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DE944147C - Verkuerzbarer Schirm - Google Patents

Verkuerzbarer Schirm

Info

Publication number
DE944147C
DE944147C DEH3226D DEH0003226D DE944147C DE 944147 C DE944147 C DE 944147C DE H3226 D DEH3226 D DE H3226D DE H0003226 D DEH0003226 D DE H0003226D DE 944147 C DE944147 C DE 944147C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
struts
umbrella
parts
strut
main
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH3226D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Haupt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELISABETH HAUPT GEB HOHLER
Original Assignee
ELISABETH HAUPT GEB HOHLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELISABETH HAUPT GEB HOHLER filed Critical ELISABETH HAUPT GEB HOHLER
Priority to DEH3226D priority Critical patent/DE944147C/de
Priority to CH218539D priority patent/CH218539A/de
Priority to US338112A priority patent/US2296666A/en
Priority to FR866260D priority patent/FR866260A/fr
Priority to BE439227D priority patent/BE439227A/fr
Application granted granted Critical
Publication of DE944147C publication Critical patent/DE944147C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/10Special folding or telescoping of umbrellas with collapsible ribs
    • A45B19/12Special folding or telescoping of umbrellas with collapsible ribs in the form of lazy-tongs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/06Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic ribs

Landscapes

  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 7. JUNI 1956
H 3226III/33a
Verkürzbarer Schirm
(Ges. v. 15. 7.1951)
Die bekannten verkürzbaren Schirme haben fernrohrartig gegliederte Dachstangen und zwei am Stock verschiebbare und auch gegeneinander verschiebliche Schieber, die mit den inneren Enden der äußeren Glieder der Dachstangen durch eine Verstrebung gelenkig verbunden sind. Die Verstrebung sucht die Dachstangenglieder beim Aufspannen des Schirmes aus dessen unverkürzter Lage radial zur Stockachse nach außen zu drücken. Beim aufgespannten Schirm hält sie die Dachstangen fest und sichert sie gegen Einschieben, während sie beim Zusammenschieben des Schirmes aus dessen entspannter und verkürzter Lage am Stock zusammen mit den äußeren Dachstangengliedern zur Schirmkrone hin verschoben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Grad der Verkürzung dieser bekannten Schirme zu erhöhen. Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die Verstrebung von einem Gestänge gebildet wird, dessen Teile so bewegt werden, daß sich der Abstand zwischen den Anschlußpunkten des Gestänges an den beiden Schiebern einerseits und dem Anschlußpunkt des Gestänges am äußeren Dachstangenglied andererseits beim Aufspannen des Schirmes vergrößert und beim Entspannen verkleinert, so daß die Verstrebung beim Zusammenschieben des
Schirmes in verkürztem Zustande mit dem inneren Ende des" äußeren Dachstangenteils zur Schirmkrone hin verschoben wird und daher eine weitgehende Verldirzung des Schirmes zuläßt. Zwischen dem äußeren Dachstangenglied und dem Hauptschieber besteht die Verstrebung aus zwei gegeneinander knickbaren, die Hauptstreben bildenden Strebenteilen, die durch Hilfsstreben und Lenkstreben so bewegt werden, daß sich die Verto strebung beim Entspannen des Schirmes verkürzt und beim Aufspannen verlängert. Die Hilfsstreben und die Lenkstreben greifen an verschiedenen Teilen der Hauptstreben an, und zwar die Hilfsstreben an den inneren Teilen der Hauptstreben, deren äußere, an der Dachstange angelenkten Teile beim Verkürzen in Richtung zur Schirmkrone schwenkbar sind. Die Lenkstreben können wie die Hilfsstreben am Hilfsschieber, aber auch an den Hilfsstreben selbst angelenkt sein. An dem äußeren Teil der Hauptstreben sind die Lenkstreben verschiebbar gelagert. Lenkstreben und die mit ihnen verschiebbar verbundenen Teile der Hauptstreben sind zweckmäßig ineinander verschiebbar angeordnet. Die Teile der Hauptstreben, an denen die Lenkstreben gelenkig und verschiebbar angebracht sind, werden in der aufgespannten Stellung des Schirmes durch einen Anschlag gesichert. Mit den äußeren Teilen der Hauptstreben und den Hilfsstreben zusammen können die Lenkstreben eine Nürnberger Schere bilden. Bei einem Schirm mit dreiteiligen Dachstangen, bei dem das hohlgestaltete mittlere Dachstangenglied bei zusammengeschobenem Schirm das innere und äußere Glied in sich aufnimmt, kann das innere Dachstangenglied gleichfalls ho'M gestaltet sein und das- äußere Dachstangenglied in sich aufnehmen.
In den Zeichnungen ist der verkürzte Schirm nach der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht der einen Ausfuhrungsform des Schirmes, wobei die Gestellteile in aufgespannter Stellung mit ausgezogenen Linien und in entspannter Stellung mit gestrichelten Linien wiedergegeben sind,
Fig. 2 den Schirm nach Fig. 1 in zusammengeschobenem Zustande,
Fig. 3 den Schirm nach Fig. 1 in einer mittleren Stellung zwischen 4er aufgespannten und entspannten Lage,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform des Schirmes mit aufgespannten Teilen des Dachgestelles in ausgezogenen Linien und entspannten Teilen in gestrichelten Linien,
Fig. 5 den Schirm nach Fig. 4 in zusammengeschobenem Zustande, !
Fig. 6 eine drifte Ausführungsform des Schirmes mit den aufgespannten Gestellteilen in ausgezogenen Linien und der entspannten Stellung der Teile in gestrichelten Linien,
Fig. 7 den Schirm nach Fig. 6 in zusammengeschobenem Zustande.
Der Stock des Schirmes nach den Fig. 1 bis 3 besteht aus drei ineinanderschiebbaren Teilen 1, 2 und 3, die in der in Fig. 1 gezeichneten·, ausgezogenen Stellung durch Sperrnasen 4 und 5 gehalten werden. Das obere Stockglied 1 trägt die Schirmkrone 7 sowie eine Sperrfeder 8, die bei aufgespanntem Schirm den Hilfsschieber 9 feststellt, während das untere Stockglied 3 außer dem Griff 10 eine Sperrfeder 11 aufweist, die den Hilfsschieber 9 bei entspanntem Schirm verriegelt. An der Schirmkrone 7 sind an Gelenken 12 die Dachstangen befestigt, die aus drei ineinanderschiebbaren Teilen 13, 14 und 15 bestehen. Das äußere Dachstangenglied 15 hat vollen Querschnitt und ist an seinem inneren, gekröpften Ende 16 über ein Gelenk 17 mit dem äußeren Teil 18 der Hauptstrebe verbunden. Der Zapfen des Gelenkes 17 dient gleichzeitig zum Anschluß eines Führungsbügels 19, der auf dem hohlen Dachstangenglied. 14 gleitbär gelagert ist. Zur weiteren Führung dient eine am äußeren Ende des mittleren Dachstangengliedes 14 befestigte Hülse 20. Das mittlere Dachstangenglied 14 ist außen auf dem gleichfalls hohl gestalteten inneren Glied 1.3 verschiebbar. Zur Führung dient eine an seinem inneren Ende befestigte Hülse 21.
Das innere Dachstangenglied 13 ist so bemessen, daß es bei zusammengeschobenem Schirm das äußere Dachstangenglied .in seinen Hohlraum aufnimmt, während es von dem mittleren Dachstangenglied 14 außen umgeben wird. Mithin läßt sich die Dachstange auf rund ein Drittel ihrer vollen Längtverkürzen.
Der am inneren Ende 16 des äußeren Dachstangengliedes 15 gelenkig angeschlossene Gestärageteil 18 bildet zusammen mit einem Gestängeteil 31 die Hauptstrebe. Er ist in einer Lenkstrebe 26 fernrohrartig verschiebbar. Zur Führung dient eine am äußeren Ende der Lenkstrebe befestigte Hülse 27. Die Lenkstrebe 26 ist bei 28 mit dem Hilfsschieber 9 gelenkig verbunden. An dem inneren, abgebogenen Ende 29 des äußeren Teiles 18 der Hauptstrebe ist über ein Gelenk 30 der innere Teil 31 der Hauptstrebe angeschlossen, dessen anderes Ende bei 32 »an dem Hauptschieber 33 angelenkt ist. Ein zwischen den Gelenken 30 und 32 *an dem Teil 31 der Hauptstrebe befindliches Auge 34 dient zum gelenkigen Anscftfuß einer Hilfsstrebe 35, die mit ihrem entgegengesetzten Ende bei 28 am Hilfsschieber 9 angelenkt ist. no
Um den aufgespannten Schirm (Fig. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellt) zu entspannen, wird die Sperrnase 8 gelöst und der Hilfsschieber 9 am Stock nach unten gezogen, bis die in gestrichelten Linien gezeichnete Stellung erreicht ist, in der der Schieber durch die Sperrnase 11 in der Nähe des Griffes festgestellt ist. Beim Entspannen bewirkt der nach innen gerichtete Druck der Dachstange auf den Teil 18 der Hauptstrebe, ebenso wie bei einem gewöhnlichen Taschenschirm mit starren, durch Hilfsstreben abgestützten Hauptstreben, daß sich der Abstand zwischen dem Hilfsschieber 9 und dem Hauptschieber 33 vergrößert. Dabe^wird der äußere Teil 18 der Hauptstrebe in "den inneren Teil 26 der Lenkstrebe hineingezogen, der Abstand zwischen den Gelenken 17 und .28 also verkürzt.
Soll der Schirm aus der entspannten Stellung verkürzt werden, so brauchen die Teile lediglich zusammengeschoben zu werden, indem auf den Griff io und die Krone 7 ein entsprechender Druck ausgeübt wird. Dabei gleiten die drei Dachstangenteile 13, 14 und 15 und die drei Stockteile 1, 2 und 3 ineinander, bis die Stellung nach Fig. 2 erreicht ist. Dieser hohe Grad der Verkürzung des Gestelles ist dadurch möglich geworden, daß sich bei entspanntem Schirm der Abstand der Gelenke 17 und 28 verringert hat.
Um den verkürzten Schirm wieder in Gebrauch zu nehmen, wird das Gestell aus der Stellung nach Fig. 2 zunächst durch einfaches Ziehen an den Enden in die ausgezogene entspannte Stellung gebracht. Alsdann wird, wie bei einem gewöhnlichen Schirm, der Schieber 9 von der Sperrnase 11 gelöst und am Stock nach oben geschoben. Dabei werden die Dachstangen vom Stock abgeschwenkt, und die Hilfsstrebe 35 bewirkt nunmehr, daß der Teil 31 der Hauptstrebe den äußeren Hauptstrebenteil 18 aus dem Lenker 26 heraus nach außen schiebt, so daß sich der Abstand zwischen den Gelenkpunkten 17 und 28 vergrößert und schließlich das für den aufgespannten Schirm nötige Maß erreicht. Bei aufgespanntem Schirm können sich die Teile 18 und 26 nicht ineinanderschieben, da sie von dem Teil 31 der Hauptstrebe im Verein mit der Hilfsstrebe 35 festgehalten werden.
Statt den Hauptschieber 33 im Verlauf der Aufspannbewegung durch einen Anschlag gegenüber dem Stock festzulegen, so daß sich der Abstand zwischen dem Hauptschieber und Hilf sschieber verkleinert, könnte man auch den Hauptschieber unterhalb des Hilfsschiebers anordnen und durch eine zwischen beiden Schiebern angeordnete Feder bewirken, daß der Abstand der beiden Schieber sich im Verlaufe der Aufspannbewegung vergrößert. Durch entsprechend umgekehrte Anordnung der Gestellteile 35 und 31 kommt man dann zu den grundsätzlich gleichen Ergebnissen, wie bei dem gezeichneten Schirm.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 besteht der Stock des Schirmes wieder aus drei Teilen 1, 2 und 3. Die an der Krone 7 angelenkten Dachstangen bestehen aus zwei ineinanderschiebbaren Teilen 39 und 40. Am inneren Ende 41 des äußeren Teiles 40 ist über das Gelenk 42 der äußere Teil 43 der Hauptstrebe angeschlossen, der durch ein Gelenk 44 mit dem inneren Teil 45 der Hauptstrebe verbunden ist, der sich mit dem anderen Ende an den Hauptschieber 46 anlenkt. Ein Hilfsschieber 47, der am Stock in seinen beiden Endstellungen durch die üblichen Federn 8 und 11 festgestellt werden kann, ist durch die Lenkstrebe 48 mit dem Teil 43 der Hauptstrebe und durch die Hilfsstrebe 49 mit dem äußeren Teil 45 der Hauptstrebe verbunden. Die Lenkstrebe 48 und die Hilfsstrebe 49 sind in einem gemeinsamen Gelenk 50 an den Hilfsschieber 47 angeschlossen. Am äußeren Ende ist die Lenkstrebe 48 durch ein Gelenk 51 mit einem Schieber 52 verbunden, der auf dem Stangenteil 43 beweglich ist. Das äußere Ende.der Hilfsstrebe 49 ist an ein Auge 53 angeschlossen, das zwischen dem Gelenk 44 und dem Gelenk 54 an dem Hauptstrebenteil 45 sitzt. Durch einen über das Gelenk 44 hinausragenden Fortsatz 55 am inneren Ende des Teiles 43 der Hauptstrebe wird ein Anschlag gebildet, der ein Durchknicken des Gelenkes 44 nach oben verhindert.
In der aufgespannten Stellung wird der Hauptstrebenteil 43 durch den Hauptstrebenteil 45 festgehalten, der seinerseits durch die Hilfsstrebe 49 abgestützt ist. Infolgedessen liegt auch das Gelenk 42 fest, und die Dachstangen werden durch das Gestange in der aufgespannten Stellung gehalten.
Soll der Schirm, geschlossen- werden, dann wird der Hilfsschieber 47 nach Lösen der Sperre 8 am Stock nach unten bewegt und schließlich durch die Sperre 11 gesichert. Dabei wird das Gelenk 44 nach unten durchgeknickt, und der Schieber 52 gleitet auf dem inneren Teil 43 der Haupfstrebe nach außen. Während des Entspannens wir'd daher der Abstand zwischen den Gelenken 42 und 50 ständig kleiner, bis die gestrichelt gezeichnete, vollständig entspannte Stellung erreicht ist, in welcher der Abstand etwa der Länge der Lenkstrebe 48 entspricht. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 und 7 besteht das Gestänge, das den Schirmschieber mit dem äußeren Dachstangenglied verbindet, aus einer Art Nürnberger Schere. Der Stock wird hier aus zwei Teilen 56 und 57 gebildet, von denen Teil 56 die Schirmkrone 7 sowie die Feder 8 zur Sperrung des Hilfsschiebers 68 in seiner oberen Endstellung trägt, während am Teil 57 der nicht gezeichnete Griff und die Sperrfeder 11, die den Hilfsschieber 68 bei entspanntem Schirm hält, angeordnet sind. Die Dachstangen bestehen wie beim Ausführungsbeispiel uaefchden Fig. 4 und 5. aus zwei ineinanderschiebbaren Teilen 39 und 40.
Am inneren Ende 41 des äußeren Dachstangengliedes 40 ist mittels Gelenk 42 der äußere Teil 58 der Hauptstrebe angelenkt, deren inneres Ende mit dem inneren Hauptstrebenteil 59 durch ein Gelenk 60 verbunden ist. Die Haup-tstrebe ist durch ein Gelenk 61 mit dem Hauptschieber 62 verbunden. Der Hauptstrebenteil 58 trägt zwischen den Gelenken 42 und 60 ein Auge 63, an das die Lenkstrebe 64 angeschlossen ist, deren inneres Ende durch ein Gelenk 65 an der Hilfsstrebe 66 befestigt ist, die mit ihrem inneren Ende durch das Gelenk an den Hilfsschieber 68 angeschlossen ist. Der Hauptstrebenteil 59 ist mit der Hilfsstrebe 66 durch ein Gelenk 69 scherenartig verbunden.
Bei aufgespanntem Schirm sind die beiden Schieber 62 und 68 am Stock festgelegt, und zwar der Schieber 68 durch die obere Stockfeder 8 und der Schieber 62 durch einen Anschlag 70, der seine Bewegung nach oben begrenzt. Infolgedessen liegen auch sämtliche Teile der Schere, d. h. die Stangenteile 59, 66, 58 und 64 und damit der Gelenkpunkt 42 fest, so daß die Dachstangen in ausgezogenem Zustande festgehalten sind. Wird beim Entspannen des Schirmes der Hilfsschieber 68 nach Lösen der Feder 8 am Stock nach unten bewegt, dann suchen sich unter dem Druck der nach innen heranschwen-
kenden Dachstangen die Scherenteile zu spreizen so daß die Schieber 62 und 68 auseinandergehen, bis schließlich die entspannte, in gestrichelten Linien gezeichnete Stellung erreicht ist. In dieser Stellung liegen die Stangen, die die Nürnberger Schere bilden, nebeneinander. Infolgedessen ist der Abstand zwischen den Gelenkpunkten 42 und 67 erheblich kleiner als bei aufgespanntem Schirm, nämlich nur etwa so groß wie die Länge des Hauptstrebenteils 58.
Der Abstand zwischen dem Gsäeak-42, und dem Auge 63 ergibt sich daraus, daß bei zusammengeschobenem Schirm (Fig. 7) das Gelenk 42 möglichst nahe der Schirmkrone 7 liegen soll, während das Auge 63 sich natürlich in einem bestimmten Abstand von der Krone befindet.
Beim Aufspannen wird durch Auseinanderziehen des Gestelles zunächst die ausgezogene, entspannte Lage hergestellt und hierauf nach Lösung der Sperre 11 der Schieber 68 von Hand nach oben bewegt. Dabei* wird das Gestänge vom Stock abge-■ schwenkt, so daß sich der Abstand der Gelenkpünkte 42 und 67 wieder vergrößert, bis schließlich die aufgespaiinte Stellung erreicht ist. Im Verlauf des Aufspannens trifft der Schieber 62 auf den Anschlag 70, während der Schieber 68 weiter bewegt wird. Infolgedessen wird das Dachstangenglied 40 zwangläufig nach außen gedruckt, die Dachstange also gereckt und der Bezug gespannt. Der verkürzbare Schirm nach der Erfindung kann in allen Ausführungsbeispielen mit zwei-, drei- und mehrteiligen Dachstangen ausgestattet sein. Stets wird der Vorteil erzielt, daß die fernrohrartige Zusammenschiebbarkeit der Dachstangenteile voll für die Verkürzung des Gestelles ausgenutzt werden kann, was von besonderer Bedeutung gerade bei drei- und mehrteiligen Dachstangen ist.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Verkürzbarer · Schirm mit fernrohrartig gegliederten, insbesondere aus mehr als zwei Teilen bestehenden Dachstangen und mit zwei am Stock verschiebbaren und auch gegeneinander beweglichen Schiebern, die niit den inneren Enden der äußeren Glieder der Dachstangen durch eine Verstrebung gelenkig verbunden sind, die diese Glieder beim Aufspannen des Schirmes aus dessen unverkürzter Lage - radial zur Stpckachse nach außen zu drücken sucht und beim aufgespannten Schirm festhält und gegen ein Einschieben sichert, während die Verstrebung beim Zusammenschieben des Schirmes aus dessen entspannter unverkürzter Lage am Stock zusammen mit den äußeren Dachstangengliedern zur Schirmkrone hin verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstrebung "von einem Gestänge gebildet wird, dessen Teile so bewegt werden, daß sich der Abstand zwischen den Anschlußpünkten (32, 28; 54, 50; 61, 6γ) des Gestäöges^ri den beiden Schiebern (33, 9; 46, 47; 62, 68) einerseits und dem Anschlußpunkt (17, 42) des Gestänges am äußeren Dachstangenglied (15, 40) andererseits beim-Aufspannen des Schirmes vergrößert und beim Entspannen verkleinert, so daß die Verstrebung beim Zusammenschieben des Schirmes in verkürztem Zustande mit dem inneren Ende des äußeren Dachstangenteils zur Schirmkrone hin verschoben wird und daher. eine weitgehende Verkürzung des Schirmes zuläßt.
  2. 2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstrebung zwischen dem äußeren Dachstangenglied (15, 40) und dem Hauptschieber (33, 46, 62) aus zwei gegeneinander knickbaren, die Hauptstreben bildenden Strebteilen (18, 31; 43, 45; 58, 59) besteht, die durch Hilfsstreben (35; 49; 66) und Lenkstreben (26; 48; 64) so bewegt werden, daß sich die Länge der Verstrebung beim Entspannen des Schirmes verkürzt und beim Aufspannen verlängert (Fig. ι bis 7).
  3. 3. Schirm nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstreben (35; 49; 66) und die Lenkstreben (26; 48; 64) an. verschiedenen Teilen der Hauptstreben (18, 31; 43, 45; 58, 59) angreifen {Fig. 1 bis 7).
  4. 4. Schirm nach den Ansprüchen 1 "bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstreben (35; 49; 66) an den inneren Teilen (31; 45; 59) der Hauptstraßen (18, 31; 43, 45; 58, 59) angreifen (Fig. ι bis 7) und die äußeren an der Dachstange angelenkten Teile (18, 43, 58) der Hauptstreben tei deren Verkürzen in Richtung zur Schirmkrone (7) hin schwenkbar sind.
  5. 5. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (26; 48) ebenfalls am Hilfsschieber (9; 47) angelenkt sind.
  6. 6. Schirm nach den Ansprüchen r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (64) an den Hilfsstreben (66) angelenkt sind.
  7. 7. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (26; 48) an dem einen Teil (18; 43) der Hauptstreben (18, 31; 43, 45) verschiebbar gelagert sind.
  8. 8. Schirm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (26) und die mit ihnen verschiebbar verbundenen Teile (18) der no Hauptstreben (18, 31) ineinanderschiebbar sind.
  9. 9. Schirm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (48) an den mit ihnen verbundenen Teilen (43). der Hauptstreben (43, 45) gelenkig und verschiebbar angebracht sind und daß die Teile (43, 45), der Hauptstreben in der aufgespannten Stellung durch Anschlag (55) gesichert sind.
  10. 10. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (64) 12» an den äußeren Teilen (58) der "Hauptstreben (58, 59) gelenkig befestigt sind und mit. diesen und den Hilfsstreben (66) eine- Nürnberger Schere bilden, von der das beim entspannten Schirm zur Krone hin gerichtete Ende verlängert ist.
    ii. Schirm nach Anspruch ι mit dreiteiligen Dachstangen, bei dem das hohl gestaltete mittlere Dachstangenglied bei zusammengeschobenem Schirm das innere und äußere Glied in sich aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Dachstangenglied (13) gleichfalls hohl gestaltet ist und das äußere Dachstangenglied (15) in sich aufnimmt.
    Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1 577 227; französische Patentschrift Nr. 713 327.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    © 609 518 5.56
DEH3226D 1939-06-15 1939-06-15 Verkuerzbarer Schirm Expired DE944147C (de)

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CH218539D CH218539A (de) 1939-06-15 1940-05-31 Verkürzbarer Schirm.
US338112A US2296666A (en) 1939-06-15 1940-05-31 Folding or collapsible umbrella
FR866260D FR866260A (fr) 1939-06-15 1940-06-07 Parapluie raccourcissable
BE439227D BE439227A (de) 1939-06-15 1940-09-04

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