DE1913069A1 - Doppelfunktionsmotortaste fuer Rechenmaschinen - Google Patents
Doppelfunktionsmotortaste fuer RechenmaschinenInfo
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Description
OLYMPIA WERKE A(J EP/Gr/Gs/PRiO35
10. Harz 1969
Doppelfunktlonsmotortaste für Rechenmaschinen
Die Erfindung "bezieht sich auf ©ins Doppelfunktionsciütorcaste
für Rechenmaschinen mit einsm von einar Ruhestellung in eine
W«rtstellung seitlich bewegbaren Einstellwerk, durch welches
bei betätigter Taste die Maschine so steuerbar 1st, daß iii der
einen Stellung des Einstellwerks ein© Werteinbringung in ein
Zählwerk und in der anderen Stellung des Einetellwerke ein
Summen- beziehungsweise Zwisehenßümmenzug des Zählwerks eingeleitet
wird,
Eine bekannte (deutsche Patentanmeldung P 12 90 000.4-53) Doppelfunktionamotortaste
der genannten Art iat dabei so aurgebaut, daß sie nur in der einen Stellung des Einstellwerk» einen
Motorkontakt schließt, Diese Motortaete hat an eich keine
Doppelfunktion; denn in der anderen Stellung des Einstellwerks ißt die Motortaste nur in Verbindung mit einer weiteren
Taste mittelbar an einer Doppelfunktion beteiligt.
Demgegenüber will die Erfindung ©ine Doppelfunktionaaotortaste
schaffen, die bei Jedem Niederdrücken unabhängig von der Stellung des Einstellwerks einen Motorkontakt beziehungsweise eine
Kupplung schließt und darüber hinaus nicht nur -abhängig von der Stellung des Einstallwerks - unterschiedliche Punktionen,
sondern in der einen Stellung des Einstellwerke auch selbsttätig zwei aufeinanderfolgende,unterschiedliche Arbeitegänge
auslöst.
009838/122 7 BAD ORIGINAL
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine mit der
Taste zusammenarbeitende Klinke mit einem beim Niederdrücken der Taste die Stellung des Einetellwerke abfühlenden Programmsteuerglied
gekuppelt und dadurch in eine von zwei Lagen einstellbar ist, in deren einen Lage sie die Taste, die einen
Arbeitsgang auslöst, in der niedergedrückten Lage bis nach Beendigung des Arbeitsganges festhält, jedoch in deren anderen
Lage die Taste während des Arbeitsganges freigibt.
Dabei kann die Doppelfunktionsmotortaste eine Dividendenelnbringtaste
sein, deren Klinke bei in Werteteilung befindlichem Einstellwerk, welches das Programmsteuerglied auf Werteinbringung
steuert, die Taste in ihrer niedergedrückten Lage verraetet
und bei in Ruhestellung befindlichem Einstellwerk, welches das Progrsramsteuerglied auf Zwischensummenzug steuert, die Taste
freigibt.
Die Doppelfunktionsmotortaste ist demnach so ausgebildet, daß
bei ihrem Niederdrücken abhängig von der Stellung des Einstellwerks selbsttätig folgende Funktionen ablaufen:
1« Befindet sich das Einstellwerk in einer Wertstellung, eo
steuert dieses das Programmsteuerglied auf Werteinbringung,
das heißt der Wert wird in das Zählwerk eingebracht· Danach wird in bekannter Weise dae Einstellwerk in seine Ruhestellung
zurückgeführt* Da die Taste in ihrer niedergedrückten Lage verrastet bleibt, folgt ein weiterer Arbeitsgang. Während
dieses zweiten Arbeiteganges wird durch das in seine Ruhestellung zurückgeführte Einstellwerk und das dadurch umgesteuerte
Frogrammsteuerglied aus dem Zählwerk eine Zwischensumme gezogen, die als Dividend ausgewiesen und bereitgestellt
wird«
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War daa Zählwerk beim Niederdrücken der Taste leer, so iat
der Dividend gleich dem in das Einstellwerk eingegebenen
Wert.
2* Befindet sich das Eineteilwerk in seiner Ruheetellung, zum
Beispiel nach Ablauf einer Multiplikation, so wird lediglich ein Zwisohensunroenzug-Arbeitsgang ausgelöst und das im Zählwerk befindliche Zwischenergebnis sofort als Dividend heran·
gezogen und ausgewiesen.
Die erfindungsgemäße Doppelfunktionamotortaste kann daher niemals zu FalBchergebniesen infolge von Bedienungefehlern führen,
da der Dividend, mit dem die Maschine rechnet, durch den Zwischen·
summenzug auch zum Abdruck gelangt.
TJu die Klinke in die eine der beiden Lagen einzustellen, ist in
weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes vorgesehen, daß
die an der Taste angelenkte Klinke «ine Feder und eine Führungebahn aufweist, mittels welcher sie in der einen Stellung des
Einetellwerks beim Niederdrücken der Taste an einem Bolzen des
Frogrammeteuergliedes entlanggleitet.
Das Einstellen der Klinke in die andere Lage wird zweckmäßig
erreicht durch eine von dem in seiner Ruhestellung befindlichen
Einstellwerk in einer unwirksamen Lage gehaltene Sperrklinke für das nit der Taste durch eine Feder verbundene und gemeinsam mit
dieser bewegbare Programmsteuerglied.
Der Gegenstand der Erfindung wird in der nachstehenden Beschreibung an zwei in den Figuren dargestellten Auaführungabeispielen
erläutert. Hierbei zeigt
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Pig» 1 eine nicht gedrückte Doppelfunktionemotortaate mit
einer an einem gestellfeaten Anschlag yerrastbaren
Klinke, in Seitenansicht und
Fig* 2 eine niedergedrückte Doppelfunktionsmotortaste mit
einer an einem beweglichen Sperrglied verrastbaren Klinke, in Seitenansicht,
Eine Doppelfunktionsmotortaste 1 ist in einem Tastenführungs-"blech
2 und in einer Kugelsperre 3 parallel geführt angeordnet, die in bekannter Weise für mehrere fasten vorgesehen ist und
nur das Niederdrücken jeweils einer Taste erlaubt. Eine Mck«
stellfftäer 4- ist bestrebt, die Taste 1 in ihre in Fig. 1 dargestellte Ausgangslage zurückzuführen, die durch einen gestelltesten
Anschlag 5 gebildet wird»
Aa einem Stift 6 der Taste 1 ist aine Hlinke 7 beweglich gele·=·
gart, die durch eine Feder 8 im Gegenuarzaigersian beeinflußt
wird. Di© Klinke 7 weist eine Führungsbahn 9 mit einer Yert±®°>
fimg 9s auf 5 mittels welcher sie sich gegen aiaea Bolsen 10
eines Progresimateuergliedee 11 legt, das ms ein®
Achse 12 ?erschwenkbar gelagert iato Swischea &em
glied 11 und der Taste 1 ist eine Fed©r 13 ausgespannt
strebt ist j den Bolzen 10 des Programugsteiiargliedes 11
einen Vorsprung 14- der Taste 1 au ziehen» Pie Klinke 7
ferner eine läse 15 auf ,die bei niedergedrückter Taste 1 eur
Anschlag 5 verrasten.kaan,
Das Prograamsteuerglied 11 kann mit ©is©r Sperrklinke 16
anenarbeiten, die auf einer ortsfeste Ächsa 1? gelagert ist
unter der Kraft einer Feder ^8 steht» Die Sperrklinke 16
durch ein Einstellwerk 19 gesteuert, das als Stiftechlittea ausgebildet ist und durch ein Schrittschaltwerk 20 in seiner in FIg8/
dargestellten Ruhestellung gehalten wird. In der fiuhestellung d@e
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Stiftschlittsns 19 befindet sich die Sperrklinke 16 in ihrer
unwirksamen Lage, in der das Programmsteuerglied Ή nicht gesperrt istfc Beim Betätigen einer der nicht dargestellten Zifferntasten wird das Schrittschaltwerk 20 in bekannter Weise in
Sichtung des Pfeiles 21 ausgelöst, so daß der Stiftechlitten 19
durch die Kraft seiner Feder 22 eine von mehreren Werteteilungen
einnehmen kann« In jeder Wertstellung dee StiftSchlittens 19
verschwenkt die Sperrklinke 16 im Gegenuhrzeigersinn in ihre wirksame Lage, in*der das Programmateuerglied 11 in der in Fig.1
dargestellten lage gesperrt gehalten wird.
Das Programm3teuerglied 11 weist einen Anschlag 23 mit zwei
Stufen 24 und 25 auf. Ein parallel geführter Programmeteuerschieber 26 wird zu Beginn eines jeden Arbeitsganges freigegeben
und fühlt mittels seiner Umlappung 27 unter der Wirkung einer
Feder 28 eine der Stufen 24 oder 25 des Programmsteuergliedes 11 ab· Gegen Ende jedes Arbeitsganges wird der Programasteuerschieber 26 wieder in seine dargestellte Ausgangslage zurückgeführt»
In Richtung des Doppelpfeiles 29 ist ein an sich bekanntes Abfühlglied 30 beweglich gelagert, das je nach Stellung des Programisteuerschiebers 26 entweder in einen Ausschnitt 31 d·· Schiebers
26 einfallen kann und damit die Hechelmaschine auf Werteinbringung
in ein Zählwerk steuert oder aber sich gegen die untere Fläche des Schiebers 26 legt und damit die Rechenmaschine auf Zwischensummensmg des Zählwerks steuert·
Die Taste 1 arbeitet ferner mit einem Bolzen 33 eines Hebels 34
zusammen, der unter der Kraft der Feder 18 steht und an dessen Stirnfläche ein Sperrglied 35 unter Kraft einer Feder 36 anliegt.
Das um eine ortsfeste Achse 37 verschwenkbar gelagerte Sperrglied 35 trägt einen Ansatz 38, der sich über einen Vorsprung 39·-der
Taste 1 legen kann« Schließlich ist an das Sperrglied 35 ein
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Schaltglied 40 angelenkt, das mittels eines Schlitzes 40a auf
einer Welle 43 geführt ist und einen Motorschalter 41 betätigt
Durch einen Nocken 42a der Kurvenscheibe 42, die bei jedem Maschinengang mit der Welle 43 einmal umläuft, wird das Schaltglied 40 über einen Bolzen 44 in die in Fig. 1 dargestellte
Lage zurückgeführt, in welcher der Motorschalter 41 geöffnet
ist* ♦
Die Wirkungsweise d#r in Pig. 1 dargestellten Doppelfunktiona«-
motortaste ist folgende:
Wortstellung befindet, das heißt, daß in ihm ein Wert geben worden ist. Die Sperrklinke 16 ist dadurch unter der t
Wirkung der Feder 18 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt und sperrt
das Programmsteuerglied 11 in der in»Fig. 1 dargestellten Lage.
Beim Niederdrücken der Taste 1 gleitet die Führungsbahn 9 der *
Klinke 7 an dem Bolzen 10 des Programmsteuergliedee 11 entlang,
bis die Vertiefung 9a dem Bolzen 10 gegenüberliegt, wodurch die
Klinke 7 durch die Kraft der Fader 8 im Gegenuhrzeigersinn ver~
schwenkt und mittels ihrer Haβe 15 an dem gestellf eaten Anschlag J
verrastet wird. Damit wird aucn die Taste 1 in ihrer niedergedrückt en. La ge gehalten. Gleichzeitig verschwenkt die Taste 1
den Hebel<34 nach unten. Dadurch gleitet die Stirnfläche dee
Hebels 34 von dem Sperrglied 35 ab, das im Uhrzeigersinn la
eine Sperrlage verschwenkt und sich mit dem Ansatz 38 über dem
Vorsprung 39 der Taste 1 legt. Das an dam Sperrglied 35 lenkte Schaltglied 40 wird angehoben und dabei mit seinem
Ende etwas nach links bewegt, so daß der Motorechalter 41
schlossen wird. Da sich der Programmeteuersehieber 26 mittel«
seiner üslappüag 2? gegen die Stuf« 24 des Programesteü*rgliedee
11 legt, fällt das Abfühlglied 30 in den Ausschnitt 31 des Schiebers 26 ein» Die Rechenmaschine wird somit auf Werteinbringung
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gesteuert, dee neiiit der in aem Stiftschiitten 19 eingebrachte
vir*f\ in *Hn zählwerk eingebracht..
Die sich ia Uhrzeigersinn drehende Kurvenscheibe 42 drückt
während der zweiten Hälfte dieses Arbeitsvorganges mittels
ihre3 Nockens 42s das Schaltglied 40 nach unten, so daß das
Sperrglied 35 im Gegenuhrzeigersinn in seine Freigabelage verschwenkt
und sein Ansatz 38 die Säst» 1 freigibt. Die Taste 1
wird Jedoch noch von der Klinke 7 en dem Anschlag 5 in dtr niedergedrückten
Lage gehalten, in der auch der Hebel 34 nach unten
Terschwenkt tat. Das Sperrglied 35 verschwenkt daher sofort wieder
in seine Sperrlage, in der sieh sein Aasatz 38 über den
forsprung 39 der Taste i legt. Unmittelbar darauf wird der Stift
schlitten 19 ix "bekannter Weise in seine Itshestellung zurückgeführt.
Be die Taste 1 in ihrer nie&ergeairSlekfesa I«ag® dwch das- ia Uhr*
saigersinn verschwenkte Sperrglied 35 gsaalten ^ird, folgt selbsttätig
ein zweiter Arbeitsgang · lasssls. €®a is s©ia© jfehsstellriag
zurückgeführten Stift schlitten 19- ist 41® -gpes^kliake 16 4a.
unwirksame Lage gebracht worden« in der das ?^e.§5?a3ßastau@rg
11 frei beweglich ist. Die ?eder 13 verschwenkt das Programm*
steuerglied ^1 im Gegenuhrzeiseraimi, bis #ich sein Bolzen 10
auf den Vorsprung 14 der niedergedrückten fast® 1 legt* Dabei
-rerschwenkt der Bolzen 10 Über die Vertiefung 9® ^ηά. die Pühruagsbahn
9 der, Klinke 7 ia Ohrzeigersinn» so daß die Hase 15
den Anschlag 5 freigibt» Dadurch wird die Taste 1 nur noch von
dem Ansatz ^B des Sperrglied«» 35 gehalten*
Durch das umgesteuerte Programmsteucrglied 11 fühlt der Fro-Sraemsteuerschieber
26 die St-UTe 25 des Programmsteuergliedes
11 ab. Das in Richtung &®s Pfeiles 29 bewegte Abfühlglied 30.
wird daher nach einem kurzen Weg von der unteren Fläche 32 des
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Schiebers 26 engehalten, wodurch nunmehr ein Zwiechensummen-
zug des Zählwerks eingeleitet wird.
Während dieses zweiten Arbeitsganges wird das Sperrglied 35
von dem Nocken 42a der Kurvenscheibe 42 über den Bolzen 44
und das. Scheltglied 40 wiederum im Gegenuhrseigersinn in @@i«
ne Freigabelape vereohwenkt, Dadurch wird die Taste 1 freigegeben,
die durch die Rückstellfeder 4 in ihre Auagengalag® »μ»..
rückkehrt. Gleichzeitig werden auch das Prograaatateuerglied:11
über den Vorsprung 14 und der Hebel 34- durch die Feder 18 in
die in Fig. 1 dargestellten Ausgangslagen zurückgestellte B&«*>
bei legt sich die Stirnfläche des Hebels 3^ vor das Sperrglied
P 35, dss damit ebenfalls in seiner dargestellten Freigabelag©
gehalten wird, in der auch der Motorschalter 41 geöffnet
Die beschriebene Doppelfunktionsmotortaste 1 löst deaa©ela
aufeinanderfolgende Arbeitsgänge aus, die - abhängig vom
Stellung des StiftSchlittens 19 - unterschiedlich
die Doppelfunktionsaiotortaste 1 ein®
so kann der Dividend aus mehreren Vierten gefeild©^ -6?@sd©B. w§S,
zum Abdruck gelangen. Beim Betätigen d©r Ta©t© 1
der. zuletzt eingegebene Wert in das Zählwerk
zu einszi in dissoin bereits vorhandenen Wert eddiort eis
anschließend selbsttätig aus d«m Zählwerk ά±@ %w±m©h®&mwsio
gezogen, die als Dividend ausgewiesen und
Wer das Zählwerk beim Niederdrücken der Test© der Dividend gleich· dem in den Stiftschlitten
Wert;,
Es sei nunmehr angenommen, daß sich
seiner Euheetellung befindet, zum Beispiel Multiplikation. In diesem Fall soll ledigliefe summenzug-Arbeitegang ausgelöst und das im Zählwerk
seiner Euheetellung befindet, zum Beispiel Multiplikation. In diesem Fall soll ledigliefe summenzug-Arbeitegang ausgelöst und das im Zählwerk
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Zwischenergebnis sofort als Dividend herengezogen und ausgewiesen
werden» Beim Niederdrücken der Taste 1 wird das Programmsteuerglied
11 von der Feder 13 mitgenommen, da eich die Sperrklinke 16 in ihrer unwirksamen, in Fig. 1 dargestellten
Lage befindet. Dadurch bleibt die Führungsbahn 9 der Klinke
gegenüber dem Bolzen 10 des Programmsteuergliedes 11 liegen,
so daß die Klinke 7 nicht sn des Anschlag 5 verrasten kann. Die
niedergedrückte Taste 1 wird lediglich von dem Sperrglied 35 gehalten, nachdem die Taste 1 den Hebel 34- nach unten verschwenkt
und sich der Ansatz 33 des Sperrgliedes 35 über dem Vorsprung
39 gelegt hat» Gleichzeitig wird über das Schaltglied 40 der
Motorschalter 41 geschlossen. Da sich der Programmsteuerschieber
26 mit seiner Umlappung 27 gegen die Stufe 25 des Programmsteuergliedes
11 legt, fühlt das Abfühlglied 30 die untere Fläche
32 dso Schiebers 26 ab, wodurch ein Zwischeneuiniaenzug des Zählwerks
ausgelöst wird.
Gegen Ende des Arbeitsganges gibt das Sperrglied 35 die Taste
frei, mit der alle bewegten Teile wieder in ihre in Fig. 1 dargestellten
Ausgangslagen zurückkehren·
Die Anordnung der in Fig. 2 dargestellten Doppelfunktionsaotortaste
unterscheidet sich nur in dnigszi Merkmalen von der
bereits beschriebenen Anordnung der Doppelfunktionamotortsst*
nach Fig« 1.Es werden daher nur die unterschiedlichen Mittel
beschrieben* Die an der Taste 1 der Fig· 2 angeordnete Klinke weist eine Nase 15 euf, die mit dem Ansatz 38 des Sperrgliedes
zusammenarbeitet. Die Klinke 7 ist ferner mit einer Ausnehmung 7a versehen, durch die der Bolzen 10 des Progrtmmeteuergliedes
hindurchgreift. Die rechte Seite der Ausnehmung 7a ist als Führungsbahn
9 mit Vertiefung 9a ausgebildet. Das in Sichtung des Doppelpfeiles 29 bewegbare Abfühlglied 30 arbeitet mit einem
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Ansatz 11a des Prograimeteuergliede® 11 zusammen und ftifeit
die Lage des letzteren ab.
Die Wirkungsweise der in Fig. 2 dargestelltem Dopp©lfunktiom@-
motortaste ist folgendes
Es sei zunächst wiederum angenommen, dag sich der
ten 19 ia einer in ausgezogenen Linien &arg@st®ll^©s Wortstellung befindet· Die Sperrklinke 16 hllfc das Iteograsasteuerglied
11 in seiner dargestellten Lage feet. B®im niederducken ü®^
(Dast® 1 gleitet die Tunrungebahn 9 der Kll&k© 7 ®s &®m
w dee Frogrammsteuergliedes 11 entlang« bi« dl© ?@rti#ftn
Bolzen 10 gegenüberliegt· Durch die Kraft der Feder S
dadurch die Klinke 7 um den Stift 6 im
die Has© 15 der Klinke 7 nach linke bewegt wis>d<
drückt die J?aste 1 über den Bolzen 53 den Hebel 3* nach umtosξ
der von dem Sperrglied 35 abgleitet, da® duxtm die Kraft <䮣>
Feder 36 um die Achse 37 i» UhrseigerüiBn iß @@in® Sperrlsg©
verschwenkt wird. Dadurch wird der Ansatz ^H n&a'ia Tmht®
di© Nase 15 der Klinke 7 bewegt« Di@ Taste i let in ä@r
gedrückten Lage gesperrt·
Durch den geschlossenen Kotorschaltar 41 wird ®ia
ausgelöst« De sieh das Abfühlglied 30 gtg©& Sem Msats
Programmsteuerglledes 11 legt, wi^-t dae Zihl^@rk de^
achine auf Werteinbringung g#Ete%ierto WMMz^nd <slo;
des Arbeitsgänge© veTechvmikt d®r H@ck®% 4-2© d@^
das Sperrglied 35 im Gegenulu^aigersiaii in
Da jedoch di© Klinke 7 i» Biimeiger^ixua
findet «im® foexmiaiig swis©fe@£i d@m Ineats
nicht statt« Die Taste 1 bleibt in ifeff@r
gesperrt» Ba sieh efe®&fell» die Ie"b©l 54
. - .11
On λ 0 t β / ί ^ ^ *?
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außerhalb des Bewegungsbereiches dee Sperrgliedes 35 befindet,
verscjhwenkt das Sperrglied 35» nachdem die Kurvenscheibe 42
sieh infolge der kinetischen Energie weiterbewegt und der Nocken 42a den Bolzen 44 freigegeben hat» im Uhrzeigersinn
durch die Kraft der Feder 36 in seine Sperrlage. Am Ende des
ersten Arbeitsgänge» wird &®r Stiftschlitten 19 in seine Buhe-β*«\!ν>»£
surijekgefuhs^t, die in strichpunktierten Linien angedeutet
istβ Dabei wird die Sperrklinke 16 v®rsehwenktt die das
Prog5?©samsteuerglied 11 freigibt9 de® duröh &i® Kraft der Feder
13 Is Gegenuhraeigersinn um &i® Aohee 12 ^erschweakt wird«
DadU3?Qh gelengt d®r BqIs, ®a 10 «us der Vertiefung 9» in die
FiLtoingsbann 9, wodurela d±® Slifike ? im Geg®sisfe3?ssig©rsinn"
ve^gc&Kenkt wird. Die dabei afeeh r„©els.ts be*f®gt® läse I5 gelangt
aber a®ch nicht amSer Eingriff -won &®m Ansatz 38, da sich das
Sperrglied 35 bereits wiedar is ß©ia©r Sperrlag® befindet, in
des sieh sofort ®a®öfeIi©S@a€©a s%f©i^®a Irbeitsganges
das
11 dms®& di© Spess^liffike 16 freig··
tmrde». Bi© Eesv©ascsh©il&© ^S mit ilir®® M@@kea 42a Teraohwenkt
da© Spes^glied 35 i® G@s@auhF^®ig©psias in sein·'
wodureh aimaeto eis.® Trennung .EKlsahen dea Ansatz
15 ©2?f@lgt ^ad ti© fast© i'/la ti® Ausgangelage
die Kraft der Fe4er 4 smrüokgebracnt ^ijed«" Da euch der
nach ©^©n f©lgt9 «dsd da© Sperrglied 35 ia seiner Preigehaltene
ia d@r &©&>
Hot®^k©atekt 41 geöffnet bleibt.
Ebeaf alle wird da® Progrsaffistsuerglied 11 T©a. €®b unteren Ende
&Θ3? Ausnehmung ?a üfeoE3 d§a Bs1j®e 10 in di« im Fig« 2 darge-
12
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Befindet sich der Stiftechlitten 19 In seiner Ruhestellung
und wird die Taste 1 niedergedrückt, dann wird das nicht gesperrte Programmeteuerglied 11 durch die Kraft der Feder
im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt. Das Zählwerk wird daher
durch das Abfühlglied 30 sofort auf Zwiachensummeneug gesteuert.
Beim Niederdrücken der Taste 1 verbleibt der Bolzen 10 des Programmsteuergliedes 11 in dem unteren Ende der Ausnehmung 7a,
so daß die Klinke 7 etwa parallel nach unten geführt wird. Nach Freigeben des Sperrgliedes 35 durch den Hebel 34 findet
daher eine Sperrung der Taste 1 nur für einen Arbeitsgang
statt.
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Claims (6)
1. Doppelfunktionsmotortaste für Rechenmaschinen mit einem von
einer Ruhestellung in eine Wertstellung seitlich bewegbaren Einstellwerk, durch welches bei betätigter Taste die Maschine
so steuerbar ist, daß in der einen Stellung des Einstellwerka eine Werteinbringung in ein Zählwerk und in der anderen
Stellung des Einstellwerks ein Summen- beziehungsweise Zwischensummenzug des Zählwerks eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit
der (Taste (1) zusammenarbeitende Klinke (7) mit einem beim Niederdrücken der Taste (1) die Stellung des Einstellwerks
(19) abfühlenden Programmsteuerglied (11) gekuppelt und dadurch in eine von zwei Lagen einstellbar ist, in deren
einen Lage sie die Taste (1), die einen Arbeitegang auslöst, in der niedergedrückten Lage bis nach Beendigung des Arbeiteganges
festhält, Jedoch in deren anderen Lage die Taste (1) während des Arbeitsganges freigibt·
2. Taste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Klinke (7) eine Nase (15) aufweist
„ die bei niedergedrückter Taste (1) in der einen Lage ds.? Klinke (7) an einem gestellfesten Anschlag (5) verrastet.
3. Taste, die durch ein Sperrglied verrastbar ist, das bei nieder«
gedrückter Taste in eine Sperrlage und während des Arbeitsganges in eine Freigebelage bringbar ist, nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeicliaet, daß die
Klinke (7) eine mit dem Sperrglied (35) zusammenarbeitende Nase (15) aufweist, die in der einen Lage der Klinke (7)
an einem Ansatz (38) dee Sperrgliedee (35)» auch in seiner
Freigabelage, verrastet.
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4. Teste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Dividendeneinbringtaste
ist, deren Klinke (7) bei in Wertstellung befindlichem
Einstellwerk O9)» welches das Progreameteuerglied (11)
auf Werteinbringung steuert, die Taste (1) in ihrer niedergedrückten Lage verrastet und bei in Ruhestellung befindlichen Einctelli-rark (19)» v/elcheo dca Prograumateucrglied
(11) auf Zwisohensummenzug steuert, die Taste (1) freigibt,
5» Taste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die an der Taste (1) angelenkte
Klinke (7) eine Feder (8) und eine Führungsbahn (9, 9a) aufweist, mittels welcher sie in der einen Stellung am®
Ein3tcllv;srlt3 JiO) bsim Niederdrücken dor Taste (1) an Ginem
Bolzen (10) des Progranaiateuergliedee (11) entlanggleitet·
6. Taste nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von dem in seiner Ruhestellung befindlichen Einst eilwerk (19) in einer unwirksamen Lage gehaltene Sperrklinke
(16) für das.mit der Taete (1) durch eine Feder (13) verbundene und gemeinsam mit dieser bewegbare Prograianeteuerglied (11)ι
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ORIGINAL INSPECTED
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Priority Applications (3)
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| CH81470A CH503322A (de) | 1969-03-14 | 1970-01-21 | Doppelfunktions-Motortaste für Rechenmaschinen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691913069 DE1913069A1 (de) | 1969-03-14 | 1969-03-14 | Doppelfunktionsmotortaste fuer Rechenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1913069A1 true DE1913069A1 (de) | 1970-09-17 |
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Family Applications (1)
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| DE19691913069 Pending DE1913069A1 (de) | 1969-03-14 | 1969-03-14 | Doppelfunktionsmotortaste fuer Rechenmaschinen |
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| DE (1) | DE1913069A1 (de) |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3318519A (en) * | 1967-05-09 | Apparatus for transferring values between the | ||
| US3069077A (en) * | 1962-12-18 | Rqsati | ||
| US2861746A (en) * | 1955-12-28 | 1958-11-25 | Underwood Corp | Control means for accounting machine |
| US3042300A (en) * | 1955-12-29 | 1962-07-03 | Underwood Corp | Control mechanism for an adding machine |
| DE1290001B (de) * | 1963-06-20 | 1969-02-27 | Olympia Werke Ag | Gangartsteuervorrichtung fuer Rechen- und Buchungsmaschinen |
-
1969
- 1969-03-14 DE DE19691913069 patent/DE1913069A1/de active Pending
-
1970
- 1970-01-21 CH CH81470A patent/CH503322A/de not_active IP Right Cessation
- 1970-03-13 US US19385A patent/US3600555A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH503322A (de) | 1971-02-15 |
| US3600555A (en) | 1971-08-17 |
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