DE3219396A1 - Antriebssystem in einer kamera - Google Patents
Antriebssystem in einer kameraInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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- G03B17/42—Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
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Description
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Antriebssystem in einer Kamera
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Antriebssystem
für eine Kamera und im einzelnen auf einen Blenden- und/oder Spiegelantriebssystem. Insbesondere bezieht sich
die Erfindung auf eine mechanische Antriebsapparatur für die Blende und/oder den Spiegel in einer Kamera.
Es sind verschiedene Vorrichtungen zur automatischen Blendensteuerung für Kameras bekannt. Bei einer typischen
automatischen Blendensteuerungsvorrichtung wird festgestellt, wenn die sich von der Offen-Blendenstellung in
Richtung kleinster Blendenöffnung kontinuierlich ändernde
Blendenöffnung die Stellung erreicht, die dem als Ergebnis
einer Fotometrieroperation bestimmten Blendenwert entspricht. Synchron mit dieser Feststellung wird der sich
für den Antrieb der Blendenlamellen bewegende Mechanismus z. B. auf elektromagnetischem Wege blockiert. Da der
Blendenlamellenantriebsmechanisr.us so entworfen ist, daß er für den Antrieb der Blendenlainellen von einer
Stellung in eine andere zu verstellen ist, ist es wesentlich , die Bewegungsgeschwindigkeit des Verstellmechanismus
herabzusetzen, um die Genauigkeit der Blendensteuerung zu verbessern. Der Grund hierfür wird nachstehend noch im
einzelnen beschrieben.
Bei einer solchen Steuerapparatur arbeitet die elektromagnetische Blockiervorrichtung unvermeidlich mit einer
gewissen Zeitverzögerung. Deshalb sollte wenigstens kurz vor Betätigung der elektromagnetischen Vorrichtung die
Bewegungsgeschwindigkeit des Verstellmechanismus auf einen ausreichenden Wert verringert werden, um den gewünschten
Blendenwert einstellen zu können. Andernfalls könnte ein großer Fehler beim Einstellen des Blendenwerts erzeugt
werden.
Die Zeitverzögerung kann durch eine entsprechend frühere Betätigung der elektromagnetischen Blockiervorrichtung
kompensiert werden. Im einzelnen wird eine gewisse Zeit vorher, bevor die Blendenöffnung den vorbestimmten Blendenwert erreicht, ein Befehlssignal der elektromagnetischen
Vorrichtung zugeführt, um die Blockieroperation zu beginnen. Diese Lösung hat aber viele Probleme.
Handelt es sich beispielsweise um eine Kamera für Wechselobjektive,
bei der viele verschiedene Wechselobjektive ansetzbar sind und der objektivseitige Blendenantriebshebel
mit dem vorstehend erwähnten kameraseitigen Verstellmechanismus bewegt wird, dann ist es sehr schwierig,
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die angesprochene Zeitverzögerung richtig zu kompensieren. Der Grund hierfür liegt darin, daß die einzelnen Wechselobjektive
sich hinsichtlich der Trägheit bzw. des Trägheitsmomentes der Objektivblende unterscheiden.
Aber auch bei einer Kamera mit nur einem einzigen Objektiv bedingt der oben erwähnte Lösungsweg einen wesentlich
komplizierteren Kameraaufbau und erhöht die Herstellungskosten.
Ein weiterer Nachteil des oben erwähnten Lösungsweges ist der, daß es unmöglich ist, den Blendenwert genau zu
bestimmen. Dieses Problem eines ungenauen Blendenwertes kann durch Verringern der Antriebskraft gelöst werden, die
zur Verschiebung des Verstellmechanismus benutzt wird, Da jedoch der Verstellmechanismus reibungsverlustbehaftet ist,
wird die Stabilität seiner Betriebsgeschwindigkeit im Falle einer Verringerung der Antriebskraft stark beein?
trächtigt. Um dieses Schwierigkeit zu tiberwinden ist deshalb ein Reduktionssystem erforderlich, mit dem die
Geschwindigkeit auf stabile Weise herabgesetzt werden kann, während gleichzeitig eine ausreichend hohe Antriebskraft
benutzt wird. Ein solches Reduktionssystem kann aber nur realisiert werden, wenn spezielle Trägheitsbremsen,
ein mechanischer Zeitmeßmechanismus und eine elektromagnetische Bremse vorgesehen werden. Ein solches Reduktions-
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system muß aber jedesmal wieder in die Ausgangsposition zurücküberführt werden. Dieses bedingt eine starke Rückholkraft.
Darüber hinaus macht die Verwendung eines solchen Reduktionssystems den Aufbau der Apparatur sehr kompliziert.
Gleichzeitig wird die zur Betätigung eines solchen Reduktionsmechanismus erforderliche Arbeit eine wesentliche
Zunahme der für eine Filmaufnahme erforderlichen Kameraenergie entweder direkt oder indirekt verursachen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Blendensteuerungs^-
vorrichtung bereitzustellen, mit der die gewünschte Geschwindigkeitsreduktion
des Verstellmechanismus in stabiler Weise mit einfachen konstruktiven Maßnahmen und ohne Arbeitsverlust
erhältlich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ein Teil der
Antriebskraft für die Blendensteuerungsvorrichtung zur Speicherung von mechanischer Energie benutzt, wie diese
zum Antrieb einer bestimmten, im einzelnen ausgewählten Vorrichtung erforderlich ist, die nach der Betätigung der
Blendensteuerungsvorrichtung ^u betätigen ist. Zu diesem
Zweck ist eine mechanische Energiespeichereinrichtung mit der Antriebsquelle verbunden. Als Ergebnis der Arbeit der
mechanischen Energiespeicherung wird die Geschwindigkeit des Verstellmechanismus reduziert.
3/4
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Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird der Verschlußspannvorgang
zur Speicherung der mechanischen Energie ausgenutzt, die für den Antrieb der ausgewählten Vorrichtung
erforderlich ist.
Bei einer blendengesteuerten einäugigen Spiegelreflexkamera,
die mit einem Klappspiegel versehen ist, kann die Arbeit, die zum Spannen der Spiegelantriebsfeder erforderlich ist,
zur Erzeugung der für die angestrebte Geschwindigkeitsreduktion notwendige Belastung benutzt werden. Bekanntlich
wird der Klappspiegel aus dem Aufnahmestrahlengang unmittelbar vor Belichtung herausgeklappt. Als Antriebsquelle für
den Spiegel wird dabei üblicherweise eine Feder benutzt. Erfindungsgemäß kann die Arbeit zum Spannen dieser Feder
als die Belastung für die Geschwindigkeitsreduktion verwendet werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die zum Spannen der Feder, die zum Verschieben des Lichtmeßfotoempfangselementes
aus der Lichtempfangsstellung in eine Licht-Nichtempfangsstellung vorgesehen ist, erfordere
liehe Arbeit als die Belastung benutzt, die für die angestrebte Geschwindigkeitsreduktion notwendig ist.
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Die Energiespeichereinrichtung ist nicht auf eine Speichereinrichtung für potentielle Energie, beispielsweise
eine Feder, beschränkt. Für die vorliegenden Zwecke kann auch eine Speichereinrichtung für kinetische Energie,
beispielsweise ein Schwungrad benutzt werden.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im einzelnen beschrieben;
es zeigen:
Fig» 1 eine Schrägansicht eines ersten Ausführungs»-
beispiels,
Fig. 2 eine Schrägansicht zur Darstellung der Wirkungsweise der in Fig. 1 gezeigten Transportwalze,
Fig. 3 eine Schrägansicht zur Darstellung der Wirkungsweise der Filmaufwickelspule,
Fig. 4 und 5 je eine Schrägansicht zur Erläuterung des Herunter- und Hochklappvorganges des in
Fig. 1 gezeigten Reflexspiegels,
Fig. 6 das Blockschaltbild der elektrischen Steuerschaltung der Kamera nach Fig. 1,
Fig. 7A - 7N den Zeitlaufplan für den Kamerabetrieb,
Fig. 8 eine Schrägansicht einer zweiten Ausführungsr
form der Erfindung,
Fig. 9 eine schematische Ansicht einer dritten Aus? führungsform der Erfindung,
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Fig. 10 eine Seitenansicht einer modifizierten
Spiegelantriebsvorrichtung,
Fig. 11 eine weitere Modifizierung der Spiegelantriebsvorrichtung und
Fig. 12 eine Schrägansicht zur Darstellung einer modifizierten Blendenantriebsvorrichtung.
Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei der die Verschlußspannarbeit zur Verringerung der
Verschiebungsgeschwindigkeit des Verstellmechanismus benutzt wird, mit dem die Elendenlamelle angetrieben
wird.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 sind alle für die nachstehend angegebenen Vorgänge erforderlichen Antriebskräfte von einem
und demselben Motor 30 abgeleitet.
Aufwickeln eines Films 28, für welches eine Aufwickelspule · 29 und eine Transportwalze 49 angetrieben werden;
Rückspulen des Films 28, für welches ein Rückspulantriebsglied 161 angetrieben wird;
Abblenden und Wiederaufblenden der Blende eines Objektivs 78, wofür ein Blendenkopplungshebel 79 angetrieben wird;
Hoch- und Herunterklappen eines rasch rückkehrenden Spiegelhalterahmens 132 j
o21 D396
Verschlußspannen zum Speichern einer Vorspannkraft für ein Verschlußöffnungsblatt 115 und ein Verschlußschließblatt
1151 usw.
Nachstehend sind die Einzelheiten der jeweils betroffenen Teile der Vorrichtung in Verbindung mit der Filmaufnahmeprozedur
der Kamera beschrieben.
Zunächst wird der Film 28 in die Kamera eingesetzt. Zu diesem Zweck wird der rückseitige Kameradeckel in bekannter
Weise entriegelt. Nach Entriegelung kann der Deckel geöffnet werden, wobei ein Teil 1 des Kameradeckels in Fig. 1 nach
links bewegt wird.
Mit der Bewegung des Kameradeckelteils 1 nach links schwenkt ein Hebel 3 im Gegenzeigersinn um eine Welle 4 unter der
Vorspannkraft einer Feder 2. Gleichzeitig schwenkt auch ein an der Welle 4 befestigter Hebel 5 im Gegenzeigersinn, um
gegen das Ende 6a eines Stützhebels 6 zu stoßen. Hierdurch wird der Hebel 6 im Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß der
Rückspulzustand freigesetzt ist. Hierdurch wird ein Rückspulknopf
7, der in einer angehobenen Stellung war, in seine Ausgangsstellung zurückgeführt. In dieser Stellung haben
der Rückspulknopf 7 und der Hebel 6 eine bestimmte Lage*·
beZiehung zueinander, wie diese in der Figur dargestellt ist,
* ' ■ ■ ' " O Γι ^
14,- >- - - odo
Der Rückspulzustand und das Freisetzen aus diesem Zustand
werden nachstehend noch weiter beschrieben.
Der Hebel 3 hat an seinem anderen Ende einen Zapfen 3a. Mit der Gegenzeigersinnschwenkung des Hebels 3 stößt der
Zapfen 3a gegen einen Arm 9a eines Filmaufwickelbegrenzungshebeis 9, wodurch dieser im Uhrzeigersinn um eine Welle
geschwenkt wird. Hinter dem Arm 9a sitzt ein Filmaufwickelbegrenzungsschalter
10, der durch die Uhrzeigersinndrehung des Hebels 9 eingeschaltet wird. Der Schalter 10 ist mit
einer Motorsteuerschaltung 125 (Fig. 6) verbunden. Die Steuerschaltung 185 ist so ausgebildet, daß die Drehrichtung
des Motors 30 umgekehrt wird, wenn ein Tastschalter 11 eingeschaltet wird, so lange der Schalter
eingeschaltet ist. Zu dieser Zeit dreht der Motor 30 entgegen der in Fig. 1 dargestellten Pfeilrichtung. Der
Hebel 9 hat einen Haken 9b, der am Ende eines weiteren Arms des Hebels vorgesehen ist. Mit der Uhrzeigersinndrehung
des Hebels 9 bewegt sich der Haken 9b in Fig. 1 nach links, so daß der Haken von der Nut 12a einer Scheibe
12 freikommt. Die Scheibe 12 ist so angeordnet, daß sie ein Drehmoment auf eine Transportwelle 47 überträgt. Wenn
der Haken von der Nut freikommt, kann sich die Scheibe 12 drehen.
- 15
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Mit der Gegen zeiger sinn »-Schwenkung des Hebels 3 dreht sich
auch eine Filmaufnahmezählsperrklinke 13 im Uhrzeigersinn.
Im einzelnen wird dabei ein Zapfen 13c am einen Ende der Klinke durch den im Gegenzeigersinn drehenden Hebel 3 nach
links geschwenkt, so daß die Klinke 13 tun eine Achse 15 gegen die Kraft einer Feder 16 im Uhrzeigersinn geschwenkt
wird. Im Ergebnis löst sich der Eingriffsteil 13a der Kline 13 von einem Klinkenrad 17 und wird nach links vom
Klinkenrad zurückgezogen. Das Klinkenrad 17 ist an einer Welle 18 befestigt, an der auch ein Nocken 19 und eine
Aufnahmezählscheibe 20 drehsteif befestigt sind. Wenn daher
die Klinke 13 vom Klinkenrad 17 zurückgezogen wird, drehen sich das Klinkenrad 17, der Nocken 19 und die Zählscheibe
20 gemeinsam im Gegenzeigersinn durch die Kraft einer Feder 21. Diese Gegenzeigersinndrehung der Teile 17 bis 20 erfolgt
so lange, bis ein Zapfen 22, der unterseitig an der Zählscheibe 20 befestigt ist, gegen einen Anschlag 23 stößt,
der auf einer nicht dargestellten Montageplatte vorgesehen ist. Beim Anhalten befindet sich das Symbol s auf der Zählscheibe
20 gerade einer Marke 24 gegenüber und zeigt so die Rücksetzstellung des Aufnahmezählers an.
Obgleich eine weitere Klinke 25 für einen Eingriff mit dem Klinkenrad 17 vorgesehen ist, beeinträchtigt diese Klinke
die erwähnte Gegenzeigersinndrehung des Klinkenrades nicht. 9
Mit der ührzeigersinndrehung der ersten Klinke 13 wird das Antippende 25a der zweiten Klinke vom Antippende 13b
der ersten Klinke gestoßen, so daß die Klinke 25 im Gegenzeigersinn um die Achse 27 gegen die Kraft einer Feder
geschwenkt wird. Der Eingriffsteil 25b der zweiten Klinke ist daher vom Klinkenrad 17 zurückgezogen.
Alle vorgenannten Vorgänge laufen ab, wenn der Kameradeckel geöffnet wird. Bei geöffnetem Kameradeckel setzt dann die
Bedienungsperson den Film in die Kamera ein, währenddessen der Motor 30 angehalten bleibt.
Nach dem Einsetzen des Films wird dessen Einführteil durch ein Filmzuführsystem vortransportiert, bis das erste Bild
des Films in der für eine Aufnahme vorgesehenen Stellung ist. Der Filmeinführvorgang ist folgender.
Die Bedienungsperson setzt das Einführende des Films in einen Schlitz 29a der Spule 29 ein und drückt die Taste 100,
um den Schalter 11 einzuschalten. Da wie bereits erwähnt, der Schalter 10 zu diesem Zeitpunkt eingeschaltet ist,
stellt die Motorsteuerschaltung 185 das Einschalten des Tastschalters fest und veranlaßt, daß der Motor 30 mit einer
Drehung entgegen der Pfeilrichtung beginnt. Die Drehung des Motorritzels 32 wird auf das Zahnrad 33, das Ritzel 34,
das Zahnrad 35, das Ritzel 36 und das Zahnrad 37 übertragen. Sonach wird das Zahnrad 37 entgegen der eingezeichneten
- 17 -"·
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Pfeilrichtung gedreht. Der Untersetzungsgetriebezug, der sich vom Ritzel 32 zum Zahnrad 37 erstreckt, dient dazu,
vom Miniatormotor 30 ein Drehmoment zu erhalten, wie
dieses für die Filmzufuhr erforderlich ist.
■1)
j Am unteren Teil der Welle 38, auf der das Zahnrad 37 fixiert ist, ist auch eine Filmzufuhrscheibe 39 befestigt, die sich in derselben Richtung wie das Zahnrad 37, nämlich entgegen der Pfeilrichtung, dreht. Mit dieser Gegenzeigersinn* drehung der Filmzufuhrscheibe 39 kommt deren Vorsprung 39a in Eingriff mit dem Hakenteil 40a einer Filmzufuhrklinke 40. Da die Drehachse 41 der Klinke 40 ein auf dem Zahnrad 42 fixierter Zapfen ist, wird letzterer in derselben Richtung wie die Filmzufuhrscheibe 39 gedreht. Folglich beginnt die Spule 29 mit einer Drehung im Gegenzeigersinn über einen bekannten Spulenreibungsmechanismus 43, um den Film 28 auf die Spule 29 aufzuwickeln.
j Am unteren Teil der Welle 38, auf der das Zahnrad 37 fixiert ist, ist auch eine Filmzufuhrscheibe 39 befestigt, die sich in derselben Richtung wie das Zahnrad 37, nämlich entgegen der Pfeilrichtung, dreht. Mit dieser Gegenzeigersinn* drehung der Filmzufuhrscheibe 39 kommt deren Vorsprung 39a in Eingriff mit dem Hakenteil 40a einer Filmzufuhrklinke 40. Da die Drehachse 41 der Klinke 40 ein auf dem Zahnrad 42 fixierter Zapfen ist, wird letzterer in derselben Richtung wie die Filmzufuhrscheibe 39 gedreht. Folglich beginnt die Spule 29 mit einer Drehung im Gegenzeigersinn über einen bekannten Spulenreibungsmechanismus 43, um den Film 28 auf die Spule 29 aufzuwickeln.
Andererseits wird die Drehung des Zahnrades 42 auf Zahnräder ;:, 44 und 55 übertragen. Jedoch führt dieses nicht direkt zur
*1 Drehung der Transportwelle 47. Der Grund hierfür wird in
Verbindung mit Fig. 2 beschrieben.
Wie bereits erwähnt, ist die Vorrichtung aus dem Rückspul- , zustand durch die Gegenzeigersinn-Drehung des Stützhebels
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freigesetzt. Zu dem Zeitpunkt, wenn das Rückspulen des
benutzten Films vervollständigt ist, sind der Zapfen,47a auf dem oberen Teil der Transportwelle 47 und der Schlitz
45a auf dem oberen Teil des Zahnrads 45 im allgemeinen außer Phase. Deshalb kann der Zapfen 47a nur mit der oberen
Fläche 45b des Zahnrads 45 (Fig. 2) in Berührung kommen, obgleich eine nicht dargestellte Feder die Transportwelle
47 nach unten zu drücken sucht.
Jedoch sind bei einer Vorrichtung der allgemeinen Art, bei der Spule und Transportwalze von derselben Antriebsquelle angetrieben werden, die Spule und die Transportwalze
bekanntlich so entworfen, daß die Spule eine etwas größere Filmmenge aufwickeln kann, als dieses die Transportwalz
pro Zeiteinheit vortransportiert. Deshalb kommen nach einer gewissen Zeit während der oben erwähnten Filmzufuhr die
Drehstellung des Zapfens 47a mit der des Schlitzes 45a in Phase zueinander, so daß der Zapfen in den Schlitz einfällt.
Ab diesem Zeitpunkt ist der Zufuhrbetrag des Films 28 ausschließlich durch die Drehung des Zahnrades 45 bestimmt.
Die dargestellte Ausführungsform arbeitet auf diese Weise.
Nachstehend sei der Zählvorgang des Filmaufnahmezählers im einzelnen an Hand von Fig. 1 beschrieben.
- 19 -
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Ein Zahnrad 50 ist am oberen Teil der Transportwelle fixiert. Das Zahnrad kämmt stets mit einem Zahnrad 51.
An einer exzentrischen Stelle auf dem Zahnrad 51 ist die oben erwähnte Welle 27 für die Zufuhrsperrklinke
25 vorgesehen. Während der Drehung der Transportwelle 47, d. h. während der Drehung des Zahnrads 51 über das
Zahnrad 50 führt die Zufuhrklinke 25 eine etwa nach links und rechts hin- und hergehende Bewegung aus. Bis
zu diesem Zeitpunkt ist der Kameradeckel bereits geschlossen worden und ist dabei der Hebel 3 durch den
Teil 1 des Deckels im Uhrzeigersinn geschwenkt worden. Deshalb dreht sich die Klinke 13 im Gegenzeigersinn
unter der Wirkung der Feder 16, und der Eingriffsteil
13a der Klinke greift in das Klinkenrad 17 ein.
Mit der Gegenzeigersinndrehung der Klinke 13 bewegt sich
deren Antippende 13b nach rechts, so daß das Antippende 25a der Zufuhrklinke 25 nach rechts hochbewegt werden kann.
Unter der Wirkung der Feder 26 dreht sich die Klinke im Uhrzeigersinn und ihr Eingriffsteil 25b fällt in das
Klinkenrad 17 ein. Das Zahnrad 51 wird in bekannter und deshalb nicht näher zu beschreibender Weise durch die
Drehung der Filmtransportwalze 49 um einen Betrag gedreht, der einer Aufnahme des Films 28 entspricht, wobei die
Zufuhrklinke 25 hin- und hergehend bewegt wird. Das Klinkenrad 17 wird Zahn um Zahn im Uhrzeigersinn durch den
- 20 τ
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Eingriffsteil 25b der Klinke 25 gedreht. Im Ergebnis dieser
schrittweisen Filmzufuhr wird die AufnahmezShlscheibe 20
von der Stellung "s" in die Stellung ""." bei der Marke 24 gedreht.
Während der obigen Bewequng dreht sich die Begrenzungsscheibe 12 auf der Transportwelle 47 mehrere Male. Da der Hebel 9
durch eine Feder 52 für eine Drehung im Gegenzeigersinn vorgespannt ist, dreht sich zu diesem Zeitpunkt der Hebel 9
im Gegenzeigersinn um die Helle 8, und der Haken 9b des Hebels konmt in Kontakt mit dem Umfang 12b der Scheibe
Wenn der Haken 9b gerade der Nut 12a gegenübersteht, fällt er in letztere ein. Durch diesen Eingriff zwischen Haken 9b
und Nut 12a kann die Vorlauf-Filmzufuhr angehalten werden. Um dieses zu vermeiden und eine sichere Vorlauf-Filmzufuhr
bis zum Ort der ersten Aufnahme sicherzustellen, hat der Nocken, der mit der Zählscheibe 20 zusammenwirkt, einen
speziellen Aufbau. Der Nocken 19 trägt einen Vorsprung 19a, der mit einem Arm 9c des Hebels 9 in Berührung kommen kann,
um die oben erwähnte Gegenzeiger-Schwenkung des Hebels 9 zu verhindern. Der Vorsprung 19a beginnt aber mit der Freigabe des Arms 9c unmittelbar bevor die Nummer "1" auf der
Zählscheibe 20 der Marke 24 gegenüberzustehen kommt. Der Hebel 9 kann daher im Gegenzeigersinn schwenken, und sein
Hakenteil 9b fällt in die Nut 12a erst dann ein, wenn ein vorbestimmtes Stück des Films 28 vollständig zugeführt worden
- 21 - *>fS ι J
ist. Zu diesem Zeitpunkt wird die Filmzufuhr mechanisch abgestoppt. Während der Filmzufuhr von "s" bis "1" auf
der Zählscheibe 20, bleibt das Filmaufwickelbegrenzungsglied inaktiv. Deshalb wird der Schalter, der durch den
Arm 9a des Hebels bis zu diesem Zeitpunkt eingeschaltet war, nunmehr ausgeschaltet, und die Motorsteuerschaltung
185 unterbricht die Stromzufuhr zum Motor 30. Auf diese Heise ist die Vorlauf-Filmzufuhr verfollständigt.
Die Funktion des Hebels 53 sei nachstehend beschrieben. Der Hebel 53 steht unter der Kraft einer Feder 55, die
ihn im Uhrzeigersinn um die Achse 54 zu drehen sucht. Der Hebel 53 hat auf seiner Oberseite einen Zapfen 53b. Der
Zapfen steht in Kontakt mit dem Umfang der Scheibe 12. Das Ende 53a des Hebels 53 vermag mit dem Ende 9a des
Hebels 9 zu dessen Blockierung nur dann zusammenzuwirken, wenn der Zapfen 53b in Kontakt mit dem vertieften Teil 12c
des Umfangs der Scheibe 12 steht. Die Größe des Endteils 53a des Hebels 53 ist so bestimmt, daß das Ende 9d des
Hebels 9 nur dann blockiert wird, wenn der Hebel 9 um einen ausreichend großen Winkel im Uhrzeigersinn gedreht
wird.
Der ausreichend große Drehwinkel des Hebels 9 wird erhalten, wenn der Hebel infolge seines Eingriffs zwischen seinem Arn
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9a und dem Zapfen 3a auf dem Hebel 3 zu dem Zeitpunkt gedreht wird, wenn der Kameradeckel geöffnet wird und
wenn der Zapfen 9e auf dem Hebel 9 durch das Ende eines Zwischenhebels 56 gestoßen wird, wenn der Hebel 56 wie
noch beschrieben wird, im Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Wenn der Haken 9b in Eingriff mit dem Umfang 12b der
Scheibe 12 steht, ist der Uhrzeigersinn-Drehwinkel des Hebels 9 klein, das Ende 53a des Hebels 53 kann daher
nicht mit dem Ende 9d des Hebels 9 in Eingriff treten. Der Hebel 9 vermag im Gegenzeigersinn zu rotieren, wobei
sein Hakenteil 9b in Kontakt mit dem Umfangsgebiet 12b der Scheibe 12 steht, ohne durch den Hebel 53 angehalten
zu werden, wonach der Hakenteil 9b in die Nut 12a der
Scheibe 12 eintritt.
Während des obigen Vorlauf-Filmzufuhrschrittes werden
der Blendenkopplungshebel 79, das Verschlußöffnungsblatt 115, das Verschlußschließblatt 1151 und der vom
Halterahmen 132 getragene Schnellrückkehr-Spiegel nicht angetrieben. Der Betrieb dieser Elemente wird später
beschrieben.
Es seien nun der Bildaufnähmevorgang und der nachfolgende
FilmaufWickelvorgang beschrieben.
- 23 -
:.:'3396
Wiederum wird die Taste 100 niedergedrückt, wodurch der
Tastschalter 11 eingeschaltet wird. Da der Schalter 10 zu diesem Zeitpunkt ausgeschaltet ist, veranlaßt die
Motorsteuerschaltung 195, daß der Motor 30 in Pfeilrichtung zu drehen beginnt (Vorwärtsrichtung). Hierdurch
drehen sich das Ritzel 92 und die Schnecke 58, die auf der Motorwelle 31 befestigt sind. Das mit dem Ritzel 32
kämmende Zahnrad 33 und die Zahnräder 59 und 60, die in Eingriff mit der Schnecke 58 stehen, werden in der angegebenen
Pfeilrichtung gedreht. Zu Erläuterungszwecken wird das mit den kämmenden Zahnrädern 32 und 33 gekoppelt
bewegte System als das Filmzufuhrsystem bezeichnet. Die Wirkungsweise des Filmzufuhrsystems ist folgende.
Die Drehung der Motorwelle 31 wird in eine geeignete Umdrehungszahl
und ein geeignetes Drehmoment über den oben beschriebenen Reduktionsgetriebezug umgesetzt und dreht
das Zahnrad 37 in Pfeilrichtung. Die Welle 38, auf der das Zahnrad 37 sitzt, wird daher ebenfalls gedreht. Auch die
drehungsbegrenzende 61 und die Filmzufuhr scheibe 39 auf
derselben Welle 38 beginnen mit einer Drehung in Pfeilrichtung. Die Scheibe 61 hat einen am Umfang angeordneten
Eingriffsteil 61a. Eine Klinke 62 zum Blockieren des Spiegels gegen eine Aufwärtsbewegung steht in Kontakt
mit dem Umfang der Scheibe 61 unter der Vorspannkraft einer Feder, die die Klinke im Gegenzeigersinn zu drehen
- 24 -
sucht. Wenn die Scheibe 61 um einen gewissen vorbestimmten Drehwinkel, beginnend aus der in Fig. 1 dargestellten
Stellung heraus, gedreht wird, tritt die Klinke 62 in Eingriff mit dem Eingriffsteil 61a der Scheibe um diese
an einem weiteren Drehen zu hindern. Dieses dient als ein Anschlag für das später zu beschreibende Blendenantriebssystem,
Spiegelantriebssystem und Verschlußspannsystem. Die Filmzufuhrscheibe 39, die auf derselben Welle 38 sitzt,
hat einen Vorsprung 39a. Zu Beginn eines Aufnähmevorgangs
steht der Vorsprung in Eingriff mit dem Hakenteil 40a der Filmzufuhrklinke 40. Mit der Uhrzeigersinn-Drehung der
Scheibe 39 wird der Vorsprung 39a vom Eingriff mit der Klinke 40 abgehoben. Deshalb wird die Uhrzeigers inn-Drehung ll
der Scheibe 39 nicht auf die Klinke 40 übertragen. FoIg^-
lich werden bei diesem Vorgang das Zahnrad 42 und die
diesem nachgeschalteten Elemente sämtlich nicht in Drehung versetzt und bleiben im Unterschied zu der oben be-r
schriebenen Vorlauf-Filmzufuhr still stehen. Da sich das
Zahnrad 42 und alle nachgeschalteten Elemente nicht drehen, erfolgt während dieses Vorganges keine Filmzufuhr. |
Im Verlauf der vorstehenden Uhrzeigersinn-Drehung, stößt
der Zapfen 37a auf dem Zahnrad 37 gegen den Arm 65a eines Hebels 65, um die Begrenzung beim Filmaufwickeln zu entfernen.
Hierdurch wird der Begrenzungs-Aufhebungshebel 65
ti im Gegenzeigersinn um eine Achse 67 gegen die Vorspannkraft
'£ einer Feder 66 gedreht. Jedoch bewegt sich zu dieser Zeit
ti. ein Zapfen 68 auf einem weiteren Arm des Hebels 65 vom
Ende 56a des Zwischenhebels 56 weg, der Zwischenhebel 56 wir daher durch die Drehung des Hebels 65 nicht beeinflußt.
Da der Hebel 56 durch den Hebel 65 nicht gedreht wird und da der Hebel 9 durch den H'.;bel 56 ebenfalls nicht gedreht
wird, bleibt die Begrenzung für das Filmaufwickeln aktiv, obgleich der Begrenzungs-Aufhebungshebel 65 im Gegenzeigersinn
geschwenkt wird.
Das gekoppelt mit dem kämmenden Zahnrädern 58 und 59 bewegte System ist nachstehend als Blendenantriebssystem bezeichnet.
Dessen Wirkungsweise ist folgende.
Durch die Vorwärtsdrehung des Motors 30 dreht sich das Zahnrad
59 in Pfeilrichtung, Mit der Drehung des Zahnrads 59 dreht sich die Welle 69, auf der das Zahnrad 59 befestigt ist,
in der gleichen Richtu-.g mit, ebenso ein Zahnrad 70, ein
Nocken 71 und ein Magnetrücksetznocken 72. Da aber die Uhrzeigersinn-Drehung der Begrenzungsscheibe im Filmzufuhrsystem
durch die Sperrklinke 62 begrenzt ist, ist die Drehung des Motors 31 durch den Getriebezug begrenzt.
Aus diesem Grund ist die Uhrzeigersinn-Drehung der vorstehend erwähnten Welle 69 auf einem vorbestimmten Dreh-
18/19
-26. ^: ϊ 3
Winkelbereich begrenzt.
Unmittelbar nach Beginn der Uhrzeigersinn-Drehung der Welle 69, und zwar beginnend aus der in Fig. 1 dargestellten Drehstellung,
entfernt der Rücksetznocken 72 den Federdruck einer Feder 73. Hierauf folgend, stößt das Vorderende 71a des
Nockens 71 gegen ein Ende 102a eines Freigabehebels 102. Der Hebel 102 kann sich aber nicht um einen Zapfen 73, der
auf einem Haltehebel 75 sitzt, im Gegenzeiger: inn drehen. Der Grund hierfür ist der, daß ein weiterer Arm 102b des
Hebels 102 in Kontakt mit einem auf dem Hebel 75 befestigten Zapfen 74 steht. Deshalb wird der Hebel 102 im Gegenzeigersinn
um einen Zapfen 77 zusammen mit dem Hebel 75 gegen die Kraft einer Feder 76 gedreht.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist ein Hebel 79, der
mit dem Abblendmechanismus des Objektivtubus 78 gekoppelt ist, nach unten vorgespannt. Der Hebel 79 legt sich gegen
das freie Ende 80a eines Blendenregulierhebels 80, um die
Abwärtsbewegung des Hebels 79 zu verhindern. In dieser Stellung hat die Blende ihren größten Wert. Ein Zapfen 81
auf dem Hebel 80 steht im Eingriff mit dem Hakenteil 75a des Hebels 75. Wenn der Hebel 75 wie beschrieben im Gegen·^
Uhrzeigersinn geschwenkt wird, kommt der Zapfen 81 vom Hakenteil 75a des Hebels 75 frei. Sonach vermag sich unter
der Wirkung des Hebels 79 und der Feder 72 der Hebel 80 im Uhrzeigersinn um die Achse 84 zu drehen, wobei das
freie Ende sich nach unten bewegt. Von diesem Zeitpunkt ab dreht sich der Hebel 80 im Uhrzeigersinn um die Drehachse
84, und zwar dem Nocken 71, der nunmehr in Kontakt mit einem weiteren Zapfen 83 auf dem Hebel 80 steht,
folgend. Wenn der Nocken 71 seine Uhrzeigersinn-Drehung aus der in Fig. 1 dargestellten Drehstellung heraus beginnt,
verringert sich sein Nockenhub mit zunehmender Drehung allmählich und das freie Ende 80a des Hebels 80, das vom
Hebel 79 berührt wird, bewegt sich allmählich nach unten, um die Blende abzublenden.
Die durch das Objektiv gegangene Lichtmenge wird an einer Fotoempfängereinheit 181 (Fig. 6) gemessen. Wenn die
gemessene Lichtmenge den richtigen, aus den gegebenen Daten der eingestellten Belichtungszeit, Filmempfindlichkeit
usw. errechneten Wert erreicht, führt die B.\.endensteuer<schaltung
182 einer Spule 85 Strom zu. Bis zu diesem Zeitpunkt hält ein Permanentmagnet 86 einen Anker 88 auf
einem Joch 87 magnetisch angezogen. Auf die Stromzufuhr zur Spule 85 hin, wird die Anziehungskraft für einen Moment
reduziert, und die Vorspannkraft der Feder 89 überwindet die restliche Anziehungskraft. Folglich wird eine Blenden*-
blockierklinke 90, auf der der Anker 88 fixiert ist, im
3213396
Gegenzeigersinn um eine Schwenkachse 91 unter der Wirkung |i
der Feder 89 geschwenkt. Der Blockierteil 90a der Klinke 9 kommt in Eingriff mit einem Übersetzungsgetriebezug 93,
um diesen gegen Drehung zu blockieren. Der Vergrößerungsgetriebezug
93 setzt sich aus Zahnrädern 93a, 93b und 93b zusammen. Das Zahnrad 93c ist mit dem Hebel 80 einteilig
verbunden. Deshalb wird die Drehung des Hebels 80 abge*·
stoppt und dadurch ein Blendenwert für die geeignetste Belichtung eingestellt. Der Übersetzungsgetriebezug 93 dient
zur Erhöhung des Auflösungsvermögens der Blendenwerteinstellung und dadurch zur Verbesserung der Genauigkeit der
Blendenwerteinstellung.
Das mit den kämmenden Zahnrädern 58 und 60 gekoppelte System wird nachstehend als Verschlußspannsystem bezeichnet.
Die Betätigung des Verschlußspannsystems während er Betätigung der anderen Systeme sei nachstehend beschrieben.
Mit der Drehung des Motors in Vorwärtsrichtung und gleichzeitig mit der Drehung des Zahnrads 59 beginnt das Zahnrad
60 mit einer Drehung in Pfeilrichtung. Die Welle 105, auf der das Zahnrad 60 befestigt ist und"ein ebenfalls auf der
Welle 5 befestigtes Zahnrad 106 drehen sich ebenfalls im Gegenzeigersinn. Ein mit dem Zahnrad 106 kämmendes Zahnrad
107 dreht sich im Uhrzeigersinn. Ein öffnungsblatt-Spannzahnrad
109, das mit dem Zahnrad 107 über eine Welle 108
- 29
ein einteiliges Ganzes bildet, dreht sich ebenfalls im Uhrzeigersinn.
Während der Uhrzeigersinn-Drehung kommt das Zahnrad 109 in Eingriff mit einem Sektorzahnrad 110, und dieser Eingriff
bleibt eine gewisse Zeit lang bestehen, während der das Sektorzahnrad 110 im Gegenzeigersinn gedreht wird;
Am Ende des Sektors hört der Eingriff zwischen den Zahnrädern 109 und 110 auf, wonach sich nur noch das Zahnrad
109 im Uhrzeigersinn weiterdreht. Die Uhrzeigersinn-Drehung
des Zahnrades 109 wird abgestoppt, wenn die Drehungsbegrenzungsscheibe 61 im Filmzufuhrsystem und die
Sperrklinke 62 in Eingriff miteinander kommen.
Andererseits kehrt das vom Spannzahnrad 109 abgekommene Sektorzahnrad 110 in die in Fig, 1 dargestellte Stellung
unter der Einwirkung einer Feder 111 zurück. Auf diese
Weise dreht sich das Sektorzahnrad 110 zunächst im Gegenzeigersinn um einen Zapfen 112, der von einem Arm 113
vorsteht. Während der Drehung des Zahnrades 110 wird der hiermit koaxial montierte Arm 113 im Gegenzeigersinn
durch einen Zapfen 114 am einen Ende des Sektorzahnrads
110 gedreht. Der Hakenteil 113a des Arms wird in eine
Eingriffsposition mit einer Klinke 116 gebracht. Das
Sektorzahnrad 110 hat einen weiteren Zapfen 117. Mit der
Gegenzeigersinn-Drehung des Zahnrades 110 stößt der
96
115' ist ein Schließblatt und 107* ist ein dem obigen Zahnrad
107 entsprechendes Zahnrad. Der Mechanismus zum Spannen des Schließblattes 1151 ist im wesentlichen der gleiche wie
der vorstehend beschriebene Öffnungsblatt-Spannmechanismus. Die Glieder des Verschlußblatt-Spannmechanismus entsprechen
denen des vorstehend beschriebenen Öffnungsblatt-Spannmechanismus funktionell und sind mit ähnlichen, mit Strichen
versehenen Bezugszeichen versehen. Die Wirkungsweise des Schließblatt-Spannmechanismus von der Drehung des Zahnrads
107 in Pfeilrichtung ab bis zur Vervollständigung der Vor-
Zapfen 117 gegen eine Feder 118, durch die die Klinke 116
im Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Die Klinke 116 hat .einen I
hieran befestigten Anker 119. Mit der Uhrzeigersinn-Drehung
der Klinke 116 wird der Anker 119 gegen ein Joch 120 gedrängt.
Danach wird der Anker am Joch durch die Anziehungskraft eines Permanentmagneten 136 gegen die Kraft einer
Feder 137 gehalten. In dieser angezogenen Stellung der Klinke 116 wird der Eingriff zwischen dem Haken 116a
der Klinke 116 und dem Haken 113a des Arms 113 gegen die
Kraft einer nicht dargestellten öffnungsblatt^-Antriebsfeder
gehalten. Sonach ist das System in der für einen Öffnungsblatt-Ablauf vollständig vorbereiteten Stellung,
Mit 123 ist ein Teilarm bezeichnet, der mit dem Arm 113 zum Halten des Öffnungsblattes 115 zusammenarbeitet.
- 31 -
bereitung eines Schließblattablaufs ist genau die gleiche wie die vorstehend beschriebene Wirkungsweise des öffnungsblatt-Spannmechanismus.
Die Wirkungsweise des Schließblatt-Spannmechanismus braucht daher nicht weiter beschrieben
zu werden.
Der vorstehend beschriebene Verschlußspannvorgang ist ein
Beispiel bekannter VerschlußSpannvorgänge. Dieses Verschlußspannen
wird hauptsächlich während der Betriebszeit für das Abblenden der Blende ausgeführt. Mit anderen Worten, die
Wirkung einer Geschwindigkeitsreduktion zur Verbesserung der Genauigkeit der Blendensteuerung wird durch das Verschlußspannen
selber erreicht, die oben beschriebenen Vorgänge sind diejenigen, die während der Vorwärtsdrehung des Motors
30 abzulaufen haben.
Während des oben erwähnten Abblendvorgangs fährt eine Welle 125 ebenfalls fort, sich im Uhrzeigersinn zu drehen, weil
die Zahnräder 70 und 124 dauernd miteinander kämmen. Die Welle 125 dient für den Antrieb des Klappspiegels. Im Hinblick
auf die Kosten ebenso auch auf die Anordnung der Teile ist es generell bevorzugt, die Lichtmeßeinheit 181 optisch
hinter dem Reflexspiegel bezüglich des Objektivs anzuordnen. Bei einer solchen Anordnung ist es unerwünscht, den
Spiegel während der Lichtmessung zu bewegen. Aus diesem Grund
ist die Kamera zweckmäßig so entworfen, daß zwischen dem Abblenden und dem Spiegelhochklappen eine Zeitdifferenz
vorgesehen wird und der Klappspiegel nach Beendigung der Blendeneinstellung hochgeklappt wird. Bei der dargestellten
Ausführungsforra wird dieses Erfordernis durch folgenden Mechanismus erfüllt.
Mit der Gegenuhrzeigersinn-Drehung der Welle 125 dreht sich ein erster Arm 126 auf der Welle ebenfalls im Gegenzeigersinn.
Der Arm 126 hat an seinem freien Ende einen Zapfen 127. Der Zapfen dreht sich ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn um die
Welle 125. Auf dem Zapfen 127 ist ein zweiter Arm 128 drehbar gelagert. Mit der Gegenzeigersinn-Drehung des Zapfens
127 wird das vordere Ende 128a des zweiten Arms 128 von der Stellung in Fig. 1 aus nach links bewegt. Der zweite Arm
hat einen Zapfen 129 an seinem Grundteil 128b. Der Zapfen 129 ist von einem halbkreisförmigen Hülsenteil 126a halb
umschlossen, das vom ersten Arm 126 vorsteht. Deshalb kann, obgleich sich das vordere Endteil 128 des zweiten Arms nach
links bewegt, der Zapfen 129 am Basisteil 128b nicht nach links gehen und wird stattdessen durch das Halbhülsenteil
126a des ersten Arms in Stellung gehalten. Folglich dreht sich der zweite Arm 128 zusammen mit dem ersten Arm 126
im Gegenzeigersinn um die Welle 125. Ein dritter Arm 130» der auf einem Zapfen 129 schwenkbar gelagert ist, bleibt
• ·
unbeweglich. Die Länge der Arme 126 und 128 sowie die Form
!· der Halboffenen Hülse 126a sind so gewählt, daß die Welle
125 und der Schwenkzapfen 129 koaxial sind. Deshalb dreht
sich der Spiegelhalterahmen 132, der mit dem dritten Arm Ober einen Zapfen 131 verbunden ist, nicht um seine Drehachse
64 während dieser Betriebsphase.
Nachdem sich die Welle 125 um einen gewissen Drehwinkel gedreht hat, wie dieser zum Abblenden der Blendenöffnung
erforderlich ist (etwa 180°), fängt der Klinkenteil 133a
einer Blattfeder 133, die am dritten Arm 130 befestigt ist, den zweiten Arm 128, so daß der zweite und der dritte
Arm 128 und 130 in Eingriff miteinander kommen, wie dieses in Fig. 4 dargestellt ist. Ab diesem Zeitpunkt wirken daher
die beiden Arme 128 und 130 wie ein einziger Arm und funktionieren als ein Stab. Der erste Arm funktioniert als
eine um die Welle 125 drehende Kurbel und der Zapfen 127 funktioniert als Kurbenzapfen. Als Ergebnis dieser Kurbelbewegung,
wird der Halterahmen 132 hochgehoben. Zu diesem Zeitpunkt ist die Bewegung des Zapfens 129 nicht begrenzt,
und zwar wegen der halboffenen Struktur des Halbhülsenteils 126a. Kurz gesagt, bleibt der Halterahmen 123 während der
ersten Halbdrehung der Welle 125 stationär und wird während
der zweiten Halbdrehung der Welle nach oben bewegt.
26
- 34 -
Das übersetzungsverhältnis von Zahnrad 70 zu Zahnrad 124
ist so bestimmt, daß sich der erste Arm 126 nach oben in ■
eine Stellungdrehen kann, in der der erste Arm nahezu mit | dem zweiten und dem dritten Arm 128 und 130 ausgerichtet
ist. Dieses ist der Fall, wenn die Drehungsbegrenzungsscheibe 61 und die Sperrklinke 62 des Filmzufuhrsystems
in Eingriff miteinander kommen.
Fig. 5 zeigt den Spiegel in der angehobenen Stellung. In dieser Stellung stößt ein mit dem Rahmen 132 einteilig
ausgebildeter Arm 132a gegen einen Spiegelstopschalter 134 und schaltet diesen ein. Ansprechend auf das Stopsignal
stoppt die Steuerschaltung 135 den Motor 30. Obgleich nicht dargestellt, ist der Motor 30 mit einem Rutschkupplungsmechanismus
versehen, so daß der Motor durchrutschen kann, wenn die Motordrehung durch eine äußere Kraft abgestoppt
wird. Ein solcher Rutschkupplungsmechanismus ist allgemein als Zubehörmechanismus für motorgetriebene Kameras bekannt
und braucht nicht weiter beschrieben zu werden.
Die Arme 128 und 130 können in der Richtung nachgeben, um
die Achse 129 nach rechts zu bewegen, wenn sie in der in Fig. 5 dargestellten Stellung lange Zeit gehalten werden.
Um die Möglichkeit eines solchen nachgebenden Krümmens zu verhindern, ist es wünschenswert, die Blattfeder 113 mit
einer solchen Vorspannkraft zu versehen, daß sie gegen die
JL
Hinterseite des zweiten Arms 128 drückt. Hierdurch entsteht eine Reibungskraft zwischen der Hinterseite des zweiten Arms
und der Oberfläche der Blattfeder, was bewirkt, daß eine Verkrümmung
der Arme vermieden wird.
Auf die vorstehend beschriebene Weise wird also der Reflexspiegel aus dem Strahlengang herausgeschwenkt, nachdem die
Blende auf einen gewünschten Wert von der Offenblendenstellung aus abgeblendet worden ist. Die Vorrichtung ist nunmehr in der
verschlußauslösungsbereiten Stellung.
Zur Betätigung des Verschlusses wird in guter Zeitsteuerung der Spule 135 Strom zugeführt. Hierdurch wird die Anziehungskraft
des Permanentmagneten 136 einen Moment lang reduziert, und die Kraft der Feder 137 überwindet die Anziehungskraft,
die den Anker 119 am Joch 120 hält. Die Klinke 116 beginnt unter der Einwirkung der Feder sich im Gegenuhrzeigersinn
zu drehen, und der Hakenteil 113a des Arms 113 löst sich vom
Hakenteil 116a der Klinke 116. Das Öffnungsblatt 115 beginnt
daher mit seinem Ablauf unter der Einwirkung einer Öffnungsblatt-Antriebsfeder (nicht dargestellt). Hierauf
folgend und in entsprechender Zeitsteuerung zum Erhalt der eingestellten Belichtungszeit, wird der Spule 135· Strom
zugeführt. Das Schließblatt 1151 beginnt dann in derselben
Weise wie vorher das Öffnungsblatt mit seinem Ablauf. Am
ein Arm 113'a des Hebels 113* in Kontakt mit dem Schalter
138, um diesen einzuschalten. |
Ansprechend auf das Signal des Schalters 138, kehrt die
Steuerschaltung 185 den Motor 30 sofort oder nach einer geeigneten Zeitverzögerung in der Drehrichtung um. Der
Motor 30 beginnt daher mit einer Drehung entgegen der Pfeilrichtung in Fig. 1. Mit der Motordrehung in Rückwärtsrichtung wird der Spiegel in seine Arbeitsposition zurücküberführt und die Blende auf ihren Maximalwert wieder
geöffnet. Alle Teile der Vorrichtung werden in die in Fig. dargestellte Position rücküberführt.
Die Rückkehr des Spiegels, das Herunterklappen, wird wie folgt durchgeführt.
Wenn der Motor 30 rückwärtsdreht, dreht sich das Zahnrad im Gegenzeigersinn. Diese Drehung des Zahnrads 59 wird auf
die Zahnräder 70 und 124 übertragen, um die Helle 125 und den ersten Arm 126 im Uhrzeigersinn zu drehen. Daher werden
der zweite und der dritte Arm 128,130 nach unten gezogen, so daß der Spiegelrahmen 132 aus der hochgeklappten Stellung
(Fig. 5) nach unten schwenkt. Wenn sich der herste Arm 126 bis in die abwärts weisende Stellung gedreht hat, fängt sein
·· ■ 2219396
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halboffener Hülsenteil 126a den Zapfen 129. Ab da führen der erste und der zweite Arm 126, 128 eine koaxiale Bewegung
um die Welle 125 aus und werden in die in Fig. 1 dargestellte
Stellung rücküberführt. Der Rahmen 132 wird dabei nicht mehr bewegt. Während des Spiegelrückkehrvorgangs bewegt sich daher
der Rahmen 132 während der ersten halben Uhrzeigersinn-Drehung der Welle 125 und ve.'bleibt stationär während der
zweiten Halbdrehung. Selbst wenn die Welle 125 im Uhrzeigersinn viele Male in dieser Stellung dreht, bleibt der Rahmen
132 stationär. Der Klinkenteil 133a der Blattfeder 133 hat einen verjüngten Teil 133b auf der Rückseite des Klinkenteils.
Wegen des verjüngten Teils 133b kann sich der Klinkenteil 133a verschieben und vom zweiten Arm 138 freikommen, wenn er in
Kontakt mit der Blattfeder 133 kommt. Der dritte Arm 130 wird daher in der dargestellten Stellung nie in Drehung versetzt,
und der Rahmen 132 bleibt stationär unabhängig davon, wie oft die Welle 125 in der dargestellten Stellung noch im
Uhrzeigersinn gedreht werden mag.
Die Blende wird.in folgender Weise geöffnet.
Mit der Gegenuhrzeigersinn-Drehung des Zahnrades 59 dreht sich auch der Blendenstellnocken 71 im Gegenuhrzeigersinn,
wobei sein Nockenhub allmählich zunimmt. Demgemäß wirider
Zapfen 83 nach oben bewegt, und der Blendensteuerhebel 80 wird im Uhrzeigersinn geschwenkt, um den Hebel 79 nach oben
zu bewegen. Sonach wird die Blende des Objektivs 78 auf ihren größen Wert geöffnet. Mit der Gegenuhrzeigersinn-Drehung
des Hebels 80 dreht sich der Haltehebel 75 im Uhrzeigersinn durch die Kraft der Feder 76. Der Hakenteil
75a hält den Zapfen 81 des Hebels 80, um den Offenblendenzustand
aufrechtzuhalten. Wenn der Nocken 71 im
Uhrzeigersinn gedreht wird, stößt sein Ende 71a das Ende 102a des Auslösehebels 102 nach oben. Diese Bewegung verursacht
aber nicht, daß sich der Hebel 75 im Gegenuhrzeigersinn dreht. Es wird nur der Hebel 102 im Uhrzeigersinn
gegen die Kraft der Feder 141 gedreht. Deshalb bleibt die Blende im voll geöffneten Zustand, unabhängig davon
wie oft der Nocken 71 noch im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden mag.
Mit der Gegenuhrzeigersinn-Drehung des Hebels 80 dreht sich auch der Übersetzungsgetriebezug 93. In dieser Drehrichtung
sperrt der Klinkenteil 90a der Sperrklinke 90 das Zahnrad nicht gegen Drehung, und zwar wegen der speziell gewählten
Form des Klinkenteils 90a. Wenn das von diesem Teil erzeugte Geräusch, ebenso die hierdurch erzeugte Belastung, ein
Problem aufwerfen sollte, dann ist es zweckmäßig, die Sperrklinke 90 im Uhrzeigersinn vom Zahnrad 93a zu einem geeignet
späteren Zeitpunkt wegzudrehen, und zwar nachdem die Bildaufnahme erfolgt ist und bevor die Blende in ihren Offenzustand
- 39 -
zurückkehrt. Während der Gegenuhrzeigersinn-Drehung des Zahnrads 59 und damit auch der Welle 69 dreht sich der
Nocken 72 ebenfalls in derselben Richtung. Im Verlauf dieser Drehung stößt der Nocken 72 gegen die Feder 73, wodurch
der Anker 88 in Kontakt mit dem Joch 87 kommt, der den Anker durch die magnetische Anziehungskraft in Stellung
hält.
Auf diese Weise wird beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Motor 30 nach einer Belichtung in der Drehrichtung umgesteuert,
um die Welle 69 im Gegenzeigersinn zu drehen, wodurch der Spiegel in die Arbeitsstellung, d. h. in den
optischen Strahlengang zurückgeschwenkt wird und die Objektivblende in den voll geöffneten Zustand rücküberführt
wird. Der Motor kann in der Rückwärtsrichtung weiter drehen, während die obige Stellung der Vorrichtung beibehalten wird.
Die Wirkungsweise des Verschlußspannsystems nach einer Belichtung ist die folgende.
Mit Beginn der Rückwärtsdrehung des Motors 30 nach einer Belichtung beginnt das Zahnrad 60 entgegen der Pfeilrichtung
zu rotieren, um das Spannzahnrad 109 im Gegenzeigersinn zu drehen. Nach einem Eingriff mit dem Sektorzahnrad 110 dreht
das Spannzahnrad 109 das Sektorzahnrad 110 im Uhrzeigersinn
um die Achse 112 gegen die Kraft der Feder 111. In dieser
Drehrichtung bewegt sich der Zapfen 114 auf dem Zahnrad 110
vom Arm 113 weg. Deshalb bleibt der Arm 113 stationär. In
ähnlicher Weise bleibt der Arm 113» stationär.
Nach Freikommen Ces SpannZahnrades 109 vom Sektorzahnrad
110 wird letzteres durch die Feder 111 im Gegenzeigersinn
geschwenkt und in die in Fig. 1 dargestellte Stellung zurückgedreht. Auf dieselbe Weise wird auch das Sektorzahnrad
1101 in die Ausgangsposition durch die Wirkung der
Feder 111' zurückgedreht. Das Verschlußspannsystem spricht dann nicht mehr auf die weitere Rückwärtsdrehung des
Motors 30 an, unabhängig wie lange dieser noch rückwärts laufen sollte.
Die Wirkungsweise des Filmzufuhrsystems nach einer Belichtung
ist die folgende.
Nach der Belichtung dreht sich der Motor 30 und damit auch das Ritzel 32 rückwärts. Das Zahnrad 37 wird über den Untersetzungsgetriebezug
im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Der Zapfen 37a des Zahnrads 37 stößt gegen den Arm 65a des Hebels 65
um diesen im Uhrzeigersinn zu schwenken. Der Zapfen 68, der vom anderen Arm des Hebels 65 herabläuft, stößt gegen den
Arm 56a des Zwischenhebels 60, um diesen im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Als Folge hiervon stößt der andere Arm 56b
r> 41 -
des Hebels 56 gegen den Zapfen 9e am einen Ende des Hebels 9, um diesen im Uhrzeigersinn zu drehen. Mit dieser Uhrzeigersinn-Drehung
des Hebels 9 wird der Hakenteil 9b aus der Nut 12a der Begrenzungsscheibe 12 abgehoben. Dadurch wird diese
drehbar. Auf diese Wexse kann die Begrenzung des Filmauf *-
wickelns durch die Drehung des Motors sicher aufgehoben werden. Dieser, von der Aufwickelbegrenzung freigesetzte
Zustand wird durch den Eingriff zwischen dem Vorderende 9d des Hebels 9 und dem Vorderende 53a des Hebels 53 aufrechterhalten.
Mit der erwähnten Gegenuhrzeigersinn-Drehung des Zahnrades 37, beginnt die Drehungsbegrenzungsscheibe 61 mit einer
Gegenuhrzeigersinn^Drehung aus der Eingriffsstellung mit der
Sperrklinke 62 heraus, wobei auch die Filmzufuhrscheibe 39 in derselben Richtung gedreht wird. Wenn der Vorsprung 39a
auf der Scheibe 39 und der Hakenteil 40a der Filmzufuhrklinke 40 in Eingriff kommen (Fig. 1), dann beginnt das
Zahnrad 42 mit einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn. Mit der Drehung des Zahnradr 42 dreht sich die Spule 29 in
Pfeilrichtung Ober den Reibungsmechanismus 43. Die Drehung des Zahnrads 42 wird auch auf die Zahnräder 44 und 45 über*·
tragen. Die Transportwelle 47 dreht sich im Gegenzeigersinn wegen des Eingriffs zwischen dem Schlitz 45a und dem
Zapfen 47a. Der Film wird daher vortransportiert.
33/34
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Kurze Zeit nach Beginn der Filmzufuhr verläßt der vertiefte Teil 12c der Scheibe 12 den Zapfen 53b auf dem Haltehebel 53,
und stattdessen kommt der Teil 12b, der maximalen Außendurchmesser
hat, in Kontakt mit dem Zapfen 53b wodurch der Hebel 53 um die Achse 54 unter der Wirkung der Feder 55
geschwenkt wird, um das Ende 9d des Hebels 9 freizugeben. Hierdurch wird die von der Aufwickelbegrenzung freigesetzte
Stellung wieder aufgehoben. Unter der Wirkung der Feder 52 dreht sich der Hebel 9 im Gegenuhrzeigersinn, und der
Hakenteil 9b des Hebels kommt in Kontakt mit dem Teil 12b maximalen Durchmessers der Begrenzungsscheibe 12.
Während der Drehung der Scheibe 12 kommt deren Nut 12a
gegenüber dem Zapfen 53b des Hebels 53 zu liegen. Der Zapfen 53b tritt jedoch in die Nut 12a nicht ein, um die Begrenzungsscheibe
12 gegen Drehung zu blockieren. Der Grund hierfür ist der, daß der Zapfen 53b rund ist und die Uhrzeigersinn-Drehung
des Haltehebels 53 durch das Endteil 9d des Hebels 9 innerhalb eines begrenzten Bereichs begrenzt ist.
Wenn sich die Scheibe 12 bis in die Stellung gedreht hat,
in der die Nut 12a dem Haken 9b des Hebels 9 gegenüber^
steht, tritt der Haken in die Nut ein, um die Scheibe gegen Drehung zu blockieren. Sonach wird die Filmzufuhr
abgestoppt, und das Filmaufwickeln entsprechend einem
*'32*i 9396
Aufnahme-Filmstück ist zu diesem Zeitpunkt vervollständigt. Gleichzeitig stößt der Arm 9a des drehenden Hebels 9 ,gegen
den Kontakt des Schalters 10, um diesen auszuschalten.
Ansprechend auf dieses Signal stoppt die Motorsteuerschaltung 135 die Rückwärtsdrehung des Motors 30.
Während des obigen Vorgangs fahren die Zahnräder 50 und 51 auf der Transportwelle 47 fort, sich zu drehen. Die Zufuhr.-!-
klinke 25 bewegt sich nach links, um das Klinkenrad 17 um einen Zahnbetrag durch den Klinkenteil 25b vorzuschieben.
Hierdurch wird die Aufnahmezählscheibe 20 um eine Nummer
gegenüber der Markierung 24 weitergedreht. Bei der Rückkehr der Zuführklinke 25 nach rechts, verhindert der Eingriffsteil 13a der Sperrklinke 13, daß das Klinkenrad 17 sich
nach rückwärts dreht.
gegenüber der Markierung 24 weitergedreht. Bei der Rückkehr der Zuführklinke 25 nach rechts, verhindert der Eingriffsteil 13a der Sperrklinke 13, daß das Klinkenrad 17 sich
nach rückwärts dreht.
Während des vorstehend beschriebenen Filmzufuhrvorgangs
laufen das Blendenantriebssystem, das Verschlußspannsystem und das Spiegelantriebssystem sämtlich leer mit.
laufen das Blendenantriebssystem, das Verschlußspannsystem und das Spiegelantriebssystem sämtlich leer mit.
Die obige Abfolge der einzelnen Vorgänge für eine Bildaufnahme und Filmzufuhr wird bei jeder Bildaufnahme wiederholt, die
durch Niederdrücken der Taste 100 eingeleitet wird.
- 44 -
Nachdem alle Aufnahmen eines Films belichtet worden sind, wird der Film zurückgespult. Das Filmrückspulen geschieht
wie folgt.
Die Bedienungsperson drückt den Rückspulknopf 7 nach oben. Hierdurch wird die normalerweise nach unten vorgespannte
Transportwelle 47 nach oben gedrückt. Das Ende 6b des Haltehebels 6, der unter der Vorspannkraft einer Feder 139 steht,
hintergreift den abgestuften Teil 7a des Druckknopfs 7, um die Transportwelle 47 in der angehobenen Stellung zu halten.
Der Zapfen 47a am oberen Ende der Transportwelle 47 wird dadurch nach oben bewegt und tritt aus dem Schlitz 45a des
Zahnrads 45 aus. Die Transportwalze 49 und die Transportwelle 47 können nun unabhängig vom Zahnrad 45 und den hiermit
kämmenden Zahnrädern 44 und 42 rotieren.
Da das Zahnrad 50 auf der Welle 47 befestigt ist, wird das Zahnrad 50 zusammen mit der angehoben. Im Verlauf dieser
Aufwärtsbewegung des Zahnrads 50 schwenkt dessen konischer Teil 50a den Hebel 150 im Gegenzeigersinn um eine Achse
152 gegen die Vorspannkraft einer Feder 151. Die Welle 152 des Hebels 150 trägt einen weiteren hieran befestigten Hebel
153. Mit der Gegenzeigersinn-Drehung des Hebels 150 bewegt sich das freie Ende 153a des Hebels 153 in der Zeichnung nach
links.
- 45 -
Nach Hochdrücken des Rückspulknopfs 7 dreht die Bedienungsperson
einen Rückspulbetätigungshebel 155 um etwa 90° im Uhrzeigersinn. Ein hiermit Über die Welle 156 verbundener
Nocken 157 dreht sich um denselben Winkel. Eine Welle 158, die auf dem Nocken 157 unter Vorspannungskraft reitet, wird
mit der Drehung des Nockens 157 angehoben. Die Welle 158 ist durch ein Riemenrad 159 für eine Auf- und Abwärtsbewegung
über eine Schlitz-Stift-Verbindung 158a, 159a gelagert. Eine Gabel 161 ist am oberen Ende der Welle 158 vorgesehen. Wenn
die Welle 158 angehoben wird, greift die Gabel 161 in die Spule eines nicht dargestellten Filmmagazins ein. Der im
Uhrzeigersinn gedrehte Nocken 157 schaltet auch einen Schalter 162 ein. Ansprechend auf dieses Signal beginnt die Steuerschaltung
185 den Motor 30 im Uhrzeigersinn zu drehen. Die Pilmzufuhrscheibe 39 wird zusammen mit dem Zahnrad 42 im
Gegenuhrzeigersinn gedreht. Durch das nächste Hochdrücken des Rückspulknopfs 7 kommt die Pilmzufuhrscheibe 39 von
der Filmzufuhrklinke 40 frei. Wenn der ganze Film vollständig
^ aus dem Magazin entnommen worden ist, wird der Rückspulknopf
i| 7 nach oben gedrückt und das freie Ende 153a des oben er-
^ wähnten Hebels 153 wird nach links gedreht. Zu diesem Zeitpunkt
'? befindet sich der Vorsprung 40b der Filmzufuhrklinke 40 nicht
■\ immer in der Stellung gegenüber dem freien Ende 153a des
£ Hebels 153, da es nicht selten ist, daß der letzte Film*·
f aufwlckelvorgang vor dem Filmrückspulen nicht vollständig
ausgeführt werden konnte und beispielsweise in der Bewegungs-
36/37
- 46 - "
219396
phase entsprechend der Mitte einer Aufnahme angehalten wurde. Wenn jedoch die Filmzufuhrscheibe 39 im Gegenuhrzeigersinn
durch den obigen Rückspulvorgang gedreht wird, kann der Vorsprung 40b vom freien Ende 153a des
Hebels 153 innerhalb einer Umdrehung der Scheibe 39 angestoßen werden. Hierdurch bewegt sich der Hakenteil
40a der Filmzufuhrklinke nach rechts und kommt vom Vor^
sprung 39a der Filmzufuhrscheibe 39 frei. Fig. 3 zeigt diesen Außereingriffszustand der einzelnen Teile.
Andererseits drehen, da die Zahnräder 37 und 163 immer miteinander kämmen, sich die Welle 164 und das Riemenrad
165 im Uhrzeigersinn bei einer Drehung des Zahnrads 37 im Gegenuhrzeigersinn. Ein Gurt 166 läuft um die Riemenräder
165 und 159. Eine Rolle 167 sorgt für geeignete Spannung des Gurts 166 zwischen den beiden Riemenscheiben. Wenn sich
daher die Riemenscheibe 165 im Uhrzeigersinn dreht, dreht
sich auch die Riemenscheibe 158 in derselben Richtung. Hiermit dreht sich auch die Welle 158 wegen der Werkver-r
bindung ihres Zapfens 158a im Schlitz 159a. Durch die Drehung der Welle 158 wird über die Gabel 161 die Spule
im nicht dargestellten Filmmagazin gedreht, um den Film zurückzuspulen.
Wie erwähnt, ist in dieser Betriebsphase die Transportwalze 49 reversibel. Die Spule 29 ist durch den üblichen
Rutschkupplungsmechanismus 43 ebenfalls reversibel.
Nach vollständigem Rückspulen des Films schwenkt die Bedienungsperson den Rückspulhebel 155 zurück in die
in Fig. 1 dargestellte Stellung. Mit dieser Bewegung senkt sich die Gabel 161 ab und der Schalter 162 wird
ausgeschaltet. Die Steuerschaltung 185 hält den Motor
30 an. Eine Prüfklinke 189 verhindert eine Drehung des Zahnrads 42 durch die durch Eigenkrümmung des Films
28 verursachte Kraft oder während des Filmrückspulens. Auf diese Weise wird das Rückspulen des Films vervollständigt.
Danach kann die Bedienungsperson den rückseitigen Kameradeckel öffnen und das Filmmagazin entnehmen
.
Der Betrieb für Mehrfachbelichtung ist wie folgt.
Der Mehrfachbelichtungsbefehl wird der Kamera vor der ersten Belichtung gegeben, weil die Kamera immer im
Zustand des Filmzufuhrendes angehalten wird. Um den Mehrfachbelichtungsbefehl zu geben, wird ein Mehrfachbelichtungshebel
171 im Uhrzeigersinn gedreht. Hierdurch drehen sich die Welle 172 und der Hebel 173 ebenfalls im
Uhrzeigersinn mit. Das freie Ende 173a des Hebels 173 kommt in Kontakt mit einem Zapfen 174. Der im Uhrzeiger-
- 48 -
sinn drehende Hebel stößt den Arm 65b des Auslösehebels 65, um diesen im Gegenzeigersinn gegen die Kraft der.Feder
66 zu drehen. Der Hebel 65 wird durch einen nicht darge·*·
stellten Haltemechanismus in Stellung gehalten. Deshalb wird der andere Arm 65a des Hebels 65 von der Eingriffsposition mit dem Zapfen 37a auf dem Zahnrad 37 zurückgezogen,
so daß der Hebel 9 über die Hebel 65 und 56 nicht im Uhrzeigersinn gedreht werden kann. Ist der Mehrfachbelichtungsbefehl
auf diese Weise einmal gegeben worden, wird die Begrenzungsscheibe 12 nichtdrehbar, und zwar
auch nicht während der Rückkehrbewegung des Spiegels mit der Drehung im Uhrzeigersinn des Motors um einen vorbestimmten
Drehwinkel nach der Belichtung, d. h. nach dem Ende des Schließblattablaufs. Die umgekehrte Drehung des
Motors und damit die Gegenzeigersinn-Drehung des Zahnrads
37 werden mechanisch zu dem Zeitpunkt des Eingriffs der Pilmzufuhrscheibe 39 mit der Filmzufuhrklinke 40
blockiert. Es findet daher kein weiterer Filmtransport durch die Trägheit des Motors 30 statt. In diesem Punkt
ist der Betrieb für Mehrfachaufnahmen vom oben beschriebenen Betrieb für normale Aufnahmen verschieden. Im
letzteren Fall hat der Zapfen 37a den Hebel 65 im Ver-r lauf der Spiegelrückkehr im Uhrzeigersinn gedreht, und
der Hebel 9 ist im Uhrzeigersinn durch den Hebel 56 zur Freigabe der Scheibe 12 gedreht worden.
.·/■:■■ ·..·.··· "3'2I 9396
- 49 -
Der zum Motor 30 zugeführte Strom wird durch Einschalten eines Mehrfachbelichtungsstoppschalters 178 abgeschaltet.
Der Schalter 178 wird eingeschaltet, wenn der Hebel 176 im Gegenzeigersinn um eine Welle 177 durch den Zapfen 37a
des Zahnrads 37 gedreht wrid, wobei das Einschalten des Schalters 178 vor dem Eingriff des Eingriffsteils 39a
der Zufuhrscheibe 39 mit dem Hakenteil 40a der Klinke 40 erfolgt. Das Einschalten des Stoppschalters 178 wird von
der Steuerschaltung 185 festgestellt, die dann die Stromzufuhr
zum Motor 30 abschaltet.
Für den oben beschriebenen Normalaufnahmenbetrieb steuert die Motorsteuerschaltung 185 die Betätigung des Motors 30
so, daß der Motor mit einer Drehung in Rückwärtsrichtung beginnt, wenn der Schalter 138 - verknüpft mit der Verschlußbetätigung
- eingeschaltet wird, während der Motor 30 abgeschaltet wird, wenn der Schalter 10 bei Beendigung der
Filmzufuhr ausgeschaltet wird, nachdem der Schalter 10 mit
der Rückkehrbewegung des Klappspiegels vorher einmal eingeschaltet war. Im Gegensatz hierzu bleibt im Mehrfachbelich-
\ tungsbetrieb der Schalter 10 auch bei der Rückkehrbewegung
des Spiegels ausgeschaltet. Die Steuerschaltung 185 stoppt
den Motor 30, wenn der Schalter 10 ausgeschaltet und der Schalter 178 eingeschaltet ist» Auf diese Weise wird die
* erste Belichtung bewerkstelligt.
40/41
- 50 -
Zur Ausführung der zweiten Belichtung anschließend an die
erste wird der Mehrfachbelichtungsbetätigungshebel 171 im Gegenzeigersinn in die Ausgangsposition zurückgedreht, und
zwar manuell oder automatisch über einen bekannten mit der Ausführung dsr ersten Belichtung gekoppelten Mechanismus.
Durch diese Gegenzeigersinndrehung des Betätigungshebels 171 wird der Auslösehebel 65 im Uhrzeigersinn unter der
Vorspannkraft der Feder 66 gedreht und in die Ausgangsposition (Fig. 1) zurückgedreht. Nun wird der oben beschriebene
Vorgang für die zweite Belichtung ausgeführt. Nach Filmzufuhr um eine Aufnahmelänge wird die Vorrichtung angehalten.
Eine Dreifach- oder Vielfachbelichtung kann in derselben Weise ausgeführt werden.
Das Schaltbild nach Fig. 6 zeigt die gegenseitige Beziehung
und Anordnung der Schalter, der Motorsce-erschaltung 185,
der Blendensteuerschaltung 182 und der Terschlußsteuerschaltung 184. Diese Schaltungen sind bereits is verstehenden im
einzelnen beschrieben worden und brauci-en daher nicht weiter
erörtert zu werden. 191 ist eine Bler.ds - 192 die Speisespannungsquelle
und 193 ein Speisespar_=:cr;r:sschalter. Obgleich
in Fig. 1 nicht dargestellt, ist die 31=aie 191 im Objektivtubus
78 angeordnet und wird vom Hebel ~~ betätigt. Der Speisespannungsschalter 193 ist innerr:.=JLr äer Kamera ebenfalls
geeignet angeordnet und wird vcr =^.ri=r Aufnahme einge-
213396
schaltet.
Die vorstehend beschriebenen Abläufe der einzelnen Systeme,
die mit den Betätigungen der betreffenden Schalter verknüpft sind, sind in Fig. 7 in Form eines Zeitlauf plans zusammengefaßt.
Bei dem Zeitlaufplan nach Fig. 7 bezeichnet das obere Niveau
der sich auf den Tastschalter 11 beziehenden Kurve den eingeschalteten Zustand und das untere Niveau den ausgeschalteten
Zustand des Schalters 11. Bei der Kurve für den
Motor 30 bedeutet die Grundlinie daB der Motor steht. Das obere Niveau oberhalb der Grundlinie bedeutet Vorwärtsdrehung
des Motors und das untere Niveau unterhalb der Gundllnie bedeutet Rückwärtsdrehung. Die Kurve der Fotometriereinheit
181 gibt deren Ausgangssignal wieder. Die Kurve für die Spule des Blendensteuermagneten 85 bezeichnet
den Stromwert. Die Kurve für den Spiegelhalterahmen 132 zeigt das Hoch- und Zurückschwenken des Spiegels. Bei der
Kurve für den Spiegelstoppschalter 134 bedeutet das obere Niveau den eingeschalteten und das untere Niveau den ausge*·
schalteten Zustand des Schalters. In der Kurve für das Öffnungsblatt 115 bedeutet die Grundlinie die Endposition
des Ablaufs. Die Abwärtsrichtunq ist die Richtung zum Spannen. Dasselbe trifft zu für das Schließblatt 115»,
Die Kurve für die Spule Öffnungsblattmagneten 135 gibt die Stromzufuhr zu ihr wieder. Entsprechendes gilt für
die Kurve für den Schließblattmagneten 1351. In den
Kurven für den Schließblattablauf-Endschalter 138, den Mehrfachbelichtungsstoppschalter 178, den Aufwickelbegrenzungsschalter 10 und den Rückspulschalter 162
bezeichnen das obere Niveau den eingeschalteten und das untere Niveau den ausgeschalteten Zustand des betreffenden schalters.
Nachstehend seien die Operationsabläufe bei einer Bildaufnahme für das obige Ausführungsbeispiel an Hand des
Zeitlaufplans nach Fig. 7 zusammengefaßt wiedergegeben.
Nach Einstellen des Filmzählers auf "1" bestimmt die
Bedienungsperson das Aufnahmeobjekt und schaltet den Schalter 11 ein. Der Motor beginnt in Vorwärtsrichtung zu drehen, um
das Blendenantriebssystem und das Verschlußspannsystem anzutreiben. Danach wird das Spiegelantriebssystem angetrieben,
um den Spiegelhalterahmen 132 aus der Sucherstellung in die Aufnahmestellung hochzubewegen. Mit der Hochbewegung des
Spiegelhalterahmens 132 wird der Schalter 134 eingeschaltet, um den Motor 30 zu stoppen. Das gespannte Öffnungsblatt 115
und das gespannte Schließblatt 115' laufen zur Durchführung
der Belichtung ab, und zwar zu dem Zeitpunkt, zu dem der Erregungsstrom der Magneten 135 und 1351 eingeschaltet ist.
Nach vollständigem Ablauf des Schließblattes 1351 wird
der Schalter 138 eingeschaltet, um den Motor rückwärts zu drehen. Hierdurch wird der Spiegelhalterahmen 132 nach
unten geschwenkt. Gleichzeitig wird die Blende wieder voll
i, geöffnet. Der Motor 30 fährt fort, sich in Rückwärtsrichtung zu drehen, um das Filmaufwickelsystem zwecks FiIm-
,0 zufuhr um eine Bildlänge anzutreiben. Während dessen
■i bleiben das Blendenantriebssystem, das Verschlußspannsystem
und das Spiegelantriebssystem sämtlich unangetrieben. Die
Drehung des Motors 30 in Rückwärtsrichtung wird durch Ausschalten des Schalters 10 angehalten.
Nachdem alle Bilder des Films belichtet worden sind, wird der Knopf 7 gedrückt, um de- Zapfen 47a vom Schlitz 45a .
freizusetzen und das Filmaufwickelsystem vom Motor 30 zu trennen. Die Rückspulkupplung 161 wird in Eingriff mit dem
Filmmagazin gebracht. Zum Rückspulen wird der Schalter eingeschaltet, und der Motor 30 dreht sich in Rückwärtsrichtung,
um den belichteten Film in das Magazin zurückzuspulen. Nach Beendigung des Rückspulens wird der Schalter
162 abgeschaltet, um den Motor 30 anzuhalten. Im Mehrfachbelichtungsbetrieb
wird die Drehung des Motors 30 in Rückwärtsrichtung angehalten, wenn der Schalter 178 eingeschaltet
wird. Die nachfolgenden Schritte entfallen dann sämtlich.
44
Beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Nocken 71 durch dia Antreibskraft des Motors 30 angetrieben, um
die Blende abzublenden. Statt des Motors kann aber auch eine Feder zum Abblenden benutzt werden. In diesem Fall
dreht die Feder die Welle 30. Es ist auch möglich, eine solche gesonderte Antriebsfeder für das Abblenden wegzulassen
und von der Vorspannkraft der existierenden Feder 82 zum Abblenden Gebrauch zu machen. In diesem Fall wird
nicht der Nocken 71 sondern ein Verschlußspannglied in Kontakt mit dem Zapfen 83 zum Ausführen des Abblendens
gebracht. Es ist das wesentliche Merkmal der Erfindung, die zum Spannen des Verschlusses erforderliche Arbeit auch
zum Verringern der Geschwindigkeit des Abblendens der Blende zu benutzen. Die Erfindung ist deshalb nicht nur bei einer
Motorgetriebenen Kamera sondern auch bei einer Federmotorgetriebenen Kamera und ebenso bei Kameras mit Blendensteuerung
und manuellem Filmtransport anwendbar.
Während in Fig. 1 ein Verschluß mit vertikal, ablaufenden Verschlußblättern dargestellt ist, versteht es sich, daß
auch andere Verschlußtypen anwendbar sind, beispielsweise ein Verschluß mit horizontal oder vertikal ablaufenden
Rollos oder ein sog. Objektivverschluß.
Wenn die Energie zum Spannen des Verschlusses zu groß ist,
um hieraus einen geeigneten Reduktionseffekt ableiten zu können, kann der angestrebte Reduktionseffekt erhalten werden
durch geeignetes Ändern des Übersetzungsverhältnisses von Sektorzahnrad 110 zum Spannzahnrad 109 und auch des
Übersetzungsverhältnisses des Sektorzahnrades 110* zum Spannzahnrad 109*, um neben dem Verschlußspannen auch den
Spiegelhochschwenkbereich nach Beendigung des Abblendens auszunutzen.
Bei einem anderen Verschlußtyp, beispielsweise bei einem Verschlußtyp mit einem gesonderten Steuerglied, durch das
der Triggerschalter, der als Bezugspunkt zum Zählen der Zeit in Sekunden zwecks Steuerung des Verschlusses vor
Ablauf des Öffnungsblattes umgeschaltet wird, wodurch das Öffnungsblatt zu laufen beginnt, kann die Arbeit, die zum
Spannen der hierfür vorgesehenen Antriebsfeder erforderlich ist, zur erfindungsgemäß vorgesehenen Geschwindigkeitsreduktion
benutzt werden.
Nachstehend sei ein zweites Ausführungsb^-' spiel der Erfindung
(Fig. 8) beschrieben. Hier dient die Arbeit zum Spannen der Spiegelantriebsfeder als Belastung für die Geschwindigkeitsreduktion.
Der einfacheren Darstellung halber sind eine größere Anzahl Glieder, die dieselbe Funktion und
Anordnung wie beim ersten Ausführungsbeispiel haben, in
Fig. 8 weggelassen. Im übrigen sind entsprechende Teile mit entsprechenden Bezugsziffern versehen.
Die Vorgänge zum öffnen des rückseitigen Kameradeckels und
zur Filmleerzufuhr sind dieselben wie beim ersten Ausführungsbeispiel und brauchen nicht weiter beschrieben zu
werden.
Während der Filmleerzufuhr dreht sich der Motor 30 im
Uhrzeigersinn, und das Zahnrad 59 läuft im Gegenuhrzeigersinn mehrere Male um. Mit der Drehung des Zahnrads 59
dreht sich die Abblendnocken 71 ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn und kommt in Kontakt mit dem Zapfen 83. Jedoch
erzeugt bei dieser Drehrichtung der Kontakt zwischen dem Nocken 71 und dem Zapfen 83 kein Problem, weil die Drehrichtung
des Nockens in Richtung steigendem Nockenhub ist.
Da das Zahnrad 59 mit einem Zahnrad 270 über die Welle 69 einteilig verbunden ist, dreht sich das mit dem Zahnrad
kämmende Zahnrad 294 im Uhrzeigersinn mit. Die Welle 225, auf der das Zahnrad 294 befestigt ist, und ein auf der
Welle 225 sitzender Nocken 296 drehen sich gleichfalls im Uhrzeigersinn mit. Eine Rolle 297 reitet auf dem Nocken
296. Sie ist Bestandteil eines Spiegelspannhebels 298.Mit Drehung des Nockens 296 schwingt daher der Hebel 296 um
seine Drehachse 290 mehrere Male entsprechend den Umdrehungen
T LIMI^ ■■—
„ .:- 3^19396
57 r
I des Nockens 296. Der Schwinghebel 298 trägt an seinem
I anderen Ende einen Zapfen 300. Im Gebiet des größeren
■ Nockenhubs des Nockens spannt daher der Zapfen 300 die
. Feder 299, wodurch die Kraft der Feder einen Hebel 201
im Gegenzeigersinn um dessen Drehachse 270 über einen Zapfen 280 zu drehen sucht. Der Hebel 201 ist aber gegen
'■ eine Drehung im Gegenzeigersinn durch einen Blockier-
l\ hebel 202 blockiert, der im Eingriff mit einem Arm 201a
λ des Hebels 201 am Hakenteil 202a des Blockierhebels 202
steht. Deshalb wird die Feder 299 mit der Drehung des Nockens 296 wiederholt gespannt und entspannt. In diesem
Zusammenhang ist zu bemerken, daß praktisch kein mechanischer Verlust durch das Spannen und Entspannen der Feder
.. 299 verursacht wird.
Während der Drehung der Schnecke 58 läuft auch das Zahnrad
^ 60 im Uhrzeigersinn mehrere Male um. Deshalb drehen sich auch
%
I
W eine Welle 105 und der hieran befestigte Kurbelarm 306 in I
p derselben Richtung, Im Ergebnis wird der Verschlußspann-.
I hebel 310 hin- und hergehend durch eine an sich bekannte
I Kurbelbewegung über den Zapfen 308, den Stab 307 und den
Zapfen 309 auf- und abbewegt. Der Verschluß wird daher gespannt. Wenn das Spannen des Verschlusses noch nicht bewerkstelligt
worden ist, wenn ein belichteter Film der Kamera entnommen wird, dann erfolgt das Spannen der Antriebsfeder
zu diesem Zeitpunkt,
47/48
- 58 -
21"9396
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist bei in
seiner oberen Stellung befindlichem Spannhebel 310 der Verschluß 311 vollständig gespannt. Wenn der Spannhebel
sich in seiner unteren Stellung befindet, kann der Verschluß 311 betätigt werden. Einzelheiten der Verschlußkonstruktion
sind nicht dargestellt, da diese bekannt ist und es nicht darauf ankommt, ob es ein Brennebenenverschluß
oder ein Objektivverschluß ist,
Mit dem vorstehend beschriebenen Vorgang ist die Kamera für die Belichtung des ersten Bildes vorbereitet. Die
Vorgänge für die Bildaufnahme und den Filmweitertransport sind im wesentlichen dieselben wie oben in Verbindung mit
dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben. Sie brauchen daher nicht weiter erörtert zu werden. Während dieser
Aufnahmefolge dreht sich der Motor 30 im Gegerxeigersinn.
Die Wirkungsweise des Blendensteuersystems ist folgende."
Mit der Uhrzeigersinn-Drehung des Zahnrades 59 drehen sich die Welle 69, der Blendensteuernocken 71 und das Zahnrad
270 auf der Welle 6 9 in derselben Richtung. Das vordere Ende 71a des NOckens stößt gegen ein Ende 102a des Gebeis
102, um diesen im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 77 zusammen mit dem Hebel 75 gegen die Kraft der Feder 76 zu
- 59 -
schwenken.
Mit der Gegenuhrzeigersinndrehung des Hebels 75 kommt der Zapfen 281 des Hebels 280 vom Hakenteil 75a des Hebels
75 frei. Der Hebel 280 beginnt sich im Uhrzeigersinn unter
der Einwirkung der Feder 82 zu drehen, und die Vorspannkraft des Blendenkopplungshebels 79 wird über einen Zapfen
381 übertragen. Der Zapfen 381 ist auf einem Blendensteuerhebel 380 fixiert. Wie in Fig. 8 dargestellt, ist der
Zapfen 381 vor Beginn einer Aufnahme in Kontakt mit dem Hebel 280 wegen der Vorspannkraft der Feder 282 und der
nach unten weisenden Vorspannkraft des Hebels 79.
Die Hebel 380 und 280 werden allmählich im Uhrzeigersinn um die Achse 84 geschwenkt, und zwar als Folge des auf
dem Nocken 71 gleitenden Zapfens 83 des Hebels 280, um die Blende allmählich abzublenden.
Die durch das Objektiv gegangene Lichtraenge wird fortlaufend
durch ein bekanntes Lichtmeßelement (nicht dargestellt) gemessen. In der oben beschriebenen Weise wird
der Hebel 380 durch einen Blockiermechanismus angehalten, wenn die gemessene Lichtmenge einen gewünschten Wert
erreicht hat, wodurch der gewünschte Blendenwert eingestellt wird. Der Blockiermechanismus zum Abstoppen des
/ :. *··'·" 32Ί9396
— 60 —
Hebels 380 ist derselbe wie der Mechanismus mit den "
Gliedern 85 bis 93 in Fig. 1. Die gekoppelte Bewegung mit dem Blockiermechanismus wird durch ein Sektorzahnrad
380b, das am Hebel 380 vorgesehen ist, bewerkstelligt. Der Mechanismus hierfür ist derselbe wie beim ersten Ausführungsbeispiel
und ist deshalb in Fig. 8 nicht dargestellt.
Obgleich der Hebel 380 in der oben beschriebenen Weise abgestoppt wird, fährt der Hebel 280 fort, sich weiter
im Uhrzeigersinn zu drehen, und zwar dem Nocken 71 unter der Wirkung der Feder 82 folgend. Wenn der Hebel 280
fortfährt, sich im Uhrzeigersinn bis zu einem Drehwinkel über die Position, die der kleinsten Objektivblende ent- .,.,
spricht, hinauszudrehen, stößt ein Ende 280a des Hebels |
280 einen Zapfen 204 in Fig. 8 nach oben. Hierdurch wird § der Blockierhebel 202 im Uhrzeigersinn um die Achse 203 |
gegen die Kraft der Feder 205 gedreht. Der Hakenteil 202a des Blockierhebels 202 wird vom einen Ende 201a des
Hebels 201 abgehoben. Da die Zahnräder 270 und 294 immer in Eingriff sind, fahren die Welle 225 und damit auch der
Nocken 296 fort, sich im Uhrzeigersinn während des ganzen Abblendvorgangs bis zu diesem Zeitpunkt zu drehen.
Deshalb wird wie erwähnt die Feder 299 während des Abblendens gespannt. Als Ergebnis hiervon wird die Welle 225
/..'Τ ····■ ' 32Τ9396
- 61 -
einer Belastung ausgesetzt, die dahingehend wirksam ist, die Geschwindigkeit des Abblendens zu reduzieren. Durch
geeignete Formgebung des Nockens 71 kann der Hebel 202 im Uhrzeigersinn gedreht werden, wenn die Nockenfolgerolle
297 in das Gebiet maximalen Nockenhubs 296a des Nockens 296 kommt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Spiegelhalterahmen
132 im Gegenzeigersinn aus dem Aufnahmestrahlengang durch einen Arm 201b des Hebels 201 über einen Zapfen 301 hochgeschwenkt.
Die Kraft der Feder 206, die den Spiegel nach unten vorspannt, ist so gewählt, daß sie schwächer ist als
die Kraft der den Spiegel nach oben vorspannenden Feder 299. Auf die Einstellung der Objektivblende folgend wird
das Hochklappen des Spiegels auf diese Weise bewerkstelligt.
Während des vorstehenden Vorganges bewegt sich das Verschlußspannsystem
gekoppelt mit dem Zahnrad 60. Mit der Drehung der Welle 105 wird die Kurbel 306 in die untere Stellung in
Fig. 8 gedreht, der VerschlußSpannhebel 310 befindet sich
daher in seiner untersten Stellung, Zu diesem Zeitpunkt sind die für eine Verschlußbetätigung erforderlichen Vorgänge
abgeschlossen.
Sodann werden in geeigneter Zeitsteuerung Signale der Öffnungsblatt-Freigabeelektromagnetvorrichtung und der
Schließblatt^-Freigabeelektromagnetvorrichtung zugeführt,
X um die Belichtung mit der gewünschten Belichtungszeit
51/52
213396
durchzuführen. Nach der Belichtung beginnt der Motor 30 sich im Uhrzeigersinn zu drehen, und zwar ansprechend auf
ein mit dem Schließblattsblauf des Verschlusses 311 gekoppeltes Signal.
Mit der Drehung des Motors 30 nach der Belichtung arbeitet das Blendensteuersystem in der folgenden Weise.
Der Nocken 71 dreht sich im Gegenuhrzeigersinn, um den
Hebel 280 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Die Blende wird daher wieder voll geöffnet.
Im Spiegelantriebssystem beginnt der Hebel 298 mit einer
Drehung im Gegenuhrzeigersinn, wenn sich der Nocken 296 im Uhrzeigersinn dreht. Das Ende 298a des Hebels 298 kommt
in Kontakt mit dem Ende 201b des Hebels 201, wodurch die Vorspannkraft der Feder 299 zu einer inneren Kraft wird,
unter der Kraft der Feder 206 schwenken der Tragrahmen 132 und der Hebel 201 im Uhrzeigersinn, bis der Rahmen vom
Anschlag 207 angehalten wird. Sonach ist der Spiegel in die Sucherstellung zurückgekehrt.
Im Verschlußspannsystem bewegt sich der Kurbelarm 306 erneut in seine obere Stellung (Fig. 8), wenn sich die Welle
105 im Uhrzeigersinn dreht. Der Verschlußspannhebel 310 wird in seine oberste Stellung über den Zapfen 308, den
Stab 307 und den Zapfen 309 geschwenkt. Hierdurch wird der Verschluß gespannt.
Nach Beendigung des Aufblendens, der Spiegelrückführung und
des Verschlußspannens wird mit der Filmzufuhr begonnen. Die Wirkungsweise der Filmzufuhr ist dieselbe wie beim ersten
Ausführungsbeispiel und braucht nicht weiter beschrieben zu werden. Der Aufbau der Operationsschaltung für das zweite
Ausführungsbeispiel ist ebenfalls derselbe wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Beim zweiten Ausführungsbeispiel kann
eine Lichtmeßeinheit an Stelle des Spiegelhalterahmens 132 vorgesehen sein. In diesem Fall wird während des Abblendens
der Objektivblende die Lichtmeßeinheit in ihrer Lichtmeß-Arbeitsstellung gehalten. Danach wird die Meßeinheit aus dem
Aufnahmestrahlengang zurückgezogen. Bei dieser Anordnung kann die Arbeit zur Bewegung der Lichtmeßeinheit ebenfalls als
Belastung für den Abblendmechanismus verwendet werden, um dessen Geschwindigkeit erfindungsgemäß zu reduzieren. Eine
solche Abwandlung ist in Fig. 9 dargestellt.
In Fig. 9 ist ein Fotoempfangselement 181* am freien Ende
eines Hebels 401 befestigt, der seinerseits von einer Feder 400 vorgespannt ist. Während der Lichtmessung wird das
Fotoempfangselement 181' in der Arbeitsstellung A gehalten. Bei einer Filmaufnahme wird der Hebel 401 durch die
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gespannte Feder geschwenkt, um das Fotoempfangselement aus dem Aufnahmestrahlengang zurückzuziehen und in die Stellung B
zu überführen. Wie in Fig. 9 dargestellt, sind ein Objektiv 78, eine Blende 191, ein Verschlußöffnungsblatt 115 und ein
Verschlußschließblatt 115' innerhalb des Kamerakörpers 402
angeordnet.
Bei den vorstehenden Ausführungsformen der Erfindung sind die Verstellmechanismen 80 und 93 als zusammen mit dem
objektivseitigen Blendenkopplungshebeln 79 verstellt werdend
beschrieben worden. Die Erfindung ist hierauf aber nicht beschränkt. Beispielsweise kann die Erfindung auch bei einer
Anordnung angewandt werden, bei der der Verstellmechanismus in eine Stellung verschoben wird, die dem manuell oder
automatisch voreingestellten Blendenwert entspricht und vor der Bewegung des Blendenstellhebels in dieser Stellung
blockiert ist. Der Blendenstellhebel wird danach gegen den blockierten Verstellmechanismus bewegt, um die Blende auf
den voreingestellten Wert abzublenden.
Bei den vorstehenden Ausführungsformen hat der Kurbelmechanismus 125 bis 129, der im Energieübertragungssystem vorgesehen
ist,"das sich vom Motorabtrieb zum Reflexspiegel erstreckt, die Funktion, einen zeitlich nacheinander getrennten Antrieb
der einzelnen Mechanismen innerhalb der Kamera durch einen Motor zu ermöglichen, um dadurch die Belastung des Motors
zu vergleichmäßigen. Mit anderen Worten, der Kurbelmechanismus
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ist vorgesehen worden, um die Antriebskraft des Motors wirksam auszunutzen. Bei bekannten Vorrichtungen wird hierzu
ein Zahnrad benutzt, dessen Zähne zum Teil ausgeschnitten sind, um die Belastung des Motors zu vergleichmäßigen,
im Vergleich mit einem solchen Ausgleichsmechanismus ist der in den obigen Ausführungsbeispielen dargestellte
Kurbelmechanismus wesentlich dauerhafter und stabiler. Darüberhinaus ist es nicht notwendig, besondere
Kupplungsmechanismen wie Rutschkupplungen und dergleichen zu benutzen.
Fig. 10 bis 12 zeigen verschiedene Abwandlungsformen des
dritten Arms 130.
Entsprechend Fig. 10 wird eine Blattfeder 533 benutzt, die so ausgebildet ist, daß, wenn ihr Klinkenteil 533a in
Kontakt mit dem zweiten Arm 128 kommt, die Welle 129 eine Ψ
Stellung einnnimmt, die etwas aus der Verbindungslinie A j| der Wellen 131 und 127 nach links verschoben ist. Hierf-· durch kommen bei einer Drehung der Antriebswelle 125 im Gegenzeigersinn der zweite und der dritte Arm 128 und 130 in eine aufrechte Lage und sind in einer Linie miteinander verbunden, die einen Winkel etwas größer als 180° zwischen den beiden Armen bildet. Hierdurch wird ein Ausbeulen des dritten Arms 130 vermieden.
Stellung einnnimmt, die etwas aus der Verbindungslinie A j| der Wellen 131 und 127 nach links verschoben ist. Hierf-· durch kommen bei einer Drehung der Antriebswelle 125 im Gegenzeigersinn der zweite und der dritte Arm 128 und 130 in eine aufrechte Lage und sind in einer Linie miteinander verbunden, die einen Winkel etwas größer als 180° zwischen den beiden Armen bildet. Hierdurch wird ein Ausbeulen des dritten Arms 130 vermieden.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 ist die Lagebeziehung
zwischen den Armen und dem Spiegelhalterahmen so gewählt, daß der Spiegelhalterahmen 132 seine untere Stellung.einnimmt,
wenn der erste, zweite und dritte Arm 126, 128 und 130 in eine im wesentlichen gerade Linie gebracht sind.
Bei dieser Anordnung wird, wenn sich die Antriebswelle im Uhrzeigersinn dreht, der Spiegelhalterahmen 132 im
Gegenzeigersinn um die Achse 64 durch den ersten Arm 126 gedreht und hochgeschwenkt. Wenn sich der erste Arm 126
um 180° gedreht hat, kommt der Rahmen 132 in seine angehobene Stellung. Zu diesem Zeitpunkt kommt der Vorsprung
126a des ersten Arms 126 in Kontakt mit dem Kopfteil 129a der Welle 129, so daß die beiden Wellen 125 und 129 koaxial
zueinander verlaufen. Ab da bleibt der Rahmen 132 in Stellung und bewegt sich nicht weiter nach oben, während
sich die Welle 125 weiter drehen kann. Da sich die Antriebswelle 125 auch nach dem Hochklappen des Spiegelrahmens
weiterdrehen kann, kann diese Abwandlungsform mit besonderem Vorteil bei einem Kameratyp eingesetzt werden, bei dem die
Obejktivblende erst nach dem Hochschwenken des Spiegels abgeblendet wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 11 kann in der Kamera über
Kopf montiert werden. In diesem Fall spannt eine Feder 600 den Halterahmen 132 nach unten mit einer Federkraft vor,
die etwas größer ist als die Schwerkraft des Rahmens 132. Hierdurch werden der zweite und der dritte Arm 128, 130
gegen Ausknicken geschützt.
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Dasselbe kann auch bei der Anordnung nach Fig. 10 angerwandt werden. Hierzu wird eine Feder vorgesehen, deren
Vorspannkraft den Rahmen 132 nach oben zu bewegen sucht.
Wie in Fig. 12 dargestellt»kann der obige Antriebskraftübertragungsmechanismus
auch dazu benutzt werden, die Blende anzutreiben. In Fig. 12 hat der dritte Arm 130
einen Zapfen 701, der in einen linearen Schlitz 702a einer Führungsplatte 702 eingreift. Der Zapfen 701 kann
daher nur in Richtung des linearen Schlitzes 702a bewegt werden. Die Blende wird durch Drehen des Blendensteuerhebels
80 um die Drehachse 84 über den Zapfen 701 auf den dritten Ann 130 gesteuert.
Claims (10)
1. Kamera mit
- einer Verstelleinrichtung, die durch die Antriebskraft einer Antriebsquelle von einer Stellung, die der
maximalen Blendenöffnung eines Aufnahmeobjektivs entspricht, in eine Stellung, die der kleinsten Blendenöffnung
des Objektivs entspricht, zum Abblenden der Blendenöffnung verstellbar ist,
- einer Blockiereinrichtung zum Blockieren der Verstelleinrichtung
gegen eine weitere Verstellung, wenn die Blendenöffnung auf einen bestimmten Wert abgeblendet
worden ist, und
- bestimmten Vorrichtungen, die nach der Verstellung der Verstelleinrichtung zu betätigen sind,
gekennzeichnet durch
- eine Einrichtung zum Regulieren der Verstellgeschwindigkeit der Verstelleinrichtung, wobei die Geschwindigkeitsreguliereinrichtung
aufgebaut ist aus
- einer Einrichtung zum Speichern mechanischer Energie, die zur Betätigung der betreffenden Vorrichtung oder
München: R. Kramer Oipt.-Ing. · W. Weser Dipt.-Phys. Dt. rer. nat. · E. Hoffmann Dlpl.-Ing.
Wiesbaden: P.O. Blumbach Dlpl.-t,ig. · P. Borgen Prof.Dr. Jur.Dlpl.-Ing., Pat.-Ass., Pat.-Anw.bis 1979 · G. Zwirner Dlpl.-Ing. Dlpl.-W.-Ing.
- 2 ^. ·. .· ...· "..· ·:-. si JL I 3396
Vorrichtungen zu verwenden ist, und
- einer Einrichtung zum Verbinden der Energiespeichereinrichtung mit der Antriebsquelle während der Verstellbewegung
der Verstelleinrichtung, um dadurch die mechanische Energie von einem Teil der Antriebskraft
der Antriebsquelle zu speichern.
2. Kamera nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
- zu den betreffenden Vorrichtungen eine Verschlußvorrichtung gehört, die für eine Belichtung von einer ersten Stellung
in eine zweite Stellung zu verschieben ist, und
- die Energiespeichereinrichtung Mittel zum Vorspannen der Verschlußvorrichtung in Richtung auf die zweite Stellung
hin aufweist.
3. Kamera nach Anspruch 1.,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
- zu den betreffenden Vorrichtungen ein Reflexspiegel gehört,
der zwischen einer ersten Stellung im Aufnahmestrahlengang des Objektivs und einer zweiten Stellung bewegbar ist,
in der er aus dem Aufnahmestrahlengang zurückgezogen ist, und
- die Energiespeichereinrichtung Mittel zum Vorspannen des Reflexspiegels in Richtung auf die zweite Stellung hin
aufweist.
4. Kamera nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- zu den betreffenden Vorrichtungen eine Lichtmeßvorrichtung gehört, die ein Fotosensorglied für den Empfang von
durch das Aufnahmeobjektiv gegangenem Licht aufweist, wobei das Fotosensorglied zwischen einer ersten Stellung,
in der es im Aufnahmestrahlengang gelegen ist, und einer zweiten Stellung, in der es aus dem Aufnahme strahlengang
zurückgezogen ist, bewegbar 1st, und
- die Energiespeichereinrichtung Mittel zum Vorspannen
des Fotosensorgliedes in Richtung auf die zweite Stellung hin aufweist.
5. Kamera nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Antriebsquelle einen elektrischen Motor aufweist,
- die Verstelleinrichtung eine vom Motor zu drehende Nockenanordnung und ein Verstellglied aufweist, das von der
Nockenanordnung gesteuert wird.
6. Kamera mit einem elektrischen Motor und einem Ubertragungsmechanismus zum übertragen der Antriebskraft des Motors auf
einen Mechanismus, der Jn Verbindung mit dem Belichtungsvorgang hin*- und her zubewegen ist,
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dadurch gekennzeichnet, daß
- der Ubertragungsmechanismus aufgebaut ist aus
a) einen ersten Hebelglied, das mit einem Ende an einer vom Motor anzutreibenden Drehwelle befestigt ist,
b) einem zweiten Hebelglied, das mit einem Ende an einem
anderen Ende des ersten Hebelgliedes drehbar verbunden ist,
c) einem dritten Hebelglied, das an einem Ende mit einem
anderen Ende des zweiten Hebelgliedes drehbar verbunden ist, und an einem anderen Ende mit dem
hin- und hergehenden Mechanismus verbunden ist,
d) einer Führungseinrichtung zum lösbaren Halten des Drehzentrums zwischen dem zweiten und dritten Hebelglied
in koaxialer Lage zur Drehachse des ersten Hebelgliedes und
e) Mittel zum wirkungsmäßigen Verbinden von zweitem und drittem Hebelglied miteinander, wenn der Winkel
zwischen zweitem und drittem Hebelglied einen vorbestimmten Wert erreicht.
7. Kamera nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Hebelglied dieselbe Länge haben.
8, Kamera nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der bestimmte Winkel 180° oder mehr beträgt.
...5 _' · -213396
I
9. Kamera nach Anspruch 8,
ι dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung so.ausge-
I legt ist, daß sie den Halt freizugeben vermag, wenn der
I Winkel einen vorbestimmten Wert erreicht.
>
10. Kamera nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Führungseinrichtung ein in Richtung der Drehachse vorspringend angeordnetes Stabglied am einen Ende des
ersten Hebelgliedes oder am anderen Ende des zweiten Hebelgliedes aufweist und
- eine Lagerung am anderen Ende des zweiten Hebelgliedes α bzw. am einen Ende des ersten Hebelgliedes für einen
■; Eingriff mit dem Stabglied angeordnet und mit einer
I Öffnung versehen ist, durch die das Stabglied in einer
\ die Drehachse schneidenden Richtung hindurchtreten kann.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7793981A JPS57192934A (en) | 1981-05-25 | 1981-05-25 | Driving force transmitting mechanism for motor-driven camera |
| JP7793881A JPS57192938A (en) | 1981-05-25 | 1981-05-25 | Stop controller for camera |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3219396A1 true DE3219396A1 (de) | 1983-01-13 |
Family
ID=26418992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823219396 Withdrawn DE3219396A1 (de) | 1981-05-25 | 1982-05-24 | Antriebssystem in einer kamera |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4441800A (de) |
| DE (1) | DE3219396A1 (de) |
| GB (1) | GB2102132A (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH0750293B2 (ja) * | 1982-06-01 | 1995-05-31 | 株式会社ニコン | モータ・ドライブ・カメラ |
| JPS59201030A (ja) * | 1983-04-30 | 1984-11-14 | Asahi Optical Co Ltd | 一眼レフ電子カメラのミラ−とシヤツタ−のチヤ−ジ機構 |
| US4758859A (en) * | 1985-08-13 | 1988-07-19 | Nippon Kogaku K. K. | Control apparatus for camera |
| US5257052A (en) * | 1988-09-07 | 1993-10-26 | Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha | Electrically driving apparatus of mirror in single-lens reflex camera |
| GB2222691B (en) * | 1988-09-07 | 1993-04-14 | Asahi Optical Co Ltd | Single lens reflex camera having an apparatus for stopping down the diaphragm |
| JPH0378736A (ja) * | 1989-08-22 | 1991-04-03 | Asahi Optical Co Ltd | 一眼レフカメラの制御装置 |
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| JP3542819B2 (ja) * | 1994-02-24 | 2004-07-14 | ペンタックス株式会社 | 歯車装置 |
| JP4842597B2 (ja) * | 2005-09-08 | 2011-12-21 | オリンパスイメージング株式会社 | 一眼レフカメラ |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3690241A (en) * | 1970-04-02 | 1972-09-12 | Asahi Optical Co Ltd | Camera structure for positioning a photosensitive component |
| JPS53143218A (en) * | 1977-05-19 | 1978-12-13 | Canon Inc | Camera wherein automatic winder capable of high speed continuous photographing can be fixed |
-
1982
- 1982-05-18 US US06/379,347 patent/US4441800A/en not_active Expired - Lifetime
- 1982-05-24 DE DE19823219396 patent/DE3219396A1/de not_active Withdrawn
- 1982-05-24 GB GB08215027A patent/GB2102132A/en not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4441800A (en) | 1984-04-10 |
| GB2102132A (en) | 1983-01-26 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |