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DE69220817T2 - Bauelement, insbesondere für eine Dachkonstruktion, und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Bauelement, insbesondere für eine Dachkonstruktion, und Verfahren zu dessen Herstellung

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DE69220817T2
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Germany
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Peehr Mathias Ornfeld Svensson
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/10Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with metal beams or girders, e.g. with steel lattice girders
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/29Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures
    • E04C3/292Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures the materials being wood and metal

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Baueinheit der im einleitenden Teil von Anspruch 1 erwähnten Art.
  • Aus der DE-offenlegungsschrift 2 520 255 und dem US-Patent 4,346,544 ist ein leichtes Bauelement bekannt, das aus mehreren Trägerelementen oder struktuellen Bauteilen konstruiert ist, in dem Dachplatten und kanalförmig gestaltete Basisbauteile integrierte Baueinheiten bilden, die z. B. für Dachelemente jeweils aus wenigstens einem offenen Basisprofil bestehen, das direkt auf eine obere Bauplatte geklebt ist und sowohl die Dachdecke als auch ein Teil des Lastenträgers bildet, und wodurch die Konstruktionsplatte breiter ist als das Basisprofil und sich entlang der beiden Längsseiten davon außerhalb des Basisprofils erstreckt. Dies impliziert, daß jede Bauplatte einen frei vorstehenden, ungestützten Seitenteil hat, der eine gewisse Ablenkung durch die Beladung der Konstruktionsplatte erhält. Besagte Ablenkung setzt die Verbindung zwischen benachbarten Bauplatten hoher Materialbelastung aus und macht es praktisch unmöglich, in und unter der Verbindung eine vernünftige Dampfverbreitungsdichtigkeit- oder resistenz durch bekannte Mittel zu erreichen.
  • Dies ist ein Nachteil, der bei Dachstrukturen wirklich sehr ernst ist.
  • Es ist die Absicht der vorliegenden Erfindung, eine Baueinheit bereitzustellen, die, falls sie für Dach-, Decken-, Wand- oder Bodenstrukturen benutzt wird, die besagten Nachteile beseitigen kann.
  • Dies wird erreicht durch eine Baueinheit gemäß der Erfindung, wobei besagte Baueinheit charakteristisch ist durch die im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 dargelegten Punkte. Dadurch wird eine leichte Baueinheitkonstruktion mit einer hohen Stützfähigkeit erzielt. Und da die Balken einer Baueinheit dieser Erfindung keine vorstehenden Seitenkanten haben, können die Balken äußerst an den Längsseitenkanten der Baueinheit angeordnet sein, wodurch die Ablenkung besagter Längsseitenkanten während einer Gewichtslast so klein wie möglich wird, und folglich eine beständige Dampfverbreitungsdichtigkeit in den Verbindungen zwischen zwei benachbarten Baueinheiten erreicht ist und durch gewöhnliche Dichtmittel gemacht werden kann. Die dadurch erreichte starre Kantenverbindung zwischen benachbarten Baueinheiten ermöglicht ihnen hohe Biegemomente zu übertragen, und die örtliche Stützfähigkeit der Bauelemente in den Verbindungen oder an den Längskanten wird sehr hoch. Wenn die Baueinheit in hitze- oder geräuschisolierenden Böden-, Decken- und Dachelementen benutzt wird, wo Isoliermaterial wie z. B. Mineralwolle, in den Balken und zwischen den Balken angeordnet ist, wird eine hohe Hitzeisolationsfähigkeit und auch eine gute Geräuschisolierung an den Verbindungen der Baueinheiten erreicht, teilweise weil die Balken in den Verbindungen direkt an die Balken von benachbarten Elementen angrenzend angeordnet werden können.
  • Unter einem Material, das hauptsächlich für Drucklasten geeignet ist, ist ein druckbeständiges Material zu verstehen, das besser für Drucklasten als für Zuglasten geeignet ist. Als Beispiel dafür seien massives furniertes oder laminiertes Holz, leimgebundene oder klebergebundene Spannplatte, Zellplastwerkstoff oder Holzkernsperrholz genannt. Unter einem Material, das hauptsächlich für Zuglasten geeignet ist, ist ein Material zu verstehen, das besser zum Absorbieren von Zuglasten als von Drucklasten geeignet ist. Als Beispiele hierfür seien relativ dünne Bleche oder Plattenmaterialien aus Metall, wie z. B. Eisen, Stahl, Messing und Aluminium, und Stahl und/oder faserverstärkter Beton, Plastik oder Holz, genannt.
  • Keines der besagten Materialien hat, wie auch immer, einen Elastizitätsmodul unter 5800 mpa, eine Biegefestigkeit unter 49 mpa, eine Zugfestigkeit unter 49 mpa und eine Druckfestigkeit unter 19,6 mpa in dem Temperaturbereich von - 40 bis + 50ºC.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Baueinheit gemäß Anspruch 2 kann vorzugsweise eine weitere, hauptsächlich gegen Drucklasten beständige Platte aufweisen, die über der gesamten Länge des Balkens fest an dem Teil seines Basisprofils, der am meisten von seiner Abdeckplatte beabstandet ist, gesichert ist. Dadurch wird eine universeller anwendbare Baueinheit geschaffen, da sie für Anwendungen als Schwerlastbaueinheit, wie z. B. AuslegerBaueinheit und als vertikallasttragende Mauereinheit geeignet ist.
  • Durch die Baueinheit gemäß der Erfindung wird erreicht, daß sie Kräfte oder Lasten in der Fläche der Baueinheit und Lasten von den Fassaden absorbieren kann, sowie sicherere oder zuverlässigere Baueinheitverbindungen, da die Balken der Elemente an den Seitenkanten von den Baueinheiten direkt aneinander gesichert werden können. Weiterhin können die Baueinheiten an den Verbindungen leicht durch bekannte Mittel dampfverbreitungsbeständig gemacht werden und/oder können Zusatzlasten z. B. von Rohrleitungen, Beleuchtungsausrüstung etc. unter den Elementverbindungen und mögliche Zusatzlasten von Dacheinheiten oder von auf dem Dach über den Baueinheitenverbindungen angebrachten Installation oder von schweren Opjekten, wie z. B. auf dem Boden über den Baueinheitenverbindungen angeordneten Regalen, absorbieren.
  • Besagte Anordnung der Balken in den Baueinheiten impliziert weiterhin, daß willkürliche Abstände oder Öffnungen für Treppenhäuser, Aufzüge, Dachluken etc. zwischen den Baueinheiten, wo die tragenden Balken die stark tragenden Seitenkanten von benachbarten Baueinheiten bilden, möglich sind. Weiterhin können relativ größere Durchgangsöffnungen in den Baueinheiten zwischen den Balken bei gegebenen Baueinheitabmessungen ausgeführt werden für 1) Dachluken, Schornsteine, Dachhauben usw. in Dacheinheiten, 2) Schornsteine, Treppenhäuser, Aufzüge und Arbeitsgruben in Decken oder Bodeneinheiten, und 3) Türen, Durchreichen und Fenster in Mauereinheiten, wo solch relativ hohe Lasten auf den Baueinheiten direkt von den Balken aufgenommen werden können. Dies wäre nicht möglich gewesen, wenn die Abdeckplatten der Balken breiter wären als das Basisprofil des Balkens, oder wenn die Baueinheiten keinen Balken weit außen an ihrer Längskante hätten. Weiterhin wird erreicht, daß 1) die Baueinheit mit ihren an ihren Seitenkanten angeordneten Balken gegen Biegemomente beständig direkt an ihren Seitenkanten montiert werden kann, daß 2) die Baueinheiten an beiden Seitenkanten komplett gleich konstruiert werden können, so daß sie um 1800 um eine zu der Einheit senkrechte Achse während der Montage gedreht werden können, was wiederum bedeutet, daß 3) weniger verschiedene Baueinheittypen für ein gegebenes Gebäude nötig sein können, besonders wenn die Baueinheiten der Erfindung kastenförmige Balken an ihren Längsseiten haben, und, daß 4) eine größere Konstruktionswahlfreiheit erreicht ist. Weiterhin wird erzielt, daß 5) die Dampfdichtung der Baueinheit in und entlang ihrer Längsseiten versteckt werden kann, so daß besagte Dampfdichtung nicht während Transport und Montage der Baueinheit beschädigt werden kann.
  • Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren gemäß dem einleitenden Teil von Anspruch 4 zum Herstellen einer Baueinheit gemäß der Erfindung für Bauvorhaben, z. B. Dach-, Decken-, Wand- oder Bodenvorhaben, und das Verfahren ist gekennzeichnet durch die im kennzeichnenden Teil des besagten Anspruches dargelegten Punkte. Dadurch wird es möglich, nicht nur geradlinige Baueinheiten herzustellen, sondern auch aufwärts oder abwärts gekrümmte Baueinheiten, da die Krümmung der Einheit durch die Längskrümmung der Basisprofile der Balken vor der Sicherung der Abdeckplatten an den Basisprofilen bestimmt ist. Da jeder Balken per se eine fertiggestellte Einheit ist, könnten sie mit einfachen Mitteln und vor ihrer Montage an einer Dach- oder Boden-Bauplatte zum Bilden eines Bauelementes mit einer vorbestimmten Krümmung in ihrer Längsrichtung versehen werden, so daß das Dach oder der Boden in montierten und belastetem Zustand z. B. total eben wird.
  • Die Erfindung wird nun detaillierter beschrieben im Zusammenhang mit einigen Ausführungsbeispielen und mit Bezugnahme auf die Zeichnungen, in der
  • Fig. 1 zwei bekannte Balken zeigt, die gleichförmige Wandstärken haben,
  • Fig. 2 einen Balken für die Baueinheit gemäß der Erfindung zeigt,
  • Fig. 3 in perspektivischer und teilweise geschnittener Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer Baueinheit gemäß der Erfindung zeigt,
  • Fig. 4 einen Querschnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer entsprechend der in Fig. 3 gezeigten Baueinheit gemäß der Erfindung zeigt,
  • Fig. 5 ein anderes Ausführungsbeispiel einer Baueinheit gemäß der Erfindung und bestimmt für ein dampfsperrenloses Dach zeigt,
  • Fig. 6 einen Querschnitt durch eine Längsverbindung zwischen zwei Baueinheiten gemäß der Erfindung zeigt,
  • Fig. 7 einen Schnitt durch eine Endverbindung zwischen zwei Baueinheiten gemäß der Erfindung über einem stützenden Tragbalken zeigt,
  • Fig. 8-9 Querschnitte durch Balken Ausführungsbeispiele für Baueinheiten gemäß der Erfindung zeigen,
  • Fig. 10-12 Querschnitte durch Balken für Baueinheiten gemäß der Erfindung mit einer zusätzlichen drucklastbeständigen Platte an der inneren Unterseite der Balken zeigen,
  • Fig. 13-15 Balkenausführungsbeispiele für Baueinheiten gemäß der Erfindung mit einer zusätzlichen drucklastbeständigen Platte an der äußeren Unterseite der Balken zeigen,
  • Fig. 16 einen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Balkens für Baueinheiten gemäß der Erfindung zeigt, und
  • Fig. 17 einen Querschnitt durch eine Seitenkante einer Baueinheit, die einen Balken mit zwei gemeinsam gesicherten Basisprofilen für Feuerschutzvorhaben hat, zeigt.
  • Fig. 1 zeigt zwei für Baueinheiten bekannte Balken, sogenannte Kastenträger, mit quadratischem Querschnitt bzw. rechteckigem Querschnitt und einer einheitlichen Wandstärke.
  • Fig. 2 zeigt einen Balken 1 für eine Baueinheit gemäß der Erfindung, worin eine der ebenen Seiten 2, 3, 4, 5 des Balkens aus einer Abdeckplatte 2 aus einem hauptsächlich für Drucklasten geeigneten und beständigen Material mit einer 1,5 bis 115, vorzugsweise 32 mal größeren Dicke als die Dicke der angrenzenden Seiten 3 - 5 des Balkens 1, besteht. Die Abdeckplatte 2 kann z. B. aus 22 mm dickem wasserdichtem Sperrholz sein, und die Basisprofilplatte 3 - 5 kann ein 0,7 mm dickes galvanisiertes Stahlprofil sein, dessen Höhe abhängig von ihrer Spannweite oder anderen Bedingungen, unter denen der Balken benutzt werden soll, variiert. Die Seiten 3 - 5 des Balkens 1, die in einer Einheit als ein Basisprofil ausgeführt sind, bestehen aus einem hauptsächlich für Zuglasten geeigneten und beständigen Material, wie weiter in dem einleitenden Teil der Beschreibung definiert und die hauptsächlich für Drucklasten geeignete Abdeckplatte 2 ist unmittelbar kantenfluchtend und beständig gegen Biegemomente an den zwei klebenden Oberflächen der Flansche 6, 7 des Basisprofils 3 - 5 gesichert. Die Sicherungsmittel sind abhängig von dem Material, an dem sie montiert werden sollen, ausgewählt und besagte Sicherungsmittel schließen eine Klebemontage und zum weiteren Verstärken davon, eine Schraubmontage, Bolzenmontage, Nagelmontage oder dergleichen mit ein.
  • Dadurch wird ein Balken für eine Baueinheit geschaffen, der ein niedriges Gewicht hat und eine große Stützfähigkeit und keine vorstehenden Seitenkanten hat, und dieser Balken kann mit niedrigen Kosten hergestellt werden. Die Stützfähigkeit kann weiter erhöht werden durch Anordnen von Trennwänden 10 in dem Balken 1 mit vorbestimmten Abständen, wie in Fig. 3 angegeben. Jede Trennwand 10 ist z. B. senkrecht an wenigstens drei der Innenwände des Balkens gesichert, z. B. an den Innenseiten der Seiten 3, 4 und 5.
  • Fig. 3 zeigt eine Baueinheit 12 gemäß der Erfindung, in der der Balken 1 benutzt ist, und Balken 1 als Längstragbalken in der Baueinheit 12 angeordnet sind, die, wie gezeigt, ein Dachelement sein kann, ein Deckenelement, ein Wandelement oder ein Bodenelement. Fig. 3 zeigt weiterhin, daß einer der Balken 1 an jeder der Längsseitenkanten der Baueinheit 12 angeordnet ist. Die in Fig. 3 gezeigte Dachbaueinheit kann z. B. an ihrer Oberseite ein 16 mm dickes wasserfestes Sperrholzbrett 14 haben, das durch Dachfolie oder Dachpappe abgedeckt ist oder abgedeckt wird. Besagte Sperrholzplatte 14 ist unmittelbar an den drei gezeigten längsgeschlossenen Balken 1 durch Kleben und Nägel oder Schrauben gesichert, und unmittelbar unter den Balken 1 kann eine dampfdichte Dichtung 15 z. B. aus PVC-Folie oder aus dem als hygrodiode Folie bekannten Material, Feuchtigkeitssperrschicht oder Dampfdichtungsmaterialien angeordnet sein. Unter der Dampfdichtung kann eine hitzeisolierende Deckenabdeckung 16, z. B. Mineralwolle- oder Holzwollebauplatten, und besagte Deckenabdeckung 16 ist gesichert und geschützt an den Längsseitenkanten der Baueinheit 12 durch Stahlwinkel 17 an den Balken 1 gesichert. Zwischen den Balken 1 kann eine Mineralwolleisolation 18 angeordnet sein, und eine nicht gezeigte Mineralwolleisolation kann in den Balken selbst angeordnet sein.
  • Fig. 4 zeigt einen Schnitt senkrecht zu der Längsachse der Baueinheit in Fig. 3. Wie zu sehen ist, ist zwischen den Balken 1 genügend Raum für große durchgehende Öffnungen in der Baueinheit, ohne daß sich daraus eine erwähnenswerte Reduzierung der Stützfähigkeit der Baueinheit ergibt.
  • Fig. 5 zeigt eine Baueinheit in der Form einer Dacheinheit mit den Balken 1 in einer anderen Anordnung. Hier ist eine isolierende Deckenabdeckung 16 zwischen den Balken 1 plaziert, und die Dampfdichtung 15 ist über den Balken 1 und der Deckenabdeckung 16 angeordnet, aber unter dem Sperrholzbrett 14. Die Deckenabdeckung 16, die zusammen mit der Dunstdichtung 15 an der Platte 14 z. B. durch Kleben gesichert ist, ist z. B. aus isolierenden Platten mit einer großen zusammenhaltenden Kraft, die als Isolierplatten von Danmark A/S aus dem STYROFOAM -Programm besagter Firma bekannt sind, gemacht. Auf dem Sperrholzbrett 14 ist eine sogenannte äußere Isolation 20 angeordnet, die dampfdicht, hitzefest und wetterbeständig ist.
  • Fig. 6 zeigt eine Längsverbindung zwischen den Längsseiten von zwei Baueinheiten 12. Hier wird eine Verriegelungsplatte 22 über der Verbindung zwischen den Einheiten benutzt und ein diffusionsbeständiges und hitzeisolierendes Dichtungsband 23 zwischen den angrenzenden Balken 1 von zwei benachbarten Einheiten. Sofern die Breite der Konstruktionspiatte 14 um einen Wert entsprechend der Breite der Verriegelungsplatte 22 zum gemeinsamen Verriegeln der benachbarten Baueinheiten geringer ist als die Breite der Baueinheit 12, wird wegen der Lage der besagten zwei Balken 1 entlang der Längsseite der Baueinheit ein weiterer Vorteil der Baueinheit gemäß der Erfindung erreicht, da die Baueinheitsbreite z. B. 2,5% größer gemacht sein kann als die vorliegende Plattenstandardbreite von 244 cm beim gleichen Materialverbrauch und weniger Arbeitstätigkeiten. Dies ist wegen der Tatsache, daß Konstruktionsplatten mit Standardbreite benutzt werden können, deren Breite z. B. in Dänemark 244 cm als Auslieferungsmaß beträgt, wogegen die Baueinheiten die übliche Modulbreite von 250 cm erreichen können und die Verriegelungsplatten eine Breite von 6 cm bekommen.
  • Fig. 7 zeigt eine Endverbindung zwischen den Enden von zwei Baueinheiten 12 über einem stützenden Tragbalken 25, der die Einheiten 12 über deren Balken 1 und an deren Enden direkt unter verstärkenden Endtrennwänden 10 von den Balken stützt. Auch bei dieser Montage ist eine Verriegelungsplatte 27 benutzt.
  • Die Fig. 8 - 16 zeigen einige Balkenausführungsbeispiele der Baueinheit gemäß der Erfindung, die alle mit einer Abdeckplatte 2 und angrenzenden Basisprofilseiten 3 und 5 von geringerer Dicke versehen sind. Einige der Balken, nämlich die in den Fig. 10 bis 5 gezeigten, haben eine weitere, hauptsächlich für Drucklasten geeignete und beständige verstärkende Platte 8 fest über der ganzen Länge des Balkens an dem Teil des Balkens, der am meisten von der Abdeckplatte 2 entfernt ist, gesichert. Besagte Zusatzverstärkungsplatte 8 kann, wie in den Fig. 10 - 12 gezeigt, innen auf dem Boden des Balkens 1 oder wie in den Fig. 13 - 15 gezeigt, außen auf dem Boden des Balkens 1 angeordnet sein. Solche Balken, wie in den Fig. 10 - 5 gezeigt, sind auch zur Benutzung als Tragbalken in Form von Auslegern oder als Wandstützbalken und Säulen geeignet.
  • In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Basisprofilseite 4 eine ebene Stahlplatte sein, die gegen Biegemomente beständig gesichert ist an den Seiten 3 und 5, die U-geformt sein können, so daß kurze U-Profilseiten die Kantenflansche 6, 7 des Basisprofus bilden und die Kantenflansche zum Sichern an den Seiten 3 und 5 der Stahlplatte 4, durch Nieten, Schweißen oder dergleichen.
  • Als Beispiele des Verhältnisses zwischen der Wanddicken der Platte 2 und der Platte des Basisprofils 3 - 5 seien die folgenden Werte in Millimetern erwähnt: 45:30, 40:21, 15:5, 20:5, 25:5, 35:5, 22:2, 24:2, 15:1, 20:1, 25:1, 20:0,7, 22:0,7, 32:1, 40:1, 100:2, 35:0,7, 60:1, 42:0,7, 50:0,7, 80:1, 90:1, 100:1, 70:0,7, 105:1, 80:0,7, 115:1. Die ausgewählten Verhältnisse hängen von den erwarteten Belastungen der Baueinheit und der Anzahl der Balken, den verwendeten Materialien und Sicherungsmethoden und den verfügbaren standardisierten Materialdicken ab.
  • Fig. 16 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Balkens 1, der, wenn er in einer Baueinheit montiert ist, erwartungsgemäß besonders hohen Zuglasten in den Basisprofilseiten 3 und 5 ausgesetzt sein wird, oder wo die Seiten 3 und 5 in dickerem Material hergestellt sind, wie z. B. faserverstärkten Plastik.
  • - Fig. 17 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Balkens an einer Baueinheit gemäß der Erfindung, wodurch sowohl eine bessere Feuerbeständigkeit als auch eine größere Stärke erreicht wird, so daß die Lebensdauer der höheren Feuerbeständigkeit verlängert ist. In den äußersten Basisprofilen 3 - 5 und in einer Entfernung davon ist ein Innenbasisprofil 30 eingefügt. In dem Raum 31 zwischen den zwei Basisprofilen ist hitzeisolierendes Material 32, 33 angeordnet, von dem zumindest das obere Material 33 nagelsicher und an den oberen Endteilen von beiden Profilen 3 - 5, 30 festgeklebt ist. Die obere Oberfläche 34 des oberen Materials 33 ist bündig mit den oberen Endkanten der zwei Profile 3 -5, 30 und bildet eine sichernde, angrenzende und klebende Oberfläche für die Abdeckplatte 2. Eine Bauplatte 14 ist an der Mitte der Abdeckplatte 2 gesichert, besagte Bauplatte 14 ist hier aus einer Stahlplatte mit verstärkenden Mittelrippen gemacht.

Claims (6)

1. Baueinheit, vorzugsweise für Dachkonstruktionen, wobei zwei oder mehr Balken als Längstragbalken in der Baueinheit (12) angeordnet sind, wie z. B. ein Dachteil, ein Deckenteil, ein Mauerteil oder ein Bodenteil, und worin der Balken (1) ein vieleckige, geometrische Form hat, wie z. B. eine Kastenform oder eine trapezähnliche Form, und ein Basisprofil (3-5) aus einem hauptsächlich für Zuglasten geeigneten Material beinhaltet, bestehend aus einem oberseitig offenen U-förmigen Metallprofil (3-5) aus einem Blech oder einem dünnen Plattenmaterial mit klebenden Oberflächen an den Flanschen, die einwärts gerichtet an der oberen Seite der Profile sind, und einer oberen Abdeckplatte (2) aus einem hauptsächlich für Drucklasten geeigneten Material z. B. bestehend aus Sperrholz, welches in alle Richtungen wesentlich steifer ist als eine Platte des Basisprofils (3-5), wobei besagte Platte (2) durch eine Kleberschicht auf der gesamten Oberfläche der klebenden Oberflächen an den Flanschen (6, 7) des Basisprofils sicher und beständig gegen Biegungsmomente direkt auf dem Basisprofil (3-5) befestigt ist, so daß die Abdeckplatte (2) und das Basisprofil (3-5) zusammen eine statisch zusammenwirkende stützende Einheit bilden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der Balken (1) längs zueinander und an jeder der Längsseiten der Baueinheit (12) angeordnet sind, wo sie die Längsseiten der Baueinheit bilden, daß die Abdeckplatte (2) des Balkens die gleiche Breite hat wie das
Basisprofil (3-5) und längs beider Längsseiten mit den Seiten des Basisprofils bündig ist, und daß die dauerhafte Verbindung zwischen der Abdeckplatte (2) und dem Basisprofil (3-5) auch Sicherungselemente wie Schrauben, Nägel, Nieten oder ähnliche Elemente, die sich vollständig oder teilweise durch die Abdeckplatte (2) erstrecken, beinhaltet.
2. Baueinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere, hauptsächlich gegen Drucklasten beständige Platte (8) sicher über der gesamten Länge ihres Balkens (1) an dem Teil des Basisprofils, der am meisten von seiner Abdeckplatte (2) beabstandet ist, gesichert ist.
3. Baueinheit nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei zu deren Versteifung oder Verstärkung zwei oder mehr Balken an einem Baubrett (14) oder einer Bauplatte (14) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum gegenseitigen Verriegeln benachbarter Baueinheiten die Breite der Bauplatte (14) um einen mit der Breite einer Verriegelungsplatte (22) korrespondierenden Wert kleiner ist als die Breite der Baueinheit (12).
4. Verfahren zum Herstellen einer Baueinheit (12) nach Anspruch 1, vorzugsweise für Dachzwecke, wobei jeder Stützbalken (1) aus einem zu einer Seite offenen dreiseitigen Basisprofil (3-5, 30), das aus einer dünnen, hauptsächlich gegen Zuglasten beständigen Platte besteht, dadurch gekennzeichnet, daß besagte offene Längsseite des Basisprofils (3-5, 30) dann durch Sichern einer Abdeckplatte (2) direkt an seine beiden klebenden Schenkel-Oberflächen (6, 7, 30) geschlossen wird zum Bilden des Balkens in einer gegen Biegungsmomente beständigen Weise, wobei besagte Abdeckplatte (2) aus einem hauptsächlich gegen Drucklasten beständigen Material besteht und die gleiche Breite hat wie die Breite des offenen Basisprofils des Balkens (1) und dann wenigstens zwei solcher Balken (1) an einer Bauplatte (14) zum Bilden einer Baueinheit (12) gesichert werden, in der eine der Seiten (3 oder 5) in jedem der beiden Balken (1) die jeweiligen zwei Längsseiten der Baueinheit bilden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei das Basisprofil dreiseitig ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Längs-V- Profil (35) im Inneren des Basisprofils (3-5, 30) angeordnet wird, wobei die Klappkanten des V-Profils (35) in den unteren zwei Ecken des U-Profils abgestützt sind und der Boden des V-Profils die Mitte der Abdeckplatte (2) trifft, wenn es an dem Basisprofil (3-5, 30) gesichert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß alle Basisprofile (3-5) der Balken (1) für eine Baueinheit (12) bevor die Abdeckplatten (12) an ihren jeweiligen Profilen (3-5) gesichert werden, eine Aufwärtsoder Abwärtskrümmung zum Verspannen der Baueinheit in einer Richtung entgegen der auf die Einheit bei der zukünftigen Benutzung einwirkenden Zug- und Druckbeanspruchung erhalten.
DE69220817T 1991-04-29 1992-04-29 Bauelement, insbesondere für eine Dachkonstruktion, und Verfahren zu dessen Herstellung Expired - Fee Related DE69220817T2 (de)

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