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DE69910991T2 - Einteiliges verformbares intraokularlinsenimplantat - Google Patents

Einteiliges verformbares intraokularlinsenimplantat Download PDF

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DE69910991T2
DE69910991T2 DE69910991T DE69910991T DE69910991T2 DE 69910991 T2 DE69910991 T2 DE 69910991T2 DE 69910991 T DE69910991 T DE 69910991T DE 69910991 T DE69910991 T DE 69910991T DE 69910991 T2 DE69910991 T2 DE 69910991T2
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DE
Germany
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lens according
contact bracket
lens
segment
optical part
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE69910991T
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DE69910991D1 (de
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Jo[L Pynson
Florian David
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Cutting Edge Manufacturing SAS
Original Assignee
Chauvin Opsia SA
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Publication date
Application filed by Chauvin Opsia SA filed Critical Chauvin Opsia SA
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Publication of DE69910991D1 publication Critical patent/DE69910991D1/de
Publication of DE69910991T2 publication Critical patent/DE69910991T2/de
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    • A61F2/14Eye parts, e.g. lenses or corneal implants; Artificial eyes
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine einteilige Intraokularlinse, bestehend aus einem verformbaren Material, das gebogen oder gerollt werden kann, das aber ausreichend elastisch ist, damit die Linse nach der Implantation in einer Okularen Aufnahme wieder eine funktionelle Form einnehmen kann, die ihrer Anfangsform entspricht, d. h. dass sie ein Formgedächtnis aufweist.
  • Frühere Generationen von Intraokularlinsen bestanden aus einem starren Material (wie z. B. PMMA), und damit sie in ein Auge implantiert werden konnten, musste ein großer Einschnitt in der Hornhaut vorgenommen werden (gewöhnlich in der Größenordnung von 6 mm, je nach dem Durchmesser des optischen Teils der Linse), was viele Nachteile hatte (postoperativer Astigmatismus, höhere Risiken von chirurgischen Komplikationen usw.).
  • Um diese Nachteile zu überwinden, wurden Linsen aus einem verformbaren Material wie Silikon oder Materialien vorgeschlagen, die „Hydrogele" oder „Acrygel" oder „Acryl" (dieser Begriff ist nicht im üblichen Sinne zu verstehen) genannt werden, die PMMA (Polymethylmethacrylat) und/oder HEMA (Hydroxyethylmethacrylat) sind, zu mehr als 16%, besonders zwischen 24% und 28% hydriert. Diese Linsen können gefaltet oder gerollt und durch einen kleineren Einschnitt implantiert werden, insbesondere durch den Einschnitt, der vorgenommen wird, um ein Instrument in das Auge einzuführen, das für eine vorherige chirurgische Behandlung notwendig war (z. B. einen Einschnitt von 3 mm bis 3,5 mm für die Ablation der kristallinen Linse durch Phacoemulsifikation).
  • Trotzdem stellt die Flexibilität dieses Materials dann ein Problem in Bezug auf die mechanische Stabilität der Linse nach der Implantation dar. Insbesondere kommt es bei kapsularen Linsen, da die Kapsel zunächst einen Durchmesser in der Größenordnung von 10 bis 11,5 mm hat, nach der Ablation der kristallinen Linse zu einer radialen Retraktion auf einen Durchmesser von etwa 9,5 mm oder noch weniger.
  • Um dieser Retraktion entgegenzuwirken, wurden Zweikomponentenlinsen vorgeschlagen, deren optischer Teil flexibel ist, während die haptischen Teile aus einem starren PMMA bestehen. Diese Linsen sind komplex aufgebaut und es besteht die Gefahr, dass sich ihr flexibler optischer Teil unter dem Einfluss radialer Spannungen verformt, die durch die starren haptischen Teile übertragen werden.
  • Andererseits wurden einteilige Linsen aus einem flexiblen Material vorgeschlagen, die an radiale Verformungen der Okularen Aufnahme angepasst werden können. Insbesondere sind einteilige Linsen (EP-579.528) aus einem flexiblen Material bekannt, umfassend einen mittleren optischen Teil in der Form einer Scheibe, die eine Hauptebene der Linse definiert, und einen haptischen Teil, der Folgendes umfasst:
    • – zwei Bügel, so genannte Kontaktbügel, für einen Kontakt mit einer Innenwand des Auges, wobei jeder dieser Kontaktbügel die allgemeine Form eines konvexen Kreisbogens hat, wobei eine Konvexität radial auswärts mit Bezug auf den optischen Teil gerichtet ist, wobei diese Kontaktbügel beide im selben Kreis einen Durchmesser in der Größenordnung von 11 mm beschreiben,
    • – für jeden Kontaktbügel zwei Verbindungselemente, die zwischen dem optischen Teil und dem Kontaktbügel verlaufen, wobei die Linse, im Grundriss gesehen und vor der Implantation, eine Anfangsform hat, die allgemein symmetrisch in Bezug auf die beiden lotrechten Symmetrieachsen in der Hauptebene ist.
  • Trotzdem stellt man auch bei diesen Linsen nach der Implantation zuweilen Phänomene wie Winkelverschiebungen ("Tilt") und/oder axialen Verschiebungen und/oder radialen Verschiebungen (Exzentrizität) und/oder Verformungen, insbesondere von Biegebewegungen fest.
  • Es wurden auch bestimmte einteilige Linsen vorgeschlagen, deren haptische Teile in Bezug auf die Hauptebene des optischen Teils anguliert sind, so dass Biegeverformungen lotrecht zu dieser Hauptebene auftreten können. Trotzdem ist bei diesen Linsen das Risiko einer ungewollten Verschiebung und/oder Verformung nicht überwunden. Darüber hinaus besteht bei diesen angulierten Linsen ein nicht zu vernachlässigendes Fehlerrisiko beim Festlegen der axialen Richtung. In der Tat ist die relativ kleine Angulationsrichtung für den Chirurgen praktisch unerkennbar, besonders aufgrund der Flexibilität des Materials. Darüber hinaus ist, da die Linse beim Implantieren gebogen und/oder gerollt wird, ein Fehler bei der Beurteilung der Einsatzrichtung der Linse möglich.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Nachteile zu überwinden, indem eine einteilige Intraokularlinse aus einem flexiblen Material mit einem Formgedächtnis bereitgestellt wird, die an die radiale Retraktion der okularen Aufnahme angepasst werden kann, in der sie implantiert wird, ohne Risiko von ungewollten Verschiebungen oder Verformungen des optischen Teils.
  • Spezifischer ist es Aufgabe der Erfindung, eine einteilige Intraokularlinse bereitzustellen, deren haptischer Teil radial so verformbar ist, dass er sich an die radiale Retraktion der Okularen Aufnahme anpassen kann, insbesondere für die Kapsel, mit einem Durchmesserwert in der Größenordnung von 9,5 mm, die aber einen Durchmesser in der Größenordnung von 8,5 mm erreichen kann, wobei der optische Teil in derselben Hauptebene bleibt, wobei die Symmetrien der Linse bei Verformungen des haptischen Teils (unter dem Einfluss von Spannungen, bei denen davon ausgegangen wird, dass sie gleichmäßig verteilt sind) wenigstens im Wesentlichen erhalten bleiben, wobei der optische Teil auf derselben Achse zentriert bleibt und keine wahrnehmbare Verformung erfährt, die seine optischen Eigenschaften beeinträchtigen könnte.
  • Es ist auch Aufgabe der Erfindung, eine Linse bereitzustellen, die in der Okularen Implantationsaufnahme perfekt stabil ist und bleibt.
  • Es ist auch Aufgabe der Erfindung, eine Linse bereitzustellen, die sich leicht einsetzen lässt und die insbesondere durch einen kleineren Einschnitt von insbesondere 3 bis 3,5 mm eingesetzt werden kann, wobei die Linse gebogen und/oder gerollt wird, und ohne das Risiko eines Fehlers in der axialen Richtung, in der die Linse vom Chirurgen eingesetzt wird.
  • Es ist auch Aufgabe der Erfindung, eine Linse bereitzustellen, die sich einfach und kostenarm herstellen lässt.
  • Es ist insbesondere Aufgabe der Erfindung, eine Hinterkammerlinse bereitzustellen, insbesondere eine Kapsellinse, d. h. eine, die in die Kapsel implantiert werden soll, oder eine Linse, die in den Sulcus implantiert werden soll.
  • Es ist auch Aufgabe der Erfindung, eine Linse bereitzustellen, die sowohl bei einem Erwachsenen als auch bei einem Kind angewendet werden kann.
  • Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung eine einteilige Intraokularlinse, bestehend aus einem verformbaren Material, das gebogen oder gerollt werden kann, das aber ausreichend elastisch ist, damit die Linse nach der Implantation in einer Okularen Aufnahme mit einem mittleren Durchmesser von ϕm eine funktionelle Form einnehmen kann, die ihrer Anfangsform entspricht, umfassend einen mittleren optischen Teil in der Form einer Scheibe, die eine optische Achse hat und die eine Hauptebene der Linse lotrecht zur optischen Achse definiert, und die einen haptischen Teil hat, umfassend:
    • – zwei Bügel für einen Kontakt mit einer Innenwand des Auges, wobei jeder dieser Kontaktbügel eine Außenseite aufweist, die eine allgemeine konvex gekrümmte Form mit einer Konvexität hat, die radial nach außen in Bezug auf den optischen Teil ausgerichtet ist,
    • – für jeden Kontaktbügel zwei Verbindungselemente, die zwischen dem optischen Teil und dem Kontaktbügel verlaufen, wobei die Linse in Draufsicht und vor der Implantation eine global symmetrische Anfangsform in Bezug auf zwei lotrechte Symmetrieachsen aufweist, die in der Hauptebene enthalten sind, horizontale Hauptachse und vertikale Hauptachse genannt,
    • – wobei die Außenseite jedes Kontaktbügels eine Spur in der Hauptebene beschreibt, die eine allgemein konvex gekrümmte Form hat, mit einem Scheitelpunkt als Schnittpunkt mit der horizontalen Hauptachse und mit zwei Punkten, Endpunkte genannt, im gleichen Abstand von der horizontalen Hauptachse, zwischen denen der Krümmungsradius immer größer als 2,5 mm ist, dadurch gekennzeichnet, dass:
    • – der Kreis, der durch den Scheitelpunkt und die beiden Endpunkte jedes Kontaktbügels verläuft, einen Durchmesser ϕa hat, der größer als oder gleich ϕm und kleiner als ϕm + 1,5 mm ist, die Scheitelpunkte von zwei Kontaktbügeln um eine Distanz D voneinander beabstandet sind, die sich von ϕa unterscheidet und größer ist als ϕa,
    • – die Verbindungselemente so gestaltet sind, dass sie durch Biegen in der Hauptebene in Richtung einer Verkleinerung der radialen Abmessungen der Linse durch Bewegen der Kontaktbügel zueinander und zum optischen Teil hin verformbar sind, wobei die Symmetrie der Linse in Bezug auf die horizontale und vertikale Hauptachse gewahrt bleibt, und das wenigstens im Wesentlichen ohne den optischen Teil zu verformen oder zu bewegen, so dass sich die Linse an eine radiale Retraktion der Okularen Aufnahme anpassen kann.
  • Im gesamten Text sind, wenn nicht anders angegeben, die beschriebenen geometrischen oder Maßeigenschaften der Linse diejenigen vor der Implantation, d. h. die, die ihrer Anfangsform entsprechen. Die Längen- und Breitenwerte sind Abmessungen parallel zur Hauptebene, und die Dickenwerte sind Abmessungen lotrecht zur Hauptebene, d. h. parallel zur optischen Achse des optischen Teils. Unter dem Ausdruck „Linie einer Oberfläche in der Hauptebene" ist die Schnittlinie dieser Oberfläche und der Hauptebene zu verstehen.
  • Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß sind die Kontaktbügel und die Verbindungselemente so gestaltet, dass sich die Kontaktbügel einander und dem optischen Teil nähern können, so dass die Spur der Außenseite der Kontaktbügel in der Hauptebene einen Kreis mit einem Durchmesser ϕr beschreibt, der kleiner als oder gleich ϕa und größer als ϕm – 1 mm ist.
  • Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß hat jedes Verbindungselement wenigstens eine Krümmung in der Hauptebene und insbesondere wenigstens eine Krümmung mit einer Konvexität, die in Richtung auf den Kontaktbügel gerichtet ist, und ist so gestaltet, dass es durch Biegen in der Hauptebene mit einer Biegungsachse verformbar ist, die durch diese Krümmung verläuft. Spezifischer, jedes Verbindungselement weist vorteilhafterweise und erfindungsgemäß wenigstens eine erste Krümmung mit einer Konvexität auf, die zum Kontaktbügel hin ausgerichtet ist, und wenigstens eine zweite Krümmung mit einer Konkavität, die zum Kontaktbügel hin ausgerichtet ist.
  • Jedes Verbindungselement ist vorteilhafterweise und erfindungsgemäß aus wenigstens einem Materialstrang, Verbindungsstrang genannt, mit einer im Wesentlichen konstanten Breite und wenigstens im Wesentlichen konstanten Dicke gebildet, der sich zwischen einer Übergangszone an der Peripherie des optischen Teils und einer Übergangszone mit einem Kontaktbügel erstreckt und wenigstens eine Krümmung in der Hauptebene aufweist. Spezifischer ist jedes Verbindungselement vorteilhafterweise und erfindungsgemäß aus einem einzigen Verbindungsstrang gebildet, der wenigstens eine erste Krümmung mit einer Konvexität aufweist, die zum Kontaktbügel hin gerichtet ist.
  • Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß liegt die Übergangszone eines Verbindungsstrangs an der Peripherie des optischen Teils wenigstens im Wesentlichen in der Verlängerung eines Radius des optischen Teils und bildet mit der horizontalen Hauptachse einen Winkel zwischen 20° und 45°, insbesondere von etwa 30°. Außerdem ist jeder Verbindungsstrang vorteilhafterweise und erfindungsgemäß mit einem Kontaktbügel in einer Übergangszone verbunden, die auf einem Radius des Kreises liegt, der durch den Scheitelpunkt und die beiden Endpunkte geht, wobei dieser Radius mit der horizontalen Hauptachse einen Winkel zwischen 45° und 75°, insbesondere von etwa 60° bildet. Ferner ist jedes Verbindungselement vorteilhafterweise und erfindungsgemäß in einem Winkelsektor einbeschrieben, dessen Mittelpunkt dem des optischen Teils entspricht und der wenigstens im Wesentlichen die Halbierende der horizontalen und der vertikalen Hauptachse ist.
  • Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß verlaufen die Kontaktbügel und die Verbindungselemente wenigstens im Wesentlichen in der Hauptebene, wobei die Linse eine Nullangulation hat. Ferner wird jeder Kontaktbügel vorteilhafterweise und erfindungsgemäß von einem Kreisbogen mit einer Breite gebildet, die wenigstens im Wesentlichen konstant ist und zwischen den beiden freien Enden verläuft.
  • Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß ist die Spur der Außenseite jedes Kontaktbügels in der Hauptebene ein Kreisabschnitt mit einem Durchmesser ϕa. Als Variante kann sich diese Spur von einem Kreis unterscheiden und kann einen Krümmungsradius haben, der zwischen dem Scheitelpunkt und den Endpunkten variiert, er kann z. B. konisch sein.
  • Es ist zu bemerken, dass im Stand der Technik bisher Versuche unternommen wurden, isotrope radiale Verformungen zu bewirken, d. h. solche mit im Wesentlichen demselben Wert über die gesamte Kontaktfläche des haptischen Teils mit den Innenwänden der Okularen Aufnahme.
  • Im Gegensatz dazu beinhalten die Verformungen der Linse in der Erfindung ein translationales Zusammenbringen der beiden Kontaktbügel entlang einer bevorzugten Richtung, nämlich der horizontalen Hauptachse, aufgrund der Tatsache, dass D > ϕa ist. Es zeigt sich, dass diese Charakteristik die Erzielung weitaus größerer Verformungsamplituden in der Praxis ermöglicht, was eine Anpassung an die Kapselretraktion ermöglicht, unabhängig von deren Ausmaß, wodurch Verschiebungen und Verformungen des optischen Teils verhindert werden.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Linse, die in Kombination durch alle oder einige der oben oder nachfolgend erwähnten Eigenschaften gekennzeichnet ist.
  • Weitere Ziele, Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen aus der Lektüre der nachfolgenden Beschreibung ihrer bevorzugten Ausgestaltungen hervor, die in den Begleitzeichnungen dargestellt sind. Dabei zeigt:
  • 1 eine Draufsicht auf eine Linse gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung,
  • 2 eine Profilansicht der Linse von 1,
  • 3 eine Draufsicht auf die Linse von 1 im verformten Zustand, in einer zylindrischen Schablone mit Durchmesser ϕr umschrieben,
  • 4 eine Profilansicht der Linse von 3,
  • 5 eine ausführliche Draufsicht auf das rechte obere Viertel der Linse von 1,
  • 6 und 7 Teildraufsichten, die jeweils zwei alternative Ausgestaltungsvarianten der erfindungsgemäßen Linse illustrieren,
  • 8 eine Ansicht ähnlich 1, die eine weitere Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemäßen Linse illustriert.
  • Eine in den Figuren dargestellte erfindungsgemäße Linse beinhaltet einen optischen Teil 1 mit einer allgemeinen Scheibenform mit einem Durchmesser ϕo zwischen 5 und 7 mm, insbesondere von 6 mm, die in dem gezeigten Beispiel zwei konvexe Flächen hat, die ihr eine geeignete optische Leistung geben. Die mittlere Achse 2 dieser Scheibe ist die optische Achse des optischen Teils 1.
  • Die Linse verläuft allgemein in einer Hauptebene 3 lotrecht zu dieser optischen Achse 2. In den gezeigten Ausgestaltungen ist die Hauptebene 3 eine Symmetriemittelebene der Linse. Darüber hinaus weist die Linse einen haptischen Teil 4 auf, der mit den Innenwänden einer okularen Aufnahme in Kontakt gebracht werden soll, in die die Linse implantiert werden soll, wobei dieser haptische Teil 4 die Funktion des Festhaltens des optischen Teils 1 in der okularen Aufnahme hat.
  • Die Linse ist einteilig, d. h. sie besteht insgesamt aus einem einzigen Stück aus einem verformbaren Material, das gebogen oder gerollt werden kann, das aber elastisch genug ist, damit die Linse nach der Implantation in der okularen Aufnahme wieder eine funktionelle Form einnimmt, die ihrer Anfangsform entspricht, d. h. die ein Formgedächtnis hat. Dieses Material ist beispielsweise ein Hydrogel.
  • Die Okulare Aufnahme, in die die Linse implantiert werden soll, hat einen mittleren Durchmesser ϕm, der Augenspezialisten hinlänglich bekannt ist. Dieser mittlere Durchmesser ist der Medianwert des Wertebereiches von natürlich auftretenden Durchmessern, je nach Patient, in einer Implantationssituation, d. h. nach einer eventuell zuvor durchgeführten chirurgischen Behandlung. Mit anderen Worten, der mittlere Durchmesser ϕm ist der wahrscheinlichste Durchmesser der okularen Aufnahme, die die Linse aufnehmen soll.
  • Insbesondere beträgt der mittlere Durchmesser ϕm der Kapsel nach der Ablation der kristallinen Linse (Kataraktoperation) und nach der postoperativen Kontraktion 9,5 mm bei einem Erwachsenen (dieser Durchmesser variiert zwischen 9 mm und 10 mm) und 8,5 mm bei einem Kind (dieser Durchmesser variiert zwischen 8 mm und 9 mm). Es ist zu bemerken, dass der mittlere Durchmesser nach die radiale Retraktion der okularen Aufnahme angesehen wird, die durch eine eventuelle chirurgische Behandlung erzielt wurde.
  • Ebenso ist der mittlere Durchmesser ϕm gleich 12 mm, wenn die betrachtete okulare Aufnahme der Sulcus ist (bei einem Erwachsenen).
  • Der haptische Teil 4 weist zwei diametral gegenüberliegende Kontaktbügel 5 auf beiden Seiten des optischen Teils 1 auf, die in Bezug auf eine diametrale Symmetrieachse des optischen Teils 1 symmetrisch zueinander sind, die nachfolgend als vertikale Hauptachse 6 bezeichnet wird, die in der Hauptebene 3 liegt. Im gesamten Text werden dieselben Bezugsziffern benutzt, um gleichartige Teile zu bezeichnen, die in Bezug auf die vertikale Hauptachse 6 symmetrisch sind.
  • Jeder Kontaktbügel 5 wird von einem Kreisbogen mit einer Breite l4 gebildet, die wenigstens im Wesentlichen konstant ist und zwischen zwei freien Enden 7, 7' verläuft. Diese Breite l4 beträgt beispielsweise etwa 0,5 mm. Jeder Kontaktbügel 5 hat eine allgemein symmetrische Form in Bezug auf eine diametrale Symmetrieachse 8 des optischen Teils 1, die als die horizontale Hauptachse 8 bezeichnet wird und in der Hauptebene 3 und lotrecht zur vertikalen Hauptachse 6 liegt.
  • Die Kontaktbügel 5 haben eine konvex geformte Krümmung mit einer Konvexität, die radial auswärts in Bezug auf den optischen Teil 1 gerichtet ist, und haben eine Außenfläche 9, die so ausgelegt ist, dass sie mit einer Innenwand der okularen Implantationsaufnahme in Kontakt kommen. Die Spur dieser Außenfläche 9 in der Hauptebene 3 ist eine konvexe Krümmung, die einen Schnittscheitelpunkt S mit der horizontalen Hauptachse 8 definiert und zwischen zwei Endpunkten E, E' verläuft, die den gleichen Abstand von der horizontalen Hauptachse mit einem Krümmungsradius von mehr als 2,5 mm haben.
  • Dieser Krümmungsradius kann zwischen dem Scheitelpunkt S und jedem Endpunkt E, E' konstant sein oder auch nicht. In der in den 1 bis 5 gezeigten bevorzugten Ausgestaltung ist dieser Krümmungsradius konstant, und die Spur in der Hauptebene 3 der Außenfläche 9 jedes Kontaktbügels 5 ist ein Kreisabschnitt mit Durchmesser ϕa.
  • In den Varianten der 6 und 7 verändert sich der Krümmungsradius vom Scheitelpunkt S bis zum Endpunkt E, E'. Mit anderen Worten, der Wert des Krümmungsradius am Scheitelpunkt 5 unterscheidet sich von seinem Wert an den Endpunkten E, E'. Dieser Krümmungsradius variiert monoton (d. h. er nimmt ständig zu (6) oder ständig ab ( 7)) zwischen dem Scheitelpunkt S und jedem Endpunkt E, E'. Die Spur in der Hauptebene 3 der Außenfläche 9 jedes Kontaktbügels 5 ist vorteilhafterweise ein konischer Krümmungsabschnitt. In der Variante von 6 ist eine Kurve beispielsweise mit einem minimalen Krümmungsradius am Scheitelpunkt S dargestellt, der in Richtung auf die Endpunkte E, E' zunimmt. Diese Krümmung ist beispielsweise ein Parabol- oder Hyperbelabschnitt. In der Variante von 7 ist der Krümmungsradius am größten am Scheitelpunkt S und nimmt in Richtung auf die Endpunkte E, E' ab. Diese Krümmung ist beispielsweise eine Ellipse.
  • In allen Fällen gibt es für jeden Kontaktbügel 5 nur einen einzigen Kreis Ca, der durch den Scheitelpunkt S und die beiden Endpunkte E, E' verläuft und dessen Durchmesser ϕa ist.
  • Jeder Kontaktbügel 5 ist mit dem optischen Teil 1 durch zwei Verbindungselemente 10, 10' verbunden, die in Bezug auf die horizontale Hauptachse 8 symmetrisch zueinander sind und zwischen dem Kreisumfang 19 des optischen Teils 1 und dem Kontaktbügel 5 verlaufen. Die Linse weist somit vier Verbindungselemente 10, 10' auf. Die Kontaktbügel 5 und die Verbindungselemente 10, 10' verlaufen wenigstens im Wesentlichen in der Hauptebene 3, wobei die Linse eine Nullangulation hat.
  • Die Linse hat, entlang der Hauptebene 3 gesehen, eine allgemein symmetrische Form in Bezug auf die vertikale 6 und die horizontale 8 Hauptachse. Mit anderen Worten, sie kann durch die Symmetrie eines Quadranten in Bezug auf diese Achsen generiert werden, um die drei anderen Quadranten zu erhalten. 5 zeigt nur einen Quadranten ausführlicher.
  • Gemäß der Erfindung:
    • – hat der Kreis Ca, der durch den Scheitelpunkt S und die beiden Endpunkte E, E' jedes Kontaktbügels 5 verläuft, einen Durchmesser ϕa, der größer als oder gleich ϕm und kleiner als ϕm + 1,5 mm ist,
    • – sind die Scheitelpunkte S der beiden Kontaktbügel um eine Distanz D voneinander beabstandet, die sich von ϕa unterscheidet und größer ist als ϕa,
    • – sind die Verbindungselemente 10, 10' so gestaltet, dass sie durch Biegen in der Hauptebene 3 in Richtung einer Verkleinerung der radialen Abmessungen der Linse durch Bewegen der Kontaktbügel 5 zueinander und zum optischen Teil 1, translational in der Richtung der horizontalen Hauptachse 8, hin verformbar sind, wobei die Symmetrie der Linse in Bezug auf die horizontale 8 und vertikale 6 Hauptachse gewahrt bleibt, und das wenigstens im Wesentlichen ohne den optischen Teil 1 zu verformen oder zu bewegen, so dass sich die Linse an eine radiale Retraktion der okularen Aufnahme anpassen kann.
  • Spezifischer sind die Kontaktbügel 5 und die Verbindungselemente 10, 10' so gestaltet, dass die Kontaktbügel 5 zueinander hin und zum optischen Teil 1 gebracht werden können, so dass die Linse in einer zylindrischen Schablone mit Durchmesser ϕr umschrieben werden kann, und so, dass die Spur der Außenfläche 9 der Kontaktbügel 5 in der Hauptebene 3 in einem Kreis Cr mit Durchmesser ϕr umschrieben wird, wobei dieser Durchmesser ϕr kleiner als ϕa und größer als ϕm – 1 mm ist (3).
  • Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß unterscheidet sich ϕa von ϕm. Auf diese Weise wird die Verformung des haptischen Teils 4 unter dem Einfluss einer radialen Kontraktion der okularen Aufnahme von einer Verringerung des Durchmessers des Kreises Ca begleitet, wobei der Krümmungsradius der Kontaktbügel 5 abnimmt. Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß ist ϕa größer als oder gleich ϕm + 0,2 mm und kleiner als oder gleich ϕm + 0,7 mm und beträgt insbesondere etwa ϕm + 0,5 mm.
  • Besonders im Fall einer kapsularen Linse liegt ϕa zwischen 8,5 mm und 11 mm. Wenn die kapsulare Linse in einen männlichen Erwachsenen implantiert werden soll, dann ist ϕa größer als oder gleich 9,5 mm und kleiner als oder gleich 10,5 mm und liegt insbesondere bei etwa 10 mm. Wenn sie in ein Kind implantiert werden soll, dann ist ϕa größer als oder gleich 8,5 mm und kleiner als oder gleich 9,5 mm und beträgt insbesondere etwa 9 mm.
  • Außerdem ist D vorteilhafterweise und erfindungsgemäß größer als oder gleich ϕa + 1 mm und kleiner als oder gleich ϕa + 2 mm. Vorzugsweise ist D, besonders im Fall einer kapsularen Linse, größer als oder gleich ϕm + 1,5 mm und kleiner als oder gleich ϕm + 2,5 mm. Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß liegt D für eine kapsulare Linse (für einen Erwachsenen oder ein Kind) zwischen 11 mm und 12 mm und beträgt insbesondere etwa 11,2 mm.
  • Im Falle einer Linse, die in den Sulcus implantiert werden soll, liegt ϕa vorteilhafterweise und erfindungsgemäß zwischen 12 mm und 13,5 mm und insbesondere bei etwa 12,5 mm, und D liegt zwischen 13 mm und 14 mm und insbesondere bei etwa 13,5 mm.
  • Bei einer radialen Kompressionsverformung unter dem Einfluss der radialen Retraktion der okularen Aufnahme kommen die beiden Scheitelpunkte S näher zueinander hin und bleiben dabei auf der horizontalen Hauptachse 8, und der durch den Scheitelpunkt S und die Endpunkte E, E' jedes Kontaktbügels 5 verlaufende Durchmesser des Kreises Ca nimmt von ϕa bis auf einen Wert ab, der bei etwa ϕm oder bei weniger als ϕm und sogar bei ϕm – 1 mm liegen kann. Der Kreis Ca ist auf einem Punkt O der horizontalen Hauptachse 8 zentriert, die etwa 0,6 mm von der optischen Achse 2 entfernt liegt.
  • Der umhüllende Kreis Cr, der die Spur der Außenfläche 9 umschreibt, hat einen Durchmesser von größer als ϕa (Variante von 7) oder gleich ϕa (Varianten der 1 bis 6) vor der Verformung der Linse. In den Varianten der 1 bis 6 fallen, wenn der Krümmungsradius am Scheitelpunkt S kleiner als oder gleich dem an den Endpunkten E, E' ist, der umhüllende Kreis Cr und der durch den Scheitelpunkt S und die Endpunkte E, E' verlaufende Kreis Ca zusammen.
  • Im verformten Zustand (3 und 4) wird die Linse im umhüllenden Kreis Cr umschrieben, dessen Durchmesser ϕr abgenommen hat. Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß ist die Linse so gestaltet, dass ϕr einen beliebigen Wert zwischen ϕm – 1 mm und ϕa einnehmen kann.
  • Während einer Verformung nimmt die Distanz D zwischen den Scheitelpunkten S und den Kontaktbügeln ab und die Durchmesser der Kreise Ca und Cr nehmen ab.
  • Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß ist die Linse so gestaltet, dass D = ϕr = ϕm ist, wenn ϕr = ϕm ist, d. h. die umhüllenden Kreise Cr der beiden Kontaktbügel 5 fallen zusammen und sind auf der Achse 2 des optischen Teils 1 wie in 3 gezeigt zentriert.
  • Außerdem verläuft jeder Kontaktbügel 5 vorteilhafterweise und erfindungsgemäß zwischen den beiden Endpunkten E, E' über einen Winkelsektor, der von dem durch den Scheitelpunkt S und die beiden Endpunkte E, E' verlaufenden Kreis Ca definiert wird, mit einem Winkel α größer als oder gleich 60° und kleiner als 180°. Insbesondere liegt der Winkel α vorteilhafterweise und erfindungsgemäß zwischen 90° und 150°.
  • Ebenso verläuft jeder Kontaktbügel 5 zwischen seinen beiden freien Enden 7, 7' über einen Winkelsektor, der auf dem Mittelpunkt O des Kreises Ca zentriert ist, mit einem Winkel α' größer als oder gleich 60° und kleiner als 180°, insbesondere zwischen 90° und 160°. Der Winkel α' ist vorteilhafterweise und erfindungsgemäß so gewählt, dass die beiden Kontaktbügel 5 nicht aneinander stoßen können. Präziser ausgedrückt, der Winkel α' ist so gewählt, dass die beiden Kontaktbügel 5 im verformten Zustand der Linse freie Enden 7, 7' haben, die einander in einem Abstand d voneinander zwischen 0,1 mm und 1 mm, insbesondere von etwa 0,5 mm (3) zugewandt sind. In einer Variante (nicht dargestellt) kann der Winkel α' auch so gewählt werden, dass die einander zugewandten freien Enden 7, 7' wenigstens bei einer bestimmten radialen Kompressionsverformung, insbesondere in einem verformten Zustand, für den D = ϕr ≥ ϕm ist, aneinander stoßen (d = 0 mm).
  • Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß ist jedes Verbindungselement 10, 10' in einem Winkelsektor 11 einbeschrieben, dessen Mittelpunkt dem des optischen Teils 1 entspricht und der wenigstens im Wesentlichen eine Halbierende der horizontalen 8 und der vertikalen 6 Hauptachse ist. Dieser Winkelsektor 11 ist in 1 schraffiert und bildet einen Winkel β zwischen 20° und 40°, insbesondere von etwa 30°.
  • In den gezeigten Ausgestaltungen ist die Linse ein Implantat in der allgemeinen Form einer Scheibe, „Scheibenimplantat" genannt. Demgemäß ist die Distanz D' zwischen E und E', nämlich die Sehne, die die Subtangente der Außenfläche 9 des Kontaktbügels 5 bildet, größer als der Durchmesser ϕo des optischen Teils 1. Es ist zu bemerken, dass die Erfindung auch auf den Fall anwendbar ist, bei dem die Distanz D' zwischen E und E' kleiner als oder gleich ϕo wäre, wobei die Linse dann ein Implantat des so genannten „Shuttle-Implantat"-Typs ist.
  • Darüber hinaus hat jedes Verbindungselement 10, 10' vorteilhafterweise und erfindungsgemäß wenigstens eine Krümmung 12, 12', 13, 13' in der Hauptebene 3 und ist so gestaltet, dass sie durch Biegen in der Hauptebene 3 mit einer Biegeachse verformbar ist, die durch diese Krümmung 12, 12', 13, 13' verläuft. Insbesondere hat jedes Verbindungselement 10, 10' wenigstens eine erste Krümmung 12, 12' mit einer Konvexität, die auf den Kontaktbügel 5 gerichtet ist, und wenigstens eine zweite Krümmung 13, 13' mit einer Konkavität, die auf den Kontaktbügel 5 gerichtet ist. Es wäre möglich, Verbindungselemente 10, 10' mit schlangenförmigen Materialsträngen bereitzustellen, d. h. mit mehr als zwei Krümmungen. Jedes Verbindungselement 10, 10' in den gezeigten Ausgestaltungen hat jedoch vorzugsweise und erfindungsgemäß eine einzelne erste Krümmung 12, 12' mit einer Konvexität, die auf den Kontaktbügel 5 gerichtet ist, und eine einzelne zweite Krümmung 13, 13' mit einer Konkavität, die auf den Kontaktbügel 5 gerichtet ist.
  • Jedes Verbindungselement 10, 10' ist aus einem Materialstrang, Verbindungsstrang genannt, mit einer wenigstens im Wesentlichen konstanten Breite l und einer wenigstens im Wesentlichen konstanten Dicke e gebildet, die zwischen einer Übergangszone 17 zum Umfang 19 des optischen Teils 1 und einer Übergangszone 18 zum Kontaktbügel 5 ausgebildet ist, und hat wenigstens eine Krümmung 12, 12', 13, 13' in der Hauptebene 3. Jedes Verbindungselement 10, 10' ist vorzugsweise aus einem einzelnen Verbindungsstrang mit wenigstens einer ersten Krümmung 12, 12' mit einer Konvexität gebildet, die auf den Kontaktbügel 5 gerichtet ist. Es ist aber durchaus möglich, mehrere getrennte Verbindungsstränge für jedes Verbindungselement 10, 10' vorzusehen, d. h. zum Verbinden des optischen Teils 1 mit jedem Kontaktbügel 5 auf jeder Seite der Hauptachse 8, z. B. einen ersten Verbindungsstrang mit einer Krümmung mit einer Konvexität, die auf den Kontaktbügel 5 gerichtet ist, und einen zweiten Verbindungsstrang mit einer Krümmung mit einer Konkavität, die auf den Kontaktbügel 5 gerichtet ist.
  • Ein Verbindungselement 10 ist in 5 ausführlicher dargestellt. Es umfasst einen Verbindungsstrang 10 mit einem ersten Segment 14, das wenigstens im Wesentlichen gerade ist und vom optischen Teil 1 verläuft, und einem zweiten Segment 15, das wenigstens im Wesentlichen gerade ist und von dem ersten Segment 14 verläuft und damit eine erste Krümmung 12 mit einer Konvexität bildet, die auf den Kontaktbügel 5 gerichtet ist, wobei dieses zweite Segment 15 mit dem Kontaktbügel 5 verbunden ist. Die erste Krümmung 12 definiert einen Winkel γ1 zwischen 60° und 120°, insbesondere von etwa 90°, zwischen dem ersten Segment 14 und dem zweiten Segment 15.
  • Die Konvexität der ersten Krümmung 12, 12' ist auch auf den Scheitelpunkt S, d. h. auf die horizontale Hauptachse 8 gerichtet. Das zweite Segment 15 verläuft wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer Geraden T tangential zum Umfang 19 des optischen Teils 1 in der Übergangszone 17 des ersten Segmentes 14 mit dem optischen Teil 1. Die Übergangszone 17 zum Umfang 19 des optischen Teils verläuft zwischen zwei Auskehlungsverbindungspunkten R1, R2 des ersten Segmentes 14. Das zweite Segment 15 verläuft in einer Richtung, die parallel zu einer der Tangenten am Umfangskreis 19 des optischen Teils 1 zwischen diesen Verbindungspunkten R1 und R2 ist, d. h. die zwischen den jeweiligen Richtungen der Tangenten T1 und T2 an diesen Punkten R1 und R2 auf dem Umfangskreis 19 gerichtet ist. Insbesondere kann eine Mittellinie 20 des ersten Segments 14 unabhängig von den Auskehlungen definiert werden. Diese Mittellinie 20 schneidet den Umfangskreis 19 des optischen Teils 1 an einem Punkt R, wo eine Tangente T zu diesem Kreis 19 gezeichnet werden kann. Das zweite Segment 15 ist wenigstens im Wesentlichen parallel zu dieser Tangente T.
  • Zusätzlich verläuft das erste Segment 14 wenigstens im Wesentlichen radial vom Umfang 19 des optischen Teils 1. Demgemäß ist die Mittellinie 20 wenigstens im Wesentlichen in der Verlängerung eines Radius 21 des Umfangskreises 19 des optischen Teils 1, auf der optischen Achse 2 zentriert. Dieser Radius 21 bildet einen Winkel θ1 mit der horizontalen Hauptachse 8, der zwischen 20° und 45°, insbesondere bei etwa 30° liegt. Somit liegt die Übergangszone 17 eines Verbindungsstrangs 10, 10' am Umfang 19 des optischen Teils 1 wenigstens im Wesentlichen in der Verlängerung eines Radius 21 des Umfangs 19 des optischen Teils 1, der mit der horizontalen Hauptachse 8 einen Winkel θ1 zwischen 20° und 45°, insbesondere von 30° bildet.
  • Das zweite Segment 15 hat ebenfalls eine Mittellinie 22. Die Mittellinie 20 des ersten Segments 14 und die Mittellinie 22 des zweiten Segments 15 schneiden sich an einem Punkt I1 und bilden dazwischen den Winkel γ1 der ersten Krümmung 12.
  • Jeder Verbindungsstrang 10, 10' beinhaltet ein drittes Segment 16, das das zweite Segment 15 mit dem Kontaktbügel 5 verbindet und, mit dem zweiten Segment 15, eine zweite Krümmung 13 mit einer Konkavität bildet, die auf den Kontaktbügel 5 gerichtet ist. Die zweite Krümmung 13 definiert einen Winkel γ2 zwischen 120° und 160°, insbesondere von etwa 140°, zwischen dem zweiten Segment 15 und dem dritten Segment 16. Das dritte Segment 16 ist mit dem Kontaktbügel 5 in einer Übergangszone 18 durch Verbindungsauskehlungen verbunden. Der Kontaktbügel 5 hat eine konkav gekrümmte Innenfläche 23 parallel zur Außenfläche 9. Das dritte Segment 16 ist mit der Innenfläche 23 des Kontaktbügels 5 verbunden. Unabhängig von den Verbindungsauskehlungen hat das dritte Segment 16 eine Mittellinie 24, die die Mittellinie 22 des zweiten Segments 15 in einem Punkt I2 schneidet und dabei den Winkel γ2 dazwischen bildet. Die Mittellinie 24 schneidet die Spur der Innenfläche 23 in einem Punkt M.
  • Das zweite Segment 15 hat eine Länge l2 (Distanz (I1, I2)), die größer als l1 des ersten Segmentes 14 (Distanz (I1, R)) ist. Die Länge l2 des zweiten Segments liegt zwischen 1 mm und 3 mm und beträgt insbesondere etwa 1,5 mm, während die Länge l1 des ersten Segments 14 zwischen 0,5 mm und 1 mm liegt und insbesondere etwa 0,75 mm beträgt.
  • Ferner ist die Länge l3 des dritten Segments 16 (Distanz (I2, M)) ebenfalls geringer als l2 des zweiten Segments 15 und liegt zwischen 0,2 mm und 1 mm und insbesondere bei etwa 0,6 mm.
  • Das zweite Segment 15 und allgemeiner der gesamte Verbindungsstrang 10, abgesehen von den Verbindungsauskehlungen, hat eine Breite l, die wenigstens im Wesentlichen konstant ist und etwa 0,5 mm beträgt.
  • Außerdem ist die Dicke e jedes Verbindungsstrangs 10 wenigstens im Wesentlichen konstant und entspricht der Dicke des Kontaktbügels 5. Der gesamte haptische Teil 4 hat somit dieselbe Dicke e. Diese Dicke e ist geringer als die Gesamtdicke e' im Bereich der optischen Achse 2 des optischen Teils 1 (2). Die Dicke e liegt vorteilhafterweise zwischen 0,2 mm und 0,4 mm und beträgt insbesondere etwa 0,25 mm.
  • Die Übergangszone 18 des Verbindungsstrangs 10 mit dem Kontaktbügel 5 befindet sich wenigstens im Wesentlichen in der Verlängerung eines Radius 25 des durch den Scheitelpunkt S und die beiden Endpunkte E, E' passierenden Kreises Ca. Dieser Radius 25 bildet mit der horizontalen Hauptachse 8 einen Winkel θ2 zwischen 45° und 75°, insbesondere von etwa 60°.
  • Bei einer radialen Kompressionsverformung der Linse biegen sich die Verbindungsstränge 10, 10' in Schließrichtung des Winkels γ1 der ersten Krümmung 12, 12' und in Öffnungsrichtung des Winkels γ2 der zweiten Krümmung 13, 13'.
  • Unter Berücksichtigung der Symmetrie der Linse in Bezug auf die horizontale Hauptachse 8 im unverformten Zustand der Linse verlaufen die zweiten Segmente 15 der beiden Verbindungsstränge 10, 10' von wenigstens einem Kontaktbügel 5 allgemein von der ersten Krümmung 12, 12' und bewegen sich dann voneinander und von der horizontalen Hauptachse 8 weg. Beim Verformen der Verbindungsstränge 10, 10' bewegen sich die zweiten Segmente 15 (Biegung) rotational in entgegengesetzten Rotationsrichtungen und nähern sich dabei der horizontalen Hauptachse 8.
  • Es ist zu bemerken, dass die Biegerichtung jedes Verbindungsstrangs 10, 10' im Bereich der ersten Krümmungen 12, 12' mit einer Konvexität, die auf den Kontaktbügel 5 gerichtet ist, dieselbe ist wie die Biegerichtung des Abschnitts des Kontaktbügels 5, mit dem dieser Verbindungsstrang 10, 10' verbunden ist.
  • 3 zeigt eine extreme Verformungsposition, in der die ersten Krümmungen 12, 12' mit der Innenfläche 23 der Kontaktbügel 5 in Kontakt kommen und an diese anstoßen. Es sind vorteilhafterweise Ausschnitte 26 in der Innenfläche 23 ausgehöhlt, um den minimalen zulässigen Wert des Durchmessers ϕr zu reduzieren.
  • Bei Verformungen der Linse bleibt der haptische Teil 4 (Verbindungselemente 10, 10' und Kontaktbügel 5) in der Hauptebene 4, und die Symmetrie der Linse in Bezug auf die horizontale 8 und die vertikale 6 Hauptachse bleibt erhalten. Die Verbindungselemente 10, 10' biegen sich ohne erheblichen Widerstand aufgrund der hohen Hebelwirkung, die durch das zweite und das dritte Segment 15, 16 (zwischen I1 und M) von der ersten Krümmung (12, 12') repräsentiert wird. Auf diese Weise erfährt der optische Teil 1 nur geringe Spannungen und wird nicht erheblich verformt.
  • Es ist zu bemerken, dass die erfindungsgemäße Linse leicht zu geringen Kosten hergestellt werden kann, z. B. durch Bearbeiten eines Hydrogelblocks mit einem Fräser von 0,4 mm Durchmesser.
  • Die 1 bis 4 zeigen in einem vergrößerten Maßstab ein reelles Beispiel für eine Kapsularlinse für einen Erwachsenen (ϕm = 9,5 mm) gemäß der Erfindung, wobei ϕo = 6 mm, D = 11, 2 mm, ϕa = 10 mm, ϕr = 9 mm und α = 150° sind. Es wird im verformten Zustand keine Verschiebung oder Verformung des optischen Teils 1 festgestellt.
  • In den in 1 bis 7 gezeigten Ausgestaltungen ist jedes Verbindungselement 10, 10' mit einem Kontaktbügel 5 in der Nähe, aber in einem Abstand von einem seiner freien Enden 7, 7' verbunden, wobei der Kontaktbügel 5 über die Übergangszone 18 zum Verbindungselement 10, 10' hinaus verläuft.
  • In der Variante von 8 ist jedes Verbindungselement 10, 10' mit dem Ende 7, 7' des Kontaktbügels 5 verbunden. Ferner haben die Verbindungselemente 10, 10' in dieser Variante eine Breite, die kontinuierlich von der Krümmung 12, 12' in Richtung auf den Kontaktbügel 5 zunimmt.
  • Außerdem ist die Breite des Kontaktbügels 5 im Bereich des Scheitelpunktes S und der horizontalen Hauptachse 8 größer. Sie nimmt kontinuierlich von der Übergangszone 18 des Verbindungselementes 10, 10' in Richtung auf den Scheitelpunkt S zu.
  • Der Schlitz 27, der zwischen dem optischen Teil 1, einem Kontaktbügel 5 und den beiden Verbindungselementen 10, 10' dieses Kontaktbügels besteht, ist kleiner in der Variante von 8 als in den Ausgestaltungen der 1 bis 7.
  • Mit der erfindungsgemäßen Linse ist zu bemerken, dass der Bereich der Kontaktfläche mit dem umhüllenden Kreis Cr und somit mit den Innenwänden der okularen Aufnahme (Kapsel) im verformten Zustand der Linse sehr groß ist. Die erfindungsgemäße Linse ermöglicht es somit, das so genannte sekundäre Kataraktphänomen zu verhindern, wobei eine solche periphere Kontaktfläche eine Zellenproliferation begrenzt.
  • Darüber hinaus kann die Linse gemäß der vorliegenden Erfindung durch einen Einschnitt eingefügt, gebogen und gerollt werden, der für die Passage des Phacoemulsifikationsinstrumentes vorgenommen wurde, ohne Fehler in der Einsetzrichtung, wobei die Linse nicht anguliert wird.

Claims (35)

  1. Einteilige Intraokularlinse, bestehend aus einem verformbaren Material, das gebogen oder gerollt werden kann, das aber ausreichend elastisch ist, damit die Linse nach der Implantation in einer Okularen Aufnahme mit einem mittleren Durchmesser von ∅m eine funktionelle Form einnehmen kann, die ihrer Anfangsform entspricht, umfassend einen mittleren optischen Teil (1) in der Form einer Scheibe, die eine optische Achse (2) hat und die eine Hauptebene der Linse (3) lotrecht zur optischen Achse (2) definiert, und die einen haptischen Teil (4) hat, umfassend: – zwei Bügel (5) für einen Kontakt mit einer Innenwand des Auges, wobei jeder dieser Kontaktbügel (5) eine Außenseite (9) aufweist, die eine allgemeine konvex gekrümmte Form mit einer Konvexität hat, die radial nach außen in Bezug auf den optischen Teil (1) ausgerichtet ist, – für jeden Kontaktbügel (5) zwei Verbindungselemente (10, 10'), die zwischen dem optischen Teil (1) und dem Kontaktbügel (5) verlaufen, wobei die Linse in Draufsicht und vor der Implantation eine global symmetrische Anfangsform in Bezug auf zwei lotrechte Symmetrieachsen aufweist, die in der Hauptebene (3) enthalten sind, horizontale Hauptachse (8) und vertikale Hauptachse (6) genannt, – wobei die Außenseite (9) jedes Kontaktbügels (5) eine Spur in der Hauptebene (3) beschreibt, die eine allgemein konvex gekrümmte Form hat, mit einem Scheitelpunkt (S) als Schnittpunkt mit der horizontalen Hauptachse (8) und mit zwei Punkten, Endpunkte (E, E') genannt, im gleichen Abstand von der horizontalen Hauptachse (8), zwischen denen der Krümmungsradius immer größer als 2,5 mm ist, dadurch gekennzeichnet, dass: – der Kreis (Ca), der durch den Scheitelpunkt (S) und die beiden Endpunkte (E, E') jedes Kontaktbügels (5) verläuft, einen Durchmesser ∅a hat, der größer als oder gleich ∅m und kleiner als ∅m + 1,5 mm ist, – die Scheitelpunkte (S) der beiden Kontaktbügel (5) um eine Distanz D voneinander beabstandet sind, die sich von ∅a unterscheidet und größer ist als ∅a, – die Verbindungselemente (10, 10') so gestaltet sind, dass sie durch Biegen in der Hauptebene (3) in Richtung einer Verkleinerung der radialen Abmessungen der Linse durch Bewegen der Kontaktbügel (5) zueinander und zum optischen Teil (1) hin verformbar sind, wobei die Symmetrie der Linse in Bezug auf die horizontale (8) und vertikale (6) Hauptachse gewahrt bleibt, und das wenigstens im Wesentlichen ohne den optischen Teil (1) zu verformen oder zu bewegen, so dass sich die Linse an eine radiale Retraktion der Okularen Aufnahme anpassen kann.
  2. Linse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbügel (5) und die Verbindungselemente (10, 10') so gestaltet sind, dass sich die Kontaktbügel (5) einander und dem optischen Teil (1) nähern können, so dass die Spur der Außenseite (9) der Kontaktbügel (5) in der Hauptebene (3) einen Kreis Cr mit Durchmesser ∅r umschreibt, der kleiner als oder gleich ∅a und größer als ∅m – 1 mm ist.
  3. Linse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verbindungselement (10, 10') wenigstens eine Krümmung (12, 12', 13, 13') in der Hauptebene (3) hat und so gestaltet ist, dass es durch Biegen in der Hauptebene (3) mit einer Biegungsachse verformbar ist, die durch diese Krümmung (12, 12', 13, 13') verläuft.
  4. Linse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verbindungselement (10, 10') wenigstens eine erste Krümmung (12, 12') mit einer Konvexität aufweist, die zum Kontaktbügel (5) hin ausgerichtet ist, und wenigstens eine zweite Krümmung (13, 13') mit einer Konkavität, die zum Kontaktbügel (5) hin ausgerichtet ist.
  5. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verbindungselement (10, 10') aus wenigstens einem Materialstrang, Verbindungsstrang genannt, mit einer wenigstens im Wesentlichen konstanten Breite (l) und einer wenigstens im Wesentlichen konstanten Dicke (e) gebildet ist, der sich zwischen einer Übergangszone (17) an der Peripherie (19) des optischen Teils (1) und einer Übergangszone (18) mit einem Kontaktbügel (5) erstreckt und wenigstens eine Krümmung (12, 12', 13, 13') in der Hauptebene (3) aufweist.
  6. Linse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verbindungselement (10, 10') aus einem einzigen Verbindungsstrang gebildet ist, der wenigstens eine erste Krümmung (12, 12') mit einer Konvexität aufweist, die zum Kontaktbügel (5) hin ausgerichtet ist.
  7. Linse nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verbindungsstrang (10, 10') ein wenigstens im Wesentlichen gerades erstes Segment (14) umfasst, das sich vom optischen Teil (1) ausgehend erstreckt, und ein wenigstens im Wesentlichen gerades zweites Segment (15), das sich vom ersten Segment (14) ausgehend erstreckt und mit diesem eine erste Krümmung (12) mit einer Konvexität bildet, die zum Kontaktbügel (5) hin ausgerichtet ist, wobei dieses zweite Segment (15) mit dem Kontaktbügel (5) verbunden ist.
  8. Linse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Krümmung (12) zwischen dem ersten Segment (14) und dem zweiten Segment (15) einen Winkel (γ1) zwischen 60° und 120°, insbesondere von etwa 90° bildet.
  9. Linse nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Segment (15) wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer Tangentialgeraden (T) an der Peripherie (19) des optischen Teils (1) in der Übergangszone (17) des ersten Segments (14) mit dem optischen Teil (1) verläuft.
  10. Linse nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich das erste Segment (14) wenigstens im Wesentlichen radial von der Peripherie (19) des optischen Teils (1) ausgehend erstreckt.
  11. Linse nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verbindungsstrang (10, 10') ein drittes Segment (16) umfasst, das das zweite Segment (15) mit dem Kontaktbügel (5) verbindet und mit dem zweiten Segment (15) eine zweite Krümmung (13) mit einer Konkavität bildet, die zum Kontaktbügel (5) hin ausgerichtet ist.
  12. Linse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Krümmung (13) zwischen dem zweiten Segment (15) und dem dritten Segment (16) einen Winkel (γ2) zwischen 120° und 160°, insbesondere von etwa 140° bildet.
  13. Linse nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Segment (15) eine Länge (l2) hat, die größer ist als die (l1) des ersten Segments (14).
  14. Linse nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (l2) des zweiten Segments (15) zwischen 1 mm und 3 mm liegt und insbesondere etwa 1,5 mm beträgt.
  15. Linse nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (l1) des ersten Segments zwischen 0,5 mm und 1 mm liegt und insbesondere etwa 0,75 mm beträgt.
  16. Linse nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verbindungsstrang (10, 10') eine Breite (l) hat, die bei etwa 0,5 mm liegt.
  17. Linse nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (e) jedes Verbindungsstrangs (10, 10') dieselbe ist für die Dicke des Kontaktbügels (5), und dadurch, dass diese Dicke (e) geringer ist als die Dicke (e') außerhalb des gesamten optischen Teils (1).
  18. Linse nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (e) von Kontaktbügeln (5) und von Verbindungssträngen (10, 10') zwischen 0,2 mm und 0,4 mm liegt und insbesondere etwa 0,25 mm beträgt.
  19. Linse nach einem der Ansprüche 5 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergangszone (17) eines Verbindungsstrangs (10, 10') an der Peripherie (19) des optischen Teils (1) wenigstens im Wesentlichen in der Verlängerung eines Radius (21) des optischen Teils (1) liegt und mit der horizontalen Hauptachse (8) einen Winkel (81) zwischen 20° und 45°, insbesondere von etwa 30° bildet.
  20. Linse nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verbindungsstrang (10, 10') mit einem Kontaktbügel (5) in einer Übergangszone (18) verbunden ist, die auf einem Radius (25) des Kreises (Ca) liegt, der durch den Scheitelpunkt (S) und die beiden Endpunkte (E, E') geht, wobei dieser Radius (25) mit der horizontalen Hauptachse (8) einen Winkel (θ2) zwischen 45° und 75°, insbesondere von etwa 60° bildet.
  21. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verbindungselement (10, 10') in einem Winkelsektor (11) einbeschrieben ist, dessen Mittelpunkt dem des optischen Teils (1) entspricht und der wenigstens im Wesentlichen die Halbierende der horizontalen (8) und der vertikalen (6) Hauptachse ist.
  22. Linse nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Winkelsektor (11) über einen Winkel (β) zwischen 20° und 40°, insbesondere von etwa 30° verläuft.
  23. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kontaktbügel (5) zwischen den beiden Endpunkten (E, E') gemäß einem Winkelsektor verläuft, der durch den Kreis (Ca) definiert wird, der durch den Scheitelpunkt (S) und die beiden Endpunkte (E, E') verläuft, mit einem Winkel (α), der größer als oder gleich 60° und kleiner als 180° ist.
  24. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbügel (5) und die Verbindungselemente (10, 10') wenigstens im Wesentlichen in der Hauptebene (3) verlaufen, wobei die Linse eine Nullangulation hat.
  25. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kontaktbügel (5) von einem Krümmungsbogen mit einer Breite gebildet wird, die wenigstens im Wesentlichen konstant ist und sich zwischen zwei freien Enden (7, 7') erstreckt.
  26. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (14) jedes Kontaktbügels (5) etwa 0,5 mm beträgt.
  27. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius der Spur der Außenseite (9) jedes Kontaktbügels (5) in der Hauptebene (3) einen Wert im Scheitelpunkt (S) hat, der sich von dem Wert an den Endpunkten (E, E') unterscheidet und eine monotone Variation zwischen dem Scheitelpunkt (S) und jedem Endpunkt (E, E') aufweist.
  28. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Spur der Außenseite (9) jedes Kontaktbügels (5) in der Hauptebene (3) ein konischer Krümmungsabschnitt ist.
  29. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Spur in der Hauptebene (3) der Außenseite (9) jedes Kontaktbügels (5) ein Kreisabschnitt mit einem Durchmesser ∅a ist.
  30. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass ∅a größer als oder gleich ∅m + 0,2 mm und kleiner als oder gleich ∅m + 0,7 mm, insbesondere etwa ∅m + 0,5 mm ist.
  31. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass ∅a zwischen 8,5 mm und 11 mm liegt.
  32. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 31 für die Implantation in den Kapselsack eines erwachsenen Menschen, dadurch gekennzeichnet, dass ∅a größer als oder gleich 9,5 mm und kleiner als oder gleich 10,5 mm, insbesondere etwa 10 mm ist.
  33. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 32 für die Implantation in den Kapselsack eines Kindes, dadurch gekennzeichnet, dass ∅a größer als oder gleich 8,5 mm und kleiner als oder gleich 9,5 mm, insbesondere etwa 9 mm ist.
  34. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass D größer als oder gleich ∅a + 1 mm und kleiner als oder gleich ∅a + 2 mm ist.
  35. Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 34 für die Implantation in den Kapselsack, dadurch gekennzeichnet, dass D zwischen 11 mm und 12 mm, insbesondere bei etwa 11,2 mm liegt.
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