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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
Erfindung betrifft im Allgemeinen eine Basisvorrichtung zum Einschieben
eines Stents in einen gewünschten
Teil eines verengten Gefäßes und insbesondere
eine Stent-Basisvorrichtung, die verwendet wird, um einen hochflexiblen
und selbstexpandierenden Stent präzise einzuführen. Ein solcher Stent wird
typischerweise in ein verengtes Gefäß, bspw. in eine durch Krebs
verengte Speiseröhre,
einen Gallentrakt oder eine Harnröhre oder in eine durch Thrombose
blockierte Vene, eingeführt,
um das verengte Gefäß künstlich
wieder herzustellen, oder wird dazu verwendet, einen künstlichen
Durchlass zwischen Pfortadern innerhalb des Halses zu setzen.
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STAND DER
TECHNIK
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Wie
es für
den Fachmann bekannt ist, können
Blutvenen durch Thrombosen oder durch Arteriosklerosen verengt,
versperrt oder blockiert werden, wodurch eine Vielzahl von Krankheiten
hervorgerufen werden.
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Im
Fall einer solchen Gefäßverengung
kann eine verengte Vene chirurgisch durch eine künstliche Vene ersetzt werden
oder auf chirurgischen Wege einen Bypass erhalten.
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Jedoch
ist ein operativer Eingriff zum Behandeln der Gefäßverengung
insofern problematisch, als es notwendig ist, den Körper eines
Patienten großflächig um
die verengten Venen aufzuschneiden, und dies hinterlässt unerwünschte große und hässliche Narben
auf dem Körper.
Herkömmliche
chirurgische Eingriffe zur Behandlung von Verengungen bedingen für den Patienten
auch Erholungsphasen von nicht unwesentlicher Länge, und dennoch wird der gewünschte Operationseffekt
möglicherweise
nicht erreicht.
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Insbesondere
werden derartige Gefäßverengungen
typischerweise durch eine Hypertonie oder eine Herzerkrankung hervorgerufen.
Jedoch ist es unmöglich,
einen derartigen chirurgischen Eingriff zur Stenosebehandlung an
einem Patienten vorzunehmen, welcher Hypertonie oder eine Herzerkrankung aufweist.
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Im
Bemühen,
derartige Probleme, welche aus der chirurgischen Behandlung der
Gefäßverengungen
resultieren, zu beheben, wurde ein chirurgisches Operationsverfahren
zur Gefäßerneuerung vorgetragen,
das anstelle derartiger herkömmlicher chirurgischer
Eingriffe eingesetzt werden soll. Bei einem solchen chirurgischen
Operationsverfahren zur Wiederherstellung von Gefäßen wird
eine Oberschenkelarterie perforiert, um ein kleines Loch auszubilden,
durch welches eine Ballonkathederröhre von der Außenseite
des Körpers
eines Patienten in einen gewünschten
verengten Teil der Vene eingeschoben wird, bevor der Ballon innerhalb
der Vene expandiert.
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Jedoch
ist ein solches chirurgisches Operationsverfahren zur Wiederherstellung
von Gefäßen insofern
problematisch, als die wiederhergestellte Vene typischerweise innerhalb
von drei oder vier Monaten nach dem chirurgischen Eingriff erneut
verengt wird, was bedingt, dass der chirurgische Eingriff wiederholt
am Patienten im Abstand von drei oder vier Monaten ausgeführt wird.
Dies führt
dazu, dass der Patient wiederholt an dem chirurgischen Verfahren leidet
und gegebenenfalls wiederholt viel Geld für den chirurgischen Eingriff
zahlt, was für
den Patienten sehr nachteilig ist.
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Andererseits
ist es im Fall einer durch Krebs hervorgerufenen Speiseröhrenverengung
für den
Patienten unmöglich,
Nahrung durch die verengte Speiseröhre aufzunehmen, und deshalb
ist es nötig,
eine Nahrungsaufnahmeröhre
zu setzen, welche sich direkt vom Äußeren des Abdomens in den Magen
erstreckt. Dies zwingt jedoch den Patienten und seine Familienmitglieder
dazu, große
technische Erschwernisse auf sich zu nehmen.
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Der
herkömmliche
chirurgische Eingriff oder das herkömmliche chirurgische Operationsverfahren zur
Gefäßwiederherstellung
wurde ausgeführt,
um Gallentraktverengungen oder Harnröhrenverengungen zu behandeln,
oder um einen künstlichen
Durchgang zwischen Pfortadern innerhalb des Halses zu setzen, zusätzlich zur
Behandlung der verengten Vene oder der verengten Speiseröhre.
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Bedauerlicherweise
verhilft der herkömmliche
chirurgische Eingriff oder das herkömmliche chirurgische Operationsverfahren
zur Gefäßwiederherstellung
zum Behandeln der Stenosen nicht zum gewünschten Operationseffekt und
führt für den Patienten
und seine Familienmitglieder zu großen technischen Beeinträchtigungen,
während
gleichzeitig hohe Kosten entstehen, was für diese sehr unerfreulich ist.
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Eine
Basisvorrichtung zum Einschub eines Stents, welche die Merkmale
des Oberbegriffs des Anspruchs 1 der Erfindung umfasst, ist in der
US 5,026,377 sowie in der
US 5,484,444 offenbart.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Dementsprechend
wurde die vorliegende Erfindung gemacht, wobei die beim Stand der
Technik auftretenden Probleme berücksichtigt wurden. Eine Aufgabe
der Erfindung ist es, eine Basisvorrichtung für Scents anzugeben, welche
einen Stent einfach und effektiv in den gewünschten Teil eines verengten Gefäßes des
Körpers
eines Patienten einführt
und darin bewegt, wodurch das verengte Gefäß regeneriert wird.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Basisvorrichtung anzugeben,
welche es ermöglicht,
dass der Stent in eine äußere Röhre zurück eingezogen
wird, so dass sein Volumen verringert wird und er präzise an
eine gewünschte
Position innerhalb eines verengten Gefäßes zurückgesetzt wird, wenn der Stent
nicht präzise
an die gewünschte
Position innerhalb des verengten Gefäßes gesetzt wurde.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Basisvorrichtung anzugeben,
welche präzise
einen Stent an der gewünschten
Position innerhalb des verengten Gefäßes einsetzen kann.
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Um
die obigen Aufgaben zu lösen,
wird erfindungsgemäß eine Basisvorrichtung
zum Einschieben eines Stents in ein verengtes Gefäß eines
Patienten angegeben, um das verengte Gefäß wiederherzustellen, aufweisend
eine Einschubröhre,
eine Einschubspitze und eine äußere hohle
Röhre,
wobei die Einschubröhre
beweglich innerhalb der äußeren Röhre aufgenommen
ist, gekennzeichnet durch ein Betätigungsmittel, welches beweglich
einen Betätigungsstahlkern
einschließt,
wobei die äußere hohle Röhre hermetisch
mit einem vorderen Ende des Betätigungsmittels
verbunden ist, und eine bewegliche Röhre, die mit einem vorderen
Ende des Betätigungsstahlkerns
verbunden ist und beweglich in der äußeren Röhre aufgenommen ist, so dass
sie axial entlang der äußeren Röhre durch
den Betätigungsstahlkern
beweglich ist, wobei die Einschubröhre mit einem vorderen Ende
der beweglichen Röhre
verbunden ist, wodurch sie axial relativ zur äußeren Röhre beweglich ist; wobei die
Einschubspitze mit einem vorderen Ende der Einschubröhre verbunden ist,
wobei die Einschubspitze eine Stufe aufweist, welche ein Passungsende
bildet, an dem die Einschubspitze teilweise in das vordere Ende
der äußeren Röhre eingepasst
ist und mit dem vorderen Ende der Einschubröhre verbunden ist, und einen
Faden, wobei ein erstes Ende des Fadens an der Einschubröhre um eine
Distanz beabstandet von der Stufe der Einschubspitze befestigt ist.
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Vorzugsweise
sind eine Anzahl an Markierungen auf der äußeren Röhre vorhanden und ein Intervall
zwischen den äußersten
Markierungen ist gleich der maximalen Länge des Stents, welcher dafür ausgelegt
ist, in die Basisvorrichtung eingeführt zu werden.
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Die
obigen und anderen Aufgaben, Merkmale und andere Vorteile der Erfindung
gehen deutlicher aus der folgenden detaillierten Beschreibung hervor, zusammen
mit den beigefügten
Zeichnungen, in welchen:
die 1 und 2 Ansichten
sind, welche einen Stent zeigen, wobei:
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1 eine
perspektivische Ansicht des Stents ist und
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2 eine
Vorderansicht des Stents ist;
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3 eine
Teilschnittansicht einer Basisvorrichtung für Stents gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist;
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die 4 bis 6 Ansichten
sind, welche den Prozess des Installierens eines Stents in die Basisvorrichtung
der Erfindung zeigen;
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7 eine
Ansicht ist, welche einen Stent zeigt, der vollständig in
der Basisvorrichtung der Erfindung installiert ist; und
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die 8 bis 10 Schnittansichten
sind, welche den Prozess des Setzens eines Stents an einer gewünschten
Position innerhalb des verengten Gefäßes durch die erfindungsgemäße Basisvorrichtung
zeigen.
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BESTE ART
DER AUSFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt ist, weist ein Stent 5 einen
hohlen zylindrischen Körper 3 mit Netzstruktur
auf, welcher eine vorgegebene Länge aufweist
und hergestellt wird, in dem ein longitudinal-superelastischer Legierungsdraht
mit Formgedächtnis,
welcher einen Durchmesser von 0,1 mm bis 0,5 mm aufweist, gemascht
wird, während
der Draht an verschiedenen Punkten wiederholt gekreuzt wird, um
eine Anzahl an diamantförmigen
Maschen 2 auszubilden. Jedes Ende des Stents 5 mit
Netzstruktur ist mit einer Anzahl an glatten und kontinuierlichen Krümmungen
ausgebildet, welche voneinander um regelmäßige Intervalle beabstandet
sind. Nach dem vollständigen
Maschen des superelastischen Legierungsdrahtes mit Formgedächtnis zu
einem zylindrischen Körper 3 mit
der gewünschten
Netzstruktur werden beide Enden des Drahtes innerhalb des zylindrischen
Körpers 3 positioniert,
bevor sie mit dem Körper 3 verschweißt werden.
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In
solch einem Fall ist der Stent 5 so dimensioniert, dass
seine Länge
größer ist
als diejenige des verengten Teils 52 einer Blutvene 50 und
sein Durchmesser um 10 bis 30% größer ist als der Innendurchmesser
der normalen Vene.
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Wie
in den 3 bis 7 gezeigt, umfasst die Basisvorrichtung
für Stents
gemäß dieser
Erfindung ein Betätigungsmittel 14,
das beweglich einen Betätigungsstahlkern 12 umschließt, wobei
eine äußere hohle
Röhre 13 hermetisch
mit dem vorderen Ende des Betätigungsmittels 14 verbunden
ist. Eine bewegliche Röhre 15 ist
mit dem vorderen Ende des Betätigungsstahlkerns 12 verbunden
und ist beweglich innerhalb der äußeren Röhre 13 eingeschlossen, so
dass sie axial durch den Betätigungsstahlkern 12 entlang
der äußeren Röhre 13 beweglich
ist.
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Eine
Einschubröhre 20 ist
beweglich innerhalb der äußeren Röhre 13 aufgenommen
und ist mit dem vorderen Ende der beweglichen Röhre 15 verbunden,
wodurch sie axial innerhalb der äußeren Röhre 13 beweglich
ist. Eine Einschubspitze 23 ist an dem vorderen Ende der
Einschubröhre 20 befestigt. Die
obige Einschubspitze 23 weist eine Stufe 22 auf, wodurch
ein Passende ausgebildet wird, an welchem die Spitze 23 partiell
in das vordere Ende der äußeren Röhre 13 eingepasst
wird und am vorderen Ende der äußeren Röhre 13 befestigt
wird und am vorderen Ende der Einschubröhre 20 befestigt wird.
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Die
Einschubröhre 20 ist
mit einem Ende eines Fadens 21 an einer Position beabstandet
von der Stufe 22 der Einschubspitze 23 verbunden,
wodurch das Ende des Fadens 21 fixiert wird.
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In
einem solchen Fall weist der Faden 21 eine geeignete Länge auf,
welche es ermöglicht, dass
der freie Endabschnitt des Fadens 21 umfangsseitig und
kontinuierlich auf den Stent 5 nach oben und unten festgenäht wird,
während
er durch die diamantförmigen
Maschen 2 tritt, welche am rückwärtigen Ende des Stents 5 vorhanden
sind.
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In
der Basisvorrichtung der Erfindung sind sowohl die äußere Röhre 13,
die bewegliche Röhre 15 und
die Einschubröhre 20 aus
einem flexiblen Material hergestellt.
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Gemäß der Erfindung
ist es notwendig, die maximale Länge "L" des Stents 5, welche zu einem Zeitpunkt
erwartet wird, zu dem der Stent 5 vollständig bezüglich seines
Durchmessers kontrahiert ist, so dass sein Volumen verringert ist,
festzusetzen wird. Eine Anzahl an Markierungen 24 ist regelmäßig auf der äußeren Röhre 13 ausgebildet,
wobei der Abstand zwischen den äußersten
Markierungen 24 gleich der maximalen Länge "L" des
Stents 5 ist.
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In
den Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 11 einen Handgriff,
und das Bezugszeichen 30 bezeichnet einen Dichtungsring,
der einen gewünschten
Dichtungseffekt am Betätigungsmittel 14 gewährleistet.
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Der
Wirkeffekt der Erfindung wird nachstehend beschrieben.
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Um
den Stent 5 in eine gewünschte
Position des verengten Gefäßes eines
Patientenkörpers
einzuführen,
ist es notwendig, zunächst
den Stent 5 in der Basisvorrichtung zu installieren.
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Das
heißt,
dass der zylindrische Körper 3 des
Stents 5 mit Netzstruktur zunächst über der Einschubröhre 20 der
Vorrichtung aufgepasst wird, wie in den 4 bis 6 gezeigt.
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In
einem solchem Fall befindet sich die Einschubröhre 20 in einer vorstehenden
Position außerhalb
des vorderen Endes der äußeren Röhre 13.
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Nachdem
der Stent 5 über
die Einschubröhre 20 in
der vorstehenden Position der Röhre 20 gepasst
ist, wird der Faden 21, der an einem befestigten Ende mit
der Einschubröhre 20 fest
verbunden ist, umfangsseitig und kontinuierlich auf das rückwärtige Ende
des zylindrischen Körpers 3 mit
Netzstruktur des Stents 5 mit seinem freien Endabschnitt
in Stichen nach oben und unten genäht, während er durch die diamantförmigen Maschen 2 tritt,
welche am rückwärtigen Ende
des Stents 5 vorhanden sind, wie in 4 gezeigt.
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Nachdem
der Faden 21 vollständig
und umfangsseitig auf das rückwärtige Ende
des Stents 5 mit Netzstruktur genäht wurde, wird der freie Endabschnitt
des Fadens 21 so gezogen, dass er sich vollständig in
das rückwärtige Ende
des Stents 5 einzieht, wie in 5 gezeigt.
Deshalb ist das Volumen des vollständig eingezogenen rückwärtigen Endes des
Stents 5 bis zu einem Minimalvolumen reduziert.
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Wenn
der Handgriff 11 manuell und vollständig gezogen wird, wobei das
Volumen des rückwärtigen Endes
des Stents 5 auf ein Minimalvolumen reduziert wird, werden
der Betätigungsstahlkern 12,
die bewegliche Röhre 15 und
die Einschubröhre 20 innerhalb
der äußeren Röhre 13 durch
die Zugkraft des Handgriffes 11 nach hinten bewegt.
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In
einem solchen Fall wird der zylindrische Körper 3 mit Netzstruktur
aus dem Stent 5 bewegt, durch den Faden 21 mit
der Einschubröhre 20 verbunden,
in die äußere Röhre 13 eingeführt, während sein
Volumen auf ein Minimalvolumen reduziert wird, wobei das vordere
Ende des Körpers 3 an
der Stufe 22 der Einschubspitze 23 positioniert
wird.
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In
der vorstehend erwähnten
Position komprimiert das rückwärtige Ende
des zylindrischen Körpers 3 mit
Netzstruktur des Stents 5 den vernähten Faden 21, wodurch
der Faden 21 gehalten wird. Deshalb wird der Stent 5 fest
durch den Faden 21 mit der Einschubröhre 20 verbunden.
Andererseits wird das vordere Ende des zylindrischen Körpers 3 des
Stents 5 zwischen der Stufe 22 der Einschubspitze 23 und der
Außenröhre 13 zusammengedrückt, ohne
der Außenseite
der Einschubspitze 23 ausgesetzt zu sein.
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Deshalb
wird der Stent 5 vollständig
innerhalb der Basisvorrichtung installiert, wie in 7 gezeigt.
Nach der Installation des Stents 5 in der Basisvorrichtung
wird an einem Patienten, welcher an Gefäßverengung leidet, ein chirurgisches
Operationsverfahren zur Gefäßwiederherstellung
ausgeführt, um
den Stent 5 in die verengte Vene einzuführen und ihn an der gewünschten
Position in der verengten Vene festzusetzen.
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Die
Einschubspitze 23 der Basisvorrichtung ist an ihrem distalen
Ende kegelstumpfförmig,
so dass sie innerhalb der Venen frei und glatt beweglich ist, ohne
einen Widerstand während
des chirurgischen Operationsverfahrens zur Gefäßwiederherstellung zu erzeugen.
Des Weiteren sind die Außenröhre 13,
die bewegliche Röhre 15 und
die Einschubröhre 20 flexible
Röhren,
und deshalb sind sie innerhalb der gekrümmten Venen 50 reibungslos
verschiebbar.
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Während des
chirurgischen Operationsverfahrens zur Gefäßwiederherstellung werden die äußere Röhre 13,
die bewegliche Röhre 15 und
die Einschubröhre 20 entlang
der Vene 50 bewegt, bis die Einschubspitze 23 einen
verengten Teil 52 der Vene 50 erreicht.
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Wenn
die äußere Röhre 13,
die bewegliche Röhre 15 und
die Einschubröhre 20 entlang
der Vene 50 bewegt werden, beeinträchtigt der Stent 5 nicht die
Innenwand der Vene 50, weil der zylindrische Körper 3 mit
Netzstruktur des Stents 5 vollständig innerhalb der äußeren Röhre 13 aufgenommen
ist, wobei das vordere Ende des zylindrischen Körpers 3 zwischen der
Stufe 22 der Einschubspitze 23 und der äußeren Röhre 13 eingeklemmt
ist, ohne gegen das Äußere der
Spitze 23 freigesetzt zu werden.
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Nachdem
die Einschubspitze 23 der Vorrichtung vollständig den
verengten Teil 52 der Vene 50 erreicht hat, wird
der Handgriff 11 langsam gedrückt.
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Wenn
der Griff 11 langsam gedrückt wird, wie vorstehend beschrieben,
werden der Betätigungsstahlkern 12,
die bewegliche Röhre 15 und
die Einschubröhre 20 innerhalb
der äußeren Röhre 13 nach vorne
bewegt, wodurch die Einschubröhre 20 gegenüber dem
vorderen Ende der äußeren Röhre 13 vorsteht.
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Wenn
die Einschubröhre 20 über das
vordere Ende der Außenröhre 13 hinaus
vorsteht, steht die Stufe 22 der Einschubspitze 23,
die an der Einschubröhre 22 befestigt
ist, vom Inneren der Außenröhre 13 zur
Außenseite
des vorderen Endes der Außenröhre 13 vor.
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In
einem solchen Fall schiebt sich der vollständig kontrahierte Stent 5 graduell
von dem Inneren der Außenröhre 13 zum
vorderen Ende der Röhre 13 vor.
Wenn der Stent 5 langsam über das vordere Ende der Außenröhre 13 hinausgeführt wird,
expandiert der vorstehende Abschnitt des netzförmigen zylindrischen Körpers 3 der
kontrahierten Stents 5 schnell zu seiner ursprünglichen
Form aufgrund des Merkmale der superelastischen Legierung mit Formgedächtnis.
Deshalb wird der Durchmesser des vorstehenden Abschnittes des Körpers 3 schnell
vergrößert.
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An
der obigen Position steht das kontrahierte rückwärtige Ende des zylindrischen
Körpers 3 jedoch nicht über das
vordere Ende der äußeren Röhre 13 hinaus
vor, weswegen es noch durch den vernähten Faden 21 an der
Einschubröhre 20 befestigt
gehalten wird. Deshalb wird, wenn die Einschubröhre 20 bewegt wird,
der zylindrische Körper 3 des
Stents 5 zusammen mit der Einschubröhre 20 innerhalb der
Außenröhre 13 bewegt.
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Während einer
solchen Tätigkeit
des Vorschiebens des Stents durch die Basisvorrichtung kann es notwendig
sein, die Position des Stents innerhalb der Vene aufgrund eines
Fehlers des Chirurgen oder einer unerwünschten Fehlpositionierung des
Stents 5 innerhalb der Vene 50 neu zu setzen.
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In
einem solchen Fall ist anzumerken, dass der vorstehende Stent 5 vollständig wieder
in die äußere Röhre 13 eingezogen
werden muss, bevor der Stent 5 innerhalb der Vene 50 bewegt
werden kann, um die Position des Stents 5 neu zu setzen.
Das heißt,
dass, wenn der vorstehende Stent 5 innerhalb der Vene 50 bewegt
wird, ohne vollständig
in die Außenröhre 13 eingezogen
zu sein, das vorstehende Ende des Stents 5 mit Netzstruktur
die Innenwand der Vene 50 beieinträchtigen oder beschädigen kann,
wodurch dem Patienten unerwünschterweise Leid
zugefügt
wird. Deshalb ist es notwendig, den vorstehenden Stent 5 vollständig wieder
in die äußere Röhre 13 einzuziehen,
bevor der Stent 5 innerhalb der Vene 50 bewegt
wird, um die Position des Stents 5 neu zu setzen. Natürlich ist
der erfindungsgemäße Stent 5 speziell
ausgebildet, so dass er eine Anzahl an glatten und kontinuierlichen
Krümmungen
an jedem seiner Enden aufweist, um solche unerwünschten Belastungen oder Beschädigungen,
die durch das vorstehende Ende des Stents 5 hervorgerufen werden,
zu vermeiden.
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Um
den vorstehenden Stent 5 vollständig wieder in die äußere Röhre 13 einzuziehen,
bevor der Stent 5 innerhalb der Vene 50 bewegt
wird, um die Position des Stents 5 neu zu setzen, wird
der Handgriff 11 gezogen, um den Stahlkern 12,
die bewegliche Röhre 15 und
die Einschubröhre 20 durch die
Zugkraft des Handgriffs 11 nach hinten in die äußere Röhre 13 einzuziehen.
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In
einem solchen Fall wird der zylindrische Körper 3 mit Netzstruktur
des Stents 5, der über
den Faden 21 mit der Einschubröhre 20 verbunden ist,
in die äußere Röhre 13 eingeführt, während sein
Volumen bis zu einem Minimalvolumen reduziert wird, wenn die Einschubröhre 20 in
die äußere Röhre 13 eingeschoben
wird, wie vorstehend beschrieben.
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Deshalb
ist der Stent 5 mit Netzstruktur vollständig innerhalb der äußeren Röhre 13 positioniert, während er
vollständig
kontrahiert ist.
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Nachdem
der Stent 5 vollständig
in die äußere Röhre 13 eingeschoben
ist, wie vorstehend beschrieben, wird die Einschubspitze 23 präzise am verengten
Teil 52 der Vene 50 positioniert. Danach wird
der Handgriff 11 langsam gedrückt. Der Betätigungsstahlkern 12,
die bewegliche Röhre 15 und
die Einschubröhre 20 werden somit
innerhalb der äußeren Röhre 13 nach
vorne bewegt, wodurch die Einschubröhre 20 über das
vordere Ende der äußeren Röhre 13 hinausgeführt wird.
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Wenn
die Einschubröhre 20 über das
vordere Ende der Außenröhre 13 hinaus
vorsteht, steht die Einschubspitze 23 aus dem Inneren der äußeren Röhre 13 zum Äußeren des
vorderen Endes der Außenröhre 13 vor.
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Der
vollständig
kontrahierte Stent 5, der mit der Einschubröhre 20 über den
Faden 21 verbunden ist, wird somit allmählich über das vordere Ende der Außenröhre 13 zur
Außenseite
der Röhre 13 vorgeschoben,
wobei er aufgrund der Eigenschaften der superelastischen Formgedächtnislegierung
schnell wieder zu seiner ursprünglichen
Form expandiert. Deshalb wird der Durchmesser des vorstehenden Abschnitts
des Körpers 3 schnell
vergrößert.
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Wenn
der zylindrische Körper 3 mit
Netzstruktur des Stents 5 vollständig aus der Außenröhre 13 hinausschaut,
kehrt der Stent 5 vollständig in seine ursprüngliche
Form zurück
und expandiert den verengten Teil 52 der Vene 50 radial
nach außen,
wodurch der verengte Teil 52 wiederhergestellt wird.
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Wie
vorstehend beschrieben, ist der Stent 5 so konstruiert,
dass seine Länge
größer ist
als diejenige des verengten Teils 52 der Vene 50 und
sein Durchmesser um 10 bis 30% größer ist als der Innendurchmesser
der normalen Vene 50. Deshalb expandiert der superelastische
Stent 5 effektiv und einheitlich den verengten Teil 52 der
Vene 50 nach außen
in Radialrichtung, ohne sich innerhalb der Vene 50 zu bewegen,
wodurch der verengte Teil 52 wiederhergestellt wird und
der wiederhergestellte Zustand des Teils 52 beibehalten
wird.
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Nachdem
der Stent 5 vollständig
innerhalb des verengten Teils 52 der Vene 50 gesetzt
ist, wird die Basisvorrichtung von der Vene 50 entfernt,
wodurch das chirurgische Operationsverfahren zur Gefäßwiederherstellung
zum Behandeln der Gefäßverengung
abgeschlossen ist.
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Wenn
der Stent 5 innerhalb des verengten Teils 52 positioniert
ist und gleichzeitig bezüglich
des Durchmessers vollständig
und elastisch expandiert, gibt der Stent 5 den Faden 21 frei.
Deshalb kann, wenn die Einschubröhre 20 nach
dem Beenden des chirurgischen Eingriffs zur Gefäßwiederherstellung von der
Vene 50 entfernt wird, der Faden 21 leicht aus
dem diamantförmigen
Maschendraht 2 des Stents 5 entfernt werden, während er
von der Einschubröhre 20 geführt wird.
Der Faden 21 wird somit zusammen mit der Einschubröhre 20 vollständig aus der
Vene 50 entfernt.
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Deshalb
wird nur der elastisch expandierende Stent 5 innerhalb
des verengten Teils 52 der Vene 50 gelassen.
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Der
verengte Teil 52 der Vene 50 wird somit durch
den Stent 5 effektiv wiederhergestellt.
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Bei
der erfindungsgemäßen Basisvorrichtung
ist es vorzuziehen, regelmäßig eine
Anzahl an Markierungen 24 auf der äußeren Röhre 13 auszubilden,
um es zu ermöglichen,
dass die Markierungen 24 ständig außerhalb des Körpers eines
Patienten positioniert sind.
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Es
ist die Aufgabe der Markierungen 24, es einem Chirurgen
zu ermöglichen,
den Handgriff 11 präzise
auf eine Länge
auszufahren, die gleich der Distanz des gewünschten Vorstehens des Stents 5 über die
Außenröhre 13 ist,
wobei der Stent 5 vollständig in den verengten Teil 52 der
Vene 50 eingeführt
wird.
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Das
heißt,
dass die vorstehenden Markierungen 24 so ausgestaltet sind,
dass ein Intervall zwischen den äußersten
Markierungen 24 besteht, welches gleich der Maximallänge "L" des Stents 5 ist, welche zu
einer Zeit erwartet wird, da der Stent 5 bezüglich seines
Durchmessers vollständig
kontrahiert ist, so dass sein Volumen verringert ist. Deshalb steht der
Stent 5, wenn der Betätigungsstahlkern 12 gedrückt wird,
wobei eine Markierung des Kerns 12 von der ursprünglichen
Markierung 24 zu einer Länge L' bewegt wird, wie es in den 4 und 5 gezeigt ist, über das
vordere Ende der Außenröhre 13 um diese
Länge L' hinaus vor, während er
innerhalb des verengten Teils 52 der Vene 50 positioniert
ist.
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Deshalb
ist es möglich,
dass ein Chirurg genau die Überstandslänge des
Stents 5 über
die Röhre 13 außerhalb
des Körpers
eines Patienten während
eines chirurgischen Eingriffs zur Gefäßwiederherstellung zum Behandeln
der Gefäßverengung weiß. Dies
schließlich
ermöglicht
es dem Chirurgen, einen chirurgischen Eingriff zur Gefäßwiederherstellung
effektiv, präzise
und sicher durchzuführen.
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INDUSTRIELLE
ANWENDBARKEIT
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Wie
vorstehend beschrieben, gibt die Erfindung eine Basisvorrichtung
für Stents
an, mit der ein Stent leicht und effektiv in einen gewünschten
Teil eines verengten Gefäßes des
Körpers
eines Patienten eingeführt
und dort positioniert werden kann, wodurch das verengte Gefäß wieder
hergestellt wird.
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Während eines
chirurgischen Eingriffs zur Gefäßwiederherstellung
zum Behandeln einer Gefäßverengung
wird der Stent in eine äußere Röhre eingezogen,
so dass sein Volumen verringert ist, und so kann der Stent leicht
und effektiv in einen gewünschten
Teil eines verengten Gefäßes eingeführt und
dort positioniert werden. Zusätzlich
ist es auch möglich,
den Stent an der gewünschten
Position innerhalb des verengten Gefäßes zurückzusetzen, wenn der Stent
nicht präzise
an die gewünschten
Position gesetzt wurde. Dies ermöglicht
es schließlich einem
Chirurgen, das chirurgische Verfahren zur Gefäßwiederherstellung effektiv,
präzise
und sicher anzuwenden.
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Obwohl
zu Illustrationszwecken bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
offenbart wurden, ist für
den Fachmann offensichtlich, dass verschiedene Modifikationen, Ergänzungen
und Ersetzungen möglich
sind, ohne den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche zu verlassen.