DE944147C - Verkuerzbarer Schirm - Google Patents
Verkuerzbarer SchirmInfo
- Publication number
- DE944147C DE944147C DEH3226D DEH0003226D DE944147C DE 944147 C DE944147 C DE 944147C DE H3226 D DEH3226 D DE H3226D DE H0003226 D DEH0003226 D DE H0003226D DE 944147 C DE944147 C DE 944147C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- struts
- umbrella
- parts
- strut
- main
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000002040 relaxant effect Effects 0.000 claims description 7
- 238000004904 shortening Methods 0.000 claims description 4
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B19/00—Special folding or telescoping of umbrellas
- A45B19/10—Special folding or telescoping of umbrellas with collapsible ribs
- A45B19/12—Special folding or telescoping of umbrellas with collapsible ribs in the form of lazy-tongs
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B19/00—Special folding or telescoping of umbrellas
- A45B19/06—Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic ribs
Landscapes
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 7. JUNI 1956
H 3226III/33a
Verkürzbarer Schirm
(Ges. v. 15. 7.1951)
Die bekannten verkürzbaren Schirme haben fernrohrartig gegliederte Dachstangen und zwei am
Stock verschiebbare und auch gegeneinander verschiebliche Schieber, die mit den inneren Enden der
äußeren Glieder der Dachstangen durch eine Verstrebung gelenkig verbunden sind. Die Verstrebung
sucht die Dachstangenglieder beim Aufspannen des Schirmes aus dessen unverkürzter Lage radial zur
Stockachse nach außen zu drücken. Beim aufgespannten Schirm hält sie die Dachstangen fest und
sichert sie gegen Einschieben, während sie beim Zusammenschieben des Schirmes aus dessen entspannter
und verkürzter Lage am Stock zusammen mit den äußeren Dachstangengliedern zur Schirmkrone
hin verschoben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Grad der Verkürzung dieser bekannten Schirme zu
erhöhen. Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die Verstrebung von einem Gestänge gebildet wird,
dessen Teile so bewegt werden, daß sich der Abstand zwischen den Anschlußpunkten des Gestänges
an den beiden Schiebern einerseits und dem Anschlußpunkt des Gestänges am äußeren Dachstangenglied
andererseits beim Aufspannen des Schirmes vergrößert und beim Entspannen verkleinert, so daß
die Verstrebung beim Zusammenschieben des
Schirmes in verkürztem Zustande mit dem inneren Ende des" äußeren Dachstangenteils zur Schirmkrone
hin verschoben wird und daher eine weitgehende Verldirzung des Schirmes zuläßt.
Zwischen dem äußeren Dachstangenglied und dem Hauptschieber besteht die Verstrebung aus
zwei gegeneinander knickbaren, die Hauptstreben bildenden Strebenteilen, die durch Hilfsstreben und
Lenkstreben so bewegt werden, daß sich die Verto strebung beim Entspannen des Schirmes verkürzt
und beim Aufspannen verlängert. Die Hilfsstreben und die Lenkstreben greifen an verschiedenen
Teilen der Hauptstreben an, und zwar die Hilfsstreben an den inneren Teilen der Hauptstreben,
deren äußere, an der Dachstange angelenkten Teile beim Verkürzen in Richtung zur Schirmkrone
schwenkbar sind. Die Lenkstreben können wie die Hilfsstreben am Hilfsschieber, aber auch an den
Hilfsstreben selbst angelenkt sein. An dem äußeren Teil der Hauptstreben sind die Lenkstreben verschiebbar
gelagert. Lenkstreben und die mit ihnen verschiebbar verbundenen Teile der Hauptstreben
sind zweckmäßig ineinander verschiebbar angeordnet. Die Teile der Hauptstreben, an denen die
Lenkstreben gelenkig und verschiebbar angebracht sind, werden in der aufgespannten Stellung des
Schirmes durch einen Anschlag gesichert. Mit den äußeren Teilen der Hauptstreben und den Hilfsstreben
zusammen können die Lenkstreben eine Nürnberger Schere bilden. Bei einem Schirm mit
dreiteiligen Dachstangen, bei dem das hohlgestaltete mittlere Dachstangenglied bei zusammengeschobenem
Schirm das innere und äußere Glied in sich aufnimmt, kann das innere Dachstangenglied
gleichfalls ho'M gestaltet sein und das- äußere Dachstangenglied in sich aufnehmen.
In den Zeichnungen ist der verkürzte Schirm nach der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht der einen Ausfuhrungsform
des Schirmes, wobei die Gestellteile in aufgespannter Stellung mit ausgezogenen Linien und in entspannter
Stellung mit gestrichelten Linien wiedergegeben sind,
Fig. 2 den Schirm nach Fig. 1 in zusammengeschobenem
Zustande,
Fig. 3 den Schirm nach Fig. 1 in einer mittleren Stellung zwischen 4er aufgespannten und entspannten
Lage,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform des Schirmes mit aufgespannten Teilen des Dachgestelles in ausgezogenen Linien und entspannten Teilen in gestrichelten
Linien,
Fig. 5 den Schirm nach Fig. 4 in zusammengeschobenem
Zustande, !
Fig. 6 eine drifte Ausführungsform des Schirmes mit den aufgespannten Gestellteilen in ausgezogenen
Linien und der entspannten Stellung der Teile in gestrichelten Linien,
Fig. 7 den Schirm nach Fig. 6 in zusammengeschobenem Zustande.
Der Stock des Schirmes nach den Fig. 1 bis 3 besteht aus drei ineinanderschiebbaren Teilen 1, 2
und 3, die in der in Fig. 1 gezeichneten·, ausgezogenen
Stellung durch Sperrnasen 4 und 5 gehalten werden. Das obere Stockglied 1 trägt die Schirmkrone
7 sowie eine Sperrfeder 8, die bei aufgespanntem Schirm den Hilfsschieber 9 feststellt, während
das untere Stockglied 3 außer dem Griff 10 eine Sperrfeder 11 aufweist, die den Hilfsschieber 9 bei
entspanntem Schirm verriegelt. An der Schirmkrone 7 sind an Gelenken 12 die Dachstangen befestigt,
die aus drei ineinanderschiebbaren Teilen 13, 14 und 15 bestehen. Das äußere Dachstangenglied
15 hat vollen Querschnitt und ist an seinem inneren, gekröpften Ende 16 über ein Gelenk 17 mit
dem äußeren Teil 18 der Hauptstrebe verbunden. Der Zapfen des Gelenkes 17 dient gleichzeitig zum
Anschluß eines Führungsbügels 19, der auf dem hohlen Dachstangenglied. 14 gleitbär gelagert ist.
Zur weiteren Führung dient eine am äußeren Ende des mittleren Dachstangengliedes 14 befestigte
Hülse 20. Das mittlere Dachstangenglied 14 ist
außen auf dem gleichfalls hohl gestalteten inneren Glied 1.3 verschiebbar. Zur Führung dient eine an
seinem inneren Ende befestigte Hülse 21.
Das innere Dachstangenglied 13 ist so bemessen, daß es bei zusammengeschobenem Schirm das
äußere Dachstangenglied .in seinen Hohlraum aufnimmt, während es von dem mittleren Dachstangenglied
14 außen umgeben wird. Mithin läßt sich die Dachstange auf rund ein Drittel ihrer vollen Längtverkürzen.
Der am inneren Ende 16 des äußeren Dachstangengliedes
15 gelenkig angeschlossene Gestärageteil
18 bildet zusammen mit einem Gestängeteil 31 die Hauptstrebe. Er ist in einer Lenkstrebe
26 fernrohrartig verschiebbar. Zur Führung dient eine am äußeren Ende der Lenkstrebe befestigte
Hülse 27. Die Lenkstrebe 26 ist bei 28 mit dem Hilfsschieber 9 gelenkig verbunden. An dem
inneren, abgebogenen Ende 29 des äußeren Teiles 18 der Hauptstrebe ist über ein Gelenk 30 der innere
Teil 31 der Hauptstrebe angeschlossen, dessen anderes
Ende bei 32 »an dem Hauptschieber 33 angelenkt ist. Ein zwischen den Gelenken 30 und 32 *an
dem Teil 31 der Hauptstrebe befindliches Auge 34 dient zum gelenkigen Anscftfuß einer Hilfsstrebe
35, die mit ihrem entgegengesetzten Ende bei 28 am Hilfsschieber 9 angelenkt ist. no
Um den aufgespannten Schirm (Fig. 1 mit ausgezogenen
Linien dargestellt) zu entspannen, wird die Sperrnase 8 gelöst und der Hilfsschieber 9 am
Stock nach unten gezogen, bis die in gestrichelten Linien gezeichnete Stellung erreicht ist, in der der
Schieber durch die Sperrnase 11 in der Nähe des Griffes festgestellt ist. Beim Entspannen bewirkt
der nach innen gerichtete Druck der Dachstange auf den Teil 18 der Hauptstrebe, ebenso wie bei einem
gewöhnlichen Taschenschirm mit starren, durch Hilfsstreben abgestützten Hauptstreben, daß sich
der Abstand zwischen dem Hilfsschieber 9 und dem Hauptschieber 33 vergrößert. Dabe^wird der äußere
Teil 18 der Hauptstrebe in "den inneren Teil 26 der Lenkstrebe hineingezogen, der Abstand zwischen
den Gelenken 17 und .28 also verkürzt.
Soll der Schirm aus der entspannten Stellung verkürzt werden, so brauchen die Teile lediglich
zusammengeschoben zu werden, indem auf den Griff io und die Krone 7 ein entsprechender Druck ausgeübt
wird. Dabei gleiten die drei Dachstangenteile 13, 14 und 15 und die drei Stockteile 1, 2 und 3 ineinander,
bis die Stellung nach Fig. 2 erreicht ist. Dieser hohe Grad der Verkürzung des Gestelles ist
dadurch möglich geworden, daß sich bei entspanntem Schirm der Abstand der Gelenke 17 und
28 verringert hat.
Um den verkürzten Schirm wieder in Gebrauch zu nehmen, wird das Gestell aus der Stellung nach
Fig. 2 zunächst durch einfaches Ziehen an den Enden in die ausgezogene entspannte Stellung gebracht.
Alsdann wird, wie bei einem gewöhnlichen Schirm, der Schieber 9 von der Sperrnase 11 gelöst
und am Stock nach oben geschoben. Dabei werden die Dachstangen vom Stock abgeschwenkt, und die
Hilfsstrebe 35 bewirkt nunmehr, daß der Teil 31 der Hauptstrebe den äußeren Hauptstrebenteil 18
aus dem Lenker 26 heraus nach außen schiebt, so daß sich der Abstand zwischen den Gelenkpunkten
17 und 28 vergrößert und schließlich das für den aufgespannten Schirm nötige Maß erreicht. Bei
aufgespanntem Schirm können sich die Teile 18 und 26 nicht ineinanderschieben, da sie von dem Teil 31
der Hauptstrebe im Verein mit der Hilfsstrebe 35 festgehalten werden.
Statt den Hauptschieber 33 im Verlauf der Aufspannbewegung durch einen Anschlag gegenüber
dem Stock festzulegen, so daß sich der Abstand zwischen dem Hauptschieber und Hilf sschieber verkleinert,
könnte man auch den Hauptschieber unterhalb des Hilfsschiebers anordnen und durch eine
zwischen beiden Schiebern angeordnete Feder bewirken, daß der Abstand der beiden Schieber sich
im Verlaufe der Aufspannbewegung vergrößert. Durch entsprechend umgekehrte Anordnung der Gestellteile
35 und 31 kommt man dann zu den grundsätzlich gleichen Ergebnissen, wie bei dem gezeichneten
Schirm.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 besteht der Stock des Schirmes wieder aus drei
Teilen 1, 2 und 3. Die an der Krone 7 angelenkten Dachstangen bestehen aus zwei ineinanderschiebbaren
Teilen 39 und 40. Am inneren Ende 41 des äußeren Teiles 40 ist über das Gelenk 42 der äußere
Teil 43 der Hauptstrebe angeschlossen, der durch ein Gelenk 44 mit dem inneren Teil 45 der Hauptstrebe
verbunden ist, der sich mit dem anderen Ende an den Hauptschieber 46 anlenkt. Ein Hilfsschieber
47, der am Stock in seinen beiden Endstellungen durch die üblichen Federn 8 und 11 festgestellt
werden kann, ist durch die Lenkstrebe 48 mit dem Teil 43 der Hauptstrebe und durch die
Hilfsstrebe 49 mit dem äußeren Teil 45 der Hauptstrebe verbunden. Die Lenkstrebe 48 und die Hilfsstrebe
49 sind in einem gemeinsamen Gelenk 50 an den Hilfsschieber 47 angeschlossen. Am äußeren
Ende ist die Lenkstrebe 48 durch ein Gelenk 51 mit einem Schieber 52 verbunden, der auf dem Stangenteil
43 beweglich ist. Das äußere Ende.der Hilfsstrebe 49 ist an ein Auge 53 angeschlossen, das
zwischen dem Gelenk 44 und dem Gelenk 54 an dem Hauptstrebenteil 45 sitzt. Durch einen über das Gelenk
44 hinausragenden Fortsatz 55 am inneren Ende des Teiles 43 der Hauptstrebe wird ein Anschlag
gebildet, der ein Durchknicken des Gelenkes 44 nach oben verhindert.
In der aufgespannten Stellung wird der Hauptstrebenteil 43 durch den Hauptstrebenteil 45 festgehalten,
der seinerseits durch die Hilfsstrebe 49 abgestützt ist. Infolgedessen liegt auch das Gelenk
42 fest, und die Dachstangen werden durch das Gestange in der aufgespannten Stellung gehalten.
Soll der Schirm, geschlossen- werden, dann wird
der Hilfsschieber 47 nach Lösen der Sperre 8 am Stock nach unten bewegt und schließlich durch die
Sperre 11 gesichert. Dabei wird das Gelenk 44 nach unten durchgeknickt, und der Schieber 52 gleitet auf
dem inneren Teil 43 der Haupfstrebe nach außen. Während des Entspannens wir'd daher der Abstand
zwischen den Gelenken 42 und 50 ständig kleiner, bis die gestrichelt gezeichnete, vollständig entspannte
Stellung erreicht ist, in welcher der Abstand etwa der Länge der Lenkstrebe 48 entspricht.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 und 7 besteht das Gestänge, das den Schirmschieber mit
dem äußeren Dachstangenglied verbindet, aus einer Art Nürnberger Schere. Der Stock wird hier aus
zwei Teilen 56 und 57 gebildet, von denen Teil 56 die Schirmkrone 7 sowie die Feder 8 zur Sperrung
des Hilfsschiebers 68 in seiner oberen Endstellung trägt, während am Teil 57 der nicht gezeichnete
Griff und die Sperrfeder 11, die den Hilfsschieber 68 bei entspanntem Schirm hält, angeordnet sind.
Die Dachstangen bestehen wie beim Ausführungsbeispiel uaefchden Fig. 4 und 5. aus zwei ineinanderschiebbaren
Teilen 39 und 40.
Am inneren Ende 41 des äußeren Dachstangengliedes 40 ist mittels Gelenk 42 der äußere Teil 58
der Hauptstrebe angelenkt, deren inneres Ende mit dem inneren Hauptstrebenteil 59 durch ein Gelenk
60 verbunden ist. Die Haup-tstrebe ist durch ein Gelenk 61 mit dem Hauptschieber 62 verbunden. Der
Hauptstrebenteil 58 trägt zwischen den Gelenken 42 und 60 ein Auge 63, an das die Lenkstrebe 64 angeschlossen
ist, deren inneres Ende durch ein Gelenk 65 an der Hilfsstrebe 66 befestigt ist, die mit
ihrem inneren Ende durch das Gelenk 6γ an den Hilfsschieber 68 angeschlossen ist. Der Hauptstrebenteil
59 ist mit der Hilfsstrebe 66 durch ein Gelenk 69 scherenartig verbunden.
Bei aufgespanntem Schirm sind die beiden Schieber 62 und 68 am Stock festgelegt, und zwar
der Schieber 68 durch die obere Stockfeder 8 und der Schieber 62 durch einen Anschlag 70, der seine
Bewegung nach oben begrenzt. Infolgedessen liegen auch sämtliche Teile der Schere, d. h. die Stangenteile
59, 66, 58 und 64 und damit der Gelenkpunkt 42 fest, so daß die Dachstangen in ausgezogenem
Zustande festgehalten sind. Wird beim Entspannen des Schirmes der Hilfsschieber 68 nach Lösen der
Feder 8 am Stock nach unten bewegt, dann suchen sich unter dem Druck der nach innen heranschwen-
kenden Dachstangen die Scherenteile zu spreizen so daß die Schieber 62 und 68 auseinandergehen,
bis schließlich die entspannte, in gestrichelten Linien gezeichnete Stellung erreicht ist. In dieser
Stellung liegen die Stangen, die die Nürnberger Schere bilden, nebeneinander. Infolgedessen ist der
Abstand zwischen den Gelenkpunkten 42 und 67 erheblich kleiner als bei aufgespanntem Schirm,
nämlich nur etwa so groß wie die Länge des Hauptstrebenteils 58.
Der Abstand zwischen dem Gsäeak-42, und dem
Auge 63 ergibt sich daraus, daß bei zusammengeschobenem Schirm (Fig. 7) das Gelenk 42 möglichst
nahe der Schirmkrone 7 liegen soll, während das Auge 63 sich natürlich in einem bestimmten Abstand
von der Krone befindet.
Beim Aufspannen wird durch Auseinanderziehen des Gestelles zunächst die ausgezogene, entspannte
Lage hergestellt und hierauf nach Lösung der Sperre 11 der Schieber 68 von Hand nach oben bewegt.
Dabei* wird das Gestänge vom Stock abge-■ schwenkt, so daß sich der Abstand der Gelenkpünkte
42 und 67 wieder vergrößert, bis schließlich die aufgespaiinte Stellung erreicht ist. Im Verlauf
des Aufspannens trifft der Schieber 62 auf den Anschlag
70, während der Schieber 68 weiter bewegt wird. Infolgedessen wird das Dachstangenglied 40
zwangläufig nach außen gedruckt, die Dachstange also gereckt und der Bezug gespannt.
Der verkürzbare Schirm nach der Erfindung kann in allen Ausführungsbeispielen mit zwei-, drei- und
mehrteiligen Dachstangen ausgestattet sein. Stets wird der Vorteil erzielt, daß die fernrohrartige Zusammenschiebbarkeit
der Dachstangenteile voll für die Verkürzung des Gestelles ausgenutzt werden kann, was von besonderer Bedeutung gerade bei
drei- und mehrteiligen Dachstangen ist.
Claims (10)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Verkürzbarer · Schirm mit fernrohrartig gegliederten, insbesondere aus mehr als zwei Teilen bestehenden Dachstangen und mit zwei am Stock verschiebbaren und auch gegeneinander beweglichen Schiebern, die niit den inneren Enden der äußeren Glieder der Dachstangen durch eine Verstrebung gelenkig verbunden sind, die diese Glieder beim Aufspannen des Schirmes aus dessen unverkürzter Lage - radial zur Stpckachse nach außen zu drücken sucht und beim aufgespannten Schirm festhält und gegen ein Einschieben sichert, während die Verstrebung beim Zusammenschieben des Schirmes aus dessen entspannter unverkürzter Lage am Stock zusammen mit den äußeren Dachstangengliedern zur Schirmkrone hin verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstrebung "von einem Gestänge gebildet wird, dessen Teile so bewegt werden, daß sich der Abstand zwischen den Anschlußpünkten (32, 28; 54, 50; 61, 6γ) des Gestäöges^ri den beiden Schiebern (33, 9; 46, 47; 62, 68) einerseits und dem Anschlußpunkt (17, 42) des Gestänges am äußeren Dachstangenglied (15, 40) andererseits beim-Aufspannen des Schirmes vergrößert und beim Entspannen verkleinert, so daß die Verstrebung beim Zusammenschieben des Schirmes in verkürztem Zustande mit dem inneren Ende des äußeren Dachstangenteils zur Schirmkrone hin verschoben wird und daher. eine weitgehende Verkürzung des Schirmes zuläßt.
- 2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstrebung zwischen dem äußeren Dachstangenglied (15, 40) und dem Hauptschieber (33, 46, 62) aus zwei gegeneinander knickbaren, die Hauptstreben bildenden Strebteilen (18, 31; 43, 45; 58, 59) besteht, die durch Hilfsstreben (35; 49; 66) und Lenkstreben (26; 48; 64) so bewegt werden, daß sich die Länge der Verstrebung beim Entspannen des Schirmes verkürzt und beim Aufspannen verlängert (Fig. ι bis 7).
- 3. Schirm nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstreben (35; 49; 66) und die Lenkstreben (26; 48; 64) an. verschiedenen Teilen der Hauptstreben (18, 31; 43, 45; 58, 59) angreifen {Fig. 1 bis 7).
- 4. Schirm nach den Ansprüchen 1 "bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstreben (35; 49; 66) an den inneren Teilen (31; 45; 59) der Hauptstraßen (18, 31; 43, 45; 58, 59) angreifen (Fig. ι bis 7) und die äußeren an der Dachstange angelenkten Teile (18, 43, 58) der Hauptstreben tei deren Verkürzen in Richtung zur Schirmkrone (7) hin schwenkbar sind.
- 5. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (26; 48) ebenfalls am Hilfsschieber (9; 47) angelenkt sind.
- 6. Schirm nach den Ansprüchen r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (64) an den Hilfsstreben (66) angelenkt sind.
- 7. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (26; 48) an dem einen Teil (18; 43) der Hauptstreben (18, 31; 43, 45) verschiebbar gelagert sind.
- 8. Schirm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (26) und die mit ihnen verschiebbar verbundenen Teile (18) der no Hauptstreben (18, 31) ineinanderschiebbar sind.
- 9. Schirm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (48) an den mit ihnen verbundenen Teilen (43). der Hauptstreben (43, 45) gelenkig und verschiebbar angebracht sind und daß die Teile (43, 45), der Hauptstreben in der aufgespannten Stellung durch Anschlag (55) gesichert sind.
- 10. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstreben (64) 12» an den äußeren Teilen (58) der "Hauptstreben (58, 59) gelenkig befestigt sind und mit. diesen und den Hilfsstreben (66) eine- Nürnberger Schere bilden, von der das beim entspannten Schirm zur Krone hin gerichtete Ende verlängert ist.ii. Schirm nach Anspruch ι mit dreiteiligen Dachstangen, bei dem das hohl gestaltete mittlere Dachstangenglied bei zusammengeschobenem Schirm das innere und äußere Glied in sich aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Dachstangenglied (13) gleichfalls hohl gestaltet ist und das äußere Dachstangenglied (15) in sich aufnimmt.Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1 577 227; französische Patentschrift Nr. 713 327.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 609 518 5.56
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH3226D DE944147C (de) | 1939-06-15 | 1939-06-15 | Verkuerzbarer Schirm |
| CH218539D CH218539A (de) | 1939-06-15 | 1940-05-31 | Verkürzbarer Schirm. |
| US338112A US2296666A (en) | 1939-06-15 | 1940-05-31 | Folding or collapsible umbrella |
| FR866260D FR866260A (fr) | 1939-06-15 | 1940-06-07 | Parapluie raccourcissable |
| BE439227D BE439227A (de) | 1939-06-15 | 1940-09-04 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH3226D DE944147C (de) | 1939-06-15 | 1939-06-15 | Verkuerzbarer Schirm |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE944147C true DE944147C (de) | 1956-06-07 |
Family
ID=33481894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH3226D Expired DE944147C (de) | 1939-06-15 | 1939-06-15 | Verkuerzbarer Schirm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE944147C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2167673A1 (de) * | 1972-01-04 | 1973-08-24 | Redaelli Spa Giuseppe Fratello | |
| US20150284973A1 (en) * | 2012-09-27 | 2015-10-08 | Articulatedshade | Canopies and canopy support structures |
| US10455912B2 (en) | 2013-09-17 | 2019-10-29 | Articulatedshade, Llc | Canopies and canopy support structures |
| EP3991593A1 (de) * | 2020-10-28 | 2022-05-04 | Yotrio Group Co., Ltd. | Regenschirmständer für den aussenbereich mit abnehmbarer und zurückziehbarer struktur |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1577227A (en) * | 1926-03-16 | Bib structure for folding umbrellas | ||
| FR713327A (fr) * | 1931-03-02 | 1931-10-26 | Parapluie extensible |
-
1939
- 1939-06-15 DE DEH3226D patent/DE944147C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1577227A (en) * | 1926-03-16 | Bib structure for folding umbrellas | ||
| FR713327A (fr) * | 1931-03-02 | 1931-10-26 | Parapluie extensible |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2167673A1 (de) * | 1972-01-04 | 1973-08-24 | Redaelli Spa Giuseppe Fratello | |
| US20150284973A1 (en) * | 2012-09-27 | 2015-10-08 | Articulatedshade | Canopies and canopy support structures |
| US9901149B2 (en) * | 2012-09-27 | 2018-02-27 | Articulatedshade, Llc | Canopies and canopy support structures |
| US10455912B2 (en) | 2013-09-17 | 2019-10-29 | Articulatedshade, Llc | Canopies and canopy support structures |
| EP3991593A1 (de) * | 2020-10-28 | 2022-05-04 | Yotrio Group Co., Ltd. | Regenschirmständer für den aussenbereich mit abnehmbarer und zurückziehbarer struktur |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2300472A1 (de) | Schirm, vornehmlich gartenschirm | |
| DE1252857B (de) | Teleskopartig verkuerzbares Schirmgestell | |
| DE2535634C2 (de) | Schirm mit mindestens zweifach verkürzbaren Dachstangen | |
| DE2615732C2 (de) | Verkürzbarer Schirm | |
| DE2149932C3 (de) | Selbstöffnender Schirm | |
| DE944147C (de) | Verkuerzbarer Schirm | |
| DE606015C (de) | Verkuerzbarer Schirm | |
| DE2114595B2 (de) | Selbsttaetig sich oeffnender und schliessender schirm | |
| DE2615731C3 (de) | Verkürzbarer Schirm | |
| DE708581C (de) | Verkuerzbares Schirmgestell | |
| DE2317082A1 (de) | Selbsttaetig sich oeffnender und schliessender schirm | |
| DE4020679C2 (de) | Taschenschirm mit einem Teleskopstock und einem zusammenklappbaren Dachgestänge | |
| DE975768C (de) | Verkuerzbarer Schirm | |
| DE2353352A1 (de) | Schirmgestell zur automatischen betaetigung der klappbaren staebchenabschnitte | |
| DE895212C (de) | Verkuerzbarer Schirm | |
| DE425458C (de) | Zusammenlegbarer Notenstaender | |
| DE2535765A1 (de) | Zusammenfaltbarer schirm | |
| DE852744C (de) | Verkuerzbarer Schirm | |
| DE248840C (de) | ||
| DE903625C (de) | Verkuerzbarer Schirm | |
| DE397554C (de) | Schirm mit auswechselbarem Bezug | |
| DE457447C (de) | Schirm mit teleskopartig gegliedertem Stock und Dachstangen | |
| AT118479B (de) | Zusammenlegbarer Schirm. | |
| DE903503C (de) | Verkuerzbarer Schirm | |
| DE654040C (de) | Verkuerzbares Schirmgestell mit fernrohrartig zusammenschiebbaren Stockgliedern und umklappbar aneinandergelenkten Dachstangenteilen |