DE619926C - Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizkoerper - Google Patents
Verfahren zur Herstellung elektrischer HeizkoerperInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B7/00—Insulated conductors or cables characterised by their form
- H01B7/16—Rigid-tube cables
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- Resistance Heating (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizkörper
mit in feuerfester Isolationsmasse eingebetteten schraubenförmigen Heizwiderständen.
Es ist bekannt, einen schraubenförmigen Heizwiderstand im ausgezogenen Zustand derart
zwischen zwei konzentrisch zueinander aneinander angeordneten Blechzylindern anzuordnen,
daß ein Schluß innerhalb der Windüngen und mit den Blechzylindern unmöglich
ist. Der Raum zwischen den Blechzylindern wird mit feinkörnigem Isolationsmaterial,
z. B. reiner Tonerde, gefüllt und der Heizwiderstand durch den elektrischen Strom bis
zum starken Sintern der Tonerde erhitzt. Man erhält auf diese Weise einen geradlinigen
starren Heizkörper mit einer äußeren und inneren Metallwandung, die als Schutz oder
auch als Wärmeleitmittel dient. Es ist ferner bekannt, die Wandstärke des Heizelements
derart dünn zu machen, daß bei der Sinterung der innere oder äußere Metallmantel
schmilzt. Stets werden demnach von Anfang an zwei Blechzylinder verwendet, was umständlich,
und teuer ist.
Um nun Heizkörper herzustellen, welche vor ihrer Verwendung bzw. ihrem Einbau in
elektrische Gebrauchsgegenstände gebogen werden können, ist es bekannt, den Heizwiderstand
in ein leicht biegsames Metallrohr einzubetten, was durch Einstampfung von
pulverförmigem oder körnigem Isolierstoff in das Metallrohr geschieht. Das so entstehende
biegsame Heizelement verfügt dann über einen metallischen Mantel, der mit Isolierstoff gefüllt
ist.
Gemäß der Erfindung wird ein Heizkörper hergestellt, der lediglich aus einem in feuerfeste
Isolationsmasse eingebetteten schraubenförmigen Heizwiderstand besteht, d.h. die
Isolationsmasse ist nicht von einem Metallmantel umgeben, und es ist auch kein Metallmantel
bei der Herstellung des Heizelements notwendig, wodurch die Herstellung des Heizkörpers
verbilligt wird.
Erfindungsgemäß besteht das Verfahren zur Herstellung eines solchen Heizkörpers darm,
daß der Widerstand in dicht aneinanderliegenden Windungen axial einer düsenartigen
Öffnung zugeführt wird, durch die eine feuerfeste plastische Isolationsmasse derart " hindurchgedrückt
wird, daß der Heizwiderstand in die Masse vollständig eingebettet und gleichzeitig durch die düsenartige Öffnung bewegt
wird, wobei die Windungen des Wider-Standes axial auseinandergezogen werden. Es
entsteht so ein plastischer Heizkörper, der entsprechend seinem Verwendungszweck in
irgendeine Form gebogen und dann gebrannt wird.
Die Zeichnung dient zur Erläuterung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
Fig. ι zeigt teilweise im Aufriß und teilweise
im Schnitt einen Heizkörper gemäß der
Erfindung sowie einen Teil der Vorrichtung zu seiner Herstellung und
Fig. 2 den-fertiggestellten-Heizkörper.
Die Vorrichtung zur Herstellung des Heizkörpers verfügt über einen Trichter io, der
mit plastischem tonhaltigem Material gefüllt ist, das aus Aluminiumoxyd bestehen oder die
Beschaffenheit dieser Verbindung haben kann.' Dieses Material dient als Isolation, in welcher
ίο der schraubenförmige Heizwiderstand 14 eingebettet
ist.
Der Trichter 10 endigt in einer Tülle mit
düsenartiger Öffnung 18. Im Innern des Trichters 10 ist ein Rohr 20 angeordnet, durch welches
der schraubenförmige Widerstandsdraht 14 geführt wird.
Durch eine beliebige Vorrichtung wird auf die im Trichter 10 befindliche Isolationsmässe
12 ein Druck ausgeübt, beispielsweise inRichrung
der Pfeile 22, wodurch, dieses Materia] selbst die einzelnen dicht aneinanderliegenden
Windungen des Heizwiderstandsdrahtes 14 axial auseinanderzieht, sobald der Widerstand
14 aus dem Rohr 20 heraustritt. Die Isolationsmasse
dringt hierbei in das Innere, des Heizwiderstandes ein. Sie bildet dann nicht
nur einen Überzug für den Heizwiderstand, sondern füllt auch den Raum zwischen den
Windungen und dem Innern des Widerstands vollständig aus. Die Dicke, bis zu welcher
der Heizwiderstand umschlossen wird, hängt von dem Durchmesser der düsenförmigen Öffnung
18 ab. Als ein Mittel zur Ausübung eines Druckes in Richtung der Pfeile 22 kann
entweder ein nicht dargestellter Kolben oder Druckluft benutzt werden. Die auf das tonhaltige
Material einwirkende Kraft dient gleichzeitig dazu, den Heizwiderstand durch die düsenartige Öffnung 18 hindurchzubewegen.
Fig. 2 zeigt einen fertigen Heizkörper, der aus einem solchen Heizwiderstand 14 hergestellt
worden ist, der in der Isolationsmasse 12 aus tonhaltigem Material eingebettet ist.
Die Enden 16 des Heizwiderstandes ragen aus der Isolationsmasse 12 heraus und dienen zum
Anschluß von Stromzuleitungsdrähten.
Die tonhaltige Isolationsmasse ist in plastischem Zustand, und wenn demnach ein Heiz-•körper
geformt worden ist, wie er in Fig. 2 dargestellt ist, dann kann man diesen Heizkörper,
in eine seinem Verwendungszweck angepaßte Form bringen. Bei der Zurechtbiegung oder anderer Formgebung dieses Heizkörpers
ist nicht zu befürchten, daß die Verbindung ,zwischen dem Widerstandsdraht und der Isolationsmasse
sich löst oder daß sich Risse oder Sprünge in dem Einbettungsmaterial bilden. -
. Nach der Trocknung und Brennung der Heizkörper haben sie ihren plastischen Zustand
verloren und behalten daher ihre Form bei, in die sie vor der Brennung gebracht worden sind.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizkörper mit in feuerfester Isolationsmasse eingebetteten schraubenförmigen Heizwiderständen, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand in dicht aneinanderliegenden Windungen axial einer düsenartigen Öffnung zugeführt wird, durch die eine feuerfeste plastische Isolationsmasse derart hindurchgedrückt wird, daß der Heizwiderstand in die Masse vollständig eingebettet und gleichzeitig durch die düsenartige Öffnung bewegt wird, wobei die Windungen des Widerstandes axial auseinandergezogen werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der noch plastische Heizkörper (12) entsprechend seinem Verwendungszweck geformt und dann gebrannt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105561D DE619926C (de) | 1932-07-24 | 1932-07-24 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105561D DE619926C (de) | 1932-07-24 | 1932-07-24 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizkoerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE619926C true DE619926C (de) | 1935-10-10 |
Family
ID=7526679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES105561D Expired DE619926C (de) | 1932-07-24 | 1932-07-24 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE619926C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040141B (de) * | 1952-07-21 | 1958-10-02 | Schmidt Eltrolued & Co E | Vorrichtung zum Herstellen von in Isoliermasse eingebetteten fuer Heizzwecke dienenden Drahtspiralen, insbesondere fuer Tauchsieder |
-
1932
- 1932-07-24 DE DES105561D patent/DE619926C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040141B (de) * | 1952-07-21 | 1958-10-02 | Schmidt Eltrolued & Co E | Vorrichtung zum Herstellen von in Isoliermasse eingebetteten fuer Heizzwecke dienenden Drahtspiralen, insbesondere fuer Tauchsieder |
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