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DE69911177T2 - Ergonomische handauflage für präzisionsarbeiten - Google Patents

Ergonomische handauflage für präzisionsarbeiten Download PDF

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DE69911177T2
DE69911177T2 DE69911177T DE69911177T DE69911177T2 DE 69911177 T2 DE69911177 T2 DE 69911177T2 DE 69911177 T DE69911177 T DE 69911177T DE 69911177 T DE69911177 T DE 69911177T DE 69911177 T2 DE69911177 T2 DE 69911177T2
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DE
Germany
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palm rest
ergonomic
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work surface
work
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Walter Montreal Habisreitinger
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    • B25H1/20Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby with provision for shielding the work area
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61C13/12Tools for fastening artificial teeth; Holders, clamps, or stands for artificial teeth
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
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Description

  • UMFELD DER ERFINDUNG
  • Die gegenwärtige Erfindung bezieht sich auf eilte ergonomische Handauflage für Präzisionsarbeiten an ainem Stück. Die Handauflage kann in vielen Bereichen nützlich sein Sowohl in Dentallabors wie auch in der Schmuckindustrie. Genauergenommen bietet die Ergonomische Handauflage zumindest eine Handabschnittauflage zur Unterstützung zumindest eines Handabschnittes, also vorstehende Teile der Handfläche eines Benützers sowie eine Arbeitsoberfläche, wobei beiderseits die Handabschnittauflagen alsauch die Arbeitsoberfläche auf eine Weise vertical verstellbar sind, daß sie dem Benutzer eine entspannte und ergonomische Haltung unter Benutzung der ergonomischen Handauflage der gegenwärtigen Erfindung ermöglichen.
  • HINTERGRUND
  • Die Anfertigung von Pozellanzähnen in Dentallabors ist eine Präzisionsarbeit, die eine spezielle Arbeitsoberfläche erfordert. Die Präzisionsarbeit beinhaltet Fräsen, Schleifen und Polieren. Die spezielle Arbeitsoberfläche, die gewöhnlich in Dentallabors Benutzt wird, besteht meistens aus einem Holzklotz der an der Tischvozderseite mittels einer Steckaufnahme angebracht ist. Solch ein Klotz wird vom Hersteller als Feilkloben bezeichnet. Der Feilkloben kann kombiniert mit einer Absaugevorrichtung verwendet werden, wobei die and den Arbeitstisch angepasste Ansaugöffnung sich an einer Seite des Feilklobens befindet. Solch ein Arbeitstisch mit Feilkloben und Absauganlage wird von Herstellern wie KAVO EWL (Leutkitch, Deutschland), der Microstar Corporation (Atlanta, USA) und der Zahn Dental Company Inc. (Melville, New York), vertrieben.
  • Einer der Hauptsächlichen Nachteile der oben erwähnten Ausrüstung ist, daß das Niveau des Fellklobens zu niedrig sein mag und der Benützer folglich seinen Rücken beugen oder seinen Kapf neigen muß, um korrekterweise auf das zu bearbeitende Werkstück blicken zu können. Deshalb resultiert die Haltung des Benützers in Rückenschmerzen und erschwert die Arbeit des Zahntechnikers oder macht sie beinahe unmöglich für hochgewachsene Leute.
  • Die in der Schmuckherstellung benützte Ausrüstung ist dem oben beschriebenen Feilkloben sehr ähnlich und wird zum Beispiel von Grobet USA verkauft. Ein Appart zur Ausführung van Präzisionsarbeit in einer comfortableren, entspannten und ergonomischen Haltung ist hier ebenfalls von Nöten.
  • Es sind einige Apparate in DE-A-3,328,875, DE-U-29,502,882 und DE-A-4,415,835 zur Benutzung in Dentallabors beschrieben, die eine Verbesserung des oben genannten Feilkobens beinhalten. Sie können jedoch nicht den Anforderungen eines wirklich ergonomischen Apparates entsprechen.
  • Der Apparat in DE-A-3,328,875, hat einen Arbeitsblock oberhalb eines sich nach oben erstreckenden gestänges montiert, das mittels einer. Schwenkachse am Arbeitstisch angelagert ist. An einem Teil des Arbeitsblockes befindet sich ein rundes Kissen zur Ablagerung einer Zahnprothese. Dieser Apparat bietet keine Handabschnittsauflagen, geformt um zumindest vortehende Handballenabschnitte der Hände des Benutzers zu unterstützen.
  • Der in DE-U-29,502,882 beschriebene Apparat enthält einen Arbeitsblock, der an einer unbeweglichen Struktur befestigt ist, weiche weder horizontal noch vertikal verstellt werden kann. Dieser Apparat enthält weite Flügel, die sich seitwärts vom Arbeitsblock erstrecken, um distale Teile der Unterarme des Benutzers zu unterstützen. Leider kann die Ausführung von Präzisionsarbeit Mit diesem Apparat behindert werden, da die weiten Flügel den Bewegungsraum des Handstückes Beeinträchitgen können.
  • Der Apparat in DE-A-4,415,835 besteht aus einem Arbeitsblock, welcher an einem horizontalen Bestandteil befestigt ist, mit einem fernen Ende, das schwenkbar an einer am Tisch befestigten Struktur angelagert ist. Das horizontale Teil kann nach unten bewegt werden, um den Arbeitsblock in eine niedrigere Stellung zu bringen. Dieser Apparat bietet weder Arm- noch Handunterstützung.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Ein Objektif der gegenwärtigen Erfindung ist es, eine ergonomische Handauflage zur Verfügung zu stellen, die die obengenannten Nachteile ausräumt und in vielen Bereichen nützen kann, so wie in Dentallabors und in der Schmuckindustrie.
  • Als ein ferneres Objektif soll die gegenwärtige Erfindung mit einer nicht behindernden Unterdruckvorrichtung versehen sein.
  • Ein weiteres Objektif der gegenwärtigen Erfindung ist es, eine ergonomische Handauflage mit einer Arbeitsoberfläche vertikal verstellbar zu versehen.
  • Ein ferneres Objektif der gegenwärtigen Erfindung ist es, eine ergonomische Handauflage mit einer Arbeitsoberfläche und zumindest einer Handabschnittsstütze, vertikal und horizontal vertstellbar zu versehen, um den Belangen von Benutzern verschiedener Größen zu entsprechen:
  • Im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Erfindung ist eine ergonomische Handauflage zur Ausführung von Präzisionsarbeiten dargestellt, die folgende Bestandteile beinhaltet:
    • – einenen Kopfabschnitt mit einer oberen Oberfläche, die obere Oberfläche enthält eine Arbeitsoberfläche;
    • – ein Mittel zum vertikalen Verstellen des Kopfabschnittes in eine gewünschte Höhe; Dadurch gekennzeichnet daß:
    • – die obere Oberfläche hauptsächlich eine hemisphärische Form aufweist und zwei Handabschnitt-auflagen enthält die so geformt sind, daß sie die vorstehenden Handballenabschnitte der Hände des Benutzers unterstützen, wobei die Handabschnittsauflagen auf zwei gegenüberliegenden Seiten der oberen Oberfläche, bzw. in der Nähe der Arbeitsoberfläche angeordnet sind; und
    • – Behältermittel wenigstens unterhalb der Arbeitsobefläche vorgesehen sind, um das Stück oder irgendein Werkzeug, das von der Arbeitsoberfläche herabfallen könnte, aufzufangen.
  • Gemäß einer bevorzugten Eingliederung der gegenwärtigen Erfindung, enthält die ergonomische Handauflage ein Mittel zur horizontalen Verstellbarkeit des Kopfabschnitts in einer gewünschte Entfernung vom Körpers des Benutzers.
  • Weiterhin, gemäß einer bevorzugten Eingliederung der gegenwärtigen Erfindung, enthält die ergonomische Handauflage eine Unterdruckvorrichtung, die in der Nähe der Arbeitsoberfläche einen Unterdruckeinlaß besitzt.
  • Bei der Ausführung von Präzisionsarbeiten unter Benutzung der ergonomischen Handauflage umfassen die Fingerspitzen eines Benutzers (i) die Arbeitsoberfläche und befinden sich in einer angebrachten Entfernung vom Auge des Benutzers, sodaß dieser mit Leichtigkeit auf die (ii) Arbeit blicken und eine entspannte und ergonomische Haltung mit minimaler Belastung für das Rückgrat einnehmen kann. Eine entspanntere Haltung ermöglicht es dem Benutzer sich besser auf seine Arbeit zu konzentrieren Und somit produktiver und wirtschaftlicher zu arbeiten.
  • BESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN
  • Eine genaue Beschreibung der bevorzugten Eingliederungen der Erfindung folgt hierbei mit Bezugnahme der Illustrationen, wobei gleiche Nummern zu gleichen Elementen gehören:
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht der ergonomischen Handauflage gemäß der Erfindung, versehen mit einem Vergrößerungsglas und zeigt die Hände eines Benutzers in einer Arbeitshaltung;
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht der ergonomishen Handauflage gemäß der Erfindung in einem anderen Winkel gegnüber der 1;
  • 3 ist eine Ansicht in Einzelteilen der ergonomischen Handauflage gemäß der Erfindung, wobei der Kopfabschnitt horizontal verstellbar ist.
  • 4 ist ein teilweiser Querschnitt der ergonomischen Handauflage gemäß der Erfindung, der Einzelheiten des Mechanismusses für die horizontale und vertikale Einstellbarkeit des Kopfabschnittes zeigt;
  • 5 ist eine perspektivische Seitenansicht der ergonomischen Handauflage Gemäß der Erfindung mit Vergrößerungsglas, wobei die Basis im Querschnitt Gezeigt wird.
  • 6 ist eine Querschnittsansicht der ergonomischen Handauflage gemäß der Erfindung und zeigt zwei verschiedene, austauschbare Arbeitsoberflächen;
  • Die 7a) und b) sind Querschnittsansichten des Kopfabschnitts der ergonomischen Handauflage gemäß der Erfindung mit der einen oder der anderen Arbeitsoberfläche wie gezeigt in 6 und
  • 8a) und b) sind perspektivische Ansichten von zwei verschiedenen Arbeitsoberflächen, wie gezeigt in 6 und 7, respektive.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN EINGLIEDERUNGEN
  • Bezüglich der 1 und 2, besteht die ergonomische Handauflage (1) für Präzisionsarbeiten an einem Stück (2), aus einem Kopfabschnitt (4) mit einer Oberseite (6). Gemäß einer bevorzugten Eingliederung, hat der Kopfabschnitt (4) eine hemisphärische form, wobei die flachere Oberfläche die untere Oberfläche (5) bildet. (wie gezeigt in 5 und 6) und die halb-sphärische Oberfläche die obere Oberfläche (6) bildet. Der Kopfabschnitt (4) kann zahlreiche andere Formen annehmen.
  • Die ergonomische Handauflage (1) beinhaltet eine Handabschnittsauflage (8) die so geformt ist, daß sie einen Teil der Hand eines Benutzers abstützen kann (10). Vorzugsweise ist der abgestütze Handabschnitt ein der Handfläche hervorstehender Abschnitt. Unter den hervorstehenden Handabschnitten versteht man die äußeren Teile der Handflächen (Thenar) oder Handballen und die Handkante (Hypothenar), der von den drei Motormuskeln des kleinen Fingers geformt werden. Die Handabschnittsauflage (8) ist auf der Oberseite (6) des Kopfabschnittes (4) angeordnet. Die Handabschnittsauflage (8) kann sich auf einem Teil der Oberseite (6) des Kopfabschnitts (4) befinden oder auf einem unabhängigem Teil, das permanent oder abnehmbar auf der genannten Oberseite (6) angebracht ist. Vorzugsweise ist die Handabschnittsauflage (8) für den Komfort des Benützers gepolstert.
  • So wie gut illustriert in den 1 und 2, beinhaltet die ergonomische Handauflage (1) gemäß der Erfindung, eine Arbeitsoberfläche (12), die sich auf der Oberseite (6) des Kopfabschnitts (4) in der Nähe der Handabschnittauflagen (8) Befindet. Vorzugswiese erstrecken sich die Figerspitzen (11) der Hand (10) eines Benutzers über die Areitsoberfläche (12), wenn die vorstehenden Handabschnitte (10) von den Handabschnittauflagen (8) unterstützt werden. Die Arbeits-oberfläche kann als Unterlage für das Werkstück (2) für Präzisionsarbeit, die Hand des Benützers oder anderes, das zur Ausführung der Arbeit dient, verwendet werden. Vorzugsweise ist die Arbeitsoberfläche (12) abnehmbar auf der Oberseite (6) des Kopfabschnitts (4) angebracht. Die Vorteile einer abnehmbaren Arbeitsoberfläche (12) bestehen hauptsächlich darin, daß diese wegwerfbar und mit verschiedenen anderen Arbeitsoberflächen (12) die an verschiedene Arten von Präzisionsabeiten angepasst sind, austauschbar ist.
  • Insbesondere im Bezug auf die 4, 5 und 6, ist die ergonomische Handauflage (1) vorzugsweise mit einem Mechanismus oder mit einer Vorrichtung zur vertikalen Verstellbarkeit des Kopfabschnittes (4) in eine gewünschte Höhe versehen. Gemäß einer anderen bevorzugten Eingliederung der Erfindung, ist die ergonomische Handauflage (1) mit einer Basis (14) versehen wie gezeigt in 1, 2 und 3, wobei Der Mechanismus für die vertikale Versteilbarkeit aus einem Teleskopausleger (16) besteht, der sich vertikal zwischen dem Kopfabschnitt (4) und der Basis (14) erstreckt, sowie eines Verriegelungsmechanismusses zur Verriegelung des Teleskopaulegers (16) in einer gewünschten Position gemäß der gewünschten Höhe des Kopfabschnittes (4) Owohl zahlreiche Arten von Verriegelungsmechanismen alternatif benutzt werden können, weist der bevorzugte einen Ring (4) auf, der den ersten Teil (18) des Teleskopauslegers (16) umschraubt, wenn er vom zweiten Teil (20) des Teleskopauslegers (16) getrieben wird, das über das erste Teil (18) gleitet, wie es am besten in 4 gezeigt wird. Wenn der zweite Teil (20) über den ersten Teil (18) in eine gewünschte Position zum einstellen der Höhe des Kopfabschnitts (4) verschoben wird, dreht man den zweiten Teil (20) einfach über dem ersten Teil (18) herum, wobei der Ring (9) um den ersten Teil (18) geschraubt wird, bis der Ring (9) zwischen den zweiten Teil (20) und einen Wulst (7) der sich um den ersten Teil (18) herum erstreckt, um den ersten und zweiten Teil (18, 20) miteinander in der gewünschten Position zu verriegeln.
  • Als alternativer Mechanismus zur vertikalen Einstellung des Kopfabschnitts (4), kann der zweite Teil (20) direkt in den ersten Teil (18) eingeschraubt werden, anstatt an ihm entlang zu gleiten (nicht abgeblidet). In diesem Fall könnte der Verriegelungsmechanismus aus einer Mutter bestehen, die gegen das zweite Teil (20) geschraubt wird, um ein Herabschrauben desselben zu verhindern und somit das zweite Teil (20) mit dem ersten Teil (18) zu verriegeln. Ein anderer Mechanismus zur Höhenverstellbarkeit des Kopfabschnittes (4) könnte daraus bestehen, daß der Kopfabschnitt direkt an einer Wand angelenkt wird und ein Mechanismus an der Wand für die Höhenverstellbarkeit des Kopfabschnittes (4) verwendet wird.
  • Zur zusätzlichen vertikalen Einstellbarken, sind des zweite Teil (20) und das Kopfteil (4), verschraubbar miteniander zusammengebaut wie in 8 zu sehen ist. Genauergenommen, das Mittel zur vertikalen Einstellung des Kopfabschnitts (4) umfasst eine vertikale Gewindebohrung (23) an der unteren. Oberfläche (5) des Kopfabschnitts (4), die sich in den Kopfabschnitt (4) erstreckt; und ein mit einem Gewinde versehenes oberes Ende (25) des Teleskopauslegers (16). Bevorzugterweise erstreckt sich die Gewindebohrung (23) durch den Beamten vertikalen Durchmesser des Kopfabschnitts (4). Dadurch kann das zwiete Teil (20) teilweise in den Kopfabschnitt (4) geschraubt werden Um diesen höher zu stellen. Weiterhin ist diese Eingliederung dadurch nützlich, daß sie es Erlaubt, den Kopfabschnitt in eine gewünschte Richtung zu orientieren. Ein weiterer Vorteil dieser Eingliederung besteht darin, daß der Kopfabschnitt (4) somit abnehmbar ist und durch einen anderen Kopfabschnitt (4) oder einen andersartigen Kopfabschnitt (4) ausgetauschbar ist. Eine Ringmutter (13) ist vorgesehen, um sich auf dem zweiten Teil (20) Gegen den Kopfabschnitt (4) zu schrauben und damit in eine gewünschte Position mit dem zweiten Teil (20) zu verriegeln, gemäß dem Bedürfnis des Benutzers.
  • Wie aus den 1, 2 und 5 hervorgeht, ist die ergonomische Handauflage (1) mit einem Behältermittel versehen das sich zumindest unterhalb der Arbeitsoberfläche (12) erstreckt, um das Stück (2) oder irgendein Werkzeug aufzufangen, das von der Arbeitsoberfläche (12) herabfallen könnte. Vorzugsweise hat die Basis (14) eine Oberfläche (15) und einen Rand (17), wobei die Oberfläche (15) und der Rand (17) als Behältermittel wirken. Die Basis (14) hat ebenfalls eine Seitenwand (19), die sich vom Rand (17) nach unten erstreckt und eine Boden-Oberfläche (21), 4. Die Weite der Basis (14) kann verschiedenartig sein, aber sie ist vorzugsweise groß genug, um ein Stück oder Werkzeug, das vom Kopfabschnitt (4) herabfällt, aufzufangen. Als Alternative kann die Basis (14) durch eine geeignete Oberfläche aus einem Tisch oder einer Werkbank gebildet sein, auf der die Ergonomische Handauflage (1) montiert ist. Viele andere Behälter können zu diesem Zweck dienen. Beispielsweise könnte das Behältermittel mit einem Flansch versehen sein der sich am unteren Rand des Kopfabschnitts (4) hauptsächlich horizontal erstreckt, ohne die Bewegungsfreiheit von Armen und Händen (10) zu beeinträchtigen.
  • Gegebenenfalls ist der Rand (17) der Basis (14) mit einem Magnetstreifen (21) versehen 3, der metallische Teile wie Drillbits oder ähnliches halten kann.
  • Ebenfalls als Option, ist die Oberfläche (15) der Basis (14) mit einem nach oben gerichteten Werkzeugbehälter (22) ausgestattet 1, der eine Öffnung am unteren Ende aufweist, sodaß kleine Objekte, die in den Werkzeugbehälter (22) fallen, leicht von der Oberläche (15) aus erreicht werden können.
  • Vorteilhafter Weise ist die Oberfläche (15) der Basis (14) mit einem rutschfesten Material bezogen und hat eine Farbe die mit dem Präzisionswerkstück (2) kontrastiert. Ebenfalls vorteilhafter Weise hat die Oberfläche des Kopfabschnitts (4) eine Farbe, die mit dem Präzisionswerkstück kontrastiert.
  • Gemäß einer bevorzugten Eingliederung der Erfindung, ist die Ergonomische Handauflage (1) ferner mit einer Unterdruckvorrichtung versehen, die in der Nähe der Arbeitsoberfläche (12) einen Unterdruckeinlaß (26) besitzt, wie gezeigt in 2. In einer anderen Art von Eingliederung der Erfindung, kann der Unterdruckeinlaß (26) als ein unabhängiges Teil vom Kopfabschnitt (4) vorhanden sein. Um jedoch den Freiraum um den Kopfabschnitt (4), wo die Hände und Arme des Benutzers sich herumbewegen können zu maximisieren, ist der Unterdruckeinlaß (26) vorteilhafter weise in den Kopfabschnitt (4) integriert, wie am besten in 2 gezeigt wird.
  • Verschiedenartige Werkzeuge kämen in Verbindung mit der Eranomischen Handauflage (1) benützt werden und gleichermaßen verschiedenartige Arbeitsoberflächen (42), je nach zu verrichtender Arbeit. Zwei typische, verschiedenareige Arbeitsoberflächen (12) sind in den 6, 7 und 8 dargestellt. Als eine erste Eingliederung besteht die Arbeitsoberfläche (12a) aus einem flachen Holz, das vorzugsweise Eine birnenartige Form hat. Die Benutzung einer hölzernen Arbeitsoberfläche ist besonders nützlich unter Verwendung eines Handstückes, da die Holzoberfläche ein Drillbit bei Kontakt am wenigsten beschädigt.
  • Die Arbeitsoberfläche (12) kann verschieden Formen annehmen. Vorteilhafterweise sollte die Arbeitsoberfläche so geschaffen sein, daß sie gleichzeitig praktisch ist und Bewegungsfreiheit für die Hand (10) gewährleistet. Auch unter Benutzung von Instrumenten oder eines Handstücks (3), wie in 1. Vorzuzgsweise haben die verschiedenen Arbeitsoberflächen (12) dieselbe Grundform, um sie alternatif mit demselben Kopfabschnitt (4) benutzen zu können, wie in 8
  • In einer zweiten Eingliederung der Arbeitsoberfläche (12b) ist dieselbe trichterförmig ausgeführt und in einer gegebenen Größe. Der Trichter hat eine weite Öffnung (28) die der Basis (14) gegenüber steht und eien kleine Öffnung, (30), die als Unterdruckeinlaß (26) der Unterdruckvorrichtung dient, wie genauer in 7 dargestellt. Die kleine Öffnung (30) ist mit einem Netz (31) ausgestattet, um kleine Objekte aufzufangen die in den Trichter fallen, während sie dem Staub und Flüssigkeiten Durchgang Gewähren. Die Arbeitsoberfläche (12b) hat ein aufrechtes Schutzschild (32). Das Schild umfasst Zumindest einen Teil der großen Öffnung (28) des Trichters wie in 8. Die Zweite Arbeitsoberfläche (12b) ist besonders unter Benutzung eines Handstücks mit Wasserstrahl nützlich. In diesem Falle werden Wasserspritzer vom Schild (32) zurückgehalten urid das Wasser durch den im Trichter befindlichen Unterdruckeinlaß (25) abgeleitet, welcher durch die kleine Öffnung gewährleistet wird.
  • Vorzugsweise ist die Arbeitsoberfläche (12) auf der Oberseite (6) des Kopfabschnitts (4) angebracht, indem sie genau in eine Aussparung (34) in der Oberfläche hineinpaßt, um die Arbeitsoberfläche (12) aufzunehmen. Genauergesagt, wird die Arbeitsoberfläche (12) montiert, indem das scharfe Ende (8a und 8b) der birnenförmigen Arbeitsoberfläche (12) in die zugehörige Aufnahme eingesetzt wird, die etwas tiefer als die restliche Aussparung liegt.(3) Danach wird die gesamte Arbeitsoberfläche (12) in die Aussparung (34) mit leichtem Druck eingesetzt und somit in die Oberfläche des Kopfabschnitts (4) eingepasst.
  • Die Aussparung (34) ist substantiell complementär zur vorgegebenen Form der ersten Arbeitsoberfläche (12a) und vollkommen komplementär zur vorgegebenen Form der zweiten Arbeitsoberfläche (12b). Die Aussparung hat zumindest eine seitliche Nut (36) welche, wenn Die erste Arbeitsoberfläche (12a) in die Aussparung eingesetzt wird, einen Schlitz (38) bildet, der entlang der Arbeitsoberfläche verläuft. Der Schlitz (38) dient als Unterdruckeinlaß (26). Die Nut (36) wird in 51 gezeigt und der Schlitz (38) wird in den 5 und 7 gezeigt. Die zweite Arbeitsoberfläche (12b) hat einen schmalen Vorsprung, (40) 8, der genau In die Nut (36) passt, um diese auszufüllen (38) und dadurch zu gewährleisten, daß der Unterdruckeinlaß (28) ausschließlich von der kleinen Öffnung (30) des Trichters der zweiten Arbeitsoberfläche (12b) gebildet wird, um die Unterdruckstärke an der kleinen Öffnung (30) beizubehalten.
  • Gemäß einer bevorzugten Eingliederung der Erfindung, kann die ergonomische Handauflage (1) auch mit einem Mechanismus zur horizontalen Einstellung des Kopfabschnittes (4) in eine gewünschte Entfernung vom Körper eines Benutzers versehen sein. Ein solcher Mechanismus entspricht den Belangen verschiedener Benutzer und ist besonders geeignet für eine ergonomische Handauflage (1) mit einer weiten Basis (14).
  • Wie in 3 dargestellt besteht der Mechanismus zur horizontalen einstellang des Kopfabschnitts (4) vorzugsweise aus einem langgestreckten Kanal (42) der mit der Basis (14) verbunden ist. Der Kanal kann fest oder abnehmbar eingebaut sein. Der Kanal besitzt eine obere Öffnung (46) und ein Gleitelement (48), das in der Öffnung des Kanals (42) gleitend angebracht und mit dem Teleskopausleger (16) verbunden ist Genauer gesagt, der Teleskopausleger (18) reicht durch eine Öffnung (50) in der Oberfläche (15) Der Basis (14) und schraubt sich in eine Gwindebohrung (52) des Gleitelements (48). Der Kanal besitzt ebenfalls ein Verriegelungsmittel, das das Gleitelement (48) in einer gewünschten Position längs des Kanals (42) verriegelt. Es sollte bemerkt werden, daß das Gleitelement (48) eine gewisse Länge besitzt, die ausreichend ist, um die Öffnung (46) des Kanals (42) in jeglicher Position des Teleskopaulegers (16) entlang des Kanals (42) zu verschliessen. Da das Gleitelement relativ lang ist, kann es aus dem Kanal (42) durch einen luftdichten Schlitz herausragen 3. Wie aus den 5 und 6 hervorgeht, kann der Teleskopausleger (16) eine Front- und Rückposition im Bezug auf die Öffnung (48) des Kanals (42) einnehmen. Folglich ist die Basis (14) weit genug ausgelegt, um den Kanal (42) und das Gleitelement (48) komplett aufzunehmen.
  • Im Bezug auf die 6, bildet der Teleskopausleger (16) ein erstes Leitungsrohr, (45) das mit dem Unterdruckeinlass (26) verbunden ist. In 7, ist die Verbindung des ersten Leitungsrohrs (45) mit dem Unterdruckennlaß (26) gezeigt, die sich gemäß der Eingliederung der Arbeitsoberfläche (12), auf dem Kopfabschnitt (4) befindet, wobei durch Pfeile der Luftfluss angezeigt wird, der durch den Unterdruckeinlass (26) fließt. Der langgestreckte Kanal (42), der an der Basis (14) angebracht ist, definiert eine zweite Leitung (47), wovon ein Ende (52) mit dem Teleskopausleger (16) verbunden ist, sodaß die zwiete Leitung (47) mit der ersten Leitung (45) in Verbindung steht, und wovon ein gegenüberliegendes Ende (54) sich aus dem Basisabschnitt (14) hinaus erstreckt, um mit der Unterdruckvorrichtung verbunden werden zu können. (nicht abgebildet). Die Ergonomische Handauflage (1), 2 ist nicht horizontal verstellbar, hat jedoch ein Rohrteil, welches eine zweite Leitung (47) definiert, genauso wie der Kanal (42). Das Rohrteil das die zweite Leitung (47) definiert, hat ein Endstück (56) zur Verbindung mit der Unterdruckvorrichtung und das andere Ende (nicht abgebildet), steht in Verbindung mit der ersten Leitung, (45) die durch den Teleskopausleger (16) definiert wird.
  • Vorzugsweise hat der Kopfabschnitt (4) der Ergonomischen Handauflage (1) eine Aussparung (58) in der Nähe der Handabschnittsauflage (8) und der Arbeitsoberfläche (12). Diese Aussparung (58) ist dazu vorgesehen, um den nötigen Bewegungsraum für die Finger eines Benützers zu schaffen, wenn er ein Werkzeug hält.
  • Widerum bevorzugter Weise hat der Kopfabschnitt (4) eine linke und eine rechte Hemisphäre und die Ergonomische Handauflage (1) hat eine weitere Handabschnittsauflage (8') so gestaltet, um einen Teil der anderen Hand eines Benutzers unterstützen zu können. Die Handabschnittsauflagen (8 und 8') sind vorzugsweise spiegelbildlich zueinander. Die andere Handabschnittsauflage (8') ist auf der Oberfläche des Kopfabschnitts positioniert und ist komplementär zur Handabschnittsauflage (8). Die beiden Handabschnittsauflagen (8) und (8') befinden sich jeweils auf einer der Hemisphären.
  • Bevorzugterweise hat der Kopfabschnitt (4) eine weitere Aussparung (58') in der Nähe der anderen Handabschnittsauflage (8') und der Arbeitsoberfläche (12).
  • Im genaueren Bezug auf die 2 und 6, hat der Kopfabschnitt (4) eine Fingergreifstruktur (60), die sich teilweise längs der Arbeitsoberfläche (12) erstreckt. Bevorzugterweise erstreckt sich die Fingergreifstruktur (60) hinter der Arbeitsoberfläche (12), während sich die Handabschnittsauflage (8) und/oder die andere Handabschnittsauflage (8') sich vor der Arbeitsoberfläche (12) befinden. Die Fingergreifstruktur (60) dient sowohl zum Festhalten alsauch zum Rasten der Finger.
  • Mehr im Bezug auf die 1 und 5, beinhaltet die ergonomische Handauflage (1) ferner ein Vergrößerungsglas (62), einen verstellbaren Griff, (84) um das Vergrößerungsglas (62) zwischen dem Stück (2) an dem Präzisionsarbeit ausgeführt werden soll, und einem Auge eines Benutzers, und einem Mittel zum lösbaren Befestigen des Griffs (64) an der ergonomischen Handauflage (1). Das Vergrößerungs-Glas (82) kann auch als ein Augenschutzglas benutzt werden Alternatif kann ein Glas ohne Vergrößerungshaft das Vergrößerungsglas (62) ersetzen, um als Augenschutzglas zu dienen. Der Mechanismus zum abnehmbaren anbringen des Griffs an die ergonomische Handauflage (1) hat eine Halterung, die sich an der Unterseite (5) des Kopfabschnitts (4) befindet. Bevorzugter Weise besteht die Halterung aus einer Schiene (66), in welche ein gleitbares Ende (68) des Griffs (64) eingeführt ist und mittels einer Feststellschraube (70) verriegelt werden kann. Der Griff (64) besteht vorzugsweise Aus einem doppelten „ Gooseneck Teil ", (12) das für die Feineinstellung des Vergrößerungsglases (62) in jedem Winkel zum Auge eines Benutzers geeignet ist. Das doppelte „Gooseneck Teil" wird am besten in der perspektivischen Ansicht der 1 gezeigt. Wie aus der 5 hervorgeht, hat der Griff (64) auch ein erstes Scharnier (74) zwischen dem Vergrößerungsglas (62) und dem „Gooseneck Teil" (72), und ein zweites Scharnier (76) hat ein Verriegelungsmittel um das betreffende Scharnier (74 oder 76) in einer gewünschten Position zu verriegeln. Beim lösen der Schraube (70), kann das Vergößerungsglas (62) mit dem Handgriff (64) abgenommen werden. Andererseits kann das Vergrößerungsglas (62) aus der Sicht des Benutzers genommen werden, indem das Scharnier (76) gelockert und der Griff (64) nach unten bewegt wird. Das Scharnier (76) wird vorzugsweise für die grobe Einstellung des Vergrößerungsglases (62) verwendet.
  • Die ergonomische Handauflage (1) der gegenwärtigen Erfindung räumt Physiologische Probleme aus die auftreten, wenn Präzisionsarbeiter mit der herkömmlichen Ausrüstung arbeiten. Vorteilhafterweise, wenn ein Benutzer der Ergonomischen Handauflage (1) eine Präzisionsarbeit ausführt, hat er die vorsthenden Handflächenpartien (10) seiner Hand durch die Handabschnitsauflagen (8) unterstützt, und die Fingerspitzen (11) der Hand (10) in einem angebrachten Abstand vom Auge; sodaß er mühelos auf das Werkstück blicken kann und in einer komfortablen, entspannten, ergonomischen Haltung arbeiten kann, die eine minimale Belastung auf das Rückgrat ausübt. Die Benutzung der ergonomischen Handauflage ermöglicht es einem Benutzer wirtschaftlicher und produktiver zu arbeiten, indem er sich besser auf seine Arbeit konzentrieren kann und sich sein allgemeines Wohlbefinden Verbessert, da Spannungen im Genick und im Rückenbereich, sowie in den Gelenken verringert werden.
  • Obwohl Eingliederungen der gegenwärtigen Erfindung in den beigefügten Abbildungen illustriert und in Einzelheiten hiermit beschrieben wurden, versteht es sich von selbst, dass Abänderungen und Modifikationen auftreten können; die Schutzansprüche werden wie im Anhang folgend definiert:

Claims (17)

  1. Ergonomische Handauflage (1) für Präzisionsarbeiten an einem Stück (2), wobei die Auflage von dem Typ ist, der umfaßt: – einen Kopfabschnitt (4) mit einer oberen Oberfläche (6), die eine Arbeitsoberfläche (12) enthält; – Mittel zum vertikalen Einstellen des Kopfabschnitts (4) auf eine gewünschte Höhe; dadurch gekennzeichnet, daß: – die obere Oberfläche (6) des Kopfabschnitts (4) im wesentlichen halbkugelförmig ist und zwei Handabschnittauflagen (8 und 8') enthält, die so geformt sind, daß sie vorstehende Handballenabschnitte der Hände des Benutzers unterstützen, wobei die Handabschnittauflagen (8 und 8') auf zwei gegenüberliegenden Seiten der oberen Oberfläche (6) bzw. in der Nähe der Arbeitsoberfläche (12) angeordnet sind; und – Behältermittel wenigstens unter der Arbeitsoberfläche (12) vorgesehen sind, um das Stück (2) oder irgendein Werkzeug, das von der Arbeitsoberfläche (12) herabfallen könnte, aufzufangen.
  2. Ergonomische Handauflage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner einen Basisabschnitt (14) umfaßt und daß die Mittel zum vertikalen Einstellen des Kopfabschnitts (4) umfassen: – einen Teleskopausleger (16), der sich vertikal zwischen dem Kopfabschnitt (4) und dem Basisabschnitt (14) erstreckt; und – ein Verriegelungsmittel zum Verriegeln des Teleskopauslegers (16) an einer gewünschten Position, die der gewünschten Höhe des Kopfabschnitts (4) entspricht.
  3. Ergonomische Handauflage (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfabschnitt (4) eine untere Oberfläche (5) besitzt und daß die Mittel zum vertikalen Einstellen des Kopfabschnitts (4) ferner umfassen: – eine vertikale Gewindebohrung (23) an der unteren Oberfläche (5) des Kopfabschnitts (4), die sich in den Kopfabschnitt (4) erstreckt; und – ein mit Gewinde versehenes oberes Ende (25) des Teleskopauslegers (16), das in die vertikale Gewindebohrung (23) geschraubt ist.
  4. Ergonomische Handauflage (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner Mittel zum horizontalen Einstellen des Kopfabschnitts (4) in einem gewünschten Abstand vom Körper eines Benutzers umfaßt.
  5. Ergonomische Handauflage (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum horizontalen Einstellen des Kopfabschnitts (4) umfassen: – einen langgestreckten Kanal (42), der mit dem Basisabschnitt (14) verbunden ist, wobei der Kanal (42) eine obere Öffnung (46) besitzt; – ein Gleitelement (48), das in der Öffnung (46) des Kanals (42) gleitend angebracht und mit dem Teleskopausleger (16) verbunden ist; und – ein Verriegelungsmittel, das das Gleitelement (48) in einer gewünschten Position längs des Kanals (42) verriegelt.
  6. Ergonomische Handauflage (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Basisabschnitt (14) eine von einem Rand (17) umgebene obere Oberfläche (15) besitzt, wobei die obere Oberfläche (15) und der Rand (17) als die Behältermittel wirken.
  7. Ergonomische Handauflage (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (17) des Basisabschnitts (14) einen Magnetstreifen (21) enthält.
  8. Ergonomische Handauflage (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Oberfläche (15) des Basisabschnitts (14) mit einem nach oben vorstehenden Werkzeughaltebehälter (22) versehen ist, der ein unteres Ende (24) besitzt, das offengelassen ist.
  9. Ergonomische Handauflage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine Unterdruckvorrichtung umfaßt, die in der Nähe der Arbeitsoberfläche (12) einen Unterdruckeinlaß (26) besitzt.
  10. Ergonomische Handauflage (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine Unterdruckvorrichtung umfaßt, die in der Nähe der Arbeitsoberfläche (12) einen Unterdruckeinlaß (26) besitzt, und daß: – der Teleskopausleger (16) eine erste Leitung (45) definiert, die mit dem Unterdruckeinlaß (26) in Verbindung steht; und – der langgestreckte Kanal (42), der an dem Basisabschnitt (14) angebracht ist, eine zweite Leitung (47) definiert, wovon ein Ende (52) mit dem Teleskopausleger (16) verbunden ist, so daß die zweite Leitung (47) mit der ersten Leitung (45) in Verbindung steht, und wovon ein gegenüberliegendes Ende (54) sich aus dem Basisabschnitt (14) hinaus erstreckt, um mit der Unterdruckvorrichtung verbunden werden zu können.
  11. Ergonomische Handauflage (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß: – die Arbeitsoberfläche (12a) eben ist, aus Holz hergestellt ist und eine vorgegebene Form hat; – die Arbeitsoberfläche (12a) auf der oberen Oberfläche (6) des Kopfabschnitts (4) abnehmbar angebracht ist; – die obere Oberfläche (6) des Kopfabschnitts (4) mit einer Aussparung (34) zum Aussparen der Arbeitsoberfläche (12a) versehen ist, wobei die Aussparung (34) eine Form hat, die zu der vorgegebenen Form der Arbeitsoberfläche (12a) im wesentlichen komplementär ist, so daß die Arbeitsoberfläche (12a) eng in die Aussparung (34) eingepaßt werden kann; und – die Aussparung (34) wenigstens eine seitliche Nut (36) aufweist, die dann, wenn die Arbeitsoberfläche (12a) in die Aussparung (34) eingesetzt ist, in der Nähe der Arbeitsoberfläche (12) einen Schlitz (38) definiert, der als der Unterdruckeinlaß (26) dient.
  12. Ergonomische Handauflage (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß: – die Arbeitsoberfläche (12b) als Trichter geformt ist, der eine große Öffnung (28), die sich gegenüber dem Basisabschnitt (14) befindet, und eine kleine Öffnung (30), die als der Unterdruckeinlaß (26) dient, besitzt; – eine vertikal vorstehende Abschirmung (32) auf der Arbeitsoberfläche (12b) vorgesehen ist, die wenigstens einen Teil der großen Öffnung (28) des Trichters umgibt; – die Arbeitsoberfläche (12b) auf der oberen Oberfläche (6) des Kopfabschnitts (4) abnehmbar angebracht ist; und – die obere Oberfläche (6) des Kopfabschnitts (4) mit einer Aussparung (34) versehen ist, die eine Form besitzt, die zu der vorgegebenen Form der Arbeitsoberfläche (12b) vollständig komplementär ist, so daß die Arbeitsoberfläche (12b) in die Aussparung (34) eng eingesetzt werden kann.
  13. Ergonomische Handauflage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfabschnitt (4) ferner zwei ausgesparte Bereiche (58 und 58') umfaßt, die sich in der Nähe einer entsprechenden Handabschnittauflage (8 oder 8') bzw. in der Nähe der Arbeitsoberfläche (12) befindet.
  14. Ergonomische Handauflage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfabschnitt (4) ferner eine Fingergreifstruktur (60) umfaßt, die sich teilweise längs der Arbeitsoberfläche (12) erstreckt.
  15. Ergonomische Handauflage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner umfaßt: – ein entnehmbares Vergrößerungsglas (62); – einen einstellbaren Griff (64) zum Halten des Vergrößerungsglases (62) zwischen dem Stück (2), an dem die Präzisionsarbeit vorgenommen werden soll, und einem Auge eines Benutzers; und – Mittel zum lösbaren Befestigen des Griffs (64) an der ergonomischen Handauflage (1).
  16. Ergonomische Handauflage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner umfaßt: – ein entnehmbares Augenschutzglas (62); – einen einstellbaren Griff (64) zum Halten des Augenschutzglases (62) zwischen dem Stück (2), an dem die Präzisionsarbeit vorgenommen werden soll, und einem Auge eines Benutzers; und – Mittel zum lösbaren Befestigen des Griffs (64) an der ergonomischen Handauflage (1).
  17. Ergonomische Handauflage (1) nach den Ansprüchen 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Oberfläche (15) des Basisabschnitts (14) ein rutschfestes Abdeckmaterial mit einer vorgegebenen Farbe aufweist, die zu einer Farbe des Stücks (2), an dem die Präzisionsarbeit vorgenommen werden soll, in Kontrast steht, und wobei die obere Oberfläche (6) des Kopfabschnitts (4) ebenfalls eine Farbe besitzt, die zu der Farbe des Stücks (2), an dem die Präzisionsarbeit vorgenommen werden soll, in Kontrast steht.
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