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Querbezug
zu verwandten Anmeldungen
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Diese
reguläre
Anmeldung beansprucht die Priorität der vorläufigen U.S. Anmeldung Nr. 60/063
634, eingereicht am 27.10.1997, und der vorläufigen U.S. Anmeldung Nr. 60/063
666, eingereicht am 28.10.1997.
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Gebiet der
Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft pharmazeutische Zusammensetzungen, die Aminothiazolverbindungen
zur Inhibierung von Zyklin-abhängigen
Kinasen (CDKs), wie CDK1, CDK2, CDK4 und CDK6, enthalten. Die Erfindung
betrifft auch die therapeutische oder prophylaktische Verwendung
von pharmazeutischen Zusammensetzungen, die derartige Verbindungen
enthalten, und Verfahren zur Behandlung von Malignitäten und
anderen Störungen
durch Verabreichung von wirksamen Mengen derartiger Verbindungen.
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Stand der
Technik
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Unkontrollierte
Zellproliferation ist ein Anzeichen für Krebs. Zellproliferation
als Antwort auf verschiedene Stimuli manifestiert sich durch eine
Deregulierung des Zellteilungszyklus, dem Prozess, bei dem sich
Zellen vermehren und teilen. Tumorzellen haben typischerweise Schäden an den
Genen, die direkt oder indirekt das Fortschreiten durch den Zellteilungszyklus
regulieren.
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CDKs
stellen eine Klasse von Enzymen dar, die eine wichtige Rolle bei
der Regulierung der Übergänge zwischen
verschiedenen Phasen des Zellzyklus spielen, wie dem Fortschreiten
von einem ruhenden Stadium G1 (der Lücke zwischen der Mitose und
dem Beginn der DNA-Replikation
für eine
neue Runde der Zellteilung) nach S (der Periode der aktiven DNA-Synthese), oder dem
Fortschreiten von der G2- zur M-Phase, in welcher aktive Mitose
und Zellteilung auftreten. Siehe, z. B. die in Science, Vol. 274
(1996), 1643–1677;
und Ann. Rev. Cell Dev. Biol., Vol. 13 (1997), 261–291 zusammengefassten
Artikel. CDK-Komplexe werden durch Assoziierung einer regulierenden
Zyklin-Untereinheit (z.B., Zyclin A, B1, B2, D1, D2, D3 und E) und
einer katalytischen Kinase-Unterheinheit (z.B., cdc2 (CDK1), CDK2,
CDK4, CDK5 und CDK6) gebildet. Wie der Name impliziert, zeigen CDKs
eine absolute Abhängigkeit
von der Zyklineinheit, um ihre Zielsubstrate zu phosphorylieren,
und unterschiedliche Kinase/Zyklin-Paare dienen der Regulierung
des Fortschreitens durch spezifische Teile des Zellzyklus.
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Die
D-Zykline sind empfindlich für
extrazelluläre
Wachstumssignale und werden als Antwort auf Mitogene während der
G1-Phase des Zellzyklus aktiviert. CDK4/Zyklin D spielt eine wichtige
Rolle beim Fortschreiten des Zellzyklus durch Phosphorylierung und
dadurch bei der Inaktivierung des Retinoblastom-Proteins (Rb). Hypophosphoryliertes
Rb bindet an eine Familie von Transkriptionsregulatoren, aber bei
Hyperphosphorylierung von Rb durch CDK4/Zyklin D werden diese Transkriptionsfaktoren
freigesetzt, um Gene zu aktivieren, deren Produkte für das Fortschreiten
in die S-Phase verantwortlich sind. Rb-Phosphorylierung und Inaktivierung durch
CDK4/Zyklin D ermöglicht
den Übergang
der Zelle über
den Restriktionspunkt der G1-Phase hinaus, wobei die Empfindlichkeit
gegenüber
extrazellulärem
Wachstum und Inhibitorsignalen verloren geht und die Zelle der Zellteilung
unterworfen wird. Während
der späten
G1-Phase wird Rb auch phosphoryliert und durch CDK2/Zyklin E inaktiviert,
und neuere Nachweise deuten darauf hin, dass CDK2/Zyklin E auch
das Fortschreiten in die S-Phase durch einen parallelen Stoffwechselweg,
der von der Rb-Phosphorylierung
unabhängig
ist (siehe Lukas et al., "Cyclin
E-induced S Phase without Activation of the pRb/E2F Pathway," Genes and Dev., Vol.
11 (1997), 1479–1492),
regulieren kann.
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Das
Fortschreiten von der G1- zur S-Phase, die durch die Wirkung von
CDK4/Zyklin D und CDK2/Zyklin E vollzogen wird, unterliegt einer
Vielzahl von wachstumsregulierenden Mechanismen, sowohl negativen wie
auch positiven. Wachstumsstimuli wie Mitogene verursachen eine vermehrte
Synthese von Zyklin D1 und vermehren so funktionelles CDK4. Im Gegensatz
dazu können
dem Wachstum „Zügel angelegt" werden, als Reaktion
auf DNA-Schädigungen
oder negative Wachstumsstimuli durch die Induktion von endogenen
Inhibitorproteinen. Diese natürlich
vorkommenden Proteininhibitoren umfassen p21WAF1/CIPI,
p27KIPI und die p16INK4 Familien,
deren letztere ausschließlich
CDK4 inhibiert (siehe Harper, "Cyclin
Dependent Kinase Inhibitors," Cancer
Surv., Vol. 29 (1997), 91–107).
Abweichungen in diesem Kontrollsystem, insbesondere solche, welche die
Funktion von CDK4 und CDK2 betreffen, sind in das Fortschreiten
von Zellen zu hochproliferativen Zustandseigenschaften von Malignitäten verwickelt,
wie hereditären
Melanomen, Ösophaguskarzinomen
und Pankreaskarzinomen (siehe, z. B., Hall and Peters, "Genetic Alterations
of Cyclins, Cyclin-Dependent
Kinases, and CDK Inhibitors in Human Cancer," Adv. Cancer Res., Vol. 68 (1996), 67–108; und
Kamb et al., "A
Cell Cycle Regulator Potentially Involved in Genesis of Many Tumor
Types," Science,
Vol. 264 (1994), 436–440). Überexpression
von Zyklin D1 ist mit Ösophagus-,
Brust- und Plattenepithelkarzinomen verbunden (siehe, z.B., DelSal
et al., "Cell Cycle
and Cancer: Critical Events at the G1 Restriction Point," Critical Rev. Oncogenesis,
Vol. 71 (1996), 127–142).
CDK4-spezifische Inhibitoren der p16-Familie kodierenden Gene weisen
häufig
Deletionen und Mutationen bei hereditären Melanomen, Gliomen, Leukämien, Sarkomen
und Pankreas-, nicht-kleinzellige Lungen- sowie Kopf- und Halskarzinomen
auf (siehe Nobori et al., "Deletions
of the Cyclin-Dependent Kinase-4 Inhibitor Gene in Multiple Human
Cancers," Nature,
Vol. 368 (1994), 753–756).
Amplifikation und/oder Überexpression
von Zyklin E wurde auch bei einer breiten Vielzahl von festen Tumoren
beobachtet und erhöhte
Zyklin E-Spiegel wurden mit einer schlechten Prognose korreliert.
Außerdem
sind die zellulären
Spiegel von CDK-Inhibitor p27, der sowohl als Substrat wie auch
als Inhibitor von CDK2/Zyklin E wirkt, bei Brust-, Darm- und Prostatakrebs
abnorm hoch und die Expressionsspiegel von p27 sind mit dem Stadium
der Krankheit invers korreliert (siehe Loda et al., "Increased Proteasome-dependent
Degradation of the Cyclin-Dependent Kinase Inhibitor p27 in Aggressive
Colorectal Carcinomas," Nature
Medicine, Vol. 3 (1997), 231–234).
Das p21-Protein scheint auch das p53-Tumorsuppressorsignal an die
CDKs zu übermitteln;
so kann die Mutation von p53 in etwa 50 % aller humanen Karzinome
indirekt aus der Deregulierung der CDK-Aktivität resultieren.
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Die
sich abzeichnenden Daten liefern eine deutliche Bestätigung für die Verwendung
von CDK, und insbesondere CDK4 und CDK2 inhibierende Verbindungen,
als antiproliferative therapeutische Mittel. Bestimmte Biomoleküle wurden
für diesen
Zweck vorgeschlagen. Zum Beispiel beschreibt das U.S.-Patent Nr.
5 621 082 von Xiong et al. Nukleinsäuren, welche einen CDK6-Inhibitor
kodieren, und die Europäische
Patentveröffentlichung
Nr. 0 666 270 A2 beschreibt Peptide und Peptidmimetika, welche als
Inhibitoren von CDK1 und CDK2 wirken. Einige kleine Moleküle wurden
als CDK-Inhibitoren identifiziert (für einen aktuellen Review siehe
Webster, "The Therapeutic
Potential of Targeting the Cell Cycle," Exp. Opin. Invest. Drugs, Vol. 7 (1998), 865–887). Das
Flavon Flavopyridol zeigt eine bescheidene Se lektivität für die Inhibierung
von CDKs gegenüber
anderen Kinasen, inhibiert jedoch CDK4, CDK2 und CDK1 gleichermaßen, mit
einem IC50S im Bereich von 0,1–0,3 μM. Flavopyridol
wird derzeit in klinischen Phase-II-Studien als onkologisches Chemotherapeutikum getestet
(Sedlacek et al., "Flavopiridol
(L86-8275; NSC 649890), A New Kinase Inhibitor for Tumor Therapy," Int. J. Oncol, Vol.
9 (1996), 1143–1168).
Analoga von Flavopyridol sind Gegenstand von anderen Publikationen,
zum Beispiel dem U.S.-Patent Nr. 5 733 920 von Mansuri et al. (Internationale
Veröffentlichung
Nr. WO 97/16447) und den Internationalen Veröffentlichungen Nr. WO 97/42949
und WO 98/17662. Ergebnisse mit auf Purin basierenden Derivaten
werden beschrieben bei Schow et al., Bioorg. Med. Chem. Lett., Vol.
7 (1997), 2697–2702;
Grant et al., Proc. Amer. Assoc. Cancer Res., Vol. 39 (1998), Abst.
1207; Legravend et al., Bioorg. Med. Chem. Lett, Vol. 8 (1998),
793–798;
Gray et al., Science, Vol. 281 (1998), 533–538; und Furet et al., 216th ACS
Natl. Mtg. (Aug 23–27,
1998, Boston), Abst MEDI-218. Außerdem beschreiben die folgenden
Publikationen bestimmte Pyrimidine, welche die Zyklin-abhängigen Kinase
und Wachstumsfaktor-vermittelte Kinasen inhibieren; Internationale
Veröffentlichung
Nr. WO 98/33798; Ruetz et al., Proc. Amer. Assoc. Cancer Res., Vol. 39
(1998), Abst. 3796; und Meyer et al., Proc. Amer. Assoc. Cancer
Res., Vol. 39 (1998), Abst. 3794.
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Es
besteht jedoch noch immer Bedarf an kleinmoleküligen Verbindungen, welche
einfach hergestellt werden können
und wirkungsvolle Inhibitoren für
ein oder mehrere CDKs oder CDK/Zyklin-Komplexe darstellen. Da CDK4
als ein allgemeiner Aktivator für
die Zellteilung in den meisten Zellen wirkt, und da Komplexe aus CDK4/Zyklin
D und CDK2/Zyklin E die frühe
G1-Phase des Zellzyklus steuern, besteht Bedarf für wirksame und
spezifische Inhibitoren von CDK4 und/oder CDK2 zur Behandlung von
einer oder mehreren Arten von Tumoren.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Demzufolge
ist ein Gegenstand der Erfindung, Verbindungen und Wirkstoffzusammensetzungen
zu erhalten, welche die Aktivität
von einem oder mehreren CDKs, wie CDK2, CDK4, und/oder CDK6, oder
deren Zyklin-Komplexen zu inhibieren. Ein weiterer Gegenstand ist
die Bereitstellung eines wirksamen Verfahrens zur Behandlung von
Krebsindikationen durch CDK-Inhibierung, vorzugsweise durch Inhibierung
von CDK4 oder CDK4/Zyklin D-Komplexen
und/oder CDK2 oder CDK2/Zyklin E-Komplexen. Ein anderer Gegenstand
ist die Erlangung von pharmazeutischen Zusammensetzungen, welche
Verbindungen enthalten, die wirksam den Übergang von Krebszellen in
ihre proliferative Phase blockieren. Diese und andere Gegenstände und
Vorteile der Erfindung, welche im Licht der unten folgenden detaillierten
Beschreibung deutlich werden, werden durch Zellzyklussteuerungsagenzien
der unten beschriebenen Erfindung erreicht.
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In
einem allgemeinen Aspekt, betrifft die Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen, umfassend:
- (a) ein Zellzyklussteuerungsagens,
ausgewählt
aus:
(i) Verbindungen der Formel I: wobei:
R1 eine
substituierte oder unsubstituierte Gruppe ist, ausgewählt aus
C1–6-Alkyl
(z. B. Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, sec.-Butyl
oder tert.-Butyl), C1–6-Alkenyl, C1–6-Alkinyl,
C1–6-Alkoxyl,
C1–6-Alkohol, carbozyklischem
oder heterozyklischem, monozyklischem oder anelliertem oder nicht-anelliertem
polyzyklischem Cycloalkyl (z. B. Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl,
Cyclohexyl) oder monozyklischem oder anelliertem oder nicht-anelliertem
polyzyklischem Heterocycloalkyl (z. B. Pyrrolidinyl, Piperidinyl,
Morpholinyl), carbozyklisches oder heterozyklisches, monozyklisches
oder nicht-anelliertes polyzyklisches Aryl (z. B. Phenyl, Pyrrolyl,
Furanyl, Thiophenyl, Imidazolyl, Oxazolyl, Isoxazolyl, Diazolyl,
Triazolyl, Tetrazolyl, Pyrazolyl, Pyridinyl, Pyrazinyl, Pyridazinyl,
Pyrimidinyl); Naphthyl, Indolyl, Chinolinyl, Isochinolinyl, Acridinyl, Benzimidazolyl,
Benzothiophenyl, Benzofuranyl; Carbonyl (z. B. Carboxyl, Ester,
Aldehyd oder Keton), Ether, (C1–6-alkyl)-carbonyl,
(C1–6-alkyl)-aryl, (C1–6-alkyl)-cycloalkyl,
(C1–6-alkyl)-(C1–6-alkoxyl),
Aryl-(C1–6-alkoxyl), Thioether
(z. B. Aryl-S-aryl, Cycloalkyl-S-aryl, Cycloalkyl-S-cycloalkyl oder
Dialkylsulfid); Thiol und Sulfonyl;
R2 eine
substituierte oder unsubstituierte, carbozyklische oder heterozyklische,
monozyklische oder anellierte oder nicht-anellierte polyzyklische
Ringstruktur ist;
wobei jeder mögliche Substituent für R1 und R2 unabhängig voneinander
ein Halogen (z. B. Chlor, Iod, Brom oder Fluor); Sauerstoff (=O);
Halogenalkyl (z. B. Trifluormethyl); C1–6-Alkyl;
C1–6-Alkenyl;
C1–6-Alkinyl;
Hydroxyl; C1–6-Alkoxyl;
carbozyklisches, monozyklisches oder anelliertes oder nicht-anelliertes
polyzyklisches Cycloalkyl (z. B. Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl
oder Cyclohexyl), oder ein monozyklisches oder anelliertes oder
nicht-anelliertes polyzyklischesr Heterocycloalkyl (z. B. Pyrrolidinyl,
Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl oder Thiazinyl), ein carbozyklisches
oder heterozyklisches, monozyklisches oder anelliertes oder nicht-anelliertes
polyzyklisches Aryl (z. B. Phenyl, Naphthyl, Pyrrolyl, Indolyl,
Furanyl, Thiophenyl, Imidazolyl, Oxazolyl, Isoxazolyl, Thiazolyl,
Triazolyl, Tetrazolyl, Pyrazolyl, Pyridinyl, Chinolinyl, Isochinolinyl, Acridinyl,
Pyrazinyl, Pyridazinyl, Pyrimidinyl, Benzimidazolyl, Benzothiophenyl
oder Benzofuranyl); Amino (primär,
sekundär
oder tertiär);
Nitro; Thiol; Thioether; Imin; Cyano; Amido; Phosphonato; Phosphin;
Carboxyl; Thiocarbonyl; Sulfonyl; Sulfonamid; Keton; Aldehyd; oder
Ester ist;
(ii) pharmazeutisch akzeptablen Salzen der Verbindungen
mit der Formel I und
(iii) Prodrugs und pharmazeutisch aktiven
Metaboliten der Verbindungen mit der Formel I oder pharmazeutisch
akzeptablen Salzen davon; und
- (b) einen pharmazeutisch akzeptablen Träger.
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In
einem weiteren allgemeinen Aspekt, betrifft die Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen, umfassend:
- (a) ein Zellzyklussteuerungsagens,
ausgewählt
aus:
(i) Verbindungen mit der Formel I: wobei:
R1 ausgewählt wird
aus: und R2 eine substituierte oder unsubstituierte,
carbozyklische oder heterozyklische, monozyklische oder anellierte
oder nicht-anellierte polyzyklische Ringstruktur ist, wobei jeder
mögliche
Substituent für
R2 unabhängig
ein Halogen (z. B. Chlor, Iod, Brom oder Fluor); Sauerstoff (=O);
Halogenalkyl (z. B. Trifluormethyl); C1–6-alkyl;
C1–6-Alkenyl;
C1–6-Alkinyl;
Hydroxyl; C1–6-alkoxyl;
carbozyklisches, monozyklisches oder anelliertes oder nicht-anelliertes
polyzyklisches Cycloalkyl (z. B. Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl
oder Cyclohexyl), oder ein monozyklisches oder anelliertes oder
nicht-anelliertes polyzyklisches Heterocycloalkyl (z. B. Pyrrolidinyl,
Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl oder Thiazinyl), ein carbozyklisches
oder heterozyklisches, monozyklisches oder anelliertes oder nicht-anelliertes
polyzyklisches Aryl (z. B. Phenyl, Naphthyl, Pyrrolyl, Indolyl,
Furanyl, Thiophenyl, Imidazolyl, Oxazolyl, Isoxazolyl, Thiazolyl,
Triazolyl, Tetrazolyl, Pyrazolyl, Pyridinyl, Chinoli nyl, Isochinolinyl,
Acridinyl, Pyrazinyl, Pyridazinyl, Pyrimidinyl, Benzimidazolyl,
Benzothiophenyl oder Benzofuranyl); Amino (primär, sekundär oder tertiär); Nitro;
Thiol; Thioether; Imin; Cyano; Amido; Phosphonato; Phosphin; Carboxyl;
Thiocarbonyl; Sulfonyl; Sulfonamid; Keton; Aldehyd; oder Ester ist;
(ii)
pharmazeutisch akzeptablen Salzen der Verbindungen mit der Formel
I; und
(iii) Prodrugs und pharmazeutisch aktiven Metaboliten
der Verbindungen mit der Formel I oder pharmazeutisch akzeptablen
Salzen davon; und
- (b) einen pharmazeutisch akzeptablen Träger.
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Derartige
Zusammensetzungen sind als Inhibitoren für CDK/Zyklin-Komplexe von Säugern, für Insekten-CDK
oder CDK-Komplexen aus Pilzen nützlich.
Derartige Zusammensetzungen sind auch für die Kontrolle der Proliferation,
Differenzierung und/oder Apoptose nützlich. So ist in einem allgemeinen
Aspekt die Erfindung auf pharmazeutische Zusammensetzungen gerichtet,
die pharmazeutisch wirksame Menge an Zellzyklussteuerungsagenzien
enthalten.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Erfindung auf wirksame Zellzyklussteuerungsagenzien gerichtet,
bei denen R2 in der Formel I eine ortho-substituierte
Arylringstruktur ist (z. B. ein ortho-substituiertes Phenyl). Insbesondere
sind unter den Mitteln solche bevorzugt, in welchen R2 ein
ortho-disubstituiertes Phenyl ist.
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Die
Erfindung betrifft weiterhin Verfahren unter Verwendung von Zellzyklussteuerungsagenzien
für die Behandlung
von durch CDK-Inhibierung vermittelten Krankheiten und Störungen,
insbesondere solche durch CDK4 und/oder CDK2-Inhibierung vermittelte.
Noch mehr bevorzugt betrifft die Erfindung Verfahren zur Behandlung
von Malignitäten
oder krebsartigen Störungen,
durch die Verabreichung einer pharmazeutischen, ein Zellzyklussteuerungsagens
enthaltenden Zusammensetzung. Außerdem betrifft die Erfindung
die Verwendung von Zellzyklussteuerungsagenzien, um Pilzinfektionen
vorzubeugen und sie zu behandeln.
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Andere
Aspekte, Vorteile und bevorzugte Merkmale der Erfindung werden in
der unten folgenden detaillierten Beschreibung deutlich werden.
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Detaillierte
Beschreibung und bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung
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In
einer allgemeinen Ausführungsform
betrifft die Erfindung pharmazeutische Zusammensetzungen, jeweils
umfassend:
- (a) eine Menge an Zellzyklussteuerungsagens,
wirksam um eine CDK zu inhibieren, wobei das Zellzyklussteuerungsagens
ist:
(i) eine Verbindung mit der Formel I: wobei:
R1 eine
substituierte oder unsubstituierte Gruppe ist, ausgewählt aus
C1–6-Alkyl,
C1–6-Alkenyl, C1–6-Alkinyl, C1–6-Alkoxyl,
carbozyklisches oder heterozyklisches, monozyklisches oder anelliertes
oder nicht-anelliertes polyzyklisches Cycloalkyl, carbozyklisches
oder heterozyklisches, monozyklisches oder nicht-anelliertes polyzyklisches
Aryl, Naphthyl, Indolyl, Chinolinyl, Isochinolinyl, Acridinyl, Benzimidazolyl,
Benzothiophenyl, Benzofuranyl, Carbonyl, Ether, (C1–6-Alkyl)-Carbonyl,
(C1–6-Alkyl)-Aryl, (C1–6-Alkyl)-Cycloalkyl,
(C1–6-Alkyl)-(C1–6-Alkoxyl),
Aryl-(C1–6-Alkoxyl),
Thioether, Thiol und Sulfonyl; und
R2 eine
substituierte oder unsubstituierte, carbozyklische oder heterozyklische,
monozyklische oder anellierte oder nicht-anellierte polyzyklische
Ringstruktur ist;
wobei jeder mögliche Substituent für R1 und R2 unabhängig voneinander
ein Halogen, Halogenalkyl, C1–6-Alkyl; C1–6-Alkenyl;
C1–6-Alkinyl;
Hydroxyl; C1–6-Alkoxyl;
Amino; Nitro; Thiol; Thioether; Imin; Cyano; Amido; Phosphonato;
Phosphin; Carboxyl; Thiocarbonyl; Sulfonyl; Sulfonamid; Keton; Aldehyd
oder Ester ist;
(ii) einem pharmazeutisch akzeptablen Salz
einer Verbindung mit der Formel I; oder
(iii) einem Prodrug
oder pharmazeutisch aktiven Metaboliten einer Verbindung mit der
Formel I oder einem pharmazeutisch akzeptablen Salz davon; und
- (b) einen pharmazeutisch akzeptablen Träger.
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In
einer anderen allgemeinen Ausführungsform
kann jeder mögliche
Substituent für
R1 und R2 unabhängig voneinander
gewählt
werden, zusätzlich
zu den oben identifizierten Gruppen, aus den folgenden Gruppen:
Sauerstoff, carbozyklisches, monozyklisches oder anelliertes oder
nicht-anelliertes polyzyklisches Cycloalkyl, und carbozyklisches
oder heterozyklisches, monozyklisches oder anelliertes oder nicht-anelliertes
polyzyklisches Aryl. Derartige Substituenten können gegebenenfalls weiter
mit einem Substituenten, ausgewählt aus
solchen Gruppen, substituiert sein.
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Beispiele
für die
Einheit R1 umfassen substituierte oder unsubstituierte
Aryl und Alkyl wie Phenyl Pyridyl, Benzimidazol, Benzyl und C1–6-Alkyl.
In einer bevorzugten Ausführungsform
haben diese Gruppen einen oder mehrere Substituenten, ausgewählt aus
Halogen, Sauerstoff, Halogenalkyl; C1–6-Alkyl;
Cycloalkyl; Heterocycloalkyl; Aryl; Hydroxyl; C1–6-Alkoxyl;
Amino; Nitro Thioether; Cyano; Amido; Carboxyl; Sulfonamido; Keton;
Aldehyd und Ester.
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Andere
bevorzugte Einheiten für
R1 sind durch ein Alkylamin oder eine Pyridingruppe,
die gegebenenfalls einen Substituenten haben, ausgewählt aus
der im obigen Abschnitt für
R1 beschriebenen Gruppen, substituierte
Phenylgruppen. Der Alkylamin-Substituent kann ein 5- bis 7-gliedriger
Heterocycloalkyl sein, der gegebenenfalls zusätzlich zum Stickstoffringatom
ein oder mehrere Heteroatome enthält, ausgewählt aus N, O und S.
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Beispiele
für solche
bevorzugten R
1-Gruppen umfassen Phenyl,
das in para-Position mit einem Heterocycloalkyl substituiert ist,
zum Beispiel mit Piperidinyl, Piperazinyl, Thiazinyl oder Morpholinyl,
oder eine Pyridylgruppe. Die Folgenden sind Beispiele für bevorzugte
R
1-Gruppen:
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Andere
besonders bevorzugte R
1-Gruppen umfassen
Phenylgruppen, die mit Carbonyl- oder Sulfonamideinheiten substituiert
sind, wobei der Carbonylkohlenstoff und der Sulfonamidstickstoff
gegebenenfalls weiter substituiert sind. Die Folgenden sind Beispiele
für bevorzugte
R
1-Gruppen:
wobei
R
3 ausgewählt wird aus C
1-C
6-Alkyl, C
1-C
6-Alkoxy, Aryl, Aryloxy und Amin.
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Andere
bevorzugte Beispiele für
die R1-Einheit umfassen substituierte oder
unsubstituiertes Phenyl, Alkylbenzyl, Alkyl, Benzyl Carboxylester,
Benzyloxyphenyl, Dimethylaminophenyl, Pyridinyl Phenethyl, Alkylcarboxyl,
Alkylpiperidinyl, Phenylamino, Cyclohexyl, Benzylcarboxylalkyl,
Benzylnitro, Phenyl-alkoxyl, Ethylbenzoate, Benzylcarboxyl, Alkylbenzoimidazol,
Benzoimidazol, Benzyldimethylamino, Pyridinyl-sulfanyl, Cyanobenzyl
und Phenylsulfamyl.
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In
bevorzugten Ausführungsformen
ist R2 in der Formel I eine voluminöse Gruppe
wie ein substituierter oder unsubstituierter, carbozyklischer oder
heterozyklischer Monozyklus oder ein substituierter oder unsubstituierter
anellierter oder nicht-anellierter Polyzyklus. Mehr bevorzugt ist
R2 ein substituierter (carbo- oder poly)-(Monozyklus
oder Polyzyklus); noch mehr bevorzugt ist R2 solch
eine zyklische Ringstruktur, die einen Substituenten neben der benachbarten
oder vicinalen Position des Verknüpfungspunktes (zur Kernstruktur)
trägt.
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Zum
Beispiel umfassen bevorzugte Spezies für R2 eine
ortho-substituierte aromatische Ringstruktur wie ein ortho-substituiertes
Phenyl oder Thienyl, oder eine 1,2-substituierte Cycloalkyl- oder
Cycloalkenylringstruktur wie ein 2-substituiertes Cyclopent-1-enyl.
Insbesondere bevorzugte Beispiele für die R2-Einheit umfassen
substituiertes oder unsubstituiertes ortho-Halogenphenyl (z. B. o-Fluorphenyl,
o-Chlorphenyl, o-Iodphenyl, oder o-Bromphenyl), o-Nitrophenyl, o-Aminophenyl,
o-C1–6-Alkylphenyl,
o-C1–6-Alkoxyphenyl
(z. B. o-Methoxyphenyl
oder o-Ethoxyphenyl), o-C1–6-Alkoxybenzothiophenyl,
o-Methylthiophenyl, Benzonitril und Carboxybenzyl. Insbesondere
bevorzugte Beispiele für
die R2-Einheit umfassen auch ortho-disubstituierte
Aryle, zum Beispiel, 2,6-Dihalogenphenyl (z. B. 2,6-Difluorphenyl) und
2-Halogen-6-trifluormethylphenyl (z. B., 2-Fluor-6-trifluormethylphenyl).
Verbindungen mit der Formel I, in welchen R2 eine
1,2-substituierte zyklische Ringstruktur ist, die gegebenenfalls
einen oder mehrere zusätzliche
Substituenten wie ein orthosubstituiertes Aryl mit einem anderen
Substituenten in para-Position hat, erwiesen sich überraschenderweise
als wirksame CDK-Inhibitoren.
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Besonders
bevorzugte Beispiele von Verbindungen mit der Formel I umfassen:
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Eine
andere bevorzugte Verbindung mit der Formel I ist:
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Andere
besonders bevorzugte Beispiele von Verbindungen mit der Formel I
umfassen:
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Erfindungsgemäße pharmazeutische
Zusammensetzungen können,
alternativ oder zusätzlich
zu einer Verbindung mit der Formel I, als einen aktiven Bestandteil
ein pharmazeutisch akzeptables Salz einer Verbindung mit der Formel
I oder ein Prodrug oder einen pharmazeutisch aktiven Metaboliten
einer derartigen Verbindung oder eines derartigen Salzes umfassen.
Derartige Verbindungen, Salze, Prodrugs und Metaboliten werden hier
manchmal kollektiv als „Zellzyklussteuerungsagenzien" bezeichnet.
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Zusammensetzungen
in Übereinstimmung
mit der Erfindung inhibieren die Kinaseaktivität von CDK/Zyklin-Komplexen
wie solchen, die in der G0- oder G1-Phase des Zellzyklus aktiv sind,
z. B. CDK2-, CDK4- und/oder CDK6-Komplexe. Bevorzugte Zusammensetzungen
der Erfindung enthalten Zellzyklussteuerungsagenzien mit einer Inhibierungskonstante
gegenüber
CDK4 oder einem CDK4/Zyklin D-Komplex von etwa 1 μM oder weniger,
mehr bevorzugt von etwa 500 nM oder weniger, noch mehr bevorzugt
von etwa 200 nM oder weniger und am meisten bevorzugt von etwa 100
nM oder weniger. Besonders bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen
umfassen solche, die eine CDK4/Zyklin D3-Inhibierungskonstante (K;
CDK4/D3) von etwa 100 nM oder weniger aufweisen. Andere bevorzugte
erfindungsgemäße Zusammensetzungen
enthalten Zellzyklussteuerungsagenzien mit einer Inhibierungskonstante
gegenüber
CDK2 oder einem CDK2/Zyklin E-Komplex von etwa 1 μM oder weniger,
mehr bevorzugt von etwa 500 nM oder weniger, noch mehr bevorzugt von
etwa 200 nM oder weniger und am meisten bevorzugt von etwa 100 nM
oder weniger.
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Bestimmte
Verbindungen mit der Formel I können
in verschiedenen stereoisomeren oder tautomeren Formen vorliegen
Die vorliegende Erfindung umfasst all solche CDK-inhibierenden Verbindungen,
einschließlich
aktiver Verbindungen in Form von im Wesentlichen reinen Enantiomeren,
racemischen Mischungen und Tautomeren.
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Der
Begriff „pharmazeutisch
akzeptabel" bedeutet
pharmazeutisch akzeptabel und im Wesentlichen nicht-toxisch für das Subjekt,
welchem das Zellzyklussteuerungsagens verabreicht wird.
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Pharmazeutisch
akzeptable Salze umfassen herkömmliche
Säure-Additionssalze
oder Basen-Additionssalze,
die aus geeigneten nicht-toxischen organischen oder anorganischen
Säuren
oder anorganischen Basen gebildet werden. Beispiele für Säure-Additionssalze
umfassen sol che, die von anorganischen Säuren stammen, wie Salzsäure, Bromsäure, Iodsäure, Schwefelsäure, Sulfaminsäure, Phosphorsäure und
Salpetersäure,
und solche, die von organischen Säuren stammen, wie p-Toluolsulfonsäure, Methansulfonsäure, Ethan-disulfonsäure, Isethionsäure, Oxasäure, p-Bromphenylsulfonsäure, Kohlensäure, Bernsteinsäure, Zitronensäure, Benzoesäure, 2-Acetoxybenzoesäure, Essigsäure, Propionsäure, Glykolsäure, Stearinsäure, Milchsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Ascorbinsäure, Maleinsäure, Hydroxymaleinsäure, Glutaminsäure, Salicylsäure, Sulfanilsäure und
Fumarsäure.
Beispiele für
Basen-Additionssalze umfassen solche, die von Ammoniumhydroxiden
(z. B. einem quartären
Ammoniumhydroxid wie Tetramethylammoniumhydroxid) stammen, solche, die
von anorganischen Basen stammen wie Alkali- oder Erdalkalimetallhydroxiden
(z. B. Natrium, Kalium, Lithium, Calcium oder Magnesium), und solchen,
die von organischen Basen wie Carbonaten, Bicarbonaten, Aminen,
Benzylaminen, Piperidinen und Pyrrolidinen abstammen.
-
Der
Begriff „Prodrug" bezieht sich auf
einen metabolischen Vorläufer
einer Verbindung mit der Formel I (oder einem Salz davon), der pharmazeutisch
akzeptabel ist. Ein Prodrug kann, wenn es einem Patienten verabreicht
wird, inaktiv sein, wird aber in vivo in eine aktive Verbindung
mit der Formel I umgewandelt. Der Begriff „aktiver Metabolit" bezieht sich auf
ein metabolisches Produkt einer Verbindung mit der Formel I, welches
pharmazeutisch akzeptabel und wirksam ist. Prodrugs und aktive Metabolite
von Verbindungen mit der Formel I können unter Verwendung von auf
dem Fachgebiet wohlbekannten Techniken bestimmt werden.
-
Erfindungsgemäße Zellzyklussteuerungsagenzien
sind nützlich
als Pharmazeutika für
die Behandlung von proliferativen Störungen bei Säugern, insbesondere
bei Menschen, die durch eine unerwünschte Proliferation von endogenem
Gewebe gekennzeichnet sind. Verbindungen mit der Formel I können für die Behandlung
von Patienten verwendet werden, die eine Störung haben, die mit einer übermäßigen Zellproliferation
verbunden sind, wie z. B. Krebsarten, Psoriasis, immunologische
Störungen,
welche unerwünschte
Proliferation von Leukozyten beinhalten, und Restenose und andere
Störungen
der glatten Muskulatur. Weiterhin können derartige Verbindungen
verwendet werden, um die Entdifferenzierung von postmitotischem
Gewebe und/oder Zellen zu verhindern.
-
Erfindungsgemäße pharmazeutische
Zusammensetzungen oder Präparate
umfassen einen pharmazeutisch akzeptablen Träger und eine wirksame Menge
von mindestens einem Zellzyklussteuerungsagens. Der Begriff „wirksame
Menge" bedeutet
eine Menge, welche die Proliferation signifikant inhibiert und/oder
Entdifferenzierung einer eukaryotischen Zelle, z. B. bei einer Säugetier-,
einer Insekten-, einer Pflanzen- oder Pilzzelle, verhindert und
ist für
den indizierten Nutzen wirksam, z. B. für eine spezifische therapeutische
Behandlung.
-
Die
spezifische Dosierungsmenge eines Zellzyklussteuerungsagens, das
verabreicht wird, um therapeutische oder inhibitorische Wirkungen
zu erzielen, kann selbstverständlich
auf eine im Fachgebiet bekannte Weise bestimmt werden, gemäß den speziellen,
dem Fall zugehörigen
Umständen,
einschließlich,
z. B. dem verabreichten spezifischen Mittel, dem Verabreichungsweg,
dem behandelten Zustand und dem behandelten Subjekt oder Wirt. Eine
beispielhafte Gesamttagesdosis eines Zellzyklussteuerungsagens,
welche in einer einzigen oder in einer Vielzahl von Dosen verabreicht
werden kann, enthält
einen Dosierungsspiegel von etwa 0,01 mg/kg Körpergewicht bis etwa 50 mg/kg
Körpergewicht.
-
Das
erfindungsgemäße Zellzyklussteuerungsagens
kann über
eine Vielzahl von geeigneten Wegen verabreicht werden, wie oral,
rektal, transdermal, subkutan, intravenös, intramuskulär oder intranasal.
Die Zellzyklussteuerungsagenzien werden vorzugsweise vor ihrer Verabreichung
in Zusammensetzungen formuliert, die für die gewünschten Wege geeignet sind.
Eine erfindungsgemäße pharmazeutische
Zusammensetzung oder ein Präparat
umfasst eine wirksame Menge an Zellzyklussteuerungsagens und einen
pharmazeutisch akzeptablen Träger
wie ein Verdünnungsmittel
oder einen Hilfsstoff für
das Mittel. Wenn der Träger
als ein Verdünnungsmittel
fungiert, kann er ein festes, halbfestes oder flüssiges Material sein, welches
sich als ein Vehikel, ein Hilfsmittel oder ein Medium für den aktiven
Bestandteil/die aktiven Bestandteile verhält. Erfindungsgemäße Zusammensetzungen
können
hergestellt werden durch Zusammenmischen des aktiven Bestandteils/der
aktiven Bestandteile mit einem Träger oder durch Verdünnen desselben
mit einem Träger,
oder durch Einschließen
oder Verkapseln desselben in einem Träger, welcher zu einer Kapsel,
einem Sachet, einem Papierkontainer oder dergleichen geformt werden
kann. Beispielhafte Bestandteile zusätzlich zu einem oder mehreren
Zellzyklussteuerungsagenzien und anderen aktiven Bestandteilen umfassen
Avicel (mikrokristalline Cellulose), Stärke, Lactose, Calciumsulfatdihydrat,
Kaolin, Saccharose, Talkum, Gelatine, Agar, Pektin, Gummi arabicum,
Magnesiumstearat, Stearinsäure,
Erdnussöl,
Oli venöl,
Glycerolmonostearat, Tween 80 (Polysorbat 80), 1,3-Butandiol, Kakaobutter,
Bienenwachs, Polyethylenglykol, Propylenglykol, Sorbitanmonostearat, Polysorbat
60, 2-Octyldodecanol,
Benzylalkohol, Glycin Sorbinsäure,
Kaliumsorbat, Dinatriumhydrogenphosphat, Natriumchlorid und Wasser.
-
Die
Zusammensetzungen können
in jeder einer Vielzahl von Formen hergestellt werden, die für die gewünschte Art
der Verabreichung geeignet sind. Zum Beispiel, können pharmazeutische Zusammensetzungen
in Form von Tabletten, Pilulae, Pulver, Pastillen, Sachets, Cachets,
Elixieren, Suspensionen, Emulsionen, Lösungen, Sirups, Aerosolen (als
Feststoffe oder in flüssigem
Medium), Salben (z. b. enthaltend bis zu 10 Gew.-% an Zellzyklussteuerungsagens),
Softgel und Hartgel, Kapseln, Suppositorien, sterilen injizierbaren
Lösungen,
steril verpackten Pulvern und dergleichen, hergestellt werden.
-
Eine
erfindungsgemäße pharmazeutische
Zusammensetzung umfasst ein Zellzyklussteuerungsagens und, gegebenenfalls,
einen oder mehrere andere aktive Bestandteile wie bekannte antiproliferative
Mittel, die mit dem Zellzyklussteuerungsagens verträglich und
für die
zu behandelnde Indikation geeignet sind. In einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst eine erfindungsgemäße pharmazeutische
Zusammensetzung eine wirksame Menge an Zellzyklussteuerungsagens
der Formel I als aktiven Bestandteil.
-
Verbindungen
in Übereinstimmung
mit der Erfindung können
auf solche Weisen hergestellt werden, analog zu denen, die unten
besonders beschreiben werden, wobei die mit Buchstabenpräfixen versehenen Beispiele
(d.i., A, B, C, D, E, F, G, H, J, K, L, M und N) die allgemeinen
Syntheseschemata bezeichnen.
-
Beispiele
-
Beispiel
A(1): (4-Amino-2-phenylamino-thiazol-5-yl)-(3-nitrophenyl)-methanon
-
Dem
Verfahren von Gewald et al., J. Prakt. Chem., Vol. 35 (1967), 97–104, folgend
wurde Natrium (188 mg, 8,20 mmol) sorgfältig in Methanol (9 ml) bei
0 °C gelöst und dann
ließ man
die Lösung
langsam auf Raumtemperatur kommen. Die resultierende Lösung wurde
portionsweise zu einer Mischung aus Cyanamid (345 mg, 8,20 mmol)
und Phenylisothiocyanat (0,98 ml, 8,2 mmol) gegeben, worauf eine
Wärmeentwicklung
einsetzte. Es wurde 2-Brom-3'-nitroacetophenon
(2,00 g, 8,2 mmol) zugegeben und die resultierende Mischung über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Die Mischung wurde mit Wasser (150 ml) verdünnt. Es wurde ein gelb-brauner
Feststoff abfiltriert, mit Wasser und einer kleinen Menge an unter
Vakuum getrocknetem Ether gewaschen und aus Ethanol umkristallisiert,
um 2,17 g (52 % Ausbeute) der Titelverbindung in Form von dunkelbraunen
Kristallen zur erhalten; Schmelzpunkt (Smp.) 186–187 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,95 (1H, s), 8,44 (1H, t,
J = 1,9 Hz), 8,54–8,22
(2H, bs), 8,34 (1H, ddd, J = 8,2, 1,9, 0,9 Hz), 8,12 (1H, ddd, J
= 8,2, 1,9, 0,9 Hz), 7,78 (1H, t, J = 8,2 Hz), 7,62 (2H, d, J =
7,8 Hz), 7,36 (2H, t, J = 7,8 Hz), 7,09 (1H, t, J = 7,8 Hz).
ESIMS
(MH+): 341.
Anal. ber. für C16H12N4O3S·EtOH:
C, 55,94; H, 4,70; N, 14,50; S, 8,30. Gef.: C, 55,96; H, 4,73; N,
14,40; S, 8,29.
-
Beispiel
A(2): (4-Amino-2-phenylamino-thiazol-5-yl)-(4-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel A(1)
beschriebenen hergestellt. Phenylisothiocyanat und 2-Brom-4'-nitroacetophenon
ergaben nach Umkristallisieren aus Ethanol, 3,06 g (55 % Ausbeute)
an rotbraunen Kristallen, Smp. 162–164 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,91 (1H, s), 8,38 (2H, bs),
8,30 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,90 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,59 (2H, d,
J = 7,5 Hz), 7,36 (2H, t, J = 7,5 Hz), 7,10 (1H, d, J = 7,5 Hz).
FABMS
(MH+): 341.
Anal. ber. für C16H12N4O3S: C, 56,46; H, 3,55; N, 16,46; S, 9,42.
Gef.: C, 56,54; H, 3,54; N, 16,52; S, 9,42.
-
Beispiel
A(3): [4-Amino-2-(pyridin-3-ylamino)-thiazol-5-yl]-phenylmethanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
A(1) beschriebenen hergestellt. Pyridin-3-ylisothiocyanat und Phenacylchlorid
ergaben nach Umkristallisieren aus Ethanol, 4,1 g (75 % Ausbeute)
gelber Kristalle, Smp. 227–229 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,95 (1H,
s), 8,82 (1H, d, J = 2,5 Hz), 8,28 (1H, dd, J = 4,7, 1,2 Hz), 8,23
(2H, bs), 8,12 (1H, ddd, J = 8,4, 2,8, 1,6 Hz), 7,68 (1H, d, J =
6,9 Hz), 7,66 (1H, d, J = 7,8 Hz), 7,54–7,44 (3H, m), 7,39 (1H, dd,
J = 8,4,, 7 Hz).
HRFABMS: ber. für C15H13N4OS (MH+): 297,0810. Gef.: 297,0815.
Anal.
ber. für
C15H12N4OS·EtOH:
C, 59,63; H, 5,30; N, 16,36; S, 9,36. Gef.: C, 59,62; H, 5,32; N,
16,43; S, 9,41.
-
Beispiel
A(4): (4-Amino-2-phenylamino-thiazol-5-yl)-pyridin-2-yl-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
A(1) beschriebenen hergestellt. Phenylisothiocyanat und 2-(2-Bromacetyl)-pyridin
(siehe Menasse et al., Helv. Chim. Acta, Vol. 38 (1955), 1289–1291; Imuta
et al., J. Org. Chem. Vol. 45 (1980), 3352–3355) ergaben nach Umkristallisieren
aus 95 %igem Ethanol 510 mg (71 % Ausbeute) brauner Nadeln; Smp.
181,5–183,0 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,75 (1H,
s), 8,92 (1H, bs), 8,66 (1H, ddd, J = 5,1 1,8, 1,2 Hz), 8,22 (1H,
bs), 8,13 (1H, dt, J = 7,5, 1,2 Hz), 8,01 (1H, dt, J = 7,5, 1,8
Hz), 7,69 (2H, dd, J = 7,5, 1,21 Hz), 7,54
(1H, ddd, J = 7,5, 5,1, 1,2 Hz), 7,36 (2H, t, J = 7,5 Hz), 7,07
(1H, dt, J = 7,5, 1,2 Hz).
HRFABMS: ber. für C15H13N4OS (MH+): 297,0810. Gef.: 297,0818.
Anal.
ber. für
C15H12N4OS·H2O: C, 57,31; H, 4,49; N, 17,82; S, 10,20.
Gef.: C, 57,31; H, 4,46; N, 17,80; S, 10,14.
-
Beispiel
A(5): 4-[4-Amino-5-(2-nitrobenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzoesäureethylester
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel A(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Ethoxycarbonylphenylisothiocyanat und
2-Brom-2'-nitroacetophenon
ergaben nach Umkristallisieren aus Ethanol, 1,2 g (59 % Ausbeute)
an gelbem kristallinem Pulver; Smp. 262–265 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 11,08 (1H, s), 8,12 (2H, bs),
8,08 (1H, d, J = 8,7 Hz), 7,93 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,82 (1H, dt,
J = 7,2, 1,2 Hz), 7,77–7,66
(3H, m), 7,73 (1H, d, J = 8,7 Hz), 4,28 (2H, q, J = 7,2 Hz), 1,30
(3H, t, J = 7,2 Hz)
ESIMS (MH+): 413.
Anal.
ber. für
C19H18N4O3S: C, 55,33; H, 3,91; N, 13,58; S, 7,77.
Gef.: C, 55,22; H, 3,86; N, 13,48; S, 7,67.
-
Beispiel
A(6): [4-Amino-2-(2-methyl-1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
- 1 Zahl im Original unleserlich
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
A(1) beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-2-methyl-1H-benzoimidazol
(siehe Galley et al., Deutsche Patentveröffentlichung
DE 2259220 (1973); C.A. No. 478781
(1973)) und 2-Brom-2'-nitroacetophenon
ergaben nach Umkristallisieren aus Ethanol 1,2 g (62 % Ausbeute)
brauner Kristalle; Smp. 190,0–192,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 12,20 (1H,
bs), 10,76 (1H, s), 8,10–8,76
(3H, m), 7,76 (1H, t, J = 7,0 Hz), 7,70–7,58 (3H, m), 7,40 (1H, d,
J = 8,4 Hz), 7,13 (1H, dd, J = 8,4, 1,6 Hz), 2,44 (3H, s).
FABMS
(MH
+): 395.
Anal. ber. für C
18H
14N
6O
3S·H
2O: C, 52,42; H, 3,91; N, 20,38; S, 7,77.
Gef.: C, 52,29; H, 3,89; N, 20,31; S, 7,86.
-
Beispiel
A(7): [4-Amino-2-(5-iodphenylamino)-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel A(1) hergestellt. 4-Iodphenylisothiocyanat
und 2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten 7,9 g (88 % Ausbeute) eines orangeroten Pulvers; Smp.
182–184 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,89 (1H,
s), 8,20 (1H, s), 8,50 (1H, d, J = 8,7 Hz), 7,80 (1H, dd, J 8,7,
6,2 Hz), 7,72–7,62
(4H, m), 7,41 (2H, d, J = 8,7 Hz).
FABMS (MH+):
467.
Anal. ber. für
C16H11N4O3SI: C, 41,21; H, 2,38; N, 12,02; S, 6,88;
I, 27,22. Gef.: C, 41,34; H, 2,46; N, 12,07; S, 7,02; I, 27,35.
-
Beispiel
A(8): [4-Amino-2-(4-nitrophenylamino)-thiazol-5-yl]-phenylmethanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel A(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Nitrophenylisothiocyanat und Phenacylchlorid
lieferten 2,5 g (60 % Ausbeute) an Feststoff; Smp. 280,0–281,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,38 (1H,
s), 8,30–8,18
(2H, bs), 8,23 (2H, d, J = 9,3 Hz), 7,87 (2H, d, J = 9,3 Hz), 7,69 (2H,
dd, J = 7,8, 1,6 Hz), 7,56–7,44
(3H, m).
FABMS (MH+): 341. Anal. ber.
für C16H12N4O3S: C, 56,46; H, 3,55; N, 16,46; S, 9,42.
Gef.: C, 56,40; H, 3,49; N, 16,40; S, 9,41.
-
Beispiel
A(9): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-yl-amino)-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
A(1) beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol
(siehe Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.), Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-2'-nitroacetophenon
erbrachten nach Umkristallisieren aus Ethanol/Methanol 1,5 g (83 %
Ausbeute) eine rotbraunen amorphen Pulvers; Smp. 249–255 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,50 (1H,
bs), 10,84 (1H, s), 8,20 (1H, s), 8,60 (2H, bs), 8,03 (1H, d, J
= 8,1 Hz), 7,88–7,78
(1H, m), 7,76 (1H, d, J = 7,5 Hz), 7,66 (1H, t, J = 7,5 Hz), 7,65
(1H, s), 7,55 (1H, d, J = 8,7 Hz), 7,21 (1H, d, J = 8,7 Hz).
FABMS
(MH+): 381. Anal. ber. für C17H12N6O3S:
C, 53,68; H, 3,18; N, 22,09; S, 8,43. Gef.: C, 53,69; H, 3,14; N,
21,99; S, 8,39.
-
Beispiel
A(10): [4-Amino-2-(4-methoxyphenylamino)-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
A(1) beschriebenen hergestellt. 4-Methoxyphenylisothiocyanat und
2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten nach Umkristallisieren aus wässrigem Ethanol 562 mg (43
% Ausbeute) braunroter Kristalle; Smp. 185–188 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,65 (1H, s), 8,25 (2H, bs),
8,20 (1H, d, J = 7,5 Hz), 7,77 (1H, t, J = 7,5 Hz), 7,66 (1H, t,
J = 7,5 Hz), 7,62 (1H, d, J = 7,5 Hz), 7,41 (2H, d, J = 8,7 Hz),
6,92 (2H, d, J = 8,7 Hz), 3,72 (3H, s).
FABMS (MH+):
393.
Anal. ber. für
C17H14N4O4S: C, 55,13; H, 3,81; N, 15,13; S, 8,66.
Gef.: C, 55,08; H, 3,83; N, 15,11; S, 8,56.
-
Beispiel
A(11): [4-Amino-2-(pyridin-3-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel A(1) beschrieben
hergestellt. Pyridin-3-ylisothiocyanat und 2-Brom-2'-nitroacetophenon
erbrachten, nach Säulenchromatographie
mit 5 %igem MeOH/CH2Cl2,
750 mg (42 % Ausbeute) eines gelben Feststoffs, Smp. 143,5–146,0 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,95 (1H,
bs), 8,62 (1H, s), 8,19 (1H, dd, J = 4,7, 1,3 Hz), 8,08–7,86 (4H,
m), 7,76 (1H, td, J = 8,3, 0,9 Hz), 7,66 (1H, dd, J = 8,4, 1,3 Hz),
7,62 (1H, d, J = 7,5 Hz), 7,31 (1H, dd, J = 8,4, 4,7 Hz).
FABMS
(MH+): 342.
Anal. ber. für C15H11N5O3S.·0,5
H2O·0,4
EtOH: C, 51,46; H, 3,94; N, 18,99; S, 8,69. Gef.: C, 51,86; H, 3,88;
N, 19,24; S, 8,88.
-
Beispiel
A(12): 4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-carbonsäuremethylester
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel A(1) beschrieben
hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol
(siehe Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990),
818–822)
und Methylbromacetat ergaben 63 % Ausbeute eines gelben Feststoffs;
Smp. 266–267 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,37 (1H,
bs), 10,52 (1H, s), 8,15 (1H, s), 7,92 (1H, s), 7,52 (1H, d, J =
8,7 Hz), 7,23 (1H, dd, J = 8,7, 1,9 Hz), 6,89 (2H, bs), 3,62 (3H,
s).
FABMS (MH+): 250.
Anal. ber.
für C11H11N3O2S·0,15
EtOH: C, 49,87; H, 4,05; N, 23,64; S, 10,82. Gef.: C, 49,94; H,
3,94; N, 23,41; S, 10,79.
-
Beispiel
A(13): [4-Amino-2-(p-tolylamino)-thiazol-5-yl]-(2,4-dimethoxyphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
A(1) beschriebenen hergestellt. p-Tolylisothiocyanat und 2-Brom-2'4'-dimethoxyacetophenon ergaben nach Umkristallisieren
aus MeOH/CHCl3 78 mg (24 % Ausbeute) eines
gelben Feststoffs Smp. 215–216 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,51 (1H,
s), 7,88 (2H, bs), 7,41 (2H, d, J = 8,4 Hz), 7,16 (2H, d, J = 8,4
Hz), 7,12 (2H, d, J = 8,4 Hz), 6,58 (1H, d, J = 2,2 Hz), 6,52 (1H,
dd, J = 8,4, 2,2 Hz), 3,78 (3H, s), 3,74 (3H, s), 2,24 (3H, s).
IR
(KBr): 3279, 2959, 1606, 1515, 1432, 1306, 1284, 1209, 1157, 1124,
1032 cm–1.
Anal.
ber. für
C19H19N3O3S: C, 61,77; H, 5,18; N, 11,37; S, 8,68.
Gef.: C, 61,69; H, 5,16; N, 11,33; S, 8,79.
-
Beispiel
A(14): [4-Amino-2-(p-tolylamino)-thiazol-5-yl]-(2,4-dimethylphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
A(1) beschriebenen hergestellt. p-Tolylisothiocyanat und 2-Brom-2'4'-dimethylacetophenon ergaben nach Umkristallisieren
aus MeOH/CHCl3 65 mg (33 % Ausbeute) gelber
Kristalle; Smp. 220–221 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,58 (1H,
s), 7,99 (2H, bs), 7,39 (2H, d, J = 8,1 Hz), 7,17 (2H, d, J = 7,8
Hz), 7,13 (2H, d, J = 8,1 Hz), 7,04 (1H, s), 7,00 (1H, d, J = 7,8
Hz), 2,73 (3H, s), 2,24 (3H, s), 2,22 (3H, s).
IR (KBr): 3266,
2921, 1612, 1598, 1546, 1518, 1431 cm–1.
Anal.
ber. für
C19H19N3OS:
C, 67,63; H, 5,68; N, 12,45; S, 9,50. Gef.: C, 67,70; H, 5,73; N,
12,47; S, 9,62.
-
Beispiel
B: [4-Amino-2-(p-tolylamino)-thiazol-5-carbonyl]-phenylbenzoat
-
Zunächst wurde
eine Zwischenstufe, S-(4-Benzoyloxyphenylacetyl)-N'-cyano-N''-p-tolylisothioharnstoff,
dem Verfahren in Gewald et al., J. Prakt. Chem., Vol. 35 (1967),
97–104
folgend, hergestellt. Natrium (6,7 mg, 0,29 mmol) wurde sorgfältig in
Methanol (0,5 ml) gelöst
und man ließ die
Lösung
auf Raumtemperatur abkühlen.
Zu der resultierenden Lösung
wurde p-Tolylisothiocyanat (43 mg, 0,29 mmol) und Cyanamid (12 mg, 0,29
mmol) gegeben. Nach 1 Stunde wurde 4-Bromacetylphenylbenzoat (92
g, 0,29 mmol) zugegeben und die resultierende Mischung über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Die Mischung wurde mit Wasser (10 ml) verdünnt. Der resultierende gelb-braune
Feststoff wurde abfiltriert, mit Wasser und einer kleinen Menge
an unter Vakuum getrocknetem Ether gewaschen und aus Ethanol/CHCl
3 umkristallisiert, um eine erste Ernte von
63 g (51 % Ausbeute) an S-(4-benzoyloxyphenylacetyl)-N'-cyano-N''-p-tolyl-isothioharnstoff (als weiße Nadeln)
zu ergeben:
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 8,10–8,04 (2H, m), 7,72 (1H, ddd,
J = 7,5, 1,8, 1,8 Hz), 7,67–7,54
(4H, m), 7,20 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,03 (4H, dd, J = 11,2, 8,7 Hz),
4,10 (1H, d, J = 12,1 Hz), 3,77 (1H, d, J = 12,1 Hz), 2,19 (3H,
s).
-
Aus
der Zwischenstufe wurde die Titelverbindung wie folgt hergestellt.
Roher S-(4-benzoyloxyphenylacetyl)-N'-cyano-N''-p-tolylisothioharnstoff (0,29 mmol)
und Triethylamin (101 μl,
0,73 mmol) in Ethylacetat (1 ml) wurde 2 Stunden auf Rückfluss
erhitzt, dann ließ man
auf Raumtemperatur abkühlen
und engte die Lösung im
Vakuum zu einem rohen Feststoff ein, der aus MeOH/CHCl3 nacheinander
67 mg (54 % Ausbeute) an gelben Nadeln ergab; Smp. 245–247 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,71 (1H,
s), 8,34–8,11
(4H, m), 7,80–7,72
(3H, m), 7,66–7,57
(2H, m), 7,46 (2H, d, J = 8,1 Hz), 7,38 (2H, d, J = 8,4, Hz), 7,16
(2H, d, J = 8,4 Hz), 2,26 (3H, s) IR (KBr): 3451, 3332, 3026, 1732, 1597,
1522, 1444, 1264, 1206, 1164, 1062, 708 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C24H19N3O3SCs (M+Cs+): 562,0201. Gef.: 562,0184.
Anal.
ber. für
C24H19N3O3S: C, 67,12; H, 4,46; N, 9,78; S, 7,47.
Gef.: C, 66,90; H, 4,43; N, 9,70; S, 7,50.
-
Beispiel
C(1): 4-[4-Amino-5-(4-methoxy-benzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzoesäuremethylester
-
Zu
einer Mischung aus 4-Methoxycarbonylphenylisothiocyanat (82 mg,
0,5 mmol) und Cyanamid (23 mg, 0,55 mmol) in Acetonitril (5 ml)
wurde eine Lösung
aus Kalium-tert.-butoxid (61 mg, 0,55 mmol) in tert.-Butanol (5
ml) gegeben. Nach 30 Minuten bei Raumtemperatur wurde 2-Brom-4'-methoxyacetophenon
(115 mg, 0,5 mmol) zugegeben. Nach 2 Stunden bei Raumtemperatur,
wurde die Reaktionsmischung mit Wasser (50 ml) verdünnt. Das
Produkt wurde mittels Filtration gesammelt, mit Wasser und Ethylether
gewaschen und im Vakuum getrocknet, um einen gelben Feststoff, 172
mg (90 % Ausbeute) zu ergeben.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 8,00 (2H, d, J = 8,2 Hz), 7,84
(2H, d, J = 8,2 Hz), 7,72 (2H, d, J = 8,2 Hz), 7,10 (2H, d, J =
8,2 Hz), 3,90 (6H, s).
FABMS (MH+):
384.
Anal. ber. für
C19H17N3O4S·0,5
H2O: C, 57,36; H, 4,71; N, 10,56; S, 8,06
Gef.: C, 56,97; H, 4,74; N, 10,51; S, 8,07.
-
Beispiel
C(2): [4-Amino-2-(4-benzyloxyphenylamino)-thiazol-5-yl]-(4-methoxyphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 4-Benzyloxyphenylisothiocyanat und 2-Brom-4'-methoxyacetophenon
ergaben einen gelb-braunen
Feststoff in 85 % Ausbeute, Smp. 222–224 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 7,70 (2H, d, J = 8,2 Hz), 7,58–7,34 (7H,
m), 7,06 (4H, dd, J = 7,5, 1,2 Hz), 5,18 (2H, s), 3,94 (3H, s).
FABMS
(MH+): 432.
Anal. ber. für C24H21N3O3S: C, 66,80; H, 4,91; N, 9,74; S, 7,43.
Gef.: C, 66,86; H, 4,91; N, 9,76; S, 7,53.
-
Beispiel
C(3): [4-Amino-2-(4-dimethylaminophenylamino)-thiazol-5-yl]-(4-methoxyphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde gleichwertig wie für Beispiel C(1) beschrieben,
aus 4-Dimethylaminophenylisothiocyanat
und 2-Brom-4'-methoxyacetophenon
hergestellt, um das Produkt als einen gelben Feststoff in 85 % Ausbeute
zu ergeben, Smp. 178–180 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 7,70 (2H,
d, J = 8,2 Hz), 7,34 (2H, d, J = 8,2 Hz), 7,00 (2H, d, J = 8,6 Hz),
6,80 (2H, d, J = 8,6), 3,94 (3H, s), 2,94 (6H, s).
Anal. ber.
für C19H20N4O2S: C, 61,94; H, 5,47; N, 15,21; S, 8,70.
Gef.: C, 62,22; H, 5,48; N, 15,03; S, 8,58.
-
Beispiel
C(4): [4-Amino-2-(4-dimethylaminophenylamino)-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Dimethylaminophenylisothiocyanat und
2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 90 % Ausbeute, Smp. > 195 °C (Zersetz.).
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,06 (2H,
bs), 7,76 (2H, m), 7,27 (2H, bs), 6,74 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,38
(6H, s).
FABMS (MH+): 384.
Anal.
ber. für
C18H17N5O3S·0,5
CH3CN: C, 56,49; H, 4,62; N, 19,07; S, 7,94
Gef.: C, 56,71; H, 4,64; N, 19,09; S, 7,88.
-
Beispiel
C(5): [4-Amino-2-phenethylaminothiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. Phenethylisothiocyanat und 2-Brom-2'-nitroacetophenon lieferten einen amorphen
gelben Feststoff in 90 % Ausbeute, Smp. 75,0–81,5 °C (Zersetz.).
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 8,67 (1H, bs), 8,00 (1H, d,
J = 8,1 Hz), 7,80 (2H, bs), 7,75 (1H, t, J = 7,5 Hz), 7,65 (1H, t,
J = 7,5 Hz), 7,58 (1H, d, J = 6,5 Hz), 7,04–7,32 (5H, m), 3,50 (2H, bs),
2,82 (2H, t, J = 7,2 Hz).
FABMS (MH+):
369.
Anal. ber. für
C18H16N4O3S·0,1
H2O·0,1
C6H14: C, 58,97:
H, 4,68; N, 14,79; S, 8,46 Gef.: C, 58,97; H, 4,78; N, 14,54; S,
8,37.
-
Beispiel
C(6): 2(S)-[4-Amino-5-(4-nitrobenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-buttersäuremethylester
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
C(1) beschriebenen hergestellt. 2-(S)-Isothiocyanatbuttersäuremethylester
und 2-Brom-4'-nitroacetophenon
lieferten einen amorphen rotbraunen Feststoff in 89 % Ausbeute.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,28 (2H,
d, J = 8,2 Hz), 7,86 (2H, J = 8,2 Hz), 3,94 (3H, s), 4,32 (1H, bs),
2,12 (1H, m), 1,88 (1H, m), 0,96 (3H, t, J = 6,4 Hz).
FABMS
(MH+): 365.
-
Beispiel
C(7): [4-Amino-2-((4-dimethylaminophenyl)amino)-thiazol-5-yl]-(3-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Dimethylaminophenylisothiocyanat
und 2-(2-Bromacetyl)-3-methylbenzo[b]thiophen ergaben nach Umkristallisieren
aus Ethanol, 210 mg (92 % Ausbeute) eines gelben Pulvers; Smp. 123–126 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,50 (1H,
s), 8,20 (2H, bs), 7,96 (1H, ddd, J = 5,0, 5,0, 1,9 Hz), 7,82 (1H,
ddd, J = 4,1, 4,1, 1,7 Hz), 7,44 (2H, ddd, J = 9,0, 4,5, 4,5 Hz),
7,26 (2H, d, J = 8,5 Hz), 6,69 (2H, d, J = 9,0 Hz), 2,84 (6H, s).
FABMS
(MH+): 409.
Anal. ber. für C21H20N4OS2.·0,5
H2O·0,5
MeOH: C, 59,56; H, 5,35; N, 12,92; S, 14,79. Gef.: C, 59,87; H,
5,39; N, 12,86; S, 14,69.
-
Beispiel
C(8): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(3-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe Boev et al.,
Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und 2-(2-Bromacetyl)-3-methyl-benzo[b]thiophen
lieferten 160 mg (63 % Ausbeute) eines gelben Pulvers; Smp. 235–240 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,50 (1H,
s), 10,9 (1H, s), 8,28 (2H, bs), 8,19 (1H, s), 8,20–7,93 (1H,
m), 7,93–8,00 (2H,
m), 7,56 (1H, d, J = 8,7 Hz), 7,50–7,40 (2H, m), 7,25 (1H, d,
J = 8,7 Hz), 2,49 (3H, s).
FABMS (MH+):
406.
Anal. ber. für
C20H15N5OS2·0,5
H2O: C, 57,95; H, 3,89; N, 16,90; S, 15,47.
Gef.: C, 57,98; H, 3,88; N, 17,06; S, 15,55.
-
Beispiel
C(9): [4-Amino-2-(5-chlor-3-methylbenzo[b]thiophen-2-ylamino)-thiazol-5-yl]-(4-dimethylaminophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Dimethylaminoisothiocyanat
und 2-(2-Bromacetyl)-5-chlor-3-methyl-benzo[b]thiophen lieferten
54 % Ausbeute eines gelben Pulvers; Smp. 265–268 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,60 (1H, s), 8,04 (2H, bs),
8,00 (1H, d, J = 8,7 Hz), 7,88 (1H, d, J = 1,8 Hz), 7,46 (1H, dd,
J = 8,7, 1,8 Hz), 7,34–7,20
(2H, m), 6,68 (2H, d, J = 9,0 Hz), 2,85 (6H, s), 2,43 (3H, s).
FABMS
(MH+): 443/445.
Anal. ber. für C21H19N4OS2Cl: C, 56,94; H, 4,32; N, 12,65; S, 14,48;
Cl, 8,00. Gef.: C, 56,82; H, 4,39; N, 12,42; S, 14,42; Cl, 8,17.
-
Beispiel
C(10): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-yl-amino)-thiazol-5-yl]-(5-chlor-3-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
C(1) beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol
(siehe Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-(2-Bromacetyl)-5-chlor-3-methylbenzo[b]thiophen lieferten 59 %
Ausbeute eines gelben Pulvers; Smp. 275–280 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 12,44 (1H, s), 10,86 (1H, s),
8,30 (2H, bs), 8,18 (1H, s), 8,02 (1H, d, J = 8,4 Hz), 7,90 (1H,
d, J = 2,0 Hz), 7,86 (1H, bs), 7,55 (1H, d, J = 8,4 Hz), 7,45 (1H,
dd, J = 8,7, 2,0 Hz), 7,25 (1H, d, J = 8,7 Hz), 2,46 (3H, s).
ESIMS
(MH+): 440/442.
Anal. ber. für C20H14N5OS2Cl.·1,0
H2O: C, 52,45; H, 3,52; N, 15,29; S, 14,00;
Cl, 7,74. Gef.: C, 52,61; H, 3,60; N, 15,15; S, 14,12; Cl, 7,81.
-
Beispiel
C(11): [4-Amino-2-(benzo[1,3]dioxol-5-yl-amino)-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel C(1) hergestellt. 3,4-Methylendioxyphenylisothiocyanat und
2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 73 % Ausbeute, Smp. 200,0–202,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ6 10,69
(1H, s), 8,04 (2H, bs), 8,03 (1H, d, J = 7,8 Hz), 7,78 (1H, dd,
J = 7,8, 6,5 Hz), 7,67 (1H, dd, J = 7,2, 6,5 Hz), 7,63 (1H, d, J
= 7,2 Hz), 7,28 (1H, s), 6,89 (1H, d, J = 8,9 Hz), 6,85 (1H, d,
J = 8,9 Hz), 6,00 (2H, s).
FABMS (MH+):
385.
Anal. ber. für
C17H12N4O5S: C, 53,12; H, 3,15; N, 14,58; S, 8,34.
Gef.: C, 53,02; H, 3,20; N, 14,39; S, 8,27.
-
Beispiel
C(12): [4-Amino-2-(4-methoxyphenylamino)-thiazol-5-yl]-(2-iodphenyl)-methanon
-
2-Brom-2'-iodacetophenon,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Gemäß dem Verfahren
von King et al., J. Org. Chem., Vol. 29 (1964), 3459–3461, wurde
zu einer Lösung
aus 2-Iodacetophenon (3,54 g, 14,4 mmol) in EtOAc Kupfer(II)bromid
(6,34 g, 28,8 mmol) gegeben und die resultierende Mischung wurde
90 Minuten auf Rückfluss
erhitzt. Man ließ die Mischung
abkühlen,
und der Feststoff wurde abfiltriert und mit EtOAc gewaschen. Das
Filtrat wurde eingeengt und lieferte 4,60 g (98 % Ausbeute) 2-Brom-2'-iodacetophenon als
ein gelbes Öl,
welches bereits vorher berichtetem Material entsprach (Lutz et al.,
J. Org. Chem., Vol. 12 (1947), 617).
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Methoxyphenylisothiocyanat
und 2-Brom-2'-iodacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 71 % Ausbeute, Smp. 187–190 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,56 (1H,
s), 8,03 (2H, bs), 7,85 (1H, d, J = 7,5 Hz), 7,32–7,48 (3H,
m), 7,29 (1H, dd, J = 7,5, 1,6 Hz), 7,12 (1H, td, J = 7,5, 1,6 Hz),
6,90 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,51 (3H, s).
FABMS (MH+):
452.
Anal. ber. für
C17H14N3O2SI.·0,5
C6H6·0,2 EtOH:
C, 45,78; H, 3,36; N, 9,05; S, 6,90; I, 27,33. Gef.: C, 46,06; H, 3,54;
N, 9,09; S, 7,04; I, 27,62.
-
Beispiel
C(13): [4-Amino-2-(4-nitrophenylamino)-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
C(1) beschriebenen hergestellt. 4-Nitrophenylisothiocyanat und 2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 45 % Ausbeute, Smp. 266,0–268,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,80 (1H,
s), 8,23 (2H, d, J = 9,4 Hz), 8,15 (2H, bs), 8,08 (1H, d, J = 8,1
Hz), 7,84 (2H, d, J = 9,4 Hz), 7,83 (1H, t, J = 7,5 Hz), 7,75–7,66 (2H,
m).
FABMS (MH+): 386.
Anal. ber.
für C16H11N5O5S: C, 49,87; H, 2,88; N, 18,17; S, 8,32.
Gef.: C, 49,83; H, 2,90; N, 18,10; S, 8,27.
-
Beispiel
C(14): [4-Amino-2-cyclohexylamino-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel C(1) hergestellt. Cyclohexylisothiocyanat
und 2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 45 % Ausbeute, Smp. 116–118 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,62 (1H,
bs), 8,00 (1H, d, J = 8,1 Hz), 7,97 (2H, bs), 7,75 (1H, dd, J =
8,1, 7,5 Hz), 7,64 (1H, dd, J = 8,1, 7,5 Hz), 7,59 (1H, d, J = 7,5
Hz), 3,62 (1H, bs), 1,94–1,78
(2H, m), 1,73–1,60
(2H, m), 1,58–1,46
(1H, m), 1,32–1,02
(5H, m).
FABMS (MH+): 347.
Anal.
ber. für
C16H18N4O3S·0,7
H2O: C, 53,53; H, 5,45; N, 15,61; S, 8,93.
Gef.: C, 53,79; H, 5,24; N, 15,44; S, 8,93.
-
Beispiel
C(15): [4-Amino-2-(4-isopropylphenylamino)-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. Isopropylisothiocyanat und 2-Brom-2'-nitroacetophenon lieferten einen gelben
Feststoff in 58 % Ausbeute, Smp. 202,5–205,0 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,74 (1H, s), 8,05 (2H, bs),
8,03 (1H, d, J = 7,5 Hz), 7,78 (1H, dt, J 7,5, 1,3 Hz), 7,71–7,60 (2H,
m), 7,41 (2H, d, J = 8,3 Hz), 7,20 (2H, d, J = 8,3 Hz), 2,83 (1H,
heptet, J = 6,9 Hz), 1,16 (6H, d, J = 6,9 Hz).
FABMS (MH+): 383.
Anal. ber. für C19H18N4O3S: C, 59,67; H, 4,74; N, 14,65; S, 8,38.
Gef.: C, 59,62; H, 5; N, 4,77; S, 14,56.
-
Beispiel
C(16): {4-Amino-2-[2-(4-chlorphenyl)-ethylamino]-thiazol-5-yl}-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
C(1) beschriebenen hergestellt. 4-Chlorphenethylisothiocyanat und
2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 61 % Ausbeute, Smp. 117–120 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,74 (1H,
bs), 8,00 (1H, d, J = 8,1 Hz), 7,95 (2H, bs), 7,75 (1H, td, J =
7,5, 1,2 Hz), 7,64 (2H, td, J = 8,1, 1,6 Hz), 7,57 (1H, dd, J =
7,5, 1,2 Hz), 7,33 (2H, d, J = 8,4 Hz), 7,23 (2H, d, J = 8,4 Hz), 3,60–3,35 (2H,
m), 2,81 (2H, t, J = 6,8 Hz).
FABMS (MH+):
403.
Anal. ber. für
C18H15N4O3SCl·0,5
EtOH: C, 53,58; H, 4,26; N, 13,16; S, 7,53; Cl, 8,32. Gef.: C, 53,63;
H, 4,33; N, 13,22; S, 7,47; Cl, 8,45.
-
Beispiel
C(17): [4-Amino-2-(4-diethylamino-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 4-Diethylaminophenylisothiocyanat und 2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 63 % Ausbeute, Smp. 202,5–205,0 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,45 (1H,
s), 8,01 (1H, d, J = 8,1 Hz), 7,97 (2H, bs), 7,75 (1H, dd, J = 8,1,
7,8 Hz), 7,64 (1H, dd, J = 8,1, 7,8 Hz), 7,59 (1H, d, J = 7,8 Hz),
7,18 (2H, d, J = 9,0 Hz)r 6,61 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,28 (4H, q,
J = 7,2 Hz), 1,05 (6H, t, J = 7,2 Hz).
FABMS (MH+):
412.
Anal. ber. für
C20H21N5O3S: C, 58,38; H, 5,14; N, 17,02; S, 7,79.
Gef.: C, 58,28; H, 5,20; N, 16,77; S, 7,94.
-
Beispiel
C(18): [4-Amino-2-(4-diethylamino-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(4-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Diethylaminophenylisothiocyanat und
2-Brom-4'-nitroacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 63 % Ausbeute, Smp. 220–221 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,51 (1H,
s), 8,42 (2H, bs), 8,26 (2H, d, J = 12,0 Hz), 7,84 (2H, d, J = 12,0
Hz), 7,22 (2H, d, J = 9,0 Hz), 6,63 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,26 (4H,
q, J = 6,8 Hz), 1,05 (6H, t, J = 6,8 Hz).
FABMS (MH+): 412.
Anal. ber. für C20H21N5O3S: C, 58,38; H, 5,14; N, 17,02; S, 7,79.
Gef.: C, 58,23; H, 5,16; N, 16,94; S, 7,86.
-
Beispiel
C(19): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(3-methylthiophen-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol
(siehe Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.)., Vol. 24 (1990),
818–822)
und 2-(2-Bromacetyl)-3-methylthiophen (U.S. Patent Nr. 5 189 049;
ein mit Kupfer(II)bromid bromiertes Acetyl gemäß einem Verfahren von King,
et al., J. Org. Chem, Vol. 29 (1964), pp. 3459–3461; repräsentatives Verfahren in Beispiel
C(19)} lieferten 67 % Ausbeute eines gelben Pulvers; Smp. 285–287 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,60 (1H,
bs), 10,78 (1H, s), 8,23 (1H, s), 8,17 (2H, bs), 7,93 (1H, s), 7,56
(1H, d, J = 8,7 Hz), 7,55 (1H, d, I = 5,0 Hz), 7,27 (1H, dd, J =
8,7, 1,9 Hz), 6,60 (1H, d, J = 5,0 Hz), 2,36 (3H, s).
FABMS
(MH+): 356.
Anal. ber. für C16H13N5OS2·0,6
H2O: C, 52,47; H, 3,91; N, 19,12; S, 17,51.
Gef.: C, 52,50; H, 3,90; N, 19,10; S, 17,71.
-
Beispiel
C(20): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2,4-dimethylphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
C(1) beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol
(siehe Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-2',4'-dimethylacetophenon
lieferten 77 % Ausbeute eines gelben Pulvers; Smp. 290–292 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,43 (1H,
bs), 10,65 (1H, s), 8,18 (1H, s), 8,00 (2H, bs), 7,80 (1H, s), 7,54
(1H, d, J = 8,7 Hz), 7,20 (1H, d, J = 8,7 Hz), 7,16 (1H, d, J =
7,5 Hz), 7,03 (1H, s), 6,99 (1H, d, J = 7,5 Hz), 2,26 (3H, s), 2,22
(3H, s).
FABMS (MH+): 364.
Anal.
ber. für
C19H17N5OS:
C, 62,79; H, 4,71; N, 19,27; S, 8,82. Gef.: C, 62,50; H, 4,78; N,
19,22; S, 8,72.
-
Beispiel
C(21): [4-Amino-2-(pyridin-3-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2,4-dimethylphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
C(1) beschriebenen hergestellt. 3-Pyridylisothiocyanat und 2-Brom-2',4'-dimethylacetophenon
lieferten 63 % Ausbeute eines gelben Pulvers; Smp. 200–202 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,82 (1H,
s), 8,76 (1H, d, J = 2,5 Hz), 8,25 (1H, d, J = 4,1 Hz), 8,06 (1H,
d, J = 8,4 Hz), 8,04 (2H, bs), 7,36 (1H, dd, J = 8,4, 4,1 Hz), 7,21
(1H, d, J = 7,5 Hz), 7,06 (1H, s), 7,02 (1H, d, J = 7,5 Hz), 2,28
(3H, s), 2,23 (3H, s).
FABMS (MH+):
325.
Anal. ber. für
C17H16N4OS:
C, 62,94; H, 4,97; N, 17,27; S, 9,88. Gef.: C, 62,86; H, 5,03; N,
17,17; S, 9,95.
-
Beispiel
C(22): 3-[4-Amino-5-(2-cyanobenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzonitril
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 3-Cyanophenylisothiocyanat
und 2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten einen orangefarbenen Feststoff in 94 % Ausbeute, Smp.
235–236 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,26 (1H,
bs), 8,06 (1H, d, J = 8,0 Hz), 7,8 (1H, t, J = 7,0 Hz), 7,74–7,64 (3H,
m), 7,58–7,48
(2H, m).
IR (KBr): 3460, 3307, 3271, 3083, 2214, 1625, 1601,
1525 cm–1.
Anal.
ber. für
C17H11N5O3S: C, 55,80; H, 3,03; N, 19,17; S, 8,78.
Gef.: C, 55,70; H, 3,05; N, 19,01; S, 8,73.
-
Beispiel
C(23): [4-Amino-2-(3-methoxypropylamino)-thiazol-5-yl]-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel C(1) hergestellt. 3-Methoxypropylisothiocyanat
und 2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 90 % Ausbeute, Smp. 170–172 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,02–7,92 (2H,
m), 7,4 (1H, t, J = 7,0 Hz), 7,68–7,56 (2H, m), 3,38–3,22 (7H,
m), 1,78–1,66
(2H, m).
Anal. ber. für
C14H16N4O4S: C, 49,99; H, 4,79; N, 16,66; S, 9,53.
Gef.: C, 50,04; H, 4,81; N, 16,69; S, 9,61.
-
Beispiel
C(24): 1-{4-[4-Amino-5-(2-nitrobenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-phenyl}-ethanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichwertig Weise wie in Beispiel C(1)
hergestellt. 4-Acetylphenylisothiocyanat
und 2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 87 % Ausbeute, Smp. 264–265 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,06 (1H,
d, J = 8,0 Hz), 7,92 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,84–7,78 (1H, m), 7,73–7,64 (4H,
m), 2,42 (3H, s).
IR (KBr): 3389, 3248, 1690, 1655, 1537, 1472,
1420, 1273 cm–1.
Anal.
ber. für
C18H14N4O4S: C, 56,54; H, 3,69; N, 14,65; S, 8,39.
Gef.: C, 56,39; H, 3,73; N, 14,44; S, 8,31.
-
Beispiel
C(25): {4-Amino-2-[4-(2-chlor-5-trifluormethylpyridin-2-ylsulfany)]-phenylamino}-thiazol-5-yl}-(2-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
C(1) beschriebenen hergestellt. 2-[4-(2-Chlor-5-trifluormethylpyridin-2-ylsulfanyl)-phenyl]isothiocyanat
und 2-Brom-2'-nitroacetophenon
lieferten einen orangefarbenen Feststoff in 52 % Ausbeute, Smp.
150–152 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,65 (1H,
bs), 8,38 (1H, bs), 8,06 (2H, d, J = 8,0 Hz), 7,80 (1H, t, J = 7,0
Hz), 7,74–7,64 (4H,
m), 7,54 (2H, d, J = 8,0 Hz).
IR (KBr): 3272, 3048, 1596, 1531,
1431, 1320 cm–1.
Anal.
ber. für
C22H13ClF3N5O3S2: C, 47,87; H, 2,37; N, 12,69; S, 11,62;
Cl, 6,42. Gef.: C, 47,79; H, 2,44; N, 12,54; S, 11,70; Cl, 6,52.
-
Beispiel
C(26): 3-[4-Amino-5-(2-methoxybenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzoesäuremethylester
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 3-Methoxycarbonylphenylisothiocyanat
und 2-Brom-2'-methoxyacetophenon
ergaben einen elfenbeinfarbenen Feststoff in 59 % Ausbeute, Smp.
214–215 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,81 (1H,
s), 8,12–7,90
(4H, m), 7,62 (1H, ddd, J = 7,8, 1,2, 1,2 Hz), 7,49 (1H, t, J = 7,9
Hz), 7,39 (1H, ddd, J = 8,7, 8,7, 1,7 Hz), 7,25 (1H, dd, J = 7,5,
1,9 Hz), 7,09 (1H, d, J = 8,4 Hz), 6,98 (1H, ddd, J = 7,5, 7,5,
0,6 Hz), 3,85 (3H, s), 3,87 (3H, s).
FABMS (MH+):
327.
IR (KBr): 3473, 3333, 3261, 3092, 1718, 1602, 1527, 1417,
1294 cm–1.
Anal.
ber. für
C19H17N3O4S: C, 59,52; H, 4,47; N, 10,96; S, 8,36.
Gef.: C, 59,41; H, 4,46; N, 10,93; S, 8,38.
-
Beispiel
C(27): {4-Amino-2-[2-(4-chlorphenyl)-ethylamino]-thiazol-5-yl}-(2-methoxyphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. Das Produkt aus 4-Chlorphenethylisothiocyanat und 2-Brom-2'-methoxyacetophenon
wurde mit 10 %igem i-PrOH/CHCl3 extrahiert.
Der resultierende Feststoff wurde mit Et2O
gewaschen, um einen elfenbeinfarbenen Feststoff in 49 % Ausbeute
zu ergeben; Smp. 150–151 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,53 (2H,
bs), 7,87 (1H, bs), 7,39–7,28
(3H, m), 7,23 (2H, d, J = 8,4 Hz), 7,17 (1H, dd, J = 7,5, 1,6 Hz),
7,03 (1H, d, J = 8,4 Hz), 6,93 (1H, t, J = 7,5 Hz), 3,88 (3H, s),
3,40 (2H, bs), 2,81 (2H, t, J = 7,0 Hz).
FABMS (MH+):
388.
IR (KBr): 3354, 3214, 3166, 3103, 1600, 1578, 1544, 1525,
1462, 1363 cm–1
Anal.
ber. für
C19H18ClN3O2S: C, 58,83; H,
4,68; N, 10,83; S, 8,27 Gef.: C, 58,70; H, 4,62; N, 10,75; S, 8,25.
-
Beispiel
C(28): [4-Amino-2-(pyridin-3-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2,4-dichlorphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
C(1) beschriebenen hergestellt. 3-Pyridylisothiocyanat und 2,2',4'-trichloracetophenon
ergaben einen gelben Feststoff in 39 % Ausbeute, Smp. 209–210 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,95 (1H,
s), 8,77 (1H, d, J = 2,5 Hz), 8,28 (1H, dd, J = 4,7, 1,6 Hz), 8,16
(2H, bs), 8,06 (1H, bd, J = 9,6 Hz), 7,70 (1H, d, J = 1,6 Hz), 7,48
(2H, dd, J = 11,5, 8,1 Hz), 7,37 (1H, dd, J = 8,4, 4,7 Hz).
FABMS
(MH+): 365.
IR (KBr): 3378, 3272, 3175,
3072, 1608, 1586, 1561, 1525, 1424 cm–1.
Anal.
ber. für
C15H10Cl2N4OS·0,9 H2O: C, 47,23; H, 3,12; N, 14,69; S, 8,41.
Gef.: C, 47,03; H, 3,09; N, 14,52; S, 8,42.
-
Beispiel
C(29): [4-Amino-2-(pyridin-3-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2-methoxyphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie in Beispiel C(1) hergestellt.
3-Pyridylisothiocyanat und
2-Brom-2'-methoxyacetophenon
ergaben einen cremefarbenen/elfenbeinfarbenen Feststoff in 67 %
Ausbeute, Smp. 245–246 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,80 (1H,
s), 8,77 (1H, d, J = 2,8 Hz), 8,25 (1H dd, J = 4,7, 1,2 Hz), 8,07
(1H, ddd, J = 8,4, 2,8, 1,6 Hz), 8,00 (2H, bs), 7,44–7,33 (2H,
m), 7,24 (1H, dd, J = 7,5, 1,6 Hz), 7,09 (1H, d, J = 8,1 Hz), 6,98 (1H,
t, J = 7,5 Hz), 3,76 (3H, s).
FABMS (MH+):
327.
IR (KBr): 3424, 3310, 2971, 1632, 1603, 1526, 1459, 1405
cm–1.
Anal.
ber. für
C16H14N4O2S: C, 58,88; H, 4,32; N, 17,17; S, 9,82.
Gef.: C, 58,84; H, 4,33; N, 17,07; S, 9,90.
-
Beispiel
C(30): [4-Amino-2-(pyridin-3-ylamino)-thiazol-5-yl]-naphthalin-2-ylmethanon
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 3-Pyridylisothiocyanat
und 2-Brom-2'-acetonaphthon
ergaben nach Umkristallisieren aus EtOH einen gelben Feststoff in 12
% Ausbeute; Smp. 242–243 °C (Zersetz.).
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,97 (1H,
s), 8,82 (1H, d, J = 2,5 Hz), 8,36–8,18 (3H, m), 8,13 (1H, ddd,
J = 8,4, 4,0, 1,6 Hz), 8,08–7,93
(2H, m), 7,77 (1H, dd, J = 8,4, 1,6 Hz), 7,60 (2H, dddd, J = 14,3,
10,6, 7,9, 2,2 Hz), 7,39 (1H, dd, J = 8,4, 5,0 Hz).
FABMS (MH+): 347.
IR (KBr): 3462, 3316, 3261,
3071, 1623, 1584, 1531, 1421 cm–1.
Anal.
ber. für
C19H14N4OS:
C, 65,88; H, 4,07; N, 16,17; S, 9,26. Gef.: C, 65,80; H, 4,09; N,
16,09; S, 9,34.
-
Beispiel
C(31): [4-Amino-2-(2-methoxyphenylamino)-thiazol-5-yl]-(5-chlorbenzofuran-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
C(1) beschriebenen hergestellt. 2-Methoxybenzylisothiocyanat und
2-Bromacetyl-5-chlorbenzofuran lieferten 62 % Ausbeute eines gelben
Pulvers; Smp. 241–242 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 9,17 (1H,
bs), 8,78 (1H, bs), 8,21 (1H, bs), 7,83 (1H, d, J = 2,2 Hz), 7,66
(1H, d, J = 9,0 Hz), 7,44 (1H, dd, J = 9,0, 2,2 Hz), 7,39 (1H, s),
7,28 (1H, d, J = 8,1 Hz), 7,25 (1H, dd, J = 7,5, 7,2 Hz), 7,01 (1H,
d, J = 8,1 Hz), 6,92 (1H, dd, J = 7,5, 7,2 Hz), 4,51 (2H, bs), 3,82
(3H, s).
FABMS (MH+): 414/416.
Anal.
ber. für
C20H16N3O3ClS: C, 58,04; H, 3,90; N, 10,15; S, 7,75;
Cl, 8,57. Gef.: C, 57,97; H, 3,85; N, 10,11; S, 7,85; Cl, 8,63.
-
Beispiel
C(32): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2-methoxyphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-2'-methoxyacetophenon
lieferten 72 % Ausbeute eines amorphen gelben Pulvers; Smp. 180–185 °C (Zersetz.).
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,40 (1H,
bs), 10,61 (1H, bs), 8,16 (1H, s), 7,94 (2H, bs), 7,83 (1H, bs),
7,53 (1H, d, J = 8,4 Hz), 7,36 (1H, ddd, J = 8,4, 7,6, 1,6 Hz),
7,24–7,16
(2H, m), 7,05 (1H, d, J = 8,1 Hz), 6,95 (1H, dd, J = 7,6, 7,2 Hz),
3,74 (3H, s).
FABMS (MH+): 366.
Anal.
ber. für
C18H15N5O2S·0,5
H2O: C, 57,74; H, 4,31; N, 18,71; S, 8,56.
Gef.: C, 57,78; H, 4,29; N, 18,64; S, 8,53.
-
Beispiel
C(33): 4-[4-Amino-5-(2,4-dimethoxybenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid
und 2-Brom-2',4'-dimethoxyacetophenon
lieferten 75 % Ausbeute eines gelben Pulvers; Smp. 249–250 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,93 (1H,
bs), 7,93 (2H, bs), 7,75 (4H, bs), 7,25 (2H, bs), 7,21 (1H, d, J
= 8,1 Hz), 6,61 (1H, d, J = 1,9 Hz), 6,55 (1H, dd, J = 8,1, 1,9
Hz), 3,79 (3H, s), 3,76 (3H, s).
FABMS (MH+):
435.
Anal. ber. für
C18H18N4O5S2: C, 49,76; H,
4,18; N, 12,89; S, 14,76. Gef.: C, 49,66; H, 4,15; N, 12,77; S,
14,86.
-
Beispiel
C(34): 4-[4-Amino-2-(4-sulfamoylphenylamino)-thiazol-5-carbonyl]-benzoesäureethylester
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid
und 4-Bromacetylbenzoesäureethylester
lieferten 95 % Ausbeute eines gelben Pulvers; Smp. 225–227 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,16 (1H,
s), 8,32 (2H, bs), 8,04 (2H, d, J = 8,4 Hz), 7,80 (2H, d, J = 8,4
Hz), 7,78 (4H, bs), 7,26 (2H, bs), 4,33 (2H, q, J = 7,2 Hz), 1,33
(3H, t, J = 7,2 Hz).
FABMS (MH+): 447.
Anal.
ber. für
C19H18N4O5S2·0,4 H2O: C, 50,30; H, 4,18; N, 12,38; S, 14,13.
Gef.: C, 50,11; H, 3,97; N, 12,26; S, 14,14.
-
Beispiel
C(35): 4-[4-Amino-5-(2,4-dimethylbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid
und 2-Brom-2',4'-dimethylacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 75 % Ausbeute; Smp. 242–244 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,97 (1H,
bs), 8,00 (2H, bs), 7,76 (2H, d, J = 9,7 Hz), 7,72 (2H, d, J = 9,7
Hz), 7,24 (2H, bs), 7,22 (1H, d, J = 7,5 Hz), 7,07 (1H, s), 7,03
(1H, d, J = 7,5 Hz), 2,29 (3H, s), 2,23 (3H, s).
FABMS (MH+): 403.
Anal. ber. für C18H18N4O3S2: C, 53,71; H,
4,51; N, 13,92; S, 15,93. Gef.: C, 53,47; H, 4,54; N, 13,69; S,
15,83.
-
Beispiel
C(36): {4-Amino-2-[4-(2-chlor-5-trifluormethylpyridin-2-ylsulfanyl)]-phenylamino}-thiazol-5-yl}-(2,6-dichlor-4-trifluormethylphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 2-[4-(2-Chlor-5-trifluormethylpyridin-2-ylsulfanyl)-phenyl]isothiocyanat
und 2-Brom-2',6'-dichlor-4'-trifluormethylacetophenon lieferten
einen orangefarbenen Feststoff in 52 % Ausbeute, Smp. 130–132 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,65 (1H,
bs), 8,38 (1H, bs), 8,06 (2H, d, J = 8,0 Hz), 7,80 (1H, t, J = 7,0
Hz), 7,74–7,64 (4H,
m), 7,54 (2H, d, J = 8,0 Hz).
IR (KBr): 3272, 3048, 1596, 1531,
1431, 1320 cm–1.
Anal.
ber. für
C22H13ClF3N5O3S2: C, 47,87; H, 2,37; N, 12,69; S, 11,62;
Cl, 6,42. Gef.: C, 47,79; H, 2,44; N, 12,54; S, 11,70; Cl, 6,52.
-
Beispiel
C(37): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-dichlor-4-trifluormethylphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-2',6',-dichlor-4'-trifluromethylacetophenon
ergaben einen gelben Feststoff in 56 % Ausbeute, welcher sich bei
einer Temperatur von über
180 °C zersetzte.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,45 (1H,
bd, J = 16,0 Hz), 11,10–10,80
(1H, m), 8,20 (1H, s), 8,00 (2H, s), 7,70–7,45 (2H, m), 7,20 (1H, d,
J = 8,0 Hz).
IR (KBr): 3191, 2974, 1619, 1559, 1467, 1309 cm–1.
FABMS
(MH+): 472.
Anal. ber. für C18H10Cl2F3N5OS·0,6 HOAc·0,1 CH2Cl2·H2O: C, 45,58; H, 2,95; N, 12,18; S, 5,69;
Cl, 13,92. Gef.: C, 45,70; H, 3,05; N, 12,45; Cl, 13,87.
-
Beispiel
C(38): [4-(4-Amino-5-(2,6-dichlor-4-trifluormethylbenzoyl)-thiazol-2-ylamino)-benzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid
und 2-Brom-2',6-dichlor-4-(trifluormethyl)-acetophenon
lieferten nach Umkristallisieren aus EtOH/H2O
und Trocken über
ein Benzolazeotrop einen gelben Feststoff in 46 % Ausbeute; Smp. 294–296 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,10 (1H,
s), 8,05 (2H, s) 7,77 (4H, dd, J = 9,0, 14,0 Hz).
HRFABMS:
ber. für
C7H12Cl2F3N4O3S2 (MH+): 510,9680.
Gef.: 510,9697.
Anal. ber. für C17H11Cl2F3N4O3S2·0,1 H2O·C6H6: C, 40,28; H,
2,51; N, 10,30; S, 11,97; Cl, 13,51. Gef.: C, 40,58; H, 2,28; N,
10,75; S, 12,31; Cl, 13,61.
-
Beispiel
C(39): 4-[4-Amino-2-(4-sulfamoylphenylamino)-thiazol-5-carbonyl]-phenylbenzoat
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
Benzoesäure-(4-Bromacetyl)-phenylester
lieferten einen gelben Feststoff in 77 % Ausbeute; Smp. >300 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,13 (1H,
s), 8,26 (2H, bs), 8,15 (2H, dd, J = 7,2, 1,6 Hz), 7,83–7,73 (7H,
m), 7,66–7,59 (2H,
m), 7,41 (2H, d, J = 6,9 Hz), 7,27 (2H, s).
HRFABMS (MH+): ber.: 495,0797. Gef.: 495,0812.
Anal.
ber. für
C23H18N4O5S·0,2
H2O: C, 55,45; H, 3,72; N, 11,25; S, 12,87.
Gef.: C, 55,34; H, 3,592; N, 11,01; S, 12,88.
-
Beispiel
C(40): [4-Amino-2-(4-methoxyphenylamino)-thiazol-5-yl]-(4-methyl-1H-imidazol-5-yl)-methanon
-
5-Bromacetyl-4-methyl-1H-imidazol
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Brom (0,40 ml, 7,77 mmol) wurde tropfenweise
zu einer Lösung
aus 5-Acetyl-4-methyl-1H-imidazol (964 mg, 7,77 mmol; LaMattina
et al, J. Org. Chem., Vol. 48 (1983), 897–898) in HOAc (20 ml) gegeben.
Nach zwei Tagen wurde HOAc im Vakuum entfernt und der Rückstand
mit CH
2Cl
2 und gesätt. wäss. NaHCO
3 getrennt. Die organische Schicht wurde
mit Kochsalzlösung
gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
eingedampft, um einen hellbraunen Feststoff zu liefern, 625 mg (40
% Ausbeute), welcher ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 12,65 (1H,
bs), 7,67 (1H, s), 4,62 (2H, s), 2,44 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Methoxyphenylisothiocyanat und 5-Bromacetyl-4-methyl-1H-imidazol
lieferten ein gelbes Pulver in 57 % Ausbeute; Smp. 248–50 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,28 (1H,
bs), 10,21 (1H, s), 8,00 (2H, bs), 7,56 (1H, s), 7,49 (2H, d, J
= 9,0 Hz), 6,94 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,75 (3H, s), 2,50 (3H, s).
HRFABMS
(M+Na+): ber.: 352,0844.
Gef.: 352,0840.
Anal. ber. für C15H15N5O2S·0,5 H2O: C, 53,24; H, 4,77; N, 20,70; S, 9,48.
Gef.: C, 53,43; H, 4,78; N, 20,54; S, 9,38.
-
Beispiel
C(41): [4-Amino-2-(4-imidazol-1-yl-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(2,4-dimethylphenyl)-methanon
-
1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Lösung
aus 1-(4-Aminophenyl)-1H-imidazol (1,00 g, 6,30 mmol; Venuti et
al, J. Med. Chem., Vol. 31 (1988), 2136–2145) in Aceton (10 ml) bei
0 °C wurde
gleichzeitig eine Lösung
von Thiophosgen (580 μL,
7,6 mmol) in Aceton (15 ml) und eine Lösung von 25 %iger wäss. Na
2CO
3 (15 ml) gegeben.
Die Mischung wurde 0,5 Stunden bei 0 °C gerührt und dann innerhalb von
1,5 Stunde auf Raumtemperatur erwärmt Das Aceton wurde unter
vermindertem Druck entfernt und der Rückstand mit H
2O
verdünnt.
Der cremefarbene Niederschlag wurde abfiltriert, mit H
2O
gewaschen und unter Hochvakuum getrocknet, um 1,20 g (95 % Rohausbeute)
eines hellgelbbraunen Feststoffes zu ergeben, welcher ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 8,33
(1H, s), 7,81 (1H, s), 7,76 (2H, d, J = 8,8 Hz), 7,61 (2H, d, J
= 8,8 Hz), 7,12 (1H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol und 2-Brom-2',4'-dimethylacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 14 % Ausbeute, Smp. 180,0–180,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,80 (1H,
s), 8,10 (1H, s), 8,02 (1H, bs), 7,68 (2H, d, J = 7,5 Hz), 7,58
(2H, d, J = 9,0 Hz), 7,20 (1H, d, J = 7,8 Hz), 7,10–7,00 (2H,
m), 2,28 (3H, s), 2,24 (3H, s).
IR (KBr): 3393, 3119, 2925,
1612, 1566, 1524, 1425 cm–1.
FABMS (MH+): 390.
Anal. ber. für C21H19N5OS·0,2 H2O: C, 64,17; H, 4,97; N, 17,82; S, 8,16.
Gef.: C, 64,14; H, 4,98; N, 17,68; S, 8,21.
-
Beispiel
C(42): [4-Amino-2-(4-imidazol-1-yl-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(3-methylthiophen-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol (aus Beispiel
C(41)) und 2-Bromacetyl-3-methylthiophen
(aus Beispiel C(19)) lieferten einen gelben Feststoff in 83 % Ausbeute;
Smp. > 300 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,98 (1H,
s), 8,25 (1H, s), 8,18 (1H, bs), 7,77 (1H, s), 7,72 (2H, J = 6,5
Hz), 7,65 (1H, s), 7,62 (2H, J = 4,7), 7,10 (1H, s), 6,98 (1H, d,
J = 5,0 Hz), 2,28 (3H, s).
IR (KBr): 3402, 3278, 3103, 2982,
1609, 1523, 1422, 1306 cm–1.
Anal. ber. für C17H16N5OS2: C, 56,67; H, 3,96; N, 18,36; S, 16,81.
Gef.: C, 56,38; H, 4,06; N, 18,13; S, 16,67.
-
Beispiel
C(43): [4-Amino-2-(1H-benzimidazol-5-ylamino)-thiazol-5-yl]-(1-methyl-1H-pyrrol-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.)., Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Chloracetyl-N-methylpyrrol (Croce et al., Synthesis (1990), 212–213) lieferten
einen gelben Feststoff in 42 % Ausbeute; Smp. 284–285 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,43 (1H,
bs), 10,65 (1H, bs), 8,18 (1H, s), 7,94 (3H, bs), 7,55 (1H, d, J
= 8,7 Hz), 7,27 (1H, dd, J = 8,7, 1,9 Hz), 6,92 (1H, m), 6,62 (1H,
dd, J = 3,7, 2,1 Hz), 6,04 (1H, dd, J = 4,1, 2,1 Hz), 3,80 (3H,
s).
HRFABMS (MH+): ber.: 339,1028.
Gef.: 339,1024.
Anal. ber. für C16H14N6OS·0,3 H2O: C, 55,90; H, 4,28; N, 24,45; S, 9,33.
Gef: C, 56,08; H, 4,28; N, 24,46; S, 9,33.
-
Beispiel
C(44): 1-{4-[4-Amino-5-(3-methylthiophen-2-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-phenyl}-ethanon
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Acetylphenylisothiocyanat
und 2-Bromacetyl-3-methylthiophen (aus Beispiel C(19)) ergaben einen
gelben Feststoff in 89 % Ausbeute; Smp. 171–2 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 11,14 (1H, s), 8,22 (2H, bs),
7,95 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,76 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,62 (1H, d,
J = 5,0 Hz), 7,00 (1H, d, J = 5,0 Hz), 2,53 (3H, s), 2,39 (3H, s).
IR
(KBr): 3618, 3354, 3254, 3178, 3072, 1651, 1599, 1524,1403, 1355,
1318, 1275, 1170 cm–1.
FABMS (MH+): 357.
Anal. ber. für C17H15N3O2S2·0,5 H2O: C, 55,72; H, 4,40; N, 11,47; S, 17,50.
Gef.: C, 55,92; H, 4,44; N, 11,51; S, 17,44.
-
Beispiel
C(45): trans-3-RS-Amino-4-RS-(4-[4-amino-5-(3-methylthiophen-2-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-benzoyl)-dihydrofuran-2-on
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. Das Produkt aus 4-Isothiocyanatobenzoyl-DL-homoserinlacton
und 2-Bromacetyl-3-methylthiophen
(aus Beispiel C(19)) wurde mit 10 %igem i-PrOH/CHCl3 extrahiert.
Flash-Säulenchromatographie
mit einem Stufengradienten von 2–3–4–5–6 % MeOH/CH2Cl2 ergab einen gelben Feststoff in 43 % Ausbeute;
Smp. 162–3 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,05 (1H,
s), 8,88 (2H, d, J = 8,1 Hz), 8,32 (2H, bs), 7,85 (2H, d, J = 9,0
Hz), 7,74 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,61 (1H, d, J = 5,0 Hz), 6,99 (1H,
d, J = 5,0 Hz), 4,73 (1H, q, J = 9,3 Hz), 4,40 (1H, ddd, J = 10,8,
8,7, 2,0 Hz), 4,26 (1H, ddd, J = 10,2, 8,7, 6,7 Hz).
IR (KBr):
3413, 3284, 3084, 1773, 1637, 1608, 1524, 1413, 1313, 1254, 1181
cm–1.
FABMS
(MH+): 443.
Anal. ber. für C20H18N4O4S2·0,4 H2O: C, 53,41; H, 4,21; N, 12,46; S, 14,26.
Gef.: C, 53,56; H, 4,28; N, 12,30; S, 14,43.
-
Beispiel
C(46): 3-RS-[4-Amino-5-(3-methylthiophen-2-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-buttersäureethylester
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. Das Produkt aus DL-3-Isothiocyanatobuttersäureethylester
und 2-Bromacetyl-3-methylthiophen (aus Beispiel C(19)) wurde mit
10 %igem i-PrOH/CHCl3 extrahiert. Flash-Säulenchromatographie mit 3 %igem
MeOH/CH2Cl2 ergab
einen gelben Feststoff in 45 % Ausbeute; Smp. 129–30 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,61 (1H,
d, J = 7,8 Hz), 8,08 (2H, bs), 7,53 (1H, d, J = 5,0 Hz), 6,94 (1H,
d, J = 5,0 Hz), 4,05 (2H, q, J = 7,2 Hz), 2,33 (3H, s), 1,22–1,12 (6H,
m). IR (KBr): 3307, 3213, 3160, 2976, 1737, 1618, 1586, 1526, 1423,
1349, 1215, 1183, 1091 cm–1.
FABMS (MH+): 353.
Anal. ber. für C15H19N3O3S2: C, 50,97; H,
5,42; N, 11,89; S, 18,14. Gef.: C, 50,81; H, 5,39; N, 11,72; S,
17,97.
-
Beispiel
C(47): [4-(4-Amino-5-(4-methylthiazol-5-carbonyl)-thiazol-2-ylamino)-benzolsulfonamid
-
5-Bromacetyl-4-methylthiazol,
welches die Strukturformel
hat, wurde hergestellt, wie
bei Sych et al., J. Gen. Chem. USSR, Vol. 32 (1962), 970–975 beschrieben.
Brom (0,75 ml, 7,77 mmol) wurde tropfenweise zu einer Lösung aus
1-(4-Methylthiazol-5-yl)-ethanon
(2,05 g, 14,5 mmol; Ganapathi et al., Proc. Indian Acad. ScL Sect.
A, vol. 22 (1945), 362–378)
in HOAc (3 ml) gegeben. Die Mischung wurde 1,5 Stunden bei 85 °C gerührt und
verwandelte sich in einen gelben Kuchen. Es wurde HOAc (3 ml) zugegeben
und nach 1,5 Stunden ließ man
abkühlen.
Das HOAc wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand mit CH
2Cl
2 und gesätt.
wäss. NaHCO
3 ausgeschüttelt. Die organische Schicht
wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Na
2SO
4 getrocknet
und eingedampft, um einen schwarzen Feststoff zu ergeben, 1,3 g
(41 % Ausbeute), welcher ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,85 (1H,
s), 4,28 (2H, s), 2,81 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
5-Bromacetyl-4-methylthiazol lieferten einen braunen Feststoff in
31 % Ausbeute; Smp. 265–266 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,18 (1H,
s), 9,08 (1H, s), 8,30 (2H, bs), 7,78 (4H, bs), 7,72 (2H, bs), 2,55
(3H, s).
Anal. ber. für
C16H13N5O3S3: C, 42,52; H,
3,31; N, 17,11; S, 24,32. Gef.: C, 42,28; H, 3,33; N, 17,15; S,
24,52.
-
Beispiel
C(48): 4-[4-Amino-5-(3-methylthiophen-2-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
2-Bromacetyl-3-methylthiophen (aus Beispiel C(19)) lieferten einen gelben
Feststoff in 69 % Ausbeute; Smp. 284,5–286,0 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 11,11 (1H, s), 8,20 (2H, bs),
7,80 (2H, d, J = 10,7 Hz), 7,76 (2H, d, J = 10,7 Hz), 7,61 (1H,
d, J = 5,0 Hz), 7,26 (2H, s), 6,90 (1H, d, J = 5,0 Hz), 2,38 (3H,
s).
Anal. ber. für
C15H14N4O3S3: C, 45,67; H,
3,58; N, 14,20; S, 24,39. Gef.: C, 45,52; H, 3,58; N, 14,04; S,
24,36.
-
Beispiel
C(49): 4-[4-Amino-5-(3-methylbenzo[b]thiophen-2-carbonyl)-thiazol-2-yl-amino]-benzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
2-(2-Bromacetyl)-3-methylbenzo[b]thiophen lieferten ein gelbes Pulver in
73 % Ausbeute; Smp. 274,0–275,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,17 (1H,
bs), 8,33 (2H, bs), 8,04–7,97
(1H, m), 7,90–7,84
(1H, m), 7,78 (4H, bs), 7,51–7,44
(2H, m), 7,27 (2H, s), 2,52 (3H, s).
Anal. ber. für C19H16N4O3S3: C, 51,33; H,
3,63; N, 12,60; S, 21,64. Gef.: C, 51,19; H, 3,67; N, 12,31; S,
21,37.
-
Beispiel
C(50): 4-[4-Amino-5-(2,5-dimethylthiophen-3-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
3-Bromacetyl-2,5-dimethylthiophen,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2'-iodacetophenon
aus Beispiel C(12) hergestellt. 3-Acetyl-2,5-dimethylthiophen (6,83 g,
44,3 mmol) ergab 10,1 g (98 % Ausbeute) eines gelben Öls, das
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,22
(1H, s), 4,64 (2H, s), 2,58 (3H, s), 2,36 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
3-Bromacetyl-2,5-dimethylthiophen lieferten ein gelbes Pulver in
69 % Ausbeute; Smp. 263–5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,02 (1H,
s), 8,05 (2H, bs), 7,76 (4H, s), 7,25 (2H, s), 6,87 (1H, s), 2,43
(3H, s), 2,38 (3H, s).
Anal. ber. für C16H16N4O3S3: C, 47,04; H, 3,95; N, 13,71; S, 23,55.
Gef.: C, 47,01; H, 3,92; N, 13,62; S, 23,47.
-
Beispiel
C(51): 4-[4-Amino-5-(2-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinolin-6-carbonyl)-thiazol-2-ylamino)-benzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid
und 6-(Bromacetyl)-2-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinolin ergaben einen
grau-gelben Feststoff in 48 % Ausbeute; Smp. 300–305 °C (d).
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 11,08 (1H, s), 10,32 (1H, s),
8,17 (2H, bs), 7,82–7,70
(4H, m), 7,58–7,45
(3H, m), 7,27 (1H, s), 6,90 (1H, d, J = 8,1 Hz), 2,93 (4H, t, J
= 7,7 Hz).
IR (KBr): 3266, 3193, 3069, 1679, 1597, 1525, 1434,
1365, 1317, 1153 cm–1.
HRFABMS: ber.
für C19H18N5O4S2 (MH+):
444,0800. Gef.: 444,0816.
Anal. ber. für C19H17N5O4S2·0,6
MeOH: C, 50,88; H, 4,23; N, 15,13; S, 13,86. Gef.: C, 51,02; H,
4,00; N, 15,00; S, 13,60.
-
Beispiel
C(52): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-dichlorphenyl)-methanon
-
2-Brom-2',6'-dichloracetophenon,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu 2',6'-Dichloracetophenon
(1,0 g, 5,30 mmol) in HOAc (5 ml) wurde tropfenweise Brom (272 μl, 5,30 mmol)
gegeben. Die Mischung wurde 1 Stunde auf 90°C erhitzt, dann mit Eiswasser
verdünnt
und mit Ether und gesätt.
wäss. NaHCO
3 ausgeschüttelt. Die organische Schicht
wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
MgSO
4 ge trocknet, eingeengt und zweimal
mit einem Heptanazeotrop ausgeschleppt, um 1,41 g (100 % Ausbeute)
eines hellgelben Öls
zu erhalten, welches den früher
beschriebenen
1H-NMR- und IR-Spektren entsprach
(siehe Mlotkowska et al., Pol. J. Chem., Vol. 55 (1981), 631–642), und wurde
ohne weitere Reinigung verwendet.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,39–7,33 (3H,
m), 4,23 (2H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-2',6'-dichloracetophenon
(aus Beispiel C(52)) lieferten einen gelben Feststoffs in 47 % Ausbeute;
Smp. 203–208 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,47 (1H,
d, J = 17,7 Hz), 10,83 (1H, d, J = 16,5 Hz), 8,22–7,80 (3H,
m), 8,18 (1H, s), 7,76–7,36
(5H, m), 7,19 (1H, d, J = 8,4 Hz).
Anal. ber. für C17H12N5OSCl2: C, 50,51; H, 2,74; N, 17,32; S, 7,93;
Cl, 17,54. Gef.: C, 50,32; H, 2,78; N, 17,11; S, 7,91; Cl, 17,75.
-
Beispiel
C(53): {4-Amino-2-[4-(1H-imidazol-2-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-dichlor-4-trifluormethylphenyl)-methanon
-
2-(4-Nitrophenyl)-1H-imidazol,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Lösung
von 2-Phenylimidazol (5,00 g, 34,7 mmol) in konz. H
2SO
4 (20 ml) bei 0 °C wurde eine Lösung von
konz. HNO
3 (2,2 ml, 35 mmol) in konz. H
2SO
4 (5 ml) gegeben. Die
resultierende braune Mischung wurde 2 Stunden bei 0 °C gerührt und
mit zerstoßenem
Eis gequenched. Es bildete sich ein blässlich weißer Niederschlag, der abfiltriert
wurde. Das Filtrat wurde mit 2N NaOH auf pH 9 gebracht. Es bildete
sich ein gelber Niederschlag, der abfiltriert, mit H
2O
gewaschen und aus kochendem MeOH umkristallisiert wurde, um 3,0
g (46 % Ausbeute) eines gelben Feststoffs zu ergeben. Dieses Rohprodukt
wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
1H-NMR
(MeOH-d
4): δ 8,34 (2H, d, J = 9,0 Hz), 8,08
(2H, d, J = 9,0 Hz), 7,26 (2H, s).
-
4-(1H-Imidazol-2-yl)-anilin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Suspension aus 2-(4-Nitrophenyl)-1H-imidazol
(1,5 g, 7,93 mmol) in absolutem Ethanol (30 ml) wurden 10 % Pd/C
(250 mg) gegeben. Die resultierende Mischung wurde in einer H
2-Atmosphäre
für 5 Stunden
gerührt.
Die Mischung wurde durch ein Filterkissen von Celite filtriert. Das
Filtrat wurde unter vermindertem Druck eingeengt, um 1,20 g (95
% als Rohausbeute) eines roten Gummis zu ergeben, welches ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
-
2-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol aus Beispiel C(41)
hergestellt. 4-(1H-Imidazol-2-yl)-anilin ergab einen blassbraunen
Feststoff, der aus CHCl
3 in 85 % Ausbeute
umkristallisiert und ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (MeOH-d
4): δ 7,88 (4H,
bd, J = 7,8 Hz), 7,58 (2H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 2-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol und 2-Brom-2'6'-dichlor-4'-trifluoromethylacetophenon
ergaben nach Reinigung mittels präparativer Dünnschichtchromatographie mit
MeOH : CHCl3 (8 : 92) als Eluierungsmittel
einen gelben Feststoff in 21 % Ausbeute; Smp. 195–197 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,0 (1H,
s), 8,18 (1H, s), 8,02 (2H, s), 7,88 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,62 (2H,
d, J = 8,1 Hz), 7,12 (2H, bs).
IR (KBr): 3400, 2929, 1610,
1527, 1426, 1310 cm–1.
HRFABMS: ber.
für C20H13Cl2F3N5OS (MH+): 498,0170. Gef.: 498,0183.
Anal.
ber. für
C20H12Cl2F3N5OS·H2O: C, 46,52; H, 2,73; N, 13,56; Cl, 13,73;
S, 6,21. Gef.: C, 46,45; H, 2,78; N, 13,40; Cl, 13,73; S, 6,11.
-
Beispiel
C(54): [4-Amino-2-(4-morpholin-4-yl-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(2,4-dimethylphenyl)-methanon
-
4-(4-Isothiocyanatophenyl)-morpholin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu 4-Morpholinoanilin (2,0 g, 11,2 mmol) und
Triethylamin (5,01 ml, 35,9 mmol) in THF (200 ml) wurde bei 0 °C tropfenweise
Thiophosgen (1,03 ml, 13,5 mmol) zugegeben. Die Mischung wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt
und dann mit Ether und Wasser ausgeschüttelt. Die Etherschicht wurde
mit Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen, über
MgSO
4 getrocknet und eingeengt, um 2,46
g (99 %) eines dunkelbraunen Feststoffs zu ergeben.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,15 (2H,
d, J = 9,3 Hz), 6,87 (2H, d, J = 9,3 Hz), 3,80 (4H, t, J = 5,0 Hz),
3,19 (4H, t, J = 5,0 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-morpholin
und 2-Brom-2',4'-dimethylacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 28 % Ausbeute, Smp. 253–254,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,44 (1H,
s), 7,98 (2H, bs), 7,31 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,14 (1H, d, J = 7,8
Hz), 7,02 (1H, s), 6,99 (1H, d, J = 7,8 Hz), 6,90 (2H, d, J = 9,0
Hz), 3,70 (4H, t, J = 4,7 Hz), 3,04 (4H, t, J = 4,7 Hz), 2,26 (3H, s),
2,20 (3H, s).
Anal. ber. für
C22H24N4O2S: C, 64,68; H, 5,92; N, 13,71; S, 7,85.
Gef.: C, 64,49; H, 5,97; N, 13,64; S, 7,93.
-
Beispiel
C(55): [4-Amino-2-(4-morpholin-4-yl-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-dichlorphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-morpholin
(aus Beispiel C(54)) und 2-Brom-2',6'-dichloracetophenon
(aus Beispiel C(52)) lieferten einen gelben Feststoff in 9 % Ausbeute;
Smp. 245–247 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,58 (1H,
s), 8,02 (2H, bs), 7,52 (2H, d, J = 7,3 Hz), 7,41 (1H, m), 7,30
(2H, d, J = 9,0 Hz), 6,92 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,72 (4H, dd, J =
5,0, 4,2 Hz), 3,06 (4H, dd, J = 5,0, 4,2 Hz).
Anal. ber. für C20H18N4O2SCl: C, 53,46; H, 4,04; N, 12,47; S, 7,14;
Cl, 15,78. Gef.: C, 53,39; H, 4,04; N, 12,47; S, 7,21; Cl, 15,71.
-
Beispiel
C(56): 4-[4-Amino-5-(2,6-dichlorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzoesäureethylester
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Ethoxycarbonylphenylisothiocyanat und
2-Brom-2',6'-dichloracetophenon
(aus Beispiel C(52)) lieferten einen amorphen gelben Feststoff in
48 % Ausbeute.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,13
(1H, s), 8,15 (2H, bs), 7,92 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,70 (2H, d, J
= 8,7 Hz), 7,58–7,40 (3H,
m), 4,27 (2H, q, J = 7,0 Hz), 1,29 (3H, t, J = 7,0 Hz).
Anal.
ber. für
C19H15N3O3SCl2: C, 52,30;
H, 3,47; N, 9,63; S, 7,35; Cl, 16,25. Gef.: C, 52,20; H, 3,42; N,
9,63; S, 7,44; Cl, 16,26.
-
Beispiel
C(57): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2,4,6-trimethylphenyl)-methanon
-
2-Brom-2',4',6'-trimethylacetophenon,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2'-iodacetophenon
aus Beispiel C(12) hergestellt. 2,4,6-Trimethylacetophenon (1,50
g, 9,25 mmol) lieferte 2,26 g (100 % Ausbeute) eines klaren Öls, das
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 6,87
(2H, s), 4,27 (2H, s), 2,22 (9H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al. Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-2',4',6'-trimethylacetophenon
lieferten ein gelbes Pulver in 26 % Ausbeute, das sich oberhalb
von 185 °C
zersetzte.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,42 (1H,
bs), 10,66 (1H, bs), 8,17 (1H, s), 7,96 (2H, bs), 7,75 (1H, bs),
7,44 (1H, bs), 7,16 (1H, d, J = 8,7 Hz), 6,82 (2H, s), 2,21 (3H,
s), 2,11 (6H, s).
HRFABMS (MH+): ber.:
378,1389. Gef.: 378,1381.
Anal. ber. für C20H19N5OS·0,3 H2O: C, 62,74; H, 5,16; N, 18,29; S, 8,37.
Gef.: C, 62,96; H, 5,14; N, 18,24; S, 8,35.
-
Beispiel
C(58): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2,3,6-trimethylphenyl)-methanon
-
2-Brom-2',3',6'-trimethylacetophenon,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2'-iodacetophenon
aus Beispiel C(12) hergestellt. 2',3',6'-Trimethylacetophen
(1,50 g, 9,25 mmol) lieferte 2,10 g (93 % Ausbeute) eines klaren Öls, das
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-2',3',6'-trimethylacetophenon
lieferten ein gelbes Pulver in 70 % Ausbeute, das sich oberhalb
von 196 °C
zersetzte.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,41 (1H,
bs), 10,65 (1H, bs), 8,17 (1H, s), 7,96 (2H, bs), 7,70 (1H, bs),
7,52 (1H, bs), 7,17 (1H, dd, J = 8,4, 1,9 Hz), 6,82 (2H, s), 2,11
(9H, s).
Anal. ber. für
C20H19N5OS:
C, 63,64; H, 5,07; N, 18,55; S, 8,50. Gef.: C, 63,40; H, 5,17; N,
18,37; S, 8,36.
-
Beispiel
C(59): [4-Amino-2-(4-sulfamoylphenylamino)-thiazol-5-yl]-(3,5-dimethylpyridin-4-yl)-methanon
-
4-(Bromacetyl)-3,5-dimethylpyridin-hydrobromid,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. 4-Acetyl-3,5-dimethylpyridin
(500 mg, 3,36 mmol; Kutney et al., Can. J. Chem, Vol. 41 (1963),
695–702)
wurde in 30 %iger HBr in Essigsäure
(1 ml) gelöst,
auf 70 °C
erhitzt und mit einer Mischung aus Brom (0,17 ml, 3,36 mmol) in
30 %iger HBr in Essigsäure
(0,5 ml) behandelt. Nach 2 Stunden ließ man die Mischung auf Raumtemperatur
abkühlen
und es wurde Ether (8 ml) zugegeben. Der resultierende Niederschlag
wurde abfiltriert, mit Ether gewaschen (2x) und getrocknet, um 1,03
g (100 %) eines purpurfarbenen Feststoffs zu ergeben, Smp. 222–225 °C, der ohne
weitere Reinigung verwendet wurde.
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid
und 4-(Bromacetyl)-3,5-dimethylpyridin-hydrobromid lieferten einen
gelbbraunen Feststoff, der mittels Säulenchromatographie mit 10
% Me-OH/CHCl3 gereinigt und aus MeOH umkristallisiert
wurde, um 35 mg (51 %) eines amorphen gelben Feststoffs zu erhalten.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,09 (1H,
s), 8,32 (2H, s), 8,18 (2H, bs), 7,74 (4H, dd, J = 11,5, 9,3 Hz),
7,27 (2H, s), 2,15 (6H, s).
IR (KBr): 3378, 3342, 3260, 3160,
1625, 1594, 1560, 1518, 1443, 1342, 1160 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C17H18N5O3S2 (MH+):
404,0851. Gef.: 404,0840.
Anal. ber. für C17H17N5O3S2: ·0,4
H2O·0,5
MeOH: C, 49,44; H, 4,56; N, 16,66; S, 15,26. Gef.: C, 49,13; H,
4,31; N, 16,61; S, 15,10.
-
Beispiel
C(60): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-dimethylphenyl)-methanon
-
2',6'-Dimethylacetophenon,
das die Strukturformel
hat, wurde gemäß einem
Verfahren für
o-Nitroacetophenon (Reynolds et al, Org. Syn. Coll., Vol. IV (1963), 708–710) hergestellt.
2,6-Dimethylbenzoesäure
(3,00 g, 20,0 mmol) lieferte 2,56 g (86 % Ausbeute) eines gelben Öls, welches
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,16
(1H, t, J = 7,2 Hz), 7,02 (2H, d, J = 7,2 Hz), 2,48 (3H, s), 2,25
(6H, s).
-
2-Brom-2',6'-dimethylacetophenon,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2'-iodacetophenon
aus Beispiel C(12) hergestellt. 2',6'-Dimethylacetophenon
(1,50 g, 10,1 mmol) lieferte 2,04 g (89 % Ausbeute) eines klaren Öls, das
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,21
(1H, t, J = 7,2 Hz), 7,05 (2H, t, J = 7,2 Hz), 4,29 (2H, s), 2,26
(6H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-2',6'-dimethylacetophenon
lieferten einen gelben Feststoff in 71 % Ausbeute, der sich oberhalb
von 185 °C
zersetzte.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,41 (1H,
bs), 10,67 (1H, bs), 8,17 (1H, s), 7,99 (2H, s), 7,60 (1H, s), 7,52
(1H, s), 7,17 (1H, dd, J = 8,7, 1,9 Hz), 7,12 (1H, d, J = 7,1 Hz),
7,02 (1H, d, J = 7,5 Hz), 2,15 (6H, s).
HRFABMS (MH+): ber.: 364,1232. Gef.: 364,1227.
Anal.
ber. für
C19H17N5OS·0,3 CH3OH: C, 62,14; H, 4,92; N, 18,77; S, 8,60.
Gef.: C, 62,43; H, 5,15; N, 18,91; S, 8,60.
-
Beispiel
C(61): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2-methyl-6-nitrophenyl)-methanon
-
2'-Methyl-6'-nitroacetophenon,
das die Strukturformel
hat, wurde gemäß einem
Verfahren für
o-Nitroacetophenon (siehe Reynolds et al, Org. Syn. Coll., Vol.
IV (1963), 708–710)
hergestellt. 2-Methyl-6-nitrobenzoesäure (15,0 g, 82,8 mmol) lieferte
14,7 g (99 % Ausbeute) eines gelben Öls, welches ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,04
(1H, d, J = 8,4 Hz), 7,55 (1H, d, J = 7,5 Hz), 7,44 (1H, dd, J =
8,4, 7,5 Hz), 2,56 (3H, s), 2,35 (3H, s).
-
2-Brom-2'-methyl-6'-nitroacetophenon,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 5-Bromacetyl-4-methyl-1H-imidazol aus Beispiel C(40) hergestellt.
Rohes 2'-Methyl-6'-nitroacetophen (1,56
g, 8,72 ml) lieferte einen weißen
Feststoff 2,17 g (97 % Ausbeute), der ohne weitere Reinigung verwendet
wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,11 (1H,
d, J = 7,8 Hz), 7,62 (1H, d, J = 7,8 Hz), 7,52 (1H, d, t = 7,8 Hz),
4,33 (2H, s), 2,40 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-2'-methyl-6'-nitroacetophenon
lieferten einen braunen Feststoff in 32 % Ausbeute; Smp. 198–201 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,40 (1H,
bs), 10,78 (1H, bs), 8,17 (1H, d, J = 10,6 Hz), 8,00 (2H, bs), 7,92
(2H, d, J = 8,4 Hz), 7,68 (1H, d, J = 7,5 Hz), 7,62–7,44 (2H,
m), 7,19 (1H, d, J = 7,5 Hz), 2,30 (3H, s).
HRFABMS (MH+): ber.: 395,0926. Gef.: 395,0920.
Anal.
ber. für
C18H14N6O3S·0,5
H2O: C, 53,59; H, 3,75; N, 20,83; S, 7,95.
Gef.: C, 53,43; H, 3,67; N, 20,68; S, 7,81.
-
Beispiel
C(62): [4-Amino-2-(4-morpholin-4-yl-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-dimethylphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-morpholin
(aus Beispiel C(54)) und 2-Brom-2',6'- dimethylacetophenon
(aus Beispiel C(60)) lieferten einen braunen Feststoff in 23 % Ausbeute;
Smp. 221–223 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,42 (1H,
s), 7,95 (2H, bs), 7,30 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,18–7,10 (1H,
m), 7,02 (2H, d, J = 7,5 Hz), 6,91 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,72 (4H,
t, J = 4,8 Hz), 3,05 (4H, t, J = 4,8 Hz), 2,16 (6H, s).
HRFABMS
(MH+): ber.: 408,1620. Gef.: 408,1607.
Anal.
ber. für
C22H24N4O2S·0,75
H2O: C, 62,61; H, 6,09; N, 13,28; S, 7,60.
Gef.: C, 62,64; H, 6,10; N, 13,05; S, 7,55.
-
Beispiel
C(63): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-5-yl-amino)-thiazol-5-yl]-(3,5-dichlorpyridin-4-yl)-methanon
-
4-Bromacetyl-3,5-dichlorpyridin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Eine Mischung aus 3,5-Dichlorpyridin-4-carbonsäure (4,00
g, 20,9 mmol; Cale et al., J. Med. Chem., Vol. 32 (1989), 2178–2199),
Benzol (20 ml), DMF (0,4 ml) und Thionylchlorid (3,80 ml, 52,0 mmol)
wurde 60 min auf Rückfluss
erhitzt, auf Raumtemperatur abgekühlt, im Vakuum eingeengt, in
Ether (20 ml) suspendiert und vorsichtig mit einer Lösung aus
Trimethylsilyldiazomethan (25 ml of 2,0 M in Hexan) behandelt. Nach
72 Stunden wurde vorsichtig 48 %ige HBr (18 ml) tropfenweise über 20 min
zugegeben, anfangs mit einer lebhaften Gasentwicklung. Nach 30 min
wurde die Mischung vorsichtig mit NaH-CO
3 alkalisch
gemacht und mit Ether extrahiert. Die etherischen Schichten wurden über Na
2SO
4 getrocknet und
eingedampft, um ein orangefarbenes Öl zu ergeben, welches mittels
Säulenchromatographie
mit 50 % CH
2Cl
2/Hexan
als Eluierungsmittel gereinigt wurde, um 2,50 g (51 %) 3,5-Dichlorpyridin-4-carbonsäurechlorid
als ein gelbes Öl
abzutrennen, welches 2,00 g (36 %) des gewünschten Produkts als blassgelbe
Kristalle lieferte, welche bei Raumtemperatur nachdunkelten und
ohne weitere Reinigung verwendet wurden.
NMR (CDCl
3): δ 8,58 (2H,
s), 4,37 (2H, s).
Anal. ber. für C
7H
4BrCl
2NO·0,02 C
6H
14: C, 31,60; H,
1,59; N, 5,18. Gef.: C, 31,92; H, 1,59; N, 5,24.
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol
(siehe Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990),
818–822)
und 4-(Bromacetyl)-3,5-dichlorpyridin ergaben ein Produkt, das mit
10 % MeOH/CHCl3 extrahiert wurde und mit dem
gleichen Lösungsmittel über eine
Säule chromatographiert
wurde, um einen gelben amorphen Feststoff zu liefern, 198 mg (55
%). Eine analytische Probe fiel aus EtOH aus, Smp. 235–240 ° (d).
1H-NMR (CD3OD): δ 8,60 (2H,
s), 8,18 (1H, s), 7,98 (1H, bs), 7,58 (1H, d, J = 9,0 Hz), 7.30
(1H, dd, J = 1,2, 8,7 Hz).
IR (KBr): 3183, 1608, 1544, 1461,
1427, 1355 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C16H11Cl2N6OS (MH+): 405,0092. Gef.: 405,0079.
Anal.
ber. für
C16H10Cl2N6OS·1,1 H2O: C, 45,21; H, 2,89; N, 19,77; Cl, 16,68;
S, 7,54. Gef.: C, 45,49; H, 2,59; N, 19,64; Cl, 16,62; S, 7,43.
-
Beispiel
C(64): 2S-[4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-5-yl-amino)-thiazol-5-carbonyl]-N-benzyloxycarbonyl-pyrrolidin
-
2-S-Bromacetyl-N-benzyloxycarbonyl-pyrrolidin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Das Säurechlorid
von N-Benzyloxycarbonyl-L-prolin (1,20 g, 4,80 mmol) wurde gemäß Aoyama
et al. Chem. Pharm. Bull., Vol. 29 (1981), 3249–3255, mit Oxalylchlorid und
einer katalytischen Menge an DMF hergestellt. Zu einer Lösung aus
rohem Säurechlorid
in THF (5 ml) und MeCN (5 ml) wurde bei 0 °C vorsichtig tropfenweise eine
Lösung
von Trimethylsilyldiazomethan (5,0 ml einer 2,0 M-Lösung in
Hexan) gegeben, und anfangs trat eine lebhafte Gasentwicklung auf.
Man ließ die
resultierende rote Suspension langsam warm werden und über Nacht
bei Raum temperatur rühren.
Die braune Mischung wurde dann auf 0 °C gekühlt, vorsichtig mit einer Mischung
aus 47 %iger HBr (4,1 ml) und Ether (10 ml) behandelt, und anfangs
kam es zu einer lebhaften Gasentwicklung. Man ließ die Mischung
innerhalb 1 h auf Raumtemperatur kommen, machte dann mit gesättigter
wäss. NaHCO
3 (20 ml) alkalisch und extrahierte mit EtOAc
(2 × 20
ml). Die vereinigten organischen Schichten wurden über Na
2SO
4 getrocknet und
eingedampft, um ein braunes Öl
zu ergeben, 1,57 mg (100 % Ausbeute), welches ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
NMR (CDCl
3): δ 7,44–7,24 (5H,
m), 4,34 (1H, d, J = 15,6 Hz), 4,27 (1H, d, J = 15,6 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol
(siehe Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990),
818–822)
und 2-S-Bromacetyl-N-benzyloxycarbonyl-pyrrolidin lieferten einen
Feststoff der zweimal aus i-PrOH/Hexan ausgefällt wurde, um einen gelben
amorphen Feststoff zu ergeben, 154 mg (54 %); Smp. 150–165 °C (d).
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,40 (1H,
d, J = 7,8 Hz), 10,68 (1H, d, J = 19,3 Hz), 8,20 (1H, d, J = 10,6
Hz), 8,10–7,70 (2H,
m), 7,52 (1H, dd, J = 8,7, 34,8 Hz), 7,45–7,05 (5H, m), 5,17–4,80 (2H,
m), 4,32 (1H, d, J = 4,9 Hz), 4,30–4,18 (1H, bm), 2,33–1,70 (2H,
bm).
IR (KBr): 3278, 1686, 1599, 1560, 1421, 1356, 1121 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C23H23N6O3S (MH+): 463,1552.
Gef.: 463,1538.
Anal. ber. für C23H22N6O3S.·0,1 H2O·0,7
i-PrOH: C, 59,53; H, 5,53; N, 16,60; S, 6,33. Gef.: C, 59,53; H,
5,53; N, 16,60; S, 6,22.
-
Beispiel
C(65): 2S-[4-Amino-2-(4-sulfamoylphenylamino)-thiazol-5-carbonyl]-N-benzyloxycarbonyl-pyrrolidin
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid
und 2-S-Bromacetyl-N-benzyloxycarbonyl-pyrrolidin (siehe Beispiel
C(64)) lieferten einen Feststoff, der mittels Säulenchromatographie mit 5 %
Me-OH/CHCl3 als Eluierungsmittel gereinigt wurde, um
einen gelben amorphen Feststoff zu ergeben, 140 mg (46 %), Smp.
150–160 ° (d).
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,05 (1H,
d, J = 10,0 Hz), 7,98 (2H, bd, J = 17,1 Hz), 7,79 (4H, dd, J = 12,1,
9,7 Hz), 7,41–7,11
(5H, m), 5,15–4,89
(2H, m), 4,32–4,21
(1H, bm), 3,51–3,40
(2H, bm), 2,35–2,13
(1H, bm), 1,93–1,75 (3H,
bm).
IR (KBr): 3288, 1686, 1598, 1550, 1527,1420, 1157 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C22H23N5O5S2Cs (M+Cs+): 634,0195. Gef.: 634,0215.
Anal.
ber. für
C22H23N5O5S2·0,3 H2O·0,1
CHCl3: C, 51,15; H, 4,60; N, 13,50; S, 12,36.
Gef.: C, 51,36; H, 4,63; N, 13,31; S, 12,47.
-
Beispiel
C(66): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2-brom-6-methylphenyl)-methanon
-
2'-Brom-6'-methylacetophenon,
das die Strukturformel
hat, wurde analog zu einem
Verfahren für
o-Nitroacetophenon (siehe Reynolds et al, Org. Syn. Coll., Vol.
IV (1963), 708–710)
hergestellt. 2-Methyl-6-brombenzoesäure (3,10 g, 14,4 mmol) lieferten
2,45 g (80 %) eines gelben Öls,
das vorher beschriebenem Material in Bezug auf
1H-NMR
entsprach (Swenton et ah, J. Org. Chem., Vol. 58 (1993), 3308–3316),
und wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
-
2'-Dibrom-6'-methylacetophenon,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2'-iodacetophenon,
siehe Beispiel C(12), hergestellt. Rohes 2'-Brom-6'-methylacetophenon (1,00 g, 4,69 mmol)
lieferte 1,48 g eines gelben Öls,
welches ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,44–7,37 (1H,
m), 7,21–7,17
(2H, m), 4,42 (2H, s), 2,31 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2,2'-Dibrom-6'-methylacetophenon
lieferten einen braunen Feststoff in 32 % Ausbeute; Smp. 208–210 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,43 (1H,
bs), 10,74 (1H, bs), 8,18 (1H, s), 8,02 (2H, s), 7,75 (1H, bs),
7,44 (1H, bs), 7,44 (1H, d, J = 7,5 Hz), 7,28–7,14 (3H, m), 2,22 (3H, s).
ESIMS
(MH+): 428/430.
Anal. ber. für C18H14N5OSBr: ·1,0 H2O: C, 48,44; H, 3,61; N, 15,69; S, 7,18;
Br, 17,90. Gef.: C, 48,54; H, 3,69; N, 15,57; S, 7,11; Br, 17,88.
-
Beispiel
C(67): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(3-methylbiphenyl-2-yl)-methanon
-
1-(3-Methylbiphenyl-2-yl)-ethanon,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu 2'-Brom-6'-methylacetophenon
(aus Beispiel C(66); 760 mg, 3,58 mmol) und Pd(OAc)
2 (114
mg) in DMF (38 ml) unter Argon wurden bei 0 °C nacheinander Phenylboronsäure (495
mg) und 2M wäss.
Na
2CO
3 (1,6 ml)
gegeben. Die Mischung wurde 3 Stunden bei 90 °C erhitzt, dann mit Wasser (50
ml) verdünnt
und mit Ether (2 × 100
ml) extrahiert. Die etherischen Extrakte wurden zu einem Rohprodukt
eingeengt, das mittels Säulenchromatographie
mit einem Stufengradienten von 2–5 % Ether/Hexan gereinigt
wurde, um 670 mg (89 % Ausbeute) eines gelben Öls zu erhalten, das ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,44–7,31 (5H,
m), 7,25–7,19
(2H, m), 7,16–7,09
(1H, m), 2,33 (3H, s), 1,93 (3H, s).
-
2-Bromacetyl-3-methylbiphenyl,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2'-iodacetophenon,
siehe Beispiel C(12) hergestellt. Rohes 1-(3-Methylbiphenyl-2-yl)-ethanon (295
mg, 1,40 mmol) lieferte 413 mg eines gelben Öls, welches ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,48–7,18 (8H,
m), 4,42 (2H, s), 2,38 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Bromacetyl-3-methylbiphenyl lieferten einen gelben Feststoff in
49 % Ausbeute; Smp. 184–190 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,13 (1H,
s), 7,87 (1H, s), 7,53 (1H, d, J = 8,7 Hz), 7,46–7,39 (2H, m), 7,38–7,15 (7H, m),
2,35 (3H, s).
HRFABMS (MH+): ber.:
426,1389. Gef.: 426,1374.
Anal. ber. für C24H19N5OS·1,0 H2O·0,3
CH3CN: C, 64,82: H, 4,84; N, 16,29; S, 7,03
Gef.: C, 55,96; H, 4,73; N, 14,40; S, 8,29.7,28.
-
Beispiel
C(68): [4-Amino-2-(4-methoxy-benzylamino)-thiazol-5-yl]-(2,5-dimethylthiophen-3-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 3-Bromacetyl-2,5-dimethylthiophen (aus Beispiel C(52))
und 1-(2-Isothiocyanato-ethyl)-4-methoxybenzol
lieferten einen weißen
Feststoff in 72 % Ausbeute Smp. 175 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 6,88 (2H, d, J = 8,7 Hz), 6,74
(2H, d, J = 8,7 Hz), 6,41 (1H, s), 6,24 (1H, s), 4,88 (2H, s), 3,78
(3H, s), 2,40 (3H, s), 1,98 (3H, s).
IR (KBr): 3311, 2920,
1663, 1552, 1514, 1244 cm–1.
FABMS (MH+): 380.
Anal. ber. für C18H19N3O2S2: C, 57,88; H,
5,13; N, 11,25; S, 17,17. Gef.: C, 57,97; H, 5,11; N, 11,33; S,
17,28.
-
Beispiel
C(69): {4-Amino-2-[4-morpholin-4-yl-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(3,5-dichlorpyridin-4-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-morpholin
(aus Beispiel C(54)) und 4-Bromacetyl-3,5-dichlorpyridin (aus Beispiel C(63))
ergaben einen gelben Feststoff in 58 % Ausbeute; Smp. 291,5–292,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 0,75 (1H,
s), 8,71 (2H, s), 8,32 (1H, bs), 8,01 (1H, bs), 7,30 (2H, bs), 6,92
(2H, d, J = 9,0 Hz), 3,70 (4H, t, J = 4,5 Hz), 3,05 (4H, t, J =
4,5 Hz).
FABMS (MH+): 450/452.
Anal.
ber. für
C19H17N5O2SCl2: C, 50,67;
H, 3,80; N, 15,55; S, 7,12, Cl, 15,74. Gef.: C, C, 50,55; H, 3,83;
N, 15,29; S, 6,95, Cl, 15,47.
-
Beispiel
C(70): {4-Amino-2-[4-(4-methylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(3,5-dichlorpyridin-4-yl)-methanon
-
1-Methyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Eine Mischung aus 1-Methylpiperazin (4,00 g,
39,9 mmol) und 1-Chlor-4-nitrobenzol (3,14 g, 20,0 mmol) wurde 24
Stunden auf 80 °C
erhitzt, abgekühlt
und mit H
2O verdünnt. Die wässrige Schicht wurde mit MeOH
: CH
2Cl
2 (20 : 80;
4 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden über MgSO
4 getrocknet, abfiltriert, unter vermindertem
Druck eingeengt und aus Ethanol kristallisiert, um 3,2 g (75 % Ausbeute)
eines gelben Feststoffs zu ergeben, dessen
1H-NMR-Spektrum
mit dem von früher
berichtetem Material (de Silva et al., J. Chem. Soc. Perkin Trans.
2, Vol. 9 (1993), 1611–1616) übereinstimmte
und der ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
Als
nächstes
wurde 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin, das die Strukturformel
hat, wie folgt hergestellt.
Zu einer Suspension aus 1-Methyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin (2 g, 9,02 mmol)
in absolutem Ethanol (30 mL) wurden 10 % Pd/C (250 mg) gegeben.
Die resultierende Mischung wurde 5 Stunden in einer H
2-Atmosphäre gerührt und
dann über
ein Filterkissen von Celite filtriert. Das Filtrat wurde unter vermindertem
Druck eingeengt, um 1,7 g (99 % Ausbeute) eines braunen Feststoffs
zu ergeben, welcher ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,81 (2H,
d, J = 8,8 Hz), 6,62 (2H, d, J = 8,8 Hz), 3,42 (2H, bs), 3,15 (4H,
t, J = 5,0 Hz), 2,68 (4H, t, J = 5,0 Hz), 2,40 (3H, s).
-
1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol aus Beispiel C(41) hergestellt. 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin
lieferte 1,7 g (83 % Ausbeute) eines cremefarbenen Feststoffs, Smp.
118–120 °C (Literatur
120–122 °C, Galstuckova
et al., J. Org. Chem. USSR (Engl. Transl.), Vol. 5 (1969), 1121–1124), der
ohne weitere Reinigung verwendet wurde. Das IR-Spektrum stimmte
mit dem von Martvon et al., Chem. Zvesti, Vol. 27 (1973), 808–810 berichteten überein.
1H-NMR (CDCl
3): δ 57,20 (2H,
d, J = 9,0 Hz), 6,82 (2H, d, J – 9,0
Hz), 3,20 (4H, dd, J = 5,0, 4,7 Hz), 2,52 (4H, dd, J = 5,0, 4,7
Hz), 2,24 (3H, s).
Anal. ber. für C
12H
15N
3S: C, 61,77;
H, 6,48; N, 18,01; S, 13,69. Gef.: C, 61,51; H, 6,56; N, 17,86;
S, 13,69.
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt.
-
1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin
und 4-Bromacetyl-3,5-dichlorpyridin (aus Beispiel C(63)) ergaben
einen rohen Feststoff, der nach Umkristallisation aus EtOH/H2O 40 mg (23 % Ausbeute) eines blass braunen
Feststoffs lieferte, Smp. 150–151 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,78 (1H,
s), 8,70 (1H, s), 8,00–8,41
(2H, m), 7,24 (2H, bs), 6,88 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,08 (4H, dd,
J = 5,0, 4,7 Hz), 2,40 (4H, dd, J = 5,0, 4,7 Hz), 2,20 (3H, s).
IR
(KBr): 3395, 2925, 1618, 1546, 1514, 1426, 1240 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C20H21Cl2N6OS (MH+): 463,0875. Gef.: 563,0861.
Anal.
ber. für
C20H20N6OSCl2·0,6
H2O·0,1
EtOH·0,05
CHCl3: C, 50,20; H, 5,06; N, 16,22; S, 6,19,
Cl, 14,71. Gef.: C, 50,34; H, 5,11; N, 16,53; S, 6,43; Cl, 14,74.
-
Beispiel
C(71): {4-Amino-2-[4-(4-methylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-dichlorphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin (aus Beispiel
C(70)) und 2-Brom-2',6'-dichloracetophenon (aus Beispiel C(52))
ergaben nach Umkristallisation aus H2O/EtOH/CH2Cl2 2,2 g (64 %
Ausbeute) eines gelben Feststoffs, Smp. 160–162 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,60 (1H, s), 8,00 (2H, bs),
7,20–7,41
(4H, m), 6,88 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,08 (4H, dd, J = 5,0, 4,7 Hz),
2,40 (4H, dd, J = 5,0, 4,7 Hz), 2,18 (3H, s).
IR (KBr): 3394,
3164, 2942, 2810, 1610, 1546, 1427, 1242 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C21H22Cl2N5OS (MH+): 462,0922. Gef.: 462,0906.
Anal.
ber. für
C21H21N5OSCl2·0,5
H2O·1
EtOH·0,1
CH2Cl2: C, 52,75;
H, 5,40; N, 13,32; S, 6,10, Cl, 14,83. Gef.: C, 53,06; H, 5,37;
N, 13,51; S, 6,26; Cl, 14,63.
-
Beispiel
C(72): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(3,5-dibromthiophen-2-yl)-methanon
-
2-Acetyl-3,5-dibromthiophen,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Lösung
aus 2,4-Dibromthiophen (2,0 g, 8,27 mmol) und Acetylchlorid (0,82
ml, 11,6 mmol) in Ether (3 ml) wurde portionsweise AlCl
3 (1,5
g, 11,2 mmol) gegeben. Nach 4 Stunden wurde eine weitere Portion
an Acetylchlorid und AlCl
3 zugegeben, die
Mischung 1 Stunde auf Rückfluss
erhitzt und dann ließ man
abkühlen.
Die Reaktion wurde vorsichtig mit Eis gequenched und mit Ether extrahiert.
Die etherischen Schichten wurden mit Aktivkohle entfärbt, über MgSO
4 getrocknet, durch ein Silicagel-Filterkissen
passiert und eingeengt, um 1,8 g (77 % Ausbeute) eines dunkelbraunen Öls zu ergeben,
dessen
1H-NMR-Spektrum dem früher beschriebenen entsprach,
siehe del Agua et al, J. Heterocycl. Chem., Vol. 18 (1981), 1345–1347, und
wurde ohne weitere Charakterisierung verwendet.
-
Als
nächstes
wurde 2-Bromacetyl-3,5-dibromthiophen, welches die Strukturformel
hat, auf eine analoge Weise
zu 2-Brom-2'-iodacetophenon,
siehe Beispiel C(12), hergestellt. 2-Acetyl-3,5-dibromthiophen (220
mg, 0,77 mmol) ergab 295 mg eines dunkelbraunen Feststoffs, der
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,13
(1H, s), 4,54 (2H, s).
-
Schließlich wurde
die Titelverbindung auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe Boev et al.,
Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-3,5-dibromthiophen lieferten einen dunkelbraunen Feststoff
in 50 % Ausbeute; Smp. 261–264 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,50 (1H,
bs), 10,94 (1H, s), 8,27 (2H, bs), 8,21 (1H, s), 7,87 (1H, bs),
7,57 (1H, d, J = 8,7 Hz), 7,36 (1H, s), 7,24 (1H, d, J = 8,7 Hz).
HRFABMS
(MH+): ber.: 499,8673. Gef.: 499,8686.
Anal.
ber. für
C15H9N5OS2Br2·0,5 H2O: C, 35,45; H, 1,98; N, 13,78; S, 12,62; Br, 31,45.
Gef.: C, 35,37; H, 1,73; N, 13,52; S, 12,75; Br, 31,25.
-
Beispiel
C(73): 4-[4-Amino-5-(3,5-dibromthiophen-2-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
2-Bromacetyl-3,5-dibromthiophen (aus Beispiel C(72)) ergaben ein gelbes
Pulver in 41 % Ausbeute; Smp. 254–255 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 11,24 (1H, s), 8,31 (2H, bs),
7,77 (4H, s), 7,40 (1H, s), 7,28 (2H, s).
FABMS (MH+): 536/538/540.
Anal. ber. für C14H10N4O3S3Br3:
C, 31,24; H, 1,87; N, 10,41; S, 17,87; Br, 29,69. Gef.: C, 31,08;
H, 1,90; N, 10,16; S, 17,69; Br, 29,96.
-
Beispiel
C(74): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(1,5-dimethyl-1H-imidazol-4-yl)-methanon
-
1,5-Dimethyl-1H-imidazol-4-carbonsäure, welche
die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Eine frische Lösung von NaOH (3,86 g, 96,5
mmol) in Wasser (20 ml) wurde zu einer Lösung aus 1,5-Dimethyl-1H-imidazol-4-carbonsäureethylester
(5,39 g, 32,0 mmol; Ohno et al, Chem. Pharm. Bull., Vol. 42(1994),
1463–1473)
in EtOH (20 ml) gegeben. Nach 5 Stunden wurde die Mischung auf 0 °C heruntergekühlt und
mit 38 %iger HCl auf pH 3–4
angesäuert.
Der resultierende weiße
Feststoff wurde abfiltriert, mit einer kleinen Menge an kaltem EtOH
: H
2O (1 : 1) gewaschen und unter Hochvakuum getrocknet,
um 3,51 g (78 %) eines weißen
Feststoffes zu ergeben, welcher ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (D
2O): δ 8,49 (1H,
s), 3,73 (3H, s), 2,46 (3H, s).
Anal. ber. für C
6H
8N
2O
2: C, 51,42; H, 5,75; N, 19,99. Gef.: C,
51,52; H, 5,78; N, 19,98.
-
Als
nächstes
wurde 1,5-Dimethyl-1H-imidazol-4-carbonsäure-N-methoxy-N-methylamid,
welches die Strukturformel
hat, wie folgt hergestellt.
Zu einer Mischung aus 1,5-Dimethyl-1H-imidazol-4-carbonsäure (2,01
g, 14,4 mmol) in DMF (20 ml) wurde O(7-Azabenzotriazol-1-yl)-N,N,N',N'-tetramethyluroniumhexafluorophosphat
(HATU; 6,00 g, 15,8 mmol) und Diisopropylethylamin (7,5 ml, 43 mmol)
gegeben. Nach 5 min. wurde N,O-Dimethylhydroxylamin
Hydrochlorid (1,54 g, 15,79 mmol) zu der resultierenden klaren Lösung gegeben.
Nach 1 Stunde wurde die gelbe Lösung
mit CHCl
3 und Wasser ausgeschüttelt. Die
abgetrennte organische Schicht wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, über K
2CO
3 getrocknet,
eingeengt und im Hochvakuum getrocknet, um 1,88 mg (72 % Ausbeute)
eines hellbraunen Feststoffs zu ergeben, welcher ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,36
(1H, s), 3,81 (3H, s), 3,56 (3H, s), 3,47 (3H, s), 2,45 (3H, s).
-
1-(1,5-Dimethyl-1H-imidazol-4-yl)-ethanon,
das die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
Zu einer Lösung
aus rohem 1,5-Dimethyl-1H-imidazol-4-carbonsäure-N-methoxy-N-methylamid
(1,69 g, 9,21 mmol) in THF (55 ml) wurde bei –78 °C tropfenweise 1,4 M CH
3MgBr in Ether (8,55 ml, 12,0 mmol) zugegeben.
Man ließ die
Mischung innerhalb 1 Stunde auf Raumtemperatur kommen, quenchte
dann mit 1N HCl, machte mit 1N NaOH alkalisch bis auf einen pH-Wert
von 9, engte unter vermindertem Druck ein, um THF zu entfernen,
und extrahierte mit EtOAc (200 ml). Die organische Schicht wurde abgetrennt, über K
2CO
3 getrocknet und
eingedampft, um 1,2 g (94 % Ausbeute) eines gelben Feststoffs zu ergeben,
welcher ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,35
(1H, s), 3,57 (3H, s), 2,55 (3H, s), 2,53 (3H, s).
-
Als
nächstes
wurde 2-Brom-1-(1,5-dimethyl-1H-imidazol-4-yl)-ethanon, das die
Strukturformel
hat, wie folgt hergestellt.
Zu 1-(1,5-Dimethyl-1H-imidazol-4-yl)-ethanon (464 mg, 3,36 mmol) in HOAc
(8,5 mL) wurde bei 0 °C
tropfenweise Brom (173 μl,
3,36 mmol) zugegeben. Nach 36 Stunden bei Raumtemperatur wurde rohes
2-Brom-1-(1,5-dimethyl-1H-imidazol-4-yl)-ethanon
Hydrobromidsalz als brauner Feststoff abfiltriert und nacheinander
mit einer sehr geringen Menge Wasser und Ether gewaschen, in CHCl
3 gelöst,
auf 0 °C
abgekühlt,
mit NaHCO
3 behandelt und unter vermindertem
Druck unterhalb von 40 °C
eingeengt, um 719 mg (99 % Ausbeute) eines gelben Öls zu erhalten,
das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 8,40 (1H, s), 4,68 (2H, s),
3,66 (3H, s), 2,67 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-1-(1,5-dimethyl-1H-imidazol-4-yl)-ethanon lieferten einen
dunkelbraunen Feststoff in 15 % Ausbeute; Smp. 275,5–277 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,42 (1H,
s), 10,42 (1H, s), 8,16 (1H, s), 7,94 (1H, bs), 7,61–7,30 (2H,
m), 7,26 (1H, dd, J = 8,4, 1,9 Hz), 3,54 (3H, s), 2,51 (3H, s).
HRFABMS
(MH+): ber.: 354,1137. Gef.: 354,1132.
Anal.
ber. für
C16H15N7OS·0,5 H2O·0,8
CH3OH: C, 52,00; H, 4,99; N, 25,27; S, 8,26.
Gef.: C, 52,27; H, 4,81; N, 25,06; S, 8,12.
-
Beispiel
C(75): [4-Amino-2-(4-morpholin-4-yl-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-dichlor-3-nitrophenyl)-methanon
-
2-Brom-2',6'-dichlor-3'-nitroacetophenon,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Lösung
aus 2',6'-Dichlor-3'-nitroacetophenon
(1,3 g, 5,6 mmol; Breslin, et al., J. Med. Chem., Vol. 38 (1995),
771–793)
in Eisessig (5 ml) wurde bei Raumtemperatur Brom (352 μL, 6,83 mmol)
zugegeben. Die resultierende Mischung wurde 1 Stunde auf 80 °C erhitzt,
abgekühlt und
mit Ether verdünnt.
Die organische Schicht wurde mit eiskaltem H
2O
(25 ml), gesätt.
wäss. Na
2CO
3 (3 × 25 ml)
und Kochsalzlösung
(25 ml) gewaschen, über
MgSO
4 getrocknet und unter vermindertem
Druck eingeengt, um 1,7 g (97 % Rohausbeute) eines gelben Öls zu ergeben,
welches ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,98
(1H, d, J = 8,7 Hz), 7,38 (1H, d, J = 8,7 Hz), 4,40 (2H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 2-Brom-2',6'-dichlor-3'-nitroacetophenon
und 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-morpholin (aus Beispiel C(54)) ergaben
einen rohen Feststoff, der nach Reinigung mittels Flash-Säulenchromatographie mit Hexan/EtOAc
(70 : 30) als Eluierungsmittel, einen dunkelbraunen Schaum in 52
% Ausbeute ergab, Smp. 170–172 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,70 (1H,
s), 8,30 (1H, s), 8,10 (1H, d, J = 9,0 Hz), 7,90 (1H, d, J = 8,7
Hz), 7,20–7,30 (2H,
m), 6,90 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,70 (4H, dd, J = 5,0, 4,7 Hz), 3,06
(4H, dd, J = 5,0, 4,7 Hz).
IR (KBr): 3289, 2966, 2848, 1634,
1542, 1425, 1343, 1225, 1108 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C20H17Cl2N5O4SNa
(M+Na+): 516,0276. Gef.: 516,0258.
Anal.
ber. für
C20H17Cl2N5O4S·0,35 CHCl3: C, 45,59; H, 3,26; N, 13,06; S, 5,98,
Cl, 20,07. Gef.: C, 45,33; H, 3,37; N, 12,96; S, 5,93; Cl, 20,27.
-
Beispiel
C(76): 4-[4-Amino-5-(1,5-dimethyl-1H-imidazol-4-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
5-Bromacetyl-1,5-dimethyl-1H-imidazol (aus Beispiel C(74)) lieferten einen
gelben Feststoff in 8 % Ausbeute; Smp. 293–294 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,80 (1H, s), 7,81 (2H, d,
J = 9,0 Hz), 7,75 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,62 (1H, s), 7,24 (2H, s),
3,56 (3H, s), 2,52 (3H, s).
HRFABMS (M+Na+):
ber.: 415,0623. Gef.: 415,0609.
Anal. ber. für C15H16N6O3S2·1,0 CH3OH·1,0
CHCl3: C, 42,53; H, 4,45; N, 18,26; S, 13,93.
Gef.: C, 42,57; H, 4,41; N, 18,18; S, 14,07.
-
Beispiel
C(77): [4-Amino-2-(4-morpholin-4-yl-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(1,5-dimethyl-1H-imidazol-4-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-morpholin
(aus Beispiel C(54)) und 5-Bromacetyl-1,5-dimethyl-1H-imidazol (aus Beispiel C(74)
lieferten einen gelben Feststoff in 12 % Ausbeute; Smp. > 300 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,21 (1H,
s), 7,57 (1H, s), 7,42 (2H, d, J = 8,8 Hz), 6,94 (2H, d, J = 8,8
Hz), 3,72 (4H, t, J = 4,7 Hz), 3,54 (3H, s), 3,06 (4H, t, J = 4,7
Hz), 2,50 (3H, s).
HRFABMS (MH+): ber.:
398,1525. Gef.: 398,1516.
Anal. ber. für C19H22N6O2S·0,2 CH3OH·0,2
CHCl3: C, 54,34; H, 5,41; N, 19,60; S, 7,48.
Gef.: C, 54,63; H, 5,27; N, 19,56; S, 7,47.
-
Beispiel
C(78): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(3-methyl-5-nitrothiophen-2-yl)-methanon
-
2-Acetyl-3-methyl-5-nitrothiophen,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. 2-Brom-3-methyl-5-nitrothiophen (5,17 g, 23,3
mmol; Spinelli et al, J. Chem. Soc. Perkin Trans. 2, (1975), 620–622), Tributyl-(1-ethoxyvinyl)zinn(IV)
(8,6 mL, 25,6 mmol) und Dichlor-bis-(triphenylphosphin)palladium(II)
(163 mg, 0,23 mmol) in Toluol (10,5 ml) wurden unter Argon 2,5 Stunden
bei 100 °C
erhitzt. Es wurde 5 %ige wäss.
HCl (78 ml) zugegeben und die Mischung 15 min bei 60 °C gerührt und
dann mit Ether und Wasser ausgeschüttelt. Die organische Schicht
wurde abgetrennt, über MgSO
4, getrocknet und zu einem Rückstand
eingeengt, der in Ether (130 ml) gelöst wurde. 1,8-Diazabicyclo[5,4.0]undec-7-en
(DBU; 2,2 Äq.)
und eine 0,1M Lösung
von Iod in Ether wurden tropfenweise zugegeben, bis die Farbe einige
Sekunden bestehen blieb. Die resultierende Lösung wurde durch eine kurze
Säule aus Silicagel
passiert und im Vakuum eingeengt, um 3,74 g (87 % Ausbeute) eines
gelben Feststoffs zu ergeben, welcher ohne weitere Reinigung verwendet
wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,72 (1H,
s), 2,58 (3H, s), 2,57 (3H, s).
-
2-Bromacetyl-3-methyl-5-nitrothiophen
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2'-iodacetophenon,
siehe Beispiel C(12), hergestellt. 2-Acetyl-3-methyl-5-nitrothiophen
(230 mg, 1,24 mmol) ergab 330 mg eines trüben gelben Öls, das laut NMR eine Spur
von dibromiertem Nebenprodukt enthielt, das ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,75
(1H, s), 4,28 (2H, s), 2,60 (2H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Bromacetyl-3-methyl-5-nitrothiophen lieferten einen gelben Feststoffs
in 23 % Ausbeute; Smp. > 300 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,50 (1H,
d, J = 14,3 Hz), 11,01 (1H, bs), 8,40 (2H, bs), 8,21 (1H, s), 8,02
(1H, s), 7,63 (1H, bs), 7,52 (1H, bs), 7,36 (1H, d, J = 11,0 Hz),
2,33 (3H, s).
HRFABMS (MH+): ber.:
401,0491. Gef.: 401,0474.
Anal. ber. für C16H12N6O3S2·0,7
H2O·0,8
CH3OH: C, 46,00; H, 3,81; N, 19,16; S, 14,62.
Gef.: C, 45,92; H, 3,50; N, 19,096; S, 14,59.
-
Beispiel
C(79): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
2-Brom-2',6'-difluoracetophenon,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2'-iodacetophenon
aus Beispiel C(12) hergestellt. 2',6'-Difluoracetophenon
(703 g, 4,5 mmol) ergab 1,01 g (96 % Ausbeute) eines hellgelben Öls, das
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,56–7,42 (1H,
m), 7,07–6,98
(2H, m), 4,38 (2H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
lieferten gelben Kristalle in 78 % Ausbeute; Smp. 194–200 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,45 (1H,
s), 10,86 (1H, s), 8,19 (1H, s), 8,16 (2H, bs), 7,80 (1H, bs), 20
7,59–7,44
(2H, m), 7,22–7,11
(3H, m).
HRFABMS (MH+): ber.: 372,0731.
Gef.: 372,0725.
Anal. ber. für C17H11N5OSF2·0,5 H2O: C, 53,68; H, 3,18; N, 18,41; S, 8,43.
Gef.: C, 53,73; H, 3,14; N, 18,32; S, 8,53.
-
Beispiel
C(80): {4-Amino-2-[4-(4-methylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin
(aus Beispiel C(70)) und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79) lieferten einen gelben Feststoff in 71 % Ausbeute;
Smp. 168–70 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,62 (1H,
s), 8,11 (2H, bs), 7,54–7,43
(1H, m), 7,28 (2H, d, J = 7,5 Hz), 7,20–7,10 (2H, m), 6,90 (2H, d,
J = 9,0 Hz), 3,08 (4H, t, J = 4,8 Hz), 2,41 (4H, t, J = 4,8 Hz),
2,19 (3H, s).
IR (KBr): 2942, 2809, 1620, 1590, 1546, 1516,
1464, 1429, 1238, 1002 cm–1.
HRFABMS (MH+): ber.: 430,1513. Gef.: 430,1502.
Anal.
ber. für
C21H21N5OSF2·0,3
H2O: C, 58,00; H, 5,01; N, 16,10; S, 7,37.
Gef.: C, 57,98; H, 4,92; N, 16,08; S, 7,42.
-
Beispiel
C(81): {4-Amino-2-[4-(4-methylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-dichlor-4-trifluormethylphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin (aus Beispiel
C(70)) und 2-Brom-2',6'-dichlor-4'-trifluormethylacetophenon ergaben,
nach Umkristallisation aus EtOAc/Hexan, gelbe Nadeln in 68 % Ausbeute;
Smp. 239–240 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,00 (2H,
s), 7,28 (2H, bs), 6,92 (2H, d, J = 8,7 Hz), 3,10 (4H, dd, J = 5,1,
4,7 Hz), 2,42 (4H, dd, J = 5,1, 4,8 Hz), 2,20 (3H, s). IR (KBr):
3377, 3283, 2942, 2813, 1598, 1542, 1513, 1425 cm–1.
FABMS
(MH+): 552.
Anal. ber. für C22H20Cl2F3N5OS·0,8 H2O·0,7
C6H14: C, 52,00;
H, 5,23; N, 11,57; S, 5,30, Cl, 11,72. Gef.: C, 51,94; H, 4,98;
N, 11,18; S, 5,20; Cl, 11,48.
-
Beispiel
C(82): N-{3-[4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-carbonyl]-2,4-dichlorphenyl}-acetamid
-
3'-Amino-2',6'-dichloracetophenon,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Lösung
aus SnCl
2·2 H
2O
(7,70 g, 34,2 mmol) in 6N wäss. HCl
(20 ml) wurde 2',6'-Dichlor-3'-nitroacetophenon
(4,00 g, 17,1 mmol; Breslin, et al., J. Med. Chem., Vol. 38 (1995),
771–793)
gegeben. Die resultierende Mischung wurde 5 Stunden auf Rückfluss
erhitzt, abgekühlt
und vorsichtig mit wasserfreiem Na
2CO
3 behandelt. Der resultierende weiße Niederschlag
wurde abfiltriert und mit CHCl
3 gewaschen.
Die organische Schicht wurde zugehalten und die wässrige Schicht
mit CHCl
3 (3 × 50 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden über
MgSO
4 getrocknet, abfiltriert und im Vakuum eingeengt,
um ein schwarzes Öl
zu ergeben, das mittels Flash-Säulenchromatographie
mit EtOAc/Hexan (20 : 80) als Eluierungsmittel gereinigt wurde.
Auf diese Weise wurden 2,6 g (75 % Ausbeute) eines blass braunen Öls erhalten
und ohne weitere Reinigung verwendet.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,08
(1H, d, J = 8,7 Hz), 6,70 (1H, d, J = 8,7 Hz), 4,12 (2H, bs), 2,56
(3H, s).
-
Als
nächstes
wurde N-(3-Acetyl-2,4-dichlorphenyl)-acetamid, das die Strukturformel
hat, wie folgt hergestellt.
Zu einer Lösung
aus 3'-Amino-2',6'-dichloracetophenon (2,40 g, 11,8 mmol)
in Eisessig (25 ml) wurde Essigsäureanhydrid
(5,56 ml, 58,8 mmol) gegeben. Die resultierende Mischung wurde 2 Stunden
auf Rückfluss
erhitzt, abgekühlt
und mit Ether (100 ml) verdünnt.
Die organische Schicht wurde mit H
2O (2 × 50 ml)
gewaschen, über
MgSO
4 getrocknet, im Vakuum eingeengt und
mit einem n-Heptan-Azeotrop ausgeschleppt,
um 2,3 g eines blass weißen
Feststoffs zu ergeben, welcher ohne weitere Reinigung verwendet
wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,38 (1H,
d, J = 9,1 Hz), 7,62 (1H, bs), 7,34 (1H, d, J = 9,0 Hz), 2,60 (3H,
s), 2,22 (3H, s).
-
N-(3-Bromacetyl-2,4-dichlorphenyl)-acetamid,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2',6'-dichlor-3'-nitroacetophenon aus Beispiel C(75)
hergestellt. N-(3-Acetyl-2,4-dichlorphenyl)-acetamid ergab ein blass
braunes Öl
in 100 % Rohausbeute, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,48 (1H,
d, J = 8,7 Hz), 7,60 (1H, bs), 7,38 (1H, d, J = 9,0 Hz), 4,40 (2H,
s), 2,2 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt.
-
6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol
(siehe Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
N-(3-Bromacetyl-2,4-dichlorphenyl)-acetamid ergaben ein Produkt,
das mittels Flash-Säulenchromatographie
mit einem schrittweise Gradienten von MeOH CH2Cl2 (10 : 90) nach HOAc : MeOH : CH2Cl2 (1 : 10 : 90)
gereinigt wurde, um einen gelben Schaum in 56 % Ausbeute zu ergeben,
der sich oberhalb von 200 °C
zersetzte.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 9,90 (1H,
s), 8,20 (1H, s), 7,84–7,96
(1H, m), 7,68 (1H, d, J = 7,4 Hz), 7,58 (1H, d, J = 8,8 Hz), 7,24
(1H, d, J = 8,4 Hz), 2,20 (3H, s).
IR (KBr): 3295, 1625, 1525,
1425 cm–1.
HRFABMS
(MH+): ber.: 461,0354. Gef.: 461,0344.
Anal.
ber. für
C19H15Cl2N6O2S·H2O·3
HOAc: C, 45,53; H, 4,28; N, 12,74; S, 4,86, Cl, 10,75. Gef.: C,
45,93; H, 4,08; N, 12,49; S, 4,83; Cl, 10,45.
-
Beispiel
C(83): [4-Amino-2-(4-morpholin-4-yl-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(3-methylbiphenyl-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-morpholin
(aus Beispiel C(54)) und 2-Bromacetyl-3-methylbiphenyl (aus Beispiel C(67))
lieferten einen gelben Feststoff in 29 % Ausbeute; Smp. 125–35 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,40 (1H,
s), 7,86 (2H, s), 7,42–7,24
(9H, m), 7,19 (1H, d, J = 7,5 Hz), 6,93 (2H, d, J = 8,7 Hz), 3,73
(4H, t, J = 4,4 Hz), 3,07 (4H, t, J = 4,4 Hz), 2,26 (3H, s).
HRFABMS
(MH+): ber.: 471,1855. Gef.: 471,1839.
Anal.
ber. für
C27H26N4O2S·1,0
CF3CO2H: C, 59,58;
H, 4,66; N, 9,58; S, 5,48. Gef.: C, 59,41; H, 5,01; N, 9,26; S,
5,18.
-
Beispiel
C(84): [4-Amino-2-(4-morpholin-4-yl-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(2-brom-6-methylphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-morpholin
(aus Beispiel C(54)) und 2,2'-Dibrom-6'-methylacetophenon (aus Beispiel C(66))
lieferten einen rohen Feststoff, der mit Me-OH/CHCl3 verrieben
wurde, um einen gelben Feststoff in 22 % Ausbeute zu ergeben; Smp.
105–125 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,57 (1H,
s), 8,01 (2H, bs), 7,46 (1H, d, J = 7,5 Hz), 7,39–7,18 (4H,
m), 6,96 (2H, d, J = 8,7 Hz), 3,74 (4H, t, J = 4,7 Hz), 3,09 (4H,
t, J = 4,7 Hz), 2,20 (3H, s).
HRFABMS (MH+):
ber.: 473,0647/475. Gef.: 473,0657/475.
Anal. ber. für C21H21N4O2SBr.·0,7
MeOH·0,6
CHCl3: C, 47,60; H, 4,37; N, 9,98; S, 5,71.
Gef.: C, 47,95; H, 4,05; N, 9,77; S, 5,51.
-
Beispiel
C(85): 4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) lieferten hellgelbe Kristalle in 69 % Ausbeute;
Smp. 258–260 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,20 (1H,
s), 8,20 (2H, bs), 7,79 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,74 (2H, d, J = 9,0
Hz), 7,61–7,49 (1H,
m), 7,26 (2H, s), 7,22 (1H, d, J = 7,9 Hz), 7,19 (1H, d, J = 8,0
Hz).
IR (KBr): 3310, 1622, 1599, 1547, 1525, 1467, 1425, 1410,
1318, 1156 cm–1.
HRFABMS
(MH+): ber.: 411,0397. Gef.: 411,0410.
Anal.
ber. für
C16H12N4O3S2F3·0,7 CH3OH: C, 46,34; H, 3,45; N, 12,94; S, 14,82.
Gef.: C, 46,19; H, 3,12; N, 12,83; S, 14,94.
-
Beispiel
C(86): N-(3-{4-Amino-2-[4-(4-methylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-carbonyl}-2,4-dichlorphenyl)-acetamid
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin (aus Beispiel
C(70)) und N-(2-Bromacetyl-3-chlorphenyl)-acetamid
(aus Beispiel C(82)) ergaben, nach Umkristallisation aus EtOH/CHCl3, 60 mg (13 % Ausbeute) eines gelben Feststoffs,
Smp. 195–197 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,62 (1H,
s), 9,62 (1H, s), 7,90 (1H, bs), 7,78 (1H, dd, J = 8,9, 4,4 Hz),
7,47 (1H, d, J = 8,8 Hz), 7,30 (2H, bs), 6,92 (2H, d, J = 9,1 Hz),
3. 08 (4H, dd, J = 5,1, 4,6 Hz), 2,42 (4H, dd, J = 5,1, 4,6 Hz), 2,18
(3H, s), 2,08 (3H, s).
IR (KBr): 3260, 3025, 2801, 1666, 1613,
1525, 1437, 1382, 1299 cm–1.
HRFABMS (M+Na+): ber.: 541,0956. Gef: 541,0970.
Anal.
ber. für
C23H24Cl2N6O2S.·0,5 H2O·0,4
EtOH: C, 52,27; H, 5,05; N, 15,37; S, 4,86, Cl, 12,97. Gef.: C,
52,13; H, 5,09; N, 15,13; S, 5,78; Cl, 12,96.
-
Beispiel
C(87): {4-Amino-2-[4-(4-methylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(3-methylthiophen-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin (aus Beispiel
C(70)) und 2-Bromacetyl-3-methylthiophen
(aus Beispiel C(19)) ergaben, nach Umkristallisation aus EtOH/CHCl3, einen dunkelgelben Feststoff in 75 % Ausbeute,
Smp. 237,0–237,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,50 (1H,
s), 8,10 (1H, bs), 7,56 (1H, d, J = 5,0 Hz), 7,38 (2H, d, J = 8,8
Hz), 6,96 (3H, m), 3,10 (4H, dd, J = 5,1, 4,7 Hz), 2,45 (4H, dd,
J = 4,9, 4,7 Hz), 2,38 (3H, s), 2,24 (3H, s).
IR (KBr): 3484,
3319, 2943, 2809, 1593, 1546, 1414 cm–1.
HRFABMS
(MH+): ber.: 414,1422. Gef.: 414,1408.
Anal.
ber. für
C20H23N5OS2·3
H2O: C, 57,34; H, 5,68; N, 16,72; S, 15,31.
Gef.: C, 57,01; H, 5,72; N, 16,41; S, 15,34.
-
Beispiel
C(88): trans-3RS-Amino-4RS-{4-[4-amino-5-(3,5-dichlorpyridin-4-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-benzoyl}-dihydrofuran-2-on
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. 4-Isothiocyanato-benzoyl-DL-homoserinlacton
und 4-Bromacetyl-3,5-dichlorpyridin (aus Beispiel C(63)) ergaben
ein Produkt, das mittels Säulenchromatographie
mit 10 % MeOH/CHCl3 als Eluierungsmittel
gereinigt wurde, um einen gelben amorphen Feststoff zu ergeben,
203 mg (79 %), der sich oberhalb von 150 °C zersetzte.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 11,17 (1H, s), 8,89 (1H, d,
J = 8,0 Hz), 8,76 (2H, s), 7,86 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,69 (2H, d,
J = 8,7 Hz), 4,73 (1H, q, J = 9,3 Hz), 4,42 (1H, ddd, J = 8,9, 8,7,
1,8 Hz), 4,27 (1H, ddd, J = 10,0, 8,7, 6,7 Hz).
HRFABMS: ber.
für C20H15Cl2N5O4SNa (M+Na+): 514,0120. Gef.: 514,0133.
IR (KBr):
3284, 1774, 1610, 1524, 1459, 1423, 1348, 1306, 1180 cm–1.
Anal.
ber. für
C20H15Cl2N5O4S·0,25 H2O·0,6
CHCl3; C, 43,52; H, 2,85; N, 12,32; Cl,
23,70; S, 5,64. Gef.: C, 43,31; H, 2,78; N, 12,46; Cl, 24,07; S,
5,63.
-
Beispiel
C(89): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-dichlor-3-nitrophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 2-Brom-2',6'-dichlor-3'-nitroacetophenon
(aus Beispiel C(75)) und 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe Boev et al., Pharm.
Chem. J. (Engl. Transl.), Vol. 24 (1990), 818–822) lieferten nach Säulenchromatographie mit
1 % HOAc/10 % MeOH/CH2Cl2 als
Eluierungsmittel, 26 % Ausbeute eines gelben Pulvers, Smp. 250–252 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,18 (1H,
s), 8,00 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,80 (1H, d, J = 8,7 Hz), 7,52 (1H,
bd, J = 8,1 Hz), 7,24–7,10
(2H, m).
IR (KBr): 3385, 1607, 1500 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C17H9Cl2N6O3S (M–H+): 447,9930. Gef.: 447,9930.
Anal.
ber. für
C17H10Cl2N6O3S·0,1 H2O·1
MeOH·0,7
HOAc·0,1
CH2Cl2: C, 43,30;
H, 3,35; N, 15,54; S, 5,93, Cl, 14,42. Gef.: C, 43,26; H, 3,01;
N, 14,74; S, 7,14; Cl, 14,74.
-
Beispiel
C(90): {4-Amino-2-[4-(4-methylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,5-dimethylthiophen-3-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 3-Bromacetyl-2,5-dimethylthiophen (aus Beispiel C(50))
und 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4- methylpiperazin
(aus Beispiel C(70)) ergaben, nach Reinigung mittels Flash-Säulenchromatographie mit einem
Stufengradienten von 5–10
% MeOH : CH2Cl2 als
Eluierungsmittel, einen gelben Feststoff in 70 % Ausbeute, Smp.
205–206 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,50 (1H,
s), 8,00 (2H, bs), 7,48 (2H, d, J = 8,7 Hz), 6,95 (2H, d, J = 8,7
Hz), 6,80 (1H, s), 3,10 (4H, dd, J = 5,0, 4,4 Hz), 2,46 (4H, t,
J = 4,7 Hz), 2,42 (3H, s), 3,38 (3H, s), 2,24 (3H, s).
IR (KBr):
3154, 2944, 2804, 1609, 1543, 1516, 1420, 1296 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C21H26N5OS2 (MH+): 428,1579.
Gef.: 428,1566.
Anal. ber. für C21H25N5OS2·0,7 H2O: C, 57,30; H, 6,04; N, 15,91; S, 14,57.
Gef.: C, 57,19; H, 6,06; N, 15,77; S, 14,55.
-
Beispiel
C(91): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(3-amino-5-brom-2,6-dichlorphenyl)-methanon
-
3'-Amino-4'-brom-2',6'-dichloracetophenon,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. (aus Beispiel C(82); 2,15 g, 11,3 mmol) in HOAc
(8,7 ml) wurde sorgfältig
mit Argon entgast und auf 0 °C
gekühlt,
es wurde Brom zugegeben und dann ließ man die Reaktionsmischung
auf Raumtemperatur kommen. Nach 0,5 Stunden wurde die Mischung mit
Eis/Wasser verdünnt
und mit Ether extrahiert. Die vereinigten etherischen Schichten
wurde mit gesätt.
wäss. NaHCO
3 und Kochsalzlösung gewaschen, über K
2CO
3 getrocknet und
eingedampft, um 2,87 g (90 %) eines braunen Feststoffs zu ergeben,
welcher ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
3'-Amino-2,4'-dibrom-2',6'-dichloracetophenon,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 5-Bromacetyl-4-methyl-1H-imidazol aus Beispiel C(40) hergestellt. 3'-Amino-4'-brom-2',6'-dichloracetophenon
lieferte, nach Säulenchromatographie
mit einem Stufengradient aus 2,5–5 % CH
2Cl
2/Hexan, 725 mg (22 % Ausbeute) eines weißen Feststoffs,
der ohne weitere Reinigung verwendet wurde. Nachfolgende Fraktionen
ergaben 33 % Rückgewinnung
an Ausgangsmaterial.
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
3'-Amino-2,4'-dibrom-2,'6'dichloracetophenon lieferten hellgelben
Kristalle in 34 % Ausbeute; Smp. 227–230 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 12,48 (1H, bs), 10,85 (1H,
s), 8,22 (1H, s), 8,06 (2H, bs), 7,80 (1H, bs), 7,34 (1H, s), 7,58
(1H, d, J = 8,5 Hz), 7,22 (1H, d, J = 8,5 Hz), 5,75 (2H, s).
HRFABMS
(MH+): ber.: 498,9333. Gef.: 498,9312.
Anal.
ber. für
C17H11N6OSCl2Br·0,8
H2O: C, 39,83; H, 2,48; N, 16,39; S, 6,26.
Gef.: C, 39,92; H, 2,43; N, 16,26; S, 6,14.
-
Beispiel
C(92): 4-[4-Amino-5-(2,5-dichlorthiophen-3-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
3-Bromacetyl-2,5-dichlorthiophen,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2'-iodacetophenon,
siehe Beispiel C(12) hergestellt: 3-Acetyl-2,5-dichlorthiophen (2,0 g, 10,2
mmol) lieferte 2,9 g (100 % Ausbeute) eines gelben Öls, welches
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,25
(1H, s), 4,40 (2H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
3-Bromacetyl-2,5-dichlorthiophen lieferten einen gelben Feststoff
in 65 % Ausbeute; Smp. 274–276 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,20 (1H,
s), 8,24 (2H, bs), 7,80 (4H, s), 7,33 (1H, s), 7,31 (2H, s). FABMS
(MH+): 449/451.
Anal. ber. für C14H10N4O3S3Cl2:
C, 37,42; H, 2,24; N, 12,47; S, 21,41; Cl, 15,78. Gef.: C, C, 37,56;
H, 2,19; N, 12,39; S, 21,29, Cl, 15,71.
-
Beispiel
C(93): [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(2,5-dichlorthiophen-3-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 6-Isothiocyanato-1H-benzoimidazol (siehe
Boev et al., Pharm. Chem. J. (Engl. Transl.). Vol. 24 (1990), 818–822) und
3-Bromacetyl-2,5-dichlorthiophen (aus Beispiel C(92)) ergaben, nach
Ausfällen
mit THF, einen amorphen gelben Feststoff in 52 % Ausbeute; Smp. > 300 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,52 (1H,
bs), 10,89 (1H, s), 8,26 (1H, s), 8,21 (2H, bs), 7,90 (1H, bs),
7,60 (1H, d, J = 8,4 Hz), 7,28 (1H, s), 7,27 (1H, d, J = 8,4 Hz).
ESIMS
(MH+): 410/412.
Anal. ber. für C15H9N5OS2Cl2·0,1 HCl·0,6 THF:
C, 45,71; H, 3,06; N, 15,32; S, 14,03; Cl, 16,28. Gef.: C, 45,84; H,
2,83; N, 15,01; S, 14,27; Cl, 16,00.
-
Beispiel
C(94): {4-Amino-2-[4-(4-methylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(3-methyl-5-nitrothiophen-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin
(aus Beispiel C(70)) und 2-Bromacetyl-3-methyl-5-nitrothiophen (aus Beispiel
C(78)) erbrachten, nach Ausfällen
mit wässrigem
EtOH, einen amorphen dunkelbraunen Feststoff in 64 % Ausbeute.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,88 (1H,
s), 8,38 (2H, bs), 8,04 (1H, s), 7,38 (2H, d, J = 9,0 Hz), 6,98
(2H, d, J = 9,0 Hz), 3,35 (4H, bs), 3,15 (4H, bs), 2,34 (3H, s),
2,28 (3H, s).
HRFABMS (MH+): ber.:
459,1273. Gef.: 459,1259.
Anal. ber. für C20H22N6O3S2·0,8
H2O·0,2
EtOH: C, 50,81; H, 5,18; N, 17,43; S, 13,30. Gef.: C, 50,94; H,
H, 4,98; N, 17,13; S, 13,55.
-
Beispiel
C(95): 4-[4-Amino-5-(3-methyl-5-nitrothiophen-2-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
2-Bromacetyl-3-methyl-5-nitrothiophen (aus Beispiel C(78)) lieferten einen
dunkelbraunen Feststoff in 38 % Ausbeute; Smp.. 268–269 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,31 (1H,
s), 8,46 (2H, bs), 8,08 (1H, s), 7,81 (4H, s), 7,32 (2H, s), 2,38
(3H, s).
Anal. ber. für
C15H13N5O5S3: C, 40,99; H,
2,98; N, 15,94; S, 21,89. Gef.: C, 41,11; H, H, 2,95; N, 15,66;
S, 21,70.
-
Beispiel
C(96): (3-Amino-4-brom-2,6-dichlorphenyl)-{4-amino-2-[4-(4-methylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin
(aus Beispiel C(70)) and 3'-Amino-2,4'-dibrom-2',6'-dichloracetophenon
(aus Beispiel C(91)) lieferten nach Umkristallisieren aus EtOH ein
gelbes Pulver in 43 % Ausbeute; Smp. 180–182 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,61 (1H, s), 8,01 (2H, bs),
7,59 (1H, s), 7,28 (2H, d, J = 8,7 Hz), 6,94 (2H, d, J = 8,7 Hz),
5,74 (2H, s), 3,11 (4H, bs), 2,45 (4H, bs), 2,23 (3H, s).
HRFABMS
(MH+): ber.: 555,0136/557/559. Gef.: 555,0122/557/559.
Anal.
ber. für
C21H21N6OSCl2Br·0,7
H2O·0,6
EtOH: C, 44,70; H, 4,39; N, 14,09; S, 5,38. Gef.: C, 44,84; H, 4,18; N,
13,95; S, 5,27.
-
Beispiel
C(97): (2-[4-(1-Acetylpiperazin-4-yl)-phenylamino]-4-aminothiazol-5-yl)-(2,6-dichlorphenyl)-methanon
-
1-Acetyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu N-(3-Acetyl-2,4-dichlorphenyl)-acetamid aus Beispiel C(82)
hergestellt. 1-(4-Nitrophenyl)-piperazin ergab einen gelben Feststoff
in 83 % Ausbeute, dessen
1H-NMR dem von
früher berichtetem
Material (Katz al., J. Amer. Chem. Soc., Vol. 111 (1989), 7554–7557) entsprach.
-
1-Acetyl-4-(4-aminophenyl)-piperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde auf analoge Weise
zu 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin aus Beispiel C(82) herge stellt.
1-Acetyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin lieferte ein blass weißes Pulver
in 100 % Rohausbeute, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,85 (2H,
d, J = 8,7 Hz), 6,98 (2H, d, J = 8,7 Hz), 3,78 (2H, dd, J = 5,3,
5,0 Hz), 3,62 (2H, t, J = 5,3, 5,0 Hz), 3,62 (2H, dd, J = 5,3, 5,0
Hz), 2,98–3,10
(4H, m), 2,18 (3H, s).
-
1-Acetyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol
aus Beispiel C(41) hergestellt. 1-Acetyl-4-(4-aminophenyl)-piperazin lieferte ein
cremefarbenes Pulver in 88 % Ausbeute.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,18
(2H, d, J = 9,0 Hz), 6,82 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,78 (2H, dd, J =
5,1, 5,3 Hz), 3,64 (2H, dd, J = 4,9, 5,3 Hz), 3,16–3,27 (4H,
m), 2,10 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 2-Brom-2',6'-dichloracetophenon
(aus Beispiel C(52)) und 1-Acetyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin ergaben
ein Rohprodukt, das aus Hexan ausfiel, um einen cremefarbenen Feststoff
in 37 % Ausbeute zu liefern, Smp. 265–267 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,60 (1H, bs), 8,02 (2H, bs),
7,50 (2H, d, J – 1,9
Hz), 7,42 (1H, m), 7,38 (2H, bs), 6,98 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,60
(4H, s), 3,20–3,10
(4H, m), 2,00 (3H, s).
IR (KBr): 3377, 3166, 1601, 1542, 11425
cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C22H22Cl2N5O2S
(MH+): 490,0871. Gef.: 490,0858.
Anal.
ber. für
C22H21Cl2N5O2S·0,16 H2O·0,1
C6H14: C, 54,08;
H, 4,56; Cl, 14,13; N, 13,95; S, 6,39 Gef.: C, 53,88; H, 4,32; Cl,
14,46; N, 14,28; S, 6,54.
-
Beispiel
C(98): 2-[4-(1-Acetylpiperazin-4-yl)-phenylamino]-4-aminothiazol-5-yl-(3-methylthiophen-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt.
-
1-Acetyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin
(aus Beispiel C(97)) und 2-Bromacetyl-3-methylthiophen (aus Beispiel C(19))
lieferten einen gelben Feststoff in 37 % Ausbeute; Smp.. 290–292 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,60 (1H,
bs), 8,10 (2H, bs), 7,48 (1H, d, J = 5,0 Hz), 7,40 (2H, d, J = 8,7
Hz), 6,96–7,04 (2H,
m), 3,60 (4H, s), 3,18 (2H, bs), 3,12 (2H, bs), 2,40 (3H, s), 2,02
(3H, s).
IR (KBr): 3377, 3166, 1633, 1601, 1542, 1425, 1225
cm–1.
Anal.
ber. für
C21H23N5O2S·1
H2O: C, 56,89; H, 5,27; N, 15,80; S, 14,46.
Gef.: C, 56,98; H, 5,27; N, 15,72; S, 14,35.
-
Beispiel
C(99): 4-[4-Amino-5-(2-fluor-6-trifluormethylbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
2-Brom-2'-fluor-6'-trifluormethylacetophenon,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2'-iodacetophenon,
siehe Beispiel C(12), hergestellt. 2'-Fluor-6'-trifluormethylacetophenon (745 mg,
3,61 mmol) lieferte 1,05 g eines gelben Öls, welches ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,69–7,52 (2H,
m), 7,44–7,35
(1H, m), 4,42 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
rohes 2-Brom-2'-fluor-6'- trifluormethylacetophenon lieferten
einen hellgelben Feststoff in 21 % Ausbeute; Smp. 290–292 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,15 (1H,
s), 8,20 (2H, bs), 7,83–7,68
(7H, m), 7,31 (2H, s).
Anal. ber. für C17H12N4O3S2F4: C, 44,35; H,
2,63; N, 12,17; S, 13,93. Gef.: C, 44,42; H, 2,64; N, 12,13; S,
13,94.
-
Beispiel
C(100): {4-Amino-2-[4-(4-methylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2-fluor-6-trifluormethylphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin
(aus Beispiel C(70)) und 2-Brom-2'-fluor-6'-trifluormethylacetophenon
(aus Beispiel C(99)) lieferten ein Rohprodukt, das aus EtOH umkristallisiert
wurde, um ein gelbes Pulver in 74 % Ausbeute zu liefern, Smp. 155–158 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,62 (1H,
s), 8,06 (2H, bs), 7,72–7,62
(3H, m), 7,10 (2H, d, J = 8,7 Hz), 6,93 (2H, d, J = 8,7 Hz), 3,11
(4H, bs), 2,45 (4H, bs), 2,22 (3H, s).
HRFABMS (MH+):
ber.: 480,1481. Gef.: 480,1468.
Anal. ber. für C22H21N5OSF4·1,0
EtOH: C, 54,84; H, 5,18; N, 13,33; S, 6,10. Gef.: C, 55,11; H, 5,11;
N, 13,31; S, 6,00.
-
Beispiel
C(101): 4-Amino-2-[4-(1-tert.-butoxycarbonylpiperazin-4-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
1-tert.-Butoxycarbonyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Suspension aus 1-(4-Nitrophenyl)-piperazin
(2,00 g, 9,65 mmol) in Dioxan (30 ml) wurden Diisopropylethylamin
(1,48 ml, 10,6 mmol) und Di-tert.-butyldicarbonat (2,10 g, 9,65
mmol) gegeben. Nach 12 Stunden wurde die Mischung in H
2O
(100 ml) gegossen und mit EtOAc (2 × 50 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden über
MgSO
4 getrocknet, abfiltriert und im Vakuum
eingeengt, um einen gelben Feststoff zu ergeben, der aus EtO-Ac/Hexan umkristallisiert
wurde, um 2,2 g gelber Nadeln zu erbringen. Dieses Material wurde
ohne weitere Reinigung verwendet.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,20
(2H, d, J = 9,3 Hz), 6,82 (2H, d, J = 9,3 Hz), 3,58–3,64 (4H,
m), 3,28–3,44
(4H, m), 1,54 (9H, s).
-
1-(4-Aminophenyl)-4-tert.-butoxycarbonylpiperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin
aus Beispiel C(70) hergestellt. 1-tert.-Butoxycarbonyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin
lieferte ein blass braunes Gel in 100 % Rohausbeute, das ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,84
(2H, d, J = 8,7 Hz), 6,67 (2H, d, J = 8,8 Hz), 3,58 (4H, dd, J =
5,1, 5,0 Hz), 2,97 (4H, dd, J = 5,2, 4,8 Hz), 1,52 (9H, s).
-
1-tert.-Butoxycarbonyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol
aus Beispiel C(41) hergestellt. 1-(4-Aminophenyl)-4-tert.-butoxycarbonylpiperidin
lieferte cremefarbene Nadeln in 87 % Ausbeute, die ohne weitere
Reinigung verwendet wurden.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,18
(2H, d, J = 9,0 Hz), 6,82 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,64 (4H, t, J =
5,3 Hz), 3,24 (4H, t, J = 5,3 Hz), 1,54 (9H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 1-tert.-Butoxycarbonyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel C(79))
ergaben ein Rohprodukt, das aus EtOH umkristallisiert wurde, um
einen gelben Feststoff in 67 % Ausbeute zu liefern, Smp. 140–143 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,67 (1H,
s), 8,13 (2H, bs), 7,59–7,45
(1H, m), 7,35 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,23–7,13 (2H, m), 6,96 (2H, d,
J = 9,0 Hz), 3,46 (4H, bs), 3,07 (4H, bs), 1,43 (9H, s).
HRFABMS
(MH+): ber.: 516,1881. Gef.: 516,1900.
Anal.
ber. für
C25H27N5O3SF2·0,8 H2O·0,8
EtOH: C, 56,56; H, 5,57; N, 12,99; S, 5,95. Gef.: C, 56,34; H, 5,54; N,
12,89; S, 5,83.
-
Beispiel
C(102): 4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzamid
-
4-Isothiocyanatobenzamid,
welches die Strukturformel
hat, wurde zu nächst gemäß einem
Verfahren von McKee et al., J. Am. Chem. Soc, Vol. 48 (1946), 2506–2507 hergestellt.
Zu einer Lösung
von 4-Aminobenzamid (5,00 g, 36,7 mmol) in Wasser (60 mL) und 38
%iger wäss. HCl
(15 ml) wurde Thiophosgen (3,08 mL, 40,4 mmol). Nach ungefähr 30 min
wurde der resultierende weiße Niederschlag
abfiltriert, mit Wasser gewaschen und im Hochvakuum getrocknet,
um 4,66 g (78 % Ausbeute) eines weißen Pulvers zu erhalten, welches
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 8,08 (1H, bs), 7,94 (2H, d,
J = 8,7 Hz), 7,53 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,51 (1H, bs).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzamid und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) lieferten einen gelben Feststoff in 26 % Ausbeute;
Smp. 297–298 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,07 (1H,
s), 8,22 (2H, bs), 7,91 (1H, s), 7,88 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,66
(2H, d, J = 8,7 Hz), 7,62–7,50
(1H, m), 7,31 (1H, s), 7,27–7,18
(2H, m).
Anal. ber. für
C17H12N4O2SF2: C, 54,54; H,
3,23; N, 14,97; S, 8,57. Gef.: C, 54,27; H, 3,27; N, 14,68; S, 8,35.
-
Beispiel
C(103): ({4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-phenyl}-methylamino)-essigsäure-tert.-butylester
-
[Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-essigsäure-tert.-butylester,
der die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Lösung
aus Sarcosin-tert.-butylester Hydrochlorid (2,0 g, 11 mmol) in DMSO
(6 ml) wurden 4-Fluornitrobenzol
(1,6 g, 11 10 mmol) und Triethylamin (3,4 ml, 24 mmol) gegeben.
Die resultierende Mischung wurde 12 Stunden auf 100 °C erhitzt.
Man ließ die
resultierende gelbe Suspension abkühlen, verdünnte mit H
2O
(100 ml) und extrahierte mit Ether (2 × 100 ml). Die vereinigten
organischen Schichten wurden über
MgSO
4 getrocknet, abfiltriert und im Vakuum
eingeengt, um gelbe Nadeln zu ergeben, die aus Ether/Hexan umkristallisiert
wurde, um 2,0 g gelber Nadeln zu ergeben, die ohne weitere Reinigung
verwendet wurden.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,18
(2H, d, J = 9,3 Hz), 6,62 (2H, d, J = 9,7 Hz), 4,08 (2H, s), 3,20
(3H, s),
-
[(4-Aminophenyl)-methylamino]-essigsäure-tert.-butylester,
welcher die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin aus Beispiel C(70) hergestellt.
[Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-essigsäure-tert.-butylester lieferte ein rotes Öl in 95
% Rohausbeute, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,60–6,80 (4H,
m), 4,08 (2H, s), 3,20 (2H, bs), 3,80 (2H, s), 2,82 (3H, s), 1,42
(9H, s).
-
[(4-Isothiocycanatophenyl)-methylamino]-essigsäure-tert.-butylester,
welcher die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol
aus Beispiel C(41) hergestellt. [(4-Aminophenyl)-methylamino]-essigsäure-tert.-butylester lieferte
einen blass braunen Feststoff in 98 % Ausbeute, der ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,10
(2H, d, J = 9,1 Hz), 6,52 (2H, d, J = 9,1 Hz), 3,90 (2H, s), 2,92
(3H, s), 1,32 (9H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. [(4-Isothiocyanatophenyl)-methylamino]-essigsäure-tert.-butylester
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel C(79))
lieferten ein cremefarbenes Pulver in 34 % Ausbeute, Smp. 200,0–200,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 7,44–7,56 (1H,
m), 7,10–7,30
(4H, m), 6,62 (2H, d, J = 9,0 Hz), 4,08 (2H, s), 2,95 (3H, s), 1,32
(9H, s).
IR (KBr): 3248, 3142, 2978, 1725, 1619, 1537, 1466,
1231 cm–1.
Anal.
ber. für
C23H24F2N4O3S: C, 58,22; H,
5,10; N, 11,81; S, 6,76. Gef.: C, 58,27; H, 5,11; N, 11,53; S, 6,63.
-
Beispiel
C(104): 4-Amino-2-[4-(1-tert.-butoxycarbonylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl-(3-methylthiophen-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-tert.-Butoxycarbonyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin
(aus Beispiel C(101)) und 2-Bromacetyl-3-methylthiophen (aus Beispiel
C(19)) ergaben, nach Umkristallisation aus EtOAc/Hexan, 387 mg (52
% Ausbeute) eines gelben Feststoffs, Smp. 175–176 °C.
1H-NMR
(CDCl3): δ 7,00–6,85 (4H,
m), 3,62 (4H, dd, J = 5,3, 5,0 Hz), 3,18 (4H, dd, J = 5,3, 5,0 Hz),
2,48 (3H, s), 1,42 (9H, s).
IR (KBr): 3260, 2978, 1725, 1684,
1601, 1531, 1419, 1231 cm–1.
Anal. ber. für C24H29N5O3S2: C, 57,68; H,
5,85; N, 14,02; S, 12,83. Gef.: C, 57,74; H, 5,82; N, 13,95; S,
12,95.
-
Beispiel
C(105): 4-Amino-2-[4-(1-tert.-butoxycarbonylpiperazin-4-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl-(2,6-dichlorphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-tert.-Butoxycarbonyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin
(aus Beispiel C(101)) und 2-Brom-2',6'-dichloracetophenon
(aus Beispiel C(52)) erbrachten ein Rohprodukt, welches mittels
Flash-Säulenchromatographie mit
MeOH/CH2Cl2 (2,5
: 97,5) als Eluierungsmittel gereinigt und mit einem Hexan-Azeotrop
ausgeschleppt wurde, um einen gelben Feststoff in 90 % Ausbeute
zu ergeben, Smp. 165–167 °C.
1H-NMR (CDCl3): δ 7,22 (2H,
d, J = 9,0 Hz), 6,92 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,60 (4H, m), 3,18 (4H,
m), 1,42 (9H, s).
IR (KBr): 3401, 3271, 2966, 1689, 1607, 1542,
1460, 1225 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C25H28N5O3ClS (MH+): 548,1290.
Gef.: 548,1270.
Anal. ber. für C25H27N5O3Cl2S·0,1
C6H14; C, 55,23;
H, 5,07; N, 12,58; Cl, 12,74; S, 5,76. Gef.: C, 55,34; H, 5,28; N,
12,29; Cl, 12,48; S, 5,58.
-
Beispiel
C(106): (3-Acetamido-2,6-dichlorphenyl)-[4-amino-2-(4-tert.-butoxycarbonylpiperazin-1-yl)-aminothiazol-5-yl]-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-tert.-Butoxycarbonyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin
(aus Beispiel C(101)) und N-(3-Bromacetyl-2,4-dichlorphenyl)-acetamid
(aus Beispiel C(82)) lieferten einen blass gelben Feststoff in 57
% Ausbeute; Smp.. 248–250 °C.
1H-NMR (CDCl3): δ 7,20 (2H,
d, J = 9,0 Hz), 6,92 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,54–3,66 (4H, m), 3,12–3,22 (4H,
m), 2,28 (3H, s), 1,42 (9H, s).
IR (KBr): 3377, 3271, 3177,
2978, 1672, 1548, 1437, 1290, 1231 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C27H31Cl2N6O4S
(MH+): 605,1505. Gef.: 605,1528.
Anal.
ber. für
C27H30Cl2N6O4S·1,3 H2O: C, 51,56; H, 5,22; N, 13,36; Cl, 11,27;
S, 5,10. Gef.: C, 51,50; H, 5,18; Cl, 11,15; N, 13,19; S, 4,99.
-
Beispiel
C(107): 4-[4-Amino-5-(2,4,6-trichlorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
2,4,6-Trichloracetophenon,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Adaptiert von einem Verfahren von Reynolds et
al. Org. Syn. Coll., Vol. IV 30 (1963), 708–710. Zu Mg-Spänen (283
mg, 11,3 mmol) und EtOH (0,25 ml) wurde CCl
4 (11 μL) gegeben.
Die daraus folgende Reaktion klang ab, bevor eine Lösung von
Malonsäu rediethylester
(1,71 ml, 11,33 mmol) in EtOH (0,91 ml) in einer Geschwindigkeit,
um die Reaktion aufrecht zu erhalten, zugegeben wurde. Nach 30 min
wurde die Mischung auf Rückfluss
erhitzt, um eine Stunde lang Mg zu verbrauchen, dann ließ man abkühlen. Die
feste Masse wurde in Ether (25 ml) suspendiert und eine Lösung von
2,4,6-Trichlorbenzoylchlorid (2,50 g, 10,3 ml) in Ether (5 ml) wurde
vorsichtig zugegeben. Nach 3 Tagen, wurde eine Lösung aus H
2SO
4 (0,6 ml) in Wasser (10 ml) vorsichtig zugegeben,
um jeglichen Feststoff zu lösen,
und es wurde mit Ether extrahiert (2 × 10 ml). Die Extrakte wurden über MgSO
4 getrocknet und zu einem trüben Öl eingedampft,
das in HOAc (3 ml), H
2O (2 ml) und H
2SO
4 (0,33 ml) gegeben
und auf Rückfluss
erhitzt wurde. Nach 7,5 Stunden ließ man die Mischung über Nacht
abkühlen.
Die Mischung wurde mit 1N NaOH (35 ml) alkalisch gemacht und mit
Ether (3 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten etherischen Schichten wurden über MgSO
4 getrocknet und eingedampft, um 1,80 g (78
%) eines weißen
Feststoffs zu ergeben, welcher ohne weitere Reinigung verwendet wurde
(früher
beschrieben bei Baker et al., J. Chem. Soc. 1941). 796–802).
-
2-Brom-2',4',6'-trichloracetophenon,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 2-Brom-2'-iodacetophenon,
siehe Beispiel C(12) hergestellt. Rohes 2',4',6'-Trichloracetophenon
erbrachte 1,27 g (94 %) goldfarbener Kristalle, welche ohne weitere
Reinigung verwendet wurden (früher
beschrieben bei Baker et al., J. Chem. Soc. (1941), 796–802).
1H-NMR: δ 7,42
(2H, s), 4,42 (s, 2H).
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt, außer
dass überschüssiges Kalium-tert.-butoxid
(2,2 Äquivalente)
eingesetzt wurden. 4-Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
2-Brom-2',4',6'-trichloracetophenon
lieferten ein dunkelbraunes Gummi, das mittels Säulenchromatographie mit 10
% MeOH/CHCl3 gereinigt und aus MeOH/CHCl3 ausgefällt
wurde, um 96 mg (21 %) eines amorphen blass gelben Feststoffs zu
erhalten.
1H-NMR (CD3OD): δ 7,87 (4H,
dd, J = 14,6, 9,0 Hz), 7,60 (2H, s).
IR (KBr): 3312, 1593,
1545, 1459, 1421, 1161 cm–1.
ESIMS (MH+): 477/479/481. (M–):
475/477/479.
Anal. ber. für
C16H11Cl3N4O3S2: C, 40,22; H, 2,32; N, 11,73; Cl, 22,26;
S, 13,42. Gef.: C, 40,12; H, 2,34; N, 11,56; Cl, 22,41; S, 13,43.
-
Beispiel
C(108): 4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-N-methylbenzolsulfonamid
-
4-Amino-N-methylbenzolsulfonamid,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. N-Methyl-4-nitrobenzolsulfonamid (2,58 g, 11,9
mmol; Khanna et al., J. Med. Chem., Vol. 40 (1997), 1619–1633) und
10 % Pd/C (250 mg) in MeOH (60 ml) wurden 2 Stunden unter einer
Wasserstoffatmosphäre
gerührt
und dann abfiltriert. Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, um
2,17 g (98 % Ausbeute) farbloser kristalliner Flocken zu ergeben,
deren
1H-NMR-Spektrum dem in der Literatur
berichteten entsprach (Khanna et al., J. Med. Chem., vol. 40 (1997),
1619–1633)
und die ohne weitere Reinigung verwendet wurden.
-
4-Isothiocyanato-N-methylbenzolsulfonamid,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-Isothiocyanatobenzamid aus Beispiel C(102) hergestellt.
4-Amino-N-methylbenzolsulfonamid (2,17 g, 11,7 mmol) ergab 2,10
g (79 % Ausbeute) an einem weißen
flockigen Pulver, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 7,83 (2H,
d, J = 8,4 Hz), 7,65 (2H, d, J = 8,4 Hz), 7,61 (1H, q, J = 4,9 Hz),
2,43 (3H, d, J = 4,9 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanato-N-methylbenzolsulfonamid
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) lieferten ein Rohprodukt, das mit 10 %igem
i-PrOH/CHCl3 extrahiert und mittels Säulenchromatographie
mit 5 % MeOH/CHCl3 gereinigt wurde, um ein
amorphes gelbes Pulver in 41 % Ausbeute zu ergeben, das sich oberhalb
von 200 °C
zersetzte.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,23 (1H,
s), 8,33 (2H, bs), 7,81 (2H, d, J = 8,5 Hz), 7,54 (2H, d, J = 8,5
Hz), 7,63–7,41 (1H,
m), 7,39 (1H, q, J = 5,0 Hz), 7,23 (2H, t, J = 7,1 Hz), 2,41 (3H,
d, J = 5,0 25 Hz).
HRFABMS (MH+): ber.:
425,0554. Gef.: 425,0566.
Anal. ber. für C17H14N4O3S2F2·0,5 CH3OH: C, 47,72; H, 3,66; N, 12,72; S, 14,56.
Gef.: C, 47,56; H, 3,52; N, 12,72; S, 14,77.
-
Beispiel
C(109): 4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-N,N-dimethylbenzolsulfonamid
-
Als
nächstes
wurde 4-Amino-N,N-dimethylbenzolsulfonamid, das die Strukturformel
hat, wie folgt hergestellt.
Rohes N,N-Dimethyl-4-nitrobenzolsulfonamid
(3,89 g, 16,9 mmol; Khanna et al., J. Med. Chem., Vol. 40 (1997),
1619–1633),
10 % Pd/C (800 mg), MeOH (80 ml) und THF (200 ml) wurden in einer
Wasserstoffatmosphäre
6 Stunden gerührt
und abfiltriert. Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, um 3,68
g eines gelben Feststoffs zu ergeben, dessen
1H-NMR-Spektrum
dem in der Beschreibung bei Khanna et al., J. Med. Chem., vol. 40
(1997), 1619–1633
entsprach und der ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
Als
nächstes
wurde 4-Isothiocyanato-N,N-dimethylbenzolsulfonamid, das die Strukturformel
hat, wie folgt hergestellt.
Zu einer Lösung
von 4-Amino-N,N-dimethylbenzolsulfonamid
(2,0 g, 10 mmol) in Aceton (50 ml) wurden bei 5–10 °C gleichzeitig eine Lösung von
Thiophosgen (0,91 ml, 12 mmol) in Aceton (20 ml) und 25 %iges wäss. Na
2CO
3 (10 ml) gegeben.
Nach 5 min bei 5–8 °C ließ man die
Mischung warm wer den und rührte
eine halbe Stunde bei Raumtemperatur. Das Lösungsmittel wurde abgedampft
und Wasser (70 ml) wurde zugegeben. Der resultierende hellgelbe
Niederschlag wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen und im Vakuum
getrocknet, um 2,35 g (97 % Ausbeute) eines weißen Pulvers zu erbringen, welches
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 7,82 (2H, d, J = 8,4 Hz), 7,69
(2H, d, J = 8,4 Hz), 2,63 (6H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanato-N,N-dimethylbenzolsulfonamid
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) lieferten einen rohen braunen Feststoff, der
aus EtOH umkristallisiert wurde, um hellbraune Kristalle in 52 %
Ausbeute, Smp. 240–242 °C zu ergeben.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,24 (1H,
s), 8,14 (2H, bs), 7,84 (2H, d, J = 8,8 Hz), 7,72 (2H, d, J = 8,8
Hz), 7,62–7,49 (1H,
m), 7,23 (1H, d, J = 7,9 Hz), 7,20 (1H, d, J = 8,0 Hz), 2,59 (6H,
s).
Anal. ber. für
C18H16N4O3S2F2:
C, 49,31; H, 3,68; N, 12,78; S, 14,63. Gef.: C, 49,29; H, 3,71;
N, 12,68; S, 14,50.
-
Beispiel
C(110): (4-Amino-2-{4-[(2-dimethylaminoethyl)-methylamino]-phenylamino}-thiazol-5-yl}-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
N-(4-Nitrophenyl)-N,N',N'-trimethylethan-1,2-diamin,
welches die Strukturformel
hat, wurde zunächst auf
eine analoge Weise zu [Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-essigsäure-tert.-butylester
aus Beispiel C(103) hergestellt. 4-Fluornitrobenzol und N,N,N'-Trimethylethylendiamin
ergaben ein braunes Öl
in 87 % Rohausbeute, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,14 (2H,
d, J = 9,6 Hz), 6,64 (2H, d, J = 9,3 Hz), 3,58 (2H, t, J = 7,5 Hz),
3,12 (3H, s) 2,52 (2H, t, J = 7,5 Hz), 2,32 (6H, s).
-
N-(4-Aminophenyl)-N,N',N'-ethan-1,2-diamin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin
aus Beispiel C(70) hergestellt. N-(4-Nitrophenyl)-N,N,N'-trimethylethan-1,2-diamin
lieferte ein rötlich
braunes Öl
in 92 % Rohausbeute das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,62 (4H,
s), 3,30 (2H, dd, J = 7,6, 7,4 Hz), 2,85 (3H, s), 2,47 (2H, dd,
J = 7,7, 7,2 Hz), 2,32 (6H, s).
-
N-(4-Isothiocyanatophenyl)-N,N',N'-trimethylethan-1,2-diamin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol
aus Beispiel C(41) hergestellt. N-(4-Aminophenyl)-N,N',N'-ethan-1,2-diamin
lieferte ein braunes Öl
in 75 % Rohausbeute, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,13 (2H,
d, J = 8,8 Hz), 7,01 (2H, d, J = 8,2 Hz), 3,99 (2H, dd, J = 7,6,
7,1 Hz), 3,15 (1H, bs), 3,02 (3H, s), 2,80 (6H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. N-(4-Isothiocyanatophenyl)-N,N',N'-trimethylethan-1,2-diamin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel C(79)),
ergaben ein Rohprodukt, das mittels Flash-Säulenchromatographie
mit einem Stufengradienten von MeOH : CH2Cl2 (2,5 : 97,5–10 90) gereinigt wurde, um
einen gelben Feststoff in 55 % Ausbeute zu ergeben, Smp. 96–98 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 7,42–7,55 (1H,
ra), 7,10–7,24
(4H, m), 6,64 (2H, d, J = 9,0 Hz), 2,90 (3H, s), 2,38 (2H, dd, J
= 7,2, 6,5 Hz), 2,18 (6H, s).
IR (KBr): 3394, 3180, 2948, 2828,
1620, 1546, 1523, 1466 cm–1.
HRFABMS: ber.
für C21H24F2N5OS (MH+): 432,1670.
Gef.: 432,1658.
Anal. ber. für C21H23F2N5OS·0,4 H2O: C, 57,49; H, 5,47; N, 15,96; S, 7,31.
Gef.: C, 57,36; H, 5,45; N, 15,77; S, 7,27.
-
Beispiel
C(111): (2-[4-(1-Acetylpiperazin-4-yl)-phenylamino]-4-aminothiazol-5-yl)-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-Acetyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin (aus
Beispiel C(97)) und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel C(79))
lieferten 320 mg (66 % Ausbeute) eines cremefarbenen Feststoffs;
Smp.. 298 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 7,44–7,58 (1H,
m), 7,36 (2H, bd, J = 7,2 Hz), 7,18 (2H, dd, J = 8,1, 7,5 Hz), 6,95
(2H, d, J = 9,0 Hz), 3,58 (4H, bs), 3,00–3,20 (4H, m), 2,05 (3H, s)
IR
(KBr): 3389, 3154, 1607, 1601, 1542, 1419, 1231 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C22H21F2N5OSNa (M+Na+): 480,1282.
Gef.: 480,1266.
Anal. ber. für C22H21N5O2F2S·0,3
H2O: C, 57,08; H, 4,70; N, 15,13; S, 6,93.
Gef.: C, 56,95; H, 4,74; N, 15,16; S, 6,82.
-
Beispiel
C(112): 2-[4-(1-Acetylpiperazin-4-yl)-phenylamino]-4-aminothiazol-5-yl-(2,5-dimethylthiophen-3-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-Acetyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin (aus
C(97)) und 3-Bromacetyl-2,5-dimethylthiophen
(aus Beispiel C(50)) lieferten 200 mg (53 % Ausbeute) eines blass
cremefarbenen Feststoffs; Smp. 282–283 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 7,42 (2H, d, J = 9,0 Hz), 6,98
(2H, d, J = 9,0 Hz), 6,82 (1H, s), 3,60 (4H, bs), 3,02–3,20 (4H,
m), 2,46 (3H, s), 2,38 (3H, s), 2,05 (3H, s).
IR (KBr): 3401,
3166, 1637, 1601, 1542, 1425, 1231 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C22H26N5O2S (MH+): 456,1528.
Gef: 456,1510.
Anal. ber. für
C22H25N5O2S2: C, 57,87; H,
5,74; N, 15,34; S, 14,05. Gef.: C, 57,85; H, 5,53; N, 15,23; S,
14,20.
-
Beispiel
C(113): 4-[4-Amino-5-(2-fluor-6-trifluormethylbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzamid
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanatobenzamid (aus Beispiel
C(102)) und 2-Brom-2'-fluor-6'-trifluormethylacetophenon (aus Beispiel
C(99)) lieferten ein Rohprodukt, das mittels Säulenchromatographie mit einem
Stufengradienten von 8–10
% EtOH/CHCl3 gereinigt wurde, um einen amorphen
gelben Feststoff in 14 % Ausbeute zu erbringen, der sich oberhalb
von 145 °C
zersetzte.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,30 (1H,
bs), 8,10 (1H, bs), 7,94–7,82
(3H, m), 7,74–7,62
(5H, m), 7,30 (1H, s).
HRFABMS (MH+):
ber.: 425,0695. Gef.: 425,0709.
Anal. ber. für C18H12N4O2SF4·0,9 EtOH:
C, 51,05; H, 3,76; N, 12,03; S, 6,88. Gef.: C, 51,14; H, 3,78; N,
12,36; S, 6,79.
-
Beispiel
C(114): 4-[4-Amino-5-(3-methylthiophen-2-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-N-methylbenzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-Isothiocyanato-N-methylbenzolsulfonamid
(aus Beispiel C(108)) und 2-Bromacetyl-3-methylthiophen (aus Beispiel C(19))
lieferten einen gelben Feststoff in 57 % Ausbeute; Smp.. 197,0–199,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,19 (1H,
s), 8,24 (2H, bs), 7,86 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,75 (2H, d, J = 8,7
Hz), 7,65 (1H, d, J = 5,0 Hz), 7,36 (1H, q, J = 6,1 Hz), 7,03 (1H,
d, J = 5,0 Hz), 2,42 (3H, S), 2,41 (3H, d, J = 6,1 Hz).
HRFABMS
(MH+): ber.: 409,0463. Gef.: 409,0474.
Anal.
ber. für
C16H16N4O3S3·0,4 H2O: C, 46,23; H, 4,07; N, 13,48; S, 23,14.
Gef.: C, 46,28; H, 3,98; N, 13,38; S, 23,08.
-
Beispiel
C(115): 4-[4-Amino-5-(2,4,6-trifluorbenzoyl)-thiazol-2-yl-amino]-benzolsulfonamid
-
2-Chlor-2',4',6'-trifluoracetophenon,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer mechanisch gerührten Lösung aus 1,3,5-Trifluorbenzol (5,17 ml,
50,0 mmol) in Dichlorethan (12,5 ml) wurde allmählich über einen Zeitraum von 15 min
vorsichtig AlCl
3 (13,4 g, 115 mmol) gegeben.
Es wurde ein heftiges Brodeln und HCl-Gasentwicklung beobachtet.
Die Mischung wurde vorsichtig auf Rückfluss erhitzt und es wurde
tropfenweise über
einen Zeitraum von 45 min Chloracetylchlorid (6,20 g, 4,37 ml, 55,0
mmol) zugegeben. Nach 6 Stunden Erhitzen auf Rückfluss ließ man die Mischung über 12 Stunden
abkühlen,
goss sie dann vorsichtig auf Eis/Wasser, wusch mit 10 %iger wäss. HCl (2 × 30 ml),
1N wäss.
NaOH (3 × 30
ml) und Kochsalzlösung
(25 ml), trocknete über
MgSO
4 und dampfte ein, um 5,28 g (51 %)
eines gelben Feststoffs zu ergeben, der ohne weitere Reinigung verwendet
wurde. (Eine analytische Probe kristallisierte aus Ether/Hexan,
um gelbe Mikrokristalle zu ergeben, Smp. 43–45 °C.)
1H-NMR
(CDCl
3): δ 6,81
(2H, t, J = 8,4 Hz), 4,54 (2H, s).
IR (KBr): 1721, 1637,1 616,
1447, 1201, 1128, 1045 cm
–1.
Anal. ber. für C
8H
4ClF
3O:
C, 46,07; H, 1,93; Cl, 17,00. Gef.: C, 45,92; H, 1,95; Cl, 16,97.
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt, außer
dass überschüssiges Kalium-tert.-butoxid
(2,2 Äquivalente)
eingesetzt wurden. 4- Isothiocyanatobenzolsulfonamid und
2-Chlor-2',4',6'-trifluoracetophenon
ergaben einen rotbraunen Feststoff, der mittels Säulenchromatographie
mit 5 % MeOH/CH2Cl2 als
Eluierungsmittel gereinigt wurde. Ausfällen mit einer Spur Hexan in
MeOH/CH2Cl2 ergab
70 mg (33%) eines gelben amorphen Pulver, dass sich oberhalb von
148 °C zersetzte.
1H-NMR (CD3OD): δ 7,91 (1H,
s), 7,86 (4H, dd, J = 14,9, 6,9 Hz), 6,99 (2H, dd, J = 9,0, 7,5
Hz).
IR (KBr): 3278, 1602, 1549, 1425, 1155 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C16H12F3N4O3S2 (MH+): 429,0303. Gef.: 429,0315.
Anal.
ber. für
C16H11F3N4O3S2·1,1 H2O: C, 42,87; H, 2,97; N, 12,50; S, 14,31.
Gef.: C, 42,98; H, 2,73; N, 12,12; S, 14,48.
-
Beispiel
C(116): {4-Amino-2-[4-(4-methylpiperazin-1-sulfonyl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
1-Methyl-4-(4-nitrobenzolsulfonyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise wie der für
N-Methyl-4-nitrobenzolsulfonamid
für Beispiel
C(108) (Khanna et al., J. Med. Chem., Vol. 40 (1997), 1619–1633) verwendeten
hergestellt. 4-Nitrobenzolsulfonylchlorid und 1-Methylpiperazin
ergaben 5,1 g (88 % Ausbeute) eines gelben Feststoffs, der ohne
weitere Reinigung verwendet wurde.
-
4-(4-Methylpiperazin-1-sulfonyl)-anilin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu N-Methyl-4-aminobenzolsulfonamid
aus Beispiel C(108) hergestellt. 1-Methyl-4-(4-nitrobenzolsulfonyl)-piperazin ergab einen
grauen Feststoff in 99 % Ausbeute, der im nächsten Schritt ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 7,37
(2H, d, J = 8,8 Hz), 6,67 (2H, d, J = 8,8 Hz), 6,16 (2H, bs), 3,30
(4H, bs), 3,03 (4H, bs), 2,58 (3H, s).
-
1-(4-Isothiocyanatobenzolsulfonyl)-4-methylpiperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-Isothiocyanatobenzamid
aus Beispiel C(102) hergestellt. 4-(4-Methylpiperazin-1-sulfonyl)-anilin ergab 1,1
g (94 % Ausbeute) weißer
Kristalle, welche ohne weitere Reinigung verwendet wurden.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,74 (2H,
d, J = 8,6 Hz), 7,35 (2H, d, J = 8,6 Hz), 3,27 (4H, bs), 2,77 (4H,
bs), 2,47 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatobenzolsulfonyl)-4-methylpiperazin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel C(79)
lieferten einen gelben Feststoff in 69 % Ausbeute; Smp. 172–174 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,23 (1H,
bs), 8,21 (2H, bs), 7,84 (2H, d, J = 8,8 Hz), 7,69 (2H, d, J = 8,8
Hz), 7,62–7,49 (1H,
m), 7,22 (1H, d, J = 7,8 Hz), 7,19 (1H, d, J = 8,1 Hz), 2,87 (4H,
t, J = 4,5 Hz), 2,35 (4H, t, J = 4,5 Hz), 2,13 (3H, s).
HRFABMS
(MH+): ber.: 494,1132. Gef.: 494,1120.
Anal.
ber. für
C21H21N5O3S2F2·0,1 H2O·0,5
CH3OH: C, 50,50; H, 4,57; N, 13,70; S, 12,54.
Gef.: C, 50,34; H, 4,39; N, 13,51; S, 12,63.
-
Beispiel
C(117): (4-Amino-2-{4-[(2-dimethylaminoethyl)-methylamino]-phenylamino}-thiazol-5-yl)-(3-methylthiophen-2-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. N-(4-Isothiocyanatophenyl)-N,N',N'-trimethylethan-1,2-diamin
(aus Beispiel C(110)) und 2-Bromacetyl-3-methylthiophen
(aus Beispiel C(19)) ergaben, nach Reinigung mittels Flash- Säulenchromatographie mit MeOH
: CH2Cl2 (5 : 95)
als Eluierungsmittel, einen gelben Schaum in 70 % Ausbeute.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 7,22 (1H,
d, J = 5,0 Hz), 7,16 (2H, d, J = 9,0 Hz), 6,72 (1H, d, J = 5,0 Hz),
6,58 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,44 (2H, dd, J = 7,7, 7,4 Hz), 3,00 (3H,
s), 2,42 (3H, s), 2,3 (6H, s).
IR (KBr): 3377, 3269, 2937,
2821, 1609, 1543, 1518, 1423 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C20H26Cl2N5OS2 (MH+): 416,1579. Gef.: 416,1594.
Anal.
ber. für
C20H25Cl2N5OS2·1 H2O: C, 55,40; H, 6,28; N, 16,15; S, 14,71.
Gef.: C, C, 55,43; H, 5,94; N, 16,37; S, 14,57.
-
Beispiel
C(118): 4-{4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-phenyl}-1-methylpiperazin-2-on
-
4-(4-Nitrophenyl)-piperazin-2-on,
welches die Strukturformel
hat, wurde zunächst auf
eine analoge Weise zu [Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-essigsäure-tert.-butylester aus Beispiel
C(103) hergestellt. Piperazin-2-on (Aspinall et al., J. Amer. Chem.
Soc, Vol. 62 (1940), 1202–1204) und
4-Fluornitrobenzol lieferten einen gelben Feststoff in 63 % Ausbeute,
der ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,10
(2H, d, J = 8,8 Hz), 6,80 (2H, d, J = 9,2 Hz), 6,38 (1H, bs), 4,10
(2H, s), 3,74–2,52
(4H, m).
-
Als
nächstes
wurde 1-Methyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin-2-on, das die Strukturformel
hat, wie folgt hergestellt.
Zu einer Suspension aus 4-(4-Nitrophenyl)-piperazin-2-on
(500 mg, 2,26 mmol) in THF (5 mL) wurde NaH (60 mg, 2,5 mmol) gegeben.
Die Mischung wurde auf 0 °C
abgekühlt,
es wurde Iodmethan (162 μL,
2,59 mmol) zugegeben, und dann ließ man die Mischung auf Raumtemperatur
kommen. Nach 12 Stunden wurde das Lösungsmittel im Vakuum entfernt,
um ein gelbes Gummi zu ergeben, das mit H
2O
behandelt wurde. Der resultierende gelbe Niederschlag wurde abfiltriert,
mit H
2O gewaschen und einige Stunden im
Hochvakuum getrocknet, um 420 mg (79 % Ausbeute) zu erbringen.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,18 (2H,
d, J = 9,4 Hz), 6,78 (2H, d, J = 9,4 Hz)
5 4,08
(2H, s), 3,68 (2H, dd, J = 4,7, 3,6 Hz), 3,54 (2H, dd, J = 4,9,
3,7 Hz), 3,02 (3H, s).
-
4-(4-Aminophenyl)-1-methylpiperazin-2-on,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin
aus Beispiel C(70) hergestellt. 1-Methyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin-2-on
lieferte ein braunes Gummi, das ohne weitere Reinigung verwendet
wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,78 (2H,
d, J = 9,0 Hz), 6,60 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,76 (2H, s), 3,44 (2H,
dd, J = 5,8, 4,9 Hz), 3,20 (2H, dd, J = 4,9, 4,0 Hz), 3,02 (3H,
s).
-
4-(4-Isothiocyanatophenyl)-1-methylpiperazin-2-on,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol
aus Beispiel C(41) hergestellt. 4-(4-Aminophenyl)-1-methylpiperazin-2-on
ergab ein cremefarbenes Pulver in 85 % Ausbeute, das ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,18
(2H, d, J = 9,0 Hz), 6,80 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,90 (2H, s), 3,50
(4H, bs), 3,70 (3H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) und 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-1-methylpiperazin-2-on lieferten
einen gelben Feststoff in 77 % Ausbeute, Smp. >300°C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 7,60–7,70 (1H,
m), 7,48 (2H, bd, J = 8,3 Hz), 7,31 (2H, t, J = 7,9 Hz) 7,09 (2H,
d, J = 9,0 Hz), 3,88 (2H, s), 3,58 (4H, bd, J = 4,4 Hz), 3,02 (3H,
s).
Anal. ber. für
C21H19F2N5O2S: C, 56,88; H,
4,32; N, 15,79; S; 7,23. Gef.: C, 56,81; H, 4,42; N, 15,83; S, 7,31.
-
Beispiel
C(119): [4-Amino-2-(4-thiomorpholin-4-yl-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
4-Thiomorpholin-4-ylanilin,
das die Strukturformel
hat, wurde zu nächst wie
folgt hergestellt. 4-(4-Nitrophenyl)-thiomorpholin (1,50 g, 6,70
mmol; Beach et al., J. Chem. Soc. Perkin Trans. 2 (1984), 217–221) und
10 % Pd/C (200 mg vom feuchten Degussa-Typ, 50 Gew.-%) wurden in
Ethylacetat (20 ml) und MeOH (20 ml) in einer Wasserstoffatmosphäre über Nacht
gerührt
und abfiltriert. Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, um 1,28
g (98 % Ausbeute) weißer
kristalliner Flocken zu ergeben, die ohne weitere Reinigung verwendet
wurden.
-
4-(4-Isothiocyanatophenyl)-thiomorpholin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-Isothiocyanato-N,N-dimethylbenzolsulfonamid
aus Beispiel C(109) hergestellt. 4-Thiomorpholin-4-yl-anilin lieferte
ein gelbes Pulver in 83 % Ausbeute.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,13
(2H, d, J = 9,1 Hz), 6,79 (2H, d, J = 9,1 Hz), 3,59 (4H, ddd, J
= 5,2, 5,0, 2,6 Hz), 2,72 (4H, ddd, J = 5,2, 5,0, 2,6 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-thiomorpholin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) lieferten ein gelbes Pulver in 51 % Ausbeute,
Smp. 128–130 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,64 (1H,
s), 8,12 (2H, bs), 7,56–7,44
(1H, m), 7,30 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,18 (1H, d, J = 7,7 Hz), 7,15
(1H, d, J = 8,12 Hz), 6,91 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,47 (2H, dd, J
= 5,1, 5,0 Hz), 2,65 (2H, dd, J = 5,1, 5,0 Hz).
HRFABMS (MH+): ber.: 433,0968. Gef.: 433,0980.
Anal.
ber. für
C20H18N4OS2F2·0,2 H2O: C, 55,08; H, 4,25; N, 12,85; S, 14,71.
Gef.: C, 55,02; H, 4,14; N, 12,72; S, 14,53.
-
Beispiel
C(120): 4-{4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-phenyl}-piperazin-2-on
-
4-(4-Aminophenyl)-piperazin-2-on,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin aus Beispiel C(70) hergestellt.
4-(4-Nitrophenyl)-piperazin-2-on (aus Beispiel C(115)) ergab ein
blass braunes Öl
in 100 % Rohausbeute, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CD
3OD): δ 7,02 (2H,
d, J = 8,7 Hz), 6,91 (2H, d, J = 8,8 Hz), 3,81 (2H, s), 3,59 (2H,
dd, J = 5,9, 4,8 Hz), 3,46 (2H, dd, J = 5,9, 4,8 Hz).
-
4-(4-Isothiocyanatophenyl)-piperazin-2-on,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol aus Beispiel C(41) hergestellt. 4-(4-Aminophenyl)-piperazin-2-on
lieferte einen cremefarbenen Feststoff, der ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 9,00
(1H, bs), 8,20 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,80 (2H, d, J = 9,0 Hz), 4,50
(2H, s), 4,00–4,30
(4H, m).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) und 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-piperazin-2-on lieferten einen
gelben Feststoff in 56 % Ausbeute, Smp. 280–282 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 9,12 (3H, bs), 8,32–8,44 (1H,
m), 8,18 (2H, bd, J = 6,9 Hz), 8,05 (2H, t, J = 8,2 Hz), 7,78 (2H,
d, J = 9,0 Hz), 4,52 (2H, s).
HRFABMS: ber. für C20H18F3N5O2S (MH+):
430,1149. Gef.: 430,1138.
Anal. ber. für C20H17F2N5O2S·0,3
H2O: C, 55,24; H, 4,08; N, 16,11; S, 7,37.
Gef: C, 55,24; H, 4,10; N, 15,87; S, 7,34.
-
Beispiel
C(121): {4-Amino-2-[4-(4-cyclopropylmethylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
1-Cyclopropylmethyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Suspension aus 1-(4-Nitrophenyl)-piperazin
(2,50 g, 12,1 mmol) in DMF (10 mL) wurden wasserfreies Na
2CO
3 (639 mg, 6,03
mmol) und Brommethylcyclopropan (585 μl, 6,03 mmol) gegeben. Die Mischung
wurde über
Nacht auf 100 °C
erhitzt, dann ließ man
abkühlen
und verdünnte
mit H
2O (30 ml). Die abgetrennte wässrige Schicht
wurde mit CHCl
3 (3 × 50 ml) extrahiert.
-
Die
vereinigten organischen Schichten wurden über Na2SO4 getrocknet, abfiltriert und unter vermindertem
Druck eingedampft, um einen orangebraunen Feststoff zu ergeben,
der mittels Flash-Säulenchromatographie
mit 2,5 % MeOH/CH2Cl2 als
Eluierungsmittel gereinigt wurde, um 2,65 g (84 % Ausbeute) eines
gelben Feststoffs zu ergeben. Diese Material wurde ohne jegliche
weitere Reinigung verwendet.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,10
(2H, d, J = 10,7 Hz), 7,11 (2H, d, J = 9,5 Hz), 3,45 (4H, dd, J
= 5,3, 5,1 Hz), 2,65 (4H, dd, J = 5,3, 5,1 Hz), 2,29 (2H, d, J =
6,6 Hz), 0,84–0,98
(1H, m), 0,50–0,58
(2H, m), 0,10–0,15
(2H, m).
-
4-(4-Cyclopropylmethylpiperazin-4-yl)-anilin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Methylpiperazin-1- yl)-anilin
aus Beispiel C(70) hergestellt. 1-Cyclopropylmethyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin lieferte
einen roten Feststoff in 99 % Rohausbeute, der ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,85
(2H, d, J = 9,9 Hz), 6,62 (2H, d, J = 8,8 Hz), 3,42 (2H, bs), 3,10
(4H, dd, J = 5,1, 4,8 Hz), 2,69 (4H, dd, J = 5,1, 4,9 Hz), 2,30
(2H, d, J = 6,5 Hz), 0,90–0,98
(1H, m), 0,50–0,56
(2H, m), 0,10–0,15 (2H,
m).
-
1-Cyclopropylmethyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol
aus Beispiel C(41) hergestellt. 4-(4-Cyclopropylmethylpiperazin-1-yl)-anilin
ergab ein dunkelbraunes Öl
in 95 % Rohausbeute, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,80 (2H,
d, J = 9,0 Hz), 6,68 (2H, d, J = 9,1 Hz), 3,08 (4H, bs), 2,55 (4H,
bs), 2,10 (2H, d, J = 6,2 Hz), 0,65–0,80 (1H, m), 0,42 (2H, d,
J = 8,0 Hz), 0,00 (2H, d, J = 4,6 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt.
-
1-Cyclopropylmethyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel C(79))
lieferten nach Umkristallisieren aus EtOH einen gelben Feststoff
in 17 % Ausbeute; Smp. 215–218 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,60 (1H,
s), 8,04 (2H, bs), 7,46–7,56
(1H, m), 7,18–7,20
(2H, m), 7,08 (2H, dd, J = 8,0, 7,7 Hz), 6,82 (2H, d, J = 9,1 Hz),
2,98–3,03
(4H, m), 2,47 (4H, bs), 2,12 (2H, d, J = 6,6 Hz), 0,72–0,78 (1 H,
m), 0,34–0,42
(2H, m), 0,00–0,12
(2H, m).
IR (KBr): 2917, 1620, 1513, 1428 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C24H25F2N5OSCs (M+Cs+): 602,0802.
Gef.: 602,0818.
Anal. ber. für C24H25F2N5OS·0,5 H2O·0,1
EtOH: C, 60,16; H, 5,55; N, 14,49; S, 6,64. Gef.: C, 59,94; H, 5,24;
N, 14,19; S, 6,92.
-
Beispiel
C(122): [4-Amino-2-(4-pyridin-4-ylphenylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
4-Pyridin-4-ylanilin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Eine Mischung aus 4-(4-Nitrophenyl)-pyridin (600
mg, 3,0 mmol; Wang et al., J. Phys. Chem., Vol. 99 (1995), 6876–6888) und
10 % Pd/C (100 mg) in EtOH (20 ml) wurde über Nacht in einer Wasserstoffatmosphäre gerührt. Der
Katalysator wurde abfiltriert und das Filtrat im Vakuum eingeengt,
um 510 mg (100 % Ausbeute) eines weißen Feststoffs zu liefern.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,59 (2H,
dd, J = 6,2, 1,6 Hz), 7,51 (2H, d, J = 8,6 Hz), 7,46 (2H, dd, J
= 6,2, 1,6 Hz), 6,79 (2H, d, J = 8,6 Hz).
-
4-(4-Isothiocyanatophenyl)-pyridin,
das die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
Zu 4-Pyridin-4-ylanilin (200 mg, 1,18 mmol) in THF (35 ml) wurde
bei 0 °C
nacheinander tropfenweise Et
3N (0,33 ml,
2,4 mmol) und Thiophosgen (99 μl,
1,29 mmol) gegeben. Nach 20 min bei 0 °C und anschließend für 10 min
bei Raumtemperatur wurde das Lösungsmittel
abgedampft. Der Rückstand
wurde in Wasser suspendiert, abfiltriert, mit sehr wenig Wasser
gewaschen und unter Vakuum getrocknet, um 240 g (96 %) eines braunen
Feststoffs zu ergeben, welcher ohne weitere Reinigung verwendet
wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,62 (2H,
d, J = 6,3 Hz), 7,57 (2H, d, J = 8,6 Hz), 7,45 (2H, d, J = 6,3 Hz),
7,27 (2H, d, J = 8,6 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-pyridin und
2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) lieferten nach Umkristallisieren aus EtOH ein
braunes Pulver in 64 % Ausbeute, Smp. >300°C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,08 (1H,
s), 8,61 (2H, d, J = 6,0 Hz), 8,25 (2H, bs), 7,85 (2H, d, J = 8,8
Hz), 7,73 (2H, d, J = 8,8 Hz), 7,71 (2H, d, J = 6,0 Hz), 7,61–7,49 (1H,
m), 7,23 (1H, d, J = 7,7 Hz), 7,20 (1H, d, J = 8,1 Hz).
HRFABMS
(MH+): ber.: 409,0935. Gef.: 409,0921.
Anal.
ber. für
C21H14N4OSF2·0,4
H2O·0,3
EtOH: C, 60,41; H, 3,90; N, 13,05; S, 7,47. Gef.: C, 60,51; H, 3,65;
N, 12,69; S, 7,86.
-
Beispiel
C(123): {4-Amino-2-[4-(4-carbamoylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
1-Carbamoyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde zunächst gemäß eines
Verfahrens von Cain et al., J. Med. Chem., Vol. 20 (1977), 987–996, erhalten,
in welchem 1-(4-Nitrophenyl)-piperazin mit Kaliumcyanat behandelt
wurde, um einen weißen
Feststoff, 705 mg (99 %) zu liefern, der ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,71
(2H, d, J = 8,6 Hz), 6,50 (2H, d, J = 8,6 Hz), 5,97 (2H, bs), 4,58
(2H, bs), 3,39 (4H, dd, J = 5,1, 4,9 Hz), 2,82 (4H, dd, J = 5,1,
4,9 Hz)
-
Als
nächstes
wurde 1-(4-Aminophenyl)-4-carbamoylpiperazin, das die Strukturformel
hat, wie folgt hergestellt.
Eine Mischung aus 4-(4-Nitrophenyl)-piperazin-1-carbonsäureamid
(760 mg, 3,22 mmol), 10 % Pd/C (120 mg), Me-OH (20 ml), und THF (20 ml) wurden 2
Stunden in einer Wasserstoffatmosphäre gerührt. Der Katalysator wurde
abfiltriert und das Filtrat im Vakuum eingeengt, um 705 mg (99 %)
eines weißen
Feststoffs zu liefern, der ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,71 (2H,
d, J = 8,6 Hz), 6,50 (2H, d, J = 8,6 Hz), 5,97 (2H, bs), 4,58 (2H,
bs), 3,39 (4H, dd, J = 5,1, 4,9 Hz), 2,82 (4H, dd, J = 5,1, 4,9
Hz).
-
1-Carbamoyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Suspension aus 1-(4-Aminophenyl)-4-carbamoylpiperazin (300
mg, 1,36 mmol) in THF (30 ml) wurden bei –35 °C nacheinander tropfenweise
Triethylamin (0,38 ml, 2,73 mmol) und Thiophosgen (104 μl, 1,36 mmol)
gegeben. Das Lösungsmittel
wurde abgedampft und der teerartige Rückstand mit Wasser verdünnt. Der
resultierende hellbraune Feststoff wurde abfiltriert, mit einer
geringen Menge Wasser gewaschen und im Vakuum getrocknet, um ein
braunes Pulver, 337 g (94 % Ausbeute) zu erbringen, welches ohne
weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,08
(2H, d, J = 9,0 Hz), 6,76 (2H, d, J = 9,0 Hz), 4,45 (2H, bs), 3,50
(4H, dd, J = 5,4, 5,0 Hz), 3,15 (4H, dd, J = 5,4, 5,0 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 1-Carbamoyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel C(79)) ergaben
ein hellgraues Pulver in 45 % Ausbeute; Smp. 278,5–279 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,69 (1H,
s), 8,16 (2H, bs), 7,63–7,51
(1H, m), 7,38 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,25 (1H, d, J = 7,8 Hz), 7,21
(1H, d, J = 7,9 Hz), 7,02 (2H, d, J = 9,0 Hz), 6,09 (2H, bs), 3,48
(2H, t, J = 4,7 Hz), 3,11 (2H, t, J = 4,7 Hz).
HRFABMS (M+Na+): ber.: 481,1234. Gef.: 481,1246.
Anal.
ber. für
C21H20N6O2SF2 0,5 H2O: C, 53,95; H, 4,53; N, 17,98; S, 6,86.
Gef.: C, 53,92; H, 4,35; N, 17,64; S, 6,64.
-
Beispiel
C(124): {4-Amino-2-[4-(3R,4-dimethylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
3R-Methyl-1-(4-nitrophenyl)-piperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. (R)-(–)-2-Methylpiperazin
(186 mg, 1,86 mmol), 1-Fluor-4-nitrobenzol (131
mg, 0,93 mmol), Et
3N (0,26 ml, 1,86 mmol)
und Acetonitril (2 ml) wurden über
Nacht unter Rückfluss
erhitzt und dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Wasser suspendiert
und der resultierende Feststoff abfiltriert, mit sehr wenig Wasser
gewaschen und unter Vakuum getrocknet, um 128 mg (62 %) eines strahlend
gelben Feststoffs zu ergeben, welcher ohne weitere Reinigung verwendet
wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,12 (2H,
d, J = 9,5 Hz), 6,82 (2H, d, J = 9,5 Hz), 3,80–3,71 (2H, m), 3,18–3,08 (1H,
m), 3,04–2,88
(3H, m), 2,58 (1H, dd, J = 12,3, 12,3 Hz), 1,16 (3H, d, J = 6,3
Hz).
-
1,2R-Dimethyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
Eine Mischung aus 3R-Methyl-1-(4-nitrophenyl)-piperazin
(124 mg, 0,56 mmol), Natriumformiat (93 mg, 1,37 mmol), Ameisensäure (1,5
ml) und Formalin (1,5 ml) wurden über Nacht bei 80 °C gerührt, abgekühlt, auf
Eis/Wasser gegossen und mit CHCl
3 extrahiert.
Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
eingeengt, um 116 g (71 % Ausbeute) gelber Kristalle zu ergeben,
welche ohne weitere Reinigung verwendet wurden.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,12
(2H, d, J = 9,4 Hz), 6,82 (2H, d, J = 9,4 Hz), 3,76 (1H, d, J =
12,4 Hz), 3,67 (1H, d, J = 12,4 Hz), 3,14 (1H, ddd, J = 12,4, 11,7,
1,5 Hz), 2,90 (1H, d, J = 11,7 Hz), 2,74 (1H, dd, J = 11,7, 10,9
Hz), 2,40 (1H, m), 2,34 (3H, s), 2,22 (1H, m), 1,16 (3H, d, J =
6,3 Hz).
-
4-(3R,4-Dimethylpiperazin-1-yl)-anilin,
das die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
Eine Mischung aus 1,2R-Dimethyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin (168 mg,
0,71 mmol), 10 % Pd/C (30 mg) und MeOH (10 ml) wurde 1,5 Stunden
in einer Wasserstoffatmosphäre
gerührt.
Der Katalysator wurde abfiltriert und das Filtrat im Va kuum eingeengt,
um ein trübes
gelbes Öl
zu liefern, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,91 (2H,
d, J = 8,8 Hz), 6,75 (2H, d, J = 8,8 Hz), 3,66–3,32 (4H, m), 3,05–2,89 (2H,
m), 2,63–2,48
(2H, m), 2,44–2,36
(1H, m), 2,44 (3H, s), 1,22 (3H, d, J = 6,1 Hz).
-
4-(4-Isothiocyanatophenyl)-1,2R-dimethylpiperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
Zu 4-(3R,4-Dimethylpiperazin-1-yl)-anilin
(0,71 mmol) in THF (15 ml) wurde bei –35 °C nacheinander tropfenweise
Et
3N (0,20 ml, 1,43 mmol) und Thiophosgen
(58 μl,
0,75 mmol) gegeben. Das Lösungsmittel
wurde abgedampft und der Rückstand
mit CHCl
3 und Wasser ausgeschüttelt. Die
organische Schicht wurde über
Na
2SO
4 getrocknet
und eingeengt, um ein braunes Pulver, 184 mg, zu liefern, das laut
NMR Spuren von Et
3N enthielt, aber für eine weitere
Verwendung ohne Reinigung ausreichend war.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,12
(2H, d, J = 9,1 Hz), 6,82 (2H, d, J = 9,1 Hz), 3,58–3,46 (2H,
m), 3,13–3,03
(2H, m), 2,89–2,75
(1H, m), 2,65–2,41
(2H, m), 2,49 (3H, s), 1,27 (3H, d, J = 6,3 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-1,2R-dimethylpiperazin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel C(79)) lieferten
ein gelbes Pulver in 57 % Ausbeute, Smp. 115–118 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,65 (1H, bs), 8,15 (2H, bs),
7,62–7,50
(1H, m), 7,35 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,23 (1H, d, J = 7,7 Hz), 7,20
(1H, d, J = 8,0 Hz), 6,97 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,59–3,49 (2H,
m), 3,34 (3H, s), 2,90–2,72
(2H, m), 2,40 (1H, t, J = 10,9 Hz), 2,28–2,05 (2H, m), 1,09 (3H, d,
J = 6,2 Hz),.
HRFABMS (MH+): ber.:
444,1670. Gef.: 444,1656.
Anal. ber. für C22H23N5OSF2·0,8 H2O·0,6
t-BuOH: C, 58,33; H, 6,14; N, 13,94; S, 6,38. Gef.: C, 58,38; H,
5,92; N, 13,89; S, 6,33.
-
Beispiel
C(125): {4-Amino-2-[4-(3S,4-dimethylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
4-(4-Isothiocyanatophenyl)-1,2S-dimethylpiperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde gemäß dem Weg
hergestellt, dem für
sein Enantiomer 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-1,2R-dimethylpiperazin
aus Beispiel C(124) gefolgt wurde. Das resultierende gelbe Pulver
zeigte ein vergleichbares NMR-Spektrum und wurde ohne weitere Reinigung
verwendet.
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-1,2S-dimethylpiperazin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel C(79)) lieferten
ein gelbes Pulver in 77 % Ausbeute, Smp. 110–116 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,65 (1H, bs), 8,15 (2H, bs),
7,62–7,50
(1H, m), 7,35 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,23 (1H, d, J = 7,7 Hz), 7,20
(1H, d, J = 8,0 Hz), 6,97 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,59–3,49 (2H,
25 m), 3,34 (3H, s), 2,90–2,72 (2H,
m), 2,40 (1H, t, J = 10,9 Hz), 2,28–2,05 (2H, m), 1,09 (3H, d,
J = 6,2 Hz).
IR (KBr): 3386, 3274, 3168, 2970, 2807, 1620,
1589, 1547, 1517, 1464, 1429, 1238, 1001 cm–1.
HRFABMS
(MH+): ber.: 444,1670. Gef.: 444,1659.
Anal.
ber. für
C22H23N5OSF2·0,7
H2O·0,2
t-BuOH: C, 58,15; H, 5,65; N, 14,87; S, 6,81. Gef.: C, 58,06; H,
5,61; N, 14,58; S, 6,90.
-
Beispiel
C(126): (4-Amino-2-{4-[(3-dimethylaminoproyl)-methylamino]-phenylamino}-thiazol-5-yl)-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
N-(4-Nitrophenyl)-N,N',N'-trimethylpropan-1,3-diamin,
welches die Strukturformel
hat, wurde zunächst auf
eine analoge Weise zu [Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-essigsäure-tert.-butylester
aus Beispiel C(103) hergestellt. 4-Fluornitrobenzol und N,N,N'-Trimethylpropandiamin
ergaben ein gelbes Öl,
das bei 1 Torr auf 280 °C
erhitzt wurde, um Ausgangsmaterial zu entfernen, was ein orangefarbenes Öl, 4,26
g (85 % Rohausbeute) lieferte, das ohne jegliche weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,10
(2H, ddd, J = 9,5, 8,2, 5,3 Hz), 6,64 (2H, ddd; J = 9,5, 8,2, 5,3
Hz), 3,50 (2H, t, J = 7,2 Hz), 3,08 (3H, s), 2,07 (3H, t, J = 6,8
Hz), 2,23 (6H, s), 1,72–1,82
(2H, m).
-
N-(4-Aminophenyl)-N,N',N'-propan-1,3-diamin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Eine Mischung aus N-(4-Nitrophenyl)-N,N',N'-trimethylpropan-1,3-diamin
(1,72 g, 7,25 mmol), Zinn(II)chlorid Dihydrat (8,05 g, 36,2 mmol),
Dioxan (25 ml) und Ethanol (5 ml) wurde 3,5 Stunden auf Rückfluss
erhitzt, und dann ließ man
abkühlen.
Zu der resultierenden Mischung wurde gesätt. wäss. Na
2CO
3 gegeben, bis keine Gasentwicklung mehr
beobachtet wurde. Es wurde Celite zugegeben, um das nachfolgende
Abfiltrieren zu erleichtern. Die Feststoffe wurden mit Me-OH gewaschen und
das Filtrat wurde unter vermindertem Druck eingeengt und mit 10
% MeOH/CHCl
3 (4x) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Na
2SO
4 getrocknet
und eingedampft, um ein schwarzes Öl zu ergeben, das mittels Säulenchromatographie
mit Aluminiumoxid (neutral, Aktivität I) und 1 % MeOH/CH
2Cl
2 als Eluierungsmittel
zu reinigen, um 0,39 g (26 %) eines nachdunkelnden braunen Öls zu ergeben,
welches ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 6,67
(4H, dd, J = 9,0, 8,6 Hz), 3,22 (2H, t, J = 7,2 Hz), 2,82 (3H, s),
2,31 (2H, t, J = 7,5 Hz), 2,23 (6H, s), 1,70 (2H, p, J = 7,4 Hz).
-
N-(4-Isothiocyanatophenyl)-N,N',N'-trimethylpropan-1,3-diamin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-1,2R-dimethylpiperazin
aus Beispiel C(124) hergestellt. N-(4-Aminophenyl)-N,N',N'-propan-1,3-diamin
lieferte ein schwarzes Öl
in 86 % Rohausbeute, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,09 (2H,
d, J = 9,0 Hz), 6,59 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,38 (2H, J = 7,2 Hz),
2,94 (3H, s), 2,36 (2H, t, J = 7,2 Hz), 2,29 (6H, s), 1,78 (2H,
p, J = 7,2 Hz).
IR (KBr): 2127, 1605, 1514, 1379 cm
–1.
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. N-(4-Isothiocyanatophenyl)-N,N',N'-trimethylpropan-1,3-diamin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel C(79)),
erbrachten ein braunes Öl,
das mittels Flash-Säulenchromatographie
mit einem Stufengradienten von 7–14 % MeOH/CHCl3 gereinigt
und aus CH2Cl2/Hexan
ausgefällt
wurde, um einen amorphen gelben Feststoff in 51 % Ausbeute zu ergeben,
Smp. 115–120 °C (Zersetz.).
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,50 (1H,
bs), 8,05 (2H, bs), 7,50 (1H, ddd, J = 15,3, 8,4, 6,7 Hz), 7,10–7,35 (4H,
m), 6,68 (2H, d, J = 9,1 Hz), 2,84 (3H, s), 2,27 (2H, t, J = 7,2
Hz), 2,16 (6H, s), 1,61 (2H, p, J = 7,3 Hz).
IR (KBr): 3393,
3279, 3165, 2951, 1619, 1545, 1524, 1462, 1436 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C22H26F2N5OS (MH+): 446,1826.
Gef.: 446,1810.
Anal. ber. für C21H23F2N5OS·0,8 H2O·0,4
C6H14: C, 59,28;
H, 6,56; N, 14,16; S, 6,49. Gef.: C, 59,37; H, 6,31; N, 13,76; S,
6,26.
-
Beispiel
C(127): (2,6-Difluorphenyl)-{2-[4-(4-pyridin-4-yl-piperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-methanon
-
1-(4-Nitrophenyl)-4-pyridin-4-yl-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu [Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-essigsäure-tert.-butylester
aus Beispiel C(103) hergestellt. 4-Fluornitrobenzol und 1-(4-Pyridyl)-piperazin
(Ratous et. al., J. Med. Chem., Vol. 8 (1965), 104–107) ergaben
ein braunes Pulver in 27 % Ausbeute, das ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CD3OD): δ 8,20 (2H,
d, J = 5,0 Hz), 8,08 (2H, d, J = 9,4 Hz), 7,04 (2H, d, J = 9,5 Hz),
3,62–3,68
(4H, m), 3,50–3,56
(4H, m).
-
4-(4-Pyridin-4-ylpiperazin-1-yl)-anilin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin
aus Beispiel C(70) hergestellt. 1-(4-Nitrophenyl)-4-pyridin-4-ylpiperazin
erbrachte ein braunes Pulver in 100 % Rohausbeute, das ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
-
1H-NMR (CD3OD): δ 8,16 (2H,
d, J = 6,7 Hz), 6,90 (4H, bd, J = 8,9 Hz), 6,74 (2H, d, J = 6,6
Hz), 3,56 (4H, dd, J = 5,3, 5,0 Hz), 3,14 (4H, dd, J = 5,0, 4,2
Hz).
-
1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-pyridin-4-ylpiperzin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Lösung
von 4-(4-Pyridin-4-ylpiperazin-1-yl)-anilin (2,00 g, 7,86 mmol)
in 10 %iger wäss.
HCl (10 ml) wurde Thiophosgen (720 μL, 0,43 mmol) gegeben. Nach
0,5 Stunden wurde der resultierende gelbe Niederschlag abfiltriert,
mit gesätt.
wäss. NaHCO
3 und H
2O gewaschen
und im Hochvakuum getrocknet, um 1,9 g (82 % Ausbeute) eines gelben
Pulvers zu ergeben, welches ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 6,73 (4H,
d, J = 8,8 Hz), 6,51 (4H, d, J = 8,8 Hz), 3,32 (4H, bs), 3,29 (4H,
bs).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt.
-
1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-pyridin-4-ylpiperazin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus
Beispiel C(79)) lieferten nach Umkristallisieren aus MeOH/CHCl3 mit einer Spur DMSO ein blass gelbbraunes
Pulver in 30 % Ausbeute, Smp. 155–157 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 8,16 (2H, d, J = 6,0 Hz), 8,04
(1H, bs), 7,40–7,52
(1H, m), 7,32 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,15 (2H, t, J = 7,7 Hz), 6,96
(2H, d, J = 9,0 Hz), 6,85 (2H, d, J = 5,5 Hz), 3,60 (4H, bs).
HRFABMS:
ber. für
C25H23F2N6OS (MH+): 493,1622.
Gef.: 493,1606.
Anal. ber. für C25H22F2N6OS.·0,7 MeOH·0,1 CHCl3·0,1
DMSO: C, 58,40; H, 4,81; N, 15,72; S, 6,60. Gef.: C, 58,38; H, 4,50;
N, 15,37; S, 7,00.
-
Beispiel
C(128): {4-Amino-2-[4-(1-methyl-[1,4]-diazepan-4-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
1-Methyl-4-(4-nitrophenyl)-[1,4]-diazepan,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu [Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-essigsäure-tert.-butylester
aus Beispiel C(103) hergestellt. 1-Methyl-homopiperazin lieferte
einen gelben Feststoff in 93 % Ausbeute, welcher ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,12
(2H, d, J = 9,5 Hz), 6,64 (2H, d, J = 9,5 Hz), 3,56–3,70 (4H,
m), 2,74 (2H, dd, J = 4,9, 3,3 Hz), 2,58 (2H, dd, J = 5,6, 5,4 Hz),
2,40 (3H. s), 2,00–2,08
(2H, m).
-
4-4-Methyl-[1,4]-diazepan-1-yl)-anilin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin aus Beispiel C(70) hergestellt.
1-Methyl-4-(4-nitrophenyl)-[1,4]-diazepan lieferte ein purpurfarbenes Öl in 100
% Rohausbeute, das sofort ohne weitere Reinigung eingesetzt wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,68 (2H,
d, J = 12,2 Hz), 6,60 (2H, d, J = 6,8 Hz), 3,52 (2H, dd, J = 4,8,
4,7 Hz), 3,43 (2H, t, J = 6,3 Hz), 2,71 (2H, dd, J = 4,9, 4,7 Hz),
2,58 (2H, dd, J = 5,5, 5,4 Hz), 2,38 (3H, s), 1,95–2,04 (1H,
m).
-
1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methyl-[1,4]-diazepan,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-1H-imidazol
aus Beispiel C(41) hergestellt. 4-(4-Methyl-[1,4]diazepan-1-yl)-anilin ergab ein
Rohprodukt das mit CHCl
3 extrahiert wurde,
um schließlich
ein schwarzes Öl
in 85 % Rohausbeute zu erbringen. Diese Material wurde sofort ohne
jegliche weitere Reinigung verwendet.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,02
(2H, d, J = 9,0 Hz), 6,56 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,54 (2H, dd, J =
4,8, 4,8 Hz), 3,45 (2H, t, J = 6,3 Hz), 2,67 (2H, dd, J = 4,9, 4,8
Hz), 2,53 (2H, dd, J = 5,6, 5,4 Hz), 2,36 (3H, s), 1,97 (2H, p,
J = 5,7 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt.
-
1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methyl-[1,4]-diazepan
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) lieferten nach Umkristallisieren aus siedendem
EtOH ein hellgelbbraunes Pulver in 26 % Ausbeute; Smp. 138–140 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,05 (1H,
s), 7,42–7,52
(1H, m), 7,10–7,22
(4H, m), 6,64 (2H, d, J = 9,1 Hz), 3,36–3,52 (4H, m), 2,58 (2H, dd,
J = 4,8, 4,7 Hz), 2,42 (2H, dd, J = 5,6, 5,4 Hz), 2,25 (3H, s),
1,82–1,92
(2H, m).
HRFABMS: ber. für
C22H24F2N5OS (MH+): 444,1670.
Gef.: 444,1656.
Anal. ber. für C22H23F2N5OS·0,5 H2O·0,8
EtOH: C, 57,92; H, 5,93; N, 14,31; S, 6,55. Gef.: C, 58,05; H, 5,69;
N, 14,15; S, 6,55.
-
Beispiel
C(129): 3-({4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-phenyl}-methylamino)-propionitril
-
3-[Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-propionitril,
das die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
Benzyltrimethylammoniumhydroxid (7,23 ml einer 40 %igen Lösung in
MeOH) wurde zu einer Suspension von N-Methyl-4-nitroanilin (5,00 g, 32,9 mmol)
und Acrylsäurenitril
(7,23 ml) in Dioxan (80 ml) gegeben. Die resultierende Lösung wurde
3,5 Stunden auf 55 °C
erhitzt, dann in Wasser gegossen und mit 20 %igem Isopropanol in
Chloroform extrahiert. Die abgetrennte organische Schicht wurde
mit Wasser gewaschen, über
K
2CO
3 getrocknet
und zu einer Suspension eines gelben Feststoffs eingeengt, die mit
Ether verdünnt
wurde. Der Feststoff wurde abfiltriert und im Vakuum getrocknet,
um 6,15 g (91 % Ausbeute) eines gelben Feststoffs zu erhalten, der
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,17
(2H, d, J = 9,4 Hz), 6,66 (2H, d, J = 9,4 Hz), 3,82 (2H, t, J =
6,7 Hz), 3,19 (3H, s), 2,66 (2H, t, J = 6,7 Hz).
-
3-[(4-Aminophenyl)-methylamino]-propionitril,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(3S,4-Dimethylpiperazin-1-yl)-phenylamin aus Beispiel C(70)
hergestellt. 3-[Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-propionitril ergab ein dunkelbraunes Öl in 100
% Ausbeute, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,68 (4H,
s), 3,57 (2H, t, J = 7,0 Hz), 2,90 (3H, s), 2,51 (2H, t, J = 7,0
Hz).
-
3-[(4-Isothiocyanatophenyl)-methylamino]-propionitril,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-1,2S-dimethylpiperazin aus Beispiel
C(134) hergestellt. 3-[(4-Aminophenyl)-methylamino]-propionitril ergab
einen braunen Feststoff in 95 % Ausbeute, der ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,15
(2H, d, J = 9,1 Hz), 6,62 (2H, d, J = 9,1 Hz), 3,72 (2H, t, J =
6,8 Hz), 3,05 (3H, s), 2,58 (2H, t, J = 6,8 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel C(1)
beschriebenen hergestellt. 3-[4-(4-Isothiocyanatophenyl)-methylamino]-propionitril
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel C(79))
lieferten ein amorphes gelbes Pulver in 66 % Ausbeute, Smp. 120–130 °C (Zersetz.).
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,52 (1H,
bs), 8,10 (2H, bs), 7,49 (1H, ddd, J = 15,3, 8,2, 6,7 Hz), 7,26
(2H, bd, J = 8,2 Hz), 7,15 (2H, dd, J = 8,1, 7,7 Hz), 6,76 (2H,
d, J = 9,1 Hz), 3,63 (2H; t, J = 6,7 Hz), 2,91 (3H, s), 2,69 (2H,
t, J = 6,7 Hz).
IR (KBr): 3417, 3309, 1618, 1548, 1523, 1463,
1436, 1376, 1356, 1234, 1001 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C20H17N5OSF2Na (M+Na+): 436,1020.
Gef.: 436,1030.
Anal. ber. für C20H17N5OSF2·0,2 H2O·0,45
t-BuOH: C, 58,13; H, 4,90; N, 15,55; S, 7,12.
Gef.: C, 57,88; H, 4,79; N, 15,16; S, 6,95.
-
Beispiel
C(130): 2-[4-Amino-2-(4-nitrophenylamino)-thiazol-5-carbonyl]-phenylbenzoat
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie in Beispiel C(1) beschrieben
hergestellt. Zusätzlich wurden
nach Flash-Säulenchromatographie
zwei weitere Reaktionsprodukte isoliert und identifiziert: Eigenschaften
für (Z)-
und (E)-4-(2-Hydroxyphenyl)-3-(4-nitrophenyl)-3H-thiazol-2-ylidencyanamid folgen unten. 4-Nitrophenylisothiocyanat
und 2'-Benzoyloxy-2-bromacetophenon lieferten
die Titelverbindung in Form eines gelben Feststoffs, Smp.. 258–260 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ5 11,35 (1H,
s), 8,23 (2H, d, J = 9,3 Hz), 7,98–8,04 (4H, m), 7,85 (2H, d,
J = 9,2 Hz), 7,35–7,67
(1H, m), 7,52–7,63
(4H, m), 7,39–7,45
(2H, m).
13C-NMR (MeOH-d4): δ 181,5, 166,4,
164,4, 147,2, 145,8, 142,0, 135,2, 134,3, 131,2, 130,0, 129,3, 129,2, 128,3,
126,5, 125,6, 123,9, 118,3.
Anal. ber. für C23H16N4O5S:
C, 59,99; H, 3,50; N, 12,17; S, 6,96. Gef.: C, 58,25; H, 3,54; N,
11,77; S, 6,94.
-
Die
früher
eluierte Verbindung, (Z)-4-(2-Hydroxyphenyl)-3-(4-nitrophenyl)-3H-thiazol-2-ylidencyanamid, welche
die Strukturformel
hat, wurde als ein gelber
amorpher Feststoff isoliert.
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 9,79 (1H, s), 8,18 (2H, d,
J = 9,0 Hz), 7,55 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,26 (1H, dd, J = 7,5, 1,5 Hz),
7,17 (1H, ddd, J = 7,5, 7,4, 1,5 Hz), 7,05 (1H, s), 6,79 (1H, dd,
J = 7,6, 7,4 Hz), 6,65 (1H, d, 8,2 Hz).
13C-NMR
(MeOH-d
4): δ 176,8, 157,9, 150,3, 143,6,
141,7, 134,4, 134,2, 132,0, 126,0, 122,1, 119,5, 119,3, 117,9, 107,3.
HRFABMS:
ber. für
C
16H
10N
4O
3S (MH
+): 339,0552.
Gef.: 339,0550.
-
Die
später
eluierte Verbindung, (E)-4-(2-Hydroxyphenyl)-3-(4-nitrophenyl)-3H-thiazol-2-ylidencyanamid, welche
die Strukturformel
hat, wurde als ein gelber
amorpher Feststoff isoliert.
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 13,2 (1H, s), 8,25 (2H, d,
J = 9,2 Hz), 7,75 (1H, dd, J = 7,8, 1,5 Hz), 7,55 (1H, ddd, J = 8,6,
7,5, 1,1 Hz), 7,41 (1H, ddd, J = 8,6, 7,5, 1,1 Hz), 7,25 (1H, dd,
J = 8,1, 1,0 Hz), 7,13 (1H, d, 9,2 Hz), 7,01 (1H, s).
13C-NMR (MeOH-d
4): δ 174,8, 162,1,
152,2, 143,6, 134,0, 131,4, 129,9, 126,4, 126,2, 122,0, 121,5, 117,8, 105,6.
ESIMS:
ber. für
C
16H
10N
4O
3S (MH
+): 339. Gef.:
339.
-
Beispiel
C(131): (4-Amino-2-{4-[4-(2,2,2-trifluorethyl)-piperazin-1-yl]-phenylamino}-thiazol-5-yl)-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
1-(4-Nitrophenyl)-4-(2,2,2-trifluorethyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde zunächst auf
eine analoge Weise zu [Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-essigsäure-tert.-butylester
aus Beispiel C(103) hergestellt. 1-(4-Nitrophenyl)-piperazin und 1,1,1-Trifluor-2-iodethan
ergaben einen gelb-orangen Feststoff in 33 % Rohausbeute.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,13 (2H,
d, J = 9,2 Hz), 6,82 (2H, d, J = 9,2 Hz), 3,51–3,38 (4H, m), 3,10–2,99 (2H,
m), 2,87–2,77
(4H, m).
-
Als
nächstes
wurde 4-[4-(2,2,2-Trifluorethyl)-piperazin-1-yl]-anilin, welches
die Strukturformel
hat, auf eine analoge Weise
zu 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin
aus Beispiel C(70) hergestellt. 1-(4-Nitrophenyl)-4-(2,2,2-trifluorethyl)-piperazin
ergab einen blass braunen Feststoff in 100 % Rohausbeute.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,83 (2H,
d, J = 8,8 Hz), 6,68 (2H, d, J = 8,8 Hz), 3,40 (2H, bs), 3,11–3,06 (6H,
m), 2,86 (4H, dd, J = 5,1, 4,7 Hz).
-
1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-(2,2,2-trifluorethyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-methylpiperazin
aus Beispiel C(70) aus 4-[4-(2,2,2-Trifluorethyl)-piperazin-1-yl]-anilin
hergestellt und lieferte ein braunes Pulver in 89 % Ausbeute.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,15 (2H,
d, J = 9,1 Hz), 6,85 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,25 (4H, dd, J = 4,9,
5,2 Hz), 3,05 (2H, q, J = 9,5 Hz), 2,86 (4H, dd, J = 5,1, 4,8 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel C(1) beschriebenen
hergestellt. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-(2,2,2-trifluorethyl)-piperazin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenone (aus Beispiel C(79)) lieferten
nach Reinigung mittels Säulenchromatographie
mit 5 % MeOH/CHCl3 als Eluierungsmittel
ein gelbes Pulver in 63 % Ausbeute, Smp. 99–102 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 8,12 (1H, bs), 7,58–7,46 (1H,
m), 7,30 (2H, bd, J = 7,4 Hz), 7,18 (2H, dd, J = 7,8, 7,7 Hz), 6,92
(2H, d, J = 8,9 Hz), 3,24 (2H, q, J = 10,3 Hz), 3,12 (4H, dd, J
= 4,1, 5,0 Hz), 2,76 (4H, bd, J = 4,6 Hz).
IR (KBr): 3394,
3276, 3178, 3058, 2954, 2829, 1617, 1588, 1547, 1462, 1426, 1231
cm–1.
Anal.
ber. für
C22H20F2N5OS·0,15
CHCl3: C, 51,62; H, 3,94; N, 13,59; S, 6,22.
Gef.: C, 51,68; H, 3,93; N, 13,39; S, 6,03.
-
Beispiel
D(1): (3-Aminophenyl)-(4-amino-2-phenylaminothiazol-5-yl)-methanon
-
Eine
Mischung der Titelverbindung aus Beispiel A(1)((4-Amino-2-phenylamino-thiazol-5-yl)-(3-nitrophenyl)-methanon,
520 mg, 1,53 mmol) und 10 % Palladium auf Kohlenstoff (80 mg) in
THF (10 ml) wurde über Nacht
in einer Wasserstoffatmosphäre
gerührt.
Der Katalysator wurde abfiltriert und das Filtrat im Vakuum eingeengt,
um 470 mg eines rohen Feststoffs zu ergeben, der aus Ethylacetat/Benzol
umkristallisiert wurde, um 100 mg (19 % Ausbeute) eines hellgelben
Pulvers zu liefern, Smp. 162–164 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,75 (1H,
s), 8,42 (2H, bs), 8,15 (2H, bs), 7,60 (2H, d, J = 7,8 Hz), 7,34
(2H, d, J = 7,8 Hz), 7,23 (1H, t, J = 7,8 Hz), 7,14 (1H, s), 7,07
(1H, d, J = 7,8 Hz), 7,05 (1H, t, J = 7,8 Hz), 6,91 (1H, d, J =
7,8 Hz).
FABMS (MH+): 311.
Anal.
ber. für
C16H14N4OS·H2O·C6H6: C, 59,30; H,
4,98; N, 16,66; S, 9,54. Gef.: C, 59,02; H, 4,61; N, 16,34; S, 9,25.
-
Beispiel
D(2): (4-Aminophenyl)-(4-amino-2-phenylaminothiazol-5-yl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel D(1) beschriebenen
hergestellt. Katalytische Reduktion der Titelverbindung aus Beispiel
A(2)((4-Nitrophenyl)-(4-amino-2-phenylaminothiazol-5-yl)-methanon)
lieferte nach Umkristallisieren aus Ethanol, 410 mg (90 % Ausbeute)
eines roten amorphen Pulvers, Smp. >300°C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,85 (1H,
bs), 8,44–8,20
(2H, bs), 8,36 (1H, d, J = 8,7 Hz), 8,17 (1H, d, J = 8,7 Hz), 7,89
(1H, d, J = 15,9 Hz), 7,86 (1H, d, J = 15,9 Hz), 7,62 (2H, d, J
= 7,8 Hz), 7,37 (2H, t, J = 7,8 Hz), 7,09 (1H, t, J = 7,8 Hz).
FABMS
(MH+): 311.
Anal. ber. für C16H14N4OS·0,5 H2O: C, 60,17; H, 4,73; N, 17,54; S, 10,04
Gef.: C, 60,09; H, 4,73; N, 17,58; S, 9,93.
-
Beispiel
D(3): [4-Amino-2-(4-dimethylaminophenylamino)-thiazol-5-yl]-(2-aminophenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel D(1) beschrieben
hergestellt. Katalytische Reduktion der Titelverbindung aus Beispiel
C(4) ergab 26 mg (30 % Ausbeute) eines amorphen Feststoffs.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,38 (1H,
s), 8,06 (2H, bs), 7,31 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,30 (1H, d, J = 7,5
Hz), 7,08 (1H, t, J = 7,5 Hz), 6,72 (2H, d, J = 9,0 Hz), 6,68 (1H,
d, J = 7,5 Hz), 6,51 (1H, t, J = 7,5 Hz), 5,75 (2H, s), 2,88 (6H,
s).
FABMS (MH+): 354.
Anal. ber.
für C18H19N5OS·0,5 H2O·0,3
MeOH: C, 59,07; H, 5,74; N, 18,82; S, 8,62. Gef.: C, 59,24; H, 5,56;
N, 18,51; S, 8,36.
-
Beispiel
D(4): [4-Amino-2-(4-aminophenylamino)-thiazol-5-yl]-phenylmethanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf gleichartige Weise wie der in Beispiel
D(1) beschriebenen hergestellt. Katalytische Reduktion der Titelverbindung
aus Beispiel A(8) ([4-Amino-2-(4-nitrophenylamino)-thiazol-5-yl]-phenylmethanon,
450 mg, 1,32 mmol) ergab nach Umkristallisieren aus Ethanol, 120
mg (29 % Ausbeute) eines orangefarbenen Pulvers, Smp. 167–169 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,38 (1H,
s), 8,15 (2H, bs), 7,64–7,55
(2H, m), 7,47–7,38
(3H, m), 7,10 (2H, d, J = 8,6 Hz), 6,55 (2H, d, J = 8,6 Hz), 5,20
(2H, bs).
FABMS (MH+): 311.
Anal.
ber. für
C16H14N4OS·H2O: C, 56,96; H, 5,08; N, 16,61; S, 9,50.
Gef.: C, 56,94; H, 5,07; N, 16,60; S, 9,64.
-
Beispiel
D(5): 4-[4-Amino-5-(3-amino-5-aminothiophen-2-carbonyl)-thiazol-2-ylamino]-benzolsulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel D(1)
beschriebenen hergestellt. Die Titelverbindung aus Beispiel C(95)
wurde hydriert und aus EtOH umkristallisiert, um ein braunes Pulver
in 96 % Ausbeute zu liefern, Smp. 268–271 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,97 (1H, s), 7,91 (2H, s),
7,82 (2H, d, J = 9,1 Hz), 7,78 (2H, d, J = 9,1 Hz), 7,28 (2H, s),
6,43 (2H, s), 5,81 (1H, s), 2,34 (3H, s).
FABMS (MH+): 410.
Anal. ber. für C15H15N5O3S3.·0,1 H2O·0,3
EtOH: C, 44,07; H, 4,03; N, 16,47; S, 22,63. Gef.: C, 44,23; H,
3,93; N, 16,07; S, 23,01.
-
Beispiel
E(1): 4-[4-Amino-5-(2-nitrobenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzoesäure
-
Zu
einer Suspension der Titelverbindung aus Beispiel A(5) (4-[4-Amino-5-(2-nitrobenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-benzoesäureethylester,
950 mg, 2,3 mmol), in Methanol (15 ml) wurde 3N NaOH (10 ml) gegeben. Nach
30 Minuten wurde die Mischung mit 1N HCl auf einen pH-Wert von 4 angesäuert, worauf
sich ein gelber Niederschlag bildete. Die Mischung wurde mit Wasser
(100 ml) verdünnt.
Der Feststoff wurde abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Umkristallisieren
aus Ethanol lieferte 672 mg (76 % Ausbeute) gelber Kristalle, Smp. 289–292 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 12,75 (1H,
s), 11,13 (1H, s), 8,12 (2H, bs), 8,08 (1H, d, J = 7,8 Hz), 7,91
(2H, d, J = 8,7 Hz), 7,82 (1H, td, J = 8,4, 0,9 Hz), 7,78–7,68 (4H,
m).
FABMS (MH+): 385.
Anal. ber.
für C19H18N4O3S: C, 53,12; H, 3,15; N, 14,58; S, 8,34.
Gef.: C, 53,29; H, 3,25; N, 14,31; S, 8,11.
-
Beispiel
E(2): 4-[4-Amino-2-(4-sulfamoylphenylamino)-thiazol-5-carbonyl]-benzoesäure
-
Zu
einer Lösung
aus 4-[4-Amino-2-(4-sulfamoylphenylamino)-thiazol-5-carbonylbenzoesäureethylester
(500 mg, 1,12 mmol; Beispiel C(34)) in MeOH (10 ml) wurde 1N wäss. NaOH
(3,4 ml, 3,4 mmol) gegeben. Nach 4 Stunden wurde die resultierende
Mischung mit 1N wäss
HCl auf einen pH-Wert von 3 angesäuert und abfiltriert. Der isolierte
braune Feststoff kristallisierte in EtOH, um 330 mg (70 % Ausbeute)
hellbrauner Kristalle zu liefern, Smp. 298,5–300 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 13,15 (1H, s), 11,14 (1H, s),
8,31 (2H, bs), 8,02 (2H, d, J = 8,1 Hz), 7,78 (4H, s), 7,77 (2H,
d, J = 8,1 Hz), 7,26 (2H, s).
HRFABMS (M+Na+):
ber.: 441,0303. Gef.: 441,0320.
Anal. ber. für C17H14N4O5S2·0,4 H2O: C, 47,97; H, 3,50; N, 13,16; S, 15,07.
Gef.: C, 48,04; H, 3,48; N, 12,98; S, 15,18.
-
Beispiel
F: 2-[4-Amino-2-(4-methoxyphenylamino)-thiazol-5-carbonyl]-benzonitril
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung aus Beispiel C(12) (2,00 g, 4,43 mmol) in Pyridin
(5 ml) wurde Kupfer(I)cyanid (709 mg, 8,86 mmol) gegeben und die
Mischung wurde auf Rückfluss
erhitzt. Nach 2 Stunden ließ man
die resultierende Mischung abkühlen,
säuerte
mit 1N wässriger
HCl an und extrahierte mit 20 % MeOH/CHCl3.
Die CHCl3-Extrakte wurden vereinigt, mit
H2O und Kochsalzlösung gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und
eingedampft, um ein dunkelbraunes, zähes Öl zu ergeben, das mittels präparativer
Dünnschichtchromatographie
mit 5 % MeOH/CH2Cl2 gereinigt
und aus Ethanol ausgefällt
wurde, um 255 mg (61 %) eines gelben amorphen Feststoffs zu liefern,
der sich bei 110–116 °C zersetzte.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,70 (1H,
s), 8,24 (2H, bs), 7,91 (1H, d, J = 7,8 Hz), 7,80–7,66 (2H,
m), 7,61 (1H, td, J = 7,8, 1,2 Hz), 7,42 (2H, d, J = 9,0 Hz), 6,92
(2H, d, J = 9,0 Hz), 3,72 (3H, s).
FABMS (MH+):
351.
Anal. ber. für
C18H14N4O2S·0,25
H2O·0,2
EtOH: C, 60,69; H, 4,35; N, 15,39; S, 8,81. Gef.: C, 60,84; H, 4,24;
N, 15,07; S, 9,02.
-
Beispiel
G: [4-Amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-yl]-(3-amino-2,6-dichlorphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung aus Beispiel C(82), N-{3-[4-amino-2-(1H-benzoimidazol-6-ylamino)-thiazol-5-carbonyl]-2,4-dichlorphenyl}-acetamid
(100 mg, 0,220 mmol), wurde in 6N wäss. HCl (4 ml) gegeben und
bei Raumtemperatur 24 Stunden gerührt. Die Mischung wurde mit 2N
wäss. NaOH
auf einen pH-Wert von 7 gebracht und der resultierende gelbe Niederschlag
wurde abfiltriert, mit H2O gewaschen, aus
MeOH/H2O umkristallisiert und unter Hochvakuum
getrocknet. Es wurde ein gelber Feststoff in 36 % Ausbeute erhalten;
Smp. 235–237 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,16 (1H,
bs), 7,86 (2H, bs), 7,38–7,62
(1H, m), 7,18 (1H, d, J = 8,5 Hz), 7,02 (1H, d, J = 8,8 Hz), 6,68
(1H, d, J = 8,7 Hz), 5,50 (1H, bs). IR (KBr): 3177, 1614, 1543,
1443, 1308 cm–1.
FABMS
(MH+): 419.
Anal. ber. für C17H12Cl2N6OS·0,8
H2O·1
MeOH: C, 46,42; H, 3,81; N, 18,04; S, 6,88. Gef.: C, 46,37; H, 3,45;
Cl, 15,29; N, 17,84; S, 6,77.
-
Beispiel
H(1): [4-Amino-2-(4-piperazin-1-ylphenylamino)-thiazol-5-yl]-(3-methylthiophen-2-yl)-methanon Trihydrochlorid
-
Die
Titelverbindung wurde wie folgt hergestellt. Zu einer Lösung der
Titelverbindung aus Beispiel C(104) (100 mg, 0,20 mmol) in einer
Mischung aus THF (1 ml) und MeOH (0,5 ml) wurde eine Lösung von
4N HCl in Dioxan (200 μL,
0,80 mmol) gegeben. Die resultierende Suspension wurde 2 Stunden
auf Rückfluss erhitzt.
Man ließ die
Suspension abkühlen
und filtrierte ab. Der isolierte Feststoff wurde mit wasserfreiem
Ether gewaschen und getrocknet, um einen gelben Feststoff in 97
% Ausbeute zu liefern, Smp. 198–200 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 10,80 (1H,
m), 9,22 (1H, bs), 7,60 (1H, d, J = 5,0 Hz), 7,42 (1H, d, J = 8,7
Hz), 6,98–7,08 (3H,
m), 3,38 (4H, d, J = 4,4 Hz), 3,22 (4H, s), 2,18 (3H, s). IR (KBr):
3177, 1614, 1543, 1443, 1308 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C19H22N5OS2 (MH+): 400,1266.
Gef.: 400,1254.
Anal. ber. für C19H21N5OS2·0,6 H2O·3
HCl: C, 43,91; H, 4,89; N, 13,47; S, 12,34. Gef.: C, 43,61; H, 4,97;
N, 13,12; S, 12,16.
-
Beispiel
H(2): (3-Amino-2,6-dichlorphenyl)-[4-amino-2-(4-piperazin-1-ylphenylamino)-thiazol-5-yl]-methanon Trihydrochlorid
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel H(1) beschriebenen
hergestellt. Die Titelverbindung aus Beispiel C(106) lieferte einen
gelben Feststoff in 48 % Ausbeute; Smp.. > 280 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,88 (1H,
bs), 8,00 (1H, bs), 7,40 (2H, bs), 7,18 (1H, d, J = 8,7 Hz), 6,98
(2H, d, J = 8,4 Hz), 6,80 (1H, d, J = 8,7 Hz), 3,38 (4H, s), 3,12
(4H, s).
IR (KBr): 3406, 1618, 1560, 1458, 1308 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C20H21Cl2N6OS (MH+): 463,0875. Gef.: 463,0862.
Anal.
ber. für
C20H20Cl2N6OS·3 HCl·0,5 Dioxan:
C, 42,84; H, 4,41; Cl, 28,74; N, 13,62; S, 5,20. Gef.: C, 42,96; H,
4,47; Cl, 28,58; N, 13,53; S, 5,15.
-
Beispiel
H(3): [4-Amino-2-(4-piperazin-1-yl-phenylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-dichlorphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde auf eine Weise wie der in Beispiel H(1) beschriebenen
hergestellt. Die Titelverbindung aus Beispiel C(105) lieferte einen
gelben Feststoff in 44 % Ausbeute; Smp.. 298–300 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 7,60–7,50 (5H, m), 7,08 (2H, d,
J = 7,8 Hz), 3,44 (4H, bs).
IR (KBr): 3395, 2959, 1618, 1513,
1425 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C20H20Cl2N5OS (MH+): 448,0766. Gef.: 448,0749.
Anal.
ber. für
C20H19Cl2N5OS·1,2 H2O·0,9
HCl: C, 47,78; H, 4,47; Cl, 20,45; N, 13,93; S, 6,38. Gef.: C, 47,99; H,
4,38; Cl, 20,57; N, 13,56; S, 6,24.
-
Beispiel
J(1): [4-Amino-2-(4-piperazin-1-ylphenylamino)-thiazol-5-yl]-(2,4,6-trichlorphenyl)-methanon
-
{4-Amino-2-[4-(4-tert.-butoxycarbonylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,4,6-trichlorphenyl)-methanon,
das die Strukturformel
hat, wurde im Wesentlichen
wie für
Beispiel C(1) beschrieben hergestellt. 1-tert.-Butoxycarbonyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin (aus Beispiel
C(101)) und 2-Brom-2',4',6'-trichloracetophenon
(aus Beispiel C(107)) ergaben einen schwarzen Teer, der aus EtOH
ausfiel, um 144 mg (50 %) eines gelben amorphen Pulvers zu ergeben,
Smp. 192–193 °C (d).
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 7,78 (2H,
s), 7,33 (2H, bm), 6,98 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,15–3,05 (4H,
m), 1,45 (s, 9H).
IR (KBr): 3389, 3276, 3166, 1676, 1608, 1577,
1544, 1461, 1421, 1366, 1235, 1202, 1164 cm
–1.
HRFABMS:
ber. für
C
25H
26Cl
3N
5O
3SCs
(M+Cs
+): 715,9847. Gef.: 715,9822.
Anal.
ber. für
C
25H
26Cl
3N
5O
3S.·0,5 H
2O·0,4
EtOH:C, 50,40; H, 4,90; N, 11,39; Cl, 17,30; S, 5,22. Gef.: C, 50,69; H,
5,16; N, 10,98; Cl, 17,70; S, 4,90.
-
Die
Titelverbindung wurde wie folgt hergestellt. {4-Amino-2-[4-(4-tert.-butoxycarbonylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,4,6-trichlorphenyl)-methanon
(50 mg, 0,086 mmol) wurde in Trifluoressigsäure (TFA; 0,5 ml) bei 0 °C gerührt. Nach
20 min bei 0 °C
wurde eine geringfügige
Menge Wasser zugegeben und gesätt.
wäss. NaHCO3 wurde zur Neutralisation verwendet. Die
resultierende Suspension wurde abfiltriert, um eine gelbe Paste
zu erhalten, die eine Suspension mit MeOH/CHCl3 ergab
und zur Isolierung von 22 mg (42 %) eines gelben amorphen Pulvers
führte.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 7,80 (2H,
s), 7,38 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,01 (2H, d, J = 9,0 Hz).
IR
(KBr): 3396, 3284, 3178, 1676, 1614, 1543, 1461, 1423, 1202, 1137
cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C20H18Cl3N5OS (MH+): 484,0346. Gef.: 484,0333.
Anal.
ber. für
C20H18Cl3N5OS·0,8 MeOH·0,8 CHCl3: C, 42,96; H, 3,67; N, 11,60. Gef.: C,
42,87; H, 3,45; N, 11,27.
-
Beispiel
J(2): [4-Amino-2-(4-piperazin-1-ylphenylamino)-thiazol-5-yl]-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
Die
Titelverbindung wurde wie im Wesentlichen in Beispiel J(1) beschrieben
hergestellt. Zu der Titelverbindung aus Beispiel C(101) (250 mg,
0,48 mmol) in CH2Cl2 wurde
bei 0 °C
TFA (5 ml) gegeben. Nach 20 min bei 0 °C wurde die resultierende klare
Lösung
im Vakuum zu einem Rückstand
eingeengt, der in einer geringfügigen
Menge Wasser suspendiert, auf 0 °C
abgekühlt
und mit gesätt.
Na2CO3 auf einen
pH-Wert von 9 gebracht wurde. Der Feststoff wurde gesammelt und
aus EtOH umkristallisiert, um 116 mg (58 % Ausbeute) eines gelben
Feststoffs zu erhalten, Smp. 190–193 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 8,13 (2H, bs), 7,52 (1H, p,
J = 7,3 Hz), 7,36 (2H, d, J = 8,7 Hz), 7,19 (2H, t, J = 8,7 Hz), 6,99
(2H, t, d = 8,7 Hz), 3,24 (4H, bs), 3,13 (4H, bs).
HRFABMS
(MH+): ber.: 416,1357. Gef.: 416,1370.
Anal.
ber. für
C20H19N5OSF2·0,7,
H2O·0,7
CF3COOH: C, 49,96; H, 4,11; N, 13,49; S,
6,17. Gef.: C, 50,16; H, 4,33; N, 13,14; S, 6,06.
-
Beispiel
J(3): [4-Amino-2-(4-piperazin-1-ylphenylamino)-thiazol-5-yl]-(2,4,6-trifluorphenyl)-methanon
-
{4-Amino-2-[4-(4-tert.-butoxycarbonylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,4,6-trichlorphenyl)-methanon,
das die Strukturformel
hat wurde im Wesentlichen
wie für
Beispiel C(1) beschrieben hergestellt. 1-tert.-Butoxycarbonyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin
(aus Beispiel C(101)) und 2-Brom-2,4,6-trifluoracetophenon (aus
Beispiel C(115)) ergaben einen gelben Feststoff, der aus EtOH umkristallisierte,
um 200 mg (80 %) eines gelben amorphen Pulvers zu ergeben, das bei
125–130 °C dunkel
wurde; Smp. 132–135 °C (Zersetz.).
1H-NMR (CD
3CN): δ 8,69 (1H,
bs), 7,46 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,20–7,10 (4H, m), 3,74–3,62 (4H,
m), 3,28–3,20 (4H,
m), 1,60 (s, 9H).
IR (KBr): 3389, 3282, 3178, 1686, 1637, 1604,
1546, 1427, 1366, 1343, 1233, 1168, 1121, 1035, 999 cm
–1.
HRFABMS:
ber. für
C
25H
27F
3N
5O
3S (MH
+):
534,1787. Gef.: 534,1772.
Anal. ber. für C
25H
26F
3N
5O
3S·1
H
2O·0,5
EtOH: C, 54,35; H, 5,44; N, 12,19; S, 5,58. Gef.: C, 54,26; H, 5,07;
N, 11,92; S, 5,50.
-
Die
Titelverbindung wurde im Wesentlichen wie für Beispiel J(1) beschrieben
hergestellt, um einen braunen Feststoff zu ergeben, der mittels
Säulenchromatographie
mit 10 % Me-OH/CHCl3 als Eluierungsmittel gereinigt wurde, um
57 mg (60 %) eines gelb-orangen amorphen Feststoffs zu ergeben,
der sich oberhalb von 205 °C
zersetzte.
1H-NMR (CD3CN): δ 7,78 (2H,
s), 7,42 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,01 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,30–3,18 (4H,
m), 3,14–3,02 (4H,
m).
IR (KBr): 3406, 1603, 1544, 1430, 1237, 1120, 1034 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C20H18F3N5OS (MH+): 434,1262.
Gef.: 434,1274.
Anal. ber. für C20H18F3N5OS.·0,7 MeOH·0,7 CHCl3: C, 47,65; H, 4,02; N, 12,98; S, 5,94.
Gef.: C, 47,84; H, 3,64; N, 12,59; S, 5,69.
-
Beispiel
J(4): 4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-N-piperidin-4-ylmethylbenzolsulfonamid
-
N-tert.-Butoxycarbonyl-4-carbamoylpiperidin,
das die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
Zu Isonipecotinsäureamid
(5,00 g, 39,0 mmol) in Dioxan (100 ml) wurden Di-tert.-butyldicarbonat
(8,51 g, 39,0 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin (6,0 ml, 42,9 mmol)
gegeben. Die Mischung wurde über
Nacht gerührt
und dann unter vermindertem Druck bis zur Trockene eingedampft.
Der Rückstand
wurde mit CHCl
3 und 1N HCl ausgeschüttelt. Die
organische Schicht wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
eingedampft, um 8,3 g (93 % Ausbeute) eines weißen Feststoffs zu ergeben,
welcher ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 5,53
(2H, bs), 4,03 (2H, d, J = 13,7 Hz), 2,33 (2H, tt, J = 11,8, 3,7
Hz), 2,08 10 (2H, bs), 1,89 (2H, dd, J = 13,7, 3,7 Hz), 1,69 (1H,
dd, J = 11,8, 4,4 Hz), 1,65–1,57
(1H, m), 1,44 (9H, s).
-
4-Aminomethyl-N-tert.-butoxycarbonylpiperidin,
das die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
Zu N-tert.-Butoxycarbonyl-4-carbamoylpiperidin
(15,6 mmol) in THF (40 ml) wurde bei –78 °C unter Argon LiAlH
4 (592
mg, 15,6 mmol) gegeben. Man ließ die
Mischung langsam auf Raumtemperatur kommen und nach einer Stunde
wurde sie wieder auf –78 °C abgekühlt, mit
Ethylacetat gequenched und mit EtOAc und 2N NaOH ausgeschüttelt. Die
organische Schicht wurde abgetrennt, über K
2CO
3 getrocknet und eingeengt, um 1,98 g (59
% Ausbeute) einer gelben Aufschlämmung
zu ergeben, welche ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
N-tert.-Butoxycarbonyl-4-[(4-nitrobenzolsulfonylamino)-methyl]-piperidin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. 4-Nitrobenzolsulfonylchlorid
(2,05 g, 9,24 mmol) wurde bei Raumtemperatur zu einer Lösung von
4-Aminomethyl-N-tert.-butoxycarbonylpiperidin (1,98 g, 9,24 mmol)
in THF (20 ml) gegeben. Die Mischung wurde 1 Stunde auf Rückfluss
erhitzt, im Vakuum eingeengt und mit CH
2Cl
2 und 1N HCl ausgeschüttelt. Die organische Schicht
wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Na
2SO
4 getrocknet,
durch ein Filterkissen aus Silicagel passiert und eingeengt, um
1,71 g (46 % Ausbeute) eines gelben Feststoffs zu ergeben, welcher
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
4-[(4-Aminobenzolsulfonylamino)-methyl]-N-tert.-butoxycarbonylpiperidin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. N-tert.-Butoxycarbonyl-4-[(4-nitrobenzolsulfonylamino)-methyl]-piperidin
(1,70 g, 4,26 mmol), 10 % Pd/C (250 mg), MeOH (10 ml) und THF (10
ml) wurden 2 Stunden in einer Wasserstoffatmosphäre gerührt und dann abfiltriert. Das
Filtrat wurde zu einem Rückstand
eingeengt, der mittels Säulenchromatographie
mit 5 % MeOH/CHCl
3 als Eluierungsmittel
gereinigt wurde, um 1,39 g (88 % Ausbeute) eines weißen Feststoffs
zu ergeben, welcher ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
N-tert.-Butoxycarbonyl-4-[(4-isothiocyanatobenzolsulfonylamino)-methyl]-piperidin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-morpholin aus Beispiel C(54)
hergestellt. 4-[(4-Aminobenzolsulfonylamino)-methyl]-N-tert.-butoxycarbonylpiperdin
lieferte einen gelben Feststoff in 39 % Ausbeute, der ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
-
4-{[4-(5-Acetyl-4-aminothiazol-2-ylamino)-benzolsulfonylamino]-methyl}-N-tert.-butoxycarbonylpiperidin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu der in Beispiel C(1) verwendeten hergestellt. N-tert.-Butoxycarbonyl-4-[(4-isothiocyanatobenzolsulfonylamino)-methyl]-piperidin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) lieferten einen gelben Feststoff in 50 % Ausbeute.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 11,22 (1H,
s), 8,20 (2H, bs), 7,84–7,73
(3H, m), 7,62–7,54
(2H, m), 7,24 (2H, dd, J = 7,8, 7,7 Hz), 3,89 (2H, d, J = 12,8 Hz),
3,35 (2H, s), 2,52 (2H, d, J = 1,2 Hz), 1,60 (2H, d, J = 10,1 Hz),
1,56–1,42 (1H,
m), 1,39 (9H, s), 0,91 (2H, d, J = 12,8 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel J(1)
verwendeten hergestellt. 4-{[4-(5-Acetyl-4-aminothiazol-2-ylamino)-benzolsulfonylamino]-methyl}-N-tert.-butoxycarbonylpiperidin
lieferte einen braunen Feststoff in 28 % Ausbeute.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,11 (2H,
bs), 7,70 (4H, bs), 7,58–7,42
(1H, m), 7,20 (1H, d, J = 7,8 Hz), 7,15 (1H, d, J = 7,8 Hz), 3,80
(2H, bs), 3,05 (2H, d, J = 10,0 Hz), 2,60 (2H, d, J = 6,8 Hz), 1,65
(2H, d, J = 12,2 Hz), 1,52 (1H, bs), 1,07 (2H, d, J = 10,0 Hz).
HRFABMS
(MH+): ber.: 507,1210. Gef.: 507,1206.
Anal.
ber. für
C22H23N5O3S2F2·0,1 CH3OH·0,2
CF3COOH: C, 50,65; H, 4,73; N, 13,12; S,
12,02. Gef.: C, 50,92; H, 4,46; N, 12,87; S, 12,18.
-
Beispiel
J(5): {4-Amino-2-[4-(cis-3,5-dimethylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
2,6-cis-Dimethyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst im
Wesentlichen wie für
3R-Methyl-1-(4-nitrophenyl)-piperazin
aus Beispiel C(124) beschrieben hergestellt. cis-2,6-Dimethylpiperazin
ergab 2,19 g (100 % Ausbeute) eines gelben Pulvers, Smp 130–131,5 °C, das ohne
weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,03
(2H, d, J = 9,5 Hz), 7,02 (2H, d, J = 9,5 Hz), 3,88 (2H, dd, J =
12,4, 2,0 Hz), 2,82–2,68 (2H,
m), 2,44–2,33
(3H, m), 1,03 (6H, d, J = 6,3 Hz).
IR (KBr): 1596, 1509, 1482,
1316, 1252, 1193, 1119, 1101 cm
–1.
Anal.
ber. für
C
12H
17N
3O
2: C, 61,26; H, 7,28; N, 17,86. Gef.: C,
61,25; H, 7,42; N, 17,84.
-
1-tert.-Butoxycarbonyl-2,6-dimethyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
Zu 2,6-cis-Dimethyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin
(1,00 g, 4,25 mmol) in Dioxan (20 ml) wurden Di-tert.-butyldicarbonat
(1,12 g, 5,12 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin (1,37 ml, 9,76
mmol) gegeben. Nach 3 Stunden bei 80 °C ließ man die Mischung auf Raumtemperatur
abkühlen
und dampfte bis zur Trockene ein. Der Feststoff wurde in Wasser
suspendiert, abfiltriert, mit Wasser gewaschen und unter Vakuum
getrocknet, um 1,40 g (98 % Ausbeute) eines gelben Pulvers zu ergeben,
welches ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,12
(2H, ddd, J = 7,3, 2,1, 2,1 Hz), 6,80 (2H, ddd, J = 7,3, 2,1, 2,1
Hz), 4,30 (2H, ddd, J = 13,2, 6,8, 4,5 Hz), 3,71 (d, 2H, J = 13,2
Hz), 3,22 (dd, 2H, J = 12,8, 4,5 Hz), 1,49 (9H, s), 1,29 (6H, d,
J = 6,8 Hz).
IR (KBr): 1689, 1594, 1489, 1400, 1322, 1257,
1057 cm
–1.
-
1-(4-Aminophenyl)-4-tert.-butoxycarbonyl-3,5-dimethylpiperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
Hydrierung von rohem 1-tert.-Butoxycarbonyl-2,6-dimethyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin
(1,48 g, 4,41 mmol) in THF (20 ml) und MeOH (20 ml) mit 10 % Pd/C
als Katalysator, ergab 1,12 g (83 % Ausbeute) eines klaren klebrigen Öls, das
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,13
(2H, d, J = 9,4 Hz), 6,81 (2H, d, J = 9,4 Hz), 4,30 (2H, ddd, J
= 13,2, 6,8, 4,5 Hz), 3,71 (2H, d, J = 13,2 Hz), 3,21 (2H, dd, J
= 13,2, 4,5 Hz), 1,49 (9H, s), 1,29 (6H, d, J = 6,8 Hz).
-
1-(tert.-Butoxycarbonyl)-2,6-cis-dimethyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Isothiocyanatophenyl)-morpholin
aus Beispiel C(54) hergestellt. 1-(4-Aminophenyl)-4-tert.-butoxycarbonyl-3,5-dimethylpiperazin
lieferten einen klaren klebrigen Schaum, der aus kaltem Ether/Hexan
umkristallisiert wurde, um blass gelbbraune Kristalle in 68 % Ausbeute
zu liefern, Smp 97–98 °C.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,74 (2H,
d, J = 8,7 Hz), 6,67 (2H, d, J = 8,7 Hz), 4,20–4,08 (2H, m), 3,08 (2H, d,
J = 11,6 Hz), 2,71 (2H, dd, J = 11,6, 3,9 Hz), 1,41 (9H, s), 1,28
(6H, d, J = 6,8 Hz).
IR (KBr): 2175, 2135, 1691, 1507, 1395,
1341, 1246, 1177, 1098 cm
–1.
Anal. ber. für C
18H
25N
3O
2S: C, 62,21; H, 7,25; N, 12,09; S, 9,23.
Gef.: C, 62,31; H, 7,32; N, 11,96; S, 9,39.
-
4-Amino-2-[4-(1-tert.-butoxycarbonyl-2,6-cis-dimethylpiperazin-4-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl-(2,6-difluorphenyl)-methanon,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu der in Beispiel C(1) verwendeten hergestellt. 1-(tert.-Butoxycarbonyl)-2,6-cis-dimethyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) lieferten einen gelben Feststoff in 51 % Ausbeute,
welcher ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 10,66 (1H, s), 8,12 (2H, bs),
7,56–7,44
(1H, m), 7,38 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,18 (1H, d, J = 7,7 Hz), 7,15
(1H, d, J = 8,1 Hz), 6,95 (2H, d, J = 9,0 Hz), 4,14–4,03 (2H,
m), 3,49–3,41
(2H, m), 2,75 (2H, dd, J = 12,2, 4,4 Hz), 1,42 (9H, S), 1,24 (6H,
d, J = 6,7 Hz).
FABMS (M+Na
+): 566.
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel J(1)
verwendeten hergestellt. 4-Amino-2-[4-(1-tert.-butoxycarbonyl-2,6-dimethyl-piperazin-4-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl-(2,6-difluorphenyl)-methanon
lieferte ein braunes Pulver in 52 % Ausbeute; Smp. 293–294,5 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,11 (2H,
bs), 7,56–7,44
(1H, m), 7,26 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,18 (1H, d, J = 7,7 Hz), 7,14 (1H,
d, J = 8,1 Hz), 6,89 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,48 (2H, dd, J = 10,9,
2,2 Hz), 2,88–2,76
(2H, m), 2,07 (4H, t, J = 10,9 Hz), 1,00 (6H, d, J = 6,3 Hz).
HRFABMS
(MH+): ber.: 444,1670. Gef.: 444,1658.
Anal.
ber. für
C22H23N5OSF2·0,4
H2O: C, 58,63; H, 5,32; N, 15,54; S, 7,11.
Gef.: C, 58,64; H, 5,40; N, 15,23; S, 6,96.
-
Beispiel
J(6): {4-Amino-2-[4-(3,3-dimethylpiperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
2,2-Dimethyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Rohes 2,2-Dimethylpiperazin (10,0 mmol; Chu et
al., Can. J. Chem., Vol. 70 (1992), 1328–1337), 4-Fluornitrobenzol
(5,0 mmol, 706 mg) und K
2CO
3 (8,3
g, 60,0 mmol) in DMSO (10 ml) wurde 4 Stunden auf 100 °C erhitzt,
abgekühlt,
mit Wasser (100 ml) verdünnt
und mit Ether : Ethylacetat (200 : 50 ml) extrahiert. Die organische
Schicht wurde mit Wasser (3x) und Kochsalzlösung gewaschen und eingeengt,
um 1,17 g (100 % Ausbeute) eines gelben Feststoffs zu liefern, welcher
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,13
(2H, d, J = 9,5 Hz), 6,80 (2H, d, J = 9,5 Hz), 3,38 (2H, dd, J =
5,5, 5,0 Hz), 3,20 (2H, s), 3,07 (2H, dd, J = 5,5, 5,0 Hz), 1,21
(6H, s).
-
1-(tert.-Butoxycarbonyl)-2,2-dimethyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Aminophenyl)-4-(tert.-butoxycarbonyl)-2,6-dimethylpiperazin
aus Beispiel J(5) hergestellt. 2,2-Dimethyl-4-(4-nitrophenyl)-piperazin
lieferte einen strahlend gelben Feststoff in 99 % Ausbeute, der
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,15
(2H, d, J = 9,4 Hz), 6,64 (2H, d, J = 9,4 Hz), 3,90 (2H, dd, J =
6,0, 5,5 Hz), 3,54 (2H, dd, J = 6,0, 5,5 Hz), 3,53 (2H, s), 1,51
(9H, s), 1,44 (6H, s).
-
1-(4-Aminophenyl)-4-tert.-butoxycarbonyl-3,5-dimethylpiperazin,
das die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
1-tert.-Butoxycarbonyl-2,2-dimethyl-4-(4-nitro-phenyl)-piperazin
(700 mg, 2,09 mmol) und 10 % Pd/C (100 mg) in THF (15 ml) und MeOH
(15 ml) wurde 2 Stunden in einer Wasserstoffatmosphäre gerührt und
abfiltriert. Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, um eine hellbraune
Aufschlämmung
zu ergeben, die ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,69–5,65 (4H,
m), 3,67 (2H, dd, J = 5,8, 5,4 Hz), 3,21–3,14 (2H, m), 3,01 (2H, s),
1,49 (9H, s), 1,43 (6H, s).
-
1-(tert.-Butoxycarbonyl)-2,2-dimethyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-Isothiocyanatobenzamid
aus Beispiel C(102) hergestellt. 1-(4-Aminophenyl)-4-(tert.-butoxycarbonyl)-3,3-dimethylpiperazin
lieferte einen weißen
Feststoff in 80 % Ausbeute, der ohne weitere Reinigung verwendet
wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,15 (2H,
d, J = 9,0 Hz), 6,63 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,85 (2H, dd, J = 5,9,
5,5 Hz), 3,42 (2H, dd, J = 5,9, 5,5 Hz), 3,37 (2H, s), 1,57 (9H,
s), 1,44 (6H, s).
-
4-Amino-2-[4-(1-tert.-butoxycarbonyl-2,2-dimethylpiperazin-4-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl-(2,6-difluorphenyl)-methanon,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu der in Beispiel C(1) verwendeten hergestellt. 1-(tert.-Butoxycarbonyl)-2,2-dimethyl-4-(4-isothiocyanatophenyl)-piperazin
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) lieferten ein gelbes Pulver in 60 % Ausbeute,
welches ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 10,58 (1H, s), 8,13 (2H, bs),
7,61–7,48
(1H, m), 7,40–7,15
(5H, m), 6,79 (2H, d, J = 9,1 Hz), 3,74 (2H, dd, J = 5,8, 5,3 Hz),
3,41–3,30
(4H, m), 1,48 (9H, s), 1,39 (6H, s).
-
Die
Titelverbindung wurde auf analoge Weise wie der in Beispiel J(1)
verwendeten hergestellt. 4-Amino-2-[4-(1-tert.-butoxycarbonyl-2,2-dimethylpiperazin-4-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl-(2,6-difluorphenyl)-methanon
lieferte einen gelben Feststoff in 51 % Ausbeute; Smp. 205–210 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 8,15 (2H,
bs), 7,63–7,54
(1H, m), 7,35 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,25 (1H, d, J = 7,7 Hz), 7,22 (1H,
d, J = 8,1 Hz), 6,98 (2H, d, J = 9,0 Hz), 3,10–3,04 (2H, m), 3,02–2,95 (2H,
m), 2,92 (2H, s), 1,21 (6H, s).
IR (KBr): 3276, 2961, 1620,
1590, 1546, 1516, 1464, 1429, 1364, 1257, 1232, 1002 cm–1.
HRFABMS
(MH+): ber.: 444,1670. Gef.: 444,1657.
Anal.
ber. für
C22H23N5OSF2·0,7
CH3OH: C, 58,51; H, 5,58; N, 15,03; S, 6,88.
Gef.: C, 58,601; H, 5,68; N, 14,87; S, 6,76.
-
Beispiel
K: {4-Amino-2-[4-(4-pyridin-2-yl-piperazin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
1-(4-Nitrophenyl)-4-pyridin-2-ylpiperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde zunächst auf
eine analoge Weise zu [Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-essigsäure-tert.-butylester
aus Beispiel C(103) hergestellt. 1-Pyridin-2-ylpiperazin und 4-Fluornitrobenzol ergaben
einen gelben Feststoff in 85 % Ausbeute.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,13–8,28 (3H,
m), 7,50–7,58
(2H, m), 7,52 (1H, ddd, J = 15,7, 7,3, 2,0 Hz), 6,88 (2H, d, J =
9,4 Hz), 6,70 (2H, dd, J = 7,4, 5,1 Hz), 3,78 (4H, dd, J = 7,4,
5,0 Hz), 3,62 (4H, dd, J = 5,7, 3,3 Hz).
-
4-(1-Pyridin-2-ylpiperazin-4-yl)-anilin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin
aus Beispiel C(70) hergestellt. 1-(4-Nitrophenyl)-4-pyridin-2-ylpiperazin
erbrachte einen grauen Feststoff in 94 % Rohausbeute, der ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,22
(1H, bd, J = 3,5 Hz), 7,52 (1H, ddd, J = 17,6, 7,2, 1,9 Hz), 6,88
(2H, d, J = 8,7 Hz), 6,62–6,78
(4H, m), 3,72 (4H, dd, J = 5,2, 5,0 Hz), 3,48 (2H, bs), 3,18 (4H,
t, J = 5,2, 5,0 Hz).
-
1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-pyridin-2-ylpiperazin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-pyridin-4-ylpiperazin
aus Beispiel C(127) hergestellt. 4-(4-Pyridin-2-yl-piperazin-1-yl)-anilin ergab 2,2
g (95 % Ausbeute) eines gelben Feststoffs, der ohne jegliche weitere
Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,26
(1H, bd, J = 6,3 Hz), 7,91 (1H, ddd, J = 18,1, 7,1, 1,8 Hz), 7,18
(2H, d, J = 9,0 Hz), 6,82–7,00
(4H, m), 4,10 (4H, dd, J = 5,3, 5,1 Hz), 3,48 (4H, dd, J = 5,3,
5,2 Hz).
-
Die
Titelverbindung wurde wie folgt hergestellt. Zu einer Lösung von
1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-pyridin-2-ylpiperazin
(250 mg, 0,84 mmol) in trockenem MeOH (4 ml) wurde Cyanamid (35
mg, 0,84 mmol) und eine frische Lösung aus NaOH (67 mg, 1,67 mmol)
in trockenem MeOH (4 ml) gegeben. Nach 1 Stunde wurde 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon (aus Beispiel (79);
178 mg, 0,76 mmol) zugegeben. Am nächsten Tag wurde die resultierende
gelbe Suspension filtriert. Der Feststoff wurde mit H2O
gewaschen und im Hochvakuum getrocknet, um einen gelben Feststoff
in 86 % Ausbeute zu erbringen, Smp 138–140 °C.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 8,12 (2H, dd, J = 6,5, 1,7
Hz), 7,42–7,60
(2H, m), 7,32 (2H, bd, J = 8,5 Hz), 7,08 (2H, t, J = 9,0 Hz), 6,98
(2H, d, J = 9,0 Hz), 6,88 (2H, d, J = 8,7 Hz), 6,64 (1H, dd, J =
7,0, 5,0 Hz), 3,62 (4H, t, J = 4,7 Hz), 3,20 (4H, t, J = 4,7 Hz).
IR
(KBr): 3369, 3180, 2835, 1620, 1597, 1546, 1466, 1433, 1232 cm–1.
HRFABMS:
ber. für
C25H23F2N6OS (MH+): 493,1622.
Gef.: 493,1608.
Anal. ber. für C25H22F2N6OS·0,9 H2O: C, 58,90; H, 4,90; N, 16,49; S, 6,29.
Gef.: C, 58,91; H, 4,64; N, 16,55; S, 6,24
-
Beispiel
L: {4-Amino-2-[4-(4-carboxamidopiperidin-1-yl)-phenylamino]-thiazol-5-yl}-(2,6-difluorphenyl)-methanon
-
4-Carboxamido-1-(4-nitrophenyl)-piperidin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu [Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-essigsäure-tert.-butylester
aus Beispiel C(103) hergestellt. 4-Fluornitrobenzol und Isonipecotinsäureamid
lieferten ein gelbes Pulver in 98 % Rohausbeute, das ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CD
3OD): δ 8,22
(2H, d, J = 9,5 Hz), 7,12 (2H, d, J = 9,5 Hz), 4,20 (2H, d, J =
12,5 Hz), 3,16 (2H, ddd, J = 25,6, 13,3, 2,7 Hz), 2,62–2,70 (1H,
m), 2,02 (2H, bd, J = 10,3 Hz), 1,85–1,95 (2H, m).
-
1-(4-Aminophenyl)-4-carboxamidopiperidin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 4-(4-Methylpiperazin-1-yl)-anilin
aus Beispiel C(70) hergestellt. 4-Carboxamido-1-(4-nitrophenyl)-piperidin
lieferte ein blass gelbes Pulver in 100 % Rohausbeute, das ohne
weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CD
3OD): δ 6,60
(2H, bs), 6,42 (2H, bs), 3,22 (2H, bs), 2,38 (2H, bs), 2,02 (1H,
bs), 1,72–1,92
(4H, m).
-
4-Carboxamido-1-(4-isothiocyanatophenyl)-piperidin,
welches die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-4-pyridin-2-ylpiperazin
aus Beispiel K(1) hergestellt. 1-(4-Aminophenyl)-4-carboxamidopiperidin
lieferte ein cremefarbenes Pulver in 93 % Ausbeute, das ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,14
(2H, d, J = 9,0 Hz), 6,86 (2H, d, J = 9,0 Hz), 5,50 (1H, bs), 5,30
(1H, bs), 3,74 (2H, d, J = 12,8 Hz), 2,82 (2H, ddd, J = 24,3, 12,5,
2,8 Hz), 2,30–2,40
(1H, m), 1,80–2,08
(4H, m).
-
Die
Titelverbindung wurde wie folgt hergestellt. Zu einer Lösung von
4-Carboxamido-1-(4-isothiocyanatophenyl)-piperidin
(198 mg, 0,76 mmol) in MeOH (3 ml) wurden Cyanamid (32 mg, 0,76
mmol) und eine Lösung
aus Natriummethoxid in MeOH (1,65 ml einer 0,5N-Lösung,
0,83 mmol) gegeben. Nach 30 min wurde 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(162 mg, 0,69 mmol; aus Beispiel C(79)) zugegeben. Nach 2 Stunden
wurde H2O zugegeben. Der gelbe Niederschlag
wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen und aus kochendem MeOH umkristallisiert,
um 200 mg (63 % Ausbeute) eines amorphen gelben Pulvers zu ergeben,
Smp > 300 °C.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 7,46–7,58 (1H,
m), 7,28 (2H, dd, J = 8,8, 7,5 Hz), 7,16 (3H, dd, J = 8,0, 7,7 Hz),
682 (2H, d, J = 9,1 Hz), 3,6 (2H, bd, J = 12,6 Hz), 3,64 (2H, ddd,
j = 23,7, 12,1, 2,8 Hz), 2,04–2,18
(1H, m), 1,52–1,82 (4H,
m).
HRFABMS: ber. für
C22H21F2N5O2SNa (M+Na+): 480,1282. Gef.: 480,1266.
Anal.
ber. für
C22H21F2N5O2S·0,2 H2O: C, 57,31; H, 4,68; N, 15,19; S, 6,95.
Gef.: C, 57,25; H, 4,63; N, 15,31; S, 7,01.
-
Beispiel
M: 1-{4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-phenyl}-piperidin-4-carbonsäure
-
1-(4-Nitrophenyl)-piperidin-4-carbonsäure, welche
die Strukturformel
hat, wurde auf eine analoge
Weise zu [Methyl-(4-nitrophenyl)-amino]-essigsäure-tert.-butylester
aus Beispiel C(103) hergestellt. 4-Fluornitrobenzol und Isonipecotinsäureamid
erbrachten ein gelbes Pulver in 89 % Rohausbeute, das ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CDCl
3): δ 8,00
(2H, d, J = 10,8 Hz), 6,71 (2H, d, J = 10,7 Hz), 3,80 (1H, t, J
= 3,9 Hz), 3,72 (1H, t, J = 3,8 Hz), 2,98 (2H, ddd, J = 24,3, 11,1,
3,0 Hz), 2,48–2,60
(1H, m), 1,88–2,02
(2H, m), 1,68–1,82
(2H, m).
-
1-(4-Nitrophenyl)-piperidin-4-carbonsäurebenzylester,
der die Strukturformel
hat, wurde wie folgt hergestellt.
Zu einer Lösung
aus 1-(4-Nitrophenyl)-piperidin-4-carbonsäure (500
mg, 2,01 mmol) in Acetonitril (10 ml) wurde K
2CO
3 (612 mg, 4,44 mmol) und Benzylbromid (265 μl, 2,22 mmol)
gegeben. Die resultierende Mischung wurde 2 Stunden auf Rückfluss
erhitzt, abgekühlt
und mit H
2O verdünnt. Die wässrige Schicht wurde mit Ether
(2 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden über MgSO
4 getrocknet, abfiltriert und im Vakuum eingeengt,
um 470 mg (64 % Rohausbeute) eines gelben Feststoffs zu ergeben,
der ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,13
(2H, d, J = 9,4 Hz), 7,30–7,42
(5H, m), 6,83 (2H, d, J = 9,4 Hz), 5,18 (2H, s), 3,92 (2H, dd, J
= 3,9, 3,5 Hz), 3,10 (2H, ddd, J = 24,5, 13,7, 2,9 Hz), 2,62–2,70 (1H,
m), 2,08 (2H, dd, J = 13,5, 3,5 Hz), 1,84–1,94 (2H, m).
-
1-(4-Aminophenyl)-piperidin-4-carbonsäurebenzylester,
der die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Lösung
von 1-(4-Nitrophenyl)-piperidin-4-carbonsäurebenzylester (400 mg, 1,18
mmol) in Dioxan (5 ml) und Ethanol (1 ml) wurde Zinn(II)chlorid
Dihydrat (1,06 g, 4,70 mmol) gegeben. Die resultierende Mischung
wurde 4 Stunden auf Rückfluss
erhitzt, man ließ abkühlen, und um
Feststoff auszufällen,
wurde eine kleine Menge Celite zugegeben. Die Mischung wurde mit
gesättigtem wäss. NaHCO
3 auf einen pH-Wert von 8 gebracht und abfiltriert.
Das Filtrat wurde mit H
2O (50 ml) verdünnt und
mit 5 % MeOH in CHCl
3 (2 × 50 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden über MgSO
4 getrocknet, abfiltriert und im Vakuum eingeengt,
um 400 mg (100 % Rohausbeute) eines cremefarbenen Pulvers zu liefern,
das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,30
(5H, bs), 6,58 (2H, d, J = 8,8 Hz), 6,42 (2H, d, J = 8,8 Hz), 4,94
(2H, s), 3,28 (1H, dd, J = 3,6, 3,1 Hz), 3,18 (1H, dd, J = 3,6,
3,0 Hz), 2,46 (2H, ddd, J = 23,2, 11,8, 2,8 Hz), 2,14–2,28 (1H,
m), 1,60–1,88
(4H, m).
-
1-(4-Isothiocyanatophenyl)-piperidin-4-carbonsäurebenzylester,
der die Strukturformel
hat, wurde zunächst wie
folgt hergestellt. Zu einer Lösung
von 1-(4-Aminophenyl)-piperidin-4-carbonsäurebenzylester (400 mg, 1,29
mmol) in THF (5 ml) wurden bei –35 °C nacheinander
Et
3N (435 μl, 3,12 mmol) und Thiophosgen
(108 μl,
1,42 mmol) gegeben. Man ließ die
resultierende Mischung auf Raumtemperatur kommen, rührte 0,5
Stunden, verdünnte
mit H
2O (50 ml) und extrahierte mit CHCl
3 (2 × 50
ml). Die vereinigten organischen Schichten wurden über MgSO
4 getrocknet, abfiltriert und unter vermindertem
Druck eingeengt, um 400 mg (92 % Ausbeute) eines gelben Pulvers
zu ergeben, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (CD
3OD): δ 8,10 (2H,
d, J = 9,5 Hz), 7,38 (5H, d, J = 4,5 Hz), 6,92 (2H, d, J = 9,5 Hz),
5,18 (2H, s), 4,00 (1H, t, J = 3,4 Hz), 3,96 (1H, dd, J = 3,5, 3,2
Hz), 3,13 (2H, ddd, J = 24,9, 13,8, 2,9 Hz), 2,71–2,77 (1H, m),
2,05 (2H, dd, J = 14,1, 3,4 Hz), 1,74–1,83 (2H, m).
-
1-{4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-phenyl}-piperidin-4-carbonsäurebenzylester, der
die Strukturformel
hat, wurde auf eine Weise
hergestellt, wie sie für
die Titelverbindung aus Beispiel C(1) beschrieben wurde. 1-(4-Isothiocyanatophenyl)-piperdin-4-carbonsäurebenzylester
und 2-Brom-2',6'-difluoracetophenon
(aus Beispiel C(79)) lieferten ein braunes Pulver in 82 % Ausbeute,
welches ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 7,30 (1H, m), 7,18 (2H, d,
J = 8,9 Hz), 6,92 (2H, d, J = 9,0 Hz), 4,96 (2H, s), 3,62 (2H, bd,
J = 9,2 Hz), 2,80 (2H, ddd, J = 26,4, 14,1, 2,6 Hz), 2,36–2,58 (1H,
m), 2,04 (2H, bd, J = 3,1 Hz), 1,80–1,92 (2H, m).
-
Die
Titelverbindung wurde wie folgt hergestellt. Zu einer Mischung aus
1-{4-[4-Amino-5-(2,6-difluorbenzoyl)-thiazol-2-ylamino]-phenyl}-piperidin-4-carbonsäurebenzylester
(150 mg, 0,27 mmol) in Ethanol (10 ml) wurde 20 %iges Palladium(II)hydroxid
auf Kohlenstoff (60 mg) gegeben. Die resultierende Mischung wurde in
einer Wasserstoffatmosphäre
für 48
Stunden gerührt.
Der Katalysator wurde über
ein Filterkissen von Celite filtriert und mit Ethanol gewaschen.
Das Filtrat wurde unter vermindertem Druck eingeengt, und es wurden
geringfügige
Mengen an Ethylacetat und CHCl
3 zugegeben,
um eine Fällung
zu induzieren. Der Feststoff wurde abfiltriert, mit Ethylacetat
gewaschen und getrocknet, um 40 mg (30 %) eines blass blauen amorphen
Pulvers zu ergeben, Smp 275–277 °C, welches
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 8,10 (1H, bs), 7,46–7,58 (1H,
m), 7,30 (2H, bd, J = 7,5 Hz), 7,16 (2H, dd, J = 8,0, 7,9 Hz), 6,92
(2H, d, J = 9,1 Hz), 3,58 (2H, bd, J = 12,6 Hz), 2,52 (2H, dd, J
= 11,2, 10,4 Hz), 2,32–2,40
(1H, m), 1,88 (2H, bd, J = 16,1 Hz), 1,58–1,70 (2H, m).
Anal. ber.
für C
22H
20F
2N
4O
3S·0,9 H
2O·0,1
CHCl
3: C, 54,55; H, 4,54; N, 11,51; S, 6,59.
Gef.: C, 54,55; H, 4,30; N, 11,13; S, 6,40. Beispiel
N(1): [4-Amino-2-(4-nitrophenylamino)-thiazol-5-yl]-(2-hydroxyphenyl)-methanon
und Beispiel N(2): N-[5-(2-Hydroxybenzoyl)-2-(4-nitrophenylamino)-thiazol-4-yl]-benzamid
-
Beide
Titelverbindungen wurden aus dem gleichen Experiment erhalten. Die
Titelverbindung aus Beispiel C(130) wurde eine Stunde in einer Mischung
aus 2,5 %iger wäss.
KOH (5 Äq.)
in Tetrahdyrofuran gerührt. Die
rohe Produktmischung wurde mittels Flash-Säulenchromatographie
mit 5 % MeOH/CH2Cl2 getrennt,
um die beiden Titelverbindungen als amorphe gelbe Feststoffe in
30 bzw. 50 % Ausbeuten an Beispiel N(1) und N(2) zu liefern.
-
Für Beispiel
N(1): [4-Amino-2-(4-nitrophenylamino)-5-thiazol-5-yl]-(2-hydroxyphenyl)-methanon
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,40 (1H,
s), 11,00 (1H, s), 8,24 (4H, d, J = 9,3 Hz), 7,89 (2H, d, J = 9,3
Hz), 7,47 (1H, d, J = 6,9 Hz), 7,34 (1H, dd, J = 7,9, 7,7 Hz), 6,92
(2H, d, J = 7,8 Hz).
HRFABMS: ber. für C16H12N4O4S
(MH+): 357,0658. Gef.: 357,0660.
-
Für Beispiel
N(2): N-[5-(2-Hydroxybenzoyl)-2-(4-nitrophenylamino)-thiazol-4-yl]-benzamid
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,80 (1H,
s), 11,60 (1H, s), 10,30 (1H, s), 8,27 (2H, d, J = 9,2 Hz), 8,00
(2H, d, J = 9,2 Hz), 7,92 (2H, d, J = 7,1 Hz), 7,56–7,68 (3H,
m), 7,43 (1H, dd, J = 7,6, 1,6 Hz), 7,34 (1H, ddd, J = 8,5, 7,0,
1,6 Hz), 6,94 (1H, d, J = 8,2 Hz), 6,89 (1H, dd, J = 7,6, 7,5 Hz).
ESIMS:
ber. für
C23H16N4O5S (MH+): 461. Gef.:
461.
-
Andere
Verbindungen können
in Übereinstimmung
mit der Erfindung auf Arten hergestellt werden, die den oben beschriebenen
gleichwertig sind. Zusätzliche
beispielhafte erfindungsgemäße Verbindungen
werden in den unten folgenden Tabellen I, II und III identifiziert,
welche Ergebnisse von biochemischen und biologischen Untersuchungen
bereitstellen.
-
Biochemische und biologische
Evaluierung:
-
Die
Aktivität
der Zyklin-abhängigen
Kinase wurde durch die Quantifizierung des Enzymkatalysierten, zeitabhängigen Einbaus
von radioaktivem Phosphat aus [32P]ATP oder
[33P]ATP in ein Proteinsubstrat gemessen.
Wenn nicht anders angegeben, wurden die Untersuchungen in 96-Lochplatten
mit einem Gesamtvolumen von 50 μL,
in Gegenwart von 10 mM HEPES (N-[2-hydroxyethyl]-piperazin-N'-[2-ethansulfonsäure]) (pH
7,4), 10 mM MgCl2, 25 μM Adenosintriphosphat (ATP),
1 mg/mL Ovalbumin, 5 μg/mL
Leupeptin, 1 mM Dithiothreitol, 10 mM ⎕-Glycerinphosphat
0,1 mM Natriumvanadat, 1 mM Natriumfluorid, 2,5 mM 1,2-Bis-(2-aminoethoxyethan)-N,N,N'N'-tetraessigsäure (EGTA), 2 Vol.-% Dimethylsulfoxid
und 0,03–0,4 μCi [32/33P]ATP pro Reaktion ausgeführt. Reaktionen
wurden mit Enzym gestartet, bei 30 °C inkubiert und nach 20 Minuten
zur Zugabe von Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) zu 250 mM beendet.
Die phosphorylierten Substrate wurden dann auf einer Nitrocellulose-
oder Phosphocellulosemembran unter Verwendung eines 96-Lochfiltrationsverteilers
gefangen und nichteingebaute Radioaktivität wurde durch wiederholtes
Waschen mit 0,85 %iger Phosphorsäure entfernt.
Die Radioaktivität
wurde quantifiziert, indem die getrockneten Membranen einem Phosphorimager ausgesetzt
wurden.
-
Auftretende
K1-Werte wurden gemessen, in dem die Enzymaktivität in Gegenwart
von verschiedenen Inhibitorverbindungskonzentrationen untersucht
und die Hintergrundradioaktivität,
die in Abwesenheit von Enzym gemessen wurde, abgezogen wurde. Die
kinetischen Parameter (kcat, Km für ATP) wurden für jedes
Enzym unter den üblichen
Untersuchungsbedingungen gemessen, indem die Abhängigkeit der Anfangsgeschwindigkeiten
von der ATP-Konzentration
bestimmt wurde. Die Inhibierungsdaten wurden an eine Gleichung für kompetitive
Inhibierung unter Verwendung von Kaleidagraph (Synergy Software)
angepasst, oder wurden an eine Gleichung für kompetitive „tight-binding"-Inhibierung unter
Verwendung der Software KineTic (BioKin, Ltd.) angepasst.
-
Inhibierung von CDK4/Zyklin
D-Retinoblastom-Kinaseaktivität:
-
Ein
Komplex aus humaner CDK4 und Zyklin D3, oder ein Komplex aus Zyklin
D1 und einem Fusionsprotein von humaner CDK4 und Glutathion-S-Transferase
(GST-CDK4), oder ein Komplex aus humaner CDK4 und genetisch verkürztem (1-264)
Zyklin D3, wurde unter Verwendung herkömmlicher biochemischer Chromatographietechniken
aus Insektenzellen, die mit den entsprechenden Baculovirus-Expressionsvektoren
koinfiziert wurden (siehe z. B. Meijer und Kim, "Chemical inhibitors of Cyclin-Dependent
Kinases," Methods
in Enzymol,. Vol. 283 (1997), 113–128) gereinigt. Der Enzymkomplex
(5 oder 50 nM) wurde mit 0,3–0,5 μg von gereinigtem
rekombinantem Retinoblastom-Proteinfragment (Rb) als Substrat analysiert.
Das gentechnisch hergestellte Rb-Fragment (Reste 386–928 des
nativen Retinoblastom-Proteins;
62,3 kDa) enthält
die Mehrheit der Phosphorylierungsstellen, die auf dem nativen 106-kDa-Protein
gefunden werden, wie auch eine Markierung aus sechs Histidinresten
zur Erleichterung der Reinigung. Phosphoryliertes Rb-Substrat wurde
mittels Mikrofiltration auf einer Nitrocellulosemembran gefangen
und unter Verwendung eines Phosphorimagers wie oben beschrieben
quantifiziert. Zur Messung der „Tight-binding"-Inhibitoren wurde
die Enzymkomplexkonzentration auf 5 nM vermindert und die Dauer
der Untersuchung auf 60 Minuten verlängert, und in dieser Zeit war
die Zeitabhängigkeit
der Produktbildung linear.
-
Inhibierung von CDK2/Zyklin
A-Retinoblastom-Kinaseaktivität:
-
CDK2
wurde unter Verwendung von veröffentlichten
Methoden (Rosenblatt et al., "Purification
and Crystallization of Human Cyclin-dependent Kinase 2," J. Mol. Biol, Vol.
230, 1993, 1317–1319)
aus Insektenzellen gereinigt, die mit einem Baculovirus-Expressionsvektor
infiziert wurden. Zyklin A wurde aus E. coli-Zellen gereinigt, die
rekombinantes Zyklin A in voller Länge exprimieren, und ein verkürztes Zyklin
A-Konstrukt wurde durch eingeschränkte Proteolyse erzeugt und
wie früher
beschrieben gereinigt (Jeffrey et al., "Mechanism of CDK activation revealed
by the structure of a cyclin A-CDK2 complex," Nature, Vol. 376 (27.07.1995), 313–320). Gereinigtes,
proteolysiertes Zyklin A wurde in der Untersuchung in einem drei-
bis fünffachen
molaren Überschuss
zu CDK2 eingesetzt. Alternativ wurde ein Komplex aus CDK2 und proteolysiertem
Zyklin A hergestellt und durch Gelfiltration gereinigt. Das Substrat
für diese
Untersuchung war das gleiche Rb-Substratfragment, dass für die CDK4-Untersuchungen
verwendet wurde, und die Methoden für die CDK2/Zyklin A- und die CDK4/Zyklin
D3-Untersuchungen waren im Wesentlichen die gleichen, außer dass
CDK2 mit 150 nM oder 5 nM anwesend war. K1-Werte
wurden wie oben beschrieben gemessen.
-
Inhibierung von CDK1 (cdc2)/Zyklin
B-Histon-H1-Kinaseaktivität:
-
Der
Komplex aus humaner CDK1 (cdc2) und Zyklin B wurde von den New England
Biolabs (Beverly MA) erworben. Alternativ wurde ein CDK1/Glutathion-S-Transferase-Zyklin
B1-Komplex unter
Verwendung von Glutathionaffinitätschromatographie
aus Insektenzellen gereinigt, die mit dem entsprechenden Baculovirus-Expressionsvektoren
infiziert wurden. Die Untersuchung wurde wie oben beschrieben bei
30 °C unter
Verwendung von 2,5 Einheiten cdc2/Zyklin B, 10 μg Histon H1-Protein und 0,1–0,3 μCi [32/33P]ATP pro Untersuchung ausgeführt. Phosphoryliertes
Histon-Substrat wurde mittels Mikrofiltration auf einer Phosphocellulosemembran
P81 gefangen und unter Verwendung eines Phosphorimagers wie oben
beschrieben quantifiziert. K1-Werte wurden
unter Verwendung der beschriebenen Kurvenanpassungsprogramme gemessen.
-
Ergebnisse
von Untersuchungen, die an Verbindungen ausgeführt wurden, welche oben beschriebene spezifische
Beispiele wie auch zusätzliche
Beispiele umfassen, die mit dem das Präfix "I" bezeichnet
sind (z. B., Beispiele I(1), I(2), usw.), wobei "*" eine
Verbindung mit einer bekannten Struktur (d.i., die Verbindung an sich
ist bekannt) markiert, sind im Folgenden in den Tabellen I, II und
III aufgeführt.
Wenn in einem bestimmten Eintrag nicht anders angegeben, sind die
verwendeten Einheiten und Untersuchungen wie in der betreffenden Spalte
der Tabelle angegeben. Die Abkürzung "N.I." gibt an, dass bei
der angegebenen Konzentration keine Inhibierung beobachtet wurde.
-
-
- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
-
Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
-
-
- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
-
- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
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- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
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Tabelle
I, K
1 mit CDKs (Fortsetzung)
-
- a = D-Typ-Zyklin ist D3; b = D-Typ-Zyklin ist D1; c = D-Typ-Zyklin
ist verkürztes
D3
-
Inhibierung des Zellwachstums:
Untersuchung der Zytotoxizität
-
Die
Inhibierung des Zellwachstums wurde unter Verwendung des Tetrazoliumsalz-Assays
gemessen, das auf der Fähigkeit
von lebensfähigen
Zellen basiert, 3-(4,5-Dimethylthiazol-2-yl)-2,5-[2H]-diphenyltetrazoliumbromid
(MTT) zu Formazan zu reduzieren (Mossman, Journal of Immunological
Methods, Vol. 65 (1983), 55–58).
Das wasserunlösliche
purpurfarbene Formazanprodukt wurde anschließend spektrophotometrisch detektiert.
Es wurden verschiedene Zelllinien (HCT-116, Saos-2, U2-OS, SW480,
COLO-205, RXF-393, M14, MDA-MB-468
und MCF7) in 96-Lochplatten gezogen. Die Zellen wurden in geeignetem
Medium mit einem Volumen von 135 μl/Loch,
entweder in McCoy's
5A Medium (für
Saos-2-, U2-OS-, SW480- und HCT-116-Zellen), in RPMI (für COLO-205-,
RXF-393-, M14-Zellen) oder in Minimum Essential Medium Eagle (für MDA-MB-468- und
MCF7-Zellen), ausplattiert. Die Platten wurde vier Stunden inkubiert,
bevor die Inhibitorverbindungen zugegeben wurden. Es wurden verschiedene
Konzentrationen an Inhibitorverbindungen in 0,5 Vol.-% Dimethylsulfoxid
(15 μL/Loch)
zugegeben, und die Zellen wurden bei 37 °C (5 % CO2)
für vier
bis sechs Tage inkubiert (in Abhängigkeit
vom Zelltyp). Am Ende jeder Inkubation wurde MTT zu einer Endkonzentration
von 0,2 mg/ml zugegeben, und die Zellen wurden weitere 4 Stunden
bei 37 °C
inkubiert. Nach dem Zentrifugieren der Platten und dem Entfernen
von Medium wurde die Extinktion von Formazan (gelöst in Dimethylsulfoxid)
bei 540 nm gemessen. Die Konzentration an Inhibitorverbindung, welche
eine 50 %ige Wachstumsinhibierung verursachte, wurde aus dem linearen
Teil einer halblogarithmischen Auftragung der Inhibitorkonzentration
gegen den prozentualen Anteil der Inhibierung bestimmt. Alle Ergebnisse
wurde mit Kontrollzellen verglichen, die nur mit 0,5 Vol. % Dimethylsulfoxid
behandelt wurden.
-
Tabelle
II, IC50 an verschiedenen Krebszelllinien im MTT-Assay
-
- (Example Compound = Beipsielverbindung)
-
-
-
-
-
-
-
pRb-Immunoblotting:
-
Die
Fähigkeit
von Verbindungen, die Phosphorylierung des Retinoblastom-Proteins
(pRb) zu inhibieren, wurde mittels Western Blot Analyse bestimmt.
Es wurde ein anti-Rb-Antikörper
verwendet, um die Konversion von hyperphosphoryliertem pRb zu hypophosphoryliertem
pRb zu messen. Es wurde ein Anti-phospho-Rb-Antikörper (ser780)
verwendet, um spezifisch die Dephosphorylierung am Serin 780 zu
messen, einer Stelle, die sich früher als von CDK4/Zyklin D phosphorylierte
Stelle erwies. Inhibierung von pRb-Phosphorylierung wird in der
unten folgenden Tabelle III mit einem „+" angegeben, und ein Versagen, pRb-Phosphorylierung zu
inhibieren wird in der Tabelle mit einem „-„ angegeben.
-
Es
wurden menschliche Tumorzellen (HCT-116-Zellen; 5·106) auf 100 mM-Petrischalen ausplattiert und über Nacht
wachsen gelassen. Es wurden fünf μM jeder Verbindung
für 12
Stunden zugegeben. Die Zellen wurden dann geerntet und zentrifugiert.
Die Zellpellets wurde durch Zugabe von 100 μL Lysepuffer (50 mM HEPES (pH
7,0), 250 mM NaCl, 5 mM Ethylendiamintetraessigsäure, 0,1 % Nonidet P-40, 1
mM Dithiothreitol, 2 mM Natriumpyrophosphat, 1 mM Natriumorthovanadat,
1 μg/ml
Aprotonin, 1 μg/ml
Leupeptin, 50 μg/ml
Phenylmethylsulfonylfluorid) lysiert. Vierzig μg Protein wurde mittels Natriumdodecylsulfat-Polyacrylamid-Gelelektrophorese
(SDS-PAGE) auf einem 6 %igen Gel getrennt. Die Proteine wurden auf
Nitrocellulose übertragen und
mit 5 %igem Blockierungspuffer in Trisgepufferter Salzlösung über Nacht
blockiert. Die Anti-Rb-Antikörper (Pharmingen),
die Anti-Phospho-Rb-Antikörper (Ser
780) (MBL) und sekundäre
Antikörper
wurden 1 Stunde bei Raumtemperatur inkubiert, gefolgt von drei Waschschritten
in 0,01 %igem Tween-20 in Trisgepufferter Salzlösung. Das Rb-Protein wurde
unter Verwendung von Chemolumineszenz gemäß den Herstellerangaben (Amersham)
detektiert.
-
Tabelle
III: Inhibierung der pRb-Phosphorylierung
-
-
Die
oben aufgeführten
Beispiele zeigen Verbindungen gemäß Formel I und Untersuchungen,
die einfach ausgeführt
werden können,
um ihre Aktivitätsniveaus
gegenüber
verschiedenen CDK/Zyklin-Komplexen zu bestimmen. Es ist offensichtlich,
dass derartige Untersuchungen und andere auf dem Fachgebiet bekannte geeignete
Untersuchungen verwendet werden können, um einen Inhibitor mit
dem gewünschten
Niveau an Aktivität
gegenüber
einem gewünschten
Ziel auszuwählen.
-
Während die
Erfindung in Bezug auf spezifische und bevorzugte Ausführungsformen
dargestellt wurde, werden Fachleute auf diesem Gebiet erkennen,
dass Variationen und Modifikationen durch Routineexperimente und
Anwendung der Erfindung gemacht werden können. Zum Beispiel werden solche
mit durchschnittlichen Fähigkeiten
in dem Fachgebiet erkennen, dass Variationen oder Substitutionen
der Verbindungen mit der Formel I gemacht werden können, ohne
auf signifikante Weise ihre Wirksamkeit in den pharmazeutischen Zusammensetzungen
zu beeinflussen. So soll die Erfindung durch die vorhergehende Beschreibung
nicht eingeschränkt
werden, sondern durch die angehängten
Ansprüche
und ihrer Äquivalente
definiert werden.