Hintergrund der Erfindung
1. Gebiet der Erfindung
-
Diese Erfindung betrifft eine Detergensharzzusammensetzung,
die zum Reinigen des Inneren von Formmaschinen verwendet
wird, die zur Formverarbeitung von Vinylchloridharz,
Vinylidenchloridharz, chloriertem Polyethylen, etc. verwendet
werden.
Genauer ausgedrückt betrifft sie eine
-
Detergensharzzusammensetzung, die darin ein Polystyrolharz,
ein Polymethylmethacrylatharz und ein neutralses Salz einer
Sulfonsäure jeweils in einer spezifischen Menge und weiterhin
basisches Magnesiumcarbonat, Magnesiumhydroxid,
Aluminiumhydroxid oder Zinkcarbonat oder eine Mischung von
zwei oder mehr Arten davon in einer spezifischen Menge
vermischt aufweist.
2. Beschreibung des Standes der Technik
-
Auf dem Gebiet der Formverarbeitung von Kunststoffen ist die
Herstellung von zunehmend mehr Arten von Kunststoffen jeweils
in einer kleinen Menge beabsichtigt; somit nimmt die
Häufigkeit des Harzaustausches oder des Farbaustausches im
Inneren von Formmaschinen zu.
-
Insbesondere werden chlorhaltige Polymere wie
Vinylchloridharz, Vinylidenchloridharz, chloriertes
Polyethylen, etc. leicht thermisch zersetzt und haften am
Inneren der Formmaschinen, unter Bildung von schwarzen oder
anders gefärbten, eingebrannten Kontaminaten, die an der
inneren Wand oder der Schraube der Bohrmaschinen anhaften;
somit wird ein Verfahren zum Herausziehen der resultierenden
kontaminierten Schraube und Bürsten der Schraube und der
Innenwand des Zylinders der Formmaschinen verwendet. Bei
diesem Verfahren gab es jedoch einen Nachteil, daß eine lange
Zeit für die vollständige Reinigung des Inneren der
Formmaschine erforderlich, und daher der Zeitverlust groß
ist. Um diese Probleme zu lösen, wurden somit verschiedene
Detergentien zum Reinigen des Inneren von Formmaschinen
entwickelt. Zum Beispiel wurde eine Rostschutzzusammensetzung
als Reinigungsmittel mit einem anorganischen Füllstoff, einem
Stabilisator und einem Gleitmittel, die in einem
Vinylchloridharz vermischt sind, vorgeschlagen (japansiche
offengelegte Patentanmeldung Nr. Sho 60-110413). Jedoch hat
diese Rostschutzreinigungszusammensetzung Nachteile, weil die
Zusammensetzung im Hinblick auf die Entfernung der zuvor
genannten chlorhaltigen Harze wie Vinylchloridharz, etc. die
an der Innenwand oder der Schraube von Formmaschinen anhaften
und schwierig abzuschälen sind, und daß weiterhin das in der
Rostschutzreinigungszusammensetzung enthaltene
Vinylchloridharz thermisch zersetzt wird und im Inneren der
Formmaschinen verbleibt und das resultierende gebrannte Harz
ein Kontaminans wird, das wiederum das anschließende
Formprodukt kontaminiert.
Zusammenfassung der Erfindung
-
Diese Erfinder haben intensive Untersuchungen durchgeführt,
für den Erhalt einer Harzzusammensetzung zum Reinigen des
Inneren von Eormmaschinen, die zum Formverarbeiten von
verschiedenen chlorhaltigen Harzen wie Vinylchloridharz
verwendbar sind, wobei die Zusammensetzung in einer kleinen
Menge verwendet wird und der Vorgang einfach und in kurzer
Zeit durchzuführen ist, ohne daß als eine
Detergenszusammensetzung ein Harz verwendet wird, das im
Inneren von Formmaschinen verbleibt und thermisch zersetzt
wird.
-
Als ein Ergebnis haben wir festgestellt, daß eine
Zusammensetzung, die darin ein Polystyrolharz, ein
Polymethylmethacrylatharz und ein Neutralsalz einer
Sulfonsäure jeweils in einer spezifischen Menge und weiterhin
basisches Magnesiumcarbonat, Magnesiumhydroxid,
Aluminiumhydroxid, Zinkcarbonat oder eine Mischung von 2 oder
mehr Arten davon in einer spezifischen Menge vermischt
aufweist, im Inneren der Formmaschine nicht thermisch
zersetzt wird und eine deutlich verbesserte Reinigungswirkung
entfaltet.
-
Diese Erfindung besteht in:
-
(1) Einer Detergensharzzusammensetzung, die darin vermischt
50 bis 95 Gew.% eines Polystyrolharzes, 0,1 bis 15 Gew.%
eines Polymethylmethacrylatharzes, 2 bis 30 Gew.% eines
Neutralsalzes einer Sulfonsäure und 0,1 bis 10 Gew.%
basisches Magnesiumcaronbat, Magnesiumhydroxid,
Aluminiumhydroxid, Zinkcarbonat oder eine Mischung davon
aufweist, wobei sich die jeweiligen Anteile auf das Gewicht
der Zusammensetzung beziehen.
-
(2) Eine Detergensharzzusammensetzung nach Punkt (1), worin
das Polystyrolharz zumindest ein Mitglied ist, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Polystyrol,
Acrylnitril-Styrol-Harz,
Acrylnitril-Butadien-Styrolharz, Methylmethacrylat-
Styrolharz und Methylmethacrylat-Butadien-Styrolharz.
-
(3) Eine Detergensharzzusammensetzung nach Punkt (1), worin
das Neutralsalz einer Sulfonsäure Natrium-, Kalzium- oder
Magnesiumsalz einer Alkylbenzolsulfonsäure, dessen
Alkylgruppe 10 bis 18 Kohlenstoffatome hat, oder ein
Natriumsalz eines Alkylmethyltaurins ist, dessen Alkylgruppe
10 bis 18 Kohlenstoffatome hat.
-
(4) Eine Detergensharzzusammensetzung nach Punkt (1),
erhalten durch Schmelzkneten und Formen zu einer Pelletform.
Detaillierte Beschreibung von bevorzugten Merkmalen
-
Beispiele des Polystyrolharzes, das erfindungsgemäß verwendet
wird sind Styrolhomopolymer, Polymethylstyrol, Blockcopolymer
von Styrol mit Butadien oder Isopren, Acrylnitril-Styrolharz
(nachfoglend mit AS-Harz bezeichnet), Acrylnitril-Butadien-
Styrolharz (nachfolgend mit ABS-Harz bezeichnet),
Methylmethacrylat-Styrolharz (nachfolgend mit MS-Harz
bezeichnet), Methylmethacylat-Butadien-Styrolharz
(nachfolgend mit MBS-Harz bezeichnet), wobei diese alleine
oder in Zumisnchung verwendet werden und die vermischte Menge
davon 50 bis 95 Gew.% ist, bezogen auf das Gewicht der
Zusammensetzung. Wenn die vermischte Menge davon weniger als
so ist, ist die Fließfähigkeit der resultierenden
Detergensharzzusamensetzung nach dem Schmelzen zu hoch, so
daß es schwierig wird, das Harz, das zuvor an dem Inneren der
Formmaschine anhaftet, abzuschälen, während dann, wenn die
vermischte Menge davon 95 Gew.% übersteigt, die Menge von
anderen Komponenten vermindert wird, so daß die
Detergenskapazität der resultierenden
Detergensharz zusammensetzung erniedrigt ist.
Beispiele des erfindungsgemäß verwendeten
-
Polymethylmethacrylatharzes sind Methylmethacrylathomopolymer
und darüber hinaus Copolymere von Methylmethacrylat mit
Butylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, Butylacrylat, 2-
Ethylhexylacrylat, etc. Die verwendete Menge davon ist 0,1
bis 15 Gew.%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung.
Wenn sie weniger als 0,1 Gew.% ist, ist es schwierig, das als
ein Kontaminanz an der inneren Wand oder der Schraube von
Formmaschinen zuvor anhaftende Harz von der Wand oder
Schraube abzuschälen, während dann, wenn sie 15 Gew.%
übersteigt, das Polymethylmethacrylat sich in das
anschließende Harz vermischt, unter Bildung eines Kontaminanz
auf der Oberfläche des resultierenden Formproduktes.
-
Beispiele des Neutralsalzes einer erfindungsgemäß verwendeten
Sulfonsäure sind Natrium-, Calcium- oder Magnesiumsalz einer
Alkylbenzolsulfonsäure (die Alkylgruppe hat 10 bis 18
Kohelnstoffatome) oder Natriumsalz eines Alkylmethyltaurins
(die Alkylgruppe hat 10 bis 18 Kohlenstoffatome), wobei diese
alleine oder in Zuminschung verwendet werden.
-
Die Menge des Neutralsalzes einer verwendeten Sulfonsäure ist
2 bis 30 Gew.%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung.
Wenn die verwendete Menge davon weniger als 2 Gew.% ist, ist
die Detergenskapazität schlechter, während dann, wenn sie 30
Gew.% übersteigt, die Fließfähigkeit der resultierenden
Detergensharzzusammensetzung nach dem Schmelzen zu gut ist,
so daß es schwierig ist, das vorherige Harz, das an dem
Inneren der Formmaschinen anhaftet, abzuschälen und daß sich
die Detergenz erniedrigt.
-
Weiterhin ist die Quantität des verwendeten basischen
Magnesiumcarbonates, Magnesiumyhdroxides,
Aluminiumhydroxides, Zinkcarbonates oder von Mischungen von
zwei oder mehreren Arten davon 0,1 bis 10 Gew.%, bezogen auf
das Gewicht der Zusammensetzung. Wenn die Quantität weniger
als 0,1 Gew.% ist, ist die Detergenswirkung der
resultierenden Detergensharzzusammensetzung gering, während
dann, wenn sie 10 Gew.% übersteigt, das Formprodukt aus dem
anschließenden Harz durchsichtig wird, wenn das Innere der
Formmaschinen mit der Detergensharzzusammensetzung gereinigt
wird, mit anschließendem Formen des Harzes.
-
Zu der erfindungsgemäßen Detergensharzzusammensetzung können
Metallseifen wie Magnesiumstearat, Kalciumstearat,
Zinkstearat, etc., Wärmestabilisatoren wie Bisphenol A,
Dibutylzinnmaleat, etc., anionische Tenside wie
Natriumalkylestersulfate, Natrium-α-olefinsulfonate, etc.,
Weichmacher wie Dioctylphthalat, Epoxysojabohnenöl, etc.
gegeben werden.
-
Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann durch Mischen von
spezifischen Mengen eines Polystyrolharzes, eines
Polymethylmethacrylatharzes, eines Neutralsalzes einer
Sulfonsäure und weiterhin eines basischen
Magnesiumcarbonates, Magnesiumhydroxides, Aluminiumhydroxides
oder Zinkcarbonates oder einer Mischung von 2 oder mehreren
Arten davon erhalten werden oder sie kann ebenfalls durch
Füllen der Zusammensetzung, die zuvor in einem Trichter eines
Extruders gemischt ist, mit anschließendem
Schmelzknetextrudieren der Zusammensetzung bei einer
Temperatur von 140 bis 250ºC und Schneiden des extrudierten
Stranges in Pellets erhalten werden. Das Mischen kann mit
Hilfe eines konventionellen Mischers wie einem Henschel-
Mischer (Warenname), Supermischer, Bandmischers,
Trommelmischers, etc. durchgeführt werden. Weiterhin kann als
Extruder ein Einzelschraubenextruder,
Doppelschraubenextruder, Ko-Kneader (Warenname), etc.
verwendet werden. Als Schneidverfahren für die Granulierung
kann irgendein Schneiden unter Wasser, schneiden im Nebel
oder Schneiden an Luft angewandt werden.
Beispiel
-
Diese Erfindung wird detailliert beschrieben, aber sie solte
nicht als darauf beschränkt verstanden werden.
-
Zusätzlich wurde der Reinigungstest, der bei den Beisielen
und Vergleichsbeispielen angewandt wurde, entsprechend dem
folgenden Verfahren durchgeführt:
Reinigungstest
-
Ein farbiges Harz (150 g) wurde mit Hilfe eines
Einzelschrauben-Extruders (Zylinderdurchmesser: 20 mm und L/D
= 22) schmelzknetextrudiert, mit anschließendem Zuführen
einer Detergensharzzusammenetzung (200 g) zu dem Extruder,
Schmelzknetextrudieren dieser, anschließendes Zuführen eines
nicht-gefärbten Detergensharzes, Fortsetzen der
Schmelzknetextrusion und Messen der pro Zeit erforderlichen
Menge an Detergensharz, wenn das Extrudat des Detergensharzes
nicht gefärbt ist und der zeit, die seit dem Beginn der
Zufuhr der Detergensharzzusammensetzung verstrichen ist, bis
zu dem Zeitpunkt, bis zu dem das Extrudat des Detergensharzes
nicht gefärbt ist.
Beispiel 1
-
Ein Polystyrolharz (ein Homopolymer mit einem
Schmelzflußindex (JIS K 6870 : 200ºC, 5 Kgf) von 110 g/10
min) (3,60 Kg), ein Polymethylmethacrylat (METABLEN P531,
hergestellt von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) (0,60 Kg),
Natriumdodecylbenzolsulfonat (0,40 Kg), basisches
Magnesiumcarbonat (0,30 Kg), ein Polyethylenwachs
(Molekulargewicht im Zahlenmittel: 1500) (0,05 Kg) und
Magnesiumstearat (0,05 Kg) wurden unter Rühren mit einer
Umdrehungszahl von 500 Upm für 3 Minuten mit Hilfe eines
Henschel-Mischers (Warenname) mit einer Kapaität von 20 l
vermischt.
-
Die resultierende Mischung wurde in einen
Doppelschraubenextruder (L/D: 30, Zylinderdurchmesser: 30 mm)
gefüllt, mit anschließendem Schmelzknet-Extrudieren bei einer
Zylindertemperatur von 200ºC und einer Düsentemperatur von
210ºC, Kühlen des Extrudates in einem Wasserbad und Schneiden
mit Hilfe eines Pelletisierers, unter Erhalt einer
durchsichtigen Detergensharzzusammensetzung. Unter Verwendung
dieser Detergensharzzusammensetzung wurde ein Detergenstest
eines Extruders, der mit einem starren Vinylchloridharz
(Polymerisationsgrad: 700), umfassend 1 Gew.% Ruß,
kontaminiert war, durchgeführt.
-
Weiterhin wurde das starre Vinylchloridharz
(Polymerisationsgrad 700) als ein transparentes als
Detergensharz bei einer Zylindertempratur des Exruders von
180ºC verwendet. Die Menge des verbrauchten, transparenten,
starren Vinylchloridharzes war 100 g und die zum Reinigen
erforderliche Zeit war 12 Minuten.
Beispiel 2
-
Ein MBS Harz (KUREHA BTA X2 (Warenname), hergestellt von
Kureha Chemical Industry Co., Ltd.) (3,53 kg), ein
Polymethylmethacrylat (METABLEN P531, hergestellt von
Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) (0,15 kg),
Magnesiumdodecylbenzolsulfonat (0,75 kg), basisches
Magnesiumcarbonat (0,40 kg), ein Polyethylenwachs
(Molekulargewicht im Zahlenmittel 1500) (0,12 kg) und
Kalziumstearat (0,05 kg) wurden auf gleiche Weise wie in
Beispiel 1 vermischt, mit anschließendem Wiederholen des
Beispiels 1, mit der Ausnahme, daß die Zylindertemperatur
190ºC und die Düsentempratur 200ºC waren, unter Erhalt einer
Detergensharzzusammensetzung. Unter Verwendung der
Zusammensetzung wurde ein Detergenstest auf gleiche Weise wie
in Beispiel 1 durchgeführt.
-
Die Menge des transparenten, starren Vinylchloridharzes als
ein Detergensharz, das verbraucht war, war 60 g und die zum
Reinigen erforderliche Zeit war 10 Minuten.
Beispiel 3
-
Ein MS-Harz (JSR M5320 (Warenname), hergestellt von Japan
Synthetic Rubber Co., Ltd.) (3,17 kg), ein
Polymethylmethacrylat (METABLEN P531, hergestellt von
Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) (0,50 kg),
Natriumdodecylmethyltaurinat (1,10 kg), basisches
Magnesiumcarobnat (0,08 kg), Magnesiumstearat (0,06 kg) und
Calciumstearat (0,09 kg) wurden auf gleiche Weise wie in
Beispiel 1 vermischt, mit anschließendem Wiederholen des
Beispiels 1, mit der Ausnahme, daß die Zylindertemperatur
210ºC und die Düsentemperatur 220ºC waren, unter Erhalt einer
Detergensharzzusammensetzung. Unter Verwendung dieser
Zusammensetzung wurde ein Detergenstest auf gleiche Weise wie
in Beispiel 1 durchgeführt. Die Menge des transparenten,
starren Vinylchloridharzes als ein Detergensharz, das
verbraucht war, war 80 g, und die zum Reinigen erforderliche
Zeit war 11 Minuten.
Beispiel 4
-
Ein Polystyrol (ein Homopolymer mit einem Schmelzflußindex
(JIS K6870, 200ºC, 5 Kgf) von 1,8 g/10 min.) (4,06 kg), ein
Polymethylmethacrylat (METABLEN P531, hergestellt von
Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) (0,40 kg),
Magnesiumdodecylbenzosulfonat (0,20 kg), basisches
Magneisumcaronat (0,20 kg) und ein Polyethylenwachs
(Molekulargewicht im Zahlenmittel: 1500) (0,14 kg) wurden auf
gleiche Weise wie in Beispiel 1 vermischt und extrudiert,
unter Erhalt einer Detergensharzzusammensetzung. Unter
Verwendung dieser Detergensharzzusammensetzung wurde ein
Detergensversuch des mit einem Vinylidenchloridharz
(SARAN B115, hergestellt von Asahi Chemical Industry Co.,
Ltd.) mit 1 Gew.% Ruß, der darin vermischt war,
kontaminierten Extruders durchgeführt. Eine Zylindertempratur
des Extruders von 170ºC wurde verwendet, und ein
nichtgefärbtes Vinylidenharz (SARAN B115, hergestellt von Sahi
Chemical Industry Co., Ltd.) wurde als Detergensharz
verwendet. Die Menge des verbrauchten, nicht gefärbten
Vinylidenchloridharzes war 160 g und die zum Reinigen
erforderliche Zeit war 15 Minuten.
Beispiel 5
-
Ein Polystyrol (ein Homopolymer mit einem Schmelzflußindex
(JIS K 6870: 200ºC, 5 Kgf) von 5,2 g/10 min) (3,75 kg), ein
Polymethylmethacrylat (METABLEN P531, hergestellt von
Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) (0,03 kg),
Calciumdodecylbenzonsulfonat (0,60 kg), basisches
Magnesiumcarbonat (0,47 kg), ein Polyethylenwachs
(Molekulargewicht im Zahlenmittel: 1500) (0,09 kg) und
Magnesiumstearat (0,06 kg) wurden auf gleiche Weise wie in
Beispiel 1 vermischt und extrudiert, unter Erhalt einer
Detergensharzzusammensetzung.
-
Unter Verwendung dieser Zusammensetzung wurde ein
Detergenstest des Extruders, der mit einem chlorierten
Polyethylen (DAISOLAC G-245, hergestellt von DAISO CO.,
Ltd.) zu dem 1 Gew.% Ruß dazu gegeben war, kontaminiert war,
durchgeführt. Die Zylindertemperatur des Extruders war 170ºC,
und ein nicht gefärbtes chloriertes Polyethylen (DAISOLAC G-
245, hergestellt von DAISO Co., ltd.) wurde als Detergensharz
verwendet. Die Menge des verbrauchten, nicht gefärbten,
chlorierten Polyethylens war 120g und die zum Reinigen
erforderliche Zeit 13 Minuten.
Beispiel 6
-
Ein AS-Harz (Schmelzflußrate: (JIS K 7210: 220ºC/10 Kgf) von
23 g/10 min.) (3,60 kg), ein Polymethylmethacrylat
(METABLEN P531, hergestellt von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.)
((0,60 kg), Magnesiumdodecylbenzolsulfonat (0,40 kg),
basisches Magnesiumcarbonat (0,30 kg) und Calciumstearat
(0,10 kg) wurden auf gleiche Weise wie in Beisiel 1
vermischt, mit anschließendem Wiederholen von Beispiel 1, mit
der Ausnahme, daß die Zylindertemperatur 210ºC und die
Düsentempratur 220ºC waren, unter Erhalt einer
Detergensharz zusammensetzung.
-
Unter Verwendung dieser Detergensharzzusammensetzung wurde
ein Detergenstest auf gleiche Weise wie in Beispiel 1
durchgeführt. Die Menge des verbrauchten, transparenten,
starren Vinylchloridharzes als Detergensharz war 110 g, und
die zum Reinigen erforderliche Zeit war 13 Minuten.
Beispiel 7
-
Ein ABS-Harz (eine Schmelzflußrate (JIS K 7210; 220ºC/10
Kgf) von 35 g/10 min.) (4,06 kg), ein Polymethylmethacrylat
(METABLEN P531, hergestellt von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.)
(0,40 kg), Magnesiumdodecylbenzolsulfonat (0,20 kg),
basisches Magnesiumcarbonat (0,20 kg) und ein
Polyethylenwachs (Molekulargewicht in Zahlenmittel 1500)
(0,14 kg) wurden auf gleiche Weise wie in Beispiel 1
vermischt, mit anschließendem Wiederholen von Beispiel 1, mit
der Ausnahme, daß die Zylindertempratur 220ºC und die
Düsentempratur 220ºC waren, unter Erhalt einer
Detergensharzzusammensetzung. Unter Verwendung dieser
Detergensharzzusammensetzung wurde ein Detergenstest auf
gleiche Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Menge des
verbrauchten, transparenten, starren Vinylchloridharzes als
Detergensharz war 90 g, und die zum Reinigen erforderliche
Zeit war 12 Minuten.
Beispiel 8
-
Ein Ms-Harz (JSR MS 320 (Warenname) hergestellt von Japan
Synthetic Rubber Co.., Ltd.) (3,36 kg), ein
Polymethylmethacrylat (METABLEN P531, hergestellt von
Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) (0,30 kg) Natriumsalz von
Dodecylmethyltaurin (0,80 kg), Magnesiumhydroxid (0,40 kg)
und ein Polyethylenwachs (Molekulargewicht im Zahlenmittel
1500) (0,14 kg) wurden auf gleiche Weise wie in Beispiel 1
vermischt, mit anschließender Wiederholung von Beispiel 1,
mit der Ausnahme, daß die Zylindertemperatur 210ºC und die
Düsentemperatur 220ºC waren, unter Erhalt einer
Detergensharzzusammensetzung. Unter Verwendung dieser
Zusammensetzung wurde ein Detergenstest auf gleiche Weise wie
in Beispiel 1 durchgeführt.
-
Die Menge des verbrauchten, transparenten, starren
Vinylchloridharzes als Detergensharz war 90 g, und die zum
Reinigen erforderliche Zeit war 12 Minuten.
Beispiel 9
-
Ein Polystyrol (ein Homopolymer mit einem Schmelzflußindex
(JIS K 6870: 200ºC, 5 Kgf) von 1,8 /10 min) (3,65 kg), ein
Polymethylmethacrylat (METABLEN P531, hergestellt von
Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) ((0,40 kg), Natriumsalz von
Dedecylmethyltaurin (0,50 kg), Aluminiumhydroxid (0,30 kg),
ein Polyethylenwachs (Molekulargewicht im Zzahlenmittel 1500)
(0,09 kg) und Magnesiumstearat (0,06 kg) wurden auf gleiche
Weise wie in Beispiel 1 vermischt und extrudiert, unter
Erhalt einer Detergensharzzusammensetzung. Unter Verwendung
dieser Zusammensetzung wurde ein Detergenstest auf gleiche
Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt.
-
Die Menge des verbrauchten transparenten, starren
Vinylchloridharzes als Detergensharz war 110 g, und die zum
Reinigen erforderliche Zeit war 13 Minuten.
Beispiel 10
-
Ein AS-Harz (Schmelzflußrate (JIS K 7210: 220ºC/10 Kgf) : 23
g/10 min.) (3,55 kg), ein Polymethylmethacrylat (METABLEN
P531, hergestellt von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) (0,50 kg),
Natriumsalz von Dodecylmethyltaurin (0,40 kg), basisches
Magnesiumcarbonat (0,20 kg), Zinkcarbonat (0,20 kg),
Magnesiumstearat (0,06 kg) und Kalciumstearat (0,09 kg)
wurden auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 vermischt, mit
anschließendem Wiederholen von Beispiel 1, mit der Ausnahme,
daß die Zylindertemperatur 210ºC und die Düsentemperatur
220ºC waren, unter Erhalt einer Detergensharzzusammensetzung.
Unter Verwendung dieser Zusammensetzung wurde ein
Detergenstest durchgeführt. Die Menge des verbrauchten
transparenten, starren Vinylchloridharzes als Detergensharz
war 120 g, und die zum Reinigen erforderliche Zeit war 13
Minuten.
Vergleichsbeispiel 1
-
Ein Polyethylen (ein Homopolymer mit einem Schmelzflußindex
(JIS K 6870; 200ºC, 5 Kgf) von 1,0 g/10 min) (4,20 kg),
Natriumdodecylbenzolsulfonat (0,40 kg), basisches
Magnesiumcarbonat (0,30 kg), ein Polyethylenwachs
(Molekulargewicht im Zahlenmittel 1500) (0,05 kg) und
Magnesiumstearat (0,05 kg) wurden auf gleiche Weise wie in
Beispiel 1 vermischt und extrudiert, unter Erhalt einer
Detergensharzzusammensetzung. Unter Verwendung dieser
Zusammensetzung wurde ein Detergensversuch auf gleiche Weise
wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Menge des transparenten,
starren Vinylchloridharzes als Detergensharz war 380 g und
die zum Reinigen erforderliche Zeit war 26 Minuten.
Vergleichsbeispiel 2
-
Ein Vinylchloridharz (ein Homopolymer mit einem
Polymerisationsgrad von 1000) (3,85 kg), Calciumcarbonat
(0,77 kg), dreibasisches Bleisulfat (0,23 kg) und
zweibasischs Bleistearat (0,15 kg) wurden unter Rühren mit
Hilfe eines Hochgeschwindigkeitsmischers mit einer Kapazität
von 20 Litern bei einer Umdrehungszahl von 500 Upm für 3
Minuten vermischt.
-
Diese Mischung wurde in einen Einzelschraubenextruder (L/D:
22 und Zylinderdurchmesser: 40 mm) geführt und zu einer
Strangform bei einer Zylindertemperatur und einer
Düsentemperatur von jeweils 180ºC extrudiert, unter Erhalt
einer körnigen Detergensharzzusammensetzung.
-
Unter Verwendung dieser Zusammensetzung wurde ein
Detergenstest auf gleiche Weise wie in Beispiel 1
durchgeführt. Die Menge des verbrauchten, transparenten,
starren Vinylchlordiharzes als Detergensharz war 840 g und
die zum Reinigen erforderliche Zeit war 48 Minuten.
-
Die Bedingungen und die Ergebnisse der Beispiele 1 bis 10 und
der Vergleichsbeispiele 1 bis 2 sind zusammenfassend in
Tabelle 1 gezeigt.
Tabelle 1
Wirksamkeit der Erfindung
-
Unter Verwendung der erfindungsgemäßen
Detergensharzzusammenetzung ist es möglich, das Innere von
Formmaschinen sehr effektiv zu reinigen, wenn Arten von
chlorhaltigen Harzen wie Vinylchloridharz,
Vinylidenchloridharz, chloriertes Polyethylen, etc.
gewechselt werden.
-
Denn unter Verwendung der erfindungsgemäßen
Harzzusammensetzung in einer kleinen Menge ist es möglich,
die Menge des anschließend verbrauchten Detergensharzes
beachtlich zu vermindern und die Detergenszeit zu verkürzen,
im Vergleich zu dem Fall, wenn konventionelle
Detergenszusammensetzungen gewechselt werden.
-
Zum Beispiel ist es dann, wenn Arten von Vinylchloridharz
gewechselt werden, möglich, die Menge des verbrauchten,
anschließenden Reinigungsharzes auf 1/7 oder weniger zu
vermindern, wenn die erfindungsgemäße Zusammensetzung
verwendet wird, und die zum Reinigen erforderliche Zeit auf
1/3 oder weniger zu verkürzen, im Vergleich zu dem Fall, wenn
konventionelle Detergensharzzusammensetzungen verwendet
werden, die durch Vermischen eines anorganischen Füllstoffes
und eines Stabilisators in ein Vinylchloridharz erhalten
sind.