DE6920808U - Widerstandsthermometer - Google Patents
WiderstandsthermometerInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01K—MEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01K1/00—Details of thermometers not specially adapted for particular types of thermometer
- G01K1/16—Special arrangements for conducting heat from the object to the sensitive element
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)
Description
Hanau, den 20. Mai 1969
PA-Dr.Hn/ku
W. C. Heraeus GmbH, Hanau/Main
Gebrauchsmusteranmeldung
"Widerstandsthermometer"
Die Erfindung bezieht sich auf ein Widerstandsthermometer mit Wärmeleitdorn.
Aus der deutschen Patentschrift 1 184 116 ist ein Widerstandsthermometer
bekannt, welches ein Schutzrohr aus Metall aufweist, in welchem ein Meßwiderstand angeordnet ist. Zur Beschleunigung
der Wärmeübertragung und damit zur Verkürzung der Ansprechzeit ragt bei diesem Widerstandsthermometer ein Metalldorn in die
Wicklungen des Meßwiderstandes axial hinein. Der Metalldorn ist mit dem Schutzrohr verlötet. Der Meßwiderstand und die Schutzrohr-Innenwand
sind durch eine wärmeisolierende Luftmenge voneinander getrennt.
Der Erfindung liest die Aufgabe zugrunde, ein Widerstandsthermometer
zu schaffen, welches hohen mechanischen Belastungen standhält und dabei eine möglichst kleine Ansprechzeit, insbe-
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sondere kleine Halbwertszeit, besitzt.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Widerstandsthermometer,
welches ein Schutzrohr aus Metall aufweist, in welchem ein Meßwiderstand angeordnet ist, in dessen Wicklungen ein Dorn
aus gut wärmeleitfähigem Metall axial hineinragt, und wobei
Meßwiderstand und Schutzrohr-Innenwand durch einen Luftspalt
voneinander getrennt sind, erfindungsgemäß dadurch, daß der in die Wicklungen hineinragende Dorn in Richtung von der An—
schlußseite des Meßwiderstandes her gesehen einen über den Meßwiderstand hinausragenden vom Schutzrohr umhüllten Dornfortsatz
besitzt von wenigstens gleich großem Querschnitt wie dem des in die Wicklungen hineinragenden Doms, und wobei der
den Dornfortsatz eng umhüllende Schutzrohrteil eine geringere Wandstärke aufweist als derdden Meßwiderstand umhüllende
Schutzrohrteil. In bevorzugter Ausführungsform besteht der den Dornfortsatz eng umhüllende Schutzrohrteil aus einem
Röhrchen aus warmfestem Metall. Dieses Röhrchen ist mit dem den Meßwiderstand umhüllenden Schutzrohrteil gasdicht verschweißt.
Zur Erzielung einer leichten Auswechselbarkeit des Meßwiderstandes einschließlich des Wärmeleitdorns ist der
Dornfortsatz mit einem Metallrohr verschweißt, welches den Luftspalt zwischen Meßwiderstand und Schutzrohr-Innenwand in
zwei Lufträume aufteilt. Vorteilhafterweise wird für diesen Fall das den Meßwiderstand und den Dornfortsatz umhüllende
Schutzrohr aus einem Stück gefertigt. Der Dorn und der Dornfortsatz
bestehen wie angegeben aus einem gut wärmeleitfähigen Metall, besonders bewährt hat sich hierfür Silber.
Das Schutzrohr bzw. die Schutzrohrteile sowie das mit dem Dornfortsatz verschweißte Metallrohr sind aus warmfestem Metall
hergestellt. Bevorzugt wird hierfür Stahl, insbesondere
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Edelstahl, verwendet. Der Meßwiderstand ist in einem elektrisch isolierenden Werkstoff» beispielsweise Glas, eingebettet. Die
eventuell zwischen dem in die Wicklungen hineinragenden Dorn und dem isolierenden Werkstoff vorhandenen Zwischenräume sind
vorteilhafterweise mit einer wärmeleitenden Paste ausgefüllt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Meßwiderstandes besitzt den Vorteil, daß es dadurch möglich ist, auch bei sehr hohen
mechanischen Belastungen den Wärmeübergang zwischen dem zu messenden Medium und dem wärmeleitenden Dorn so gut zu halten,
daß sich kurze Halbwertszeiten ergeben. Widerstandsthermometer gemäß der Erfindung können in ihren Außenabmessungen groß genug
ausgebildet werden, um mechanischen Belastungen sowohl während des Betriebs als auch während ihres Transports oder
ihres Einbaus zu widerstehen. Halbwertszeiten, d. h. Zeiten, in denen die Hälfte des Wertes eines plötzlichen Temperatursprungs
angezeigt werden, bis herab zu 2 1/2 Sekunden und weniger konnten mit erfindungsgemäß ausgebildeten Widerstandsthermometern erreicht werden. Erfindungsgemäß ausgebildete Widerstandsthermometer
werden beispielsweise dort benutzt, wo in Bäumen, die unter sehr hohem Druck stehen, beispielsweise von
über 180 Atmosphären, und in denen gegebenenfalls hohe Gass^römungsgeschwindigkeiten
vorliegen, Temp eratüränderungen möglichst schnell erfaßt werden sollen, damit entsprechende
Regel- und Steuervorgänge eingeleitet werden können. Dies ist beispielsweise in der Reaktorteolmik von großer Bedeutung.
Mit Widerstandsthermometern bekannter Bauarten konnten diese Vorteile, nämlich kleine Halbwertszeiten verbunden mit der
hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen Einflüssen, bisher nicht erreicht werden.
In den Figuren sind schematisoh zwei bevorzugte Ausführungs-
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beispiele für erfindungsgemäß ausgebildete Viderstandsthermometer dargestellt, wobei auf die Darstellung der bekannten Anschlußseiten
der Viderstandsthermometer verzichtet wurde.
Bei dem in Figur 1 dargestellten Viderstandsthermometer ist das Schutzrohr 1 aus einem Stück hergestellt. Die Wandstärke desjenigen
Schutzrohrteils, welches den Meßwiderstand 2 umhüllt, ist stärker ausgebildet als der Schutzrohrteil, welcher den
Dornfortsatz 3 eng umschließt. In die Wicklungen des Meßwiderstandes 2 ragt der Dorn 4, der wie der Dornfortsatz 3 aus gut
wärmeleitendem Metall besteht, axial hinein. Der Dornfortsatz
ist mit einem Metallrohr 5 verlötet. Dieses Metallrohr 5 unterteilt
den zwischen dem Meßwiderstand und der Schutzrohr-Innenwand vorhandenen Luftspalt in zwei Teilspalte 6a und 6b. Die
Leitungen 7 führen zur Anschlußseite (Pfeil 8) des Widerstandsthermometers .
Die in Figur 2 dargestellte bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Widerstandsthermometers unterscheidet sieh von
der in Figur 1 dargestellten insoweit, als mit dem Schutzrohr 1, welches den Meßwiderstand 2 umhüllt, ein Röhrchen 9 aus wax*»*
festem Metall verlötet ist. Dieses Röhrchen 9 umschließt den Dornfortsatz 3 eng. Außerdem ist der zwischen Meäwiderstand 2
und der Innenwand des ihn umhüllenden Schutzrohres vorhandene Luftspalt nicht durch ein Metallrohr in zwei Teilräum· unterteilt. Die übrigen Bezugsziffern entsprechen denen von Figur
Claims (5)
1. Widerstandsthermometer, welches ein Schutzrohr aus Metall aufweist, in welchem ein Meßwiderstand angeordnet ist, in
dessen Wicklungen ein Dorn aus gutwärmeleitfähigem Metall axial hineinragt, und wobei Meßwiderstand und Schutzrohrinnenwand
durch einen Luftspalt voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Wicklungen hineinragende
Dorn (4·) in Richtung von der Anschlußseite (8) des Meßwiderstandes (2) her gesehen einen über den Meßwiderstand
hinausragenden, vom Schutzrohr (1) umhüllten Dornfortsatz (3) besitzt von wenigstens gleich großem Querschnitt
wie dem des in die Wicklungen hineinragenden Doms (4), und wobei der den Dornfortsatz (3) eng umhüllende Schutzrohrteil
eine geringere Wandstärke aufweist als der den Meßwiderstand (2) umhüllende Schutzrohrteil.
2. Widerstandsthermometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der den Dornfortsatz (3) eng umhüllende Schutzrohrteil aus einem Röhrchen (9) aus warmfestem Metall besteht,
welches mit dem den Meßwiderstand (2) umhüllenden Schutzrohrteil gasdicht verschw3ißt ist.
3. Widerstandsthermometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dornfortsatz mit einem Metallrohr (5) verschweißt ist, welches den Luftspalt zwischen Meßwiderstand
und Schutzrohrinnenwand in zwei Lufträume (6a, 6b) unterteilt.
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4. Widerstandsthermometer nach einen oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn
O) und der Dornfortsatz (3) aus Silber und die Schutzrohrteile (1) sowie das mit dem Dornfortsatz verschweißte Metallrohr (5) aus Stahl, insbesondere Edelstahl, bestehen.
5. Widerstandsthermometer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß de*
derstand (2) in einem elektrisch isolierenden Werkstoff
gebettet ist und die zwischen dem in die Wicklungen ragenden Dorn (4) und dem isolierenden Werkstoff vorhandenen
Zwischenräume mit einer wärmeleitenden Faste auegefüllt sind*
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696920808 DE6920808U (de) | 1969-05-23 | 1969-05-23 | Widerstandsthermometer |
| CH464170A CH501904A (de) | 1969-05-23 | 1970-03-26 | Widerstandsthermometer |
| BE748206D BE748206A (fr) | 1969-05-23 | 1970-03-31 | Thermometre a resistance |
| FR7018593A FR2048659A5 (de) | 1969-05-23 | 1970-05-21 | |
| NL7007485A NL7007485A (de) | 1969-05-23 | 1970-05-22 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696920808 DE6920808U (de) | 1969-05-23 | 1969-05-23 | Widerstandsthermometer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6920808U true DE6920808U (de) | 1969-11-13 |
Family
ID=6602393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696920808 Expired DE6920808U (de) | 1969-05-23 | 1969-05-23 | Widerstandsthermometer |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE748206A (de) |
| CH (1) | CH501904A (de) |
| DE (1) | DE6920808U (de) |
| FR (1) | FR2048659A5 (de) |
| NL (1) | NL7007485A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008058071A1 (de) * | 2008-11-19 | 2010-05-20 | Schott Ag | Sensorbauteil |
-
1969
- 1969-05-23 DE DE19696920808 patent/DE6920808U/de not_active Expired
-
1970
- 1970-03-26 CH CH464170A patent/CH501904A/de unknown
- 1970-03-31 BE BE748206D patent/BE748206A/xx unknown
- 1970-05-21 FR FR7018593A patent/FR2048659A5/fr not_active Expired
- 1970-05-22 NL NL7007485A patent/NL7007485A/xx unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008058071A1 (de) * | 2008-11-19 | 2010-05-20 | Schott Ag | Sensorbauteil |
| US8434361B2 (en) | 2008-11-19 | 2013-05-07 | Schott Ag | Sensor component |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE748206A (fr) | 1970-08-31 |
| FR2048659A5 (de) | 1971-03-19 |
| CH501904A (de) | 1971-01-15 |
| NL7007485A (de) | 1970-11-25 |
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