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DE2037814A1 - Verfahren fur Doppelbelichtungsaufnah men mit einer Filmkamera und Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren fur Doppelbelichtungsaufnah men mit einer Filmkamera und Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens

Info

Publication number
DE2037814A1
DE2037814A1 DE19702037814 DE2037814A DE2037814A1 DE 2037814 A1 DE2037814 A1 DE 2037814A1 DE 19702037814 DE19702037814 DE 19702037814 DE 2037814 A DE2037814 A DE 2037814A DE 2037814 A1 DE2037814 A1 DE 2037814A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
drive motor
switchover
actuator
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702037814
Other languages
English (en)
Inventor
Hiroshi Sakai Osaka Hirata (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Minolta Co Ltd
Original Assignee
Minolta Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minolta Co Ltd filed Critical Minolta Co Ltd
Publication of DE2037814A1 publication Critical patent/DE2037814A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

Minolta Camera Kabushiki Kaisha Toyota Building 18,
4-chome Shiomachidori
Minami-ku, Osaka (Japan)
Verfahren für Doppelbelichtungsaufnahmen mit einer Filmkamera und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren für Doppelbelichtungsaufnahmen einer elektromotorischen Filmkamera mit einem Antriebsmotor und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Bei bekannten Filmkameraswerden die für eine Doppelbelichtung notwendige Abblendaufnahme, die Zurückspulung des Films und die Au-fblendauf nähme getrennt durch verschiedene Verfahren ausgeführt. Die Länge des für die Abblendaufnahme verbrauchten Films wird durch einen Filmbildzahlmesser ermittelt und der Film im Anschluß an die Abblendaufnahme um dieselbe Länge zurückgespult, worauf die Aufblendaufnahme auf demselben Stück Film vorgenommen wird; so daß die gewünschte Doppelbelichtungsaufnahme zu Stande kommt.
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Für eine einzelne Person ist es sehr schwierig,dieses Verfahren durchzuführen, da das Aufnahmeobjekt mit dem Sucher erfaßt und die Aufnahme vorgenommen werden muß, während gleichzeitig der Filmbildzahlmesser abzulesen ist» Das Verfahren ist also sehr unsicher, so daß die Doppelbelichtungsaufnahrae oft mißlingt.·
Aufgabe der Erfindung ist es,eine Vorrichtung zu schaffen, die das Aufnahmeverfahren der Doppelbelichtung vereinfacht. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Verschiebung eines Umschaltbetätigungsgliedes ein zwischen Antriebsmotor und Stromquelle angeordneter Halteschalter schließt und eine die Drehbewegung vom Antriebsmotor auf die Steuervorrichtung zum Abblenden i:nd Aufblenden übertragende Kupplung so schaltet» daß die Steuervorrichtung eine Abblendaufnahme einleitet, während das Umschaltbetätigungsglied durch ein Umschaltsperrglied arretiert ist und mit Vollendung der Abblendeaufnahme ein die Aufnahmezeit bestimmendes Löseglied den Schaltersperrhebel eines zwischen Antriebmotor und Stromquelle angeordneten Urneehalters automatisch so umschaltet, daß der Antäebmotor sich zurückdreht und den Film zurückspult. Gleichzeitig bewegt sich des Löseglied zurück und löst nach derselben Zeitpsanne das Umschaltsperrglied, so daß das Umschaltbetätigungsglied automatisch in seine Normalstellung zurückkehrt. Dabei wird, der Halteschalter geöffnet, der Antrieb= motor durch den Umschalter erneut umgepolt und die Kupplung in die Stellung gebracht, in der die Steuervorrichtung angetrieben vom Antriebmotor die Aufblendauf nähme einleitet.
Dazu ist in der Kamera eine Vorrichtung vorgesehen die folgende wesentliche Bauteile beinhaltet?
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!in in seine Normalstellung vorgespanntes Umschaltbetätigungsglied, ein nach Betätigen des Umschaltbetätigungsgliedes dieses in seiner Stellung für die Doppelbelichtung haltendes Umschaltsperrglied, ein durch das Umschal tbetätigungsglied zu betätigendet; in Normal st ellung geöffneter Halteschalter, eine ebenfalls durch das Umschaltbetätigungsglied zu betätigende Kupplung, eine durch den Antriebsmotor über diese Kupplung angetriebene Vorrichtung zur Steuerung von Abblendung und Aufblendung, ein vom Antriebsmotor angetriebenes, die Aufnahmezeit bestimmendes Löseglied, ein , die Anschlußpolarität-des Antriebnotors an die Stromquelle wechsel* der Umschalter und ein diesen Umschalter arretierender Schaltersperrhebel.
Zur Steuerung von Abblendung und Aufblendung ist ein Steuerzahnrad vorgesehen ait einem etwas zurückgesetzten umgezahnten Bereich, das über die Kupplung mit dem Antriebmotor verbunden ist. Auf der Achse des Steuerzahnrads ist ein über nur ein Zahnrad der Kupplung mit dem Antriebmotor verbundenes fächerförmiges Zahnrad mit einem Lösearm drehbar gelagert, das die Aufnahmezeit bestimmt, indem es einmal durch seinen Löseann den Umschalter be- m tätigt und nach seinem Rückgang das Umschaltsperrglied aus seinem Eingriff mit dem Uaschaltbetätigungsglied löst.
Der über den Auslöseknopf der Kamera zu betätigende Stromquellenschalter liegt im Motorstromkreis parallel zu dem durch das Umschaltbetätigungsglied zu betätigenden Halteschalter. Die mit dem Auslöseknopf verbundene Feder, die auf den Kontakt des Stromquellenschalters wirkt, ist so im Bewegungsbereich des Umschaltbetätigungsgliedes angeordnet, daß sie nur in dessen Nomalstellng über dem Kontakt steht und bei Umschalten auf Doppelbelichtung
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von Kontakt weggebogen wird, wodurch die normale Aufnahme über dem Auslöaeknopf eingeleitet wird und bei Doppelbelichtung durch die Bewegung des Umschaltbetätigungsgliedes der Stromquellenschalter offen gehalten und der Halteschalter geschlossen wird. Die dadurch eingeleitete Abblendeaufnahme und die Zurückspulung des Films erfolgt automatisch und unabhängig vom Auslöseknopf, und erst die nach Rückkehr des ümschaltbetätigungsgliedes in Ausgangsstellung vorzunehmende Aufblendeaufnahme und die folgende normale Aufnahme erfolgi durch Betätigen des Auslöseknopfs und Schließen des Stromquellenschalters.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnungen näher beschrieben:
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Filmkamera; zum Teil im Schnitt,
Fig. 2 den Motoretromkreis in einer Vorrichtung nach Fig. 1.
In Fig. 1 steht das Antriebszahnrad 3, das an der Motorachse 2 des Triebmotors 1 der Filmkamera befestigt ist, mit dem mit der Zwischenachse 4 durch Reibschluß verbundenen Zahnrad 5 in Eingriff. Auf der Zwischenachse 4 sind außerdem das Zahnrad β vom Verschlußsysteu und das Zahnrad 7 void Steuersystem jedes fUr sich durch die Stifte 8 und 9 befestigt.
einen Ende der Büchse 10, die am anderen Ende ein mit dem Zahn-
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rad 6 vom Verschlußsystem in Eingriff kommendes Zahnrad trägt, sind die Verschlußlamellen 12 befestigt. In die in axialer Richtung verlaufende Nut 18 des Nockenrings 17, der durch den Stift
14 an der in die Büchse 10 drehbar eingesetzten Hauptachse 15 befestigt ist,greift der Stift 19 der gleitbaren Büchse 11 tin. Das an dieser Büchse 11 befestigte Zahnrad steht ebenfalls mit dem Zahnrad 6 vom Verschlußsystem in Eingriff. Am Ende dtr Hauptachse
15 sind vor den Verschlußlamellen die Blendenlaaellen 13 befestigt.
Das Zahnrad 20 steht mit dem Zahnrad 7 des Steuersystems und mit dem Zahnrad 21 in Eingriff, das außerdem in ein auf der Achse 27 gelagertes Zahnrad 22 greift. Dieses Zahnrad 22 ist ausaaaen mit drei weiteren Zahnrädern 23, 24, 25 in einer Beine auf dem ua die Achse 27 verschwenkbaren Zahnräderhebel 26 angeordnet* sie stehen untereinander in der Reihenfolge 25, 22, 23, 24 in Eingriff.
Das Umschaltbetätiguqßglied 30 für die normale Aufnahme und die Doppelbelichtung ist in Führungsnuten von aus den Kameragehäuse vorspringenden Stiften nach links und rechts verschiebbar gttragen und wird durch den Knopf 28 manuell betätigt.
Auf dem Knopf 28 ist ein Zeichen angebracht, das je nach Stellung des Umschaltbetätigungsgliedes 30 mit einem der auf dem Kameragehäuse vorgesehenen Zeichen "Trick" oder "N" korrespondiert, wobei in. der Stellung auf "Trick" eine Doppelbelichtung und in der Stellung auf "N" eine gewöhnliche Aufnahme vorgenommen wird. Normalerweise wird das ümschaltbetätigungsglied 30 durch eine Feder 29 in der Stellung gehalten, in der das Zeichen dts Knopfes 28 auf "N" steht.
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Im Bewegungsbereich des Umschaltbetätigungsgliedes 30 sind der ÜQSchalter 32 und der Halteschalter 39 vorgesehen. Der Umschalter 32 ist,wie im Stromkreis in Fig. 2 gezeigt,so ausgebildet, daß die Kontaktscheiben 66 und 67 von den Kontakten 68 und 69 zu den Kontakten 70 und 71 umgeschaltet werden können, wodurch sich die Drehrichtung des Motors 1 ändert. Diese Kontaktscheiben 66 und 67 haben durch ihre Federkraft die Neigung, an den Kontakten 70 und 71 anzuliegen. Der Motor ist dann so an die Stromquelle angeschlossen, daß der Film zurückgedreht wird. Wenn das Zeichen am Knopf 28 des ümschaltbetätigungsgliedes 30 auf "N" steht, wird der Umschalter 32 durch den Betatigungsvorsprung 31 in die Stellung gebracht, in der die Kontaktscheiben 66 und 67 entgegen ihrer Neigung zur Anlage an die Kontakte 68 und 69 gebracht werden. In dieser Polarisation dreht sich der Motor 1 in seiner normalen Richtung und wickelt den FiIa auf. Der Umschalter 32 ist dabei durch den durch die Feder 33 im Uhrzeigersinn beeinflußten Schaltersperrhebel 34 arretiert.
Der Halteschalter 39 liegt zwischen der Stromquelle 65 und der einen Kontaktscheibe 66 des Umschalters 32. Wenn das Ümschaltbetätigungsglied 30 sich in seiner normalen Stellung "NM befindet, wird der Halteschalter 39 durch das eine Ende dieses Ümschaltbetätigungsgliedes 30 gegen seine eigene Federkraft geöffnet gehalten. Wird das Umschaltbetätigungsglied 30 in die Stellung "Trick" verschoben, so schließt sich der Halteschalter 39 automatisch durch seine eigene Federkraft.
Der zum Halteschalter 39 parallel angeordnete Stromquellenschalter 38 ist normalerweise geöffnet und wird dann geschlossen, wenn die Kontaktscheibe 63 durch die am Auslöseknopf 57 angeordnete Feder 58 niedergedrückt wird.
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Vorne an der Unterseite des Umsehaltbetätigungsgliedes 30 ist die Einkerbung 60 τοrgesehen. Der Umschaltsperrhebel 55 ist durch die Feder 54 entgegen des Uhrzeigersinn vorgespannt und auf dem Kameragehäuse drehbar gelagert; er besitzt die Klinke 59» die mit der Einkerbung 60 in Eingriff kommt, wenn das UmschaltbetätigungsgXied 30 in die Stellung "Trick" verschoben wird. Auf der Oberseite des Umschaltbetätigungsgliedes 30 gegenüber der Einkerbung 60 ist ein gebogener Vorsprung 61 vorgesehen, der eine schräge Nase 64 aufweist. Diese schräge Nase 64 verbiegt bei der Verschiebung des Uaschaltbetätigungsgliedes 30 zur Stellung "Trick" die Feder 58 des Auslöseknopfs 57 gegen ihre eigene Federkraft und bringt sie aus dea Bereich der Kontaktscheibe 63 des Stromquellenschalters 38. Ferner greift am Umschaltbetätigungsglied 30 das eine Ende der Spulenfeder 35 an, während ihr anderes Ende am einen Ende des Zahnräderhebelβ 26 angreift. Der Zahnräderhebel 26 wird dadurch mit der Verschiebung des Umschaltbetätigungsgliedes 30 nach links und rechts um die Achse 27 verschwenkt, wodurch eine Kupplung der auf dem Zahnräderhebel 26 vorgesehenen Zahnräder mit dem Steuerzahnrad 37 gebildet wird·
Das Steuerzahnrad 37, mit dem gemäß der Verschwenkung des Zahnräderhebels 26 entweder das Zahnrad 24 zum Aufblenden oder das Zahnrad 25 zum Abblenden in Eingriff kommt, ist auf der Achse 37' drehbar gelagert, es besitzt einen etwas zurückgesetzten, eingezahnten Bereich 40 und einen Antriebsstift 41. Um die Achse 37' des Steuerzahnrads 37 ist das nach Ablauf einer bestimmten Zeit die Lösung vornehmende fächerförmige Lösezahnrad 51 so gelagert, daß es mit dem Abblendezahnrad 25 in Eingriff kommen kann, und ist durch die schwache Feder 53 entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt. Der Arm
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52 dieses Lösezahnrades 51 steht mit dem anderen Arm 56 des Umechtltsperrhebels 55 in Berührung und kommt bei der Drehung im Uhrzeigersinn mit dem Ansatz 62 des bereits erwähnten Schaltersperrhebels 34 in Eingriff und dreht diesen entgegen dem Uhrzeigersinn.
In dei einen Arm des auf der Achse 44 am Kameragehäuse drehbar gelagerten zweischenkligen Betätigungshebels 42 ist die Eingriffnut 43 vorgesehen, in die der Antriebsstift 41 des SteuerZahnrades 37 hineinragt. Am Ende des anderen Arms des Betätigungshebels ist der Stift 45 angebracht.
Die Gleitplatte 47, die auf der zur Hauptachse 15 parallel angeordneten Führungsachse 46 geführt wird, weist eine Eingriffnut und eintη Torspringenden Teil 49 auf. In diese Eingriffnut 48 ragt der Stift 45 des Betätigungshebels 42. Der vorspringende Teil 49 steht lit einer Einkerbung 50 der Büchse 11 in Eingriff, die auf dem Nocktnring 17 aufgeschoben ist, der seinerseits auf der Hauptachse 15 angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist wie oben beschrieben aufgebaut. Wenn das Umschaltbetätigungsglied 30 durch die Zugfeder nach rechts angezogen wird und sich in der Stellung 11N" befindet, wird der die Kupplung der Zahnräder betätigende Zahnräderhebel durch die Spulefeder 35 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Zahnräderhebel 26 wird durch den Stift 36 in der Stellung angehalten, in der das Aufblendezahnrad 24 mit dem Steuerzahnrad 37 in Eingriff kommt; das Abblendezahnrad 25 weicht dabei
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dem Steuerzahnrad 37 aus. Da dem Aufblendezahnrad 24 dabei jedoch der ungezahnte Bereich 40 des Steuerzahnrads 37 gegenübersteht, wird keine Drehung übertragen.
Der Halteschalter 39 ist dabei geöffnet und der Motor 1 ist durch
den Umschalter 32 so an seine Stromquelle angeschlossen, daß er sich in seiner normalen Richtung zur Aufwicklung des Filns dreht,
Jeder Teil nimmt die in Fig» 1 gezeigte Stellung ein, ^
Wird der Auslöseknopf 57 in diesem Zustand niedergedrückt, so" schließt die Feder 58 den Stromquellenschalter 38. Der Motor 1 wickelt den Film auf und dreht über das Zahnrad der Büchse 10 die Verschlußlamellen 12. Danach wird die Aufnahme vorgenoiien. Dabei steht das Steuerzahnrad 37, wie schon erwähnt,mit seines ungezahnten Bereich 40 dem Aufblendezahnrad 24 gegenüber und behält ohne verdreht zu werden diese Stellung bei. Da der Antriebstift 41 den Betätigungshebel 42 in der entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkten Stellung hält, bleibt die Gleitplatte 47 in der in Fig. 1 dargestellten Stellung auf der rechten %
Seite der Führungsachse 46 stehen. Der Jfockenring 17 ist so aufgebaut, daß er dabei die Stellung einnimmt, in der die an der Hauptachse befestigten Blendenlamellen 13 mit den Versehlußl'amellen 12 zur Deckung kommen. So kann die normale Aufnahme vorgenommen werden. Wird der Auslöseknopf 57 losgelassen, kommt die Aufnahme zum Abschluß.
Wird, bevor der Auslöseknopf 57 niedergedrückt wird, das Umsehaltbetätigungsglied 30 zur Doppelbelichtung mit Hilfe des Knopfs gegen die Kraft der Zugfeder 29 nach links verschoben, so daß das
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Zeichen des Knopfs 28 auf dem Zeichen "Trick" des Kameragehäuses steht, so kommt die Klinke 59 des UmschaItsperrhebeIs 55 mit der Einkerbung 60 des Umschaltbetätigungsgliedes 30 in Eingriff und das Uoschaltbetätigungsglied 30 wird dadurch in dieser Stellung gehalten.
Der Vorgang der Doppelbelichtung läuft in folgender Reihenfolge fe ab:
(1) Der Halteschalter 39 wird durch die Verschiebung des Umschaltbetätigungsgliedes 30 geschlossen.
(2) Die Feder 58 wird von dem gebogenen Vorsprung 61 aus dem Bereich der Kontaktscheibe 63 des Stromquellenschalters 38 gedrückt, wodurch der Stromquellenschalter 38 geöffnet bleibt. Die Stromquelle 65 wird nämlich unabhängig vom Niederdrücken und Loslassen des Auslöseknopfs 57 durch den Halteschalter an den Motor 1 angeschlossen.
™ (3) Durch die Spulenfeder 35 wird der Zahnräderhebel 26 der Kupplung im Uhrzeigersinn yerschwenkt, wodurch das Aufblendezahnrad den Steuerzahnrad 37 ausweicht und das Abblendezahnrad 25 mit des Steuerzahnrad 37 in Eingriff gebracht wird.
(4) Das Abblendezahnrad 25 kommt mit dem Steuerzahnrad 37 und dem fächerförmigen Lösezahnrad 51, das die Belichtungszeit bestimmt, in Eingriff» wodurch diese beiden Zahnräder im Uhrzeigersinn Terdreht werden.
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(5) Durch die Drehung des Steuerzahnrads 37 im Uhrzeigersinn verschwenkt der Antriebatift 41 den zweischenkligen Betätigungshebel 42 ebenfalls im Uhrzeigersinn.
(6) Der Stift 45 des Betätigungshebels 42 bewegt die Gleitplatte 47 entlang der Führungeachse 46 nach links. Demzufolge gleitet die Büchse 11 auf dem Nockenring 17 nach links, wobei das Zahnrad dieser Büchse 11 sit dem Zahnrad 6 vom Verschlußsyate« in Singriff steht.
(7) Der Nockenstift 19 der Büchse 11 gleitet dabei in der Nockennut 18, wodurch das Phasenverhältnis zwischen der Büchse 11 und dem Nockenring 17 geändert wird, d. h. eine relative Verstellung stattfindet.
(8) Ebenso ändert sich das PhasenTerhältnls zwischen der Mit dem Nockenring 17 fest verbundenen Hauptachse 15 und der mit des Zahnrad 6 tob Verschlußsystem in Eingriff stehenden Büchse 10, so daß sich auch die Verschlußlamellen 12 gegenüber den Blendenlaiellen 13 verschieben. Die Abblendeaufnahme wird hierauf vorgenommen,
(9) Wenn Verschlußlamellen 12 und Blendenlamellen 13 vollkommen gegeneinander verschoben sind, so daß das Einfall-Licht weitgeheribt abgeschirmt wird, so wird eine weitere Drehung des Steuerzahnrads 37 dadurch gestoppt, daß der ungezahnte Bereich 40 nun dem Abblendezahnrad 25 gegenübersteht. Zur gleichen Zeit kommt der Arm 52 des Lösezahnrads 51, das die Belichtungszeit bestimmt, mit dem Ansatz 62 des Schaltersperrhebels 34 in
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Eingriff und verdreht diesen gegen die Kraft der Feder 33 entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch wird die von diesem Hebel 34 bewirkte Arretierung der Kontaktscheiben 66 und 67 des Umschalters 32 gelöst und die Kontaktscheiben 66 und 67 legen sich an die gegenseitigen Kontakte 70,71.
(10) Durch diesen Vorgang am Umschalter 32 wird die Drehrichtung des Motors 1 umgekehrt, so daß der Film zurückgespult wird. Es wird in diesem Fall keine Belichtung vorgenommen, weil das Einfall-licht durch den Phasenunterschied der Verschlußlanellen 12 und der Blendelamellen 13 vollkommen abgeblendet ist. Gleichzeitig wird das Abblendezahnrad 25 in entgegengesetzter Richtung und das Lösezahnrad 51 entgegen dem Uhrzeigersinn zurückgedreht. Da das Steuerzahnrad 37 mit seinem ungezahnten Bereich 40 dein Abblende zahnrad 25 gegenübersteht, also nicht mit ihm in Eingriff steht, bleibt es stehen*
(11) Wird der Film um die der Abblendeaufnahme entsprechende Länge zurückgespult, so kommt der Arm 52 des Lösezahnrads 51 mit dem Arn 56 des Umschaltsperrhebels 55 in Eingriff und dreht diesen Hebel 55 gegen die Kraft der Feder 54 im Uhrzeigersinn. Der Eingriff der Klinke 59 mit der Einkerbung 60 des Umschaltbetätigungsgliedes 30 wird hiermit gelöst.
(12) Wenn dieser Eingriff gelöst ist, wird das Umschaltbetätigungsglied 30 durch die Zugfeder 29 nach rechts bewegt und automatisch in die Stellung "N" zurückgebracht.
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(13) Durch die Btickkehr des ümschaltbetätigungsgliedes 30 in seine Ausgangstellung werden der Halteschalter 39 geöffnet und der Motor 1 gestoppt.
(14) Zugleich wird über die Spulenfeder 35 der Zahnräderhebel 26 der Kupplung entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch das Abblendezahnrad 25 dem Steuerzehnrad 37 ausweicht und das Aufblendezahnrad 24 stattdessen mit dem Steuerzahnrad 37 in Eingriff kommt.
(15) Der Betätigungsvorsprung 31 des Ümschaltbetätigungsgliedes 30 drückt die Kontaktscheiben 66 und 67 des Umschalters gegen die Kontakte 68 und 69, so daß der Motor 1 durch Schließen des Stromkreises wieder in Drehung in normaler Richtung versetzt werden kann. ·
(16) Die Kamera wird dann auf das andere Objekt gerichtet, an dem die Doppelbelichtung vorgenommen werden soll. Wird der Auslöseknopf 57 niedergedrückt, so schließt die Feder 58 den Stromquellenschalter 38, weil die schräge Nase 64 des gebogenen Vorsprungs 61 aus dem Bereich der Feder 58 zurückgezogen ist. Nach Schließen des Stromkreises beginnt die Drehung des Motors 1 in normaler Richtung.
(17) Das Aufblendezahnrad 24 dreht das mit ihm in Eingriff stehende Steuerzahnrad 37 entgegen dem Uhrzeigersinn. Der Antriebstift 41 schwenkt den Betätigungshebel 42 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn, und es laufen die umgekehrten Vorgänge (6), (7) und (8) ab.
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(18) Es kehren nämlich die mit dem Nockenring 17 fest verbundene Hauptachse 15 und die mit dem Zahnrad 6 vom Verschlußsystem in Eingriff stehende Büchse 10 allmählich in ihr ursprüngliches Phasenverhältnis zurück und die Verschlußlamellen 12 und die Blendelamellen 13 kommen wieder zur Deckung, so daß nun die Aufblendeaufnahme vorgenommen werden kann.
(19) Steht schließlich der ungezahnte Bereich 40 des Steuerzahnrads 37 dem Aufblendezahnrad 24 gegenüber, so wird der Eingriff der beiden gelöst. Die Blendenlamellen werden voll geöffnet und die normale Aufnahme wird vorgenommen.
Bei einer Kamera mit der oben beschriebenen Vorrichtung, braucht ■an nur das Umschaltbetätigungsglied 30 zu betätigen, wenn man eine Doppelbelichtung vornehmen will. Ee werden dann ganz automatisch die Abblendeaufnahme und die Zurückwicklung des Films durchgeführt. Werden dann die Kamera auf das gewünschte Objekt gerichtet und der Auslöseknopf niedergedrückt, können die Ablendeaufnahoe und die anschließende normale Aufnahme vorgenommen werden. Die Doppelbelichtung kann also sehr leicht durchgeführt werden. Da die Länge des Films für die Abblendeaufnahme, die Länge des zurückgewickelten Films und die Länge des Filmes für die Aufblendeaufnahme automatisch auf dieselbe Länge bestimmt werden, kann insbesondere eine einwandfreie und genaue Doppelbelichtung vorgenommen werden.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    Verfahren für Doppelbelichtungsaufnahmen »it einer elektromotorischen Filmkamera mit einem Antriebsmotor, dadurch gekennzeichnet,
    daß durch die Verstellung eines ümschaltbetätigungsgliedes (30) ein zwischen Antriebsmotor (1) und Stromquelle (65) angeordneter Halteschalter (39) geschlossen wird und eine die Drehbewegung vom Antriebsmotor (1) auf die Steuervorrichtung zum Abblenden und Aufblenden übertragende Kupplung (24, 25, 26) so geschaltet wird, daß die Steuervorrichtung eine Abblendeaufnahme einleitet, während das Umschaltbetätigungsglied (30) durch ein Umschaltsperrglied (55) arretiert ist und mit Vollendung der Abblendeaufnahme ein die Aufnahmezeit bestimmendes Löseglied (51» 52) den Schaltersperrhebel (34) eines zwischen Antriebsmotor (1) und Stromquelle (65) angeordneten Umschalters (32) automatisch so umschaltet, daß der Antriebsmotor (1) sich zurückdreht und den Film zurückspult, während gleichzeitig das Löseglied sich zurückbewegt und nach derselben Zeitspanne das Umschaltsperrglied (55) löst, so daß das Umschaltbetätigungsglied (30) automatisch in seine Normalstellung zurückkehrt, wobei gleichzeitig der Halterschalter (39) geöffnet und der Antriebsmotor (1) durch den Umschalter (32) umgepolt wird und die Kupplung (24, 25, 26) in die Stellung gebracht wird, in der die Steuervorrichtung angetrieben vom Antriebsmotor (1) die Aufblendeaufnahme einleitet.
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  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
    ein in seiner Normalstellung vorgespanntes Umschaltbetatigungsglied (30), ein nach Betätigen des Umschaltbetätigungsgliedes (30) dieses in seiner Stellung für die Doppelbelichtung haltendes Umschaltsperrglied (55), einen durch das Umschaltbetätigungsglied (30) zu betätigenden, in Normalstellung geöffneten Halteschalter (39), eine ebenfalls durch das Umschaltbetätigungsglied (30) zu betätigende Kupplung (24, 25, 26), eine durch den Antriebsmotor (1) über diese Kupplung angetriebene Vorrichtung zur Steuerung von Abblendung und Aufblendung, ein vom Antriebsmotor (1) angetriebenes, die Zeit bestimmendes Löseglied (51), einen die Anschlußpolarität des Antriebsmotors (1) an die Stromquelle (65) wechselnden umschalter (32) und einen diesen Umschalter (32) arretierenden Schaltersperrhebel (34).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Vorrichtung zur Steuerung der Abblendung und Aufblendung ein St euer zahnrad (37) mit einem etwas zurückgesetzten ungezahnten Bereich (40) besitzt, das über die Kupplung (24, 25, 26) mit dem Antriebsmotor (1) verbunden ist» wobei auf der Achse (371) des Steuerzahnrads (37) ein über nur ein Zahnrad der Kupplung mit dem Antriebsmotor (1) verbundenes fächer-
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    förmiges Zahnrad (51) mit einem Löseana (52) drehbar gelagert ist, das die Aufnahmezeit bestimmt, indem es einmal durch seinen Lösearm (52) den Umschalter (32) betätigt und nach seinem Rückgang das Umschaltsperrglied (55) aus seine« Eingriff mit dem Ümschaltbetätigungsglied (30) löst.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
    daß der über den Auslöseknopf (57) der Kamera zu betätigende Stromquellenschalter (38) im Motorstromkreis parallel zu dem durch das Umschaltbetätigungsglied (30) zu betätigenden Halteschalter (39) liegt, wobei die oit dem Auslöstknopf (57) Terbundene Feder (58), die auf den Kontakt (64) des Stroiquellenschalters (38) wirkt, so im Bewegungsbereich des üaschaltbetätigungsgliedes (30) angeordnet ist, daß sie nur in Normalste llung des Umschaltbetätigungsgliedes (30) über des Kontakt •(64) steht und bei Umschalten auf Doppelbelichtung toi Kontakt (64) weggebogen wird, wodurch die normale Aufnahme über den Auslöseknopf (57) eingeleitet wird und bei Doppelbelichtung durch die Bewegung des Umschaltbetätigungsgliedes (30) der Stromquellenschalter (38) offen gehalten und der Halteschalter (39) geschlossen wird, so daß die dadurch eingeleitete Abblendeaufnahme und die Zurückspulung des Films automatisch " ■ und unabhängig vom Auslöseknopf (57) erfolgt und erst die - nach BUckkehr des Umschaltbetätigungsgliedes (30) in Ausgangsstellung Torzunehmende Aufblendeaufnahme und dfe folgende normale Aufnahme durch Betätigen des Auslöseknopfs (57) und Schließen des Stromquellenschalters (38) erfolgt.
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DE19702037814 1969-07-31 1970-07-30 Verfahren fur Doppelbelichtungsaufnah men mit einer Filmkamera und Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens Pending DE2037814A1 (de)

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