[go: up one dir, main page]

DE6938524U - Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung. - Google Patents

Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung.

Info

Publication number
DE6938524U
DE6938524U DE19696938524 DE6938524U DE6938524U DE 6938524 U DE6938524 U DE 6938524U DE 19696938524 DE19696938524 DE 19696938524 DE 6938524 U DE6938524 U DE 6938524U DE 6938524 U DE6938524 U DE 6938524U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
camera
camera according
lever
program wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19696938524
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19696938524 priority Critical patent/DE6938524U/de
Publication of DE6938524U publication Critical patent/DE6938524U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

A(HfA-OEVAERT AKTIENOESBLESCHAFT.:.'.,· *..'..· 1. Okt. 1969 Leverkusen 10-fÜ-ki
PK 288/MK 635
Laufbildkamera mit einer Überblendvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Laufbildkamera mit einer elektromotorisch angetriebenen Überblendvorrichtung.
Bei den bekannten Laufbildkameras mit einer Überblendvorrichtung gestalten sich Überblendszenen als schwierig, da im Ablauf einer solchen überblendung imraer eine Aufgabe vom Bedienenden gelöst werden muß. Sc muß etwa der Kamerastop manuell erfolgen, oder aber die Filmrückwicklung. Bei der Verwendung einer Filmkassette ohne Rückspulmögliehkeit muß bei einer bekannten Überblendvorrichtung der FilmaufWickelmechanismus von Hand gesperrt werden.
Aufgabe der Erfindung ist ess eine Laufbildkamera mit einer selbsttätigen Überblendvorrichtung zu schaffen, mit der sich in einfachster Bedienungsweise Überblendszenen herstellen lassen, wobei es ausgeschlossen sein soll, daß selbst von weniger geübten Kamerabenutzern Bedienungsfehler gemacht werden können. Zu dieser Bedienungsvereinfachung f=?hört auch, daß die wahlweise Verwendung
-2-
1 I · ··
PK 288/MK 635
von Filmkassetten mit und ohne RUokspulmögliehkelt möglich sein soll, ohne daß dadurch eine Umsohalteinrichtung vom Kamerabenutzer betätigt werden müsste.
Gemäß der Erfindung weist die Überblendvorrichtung der genannten Laufbildkamera ein während der Überblendung angetriebenes Programmrad auf» durch das über eine Steuereinrichtung die Blendenöffnung selbsttätig abwendbar, der Film um die während des Abblendvorgangs abgelaufene Länge bei geschlossener Blendenöffnung selbsttätig zurücktransportierbar, der Filmantrieb nach beendetem Rücktransport des Films selbsttätig ausschaltbar und die Blendenöffnung nach dem Abschalten der ÜDerblendvorrichtung bei Betätigen des Kameraauslösers selbsttätig aufblendbar 1st.
In einer ersten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Steuereinrichtung zur selbsttätigen Abblendung und Aufblendung eine elektronische Auf- und Abblendautomatik und einen zu dieser gehörigen Schalter, während das Programmrad einen Nocken aufweist, über den der Schalter betätigbar und die Automatik zur Abblendung zuschaltbar 1st.
Zum selbsttätigen Rücktransport des Films umfaßt die Steuereinrichtung einen Umschalter zur Laufrichtungsumkehr des Kameramotors für den Filmantrieb und das Programmrad weist einen Nocken auf,
-3-
PK 288/MK 635
durch den der Umschalter für die Dauer des Filmtransportes in die Rücklaufstellung schaltbar 1st. Dieser Umschalter 1st am Ende des Filmtransportes unter der W;?kung einer gespannten Feder in die Vorlaufstellung rückschaltbar. Zum selbsttätigen Abschalten des Filmantriebs nach beendetem Filmrücktransport umfaßt die Steuereinrichtung einen Motorschalter und das Programmrad weist einen Nocken auf, durch den der Motorschalter ausschaltbar ist.
In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Steuereinrichtung zur selbsttätigen Aufblendung und Abblendung der Blendenöffnung eine Sektorenblende und ein mit dieser verbundenes Steuerglied« während das Programmrad eine Sektorensteuerscheibe aufweist, die mit dem Steuerglied zusammenwirkt.
In einer Weiterbildung der Erfindung umfaßt die überblendvorrichtung eine Antriebseinrichtung, durch die das Pregrammrad mit der von dem Kameramotor angetriebenen Antriebsschnepke des Filmaufwickelrades kuppelbar ist. Die Antriebseinrichtung besteht aus einem mit der Antriebsschnecke in Eingriff kommenden Zahnrad und einer mit einer Verzahnung des Programmrades in Eingriff kommenden Transportklinke, durch die das Programmrad in einer Drehrichtung antreibbar ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung umfaßt die Überblendvorrichtung ein Schiebergestänge, das durch Drehen
-4-
PK 288/MK 635
eines exzentrischen Oberblendknopfes betätigbar 1st. Das Schiebergestange wirkt mit einem Kupplungshebel zusammen» über den die Antriebseinrichtung in die eingekuppelte "teilung bringbar ist.
In der zweiten Ausführungsform der Überblendvorriohtung sperrt für die Dauer der Aufblendung ein Sperrhebel den Kupplungshebel in der die Antriebseinrichtung gekuppelt haltenden Stellung. Am Ende der Aufblendung ist der Kupplungshebel durch einen gegen den Sperrhebel laufenden Stift des Programmrades freisetzbar und dadurch die Antriebseinrichtung entkuppelbar.
Bei der Verwendung einer mechanischen Kameraauslösetaste ist zweckmäßigerweise durch das Schiebergestänge eine zum Einfallen in eine Ausnehmung der Kameraauslösetaste vorgesehene Sperrklinke freigebbar. Besitzt die Kamera einen Magnetauslöser» so weist das Programmrad eine t uslösescheibe auf» durch die über einen Hebel ein Schalter des Motorstromkreises bis zum Ende des Filmtransports schließbar und der Schalter des Magnetauslösers • überbrückbar ist.
J In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung» nach j der wahlweise Filmkassetten mit und ohne Rückspulmöglichkeit des Filmes in der Laufbildkamera zur Verwendung kommen können,
-5-
PK 288/MK 655
umfaßt die Überblendvorrichtung eine Sperrvorrichtung zur Verhinderung des Rückspulens des Filmes für die Dauer des Filmrücktransports« die über Steuermittel beim Einlegen einer Filmkassette mit Rüokspulmöglichkeit unwirksam geschaltet ist, beim Einlegen einer Filmkassette ohne Rückspulmöglichkeit wirksam geschaltet ist. Die Sperrvorrichtung umfaßt eine mit einer Verzahnung des über eine Friktion von dem Filmaufwickelrad antreibbaren Mitnehmers zusammenwirkende Sperrklinke. Zweckmäßigerweise ist die Sperrklinke auf dem Schiebergestänge gelagert. Die Sperrklinke wirkt mit einem die Steuermittel der Filmkassette abtastenden Steuerschieber zusammen.
Vorteilhafterweise weist die Überblendvorrichtung Mittel auf, die Bedienungsfehler verhindern. So trägt das Schiebergestänge einen Arretierhebel, der mit einer von dem Programmrad steuerbaren Arretierklinke zusammenwirkt. Ub nach erfolgter Abblendung die Blende auch bei ausgeschalteter Kamera in ihrer geschlossenen Stellung zu halten, ist durch das Programmrad ein während des Filmrücktransports die Blende in ihrer geschlossenen Lage blockierender Blendenhebel betätigbar. Um zu verhindern, daß bei ausgeschaltetem Hauptschalter die Überblendvorrichtung ausschaltbar ist, ist ein Sperrhebel vom ausgeschalteten Kamerahauptschalter in Sperrsfcellung für das Entkuppeln der Antriebsvorrichtung des Programmrades bringbar. Da Überblendszenen bei eingeschaltetem
-6-
• at .··..,-· A
PK 288/ΜΚ 635
Schnellgang der Filmtransporteinrichtung vermieden werden sollen, ist durch das Schiebergestänge ein Schalter zum Offnen eines Stromkreises für den Schnellgang betätigbar.
Die Erfindung wird anhand zweier« in den Figuren 1 bis 11 dargestellter AusfUhrungsbelspiele beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung einer
Laufbildkamera mit einer ersten Ausführungsform der Uberblendvorrichtung,
Figuren 2-7 Einzelheiten dieser Ausführungsform, Fig. 8 eine Laufbildkamera mit einer zweiten AusfUIr ungsform der Überblendvorrichtung,
Figuren 1-11 eine Laufbildkamera mit einer Überblendvorrichtung nach Fig. 1, bei der Filmkassetten mit und ohne Rückspulmöglichkeit wahlweise zur Verwendung kommen.
Das erste Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 7 zeigt eine Schmalfilmkamera mit einer Uberblendvorrichtung und mit einer elektronischen Auf- und Abblendautomatik, bei der eine Filmkassette ohne Eilmrückepulmöglichkeit zur Verwendung kommt. Der Filmtransportmechanismus der Schmalfilmkamera ist schematisch dargestellt durch die Antriebsschnecke 37* antreibbar durch den Kameramotor 19» das Filmaufwickelrad 38, das über eine Friktion mit den Mitnehmer 39 verbunden ist, der schließlich in den Fllmaufwickelkern einer in die Kamera eingelegten FiIm-
-7-
If;. Kü q*
• ry · ·
PK 288/MK 635
kassette eingreift. Die Blende, in bekannter Weise gesteuert durch die elektronische Auf- und Abblendautomatik, ist mit 57 bezeichnet.
Pig. 1 zeigt die Überblendvorrichtung in eingeschaltetem Zustand und in einer Stellung, die dem beendeten Filmrücktransport entspricht. Die Überblendvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Winkelschieber 1, durch den Punktionsmittel der überblendvorrichtung zum Ablauf des überblendvorganges in Bereitstellung bringbar sind und einem Programmrad 2, durch das die Punktionsmittel steuerbar sind. Auf dem horizontalen Winkel des Winkel-Schiebers 1 ist drehbar eine Sperrklinke 3 gelagert und ein durch eine Feder 7 ein längs einer Stift- Schlitzführung 5» 6 senkreoht zu diesem Arm verschiebbarer Kupplungshebel 4 angelenkt, über eine Stift-Sehlitzverbindung 8, 9 ist der Kupplungshebel 4 mit einem Hebel 10 verbunden, der andererseits ein Zahnrad 11 trägt und um den Stift 12, den er mit dem Schlitz 10a umgreift, drehbar und verschiebbar gelagert ist. Das Zahnrad 11 weist einen Exzenter 11a auf, der in einem Schlitz 13 eines auf dem Hebel 8 liegenden und längs des Stiftes 12 geführten Steuerhebels 14 eingreift. Der Steuerhebel 14 trägt andererseits eine Transportklinke 15, die mit einer Verzahnung 2a des Progrämmrades 2 zusammenzuwirken vermag.
-8-
PK 288/MK 655
Ein rechtwinkliger Arm dee Kupplungshebels 4 besitzt einen Stift 4a, der in einen Schrägsehlitz i6a eines um den Drehpunkt 17 schwenkbaren Kontakthebels 16 eingreift. Der Kontakthebel 16 trägt einen Kontaktarn 18a eines Motorschalters 18, der in der gezeichneten Stellung vor einem Nocken 2b des Programmrades 2 liegt« so daß der Notorschalter 18 des Kaneramotors 19" geöffnet ist» Im Wirkbereioh des Nockens 2b befindet sich weiterhin ein zweiter Kontakthebel 20, auf dem ein Kontaktarm 21b eines < Schalters 21 der Auf- und Abblendautomatik befestigt ist. In j die Verzahnung 2a des Programmrades 2 greift unter der Wirj kung einer Feder 22, die auch mit der Transportklinke 15 ve*· spannt ist, ßine sperrklinke 83 ein, die das Programinrad 2 ; in ihrer End stellung hält. Ebenso liegt im Wirkbereieh des ! Programmrades 2 ein Kontaktsatζträger 24, der im Drehpunkt ' gelagert ist und dessen Kontaktarme 26, 27 durch eine Zugfeder ' über einen Winkel 49 in die gezeichnete Stellung mit den. Kontakten: • eines Umschalters 29 für den Vorwärtslauf des Kameramotors 19 gehalten werden.
τ'
Der senkrechte Winkel des Winkelschiebers 1, längs dessen Stift-Schi itzführung 30, 31 der Winkelschieber 1 verschiebbar ist, greift mit einem endseitigem Lappen 1a in eine Sperrklinke JZ für die Kameraauslösetaste 33 ein.
-9-
FK 288/taK 635
BIe Wirkungsweise der Oberblendvorriehtimg ist nun folgende:
Euren Drehen eines Hauptsehalters 34 sei die Kamera eingeschaltet. Dureh Drehen eines Oberblendknopfes 35 in die in Flg. 1 gezeichnete Lage zieht eine Zugfeder 36 den Winkelsohieber 1 nach unten In die In Fig. 1 gezeichnete Lage. Der Lappen 1a des senkrechten Winkels des WinkelSchiebers 1 gibt dadurch die Sperrklinke 32 frei« die zunächst funktionslos <*» Kameraauslösesehieber 33 anliegt· Der Kupplungshebel 4 schwenkt über den Hebel 10 das Zahnrad 11 in die Antriebsschnecke 37 des Filmaufwiokelrades ein. Gleichzeitig kommt die Transportklinke 15 in Eingriff mit der Verzahnung 2a des Programmrades 2. Der Stift 4a des Kupplungshebels 4 drückt den Kontakthebel 16 über den Sohrägsohlitz 16 in Rlohtung auf das Programmrad 2, so daß der Kontaktarm I8a des Motorsohalters sich hinter den Nocken 2b des Programmrades 2 legt und der Motorsehalter 18 geschlossen ist (Fig. 2). Weiterhin ist die Sperrklinke 3 in die Verzahnung 39a des Mitnehmers 39 eingefallen.
Durch Drücken der Kameraauslösetaste 33 wird die Abblendung eingeleitet. Die Sperrklinke 32 fällt in eine Ausnehmung 33a der Kameraauslösetaste 33 ein und sperrt diese (Fig. 1). Der Abblendvorgang und der Filmrüektransport erfolgen nun zwangsläufig. Das Greifersystem transportiert den Film vorwärts und drückt
-10-
PK 288/Ht 635
ihn in den freien Kassetten- oder Spulenraum, wo er nicht aufgewickelt wird, da die Sperrklinke 3 den Mitnehmer 39 hält. Durch die auf den Steuerhebel 14 übertragene Bewegung des Exzenters 11a des von der Antrlebsschneoke 37 angetriebenen Zahnrades 11 dreht die Transportklinke 15 das Programmrad 2 schrittweise entsprechend der Teilung der Verzahnung 2a entgegen dem Uhrzeigersinn. Dabei drückt zuerst der Nocken 2b des Programmrades 2 den Kontakthebel 20 entgegen einer Feder 59 so weit aus seiner Bahn, daß der Schalter 21 geschlossen wird. Eine Klinke 44, gelagert auf dem waagrechten Arm des Kupplungshebels 4, fällt vor eine Nase des Kontakthebels 20 und sichert ihn in der eingenommenen Lage. Der Schalter ist Teil der elektronischen Auf- und Abblendautomatik. Die Schließung des Schalters 21 leitet die Schließung der Blende entsprechend dem durch die Automatik vorgegebenen Programm ein.
Hat sich das Progranmrad 2 um 18O° gedreht, erfolgt die Umschaltung des Kameramotors 19 mittels des Umschalters 29 auf Rücklauf, so daß das Greifersystem den Filmabschnitt der Abblendszen© wieder aus dsm Filmaufnahmeraum der Kassette herauszieht und ihn in den Fllmabwickelraum der Kassette zurücktransportiert. Dazu läuft die Noc'te 2b des Programmrades 2 vor Beendigung der ersten i80°-Drehung zuerst gegen eine Blattfeder 40 des Kontaktsatzträgers 24, Da der Kontaktsatzträger 24 mittels einer Klinke 41, durch eine Feder
-11-
43
■ ■ · ι · ·
I · I 1 · ·
PK 288/ΜΚ 655
Ua den Drehpunkt 43 gezogen, zuerst in der Stellung für Vorwärtslauf gehalten wird« erhält die Blattfeder 40nur eine gewisse Vorspannung. Erst wenn die weiterlaufende Hocke 2b bei Beendigung der ersten I8o°-Drehung die Klinke 41 aus der Sperrstellung des Kontaktsatzträgers 24 drückt, springt dieser in die Rüeklaußtellung für den Kameraantriebsmotor 19« in der die Kontaktarme 26, Sf an den bisher freien Kontakten des Umschalters 29 zur Anlage kommen. Der Kontaktsatzträger 24 wird durch eine über 18O° reichende ffockeokurve 2c des Programmrades in dieser Stellung gehalten. Nach Umschaltung des Kameraantriebsmotors 19 schaltet das Programmrad 2 gleichsinnig weiter. Hat es sich um J56O° gedreht, läuft der Nocken 2b gegen den Kontaktarm I8a, der in der Ausgangsstellung hinter ihm lag, öffnet damit den Hotorschalter 18 und stoppt den Kameramotor 19* Der Film ist in die Abblend-Ausgangsstellung zurücktransportiert. Kurz vor dem öffnen des Motorschalters 18 springt die Blattfeder 40 von der Nockenkurve 2c ab. Die Kontaktsatzplatte 24 schwenkt schlagartig in die Vorlaufstellung unter der Wirkung der Vorspannung der Blattfeder 40 zurück und die Klinke arretiert die Kontaktsatzplatte 24 in dieser Stellung. Die Motorumsohaltung erfolgt damit äußerst kurzzeitig, um für eine exakte überblendung durch eine UmpoMig ein Nachlaufen des Kameramotors zu verhindern. Die Abblendung ist damit beendet. Das Programmrad dreht sieh demnach um 360°, wobei auf den ersten 18O° die Abblendung gesteuert wird, auf den zweiten 18O° der Filmrücktransport erfolgt.
-12-
• ·
• · ι
PK 288/MK 635
Für die folgende Aufblendung mufi bei eingeschaltetem Hauptschalter 54 der Oberblendknopf 35 um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn aus der gezeichneten Stellung gedreht werden. Der Winkelhebel wird nach oben gezogen und damit die Auslösetaste 33 durch die Sperrklinke j><2 entriegelt, das Zahnrad 11 von der Antriebssehneoke 37 entkuppelt, die Transportklinke 15 von dem Programmrad 2 abgehoben und die Klinke 44 von dem Kontakthebel 20 abgezogen, so daJ der Schalter 21 sich öffnet. Bei gedrückter Auslösetast* 33 wird der Film vorwärts transportiert. Die Blende 57 öffnet sieh innerhalb der in die Auf- und Abblendautomatik eingegebenen Zeit.
Es ergibt sioh folgender Bedienungsablaufs
Oberblendknopf drehen und damit Oberblendvorriehtung einschalten, Kameraauslösetaste drücken, Oberblendknopf ztuOekdrehen, Auslösetaste drücken.
Um Bedienungefehler zu verhindern, weist die Oberblendvorriehtung Sioherungseinrlchtungen auf· Der waagrechte Arm des Winkelschlebers 1 trägt einen zum Kupplungshebel 4 parallelen Arretierhebel 45, der | an seinem etwas abgewinkelten Ende einen Schlitz 45a besitzt. Eine Arretierklinke 46- deren einer Arm 46a durch eine Feder 47 gegen das Programmrad 2 geführt 1st, fSllt beim Einschalten der Ober-} handvorrichtung mit einem gegen den Arretierhebel 45 rechtwinklig abgewinkelten Arm 46b in den Schlitz 45a des Arretierhebels 45 ein. Erst kurz bevor das Programmrad sich um 3600 gedreht hat und die
PK 288/MK 635
Abblendszene beendet ist« verschwenkt ein nicht dargestellter Nocken des Programmrades 2 die Arretierklinke 46 entgegen der Wirkung der Feder 47, wodurch der in Verschwenkriohtung abgeschrägte abgewinkelte Arn 46b aus dem Schlitz 45a gehoben wird (Fig. 4). Der Arretierhebel ist durch eine Feder 48 in dieser Abhebrichtung gefedert (Fig. 3). Die Oberblendvorrichtung wird so lange in der Abblendstellung gehalten, bis die Abblendung und der Filmrüektransport beendet ist, da der überblendknopf*·35 nicht eher gedreht werden kann·
Es sind weitet Maßnahmen getroffen, nach erfolgter Abblendung die Blende auch bei ausgeschalteter Kamera in ihrer geschlossenen Stellung zu halten. Nach 18O°, d. h. beendeter Abblendung, wird der Kontaktsatzträger 24 von dem Programmrad 2 weggeschwenkt. Dabei wird er gegen den Winkel 49 gedrückt, der entgegen der Feder 50 um seinen Drehpunkt 51 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Winkel 49 bewegt seinerseits über eine Stift-Sehlitzverbindung 52, 53 einen Blendenhebel 54 entgegen einer an ihm angreifenden Feder 55 um den Drehpunkt 56 derart, daß er die Blende 57 klemmt (Fig. 1) oder hinter eine Verriegelungsnase 57a der Blende 57 gelangt (Fig. 5)* um diese in ihrer geschlossenen Stellung bis zum beendeten Filmrücktransport zu halten. Der Blendenhebel 54 Bufi auch dann in der blockierenden Stellung bleiben, wenn das
Programmrad 2 in seine Ausgangsstellung gekommen und damit der
ι Kontaktsatzträger 24 vom Winkel 49 weggeschwenkt 1st, Dazu wird der
Blendenhebel 54 nun durch den vertikalen Winkel des Winkelschiebers
-14-
PK 288/MK 635
1 gehalten. Der Blendenhebel 54 liegt, bevor er in die blockierende Stellung übergeführt wird, durch Eigenfederung auf dem vertikalen Winkel des WinkelSchiebers 1 (Pig. 6). In der blockierenden Stellung springt der Blendenhebel 54 hinter einen Schräganschlag 1b des vertikalen Winkels des Winkelschiebers 1, durch den der Blendenhebel f>4 bei hochgehenden Winkelschieber 1 auch wieder ausgehoben wird, so daß er in die Auegangslage zurückgeht. Bedingt durch den Schlitz 53 kann der Winkel 49 dem Kontaktsatzträger 24 funktionslos folgen*
Um zu verhindern., daß bei ausgeschaltetem Hauptschalter 34, wodurch die Stromquelle der Kamera abgeschaltet ist, der Oberblendknopf 35 nach beendeter Pilmrückspulung auf die "On-Stellung geschaltet wird, was ein Offnen der Objektivblende zur Folge hätte, 1st ein Sperrhebel 58 vorgesehen, der nur bei eingeschaltetem Hauptschalter 34 aus dem Bereich des horizontalen Arms des Winkelsohiebers 1 gebracht 1st und somit ein Zurückschalten des Winkelschiebers 1 gestattet.
Der Hebel 10 des Zahnrades 11 ist längs der Stift-Schlitzverbindung 10a, 12 in geringem Maß verschiebbar und auch über die Stift-Schlltzverbindung 8, 9 mit dem Kupplungshebel 4 verschiebbar verbunden, so daß er, sollte das Zahnrad 11 mit der Antriebsschnecke 37 zuerst in falschen Eingriff kommen, so weit aus-
-15-
-•.15"-.·
PK 288/MK 635
weichen kann, daß sich der richtige Eingriff von Zahnrad 11 und Antriebswelle 37 einstellen kann.
Fig. 8 zeigt eine Schmalfilmkamera mit einer zweiten Ausführungsform der Überblendvorrichtung und mit einer gesteuerten Sektorenblende» bei der eine Filmkassette mit Rückspulmöglichkeit verwendet wird· Ein exzentrischer Überblendknopf 70 ist in der Gabel eines Schiebers 71 angeordnet« der unter der Wirkung einer Feder 72 längs einer Stift-Schlitzführung 73« 7**· gegen den Oberblendknopf 70 gezogen wird. Ein Kupplungshebel 75* an dem eine Feder 76 zieht, ist um einen Stift 77» der in einem Schlitz 75a des Kupplungshebels 75 eingreift, schwenkbar und verschiebbar gelagert. Der Kupplungshebel 75 tr&gt einerseits einen Zwischenhebel 78, der an dem Schieber 71 anliegt und zur Zulassung eines Überhubs durch eine Feder 78a auf dem Kupplungshebel 75 verspannt ist, andererseits entsprechend der ersten Ausführungsform das Zahnrad 11 mit Exzenter 11a, den Steuerhebel 14 und die Transportklinke 15· Die Transportedinke 15 wirkt in beschriebener Weise mit einem Programmrad zusammen, das insgesamt mit 79 bezeichnet ist.
Das Programmrad 79 hat prinzipiell die gleiche Funktion wie das Programmrad 2 der ersten Ausführungsform, ist aber entsprechend den unterschiedlichen Kamerakonzeptionen ,bei den^ie beiden Ausführungsbeispiele der Überblendvorrichtung zur Anwendung kommen, andezs aufgebaut. Das Programmrad 2 des ersten Ausführungsbeispieles leitet die Abblendung ein, die durch die elektronische
-16-
PK 288/MK 655
Abblendautomatik ausgeführt wird, und steuert den Filmrücktransport. Das Progrannrad 2 ist dementsprechend in zwei Sektoren zu 18O° eingeteilt. Oemäß Figur 8 1st eine Sektorenblende 80 vorgesehen« die auf- und abblendet und wahrend des Filmrücktransports das Objektiv geschlossen hSlt. Dementsprechend 1st das Programmrad 79 in drei Sektoren zu 120° eingeteilt. In einfacher Weise baut sich das Programmrad auf aus einer Sektorensteuerscheibe 81, einer Programmteuerscheibe 82 und einer Auslösescheibe 83, die konzentrisch gelagert und über eine Verzahnung 79a gemeinsam fortschaltbar sind. Eine in die Verzahnung 79a einfallende Sperrklinke 84 sichert die Ausgangsstellung der Programmscheibe 79. Im Wirkbereich des Programmrades 79 sind analog zum ersten Ausführungsbeispiel der Motorschalter 18 und die Kontaktsatzplatte 24, die mit dem Umschalter 29 für die Umkehrung der Laufrichtung des Kameramotors zusammenarbeitet, angeordnet.
In Fig. 8 ist die Oberblendvorrichtung eingeschaltet und befindet sich in einer Stellung, die dem Beginn der Abblendung entspricht.
■ Durch Drehen des Oberblendknopfes 70 in die gezeichnete Stellung, entweder bei bereits laufender oder stillstehender Kamera, wurde der Schieber 71 entgegen der Feder 72 nach unten geschoben. Ober den gefederten Zwischenhebel 78 wurde der Kupplungshebel 75 in Uhrzeigersinn verschwenkt und das Zahnrad 11 mit der Antriebsschnecke
-17-
Il itil t « ·
Il t « t
I I
K=..: /If
PK 288/MK 635
37 gekuppelt. Gleichzeitig fiel die Transportklinke 15 In die Verzahnung 79* des Programmrades 79 ein. Eine Sperrklinke 85 hat slob unter der Wirkung einer Feder £6 vor den Zwischenhebel 78 geklinkt und hält das Programmrad 79 mit der AntriebsSchnecke 37 In getrleblioher Verbindung. Der Motorschalteri8, der in diesem Ausführungsbctiaplel zweekmäßigerwelse auf dem Schieber 71 angeordnet ist» wurde in geschlossenem Zustand in den Drehbereich eines Nockens 82b der Prograjonsteuerseheibe 82 gebra-sht.
Wird Jetzt erst der Auslöser 33 gedrückt» der in diesem Beispiel als Magnetschalter ausgebildet ist» läuft die Antriebsschnecke 37» wodurch das Programmrad 79 entgegen dem Uhrzeigersinn transportiert wird. Eine über 240° reichende Kurve 83a der Auslösescheibe 83 vereohwenkt einen Hebel 87 entgegen der Wirkung seiner Feder 88» so daß der Hauptkontakt 79 den Motorstromkreis 90 schließt und der Kameramotor trotz losgelassenem Auslöser 33 läuft. Der Hauptkontakt 89 bleibt während der Abblendung und dem Filmrücktransport geschlossen. Die Sektorenblende 80 ist übe*- eine ausgefederte oder zwangsgesteuerte Schubstange 91 mit der 3ektorensteuerseheibe 81 verbunden. Ober diese wird die Sektorenblende 80 auf den ersten 120° der Programmraddrehung in durch die Kurve der Sektorensteuerscfeej.be 8i vorgegebener Welse geschlossen. Während der zweiten 120°-Drehung de* Programmrades 79 wird der Filmrücktransport bewerkstelligt. Die Sektorenblende 80 bleibt dabei geschlossen, so daU die Kurve der Sektorenscheibe 8i ein Kreis ist. Zur Umschaltung des Kamera-
-18-
288/HK 655
motors auf Ruoklauf läuft eine über 120° reichende Nooke 82a der Programmsteuerscheibe 82 gegen die Blattfeder 40 des Kontaktsatzträgers 24, wodurch in oben beschriebener Weise dieser ausschwenkt und damit den Umschalter 29 betätigt. Der Film wird rückwärts transportiert und durch den Aufwickelkern aufgespult, während das Prograamrad 79 gleichsinnig weiterschaltet.
Die Rüekschaltung des Umschalters 29 auf Vorlauf erfolgt nach
weiteren 120 Programmraddrehung unter dem Einfluß der Blattfeder 40 schlagartig. Kurz danach lkuft die Nooke 82b gegen den Kontaktarm i8a des Motorsohalters 18 und öffnet den Motorsohalter Der Kameramotor stoppt und der Filmrücktransport ist beendet. Der Hebel 78 fällt von der Kurve 83a der Auslösesoheibe 83 ab und öffnet den Hauptkontakt 89 des Motorstromkreises 90.
Die überblendvorriohtung wird durch Drehen des Oberblendknopfes 70 um 90 entgegen dem Uhrzeigersinn ausgeschaltet, wodurch der Schieber 71 unter der Wirkung der Feder 72 nach oben geht. Die getriebliche Verbindung /on Antriebsschneeke 37 und Programmscheibe 79 wird weiter durch den Sperrhebel 75 gehalten. Durch Drücken des Auslösers 33 wird der Film vorwärts transportiert und das Pragrammrad 79 dreht sieh um die dritten 120°. über die Kurve der Sektorensteuers heifcs 8i öffnet sich die Sektorenblende 80. Ist das Programmrad 79 in seine Ausgangslage zurückgekehrt, hat sich die Sektorenbler.de 80 voll geöffnet. Ohne Kamerstop kann nun die Entkupplung des Programmrades 79 von der Antrieb-schnecke 37 erfolgen. Dazu drückt ein Stift 92 eines Arms 93 des Programmrades 79 den Speri»-
Il , 1 I I I
ι9 - -'
PK 288/MK 635
hebel 85 aus dem Eingriff »It dem Kupplungshebel 75. Der Kupplungshebel 75 hebt unter der Wirkung der Feder 76 das Zahnrad 11 von der Antriebsschnecke 37 und die Transportklinte von der Verzahnung 79a des Programmrades 79 ab. Der Sperrhebel 85 muß mittels des Einstellsohlitzes 85a zu dem Stift 92 des Armes 93 so justiert werden« daß sieh beide vor einem neuen Transportklinkenhub treffen, um einen exakten Eingriff der Transportklinke 15 In die Terzahnung 79a bei der nächsten überblendung zu gewährleisten. Die Teilung der Verzahnung 79a und das übersetzungsverhältnis von Stift 92 und Sperrhebel 85 müssen entsprechend abgestimmt sein. Der Bedienungsvorgang für eine überblendung ist bei dieser Ausführungsform der Überblendvorrichtung der gleiche wie bei der ersten.
Auch bei der zweiten Ausführungsform der Überblendvorrichtung sind Mittel vorgesehen. Bedienungsfehler zu vermeiden. Ist beispielsweise die Kamera mit einem Sohnellgang ausgerüstet, soll eine überblendung im Sohnellgang verhindert werden. Dazu trägt der Schieber 71 einen Arn 94, über den beim Einschalten der Überblendvorrichtung ein Schalter 95 Im Stromkreis 96 des Schnellgangs geöffnet wird, wodurch der eventuell geschlossene Hauptsehalter des Stromkreises $6 für den Sehnellgang unwirksam gestellt wird.
-20-
PK 288/HK 655
Die Lai'fblldka: era mit einer überblendvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform 1st geeignet für die Verwendung eimer Filmkassette ohne Rüokspulmöglienkeit. Aus diesen Orund ist die Sperrklinke 3 vorgesehen, die beim Einschalten der überblendvorriohtuag Xn die Verzahnung39a des Mitnehmers 39 einfallt und ein Rückspulen des Filmes verhindert s so daß der Film nur durch d&s Greifersystea zuerst In den freien Aufwickelraum gedrückt ad ansohlleeead wieder herausgezogen wird. Weist die Filmkassette eine vor- uad rückwärts antreibbare Aufwickelachse auf» kann die Sperrklinke 3 entfallen» wie es beim zweiten Ausführungsbeispiel gesehenen 1st·
Um nun bei einer Kamera mit einer Oberblendvorriohtung beispielsweise gemäß der ersten Ausführungeform Filmkassetten mit oder ohne Rüokapulmögliehkelt wahlweise verwenden zu können» 1st nach den . Figuren 9 bis 11 die Sperrklinke 3 steuerbar. Dies kann automatisch ' durch die Kassette oder manuell durch einen Sehalter geschehen. FQr
!die Steuerung mittels einer Filmkassette 100 weist die Sperrklinke 3 einen Arm 3a auf» der mit einem Steuerschieber 101
zusammenwirkt. Der Steuerschieber 101 ist in Einlegerichtung der j , Filmkassette 15O längs einer Stift-Schlitzführung 102» 103 gefüllt. Bine Feder 104 zieht ihn gegen den Arm 3a der Sperrklinke 3, die entgegen dem Uhrzeigersinn so weit versehwenkt wird» daß sie bei Verwendung einer Filmkassette mit RüokspulmOgllehkelt und bei eingeschalteter Überblendvorrichtung nicht mehr in die
-21-
·■·
PK 288/MK 635
Verzahnung 39a d«s Mitnehmers 39 eingreifen kann, da ein U-förmiger Teil 101a des Steuerschiebers 101 die Filmkassette 100 teilweise umgreift und in eine Nut 105 der Filmkassette 100 einfällt (Fig. 10). Der Mitnehmer 39 kann in FilmrUckwärtstransportrichteig gedreht werden« so daß in bekannter Weise der Filmabwlckeldom der Filmkassette den Film aufspulen kann.
Eine Filmkassette 101 ohne Rückspulmöglichkeit weist die Nut 105 nicht auf. Beim Einlegen dieser Filmkassette 101 wird der Steuerschieber 101 entgegen der Wirkung der Feder 104 verseheben, so daß der Arm 3a der Sperrklinke 3 freigegeben wird und die Sperrklinke unter der Wirkung der Feder 3c verschwenkt« so daß sie bei eingeschalteter Überblendvorrichtung in die Verzahnung 39a des Mitnehmers 39 einfallen kann. Der Film wird in diesem Fall während der Oberblendung nur vom Greifersystem transportiert.
Eine manuelle Steuerung der Sperrklinke 3 erfolgt über den Exzenter 106. Die Sperrklinke 3 weist dann einen Arm 3b auf, der an dem , Exzenter 106 anliegt. In der Exzenterstellung gemäß Fig. 9 ist die Sperrklinke 3 in Einfallstellung für eine Filmkassette ohne RUckspulmÖglichkeit. Wird der Exzenter 106 um 90° im Uhrzeigersinn verdreht, schwenkt der Sperrhebel 3 aus und befindet sich in der Stellung für eine Filmkassette mit Rückspulmöglichkeit.
-23-
PK 288/MK 655
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere die Mittel für die Vermeidung von Bedienungsfehler sind innerhalb der beiden Ausführungsformen der uberblendvorriohtung austauschbar. Die Steuerraöglichkeit der Sperrklinke J>„ in der Ausführung am ersten Beispiel der Über blendvorrichtung dargestellt« ist ebenso beim zweiten Beispiel der Überblendvorrichtung anwendbar. Das Programmrad ist selbst verständlich auch durch eine Nockenwelle ersetzbar« wenn dies die Anordnung der Steuereinrichtung erfordert.
-24-

Claims (1)

  1. ~^r
    ΑβΡΑ-GEVAERT AKTIERöESELLSCHAFT 1· Okt. I969
    Leverkusen 10-fü-ki
    PK 288/MK 655
    Ansprüche
    1. Laufbildkamera mit einer elektromotorisch angetriebenen Öberblendvorriohtung, gekennzeichnet durch einen während der Oberblendung angetriebenen« vorzugsweise als Programmrad (2; 79) ausgebildeten Drehkörper, durch den über eine Steuereinrichtung '21, 18« 29; 80» 91» 18p 29) die Blendenöffnung selbsttätig abblendbar» der Film um die w&hrend" des Abblendvorgangs abgelaufene Länge bei geschlossener Blendenöffnung selbsttätig zurücktranspoi **-ierbar, der Filmantrieb nach beendetem Rücktramsport des Films selbsttätig ausschaltbar und die Blendenöffnung nach dem Abschalten der Oberblendvorrichtung bei Betätigen des Kameraauslösers selbsttätig aufblendbar ist.
    2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß zur selbsttätigen Abblendung und Aufblendung die Steuereinrichtung eine elektronische Auf- und Abblendautomatik und einen zu dieser gehörigen Schalter (21) umfaßt, und daß das Programm-
    -25-
    t · · # V I
    PK 288/MK 635
    rad (2) einen Nocken (2a) aufweist, über den der Schalter (21) betätigbar und die Automatik zur Abblendung suechaltbar ist.
    5. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüohe, daduroa gekennzeichnet, daß zum selbsttätigen Rücktransport des Piles die Steuereinrichtung einen Umschalter (29) für die LaufrieSitiomj*"» umkehr deb Kameramotors für den Filmantrieb umfaßt und das Programmrad (2; 79) einen Nocken (2c; 82a) aufweist« duroh den der umschalter (29) für die Dauer des Pilmrücktransports in die Rücklaufstellung schaltbar ist.
    4. Kamera nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Omsohalter (29) am Ende des Filmtransports unter der Wirkung einer gespannten Feder (40) in die Vor laufstellung rücksehaltbar ist.
    5. Kamera nach ^intm der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum selbsttätigen Abschalten des Filmantriebe nach beendetem Filmrücktransport die Steuereinrichtung einen Notorsohalter (18) umfaßt und das Programmrad (2; 79) einen Nocken (2b; 82b) aufweist, duroh den der Motorsohalter (18) aussehaltbar 1st.
    -26-
    PK 288/MK 635
    6. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur selbsttätigen Abblendung und Aufblendung der Blendenöffnung die Steuereinrichtung eine Sektorenblende (80) und ein mit dieser verbundenes Stfuerglied (91) umfaßt und das Programmrad (79) eine Sektorensteuerscheibe (81)aufweist, die mit dem Steuerglied (91) zusammenwirkt .
    7· Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberblendvorrichtung eine Antriebseinrichtung (11, 14, 15) umfaßt, durch die das Programmrad (2; 79) mit der von dem Kameramotor (19) angetriebenen Antriebsschnecke (27) des Filmaufwickelrades (38) kuppelbar ist.
    8. Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung ein mit der Antriebsschnecke (37) in Eingriff kommendes Zahnrad (11) und eine mit einer Verzahnung (2a; 79a) des Programmrades(2; 79) in Eingriff kommende Transpjrtklinke (15) aufweist, durch die das Programrarad (2; 79) in einer DrehriLchtung antreibbar ist.
    9· Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Überblendvorrichtung ein durch Drehen «Ines exzentrischen Oberblendknopfes (35; 70) betätigbares
    Schieber gestänge (1, 71) umfaßt.
    -27-
    PK 288/ΜΚ 655
    10. Kamera nach Anspruch 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebergestänge (1,71) mit einem Kupplungshebel (4,75) zusammenwirkt, über den die Antriebseinrichtung (11,14,15) in die eingekuppelte Stellung bringbar ist.
    11. Kamera nach xi-nspruch 6 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abschalten der Überblendvorrichtung für die Dauer der Aufblendung ein Sperrhebel (85) den Kupplungshebel (75) in der die Antriebseinrichtung (11,14,15) gekuppelt haltenden Stellung sperrt.
    12. Kamera nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Aufblendung durch einen gegen den Sperrhebel (85) laufenden Stift (92) des Programmrades (79) der Kupplungshebel (75) freisetzbar und die Antriebseinrichtung (11,H,15) entkuppelbar ist.
    1?. Kamera insbesondere nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß Einrichtungen (1,32,33;83,87,89) vorgesehen sind, die eine Abschaltung der Kamera während der Abblendphase und/ oder der Rücktransportphase verhindern.
    14. Kamera nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten der Überblendvorrichtung durch das Schiebergestänge (1) eine zum Einfallen in eine Ausnehmung (33a) der Kameraauslösetaste (33) vorgesehene Sperrklinke (32) freigebbar ist.
    -27-
    PK 288/MK 635
    15' Kamera nach Anspruch 13> dadurch gekennzeichnet, d.aß das Programmrad (79) eine Auslösescheibe (83) aufweist, durch die über einen Hebel (87) ein Schalter (89) des Motorstromkreises bis zum Ende des Filmtransportes schließbar und. der Sohalter des Magnetauslösers (33) überbrückbar ist.
    16. Laufbildkamera für die wahlweise Verwendung von Filmkassetten mit und ohne Rückspulmöglichkeit des Films, insbesondere nach einem der vorhergehenden Anspruch«, dadurch gekennzeichnet, daß die Überblendvorriohtung eine Sperrvorrichtung (3) zur Verhinderung des Rüokspulens des Films für die Dauer des Abblendens und des Filmrücktransportes umfaßt, die über Steuermittel (101, 105) beim Einlegen einer Filmkassette (100) mit Rückspulmöglioh-■keit unwirksam geschaltet ist, beim Einlegen einer Filmkassette (100) ohne Rückspulmöglichkeit wirksam geschaltet ist.
    17· Kamera nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung eine mit einer Verzahnung (39a) des über eine Friktion von dem Filmaufwickelrad antreibbaren Mitnehmers (39) zusammenwirkende Sperrklinke (3) umfaßt.
    18. Kamera nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (3) auf dem Schiebergestänge (1) gelagert ist.
    19. Kamera nach Anspruch 18, daduroh gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (3) mit einem uie Steuermittel (105) der Filmkassette (100) abtastenden Steuerschieber (101) zusammenwirkt.
    -28-
    PK 288/MK 635
    20. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebergestänge (1) einen Arretierhebel (45) trägt und eine von dem Programnrad (2) steuerbare Arretierklinke (4-6) vorgesehen ist.
    21. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, daduroh gekennzeichnet, daß durch das Programmrad (2) ein während des 3PiImrüoktransportes die Blende (57) in ihrer geschlossenen Lage blockierender Blendenhebel (54) betätigbar iat.
    22. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, daduroh gekenn-
    dem
    zeichnet, daß ein Sperrhebel (58) von/ausgeschalteten Kamerahauptschalter (34) in Sperrstellung für das Entkuppeln der Antriebsvorrichtung (11,14,15) des Programmrades (2) bringbar itit,
    23. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten der Überblendvorrichtung durch, das Schiebergestänge (71) ein Schalter (95) zum öffnen eines Stromkreises (96) für den Schnellgang betätigbar ist.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DE19696938524 1969-10-03 1969-10-03 Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung. Expired DE6938524U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19696938524 DE6938524U (de) 1969-10-03 1969-10-03 Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19696938524 DE6938524U (de) 1969-10-03 1969-10-03 Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6938524U true DE6938524U (de) 1971-03-11

Family

ID=6605394

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19696938524 Expired DE6938524U (de) 1969-10-03 1969-10-03 Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE6938524U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE8219995U1 (de) Fotografische kamera
DE19751287B4 (de) Einäugige Spiegelreflexkamera mit Vorbetrachtungsfunktion
DE3436449A1 (de) Umschaltvorrichtung fuer die betriebsfunktion einer kamera mit filmumspulung
DE1949891B1 (de) Laufbildkamera mit einer UEberblendvorrichtung
DE3219396A1 (de) Antriebssystem in einer kamera
DE6938524U (de) Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung.
DE3526688C2 (de)
DE3202398A1 (de) &#34;motorgetriebene kamera&#34;
DE1933579A1 (de) Laufbildkamera mit einer vorzugsweise gegen Rueckdrehung gesperrten Aufwickelspule und einer UEberblendungseinrichtung
DE2055640A1 (de) Laufbildkamera mit einer Über handvorrichtung
DE3048463C2 (de) Kamera
DE7041852U (de) Laufbildkamera mit einer ueberblendvorrichtung
DE2622088C3 (de) Auslösevorrichtung für Filmkameras
DE2040661C3 (de) Steuermechanismus für Ab- und Aufblendung in einer Laufbildkamera
DE1908889C (de) Selbstauslöser für einen Kameraverschluß
DE2148240C3 (de) Laufbildkamera
DE2434352C3 (de) Schmalfilmkamera mit einer Überblendeinrichtung
DE2840322A1 (de) Ausloesemechanismus fuer eine kamera
DE2152771C3 (de) Filmkamera mit Überblendmöglichkeit
DE3250099C2 (de) Kamera mit einer Schutzabdeckung
DE2346438A1 (de) Bildueberdeckungsvorrichtung mit sicherheitseinrichtungen fuer filmkameras
DE3038029A1 (de) Einrichtung zum sicheren rueckspulen, fuer eine motorbetriebene kamera
DE19617766A1 (de) Fotografische Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorrichtung
DE2525350A1 (de) Elektrischer schlitzverschluss
DE2037814A1 (de) Verfahren fur Doppelbelichtungsaufnah men mit einer Filmkamera und Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens