angeordnetes Druckkissen aus; gummielastischem Material gegen den Verbindungsbolzen gedrückt und im
Eingriff in dessen Rastnut gehalten wird.
Diese Verbindungsvorrichtungen weisen den Nachteil auf, daß die Halterung des Verbindungsbolzens in der Einsetzbohrung
nach längerer Betriebsdauer und/oder mehrmaligem Ein- und Austreiben des Verbindungsbolzens nicht ausreichend fest.
- 3 und siehe:· ist.
Der gummielastische Verriegelungsbacken bzw. das gummielastische Druckkissen verlieren nämlich mit der Zeit
infolge Alterung ihre Elastizitätseigenschaften und werden auch durch das Ein- und Austreiben des Verbindungsbolzens sehr stark abgenutzt.
Infolgedessen verwandelt sich die anfänglich formschlüssige Verbindung zwischen dem Verbindungsbolzen und dem
Verriegelun gsb· ^ken sehr bald in eine kraft- bzw. reibschlüssige
Verbindung, die anschließend ebenfalls ziemlich bald ihre Kupplungskraft verliert und das Herausgleiten des Verbindungsbolzens zuläßt. Das Auswechseln des
abgenutzten gummielastischen Verriegelungsbackens bzw. des gealterten, gummielastischen Druckkissens ist mit verhältnismäßig
hohen Kosten verbunden, da es sich um ziemlich aufwendige Formkörper bzw. Spezialteile aus hochwertigem
Material handelt.
Bei einem bekannten Baggerzahn (USA.-Patentschrift 3 191 323)
ist der Verbindungsbolzen als Gewindebolzen mit Bolzenkopf und Mutter ausgebildet. Diese Verbindungsart hat den
Nachteil, daß die. Schraubverbindung durch Verrostung und Verschmutzung festgeklemmt wird. Es ist infolgedessen sehr
schwierig und zeitraubend bzw. öfters sogar praktisch unmöglich, beim Auswechseln der Zahnvorderteile die Mutter
vom Gewindebolzen abzuschrauben.
Bei einem anderen bekannten Baggerzahn (britische Patent-
schrift Λ 084 684) ist der Verbindungsbolzen a Ic federnd
in axialer Richtung zusammendrückbarer Hastbolzen ausgebildet
und besteht aus zwei. ·/■" :\.y- sander getrennten Endteilen
und einer zwischen diesen angeordneten Sprsizfeder. Auch diese "Vorrichtung kann sehr leicht durch Verschmutzung
und Verrostung festgekZ.emmt werden, so daß das Auswechseln
der Zahn- bzw. Messervorderteile meistens mit größeren Schwierigkeiten und erheblichem Zeit- und Arbeitsaufwand
verbunden ist.
der deutschen Patentschrift 1 101 476 ist eine Vorrichtung
bekannt, bei der das Klemmelement als wellenförmig r.ebog ene, mit einem Wellenberg in die Rastnut des Verbindungsbolzens
eingreifende Stahlfeder ausgebildet ist. In diesem Fall handelt es sich um ein besonders geformtes,
speziell herzustellendes und infolgedessen aufwendiges Klemmelement. Außerdem ist diese wellenförmig gebogene
Stahlfeder in einer durchgehenden Erweiterung des im Halterteil vorgesehenen Einsetzbohrungsabschnitts für den Verbindungsbolzen
angeordnet und erstreckt sich in der Längsrichtung des Verbindungsbolzers.
Infolgedessen gestattet sie auf Grund ihrer großen elasti schen Nachgiebigkeit eine wesentliche, seitliche, d.h. quergerichtete Bewegung des Verbindungsbolzens im Einsetzbohrungsabschnitt.
Dies kann unter Umständen zu unerwünschten Bewegungen des Zahn- bzw. Messervorderteila gegenüber dem
betreffenden Halterteil führen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs
— 5 —
genannten Art so zu verbessern, daß sie einerseits aus
besonders einfachen, handelsüblichen und billigen sowie ihre elastische. Wirkung auch nach längerer Betriebsdauer,
d.h. trotz Alterungserscheinungen praktisch unverändert beibehaltenden Teilen besteht und andererseits keine federnde
Quer- bzw. Seitenbewegung des Verbindungsbolzens in der zugeordneten Einsetzbohrung gestattet.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß das Klemmelement als federnd aufweitbarer, den Verbindungsbolzen
umschließender Klemmring ausgebildet ist.
Der gegenüber den bekannten Ausführungen erzielte technische Portschritt besteht vor allem darin, daß als Klemmelement
für den Verbindungsbolzen kein besonderer Spezial- bzw. Formteil erforderlich ist, sondern ein einfacher Stahl
ring verwendet werden kann. Solche Stahlringe sind in den verschiedensten Abmessungen im Handel erhältlich oder können
gegebenenfalls leicht und billig hergestellt werden. Ein solcher Klemmring weist nahezu keine Alterungserscheinungen
auf, bzw. eventuelle Alterungserscheinungen wirken sich nicht nachteilig auf die Festhaltung bzw. Vexklemmung
des Verbindungsbolzens aus, da die Elastizität des Klemmringes
nicht wie bei den bekannten Vorrichtungen die Verriegelung des Verbindungsbolzens bewirkt, sondern nur beim
Ein- bzw. Ausschlagen des Verbindungsbolzens, d.h. bei. der kurzzeitigen fedeEnden Aufweitung des Klemmringes zur Wirkung
kommt. Schließlich werden die unerwünschten federnden
Quer- und Seitenbewegungen des Verbindungsbolzens vermieden
Das federnde Aufweiten des Klemmrings beim Austreiben des Verbindungsbolzens aus der Einsetzbohrung kann dadurch erleichtert
werden, daß der Klemmring auf seiner dem Verbindungsbolzen zugekehrten Seite eine abgeschrägte Gleitfläche
aufweist, die mit der in bezug auf die Austreibrichtung des Verbindungsbolzens hinteren Kante der Hastnut zusammenwirkt,
und/oder daß zumindest die in bezug auf die Austreibrichtung des Verbindungsbälzens hintere Kante, der Rastnut dieses
Bolzens abgeschrägt ist. Besonders zweckmäßig ist eine A\i.sführungsform, in der der Klemmring einen im wesentlichen
runden Querschnitt aufweist und nur mit einem Teil seiner Querschnittshälfte in die Rastnut des Verbindungsbolzens
eingreift. Zu diesem Zweck kann die Tiefe der Rastnut des Verbindungsbolzens kleiner sein als der Querschnittsradius
des Klemmrings. Anderseits ist es auch möglich, die Breite der Rastnut des Verbindungsbolzens kleiner als den Querschnittsdurchmesser
des Klemmrings auszubilden.
Ausführungsbexspiele einer Vorrichtung nach der Erfindung
sind in der Zeichnung erläutert. Es zeigt:
Pig· 1 einen Zahn eines Erdbewegungsgeräts in Draufsicht.
Pig. 2 einen Längsschnitt durch den in Fig. 1 dargestellten
Zahn in der Ebene II-II.
Pig. 3 einen Verbindungsbolzen im Aufriß und in größerem
Maßstab,
Fig. 4 und 5 zwei Ausführungsformen eines Klemmrings für
den Verbindu.'gsbolzen,
Fig. 6 einen Ausschnitt aus Fig. 2 in größerem Maßstab mit
eingebautem Klemmring und eingetriebenen Verbindungsbolzen,
Fig. 7 eine Ausführungsvariante, nach Fig. 6 in teilweisem
Längsschnitt und
Fig. 8 einen noch vergrößerten Ausschnitt- aus Fig.6 mit eingebautem
und in eine Rastnut de;. Terbindungsbolzens
eingreifendem Klemmring.
Ein Zahn eines Erdbewegungsgeräts, z.E. eines Baggerlöffels
od.dgl., besteht aus einem vorspringenden, am Gerät befestigten Halterteil 1 und einem auf diesen aufgesteckten, auswechselbaren
Zahnvorderteil 2. Der Halterteil Ί und eine zu_ geordnete Steckbohrung im Zahnvorderteil 2 sind keilförmig
ausgebildet. In dem Zahnvorderteil 2 sind im Bereich der Steckbohrung für den Halterteil 1 zwei durchgehende, zueinander
koaxiale, etwa vertikale Bohrungen 103 und 303 vorgesehen.
Der Halterteil 1 weist eine entsprechende durchgehende, Bohrung 203 auf. Nach dem Aufstecken des Zahnvorderteils
auf den Halterteil 1 stellen sich die Bohrungen 103, 305
koaxial zu der Bohrung 203 ein und bilden zusammen mit die-
! sen eine durchgehende Einsetzbohrung 3 für einen Verbindungs-
701196512.7.73 -8-
| 5, | wie | • · · · | 2 dargestellt ist. | 5 | M | H | |
| Fig | . 5 | - 8 - | Verbindungsbolzen | ||||
| bolzen | insbesondere in Fig. | ||||||
| Dei' in | getrennt dargestellte | ||||||
weist eine glatte, zylindrische Kantelfläche sowie eine
!•infrfor^ige äußere Rastnut 2Q^ mit abgeschrägtes Ksntsn
auf. An seinem beim Einführen in die Einsetzbohrung 3 vorderen Ende 105 ist der Verbindungsbolzen 5 kegelförmig
ausgebildet.
Die Einsetzbohrung 3 für den Verbindungsbolzen 5 weist
am oberen Ende der im Halterteil 1 vorgesehenen Bohrung 203 eine ringförmige Erweiterung 4 auf, die in der betreffenden
oberen Begrenzungsfläche des Halterteils 1 eingesarbeitet ist und infolgedessen bei abgenommenen Zahnvorderteil
2 offenliegt und frei zugänglich ist. In diese Ringförmige Erweiterung 4 wird vor dem Aufstecken des
Zahnvorderteils 2 auf den Halterteil 1 ein federnd aufweitbarer
Klemmring 6 aus Stahl eingesetzt, der in seiner zu der Einsetzbohrung 3 zentrierten Lage teilweise in diese
Einsetzbohrung 3 vorspringt. Der Klemmring6 kann auch aus einem runden, an einer Stelle geschlitzten Sprengring
bestehen, wie insbesondere in Fig. 4 dargestellt ist. Andererseits
kann der Klemmring 6 auch als in sich geschlossener, ovaler Stahlring ausgebildet sein, wie aus Fig. 5
ersichtlich ist. Nach dem Aufstecken des Zahnvorderteils 2 auf den Halterteil 1 wird der Klemmring 6 zwischen diesen
Teilen eingeschlossen und in der Erweiterung 4 der Einsetz-
— 9 -
Der Verbindungsbolzen 5 wird anschließend von oben in
die Einsetzbohrung 3 durch den Klemmring 6 hindurch eingetrieben, z.B. eingeschlagen, wobei er mit seinem vorder-
L-Qii kegelförmigen Ende 105 den Klemmring b selbsttätig federnd
aufweist. Die Erweiterung 4- der Einsetzbohrung 3 muß selbstverständlich einen solchen iQurchmesser aufweisen,
daß sie diese federnd© Aufweitung des Klemmrings 6 zuläßt. Der Verbindungsbolzen 5 wird so weit in die Einsetzbohrung
3 eingetrieben, bis der Klemmring 6 in die Ra-fcnut
205 des Verbindungsbolzens 5 eingreift, d«h· einschnappt,
und dadurch den Verbindungsbolzen 5 in der Einsetzbohrung 3 festhält. Dabei liegt der Verbindungsbolzen 5 vollständig
versenkt in der Einsetzbohrung 3» wi© insbesondere in
Fig. 6 dargestellt ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Klemmring 6 einen kreisförmigen Querschnitt und im entspannten
Ruheaustand einen solchen Innendurchmesser auf, daß es nur
mit einem Teil seiner Querschnittshälfte in die Rastnut des Verbindungsbolzens 5 eingreift. Dieser teilweis© Eingriff
wird zusätzlich noch dadurch sichergestellt, daß die Tiefe der Rastnut 205 kleiner ist als der Querschnittsaradius
des Klemmrings 6. Außerdem ist auch die Breite der Rastnut 205 kleiner als der Querschnittsdurchmesseir des
Klemmrings 6. Infolgedessen wirken beide abgeschrägte Kanten der Rastnut 205 mit einer entsprechend abgeschrägten
Gleitfläche des in der Rastnut 205 eingreifenden Klemmrings zusammen, wie insbesondere in Fig.. 8 dargestellt ist.
- 10 -
Die Verbindung zwischen dem Halterteil 1 und dem Zahnvorderteil 2 wird einfach dadurch gelöst, daß der Verbindungsbolzen
5 z.B. mit Hilfe eines Schlagstifts od.dgl. aus der Einsetzbohrung 3 ausgetrieben wird. Der Verbindungsbolzen 5
kann in jeder Richtung, d.h. sowohl nach unten als auch nach oben ausgestoßen werden. Dabei bewirkt die abgeschrägte,
in bezug auf die Austreibrichtung des V ■: rbindungsbolzens 5 hintere Kante der Rastnut 205 in Verbindung mit der ihr
zugekehrten, ebenfalls abgeschrägten Gleit- bzw. Mantelfläche des Klemmrings 6 selbsttätig eine federnde Aufweitung
des Klemmrings 6, so daß dieser aus- der Rastnut 205 des Verbindungsbolzens
5 herausgedrückt wird. Der dadurch freigegebene Verbindungsbolzen 5 gleitet durch den aufgeweiteten Klemmring
6 hindurch und fällt aus der Einsetzbohrung 3 heraus.
Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die
zur Aufnahme des Klemmrings 6 dienende, ringförmige Erweiterung 4- der Einsetzbohrung 3 für den Verbindungsbolzen 5
auf der Außenseite des Klemmrings 6 mit elastisch nachgiebigem
Material 7» z.B. Schaumgummi od.dgl., ausgefüllt. Dadurch wird der Klemmring 6 in einer zu der Einsetzbohrung 3
zentrierten Lage gehalten. Das elastische Material 7 unterstützt außerdem die federnden Eigenschaften des Klemmrings
und verhindert das Eindringen von störenden, die Aufweitung des Klemmrings 6 behindernden Fremdkörpern.
Es können auch zwei Klemmringe 6 angeordnet sein, die in je einer an jedem Ende der im Halterteil 1 vorgesehenen Bohrung
203 der Einsetzbohrung 3 ausgebildeten Erweitung 4 liegen
- 11 -
- 11 -
und das wahlweise Eintreiben des Verbindungsbolzens 5 von
oben oder von unten, d.h. ohne Rücksichtnahme auf eine besondere Richtung, ermöglichen. Die ringförmige Erweiterung
M- der EinsBtz.bnhrung 3 für den Verbindungsbolzen 5 kann außerdem
an dem unteren Ende des oberen, im Zahnvorderteil 2 vorgesehenen Bohrungsabschnitts 103 oder an dem oberen Ende
des unteren, im Zahnvorderteil 2 vorgesehenen Bohrungsabschnitts 303 angeordnet und jeweils in der betreffenden Begrenzungsfläche
des Zahnvorderteils 2. selbst eingearbeitet werden.
- 12 -
Claims (9)
1. Vorrichtung zur lösbaren Befestigung der- auswechselbaren
Zahn- oder Messervorderteile an Erdbewegungsgeräten, landwirtschaftlichen Maschinen od.dgl., insbesondere
an Geräten zum Lösen, Reißen, Aufbrechen, Graben, Hacken, Schürfen od.dgl. des Erdbodens, wie
z.B. an Baggerlöffeln, Baggergreifern, Grubbern, Bodenaufreißern od.dgl., bei denen der auswechselbare
Zahn- bzw. Messervorderteil auf einen entsprechenden Halterteil gesteckt und mit diesem durch mindestens
eine/i quergerichteten Verbindungsbolzen befestigt ist, der in eine durchgehende, aus zueinander koaxialen
Bohrungen des Vorderteils und des Halterteils gebildete Einsetzbohrung versenkt einführbar, und in dieser
durch mindestens ein federndes Klemmelement festhaltbar ist, das in eine äußere, ringförmige Rastnut des
Verbindungsbolzens eingreift und in einer in der Begrenzungsfläche des Zahn- bzw. Messervorderteils und/
oder des Halterteils im Bereich einer Trennebene zwischen diesen Teilen vorgesehenen, gegen d-v^se Trennebene
offenen Erweiterung der Einsetzboh: · '.,$ für den Verbindungsbolzen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmelement als federnd aufweitbarer, den Verbindungsbolzen (5) umschließender Klemmring (6) ausgebildet
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- 15 -
- 1 Ü -
daß der Klemmring (6) auf seiner dem Verbindungsbolzen (5) zugekehrten Seite eine abgeschrägte. Gleitfläche
aufweist, die mit der in bezug auf die Austreibrichtung des Verbindungsbolzens (5) aus der Einsetzbohrung
(3) hinteren Kante der Rastnut (205) zusammenwirkt .
3. Vorrichtung nach Anspruch Λ oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Klemmring (6) einen im wesentlichen runden Querschnitt aufweist und nur mit einem Teil seiner
Querschnittshälfte in die Rastnut (205) des Verbindungsbolzens (5) eingreift.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurci. gekennzeichnet, daß
die Tiefe der Rastnut (205) des Verbiuidungsbolzens (5)
kleiner ist als der Querschnittsradi 3 des Klemmrings (6)
5· Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß
die Breite der Rastnut (205) des Verbindungsbolzens (5(. kleiner ist als der Querschnittsdurchmesser des Klemmrings
(6).
6. Vorrichtung nach ein em der Ansprüche 1 bis 5» dadurch ! gekennzeichnet, daß zumindest die in bezug auf die Aus-
treibrichtung des Verbindungsbolzens (5) hintere Kante-
ι. der Rastnut (205) abgeschrägt ist.
'
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge-
f kennzeichnet, daß der Klemmring (6) als an einer Stelle
geschlitzter Sprengring ausgebildet ist.
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8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmring (6) als von einem
Kreisring abweichender,insbesondere ovaler, in sich geschlossener
Ring ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige, zur Aufnahme des
Klemmrings (6) dienende Erweiterung (4) auf der Außenseite des Klemmrings (6) mindestens teilweise mit elastisch
nachgiebigem Material (7) ausgefüllt ist.
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