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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Taumelscheibenverdichter mit
variabler Verdrängung und
insbesondere einen Verdichter mit variabler Verdrängung gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
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Typischer
Weise wird ein Verdichter zum Verdichten von Kühlmittelgas in einem Kühlkreislauf für ein Fahrzeugklimatisierungssystem
eingebaut. Derartige Verdichter werden im Allgemeinen durch den
Verbrennungsmotor des Fahrzeugs angetrieben und sind oft mit dem
Verbrennungsmotor durch einen Elektromagnetkupplungsmechanismus
gekoppelt. Die Elektromagnetkupplung verbindet den Verdichter mit
dem Verbrennungsmotor nur dann, wenn eine Kühllast vorhanden ist. Das Versehen
eines Verdichters mit dem Elektromagnetkupplungsmechanismus erhöht jedoch
das Gesamtgewicht und die Herstellungskosten, und die Kupplung bezieht
Leistung von dem Verbrennungsmotor.
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Als
Lösung
dieser Probleme wurde ein kupplungsloser Verdichter vorgeschlagen,
der direkt den Verdichter mit dem Verbrennungsmotor verbindet und
Leistung auf den Verdichter immer dann überträgt, wenn der Verbrennungsmotor
läuft.
In der Vergangenheit wurden Taumelscheibenverdichter mit variabler
Verdrängung
als geeignet für
derartige kupplungslose Systeme betrachtet. Taumelscheibenverdichter
mit variabler Verdrängung
sind gut beim variablen Steuern der Verdichtungsleistung (Ausstoßverdrängung) gemäß einer
Veränderung
der Kühllast,
nämlich
entweder automatisch oder mittels einer externen Steuereinheit.
Jedoch bringen sie kontinuierlich eine Last auf den Verbrennungsmotor auf.
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Solange
die Kühllast
hoch und kontinuierlich ist, arbeitet ein Taumelscheibenverdichter
mit variabler Verdrängung
gut. Jedoch gibt es den Bedarf, die auf den Verbrennungsmotor durch
den Verdichter aufgebrachte Last zu verringern, wenn die Kühlfunktion
als Reaktion auf eine externe Anweisung angehalten wird, wenn zum
Beispiel eine Person in dem Fahrzeug den Klimatisierungsschalter
ausschaltet.
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Im
Allgemeinen wird die Ausstoßverdrängung eines
Taumelscheibenverdichters mit variabler Verdrängung durch eine Einstellung
des Kolbenhubs gesteuert, welche durch Steuern des Winkels (Neigungswinkels)
einer Taumelscheibe mit Bezug auf die Antriebswelle mittels eines
Verdrängungssteuerventils
erreicht wird. Den Neigungswinkel der Taumelscheibe wird durch Steuern
des Innendrucks (Pc) einer Kurbelkammer gesteuert, die in dem Gehäuse definiert
ist. Insbesondere wird der Innendruck Pc der Kurbelkammer vergrößert, um
den Neigungswinkel zu verringern, was die Ausstoßverdrängung verringert. Zum Kippen
der Taumelscheibe in eine Richtung, die den Neigungswinkel bei einem
derartigen Aufbau vergrößert, muss
sich die Taumelscheibe in Richtung auf den maximalen Neigungswinkel
bewegen, wenn der Innendruck Pc der Kurbelkammer abfällt. Zum
Zurückstellen
der Taumelscheibe auf Ihren maximalen Neigungswinkel sollte der
minimale Neigungswinkel nicht in der Umgebung von 0° liegen (gemessen
mit Bezug auf eine Ebene, die senkrecht zu der Antriebswelle liegt).
Wenn nämlich
der minimale Neigungswinkel der Taumelscheibe in der Nähe von 0° eingestellt
wird, findet nämlich
eine geringe oder keine Verdichtung statt und wird keine Verdichtungsreaktionskraft
erzeugt, die groß genug
ist, um den maximalen Neigungswinkel zu erhalten. Das macht es sehr
schwierig oder unmöglich,
die Taumelscheibe zurück
auf den maximalen Neigungswinkel zurückzustellen. Es ist daher notwendig,
den minimalen Neigungswinkel der Taumelscheibe beispielsweise auf
ungefähr
einen Bereich von +3° bis
+5° einzustellen,
so dass es einen gewissen Ausstoß aus dem Verdichter auch bei
dem minimalen Neigungswinkel gibt, was eine geringe aber bedeutende
Verdichtungsreaktionskraft erzeugt. Die Verdichtungsreaktionskraft
trägt dazu
bei, den Neigungswinkel der Taumelscheibe bei der geeigneten Zeit
zu vergrößern. Das
gestattet, dass sich der Taumelscheibenwinkel als Reaktion auf einer
Verringerung des Innendrucks Pc der Kurbelkammer vergrößert, die
durch das Verdrängungssteuerventil
verursacht wird.
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Wenn
ein herkömmlicher
Taumelscheibenverdichter mit variabler Verdrängung als kupplungslose Bauart
ausgelegt wird und in einem Fahrzeugklimatisierungssystem eingebaut
wird, setzt auch dann, wenn der Startschalter für die Klimaanlage ausgeschaltet
ist, um den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf dem minimalen Neigungswinkel
einzustellen, der Verdichter den Betrieb mit einer minimalen Ausstoßverdrängung fort,
um kontinuierlich eine Verdichtungsreaktionskraft auf die Taumelscheibe aufzubringen.
Somit wird eine geringe Last ständig auf
den Fahrzeugverbrennungsmotor aufgebracht. Um die Last zu verringern,
wenn das Klimatisierungssystem ausgeschaltet ist, ist es notwendig,
die Verdichtungsreaktionskraft so niedrig wie möglich zu machen, indem der
Neigungswinkel der Taumelscheibe so stark wie möglich verringert wird. Wenn die
Verdichtungsreaktionskraft zu gering eingestellt ist, kann die Taumelscheibe
nicht geneigt werden, wenn der Bedarf nach der Vergrößerung der
Verdrängung
vorhanden ist. Da es einen Kompromiss zwischen der Verringerung
des Energieverbrauchs bei der minimalen Ausstoßverdrängung und der Verwendung der
Verdichtungsreaktionskraft zum Neigen der Taumelscheibe auf den
maximalen Neigungswinkel gibt, ist es notwendig, die minimale Ausstoßverdrängung (oder
den minimalen Neigungswinkel) genau einzustellen, um beide Anforderungen
zu erfüllen. Das
ist mit herkömmlichen
Taumelscheibenverdichtern mit variabler Verdrängung schwer zu erzielen, was
zu erhöhten
Herstellungskosten führt.
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Als
ein weiterer Stand der Technik wird das Dokument EP-A-O 491 526
bezeichnet, das sich auf einen Schrägscheibenverdichter mit einem
Mechanismus mit variabler Verdrängung
dieser Art bezieht, der eine Antriebswelle aufweist, an der eine
Schrägscheibe
schwenkbar gestützt
ist. An der Antriebswelle wird eine Vorspannfeder zwischen einem
Wellenring und einem Sprengring vorgespannt, so dass die Schrägscheibe
an die Vorspannfeder anstößt, wenn sie
einen ausgewählten
mittleren schrägen
Winkel (> minimaler
schräger
Winkel) erreicht, und wird dadurch in Richtung auf den maximalen
Schrägungswinkel
vorgespannt. Die Vorspannfeder ist so dimensioniert, dass sie die
Stoßkräfte verringert,
die erzeugt werden, wenn der Verdichter gestartet wird.
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Schließlich stellt
die Druckschrift US-A-5 573 379 zum Stand der Technik eine Taumelscheibe
zur Verfügung,
die eine Auslegung hat, die ein vorbestimmtes Trägheitsmoment bei einer gewissen
Drehzahl zum Verschieben der Taumelscheibe von der 0°-Position
in Richtung auf den maximalen Neigungswinkel hat. Gemäß US-A-5
573 379 ist ebenso eine Vorspannfeder angeordnet, die jedoch die
Taumelscheibe in Richtung auf ihren minimalen Neigungswinkel vorspannt,
so dass der Neigungswinkel der Taumelscheibe auf 0° eingerichtet
wird, wenn der Verdichter angehalten wird oder wenn der Verdichter bei
einer minimalen Verdrängung
läuft.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist demgemäß eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, einen Taumelscheibenverdichter mit variabler
Verdrängung
zu schaffen, der seine Leistungsaufnahme, wenn ein Klimatisierungssystem
sich in einem AUS-Zustand befindet, so gut wie möglich verringern kann, ohne
die Fähigkeit
zum Zurückstellen
von der minimalen Ausstoßverdrängung (dem
minimalen Neigungswinkel) aufzugeben, und der einfach herzustellen
ist. Ein Gesichtspunkt der Erfindung ist es, ein Verdrängungssteuerventil
zur Verwendung bei einem derartigen Verdichter bereit zu stellen.
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Die
vorstehend genannte Aufgabe wird durch die technischen Merkmale
gemäß Anspruch
1 gelöst.
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Daher
stellt die vorliegende Erfindung einen Verdichter variabler Verdrängung bereit,
der ein Gehäuse
aufweist, das eine Zylinderbohrung, eine Kurbelkammer, eine Ansaugkammer
und eine Ausstoßkammer
definiert. Ein Kolben ist in der Zylinderbohrung aufgenommen. Eine
Antriebswelle ist drehbar in der Kurbelkammer durch das Gehäuse gestützt. Eine Antriebsplatte
ist mit dem Kolben zum Umwandeln einer Drehung der Antriebswelle
zu einer Hin- und Herbewegung des Kolbens gekoppelt. Die Antriebsplatte ist
an der Antriebswelle gestützt,
um sich mit Bezug auf eine Ebene, die senkrecht zu der Achse der
Antriebswelle ist, zu neigen und sich einstückig mit der Antriebswelle
zu drehen. Die Antriebsplatte bewegt sich in einem Bereich zwischen
einer maximalen Neigungswinkelposition und einer Minimalneigungswinkelposition
gemäß einem
Moment, das auf die Antriebsplatte aufgebracht wird. Das Moment
umfasst ein Moment auf der Grundlage des Drucks in der Kurbelkammer
und ein Moment auf der Grundlage des Drucks in der Zylinderbohrung
als Komponenten. Die Antriebsplatte verändert den Hub des Kolbens gemäß ihrem
Neigungswinkel zum Ändern
der Verdrängung
des Verdichters. Ein Drucksteuermechanismus steuert einen Druck
in der Kurbelkammer, um die Neigung der Antriebsplatte zu ändern. Der
minimale Neigungswinkel ist kleiner als ein Grenzwinkel. Der Grenzwinkel
wird durch die untere Grenze eines Bereichs einer Neigung bestimmt,
innerhalb welchem die Antriebsplatte bewegt werden kann, um ihren Winkel
durch eine Reaktionskraft eines Drucks zu vergrößern, der auf dem Kolben aufgebracht
wird. Ein Vorspannelement spannt die Antriebsplatte vor, um ihren
Neigungswinkel zu vergrößern, wenn
die Neigung der Antriebsplatte geringer als der Grenzwinkel ist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ebenso ein Verdrängungssteuerventil zum Steuern
der Verdrängung
eines Verdichters mit variabler Verdrängung durch Einstellen eines
Neigungswinkels einer Antriebsplatte bereit, die in einer Kurbelkammer
gelegen ist. Der Verdichter weist einen Zufuhrdurchgang zum Verbinden
einer Ausstoßkammer
mit der Kurbelkammer und einen Überströmdurchgang
zum Verbinden der Kurbelkammer mit einer Ansaugkammer auf. Das Verdrängungssteuerventil
weist ein erstes Ventil auf, das in dem Zufuhrdurchgang gelegen
ist. Das erste Ventil weist einen ersten Ventilkörper zum Einstellen einer Öffnungsgröße des Zufuhrdurchgangs und
eine erste Feder zum Vorspannen des ersten Ventilkörpers zum Öffnen auf.
Ein zweites Ventil ist in dem Überströmdurchgang
gelegen. Das zweite Ventil weist einen zweiten Ventilkörper zum
Einstellen einer Öffnungsgröße des Überströmdurchgangs,
ein druckempfindliches Element zum Vorspannen des zweiten Ventilkörpers zum
Schließen
mit einer Kraft, die mit dem Druck in der Ansaugkammer verknüpft ist und
eine zweite Feder zum Vorspannen des zweiten Ventilkörpers zum
Schließen
auf. Ein Übertragungselement überträgt die Bewegung
des zweiten Ventilkörpers
auf den ersten Ventilkörper.
Das Übertragungselement
verursacht, dass der erste Ventilkörper öffnet, wenn der zweite Ventilkörper zum
Schließen
bewegt wird. Ein Solenoid wird auf der Grundlage eines Stroms erregt,
der von außerhalb
des Verdichters zugeführt
wird. Der Solenoid spannt den ersten Ventilkörper zum Schließen vor
und spannt den zweiten Ventilkörper
zum Öffnen
mit einer Kraft vor, die mit dem zugeführten Strom verknüpft ist.
Wenn der Solenoid entmagnetisiert wird, öffnet der erste Ventilkörper den
Zufuhrdurchgang mit der Kraft der ersten Feder und schließt der zweite
Ventilkörper
den Überströmdurchgang
mit der Kraft der zweiten Feder.
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Andere
Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden
Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen erkennbar,
die beispielhaft die Prinzipien der Erfindung darstellen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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Die
Erfindung kann zusammen mit ihren Aufgaben und Vorteilen am besten
unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung der gegenwärtig bevorzugten
Ausführungsbeispiele
gemeinsam mit den beigefügten
Zeichnungen verstanden werden, wobei:
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1 eine
Querschnittsansicht eines Taumelscheibenverdichters gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
ist, wenn die Taumelscheibe bei dem maximalen Neigungswinkel ist;
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2 eine
Querschnittsansicht des Taumelscheibenverdichters in 1 ist,
wenn der Neigungswinkel der Taumelscheibe verringert ist;
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3 ein
Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils zeigt;
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4 eine
Teilquerschnittsansicht des Taumelscheibenverdichters in Fig. ist,
die einen Ausstoßdurchgang
zeigt;
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5 eine
Teilquerschnittsansicht wie 4 ist,
die den geschlossenen Ausstoßdurchgang
zeigt;
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4 eine
Teilquerschnittsansicht ist, die den Neigungsbereich der Taumelscheibe
darstellt;
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7 eine
Grafik ist, die die Beziehung zwischen dem Winkel der Taumelscheibe
und der Ausstoßverdrängung des
Verdichters darstellt;
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8 eine
Grafik ist, die die Beziehung zwischen dem Winkel der Taumelscheibe
und der durch den Verdichter angeforderten Antriebsleistung darstellt;
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9 eine
Grafik ist, die die Charakteristik des Rotationsmoments der Taumelscheibe
zeigt;
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10 eine Grafik ist, die die Beziehung zwischen
einer kombinierten Federkraft, die den Neigungswinkel beeinflusst,
und der Ausstoßverdrängung des
Verdichters darstellt;
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11 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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12 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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13 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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14 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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15 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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16 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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17 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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18 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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19 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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20 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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21 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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22 ein Diagramm ist, das schematisch eine Kurbeldrucksteuervorrichtung
einschließlich
einer Querschnittsansicht eines Verdrängungssteuerventils darstellt;
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23 eine Querschnittsansicht des Verdrängungssteuerventils
in 22 ist;
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24 ein Diagramm ist, das schematisch einen Kurbeldrucksteuermechanismus
gemäß einem vierzehnten
Ausführungsbeispiel
zeigt.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Im
Folgenden wird das erste bis vierzehnte Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung beschrieben, die sich auf Taumelscheibenverdichter mit variabler
Verdrängung
beziehen, die bei Fahrzeugklimatisierungssystemen verwendet werden.
Außer
der Kurbeldrucksteuervorrichtung (einschließlich dem Verdrängungssteuerventil)
ist der Verdichter in allen Ausführungsbeispielen
der Gleiche. Die zweiten bis vierzehnten Ausführungsbeispiele bringen Abwandlungen
hinsichtlich des Kurbeldrucksteuermechanismus mit sich.
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ERSTES AUSFÜHRUNGSBEISPIEL
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Der
grundlegende Aufbau des Taumelscheibenverdichters mit variabler
Verdrängung
wird nun unter Bezugnahme auf die Figuren eins und zwei beschrieben.
Der Taumelscheibenverdichter weist einen Zylinderblock 1,
einen Vordergehäuse 2,
das mit dem vorderen Ende des Zylinderblock 1 verbunden ist,
und ein Hintergehäuse 4,
das durch eine Ventilplatte 3 mit dem hinteren Ende des
Zylinderblocks 1 verbunden ist. Der Zylinderblock 1,
das Vordergehäuse 2,
die Ventilplatte 3 und das Hintergehäuse 4, die sicher
miteinander durch Schrauben 16 verbunden sind (nur eine
Schraube ist in den 4 und 5 gezeigt)
bilden ein Gehäuse.
Eine Kurbelkammer 5 ist in dem Bereich definiert, der durch
den Zylinderblock 1 und das Vordergehäuse 2 umgeben ist.
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Eine
Antriebswelle 6 ist drehbar an einem Paar vorderer und
hinterer Radiallager 7 und 8 gestützt, die
an dem Vordergehäuse 2 beziehungsweise
dem Zylinderblock 1 vorgesehen sind. Eine Schraubenfeder 9 und
ein Drucklager 10 sind an der Mitte des Zylinderblocks 1 vorgesehen
und das hintere Ende der Antriebswelle 6 ist durch das
Drucklager 10 gestützt,
das nach Vorn durch die Schraubenfeder 9 vorgespannt wird.
Eine Lippendichtung 15 ist zwischen der äußeren Fläche des
vorderen Endes der Antriebswelle 6 und der inneren Wand
des Vordergehäuses 2 gelegen,
um die Vorderseite der Kurbelkammer 5 abzudichten.
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Eine
Riemenscheibe 12 ist drehbar mit einem Kugellager 11 an
dem Vorderendzylinderabschnitt des Vordergehäuses 2 gestützt. Die
Riemenscheibe 12 ist mit dem vorderen Ende der Antriebswelle 6 gekoppelt,
das von dem Vordergehäuse 2 vorsteht.
Um die Riemenscheibe 12 liegt ein Riemen 13, durch
den der Verdichter kupplungslos mit dem Fahrzeugverbrennungsmotor 14 gekoppelt
ist. Ein Verdichter, der Leistung von einer externen Antriebswelle
direkt ohne einen Kupplungsmechanismus bezieht, wird als kupplungslos
bezeichnet.
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Eine
Drehstütze 21 ist
an der Antriebswelle 6 in der Kurbelkammer 5 gesichert.
Eine Taumelscheibe 22 oder eine Nockenplatte ist in der
Kurbelkammer 5 aufgenommen. Die Antriebswelle 6 ist
in ein Durchgangsloch eingesetzt, das in den Mittelabschnitt der
Taumelscheibe 22 gebohrt ist. Die Antriebswelle 6 bewerkstelligt
einen Gleitkontakt mit dem Rand des Durchgangslochs. Die Taumelscheibe ist
mit der Drehstütze 21 und
der Antriebswelle 6 durch einen Gelenkmechanismus 23 oder
einen Hebel-/Führungsmechanismus
gekoppelt. Die Taumelscheibe 22 ein Gegengewicht 22a an
einer Seite, die entgegengesetzt zu dem Gelenkmechanismus 23 mit Bezug
auf die Antriebswelle 6 ist.
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Der
Gelenkmechanismus 22 weist ein paar Stützarme 24 (nur einer
ist gezeigt), die von der hinteren Seite der Drehstütze 21 vorstehen,
und ein Paar Führungsstifte 25 (nur
einer ist gezeigt) auf, die von der vorderen Seite der Taumelscheibe 22 vorstehen.
Jeder Stützarm 24 hat
ein zylindrisches Führungsloch 24a,
das an seinem entfernten Ende ausgebildet ist, und jeder Führungsstift 25 hat
einen Kugelabschnitt 25a, der an seinem entfernten Ende ausgebildet
ist. Die Kugelabschnitte 25a sind in die jeweiligen Führungslöcher 24a der
Stützarme 24 gepasst.
Die Stützarme 24 und
die Führungsstifte 25, die
den Gelenkmechanismus 23 ausbilden, verursachen, dass sich
die Taumelscheibe mit der Antriebswelle 6 dreht. Die Taumelscheibe 22 ist
ebenso entlang der Fläche
der Antriebswelle 6 in Richtung der Achse L1 verschiebbar
und mit Bezug auf die Achse L1 der Antriebswelle 6 kippbar.
Die Drehmitte dieser Neigung wird eine Schwenkachse A genannt. Diese Schwenkachse
A erstreckt sich in einer Richtung, die senkrecht zu dem Blatt von 1 ist,
und ist senkrecht zu der Achse L1 der Antriebswelle 6.
Die Schwenkachse A ändert
ihre Position gemäß der Verschiebung
der Taumelscheibe 22 entlang der Antriebswelle 6.
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt
ist, ist eine Neigungsaufhebungsschraubenfeder 26, deren Kraft
den Neigungswinkel verringert, an der Antriebswelle 6 zwischen
der Drehstütze 21 und
der Taumelscheibe 22 vorgesehen. Die Neigungsaufhebungsfeder 26 spannt
die Taumelscheibe 22 in Richtung auf den Zylinderblock 1 (insbesondere
in die Richtung, die den Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 verringert).
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Ein
Sprengring 27a ist an der Antriebswelle 6 hinter
der Taumelscheibe 22 gesichert. Eine Rückstellfeder 27, die
eine Schraubenfeder ist, ist zwischen dem Sprengring 27a und
der Taumelscheibe 22 vorgesehen. Wenn ein Druck von der
Taumelscheibe 22 auf die Rückstellfeder 27 aufgebracht wird,
die entlang der Antriebswelle 6 zurück- und vorbewegbar ist, spannt
die Rückstellfeder 27 die
Taumelscheibe 22 von dem Zylinderblock 1 vor (insbesondere
in die Richtung, die den Neigungswinkel vergrößert). Der Sprengring 27a beschränkt die
nach hinten weisende Bewegung der Rückstellfeder 27.
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Der
Neigungsbereich der Taumelscheibe 22 wird nun diskutiert.
Wie in 6 gezeigt ist, bezeichnet „H" eine vertikale Ebene,
die senkrecht zu der Achse L1 der Antriebswelle 6 ist und
die die Schwenkachse A einschließt. Der Winkel zwischen dieser
Ebene H und der Taumelscheibe 22 ist der Neigungswinkel
der Taumelscheibe 22. Wenn die Taumelscheibe 22 parallel
zu der Ebene H ist, ist der Neigungswinkel 0°. Bei dem Neigungswinkel von
0 Grad dient die Taumelscheibe 22 nicht als eine Nockenplatte
und wird der Kolbenhub Null, was die Ausstoßverdrängung zu Null macht.
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Die
Richtung, in die das obere Ende der Taumelscheibe 22 in
Richtung auf den Zylinderblock 1 gekippt wird (die Richtung,
die durch +θ in 6 angedeutet
ist), ist als eine positive Richtung definiert, und die entgegen
gesetzte Richtung (die Richtung, die durch –θ in 6 angedeutet
ist), ist eine negative Richtung. Der zulässige Maximalwinkel der Neigung
der Taumelscheibe 22 beträgt θmax und der zulässige minimale
Winkel der Neigung der Taumelscheibe 22 beträgt θmin und
der Kippbereich der Taumelscheibe 22 ist von θmin bis θmax.
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Die
Ausstoßverdrängung des
Verdichters vergrößert sich,
wenn der Winkel θ der
Taumelscheibe 22 sich in die positive Richtung vergrößert, und wird
maximal (100 Verdrängung),
wenn der Neigungswinkel θ der
maximale Neigungswinkel θmax ist.
Der maximale Neigungswinkel θmax
ist durch einen Anstoß des
Gegengewichts 22a der Taumelscheibe 22 gegen einen
Beschränkungsvorsprung 21a definiert,
der an der hinteren Seite der Drehstütze 21 vorgesehen
ist, wie in 1 gezeigt ist.
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Der
minimale Neigungswinkel θmin
der Taumelscheibe 22 wird durch eine der folgenden Maßnahmen
1 und 2 beschränkt.
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Maßnahme 1:
Wenn sich die Taumelscheibe 22 in die Neigungswinkelverringerungsrichtung
von dem Maximalausstoßverdrängungszustand
(θmax) bewegt,
stößt die Taumelscheibe 22 zuerst
an einem Ende der Rückstellfeder 27 an.
Wenn die Taumelscheibe 22 sich weitergehend bewegt, wird
die Rückstellfeder 27,
die durch den Sprengring 27a und die Taumelscheibe 22 eingefasst
ist, auf eine minimale Länge
komprimiert, was einen Punkt definiert, über den hinaus die Taumelscheibe 22 sich
nicht mehr bewegt. Das definiert den minimalen Neigungswinkel θmin.
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Maßnahme 2:
Ein Kolben 29B, der an dem unteren Abschnitt von 1 gezeigt
ist, liegt an dem unteren Todpunkt. Wenn der Kopf des Kolbens 29B an
die Ventilplatte 3 anstößt, wird
eine weitere Neigung der Taumelscheibe 22 unterbunden.
Das definiert den minimalen Neigungswinkel θmin.
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Der
eingestellte Wert des minimalen Neigungswinkels θmin wird im Folgenden unter
Bezugnahme auf die 7 und 8 diskutiert.
Die vorliegenden Erfinder haben herausgefunden, dass die zum Drehen
der Taumelscheibe 22 benötigte Leistung W sich kaum
verändert,
solange der Neigungswinkel θ der
Taumelscheibe 22 in einem Bereich R einschließlich dem
Neigungswinkel 0° liegt,
wie in 8 gezeigt ist. In anderen Worten
haben die vorliegenden Erfinder herausgefunden, dass der Winkelbereich
R, in dem die Taumelscheibe 22 mit einer minimalen Leistung
angetrieben werden kann, in der Nähe von 0° liegt. Die obere Grenze θA des Winkelbereichs
R ist kleiner als der Winkel θC,
der der minimale Neigungwinkel bei herkömmlichen Taumelscheibenverdichtern
ist, und ist gleich wie oder kleiner als der kritische Winkel θB, unterhalb
welchem die Verdichtungsreaktionskraft unzureichend ist, um zu verursachen,
dass die Taumelscheibe 22 sich in Richtung auf den maximalen
Neigungswinkel neigt. Der minimale Neigungswinkel θmin ist
auf einen frei wählbaren
Wert in dem Winkelbereich R eingestellt, so dass der Verdichter
die minimale Last aufbringt, wenn das Klimatisierungssystem ausgeschaltet
ist (siehe 7). Die individuellen Winkel
haben daher eine Beziehung von θmin ≤ θA ≤ θB ≤ θC.
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Der
minimale Neigungswinkel θmin,
der auf einen kleinen positiven Wert, 0° oder einen negativen Wert eingestellt
werden kann, solange er gleich wie oder kleiner als θA ist, wird
im Wesentlichen auf 0° in diesem
Ausführungsbeispiel
eingestellt.
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Wenn
der Verdichter als Folge der Deaktivierung des Verbrennungsmotors 12 vollständig angehalten
wird, bringen die Endneigungsfeder 26 und die Rückstellfeder 27 beide
eine Kraft auf die Taumelscheibe 22 auf. Der Winkel θx der Taumelscheibe 22 zu
diesem Zeitpunkt wird im Wesentlichen durch ein Gleichgewicht der
Kräfte
beider Federn 26 und 27 bestimmt. In diesem Ausführungsbeispiel
werden die Federn 26, 27 derart ausgewählt, dass
der Neigungswinkel θx
gleich wie oder größer als
der kritische Winkeln θB
ist (siehe 7), unterhalb von welchem die Verdichtungsreaktionskraft
unzureichend ist, um zu verursachen, dass die Taumelscheibe 22 sich
in Richtung auf den maximalen Neigungwinkel neigt. Dieser Neigungswinkel θx kann gleich
wie oder größer als
der minimale Neigungswinkel 8c nach dem Stand der Technik
sein.
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Der
minimale Neigungswinkel θmin,
die Rückstellfeder 27 und
die Einstellung der Kräfte
beider Federn 26 und 27 sind charakteristische
Merkmale dieser Erfindung. Ihre technische Bedeutung wird in der
späteren
Beschreibung des Betriebs genau diskutiert.
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Eine
Vielzahl von Zylinderbohrungen 1a ist in dem Zylinderblock 1 die
Antriebswelle 6 umgebend ausgebildet. Es gibt 7 Zylinderbohrungen 1a bei
diesem Verdichter, obwohl nur zwei in 1 gezeigt sind.
Ein einseitig wirkender Kolben 29 ist hin- und herlaufend in
jeder Zylinderbohrung 1a aufgenommen. Das vordere Ende
jedes Kolbens 29 (das entgegengesetzt zu dem Kopf ist)
ist mit dem Scheibenartigen Rand der Taumelscheibe 22 durch
ein paar Gleitstücke 30 verbunden.
Jeder Kolben 29 ist mit der Taumelscheibe 22 durch
die Gleitstücke 30 gekoppelt.
Solange die Taumelscheibe 22 bei einem Winkel geneigt ist,
der ein anderer als 0° ist,
wird daher die Drehbewegung der Taumelscheibe 22 und der
Antriebswelle 6 in die lineare Hin- und Herbewegung jedes
Kolbens 29 durch die Gleitstücke 30 umgewandelt.
Anders gesagt ändert
sich der Hub jedes Kolbens 29 gemäß einer Änderung des Neigungswinkels
der Taumelscheibe 22. Änderungen
des Neigungswinkels ändern
die Ausstoßverdrängung des Verdichters.
Jedoch verursacht die Verwendung des Gelenkmechanismus 23,
dass die Positionen des oberen Todpunkts der Kolben 29 in
den individuellen Zylinderbohrungen 1a im Wesentlichen
die gleichen sind. Der obere Zwischenraum in jeder Zylinderbohrung 1a,
wenn der Kolben 29 in der Nähe des oberen Todpunkts ist,
ist nahezu 0.
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Wenn
die Taumelscheibe 22 auf dem positiven maximalen Neigungswinkel
(θmax)
liegt (siehe 1), ist die Ausstoßleistung
des Verdichters maximal. Der obere Kolben 29A befindet
sich auf der Position seines oberen Todpunkts T und der untere Kolben 29B befindet
sich auf der Position seines unteren Todpunkts. Der Gelenkmechanismus 23 ist
mit dem Kolben ausgerichtet, der sich auf der Position seines oberen
Todpunkts T befindet.
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In
dem Hintergehäuse 4 sind
eine Ansaugkammer 31 und eine Ausstoßkammer 32 definiert, die
eine fast ringförmige
Gestalt haben. Die Ausstoßkammer 32 umgibt
die Ansaugkammer 31. Wie in den 1 und 4 gezeigt
ist, ist die Ansaugkammer 31 mit der stromabwärtigen Seite
eines externen Kühlkreislaufs 50 (der
später
beschrieben wird) über einen
Ansaugdurchgang 43 verbunden, der in dem Hintergehäuse 4 ausgebildet
ist. Die Ansaugkammer 31 und der Ansaugdurchgang 43 bilden
einen Ansaugdruckbereich.
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Ein
Ansauganschluss 33, ein Ansaugventil 34 zum Öffnen und
Schließen
des Ansauganschlusses 33, ein Ausstoßanschluss 35 und
ein Ausschussventil 36 zum Öffnen und Schließen des Ausstoßanschlusses 35 sind
in der Ventilplatte 3 in Verbindung mit jeder Zylinderbohrung 1a ausgebildet.
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Wenn
sich jeder Kolben 29 in Richtung auf den unteren Todpunkt
von dem oberen Todpunkt bewegt, wird Kühlmittelgas (bei einem Ansaugdruck Ps),
das der Ansaugkammer 31 über den Ansaugdurchgang 43 von
dem externen Kühlkreislauf 50 zugeführt wird,
in die zugehörige
Zylinderbohrung 1a über
den Ansauganschluss 33 und das Ansaugventil 34 gesaugt.
Wenn sich der Kolben 29 in Richtung auf den oberen Todpunkt
von dem unteren Todpunkt bewegt, wird das Kühlmittelgas, das der Zylinderbohrung 1a zugeführt wird,
zu der Ausstoßkammer 32 über den
Ausstoßanschluss 35 und
das Ausstoßventil 36 ausgestoßen. Die
Verdichtungsreaktionskraft (F), die durch jeden Kolben übertragen
wird, wenn er das Gas verdichtet, wird durch die Innenwand des Vordergehäuses 2 durch
ein Drucklager 28, das in der Vorderseite der Stütze 21 gelegen
ist, die Drehstütze 21,
den Gelenkmechanismus 23 und die Taumelscheibe 22 aufgenommen.
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Wie
in den 4 und 5 gezeigt
ist, ist eine Ausstoßeinfassung 90 an
einer Seitenwand (dem oberen Abschnitt in 4) des
Zylinderblocks 1 angebracht und bildet dessen Innenraum
einen Ausstoßschalldämpfer 91.
In der oberen Wand der Ausstoßeinfassung 90 ist
ein Ausstoßanschluss 92 vorgesehen,
der L-förmig
ist, durch den der Ausstoßschalldämpfer 91 mit
der stromaufwärtigen
Seite des externen Kühlkreislaufs 50 verbunden
ist. Der Ausstoßschalldämpfer 91 unterdrückt Lärm, der
durch die Ausstoßpulsation
des verdichteten Kühlmittelgases
erzeugt wird, das intermittierend in die Ausstoßkammer 32 von jeder
Zylinderbohrung 1a ausgestoßen wird. Ein Ventilloch 93,
das sich parallel zu den Schrauben 60 erstreckt, ist in
dem Seitenwandabschnitt des Zylinderblocks 1 ausgebildet.
Das hintere Ende (das rechte Ende in 4) dieses
Ventillochs 93 steht in Verbindung mit der Ausstoßkammer 32 in
dem Hintergehäuse 4 über einen
Ausstoßanschluss 94,
der durch die Ventilplatte 3 gebohrt ist. Ein Loch 95,
das die ungefähre
Mitte des Ventillochs 93 mit dem Ausstoßschalldämpfer 91 verbindet,
ist in dem Zylinderblock 1 ausgebildet. Daher bilden der Ausstoßanschluss 94,
das Ventilloch 93, das Loch 95, der Ausstoßschalldämpfer 91 und
der Ausstoßanschluss 92 einen
Ausstoßdurchgang
zum Führen des
Verdichteten Kühlmittelgases
(Ausstoßdruck Pd),
das von der Ausstoßkammer 32 ausgestoßen wird,
zu dem externen Kühlkreislauf 50.
Dieser Ausstoßdurchgang
(91–95)
und die Ausstoßkammer 32 bilden
einen Ausstoßdruckbereich.
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Ein
Ventilkörper 26 ist
an dem Ventilloch 93 mit einem ausreichenden Zwischenraum
gepasst, um zu gestatten, dass der Ventilkörper sich axial verschiebt,
der ein Schieberventil ausbildet. Das innere des Ventilkörpers 96 ist
mit dem Ausstoßschaldämpfer 91 über einen
Gegendruckdurchgang 98 verbunden, der in dem Zylinderblock 1 ausgebildet
ist. Die hintere Endseite 96a des Ventilkörpers 96 schließt den Ausstoßanschluss 94 vollständig, wenn
der Ventilkörper
diesen berührt.
Der Ausstoßdruck
des Verdichters wird auf die hintere Endseite 96a aufgebracht.
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Ein
Ende einer Ventilfeder 97 ist in dem Ventilkörper 96 gelegen.
Das entgegengesetzte Ende der Ventilfeder 97 ist an dem
vorderen Ende (dem linken Ende in 4) des
Ventillochs 93 befestigt. Die Ventilfeder 97 spannt
den Ventilkörper 96 in
Richtung auf die Ventilplatte 3 vor. Als Folge wird die
Position des Ventilkörpers 96 durch
ein Gleichgewicht einer nach rechts weisenden Kraft, die eine Kombination der
Kraft der Ventilfeder 97 und der Kraft des Gegendrucks
innerhalb des Ventilkörpers 96 ist,
und einer nach links weisenden Kraft bestimmt, die auf dem Innendruck
des Ausstoßdurchgangs
basiert (insbesondere dem Ausstoßdruck Pd).
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Die
Kraft der Feder 97 wird derart ausgewählt, dass der Ventilkörper 96 den
Ausstoßdurchgang
(91–95)
schließt,
wenn die Differenz (Pd – Pm) zwischen
dem Innendruck (Ausstoßdruck
Pd) der Ausstoßkammer 32 und
dem Innendruck (Pm) des Ausstoßschalldämpfers 91 geringer
als ein vorbestimmter Wert ΔP
ist (beispielsweise 0,5 kgf/cm2). Wenn der
Differenzialdruck (Pd – Pm)
gleich viel oder größer als
der vorbestimmte Wert ΔP ist,
ist der Ventilkörper 96 ständig an
einer offenen Position (wie in 4 gezeigt
ist) in der vorderen Hälfte
des Ventillochs 93 gelegen und werden der Ausstoßanschluss 94 und
das Loch 95 über
die hintere Hälfte
des Ventillochs 93 verbunden. Wenn der Differenzialdruck (Pd – Pm) kleiner
als der vorbestimmte Wert ΔP
ist, überwältigt andererseits
die nach rechts weisende Vorspannwirkung der Feder 97 die
nach links weisende Kraft des Ausstoßdrucks Pd und wird der Ventilkörper 96 an
einer geschlossenen Position (wie in 5 gezeigt
ist) in der hinteren Hälfte
des Ventillochs 93 angeordnet. Als Folge trennt der Ventilkörper 96 den
Ausstoßanschluss 94 von
dem Loch 95. Der Ventilkörper 96 und seine
zugehörigen
Elemente (93, 97) bilden ein Stoppventil. Das
vorbestimmte Druckdifferenzial ΔP
dient als Ventilöffnungsdruck des
Stoppventils.
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Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel sind
in dem Zylinderblock 1 und dem Vordergehäuse 4 des
Taumelscheibenverdichters eine Reihe von Gaszufuhrdurchgängen 38 und 39 zum
Verbinden der Ausstoßkammer 32 mit
der Kurbelkammer 5 und ein Überströmdurchgang 40 zum
Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31 vorgesehen, wie
in 3 gezeigt ist. Ein feststehender Begrenzer 41 ist
in dem Überströmdurchgang 40 gelegen
und ein Verdrängungssteuerventil 60 ist
zwischen den Gaszufuhrdurchgängen 38 und 39 vorgesehen.
Ein Druckreaktionsdurchgang 42 ist in dem Hintergehäuse 4 vorgesehen,
ohne in die Gaszufuhrdurchgänge 38 und 39 sowie
den Überströmdurchgang 40 einzugreifen.
Der Druckreaktionsdurchgang 42 gestattet, dass der Innendruck
(Ansaugdruck Ps) der Ansaugkammer 31 oder der Ansaugdruckbereich
an einem Teil des Verdrängungssteuerventils 60 wirkt.
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Die
Durchgänge 38, 39, 40 und 42,
der feststehende Begrenzer 41 und das Verdrängungssteuerventil 60 bilden
eine Kurbeldrucksteuervorrichtung, die den Innendruck (Kurbeldruck
Pc) der Kurbelkammer 5 steuert, um den Taumelscheibenwinkel
auf einen Sollwert zu ändern.
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Ein
Moment, das durch die Drehung (oder die Zentrifugalkraft) der Taumelscheibe 22 erzeugt wird,
wirkt an der Taumelscheibe 22. Die Taumelscheibe 22 ist
so ausgelegt, dass dann, wenn der Neigungswinkel θ der Taumelscheibe 22 klein
ist, das Moment in einer Richtung zum Vergrößern des Neigungswinkels wird
und wenn der Neigungswinkel θ groß ist, das
Moment in eine Richtung zum Verringern des Neigungswinkels wirkt,
wie in 9 gezeigt ist. Genauer gesagt
sind die Gestalt der Taumelscheibe 22, die Koordinaten
ihres Schwerpunkts G und ihre Masse m derart bestimmt, dass dann,
wenn der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 in der Nähe von 0° liegt, das
Moment der Drehbewegung so wirkt, dass es den Neigungswinkel vergrößert (oder das
es Null wird), wenn die Taumelscheibe 22 sich dreht.
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Die
japanische ungeprüfte
Patentoffenlegungsschrift (Kokai) Nr. Hei 7-293429 (entsprechend
US 5,573,379 und der deutschen
Patentoffenlegungsschrift Nr. 19514748) beschreibt genau, dass, wenn
die Gestalt, die Lage des Schwerpunkts P und die Masse m der Taumelscheibe
ausgewählt
werden, um die Produkte der Trägheit
der Taumelscheibe richtig einzurichten, das Moment der Drehbewegung, das
an der Taumelscheibe wirkt, wenn sich die Taumelscheibe
22 dreht,
wirken wird, wie vorstehend beschrieben ist.
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Die
Momente, die den Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 bestimmen,
sind das Federkraftmoment, das auf den im Gleichgewicht stehenden Vorspannwirkungen
der Endneigungsfeder 26 und der Rückstellfeder 27 basiert,
das Moment, das durch die Kraft des Gasdrucks erzeugt wird, und
das Moment der vorstehend beschriebenen Drehbewegung. Auf der Grundlage
dieser drei Momente liegt der Neigungswinkel θ der Taumelscheibe 22 irgendwo
zwischen θmin
und θmax,
wie früher
erwähnt
ist.
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Das
Moment auf der Grundlage der Kraft des Gasdrucks wird auf der Grundlage
der Verdichtungsreaktionskraft erzeugt, die an jedem Kolben in seiner Zylinderbohrung
während
seines Verdichtungstakts wirkt, des Innendrucks der Zylinderbohrung
in dem Ansaugtakt und dem Innendruck Pc der Kurbelkammer. Dieses Moment
wird durch Steuern des Kurbeldrucks Pc mittels des Verdrängungssteuerventils 60 eingestellt,
wie später
diskutiert wird.
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Da
das Moment der Drehbewegung auf der Zentrifugalkraft basiert, wenn
die Taumelscheibe 22 sich dreht, ist es vernachlässigbar,
wenn die Taumelscheibe 22 angehalten ist oder sich bei
einer niedrigen Geschwindigkeit dreht.
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Das
Federkraftmoment wird auf der Grundlage der im Gleichgewicht stehenden
Vorspannwirkungen der Endneigungsfeder 26 und der Rückstellfeder 27.
Bei diesem Verdichter sind die Kräfte beider Federn 26 und 27 so
eingestellt, dass sie eine Beziehung haben, wie in 10 gezeigt ist.
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In 10 ist die Startverdrängung die Verdrängung, wenn
der Verdichter von dem vollständig angehaltenen
Zustand aktiviert wird, und ist auf ungefähr 2% bis 20% (vorzugsweise
ungefähr
4% bis 10%) der maximalen Ausstoßverdrängung eingestellt. Der Winkel
der Taumelscheibe 22, der der Startverdrängung entspricht,
ist der vorstehend erwähnte
Winkel θx.
Wie aus 10 einfach erkennbar ist, wird
dann, wenn der Winkel θ der
Taumelscheibe 22 gleich wie oder kleiner als θx ist, die
Wirkung durch die Rückstellfeder 27 stärker und
wirkt die kombinierte Kraft der zwei Federn 26 und 27 zum Vergrößern des
Neigungswinkels. Zu diesem Zeitpunkt wirkt das Federkraftmoment
ebenso zum Vergrößern des
Neigungswinkels. Wenn der Winkel der Taumelscheibe 22 in
dem Bereich von θx
bis θmax liegt,
wirkt andererseits die kombinierte Kraft der zwei federn 26 und 27 (und
das Federkraftmoment) zum Verringern des Neigungswinkels.
-
Vor
der Diskussion des Verdrängungssteuerventils 60 werden
der externe Kühlkreislauf 50 und ein
externes Steuersystem kurz beschrieben, die mit dem Verdrängungssteuerventil
verknüpft
sind. Wie in 4 gezeigt ist, sind der Ausstoßanschluss 92 der Ausstoßeinfassung 90 des
Verdichters und der Ansaugdurchgang 43 des Hintergehäuses 4 miteinander über den
externen Kühlkreislauf 50 verbunden. Dieser
externe Kühlkreislauf 50 und der
Verdichter bilden den Kühlungskreislauf
bei dem Fahrzeugklimatisierungssystem.
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Der
externe Kühlkreislauf 50 ist
mit einem Kondensator 51, einem Expansionsventil 52 und
einem Verdampfer 52 versehen. Das Expansionsventil 52 dient
als ein variabler Begrenzungswiderstand zwischen dem Kondensator 51 und
dem Verdampfer 52. Das Expansionsventil 52 stellt
einen Differenzialdruck zwischen dem Kondensator 51 und
dem Verdampfer 53 bereit und führt ein flüssiges Kühlmittel in Übereinstimmung
mit der thermischen Last dem Verdampfer 53 zu. Der Winkel
dieses Expansionsventils 52 wird einer Rückführregelung
auf der Grundlage der Temperatur, die durch einen Temperaturmesszylinder 52a gemessen
wird, der an der Außenseite
des Verdampfers 53 vorgesehen ist, und dem Dampfdruck ausgesetzt
(insbesondere dem Druck an dem Einlassanschluss oder dem Auslassanschluss
des Verdampfers 53). Diese Rückführregelung stellt die Menge
des Kühlmittels
in dem externen Kühlkreislauf 50 so
ein, dass der Verdampfungszustand des Kühlmittels in dem Verdampfer 53 den
richtigen Überhitzungsgrad
hat.
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Ein
Temperatursensor 54 ist in der Nähe des Verdampfers 53 vorgesehen.
Dieser Temperatursensor 54 erfasst die Temperatur des Verdampfers 53 und
stellt einem Steuercomputer 55 die Information hinsichtlich
der erfassten Temperatur bereit. Der Steuercomputer 55 führt alle
Heiz- und Kühlsteuerungen
des Klimatisierungssystems durch. Zusätzlich zu dem Temperatursensor 54 ist
ein Fahrgastabteiltemperatursensor 56, der die Temperatur
des Fahrgastabteils erfasst, eine Fahrgastabteiltemperatureinstelleinheit 57 zum
Einstellen der Fahrgastabteiltemperatur des Fahrzeugs, ein Startschalter 58 für das Klimatisierungssystem
und ein Einstrahlungsmengensensor 56A zum Erfassen der
Menge der Sonnenstrahlung mit der Eingangsseite des Steuercomputers 55 verbunden.
Ein Antriebsschaltkreis 59, der eine Stromzufuhr zu einer
Spule 86 (später
beschrieben) des Verdrängungssteuerventil 60 steuert, ist
mit der Ausgangsseite des Steuercomputers 55 verbunden.
-
Der
Steuercomputer 55 berechnet einen richtigen Strombetrag
zu der Spule 86 auf der Grundlage der Verdampfertemperatur,
die von dem Temperatursensor 54 erhalten wird, der Fahrzeugfahrgastabteiltemperatur,
die von dem Fahrgastabteiltemperatursensor 56 erhalten
wird, der Information hinsichtlich der Einstrahlungsmenge von dem
Einstrahlungsmengensensor 56A, einer vorbestimmten Fahrgastabteiltemperatur,
die im Voraus durch die Fahrgastabteiltemperatureinstelleinheit 57 eingestellt
wird, und einer externen Information, wie zum Beispiel dem Ein/Aus-Einstellzustand von
dem Startschalter 58. Der Steuercomputer 55 verursacht,
dass der Antriebsschaltkreis 59 den berechneten Strom dem
Verdrängungssteuerventil 60 zuführt, um
dadurch extern eine variable Steuerung des eingestellten Ansaugdrucks
Pset des Verdrängungssteuerventils 60 durchzuführen.
-
Der
Steuercomputer 55 ist ebenso mit einer nicht dargestellten
elektronischen Steuereinheit (ECU) für den Verbrennungsmotor 14 verbunden
und nimmt eine Information hinsichtlich der Aktivierung oder Deaktivierung
des Verbrennungsmotors 14 und die Verbrennungsmotordrehzahl
von der ECU auf. Der Steuercomputer 55 und der Antriebsschaltkreis 59 dienen
als externe Steuereinrichtung.
-
Die
Details des Verdrängungssteuerventils 60,
das ein Teil der Kurbeldrucksteuervorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels
ist, werden nun unter Bezugnahme auf die 3 beschrieben.
Das Verdrängungssteuerventil 60 hat
ein Ventilgehäuse 61 und
einen Solenoidabschnitt 62, die miteinander in der Umgebung
der Mitte des Steuerventils 60 verbunden sind. Zwischen
dem Ventilgehäuse 61 und dem
Solenoidabschnitt 62 liegt eine Ventilkammer 63,
in der ein Ventilkörper 64 bewegbar
aufgenommen ist. Die Ventilkammer 63 ist mit der Ausstoßkammer 32 über einen
Ventilkammeranschluss 67, der in der Seitenwand der Ventilkammer 63 ausgebildet
ist, und den stromaufwärtigen
Gaszufuhrdurchgang 38 verbunden.
-
Ein
Ventilloch 66 ist in dem oberen Abschnitt der Ventilkammer 63 ausgebildet.
Das Ventilloch 66 erstreckt sich in die axiale Richtung
des Ventilgehäuses 61.
In dem Ventilgehäuse 61 oberhalb
der Ventilkammer 63 ist ein Anschluss 65 ausgebildet,
der senkrecht zu dem Ventilloch 66 ist. Die Ventilkammer 63 ist
mit der Kurbelkammer 5 über
das Ventilloch 66, den Anschluss 65 und den stromabwärtigen Gaszufuhrdurchgang 39 verbunden.
-
Eine
Druckreaktionskammer 68 ist in dem oberen Abschnitt des
Ventilgehäuses 61 definiert. Die
Druckreaktionskammer 68 ist mit der Ansaugkammer 31 über einen
Druckzufuhranschluss 69, der in der Seitenwand der Kammer 68 ausgebildet
ist, und dem Druckreaktionsdurchgang 42 verbunden, so dass
er den Ansaugdruck Ps ausgesetzt ist. Ein Balg 70 ist innerhalb
der Druckreaktionskammer 68 vorgesehen und eine Satzfeder 70a,
die das bewegbare Ende (das untere Ende) des Balgs 70 in
eine Richtung zum Ausdehnen des Balgs 70 vorspannt, ist
in dem Balg 70 vorgesehen. Das Innere des Balgs 70 ist
auf einen Vakuumzustand oder einen Druckverringerten Zustand eingestellt.
Der Balg 70 und die Satzfeder 70a bilden ein Druckreaktionselement.
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Ein
Führungsloch 71,
das dem Ventilloch 66 folgt, ist in der Mitte des Ventilgehäuses 61 zwischen der
Druckreaktionskammer 68 und der Ventilkammer 63 ausgebildet.
Ein Druckreaktionsstab 62 ist in dem Führungsloch 71 mit
ausreichend Zwischenraum gepasst, so dass der Stab 72 sich
axial verschieben kann. Das obere Ende des Druckreaktionsstabs 72 ist
an dem bewegbaren Ende des Balgs 70 gesichert und das untere
Ende ist an dem oberen Ende des Ventilkörpers 64 fixiert.
Der Durchmesser des unteren Endes des Druckreaktionsstabs 72 ist
beträchtlich
kleiner als der Innendurchmesser des Ventillochs 66, um
die Strömung
des Kühlmittelgases
in dem Ventilloch 66 zu gestatten. Auf diese Art und Weise wird
der Ventilkörper 64 mit
dem Balg 70 durch den Druckreaktionsstab 72 gekoppelt.
Die Druckreaktionskammer 68, der Balg 70, die
Satzfeder 70a und der Druckreaktionsstab 72 bilden
einen Druckreaktionsmechanismus, der Änderungen des Ansaugdrucks
Ps auf den Ventilkörper 64 überträgt.
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Der
Solenoidabschnitt 62, der die untere Hälfte des Verdrängungssteuerventils 60 einnimmt, hat
einen Haltezylinder 75 mit einem Boden. Ein feststehender
Eisenkern 76 ist in dem oberen Abschnitt des Haltezylinders 75 gepasst,
um dadurch eine Solenoidkammer 77 in dem Haltezylinder 75 zu
definieren. Ein bewegbarer Eisenkern 78, der einen Nahezu zylindrischen
Tauchkolben mit einer Oberseite ausbildet, ist in der Solenoidkammer 77 hin-
und herlaufend aufgenommen. Eine Nachführfeder 79 ist zwischen
dem bewegbaren Eisenkern 78 und dem Boden des Haltezylinders 75 gelegen.
Die Nachführfeder 79 spannt
den bewegbaren Eisenkern 78 nach oben vor (in Richtung
auf den feststehenden Eisenkern 76). Ein Führungsloch 80 ist
axial in der Mitte des feststehenden Eisenkerns 76 ausgebildet
und ein Solenidstab 81, der einstückig mit dem Ventilkörper 64 ist,
ist verschiebbar in diesem Führungsloch 80 gepasst.
Der Druckreaktionsstab 72, der Ventilkörper 64 und der Solenoidstab 81 bilden
ein funktionelles Element.
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Eine
Ablassfeder 74 ist in der Ventilkammer 63 vorgesehen.
Die Ablassfeder 74 spannt den Ventilkörper 64 und den Solenoidstab 81 nach
unten vor (in eine Richtung zum Öffnen
des Ventillochs 66). Die nach unten weisende Kraft der
Ablassfeder 74 ist beträchtlich
größer als
die nach oben weisende Kraft der Nachführfeder 79, was normalerweise
verursacht, dass der Ventilkörper 64 das
Ventil öffnet, wenn
die elektromagnetische Kraft klein oder Null ist.
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Der
untere Endabschnitt des Solenoidstabs 81 stößt an die
obere Fläche
des bewegbaren Eisenkerns 78 auf der Grundlage des Gleichgewichts
zwischen den Kräften
der Ablassfeder 74 und der Nachführfeder 79 an. Auf
diese Art und Weise werden der bewegbare Eisenkern 78 und
der Ventilkörper 64 miteinander
durch den Solenoidstab 81 gekoppelt.
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Die
Solenoidkammer 77 steht mit dem Anschluss 65 über eine
Verbindungsvertiefung 82, die in der Seitenwand des feststehenden
Eisenkerns 76 ausgebildet ist, ein Verbindungsloch 83,
das in das Ventilgehäuse 61 durchgebohrt
ist, und eine ringförmige
kleine Kammer 84 in Verbindung, die zwischen dem Steuerventil 60 und
der Wand des Hintergehäuses 4 ausgebildet
wird, wenn das Steuerventil 60 angebracht wird. Anders
gesagt ist die Solenoidkammer 77 dem gleichen Druck wie
das Ventilloch 66 ausgesetzt (insbesondere dem Kurbeldruck
Pc). Ein Loch 85 ist in dem Becherförmigen bewegbaren Eisenkern 78 gebohrt
und die Drücke
innerhalb und außerhalb
des bewegbaren Eisenkerns 78 in der Solenoidkammer 77 werden über dieses
Loch 85 ausgeglichen.
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Eine
Spule 86 ist um den feststehenden Eisenkern 76 und
den bewegbaren Eisenkern 78 über einen Bereich fixiert,
der teilweise die Eisenkerne 76 und 78 abdeckt.
Der Antriebsschaltkreis 59 führt einen vorbestimmten Strom
dieser Spule 86 auf der Grundlage einer Anweisung von dem
Steuercomputer 55 zu. Die Spule 86 erzeugt eine
elektromagnetische Kraft entsprechend dem zugeführten Strom und der feststehende
Eisenkern 76 zieht den bewegbaren Eisenkern 78 aufgrund
der elektromagnetischen Kraft an. Das bewegt den Solenoidstab 81 nach oben.
Der eingestellte Druck Pset des Verdrängungssteuerventils 60 wird
veränderlich
extern auf diese Art und Weise gesteuert.
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Nun
wird eine Beschreibung der Wirkungen angegeben, die mit einer Änderung
der Verdrängung in
der normalen Betriebsart dieses Verdichters verknüpft sind.
Es wird angenommen, dass, wenn der Startschalter 58 für das Klimatisierungssystem
EIN ist, während
der Verbrennungsmotor 14 des Fahrzeugs läuft, die
durch den Fahrgastabteiltemperatursensor 56 erfasste Fahrgastabteiltemperatur
größer als
die Temperatur ist, die durch die Fahrgastabteiltemperatureinstelleinheit 57 eingestellt
wird. In diesem Fall berechnet der Steuercomputer 55 die Strommenge,
die der Spule 86 zuzuführen
ist, gemäß Berechnungsgleichungen,
die in dem Klimatisierungsprogramm angegeben sind und weist den
Antriebsschaltkreis 59 an, die Spule 86 mit der
berechneten Strommenge zu erregen. Dann führt der Antriebsschaltkreis 59 einen
vorbestimmten Strom der Spule 86 zu, was eine elektromagnetische
Anziehung gemäß dem Wert
des zugeführten
Stroms zwischen den Eisenkernen 76 und 78 erzeugt.
Diese elektromagnetische Anziehung verursacht, dass sich der Solenoidstab 81 und
der Ventilkörper 64 gegen die
Kraft der Ablassfeder 74 bewegen, was das Ventilloch 66 schließt oder
die Größe des Selben
begrenzt. Als Folge wird der Ventilkörper 64 auf die Position
bewegt, auf der die elektromagnetische Anziehung im Gleichgewicht
mit der nach oben weichenden Kraft der Nachführfeder 79 steht,
und wird die Öffnungsgröße des Ventillochs 66 gemäß der Position
des Ventilkörpers 64 eingestellt
(Einstellung des eingestellten Drucks Pset).
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Wenn
die Spule 86 auf dem vorstehend erwähnten Weg erregt wird und die Öffnungsgröße des Ventillochs 66 auf
den vorbestimmten Grad eingestellt wird, wird der Balg 70 gemäß der Änderung
des Ansaugdrucks Ps verschoben, der auf die Druckreaktionskammer 68 über den
Druckreaktionsdurchgang 42 aufgebracht wird. Die Verschiebung
des Balgs 70 wird durch den Druckreaktionsstab 72 auf den
Ventilkörper 64 übertragen.
Folglich wird die Öffnungsgröße des Ventillochs 66,
die auf der Erregung der Spule 86 basiert, weitergehend
eingestellt oder korrigiert durch den Ventilkörper 64, der durch
den Balg 70 beeinflusst wird, und spricht der Balg 70 auf den
Ansaugdruck Ps an.
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Die Öffnungsgröße des Ventillochs 66 (im Folgenden
einfach als „Ventilöffnungsgröße" bezeichnet) bei
dem Verdrängungssteuerventil 60 wird wesentlich
durch das Gleichgewicht von vier Kräften bestimmt, nämlich die
nach oben weisende Kraft des bewegbaren Eisenkerns 78,
die von dem Wert des Stroms abhängt,
der von dem Antriebsschaltkreis 59 zugeführt wird,
die nach oben weisende Kraft der Nachführfeder 79, die nach
unten weisende Kraft der Ablassfeder 74 und die Kraft des
Druckreaktionsmechanismus, die durch eine Veränderung des Ansaugdrucks Ps
beeinflusst wird.
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Unter
der Annahme, dass der Startschalter 58 sich auf der Position
von EIN befindet, während der
Verbrennungsmotor 14 des Fahrzeugs läuft, wird, wenn die Kühllast groß wird,
die Fahrzeugfahrgastabteiltemperatur, die durch den Fahrgastabteiltemperatursensor 56 erfasst
wird, beispielsweise größer als die
Temperatur, die durch die Fahrgastabteiltemperatureinstelleinheit 57 eingestellt
ist. In diesem Fall steuert auf der Grundlage der erfassten Fahrgastabteiltemperatur
und der eingestellten Temperatur der Steuercomputer 55 den
Antriebsschaltkreis 59, um den eingestellten Ansaugdruck
Pset des Steuerventils 60 zu verringern. Wenn nämlich die
erfasste Temperatur höher
wird, weist der Steuercomputer 55 den Antriebsschaltkreis 59 an,
den Wert des Stroms zu erhöhen,
der der Spule 86 zuzuführen
ist, was die elektromagnetische Anziehung zwischen dem feststehenden
Eisenkern 76 und dem bewegbaren Eisenkern 78 vergrößert. Das
verursacht, dass der Ventilkörper 64 die
Ventilöffnungsgröße verringert. Auch
wenn der Ansaugdruck Ps niedrig ist, wird das Ventilloch 66 einfach
durch den Ventilkörper 64 geschlossen.
Wenn anders gesagt die Kühllast
groß ist (insbesondere
die Fahrgastabteiltemperatur hoch ist) und der Ansaugdruck Ps somit
höher wird,
schließt der
Druckreaktionsmechanismus sicher das Ventilloch 66. Das
verursacht, dass sich der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 rasch
in Richtung auf den maximalen Neigungswinkel (θmax) erhöht.
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Der
Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 vergrößert sich,
wenn das Ventilloch 66 geschlossen wird (oder wenn die
Ventilöffnungsgröße begrenzt wird)
aus den folgenden Gründen.
Während
die Kurbelkammer 5 das Hochdruckkühlmittelgas von der Ausstoßkammer 32 über den
Gaszufuhrdurchgang 38 aufnimmt, gestatten das Verdrängungssteuerventil 60 und
der Gaszufuhrdurchgang 39, dass das Kühlmittelgas zu der Ansaugkammer 42 über den Überströmdurchgang 40 entkommt,
der den feststehenden Endenbegrenzer 41 hat. Wenn die Öffnungsgröße des Steuerventils 60 kleiner
wird, was die Ausstoßdurchflussrate
des Kühlmittelgases
größer als die
Zufuhrmenge des Kühlmittelgases
macht, fällt
der Kurbeldruck Pc allmählich
ab. Als Folge wird der Gegendruck, der auf die Kolben 29 aufgebracht
wird, allmählich
niedriger, so dass die Kraft, die Kolben 29 in Richtung
auf den Zylinderblock 1 schiebt, oder die Kraft, die den
Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 verringert, kleiner
wird. Das vergrößert den
Neigungswinkel der Taumelscheibe 22.
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Wenn
das Ventilloch 66 durch den Ventilkörper 64 geschlossen
wird, um dadurch die Ventilöffnungsgröße des Verdrängungssteuerventils 60 Null zu
machen, wird die Zufuhr des Hochdruckkühlmittelgases zu der Kurbelkammer 5 von
der Ausstoßkammer 32 angehalten.
Folglich wird der Kurbeldruck Pc im Wesentlichen gleich dem Ansaugdruck
Ps und wird das durch den Gasdruck erzeugte Moment, das durch die
Verdichtungsreaktionskraft verursacht wird, relativ groß, was den
Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 maximiert. Bei diesem
maximalen Neigungswinkel (θmax)
ist der Hub jedes Kolbens 29 maximal, was die Ausstoßverdrängung des
Verdichters maximiert. Auf diese Art und Weise erreicht die Kühlleistung
des Klimatisierungssystems ihr Maximum, um die große Kühllast zu
bewältigen.
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Wenn
die Kühllast
klein ist und der Startschalter 58 auf der Position von
EIN ist, wird andererseits die Differenz zwischen der Fahrgastabteiltemperatur,
die durch den Fahrgastabteiltemperatursensor 56 erfasst
wird, und der Temperatur, die durch die Fahrgastabteiltemperatureinstelleinheit 57 eingestellt
wird, beispielsweise kleiner. In diesem Fall steuert der Steuercomputer 55 den
Antriebsschaltkreis 59, um den eingestellten Ansaugdruck
Pset anzuheben. Wenn nämlich
die erfasste Temperatur niedriger ist, weist der Steuercomputer 55 den
Antriebsschaltkreis 59 an, um den Wert des Stroms zu verringern, der
zu der Spule 86 zuzuführen
ist, was die elektromagnetische Anziehung zwischen dem feststehenden
Eisenkern 76 und dem bewegbaren Eisenkern 78 verringert.
Das vergrößert die
Ventilöffnungsgröße. Auch
wenn der Ansaugdruck Ps etwas hoch ist, wird das Ventilloch 66 nicht
einfach durch den Ventilkörper 64 geschlossen.
Anders gesagt kann, wenn die Kühllast
gering ist (insbesondere die Fahrgastabteiltemperatur niedrig ist)
und der Ansaugdruck Ps daher niedrig ist, das Ventilloch 66 trotz
des Betriebs des Druckreaktionsmechanismus geöffnet werden. Das verringert
rasch den Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 auf den minimalen
Neigungswinkel.
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Der
Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 verringert sich, wenn
die Ventilöffnungsgröße größer wird,
da die Menge des Gases, das zugeführt wird, größer als
die Menge des Gases wird, das von der Kurbelkammer 5 ausgestoßen wird,
wobei sich somit allmählich
der Kurbeldruck Pc erhöht.
Der Anstieg des Kurbeldrucks Pc vergrößert den Gegendruck, der auf
die Kolben 29 aufgebracht wird. Folglich wird das durch
den Gasdruck erzeugte Moment, das den Neigungswinkel verringert,
größer. Das
verringert den Neigungswinkel der Taumelscheibe 22.
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Wenn
die thermische Last niedrig ist, wenn beispielsweise die Temperatur
außerhalb
des Fahrzeugs niedriger als die Temperatur ist, die durch die Fahrgastabteiltemperatureinstelleinheit 75 eingestellt
ist, wird der Neigungswinkel θ der
Taumelscheibe 22 auf 0 Grad oder die Umgebung davon verringert.
In diesem Fall ist der Hub jedes Kolbens 29 nahezu Null,
obwohl sich die Taumelscheibe 22 dreht, was verursacht,
dass die Ausstoßverdrängung des Verdichters
nahezu 0% beträgt.
Zu diesem Zeitpunkt führt
der Verdichter keine wesentliche Arbeit aus, obwohl die Leistung
von dem Verbrennungsmotor 14 übertragen wird, und verbraucht
kaum Energie.
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Der
Betrieb des Taumelscheibenverdichters mit variabler Verdrängung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
wird, wenn der Verdichter ausgeschaltet ist, wird mit Bezug auf
die folgenden Bedingungen beschrieben.
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Bedingung 1:
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Wenn
der Startschalter 58 für
das Klimatisierungssystem ausgeschaltet ist, während der Verbrennungsmotor 14 des
Fahrzeugs läuft.
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet ist, während der
Verdichter gerade einen normalen Ansaug-/Verdichtungsbetrieb durchführt, hält der Steuercomputer 55 die
Zufuhr des Stroms zu dem Verdrängungssteuerventil 60 an.
Dann ist das Steuerventil 60 vollständig offen, was gestattet,
dass eine große
Menge Kühlmittelgas
in die Kurbelkammer 5 von der Ausstoßkammer 32 strömt, was
den Kurbeldruck Pc anhebt. Der Grad des Anstiegs des Kurbeldrucks
Pc in diesem Fall ist beträchtlich
größer als derjenige
des normalen variablen Betriebs.
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Wenn
der Kurbeldruck Pc ansteigt, wird das durch den Gasdruck erzeugte
Moment zum Verringern des Neigungswinkels, was die Verdrängung verringert.
Mit einer kleinen Ausstoßverdrängung ist,
obwohl das Moment der Drehbewegung, das durch die Produkte der Trägheit der
Taumelscheibe 22 verursacht wird, und das Moment, das durch
die Federkraft verursacht wird, wirken, um den Neigungswinkel zu
vergrößern, das
Gasdruckmoment, das den Neigungswinkel aufgrund des vergrößerten Kurbeldrucks
Pc verringert, stärker
als die erstgenannten zwei Momente. Daher verringert sich der Neigungswinkel θ der Taumelscheibe 22 auf
die Nähe
des minimalen Neigungswinkels θmin,
was die Ausstoßverdrängung im
Wesentlichen zu Null macht.
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Wenn
die Ausstoßverdrängung im
Wesentlichen Null wird, strömt
Gas zu der Kurbelkammer 5 über das Steuerventil 60 von
der Ausstoßkammer 32, was
den Innendruck der Ausstoßkammer 32 verringert.
Daher wird der Differentialdruck zwischen den Drücken vor und hinter dem Ventilkörper 96 kleiner als
der vorbestimmte Wert (Ventilöffnungsdruck) ΔP und wird
das Stoppventil geschlossen. Das unterbindet eine Gegenströmung von
Hochdruckkühlmittelgas
zu der Ausstoßkammer 32 von
der Hochdruckseite des externen Kühlkreislaufs 50, was
die Verringerung des Drucks der Ausstoßkammer 32 beschleunigt.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Kurbeldruck Pc durch die individuellen
Innendrücke
der Ansaugkammer 31 und der Ausstoßkammer 32 und die
Fluidströmungswiderstände bei
dem vollständig
offenen Steuerventil 60 und dem feststehenden Begrenzer 41 an
der Überströmseite bestimmt.
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Wenn
sich der Zustand, in dem die Ausstoßverdrängung Null ist, das Stoppventil
geschlossen ist und das Steuerventil 60 vollständig offen
ist, über mehrere
Sekunden bis zu mehreren von 10 Sekunden fortsetzt, wird der Differenzialdruck
zwischen dem Druck der Ausstoßkammer 32 und
dem Druck der Ansaugkammer 31 kleiner (ungefähr gleich
wie oder kleiner als 0,1 MPa). Die Verringerung des Differenzialdrucks
verringert das Moment, das den Neigungswinkel verringert, welches
das durch den Gasdruck erzeugte Moment ist, das auf die Taumelscheibe 22 aufgebracht
wird. Das Moment, das den Neigungswinkel vergrößert, das durch die Drehbewegung
der Taumelscheibe 22 und die Federkraft verursacht wird,
wird relativ größer. Dann
steigt der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 geringfügig an und
beginnt der Verdichter, den Ansaug-/Verdichtungsbetrieb bei dem
Kühlmittelgas
durchzuführen. Als
Folge steigt der Innendruck der Ausstoßkammer 32 erneut
an und vergrößert sich
das durch den Gasdruck erzeugte Moment, das den Neigungswinkel verringert,
erneut. Das verringert geringfügig
den Neigungswinkel erneut. Obwohl die Taumelscheibe 22 auf
den minimalen Neigungswinkel θmin
durch die AUS-Wirkung des Startschalters 58 eingestellt
wird, stabilisiert sich dann, nachdem die Taumelscheibe 22 eine
geringfügige
Winkelveränderung
um den minimalen Neigungswinkel θmin
wiederholt, nachdem der Startschalter 58 ausgeschaltet
wird, sich die Taumelscheibe 22 bei dem Neigungswinkel θ, bei dem das
durch den Gasdruck erzeugte Moment, das den Neigungswinkel verringert,
im Gleichgewicht mit dem Moment steht, das durch die Drehbewegung
und die Federkraft verursacht wird, das den Neigungswinkel vergrößert. Der
Ventilöffnungsdruck ΔP des Stoppventils
ist größer als
der Differenzialdruck zwischen den Innendrücken der Ausstoßkammer 32 und
der Ansaugkammer 31 in dieser stabilen Situation eingestellt.
Wenn das Steuerventil 60 vollständig offen ist, wird daher
das Stoppventil geschlossen, was den Kühlungsausschaltzustand bei
dem externen Kühlkreislauf 50 erzielt,
bei dem das Kühlmittelgas
nicht zirkuliert.
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Bedingung
2: Wenn der Startschalter 58 für das Klimatisierungssystem
eingeschaltet wird, während
der Verbrennungsmotor 14 des Fahrzeugs läuft.
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Wenn
der Startschalter 58 eingeschaltet wird, weist der Steuercomputer 55 den
Antriebsschaltkreis 59 an, einen Strom zu dem Steuerventil 60 zuzuführen, was
die Ventilöffnungsgröße verringert
oder das Steuerventil 60 vollständig schließt. Als Folge vergrößert sich
die Menge des Kühlmittelgases,
das aus der Kurbelkammer 5 über den Überströmdurchgang 40 strömt, was
den Kurbeldruck Pc absenkt. Das verringert das durch den Gasdruck
erzeugte Moment, das den Neigungswinkel verringert, auf ein Niveau,
das geringer als das kombinierte Moment ist, das das resultierende
aus dem Drehbewegungsmoment und dem durch die Federkraft erzeugen
Moment ist, das den Neigungswinkel vergrößert. Das vergrößert den
Neigungswinkel von seiner Position in der Nähe von 0°.
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Bedingung
3: Wenn der Verbrennungsmotor 14 des Fahrzeugs aktiviert
ist, wobei der Klimatisierungsschalter 58 ausgeschaltet
ist und das Fahrzeug stationär
ist.
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Wenn
der kupplungslose Verdichter stationär ist, wie früher diskutiert
ist, beträgt
der Winkel θ der Taumelscheibe 22 θx, da er
durch das Gleichgewicht der Kräfte
der Endneigungsfeder 26 und der Rückstellfeder 27 bestimmt
wird. Dieser Winkel θx
liegt nicht in der Nähe
von 0°.
Wenn die Taumelscheibe 22 sich als Folge einer Aktivierung
des Verbrennungsmotors 14 dreht, beginnt der Ansaug-/Verdichtungsbetrieb,
was somit den Druck in der Ausstoßkammer 32 anhebt.
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Da
das Steuerventil 60 vollständig offen ist, steigt die
Menge des Gases, das zu der Kurbelkammer 5 von der Ausstoßkammer 32 zugeführt wird,
an, was den Kurbeldruck Pc relativ hoch macht. Als Folge verringert
das durch den Gasdruck erzeugte Moment den Neigungswinkel, sodass,
wie in der Diskussion der Bedingung 1 erklärt wurde, der Winkel der Taumelscheibe 22 sich
letztendlich bei dem Neigungswinkel θ stabilisiert, bei dem das
durch den Gasdruck erzeugte Moment, das den Neigungswinkel verringert,
im Gleichgewicht mit dem kombinierten Moment steht, das den Neigungswinkel
vergrößert.
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Wie
aus dem vorstehend angegebenen erkennbar ist, zwingt das Verdrängungssteuerventil 60 den
Verdichter, mit der minimalen Verdrängung zu arbeiten (in der Nähe einer
Ausstoßverdrängung von Null
in dem ersten Ausführungsbeispiel)
ungeachtet des Ansaugdrucks Ps, der an der Druckreaktionskammer 68 wirkt,
und stellt variabel den eingestellten Ansaugdruck Pset mit der externen
Steuerung des Steuercomputers 55 ein. Das Verdrängungssteuerventil 60 steuert
die Kühlleistung
des Klimatisierungssystems genau.
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Wenn
der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 in der Nähe von 0° liegt, verringert
sich der Ausstoßdruck
Pb trotz der Drehung der Antriebswelle 6 und der Taumelscheibe 2 durch
den Verbrennungsmotor 14, und wird der Differenzialdruck
(Pd – Pm) niedriger
als der Ventilöffnungsdruck ΔP. Dann wird der
Ventilkörper 26,
der in dem Ausstoßdurchgang (91–95)
gelegen ist, zu der Schließposition
verschoben (5), was den Durchgang zwischen
der Ausstoßkammer 32 und
dem externen Kühlkreislauf 50 vollständig verschließt. Wenn
der Ventilkörper 96 zu der
Schließposition
bewegt wird, wenn der Verdichter seine Ausstoßleistung so sehr wie möglich unterdrückt, wird
der innere Zirkulationspfad für
das Schmieröl
in dem Verdichter sichergestellt.
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Solange
die Taumelscheibe 22 einen geringfügigen Neigungswinkel hat, wird
Gas in jede Zylinderbohrung 1a von der Ansaugkammer 31 gezogen und
wird Gas zu der Ausstoßkammer 32 von
jeder Zylinderbohrung 1a ausgestoßen. Wenn der Ausstoßdurchgang
(91–95)
durch den Ventilkörper 96 verschlossen
ist, liegt der innere Zirkulationspfad für ds Kühlmittelgas von der Ansaugkammer 31 zu
der Zylinderbohrung 1a, zu der Ausstoßkammer 32, zu dem
Steuerventil 60, zu der Kurbelkammer 5 und dann
zu der Ansaugkammer 31. Solange sich der Ausstoßbetrieb
jedoch geringfügig
fortsetzt, zirkuliert das Kühlmittelgas
in dem inneren Zirkulationspfad und strömt Schmiermittelöl, das in
dem Verdichter zugeführt
wird, mit dem Kühlmittelgas
innerhalb des Verdichters. Dieses Schmiermittelöl schmiert die individuellen
gleitenden Teile bei dem Verdichter.
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Bei
den herkömmlichen
Taumelscheibenverdichtern wird der minimale Neigungswinkel θC der Taumelscheibe
begrenzt, wenn die Taumelscheibe direkt gegen eine Begrenzung anstößt, wie
einen Sprengring, der an der Antriebswelle angebracht ist. Die minimale
Ausstoßverdrängung wird
durch den begrenzten Minimalen Neigungswinkel 8C bestimmt. Mit
herkömmlichen
Kupplungslosen Verdichtern setzt sich auch dann, wenn das Klimatisierungssystem ausgeschaltet
ist, der Ansaug-/Verdichtungsbetrieb mit der minimalen Ausstoßverdrängung fort,
die durch den minimalen Neigungswinkel 8C bestimmt wird,
und ist diese minimale Ausstoßverdrängung die Verdrängung in
der AUS-Betriebsart.
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Dagegen
wird bei dem Taumelscheibenverdichter dieser Erfindung die Verdrängung in
der AUS-Betriebsart durch das Gleichgewicht zwischen den drei Momenten
bestimmt: Das Moment, das sich aus dem Gleichgewicht der Kräfte der
zwei Federn 26 und 27 ergibt, das Moment auf der
Grundlage des Gasdrucks, der an dem Kolben 29 wirkt, der
durch den Ansaugdruck Ps, den Ausstoßdruck Pd und den Kurbeldruck
Pc erzeugt wird, und das Moment, das durch die Drehbewegung erzeugt
wird, das auf den Produkten der Trägheit der Taumelscheibe 22 bsiert. Daher
ist die Verdrängung
in der AUS-Betriebsart in dem dargestellten Ausführungsbeispiel nicht notwendiger
Weise die Gleiche wie die minimale Ausstoßverdrängung von herkömmlichen
Verdichtern, die durch eine mechanische Begrenzung bestimmt wird. Bei
dem Verdichter des dargestellten Ausführungsbeispiels erfüllen die
Minimalausstoßverdrängung und
die AUS-Betriebsartverdrängung
normaler Weise die folgende Beziehung: mdd < od, wobei mdd die minimale Ausstoßverdrängung ist
und od die Verdrängung
in der AUS-Betriebsart ist. Diese Charakteristik führt zu verschiedenartigen
Vorteilen.
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Für einen
Taumelscheibenverdichter mit variabler Verdrängung mit einer maximalen Ausstoßverdrängung von
120 cm3 kann beispielsweise die Last in
der AUS-Betriebsart durch Einstellen der Ausstoßverdrängung in der AUS-Betriebsart
auf ungefähr
3 cm3 oder kleiner minimiert werden (die
obere Winkelgrenze θA
in den 7 und 8 ist
der Neigungswinkel, bei dem die Ausstoßverdrängung ungefähr 3 cm3 beträgt). Eine
zuverlässige
Rückstellung
auf größere Verdrängungen
durch die Verdichtungsreaktionskraft erfordert jedoch eine Ausstoßverdrängung von
3 bis 5 cm3 oder größer (die kritische Winkelgrenze θB in den 7 und 8 ist
der Neigungswinkel, bei dem die Ausstoßverdrängung sich in dem Bereich von
3 bis 5 cm3 befindet). Wenn der Betrieb
zum Vergrößern der
Verdrängung
nicht unter Garantie funktioniert, sind Verdichter mit variabler
Verdrängung
nicht praktikabel. Herkömmliche Verdichter,
bei denen die Rückstellfeder
fehlt, sind daher so ausgelegt, dass der maximale Neigungswinkel θC gleich
wie oder größer als
der kritische Rückstellwinkel θB ist, um
die Verdrängung
in der AUS-Betriebsart
(oder der minimalen Ausstoßverdrängung) größer als
3 bis 5 cm3 zu machen. Herkömmliche
Verdichter können
somit eine ausreichende Verringerung der Last in der AUS-Betriebsart
nicht erzielen. Wenn die minimale Ausstoßverdrängung in dem Bereich von 3
bis 4 cm3 bei einem herkömmlichen Verdichter eingestellt
wird, wird der Kolbenhub pro 1 cm3 ungefähr 0,2 mm
und muss der minimale Neigungswinkel θC sehr genau eingestellt werden, um
den Kolbenhub auf 0,2 mm oder kleiner einzurichten. Wenn θC größer als
der Sollwinkel auch geringfügig
wird, steigt die Leistung in der AUS-Betriebsart an, wohingegen
dann, wenn θC
kleiner als der Sollwinkel auch geringfügig wird, der Betrieb zum Vergrößern der
Verdrängung
unzuverlässig
wird.
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Gemäß dem Taumelscheibenverdichter
dieses Ausführungsbeispiels
gestattet jedoch die Verwendung der Rückstellfeder 27, dass
der minimale Neigungswinkel θmin
auf jeden Wert in einem breiten Winkelbereich von einem kleinen
positiven Winkel zu einem negativen Winkelbereich von weniger als
0° eingerichtet
wird (insbesondere den Bereich kleiner als θB, vorzugsweise im Bereich
R in den 7 und 8). In
der AUS-Betriebsart wird daher eine sehr kleine Verdrängung gestattet,
die das Vergrößern der Verdrängung nach
dem Stand der Technik unzuverlässig
oder unmöglich
machen würde,
was die Leistung, die der Verdichter aufnimmt, in der AUS-Betriebsart
im Vergleich mit dem Stand der Technik beträchtlich verringert. Wenn eine
Vergrößerung der Verdrängung erforderlich
ist, was eine Vergrößerung des
Winkels der Taumelscheibe erfordert, wird der Kurbeldruck Pc rasch
als Reaktion auf das erzwungene Schließen des Steuerventils 60 verringert
und wird das Federkraftmoment, das sich aus der Rückstellfeder 27 ergibt,
relativ stärker,
was den Neigungswinkel vergrößert. Das
vergrößert zuverlässig den
Neigungswinkel. Des Weiteren vermeidet der Taumelscheibenverdichter
dieses Ausführungsbeispiels
die Schwierigkeit beim Einstellen des minimalen Neigungswinkels,
was ein kostspieliger Nachteil von herkömmlichen Taumelscheibenverdichtern
ist.
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Das
erste Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Wenn
ein Startschalter 58 für
ein Klimatisierungssystem ausgeschaltet ist, während der Verbrennungsmotor 14 des
Fahrzeugs läuft,
kann der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 in die Nähe des minimalen
Neigungswinkels 0° unter
der äußeren Steuerung
des Steuercomputers 52 eingestellt werden. Obwohl die Leistung
ständig
auf den Verdichter von dem Verbrennungsmotor 14 übertragen wird,
da der Verdichter kupplungslos ist, wird die auf den Verdichter
aufgebrachte Last so stark wie möglich
verringert. Ein Klimatisierungssystem, das den Taumelscheibenverdichter
von 1 enthält,
ist insbesondere dann sehr energieeffizient, wenn er ausgeschaltet
ist.
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Bei
dem Taumelscheibenverdichter des ersten Ausführungsbeispiels ist es, obwohl
der Neigungswinkel θ der
Taumelscheibe 22 nahezu 0° beträgt, wenn der Kühlungsbetrieb
angehalten ist, möglich,
den Winkel der Taumelscheibe 22 durch die Verwendung der
Rückstellfeder 22 und
das optimale Einrichten der Produkte der Trägheit der Taumelscheibe 22 zu
vergrößern.
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Das
Vergrößern des
Neigungswinkels von in der Nähe
von 0° wird
durch die Zusammenwirkung des Moments, das durch die Taumelscheibendrehung
erzeugt wird, und des Moments, das durch die Federkraft der Rückstellfeder 27 erzeugt
wird, erzielt. Wenn die Rückstellfeder 27 weggelassen
würde, könnte der
Verdichter so ausgelegt werden, dass die Vergrößerung des Neigungswinkels
von in der Nähe von
0° hauptsächlich von
dem Drehbewegungsmoment abhängen
würde.
In diesem Fall müssen
jedoch die Produkte der Trägheit
der Taumelscheibe 22 vergrößert werden, um eine Kraft
zu garantieren, die groß genug
ist, um die Taumelscheibe zu neigen, wenn die Drehzahl der Taumelscheibe 22 minimal
ist (während
des Leerlaufs). Diese Maßnahme
vergrößert den
Differenzialdruck in einer Hochdrehzahl Betriebsart und würde die
Last unerwünscht
vergrößern oder
den Ventilöffnungsdruck
des Stoppventils anheben. Das dargestellte Ausführungsbeispiel vermeidet jedoch
diese Probleme durch Einsetzen der Rückstellfeder 27.
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Das
Verdrängungssteuerventil 60 kann
variabel den eingestellten Ansaugdruck Pset durch Einstellen des
Werts des Stroms einstellen, der der Spule 86 unter der
externen Steuerung des Steuerungscomputers 52 zugeführt wird,
und kann die Größe der Öffnung des
Ventillochs 66 ändern
(einschließlich des
vollständigen Öffnens oder
des vollständigen Schließens). Das
Verdrängungssteuerventil 60 ist daher
sehr geeignet zum sofortigen Abändern
der Einstellung des Neigungswinkels der Taumelscheibe gemäß der EIN-/AUS-Umschaltung
des Klimatisierungssystems.
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Wenn
der Ventilkörper 86 auf
die Schließposition
bewegt wird (siehe 5), wenn der Startschalter 58 für das Klimatisierungssystem
ausgeschaltet wird, wird die Strömung
des Kühlmittels
in dem externen Kühlkreislauf 50 unterbunden.
Das hält den
Kühlungsbetrieb
des Klimatisierungssystems sicher an.
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Wenn
der Ventilkörper 96 auf
die geschlossene Position bewegt wird (siehe 5) wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, verbleibt ein
interner Zirkulationspfad für
das Kühlmittelgas
und das Schmieröl
in dem Verdichter. Außer
der Verbrennungsmotor 14 ist angehalten, wird das Schmieröl normal
den individuellen gleitenden Teilen bei dem Verdichter zugeführt. Daher
wird die innere Schmierung nicht behindert. Der Ventilkörper verhindert ebenso,
dass das Schmieröl
aus dem externen Kühlkreislauf 50 von
dem Verdichter austritt, um dadurch einen Mangel des Schmieröls in dem
Verdichter zu vermeiden.
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Andere Ausführungsbeispiele
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Andere
Ausführungsbeispiele
der Kurbeldrucksteuervorrichtung, die bei dem Taumelscheibenverdichter
mit variabler Verdrängung
anwendbar sind, der in den 1, 2, 4 und 5 gezeigt
ist, der den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf die Nähe von 0° einstellen
kann, werden nun als zweites bis vierzehntes Ausführungsbeispiel
beschrieben. Da der Steuercomputer 55 und der Antriebsschaltkreis 59,
der externe Kühlkreislauf 50 und die
mit diesen Bauteilen verknüpften
Elemente die gleichen wie diejenigen des ersten Ausführungsbeispiels
sind, wird ihre genaue Beschreibung nicht wiederholt.
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Zweites Ausführungsbeispiel
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Das
zweite Ausführungsbeispiel
weist ein zusätzliches Öffnungs-/Schließventil
auf, das in dem Überströmdurchgang
gelegen ist, das selektiv den Überströmdurchgang öffnen oder
schließen
kann. Das unterbindet, dass der Taumelscheibenverdichter mit variabler
Verdrängung
sofort zu dem Minimalverdrängungsbetrieb
von dem Normalbetrieb umschaltet.
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Wie
in 11 gezeigt ist, hat die Kurbeldrucksteuervorrichtung
des zweiten Ausführungsbeispiels
den Gaszufuhrdurchgang 38 zum Verbinden der Ausstoßkammer 32 mit
der Kurbelkammer 5 und den Überströmdurchgang 40 zum
Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31.
In dem Gaszufuhrdurchgang 38 gelegen ist ein feststehender
Begrenzer 121, durch den die Zufuhr des Hochdruckkühlmittelgases
zu der Kurbelkammer 5 von der Ausstoßkammer 32 erzielt
wird. Ein elektromagnetisches Öffnungs-/Schließventil 120 und
ein Verdrängungssteuerventil 100 sind
in Reihe in dem Überströmdurchgang 40 vorgesehen.
Das Öffnen
und das Schließen
des Elektromagnetventils 120 werden durch den Steuercomputer 55 und
den Antriebsschaltkreis 59 gesteuert.
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Das
Steuerventil 100, das in 11 gezeigt ist,
ist ein ablaufseitiges Steuerventil einer Internsteuerbauart. Eine
Ablaufseitige Steuerung ist ein Steuersystem, das die Öffnung des
Steuerventils steuert (ablaufseitiges Steuerventil), das in dem Überströmdurchgang 40 gelegen
ist, um die Menge des Kühlmittelgases
einzustellen, das in die Ansaugkammer 31 von der Kurbelkammer 5 auszustoßen ist,
um dadurch den Kurbeldruck Pc auf den notwendigen Wert zum Einstellen
des Neigungswinkels der Taumelscheibe zu ändern.
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Das
Steuerventil 100, das in 11 gezeigt ist,
hat ein Ventilgehäuse 101 mit
einem Zylinder und einem Deckel, wobei eine Druckreaktionskammer 102 in
dem Ventilgehäuse 101 ausgebildet
ist. Ein Balg 103, der innerhalb der Druckreaktionskammer 102 vorgesehen
ist, hat ein feststehendes Ende 103a, das an dem Boden
der Druckreaktionskammer 102 gepasst ist, und ein bewegbares
Ende 103b, das entgegengesetzt zu dem feststehenden Ende 103a ist.
Ein Stiftkörper 104,
der sich in die axiale Richtung des Steuerventils erstreckt, ist
an dem bewegbaren Ende 103b des Balgs 103 gehalten.
Wenn der Balg 103 sich zusammenzieht, stößt das untere
Ende des Stiftkörpers 104 (das
Ende in dem Balg) gegen einen Anschlag 105 an, der in dem
Balg 103 gelegen ist. Dieser Anstoß begrenzt eine weitergehende
Kontraktion des Balgs. Das innere des Balgs 103 liegt in
einem Vakuumzustand oder einem Druckentlasteten Zustand vor und
eine Satzfeder 106, die den Balg 103 ausdehnt,
ist in dem Balg 103 gelegen. Der Balg 103 und
die Satzfeder 106 bilden ein Druckreaktionselement.
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Eine
konische Feder 109 zum zusammenziehen des Balgs 103 ist
zwischen dem Deckel und dem bewegbaren Ende 103b des Balgs 103 gelegen. Diese
Feder 109 dient dazu, den Balg 103 in der Druckreaktionskammer 102 gegen
die Kraft der Satzfeder 106 zu halten und zu positionieren.
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Ein
Ventilkörper 107 ist
an dem oberen Ende des Stiftkörpers 104 (dem
Ende außerhalb
des Balgs 103) gestützt
und ist in einem Einschnitt oder einer Ventilkammer 108 angeordnet,
die in dem Deckel ausgebildet ist. Wenn sich der Stiftkörper 104 als
Reaktion auf die Bewegung des Balgs 103 bewegt, ändert der
Ventilkörper 107 die
Querschnittsfläche
der Öffnung
zwischen einem Anschluss 110, der in dem Ventilgehäuse 101 ausgebildet
ist, und der Druckreaktionskammer 102. Der Anschluss 110 ist
mit der Kurbelkammer 5 des Verdichters verbunden und die Druckreaktionskammer 102 ist
mit der Ansaugkammer 31 des Verdichters über einen
Anschluss 111 verbunden, der in dem Ventilgehäuse 101 ausgebildet
ist. Der Anschluss 110, die Ventilkammer 108,
die Druckreaktionskammer 102 und der Anschluss 111 bilden
einen Teil des Überströmdurchgangs 40.
Da der Ansaugdruck Ps auf die Druckreaktionskammer 102 über den Überströmdurchgang 40 aufgebracht wird,
der den Anschluss 111 mit der Ansaugkammer 130 verbindet,
dient der Überströmdurchgang 40 ebenso
als ein Druckreaktionsdurchgang zum Gestatten, dass der Ansaugdruck
Ps an der Druckreaktionskammer 102 wirkt.
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Die Öffnungsgröße des internen
Steuerventils 100 wird hauptsächlich durch den Ansaugdruck Ps
und das Gleichgewicht der Kräfte
des Balgs 103, der Satzfeder 106 und der Feder 109 bestimmt.
Der Balg 103, der Stiftkörper 104, der Anschlag 105,
die Satzfeder 106 und die Feder 109 in der Druckreaktionskammer 102 bilden
einen Druckreaktionsmechanismus, der den eingestellten Druck Pset
des inneren Steuerventils 100 bestimmt und den Ventilkörper 107 gemäß einer Änderung
des Ansaugdrucks Ps betätigt.
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Die
Ausstoßkammer 32 und
die Ansaugkammer 31 bei dem Verdichter sind miteinander
durch den externen Kühlkreislauf 50 verbunden.
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Wenn
der Startschalter 58 für
das Klimatisierungssystem eingeschaltet ist, öffnet der Steuercomputer 55 das elektromagnetische Öffnungs-/Schließventil 120.
Dann führt
der Steuercomputer 55 eine interne Steuerung zum genauen
Einstellen des Kurbeldrucks Pc mittels des ablaufseitigen Steuerventils 100 aus,
um dadurch automatisch den Winkel der Taumelscheibe und folglich
die Ausstoßverdrängung des
Verdichters zu steuern (der normale Betrieb der ablaufseitigen internen
Steuerung).
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet ist, schließt der Computer 55 das
elektromagnetische Öffnungs-/Schließventil 120.
Das verschließt
vollständig
den Gasausstoß zu
der Ansaugkammer 31 von der Kurbelkammer 5 über den Überströmdurchgang 40 (und
das Steuerventil 100), was verursacht, dass der Kurbeldruck
Pc ansteigt. Als Folge wird der Winkel der Taumelscheibe auf den
minimalen Neigungswinkel (nahezu 0°) eingestellt und arbeitet der Verdichter
bei einer minimalen Verdrängung,
was somit die Last an dem Verbrennungsmotor 14 minimiert.
Wenn der Startschalter 58 erneut eingeschaltet wird, wird
das elektromagnetische Öffnungs-/Schließventil 120 geöffnet, was
verursacht, dass der Verdichter auf einen normalen Vertriebszustand
zurückkehrt.
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Das
zweite Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Das
elektromagnetische Öffnungs-/Schließventil 120,
das während
der externen Steuerung geöffnet
und geschlossen werden kann, ist in dem Überströmdurchgang 40 vorgesehen,
der mit dem ablaufseitigen Steuerventil 100 ausgestattet
ist, und das Umschalten des offenen Zustands und des geschlossenen
Zustands des elektromagnetischen Öffnungs-/Schließventils 120 von
dem einen zu dem anderen wird auf die vorstehend betriebene Art
und Weise gesteuert. Das macht es möglich, den Betriebszustand
des Verdichters zwischen dem normalen Betriebszustand, der durch
die typische ablaufseitige interne Steuerung sichergestellt wird,
und dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung umzuschalten, der sich
durch die erzwungene Vergrößerung des
Kurbeldrucks Pc ergibt. Diese Kurbeldrucksteuervorrichtung ist daher
beträchtlich
geeignet zur Verwendung bei dem Taumelscheibenverdichter mit variabler
Verdrängung
in 1 der den Neigungswinkel der Taumelscheibe in
die Nähe
von 0° einstellen
kann.
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Wenn
das elektromagnetische Öffnungs-/Schließventil 120,
das zwischen der Kurbelkammer 5 und dem ablaufseitigen
Steuerventil 100 vorgesehen ist, geschlossen wird, wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, ist es möglich zu
verhindern, dass das Schmieröl
aus der Kurbelkammer 5 gemeinsam mit dem Kühlmittelgas
bei dem Betrieb mit minimaler Verdrängung ausläuft, was anderenfalls die Schmierung
der internen Mechanismen des Verdichters behindern würde.
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Drittes bis achtes Ausführungsbeispiel
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Das
dritte bis achte Ausführungsbeispiel
haben zwei Gaszufuhrdurchgänge,
die parallel zu dem Gaszufuhrdurchgang sind, der die Ausstoßkammer und
die Kurbelkammer verbindet und haben zwei Öffnungs-/Schließventile
oder ein Umschaltventil, das in einem Satz Gaszufuhr- und Überströmdurchgänge gelegen
ist. Der Satz der Durchgänge
besteht aus den zwei Gaszufuhrdurchgängen und einem einzigen Überströmdurchgang.
Durch genaues Steuern der Öffnungs-/Schließventile
oder des Schaltventils werden der nahezu vollständig geöffnete Zustand der Gaszufuhrdurchgänge und
das vollständige
Verschließen
des Überströmdurchgangs
gleichzeitig erzielt, so dass der Taumelscheibenverdichter mit variabler
Verdrängung
sich sanft zu dem Betrieb mit minimaler Verdrängung von dem normalen Betrieb
bewegt. Diese Ausführungsbeispiele
werden nachstehend nacheinander diskutiert.
-
Drittes Ausführungsbeispiel
-
Die
Kurbeldrucksteuervorrichtung gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel,
das in 12 dargestellt ist, hat zwei
parallele Gaszufuhrdurchgänge 38 und 39,
die die Ausstoßkammer 32 und
die Kurbelkammer 5 bei dem Verdichter (siehe 1)
miteinander verbinden, und den Überströmdurchgang 40,
der die Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31 verbindet.
Ein Verdrängungssteuerventil 130,
das später
zu diskutieren ist, ist in einem Gaszufuhrdurchgang 38 vorgesehen
und ein gaszufuhrseitiges Öffnungs-/Schließventil 122,
das den anderen Gaszufuhrdurchgang 39 verschließen kann,
ist in dem Durchgang 39 vorgesehen. Ein überströmseitiges Öffnungs-/Schließventil 132,
das den Überströmdurchgang 40 verschließen kann,
und ein feststehender Begrenzer 124 sind in Reihe in dem
Durchgang 40 vorgesehen.
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Das
gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 122,
das in dem Gaszufuhrdurchgang 39 gelegen ist, und das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 132,
das in dem Überströmdurchgang 40 gelegen
ist, sind beide elektromagnetische Bauarten. Diese Ventile 122 und 123 bilden
eine Öffnungs-/Schließventileinrichtung,
deren Öffnungs-/Schließwirkung
durch den Steuercomputer 55 durch den Antriebsschaltkreis 59 gesteuert
wird.
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Das
in 12 gezeigte Steuerventil 130 ist ein
einlassseitiges Steuerventil einer internen Steuerbauart. Die Einlassseitige
Steuerung ist ein Steuersystem, das die Öffnungsgröße des Steuerventils, das in
dem Gaszufuhrdurchgang gelegen ist (einlassseitiges Steuerventil)
steuert, um die Menge des Hochdruckkühlmittelgases einzustellen,
das in die Kurbelkammer 5 von der Ausstoßkammer 32 zuzuführen ist,
um dadurch den Kurbeldruck Pc auf den erforderlichen Wert einzurichten,
um den Neigungswinkel der Taumelscheibe einzustellen.
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Das
in 12 gezeigte Steuerventil 130 hat ein
Ventilgehäuse 131,
wobei eine Druckreaktionskammer 132 in dem unteren Bereich
des Ventilgehäuses 131 definiert
ist und eine Ventilkammer 133 in dem oberen Bereich des
Ventilgehäuses 131 definiert
ist.
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In
der Druckreaktionskammer 132 gelegen ist eine Membran 134,
die die Druckreaktionskammer 132 in obere und untere Bereiche
trennt. Das innere des unteren Bereichs der Druckreaktionskammer 132 wird
auf einen Vakuumzustand druckentlastet und eine Satzfeder 135 ist
in dem unteren Bereich gelegen. Die Satzfeder 135 spannt
die Membran 134 nach oben vor. Die Membran 134 und
die Satzfeder 135 bilden ein Druckreaktionselement. Der
obere Bereich der Druckreaktionskammer 132 ist mit der
Ansaugkammer 131 des Verdichters über einen Druckreaktionsanschluss 136 und
einen Druckreaktionsdurchgang 144 verbunden, die beide
in dem Ventilgehäuse 131 ausgebildet
sind, so dass der Ansaugdruck Ps auf den oberen Bereich der Druckreaktionskammer 132 aufgebracht
wird.
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Die
Ventilkammer 133 steht in Verbindung mit der Ausstoßkammer 32 über einen
Einlassanschluss 137, der in dem Ventilgehäuse ausgebildet ist,
und steht in Verbindung mit der Kurbelkammer 5 über ein
Ventilloch 138 und einen Auslassanschluss 139,
die beide in dem Ventilgehäuse 131 ausgebildet sind.
Der Einlassanschluss 137, die Ventilkammer 132,
und das Ventilloch 138 und der Auslassanschluss 139 bilden
nämlich
einen Teil des Gaszufuhrdurchgangs 38.
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Ein
Ventilkörper 140 und
eine Vorspannfeder 141 sind in der Ventilkammer 133 vorgesehen.
Der Ventilkörper 140 hat
beispielsweise eine kugelförmige
Gestalt und kann sich von einem Ventilsitz 142 wegbewegen
und in Kontakt mit diesem gelangen, der das Ventilloch 138 ausbildet.
Die Vorspannfeder 141 wirkt, um den Ventilkörper 140 gegen
den Ventilsitz 142 zu setzen, was das Ventilloch 138 schließt.
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Ein
Druckreaktionsstab 143, der sich in die axiale Richtung
des Steuerventils 130 erstreckt, ist in der Mitte des Ventilgehäuses 131 gelegen,
so dass er sich axial verschiebt. Das untere Ende des Druckreaktionsstabs 143 tritt
in den oberen Bereich der Druckreaktionskammer 132 ein
und ist mit der Membran 134 verbunden, und der Abschnitt
des oberen Endes des Druckreaktionsstabs 143 berührt den Ventilkörper 140 in
der Ventilkammer 133. Demgemäß wird der Druckreaktionsstab 143 so
gestützt, das
er in die axiale Richtung bewegbar ist, nämlich durch die Membran 134 und
den Ventilkörper 140.
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Die
Ventilöffnungsgröße dieses
internen Steuerventils 130 wird hauptsächlich durch den Ansaugdruck
Ps, den Ausstoßdruck
Pd und das Gleichgewicht der Kräfte
der Vorspannfeder 141, der Membran 134 und der
Satzfeder 135 bestimmt. Die Vorspannfeder 141,
der Druckreaktionsstab 143, die Membran 134 und
die Satzfeder 135 bilden einen Druckreaktionsmechanismus,
der den eingestellten Druck Pset des internen Steuerventils 130 bestimmt und
den Ventilkörper 140 gemäß einer Änderung
des Ansaugdrucks Ps betätigt.
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Wenn
der Klimatisierungsschalter 58 eingeschaltet ist, schließt der Steuercomputer 55 das
gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 122 und öffnet das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 123. Der
Steuercomputer 55 erzielt nämlich die typische einlassseitige
interne Steuerung, bei der gestattet wird, dass das einlassseitige
Steuerventil 130 die Gaszufuhr zu der Kurbelkammer 5 steuert,
während sie
den Gasausstoß aus
der Kurbelkammer 5 auf ein gewisses Niveau mit dem feststehenden
Begrenzer 124 begrenzt. Die interne Steuerung durch das
einlassseitige Steuerventil 130 stellt den Kurbeldruck
Pc ein, um den Winkel der Taumelscheibe und folglich die Ausstoßverdrängung des
Verdichters automatisch zu steuern.
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet ist, öffnet der
Steuercomputer 55 das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 122 und
schließt
das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 123.
Das vergrößert den
Kurbeldruck (Pc) durch Fördern
von Gas zu der Kurbelkammer 5 von der Ausschusskammer 32 ungeachtet
der Öffnungsgröße des Steuerventils 130,
während
sich der Gasausstoß von
der Kurbelkammer 5 über
den Überströmdurchgang 40 vollständig verschließt. Folglich
wird der Winkel der Taumelscheibe auf den minimalen Neigungswinkel
(in der Nähe
von 0°)
eingestellt, und beginnt der Verdichter den Betrieb mit minimaler
Verdrängung,
was somit die Last an dem Verbrennungsmotor 14 minimiert.
Wenn der Startschalter 58 erneut eingeschaltet wird, wird
das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 122 geschlossen
und wird das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 123 geöffnet, was
verursacht, dass der Verdichter zu dem normalen Betriebszustand
zurückkehrt.
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Das
dritte Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile:
Der Gaszufuhrdurchgang 39 mit
dem gaszufuhrseitigen Öffnungs-/Schließventil 122 ist
zusätzlich
zu dem Gaszufuhrdurchgang 38 mit dem einlassseitigen Steuerventil 130 vorgesehen,
das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 123 ist
in dem Überströmdurchgang 40 vorgesehen
und das Umschalten zwischen den offenen und geschlossenen zuständen der
zwei Öffnungs-/Schließventile 122 und 123 wird auf
die vorstehend beschriebene Art und Weise gesteuert. Das stellt
das Umschalten des Betriebszustands des Verdichters zwischen dem
normalen Betriebszustand, der durch die typische einlassseitige interne
Steuerung gekennzeichnet ist, und dem Betrieb mit minimaler Verdrängung sicher,
der durch die erzwungene Vergrößerung des
Kurbeldrucks Pc erzielt wird. Diese Kurbeldrucksteuervorrichtung
ist daher gut geeignet zur Verwendung bei dem Taumelscheibenverdichter
mit variabler Verdrängung
in 1, der den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf
die Nähe
von 0° einstellen
kann.
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Da
das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 123,
das in dem Überströmdurchgang 40 vorgesehen
ist, geschlossen wird, wenn der Startschalter 58 ausgeschaltet
wird, kann Schmieröl
nicht aus der Kurbelkammer 5 mit dem Kühlmittelgas bei dem Betrieb
mit minimaler Verdrängung
strömen,
was die Schmierung der internen Mechanismen des Verdichters verbessert.
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Viertes Ausführungsbeispiel
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Die
Kurbeldrucksteuervorrichtung gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel,
das in 13 gezeigt ist, hat den Gaszufuhrdurchgang 38 zum
Verbinden der Ausstoßkammer 32 und
der Kurbelkammer 5 bei dem Verdichter (siehe 1)
und ein Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 147,
der ein Drei-Wege-Ventil 146 oder ein Umschaltventil hat, das
in dem Durchgang 147 gelegen ist. Das vierte Ausführungsbeispiel
ist dem dritten Ausführungsbeispiel
(12) ähnlich,
außer
dass die zwei Öffnungs-/Schließventile 122 und 123 durch
das Drei-Wege-Ventil 146 ersetzt wurde.
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Ein
einlassseitiges internes Steuerventil 130 ist in dem Gaszufuhrdurchgang 38 vorgesehen.
Dieses Steuerventil 130 ist das gleiche wie das Steuerventil 130 in 12. Wenn der Druck der Ansaugkammer 31 (Ansaugdruck
Ps) an der Druckreaktionskammer 132 des Steuerventils 130 über den
Druckreaktionsdurchgang 144 wirkt, wird die Öffnungsgröße des einlassseitigen
Steuerventils 130 automatisch gemäß einer Veränderung des Ansaugdrucks Ps
eingestellt.
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Das
Drei-Wege-Ventil 146, das an einem Abzweigungspunkt bei
dem Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 147 gelegen
ist, ist ein elektromagnetisches Umschaltventil zum wahlweisen Verbinden
der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31 oder
der Ausstoßkammer 32.
Die Verbindung des Drei-Wege-Ventils 146 wird durch den
Steuercomputer 55 durch den Antriebsschaltkreis 59 umgeschaltet.
Der feststehende Begrenzer 124 ist in dem Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 147 gelegen,
der das Drei-Wege-Ventil 146 mit der Ansaugkammer 31 verbindet.
Dieser feststehende Begrenzer 124 ist der gleiche wie der
feststehende Begrenzer 124 in 12.
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Wenn
der Startschalter 58 für
das Klimatisierungssystem eingeschaltet ist, richtet der Steuercomputer 55 das
elektromagnetische Umschaltventil 146 auf eine erste Schaltposition
zum Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31 ein.
Dieser Zustand ist der Gleiche wie der Zustand in 12, bei dem das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 122 geschlossen
ist und das Überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 123 geöffnet ist.
Der Steuercomputer 55 erzielt nämlich die typische einlassseitige
interne Steuerung zum gestatten, dass das einlassseitige Steuerventil 130 die
Gaszufuhr zu der Kurbelkammer 5 steuert, während sie
den Gasausstoß aus
der Kurbelkammer 5 auf ein gewisses Niveau mittels des
feststehenden Begrenzers 124 begrenzt. Die Interne Steuerung
durch das einlassseitige Steuerventil 130 stellt den Kurbeldruck
Pc ein um dadurch automatisch den Winkel der Taumelscheibe und folglich
die Ausstoßverdrängung des
Verdichters zu steuern.
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, richtet der Steuercomputer 55 das
elektromagnetische Umschaltventil 146 auf eine zweite Schaltposition
zum Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ausstoßkammer 32 ein.
Dieser Zustand ist der Gleiche wie der Zustand, bei dem das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 122 geöffnet ist
und das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 123 geschlossen
ist. Das vergrößert den
Kurbeldruck (Pc) durch Fördern
von Gas zu der Kurbelkammer 5 von der Ausstoßkammer 32 ungeachtet
der Öffnungsgröße des Steuerventils 130,
während
sich der Gasausstoß aus
der Kurbelkammer 5 über
den Gaszufuhr-/und Überströmdurchgang 147 vollständig verschließt. Folglich
wird der Winkel der Taumelscheibe auf den minimalen Neigungswinkel
(in die Nähe
von 0°)
eingestellt und geht der Verdichter zu dem Betrieb mit minimaler
Verdrängung über, was
somit die Last an dem Verbrennungsmotor 14 minimiert.
-
Das
vierte Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Das
elektromagnetische Umschaltventil 146 ist an einem Abzweigungspunkt
in dem Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 147 gelegen,
der die Kurbelkammer 5, die Ansaugkammer 31 und
die Ausstoßkammer 32 verbindet,
und das Umschalten dieses elektromagnetischen Umschaltventils 146 wird gesteuert,
wodurch der Betriebszustand des Verdichters zwischen der normalen
Betriebsart, die durch die typische einlassseitige interne Steuerung
gekennzeichnet, und den Betriebszustand mit minimaler Verdrängung umgeschaltet
werden kann, der durch die erzwungene Vergrößerung des Kurbeldrucks Pc erzielt
wird. Dieser Kurbeldrucksteuermechanismus ist daher gut geeignet
zur Verwendung bei dem Taumelscheibenverdichter mit variabler Verdrängung in 1,
der den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf die Nähe von 0° einstellen
kann.
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Da
die Verbindung zwischen der Kurbelkammer 5 und der Ansaugkammer 31 über den
Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 147 verschlossen
ist, wenn der Startschalter 58 ausgeschaltet ist, wird
verhindert, dass Schmieröl
aus der Kurbelkammer 5 mit dem Kühlmittelgas während des
Betriebs mit minimaler Verdrängung
strömt,
was eine unzureichende Schmierung der internen Mechanismen des Verdichters
verhindert.
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Fünftes Ausführungsbeispiel
-
Die
Kurbeldrucksteuervorrichtung gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
das in 14 gezeigt ist, hat zwei parallele
Zufuhrdurchgänge 38 und 39,
die die Ausstoßkammer 32 und
die Kurbelkammer 4 (siehe 1) verbinden,
und den Überströmdurchgang 40,
der die Kurve 5 mit der Ansaugkammer 31 verbindet.
Des Weiteren ist ein feststehender Begrenzer 148 in einem
(38) der zwei Gaszufuhrdurchgänge 38 und 39 vorgesehen
und ist ein gaszufuhrseitiges Öffnungs-/Schließventil 149,
das den anderen Gaszufuhrdurchgang 39 verschließen kann,
in dem Durchgang 39 vorgesehen. Ein überströmseitiges Öffnungs-/Schließventil 150, das den Überströmdurchgang 40 verschließen kann,
und das überströmseitige
(ablaufseitige) interne Steuerventil 100 sind in Reihe
in dem Durchgang 40 vorgesehen.
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Das
gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 149 und
das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 150,
die in 14 gezeigt sind, sind beide
elektromagnetisch und die Ventile 149 und 150 bilden eine Öffnungs-/Schließventileinrichtung,
deren Betätigung
durch den Steuercomputer 55 und den Antriebschaltkreis 59 gesteuert
wird.
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Das
in 14 gezeigte ablaufseitige interne Steuerventil 100 ist
das gleiche wie das interne Steuerventil 100 in 11. Wenn der Druck der Ansaugkammer 31 (Ansaugdruck
Ps) an der Druckreaktionskammer 102 des Steuerventils 100 wirkt,
wird die Öffnungsgröße des ablaufseitigen
Steuerventils 100 automatisch gemäß einer Änderung des Ansaugdrucks Ps
eingestellt.
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Wenn
der Startschalter 58 eingeschaltet wird, öffnet der
Steuercomputer 55 das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 149 und
schließt
das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 150.
Der Steuercomputer 55 erzielt nämlich die typische ablaufseitige
interne Steuerung, bei der der Gasausstoß aus der Kurbelkammer 5 durch
das ablaufseitige interne Steuerventil 100 gesteuert wird,
während
sie die Gaszufuhr zu der Kurbelkammer 5 auf ein gewisses
Niveau mit dem feststehenden Begrenzer 148 begrenzt. Die
interne Steuerung durch das ablaufseitige Steuerventil 100 stellt
den Kurbeldruck Pc ein, um den Winkel der Taumelscheibe und folglich
die Ausstoßverdrängung des
Verdichters automatisch zu steuern.
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, öffnet der
Steuercomputer 55 das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 149 und
schließt
das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 150.
Das vergrößert den
Kurbeldruck (Pc) durch fördern
des Gases zu der Kurbelkammer 5 von der Ausstoßkammer 32 trotz
des Vorhanden seins des feststehenden Begrenzers 148, während sich
der Gasausstoß aus der
Kurbelkammer 5 über
den Überströmdurchgang 40 vollständig verschließt. Folglich
wird der Winkel der Taumelscheibe auf den minimalen Neigungswinkel
(in der Nähe
von 0°)
eingestellt und geht der Verdichter zu dem Betrieb mit minimaler
Verdrängung über, was
die Last an dem Verbrennungsmotor 14 minimiert. Wenn der
Startschalter 58 erneut eingeschaltet wird, wird das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 149 geschlossen
und das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 150 geöffnet, was
den Verdichter zu einem normalen Betriebszustand zurückführt.
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Das
fünfte
Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Der
Gaszufuhrdurchgang 39 ist zusätzlich zu dem Gaszufuhrdurchgang 38 vorgesehen,
der den feststehenden Begrenzer 148 hat, und das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 149 sowie
das überströmseitige Öffnungs-/Schießventil 150 sind
in dem Gaszufuhrdurchgang 39 beziehungsweise dem Überströmdurchgang 40 vorgesehen.
Durch Steuern der Zustände
der zwei Öffnungs-/Schließventile 149 und 150 auf
die vorstehend beschriebene Art und Weise kann der Verdichter zwischen
einem normalen Betrieb, der durch die typische ablaufseitige interne Steuerung
gekennzeichnet ist, und den Betriebszustand mit minimaler Verdrängung umgeschaltet
werden, was durch die erzwungene Vergrößerung des Kurbeldrucks Pc
erzielt wird. Diese Kurbeldrucksteuervorrichtung ist daher gut geeignet
zur Verwendung bei dem Taumelscheibenverdichter mit variabler Verdrängung in 1,
der den Neigungswinkel der Taumelscheibe in die Nähe von 0° einstellen
kann.
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Da
das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 150,
das in dem Überströmdurchgang 40 beschrieben
wird, geschlossen wird, wenn der Startschalter 58 ausgeschaltet
wird, kann das Schmieröl nicht
aus der Kurbelkammer 5 mit dem Kühlmittelgas während des
Betriebs mit minimaler Verdrängung ausströmen, was
die Schmierung interner Teile verbessert.
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Sechstes Ausführungsbeispiel
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Die
Kurbeldruckvorrichtung gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel,
das in 15 gezeigt ist, hat den Gaszufuhrdurchgang 38 zum
Verbinden der Ausstoßkammer 32 und
der Kurbelkammer 5 bei dem Verdichter (siehe 1)
miteinander und einen Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 153, der
ein Dreiwegeventil 152 oder ein Umschaltventil als Öffnungs-/Schließventileinrichtung
hat, das in dem Durchgang 153 gelegen ist. Das sechste
Ausführungsbeispiel
ist ebenso dem fünften
Ausführungsbeispiel
(14) ähnlich,
außer
dass die zwei Öffnungs-/Schließventile 149 und 150 durch
das Dreiwegeventil 152 ersetzt wurden.
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Der
feststehende Begrenzer 148, der in dem Gaszufuhrdurchgang 38 vorgesehen
ist, ist der gleiche wie der in 14 gezeigte.
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Das
Dreiwegeventil 152 und das ablaufseitige interne Steuerventil 100 sind
in Reihe in dem Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 153 vorgesehen. Dieses
ablaufseitige interne Steuerventil 100 ist das gleiche
wie das in 14 gezeigte. Wenn der Druck der
Ansaugkammer 31 (Ansaugdruck Ps) an der Druckreaktionskammer 102 des
Steuerventils 100 wirkt, wird die Öffnungsgröße des anlaufseitigen Steuerventils 100 automatisch
gemäß einer Änderung
des Ansaugdrucks s eingestellt.
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Das
Dreiwegeventil 152, das an einem Abzweigungspunkt in dem
Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 153 gelegen
ist, ist ein elektromagnetisches Umschaltventil zum wahlweisen Verbinden
der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31 oder
der Ausstoßkammer 32.
Die Verbindung des Dreiwegeventils 152 wird durch den Steuercomputer 55 durch den
Antriebsschaltkreis 59 geschaltet.
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Wenn
der Startschalter 58 für
das Klimatisierungssystem eingeschaltet ist, stellt der Steuercomputer 55 das
elektromagnetische Umschaltventil 152 auf eine erste Umschaltposition
zum Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31 ein.
Dieser Zustand ist der gleiche wie der Zustand in 14, bei dem das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 149 geschlossen
ist und das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 150 geöffnet ist.
Der Steuercomputer 55 erzielt nämlich die typische ablaufseitige
interne Steuerung zum Steuern des Gasausstoßes aus der Kurbelkammer 5 mittels des
ablaufseitigen internen Steuerventils 100, während die
die Gaszufuhr zu der Kurbelkammer 5 auf ein gewisses Niveau
mittels des feststehenden Begrenzers 158 begrenzt. Die
interne Steuerung durch das ablaufseitige Steuerventil 100 stellt
den Kurbeldruck Pc ein, um dadurch automatisch den Winkel der Taumelscheibe
und folglich die Ausstoßverdrängung des
Verdichters einzustellen.
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet ist, stellt der Steuercomputer 55 das
elektromagnetische Umschaltventil 152 auf eine zweite Schaltposition zum
Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ausstoßkammer 32 ein.
Dieser Zustand ist der gleiche wie der Zustand in 14, bei dem das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 149 geöffnet ist
und das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 150 geschlossen
ist. Das erzielt die Situation mit erzwungenem Anstieg des Kurbeldrucks
(Pc) zum Treiben der Gaszufuhr zu der Kurbelkammer 5 von
der Ausstoßkammer 32 trotz
des Vorhandenseins des feststehenden Begrenzers 148, während sich
der Gasausstoß aus
der Kurbelkammer 5 über
den Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 150 vollständig verschließt. Folglich
wird der Winkel der Taumelscheibe auf den minimalen Leistungswinkel
(in der Nähe
von 0°)
eingestellt und geht der Verdichter zu dem Betrieb mit Minimalverdrängung über, was
somit die Last an dem Verbrennungsmotor minimiert.
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Das
sechste Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Das
elektromagnetische Umschaltventil 152 ist an einem Abzweigungspunkt
in dem Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 153 gelegen,
der die Kurbelkammer 5, die Ansaugkammer 31 und
die Ausstoßkammer 32 verbindet,
und das Umschalten dieses elektromagnetischen Umschaltventils 152 wird gesteuert,
wodurch der Betriebszustand des Verdichters zwischen dem normalen
Betriebszustand, der durch die typische ablaufseitige interne Steuerung erzielt
wird, und dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung umgeschaltet
werden kann, der durch den erzwungenen Anstieg des Kurbeldrucks
Pc erzielt wird. Diese Kurbeldrucksteuervorrichtung ist daher gut
geeignet zur Verwendung bei dem Taumelscheibenverdichter mit variabler
Verdrängung
in 1, der den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf
die Umgebung von 0° einstellen
kann.
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Da
die Verbindung zwischen der Kurbelkammer 5 und der Ansaugkammer 31 über den
Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 153 verschlossen wird,
wenn der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, kann Schmieröl nicht
aus der Kurbelkammer 5 im Kühlmittelgas während des
Betriebs mit minimaler Verdrängung
ausströmen,
was die Schmierung interner Teile verbessert.
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Siebtes Ausführungsbeispiel
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Die
Kurbeldrucksteuervorrichtung gemäß dem siebten
Ausführungsbeispiel,
das in 16 dargestellt ist, hat zwei parallele
Gaszufuhrdurchgänge 38 und 39,
die die Ausstoßkammer 32 und
die Kurbelkammer 5 bei dem Verdichter (siehe 1)
miteinander verbindet, und den Überströmdurchgang 40,
der die Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31 verbindet.
Des Weiteren ist ein Verdrängungssteuerventil 160 der
Bauart der verknüpften
einlassseitigen Steuerung und der ablaufseitigen Steuerung, die
später
zu Diskutieren sind, zwischen dem Gaszufuhrdurchgang 38 und
dem Überströmdurchgang 40 gelegen.
Die Kurbeldrucksteuervorrichtung des siebten Ausführungsbeispiels
ist der Kurbeldrucksteuervorrichtung des fünften Ausführungsbeispiels (14) ähnlich,
außer
dass der feststehende Begrenzer 148 durch den einlassseitigen
Steuerventilabschnitt des verknüpften
Steuerventils 160 ersetzt wurde.
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Wie
in 16 gezeigt ist, ist ein gaszufuhrseitiges Öffnungs-/Schließventil 171,
das den anderen Gaszufuhrdurchgang 39 verschließen kann,
in dem Durchgang 39 vorgesehen und ist ein überströmseitiges Öffnungs-/Schließventil 172,
das den Überströmdurchgang 40 verschließen kann,
in dem Durchgang 40 vorgesehen. Das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 171 und
das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 172 sind
beide eine elektromagnetische Bauart und bilden eine Öffnungs-/Schließventileinrichtung,
deren Öffnungs-/Schließwirkung
durch den Steuercomputer 55 durch den Antriebsschaltkreis 59 gesteuert
wird. Das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 172 in dem Überströmdurchgang 40 ist
Reihe mit dem ablaufseitigem Steuerventilabschnitt des verknüpften Steuerventils 160 vorgesehen.
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Das
Steuerventil 160, das in 16 gezeigt ist,
ist ein internes Steuerventil der Bauart mit verknüpfter einlassseitiger
Steuerung und ablaufseitiger Steuerung. Die verknüpfte einlassseitige
Steuerung und ablaufseitige Steuerung ist ein Steuersystem, das
eine Steuerung des Winkels des einlassseitigen Steuerventilabschnitts,
der in dem Gaszufuhrdurchgang 38 gelegen ist, und eine
Steuerung der Öffnungsgröße des ablaufseitigen
Steuerventilabschnitts, das in dem Überströmdurchgang 40 gelegen ist,
in Verknüpfung
miteinander ausführt,
um dadurch die dominante Beziehung zwischen der Menge des Kühlmittelgases,
das in die Kurbelkammer 5 zuzuführen ist, und der Menge des
Kühlmittelgases, das
aus der Kurbelkammer 5 ausgestoßen ist, einzustellen, wobei
dadurch der Kurbeldruck Pc auf den erforderlichen Wert zum Einstellen
des Neigungswinkels der Taumelscheibe eingestellt wird. Das Steuerventil 160,
das in 16 gezeigt ist, hat das Ventilgehäuse 101,
das aus einer Vielzahl von Elementen besteht, wobei die Druckreaktionskammer 102 und
eine ablaufseitige Ventilkammer 108 in dem unteren Bereich
des Ventilgehäuses 101 definiert
sind und eine einlassseitige Ventilkammer 161 in dem Umfangbereich
des Ventilgehäuses 101 definiert
ist.
-
Der
Balg 103, der innerhalb der Druckreaktionskammer 102 vorgesehen
ist, hat ein feststehendes Ende 103a, das an dem Boden
der Druckreaktionskammer 102 fixiert ist, und ein bewegbares
Ende 103b entgegengesetzt zu dem feststehenden Ende 103a.
Der Stiftkörper 104,
der sich in die axiale Richtung des Steuerventils erstreckt, wird
an dem bewegbaren Ende 103b des Balgs 103 gehalten.
Wenn der Balg 103 sich zusammenzieht, berührt das
untere Ende dieses Stiftkörpers 104 (das
Ende in dem Balg) den Anschlag 105, der in dem Balg 103 gelegen
ist, was somit eine weitergehende Kontraktion des Balgs begrenzt.
Das Innere des Balgs 103 ist auf einem Vakuumzustand oder
einem Druck verringerten Zustand eingestellt und eine Satzfeder 106 zum
Vorspannen des Balgs 103 in die Ausdehnungsrichtung in
dem Balg 103 gelegen. Der Balg 103 und die Satzfeder 106 bilden
ein Druckreaktionselement.
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Die
konische Feder 109 zum Vorspannen des Balgs 103 in
die Kontraktionsrichtung ist zwischen dem Ventilgehäuse 101 und
dem bewegbaren Ende 103b des Balgs 103 gelegen.
Diese Feder 109 dient dazu, den Balg 103 in der
Druckreaktionskammer 104 in die Vorspannwirkung der Satzfeder 106 zu
halten und zu positionieren.
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Ein
Druckreaktionsstab 162 ist in dem mittleren Bereich des
Ventilgehäuses 102 vorgesehen,
so dass er sich in die axiale Richtung des Steuerventils verschiebt.
Der Druckreaktionsstab 162 hat ein unteres Ende 162a,
das im Wesentlichen in der gleichen Gestalt wie der Ventilkörper 107 in 11 ausgebildet ist. Das untere Ende 162a ist
an dem oberen Ende des Stiftkörpers 104 gestützt (dem
Ende, das außerhalb
des Balgs 103 positioniert ist), und ist in der ablaufseitigen
Ventilkammer 108 angeordnet, um als ablaufseitiger Ventilkörper zu
dienen. Wenn sich der Stiftkörper 104 als
Reaktion auf die Ausdehnungs-/Kontraktionswirkung
des Balgs 103 bewegt, ändert
das untere Ende (ablaufseitiger Ventilkörper) 162a des Druckreaktionsstabs 162 die
Querschnittsfläche
der Verbindung (insbesondere die Öffnungsgröße des ablaufseitigen Steuerventilabschnitts)
zwischen dem Anschluss 110, der in dem Ventilgehäuse 101 ausgebildet
ist, und der Druckreaktionskammer 102.
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Der
Anschluss 110 steht in Verbindung mit der Kurbelkammer 5 des
Verdichters und die Druckreaktionskammer 102 steht in Verbindung
mit der Ansaugkammer 31 des Verdichters über einen
Anschluss 111, der in dem Ventilgehäuse 101 ausgebildet
ist. Der Anschluss 110, die ablaufseitige Ventilkammer 108,
die Druckreaktionskammer 102 und der Anschluss 111 bilden
einen Teil des Überströmdurchgangs 40,
der die Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31 verbindet.
Wenn der Ansaugdruck Ps die Druckreaktionskammer 102 über diesen Überströmdurchgang 40 erreicht,
dient der Überströmdurchgang 40 ebenso
als ein Druckreaktionsdurchgang zum Bestatten, dass der Ansaugdruck
Ps an der Druckreaktionskammer 102 wirkt.
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Der
Balg 103, der Stiftkörper 104,
der Anschlag 105, die Satzfeder 106, die Feder 109 und
der Druckreaktionsstab 162, der in der Druckreaktionskammer 102 vorgesehen
ist, bilden einen ablaufseitigen Steuerventilabschnitt dieses Steuerventils 160, und
die Öffnungsgröße des ablaufseitigen
Steuerventilabschnitts (die Öffnungsgröße des Überströmdurchgangs 40)
wird gemäß der Anordnung
des ablaufseitigen Ventilkörpers
gesteuert (dem unteren Ende 162a des Druckreaktionsstabs 162).
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Ein
im Wesentlichen ringförmiger
Ventilsitz 163 (von dem die Mitte ein Ventilloch ist) ist
an der Innenwand des Ventilgehäuses 101 vorgesehen,
das die einlassseitige Ventilkammer 161 definiert. Mit dem
Ventilsitz 163 als Grenze wird die einlassseitige Ventilkammer 161 in
einen oberen Bereich (ausstoßkammerseitiger
Bereich) und einen unteren Bereich (kurbelkammerseitiger Bereich)
getrennt. In dem Ventilgehäuse 101 sind
ein Anschluss 166 zum Verbinden des oberen Bereichs der
einlassseitigen Ventilkammer 161 mit der Ausstoßkammer 32 und
ein Anschluss 167 zum Verbinden des unteren Bereichs der
einlassseitigen Ventilkammer 161 mit der Kurbelkammer 5 ausgebildet.
Der Anschluss 166, die einlassseitige Ventilkammer 161 und
der Anschluss 167 bilden einen Teil des Gaszufuhrdurchgangs 38,
der die Ausstoßkammer 32 mit
der Kurbelkammer 5 verbindet.
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Der
einlassseitige Ventilkörper 164 wird
in dem oberen Bereich der einlassseitigen Ventilkammer 161 gehalten,
so dass er sich in die axiale Richtung bewegt. Wenn dieser einlassseitiger
Ventilkörper 164 an
dem Ventilsitz 163 sitzt, wird die Verbindung zwischen
dem oberen Bereich und dem unteren Bereich verschlossen. Der einlassseitige
Ventilkörper 164 wird
in die Richtung zum Sitzen an dem Ventilsitz 163 durch
eine Feder 165 vorgespannt, die zwischen dem einlassseitigen
Ventilkörper 164 und
dem Ventilgehäuse 101 gelegen
ist. Der Druckreaktionsstab 162 hat ein oberes Ende 162b,
das an dem Boden des einlassseitigen Ventilkörpers 164 über das
Ventilloch des Ventilsitzes 163 anstößt, wodurch, wenn der Druckreaktionsstab 162 sich
nach oben bewegt, der einlassseitige Ventilkörper 164 nach oben
von dem Ventilsitz 163 gegen die Kraft der Feder 165 weg angehoben
wird.
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Der
Druckreaktionsstab 162, der Ventilsitz 163, der
einlassseitige Ventilkörper 164 und
die Feder 165, die in der einlassseitigen Ventilkammer 161 vorgesehen
ist, bilden den einlassseitigen Steuerventilabschnitt dieses Steuerventils 160 und
die Öffnungsgröße des einlassseitigen
Steuerventilabschnitts (die Öffnungsgröße des Gaszufuhrdurchgangs 38)
wird gemäß der Anordnung
des Ventilkörpers 169 gesteuert.
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Bei
diesem Steuerventil 160 bilden der Balg 103, der
Stiftkörper 104,
der Anschlag 105, die Satzfeder 106, die Feder 109,
der Druckreaktionsstab 162 und die Feder 165 einen
Druckreaktionsmechanismus, der den eingestellten Druck Pset dieses
Steuerventils 160 bestimmt, und den Druckreaktionsstab 162 (oder
den ablaufseitigen Ventilkörper)
und den einlassseitigen Ventilkörper 164 gemäß einer Änderung
des Ansaugdrucks Ps betätigt.
Wie aus dem vorstehend angegebenen erkennbar ist, werden der ablaufseitige
Steuerventilabschnitt und der einlassseitige Steuerventilabschnitt
des Steuerventils 160 miteinander durch den gemeinsamen
Druckreaktionsmechanismus verknüpft.
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Die Öffnungsgrößen des
ablaufseitigen Steuerventilabschnitts und des einlassseitigen Steuerventilabschnitts
des Steuerventils 160 werden hauptsächlich durch den Ansaugdruck
Ps, den Ausstoßdruck
Pd und das Gleichgewicht der Kräfte
der Satzfeder 106 und der Federn 109 sowie 165 bestimmt.
Wenn genauer gesagt der Ansaugdruck Ps hoch ist, bewegen sich der
Druckreaktionsstab 162 und der Stiftkörper 104 nach unten,
was die Öffnungsgröße des einlassseitigen
Steuerventilabschnitts verringert, während sich die Öffnungsgröße des ablaufseitigen
Steuerventilabschnitts vergrößert. In
diesem Fall wird der Gasausstoß aus
der Kurbelkammer 5 stärker
als die Gaszufuhr zu der Kurbelkammer 5, so dass der Kurbeldruck
Pc abfällt,
was somit den Neigungswinkel der Taumelscheibe vergrößert. Wenn
der Ansaugdruck Ps niedrig ist, bewegen sich andererseits der Druckreaktionsstab 162 und
der Stiftkörper 104 nach
oben, was die Öffnungsgröße des einlassseitigen
Steuerventilabschnitts vergrößert, während sich
die Öffnungsgröße des ablaufseitigen
Steuerventilabschnitts verringert. In diesem Fall wird die Gaszufuhr
zu der Kurbelkammer 5 stärker als der Gasausstoß aus der
Kurbelkammer 5, so dass der Kurbeldruck Pc ansteigt, was
somit den Neigungswinkel der Taumelscheibe verringert.
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Gemäß diesem
Steuerventil 160 wirkt die Kraft des Ausstoßdrucks
Pd gegen die Satzfeder 160 des Druckreaktionsmechanismus über den
einlassseitigen Ventilkörper 164 und
den Druckreaktionsstab 162 und hebt die Kraft der Satzfeder 106 auf. Das
bildet eine sogenannte Hochdruckkompensation zum Verringern des
eingestellten Drucks Pset des Steuerventils 160 gemäß dem Niveau
des Ausstoßdrucks
Pd.
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Wenn
der Startschalter 58 für
das Klimatisierungssystem eingeschaltet ist, schließt der Steuercomputer 55 das
gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 171 und öffnet das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 172.
Dann führt
der Steuercomputer 55 eine Gaszufuhr zu der Kurbelkammer 5 über den
Gaszufuhrdurchgang 38 durch, bei der der einlassseitige
Steuerventilabschnitt des Steuerventils 160 angeordnet
wird, und führt
einen Gasausstoß aus
der Kurbekammer 5 über
den Überströmdurchgang 40 aus,
bei dem der ablaufseitige Steuerventilabschnitt des Steuerventils 160 angeordnet
wird. Der Steuercomputer 55 gestattet nämlich dem verknüpften internen
Steuerventil 160, sowohl die Steuerung der Gaszufuhr zu
der Kurbelkammer 5 als auch die Steuerung des Gasausstoßes aus
der Kurbelkammer 5 auszuführen. Dann stellt die interne Steuerung
durch das Steuerventil 160 den Kurbeldruck Pc ein, um dadurch
automatisch den Winkel der Taumelscheibe und folglich die Ausstoßverdrängung des
Verdichters zu steuern.
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, öffnet der
Steuercomputer 55 das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 171 und
schließt
das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 172.
Das bildet die Situation des erzwungenen Anstiegs des Kurbeldrucks
(Pc) zum Treiben der Gaszufuhr zu der Kurbelkammer 5 aus
der Ausstoßkammer 32 und
ungeachtet der Öffnungsgröße des einlassseitigen Steuerventilabschnitts
des Steuerventils 160, während sich der Gasausstoß aus der
Kurbelkammer 5 über
den Überströmdurchgang 40 vollständig verschließt. Folglich
wird der Winkel der Taumelscheibe auf den minimalen Neigungswinkel
(in der Nähe
von 0°)
eingestellt und geht der Verdichter zu dem Betrieb mit der minimalen
Verdrängung über, dass
somit die Last eines Verbrennungsmotors 14 minimiert. Wenn der
Startschalter 58 erneut eingeschaltet wird, wird das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 58 geschlossen
und das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 172 öffnet, was
verursacht, dass der Verdichter zu einem normalen Betriebszustand
zurückkehrt.
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Das
siebte Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Der
Gaszufuhrdurchgang 39 ist zusätzlich zu dem Gaszufuhrdurchgang 38 vorgesehen,
der den einlassseitigen Steuerventilabschnitt des Steuerventils 160 hat,
dass darin gelegen ist, das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 171 und
das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 172 sind
jeweils in dem Gaszufuhrdurchgang 39 und dem Überströmdurchgang 40 vorgesehen.
Da das Umschalten zwischen den Öffnungs-
und Schließzuständen der
zwei Öffnungs-/Schließventile 171 und 172 auf
die vorstehend beschriebene Art und Weise gesteuert wird, ist es
möglich,
den Betriebszustand des Verdichters zwischen dem normalen Betriebszustand,
der durch die typische verknüpfte
einlassseitige Steuerung und ablaufseitige Steuerung erzielt wird,
und dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung umzuschalten, der durch
die erzwungene Vergrößerung des
Kurbeldrucks Pc erzielt wird. Diese Kurbeldrucksteuervorrichtung
ist daher gut geeignet zur Verwendung bei dem Taumelscheibenverdichter
mit variabler Verdrängung
in 1, der den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf
die Nähe
von 0° einstellen kann.
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Da
das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 172 in
dem Überströmdurchgang 40 geschlossen
wird, wenn der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, kann
Schmieröl
nicht aus der Kurbelkammer 5 mit dem Kühlmittelgas während des
Betriebs mit minimaler Verdrängung
strömen,
was die Schmierung interner Teile verbessert.
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Achtes Ausführungsbeispiel
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Die
Kurbeldrucksteuervorrichtung gemäß dem achten
Ausführungsbeispiel,
das in 17 gezeigt ist, hat den Gaszufuhrdurchgang 38 zum
Verbinden der Ausflusskammer 32 und der Kurbelkammer 5 in
dem Verdichter (siehe 1) miteinander, den Gaszufuhr-
und Überströmdurchgang 153,
der das Dreiwegeventil 152 als Öffnungs-/Schießventileinrichtung
hat, die darin gelegen ist, und das Verdrängungssteuerventil 160.
Das Verdrängungssteuerventil 160 in 17 ist das gleiche wie das interne Steuerventil 160 der
Bauart der verknüpften
einlassseitigen Steuerung und ablaufseitigen Steuerung, die in der
vorstehend angegebenen Beschreibung des siebten Ausführungsbeispiels
beschrieben wurde (16). Das achte Ausführungsbeispiel
ist dem siebten Ausführungsbeispiel
(16) ähnlich,
außer dass
die zwei Öffnungs-/Schließventile 171 und 172 durch
das Dreiwegeventil 152 ersetzt wurde.
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Der
einlassseitige Steuerventilabschnitt des Steuerventils 160 ist
in dem Gaszufuhrdurchgang 38 vorgesehen. Das Dreiwegeventil 152 und
der ablaufseitige Steuerventilabschnitt des Steuerventils 160 wird
in Reihe in dem Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 153 vorgesehen.
Wenn der Druck der Ansaugkammer 38 (Ansaugdruck Pn) an
der Druckreaktionskammer 102 des Steuerventils 160 wirkt,
werden die Öffnungsgrößen der
einlassseitigen und ablaufseitigen Steuerventilabschnitte automatisch
gemäß einer
Veränderung
des Ansaugdrucks Ps eingestellt.
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Das
Dreiwegeventil 152, das an einem Abzweigungspunkt in dem
Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 153 gelegen
ist, ist ein Elektromagnetumschaltventil zum wahlweisen Verbinden
der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31 oder
der Ausstoßkammer 32.
die Verbindung des Dreiwegeventils 146 wird durch den Steuercomputer 55 durch
den Antriebsschaltkreis 59 umgeschaltet.
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Wenn
der Startschalter 58 für
das Klimatisierungssystem eingeschaltet ist, stellt der Steuercomputer 55 das
elektromagnetische Umschaltventil 152 auf eine erste Schaltposition
zum Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31 ein.
Dieser Zustand ist der gleiche wie der Zustand in 16, bei dem das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 171 geschlossen
ist und das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 172 geöffnet ist.
Das heißt,
dass der Steuercomputer 55 gestattet, dass das verknüpfte interne
Steuerventil 160 sowohl die Steuerung der Gaszufuhr zu
der Kurbelkammer 5 als auch die Steuerung des Gasausstoßes aus
der Kurbelkammer 5 durchführt. Die interne Steuerung
durch das Steuerventil 160 stellt den Kurbeldruck Pc ein,
um dadurch automatisch den Winkel der Taumelscheibe und folglich
die Ausstoßverdrängung des
Verdichters zu steuern.
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, stellt der Steuercomputer 55 das
elektromagnetische Umschaltventil 152 auf eine zweite Schaltposition
zum Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ausstoßkammer 32 ein.
Dieser Zustand ist der gleiche wie der Zustand in 16, bei dem das gaszufuhrseitige Öffnungs-/Schließventil 171 geöffnet ist
und das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 172 geschlossen
ist. Das erzielt die Situation des erzwungenen Anstiegs des Kurbeldrucks
(Pc) zum Vorantreiben der Gaszufuhr zu der Kurbelkammer 5 von der
Ausstoßkammer 32 ungeachtet
der Öffnungsgröße des einlassseitigen
Steuerventilabschnitts des Steuerventils 160, während sich
der Gasausstoß aus der
Kurbelkammer 5 über
den Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 153 vollständig verschließt. Folglich wird
der Winkel der Taumelscheibe auf den minimalen Neigungswinkel (in
der Nähe
von 0°)
eingestellt und geht der Verdichter zu dem Betrieb mit minimaler Verdrängung über, was
somit die Last an dem Verbrennungsmotor 40 minimiert.
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Das
achte Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Das
elektromagnetische Umschaltventil 152 ist an einem Abzweigungspunkt
in dem Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 153 gelegen,
der die Kurbelkammer 5, die Ansaugkammer 31 die
Ausstoßkammer 32 verbindet,
und das Umschalten dieses elektromagnetischen Umschaltventils 152 wird
gesteuert, wodurch der Betriebszustand des Verdichters zwischen
dem normalen Betriebszustand, der durch die typische einlassseitige
und ablaufseitige verknüpfte
Steuerung erzielt wird, und dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung umgeschaltet werden
kann, der durch den erzwungenen Anstieg des Kurbeldrucks Pc erzielt
wird. Diese Kurbeldrucksteuervorrichtung ist daher gut geeignet
zur Verwendung bei dem Taumelscheibenverdichter mit variabler Verdrängung in
der 1, der den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf
die Umgebung von 0° einstellen
kann. Da eine Verbindung zwischen der Kurbelkammer 5 und
der Ansaugkammer 31 über
den Gaszufuhr- und Überströmdurchgang 153 verschlossen
wird, wenn der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, kann
Schmieröl
nicht aus der Kurbelkammer 5 mit dem Kühlmittelgas während des
Betriebs mit minimaler Verdrängung
ausströmen,
was die Steuerung interner Teile verbessert.
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Neuntes und
zehntes Ausführungsbeispiel
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Das
neunte und das zehnte Ausführungsbeispiel
sind derart ausgelegt, dass ein spezielles internes Steuerventil
in dem Überströmdurchgang
gelegen ist, der die Kurbelkammer und die Ansaugkammer verbindet,
und mit einer Funktion zum wahlweisen Abdichten des Überströmdurchgangs
versehen ist. Das Abdichten des Überströmdurchgangs
mit dem internen Steuerventil gestattet, dass der Verdichter mit
variabler Verdrängung
zuverlässig
und rasch zu dem Betrieb mit minimaler Verdrängung von dem normalen Betrieb übergeht.
Das neunte bis zehnte Ausführungsbeispiel
werden nachstehend individuell diskutiert.
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Neuntes Ausführungsbeispiel
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Die
Kurbeldrucksteuervorrichtung des neunten Ausführungsbeispiels, das in 18 gezeigt ist, hat den Gaszufuhrdurchgang 38 zum
Verbinden der Ausflusskammer 32 mit der Kurbelkammer 5 und
den Überströmdurchgang 40 zum
Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31.
In dem Gaszufuhrdurchgang 38 ist der feststehende Begrenzer 121 gelegen,
der der gleiche wie derjenige ist, wie in 11 gezeigt
ist. Die Zufuhr des Hochdruckkühlmittelgases
zu der Kurbelkammer 5 von der Ausstoßkammer 32 wird über diesen
feststehenden Begrenzer 121 erzielt. Ein Verdrängungssteuerventil 108, das
nachstehend zu diskutieren ist, ist in dem Überströmdurchgang 40 vorgesehen.
Das Verdrängungssteuersystem
gemäß dem neunten
Ausführungsbeispiel
ist dem Verdrängungssteuersystem
des zweiten Ausführungsbeispiels
(11) ähnlich,
außer
dass das elektromagnetische Öffnungs-/Schließventil 120 entfernt
wurde und das Steuerventil 100 durch das Steuerventil 180 ersetzt
wurde.
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Das
Steuerventil 180, das in 18 gezeigt ist,
ist grundsätzlich
ein ablaufseitiges Steuerventil der internen Steuerbauart und ist
dem internen Steuerventil 180 in 11 ähnlich,
außer
dass ein Elektromagnet an dem Boden des Steuerventils 100 angebracht
wurde. Die Druckreaktionskammer 102 und die Ventilkammer
(ablaufseitige Ventilkammer) 108 sind in dem Ventilgehäuse 101 des
Steuerventils 180 wie bei dem internen Steuerventil 100 in 11 definiert. Diese Kammern 102 und 108 bilden
zusammen mit den Anschlüssen 110 und 111,
die in dem Ventilgehäuse 101 ausgebildet
sind, einen Teil des Überströmdurchgangs 40.
Der Balg 103, der Stiftkörper 104, der Anschlag 105,
die Satzfeder 106, der Ventilkörper 107 und die Feder 109 sind
in dem Ventilgehäuse 101 vorgesehen
und bilden einen Druckreaktionsmechanismus, der den eingestellten
Druck Pset des Steuerventils 180 bestimmt und den Ventilkörper 107 gemäß einer Änderung
des Ansaugdrucks Ps betätigt.
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Das
Steuerventil 180 hat des Weiteren einen Elektromagnet 181,
der an dem Boden des Ventilgehäuses 101 angebracht
ist. Der Elektromagnet 181 hat ein Gehäuse 182, das mit dem
Boden des Ventilgehäuses 101 verbunden
ist, und einen Tauchkolben 183, der in dem Gehäuse 182 enthalten
ist, so dass er in die axiale Richtung bewegt. Zumindest der Boden, 182a,
des Gehäuses 182 ist
aus Eisen ausgebildet und dieser Boden 182a dient als ein
feststehender Eisenkern. Der Tauchkolben 183 dient als
bewegbarer Eisenkern. Das obere Ende des Tauchkolbens 183 erstreckt
sich innerhalb der Druckreaktionskammer 102, so dass es
mit dem Anschlag 105 integriert ist, wobei das feststehende
Ende 103a des Balgs 103 an diesem oberen Ende
gesichert ist. Daher ist der Tauchkolben 183 gemeinsam
mit dem Balg 103 und dem Anschlag 105 bewegbar.
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Der
Elektromagnet 183 hat ferner eine Nachlauffeder 184 und
eine Spule 185 in dem Gehäuse 182. Die Nachlauffeder 184 spannt
den Tauchkolben 183 nach oben (in Richtung der Druckreaktionskammer 102)
vor. Die Spule 185 umgibt den Tauchkolben 183 und
eine Erregung der Spule 185 wird durch den Steuercomputer 155 durch
den Antriebsschaltkreis 59 gesteuert. Wenn ein Strom zu
der Spule 185 zugeführt
wird, wird eine elektromagnetische Anziehung erzeugt, die verursacht,
dass der Tauchkolben 183 sich nach unten gegen die Kraft
der Nachlauffeder 184 zu der untersten Position bewegt,
an der das untere Ende des Tauchkolbens 183 den Gehäuseboden 182a berührt. Wenn
die Stromzufuhr zu der Spule 185 angehalten wird, verschwindet
andererseits die elektromagnetische Anziehung und bewegt sich der
Tauchkolben 183 mit der Kraft der Nachlauffeder 184 nach
oben. Bei dieser nach oben weisenden Bewegung des Tauchkolbens 183 stößt der Anschlag 105 an
das untere Ende des Stiftkörpers 104 an,
worauf sich der Stiftkörper 104 und
der Ventilkörper 107 zusammen
nach oben mit dem Tauchkolben 183 bewegen. Wenn der Ventilkörper 107 die
obere Wand der Ventilkammer 108 berührt und der Tauchkolben 183 die
oberste Position erreicht, wird eine weitergehende Bewegung des
Stiftkörpers 104,
des Ventilkörpers 107 und
des Tauchkolbens 183 begrenzt und wird der Anschluss 110 geschlossen.
Wie aus dem vorstehend angegebenen erkennbar ist, dient das Verdrängungssteuerventil 180 als Öffnungs-/Schließventileinrichtung,
deren Position durch ein externe Steuereinrichtung eingestellt werden
kann.
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Wenn
der Startschalter 58 für
das Klimatisierungssystem eingeschaltet ist, setzt der Steuercomputer 55 die
Zufuhr des Stroms der Spule 185 des Elektromagneten 181 fort.
Zu diesem Zeitpunkt verursacht die elektromagnetische Anziehung,
die an der Spule 185 erzeugt wird, dass sich der Tauchkolben 183 nach
unten zu der untersten Position gegen die Kraft der Nachlauffeder 184 bewegt.
In dieser Situation dient das Steuerventil 180 wie das
Steuerventil 100 in 11 als
ein ablaufseitiges internes Steuerventil. Die Öffnungsgröße des Steuerventils 180 wird
nämlich
hauptsächlich
durch den Ansaugdruck Ps und das Gleichgewicht der Kräfte des
Balgs 103, der Satzfeder 106 und der Feder 109 bestimmt.
Dann führt
der Steuercomputer 55 eine interne Steuerung durch genaues
Einstellen des Kurbeldrucks Pc mittels des ablaufseitigen Steuerventils 180 durch,
um dadurch automatisch den Winkel der Taumelscheibe und folglich
die Ausstoßverdrängung des
Verdichters zu steuern (normaler Betrieb durch die ablaufseitige interne
Steuerung).
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet ist, hält der Steuercomputer 55 die
Zufuhr des Stroms zu der Spule 185 des Elektromagnet 183 an.
Folglich verschwindet die elektromagnetische Anziehung an der Spule 185 und
bewegen sich der Tauchkolben 183, der Anschlag 105,
der Stiftkörper 104 und
der Ventilkörper 107 auf
Grund der Kraft der Nachlauffeder 184 nach oben. Wenn der
Ventilkörper 107 die obere
Wand der Ventilkammer 108 berührt, wird der Anschluss 110 geschlossen.
Das Steuerventil 180 schließt sich nämlich (Ventilöffnungsgröße von 0). Das
verschließt
den Gasausstoß zu
der Ansaugkammer 31 von der Kurbelkammer 5 über den Überströmdurchgang 14.
Als Folge steigt der Kurbeldruck Pc an, um den Winkel der Taumelscheibe
auf den minimalen Neigungswinkel (in der Nähe von 0°) einzustellen, so dass der
Verdichter zu dem Betrieb mit der minimalen Verdrängung übergeht,
um somit die Last von dem Verbrennungsmotor 14 zu minimieren. Wenn
der Startschalter 58 erneut eingeschaltet wird, startet
die Stromzufuhr zu der Spule 185 des Elektromagneten 185 erneut,
was verursacht, dass der Verdichter zu dem normalen Betrieb zurückkehrt.
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In
dem geschlossenen Zustand des Steuerventils 180 (wenn der
Ventilkörper 107 die
obere Wand der Ventilkammer 108 berührt und den Anschluss 110 schließt) wird
die Kraft der Nachlauffeder 184 auf den Ventilkörper 107 durch
den Tauchkolben 183, den Anschlag 105 und den
Stiftkörper 104 übertragen.
Anders gesagt wird die Kraft in die Ventilschließrichtung (nach oben), die
im Wesentlichen die Federkraft der Nachlauffeder 184 ist,
an dem Ventilkörper 107.
Während
der Kurbeldruck Pc an der Oberseite des Ventilkörpers 107 wirkt, der
zu der geschlossenen Position des Anschlusses 110 bewegt wird,
wirkt der Ansaugdruck Ps an dem Boden des Ventilkörpers 107.
Da die Ungleichung Ps kleiner Pc gewöhnlich bei Taumelscheibenverdichtungen
mit variabler Verdrängung
gilt, wirkt die Kraft in die Ventilöffnungsrichtung (nach unten)
auf der Grundlage des Differentialdrucks (Pc – Ps) zwischen dem Kurbeldruck
und dem Ansaugdruck an dem Ventilkörper 107. Wenn die
Federkraft der Nachlauffeder 184 ständig schwächer als die Kraft auf der
Grundlage des Differentialdrucks (Pc – Ps) ist, kann das Steuerventil 180 nicht
geschlossen werden. Im Prinzip wird daher die Federkraft der Nachlauffeder 184 größer als
der Differentialdruck (Pc – Ps)
eingestellt.
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Wenn
der Startschalter 85 ausgeschaltet wird und der Überströmdurchgang 40 durch
das Steuerventil 180 als Reaktion auf die AUS-Wirkung geschlossen
wird, verbleibt der Ausstoßdruck
aus der Kurbelkammer 5 kaum. Wenn der Startschalter 85 mit
einem beträchtlich
hohen Ausstoßdruck
Pd ausgeschaltet wird, würde
daher der Kurbeldruck Pc rasch auf das Niveau ansteigen, das äquivalent
zu dem hohen Ausstoßdruck
Pd ist. Das kann die Wellendichtungseinheit des Verdichters beschädigen, was
die Luftdichtigkeit der Kurbelkammer 5 beeinträchtigt.
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Gemäß dem Steuerventil 180 des
neunten Ausführungsbeispiels
kann jedoch die Federkraft der Nachlauffeder 184 geringfügig niedriger
als der Differentialdruck (Pc – Ps)
derart eingestellt werden, dass dann, wenn der Differentialdruck
Pc – Ps),
der an dem Ventilkörper 107 wirkt,
eine vorbestimmte maximale Zulässigkeit übersteigt,
die Kraft in die Ventilöffnungsrichtung
durch den Differentialdruck (Pc – Ps) stärker als die Kraft in die Ventilschließrichtung
um die Ventilkraft der Nachlauffeder 184 wird. Die maximale
Zulässigkeit
des Differentialdrucks (Pc – Ps) kann
genau unter Berücksichtigung
der Widerstandsdruckgrenze der Wellendichtungseinheit des Verdichters
und dem maximalen Wert des Differentialdrucks (Pc – Ps) bestimmt
werden, der für die
Steuerung der variablen Verdrängung
des Verdichters benötigt
wird. Somit kann die geringfügig
niedrige Einstellung der Federkraft der Nachlauffeder 184 gestatten,
dass das Steuerventil 180 in dem geschlossenen Zustand
als eine Art Ablassventil wirkt. In diesem Fall wird daher verhindert,
dass der Kurbeldruck Pc, der möglicherweise
allmählich
als Reaktion auf das Schließen
des Überströmdurchgangs 14 ansteigt, übermäßig über die
Widerstandsdruckgrenze der Wellendichtungseinheit ansteigt.
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Das
neunte Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Der
feststehende Begrenzer 121 ist in dem Gaszufuhrdurchgang 38 vorgesehen,
um ständig eine
vorbestimmte Menge Kühlmittelgas
zu der Kurbelkammer 5 von der Ausstoßkammer 32 zuführen zu
können,
und das ablaufseitige Steuerventil 180, das in dem Überströmdurchgang 40 vorgesehen
ist, ist derart ausgelegt, dass das Steuerventil 180 unter einer
externen Stromzufuhrsteuerung geschlossen werden kann. Durch Steuern
der Stromzufuhr zu der Spule 185 des Elektromagnet 181 auf
die vorstehend beschrieben Art und Weise ist es daher möglich, dem Betriebszustand
des Verdichters zwischen dem normalen Betriebszustand, der durch
die typische ablaufseitige interne Steuerung erzielt wird, und dem Betriebszustand
mit minimaler Verdrängung
umzuschalten, der durch den gezwungenen Anstieg des Kurbeldrucks
Pc erzielt wird. Diese Kurbeldrucksteuervorrichtung ist somit gut
geeignet zur Verwendung bei dem Taumelscheibenverdichter mit variabler
Verdrängung
in 1, der den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf
die Umgebung von 0° einstellen kann.
-
Die
Federkraft der Nachlauffeder 184 kann derart eingestellt
werden, dass dann, wenn der Differentialdruck (Pc – Ps), der
an dem Ventilkörper 107 wirkt, über die
vorbestimmte maximale Zulässigkeit ansteigt,
die Kraft in die Ventilöffnungsrichtung
durch den Differentialdruck (Pc – Ps) stärker als die Kraft in die Ventilrichtung
durch die Federkraft der Nachlauffeder 184 wird. Eine derartige
Einstellung kann gestatten, dass das Steuerventil 180 in
dem geschlossenen Zustand als Ablassventil wird, um zu verhindern,
dass der Kurbeldruck Pc übermäßig ansteigt. Daher
ist es auch nach dem der Verdichter zu dem Betrieb mit minimaler
Verdrängung
durch Schließen des Überströmdurchgangs 40 umgeschaltet
wird, möglich,
zu verhindern, dass der Kurbeldruck Pc auf ein Niveau ansteigt,
das den Verdichter beschädigen würde.
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Da
das Steuerventil 180, das in dem Überströmdurchgang 140 gelegen
ist, geschlossen wird, wenn der Startschalter 58 ausgeschaltet
wird, kann das Schmieröl
nicht aus der Kurbelkammer 5 mit dem Kühlmittelgas während des
Betriebs mit minimaler Verdrängung
strömen,
was die Schmierung interner Teile verbessert.
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Zehntes Ausführungsbeispiel
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Die
Kurbeldrucksteuervorrichtung des zehntes Ausführungsbeispiels, das in 19 gezeigt ist, hat den Gaszufuhrdurchgang 38 zum
Verbinden der Ausstoßkammer 32 mit
der Kurbelkammer 5 und den Überströmdurchgang 40 zum
Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31.
Ferner ist ein Verdrängungssteuerventil 190 der
Bauart mit verknüpfter
einlassseitiger Steuerung und ablaufseitiger Steuerung, das nachstehend
zu diskutieren ist, zwischen dem Gaszufuhrdurchgang 38 und dem Überströmdurchgang 40 gelegen.
Die Kurbeldrucksteuervorrichtung gemäß dem zehnten Ausführungsbeispiel
ist der Kurbeldrucksteuervorrichtung des neunten Ausführungsbeispiels
(18) ähnlich,
außer dass
der feststehende Begrenzer 121 durch den einlassseitigen
Steuerventilabschnitt des verknüpften Steuerventils 190 ersetzt
wurde.
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Das
Steuerventil 190, das in 19 gezeigt ist,
ist grundsätzlich
ein internes Steuerventil einer Bauart mit. verknüpfter einlassseitger
Steuerung und ablaufseitiger Steuerung und ist dem internen Steuerventil 160 in 16 ähnlich,
außer
dass ein Elektrogerät
an dem Boden des Steuerventils 160 angebracht wurde.
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Wie
das interne Steuerventil 116 in 16 hat
das Steuerventil 190 die Druckreaktionskammer 102 und
eine ablaufseitige Ventilkammer 108, die in dem unteren
Bereich des Ventilgehäuses 101 differenziert
ist, und die einlassseitige Ventilkammer 161, die in dem
oberen Bereich des Ventilgehäuses 101 definiert
ist. Diese Kammern 102 und 108 bilden zusammen
mit den Anschlüssen 110 und 111,
die in dem Ventilgehäuse 101 ausgebildet
sind, einen Teil des Überströmdurchgangs 40.
Die einlassseitige Ventilkörper 161 bildet
zusammen mit den Anschlüssen 166 und 167,
die in dem Ventilgehäuse 101 ausgebildet
sind, einen Teil des Gaszufuhrdurchgangs 38. Der Druckreaktionsstab 162 ist
in dem mittleren Bereich des Ventilgehäuses 101 angeordnet,
so dass er sich in die axiale Richtung des Steuerventils verschiebt.
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Der
Balg 103, der Stiftkörper 104,
der Anschlag 105, die Satzfeder 106, die Feder 109 und
das untere Ende 162a (das als ablaufseitiger Ventilkörper dient)
des Druckreaktionsstabs 162 sind in der Druckreaktionskammer 102 und
der ablaufseitigen Ventilkammer 108 vorgesehen und bilden
einen ablaufseitigen Steuerventilabschnitt des Steuerventils 190.
Die Öffnungsgröße des ablaufseitigen
Steuerventilabschnitts (insbesondere die Öffnungsgröße des Überströmdurchgangs 40) wird
gemäß der Lage des
ablaufseitigen Ventilkörpers 162a eingestellt. Das
obere Ende 162b des Druckreaktionsstabs 162, der
Ventilsitz 163, der einlassseitige Ventilkörper 164 und
die Feder 165 sind in der einlassseitigen Ventilkammer 161 vorgesehen
und bilden den einlassseitigen Steuerventilabschnitt des Steuerventils 190.
Die Öffnungsgröße dieses
einlassseitigen Steuerventilabschnitts (insbesondere die Öffnungsgröße des Gaszufuhrdurchgangs 38)
wird gemäß der Lage
des einlassseitigen Ventilkörpers 164 eingestellt.
Der Balg 103, der Stiftkörper 104, der Anschlag 105,
die Satzfeder 106, die Feder 109, der Druckreaktionsstab 162 und
die Feder 165 bilden einen Druckreaktionsmechanismus, der
den eingestellten Druck Pset des Steuerventils 190 bestimmt
und den Druckreaktionsstab 162 (der als ablaufseitiger
Ventilkörper dient)
und den einlassseitigen Ventilkörper 164 gemäß einer Änderung
des Ansaugdrucks Ps betätigt. Wie
aus dem vorstehend angegebenen erkennbar ist, sind der ablaufseitige
Steuerventilabschnitt und der einlassseitige Steuerventilabschnitt
des Steuerventils 190 miteinander durch den gemeinsamen Druckreaktionsmechanismus
verknüpft.
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Das
Steuerventil 190 hat des Weiteren einen Elektromagnet 121,
der an dem Boden des Ventilgehäuses 101 angebracht
ist. Der Elektromagnet 191 hat ein Gehäuse 192, das mit dem
Boden des Ventilgehäuses 101 verbunden
ist, und ein Tauchkolben 193, der in dem Gehäuse 192 gehalten
ist, so dass er sich in die axiale Richtung bewegt. Zumindest der Boden, 192a,
des Gehäuses 192 ist
aus Eisen ausgebildet und dieser Boden 192a dient als ein
feststehender Eisenkern. Der Tauchkolben 193 dient als
ein bewegbarer Eisenkern. Das obere Ende des Tauchkolbens 193 erstreckt
sich innerhalb der Druckreaktionskammer 103, so dass es
mit dem Anschlag 105 integriert ist, wobei das feststehende
Ende 103a des Balgs 103 an diesem oberen Ende
gesichert ist. Daher ist der Tauchkolben 193 zusammen mit
dem Balg 103 und dem Anschlag 105 bewegbar.
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Der
Elektromagnet 191 hat ferner eine Nachlauffeder 194 und
eine Spule 195 in dem Gehäuse 193. Die Nachlauffeder 194 spannt
den Tauchkolben 193 nach oben vor (in Richtung auf die
Druckreaktionskammer 102). Die Spule 195 ist ebenso
vorgesehen, dass sie den Tauchkolben 193 umgibt, der als bewegbarer
Eisenkern dient und dessen Erregung wird durch den Steuercomputer 55 durch
den Antriebsschaltkreis 155 gesteuert.
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Wenn
ein Strom zu der Spule 195 zugeführt wird, wird eine elektromagnetische
Anziehung erzeugt, das verursacht, dass sich der Tauchkolben 193 gegen
die Kraft der Nachlauffeder 194 auf die unterste Position
nach unten bewegt, an der das unterste Ende des Tauchkolbens 193 den
Boden 192a des Gehäuses
berührt.
Wenn die Stromzufuhr zu der Spule 195 angehalten wird,
verschwindet andererseits die elektromagnetische Anziehungskraft
und bewegt sich der Tauchkolben 193 mit der Kraft der Nachlauffeder 194 nach
oben.
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Bei
der nach oben weisenden Bewegung des Tauchkolbens 193 berührt der
Anschlag 105 das untere Ende des Stiftkörpers 104, worauf
der Stiftkörper 104 und
der Druckreaktionsstab 192 sich zusammen nach oben mit
dem Tauchkolben 193 bewegen. Wenn der ablaufseitige Ventilkörper 162a die
obere Wand der ablaufseitigen Ventilkammer 108 berührt und
der Tauchkolben 193 zu der obersten Position gelangt, wird
eine weitergehende Bewegung des Stiftkörpers 104, des Druckreaktionsstabs 162 und des
Tauchkolbens 163 begrenzt. Zu diesem Zeitpunkt wird der
Anschluss 110 des ablaufseitigen Ventilabschnitts im wesentlichen
geschlossen und wird der Ventilkörper 164 des
einlassseitigen Steuerventilabschnitts durch das obere Ende 162b des
Druckreaktionsstabs 162 nach oben geschoben. Das vergrößert erzwungen
die Öffnungsgröße des einlassseitigen
Ventilabschnitts. Wie aus dem vorstehend angegebenen erkennbar ist,
dient das Verdrängungssteuerventil 190 als Öffnungs-/Schließventileinrichtung, deren Öffnungsgrößer durch
eine externe Steuereinrichtung eingestellt werden kann.
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Wenn
der Startschalter 58 für
das Klimatisierungssystem eingeschaltet ist, erhält der Steuercomputer 55 die
Zufuhr des Stroms zu der Spule 195 des Elektromagnet 191 bei.
Zu diesem Zeitpunkt verursacht die elektromagnetische Anziehung,
die an der Spule 195 erzeugt wird, dass der Tauchkolben 193 sich
nach unten zu der untersten Position gegen die Kraft der Nachlauffeder 194 bewegt.
In dieser Situation dient das Steuerventil 190 wie das
Steuerventil 160 in 16 als
ein verknüpftes
einlassseitiges und ablaufseitiges internes Steuerventil. Die Ventilöffnungsgrößen des
ablaufseitigen Steuerventilabschnitts und des einlassseitigen Steuerventilabschnitts
des Steuerventils 190 werden nämlich hauptsächlich durch
den Ansaugdruck Ps, den Ausstoßdruck
Pd und das Gleichgewicht der Kräfte
der Satzfeder 106 und der Federn 109 und 165 bestimmt. Dann
wird der Kurbeldruck Pc genau durch die interne Steuerung des verknüpften Steuerventils
eingestellt, um dadurch automatisch den Winkel der Taumelscheibe
und folglich die Ausstoßverdrängung des Verdichters
zu steuern (der normale Betrieb mit der einlassseitigen und ablaufseitigen
internen Steuerung).
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, hält der Steuercomputer 55 die
Zufuhr des Stroms zu der Spule 195 des Elektromagnet 191 an. Folglich
verschwindet die elektromagnetische Anziehung an der Spule 195 und
bewegen sich die Tauchkolben 193, der Anschlag 105,
der Stiftkörper 104 und
der Druckreaktionsstab 162 auf Grund der Kraft der Nachlauffeder 194 nach
oben. Das andere Ende 162a des Druckreaktionsstabs 162 berührt die
obere Wand der ablaufseitigen Ventilkammer 108, wobei die
nach oben weisende Bewegung anhält.
Wenn der Tauchkolben 193 zu der obersten Position verschoben
wird, geht der ablaufseitige Steuerventilabschnitt des Steuerventils 190 zu
einem geschlossenen Zustand über
(Ventilöffnungsgröße von 0).
Das verschließt
den Gasausstoß zu
der Ansaugkammer 31 von der Kurbelkammer 5 über den Überströmdurchgang 40 und
führt eine
große
Menge Kühlmittelgas zu
der Kurbelkammer 5 aus der Ausstoßkammer 32 über den
Gaszufuhrdurchgang 38 mit dem einlassseitigen Steuerventilabschnitt
zu, dessen Öffnungsgröße erzwungen
vergrößert wurde.
Als Folge steigt der Kurbeldruck Pc an, um den Winkel der Taumelscheibe
auf den minimalen Neigungswinkel (in der Nähe von 0°) einzustellen, so dass der
Verdichter zu dem Betrieb mit minimaler Verdrängung über geht, das somit die Last
an dem Verbrennungsmotor minimiert. Wenn der Startschalter 58 erneut
eingeschaltet wird, startet die Stromzufuhr zu der Spule 195 den Elektromagneten 191 erneut,
was verursacht, dass der Verdichter zu einem normalen Betriebszustand zurückkehrt.
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Gemäß dem zehnten
Ausführungsbeispiel kann
wie bei dem neunten Ausführungsbeispiel
die Federkraft der Nachlauffeder 194 geringfügig nicht geringer
als der Differentialdruck (Pc – Ps)
derart eingestellt werden, dass dann, wenn der Differentialdruck
Pc – Ps,
der an dem Druckreaktionsstab 162 wirkt, wenn der ablaufseitige
Ventilkörper
die vorbestimmte maximale Zulässigkeit übersteigt,
die Kraft in die Ventilöffnungsrichtung
durch den Differentialdruck (Pc – Ps) stärker als die Kraft in die Ventilschließrichtung
durch die Federkraft der Nachlauffeder 194 wird. Die maximale
Zulässigkeit
des Differentialdrucks (Pc – Ps)
kann genau unter Berücksichtigung
der Widerstandsdruckgrenze der Wellendichtungseinheit des Verdichters
und dem maximalen Wert des Differentialdrucks (Pc – Ps) bestimmt
werden, der für
die variable Verdrängungssteuerung
des Verdichters benötigt
wird. Somit kann das geringfügig niedrigere
Einstellen der Federkraft der Nachlauffeder 194 gestatten,
dass der nachlaufseitige Steuerventilabschnitt des Steuerventils 190 in
dem geschlossenen Zustand als eine Art Ablassventil dient. In diesem
Fall wird daher verhindert, dass der Kurbeldruck Pc, der möglicherweise
allmählich
als Reaktion auf das Schließen
des Überströmdurchgangs 40 ansteigt, übermäßig über die
Widerstandsdruckgrenze der Wellendichtungseinheit ansteigt.
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Das
zehnte Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Das
Steuerventil 190 der Bauart mit verknüpfter einlassseitiger Steuerung
und ablaufseitiger Steuerung ist zwischen dem Gaszufuhrdurchgang 38 und
dem Überströmdurchgang 40 gelegen
und dieses Steuerventil 140 ist derart ausgelegt, dass
der ablaufseitige Steuerventilabschnitt erzwungen geschlossen werden
kann und der einlassseitige Steuerventilabschnitt erzwungen und
geöffnet
werden kann, nämlich
beides unter einer externen Stromzufuhrsteuerung. Durch Steuern
der Stromzufuhr zu der Spule 195 des Elektromagneten 191 auf
die vorstehend beschriebene Art und Weise ist es daher möglich, den
Betriebszustand des Verdichters zwischen dem normalen Betriebszustand,
der durch die typische einlassseitige und ablaufseitige interne Steuerung
erzielt wird, und dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung umzuschalten,
der durch den erzwungenen Einstieg des Kurbeldrucks Pc erzielt wird.
Diese Kurbeldrucksteuervorrichtung ist somit geeignet zur Verwendung
bei einem Taumelscheibenverdichter mit variabler Verdrängung in 1, der
den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf die Umgebung von 0° einstellen
kann.
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Die
Federkraft der Nachlauffeder 194 kann derart eingestellt
werden, dass dann, wenn der Differentialdruck (Pc – Ps), der
an dem ablaufseitigen Ventilkörper 162a wirkt, über die
vorbestimmte maximale Zulässigkeit
steigt, die Kraft in die Ventilöffnungsrichtung
durch den Differentialdruck (Pc – Ps) stärker als die Kraft in der Ventilschließrichtung
durch die Federkraft der Nachlauffeder 194 wird. Eine derartige
Einstellung kann gestatten, dass das Steuerventil 190,
dessen ablaufseitiger Steuerventilabschnitt sich in dem geschlossenen
Zustand befindet, als Ablassventil wird, um zu verhindern, dass
der Kurbeldruck Pc übermäßig ansteigt.
Auch nach dem der Verdichter zu dem Betrieb mit minimaler Verdrängung durch
Schließen
des Überströmdurchgangs 40 umgeschaltet
wird, ist es daher möglich,
zu verhindern, dass der Kurbeldruck Pc auf ein Niveau ansteigt,
das den Verdichter beschädigen
würde.
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Da
der ablaufseitige Steuerventilabschnitt in dem Überströmdurchgang 40 geschlossen
wird, wenn der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, kann das
Schmieröl
nicht aus der Kurbelkammer 5 mit dem Kühlmittelgas während des
Betriebs mit minimaler Verdrängung
ausströmen,
was die Schmierung interner Teile verbessert.
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Elftes bis dreizehntes
Ausführungsbeispiel
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Das
elfte bis dreizehnte Ausführungsbeispiel haben
ein spezielles Steuerventil einer Bauart mit variablem Einstelldruck,
das in dem Überströmdurchgang
gelegen ist, der die Kurbelkammer und die Ansaugkammer verbindet,
und versieht das Steuerventil mit einer Funktion zum wahlweisen
abdichten des Überströmdurchgangs
vor. Das Abdichten des Überströmdurchgangs
mit dem Steuerventil gestattet, dass der Taumelscheibenverdichter
mit variabler Verdrängung
zuverlässig
und rasch zu einem Betrieb mit minimaler Verdrängung von einem normalen Betrieb übergeht.
Jedes von dem elften bis zu dem dreizehnten Ausführungsbeispiel wird nachstehend
diskutiert.
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Elftes Ausführungsbeispiel
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Die
Kurbelhochsteuervorrichtung des elften Ausführungsbeispiels, das in 20 gezeigt ist, hat den Gaszufuhrdurchgang 38 zum
Verbinden der Ausstoßkammer 32 mit
der Kurbelkammer 5 und den Überströmdurchgang 40 zum
Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31.
In dem Gaszufuhrdurchgang 38 ist der feststehende Begrenzer 121 gelegen,
der die gleiche wie derjenige ist, der in 11 gezeigt
ist. Die Zufuhr des Hochdruckkühlmittelgases
zu der Kurbelkammer 5 von der Ausstoßkammer 32 verläuft durch
diesen feststehenden Begrenzer 121. Ein Verdrängungssteuerventil 200,
das nachstehend diskutiert wird, ist in dem Überströmdurchgang 14 vorgesehen.
Die Kurbeldrucksteuervorrichtung gemäß dem elften Ausführungsbeispiel ist
der Kurbeldrucksteuervorrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels
(11) ähnlich,
außer
dass das elektromagnetische Öffnungs-/Schließventil 120 von 11 entfernt wurde und das Steuerventil 100 von 11 durch das Steuerventil 200 ersetzt
wurde. Das elfte Ausführungsbeispiel
ist ebenso dem neunten Ausführungsbeispiel
(18) ähnlich,
außer dass
das Steuerventil 180 von 18 durch
das Steuerventil 200 ersetzt wurde.
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Das
Steuerventil 200, das in 20 gezeigt ist,
ist ein ablaufseitiges Steuerventil der internen Steuerbauart, in
dem Sinn, dass es automatisch die Ventilöffnungsgröße gemäß einer Änderung des Ansaugdrucks Ps
einstellen kann, und ist ein ablaufseitiges Steuerventil der externen
Steuerbauart in dem Sinn, dass der eingestellte Druck Pset unter
einer externen Steuerung abgeändert
werden kann. Das Steuerventil 200 ist dem internen Steuerventil 100 in 11 ähnlich,
wobei eine Einstelldruckänderungseinheit
an dem Boden angebracht ist.
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Die
Druckreaktionskammer 102 und die Ventilkammer (ablaufseitige
Ventilkammer) 108 sind in dem Ventilgehäuse 101 des Steuerventils 200 wie
bei dem internen Steuerventil 100 in 11 definiert. Diese Kammern 102 und 108 bilden
zusammen mit den Anschlüssen 110 und 111,
die in dem Ventilgehäuse 101 ausgebildet
sind, den Überströmdurchgang 40 aus.
Der Balg 103, der Stiftkörper 104, der Anschlag 105,
die Satzfeder 106, der Ventilkörper 107 und die Feder 109 sind
in dem Ventilgehäuse 101 vorgesehen
und bilden den Druckreaktionsmechanismus aus, der den eingestellten
Druck Pset des Steuerventils 200 bestimmt und den Ventilkörper 107 gemäß einer Änderung
des Ansaugdrucks Ps betätigt.
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Das
Steuerventil 200 hat des Weiteren eine Einstelldruckänderungseinheit 201,
die an dem Boden des Ventilgehäuses 101 angebracht
ist. Die Einstelldruckänderungseinheit 201 weist
einen axial bewegbaren Körper 202,
der an dem unteren Abschnitt des Ventilgehäuses 101 vorgesehen
ist, einen hin- und herlaufenden Mechanismus 203 und einen
Motor 204 auf. Der Anschlag 105 ist an dem oberen
Abschnitt des bewegbaren Körpers 202 mit
dem feststehenden Ende 103a des Balgs 103 inzwischen
gesichert, so dass der bewegbare Körper 202, das feststehende
Ende 103a des Balgs und der Anschlag 105 sich
zusammen bewegen. Die Energiebeaufschlagung des Motors 205,
der sich vorwärts
als auch rückwärts drehen
kann (beispielsweise ein Schrittmotor), wird durch den Steuercomputer 55 durch
den Antriebsschaltkreis 59 gesteuert.
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Der
hin- und herlaufende Mechanismus 203, der zwischen dem
bewegbaren Körper 202 und
dem Motor 202 gelegen ist, koppelt diese funktionell. Der hin-
und herlaufende Mechanismus 203 ist beispielsweise durch
einen Schraubenmechanismus aufgebaut und hat eine Antriebswelle 203a,
die in die Axialrichtung (vertikale Richtung) des Steuerventils
hin- und herläuft,
wenn die Ausgangswelle des Motors 204 sich in die Vorwärts- und
Rückwärtsrichtung dreht.
Anders gesagt ist der hin- und herlaufende Mechanismus 203 ein
Antriebsumwandlungsmechanismus zum Umwandeln der Drehbewegung der
Ausgangswelle (nicht gezeigt) des Motors 204 in eine lineare
Bewegung der Antriebswelle 203a des hin- und herlaufenden
Mechanismus ist mit dem bewegbaren Körper 202 gekoppelt,
so dass der bewegbare Körper 202 und
der Anschlag 105 ebenso in die axiale Richtung gemäß der Bewegung
der Antriebswelle 203a hin- und herlaufend.
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20 zeigt einen Teil (den Boden) des Anschlags 105,
der an das Ventilgehäuse 101 anstößt, und
den bewegbaren Körper 201 und
den Anschlag 105, die sich an der untersten Position befinden,
bei der keine weitergehende Bewegung nach oben oder nach unten möglich ist.
Wenn der bewegbare Körper 201 nach
oben von dieser Situation ausgehend bewegt wird, bewegt sich der
Anschlag 205 mit dem Ventilgehäuse 101 weg und erreicht
den Stiftkörper 104.
Wenn der Anschlag 105 das untere Ende des Stiftkörpers 104 während der
nach oben weisenden Bewegung des bewegbaren Körpers 202 berührt, bewegen
sich der Stiftkörper 104 und
der Ventilkörper 107 gemeinsam
mit dem bewegbaren Körper 202 darauf
nach oben. Wenn der Ventilkörper 107 die obere
Wand der Ventilkammer 108 berührt und der bewegbare Körper 202 zu
der obersten Position verschoben wird, wird eine weitergehend nach
oben weisende Bewegung des Stiftkörpers 104, des Ventilkörpers 107 und
des bewegbaren Körpers 202 begrenzt,
was den Anschluss 110 schließt. Wenn die Drehung des Motors 204 umgekehrt
wird, bewegt sich der bewegbare Körper 202 in Richtung
auf die unterste Position von der obersten durch den gegenüber dem
vorstehend beschriebenen entgegengesetzten Prozess.
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Der
eingestellte Druck Pset dieses Steuerventils 200 kann durch
Bewegen des bewegbaren Körpers 202 auf
irgendwo zwischen der obersten Position und der untersten Position
geändert
werden. Das Verdrängungssteuerventil 200 dient
ebenso als Öffnungs-/Schließventileinrichtung,
deren Öffnungsgröße durch
eine externe Steuereinrichtung eingestellt werden kann.
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Wenn
der Startschalter für
das Klimatisierungssystem eingeschaltet ist, berechnet der Steuercomputer 55 gelegentlich
den optimalen eingestellten Druck Pset des Steuerventils 200 auf
der Grundlage einer eingegebenen Information beispielsweise von
dem Temperatursensor 54, dem Fahrgastabteiltemperatursensor 56,
dem Sonneneinstrahlungsmengensensor 56A und der Fahrgastabteiltemperatureinstelleinheit 57.
Dann führt
der Steuercomputer 55 eine Energiebeaufschlagungssteuerung
auf den Motor 204 durch, um den Druck des Steuerventils 200 auf
den berechneten eingestellten Druck Pset einzustellen, um dadurch den
bewegbaren Körper 202 auf
irgendwo zwischen der obersten Position und der untersten Position
zu verschieben. In dieser Situation dient das Steuerventil 200 wie
das Steuerventil 100 in 11 als
ablaufseitiges internes Steuerventil. Dann führt der Steuercomputer 55 eine
interne Steuerung zum genauen Einstellen des Kurbeldrucks Pc mittels
des ablaufseitigen Steuerventils 200 aus, um dadurch automatisch
den Winkel der Taumelscheibe und folglich die Ausstoßverdrängung des Verdichters
zu steuern (der normale Betrieb der ablaufseitigen internen Steuerung).
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, führt der
Steuercomputer 55 eine Energiebeaufschlagungssteuerung
an dem Motor 204 aus, um den bewegbaren Körper 202,
den Anschlag 105, den Stiftkörper 104 und den Ventilkörper 107 auf
die oberste Position ungeachtet des Berechnungsergebnisses des eingestellten
Drucks Pset zu verschieben. Dann verursacht der Steuercomputer 45,
dass der Ventilkörper 107 den
Anschluss 110 durch Schließen des Steuerventils 200 schließt (Ventilöffnungsgröße von 0),
um den Gasausstoß in
die Ansaugkammer 31 von der Kurbelkammer 5 über den Überströmdurchgang 40 zu
verschließen.
Als Folge stand der Kurbeldruck Pc an, um den Winkel der Taumelscheibe
auf den minimalen Neigungswinkel (in der Nähe von 0°) einzustellen, so dass der
Verdichter zu dem Betrieb mit minimaler Verdrängung übergeht, was somit die Last
an dem Verbrennungsmotor 14 minimiert.
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Wenn
der Startschalter 58 später
erneut eingeschaltet wird, bewegt die Energiebeaufschlagungssteuerung
an dem Motor 204 den bewegbaren Körper 202 zurück auf die
Ausgangsposition und startet die ablaufseitige interne Steuerung
mit dem berechneten eingestellten Druck Pset erneut, was verursacht,
dass der Verdichter zu einem normalen Betriebszustand zurückkehrt.
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Das
elfte Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Der
feststehende Begrenzer 121 ist in dem Gaszufuhrdurchgang 38 vorgesehen,
um ständig eine
vorbestimmte Menge Kühlmittelgas
zu der Kurbelkammer 5 von der Ausstoßkammer 32 zuführen zu
können, und
das Ventil mit variablen Einstelldruck der ablaufseitigen Steuerbauart,
das in dem Überströmdurchgang 40 gelegen
ist, ist mit der Funktion zum wahlweisen Abdichten des Überströmdurchgangs
versehen. Das Steuerventil 200 ist nämlich derart ausgelegt, dass
es unter einer externen Steuerung geschlossen werden kann. Durch
die vorstehend beschriebene Energiebeaufschlagungssteuerung an dem
Motor 204 ist es daher möglich, den Betriebszustand
des Verdichters zwischen dem normalen Betriebszustand, der durch
die typische ablaufseitige interne Steuerung erzielt wird, und dem
Betriebszustand mit minimaler Verdrängung umzuschalten, der durch
den gezwungenen Anstieg des Kurbeldrucks Pc erzielt wird. Diese
Kurbeldrucksteuervorrichtung ist somit gut geeignet für die Verwendung
bei dem Taumelscheibenverdichter mit variabler Verdrängung in 1,
der den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf die Umgebung von 0° einstellen
kann.
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Das
Steuerventil 200, das mit der Einstelldruckänderungseinheit 201 ausgestattet
ist, hat sowohl die Fähigkeit,
den eingestellten Druck zu ändern,
als auch die Ventilöffnungs-/Schließfähigkeit, um
den Verdichter zu dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung in
Zusammenwirkung mit dem Steuercomputer 55 und dem Antriebsschaltkreis 59 zu
führen.
Die Verwendung dieses Steuerventils 200 kann daher die
Kurbeldrucksteuervorrichtung des Verdichters vereinfachen.
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Wenn
das Steuerventil 200, das in dem Überströmdurchgang 40 gelegen
ist, geschlossen wird, wenn der Startschalter 58 ausgeschaltet
ist, ist es möglich,
zu unterbinden, dass das Schmieröl
aus der Kurbelkammer 5 gemeinsam mit dem Kühlmittelgas
bei dem Betrieb mit minimaler Verdrängung strömt, was anderenfalls die Schmierung
der internen Mechanismen des Verdichters beeinträchtigen würden.
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Zwölftes Ausführungsbeispiel
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Die
Kurbeldrucksteuervorrichtung des zwölften Ausführungsbeispiels, die in 21 gezeigt ist, hat den Gaszufuhrdurchgang 38 zum
Verbinden der Ausstoßkammer 32 mit
der Kurbelkammer 5 bei dem Verdichter (siehe 1)
und den Überströmdurchgang 40 zum
Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31.
Ferner ist ein Verdrängungssteuerventil 210 der
Bauart mit verknüpfter
einlassseitiger Steuerung und ablaufseitiger Steuerung, das nachstehend
zu diskutieren ist, zwischen dem Gaszufuhrdurchgang 38 und
dem Überströmdurchgang 40 gelegen.
Die Kurbeldrucksteuervorrichtung gemäß dem zwölften Ausführungsbeispiel ist der Kurbeldrucksteuervorrichtung
des elften Ausführungsbeispiels (20) ähnlich,
außer
dass der feststehende Begrenzer 121 durch den einlassseitigen
Steuerventilabschnitt des verknüpften
Steuerventils 210 ersetzt wurde. Das zwölfte Ausführungsbeispiel ist ebenso dem
zehnten Ausführungsbeispiel
(19) ähnlich, außer dass
das Steuerventil 190 durch das Steuerventil 210 ersetzt
wurde.
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Das
Steuerventil 210, das in 21 gezeigt ist,
ist ein Steuerventil der Bauart mit verknüpfter einlassseitiger Steuerung
und ablaufseitiger Steuerung in dem Sinn, dass es automatisch die
Ventilöffnungsgröße gemäß einer Änderung
eines Ansaugdrucks Ps einstellen kann, und ist ein Steuerventil
einer Externsteuerungsbauart in dem Sinn, dass der eingestellte
Druck Pset unter einer externen Steuerung abgewandelt werden kann.
Das Steuerventil 210 ist dem internen Steuerventil 160 in 16 ähnlich,
außer
dass eine Einstelldruckänderungseinheit
an dem Boden des Steuerventils 160 angebracht wurde.
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Wie
das interne Steuerventil 160 in 16 hat
das Steuerventil 210 die Druckreaktionskammer 102 und
die ablaufseitige Ventilkammer 108, die in dem unteren
Bereich des Ventilgehäuses 101 definiert
ist, und die einlassseitige Ventilkammer 161, die in dem
oberen Bereich des Ventilgehäuses 101 definiert
ist. Diese Kammern 102 und 108 bilden gemeinsam
mit den Anschlüssen 110 und 111,
die in dem Ventilgehäuse 101 ausgebildet
sind, einen Teil des Überströmdurchgangs 40.
Die einlassseitige Ventilkammer 161 bildet zusammen mit
den Anschlüssen 166 und 167,
die in dem Ventilgehäuse 101 ausgebildet
sind, einen Teil des Gaszufuhrdurchgangs 38 aus. Der Druckreaktionsstab 162 ist in
dem mittleren Bereich des Ventilgehäuses 101 ausgebildet,
so dass er sich in die axiale Richtung des Steuerventils verschiebt.
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Der
Balg 103, der Stiftkörper 104,
der Anschlag 105, die Satzfeder 106, die Feder 109 und
das untere Ende 162a (das als ablaufseitiger Ventilkörper dient)
des Druckreaktionsstabs 162 sind in der Druckreaktionskammer 102 und
der ablaufseitigen Ventilkammer 108 vorgesehen und bilden
einen ablaufseitigen Steuerventilabschnitt des Steuerventils 210.
Die Öffnungsgröße dieses
ablaufseitigen Steuerventilabschnitts (insbesondere die Öffnungsgröße des Überströmdurchgangs 40)
wird gemäß der Lage des
ablaufseitigen Ventilkörpers 162a eingestellt. Das
obere Ende 162b des Druckreaktionsstabs 162, der
Ventilsitz 163, der einlassseitige Ventilkörper 164 und
die Feder 165 sind in der einlassseitigen Ventilkammer 161 vorgesehen
und bilden den einlassseitigen Steuerventilabschnitt des Steuerventils 210.
Die Öffnungsgröße dieses
einlassseitigen Steuerventilabschnitts (insbesondere die Öffnungsgröße des Gaszufuhrdurchgangs 38)
wird gemäß der Lage
des einlassseitigen Ventilkörpers 164 eingestellt.
Der Balg 103, der Stiftkörper 104, der Anschlag 105,
die Satzfeder 106, die Feder 109, der Druckreaktionsstab 162 und
die Feder 165 bilden einen Druckreaktionsmechanismus, der
den eingestellten Druck Pset des Steuerventils 210 bestimmt
und den Druckreaktionsstab 162 ( der als der ablaufseitiger
Ventilkörper dient)
und den einlassseitigen Ventilkörper 164 gemäß einer Änderung
des Ansaugdrucks Ps betätigt. Wie
aus dem vorstehend angegebenen erkennbar ist, sind der ablaufseitige
Steuerventilabschnitt und der einlassseitige Steuerventilabschnitt
des Steuerventils 210 miteinander durch den gemeinsamen Druckreaktionsmechanismus
verknüpft.
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Das
Steuerventil 210 hat des Weiteren eine Einstelldruckänderungseinheit 211,
die an dem Boden des Ventilgehäuses 101 angebracht
ist. Die Einstelldruckänderungseinheit 211 weist
einen bewegbaren Körper 212,
der an dem unteren Abschnitt des Ventilgehäuses 101 vorgesehen
ist, um sich in die axiale Richtung zu bewegen, einen hin- und herlaufenden
Mechanismus 513 und einen Motor 214 auf. Der Anschlag 105 ist
an dem oberen Abschnitt des bewegbaren Körpers 212 mit dem
feststehenden Ende 103a des Balgs 103 dazwischen
so fixiert, so dass der bewegbare Körper 212, das feststehende Ende 103a des
Balgs und der Anschlag 105 sich gemeinsam bewegen können. Da
der hin- und herlaufende Mechanismus 213 und der Motor 214 das
gleiche wie der hin- und herlaufende Mechanismus 203 und
der Motor 204 in 20 sind,
wird ihre predundante Beschreibung nicht angegeben. Die Ausgangswelle
des Motors 214 dreht sich in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung unter der Energiebeaufschlagungssteuerung
des Steuercomputers 55 durch den Antriebsschaltkreis 59.
Gemäß der Drehung
der Ausgangswelle des Motors läuft
die Antriebswelle 213a, des hin- und herlaufenden Mechanismus 213 in
die axiale Richtung des Steuerventils hin und her. Da das entfernte
Ende der Antriebswelle 213a mit dem bewegbaren Körper 212 gekoppelt
ist, laufen der bewegbare Körper 212 und
der Anschlag 205 ebenso in die axiale Richtung gemäß der Bewegung
der Antriebswelle 213a hin und her.
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21 stellt einen Teil (den Boden) des Anschlags 105,
der an dem Ventilgehäuse 101 anstößt, und
den bewegbaren Körper 212 und
den Anschlag 105 dar, die sich an der untersten Position
befindet, bei der keine weitergehende Bewegung nach unten möglich ist.
Wenn der bewegbare Körper 212 nach oben
von dieser Position bewegt wird, bewegt sich der Anschlag 105 von
dem Ventilgehäuse 101 weg und
erreicht den Stiftkörper 104.
Wenn der Anschlag 105 das untere Ende des Stiftkörpers 104 während der
nach oben weisenden Bewegung des bewegbaren Körpers 212 berührt, bewegen
sich der Stiftkörper 104 und
der Druckreaktionsstab 162 darauf nach oben gemeinsam mit
dem bewegbaren Körper 212. Wenn
das untere Ende des Stabs (ablaufseitiger Ventilkörper) 162a die
obere Wand der Ventilkammer 108 berührt und der bewegbare Körper 212 zu
der obersten Position verschoben wird, wird eine weitergehend nach
oben weisende Bewegung des Stiftkörpers 104, des Druckreaktionsstabs 162 und
des bewegbaren Körpers 212 begrenzt,
was den Anschluss 110 schließt. Wenn die Drehung des Motors 214 umgekehrt
wird, bewegt sich der bewegbare Körper 212 in Richtung
auf die unterste Position von der obersten auf eine Art und Weise
umgekehrt zu derjenigen, die gerade beschrieben wurde.
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Der
eingestellte Druck Pset dieses Steuerventils 210 kann durch
Bewegen des bewegbaren Körpers 212 auf
eine Position irgendwo zwischen die oberste Position und die unterste
Position geändert werden.
Das Verdrängungssteuerventil 210 dient ebenso
als Öffnungs-/Schließventileinrichtung,
deren Öffnungsgröße durch
eine externe Steuereinrichtung eingestellt werden kann.
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Wenn
der Startschalter 58 für
das Klimatisierungssystem eingeschaltet ist, berechnet der Steuercomputer 55 gelegentlich
den optimalen eingestellten Druck Pset des Steuerventils 210 auf
der Grundlage der eingegebenen Information von beispielsweise dem
Temperatursensor 54, dem Fahrgastabteiltemperatursensor 56,
dem Sonneneinstrahlungsmengensensor 56A und der Fahrgastabteiltemperatureinstelleinheit 57.
Dann führt
der Steuercomputer 55 eine Energiebeaufschlagungssteuerung
an dem Motor 214 durch, um den Druck des Steuerventils 210 auf
den berechneten eingestellten Druck Pset einzustellen, um dadurch
den bewegbaren Körper 212 auf
irgendwo zwischen die oberste Position und auf die unterste Position
zu verschieben. In dieser Situation dient das Steuerventil 210 wie
das Steuerventil 160 in 16 als
internes Steuerventil einer Bauart mit verknüpfter einlassseitiger Steuerung
und ablaufseitiger Steuerung. Dann führt der Steuercomputer 55 eine
interne Steuerung aus, um den Kurbeldruck Pc mittels des verknüpften Steuerventils 210 genau
einzustellen, um dadurch automatisch den Winkel der Taumelscheibe
und folglich die Ausstoßverdrängung des
Verdichters zu steuern (normaler Betrieb, der durch die interne
Steuerung der verknüpften
einlassseitigen Steuerung und ablaufseitigen Steuerung erzielt wird).
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, wird der Steuercomputer 55 eine
Energiebeaufschlagungssteuerung an dem Motor 214 durch,
um den bewegbaren Körper 212,
der Anschlag 105, den Stiftkörper 104 und den Druckreaktionsstab 162 auf die oberste
Position ungeachtet des Berechnungsergebnisses des eingestellten
Drucks Pset zu verschieben. Wenn der bewegbare Körper 212 auf die oberste
Position bewegt wird, wird der Anschluss 110 durch den
ablaufseitigen Ventilkörper 162a geschlossen
und wird der ablaufseitige Steuerventilabschnitt des Steuerventils 210 geschlossen
(Ventilöffnungsgröße von 0).
Folglich wird der Gasausstoß in
die Ansaugkammer 31 aus der Kurbelkammer 5 über den Überströmdurchgang 40 verschlossen
und wird der einlassseitige Ventilkörper 164 durch das
obere Ende 162b des Stabs nach oben geschoben, was erzwungen
die Öffnungsgröße des einlassseitigen
Steuerventilabschnitts vergrößert. Das
gestattet, dass eine große
Menge Kühlmittelgas
zu der Kurbelkammer 5 aus der Ausstoßkammer 32 über den
Gaszufuhrdurchgang 38 zugeführt wird. Als Folge steigt
der Kurbeldruck Pc auch an, um den Winkel der Taumelscheibe auf
den minimalen Neigungswinkel (in der Nähe von 0°) zu ändern, so dass der Verdichter
zu dem Betrieb mit minimaler Verdrängung umschaltet, was somit
die Last an dem Verbrennungsmotor 14 minimiert.
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Wenn
der Startschalter 58 erneut eingeschaltet wird, bewegt
die Energiebeaufschlagungssteuerung einen Motor 214 den
bewegbaren Körper 212 zurück auf die
Ursprungsposition und startet die interne Steuerung mit dem berechneten
eingestellten Druck Pset erneut, was verursacht, dass der Verdichter
zu einem normalen Betriebszustand zurückkehrt.
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Das
zwölfte
Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Das
Steuerventil 210 der Bauart mit verknüpfter einlassseitiger Steuerung
und ablaufseitiger Steuerung und der Bauart mit variablem Einstelldruck
ist zwischen dem Gaszufuhrdurchgang 38 und dem Überströmdurchgang 40 gelegen,
und das Steuerventil 210 ist mit der Fähigkeit zum wahlweisen und gezwungenen Öffnen des
Gaszufuhrdurchgangs und der Fähigkeit
zum wahlweisen Abdichten des Überströmdurchgangs
versehen. Das Steuerventil 210 ist nämlich ausgelegt, um fähig zu sein,
seinen ablaufseitigen Steuerventilabschnitt in den geschlossenen Zustand
zu zwingen und seinen einlassseitigen Steuerventilabschnitt in dem
offenen Zustand unter einer externen Steuerung zu zwingen. Durch
die vorstehend beschriebene Energiebeaufschlagungssteuerung an dem
Motor 214 ist es daher möglich, dem Betriebszustand
des Verdichters zwischen dem normalen Betriebszustand, der durch
die typische verknüpfte
einlassseitige und ablaufseitige interne Steuerung erzielt wird,
und dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung umzuschalten, der durch
den erzwungenen Anstieg des Kurbeldrucks Pc erzielt wird. Diese
Kurbeldrucksteuervorrichtung ist somit gut geeignet zur Verwendung
bei dem Taumelscheibenverdichter mit variabler Verdrängung in 1,
der den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf die Umgebung von 0° einstellen
kann.
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Das
Steuerventil 210, das mit der Einstelldruckänderungseinheit 211 ausgestattet
ist, hat sowohl die Fähigkeit
zum Ändern
des eingestellten Drucks als auch die Fähigkeit zum Erzwingen des Öffnens/Schließens des
Ventils, um dadurch den Verdichter zu dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung in
Zusammenwirkung mit dem Steuercomputer 55 und dem Antriebsschaltkreis 59 zu
führen.
Die Verwendung dieses Steuerventils 210 kann daher die
Kurbeldrucksteuervorrichtung des Verdichters vereinfachen.
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Wenn
der ablaufseitige Steuerventilabschnitt des Steuerventils 210,
der in dem Überströmdurchgang 40 gelegen
ist, geschlossen wird, wenn der Startschalter 58 ausgeschaltet
ist, ist es möglich,
zu unterbinden, dass das Schmieröl
aus der Kurbelkammer 5 gemeinsam mit dem Kühlmittelgas
in dem Betrieb mit minimaler Verdrängung ausströmt, was
anderenfalls die Schmierung der internen Mechanismen des Verdichters
beeinträchtigen
würde.
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Dreizehntes
Ausführungsbeispiel
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Die
Kurbeldrucksteuerungsvorrichtung des dreizehnten Ausführungsbeispiels,
das in den 22 und 23 gezeigt
ist, hat den Gaszufuhrdurchgang 38 zum Verbinden der Ausstoßkammer 32 mit
der Kurbelkammer 5 bei dem Verdichter (siehe 1)
und den Überströmdurchgang 40 zum
Verbinden der Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31. Ferner
ist ein Verdrängungssteuerventil 230 der
Bauart mit verknüpfter
einlassseitiger Steuerung und ablaufseitiger Steuerung, das nachstehend
zu diskutieren ist, zwischen dem Gaszufuhrdurchgang 38 und dem Überströmdurchgang 40 gelegen.
Die Kurbeldrucksteuervorrichtung gemäß dem dreizehnten Ausführungsbeispiel
ist der Kurbeldrucksteuervorrichtung des zwölften Ausführungsbeispiels (21) ähnlich,
außer
dass das Steuerventil 210 durch das Steuerventil 230 ersetzt
wurde.
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Das
Steuerventil 230, das in 22 gezeigt ist,
ist ein Steuerventil der Bauart mit verknüpfter einlassseitiger Steuerung
und ablaufseitiger Steuerung in dem Sinn, dass es automatisch die
Ventilöffnungsgröße gemäß einer Änderung
des Ansaugdrucks Ps einstellen kann, und ist ein Steuerventil der
Externsteuerbauart in dem Sinn, dass der eingestellte Druck Pset
unter einer externen Steuerung abgewandelt werden kann. 22 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht des
Steuerventils 230. Wie aus dem Vergleich zwischen 23 und 3 erkennbar
ist, ist das Steuerventil 230 das einlassseitige Steuerventil 60 in 3,
das zu der verknüpften
Bauart durch Abwandeln der Auslegung der oberen Hälfte des
Steuerventils 60 umgestaltet ist.
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Wie
in 23 gezeigt ist, hat das Steuerventil 230 das
Ventilgehäuse 61 und
den Solenoidabschnitt 62, die miteinander in der Nähe der Mitte des
Steuerventils 230 verbunden sind. Der Solenoidabschnitt 62 dient
als Einstelldruckänderungseinheit 211 des
Steuerventils 230. Das Ventilgehäuse 61 ist in einen
Abschnitt der oberen Hälfte,
der als ein ablaufseitiger Steuerventilabschnitt dient, und einen Abschnitt
einer unteren Hälfte
geteilt, der als ein einlassseitiger Steuerventilabschnitt dient.
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Die
einlassseitige Ventilkammer 61 ist in dem Abschnitt des
Ventilgehäuses 61 definiert,
der den einlassseitigen Steuerventilabschnitt bildet. Diese Ventilkammer 63 ist
mit der Ausstoßkammer 32 über den
Ventilkammeranschluss 67, der in der Seitenwand der Ventilkammer 63 ausgebildet
ist, und den stromaufwärtigen
Gaszufuhrdurchgang 38 verbunden. Das Ventilloch 66,
das sich in die Axialrichtung des Steuerventil 230 erstreckt,
ist in dem oberen Abschnitt der Ventilkammer 63 ausgebildet,
und der Anschluss 63, der senkrecht des Ventillochs 66 schneidet,
ist in dem Ventilgehäuse 61 oberhalb
der Ventilkammer 63 ausgebildet. Der Anschluss 65 ist
mit der Kurbelkammer 5 über
den stromabwärtigen
Gaszufuhrdurchgang 38 verbunden. Der Ventilkammeranschluss 67,
die einlassseitige Ventilkammer 63, das Ventilloch 66 und
der Anschluss 65 bilden einen Teil des Gaszufuhrdurchgangs 38.
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Der
einlassseitige Ventilkörper 65 wird
in der einlassseitigen Ventilkammer 63 gehalten, so dass es
sich in die axiale Richtung des Steuerventils bewegt. Anders gesagt
ist die einlassseitige Ventilkammer 64 so vorgesehen, dass
sie sich in die Nähe
von und entfernt von dem Ventilloch 66 bewegen kann, um
die Durchflussfläche
des Gaszufuhrdurchgangs 38 zu ändern. Die Ablassfeder 74,
ist in der Ventilkammer 63 gehalten. Diese Ablassfeder 74 spannt im
Ventilkörper 64 in
die Richtung zum Wegbewegen von dem Ventilloch 66 (nach
unten) vor, um die Öffnungsgröße des einlassseitigen
Steuerventilabschnitts (die Durchflussfläche des Gaszufuhrdurchgangs 38)
so groß wie
möglich
zu machen. Der einlassseitige Ventilkörper 64 stellt die Öffnungsgröße des einlassseitigen
Steuerventilabschnitts des Steuerventils 32 gemäß seiner
Position in der Ventilkammer 63 ein.
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Eine
ablaufseitige Ventilkammer 231 ist in dem Abschnitt des
Ventilgehäuses 61 definiert,
der den ablaufseitigen Steuerventilabschnitt ausbildet. Diese Ventilkammer 231 ist
mit der Ansaugkammer 31 über einen Anschluss 232,
der in der Seitenwand der Ventilkammer 231 ausgebildet
ist, und den stromabwärtigen Überströmdurchgang 40 verbunden.
Der stromabwärtige Überströmdurchgang 40 dient
als ein Druckreaktionsdurchgang und der Ansaugdruck Ps wirkt an
dem inneren der ablaufseitigen Ventilkammer 231 über den
Durchgang 40. Ein Ventilsitz 234, der ein Ventilloch 233 definiert,
ist an dem untersten Abschnitt der Ventilkammer 231 vorgesehen.
Das Ventilloch 233 erstreckt sich in die Axialrichtung
des Steuerventils 230. Ein Anschluss 235, der
senkrecht das Ventilloch 233 schneidet, ist in dem Ventilgehäuse 61 ausgebildet
und ist mit der Kurbelkammer 4 über den stromaufwärtigen Überströmdurchgang 40 verbunden.
Der Anschluss 235, das Ventilloch 233, die ablaufseitige
Ventilkammer 231 und der Anschluss 232 bilden
einen Teil des Überströmdurchgangs 40.
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Ein
ablaufseitiger Ventilkörper 236 ist
in der ablaufseitigen Ventilkammer 231 gehalten, so dass er
sich in die axiale Richtung des Steuerventils bewegt. Wenn sich
der Ventilkörper 236 bewegt,
kann er den Ventilsitz 234 berühren oder sich von diesem wegbewegen.
Der ablaufseitige Ventilkörper 236 ist vorzugsweise
kugelförmig.
Wenn der ablaufseitige Ventilkörper 236 an
dem Ventilsitz 234 sitzt, schließt der Ventilkörper 236 das
Ventilloch 233, was somit die Strömung durch den Überströmdurchgang 40 verschließt. Eine
Schließventilfeder 237 ist
in der ablaufseitigen Ventilkammer 231 gelegen. Die Schließventilfeder 237 hat
ein Ende (oberes Ende), das mit dem inneren Umfangsabschnitt des
Ventilgehäuses 61 befestigt
ist, und das andere Ende (unteres Ende), das mit einem Zwischenelement 238 an
dem Ventilkörper 236 befestigt
ist. Die Schließventilfeder 237 mit
dem Zwischenelement 238 spannt den Ventilkörper 236 ständig in
die Richtung zum Sitzen an dem Ventilsitz 234 vor. (In
die Richtung zum Schließen des
Ventillochs 233).
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Ein
Balg 240 ist innerhalb der ablaufseitigen Ventilkammer 238 vorgesehen.
Eine Einstelleinrichtung 239 ist an dem oberen Abschnitt
des Ventilgehäuses 61 mit
Druck angebracht und das obere Ende (feststehendes Ende) des Balgs 240 ist
an der Einstelleinrichtung 239 gesichert. Das untere Ende
des Balgs 240 ist ein bewegbares Ende. Das Innere des Balgs 240 ist
auf einen Vakuumzustand oder einen druckverringerten Zustand gesetzt
und eine ausdehnbare Feder 241 ist in dem Balg 240 gelegen. Diese
ausdehnbare Feder 241 spannt das bewegbare Ende des Balgs 240 in
die Dehnungsrichtung. Der Balg 240 und die ausdehnbare
Feder 241 bilden ein Druckreaktionselement.
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Der
Ansaugdruck Ps, der innerhalb der ablaufseitigen Ventilkammer 231 wirkt,
wirkt in die Richtung zum Zusammenziehen des Balgs 240.
Gemäß dem Gleichgewicht
der Kraft der ausdehnbaren Feder 241 und dem Ansaugdruck
Ps gibt daher das bewegbare Ende des Balgs 240 den Ventilkörper 236 in die
Ventilschließrichtung
durch das Zwischenelement 238 oder bewegt sich von dem
Zwischenelement 238 weg, um die funktionelle Kopplung zu
dem Ventilkörper 236 auszurücken. Der
ablaufseitige Ventilkörper 236 stellt
die Öffnungsgröße des ablaufseitigen
Steuerventilabschnitts des Steuerventils 230 (oder die Öffnungsgröße des Überströmdurchgangs 40)
gemäß seiner
Position in der Ventilkammer 231 ein.
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Das
Führungsloch 71 ist
senkrecht in der Mitte des Ventilgehäuses 61 an der Grenze
zwischen dem ablaufseitigen Steuerventilabschnitt und dem einlassseitigen
Steuerventilabschnitt ausgebildet und der Druckreaktionsstab 72 ist
in diese Führungsloch 71 verschiebbar
eingesetzt. Das untere Ende des Druckreaktionsstabs 72 ist
an dem oberen Ende des einlassseitigen Ventilkörpers durch das Ventilloch 66 fixiert.
Der Durchmesser des unteren Endes des Druckreaktionsstabs 72 ist
kleiner ausgeführt
als der Innendurchmesser des Ventillochs 66, um die Strömung des
Kühlmittelgases
in dem Ventilloch 66 sicher zu stellen. Das obere Ende
des Druckreaktionsstabs 72 kann in Kontakt mit dem Boden
des ablaufseitigen Körpers 236 gelangen
oder sich von diesem entfernen gemäß der Bewegung des Stabs 72.
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Der
Solenoidabschnitt 62, der den unteren Abschnitt des Steuerventils 230 einnimmt,
hat im Wesentlichen den gleichen Aufbau wie der Solenoidabschnitt 62 des
Steuerventils 60, der in 3 gezeigt
ist. Insbesondere ist der feststehende Eisenkern 76 in
dem oberen Abschnitt des Haltezylinders 75 mit einem Boden
gepasst, um dadurch die Solenoidkammer 77 in dem Haltezylinder 75 zu
definieren. Der bewegbare Eisenkern 78 hat als Tauchkolben
und ist in der Solenoidkammer 77 auf einer senkrecht hin-
und herlaufender Art und Weise gehalten. Der bewegbare Eisenkern 78 hat
eine im wesentliche zylindrische Gestalt mit einem Deckel.
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Das
Führungsloch 80 ist
senkrecht in der Mitte des feststehenden Eisenkerns 76 ausgebildet
und der Solenoidstab 81 ist verschiebbar in diesem Führungsloch 80 gepasst.
Das obere Ende des Solenoidstabs 81 ist mit dem Ventilkörper 64 integriert.
Der Druckreaktionsstab 72, der einlassseitige Ventilkörper 64 und
der Solenoidstab 81 bilden somit ein einziges integriertes
funktionelles Element (72, 74, 81) aus.
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Der
untere Endabschnitt des Solenoidstabs 81 (der Endabschnitt
an der Seite des bewegbaren Eisenkern 78) berührt die
obere Fläche
des bewegbaren Eisenkerns 78 und die Nachlauffeder 79 ist zwischen
dem bewegbaren Eisenkern 78 und dem Boden des Haltezylinders 75 gelegen.
Die Nachlauffeder 79 spannt normalerweise den bewegbaren
Eisenkern 78 nach oben vor (in Richtung des feststehenden
Eisenkerns 76). Daher sind der bewegbare Eisenkern 78 und
der Ventilkörper 64 mit
dem durch den Solenoidstab 81 gekoppelt. Das funktionelle
Element, das aus den Stab 72, dem Ventilkörper 64 und dem
Stab 81 besteht, ist bewegbar vertikal zwischen dem bewegbaren
Eisenkern 78, der nach oben zumindest durch die Nachlauffeder 79 vorgespannt wird,
und dem ablaufseitigen Ventilkörper 236 erhalten,
der nach unten zumindest durch die Schließventilfeder 237 vorgespannt
wird. Diese funktionelle Element (72, 74, 81)
dient als Einrichtung zum Gestatten der funktionellen Kopplung des
ablaufseitigen Ventilkörpers 236 und
des einlassseitigen Ventilkörpers 64 zumindest
mit dem bewegbaren Eisenkern (Tauchkolben) 78, was die
Verriegelung dieser Ventilkörper 236 und 64 aufrecht
erhält.
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Die
Solenoidkammer 77 steht in Verbindung mit dem Anschluss 65 über die
Verbindungsvertiefung 82, die in der Seitenwand des feststehenden
Eisenkerns 76 ausgebildet ist, das Verbindungsloch 83, das
durch das Ventilgehäuse 61 gebohrt
ist, und die ringförmige
kleine Kammer 84, die zwischen dem Steuerventil 230 und
der Wand des Rückgehäuses 4 bei
dem Zusammenbau dieses Steuerventils 230 in den Verdichter
ausgebildet wird. Anders gesagt wird die Solenoidkammer 77 unter
der gleichen Druckumgebung wie das Ventilloch 66 angeordnet
(insbesondere unter dem Kurbeldruck Pc). Das Loch 85 wird
in den zylindrischen bewegbaren Eisenkern 78 mit einer
Oberseite gebohrt und die Drücke
innerhalb und außerhalb
des bewegbaren Eisenkerns 78 in der Solenoidkammer 77 werden
durch dieses Loch 85 ausgeglichen.
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An
dem Solenoidabschnitt 69 ist die Spule 86 um den
feststehenden Eisenkern 76 und dem bewegbaren Eisenkern 78 über einen
Bereich entwickelt, der teilweise die alten Kerne 76 und 78 bedeckt.
Der Antriebsschaltkreis 59 führt einen vorbestimmten Strom
zu dieser Spule 86 auf der Grundlage einer Anweisung von
dem Steuercomputer 55 zu. Die Spule 86 erzeugt
eine elektromagnetische Kraft derjenigen stärker entsprechend dem zugeführten Strom. Das
erzeugt eine nach oben weisende elektromagnetische Kraft, so dass
der feststehende Eisenkern 76 den bewegbaren Eisenkern 78 auf
Grund der elektromagnetischen Kraft anzieht, was den Solenoidstab 81 nach
oben bewegt.
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Die
Ablassfeder 74 in der einlassseitigen Ventilkammer 63 spannt
das funktionelle Element (72, 74, 81)
nach unten vor. Diese nach unten weisende Kraft der Ablassfeder 74 wird
beträchtlich
größer als
die nach oben weisende Kraft der Nachlauffeder 79 eingerichtet.
Ohne die nach oben weisende elektromagnetische Kraft bewegt die
Ablassfeder 74 das funktionelle Element (72, 74, 81)
sich auf die unterste Position, wobei das Anheben des ablaufseitigen
Ventilkörpers 236 von
unten durch den Druckreaktionsstab 72 nicht auftritt. Als
Folge verursacht, während
der einlassseitige Steuerventilabschnitt auf den maximalen Betrag
geöffnet
wird, die Schließventilfeder 237,
dass der ablaufseitige Ventilkörper 236 das
Ventilloch 233 schließt,
was somit den ablaufseitigen Steuerventilabschnitt schließt. In diesem
Sinn dient das Verdrängungssteuerventil 230 als Öffnungs-/Schließventileinrichtung,
dessen Öffnungsgröße durch
eine externe Steuereinrichtung eingestellt werden kann.
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Wenn
ein Strom zu der Spule 86 zugeführt wird und der Solenoidabschnitt 62 die
nach oben weisende elektromagnetische Kraft erzeugt, wird das gesamte
funktionelle Element (72, 74, 81) nach
oben bewegt, was die funktionelle Kopplung des funktionellen Elements
mit dem ablaufseitigen Ventilkörper 236 und
dem Ball 240 erzielt. Das stellt eine verknüpfte Beziehung
zwischen dem einlassseitigen Steuerventilabschnitt und dam ablaufseitigen
Steuerventilabschnitt bereit. Zu diesem Zeitpunkt wird der eingestellte
Druck Pset des verknüpften
Steuerventils 230 auf der Grundlage der Beziehung zwischen den
Federkräften
der Federn 79, 72, 237 und 241 und
der elektromagnetischen Kraft bestimmt. Eine variable Steuerung
des eingestellten Druck Pset des Steuerventils 230 wird
extern durch Einstellen durch externes Einstellen der elektromagnetischen
Kraft ausgeführt.
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Solange
das bewegbare Ende des Balgs 240 das Zwischenelement 238 berührt, beeinflusst
die Ausdehnungs-/Kontraktionswirkung des Balgs 240 die
Positionierung des Ventilkörpers 236 und
des funktionellen Elements (72, 74, 81).
In diesem Sinn bilden der Balg 240, die ausdehnbare Feder 241,
das Zwischenelement 238, die Schließventilfeder 237, der
Ventilkörper 236 und
der Druckreaktionsstab 72 einen Druckreaktionsmechanismus,
der eine Änderung
des Ansaugdrucks Ps auf den ablaufseitigen Ventilkörper 236 und
den einlassseitigen Ventilkörper 64 überträgt und beide
Ventilkörper 236 und 64 gemäß der Änderung
des Ansaugdrucks Ps betätigt. Unter
gegebenen Bedingungen werden der Ablaufregelsteuerventilabschnitt
und der einlassseitige Steuerventilabschnitt des Steuerventils 230 miteinander durch
den gemeinsamen Druckreaktionsmechanismus verknüpft.
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Wenn
der Startschalter 58 für
das Klimatisierungssystem eingeschaltet ist, berechnet der Steuercomputer 55 gelegentlich
den optimalen eingestellten Druck Pset des Steuerventils 230 auf
der Grundlage eingegebener Informationen von beispielsweise dem
Temperatursensor 54, dem Fahrgastabteiltemperatursensor 55,
dem Sonneneinstrahlungsmengensensor 56A und der Fahrgastabteiltemperatureinstelleinheit 57,
und steuert dann die Strommenge, die der Spule 86 zuzuführen ist,
um den Druck des Steuerventils 230 auf den berechneten
eingestellten Druck Pset einzustellen. Dem gemäß wird die vorstehend erwähnte nach
oben weisende elektromagnetische Kraft eingestellt, das den einlassseitigen
Ventilkörper 64 und
den ablaufseitigen Ventilkörper 236 positioniert.
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Unter
diesen Umständen
werden der ablaufseitige Ventilkörper 236 und
das funktionelle Element (72, 64, 81)
mit dem Balg 240 gekoppelt und beeinflusst die Rusdehnungs-/Kontraktionswirkung des
Balgs 240 entsprechend der Änderung des Ansaugdrucks Ps
und die Positionierung von beiden Ventilkörpern 64 und 236.
Anders gesagt wirkt das Steuerventil 230 als ein Ventil
mit verknüpfter
einlassseitiger und ablaufseitiger interner Steuerung, das auf den
Ansaugdruck Ps unter dem Umstand reagiert, bei dem der eingestellte
Druck Pset durch eine externe Steuerung unabänderbar ist. Die Ventilöffnungsgrößen des
einlassseitigen Steuerventilabschnitts und des ablaufseitigen Ventilsteuerventilabschnitts
werden durch die Zusammenwirkung der externen Steuerung und der
internen Steuerung fein eingestellt. Auf diese Art und Weise wird
der Kurbeldruck Pc eingestellt und wird der Winkel der Taumelscheibe
und folglich die Ausstoßverdrängung des Verdichters
automatisch gesteuert (der normale Betrieb, der durch die verknüpfte einlassseitige
Steuerung und ablaufseitige Steuerung erzielt wird).
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Zu
dem Zeitpunkt, wenn der Steuercomputer 55 den eingestellten
Pset des Steuerventils 230 berechnet, wird die Größe der Kühlungslast
in dem Fall wie in dem Fall des Steuerventils 60 des ersten
Ausführungsbeispiels
berücksichtigt.
Wenn die Kühlungslast
groß ist,
wenn beispielsweise die Temperatur, die durch den Fahrgastabteiltemperatursensor 56 erfasst
wird, höher
als die Temperatur ist, die durch die Fahrgastabteiltemperatureinstelleinrichtung 57 eingestellt
ist, vergrößert der
Steuercomputer 55 den Wert des Stroms, der der Spule 86 zuzuführen ist, was
die nach oben weisende elektromagnetische Kraft vergrößert und
den eingestellten Druck Pset des Steuerventils 230 verringert.
Wenn die Kühlungslast
groß ist,
und der Ansaugdruck Ps hoch wird, wirkt daher der Druckreaktionsmechanismus
einschließlich
des Balgs 240, um die Öffnungsgröße des einlassseitigen
Steuerventilabschnitts (einschließlich dem Falle, in dem die Öffnungsgröße 0 ist)
zu begrenzen und vergrößert die Öffnungsgröße des ablaufseitigen Steuerventilabschnitts.
Das senkt den Kurbeldruck Pc ab, was eine Vergrößerung des Winkels der Taumelscheibe
vereinfacht.
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Wenn
andererseits die Kühlungslast
klein ist, beispielsweise wenn die Differenz zwischen der Temperatur,
die durch den Fahrgastabteiltemperatursensor 56 erfasst
wird, von der Temperatur, die durch die Fahrgastabteiltemperatureinstelleinheit 57 eingestellt
wird, klein ist, verringert der Steuercomputer 55 den Wert
des Stroms, der der Spule 86 zuzuführen ist, was die nach oben
weisende elektromagnetische Kraft verringert und den eingestellten
Druck Pset des Steuerventils 230 erhöht. Wenn die Kühlungslast klein
ist und der Ansaugdruck Ps niedrig ist, wird daher die Öffnungsgröße des einlassseitigen
Steuerventilabschnitts groß gehalten
und die Öffnungsgröße des ablaufseitigen
Steuerventilabschnitts begrenzt (einschließlich dem Fall, in dem die
Ventilöffnungsgröße 0 ist),
trotzt der Wirkung des Druckreaktionsmechanismus einschließlich des
Balgs 240. Das hebt den Kurbeldruck Pc an, was eine Verringerung des
Winkels der Taumelscheibe vereinfacht. Wie aus den vorstehend angegebenen
erkennbar ist, führt
die externe Steuerung unter Verwendung des Steuercomputers 55 eine
Rückführregelung
des eingestellten Drucks Pset des Steuerventils 230 aus.
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Wenn
der Startschalter 58 ausgeschaltet wird, hält der Steuercomputer 55 die
Zufuhr des Stroms zu der Spule 86 ungeachtet des Ergebnisses zur
Berechnung des eingestellten Drucks Pset an. Dann gibt die Wirkung
der Ablassfeder 74 das gesamte funktionelle Element (72, 74, 81)
nach unten, so dass der ablaufseitige Steuerventilabschnitt geschlossen
wird, während
der einlassseitige Steuerventilabschnitt auf die maximale Größe geöffnet wird. Als
Folge wird der Gasausstoß in
die Ansaugkammer 31 von der Kurbelkammer 5 über den Überströmdurchgang 40 blockiert,
während
eine große
Menge Kühlmittelgas
zu der Kurbelkammer 5 aus der Ausstoßkammer 32 über den
Gaszufuhrdurchgang 38 zugeführt wird. Folglich steigt der
Kurbeldruck Pc an, um den Winkel der Taumelscheibe auf den minimalen Neigungswinkel
(in der Nähe
von 0°)
einzustellen, so dass der Verdichter zu dem Betrieb mit minimaler Verdrängung übergeht,
was somit die Last an dem Verbrennungsmotor 14 minimiert.
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Wenn
der Startschalter 58 später
erneut eingeschaltet wird, startet die Steuerung der Stromzufuhr
zu der Spule 86 erneut und werden die variable Steuerung
des eingestellten Drucks Pset und die interne Steuerung durch den
Druckreaktionsmechanismus durchgeführt, was verursacht, dass der
Verdichter zu einem normalen Betriebszustand zurückkehrt.
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Das
dreizehnte Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Das
Steuerventil 230 der Bauart mit verknüpfter einlassseitiger Steuerung
und ablaufseitiger Steuerung und der Bauart mit variablem Einstelldruck
ist zwischen dem Gaszufuhrdurchgang 38 und dem Überströmdurchgang 40 gelegen
und das Steuerventil 230 ist mit einer Fähigkeit
zum wahlweisen und erzwungenen Öffnen
des Gaszufuhrdurchgangs und der Fähigkeit zum wahlweisen Abdichten
des Überströmdurchgangs
versehen. Das Steuerventil 230 ist nämlich ausgelegt, so dass es
seinen ablaufseitigen Steuerventilabschnitt zum Schließen zwingen kann
und dass es seinen einlassseitigen Steuerventilabschnitt unter einer
externen Steuerung zum Öffnen
zwingen kann. Auf der Grundlage der vorstehend beschriebenen Steuerung
der Stromzufuhr zu der Spule 86 ist daher möglich, dem
Betriebszustand des Verdichters zwischen dem normalen Betriebszustand,
der durch die typische verknüpfte
einlassseitige und ablaufseitige interne Steuerung erzielt wird, und
dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung umzuschalten, der durch
die erzwungene Erhöhung des
Kurbeldrucks Pc erzielt wird. Diese Kurbeldrucksteuervorrichtung
ist somit sehr geeignet zur Verwendung bei dem Taumelscheibenverdichter
mit variabler Verdrängung
in 1, der den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf
die Umgebung von 0° einstellen
kann.
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Das
Steuerventil 230, das mit dem Solenoidabschnitt 62 als
Einstelldruckänderungseinheit
ausgestattet ist, hat sowohl die Fähigkeit zum Ändern des
eingestellten Drucks als auch die Fähigkeit zum Erzwingen des Öffnens/Schließens des
Ventils, um dadurch den Verdichter zu dem Betriebszustand mit minimaler
Verdrängung
in Zusammenwirkung des Steuercomputer 55 und des Antriebsschaltkreises 59 zu
führen.
Die Verwendung dieses Steuerventils 32 kann daher die Kurbeldrucksteuervorrichtung
des Verdichters vereinfachen.
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Wenn
der ablaufseitige Steuerventilabschnitt des Steuerventils 230,
der in dem Überströmdurchgang 40 gelegen
ist, geschlossen wird, wenn der Startschalter 58 ausgeschaltet
wird, ist es möglich, zu
unterbinden, dass Schmieröl
aus der Kurbelkammer gemeinsam mit dem Kühlmittelgas in dem Betrieb
mit minimaler Verdrängung
strömt,
was anderenfalls die Schmierung der internen Mechanismen des Verdichters
beeinträchtigen
würde.
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Das
Steuerventil 230 ist so ausgelegt, dass es normalerweise
den ablaufseitigen Ventilkörper 236 in
die Schließrichtung
durch die Schließventilfeder 237 vorspannt
und das bewegbare Ende des Balgs 240 veranlasst, sich von
dem Zwischenelement 238 zu bewegen. Wenn die Außentemperatur höher wird,
werden der Sättigungsdruck
des externen Kühlkreislaufes 50 und
letztendlich der Ausgangsdruck des Verdampfers 53 (äquivalent
zu dem Ansaugdruck Ps) höher,
das verursacht, dass der Balg 240 sich gegen die Kraft
der ausdehnbaren Feder 251 zusammenzieht, und wird die
Kopplung zwischen dem Balg 240 und dem ablaufseitigen Ventilkörper 236 getrennt.
Wenn der Startschalter 58 für das Klimatisierungssystem
ausgeschaltet ist und die Stromzufuhr zu dem Solenoidabschnitt 260 angehalten
ist, kann daher das Verdrängungssteuerventil 230 sicher
in dem Zustand aufrecht erhalten werden, in dem der ablaufseitige
Steuerventilabschnitt geschlossen ist und der einlassseitige Steuerventilabschnitt
offen ist, nämlich
ungeachtet des Niveaus der Außentemperatur.
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Wenn
der Balg 240 so ausgelegt ist, dass er ständig mit
dem ablaufseitigen Ventilkörper 236 und dem
funktionellen Element (72, 74, 81) gekoppelt
ist, beeinflusst dann, wenn die Außentemperatur hoch wird, der
Balg 240, der auf die Temperaturerhöhung anspricht, den ablaufseitigen
Ventilkörper 236,
was es schwierig macht, den ablaufseitigen Steuerventilabschnitt
geschlossen zu halten. In einem derartigen Fall kann der Betrieb
mit minimaler Verdrängung
des Verdichters nicht erzielt werden. Das Verdrängungssteuerventil 230 dieses
dreizehnten Ausführungsbeispiels
leidet unter einer derartigen Schwierigkeit nicht.
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Auch
wenn der ablaufseitige Steuerventilabschnitt des Steuerventils 230 geschlossen
ist, kann dieser ablaufseitige Steuerventilabschnitt als ein Ablassventil
wirken, um zu verhindern, dass der Kurbeldruck Pc übermäßig hoch
ansteigt. Insbesondere kann der ablaufseitige Ventilabschnitt mit
einer Funktion eines Ablassventils durch Einstellen der Kraft der Schließventilfeder 237 auf
einem derartigen Weg versehen werden, dass dann, wenn der Differentialdruck (Pc – Ps), der
an dem ablaufseitigen Ventilkörper 236,
eine vorbestimmte maximale Zulässigkeit übersteigt,
die Kraft in die Ventilöffnungsrichtung
auf der Grundlage des Differentialdrucks (Pc – Ps) größer als die Kraft der Schließventilfeder 237 in
die Ventilschließrichtung
wirkt. In diesem Fall ist es, auch nach dem der Verdichter auf den
Betriebszustand mit minimaler Verdrängung durch Schließen des Überströmdurchgangs 40 gesetzt
wurde, noch möglich,
zu verhindern, dass der Kurbeldruck Pc so hoch ansteigt, dass der
Verdichter beschädigt
werden würde.
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Vierzehntes
Ausführungsbeispiel
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Gemäß den Kurbeldrucksteuervorrichtungen des
zweiten bis elften Ausführungsbeispiels
(11 bis 23)
ist dann, wenn der Startschalter 58 für das Klimatisierungssystem
ausgeschaltet ist, der Überströmdurchgang
(oder der Überströmpfad),
der die Kurbelkammer 5 und die Ansaugkammer 31 des Verdichters
miteinander verbindet, vollständig
verschlossen, um den Anstieg des Kurbeldrucks Pc zu ermöglichen,
so dass der Verdichter rasch zu dem Betriebszustand mit minimaler
Verdrängung übergehen
kann.
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Wenn
der Überströmdurchgang
vollständig geschlossen
ist, verringert sich die Menge des Schmieröls allmählich, das in der Kurbelkammer 5 verbleibt.
Dieses Phänomen
wird nachstehend spezifisch diskutiert. Wenn der Verdichter sich
in dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung befindet (der Winkel
der Taumelscheibe in der Nähe
von 0° liegt)
und der Überströmdurchgang
geschlossen ist, während
der Gaszufuhrdurchgang offen ist, haben der Ansaugdruck Ps, der
Kurbeldruck Pc und der Ausstoßdruck
Pd die Beziehung von Ps < Pc
= Pd. Wenn nämlich
der Betriebszustand mit minimaler Verdrängung sich fortsetzt, wird
der Kurbeldruck Pc ständig
höher als
der Ansaugdruck Ps. Das verursacht unerwünschter Weise, dass das Schmieröl in der
Kurbelkammer 5 in die Zylinderbohrung 1a in dem
Ansaugtakt aus einem geringfügigen
Zwischenraum zwischen dem Kolben 29 und der Zylinderbohrung 1a eintritt
und weitergehend von dort in die Ausstoßkammer 32 über den
Ausstoßanschluss 35 läuft und
in der Kammer 32 verbleibt. Das vollständige Verschließen des Überströmdurchgangs
führt daher zu
einer unerwünschten
Situation, bei der das Schmieröl
allmählich
in die Ausstoßkammer 32 von der
Kurbelkammer 5 austritt.
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Das
vierzehnte Ausführungsbeispiel
ist als Lösung
des vorstehend genannten Problems ausgedacht worden. Wie in 24 gezeigt ist, umfasst die Kurbeldrucksteuervorrichtung
dieses Ausführungsbeispiels
den Gaszufuhrdurchgang 38, der die Kurbelkammer 5 und
die Ausflusskammer 32 bei dem Verdichter verbindet (siehe 1 usw.),
zwei parallele Überströmdurchgänge 251 und 253,
die die Kurbelkammer 5 mit der Ansaugkammer 31 verbinden, und
ein Verdrängungssteuerventil 260 der
Bauart mit verknüpfter
einlassseitiger Steuerung und ablaufseitiger Steuerung.
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Das
verknüpfte
Steuerventil 260 weist einen einlassseitigen Steuerventilabschnitt 261,
einen ablaufseitigen Steuerventilabschnitt 262 und einen Druckreaktionsmechanismus 263 auf,
der eine interne Steuerung durch Verriegeln beider Ventilabschnitte 261 und 262 miteinander
gemäß einer Änderung des
Ansaugdrucks Ps erzielt. Der einlassseitige Steuerventilabschnitt 261 ist
in dem Gaszufuhrdurchgang 38 gelegen und der ablaufseitige
Steuerventilabschnitt 262 ist in dem ersten Überströmdurchgang 251 gelegen.
Das Steuerventil 260 wird einer externen Steuerung durch
den Steuercomputer 55 unter Verwendung des Antriebsschaltkreis 59 unterzogen. Wenn
der Startschalter 58 für
das Klimatisierungssystem ausgeschaltet ist, ist der einlassseitige
Steuerventilabschnitt 261 vollständig geöffnet und ist der ablaufseitige
Steuerventilabschnitt 262 vollständig geschlossen. Somit dient
das Verdrängungssteuerventil 260 ebenso
als Öffnungs-/Schließventileinrichtung,
die die Größe des Überströmdurchgangs
unter der Steuerung der externen Steuereinrichtung einstellt.
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Das
Steuerventil 190 in 19,
das Steuerventil 210 in 21 und
das Steuerventil 230 in 23 können beispielsweise
als das verknüpfte Steuerventil 260 des
vierzehnten Ausführungsbeispiels
verwendet werden.
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Wie
in 24 gezeigt ist, ist der Einlassanschluss 38a des
Gaszufuhrdurchgangs 38 mit dem Boden (der untersten Position)
der Ausstoßkammer 32 des
Verdichters verbunden. Ein feststehender Begrenzer 253 ist
in dem zweiten Überströmdurchgang 252 gelegen,
der parallel zu dem ersten Überströmdurchgang 251 vorgesehen
ist. Der Überströmdurchgang 252,
der mit dem feststehenden Begrenzer 253 ausgestattet ist,
kann die minimale Verbindung von der Kurbelkammer 5 zu
der Ansaugkammer 31 ungeachtet der Öffnungsgröße des ablaufseitigen Steuerventilabschnitts 262 sicherstellen.
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Das
vierzehnte Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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Auch
wenn der Verdichter in dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung in
Folge dessen vorliegt, dass der Startschalter 58 ausgeschaltet
ist (dass der ablaufseitige Steuerventilabschnitt 262 geschlossen
ist), kann der Überströmdurchgang 252, der
mit dem feststehenden Begrenzer 253 ausgestattet ist, die
minimale Verbindung von der Kurbelkammer 5 zu der Ansaugkammer 31 sicherstellen.
Es ist somit möglich,
die interne Zirkulation des Kühlmittelgases
innerhalb des Verdichters von der Ansaugkammer 31 zu der
Zylinderbohrung 1a, zu der Ausstoßkammer 32, zu dem Gaszufuhrdurchgang 38 und
dem einlassseitigen Steuerventilabschnitt 261 (offen),
zu der Kurbelkammer 5, zu dem Überströmdurchgang 252 mit
dem feststehenden Begrenzer 253, dann zurück zu den
Saugkammer 31 sicherzustellen.
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Daher
steht die Menge des Öls,
das aus der Kurbelkammer 5 mit dem Kühlmittelgas getragen wird,
im Gleichgewicht mit der Menge des Öls, das in die Kurbelkammer 5 gelangt,
wobei dadurch die Menge des Schmieröls in der Kurbelkammer 5 ständig konstant
gehalten wird. Das unterbindet eine unerwünschte Situation, in der die
Menge des Schmieröls,
das in der Kurbelkammer 5 vorhanden ist, sich allmählich verringert,
wenn sich der Betriebszustand mit minimaler Verdrängung fortsetzt.
Es ist somit möglich,
zu verhindern, dass die internen Mechanismen des Verdichters verbrannt
werden, und somit die Lebensdauer des Verdichters zu verlängern.
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Das
Verbinden des Einlassanschlusses 38a des Gaszufuhrdurchgangs 38 mit
dem Boden (der untersten Position) der Ausstoßkammer 32 kann gestatten,
dass das Schmieröl,
das wahrscheinlich an dem Boden der Ausstoßkammer 32 steht,
wirksam in die Kurbelkammer 5 über das Steuerventil 260 zurückkehrt.
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Da
die interne Zirkulation des Kühlmittelgases
in den Verdichter ermöglicht
wird, wie vorstehend erwähnt
wird, auch in dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung, kann
die Wärme,
die in der Kurbelkammer 5 erzeugt wird, durch das Kühlmittelgas aufgenommen
werden und wird in der Ansaugkammer 31 oder ähnlichem
ausgestoßen.
Das kann einen Temperaturanstieg in der Kurbelkammer 5 unterdrücken.
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Das
Verdrängungssteuerventil 260 der
Bauart mit verknüpfter
einlassseitiger Steuerung der ablaufseitiger Steuerung ist zwischen
dem Gaszufuhrdurchgang 38 und dem Überströmdurchgang 251 gelegen
und das Steuerventil 260 ist mit der Fähigkeit zum wahlweisen und
erzwungenen Öffnen
des Gaszufuhrdurchgangs 38 und mit der Fähigkeit
zum wahlweisen Abdichten des Überströmdurchgangs 251 versehen.
Das Steuerventil 260 ist nämlich so ausgelegt, dass es
seinen ablaufseitigen Steuerventilabschnitt 262 zum Schließen zwingen
kann und dass es seinen einlassseitigen Steuerventilabschnitt 261 zum Öffnen unter
einer externen Steuerung zwingen kann. Auf der Grundlage der externen
Steuerung durch den Steuercomputer 55 ist es daher möglich, den
Betriebszustand des Verdichters zwischen dem normalen Betriebszustand,
der durch die typische verknüpfte
einlassseitige und ablaufseitige interne Steuerung erzielt wird,
und dem Betriebszustand mit minimaler Verdrängung umzuschalten, der durch
die erzwungene Erhöhung
des Kurbeldrucks Pc erzielt wird. Die Kurbeldrucksteuervorrichtung
ist daher sehr geeignet zur Verwendung bei dem Taumelscheibenverdichter
mit variabler Verdrängung
in 1, der den Neigungswinkel der Taumelscheibe auf
die Umgebung von 0° einstellen
kann.
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Obwohl
der zweite Überströmdurchgang 252 mit
dem feststehenden Begrenzer 253 in dem Steuerventil 260 in 24 vorgesehen ist, können diese Bauteile weggelassen
werden, wenn das Steuerventil 260 so ausgelegt wird, dass
der Betriebszustand mit minimaler Verdrängung durch die AUS-Wirkung des
Startschalters 58 bewirkt wird, wobei die Öffnungsgröße des ablaufseitigen
Steuerventilabschnitts 262 des verknüpften Steuerventils 260 äquivalent
zu der Querschnittsfläche
des feststehenden Begrenzers 253 wird. Auch in einem solchen
Fall können
sich die gleichen Wirkungen ergeben.
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Die
Auswirkung der Beispiele dieser Erfindung können wie folgt abgewandelt
werden.
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Obwohl 1 einen
kupplungslosen Taumelscheibenverdichter zeigt, kann die Erfindung
für ein
Klimatisierungssystem angepasst werden, das wahlweise Leistung auf
den Verdichter von einer externen Antriebsquelle mittels eines elektromagnetischen
Kupplungsmechanismus überträgt, der
zwischen dem Verdichter und der externen Antriebsquelle gelegen
ist. Diese Abwandlung ist dahingehend vorteilhaft, dass die Anzahl
der Verbindungs-/Trennvorgänge des
elektromagnetischen Kupplungsmechanismus verringert werden kann.
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Die
Rückstellfeder 27 oder
die Rückstellhilfseinrichtung
ist nicht auf die Schraubenfeder beschränkt, wie in der 1 und 2 gezeigt
ist, sondern kann durch eine Blattfeder oder andere Federn oder
jegliches Vorspannelement ersetzt werden, das wie eine Feder wirkt.
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Der
Bereich, in dem die Rückstellfeder 25 eine
Kraft auf die Taumelscheibe 22 aufbringt, kann den gesamten
Neigungswinkel (θmin
bis θmax)
der Taumelscheibe 22 abedecken.
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Obwohl
das Stoppventil (93, 96 und 97) in dem
Gehäuse
des Verdichters vorgesehen ist, kann das Stoppventil außerhalb
des Gehäuses
an einem stromaufwärtigen
Teil des externen Kühlkreislaufs 50 vorgesehen
sein.
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In 12 kann das überströmseitige Öffnungs-/Schließventil 123,
das in dem Überströmdurchgang 40 gelegen
ist, weggelassen werden. In diesem Fall werden, wenn nur der feststehende
Begrenzer 124 in dem Überströmdurchgang 40 gelegen ist,
im Wesentlichen die gleichen Vorteile wie in dem Ausführungsbeispiel
in 12 erhalten. Da der Überströmdurchgang 40 nicht
vollständig
geschlossen wird, werden Vorteile sich ebenso ergeben, die denjenigen
des sechsten Ausführungsbeispiels
in 24 ähnlich
sind.
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Ein
Aufnehmer (Fluidaufnehmer) kann zwischen dem Kondensator 51 und
dem Expansionsventils 52 als Druckentlastungseinheit vorgesehen sein.
Der Aufnehmer speichert übermäßiges Kühlmittel,
um Veränderungen
der erforderlichen Menge des Kühlmittels
in dem Klimatisierungssystem zu kompensieren und um eine Gas-Flüssigkeits-Trennung an
der Auslassseite des Kondensators 51 durchzuführen, so
dass nur flüssiges
Kühlmittel
zu dem Expansionsventil 52 gefördert wird.
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Obwohl
der externe Kühlkreislauf 50 des
Expansionsventils 52 als Druckentlastungseinheit einsetzt,
kann ein externer Kühlkreislauf,
der einen Kondensator, eine feststehende Öffnung als Druckentlastungseinheit,
einen Verdampfer und einen Sammlertank hat, stattdessen verwendet
werden. Der Sammlertank dient zum speichern von überschüssigem Kühlmittel an Stelle des vorstehend
erwähnten
Aufnehmers und zum Handhaben der Überhitzung des Auslasses des
Verdampfers an Stelle des Expansionsventils 52.
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Der
Ausdruck „Taumelscheibenverdichter" in dieser Beschreibung
bezieht sich nicht nur auf einen Verdichter, der mit einer Taumelscheibe
ausgestattet ist, sondern umfasst ebenso einen Schrägscheibenverdichter
und umfasst jede Bauart eines Verdichters bei dem Kolben mittels
einer geneigten Nockenplatte hin- und herlaufen.
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Daher
sind die vorliegenden Beispiele und Ausführungsbeispiele als darstellend
und nicht als beschränkend
zu betrachten und die Erfindung nicht auf die hier angegebenen Details
beschränkt,
sondern sie kann innerhalb des Anwendungsbereichs und der Äquivalenz
der beigefügten
Ansprüche
abgewandelt werden.
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Ein
Verdichter weist eine Taumelscheibe (22) auf, die kippbar
durch eine Antriebswelle (6) gestützt ist. Die Verdrängung des
Verdichters ändert
sich gemäß dem Neigungswinkel
der Taumelscheibe (22). Der minimale Neigungswinkel (θmin) der
Taumelscheibe (22) ist geringer als drei bis fünf Grad
relativ zu einer Ebene, die senkrecht zu der Achse der Antriebswelle
(6) liegt. Die Taumelscheibe (22) kann von ihrer
minimalen Neigung zum Vergrößern ihres
Winkels trotz des kleinen minimalen Neigungswinkels auf Grund einer
Rückstellfeder
(27) bewegt werden, die die Taumelscheibe (22)
zum Vergrößern des
Neigungswinkels vorspannt. Die Rückstellfeder
(27) bewegt die Taumelscheibe (22) sicher in eine
Richtung zum Vergrößern des
Neigungswinkels.