DE7010910U - Haltezange. - Google Patents
Haltezange.Info
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- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C19/00—Arrangements for treating, for handling, or for facilitating the handling of, fuel or other materials which are used within the reactor, e.g. within its pressure vessel
- G21C19/02—Details of handling arrangements
- G21C19/10—Lifting devices or pulling devices adapted for co-operation with fuel elements or with control elements
- G21C19/105—Lifting devices or pulling devices adapted for co-operation with fuel elements or with control elements with grasping or spreading coupling elements
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Description
D 8 MDNOHEN 2, OTTOSTRASSE 1 O
TELEGRAMME: MAYPATENT MÜNCHEN
Dr. H. /mj
CG 334/829
Commissariat ä I1 Energie Atomique in Paris/Frankreich
Haltezange
Die Neuerung betrifft eine schnell öffnende Haltezange, die insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, &v
<a Halten des Kopfes eines Steuerstabs in einem mit schnellen Neutronen arbeitenden,
durch ein flüssiges Metall gekühlten Kernreaktor geeignet ist.
Diesem Zveck dient eine Haltezange, die ein drehsymmetrxsches
Gehäuse mit senkrechter Achse besitzt, an dem an zur Achse des Gehäuses senkrechten Zapfen mindestens zwei Schwenkbacken angelenkt sind, die an ihrem unteren Ende nach außen gerichtete Halteklinken
besitzen, welche.an einem senkrecht gehaltenen Gegenstand, der rasch losgelassen werden soll, einrasten, wobei die
Schwenkbacken ferner nach innen vorspringend wenigstens zwei Nocken besitzen, welche Öffnungs- und Schließnocken der Schwenkbacken
bilden und mit einem Steuerteil zusammenwirken, das am Ende
einer in der Achse des Gehäuses gleitend gehaltenen Axialstange
- 2 vorgesehen ist, wobei diese Haltezange sich gemäß der Neuerung
dadurch auszeichnet, daß die Schwenkbacken oberhalb der Halteklinken Nasen besitzen, die nach dem Maß des durch Anheben des
Steuerteils bewirkten Ausrastens der Schwenkbacken auf das obere Ende des Gegenstandes zu liegen kommen, und darauf eine aktive
lind z-vne^monr! stärkere 'rfirkung ausüben»
In vorteilhafter und an sich bekannter rfeise besitzt der zu
haltende Gegenstand einen hohlen Kopf, worin das Ende des Gehäuses eingreift, und der innen eine Ringnut besitzt, welche die Halteklinken
beim Ausschwenken der Haltebacken nach außen aufnimmt.
Im folgenden ist zur Erläuterung der Neuerung nur als Beispiel und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen eine Ausführungsform der Haltezange gemäß der Neuerung beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch die gesamte Haltezange mit ihren
am Kopf eines Regelstabs eingerasteten Halteklinken; Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 eine Außenansicht einer Einzelheit der Fig. 1; und Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 1.
Wie aus diesen Figuren ersichtlich besitzt die Haltezange ein drehsymmetrisehes Gehäuse 1, das aus einer zylindrischen hohlen
Hülse 2 besteht, die an ihrem oberen Ende einen Kopf 3 besitzt, wodurch die Haltezange an irgendeiner Vorrichtung zur Einstellung
ihrer Lage, insbesondere am Ende einer Stange, eines Stocheisens oder eines rohrförmigen Kanals,angebracht werden kann. An ihrem
unteren Ende setzt sich die Hülse 2 in einer konischen Erweiterung 4 fort, die in einem Flansch 5 endet. Am Flansch 5 ist mittels
Befestigungsschrauben 6 der innere Teil des Haltezangengehäuses
befestigt, der im wesentlichen aus einem Stück 7 besteht, das in eine konische Nase 8 ausläuft, wodurch die Haltezange bezüglich
des zu ergreifenden Gegerstands zentriert werden kann. Der
zu ergreifende Gegenstand besteht vorteilhafterweise aus einem Regelstab, dessen oberes Ende einen hohlen Kopf 9 trägt, in den
axial die Ndüe Ö ues öLu^ki» 7 ciuyx-ciri. Uxiu uci" xim€il Uiid iil dSST
Nähe seines offenen Endes eine Ringnut 10 besitzt. Am Stück 7 ist
ein zylindrischer Ring 11 gehalten, dessen Stellung am Gehäuse durch zwei Vorsprünge 11a und i1b (Fig. 3) festgelegt ist und der
eine innere Ausnehmung 12 von geeigneter Form, insbesondere hexagonaler Form, besitzt, die mit zwei Lagern für im wesentlichen
waagerechte Achsen ausgebildet ist, in denen zweiAchszapfen 13
und 14 sitzen. Auf diesen Achszapfen sind Schwenkbacken 15 und gehalten, die im Bereich der Achszapfen 13 und 14 zwei Gelenkgabeln
17 und 18 bildende Teile aufweisen, wodurch die Schwenkbacken 15 und 16 zum Innenraum der Ausnehmung 12 des Ringes 11 hin
frei verschwenkbar sind (Fig. 2).
V/ie insbesondere aus Fig. ι ersichtlich, sind die Schwenkbacken
15 und 16 der Halteaange bezüglich der Achse des Gehäuses 1
symmetrisch zueinander und besitzen jeweils von ihrem unteren zum oberen Ende hin eine Halteklinke 15a oder 16a, eine Mittelnase
15b oder 16b und einen oberenNocken 15c oder 16c. Die Halteklinken
15a, 16a und die Mittelnasen 15b, 16b springen von den
Schwenkbacken nach außen vor, während die oberen Nocken 15c,16c
im Gegensatz dazu nach innen vorspringen. Außerdem besitzen die Schwenkbacken im Bereich der Halteklinken 15a und 16a zwei weitere,
ebenfalls zum Inneren des Haltezangengehäuses hin gerichtete Nocken 15d und I6d. Diese Schwenkbacken besitzen in Richtung ihrer
Hcilteklinken ainen erheblichen Hebelarm und sind so angelenkt,
daß sie im Gleichgewicht (in Ruhestellung, ohne Einwirkung anderer
Teile darauf) eine nach innen zurückgeklappte Stellung einnehmen und einander berühren.
In axialer Richtung ist das Gehäuse 1 mit einem Steuerteil
ausgerüstet, das die Verschwenkung der Verschvenkbacken 15 und
nach innen oder außen bewirkt und aus einer Stange 19 besteht,
die an ihrem unteren Ende mit einem olivenförmigen Kopf 20 fest verbunden ist, der einen nach außen bauchigen Umriß besitzt, der so
festgelegt ist, daß er je nach der axialen Stellung der Stange mit der unteren oder oberen Kocke an den Schwenkbacken 15 und 16
zusammenwirkt. An ihrem oberen Abschnitt besitzt die Stange 19 einen Teil 21 mit einer Nut 22 (Fig. 4), in welche ein an der
Innenwand der Hülse 2 mittels einer Schraube 24 befestigter und
parallel zu Achse des Gehäuses der Haltezange verlaufender Keil 23 eingreift. Dieser Keil 23 führt die Stange 19 bei ihren axialen
Verschiebungsbewegungen und verhindert insbesondere jede Drehung derselben.
Die Arbeitsweise der angegebenen Haltezange ergibt sich ohne weiteres aus der obigen Beschreibung und nähert sich im übrigen
der Arbeitsweise üblicher Haltezangen an, die ein axiales Steuerelement
besitzen, dessen Stellung das Öffnen oder Schließen von Schwenkbacken bestimmt.
Li: vorliegenden Fall werden die Schwenkbewegungen der Schwenkbacken
15 und 16 ebenfalls durch die Verschiebungen der Stange gesteuert, die zu diesem Zweck über den Teil 21 mit einer geeigneten
Vorrichtung verbunden ist, welche ihr Heben oder Senken im Geh'ause 1 bewirkt. Venn sich die Stange 19 in ihrer unteren
Stellung befindet, wie in Fig. 1 gezeigt, befindet sich die Olive
7010S10-9.7.70
gegenüber den unteren. Nocken icjd und 16 d und schwenkt dieSchwenkbacken
um die Achszapfen 13 und 14 des Haltezangenge-häuses nach
außen. Unter diesen Bedingungen greifen die Halteklinken 15a und 16 a in die Nut 10 des Kopfes 9 ein, da das Gehäuse der Haltezange
1 durch Eingreifen seiner Nase 8 zuvor bezüglich des Kopfes 9 zentriert wurde.
Wenn sich dagegen die Stange 19 in ihrer oberen Stellung befindet,
kommen die an den Rändern der Olive 20 vorgesehenen Rampen 20a und 20b in Berührung mit den oberen Nocken 15c und 16c und schvenken
dadurch die Schwenkbacken 15 und 16 nach innen. Die Halteklinken 15a iv\d 16a treten aus der Nut 10 aus und geben den Kopf 9
frei. Sobald die Olive 20 die Nocken 15d und I6d freigibt, schwenken
die Schwenkbacken 15 und 16 unter ihrem eigenen Gewicht nach innen, und der Steuerstab fällt unter seinem eigenen Gewicht herab.
Beim tibergang von der geschlossenen oder Haltestellung zur offenen
oder Auslösestellung,wie oben beschrieben, können jedoch Verklemmungen
oder Blockierungen des Kopfes 9 auftreten, wodurch er trotz Rückkehr der Schwenkbacken 15 und 16 in die zurückgezogene
Stellung nicht vollkommen freikommt. Zur Behebung dieser Schwierigkeit
sind gemäß der Netierung die Mittelnasen 15b and 16b der Schwenkbacken
15 und 16 im -wesentlichen iitäer Mitte von. deren Gesamthöhe
vorgesehen, die in dem Maße, wie die Stange 19 angehoben wird und
die Rampen 20a und 20b gegen die oberen Nocken 15c und 16c drücken, gegen die Spitze des Kopfes 9 aktiv nach unten gedrückt werdenr
vJenn sich die Olive 20 und die Rampen 20a und 20b in einer Mittelstellung
zwischen den Nocken 15c und 16c einerseits und 15d und 16d
andererseits befinden, sind die Schwenkbacken 15 und ';5 im Gehäuse
der Haltezange 1 frei schwenkbar. Infolge einer zweckmäßigen Wahl der Lege ihrei"1 tragenden Achszapfen 13 und 14 nehmen c^iese
Schwenkbacken 15 und 16 unter ihrem Eigengewicht die Öffnungsstelluni,
der Haltezange ein, wo die Halteklinker. 15a und 16a zurückgezogen
sind. Daher sind am oberen Ende der Schwenkbacken 15
und 16 an deren Außenseite vorteilhafterweise Federn 15e und 16e
vorgesehen, welche insbesondere -τ--· ,voße der Schwenkbacken gegen
die Innenwand des Haltezangengehäur^.s beim Schwenken dieser Haltebacken nach innen dämpfen.
Man erhält so eine Haltezange, deren gesteuertes öffnen in jedem
Fall ermöglicht, einen von Halte- oder Schwenkbacken dieser Haltezange zuvor gehaltenen Gegenstand freizugeben. Durch eine zweckmäßige
Wahl der Werkstoffe für die verschiedenen Teile der Haltezange kann diese unter Hochtemperaturbedingungen und insbesondere
in flüssigem Natrium bei 58O°C benutzt werden. Außerdem sei darauf
hingewiesen, daß das Öffnen der Schwenkbacken der Haltezange durch einen Zug an der Steuerstange erfolgt und durch den erheblichen
Hebelarm, den die den Gegenstand haltenden Schwenkbacken zwischen ilirer Schwenkachse und den Halteklinken besitzen, erheblich erleichtert
wird.
Claims (3)
1. Hair,-?,r.*x.ge mit einem drehsymmetr-ischen Gehäuse mit senkrechter
Achse, „. ±'M um senkrecht zu dieser Achse verlaufende Achszapfen
mindestens zwei Schwenkbacken angelenkt sind, die an ihrem unteren
Snde nach außen gerichtete Halteklinken,die ah einem senkrecht gehaltentn
und rasch freizugebenden Gegenstand einrasten* und ferner nach innen vorspringend wenigstens zwei zum Öffnen und Schließen
der Schwenkbacken dienende Nocken besitzen, welche mit einem am
Ende einer axialen, in der Achse des Gehäuses verschiebbar gehaltenen
Stange vorgesehener. Steuerbeil zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbacken (ί5,16) oberhalb der Halteklinken
(15a, 16a) Mittelnasen (I5b;15b) besitzen, v/elche in dem
Haß wie die Schwenkbacken infolge des Anhebens des Steuersteils
(20) einschwenken, auf das obere Ende des Gegenstandes einen aktiven und zunehmenden Druck nach unten ausüben.
1. Haltesangft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkbacken in der freigegebenen Neutralstellung zum Inneren
des Gehäuses hin eingeschwenkt und in Berührung miteinander sind.
3. Haltezange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbacken einen Hebelarm von erheblicher Länge bilden.
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|---|---|---|---|
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