DE6938524U - Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung. - Google Patents
Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung.Info
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- Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
Description
PK 288/MK 635
Laufbildkamera mit einer Überblendvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Laufbildkamera mit einer elektromotorisch
angetriebenen Überblendvorrichtung.
Bei den bekannten Laufbildkameras mit einer Überblendvorrichtung
gestalten sich Überblendszenen als schwierig, da im Ablauf einer solchen überblendung imraer eine Aufgabe vom Bedienenden gelöst
werden muß. Sc muß etwa der Kamerastop manuell erfolgen, oder aber die Filmrückwicklung. Bei der Verwendung einer Filmkassette
ohne Rückspulmögliehkeit muß bei einer bekannten Überblendvorrichtung der FilmaufWickelmechanismus von Hand gesperrt werden.
Aufgabe der Erfindung ist ess eine Laufbildkamera mit einer selbsttätigen
Überblendvorrichtung zu schaffen, mit der sich in einfachster
Bedienungsweise Überblendszenen herstellen lassen, wobei es ausgeschlossen sein soll, daß selbst von weniger geübten Kamerabenutzern
Bedienungsfehler gemacht werden können. Zu dieser Bedienungsvereinfachung
f=?hört auch, daß die wahlweise Verwendung
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1 I · ··
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von Filmkassetten mit und ohne RUokspulmögliehkelt möglich sein
soll, ohne daß dadurch eine Umsohalteinrichtung vom Kamerabenutzer betätigt werden müsste.
Gemäß der Erfindung weist die Überblendvorrichtung der genannten
Laufbildkamera ein während der Überblendung angetriebenes Programmrad auf» durch das über eine Steuereinrichtung die Blendenöffnung selbsttätig abwendbar, der Film um die während des Abblendvorgangs abgelaufene Länge bei geschlossener Blendenöffnung selbsttätig zurücktransportierbar, der Filmantrieb nach beendetem Rücktransport des Films selbsttätig ausschaltbar und die Blendenöffnung nach dem Abschalten der ÜDerblendvorrichtung bei Betätigen
des Kameraauslösers selbsttätig aufblendbar 1st.
In einer ersten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Steuereinrichtung zur selbsttätigen Abblendung und Aufblendung eine
elektronische Auf- und Abblendautomatik und einen zu dieser gehörigen Schalter, während das Programmrad einen Nocken aufweist,
über den der Schalter betätigbar und die Automatik zur Abblendung zuschaltbar 1st.
Zum selbsttätigen Rücktransport des Films umfaßt die Steuereinrichtung einen Umschalter zur Laufrichtungsumkehr des Kameramotors
für den Filmantrieb und das Programmrad weist einen Nocken auf,
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durch den der Umschalter für die Dauer des Filmtransportes in die
Rücklaufstellung schaltbar 1st. Dieser Umschalter 1st am Ende
des Filmtransportes unter der W;?kung einer gespannten Feder
in die Vorlaufstellung rückschaltbar. Zum selbsttätigen Abschalten
des Filmantriebs nach beendetem Filmrücktransport umfaßt die Steuereinrichtung einen Motorschalter und das Programmrad weist
einen Nocken auf, durch den der Motorschalter ausschaltbar ist.
In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Steuereinrichtung zur selbsttätigen Aufblendung und Abblendung der
Blendenöffnung eine Sektorenblende und ein mit dieser verbundenes Steuerglied« während das Programmrad eine Sektorensteuerscheibe
aufweist, die mit dem Steuerglied zusammenwirkt.
In einer Weiterbildung der Erfindung umfaßt die überblendvorrichtung
eine Antriebseinrichtung, durch die das Pregrammrad mit der von dem
Kameramotor angetriebenen Antriebsschnepke des Filmaufwickelrades kuppelbar ist. Die Antriebseinrichtung besteht aus einem mit der Antriebsschnecke in Eingriff kommenden Zahnrad und einer mit einer Verzahnung des Programmrades in Eingriff kommenden Transportklinke,
durch die das Programmrad in einer Drehrichtung antreibbar ist.
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eines exzentrischen Oberblendknopfes betätigbar 1st. Das Schiebergestange wirkt mit einem Kupplungshebel zusammen» über
den die Antriebseinrichtung in die eingekuppelte "teilung bringbar ist.
In der zweiten Ausführungsform der Überblendvorriohtung sperrt
für die Dauer der Aufblendung ein Sperrhebel den Kupplungshebel in der die Antriebseinrichtung gekuppelt haltenden Stellung.
Am Ende der Aufblendung ist der Kupplungshebel durch einen
gegen den Sperrhebel laufenden Stift des Programmrades freisetzbar und dadurch die Antriebseinrichtung entkuppelbar.
Bei der Verwendung einer mechanischen Kameraauslösetaste ist
zweckmäßigerweise durch das Schiebergestänge eine zum Einfallen
in eine Ausnehmung der Kameraauslösetaste vorgesehene Sperrklinke freigebbar. Besitzt die Kamera einen Magnetauslöser»
so weist das Programmrad eine t uslösescheibe auf» durch die
über einen Hebel ein Schalter des Motorstromkreises bis zum Ende des
Filmtransports schließbar und der Schalter des Magnetauslösers
• überbrückbar ist.
J In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung» nach
j der wahlweise Filmkassetten mit und ohne Rückspulmöglichkeit
des Filmes in der Laufbildkamera zur Verwendung kommen können,
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umfaßt die Überblendvorrichtung eine Sperrvorrichtung zur Verhinderung des Rückspulens des Filmes für die Dauer des Filmrücktransports« die über Steuermittel beim Einlegen einer Filmkassette
mit Rüokspulmöglichkeit unwirksam geschaltet ist, beim Einlegen
einer Filmkassette ohne Rückspulmöglichkeit wirksam geschaltet ist. Die Sperrvorrichtung umfaßt eine mit einer Verzahnung des über
eine Friktion von dem Filmaufwickelrad antreibbaren Mitnehmers zusammenwirkende Sperrklinke. Zweckmäßigerweise ist die Sperrklinke auf dem Schiebergestänge gelagert. Die Sperrklinke wirkt
mit einem die Steuermittel der Filmkassette abtastenden Steuerschieber zusammen.
Vorteilhafterweise weist die Überblendvorrichtung Mittel auf, die Bedienungsfehler verhindern. So trägt das Schiebergestänge
einen Arretierhebel, der mit einer von dem Programmrad steuerbaren Arretierklinke zusammenwirkt. Ub nach erfolgter Abblendung
die Blende auch bei ausgeschalteter Kamera in ihrer geschlossenen Stellung zu halten, ist durch das Programmrad ein während des
Filmrücktransports die Blende in ihrer geschlossenen Lage blockierender Blendenhebel betätigbar. Um zu verhindern, daß bei
ausgeschaltetem Hauptschalter die Überblendvorrichtung ausschaltbar ist, ist ein Sperrhebel vom ausgeschalteten Kamerahauptschalter
in Sperrsfcellung für das Entkuppeln der Antriebsvorrichtung des
Programmrades bringbar. Da Überblendszenen bei eingeschaltetem
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Schnellgang der Filmtransporteinrichtung vermieden werden sollen,
ist durch das Schiebergestänge ein Schalter zum Offnen eines Stromkreises für den Schnellgang betätigbar.
Die Erfindung wird anhand zweier« in den Figuren 1 bis 11 dargestellter AusfUhrungsbelspiele beschrieben. Es zeigen:
Laufbildkamera mit einer ersten Ausführungsform der Uberblendvorrichtung,
Figuren 1-11 eine Laufbildkamera mit einer Überblendvorrichtung nach Fig. 1, bei der Filmkassetten mit und ohne Rückspulmöglichkeit wahlweise zur Verwendung kommen.
Das erste Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 7 zeigt eine Schmalfilmkamera mit einer Uberblendvorrichtung und mit
einer elektronischen Auf- und Abblendautomatik, bei der eine Filmkassette ohne Eilmrückepulmöglichkeit zur Verwendung kommt.
Der Filmtransportmechanismus der Schmalfilmkamera ist schematisch dargestellt durch die Antriebsschnecke 37* antreibbar durch
den Kameramotor 19» das Filmaufwickelrad 38, das über eine
Friktion mit den Mitnehmer 39 verbunden ist, der schließlich
in den Fllmaufwickelkern einer in die Kamera eingelegten FiIm-
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If;. Kü q*
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kassette eingreift. Die Blende, in bekannter Weise gesteuert durch die elektronische Auf- und Abblendautomatik, ist mit 57
bezeichnet.
Pig. 1 zeigt die Überblendvorrichtung in eingeschaltetem Zustand und in einer Stellung, die dem beendeten Filmrücktransport
entspricht. Die Überblendvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Winkelschieber 1, durch den Punktionsmittel der überblendvorrichtung zum Ablauf des überblendvorganges in Bereitstellung
bringbar sind und einem Programmrad 2, durch das die Punktionsmittel steuerbar sind. Auf dem horizontalen Winkel des Winkel-Schiebers 1 ist drehbar eine Sperrklinke 3 gelagert und ein durch
eine Feder 7 ein längs einer Stift- Schlitzführung 5» 6 senkreoht zu diesem Arm verschiebbarer Kupplungshebel 4 angelenkt,
über eine Stift-Sehlitzverbindung 8, 9 ist der Kupplungshebel 4 mit einem Hebel 10 verbunden, der andererseits ein Zahnrad 11 trägt und um den Stift 12, den er mit dem Schlitz 10a
umgreift, drehbar und verschiebbar gelagert ist. Das Zahnrad 11
weist einen Exzenter 11a auf, der in einem Schlitz 13 eines auf
dem Hebel 8 liegenden und längs des Stiftes 12 geführten Steuerhebels 14 eingreift. Der Steuerhebel 14 trägt andererseits
eine Transportklinke 15, die mit einer Verzahnung 2a des Progrämmrades 2 zusammenzuwirken vermag.
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Ein rechtwinkliger Arm dee Kupplungshebels 4 besitzt einen
Stift 4a, der in einen Schrägsehlitz i6a eines um den Drehpunkt 17 schwenkbaren Kontakthebels 16 eingreift. Der Kontakthebel 16 trägt einen Kontaktarn 18a eines Motorschalters 18,
der in der gezeichneten Stellung vor einem Nocken 2b des Programmrades 2 liegt« so daß der Notorschalter 18 des Kaneramotors 19"
geöffnet ist» Im Wirkbereioh des Nockens 2b befindet sich weiterhin
ein zweiter Kontakthebel 20, auf dem ein Kontaktarm 21b eines <
Schalters 21 der Auf- und Abblendautomatik befestigt ist. In j die Verzahnung 2a des Programmrades 2 greift unter der Wirj kung einer Feder 22, die auch mit der Transportklinke 15 ve*·
spannt ist, ßine sperrklinke 83 ein, die das Programinrad 2
; in ihrer End stellung hält. Ebenso liegt im Wirkbereieh des
! Programmrades 2 ein Kontaktsatζträger 24, der im Drehpunkt
' gelagert ist und dessen Kontaktarme 26, 27 durch eine Zugfeder
' über einen Winkel 49 in die gezeichnete Stellung mit den. Kontakten:
• eines Umschalters 29 für den Vorwärtslauf des Kameramotors
19 gehalten werden.
τ'
Der senkrechte Winkel des Winkelschiebers 1, längs dessen Stift-Schi itzführung 30, 31 der Winkelschieber 1 verschiebbar ist,
greift mit einem endseitigem Lappen 1a in eine Sperrklinke JZ
für die Kameraauslösetaste 33 ein.
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Euren Drehen eines Hauptsehalters 34 sei die Kamera eingeschaltet.
Dureh Drehen eines Oberblendknopfes 35 in die in Flg. 1 gezeichnete
Lage zieht eine Zugfeder 36 den Winkelsohieber 1 nach unten
In die In Fig. 1 gezeichnete Lage. Der Lappen 1a des senkrechten
Winkels des WinkelSchiebers 1 gibt dadurch die Sperrklinke 32
frei« die zunächst funktionslos <*» Kameraauslösesehieber 33 anliegt· Der Kupplungshebel 4 schwenkt über den Hebel 10 das
Zahnrad 11 in die Antriebsschnecke 37 des Filmaufwiokelrades
ein. Gleichzeitig kommt die Transportklinke 15 in Eingriff mit der Verzahnung 2a des Programmrades 2. Der Stift 4a des Kupplungshebels 4 drückt den Kontakthebel 16 über den Sohrägsohlitz 16
in Rlohtung auf das Programmrad 2, so daß der Kontaktarm I8a des
Motorsohalters sich hinter den Nocken 2b des Programmrades 2 legt
und der Motorsehalter 18 geschlossen ist (Fig. 2). Weiterhin ist die Sperrklinke 3 in die Verzahnung 39a des Mitnehmers 39 eingefallen.
Durch Drücken der Kameraauslösetaste 33 wird die Abblendung eingeleitet. Die Sperrklinke 32 fällt in eine Ausnehmung 33a der
Kameraauslösetaste 33 ein und sperrt diese (Fig. 1). Der Abblendvorgang und der Filmrüektransport erfolgen nun zwangsläufig.
Das Greifersystem transportiert den Film vorwärts und drückt
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ihn in den freien Kassetten- oder Spulenraum, wo er nicht aufgewickelt wird, da die Sperrklinke 3 den Mitnehmer 39
hält. Durch die auf den Steuerhebel 14 übertragene Bewegung
des Exzenters 11a des von der Antrlebsschneoke 37 angetriebenen Zahnrades 11 dreht die Transportklinke 15 das Programmrad
2 schrittweise entsprechend der Teilung der Verzahnung 2a entgegen dem Uhrzeigersinn. Dabei drückt zuerst der Nocken
2b des Programmrades 2 den Kontakthebel 20 entgegen einer Feder 59 so weit aus seiner Bahn, daß der Schalter 21 geschlossen
wird. Eine Klinke 44, gelagert auf dem waagrechten Arm des Kupplungshebels 4, fällt vor eine Nase des Kontakthebels
20 und sichert ihn in der eingenommenen Lage. Der Schalter ist Teil der elektronischen Auf- und Abblendautomatik. Die
Schließung des Schalters 21 leitet die Schließung der Blende entsprechend dem durch die Automatik vorgegebenen Programm ein.
Hat sich das Progranmrad 2 um 18O° gedreht, erfolgt die Umschaltung
des Kameramotors 19 mittels des Umschalters 29 auf Rücklauf, so daß
das Greifersystem den Filmabschnitt der Abblendszen© wieder aus dsm Filmaufnahmeraum der Kassette herauszieht und ihn in den Fllmabwickelraum
der Kassette zurücktransportiert. Dazu läuft die Noc'te 2b des Programmrades 2 vor Beendigung der ersten i80°-Drehung
zuerst gegen eine Blattfeder 40 des Kontaktsatzträgers 24, Da der
Kontaktsatzträger 24 mittels einer Klinke 41, durch eine Feder
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Ua den Drehpunkt 43 gezogen, zuerst in der Stellung für Vorwärtslauf gehalten wird« erhält die Blattfeder 40nur eine gewisse Vorspannung. Erst wenn die weiterlaufende Hocke 2b bei Beendigung der
ersten I8o°-Drehung die Klinke 41 aus der Sperrstellung des Kontaktsatzträgers 24 drückt, springt dieser in die Rüeklaußtellung
für den Kameraantriebsmotor 19« in der die Kontaktarme 26, Sf an
den bisher freien Kontakten des Umschalters 29 zur Anlage kommen. Der Kontaktsatzträger 24 wird durch eine über 18O° reichende
ffockeokurve 2c des Programmrades in dieser Stellung gehalten.
Nach Umschaltung des Kameraantriebsmotors 19 schaltet das Programmrad 2 gleichsinnig weiter. Hat es sich um J56O° gedreht,
läuft der Nocken 2b gegen den Kontaktarm I8a, der in der Ausgangsstellung hinter ihm lag, öffnet damit den Hotorschalter 18
und stoppt den Kameramotor 19* Der Film ist in die Abblend-Ausgangsstellung zurücktransportiert. Kurz vor dem öffnen des Motorschalters
18 springt die Blattfeder 40 von der Nockenkurve 2c ab. Die Kontaktsatzplatte 24 schwenkt schlagartig in die Vorlaufstellung unter der
Wirkung der Vorspannung der Blattfeder 40 zurück und die Klinke arretiert die Kontaktsatzplatte 24 in dieser Stellung. Die Motorumsohaltung erfolgt damit äußerst kurzzeitig, um für eine exakte
überblendung durch eine UmpoMig ein Nachlaufen des Kameramotors
zu verhindern. Die Abblendung ist damit beendet. Das Programmrad dreht sieh demnach um 360°, wobei auf den ersten 18O° die Abblendung
gesteuert wird, auf den zweiten 18O° der Filmrücktransport erfolgt.
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• ·
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Für die folgende Aufblendung mufi bei eingeschaltetem Hauptschalter
54 der Oberblendknopf 35 um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn aus der
gezeichneten Stellung gedreht werden. Der Winkelhebel wird nach oben gezogen und damit die Auslösetaste 33 durch die Sperrklinke j><2
entriegelt, das Zahnrad 11 von der Antriebssehneoke 37 entkuppelt, die Transportklinke 15 von dem Programmrad 2 abgehoben und
die Klinke 44 von dem Kontakthebel 20 abgezogen, so daJ der Schalter 21 sich öffnet. Bei gedrückter Auslösetast* 33 wird der
Film vorwärts transportiert. Die Blende 57 öffnet sieh innerhalb
der in die Auf- und Abblendautomatik eingegebenen Zeit.
Oberblendknopf drehen und damit Oberblendvorriehtung einschalten,
Kameraauslösetaste drücken, Oberblendknopf ztuOekdrehen, Auslösetaste drücken.
Um Bedienungefehler zu verhindern, weist die Oberblendvorriehtung
Sioherungseinrlchtungen auf· Der waagrechte Arm des Winkelschlebers
1 trägt einen zum Kupplungshebel 4 parallelen Arretierhebel 45, der | an seinem etwas abgewinkelten Ende einen Schlitz 45a besitzt. Eine
Arretierklinke 46- deren einer Arm 46a durch eine Feder 47 gegen
das Programmrad 2 geführt 1st, fSllt beim Einschalten der Ober-} handvorrichtung mit einem gegen den Arretierhebel 45 rechtwinklig
abgewinkelten Arm 46b in den Schlitz 45a des Arretierhebels 45 ein.
Erst kurz bevor das Programmrad sich um 3600 gedreht hat und die
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Abblendszene beendet ist« verschwenkt ein nicht dargestellter
Nocken des Programmrades 2 die Arretierklinke 46 entgegen der Wirkung der Feder 47, wodurch der in Verschwenkriohtung abgeschrägte
abgewinkelte Arn 46b aus dem Schlitz 45a gehoben wird (Fig. 4).
Der Arretierhebel ist durch eine Feder 48 in dieser Abhebrichtung gefedert (Fig. 3). Die Oberblendvorrichtung wird so lange in
der Abblendstellung gehalten, bis die Abblendung und der Filmrüektransport beendet ist, da der überblendknopf*·35 nicht eher gedreht werden kann·
Es sind weitet Maßnahmen getroffen, nach erfolgter Abblendung
die Blende auch bei ausgeschalteter Kamera in ihrer geschlossenen Stellung zu halten. Nach 18O°, d. h. beendeter Abblendung, wird
der Kontaktsatzträger 24 von dem Programmrad 2 weggeschwenkt. Dabei wird er gegen den Winkel 49 gedrückt, der entgegen der
Feder 50 um seinen Drehpunkt 51 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Winkel 49 bewegt seinerseits über eine Stift-Sehlitzverbindung
52, 53 einen Blendenhebel 54 entgegen einer an ihm angreifenden
Feder 55 um den Drehpunkt 56 derart, daß er die Blende 57 klemmt (Fig. 1) oder hinter eine Verriegelungsnase 57a der Blende 57
gelangt (Fig. 5)* um diese in ihrer geschlossenen Stellung bis zum beendeten Filmrücktransport zu halten. Der Blendenhebel 54
Bufi auch dann in der blockierenden Stellung bleiben, wenn das
ι Kontaktsatzträger 24 vom Winkel 49 weggeschwenkt 1st, Dazu wird der
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1 gehalten. Der Blendenhebel 54 liegt, bevor er in die blockierende
Stellung übergeführt wird, durch Eigenfederung auf dem vertikalen Winkel des WinkelSchiebers 1 (Pig. 6). In der blockierenden
Stellung springt der Blendenhebel 54 hinter einen Schräganschlag
1b des vertikalen Winkels des Winkelschiebers 1, durch den der Blendenhebel f>4 bei hochgehenden Winkelschieber 1 auch wieder ausgehoben wird, so daß er in die Auegangslage zurückgeht. Bedingt
durch den Schlitz 53 kann der Winkel 49 dem Kontaktsatzträger 24
funktionslos folgen*
Um zu verhindern., daß bei ausgeschaltetem Hauptschalter 34, wodurch
die Stromquelle der Kamera abgeschaltet ist, der Oberblendknopf 35 nach beendeter Pilmrückspulung auf die "On-Stellung geschaltet
wird, was ein Offnen der Objektivblende zur Folge hätte, 1st ein Sperrhebel 58 vorgesehen, der nur bei eingeschaltetem Hauptschalter
34 aus dem Bereich des horizontalen Arms des Winkelsohiebers 1
gebracht 1st und somit ein Zurückschalten des Winkelschiebers 1 gestattet.
Der Hebel 10 des Zahnrades 11 ist längs der Stift-Schlitzverbindung 10a, 12 in geringem Maß verschiebbar und auch über die
Stift-Schlltzverbindung 8, 9 mit dem Kupplungshebel 4 verschiebbar verbunden, so daß er, sollte das Zahnrad 11 mit der Antriebsschnecke 37 zuerst in falschen Eingriff kommen, so weit aus-
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weichen kann, daß sich der richtige Eingriff von Zahnrad 11 und
Antriebswelle 37 einstellen kann.
Fig. 8 zeigt eine Schmalfilmkamera mit einer zweiten Ausführungsform
der Überblendvorrichtung und mit einer gesteuerten Sektorenblende» bei der eine Filmkassette mit Rückspulmöglichkeit verwendet
wird· Ein exzentrischer Überblendknopf 70 ist in der Gabel eines
Schiebers 71 angeordnet« der unter der Wirkung einer Feder 72
längs einer Stift-Schlitzführung 73« 7**· gegen den Oberblendknopf
70 gezogen wird. Ein Kupplungshebel 75* an dem eine Feder 76
zieht, ist um einen Stift 77» der in einem Schlitz 75a des Kupplungshebels
75 eingreift, schwenkbar und verschiebbar gelagert. Der Kupplungshebel 75 tr> einerseits einen Zwischenhebel 78, der
an dem Schieber 71 anliegt und zur Zulassung eines Überhubs durch eine Feder 78a auf dem Kupplungshebel 75 verspannt ist, andererseits
entsprechend der ersten Ausführungsform das Zahnrad 11 mit
Exzenter 11a, den Steuerhebel 14 und die Transportklinke 15·
Die Transportedinke 15 wirkt in beschriebener Weise mit einem
Programmrad zusammen, das insgesamt mit 79 bezeichnet ist.
Das Programmrad 79 hat prinzipiell die gleiche Funktion wie das Programmrad 2 der ersten Ausführungsform, ist aber entsprechend
den unterschiedlichen Kamerakonzeptionen ,bei den^ie beiden Ausführungsbeispiele
der Überblendvorrichtung zur Anwendung kommen, andezs aufgebaut. Das Programmrad 2 des ersten Ausführungsbeispieles
leitet die Abblendung ein, die durch die elektronische
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Abblendautomatik ausgeführt wird, und steuert den Filmrücktransport. Das Progrannrad 2 ist dementsprechend in zwei Sektoren zu 18O° eingeteilt. Oemäß Figur 8 1st eine Sektorenblende 80 vorgesehen« die auf- und abblendet und wahrend
des Filmrücktransports das Objektiv geschlossen hSlt. Dementsprechend 1st das Programmrad 79 in drei Sektoren zu 120°
eingeteilt. In einfacher Weise baut sich das Programmrad auf aus einer Sektorensteuerscheibe 81, einer Programmteuerscheibe 82
und einer Auslösescheibe 83, die konzentrisch gelagert und über
eine Verzahnung 79a gemeinsam fortschaltbar sind. Eine in die Verzahnung 79a einfallende Sperrklinke 84 sichert die Ausgangsstellung
der Programmscheibe 79. Im Wirkbereich des Programmrades 79 sind analog zum ersten Ausführungsbeispiel der Motorschalter 18 und
die Kontaktsatzplatte 24, die mit dem Umschalter 29 für die Umkehrung der Laufrichtung des Kameramotors zusammenarbeitet, angeordnet.
In Fig. 8 ist die Oberblendvorrichtung eingeschaltet und befindet
sich in einer Stellung, die dem Beginn der Abblendung entspricht.
■ Durch Drehen des Oberblendknopfes 70 in die gezeichnete Stellung,
entweder bei bereits laufender oder stillstehender Kamera, wurde der Schieber 71 entgegen der Feder 72 nach unten geschoben. Ober
den gefederten Zwischenhebel 78 wurde der Kupplungshebel 75 in Uhrzeigersinn verschwenkt und das Zahnrad 11 mit der Antriebsschnecke
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37 gekuppelt. Gleichzeitig fiel die Transportklinke 15 In die
Verzahnung 79* des Programmrades 79 ein. Eine Sperrklinke 85 hat slob unter der Wirkung einer Feder £6 vor den Zwischenhebel 78 geklinkt und hält das Programmrad 79 mit der AntriebsSchnecke 37 In getrleblioher Verbindung. Der Motorschalteri8, der in diesem Ausführungsbctiaplel zweekmäßigerwelse auf dem Schieber 71 angeordnet ist»
wurde in geschlossenem Zustand in den Drehbereich eines Nockens 82b
der Prograjonsteuerseheibe 82 gebra-sht.
Wird Jetzt erst der Auslöser 33 gedrückt» der in diesem Beispiel
als Magnetschalter ausgebildet ist» läuft die Antriebsschnecke 37»
wodurch das Programmrad 79 entgegen dem Uhrzeigersinn transportiert
wird. Eine über 240° reichende Kurve 83a der Auslösescheibe 83 vereohwenkt einen Hebel 87 entgegen der Wirkung seiner Feder 88» so
daß der Hauptkontakt 79 den Motorstromkreis 90 schließt und der Kameramotor trotz losgelassenem Auslöser 33 läuft. Der Hauptkontakt
89 bleibt während der Abblendung und dem Filmrücktransport geschlossen. Die Sektorenblende 80 ist übe*- eine ausgefederte oder zwangsgesteuerte Schubstange 91 mit der 3ektorensteuerseheibe 81 verbunden.
Ober diese wird die Sektorenblende 80 auf den ersten 120° der Programmraddrehung in durch die Kurve der Sektorensteuerscfeej.be 8i
vorgegebener Welse geschlossen. Während der zweiten 120°-Drehung
de* Programmrades 79 wird der Filmrücktransport bewerkstelligt.
Die Sektorenblende 80 bleibt dabei geschlossen, so daU die Kurve der Sektorenscheibe 8i ein Kreis ist. Zur Umschaltung des Kamera-
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motors auf Ruoklauf läuft eine über 120° reichende Nooke 82a
der Programmsteuerscheibe 82 gegen die Blattfeder 40 des Kontaktsatzträgers 24, wodurch in oben beschriebener Weise dieser ausschwenkt
und damit den Umschalter 29 betätigt. Der Film wird rückwärts transportiert und durch den Aufwickelkern aufgespult, während das Prograamrad 79 gleichsinnig weiterschaltet.
weiteren 120 Programmraddrehung unter dem Einfluß der Blattfeder 40 schlagartig. Kurz danach lkuft die Nooke 82b gegen den
Kontaktarm i8a des Motorsohalters 18 und öffnet den Motorsohalter
Der Kameramotor stoppt und der Filmrücktransport ist beendet. Der Hebel 78 fällt von der Kurve 83a der Auslösesoheibe 83 ab und öffnet
den Hauptkontakt 89 des Motorstromkreises 90.
Die überblendvorriohtung wird durch Drehen des Oberblendknopfes 70
um 90 entgegen dem Uhrzeigersinn ausgeschaltet, wodurch der
Schieber 71 unter der Wirkung der Feder 72 nach oben geht. Die
getriebliche Verbindung /on Antriebsschneeke 37 und Programmscheibe
79 wird weiter durch den Sperrhebel 75 gehalten. Durch Drücken des Auslösers 33 wird der Film vorwärts transportiert und das
Pragrammrad 79 dreht sieh um die dritten 120°. über die Kurve der
Sektorensteuers heifcs 8i öffnet sich die Sektorenblende 80. Ist das Programmrad 79 in seine Ausgangslage zurückgekehrt, hat sich
die Sektorenbler.de 80 voll geöffnet. Ohne Kamerstop kann nun die Entkupplung des Programmrades 79 von der Antrieb-schnecke 37 erfolgen.
Dazu drückt ein Stift 92 eines Arms 93 des Programmrades 79 den Speri»-
Il , 1 I I I
ι9 - -'
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hebel 85 aus dem Eingriff »It dem Kupplungshebel 75. Der Kupplungshebel 75 hebt unter der Wirkung der Feder 76 das Zahnrad 11
von der Antriebsschnecke 37 und die Transportklinte von der Verzahnung 79a des Programmrades 79 ab. Der Sperrhebel 85
muß mittels des Einstellsohlitzes 85a zu dem Stift 92 des Armes 93
so justiert werden« daß sieh beide vor einem neuen Transportklinkenhub treffen, um einen exakten Eingriff der Transportklinke 15 In die
Terzahnung 79a bei der nächsten überblendung zu gewährleisten. Die
Teilung der Verzahnung 79a und das übersetzungsverhältnis von
Stift 92 und Sperrhebel 85 müssen entsprechend abgestimmt sein.
Der Bedienungsvorgang für eine überblendung ist bei dieser Ausführungsform der Überblendvorrichtung der gleiche wie bei der
ersten.
Auch bei der zweiten Ausführungsform der Überblendvorrichtung
sind Mittel vorgesehen. Bedienungsfehler zu vermeiden. Ist beispielsweise die Kamera mit einem Sohnellgang ausgerüstet, soll
eine überblendung im Sohnellgang verhindert werden. Dazu trägt der
Schieber 71 einen Arn 94, über den beim Einschalten der Überblendvorrichtung ein Schalter 95 Im Stromkreis 96 des Schnellgangs geöffnet wird, wodurch der eventuell geschlossene Hauptsehalter des
Stromkreises $6 für den Sehnellgang unwirksam gestellt wird.
-20-
PK 288/HK 655
Die Lai'fblldka: era mit einer überblendvorrichtung gemäß der
ersten Ausführungsform 1st geeignet für die Verwendung eimer Filmkassette ohne Rüokspulmöglienkeit. Aus diesen Orund ist die Sperrklinke 3 vorgesehen, die beim Einschalten der überblendvorriohtuag
Xn die Verzahnung39a des Mitnehmers 39 einfallt und ein Rückspulen
des Filmes verhindert s so daß der Film nur durch d&s Greifersystea zuerst In den freien Aufwickelraum gedrückt ad ansohlleeead
wieder herausgezogen wird. Weist die Filmkassette eine vor- uad
rückwärts antreibbare Aufwickelachse auf» kann die Sperrklinke 3 entfallen» wie es beim zweiten Ausführungsbeispiel gesehenen 1st·
Um nun bei einer Kamera mit einer Oberblendvorriohtung beispielsweise gemäß der ersten Ausführungeform Filmkassetten mit oder
ohne Rüokapulmögliehkelt wahlweise verwenden zu können» 1st nach den
. Figuren 9 bis 11 die Sperrklinke 3 steuerbar. Dies kann automatisch
' durch die Kassette oder manuell durch einen Sehalter geschehen. FQr
!die Steuerung mittels einer Filmkassette 100 weist die Sperrklinke 3 einen Arm 3a auf» der mit einem Steuerschieber 101
■
zusammenwirkt. Der Steuerschieber 101 ist in Einlegerichtung der
j
, Filmkassette 15O längs einer Stift-Schlitzführung 102» 103
gefüllt. Bine Feder 104 zieht ihn gegen den Arm 3a der Sperrklinke 3, die entgegen dem Uhrzeigersinn so weit versehwenkt wird»
daß sie bei Verwendung einer Filmkassette mit RüokspulmOgllehkelt
und bei eingeschalteter Überblendvorrichtung nicht mehr in die
-21-
·■·
PK 288/MK 635
Verzahnung 39a d«s Mitnehmers 39 eingreifen kann, da ein U-förmiger
Teil 101a des Steuerschiebers 101 die Filmkassette 100 teilweise
umgreift und in eine Nut 105 der Filmkassette 100 einfällt (Fig. 10). Der Mitnehmer 39 kann in FilmrUckwärtstransportrichteig
gedreht werden« so daß in bekannter Weise der Filmabwlckeldom der Filmkassette den Film aufspulen kann.
Eine Filmkassette 101 ohne Rückspulmöglichkeit weist die Nut 105
nicht auf. Beim Einlegen dieser Filmkassette 101 wird der Steuerschieber 101 entgegen der Wirkung der Feder 104 verseheben, so daß
der Arm 3a der Sperrklinke 3 freigegeben wird und die Sperrklinke
unter der Wirkung der Feder 3c verschwenkt« so daß sie bei eingeschalteter Überblendvorrichtung in die Verzahnung 39a des Mitnehmers 39 einfallen kann. Der Film wird in diesem Fall während
der Oberblendung nur vom Greifersystem transportiert.
Eine manuelle Steuerung der Sperrklinke 3 erfolgt über den Exzenter
106. Die Sperrklinke 3 weist dann einen Arm 3b auf, der an dem ,
Exzenter 106 anliegt. In der Exzenterstellung gemäß Fig. 9 ist die Sperrklinke 3 in Einfallstellung für eine Filmkassette ohne
RUckspulmÖglichkeit. Wird der Exzenter 106 um 90° im Uhrzeigersinn verdreht, schwenkt der Sperrhebel 3 aus und befindet sich in
der Stellung für eine Filmkassette mit Rückspulmöglichkeit.
-23-
PK 288/MK 655
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere die Mittel für die Vermeidung von Bedienungsfehler sind innerhalb der beiden Ausführungsformen der uberblendvorriohtung austauschbar. Die Steuerraöglichkeit
der Sperrklinke J>„ in der Ausführung am ersten Beispiel der Über
blendvorrichtung dargestellt« ist ebenso beim zweiten Beispiel
der Überblendvorrichtung anwendbar. Das Programmrad ist selbst verständlich auch durch eine Nockenwelle ersetzbar« wenn dies die
Anordnung der Steuereinrichtung erfordert.
-24-
Claims (1)
- ~^rΑβΡΑ-GEVAERT AKTIERöESELLSCHAFT 1· Okt. I969Leverkusen 10-fü-kiPK 288/MK 655Ansprüche1. Laufbildkamera mit einer elektromotorisch angetriebenen Öberblendvorriohtung, gekennzeichnet durch einen während der Oberblendung angetriebenen« vorzugsweise als Programmrad (2; 79) ausgebildeten Drehkörper, durch den über eine Steuereinrichtung '21, 18« 29; 80» 91» 18p 29) die Blendenöffnung selbsttätig abblendbar» der Film um die w&hrend" des Abblendvorgangs abgelaufene Länge bei geschlossener Blendenöffnung selbsttätig zurücktranspoi **-ierbar, der Filmantrieb nach beendetem Rücktramsport des Films selbsttätig ausschaltbar und die Blendenöffnung nach dem Abschalten der Oberblendvorrichtung bei Betätigen des Kameraauslösers selbsttätig aufblendbar ist.2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß zur selbsttätigen Abblendung und Aufblendung die Steuereinrichtung eine elektronische Auf- und Abblendautomatik und einen zu dieser gehörigen Schalter (21) umfaßt, und daß das Programm--25-t · · # V IPK 288/MK 635rad (2) einen Nocken (2a) aufweist, über den der Schalter (21) betätigbar und die Automatik zur Abblendung suechaltbar ist.5. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüohe, daduroa gekennzeichnet, daß zum selbsttätigen Rücktransport des Piles die Steuereinrichtung einen Umschalter (29) für die LaufrieSitiomj*"» umkehr deb Kameramotors für den Filmantrieb umfaßt und das Programmrad (2; 79) einen Nocken (2c; 82a) aufweist« duroh den der umschalter (29) für die Dauer des Pilmrücktransports in die Rücklaufstellung schaltbar ist.4. Kamera nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Omsohalter (29) am Ende des Filmtransports unter der Wirkung einer gespannten Feder (40) in die Vor laufstellung rücksehaltbar ist.5. Kamera nach ^intm der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum selbsttätigen Abschalten des Filmantriebe nach beendetem Filmrücktransport die Steuereinrichtung einen Notorsohalter (18) umfaßt und das Programmrad (2; 79) einen Nocken (2b; 82b) aufweist, duroh den der Motorsohalter (18) aussehaltbar 1st.-26-PK 288/MK 6356. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur selbsttätigen Abblendung und Aufblendung der Blendenöffnung die Steuereinrichtung eine Sektorenblende (80) und ein mit dieser verbundenes Stfuerglied (91) umfaßt und das Programmrad (79) eine Sektorensteuerscheibe (81)aufweist, die mit dem Steuerglied (91) zusammenwirkt .7· Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberblendvorrichtung eine Antriebseinrichtung (11, 14, 15) umfaßt, durch die das Programmrad (2; 79) mit der von dem Kameramotor (19) angetriebenen Antriebsschnecke (27) des Filmaufwickelrades (38) kuppelbar ist.8. Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung ein mit der Antriebsschnecke (37) in Eingriff kommendes Zahnrad (11) und eine mit einer Verzahnung (2a; 79a) des Programmrades(2; 79) in Eingriff kommende Transpjrtklinke (15) aufweist, durch die das Programrarad (2; 79) in einer DrehriLchtung antreibbar ist.9· Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Überblendvorrichtung ein durch Drehen «Ines exzentrischen Oberblendknopfes (35; 70) betätigbaresSchieber gestänge (1, 71) umfaßt.-27-PK 288/ΜΚ 65510. Kamera nach Anspruch 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebergestänge (1,71) mit einem Kupplungshebel (4,75) zusammenwirkt, über den die Antriebseinrichtung (11,14,15) in die eingekuppelte Stellung bringbar ist.11. Kamera nach xi-nspruch 6 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abschalten der Überblendvorrichtung für die Dauer der Aufblendung ein Sperrhebel (85) den Kupplungshebel (75) in der die Antriebseinrichtung (11,14,15) gekuppelt haltenden Stellung sperrt.12. Kamera nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Aufblendung durch einen gegen den Sperrhebel (85) laufenden Stift (92) des Programmrades (79) der Kupplungshebel (75) freisetzbar und die Antriebseinrichtung (11,H,15) entkuppelbar ist.1?. Kamera insbesondere nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß Einrichtungen (1,32,33;83,87,89) vorgesehen sind, die eine Abschaltung der Kamera während der Abblendphase und/ oder der Rücktransportphase verhindern.14. Kamera nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten der Überblendvorrichtung durch das Schiebergestänge (1) eine zum Einfallen in eine Ausnehmung (33a) der Kameraauslösetaste (33) vorgesehene Sperrklinke (32) freigebbar ist.-27-PK 288/MK 63515' Kamera nach Anspruch 13> dadurch gekennzeichnet, d.aß das Programmrad (79) eine Auslösescheibe (83) aufweist, durch die über einen Hebel (87) ein Schalter (89) des Motorstromkreises bis zum Ende des Filmtransportes schließbar und. der Sohalter des Magnetauslösers (33) überbrückbar ist.16. Laufbildkamera für die wahlweise Verwendung von Filmkassetten mit und ohne Rückspulmöglichkeit des Films, insbesondere nach einem der vorhergehenden Anspruch«, dadurch gekennzeichnet, daß die Überblendvorriohtung eine Sperrvorrichtung (3) zur Verhinderung des Rüokspulens des Films für die Dauer des Abblendens und des Filmrücktransportes umfaßt, die über Steuermittel (101, 105) beim Einlegen einer Filmkassette (100) mit Rückspulmöglioh-■keit unwirksam geschaltet ist, beim Einlegen einer Filmkassette (100) ohne Rückspulmöglichkeit wirksam geschaltet ist.17· Kamera nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung eine mit einer Verzahnung (39a) des über eine Friktion von dem Filmaufwickelrad antreibbaren Mitnehmers (39) zusammenwirkende Sperrklinke (3) umfaßt.18. Kamera nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (3) auf dem Schiebergestänge (1) gelagert ist.19. Kamera nach Anspruch 18, daduroh gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (3) mit einem uie Steuermittel (105) der Filmkassette (100) abtastenden Steuerschieber (101) zusammenwirkt.-28-PK 288/MK 63520. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebergestänge (1) einen Arretierhebel (45) trägt und eine von dem Programnrad (2) steuerbare Arretierklinke (4-6) vorgesehen ist.21. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, daduroh gekennzeichnet, daß durch das Programmrad (2) ein während des 3PiImrüoktransportes die Blende (57) in ihrer geschlossenen Lage blockierender Blendenhebel (54) betätigbar iat.22. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, daduroh gekenn-demzeichnet, daß ein Sperrhebel (58) von/ausgeschalteten Kamerahauptschalter (34) in Sperrstellung für das Entkuppeln der Antriebsvorrichtung (11,14,15) des Programmrades (2) bringbar itit,23. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten der Überblendvorrichtung durch, das Schiebergestänge (71) ein Schalter (95) zum öffnen eines Stromkreises (96) für den Schnellgang betätigbar ist.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696938524 DE6938524U (de) | 1969-10-03 | 1969-10-03 | Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696938524 DE6938524U (de) | 1969-10-03 | 1969-10-03 | Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6938524U true DE6938524U (de) | 1971-03-11 |
Family
ID=6605394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696938524 Expired DE6938524U (de) | 1969-10-03 | 1969-10-03 | Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6938524U (de) |
-
1969
- 1969-10-03 DE DE19696938524 patent/DE6938524U/de not_active Expired
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