DE6910386U - Doppelfunktionsmotortaste fuer rechenmaschinen - Google Patents
Doppelfunktionsmotortaste fuer rechenmaschinenInfo
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Description
EP/Gr/Kr/PE-1055 G- 69 10 386.2
13. Okt. 197O
DoTypelfunktions-Motortaste für Rechenmaschinen
Die Erfindung "bezieht sich auf eine Doppelfunktions-Motortaste
für Rechenmaschinen mit einem von einer Ruhestellung in eine Wertstellung seitlich "bewegbaren Sinsteliwerk, durch weiches
"bei "betätigter Taste die Maschine so steuerbar ist, daß in der
einen Stellung des Einstellwerks eine Werteinbringung in ein
Zählwerk und in der anderen Stellung des Einstellwerks ein Zwischensummenzug des Zählwerks eingeleitet wird.
Eine bekannte (deutsche Patentschrift 1 290 000) Doppelfunktions-Motortaste
der genannten Art ist dabei so aufgebaut, daß sie nur in der einen Stellung des Einstellwerks einen Motorkontakt
schließt. Diese Motortaste hat an sich keine Doppelfunktion5
denn in der andex-en Stellung des Sisstellwerks ist dl=© Motor=
taste nur in Verbindung mit einer weiteren Taste mittelbar an einer Doppelfunktion beteiligt.
Demgegenüber will die Erfindung eine Doppelf unktions-Motortaste
schaffen, die bei jedem Niederdrücken unabhängig von der Stellung
des Sinstellwerks einen Motorkontakt b^w= eine Esgnlirng
und darüber hinaus nicht nur - abhängig von der Stellung des Einstellwerks - unterschiedliche !"unktionen, sondern in der
einen Stellung des Einstellwerks auch selbsttätig zwei aufeinanderfolgende,
unterschiedliche Arbeitsgänge auslöst.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Taste als Dividendeneinbringtaste ausgebildet ist und eine verschwenkbar
gelagerte, beim niederdrücken der Taste durch ein die Stellung des Einstellwerks ab fühlendes Programmsteuerglied in zwei Lagen
einstellbare Klinke trägt, die bei in Wertstellung befindlichem Einstellwerk, welches das Programmsteuerglied auf Wert—
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einbringung steuert, die Taste in ihrer niedergedrückten Lage bis nach Beendigung des Arbeitsganges verrastet und bei in
Euhestellung befindlichem Einstellwerk, welches das Programmsteuerglied auf Zwischensummenzug steuert, die Taste während
des Arbeitsganges freigibt.
Die Doppelfunktions-Motortaste ist demnach so ausgebildet, daß
bei ihrem Niederdrücken abhängig von der Stellung des Einstellwerks selbsttätig folgende Funktionen ablaufen:
1. Befindet sich das Einstellwerk in einer Wertstellung, so
steuert dieses das Programmsteuerglied auf Werteinbringung, d. h. der Wert wird in das Zählwerk additiv eingebracht.
Danach wird in bekannter Weise das Einstellwerk in seine Euhestellung zurückgeführt. Da die Taste in ihrer niedergedrückten
Lage verrastet bleibt, folgt selbsttätig ein weiterer Arbeitsgang. Während dieses zweiten Arbeitsganges
wird durch das in seine Euhestellung zurückgeführte Einstellwerk und das dadurch umgesteuerte Programmsteuerglied aus
dem Zählwerk eine Zwischensumme gezogen, die als Dividend vtna. bereitgestellt wi
War ääs Zäniwexk beim äiederörücken äer Taste leer, so 1st
der Dividend gleich dem in das Eiastellwerk eingegebenen Wert.
2. Befindet sich das Slnstell^erk in seiner Suhestellung,
z. B. nach A"blscaf einer Multiplikation, so mxd lediglicn
e±n Zwisehensxmmenzug-A^cbeitsgang ausgelöst und das im
Zählwerk befindliche Zwischenergebnis sofort als Dividend !herangezogen xmd ausgewiesen.
B=*iBs«SiesS
Die erfindungsgemäße Doppelfunktions-Motortaste kann daher
niemals zu iFalscliergebnissen infolge von Bedienungsfehler]!
führen, da der Dividend, mit dem die Maschine rechnet, durch den Zwischensummenzug auch zum Abdruck gelangt.
Der Gegenstand der Erfindung wird in der nachstehenden Beschreibung
an swei in den Eiguren dargestellten Ausführungs-=
beispielen erläutert. Hierbei zeigt:
I J J
• t » *
1 eine nicht gedrückte Doppelfunktionsmotortaste mit
einer an einem gestellfesten Anschlag verrastbaren
Klinkej in Seitenansicht und
Fig» 2 eine niedergedrückte Doppelfunktionsmotortaste mit
einer an einem beweglichen Sperrglied verrastbaren Klinke, in Seitenansicht«
Eine Doppelfunktionsx&ötortaat© 1 ist in einem Tastenführungsblech 2 und in einer Kugelsperre 3 parallel geführt angeordnet,
die in bekannter Weise für mehrere Tasten vorgesehen ist und nur das Niederdrücken jeweils einer Taste erlaubt. Eine Kiek«
stellfeder 4 ist bestrebt, die Taste 1 in ihre in Fig. 1 dargestellte
Ausgangslage zurückzuführen, die durch einen gestellfesten
Anschlag 5 gebildet wird*
An. einem Stift 6 der Taste 1 ist ©ine Klinke 7 beweglich gelagert,
die durch eine Peder 8 im Gegenuhrzeigersinn beeinflußt wird=, Die Klinke 7 weist eine führungsbahn 9 mit einer Vertiefung
9s auf, mittels v/elcher sie sich gegen einen Bolzen 10
eines Programiasteuergliedes 11 legt, das um eine gestellfeste
Achse i2 Terechwenkbar gelagert ist. Zwischen dem lrröä§teW&
glied Ί1 und der Ti^ate Λ ist eine Feder 13 susgespannt;, die "bestrebt
ist j den Bolzen 10 des !Prograffimstetiergliedes i1 gegen
sinen Vorsprung 14 £.st Tssts 1 zu ziehen. Me Klihlce 7 weist
ferner eine Hass 1$ auf ,die bei 22±e&erjge&rCckter Saste 1 an dem
Anschlag 5 verrasten kann.
Das Prograiamsteuerglied 11 kann mit einer Sperrklinke 16 zusammenarbeiten,
die auf einer ortsfesten Achse 17 gelagert ist unter der Kraft einer Feder 18 stelzt* Die Sperrklinke 16
durch ein EinsteHwesk: 19 sestsuert, das als Stiftschlitten ausgebildet
i3v i3sd doreb. ein Schritirschsltwerk 20 in seiner in M.g.
dargesteli-tsn Buhestellxmg gehalten wxrd. la der j&ihesteilxms des
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• It«
mi ι ι c ■
Stiftschlittens 19 befindet sich die Sperrklinke 16 in Hirer
tssssirkssses. Lege ^ in der dss Progrssüssteuerglied 11 nicht gesperrt
ist. Beia Betätigen einer der nicht dargestellten Zifferntasten
wird das Schrittschaltwerk 20 in bekannter Weise in Sichtung des Pfeiles 21 ausgelöst, so daß der Stiftschlitten 19
durch die Eraft seiner Feder 22 eine von mehreren Wertstellungen einnehmen kann« In jeder Wert st ellung des Stift Schlittens 19
■yerschweniärc die Sperrklinke Tb in uegenuhrz eigersi rm in ihre
wirksame Lage, in der das Prograiaiasteuerglied 11 in der in Fig.1
eTtai ~i ir.a-n T.ocra ^oeT»<*-irrjv}; traVioi-fcon wiw?.
Das Prograsasteusrglied 11 weist einen Anschlag 23 ai>
zwei Stufen 24 und 2? cux« Bin parallel geführter Prograaasteuerechieber
26 wird su Beginn eines jeden Irbeitsganges freigegeben
-und fühlt «ittels seiner ITi^lappiins 27 lunter der Wirkung einer
Feder 28 eine der Stufen 24- oder 25 des Brograzasteuergliedee 11
ab« Gegen Ende jedes .Arbeitsgänge« wird der Prograemsteuerschieber
26 wieder in seine dargestellte Allsgangslage zurückgeführt· Xa Richtung des Doppelpfeiles 29 ist ein an eich bekanntes ibfühlglied
30 beweglich gelagert, das je nach Stellung des Programsteuerschiebers 26 entweder in einen Ausschnitt 31 des Schiebers
26 einfallen kann und damit die Rechenmaschine auf Werteinbringung
in ein Zählwerk steuert oder aber sich gegen die untere Flache des Schiebers 26 legt und damit die Rechenmaschine auf Zwischendes
Zählwerks steuert*
Die Taste 1 arbeitet ferser mit einem Bolzen 33 eines Hebels 34·
zusammen, der unter der Kraft der Feder 18 steht und an dessen Stirnflache ein Sperrglied 35 unter Kraft einer Feder 36 anliegt.
Das um eine ortsfeste Achse 37 verschwenkbar gelagerte Sperrglied
35 trägt einen Ansatz 3S, der sich über einaa Vorsprung 39 der
Test© 1 legen kann» Schließlich ist an das Sperrglied 35 ein
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.cc *
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Schaltglied 40 angelenkt, das mittels «ines Sehlitie» 40a «ux
/1.4 V«4
Durch einen Hocken 42a der Kurvenscheibe 42, die "bei jedem Hasehinengang
mit der Velle 43 einmal umläuft, wird das Schaltglied
40 über einen Bolzen 44 is die in Pig. 1 dargestellte
Lsge Zürüekgefüh 3?t, in welcher- der- Köfcox-sehalter 41 geöffnet
Die Wirkungsweise dar in Fig» 1 dargestellten Doppelf unktionsmotortaste
ist folgende;
Es sei angenommen, daß sich der Stiftschlitten 19 in einer
Wertstellimg befindet, das heißt, daß in ihm ein Wert eingegeben
wooden, ist* Die Sperrklinke 16 ist dadurch unter der
Wirkung ά&τ Peder 18 im Gegenuhrzeigersinn verechwenkt und sperrt
das Erogramssteuerglied 11 in aer in Pig. 1 dargestellten Lage.
Beim Niederdrücken der Tasts 1 gleitet die Führungsbahn 9 der Hinke 7 en d&s Bolzen 10 des Programmsteuergliedes 11 entlang,
bis die Vertiefung 9a dem Bolzen 10 gegenübarliegt, wodurch die
Elinke 7 durch die Kraft der Feder 8 ia Gegenuhrzeigersinn verschwenkt
und mittels ihrer Hass 15 an dem gestellfesten Anschlag
verrastet wird· Damit wird auch die iDaste 1 in ihrer niedergedriiclrfcsr
Lsg® gehalten, Glsichssitig Trer-sehXYSsIit die Tssts 1
den Hebel 34 nach untene Dadurch gleitet die Stirnfläche des
Hebels 34 von dem Sperrglied 35 ab, das im Uhrzeigersinn in
ein© Sperrlagi) verschwenkt und sich mit dem Ansatz 38 über den
Vorsprung 39 der Taste 1 legt* Das an dem Sperrglied 35 ange-A*jxiku«
oüiitsA Wlied 40 wla-ö ang;e}Oben »χηί dab^i jaifc seiöean oberen
Ende etwas nach links bewegt, so daß der Motor©chaltsr 41 geschlossen
wird. Da sich der Programmsteuerschieber 26 mittels Tjtul.**.yyuiug, 2." &V&VU die SouXö 24
11 legt, fällt das Abfühlglied 30 in den Ausschnitt 31 des Schiebers 26 eine I'ie Rechenmaschine wird somit auf Werteinbringung
heißt der in dem Stirtschlitten 19 eingebrachte
ein Zählwerk
Die sich ia Uhrzeigersinn drehende Kurvenscheibe 42 drückt
wahrend der zweiten Eälfte dieses Arbeitsvorganges mittels
ihres Ueckens 42a das Sehsltglied 4-0 nach unten, so (LsB das
Sperrglied 35 im Gegenuhrzeigersinn in seine Freigabelege verschwenkt
ταχύ. sein Aasatz 38 die Taste 1 freigibt. Die Taste 1
■wird ^eÄoch noch von der Klinke 7 sn dem Anschlag 5 in der niedergedrückten
Lage gehalten, in der· auch der- Hebel 34 nach unten
verschvenkt ist* Das Sperrglied 35 verschwenkt daher sofort wieder
in seine Sperrlage, in der sich sein Ansats 38 über den
Torsprang 39 der Taste 1 legt* Unmittelbar darauf wird der Stift·
schlitten 19 ia bekannter Weise in ssine Buhestellung zurückgeführt·
Be die 2aste 1 in ü»rer niedergedrückten Lage durch das ia TJhrzeigersisn
verschvenkte Sperrglied 35 gehalten wirds folgt selbsttätig
eis. zweiter Arbeitsgang, Durch den in seine Ruhestellung zurückgeführten Stiftsehlitten Ί9 ist die Sperrklinke 16 in ihre
unwirksame Xi&ge gebracht worden, in der das Programmsteuerglied
11 frei beweglich ist. Die Feder 13 verschwenkt das Programm»
steuerglied 11 im Gegenuhrseigersins, bis sich sein Bolzen 10
auf den Vorsprung 14 der niedergedrückten Taste 1 legt» Dabei verschwenkt der Bolzen 10 über die Vertiefung 9a und die S4Shrusgsbahn
9 der Hinke 7 ia Uhrzeigersinn, so daß di© Hase 15 den Anschlag 5 freigibt» Dadurch wird dis Taste 1 nur noch von
&33i iasati ZZ iac Spcrrglisdss 35 gehalten.
Durch das umgesteuerte Frograaiasteuerglied 11 fühlt der Pro-
11 ab. Das in HicLtung dos Pfsiles 29 bewegte Abfühlglied 30
wird daher nach einem kurzen Weg von der unteren Fläch® 32 des
Schiebers 26 angehalten, wodurch nunmehr eia. ZwischezisuEöaen-2ug
des Zahl^srks eingeleitet wird.
Während dieses zweiten Arbeitsganges wird das Sperrglied 35 Ton des Socken 42a der Kurvenscheibe 42 über den Bolzen 44
m& däs_ Sehaltglied 40 wiederum iis Gegenuhrzeigersinn in sei«
se Freigabelage verschwenkt. Dadurch wird die TasSe 1 freigegeben,
die durch die Rückstellfeder 4 in ihre Ausgangslage zurückkehrt.
Gleichzeitig werden auch das Programmsteuerglied 11
über des Vorsprung 14 und der Hebel 34 durch die Feder 18 in die in 2rig* i dargestellten Ausgengslagen zurückgeste .xt. Ta«
bei legt sich die Stirnfläche des Hebels 34 vor das Sperrglied
35j das damit ebenfalls in seiner dargestellten Freigabelage
gehalten vird, in der auch der Kotorsehalter 41 geöffnet bleibt.
Die beechriebene Doppeifunktiondmotortaste 1 löst demnach zwei
aufeinanderfolgende Arbeitsgänge aus, die - abhängig von der Stellung des Stiftschlittens 19 - unterschiedlich sind. Ist
die Doppelfunktionsmotortaste 1 eine Dividendeneinbringtaste,
so kimn der Dividend aus mehreren Werten gebildet werden und
zum Abdruck gelangen. Beim Betätigen der !Taste 1 wird sowohl der zuletzt eingegebene Wert in das Zählwerk eingebracht und
zn einem in dieses bereits vorhandenen Wert addiert als auch
anschließend selbsttätig aus dem Zählwerk die Zwischensusme
gezogen, die als Dividend ausgewiesen und bereitgestellt wird. War das Zählwerk beim Niederdrücken der Taste 1 leer, so ist
der Dividend gleich dem in den Stiftschlitten 19 eingegebenen Wert-,
Es sei nunmehr angenommen, daß sich der Stiftschlitten 19
seiaei' Ruhestellung beXiadut, &um Beispiel nach Ablauf einer
Multiplikation» In diesem Fall soll lediglich ein Zwischensumiaenzug-Arbeitsg&ng
ausgelöst und das im Zählwerk befindliche
4
«
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«
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Zwischenergebnis sofort als Dividend herangezogen und ausgewiesen
werden» Beim Niederdrücken der Taste 1 wird das Progx'ammsteuerglied
11 von der Feder 13 mitgenommen, da sich die
Sperrklinke 16 in ihrer unwirksamen, in Fig. 1 dargestellten Lage "befindet, Dadurch bleibt die Führungsbahn 9 der ZlInVe
gegenüber dem Bolzen 10 des Frogrammsteuergliedes 11 liegen, so daß die Ellirtke 7 — isht ευ. des« Anschlag 5 verrasten k*2m5 Die
niedergedrückte Taste 1 wird lediglich von dem Sperrglied 35 gehalten, nachdem die Taste 1 den Hebel 34- nach unten verschwenkt
und sich der Ansät» 38 des Sperrgliedes 35 über den Vorsprung
3$ gelegt hat. Gleichzeitig wird über das Schaltglied 40 der
Motorsehalter 41 geschlossen. Da sich der Programmsteuerschieber
26 mit seiner Ualappung 27 gegen die Stufe 25 des Programmsteuergliedes
11 legt, fühlt das Abfühlglied 30 die untere Fläche 32 des Schiebers 26 ab, wodurch sin Zwischensuinnezisug des Zählwerks
ausgelöst wird.
Gegen Ende des Arboitsganges gibt das Sperrglied 35 die Taste
frei, mit der alle bewegten Teile wieder in ihre in Fig· 1 dargestellten
Ausgangslagen zurückkehren,
Die Anordnung der in Figs 2 dargestellten Doppelfunktioaemotortaste
unterscheidet sich nur in esaigen Merkmalen von der
bereits beschriebenen Anordnung der Boppelfunktionsmotortaste nach Figa 1» Es werden daher nur die unterschiedlichen Hittel
beschrieben* Die an d©r Taste 1 der Fig, 2 angeordnete Klinke weist eine Hase 15 auf, die mit dem Ansatz 38 des Sperrglisdes
zusammenarbeitet. Die Klinke 7 ist ferner mit einer Ausnehmung
7a versehen, durch die d€*r Bolzen 10 des Programmsteuergliedes hindurchgreift« Die rechte Seite der Ausnehmung 7a ist als Führungsbahn
9 mit Vertiefung 9a ausgebildet* Das in Hichtung des
Doppelpfeiles 29 bewegbare Abfühlglied 30 arbeitet mit einem
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tlf··*··
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Ansatz 11a des Programmsteuergliedes 11 zusammen und fühlt
die Lage des letzteren ab.
Die Wirkungsweise der in Pig. 2 dargestellten Doppelfunktionsfflotortaete
ist folgendet
Es sei zunächst wiederum angenommen, daß eich der Stiftschlitten
19 in einer in ausgezogenen Linien dargestellten Wertet ellung befindetο Die Sperrklinke 16 hält das Programmateuerglied
11 in seiner dargestellten Lage fest. Beim Niederdrücken der Test® 1 gleitet die Führungsbahn 9 der Klinke 7 «a dem Bolzen
des Programmsteuergliedes 11 entlang, bis die Vertiefung 9a dem
Bolzen 10 gegenüberliegt» Durch die Kraft der Feder 8 verschwenkt dadurch die Klinke 7 um den Stift 6 im Uhrzeigersinn, wodurch
die Hase 15 der Klinke 7 nach links bewegt wird. Gleichzeitig
drückt die Taste 1 über den Bolzen 33 den Hebel 34- nach unten,
der von dem Sperrglied 35 abgleitet, das durch die Kraft der
Feder 36 um die Achse 37 im Uhrzeigersinn in seine Sperrlege verschwenkt wird» Dadurch wird der Ansatz 38 nach rechts über
die Hase 15 der Klinke 7 bewegt. Die Taste 1 ist in der nieder-
». a —*i r.1. ι .... τ-^__
den geschlossenen Hotorschaiter 4i wird ein Arbeitsgang
ausgelöst. Da sich das Abfühlglied 30 gegen den Ansatz 11a des Prograasasteuergliedes 11 legt, wird das Zählwerk der Rechenmaschine
auf Werteinbringung gesteuert« Während der zweiten Hälfte 4ies Arbeltggs-ages versehwenkt des? Hocken 42a der Kurvenscheibe
das Sperrglied 35 isa Segesuhrzeigersinn in seine Freigabelage*
Da jedoch. ^-e Klinke 7 ia Tiarzeigersinn verschwenkt wurde,
findet eine iürennung zwischen dem Ansatz 38 und der Hase 15
Atieht static Die 2aste 1 bleibt in ihrer niedergedrückten Lage
!gesperrt» Ba sich ebenfalls die Hebel 34 in seiner unteren" Lage
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außerhalb des Sewegungsbereiches des Sperrgliedes 35 befindet, verschwenkt das Sperrglied 35, nachdem die Kurvenscheibe 42
sich infolge der kinetischen Energie weiterbewegt und der
Nocken 42a den Bolzen 44 freigegeben hat, im Uhrzeigersinn ι durch die EraJit der Feder 56 in seine Sperrlage· Am Ende dee
ersten Arbeitiigasgeg wird der Stiftsshlittsa 19 in seine Buhe*
die in striohptuiktisrten Linien angedeutet
ist· Diibei wird die Sperrklinke 16 verschwenkt, die das
Progranmsteuei'glied 11 freigibt, das durch die Kraft der Feder
13 im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 12 verschwenkt wird· Dadurch gelanget der Bolzen 10 aus der Vertiefung 9· in die
Pührungsbahn 9', wodurch die Klinke 7 in Gegenuhrzeigersinn
verschwenkt wird. Sie dabei nach rechts bewegte Nase 15 gelangt
aber noch nicht außer Eingriff von den Ansatz 38, da sich das
Sperrglied 35 bereits wieder in seiner Sperrlage befindet, in
der der Motorkontakt 41 geschlossen ist.
Wahrend des sieh sofort an schließenden zweiten Arbeitsganges
steuert das Ahlühlglied 30 das Zählwerk auf Zwischensumiienzug,
da das Programasteuerglied 11 durch die Sperrklinke 16 freige·
geben wurde. CIe Kurvenscheibe 42 mit ihrem Nocken 42a veraohwenkt
schließlich daa Sperrglied 35 iffl Gegesnäraeigersirin in seine
Preigabelage, wodurch nunmehr eine {Trennung zwischen dem Ansatz
38 und der Faso 15 erfolgt und die Easte 1 in die Ausgangslage
durch die Krafi; d©r Feder 4 zurückgebracht wird» Da auch der Hebel 34 nach tiben folgt, wird das Sperrglied 35 in seiner Freigahelage
gehalten, in der der liotorkontskt 41 geöffnet bleibt*
Ebenfalls Tsxsä. das Prog3S2Süstsx2.er-glied 11 von dem unteren Ende ■
der Ausnehmung 7a über üan Bolzes 10 in die in Pig« 2 dargestellte
lege mitgenommen·
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statt.
Befindet sicii der Stiftsclilitten 19 ia seiner Ruhestellung
und wird die laste 1 niedergedrückt, dann wird das nicht gesperrte Programmsteuerglied 11 durch die Kraft der Feder
im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt. Das Zählwerk wird daher durch das Afrfühlglied 30 sofort auf Zwiechensummensug gesteuert.
Beim Niederdrücken der !Taste 1 verbleibt der Bolzen 10 des
Frograsmsteuergliedes 11 in dem unteren Ende der Ausnehmung 7b«
so daß die Klinke 7 etwa parallel nach unten geführt wird«
Nach Freigeben des Sperrgliedes 35 durch den Hebel 3M- findet
daher eine Sperrung der !Taste 1 nur für einen Arbeitsgang
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Claims (5)
1. Doppelfunktions-Motortaste für Kechenmaschinen mit einem
von einer Buhestellung in eine Werts teilung seitlich bewegbarer
Einstellwerk, durch welches bei "betätigter Taste die Maschine so steuerbar ist, daß in der einen Stellung
des Einstellwerks eine Werteinbringung ixt ein Zählwerk und in der anderen Stellung des Einstellwerks ein Zwischen-
summenzug des Zählwerks eingeleitet wird, dadurch
gekennzeichnet , daß die Taste als Dividenden— einbringtaste (1) ausgebildet ist und eine verschwenkbar
gelagerte, beim Niederdrücken der Taste (1) durch ein die Stellung des Einstellwerks (19) abfühlendes Programmsteuerglied
(11) in zwei Lagen einstellbare Klinke (7) trägt, die bei in Wertstellung befindlichem Einstellwerk (19),
welches das Programmsteuerglied (11) auf Werteinbringung steuert, die Ta&te (1) in ihrer niedergedrückten Lage
bis nach Beendigung des Arbeitsganges verrastet und bei in Euhestellung befindlichem Einstellwerk (19), welches
das Programmsteuerglied (11) auf Zwischensummenzug steuert, die Taste (1) während des Arbeitsganges freigibt.
2. Taste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die Klinke (7) eine Nase (15) aufweist,
die bei niedergedrückter Taste (1) in der einen Lage der Klinke (7) an einem gestellfesten Anschlag (5) verrastet.
3· Taste, die durch ein Sperrglied verrastbar ist, das bei
niedergedrückter Taste in eine Sperrlage und während des · Arbeitsganges in eine Freigabelage bringbar ist, nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (7) eine mit dem Sperrglied (35) zusammen-
-7.T. 71
arbeitende Hase (15) aufweist, die in der einen Lage der
Klinke (7) an eine^i Ansatz (38) des Sperrgliedes (35), auch
in seiner ireigabelage, verrastet.
4. Taste nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die an der Taste (1) angelenkte Klinke (7) eine Eeder (8) und eine !Führungsbahn (9, 9a) aufweist,
mittels welcher sie in der einen Stellung des Einstellwerks (19) "beim Niederdrücken der Taste (1) an einem
Bolzen (10) des Programmsteuergliedes (11) entlanggleitet.
5. Taste nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine von dem in seiner !Ruhestellung "befindlichen Einstellwerk
(19) in einer unwirksamen lage gehaltene Sperrklinke (^
für das mit der Taste (1) durch eine Jeder (13) verbundene
und gemeinsam mit dieser bewegbare Erogrammsteuerglied
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696910386 DE6910386U (de) | 1969-03-14 | 1969-03-14 | Doppelfunktionsmotortaste fuer rechenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696910386 DE6910386U (de) | 1969-03-14 | 1969-03-14 | Doppelfunktionsmotortaste fuer rechenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6910386U true DE6910386U (de) | 1971-01-07 |
Family
ID=34087147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696910386 Expired DE6910386U (de) | 1969-03-14 | 1969-03-14 | Doppelfunktionsmotortaste fuer rechenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6910386U (de) |
-
1969
- 1969-03-14 DE DE19696910386 patent/DE6910386U/de not_active Expired
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