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DE7009768U - Schrankmoebel. - Google Patents

Schrankmoebel.

Info

Publication number
DE7009768U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cabinet
guide
furniture according
ceiling
rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7009768U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THOME KG GEB
Gebruder Thome KG
Original Assignee
THOME KG GEB
Gebruder Thome KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THOME KG GEB, Gebruder Thome KG filed Critical THOME KG GEB
Priority to DE7009768U priority Critical patent/DE7009768U/de
Publication of DE7009768U publication Critical patent/DE7009768U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B46/00Cabinets, racks or shelf units, having one or more surfaces adapted to be brought into position for use by extending or pivoting

Landscapes

  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description

PATENTANWALT DR.-ING. KLAUS DURM
KARLSRUHE FELIX-MOTTL-STRASSE 1 a TELEFON 590455
T 1226/70 Gbm 15. MMrz 19 70
Gebr. Thome KG Forchheim 7501 Forchheim
Schrankmöbe1
Die Neuerung bezieht sich auf ein Schrankmöbel zur Einrichtung von Wohn-, Geschäfts- und Lagerräumen, bestehend aus einem feststehenden, mit einer durchgehenden Decke und
einem durchlaufenden Bodenteil versehenen Hinterschrank, und einem in einer Ebene parallel zur Vorderfront des Hinterschrankes verschiebbaren und den Hinterschrank in jeder Stellung teilweise verdeckenden Vorderschrank, wobei zur Verschiebung am Hinterschrank eine Tragschiene sowie eine Führung vorgesehen sind, in welchen am Vordersch'rank angreifende Trag- bzw. Führungsorgane laufen.
Schrankmöbel mit einem verschiebbaren Vorderschrank dienen zur Vergrösserung der Nutzfläche von Räumen. Derartige
Schrankmöbel eigenen sich ausgezeichnet zur übersichtlichen Lagerhaltung von kleinen Waren wie z.Beispiel in Apotheken, sie werden vorteilhaft in Buchläden zur gleichzeitigen Schaustellung und Lagerung von Büchern verwendet und sie finden ebenso in Wohnräumen als Mehrzweckmöbel ihren Platz. In letzterem Falle ist im Hinterschrank etwa eine Hausbar oder ein ausschwenkbares Bett eingebaut, und der
G 43M (6.69)
T 1226/70 15. März 1970
Stückliste
1 Hinterschrank 21 Nut
2 Vorderschrank 22 Vorderkante
3 Bodenteil 23 Rückwand
31 Sockel 24 Führungslasche
4 Decke 25 Führungsrollen
5 Schwenkrost 26 Winkelleiste
6 Fachboden 27 Führungsleiste
7 Oberseite 28 Längsnut
8 Boden 29 Profilschiene
9 Tragschiene 30 Tragrollen
10 Vorderseite 31 Stellschrauben
11 Stahlprofil 32 Widerlager
12 Stahlkugel
13 Laufschiene
14 Gehäuse
15 Träger
16 Holzschrauben
17 Schürze
18 Schlitz
19 Lippe
20 Leiste
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als offenes Regal mit Einlegeböden ausgebildet oder mit Türen und Klappen versehene Vorderschrank dient zugleich als Schiebetür, durch welche die dem Blick entzogenen Einbauten des Hinterschrankes zugänglich werden.
Grundlegende Voraussetzung für die praktische Verwendung solcher Schrankmöbel ist eine leichtgängige Verschiebbarkeit des Vorderschrankes, deren Bewerkstelligung angesichts der oft beträchtlichen Belastung des Vorderschrankes durch Waren, Bücher oder Hausrat erhebliche Schwierigkeiten bereitet.
Der Gedanke, schrankartige Möbel mit verschiebbaren Vorderteilen zu versehen, ist bereits seit langem bekannt. Mit dem deutschen Patent Nr. 848.993 wurde beispielsweise ein Schrank zur Aufnahme von Waren vorgeschlagen, bei welchem verschiebbare Schrankteile in an ihrem Kopf angeordneten Tragorganen aufgehängt sind; und um ein Pendeln dieser Schrankteile zu vermeiden, sind zur Führung der Schrankteile nach dem deutschen Patent Nr. 874.831 in Nuten gleitende Leisten, Rollen oder dergleichen vorgesehen, die am Boden der Schiebeteile angreifen. Diese Konstruktion ist zwar in der Lage, eine leichte Verschiebbarkeit der Vorderschränke zu gewährleisten, sie setzt aber eine kräftig dimensionierte Schrankdecke voraus, welche das Gewicht der Schiebeteile zu tragen vermag, und es bedarf besonderer Blenden an der Schrankdecke, um die Führungen zu verdecken.
Bei einem Bücherregal, bei welchem vor einem feststehenden Lagerregal seitlich verschiebbare Schaustellungsregale angeordnet sind, gleiten die an ihrer Oberseite in parallelen Führungen geführten Schaustellungsregale einfach auf der Oberreite des Bodens des Lagerregales (Deutsche Auslege-
70097?AQ.
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schrift Nr,1.172.411). Diese Lösung erweist sich aber als unzulänglich, wenn die verschiebbaren Vorderregale hohen Belastungen ausg«setzt sind.
Bei einem für die übersichtliche Lagerung von Klein-Warsn nach dem Gebrauchsmuster Nr.1.764.780 vorgeschlagenen Schrankmöbel sind auf der Oberseite des vorspringenden Bodens des Rahmenregals Laufschienen angeordnet, auf welchen mit Laufrollen versehene verschiebbare Teilregale seitwärts gerollt werden können. Hier behindern aber die in optisch recht unbefriedigender Weise offen auf dem Boden stehenden Laufschienen das Einräumen und Herausnehmen der im hinteren Rahmenregal gelagerten Waren, wobei eine Verschmutzung oder gar eine Beschädigung der Laufschienen befürchtet werden muss.
In jüngerer Zeit ist eine Schrankwand bekannt geworden, bei welcher der verschiebbare Vorderschrank an seiner Unterseite mit Laufrollen versehen ist, die direkt auf dem Fussboden laufen; und zur Führung des Vorderschrankes sind sowohl am Sockel wie an der Rückseite der Decke des feststehenden Hinterschrankes Führungsschienen vorgesehen, in welchen Führungsrollen laufen, deren Achsen über Laschen am Vorderschrank angreifen. Nachteilig wirkt sich bei dieser Ausführung aus, dass bei unebenen oder mit Teppichen belegten Fussböden die Verschiebbarkeit des Vorderschrankes erheblich beeinträchtigt ist.
Die bekannten Losungen zum Verschieben des Vorderschrankes müssen unbefriedigend bleiben, weil da, wo ein einwandfreier und ruhiger Lauf des verschiebbaren Teiles erzielt ist, ein erheblicher konstruktiver Aufwand hierzu benötigt wird, und weil dort, wo eine einfache Konstruktion vorgeschlagen ist, die Verschiebbarkeit beträchtliche Unzulänglichkeiten aufweist.
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Die Aufgabe der Neuerung Λί.*;'%■'t deshalb darin, ein Schrankmöbel der eingangs erwähnte»! *.rt so auszubilden, dass trotz einfacher Konstruktion das Verschieben des Vorderschrankes leicht, ruhig und störungsfrei vor sich gehen kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die* Tragschiene unterhalb des Bodenteiles angeordnet ist. Dieser Vorschlag birgt eine Reihe technischer Vorteile. Es kann nämlich ohne Rücksicht auf ästhetische Erwägungen und die Gefahr von Verschmutzungen oder Beschädigungen eine tragfähige, einen ruhigen und geräuschlosen Lauf des Vorderschrankes gewährleistende Tragschiene eingebaut werden, weil diese unterhalb des Bodenteiles des Hinterechrankes dem Blick entzogen und gegen Beeinträchtigungen geschützt ist, und auch beim Ein- und Ausräumen des Hinterschrankes nicht störend in Erscheinung tritt. Selbst bei schweren und beispielsweise durch Bücher hoch belasteten Vorderschränken bereitet gegenüber beispielsweise an der Decke des Hinterschrankes angeordneten Tragschienen - die Übertragung der Lasten keine Schwierigkeiten, und es muss, da die Belastungen direkt vom Sockel bzw. den Fussteilen des Hinterschrankes aufgenommen und auf den Fussboden übertragen werden, auf die Stabilität der Seitenteile und der Decke keine Rücksicht genommen werden. Da der Vorderschrank nicht auf dem Fussboden rollt, sondern oberhalb des Fussbodens schwebt, bedeutet die Aufstellung des vorgeschlagenen Schrankmöbels selbst auf stark unebenen Böden keine Schwierigkeiten oder gar eine Beeinträchtigung der Verschiebbarkeit; bei Aufstellung in Wohnräumen können wegen dieser Bodenfreiheit Teppiche jeglicher Art bis zum Sockel des Hinterschrankes reichen und dort anschliessen.
In bevorzugter Ausgestaltung des neuen Schrankmöbels findet als Tragschiene ein an sich bekannter Schiebetürbeschlag Verwendung, der aus einem Stahlprofil besteht, in welchem
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auf als Tragorgane dienenden Stahlkugeln eine verschiebbare Laufschiene angeordnet ist. Im Gegensatz zu der normalerweise vorgesehenen Verwendung eines Schiebetürbeschlages an den Köpfen eines Türrahmens und eines zu verschiebenden Türblattes wird hier der Beschlag im Fuss des Rahmens des Möbels eingebaut und der verschiebbare Vorderschrank steht mit seinem Fuss beispielsweise seitlich an dem verwendeten Beschlag auf. Die Benutzung eines handelsüblichen Schiebetürbeschlages gewährleistet wegen dessen Längskugellager einen besonders leichten, ruhigen und geräuschlosen Lauf und lässt eine besonders preiswerte Herstellung des Schrankmöbels zu.
Als Tragschiene kann auch eine Profilschiene dienen, die mit einer Längsnut versehen ist, in welcher als Tragorgane Tragrollen laufen. Eine solche Profilschiene in Verbindung mit einfachen Tragrollen ist insbesondere zur Halterung von Vorschränken geringen Gewichtes geeignet.
Nach einem weiteren Merkmal des neuen Schrankmöbels ist zwischen die Tragorgane und den Vorderschrank eine aus Stellschrauben bestehende Höhenstellvorrichtung eingefügt. Diese Einrichtung erlaubt es, den Vorderschrank so einzujustieren, dass er genau mit dem Hinterschrank fluchtet. Dies ist nicht nur aus optischen Gründen vorteilhaft, sondern auch zur Gewährleistung eines einwandfreien Laufes der Führungsorgane in den Führungen erforderlich.
Um die insbesondere bei für hohe Belastungen vorgesehe-
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T l_.r.
ner. Vorderschränken notwendigen Tragschienen grösserer
Abmessungen dem Blick zu entziehen, ist vor der Tragschiene eine Schürze angeordnet, die einen zur Tragschiene parallelen Schlitz aufweist. Diese Schürze verdeckt die Tragschiene völlig, wobei die den Vorderschrank tragenden Tragorgane durch den Schlitz hindurchgreifen.
Neben den unterhalb des Bodenteiles des Hinterschrankes vorgeschlagenen Tragorganen bedarf der Vorderschrank im Bereich seiner Decke entsprechender FUhrungseinrichtungeii, die den Abstand zwischen Vorder- und Hinterschrank gewährleisten und welche die in Richtung nach vorn wirkenden Zugkräfte des Vorderschrankes aufnehmen. Es kann deshalb als Führung in der Decke und nahe deren Vorderkante eine Nut mit rechteck? gern Querschnitt vorgesehen
sein, in welcher als F'jhrungsorgane Führungsrollen laufen. Eine Nut ist einfach herzustellen und die Anordnung der Führung im Bereich der Vorderkante der Decke des
Hinterschrankes hat darüber hinaus den Vorteil, dass der überwiegende Teil von dessen Decke als Stellfläche nutzbar bleibt.
Zur Erzielung eines leichten und geräuschlosen Ganges der Führungseinrichtungen ist in der Nut eine Winkelleiste
befestigt, die als Lauffläche für die Führungsrollen
dient.
Es kann auch als Führung auf der Decke und bündig mit deren Vorderkante eine Führungsleiste für die Führungsrollen angeordnet sein, welche sich einfach als Aufdoppelung herstellen lässt.
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Einige Ausführungsbeispiele des neuen Schrankmöbels sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher »rläutert. Es zeigen
Figur 1 ein Schrankmöbel mit einem im Hinterschrank
eingebauten Schwenkbett zur Einrichtung eines Wohn-Schlafzimmers, in einer perspektivischen Ansicht;
Figur 2 zwei Querschnitte durch die mit A und B bezeichneten Bereiche des in Figur 1 dargestellten Schrankmöbels, in etwa natürlicher Grosse;
Figur 3 einen dem oberen Querschnitt nach Figur 2 entsprechenden Schnitt dur::h eine zweite Ausführungsform der Führung vnd der Führungsorgane an der Decke des Schrat, möbels;
Figur 4 einen dem unteren Querschnitt nach Figur 2 entsprechenden Schnitt durch eine zweite Ausführungsform der Tragschiene und «_er Tragorgane am Bodenteil des Schrankmöbels.
Ein Scnrankmöbel besteht (vgl.Figur 1) aus einem feststehenden Hinterschrank 1 und einem verschiebbaren Vorderschrank (2)
Der Hinterschrank 1 besitzt eine ebene Vorderfront und weist einen durchlaufenden Bodenteil 3 auf einem zurückspringenden Sockel 3* sowie eine durchgehende Decke 4 auf. In dem linken, zur Vorderfront geöffneten Teil des Hinterschrankes ist ein Schwenkrost 5 eines Bettes eingebaut, welcher bei Gebrauch in die durch Strichlinien angedeutete horizontale Stellung geschwenkt werden kann. Der rechte Teil des Hinter-
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schranJces 1, welcher beispielsweise mit Schiebe- oder Klapptüren versehene Fächer oder Fachböden aufweist, ist durch den Vorderschrank 2 vollständig verdeckt.
Der als offenes Regal ausgebildete und mit Fachböden 6 ausgestattete Vorderschrank 2 besitzt keinen Sockel und ist parallel zur Vorderfront des 'Hinterschrankes 1 verschiebbar. Die Oberseite 7 des Vorderschrankes 2 liegt mit der Decke 4 des Hinterschrankes 1 bündig; der Boden 8 des Vorderschrankes 2 schliesst .mit der Unterkante des Bodenteiles 3 des Hinterschrankes T ab. Der Vorderschrenk 2 verdeckt die Hälfte des Hinterschrankes 1.
Zur Verschiebung des Vorderschrankes 2 dient eine unterhalb des Bodenteiles 3 an der Vorderseite-1Ö· des Sockels 3' des Hinterschrankea 1 angeordnete Tragschiene 9, in welcher -Tragorgahe laufen, die am Boden 8 des/Vorderschrankes 2 angreifen. An der Decke 4 des Hinterschrankes 1 ist eine Führung vorgesehen, in welche an der Oberseite 7 des Vorderschrankes 2 befestigte Führun^ytorgane eingreifen.
Als Tragschiene 9 ist (vgl. den unteren Querschnitt von Figur 2 entsprechend dem Bereich B)ein an sich bekannter Schiebetürbeschlag vorgesehen, der am Sockel 3' angeschraubt ist. Dieser Schiebetürbeschlag besteht aus einem starken, gezogenen, U-förmigen Stahlprofil 11, in dessen Innern zwischen zwei Reihen von Stahlkugeln 12 eine Laufschiene 13 längsverschiebbar angeordnet ist. Die Stahlkugeln 12 liegen in einem Gehäuse 14. An der Laufschiene 13 greifen Z-förmig abgewinkelte Träger 15 an, deren freie Enden mittels Holzschrauben 16 an der Unterseite des Bodens 8 des Vorderschrankes 2 befestigt sind.
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Vor der Tragschiene 9 befindet sich eine Schürze 17, welche einen zur Tragsc iiene 9 parallelen Schlitz 18 aufweist. Diese Schürze 17 besteht aus zwei aus elastischem Kunststoff hergestellten und mit schneidenähnlichen Lippen 19 versehenen Winkelprofilen, deren eines an der Unterseite des Bodenteiles 3 des Hinterschrankes 1, und deren zweites an einer am Sockel 3* hervorstehenden Leiste 20 angebracht ist. Der Träger 14 durchsetzt den Schlitz 18, die Schürze 17 überdeckt die Tragschiene 9 in ihrer ganzen Länge.
Als Führung des Vorderschrankes 2 (vgl. den oberen Querschnitt der Figur 2 entsprechend dem Bereich A) ist in der Decke 4 des Hinterschrankes 1 eine Nut 21 von rechteckigem Querschnitt vorgesehen; diese Nut 21 befindet sich nahe der Vorderkante 22 der Decke 4. An der Oberseite 7 des mit einer Rückwand 23 abgeschlossenen Vorderschrankes 2 sind zwei FUhrungslaschen 24 angeschraubt, welche die Vorderkante 22 übergreifen und an deren Ende als Führungsorgane dienende Führungsrollen 25 sitzen, die in die Nut eingreifen. Zur Bewehrung der als Lauffläche für die Führungsrollen 25 vorgesehenen vorderen Schmalseite der Nut ist in die Nut 21 eine Winkelleiste 26 aus thermoplastischem Kunststoff eingeklebt.
Bei der zweiten Ausführungsform der Führung des Vorderschrankes (vgl. Figur 3) ist auf der Decke 4 des Hinterschrankes eine flache Führungsleiste 27 angebracht, die mit der Vorderkante 22 der Decke 4 bündig liegt. Als Lauffläche für die Führungsrollen 25 dient die rückwärtige Schmalseite der Führungsleiste 27.
- 10 T 1226/70
Eine zweite Ausführungsform von Tragschiene und Tragorganen zeigt die Figur 4. Hier dient als Tragschiene eine mit einer Längsnut 28 versehene Profilschiene 29 aus Stahl, wobei in dieser Längsnut 28 als Tragorgane dienende Tragrollen 30 laufen. Die Tragrollen 30 sitzen an Trägern 14, die an der Unterseite des Bodens 8 des Vorderschrankes 2 befestigt sind.
Zwischen die Träger 14 und den Vorderschrank 2 ist eine einfache Höhenverstel!vorrichtung eingebaut, welche aus zwei Stellschrauben 31 besteht, die den Träger 14 durchsetzen und sich auf in den Boden 8 des Vorderschrankes 2 eingelassene Widerlager 32 abstützen.
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Claims (1)

  1. T 122t. 'ίθ
    15. MdT:· 19 70
    Ansprüche
    1. Schrankmöbel zur Einrichtung von Wohn-, Geschäfts- und Lagerräumen, bestehend aus einem feststehenden, mit einer durchgehenden Decke und einem durchlaufenden Bodenteil versehenen Hinterschrank, und einem in einer Ebene parallel zur Vorderfront des Hinterschrankes verschiebbaren und den Hinterschrank in jeder Stellung teilweise verdeckenden Vorderschrank, wobei zur Verschiebung am Hinterschrank eine Tragschiene sowie eine Führung vorgesehen sind, in welchen am Vcrdsrschrank angreifende Trag- bzw. Führungsorgane laufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschiene (9) unterhalb des Bodenteiles (3) angeordnet ist.
    2. Schrankmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass als Tragschiene (9) ein an sich bekannter Schiebetürbeschlag Verwendung findet, der aus einem Stahlprofil (11) besteht, in welchem auf als Tragorgane dienenden Stahlkugeln (12) eine verschiebbare Laufschiene (13) angeordnet ist.
    3. Schrankmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass als Tragschiene (9) eine Profilschiene (29) dient, die mit einer Längsnut (28) versehen ist, in welcher als Tragorgane Tragrollen (30) laufen.
    4. Schrankmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Tragorgane und den Vorderschrank (2) eine aus Stellschrauben (31) bestehende Höhenverstellvorrichtung eingefügt 1st.
    T 1226/70
    b. Schrankmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Tragschiene (9) eine Schürze (17) angeordnet ist, die einen zur Tragschiene (9) parallelen Srhlitz (18) aufweist.
    6. Schra. .möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Führung in der Decke (4) und nahe deren Vorderkante (22) eine Nut (21) mit rechteckigem Querschnitt vorgesehen ist, in welcher als Führungsorgane Führungsrollen (25) laufen.
    7. Schrankmöbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , -dass in der Nut r2T7~~eTne~~WTnkeI~: leiste (26) befestigt ist.
    8. Schrankmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Führung auf der Decke (4) und bündig mit de^en Vorderkante (22) eine Führungsleiste (27) für die Führungsrollen (25) angeordnet ist.
DE7009768U 1970-03-17 1970-03-17 Schrankmoebel. Expired DE7009768U (de)

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