DE2732099C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Halteteil für Schrauben
zum lagebestimmten Festlegen mindestens eines Befesti
gungsmittels an dem zu befestigenden Bauteil, wobei
das Halteteil die Schrauben in der jeweils gewünschten
Stellung gegenüber den vorgesehenen Bohrungen in dem
Bauteil positioniert.
Die Verwendung derartiger Halteteile erlaubt es den
Herstellern eines bestimmten Gegenstandes (Bauteiles),
auf dem Gegenstand im voraus die Schrauben anzuordnen,
die zur späteren Befestigung des Gegenstandes erforderlich
sind. Die Befestigung wird dadurch erleichtert, denn
der Benutzer braucht sich nicht mehr die nötigen Befesti
gungsschrauben zu beschaffen, und er braucht sie nicht
mehr in die in dem zu befestigenden Gegenstand vorgesehe
nen Löcher einzuführen. Unter diesen Umständen findet
die Verwendung derartiger Halteteile bei zahlreichen
Artikeln immer weitere Verbreitung, z. B. bei bestimmten
elektrischen Geräten, bestimmten Sanitärartikeln und
auch bei Skibindungen.
Gattungsgemäße Halteteile sind beispielsweise in der
NL-PS 1 28 844 oder CH-PS 5 12 923 beschrieben. Diese
Halteteile bestehen im wesentlichen aus einer Kunststoff
scheibe in der Bohrung des Bauteils, in die die festzu
haltende Schraube hineingedreht ist. Diese Scheibe
weist einen äußeren Kragen auf, der an der Seite des
Bauteils anliegt, die der Seite gegenüberliegt, gegen
die der Schraubenkopf gelegt wird. Bei der Befestigung
des Bauteils befindet sich somit der Kragen zwischen
dem Bauteil und seiner Unterlage, was in zahlreichen
Fällen ein Nachteil ist.
Um diesem Nachteil zu begegnen, ist es auch bekannt,
besondere Maßnahmen für die Aufnahme des Halteteils
im Inneren des zugehörigen Bauteils vorzusehen. Diese
Lösung hat aber den Nachteil, daß besondere Aufnahmen
im Inneren des Bauteils hergestellt werden müssen,
und daß jedes Halteteil in einer dieser Aufnahmen
angebracht werden muß. Daraus resultiert ein erhebliches
Anwachsen der Herstellungskosten bei solcherart ausge
rüsteten Bauteilen, und das Halteteil bleibt auch
nach der Montage des Bauteils in der Bohrung vorhanden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Halteteil derart auszubilden, daß es leicht in Zuordnung
zu der Bohrung anbringbar ist und das befestigte Bauteil
in keinem Fall behindert.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Kennzeichnungs
merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäßen Halteteile werden also beim
Anschrauben des Bauteils ausgeschieden und behindern
auf keinen Fall die endgültige Anbringung des zu befesti
genden Bauteils an seinem Platz. Im übrigen dienen
die erfindungsgemäßen Halteteile dank ihres speziellen
Aufbaus gewissermaßen als Beschickungsvorrichtung
für das Einsetzen der entsprechenden Schrauben. Denn
es ist vorgesehen, die Schrauben vor dem Anbringen
der Halteteile an dem zugehörigen Bauteil in die Halte
teile einzuführen.
Konstruktive Ausbildungen der Halteteile sind in den
Unteransprüchen 2 bis 4 angegeben, so daß die Halteteile
erstens in vorteilhafter Weise die Schrauben in der
gewünschten Position in oder gegenüber den entsprechenden
Bohrungen halten und zweitens besonders leicht abgeworfen
werden oder abnehmbar sind. Die weiteren Unteransprüche
5 und 6 betreffen die Verbindungen mehrerer zur Befesti
gung eines Bauteils benötigter Halteteile zu einer
Beschickungsvorrichtung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend
anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Skibindung, teilweise
im Schnitt, deren Befestigungsschrauben
vor der Benutzung mittels erfindungsgemäßer
Halteteile festgehalten werden;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die gleiche Bindung;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Halteteils;
Fig. 4 eine Teilansicht im Schnitt längs der Linie
IV-IV in Fig. 2;
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht, in der das Auswerfen des
entsprechenden Halteteils beim Eindrehen der zuvor
darin festgehaltenen Schraube gezeigt wird;
Fig. 6 eine Teilansicht im Schnitt längs der Linie VI-VI
in Fig. 2 zur Verdeutlichung der Verformung eines
Halteteils beim Hineindrehen der zugehörigen
Schraube;
Fig. 7 eine teils im Schnitt, teils in Seitenansicht ge
zeichnete andere Ausführungsform der eine Halte
vorrichtung bildenden erfindungsgemäßen Halteteile,
die das vorübergehende Festhalten von Befestigungs
schrauben einer Skibindung bewirken;
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Haltevorrichtung der Fig. 7
mit ihrer zugehörigen Skibindung;
Fig. 9 eine Teilansicht im Vertikalschnitt längs der Linie
IX-IX in Fig. 8;
Fig. 10 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Halteteils;
Fig. 11 einen Schnitt durch das Halteteil der Fig. 10 und
Fig. 12 eine Draufsicht auf das Halteteil der Fig. 10.
Bei dem in den Fig. 1 bis 5 gezeichneten Ausführungsbeispiel
werde die Halteteile dazu benutzt, verschiedene Schrauben 1,
die letzten Endes zur Befestigung einer Skibindung im vorlie
genden Falle eines Absatzhalters T für einen Skistiefel, auf
einem Ski verwendet werden sollen, provisorisch in ihrem Ver
wendungsort festzuhalten. Dieser Absatzhalter T besitzt eine
Grundplatte 2, die auf der Oberseite des entsprechenden Ski
befestigt werden soll. An den Längskanten der Grundplatte
sind vier nach außen vorspringende Ösen 3 angebracht, die
jeweils mit einer Bohrung 4 zur Aufnahme der Schrauben 1
versehen sind.
Die vorliegende Haltevorrichtung besteht aus vier jeweils all
gemein mit 5 bezeichneten Halteteilen. Wie sich insbesondere
aus Fig. 3 entnehmen läßt, weist jedes Halteteil einerseits
einen inneren Ring 6, der die zugeordnete Schraube 1 umfassen
kann, und andererseits einen mit diesem Ring starr verbundenen
äußeren Körper 7 auf; dieses Element wird aus Kunststoff ge
spritzt. An dem Körper 7 befinden sich zwei seitliche Klauen 8,
mit denen das Halteteil an einer der Ösen 3 der Grundplatte
des Absatzhalters T angeklammert ist.
Der Zwischenraum zwischen den beiden Klauen 8 entspricht zu
diesem Zweck der Breite der Ösen 3. Im übrigen reichen die
beiden Klauen 8 unter den Ring 6 hinunter, so daß die Seiten
der entsprechenden Öse 3 eingeschlossen werden, und auf der
Innenseite des unteren Randes der beiden Klauen 8 ist ein
Greifrand 9 ausgebildet. Jedes Halteteil 5 kann somit federnd
einrastend an einer der Ösen 3 der Grundplatte 2 befestigt
werden.
Wie man an einem der in Fig. 2 in Draufsicht gezeichneten
Halteteile erkennen kann, besitzt der Ring 6 eine Ausnehmung
oder Öffnung 10, die, wenn dieses Teil angebracht ist, nach
innen weist. Es ist zu beachten, daß der Ring 6 mehr als die
Hälfte des einbeschriebenen Kreises umschließt, der genau dem
Umriß der zugehörigen Schraube 1 entspricht. Zwischen der
Schraube und dem Ring 6 bleibt aber ein gewisses Spiel, und
die Innenwand des Ringes istmit einer schraubenlinienförmigen
Lippe 11 versehen, die in den Gewindekern des Gewindes der
Schraube 1 eingreift. Auf diese Weise kann die Schraube innen
in den Ring 6 geschraubt werden.
Oberhalb des Ringes 6 ist der Körper 7 mit einer trichter
förmigen Mulde 12 zum Aufnehmen des Kopfes 13 der zugehörigen
Schraube 1 versehen. Die Schrauben besitzen zylindrische Köpfe,
deren Durchmesser D etwas kleiner ist als der größte Durch
messer der Trichteröffnung der Mulde 12.
Diese Halteteile bilden aufgrund ihrer Konstruktion nicht
nur ein Halteorgan für jede Schraube, sondern außerdem eine
Art Beschickungsvorrichtung für die Schrauben. Jede Schraube
wird nämlich zuerst durch Eindrehen in eines der Halteteile 5
eingesetzt, und die Halteteile werde ihrerseits federnd auf
die verschiedenen Ösen 3 der Grundplatte 2 des entsprechenden
Absatzhalters geklemmt. Dadurch läßt sich die Anbringung der
Schrauben auf der Grundplatte erleichtern.
Die verschiedenen Schrauben 1 sind zuverlässig an der Grund
platte 2 gehalten, weil sie in die Ringe 6 eingedreht sind und
weil die entsprechenden Halteteile 5 ihrerseits zuverlässig durch
federndes Einrasten mit den Ösen 3 verbunden sind.
Um diese Befestigung vornehmen zu können, werden die verschie
denen Halteteile 5 aus Kunststoff gespritzt, der eine geeigne
te Elastizität besitzt. Im übrigen ist diese Elastizität auch
unerläßlich, damit die verwendeten Halteteile anschließend
bei dem Eindrehen der Schraube richtig abgeworfen werden
können.
Zum Befestigen des Absatzhalters T auf dem Ski S braucht man
dann nur die verschiedenen Schrauben 1, die sich bereits
an der Grundplatte 2 befinden, einzudrehen. Beim Eindrehen
der einzelnen Schrauben stößt ihr Kopf 13 gegen die oben
liegende Mulde 12 des entsprechenden Halteteils. Da diese
Mulde konisch ausgebildet und außerdem die Ausnehmung 10
vorgesehen ist, wird der Ring auseinandergetrieben, und die
seitlichen Klauen 8 werden, wie in Fig. 6 dargestellt, verformt.
Infolgedessen lösen sich die Greifränder 9 von den Kanten der
entsprechenden Öse 3, und der von dem Kopf 13 der Schraube ausge
übte Druck führt schließlich zum Abwerfen des jeweiligen
Halteteils 5 nach außen, wie es Fig. 5 zeigt. Nun kann man die
entsprechende Schraube endgültig eindrehen.
Auf diese Weise sind die verschiedenen Halteteile, wenn der
Absatzhalter T endgültig befestigt ist, vollständig befestigt.
Damit ist der Nachteil behoben, der sich bei verschiedenen
der erwähnten Haltevorrichtungen zeigte.
Wie bereits erwähnt, können die Halteteile voneinander voll
ständig unabhängig sein. Wie an einer der beiden Längsseiten
des Absatzhalters T gezeichnet (vgl. Fig. 2), können aber auch
ebenso wie die Halteteile 5 aufgebaute Halteteile 5 a ver
wendet werden, die durch einen längsverlaufenden Verbindungs
stab 14 miteinander verbunden sind. Unter Umständen wäre es
auch möglich, alle benutzten Halteteile 5 untereinander mit
ein- und derselben Befestigung zu verbinden, wobei Verbindungs
elemente in Form eines kopfstehenden U benutzt würden, die den
entsprechenden Absatzhalter T übergreifen könnten.
Die Fig. 7 bis 9 stellen eine andere Ausführungsform von vier
eine Haltevorrichtung bildenden Halteteilen dar. Dabei be
stehen die Halteteile aus vertikal stehenden Rohren 5 b, die
den entsprechenden Längsseiten des Absatzhalters T gegenüber
stehen. Mit ihrem obren Abschnitt sind die Rohre mit Hilfe
eines Griffkreuzes 15 untereinander verbunden; das Griffkreuz
läßt sich als einheitliches Bauteil aus Kunststoff spritzen.
Der Innendurchmesser der Rohre 5 b ist so gewählt, daß der
Kopf 13 der Schrauben 1 sich frei im Rohrinneren drehen läßt.
An ihrem unteren Ende besitzen die Rohre eine Verengung 16,
deren Innenwand eine schraubenlinienförmige Lippe 17 aufweist.
Oberhalb der Verengung 16 ist eine trichterförmige Mulde 12 b
ausgebildet, die der Mulde 12 in der oben beschriebenen Aus
führungsform entspricht. Außerdem weisen die Rohre 5 b an ihrem
unteren Ende zwei oder drei Vertikalschlitze 18 auf.
Wenn die Schrauben 1 in die Unterlage des Absatzhalters T
geschraubt werden, übt somit ihr Kopf einen Druck auf die
Wand der Mulde 12 b aus und verursacht auf diese Weise die
Aufweitung der verschiedenen, durch die Schlitze 18 begrenz
ten Teile des unteren Endes jedes Rohres (vgl. Fig. 9).
Dadurch macht sich das untere Ende dieser Rohre 5 b von den
Ösen 3 der Grundplatte 2 frei und ermöglicht unter anderem
den freien Durchgang des Kopfes 13 der Schraube 1. Man kann
nun anschließend die ganze, aus dem Griffkreuz 15 und den
verschiedenen daran befindlichen Rohren bestehende Vorrichtung
abnehmen.
Die Fig. 10 bis 12 zeigen noch eine weitere Ausführung der
Halteteile. Diese Halteteile 5 c sind ähnlich aufgebaut wie
die Halteteile 5 bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 6.
Das Halteteil besitzt danach einen Ring 6 c, oberhalb dessen
sich eine trichterförmige Mulde 12 c befindet, und der Körper
des Halteteils weist außerdem seitliche Klauen 8 c auf. Je
doch unterschieden sich die Halteteile 5 c von den Halteteilen 5
insofern, als der Ring 6 c geschlossen ist.
In diesem Fall ist in dem Ring eine Schwächungslinie 19 ange
bracht, die als Sollbruchlinie wirkt, und der Körper des
Halteteils 5 c weist seinerseits eine Schwächungslinie 20
auf, die dem gleichen Zweck dient; das Halteteil 5 c besteht
aus einem Material, das unter Einwirkung einer vorbestimmten
Kraft reißt.
Natürlich besitzt auch der Ring 6 c, wie die vorher beschrie
benen Ringe 6, eine schraubenlinienförmige Lippe 11 c in
einem oder mehreren Abschnitten. Auf diese Weise läßt sich
eine Schraube 1 in dem Halteteil anbringen, bevor dieses
auf eine der Ösen 3 der Grundplatte 2 gesetzt ist.
Im vorliegenden Falle führt, wenn die zugehörige Schraube in
die Unterlage der Grundplatte gedreht wird, der von dem Kopf
13 der Schraube ausgeübte Druck auf die Wand der Mulde 12 c
zum Reißen des Halteteils 5 c wegen der zu diesem Zweck vorge
sehenen Schwächungslinien 19 und 20. Diese beiden Schwächungs
linien sind vorzugsweise an diametral einander gegenüber
liegenden Stellen angebracht.
Das Halteteil 5 c wird somit in zwei Abschnitte zerlegt, die
nach entgegengesetzten Seiten in Richtung der Pfeile F 1 und F 2
(vgl. Fig. 12) abgeworfen werden. Damit ergibt sich das
gleiche günstige Resultat wie bei den Ausführungsformen
nach den Fig. 1 bis 6, d. h. jedes Halteteil wird beim Ein
drehen der entsprechenden Schraube abgeworfen.
Natürlich sind die Halteteile in ihrer Form nicht auf die
oben beschriebenen und in den Zeichnungen wiedergegebenen
Ausführungsbeispiele beschränkt. Die Halteteile können viel
mehr unterschiedliche Gestalt haben; das richtet sich nach
dem Einzelfall und dem Verwendungszweck.
So können z. B. bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 6
einerseits und den Fig. 10 bis 12 andererseits die seitlichen
Klauen 8 bzw. 8 c durch andere geeignete Organe ersetzt werden,
die eine federnde Verklammerung oder eine provisorische Be
festigung der entsprechenden Halteteile auf dem Bauteil, das
mit Schrauben zur Befestigung ausgestattet werden soll,
ermöglichen. Die Lippen 11 können dann weggelassen werden,
wenn die Halteteile aus einem ausreichend elastischen Material
bestehen, damit das Außengewinde der Schrauben sich in dieses
Material eindrücken kann; in diesem Fall reicht es aus, für
den Ring 6 (Fig. 1 bis 6) oder für die Verengung 16 (Fig. 7
bis 9) einen Abschnitt vorzusehen, dessen Durchmesser kleiner
als der Außendurchmesser der zugehörigen Schrauben ist.
Außerdem stellt die Anwendung derartiger Halteteile für eine
Skibindung nach der obenstehenden Beschreibung lediglich
eines von vielen Beispielen dar. Derartige Halteteile lassen
sich an allen sonstigen Gegenständen verwenden, die endgültig
mit Schrauben festgehalten werden sollen. Halteteile der be
schriebenen Art lassen sich daher z. B. auch an kleinen
elektrischen Geräten oder auch an Sanitärartikeln verwenden.
Claims (6)
1. Halteteil für Schrauben zum lagebestimmten Festlegen
mindestens eines Befestigungsmittels an dem zu
befestigenden Bauteil, wobei das Halteteil die
Schrauben in der jeweils gewünschten Stellung gegenüber
den vorgesehenen Bohrungen in dem Bauteil positioniert,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (5; 5 b; 5 c)
aus einem am Bauteil (T; 3) angreifenden Körper (7)
mit einem fest verbundenen Ring (6; 6 c) oder eine
Verengung (16) besteht, in den/die die zugeordnete
Schraube (1) eindrehbar ist, daß das Halteteil
(5; 5 b; 5 c) mindestens einen Schlitz (10; 18) oder
eine Sollbruchstelle (19; 20) aufweist, und die
dem Kopf (13) der Schraube (1) zugewandten Flächen
(12; 12 b; 12 c) des Halteteils (5; 5 b; 5 c) derart
konisch geformt sind, daß beim Absenken des Kopfes
der Schraube das Halteteil (5; 5 b; 5 c) die unter
Verformung und/oder Aufbrechen von dem Bauteil
(T; 3) entfernbar ist.
2. Halteteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (7) zwei Klauen (8; 8 c) aufweist,
die auf der Innenseite ihres unteren Randes mit
einem Greifrand (9) versehen sind, mit dem die
Klauen (8; 8 c) das Bauteil (T; 3) federnd umklammern.
3. Halteteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schlitz eine Ausnehmung (10)
im Ring (6; 6 c) oder die Verengung (16) bildet
und die Ausnehmung weniger als die Hälfte des einge
schriebenen Kreises im Inneren des Ringes oder
der Verengung einnimmt.
4. Halteteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß es an zwei diametral einander
gegenüberliegenden Stellen Schwächungslinien (19, 20)
aufweist, die als Sollbruchstellen dienen.
5. Halteteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere einzelne Halteteile
(5; 5 b; 5 c) für mehrere Bohrungen am Bauteil (T; 3)
vorgesehen sind, die miteinander durch Verbindungs
elemente (14, 15) verbunden sind.
6. Halteteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteteile (5 b) jeweils die Form eines
Rohres haben, deren von den die zugehörigen Schrauben
(1) tragenden Enden abgewandten Enden untereinander
durch Verbindungsstäbe (14) oder ein Griffkreuz (15)
verbunden sind, die/das oberhalb des Bauteils (T)
liegen und daß die die Schrauben (1) tragenden
Enden mit Schlitzen (18) versehen sind, die ein
Aufweiten der Rohrenden beim Eindrehen der Schrauben
zulassen.
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