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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf Kompressoren mit variabler Fördermenge, die in Klimaanlagen-Systemen
für Automobile
eingesetzt werden. Genauer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf
einen Kompressor mit variabler Fördermenge, der
eine neigbare Steuerscheibe verwendet, um die Fördermenge einzustellen.
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Ein Kompressor mit variabler Fördermenge der
kupplungslosen Art ist in den 10 bis 12 gezeigt. Wie in diesen
Zeichnungen gezeigt, bringt ein Gehäuse 105 Zylinderbohrungen 101,
eine Kurbelkammer 102, eine Ansaugkammer 103 und
eine Ausstoßkammer 104 unter.
Eine Antriebswelle 107, welche sich durch die Kurbelkammer 102 erstreckt,
wird drehbar in dem Gehäuse 105 gestützt. Ein
Rotor 108 ist an der Antriebswelle 107 in der
Kurbelkammer 102 befestigt. Eine Taumelscheibe 109 ist
in der Kurbelkammer 102 untergebracht. Die Taumelscheibe 109 wird
von der Antriebswelle 107 auf eine Art gestützt, so
dass sie verschiebbar und neigbar in Bezug auf die Antriebswelle 107 ist.
Kolben 106 sind mit der Taumelscheibe 109 verkoppelt.
Stützarme 111 erstrecken
sich von dem Rotor 108 während zugehörige Führungsbolzen 112 von
der Taumelscheibe 109 hervorragen. Die Stützarme 111 und
die Führungsbolzen 112 bilden
einen Gelenkmechanismus 10. Jeder Führungsbolzen 112 hat
einen kugelförmigen
Abschnitt 112a, welcher verschiebbar in eine Führungsbohrung 111a eingepasst
ist, die sich durch den zugehörigen
Führungsarm 111 erstreckt.
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Entsprechend dreht sich die Taumelscheibe 109 einstöckig mit
der Antriebswelle 107. Während der Drehung veranlasst
der Gelenkmechanismus 110 die Taumelscheibe 109 dazu,
sich zwischen einer maximalen Neigungsposition und einer minimalen
Neigungsposition zu bewegen, während
diese auf der Antriebswelle 107 gleitet. Wie in der vergrößerten Ansicht
in 11(b) gezeigt, ist
ein geringfügiger
Spielraum zwischen der Wand der Führungsbohrung 111a und
dem zugehörigen,
kugelförmigen Abschnitt 112a in
dem Gelenkmechanismus 110 versehen. Der Spielraum erlaubt
eine glatte Bewegung der Taumelscheibe 109.
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Ein Druckbeaufschlagungs-Durchgang 113 verbindet
die Auslasskammer 104 mit der Kurbelkammer 102,
während
ein Kanal 114 die Kurbelkammer 102 mit der Ansaugkammer 103 verbindet.
Ein Fördermengen-Steuerventil 115 ist
in dem Druckbeaufschlagungs-Durchgang 113 versehen. Das
Steuerventil 115 reguliert den Öffnungsbetrag des Druckbeaufschlagungs-Durchgangs 113,
um den Betrag des Kühlgases,
welches von der Auslasskammer 104 zu der Kurbelkammer 102 geleitet
wurde, zu ändern.
Dies stellt wiederum den Druck in der Kurbelkammer 102 in Übereinstimmung
mit dem Betrag des Kühlgases,
das durch den Kanal 114 entlassen wird, ein. Der Unterschied
zwischen den Drücken,
welche auf jeder Seite der Kolben 106 wirken, d. h. der
Unterschied zwischen dem Druck in der Kurbelkammer 102 und
dem Druck in den Zylinderbohrungen 101, wird folglich geändert. Als
Folge wird die Taumelscheibe 109 zwischen der maximalen
Neigungsposition und der minimalen Neigungsposition bewegt. Dies ändert den
Hub jedes Kolbens 106 und variiert die Fördermenge.
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Ein Vorsprung 109a ragt
von der inneren Hinterfläche
der Taumelscheibe 109 heraus. Ein Schließer 121 ist
angeordnet, um mittels eines Drucklagers 122 gegen den
Vorsprung 109a anzugrenzen. Während die Taumelscheibe 109 in
Richtung auf die minimale Neigungsposition gleitet, drücken der
Vorsprung 109a und das Drucklager 122 den Schließer 121.
Wenn die Taumelscheibe 109 in der minimalen Neigungsposition
angeordnet ist, grenzt eine Schließer-Fläche 123, welche auf
dem Schließer 121 festgelegt
ist, an einer Positionier-Fläche 124,
welche auf der entsprechenden Innenwand des Gehäuses 105 festgelegt
ist, an. Dies trennt die Ansaugkammer 103 von einem Ansaug-Durchgang 125,
welcher mit einem externen Kühlkreis
verbunden ist. In anderen Worten beschränkt die Angrenzung zwischen
der Schließer-Fläche 123 und
der Positionier-Fläche 124 eine
weitere Verschiebung der Taumelscheibe 109, wenn der Schließer 121 die
Ansaugkammer 103 von dem Ansaug-Durchgang 125 trennt.
In dieser Lage ist die Taumelscheibe 109 in der minimalen
Neigungsposition angeordnet.
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Wenn der Schließer 121 den Durchfluss
des Kühlgases
blockiert, wird die Zirkulation des Kühlgases durch den externen
Kühlkreis
verhindert. Dies ist insofern vorteilhaft, da der Betrieb des Kompressors oder
die Rotation der Antriebswelle 107, selbst wenn eine Kühlung nicht
erforderlich ist, fortgesetzt wird. Diese Konstruktion schließt den Bedarf
für eine
kostspielige und schwere Kupplung aus, welche zwischen der Antriebswelle 107 und
dem Fahrzeugmotor 126 angeordnet wäre. Folglich verhindert der
Ausschluss der Kupplung Erschütterungen,
die erzeugt werden würden,
wenn die Kupplung betätigt
oder gelöst
wird.
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Eine erste Feder 116, welche
eine Spiralfeder ist, befindet sich zwischen dem Rotor 108 und
der Taumelscheibe 109 auf der Antriebswelle 107,
um die Taumelscheibe 109 in Richtung auf die minimale Neigungsposition
zu spannen. Deshalb hält
die erste Feder 116 die Taumelscheibe 109 an der
minimalen Neigungsposition, falls der Betrieb des Kompressors, wenn
der Motor 126 angehalten und der Druck im Kompressor folglich
einheitlich wird, angehalten wird. Als Folge ist die Fördermenge
minimal, wenn der Kompressor seinen Betrieb beginnt. In solch einer Lage
ist die Momentenlast, die für
den Betrieb des Kompressors benötigt
wird, minimal. Folglich wird die Erschütterung, die erzeugt wird,
wenn der Betrieb gestartet wird, effektiv unterdrückt.
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Ein oberer Totpunkt-Abschnitt 109b (OT), welcher
jeden Kolben 106 an seinem oberen Totpunkt anordnet, und
ein unterer Totpunkt-Abschnitt 109c (UT), welcher jeden
Kolben 106 an seinem unteren Totpunkt anordnet, sind auf
der Taumelscheibe 109 festgelegt. Der Kolben, der in 10 veranschaulicht wird,
ist am oberen Totpunkt durch den OT-Abschnitt 109b angeordnet.
Der UT-Abschnitt 109c ist auf der gegenüberliegenden Seite der Antriebswelle 107 in
der Zeichnung gezeigt.
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Zwei Ebenen 117, 118 sind
an der zentralen Forderseite der Taumelscheibe 109 festgelegt,
welche die Fläche
ist, die der ersten Feder 116 gegenüberliegt. Die erste Ebene 117 erstreckt
sich von dem OT-Abschnitt 109b in Richtung auf das Zentrum
der Taumelscheibe 109. Die zweite Ebene 118 erstreckt sich
von dem UT-Abschnitt 109c in Richtung auf das Zentrum der
Taumelscheibe 109. Die erste und zweite Ebene 117, 118 sind
so geneigt, dass sie bei Positionen dem Rotor 108 näher kommen,
die näher
an der Verschneidung zwischen den beiden Ebenen 117, 118 oder
der Gratlinie K11 liegen.
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Die erste Feder 116 grenzt
an der Taumelscheibe 109 entlang der Gratlinie K11 zwischen
den Ebenen 117, 118 an, wenn sich die Taumelscheibe 109 an
der minimalen Neigungsposition befindet. In dieser Lage grenzt die
Taumelscheibe 109 an dem Drucklager 122 an. Eine
Linie T ist zwischen der Taumelscheibe 109 und dem Drucklager 122 festgelegt. Die
Taumelscheibe 109 schwenkt um die Linie T, wenn sie sich
in Richtung auf die minimale Neigungsposition neigt. Die Linie T
ist in einer hypothetischen Ebene H enthalten, welche sich parallel
zu der Achse L der Antriebswelle 107 erstreckt. Wie in
den 11(a), 11(b) und 12 gezeigt, befindet sich die Gratlinie
K11 an einer Position, die näher
dem OT-Abschnitt 109b ist
als die Linie T, wenn sich die Taumelscheibe 109 in der
minimalen Neigungswinkelposition befindet. Noch genauer befindet
sich die Gratlinie K11 an einer Position, die näher an dem OT-Abschnitt 109b ist
als die hypothetische Ebene H.
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Wenn die Taumelscheibe 109 sich
an der minimalen Neigungswinkelposition befindet, drückt entsprechend
die erste Feder 116 den OT-Abschnitt 109b der
Taumelscheibe 109 und erzeugt ein Neigungsmoment M11, das
um die Linie T in eine Richtung wirkt, dass die Neigung der Taumelscheibe 109 erhöht wird.
Der Spielraum zwischen der Wand der Führungsbohrung 111a und
dem zugehörigen,
kugelförmigen
Abschnitt 112a in dem Gelenkmechanismus 110 erlaubt
eine geringe Neigung der Taumelscheibe 109, wenn sich diese
an der minimalen Neigungswinkelposition befindet. Folgerichtig wird
jeder kugelförmige
Abschnitt 112a gegen die Wand der zugehörigen Führungsbohrung 111a auf
der Seite der Taumelscheibe (gegen die rechte Seite, wie in der Zeichnung
betrachtet) gedrückt.
Deshalb ist die minimale Neigungswinkelposition der Taumelscheibe 109 so
festgelegt, wenn der Kompressor nicht im Betrieb ist.
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Jedoch wird während des Betriebs des Kompressors
eine Kompressionsreaktion erzeugt, wenn jeder Kolben 106 sich
seiner oberen Totpunktposition annähert. Die Kompressionsreaktion
wirkt auf die Taumelscheibe 109 und bildet ein Neigungsmoment M12,
das um die Linie T in eine die Neigung verkleinernde Richtung der
Taumelscheibe 109 wirkt. Das Neigungsmoment M12 ist größer als
das Neigungsmoment M11, welches von der ersten Feder 116 erzeugt
wird. Entsprechend wird jeder kugelförmige Abschnitt 112a gegen
die rotorseitige Wand der zugehörigen
Führungsbohrung 111a gedrückt, wenn der
Kompressor betrieben wird. Folglich ist jede Richtung, in die jeder
kugelförmige
Abschnitt 112a gedrückt
wird, wenn der Kompressor in Betrieb ist, gegensätzlich zu der Richtung, wenn
der Kompressor nicht in Betrieb ist. Daher wird die minimale Neigungsposition
der Taumelscheibe 109 so festgelegt, wenn der Kompressor
betrieben wird.
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Mit anderen Worten weicht die minimale
Neigungsposition der Taumelscheibe 109 bei dem Kompressor
nach dem Stand der Technik, wenn der Kompressor betrieben wird,
ab von der, wenn der Kompressor den Betrieb anhält. Der Winkel der Taumelscheibe 109 an
der minimalen Neigungsposition wird während des Zusammenbaus des
Kompressors festgelegt. Jedoch ist die minimale Neigungsposition
der Taumelscheibe 109 von dem festgelegten Winkel verschoben,
wenn der Kompressor den Betrieb beginnt. Diese Verschiebung muss
in Betracht gezogen werden, wenn die Taumelscheibe 109 eingebaut wird.
Als Folge müssen
lästige
Installations-Schritte vorgenommen werden.
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Als anderen Stand der Technik offenbaren die
Dokumente EP-A-0 748 937 oder EP-A-0 301 519 einen Kompressor mit
variabler Fördermenge,
der ein Gehäuse
aufweist, das eine Zylinderbohrung darin, einen Kolben, der sich
in der Zylinderbohrung befindet, eine Antriebswelle, die drehbar
durch das Gehäuse
gestützt
wird, eine Drehstütze,
die an der Antriebswelle befestigt ist und eine Steuerscheibe, die mit
dem Kolben verbunden ist, hat. Die Steuerscheibe wird neigbar von
der Antriebswelle gestützt
und ist in den axialen Richtungen der Antriebswelle verschiebbar.
Die Steuerscheibe neigt sich zwischen einer maximalen Neigungsposition
und einer minimalen Neigungsposition, wenn die Fördermenge des Kompressors geändert wird.
Ferner haben beide Kompressoren einen Gelenkmechanismus, der sich zwischen
der Drehstütze
und der Steuerscheibe befindet, wobei der Gelenkmechanismus ein
erstes Gelenkteil, welches an der Steuerscheibe befestigt ist, und
ein zweites Gelenkteil, welches mit der Drehstütze verbunden ist, hat, so
dass das erste und zweite Gelenkteil miteinander so in Eingriff
stehen, dass sie den Gelenkmechanismus bilden, und eine Spanneinrichtung,
die sich zwischen der Drehstütze
und der Steuerscheibe befindet, um die Steuerscheibe in Richtung
auf die minimale Neigungswinkelposition zu spannen hat.
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Entsprechend ist es ein Ziel der
vorliegenden Erfindung einen Kompressor mit variabler Fördermenge
bereitzustellen, der seine Steuerscheibe an dem gleichen Neigungswinkel
beibehält,
ungeachtet dessen ob der Kompressor betrieben wird oder nicht.
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Um die obigen Ziele zu erreichen,
stellt die vorliegende Erfindung einen Kompressor mit variabler
Fördermenge
bereit, der die technischen Merkmale gemäß des Anspruchs 1 hat. Der
Kompressor hat ein Gehäuse,
welches eine Zylinderbohrung darin, einen Kolben, der sich in der
Zylinderbohrung befindet, eine Antriebswelle, die drehbar vom Gehäuse gestützt wird,
eine Drehstütze,
die an der Antriebswelle befestigt ist und eine Steuerscheibe, die
mit dem Kolben verbunden ist, aufweist. Die Steuerscheibe wird neigbar
von der Antriebswelle gestützt und
ist in den axialen Richtungen der Antriebswelle verschiebbar. Die
Steuerscheibe neigt sich zwischen einer maximalen Neigungsposition
und einer minimalen Neigungsposition, wenn die Fördermenge des Kompressors geändert wird.
Ein Gelenkmechanismus befindet sich zwischen der Drehstütze und
der Steuerscheibe. Der Gelenkmechanismus hat einen erstes Gelenkteil,
das an der Steuerscheibe befestigt ist, und ein zweites Gelenkteil,
das mit der Drehstütze so
verbunden ist, dass das erste und zweite Gelenkteil miteinander
in Eingriff stehen, um den Gelenkmechanismus zu bilden. Ein vorbestimmter
Spielraum besteht zwischen dem ersten Gelenkteil und dem zweiten
Gelenkteil, welcher ein geringfügiges
Maß an
Spiel in der Bewegung der Steuerscheibe in Neigungsrichtung zulässt. Das
Spiel ist so angesetzt, dass der Gelenkmechanismus zwangsläufig den
Neigungswinkel der Taumelscheibe festlegt, wenn die Steuerscheibe
in seiner minimalen Neigungsposition, aufgrund eines ersten Moments,
das auf die Steuerscheibe durch eine Kompressionsreaktionskraft
des Kolbens aufgebracht wird, ist, während der Kompressor läuft. Die
Steuerscheibe dreht sich einstückig
mit der Antriebswelle, der Drehstütze und dem Gelenkmechanismus.
Eine Spanneinrichtung befindet sich zwischen der Drehstütze und
der Steuerscheibe, um die Steuerscheibe in Richtung auf die minimale
Neigungswinkelposition zu spannen. Eine Anbring-Einrichtung bringt
ein zweites Moment in die selbe Richtung, wie das erste Moment,
an die Taumelscheibe an, wenn der Kompressor nicht betrieben wird.
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Die Merkmale der vorliegenden Erfindung, von
den angenommen wird, dass diese neu sind, werden speziell in den
beigefügten
Ansprüchen
dargelegt. Die Erfindung, zusammen mit seinen Zielen und Vorteilen
daraus, kann am besten in Bezug auf der folgenden Beschreibung der
vorliegendenden, bevorzugten Ausführungsbeispiele mit den begleitenden
Zeichnungen verstanden werden, in welchen:
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1 ist
eine Querschnitts-Ansicht, die ein erstes Ausführungsbeispiel eines mit automatischer Schaltung
versehenen Kompressors mit variabler Fördermenge gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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2 ist
eine Querschnitts-Ansicht, die den Kompressor aus 1 in einer Lage mit minimaler Fördermenge
zeigt;
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3(a), 3(b), und 3(c) sind partielle Querschnitts-Ansichten,
die den Kompressor aus 1 zeigen;
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4 ist
eine vergrößerte, partielle
Ansicht, die die Umgebung von einer Zentralbohrung der Taumelscheibe
zeigt;
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5(a), 5(b) und 5(c) sind partielle Querschnitts-Ansichten,
die ein anderes Ausführungsbeispiel
eines Kompressor gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen;
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6 ist
eine vergrößerte, partielle
Ansicht, die die Umgebung der Zentralbohrung der Taumelscheibe des
Kompressors aus 5 zeigt;
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7(a), 7(b), 7(c) und 7(d) sind
partielle Querschnitts-Ansichten, die ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Kompressors gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen;
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8 ist
eine vergrößerte, partielle
Ansicht, die die Umgebung einer Zentralbohrung der Taumelscheibe
des Kompressors aus 7(a) zeigt;
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9(a), 9(b), 9(c), 9(d), 9(e) und 9(f) sind schematische Ansichten, die
eine Feder, welche an unterschiedlichen Positionen angebracht ist,
um die Taumelscheibe in Richtung auf die minimale Neigungsposition
zu spannen;
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10 ist
eine Querschnitts-Ansicht, die einen Kompressor des Standes der
Technik in einer Lage mit minimaler Fördermenge zeigt;
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11(a), 11(b), 11(c) sind partielle Querschnitts-Ansichten,
die den Kompressor aus 10 zeigen;
und
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12 ist
eine vergrößerte, partielle
Ansicht, die die Umgebung der Zentralbohrung der Taumelscheibe zeigt.
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Ein erstes Ausführungsbeispiel eines mit automatischer
Schaltung versehenen Kompressors mit variabler Fördermenge gemäß der vorliegenden
Erfindung wird jetzt mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben werden.
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Wie in den 1 und 2 gezeigt
hat der Kompressor ein Vordergehäuse 11,
das an dem vorderen Ende eines Zylinderblocks 12 befestigt
ist. Ein Hintergehäuse 13 ist
an dem hinteren Ende des Zylinderblocks 12 mit einer Ventil-Scheibe 14,
die dazwischen angeordnet ist, befestigt. Das Vordergehäuse 11,
der Zylinderblock 12 und das Hintergehäuse 13 bilden das
Kompressor-Gehäuse.
Eine Kurbelkammer 15 ist in dem Vordergehäuse 11 vor
dem Zylinderblock 12 festgelegt. Eine Antriebswelle 16 wird drehbar
so gestützt,
dass sich diese durch die Kurbelkammer 15 erstreckt. Eine
Rolle 17 wird drehbar mittels eines Spurlagers 18 an
der Vorderwand des Vordergehäuses 11 gestützt. Die
Rolle 17 ist mit dem Ende der Antriebswelle 16,
die aus dem Vordergehäuse 11 herausragt,
gekoppelt. Ein Riemen 19 verbindet die Rolle 17 direkt
mit einen Fahrzeugmotor 20, welcher als eine externe Antriebswelle
dient. Folglich sind der Kompressor und der Motor 20 direkt miteinander
verbunden ohne einen Kupplungsmechanismus, solch einen wie eine
elektromagnetische Kupplung, zu verwenden.
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Eine Lippendichtung 21 dichtet
den Raum zwischen dem vorderen Abschnitt der Antriebswelle 16 und
dem Vordergehäuse 11 ab.
Eine Drehstütze oder
Rotor 22 ist auf der Antriebswelle 16 in der Kurbelkammer 15 befestigt.
Eine Taumelscheibe 23, welche als eine Steuerscheibe dient,
ist in der Kurbelkammer 15 untergebracht. Die Antriebswelle 16 ist
in einer Zentralbohrung 23a, die im Zentrum der Taumelscheibe 23 festgelegt
ist, eingesetzt. Die Taumelscheibe 23 wird von der Antriebswelle 16 auf
eine Art gestützt,
die es der Taumelscheibe 23 ermöglicht, entlang einer Achse
L der Antriebswelle 16 zu gleiten, während des Neigens in Bezug
auf die Antriebswelle 16. Ein oberer Totpunkt-Abschnitt 23c (OT-Abschnitt),
welcher jeden Kolben 37 an seiner oberen Totpunkt-Position
anordnet, und ein unterer Totpunkt-Abschnitt 23d (UT-Abschnitt),
welcher jeden Kolben 37 an seiner unteren Totpunkt-Position
anordnet, sind auf der Taumelscheibe 23 festgelegt. Der Kolben 37,
der in 1 dargestellt
ist, ist an der oberen Totpunkt-Position durch den OT-Abschnitt 23c angeordnet.
Die UT-Positiom 23d ist auf der gegenüberliegenden Seite der Antriebswelle 16 in
der Zeichnung gezeigt.
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Der Kolben 37, der in 1 und 2 gezeigt ist, befindet sich an der oberen
Totpunkt-Position. Wenn die Antriebswelle 16 um 180° von der
Position, die in den Zeichnungen gezeigt ist, gedreht wird, bewegt der
UT-Abschnitt 23d den
Kolben 37 zu seiner unteren Totpunkt-Position.
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Ein Gelenkmechanismus 24 ist
zwischen dem Rotor 22 und der Taumelscheibe 23 bereitgestellt.
Der Gelenkmechanismus 24 hat Stütz-Arme 25, welche
sich von der hinteren Fläche
des Rotors 22 erstrecken und zugehörige Führungsbolzen 26, welche
von der Taumelscheibe 23 herausragen. Jeder Führungsbolzen 26 hat
einen kugelförmigen
Abschnitt 26a, welcher gleitend in die Führungsbohrung 25a,
die sich durch den zugehörigen
Stütz-Arm 25 erstreckt,
eingepasst ist. Die Taumelscheibe 23 dreht sich einstückig mit
der Antriebswelle 16 mittels des Rotors 22 und
dem Gelenkmechanismus 24. Die Taumelscheibe 23 wird
von der Antriebswelle 16 gestützt, so dass der Eingriff zwischen
den Führungsbohrungen 25a und
den zugehörigen
kugelförmigen Abschnitten 26a der
Taumelscheibe 23 ermöglicht, sich
während
des Gleitens entlang der Antriebswelle 16, zu neigen.
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Eine erste Feder 27, welche
eine Spiralfeder ist, ist auf der Antriebswelle 16 zwischen
dem Rotor 22 und der Taumelscheibe 23 angeordnet.
Die erste Feder 26 (?27?) grenzt an dem zentralen Vorder-Abschnitt
der Taumelscheibe 23 an und spannt die Taumelscheibe 23 gegen
den Zylinderblock 23 entlang der Achse L der Antriebswelle 16.
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Eine Schließer-Bohrung 28 erstreckt
sich koaxial mit der Antriebswelle 16 durch das Zentrum
des Zylinderblocks 12. Ein topfförmiger Schließer 29 ist gleitend
in der Schließer-Bohrung 28 untergebracht. Eine
zweite Feder 30 ist in der Schließer-Bohrung 28 angeordnet,
um den Schließer 29 gegen
die Taumelscheibe 23 zu spannen.
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Das hintere Ende der Antriebswelle 16 ist
in den Schließer 29 eingesetzt.
Ein Radiallager 31 ist zwischen dem hinteren Abschnitt
der Antriebswelle 16 und der Innenwand des Schließers 29 angeordnet.
Das Radiallager 31 und der Schließer 29 werden so gestützt, dass
sie zusammen entlang der Antriebswelle 16 gleiten.
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Ein Ansaug-Durchgang 32 erstreckt
sich durch das Hintergehäuse 13 und
das Zentrum der Ventilscheibe 14. Der Ansaug-Durchgang
ist mit der Schließer-Bohrung 28 verbunden.
Eine Positionier-Fläche 33 ist
um den Ansaug-Durchgang 32 herum
auf der Vorderfläche
der Ventilscheibe 14 festgelegt. Eine Schließer-Fläche 34 ist
auf der Endfläche des
Schließers 29 festgelegt.
Die Bewegung des Schließers 29 bringt
die Schließer-Fläche 34 und
die Positionier-Fläche 33 in
Berührung
miteinander und trennt sie voneinander. Berührung zwischen der Schließer-Fläche 34 und
der Positionier-Fläche 33 dichtet
den Raum dazwischen ab und trennt den Ansaug-Durchgang 32 von
der Schließer-Bohrung 28.
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Ein ringförmiges Drucklager 35 ist
gleitend auf der Antriebswelle 16 angeordnet und befindet sich
zwischen dem offenen Ende des Schließers 29 und einem
Paar von Vorwölbungen 23b,
die von der hinteren Zentralfläche
der Taumelscheibe 23 hervorstehen. Die Kraft der zweiten
Feder 30 erhält
den Halt des Drucklagers 35 zwischen den Vorwölbungen 23b der
Taumelscheibe 23 und dem Schließer 29 aufrecht.
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Die Neigung der Taumelscheibe 23,
mit Bezug zu einer Ebene lotrecht zur Achse L der Antriebswelle 16,
verringert sich, wenn die Taumelscheibe 23 entlang der
Antriebswelle 16 in Richtung auf den Zylinderblock 12 gleitet.
Da sich die Neigung der Taumelscheibe 23 verringert, drückt die
Taumelscheibe 23 den Schließer 29 mit den Vorwölbungen 23b und das
Drucklager 35 gegen die Positionierungsfläche 33 entgegen
der Kraft der zweiten Feder 30. Wenn die Schließer-Fläche 34 des
Schließers 29 an
der Positionier-Fläche 33 angrenzt,
wird die weitere Neigung der Taumelscheibe 23 eingeschränkt. In
dieser Lage ist die Neigung der Taumelscheibe 23 minimal und
geringfügig
größer als
Null Grad. 2 zeigt die Taumelscheibe 23,
die sich an der minimalen Neigungsposition befindet. Mit dem Schließer 29,
der an der Ventilscheibe 14 angrenzt, ist die minimale
Neigungsposition der Taumelscheibe 23 durch den Schließer 29,
die Ventilscheibe 14 und das Drucklager 35 festgelegt.
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Die Neigung der Taumelscheibe 23,
in Bezug auf eine Richtung lotrecht zu der Achse L der Antriebswelle 16,
steigt, wenn die Taumelscheibe 23 entlang der Antriebswelle 16 in
Richtung auf den Rotor 22 gleitet. Da die Neigung der Taumelscheibe 23 steigt,
bewegt die Kraft der zweiten Feder 30 die Schließer-Fläche 34 von
der Positionier-Fläche 33 weg.
Ein Anschlag 22a ragt von der hinteren Fläche des
Rotors 22 heraus. Die Angrenzung der Taumelscheibe 23 in
Richtung auf den Anschlag 22a schränkt ein weiteres Gleiten der
Taumelscheibe 23 ein. In dieser Lage ist die Neigung der
Taumelscheibe 23 maximal. 1 zeigt
die Taumelscheibe 23 an der maximalen Neigungsposition.
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Zylinderbohrungen 36 (nur
eine ist in den Zeichnungen gezeigt) erstrecken sich durch den Zylinderblock 12.
Jede Zylinderbohrung 36 hält einen einseitig wirkenden
Kolben 37. Jeder Kolben 37 ist mit einem peripheren
Abschnitt der Taumelscheibe 23 durch Gleitstücke gekoppelt.
Die Rotation der Taumelscheibe 23 wird umgewandelt in eine
lineare Hin- und Herbewegung der Kolben 37.
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Eine Ansaugkammer 39 und
eine Ausstoßkammer 40 sind
in dem hinteren Gehäuse 13 festgelegt.
Für jede
Zylinderbohrung 36 hat die Ventilscheibe 14 eine
Ansaugöffnung 41,
eine Ansaugklappe 42, um die Ansaugöffnung 41 zu schließen, eine
Ausstoßöffnung 43,
und eine Ausstoßklappe 44,
um die Ausstoßöffnung 43 zu
schließen.
Kühlgas
in der Ansaugkammer 39 wird in jede Zylinderbohrung 36 durch
die Ansaugöffnung 41 gezogen,
wenn der zugehörige
Kolben 37 sich von der Ventilscheibe 14 in Richtung
auf seine untere Totpunkt-Position bewegt. Das Kühlgas, welches in die Zylinderbohrung 36 gezogen
wurde, wird komprimiert und dann zur Ausstoßkammer 40 durch die
Ausstoßöffnung 43 geleitet,
wenn der Kolben 37 sich zu der Ventilscheibe 14 in
Richtung auf seine obere Totpunkt-Position zurückbewegt. Der Winkel der Ausstoßklappen 44 wird durch
eine Arretierung 45, die an der Ventilscheibe 14 befestigt
ist, eingeschränkt.
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Ein Drucklager 46 ist zwischen
dem Rotor 22 und dem Vordergehäuse 11 angeordnet.
Das Drucklager 46 nimmt die Kompressionsreaktion auf, die während der
Kompression des Kühlgases
erzeugt wird und die an den Rotor 22 mittels der Kolben 37 und
der Taumelscheibe 23 übertragen
wird.
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Die Ansaugkammer 39 ist
mit der Schließer-Bohrung 28 durch
eine Öffnung 47 verbunden. Wenn
die Schließer-Fläche 34 des
Schließers 29 an die
Positionier-Fläche 33 angrenzt,
ist die Öffnung 47 von
dem Ansaug-Durchgang 32 unterbrochen.
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Ein Kanal 48 erstreckt sich
durch die Antriebswelle 16. Ein druckentlastendes Loch 49 erstreckt
sich durch die Wand des Schließers 29.
Die Kurbelkammer 15 und die Schließer-Bohrung 28 sind miteinander
durch den Kanal 48 und das Loch 49 verbunden.
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Ein Druckbeaufschlagungs-Durchgang 50 verbindet
die Ausstoßkammer 40 mit
der Kurbelkammer 15. Ein Fördermengen-Steuerventil 51 ist
in dem Druckbeaufschlagungs-Durchgang 50 angeordnet. Das
Steuerventil 51 hat eine Ventilkammer 52, eine Öffnung 53,
einen Ventil-Körper 54 und
eine Feder 55. Die Ventilkammer 52 stellt einen
Teil des Druckbeaufschlagungs-Durchgangs 50 dar. Die Öffnung 53 ist
mit der Ventilkammer 52 verbunden. Der Ventil-Körper 54 ist
in der Ventilkammer 52 untergebracht und wird zur Öffnung 53 hin
und weg bewegt. Die Feder 55 ist in der Ventilkammer 52 angeordnet,
um den Ventil-Körper 54 von
der Öffnung 53 weg
zu spannen.
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Eine Druckkammer 56 ist
angrenzend an die Ventilkammer 52 festgelegt. Die Druckkammer 56 ist mit
dem Ansaug-Durchgang 32 über einen Druck-Durchgang 57 verbunden.
Ein Balg 58 ist in der Druckkammer 56 untergebracht
und ist betriebsfähig
mit dem Ventil-Körper 54 durch
eine Stange 59 verbunden.
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Ein bewegbarer Stahlkern 60 ist
in dem Steuerventil 51 angeordnet, so dass sich der Balg 58 auf der
gegenüberliegenden
Seite des Ventil-Körpers 54 von
dem Kern 60 aus befindet. Ein befestigter Stahlkern 62 steht
dem beweglichen Kern 60 gegenüber. Eine Magnetspule 63 ist
um den beweglichen und befestigten Kern 60, 62 angeordnet.
Wenn ein vorbestimmter Betrag von elektrischem Strom durch die Spule 63 fließt, wird
ein Magnetfeld, entsprechend des Stromwerts, zwischen den Kernen 60, 62 erzeugt.
Das Magnetfeld bewirkt eine Anziehungskraft zwischen den Kernen 60, 62.
Die Anziehungskraft wird auf den Ventil-Körper 54 durch die
Stange 61 entgegen der Kraft der Feder 55 in eine
Richtung übertragen,
die in einer Abnahme des geöffneten
Bereichs der Öffnung 53 resultiert.
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Kühlgas
wird in die Ansaugkammer 39 durch den Ansaug-Durchgang 32 gezogen
und von der Ausstoßkammer 40 durch
einen Ausstoß-Flansch 67 ausgestoßen. Der
Ansaug-Durchgang 32 und
der Ausstoß-Flansch 67 sind
mit einem externen Kühlkreis 71 verbunden.
Der Kühlkreis 71 hat
einen Kondensator 72, ein Entspannungsventil 73 und
einen Verdampfer 74. Ein Verdampfungs-Temperatursensor 81,
ein Fahrgastzellen-Temperatursensor 82, ein Klimaanlagen-Schalter 83 und
eine Temperatureinstellungs-Einrichtung 84, um die gewünschte Temperatur
in der Fahrgastzelle einzustellen, sind mit einem Regler 85 verbunden.
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Wenn der Klimaanlagen-Schalter 83 eingeschaltet
ist, wird die Magnetspule 63 erregt, wenn die Temperatur,
die von dem Temperatursensor 82 ermittelt wird, größer wird,
als die Temperatur, die mit der Temperatureinstellungs-Einrichtung 84 eingestellt wurde.
Die Erregung der Magnetspule 63 mit einem vorbestimmten
Betrag von Strom erzeugt eine Anziehungskraft zwischen den Kernen 60, 62 entsprechend
des Stromwertes.
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Der Balg 58 wird entsprechend
der Druckänderungen
des Kühlgases,
welches von dem Ansaug-Durchgang 32 durch den Druck-Durchgang 57 in
die Druckkammer 56 gezogen wird, verformt. Dieser Druck
wird ebenfalls als Ansaug-Druck
bezeichnet. Wenn die Magnetspule 63 erregt wird, wird der Balg 58 gegenüber dem
Ansaug-Druck empfindlich. Die Verformung des Balgs 58 entsprechend
des Ansaug-Drucks
wird auf den Ventil-Körper 54 mittels
der Stange 59 übertragen.
Der Öffnungsbetrag
des Steuerventils 51 wird entsprechend der Erregung und
der Aufhebung der Erregung der Magnetspule 63 und dem Gleichgewicht
zwischen den Kräften
des Balgs 58 und der Feder 55 festgelegt.
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Die Last, die auf dem Kompressor
aufgebracht wird, um zu kühlen,
wird groß,
wenn ein großer
Unterschied zwischen der Temperatur der Fahrgastzelle, welche von
dem Fahrgastzellen-Temperatursensor 82 ermittelt wird,
und der gewünschten Temperatur
in der Fahrgastzelle, welche von der Temperatureinstellungs-Einrichtung
eingestellt wird, besteht. In solch einem Fall steuert der Regler 85 den Wert
des Stroms, der durch die Magnetspule 63 fließt, um den
Druck des Kühlgases,
das in den Kompressor gezogen wird, oder den Ansaug-Druck entsprechend
der Temperaturdifferenz zu ändern.
Der Regler 85 erhöht
den Stromwert, wenn die Temperaturdifferenz größer wird. Dementsprechend wird
die Anziehungskraft, welche zwischen dem befestigten Kern 62 und
dem beweglichen Kern 60 wirkt, stärker. Dies erhöht die Kraft,
die auf den Ventil-Körper 54 in eine
Richtung wirkt, die die Öffnung 53 schließt oder beschränkt. Folglich
wird der Ventil-Körper 54 empfindlich
für niedrigere
Ansaugdrücke
und öffnet
oder schließt
die Öffnung 53 bei
niedrigeren Ansaug-Drücken.
Entsprechend wird ein niedrigerer Ansaug-Druck benötigt, um das Steuerventil 51 zu öffnen, wenn
der Wert des Stroms, der durch die Magnetspule 63 fließt, erhöht wird.
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Eine Verringerung der Öffnungsgröße der Öffnung 53 verringert
den Betrag des Kühlgases,
das in die Kurbelkammer 15 von der Ausstoßkammer 40 über den
Druckbeaufschlagungs-Durchgang 50 fließt. Das Kühlgas in der Kurbelkammer 15 wird
in die Ansaugkammer 39 über
den Kanal 48 und das Loch 49 geleitet. Dies verringert
den Druck in der Kurbelkammer 15. Wenn die Kühlungslast,
die auf dem Kompressor aufgebracht wird, groß ist, ist der Druck (Ansaug-Druck)
in den Zylinderbohrungen 36 groß. Folglich wird der Unterschied
zwischen dem Druck in der Kurbelkammer 15 und dem Druck
in den Zylinderbohrungen 36 klein. Als Folge bewegt sich die
Taumelscheibe 23 in Richtung auf die maximale Neigungsposition.
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Wenn die Öffnung 53 geschlossen
wird, wird das Hochdruck-Kühlgas
in der Ausstoßkammer 40 nicht
an die Kurbelkammer 15 geleitet. Folglich wird der Druck
in der Kurbelkammer 15 ungefähr gleich wie der Druck in
Ansaugkammer 39 und die Taumelscheibe 23 bewegt
sich in Richtung auf die maximale Neigungsposition.
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Wenn die Kühlungslast, die auf dem Kompressor
aufgebracht wird, klein ist, wird der Unterschied zwischen der Fahrgastzellentemperatur
und der gewünschten
Temperatur klein. Der Regler 85 verringert den Wert des
Stroms, der durch die Spule 63 fließt. Entsprechend wird die Anziehungskraft,
die zwischen dem befestigten Kern 62 und dem beweglichen
Kern 60 wirkt, schwächer.
Dies verringert die Kraft, die auf den Ventil-Körper in die Schließungsrichtung
wirkt. Folglich öffnet
oder schließt
der Ventil-Körper 54 die Öffnung 53 bei
einem höheren
Ansaug-Druck. Entsprechend wird ein höherer Ansaug-Druck das Steuerventil 51 öffnen, wenn
der Wert des Stroms, der durch die Magnetspule 63 fließt, verringert
wird.
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Eine Erhöhung der Öffnungsgröße der Öffnung 53 erhöht den Betrag
des Kühlgases,
das in die Kurbelkammer 15 fließt. Diese erhöht den Druck
in der Kurbelkammer 15. Wenn die Kühlungslast, die auf dem Kompressor
aufgebracht wird, klein ist, ist der Ansaug-Druck in den Zylinderbohrungen 36 niedrig.
Folglich wird der Unterschied zwischen dem Druck in der Kurbelkammer 15 und
dem Druck in den Zylinderbohrungen 36 groß. Als Folge
bewegt sich die Taumelscheibe 23 in Richtung auf die minimale Neigungsposition.
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Da die Kühlungslast, die auf dem Kompressor
aufgebracht wird, Null wird, nähert
sich die Temperatur des Verdampfers 74 einer Temperatur
an, bei der sich Frost bildet. Der Regler 85 hebt die Erregung der
Magnetspule 63 auf, wenn eine Temperatur, die von dem Verdampfer-Temperatursensor 81 ermittelt wird,
niedriger als eine Temperatur wird, bei der sich Frost beginnt zu
bilden. Der Regler 85 hebt ebenfalls die Erregung der Magnetspule 63 auf,
wenn der Klimaanlagen-Schalter 83 ausgeschaltet ist.
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Die Aufhebung der Erregung der Magnetspule 63 maximiert
die Größe der Öffnung 53 unter der
Kraft der Feder 55. Folglich wird ein großer Betrag
des Hochdruck-Kühlgases
in der Ausstoßkammer 54 zu
der Kurbelkammer 15 durch den Druckbeaufschlagungs-Durchgang 50 geleitet.
Dies erhöht den
Druck in der Kurbelkammer 15 und bewegt die Taumelscheibe 23 in
Richtung auf die minimale Neigungsposition.
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Der Betrieb des Steuerventils 51 wird
entsprechend des Werts des Stroms, der durch die Magnetspule 63 fließt, geändert. Wenn
der Stromwert sich erhöht,
wird das Steuerventil 51 geöffnet und geschlossen bei niedrigen
Ansaug-Drücken.
Wenn sich der Stromwert verringert wird das Steuerventil 51 geöffnet und
geschlossen bei höheren
Ansaug-Drücken.
Der Kompressor verändert
die Neigung der Taumelscheibe 23 und variiert seine Fördermenge, um
den festgelegten Ansaug-Druck beizubehalten. Mit anderen Worten
ist das Steuerventil 51 tätig, um den eingestellten Ansaug-Druck,
entsprechend der Änderungen
des Stromwertes, zu ändern
und tätig, um
den Kompressor in einer minimalen Fördermengen-Lage ungeachtet
des Ansaug-Drucks zu betreiben. Folglich variiert der Einsatz des
Steuerventils 51 das Kühlungsvermögen des
Kühlkreises.
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Wenn die Taumelscheibe 23 sich
an der minimalen Neigungsposition befindet, grenzt die Schließer-Fläche 34 des
Schließers 29 an
der Positionier-Fläche 33 an.
Dies trennt den Ansaug-Durchgang 32 von der Ansaugkammer 39.
Bei dieser Lage wird der Fluss des Kühlgases von dem externen Kühlkreis 71 in
die Ansaugkammer 39 verhindert. Da die Neigung der Taumelscheibe 23 geringfügig größer ist
als Null Grad bei der minimalen Neigungsposition, wird der Ausstoß des Kühlgases
von den Zylinderbohrungen 36 in die Ausstoßkammer 39 fortgesetzt.
Der Unterschied zwischen dem Druck in der Kurbelkammer 15 und
dem Druck in der Ausstoßkammer 40 veranlasst
das Kühlgas,
welches in die Ausstoßkammer 40 von
den Zylinderbohrungen 36 ausgestoßen wurde, dazu, durch den
Druckbeaufschlagungs-Durchgang 48,
die Kurbelkammer 15, den Kanal 48, das Loch
49,
die Schließer-Bohrung 28,
die Ansaugkammer 39, die Zylinderbohrungen 36 und
die Ausstoßkammer 40 zu
zirkulieren. Bewegende Teile werden während der Zirkulation des Kühlgases
durch Schmieröl,
welches in dem Gas suspendiert ist, geschmiert.
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Wenn der Klimaanlagen-Schalter 83 mit
der Taumelscheibe, die sich an der minimalen Neigungsposition befindet,
eingeschaltet ist, erhöht
ein Anstieg der Temperatur der Fahrgastzelle die Kühlungslast, die
auf den Kompressor aufgebracht wird. Wenn die Temperatur, die von
dem Temperatursensor 82 ermittelt wurde, die Temperatur,
die von der Temperatureinstellungs-Einrichtung 84 eingestellt
wurde, überschreitet
regt der Regler 85 die Magnetspule 63 an und schließt den Druckbeaufschlagungs-Durchgang 50.
Entsprechend wird der Druck in der Kurbelkammer 15 durch
den Kanal 48 und das Loch 49 abgebaut. Dies verringert
den Druck in der Kurbelkammer 15 und veranlasst die zweite
Feder 30, sich von dem zusammengedrückten Zustand, der in 2 gezeigt wird, auszudehnen.
Als Folge wird der Schließer 29 bewegt
und die Schließer-Fläche 33 wird
von der Positionier-Fläche 33 getrennt.
Dies erlaubt dem Kühlgas
in dem Ansaug-Durchgang 32, in die Ansaugkammer 39 einzutreten.
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Wenn der Motor 20 anhält zu laufen,
stoppt der Kompressor den Betrieb. Mit anderen Worten wird die Rotation
der Taumelscheibe 23 angehalten und der Fluss des Stroms
durch die Magnetspule 63 des Steuerventils 51 wird
angehalten. Dies hebt die Erregung der Magnetspule 63 auf, öffnet den
Druckbeaufschlagungs-Durchgang 50 und bewegt die Taumelscheibe 23 zu
der minimalen Neigungsposition. Wenn der Kompressor dabei verbleibt
anzuhalten, wird der Druck in dem Kompressor einheitlich. Jedoch
wird die Taumelscheibe 23 an der minimalen Neigungsposition
durch die Kraft der ersten Feder 27 gehalten. Entsprechend
beginnt die Taumelscheibe 23 an der minimalen Neigungsposition
zu rotieren, wenn der Kompressor während des Startens des Motors 20 den
Betrieb beginnt. Bei dieser Position ist das Lastmoment minimal.
Folglich kommt es im Wesentlichen zu keiner Erschütterung,
wenn der Kompressor den Betrieb beginnt.
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Wie in 3(b) gezeigt,
ist ein geringfügiger Spielraum
in dem Gelenkmechanismus 24 zwischen jeder Führungsbohrung 25a und
den zugehörigen kugelförmigen Abschnitten 26a.
Wenn die Taumelscheibe 23 sich an der minimalen Neigungsposition befindet
erlaubt der Spielraum der Taumelscheibe leicht um die Linie T, welche
sich entlang der Taumelscheibe 23 erstreckt, wo das Drucklager 35 an
den Vorwölbungen 23b angrenzt,
einzuschwenken. Dies neigt die Taumelscheibe 23 geringfügig.
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Während
des Betriebs des Kompressors erzeugen die Kolben 37, die
sich in der nähe
des oberen Totpunkts befinden, eine Kompressionsreaktion, die auf
die Taumelscheibe 23 wirkt. Die Kompressionsreaktion verursacht
ein Neigungsmoment M1, das um die Linie T in eine Richtung wirkt,
die die Neigung der Taumelscheibe 23 verringert. Entsprechend wird
die Neigung der Taumelscheibe 23 an der minimalen Neigungsposition
festgelegt, wenn die kugelförmigen
Abschnitte 26a des Gelenkmechanismus 24 gegen
die rotorseitige Wand der zugehörigen
Führungsbohrung 25a gedrückt werden.
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Der Ort der Berührung zwischen der ersten Feder 27 und
der Taumelscheibe 23 ist so eingestellt, dass die Neigung
der Taumelscheibe 23, wenn diese an der minimalen Neigungsposition
ist, die gleiche bleibt ungeachtet dessen ob der Kompressor in Betrieb
ist oder nicht.
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Wie in den 3(a), 3(b), 3(c) und 4 gezeigt hat die zentrale Vorderfläche der
Taumelscheibe 23, welche der ersten Feder 27 gegenübersteht,
zwei Ebenen 64, 65. Die erste Ebene 64 erstreckt
sich in Richtung auf das Zentrum der Taumelscheibe 23 von dem
OT-Abschnitt 23c aus. Die zweite Ebene 65 erstreckt
sich in Richtung auf das Zentrum der Taumelscheibe 23 von
dem UT-Abschnitt 23d aus. Die erste und zweite Ebene 64, 65 sind
so geneigt, dass diese näher
an dem Rotor 22 an dem Zentrum der Taumelscheibe 23 sind.
Eine Gratlinie K11 ist an der Verschneidung zwischen der ersten
und zweiten Ebene 64, 65 festgelegt.
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Die Taumelscheibe 23 von 1 unterscheidet sich von
der Taumelscheibe 109 nach dem Stand der Technik dadurch,
dass ein halbzylindrischer Federsitz 68 (siehe 3(c)), welcher die erste
Feder 27 aufnimmt, in der ersten Ebene 64 über der
Zentralbohrung 23a festgelegt ist. Der Federsitz 68 hat ein
Sitzfläche 68a.
Die Enden des Federsitzes 68 treffen mit der zweiten Ebene 65 zusammen.
Die Sitzfläche 68a erstreckt
sich tiefer in die Taumelscheibe 23 als die erste Ebene 64.
Eine Gratlinie K12, die als die Verschneidung zwischen der Sitzfläche 68a und
der zweiten Ebene 65 festgelegt ist, erstreckt sich näher zum
UT-Abschnitt 23d als eine hypothetische Ebene H, welche
eine Linie T als eine Komponente hat und die parallel zur Antriebswelle 16 ist.
Die erste Feder 27 grenzt an der Taumelscheibe 23 bei
der Gratlinie K12 an, wenn die Taumelscheibe 23 zur minimalen
Neigungsposition bewegt wird.
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Entsprechend drückt die erste Feder 27 die UT-Abschnitt-Seite der
Taumelscheibe 23 in eine Richtung, die die Neigung der
Taumelscheibe 23 verringert, wenn sich die Taumelscheibe 23 an
der minimalen Neigungsposition befindet. Dies erzeugt ein Neigungsmoment
M2, das in die selbe Richtung, wie das Neigungsmoment M1, orientiert
ist. Folglich wird der Winkel der Taumelscheibe 23, die
an der minimalen Neigungsposition angeordnet ist, auf die gleiche Weise
festgelegt, wie wenn der Kompressor in Betrieb ist. Das heißt, dass
die Neigung der Taumelscheibe 23 immer durch die Angrenzung
jedes kugelförmigen
Abschnitt 26a in dem Gelenkmechanismus 24 an die
rotorseitige Wand der zugehörigen
Führungsbohrung 25a festgelegt
wird.
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In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die Neigung der Taumelscheibe 23 die gleiche, ungeachtet
dessen ob der Kompressor betrieben wird oder nicht. Entsprechend
ist das Einstellen der minimalen Neigung während der Installation der
Taumelscheibe 23 erleichtert. Dies vereinfacht die Montage des
Kompressors. Als Folge werden Kosten reduziert und die Kompressoren
haben genauere Fördermengen.
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Die Position, bei welcher die erste
Feder 27 an der Taumelscheibe 23 angrenzt, hält die Taumelscheibe
am gleichen Winkel, wenn sich diese an der minimalen Neigungsposition
befindet, ungeachtet dessen ob der Kompressor betrieben wird oder
nicht. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist der Federsitz 68 an der Stand der Technik Taumelscheibe 109 bereitgestellt.
Folglich kann die Taumelscheibe durch bloßes hinzufügen des Schrittes der maschinellen
Herstellung des Federsitzes 68 hergestellt werden. Dies
trägt zu
weiteren Reduzierungen der Herstellungskosten bei. Überdies
reduziert die maschinelle Herstellung der Taumelscheibe 23, um den Federsitz 68 zu
gestalten, das Gewicht der Taumelscheibe 23. Dies trägt zu einem
leichteren Kompressor bei.
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Der Schließer 29 hält den Fluss
des Kühlgases
von dem externen Kühlkreis 71 an
und verhindert die Zirkulation des Kühlgases in dem externen Kühlkreis 71.
Dies ermöglicht
es dem Kompressor, betrieben zu werden, selbst wenn keine Kühlung benötigt wird.
Es sind keine Kupplungsmechanismen vorhanden, solche wie kostspielige,
schwere, elektromagnetische Kupplungen, die zwischen der Antriebswelle 16 und
dem Motor 20 angeordnet sind. Folglich werden keine Erschütterungen,
die bei Betätigung
oder Auskupplung (?deactuating?) der elektromagnetischen Kupplung
erzeugt werden, welche unkomfortable für den Fahrer sind, erzeugt.
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Der Schließer 29 verhindert
die Zirkulation des Kühlgases
durch den externen Kühlkreis 71, wenn
sich die Taumelscheibe 23 an der minimalen Neigungsposition
befindet. Zu dieser Lager ist die Fördermenge des Kompressors minimal
und der Kompressor kann mit einen kleinen Moment angetrieben werden.
Folglich wird der Energieverlust während des Verhinderns der Zirkulation
des Kühlgases verringert.
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In einem Kompressor der kupplungslosen Art
ist es wichtig, dass während
des minimalen Fördermengenbetriebs
die Zirkulation des Kühlgases optimiert
wird (um die interne Zirkulation von soviel Schmieröl wie nur
möglich
herbeizuführen)
als auch den Energieverlust zu reduzieren. Folglich ist die Einstellung
der minimalen Neigung der Taumelscheibe 23 wichtig. Entsprechend
legt die Struktur des bevorzugten Ausführungsbeispiels den Winkel
der Taumelscheibe 23 fest, wenn diese sich an der minimalen Neigungsposition
befindet, und ist folglich vorteilhaft.
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Ein anderes Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden
Erfindung wird jetzt mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben werden.
Teile, die sich von dem ersten Ausführungsbeispiel unterscheiden,
werden mit Bezug auf die 5(a), 5(b), 5(c) und 6 beschrieben.
In diesem Ausführungsbeispiel
wurde der Federsitz 68 von der Taumelscheibe 23 entfernt.
Die erste und zweite Ebene 64, 65 sind so festgelegt, dass
die Gratlinie K der Ebene 64, 65 sich näher an dem
unteren Totpunkt-Abschnitt 23d befindet, als die hypothetische
Ebene H. Entsprechend drückt
die erste Feder 27 den UT-Abschnitt 23d der Taumelscheibe 23,
wenn sich die Taumelscheibe an der minimalen Neigungsposition befindet,
und veranlasst ein Neigungsmoment M2 in eine Richtung, die die Neigung
der Taumelscheibe 23 verringert, zu wirken, das heißt, in die
selbe Richtung wie das Neigungsmoment M1, welches durch eine Kompressorreaktion
erzeugt wird. Als Folge ist der Winkel der Taumelscheibe 23 an
der minimalen Neigungsposition mit jedem kugelförmigen Abschnitt 26a in
dem Gelenkmechanismus 24, welche an der rotorseitigen Wand
der zugehörigen
Führungsbohrung 25a angrenzen,
festgelegt, ungeachtet dessen ob der Kompressor in Betrieb ist oder
nicht. Folglich ist der Winkel der Taumelscheibe 23, wenn
sich diese an der minimalen Neigungsposition befindet, der Gleiche,
ob der Kompressor in Betrieb ist oder nicht.
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In den obigen Ausführungsbeispielen
wird die Neigung der Taumelscheibe 23 durch Steuerung des
Drucks in der Kurbelkammer 15 verändert. Der Druck wird durch
Regulieren des Betrags des Kühlgases,
das in die Kurbelkammer 15 von der Ausstoßkammer 40 gezogen
wird, gesteuert. Diese Struktur kann in eine Struktur abgeändert werden,
bei der die Kurbelkammer 15 mit der Ausstoßkammer 40 konstant
in Verbindung stehen. In diesem Fall kann das Fördermengen-Steuerventil entlang
des Ablass-Durchgangs (47, 48, oder 49)
angeordnet sein, um die Menge des Kühlgases, das von der Kurbelkammer 15 in
die Ansaugkammer 39 abgelassen wird, zu regulieren und
um den Druck in der Kurbelkammer 15 zu regulieren. Ferner
kann die vorliegende Erfindung auch einen Kompressor mit variabler Fördermenge,
der Kupplungen einsetzt, darstellen.
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Ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden
Erfindung wird jetzt mit Bezug auf die 7 bis 9 beschrieben
werden.
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Wie bei den obigen Ausführungsbeispielen befindet
sich in diesem Ausführungsbeispiel
die Gratlinie K zwischen den ersten und zweiten Ebenen 64, 65 näher an dem
UT-Abschnitt 23d, wenn sich die Taumelscheibe 23 an
der minimalen Neigungsposition befindet, als die Linie T, oder die
hypothetische Ebene H, die sich parallel zur Antriebswelle erstreckt und
die Linie T enthält.
Die Taumelscheibe 23 kommt mit dem Drucklager 35 in
Berührung
und schwenkt um die Linie T ein, wenn sie sich an der minimalen Neigungsposition
befindet. Die erste Feder 27 hat eine letzte Windung 27a,
die an der Taumelscheibe 23 an der Gratlinie K angrenzt,
wenn die Taumelscheibe 23 sich an der minimalen Neigungsposition befindet.
Entsprechend drückt
die erste Feder 27 den UT-Abschnitt 23d der Taumelscheibe 23 und
erzeugt ein Neigungsmoment M1, welches in eine Richtung wirkt, die
die Neigung der Taumelscheibe 23 verringert, das heißt, die
selbe Richtung wie das Neigungsmoment M2, wenn sich die Taumelscheibe 23 an
der minimalen Neigungsposition befindet. Als Folge ist die Neigung
der Taumelscheibe 23 an der minimalen Neigungsposition
mit jedem kugelförmigen
Abschnitt 26a in dem Gelenkmechanismus 24, welche
an der rotorseitigen Wand der zugehörigen Führungsbohrung 25a angrenzen,
festgelegt, ungeachtet dessen ob der Kompressor im Betrieb ist oder
nicht.
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Die letzte Windung 27a der
ersten Feder 27 hat ein Feder-Ende 27b und einen
freien Abschnitt 27c. Der freie Abschnitt 27c erstreckt
sich zwischen dem Berührungspunkt
mit der Gratlinie K und dem Feder-Ende 27b. Wie in den
Stand der Technik Kompressoren kann sich der freie Abschnitt 27c über einen
weiten Bereich über
den OT-Abschnitt 23c und weg
von der Gratlinie K erstrecken, abhängig von der relativen Position
zwischen der Gratlinie K und dem Feder-Ende 27b, falls
die erste Feder lose eingepasst ist und sich um die Antriebswelle
dreht. Dies resultiert darin, dass die erste Feder 27 die
Seite des OT-Abschnitts der Taumelscheibe 23 drückt. In
diesem Fall wirkt, zusätzlich
zu dem Neigungsmoment M1 ein weiteres Moment M3, welches in die
Richtung, welche die Neigung erhöht,
orientiert ist, auf die Taumelscheibe 23. Das Neigungsmoment
M3 hebt jeden kugelförmigen
Abschnitt 26a in dem Gelenkmechanismus 24, weg
von der Wand der zugehörigen
Führungsbohrung 25a,
an. Dies veranlasst die Neigung der Taumelscheibe 23 dazu,
geringfügig
abzuweichen, wenn der Kompressor in Betrieb ist und wenn er nicht
in Betrieb ist.
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In den 9(a) und 9(d) ist die erste Feder 27 mit
ihrer letzten Windung 27a gezeigt, die an der Gratlinie
K in der Umgebung des Feder-Endes 27b angrenzt. Die Länge zwischen
dem Berührungspunkt und
dem Feder-Ende 27b, oder das freie Ende 27c, ist
folglich kurz. Da das freie Ende 27c, das sich in Richtung
auf die Taumelscheibe 23 von der Gratlinie K erstreckt,
kurz ist, ereignen sich die Probleme der Stand der Technik nicht.
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Wenn die erste Feder 27 relativ
zu der Antriebswelle 16 gedreht wird, so dass die Position
des Feder-Endes 27b in Bezug auf die Gratlinie K von den
Positionen, die in den 9(a) und 9(b) gezeigt sind, zu der
Position, die in 9(c) gezeigt
ist, verschoben wird, wird der freie Abschnitt 27c allmählich länger. Jedoch
erstreckt sich der freie Abschnitt 27c bei diesen Positionen über die
Seite des UT-Abschnitts der Gratlinie K, egal wie lang der freie
Abschnitt wird. Entsprechend wird das Neigungsmoment M3, das auf
die Taumelscheibe 23 wirkt, nicht erzeugt.
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Wenn die erste Feder 27 sich
weiter dreht, so dass die Position des Feder-Endes 27b in
Bezug auf die Gratlinie K von den Positionen, die in den 9(d) und 9(e) gezeigt sind, zu der Position, die
in der 9(f) gezeigt
ist, verschoben wird, tritt das Feder-Ende 27b in die Seite
des OT-Abschnitts der Gratlinie K ein. Zusätzlich wird der freie Abschnitt 27c,
welcher sich über
Seite des OT-Abschnitts erstreckt, allmählich länger, wenn die erste Feder 27 gedreht
wird. Der freie Abschnitt 27c drückt die Seite des OT-Abschnitts
der Taumelscheibe 23, besonders wenn die erste Feder 27 an
den Positionen angeordnet ist, wie in den 9(e) und 9(f) gezeigt.
Dies erzeugt das Neigungsmoment M3, das auf die Taumelscheibe 23,
die dem Neigungsmoment M3 entgegenwirkt, wirkt.
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Entsprechend muss zumindest eine
der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein, um zu vermeiden,
dass das Neigungsmoment M3 auf die Taumelscheibe 23 wirkt,
wenn sich die Taumelscheibe 23 an der minimalen Neigungsposition
befindet.
- (1) Das Feder-Ende 27b befindet
sich nicht an der Seite des OT-Abschnitts von der Gratlinie K (noch spezifischer
die Seite des OT-Abschnitts von der hypothetischen Ebene H parallel
zur Achse L und die Linie K einschließend), sondern befindet sich auf
der Seite des UT-Abschnitts.
- (2) In der letzten Windung 27a ist das freie Ende 27c,
welches zwischen dem Berührungspunkt
mit der Gratlinie K und dem Feder-Ende 27b festgelegt ist,
nicht lang.
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Wie in der 8 gezeigt, ist in diesem Ausführungsbeispiel
ein Abschnitt der Feder 27 an der Antriebswelle so befestigt,
dass der Ort des Feder-Endes 27b in Bezug auf die Gratlinie
K beide der obigen Vorraussetzungen befriedigt, wenn sich die Taumelscheibe
an der minimalen Neigungsposition befindet. Als Folge wird die Position
des Feder-Endes 27b mit Bezug auf die Gratlinie K an einem
optimalen Ort gehalten.
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Wie in der 7(d) gezeigt ist ein Federsitz 68d zwischen
dem Rotor 22 und der Taumelscheibe 23 auf der
Antriebswelle 16 festgelegt, um die erste Feder 27 zu
halten. Der Durchmesser der Antriebswelle 16 ist am Federsitz 68d vergrößert, so
dass die erste Feder 27 auf der Antriebswelle 16 festgehalten wird.
Der Abschnitt mit dem großen
Durchmesser der Antriebswelle 16 kann durch geringfügiges erweitern des
Abschnitts der Antriebswelle 16, an dem der Rotor befestigt
ist, gestaltet werden. Die erste Feder 27 hat eine erste
Windung 27, die einen angemessenen Druck auf den Federsitz 68d aufbringt,
wenn diese darin eingepasst ist. Dies schränkt die relative Rotation zwischen
der ersten Feder 27 und der Antriebswelle 16 ein.
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Entsprechend wird jeder kugelförmige Abschnitt 26a in
dem Gelenkmechanismus effektiv gegen die Rotorseite der zugehörigen Führungsbohrung 25a gedrückt, wenn
sich die Taumelscheibe 23 an der minimalen Neigungsposition
befindet. Deshalb bleibt die Neigung der Taumelscheibe die gleiche,
ungeachtet dessen ob der Kompressor in Betrieb ist oder nicht.
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In diesem Ausführungsbeispiel befindet sich die
Gratlinie K der ersten und zweiten Ebenen 64, 65 an
der Seite des unteren Totpunkts der hypothetischen Ebene H, wenn
die Taumelscheibe 23 an der minimalen Neigungsposition
angeordnet ist. Dies hat zur Folge, dass der Winkel der Taumelscheibe 23 an der
minimalen Neigungsposition der gleiche ist, ungeachtet dessen ob
der Kompressor in Betrieb ist oder nicht. Da die Einstellung der
minimalen Neigung vereinfacht ist, ist die Installation der Taumelscheibe 23 erleichtert.
Dies führt
zu Reduzierungen der Kosten, die für die Herstellung des Kompressors
benötigt werden.
Ferner werden Kompressoren, die eine präzis einstellbare Fördermenge
haben, gefertigt.
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Die erste Feder 27 ist mit
der Antriebswelle 16 befestigt, um eine relative Rotation
zwischen der ersten Feder 27 und der Antriebswelle 16 zu
verhindern. Entsprechend wird die Position des Feder-Endes 27b in
Bezug auf die Gratlinie positiv an einem optimalen Ort beibehalten,
wenn die Taumelscheibe 23 an der minimalen Neigungsposition
angeordnet ist. Dies trägt
auch zu der Produktion von Kompressoren bei, die reduzierte Kosten
ausmachen und präzise
Fördermengen
haben.
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Die erste Feder 27 ist auf
den Federsitz 68d gepresst und an der Antriebswelle 16 befestigt.
Entsprechend wird die Installation der ersten Feder 27 erleichtert,
da keine Spezialwerkzeuge notwendig sind.
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Dieses Ausführungsbeispiel darf abgeändert werden
wie unten beschrieben.
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Eine Nabe, die als Federsitz dient,
kann aus der zentralen Hinterfläche
des Rotors 22 über
die Antriebswelle 16 herausragen. Die Feder 27 kann
auf die periphere Fläche
der Nabe gedrückt
und damit befestigt werden.
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Eine ringförmige Nut, die als ein Ventilsitz dient,
kann gestaltet werden, die sich entlang der Antriebswelle 15 in
der Nähe
der zentralen Hinterfläche des
Rotors 22 erstreckt. Die Rotorseite der ersten Feder 27 kann
in die Nut gedrückt
und damit befestigt werden.
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In dem Ausführungsbeispiel, das in 4 gezeigt ist, können die
Gratlinie K12 und die Linie T in Richtung auf den UT-Abschnitt 64,
mit ihren relativen Positionen aufrechterhalten, verschoben werden.
Diese Struktur erzeugt auch ein Moment, das in eine Richtung wirkt,
die die Neigung der Taumelscheibe verringert.
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Es sollte offensichtlich für diejenigen
sein, die über
Fachwissen in dem Stand der Technik verfügen, dass die vorliegende Erfindung
viele andere spezifische Formen verkörpern kann, ohne das Wesen
der Erfindung zu verlassen. Deshalb sollen die vorliegenden Beispiele
und Ausführungsbeispiele
als Veranschaulichung und nicht als Einschränkung betrachtet werden, wobei
die Erfindung nicht auf Details, die hierin dargeboten sind, beschränkt werden kann,
sondern innerhalb des Gebiets und Gleichwertigkeit der beigefügten Ansprüche modifiziert
werden kann.