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DE69816907T2 - Waffensteuerungssystem mit Waffenstabilisierung - Google Patents

Waffensteuerungssystem mit Waffenstabilisierung Download PDF

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Publication number
DE69816907T2
DE69816907T2 DE69816907T DE69816907T DE69816907T2 DE 69816907 T2 DE69816907 T2 DE 69816907T2 DE 69816907 T DE69816907 T DE 69816907T DE 69816907 T DE69816907 T DE 69816907T DE 69816907 T2 DE69816907 T2 DE 69816907T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weapon
control system
control
gun
display
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69816907T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69816907D1 (de
Inventor
Steve Smith
Mark Fydenkevez
Chong-Ket Chuah
Dave Thibodeau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kollmorgen Corp
Original Assignee
Kollmorgen Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=27127317&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69816907(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Kollmorgen Corp filed Critical Kollmorgen Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE69816907D1 publication Critical patent/DE69816907D1/de
Publication of DE69816907T2 publication Critical patent/DE69816907T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/22Aiming or laying means for vehicle-borne armament, e.g. on aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Gyroscopes (AREA)

Description

  • Bereich der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Systeme für eine Fernsteuerung von Waffensystemen und insbesondere Systeme zur Zielfernerfassung und zum Abfeuern von Waffen für auf Fahrzeugen montierte Waffen mit Waffenstabilisierung.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Durch Radfahrzeuge wird in einigen Situationen, z. B. in dichten Wäldern, Stadtgebieten und einigen weichen Böden, eine bessere Mobilität bereitgestellt als durch Raupen- oder Kettenfahrzeuge. Die im allgemeinen kleinere Größe und das leichtere Gewicht führen zu einer besseren Transportfähigkeit und einer leichteren Herstellung der Einsatzfähigkeit. Aufgrund des leichteren Gewichts, der kleineren Größe und der inhärenten Einfachheit von Radfahrzeugen sind die Betriebs- und Unterhaltungskosten geringer als für Raupen-oder Kettenfahrzeuge. Schließlich stellen Radfahrzeuge innerhalb des allgemein vorherrschenden friedenserhaltenden politischen Klimas eine geringere Bedrohung dar, während sie einen erheblichen Schutzgrad und eine beträchtliche Feuerkraft bereitstellen.
  • Mit moderner Technologie ausgestattet besitzen Radfahrzeuge nunmehr eine wesentliche Überlebensfähigkeit. Die Überlebensfähigkeit von Fahrzeugen im Kampfeinsatz wird durch eine Kombination von Eigenschaften erreicht, z. B. der Bewaffnung, der Beweglichkeit und der Fähigkeit auf einen Angreifer zu reagieren.
  • Es ist eine beeindruckende Serie von auf Radfahrzeugen montierten Waffen als mobile Plattform bereitgestellt worden, um auf einen Angreifer zu reagieren. Die primären Grenzen solcher Waffen als Faktor der Überlebensfähigkeit sind die Reaktionsgeschwindigkeit und der Schutz des Richtschützen. Beispielsweise sind Geschosse oder Projektile zwar hochgradig tödlich, sie können jedoch nicht schnell oder in Bewegung abgefeuert werden. Sie bilden eher ein in der Entfernung gehaltenes, defensives oder aus dem Hinterhalt oder Versteck operierendes System als ein direktes offensives System oder ein System, das in Antwort auf einen spontanen tödlichen Angriff verwendet werden kann. Kleinkaliberwaffen sind gegen weiche und leichtbewaffnete Ziele effektiv, wobei der Richtschütze jedoch ungeschützt ist und die Reaktionszeit sich in Abhängigkeit von der Situation und Bedingungen ändert. Außerdem ist die Reaktionsgenauigkeit basierend auf den Fähigkeitert des Richtschützen und darauf, ob das Fahrzeug sich bewegt oder in Ruhe befindet, begrenzt.
  • Daher bestand auf dem Fachgebiet Bedarf für ein Waffensteuerungssystem, das auf eine beliebige auf einem Fahrzeug oder auf einem Dreibein montierte Waffe anwendbar ist und es ermöglicht, ein Ziel vom Innenraum des Fahrzeugs aus zu erfassen und die Waffe abzufeuern.
  • In einer mit der vorliegenden Erfindung verwandten US-Patentanmeldung wurden die vorstehend erwähnten Nachteile durch ein Waffensteuerungssystem gelöst, das eine ferngesteuerte, zweiachsige Waffenplattform für fahrzeugmontierte Waffen aufweist, z. B. für Maschinengewehre des Typs MK19, M2 oder M60. Das darin dargestellte Waffensteuerungssystem weist vier Basiskomponenten auf: eine Waffenhalterung, eine Elektronikeinheit, eine Fernbedieneinheit und eine Einrichtung zum Unterbrechen der Verbindung zwischen einem Geschützturm und seinem Unterbau (Hull Turret Disconnect) (HTD-Einrichtung). Das Waffensteuerungssystem kann in einem lokalen Modus oder in einem Fernbedienungsmodus bedient werden. Die Funktionsweise im lokalen Modus ist mit der Funktionsweise einer Standard-Fahrzeugwaffenhalterung identisch. Die Funktionsweise im Fernbedienungsmodus ermöglicht eine Zielbeobachtung, eine Schwenkbewegung und das Abfeuern der Waffe vom Inneren des Fahrzeugs aus.
  • Eine präzise und stabile Zielerfassung sind jedoch ebenfalls wesentliche Faktoren.
  • Kurze Beschreibung der Erfindung
  • Erfindungsgemäß weist ein durch die unabhängigen Patentansprüche 1 und 10 definiertes Waffensteuerungssystem eine Systemelektronik zum Bereitstellen einer Steuerungs- und Antriebselektronik für das Waffensteuerungssystem auf. Eine Waffenhalterung hält eine Waffe und feuert die Waffe gemäß Befehlen von der Systemelektronik ab. Eine Fernbedienung weist ein Display und einen Handbedienteil zur betrieblichen Steuerung des Waffensteuerungssystems von einer von der Waffenhalterung entfernten Position auf. Eine Systemunterbrechungseinrichtung deaktiviert die Steuerung der Waffe durch das Waffensteuerungssystem. Eine Sicherheitsverriegelung verhindert ein versehentliches oder zufälliges Abfeuern der Waffe. Die Waffenhalterung ist in der Lage, verschiedenartige Waffen in einer Gyro-Stabilisierungsanordnung zu halten und abzufeuern, die auf der Waffenhalterung montiert ist, und ist mit der Fernbedienung und der Systemelektronik betrieblich verbunden, um eine Visierlinien-Waffenstabilisierung und eine integrierte Visier- oder Sichtstabilisierung bereitzustellen.
  • Die Gyro-Stabilisierungsanordnung weist mindestens eine Gyroeinrichtung zum Erfassen eines Höhen- und eines Drehpositionsfehlers auf. Die Gyro-Stabilisierungsanordnung weist eine nullpunktkorrigierte Drift-Rate von weniger als 5°/h auf. Die nullpunktkorrigierte Drift-Rate ist bezüglich des Azimuts und der Höhe einstellbar.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung darstellen und in Verbindung mit der Beschreibung dazu dienen, die Prinzipien der Erfindung zu erläutern; es zeigen:
  • 1 die Basiskomponenten des erfindungsgemäßen Waffensteuerungssystems;
  • 2A eine Vorderansicht einer Fernbedieneinheit des Waffensteuerungssystems;
  • 2B eine Seitenansicht der Fernbedieneinheit des Waffensteuerungssystems;
  • 3 eine auf einem LCD-Display der Fernbedieneinheit dargestellte typische Information;
  • 4 eine Waffenhalterung des Waffensteuerungssystems;
  • 5 eine Vorderansicht eines Fahrzeugs zum Darstellen der Position des Waffensteuerungssystems;
  • 6 eine Seitenansicht des Fahrzeugs zum Darstellen der Position des Waffensteuerungssystems;
  • 7 eine Draufsicht des Fahrzeugs, teilweise im Querschnitt, zum Darstellen der Position des Waffensteuerungssystems;
  • 8 eine schematische Darstellung der Basiskomponenten einer Elektronikeinheit;
  • 9 eine schematische Rückansicht einer Anordnung zum Montieren eines Maschinengewehrs des Typs MK19;
  • 10 eine Teil-Querschnittansicht zum Darstellen eines zum Montieren eines Maschinengewehrs des Typs M2 verwendeten horizontalen Klemmsystems;
  • 11 einen vertikalen Halterungs- und Einstellgriff zum Montieren eines Maschinengewehrs des Typs M2;
  • 12 und 13 ein zum Montieren eines Maschinengewehrs des Typs M60 verwendeten Klemmsystems;
  • 14 eine Stabilisierungs-/Sensoranordnung;
  • 14a eine Vorderansicht der Stabilisierungs-/Sensoranordnung betrachtet in Richtung des Pfeils 14a; und 14b eine Vorderansicht der Stabilisierungs-/Sensoranordnung betrachtet in Richtung des Pfeils 14b.
  • Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen Wie in 1 dargestellt, weist das erfindungsgemäße Waffensteuerungssystem die folgenden Basiskomponenten auf:
    • (1) Fernbedieneinheit (RCU) 10;
    • (2) Elektronikeinheit (EU) 12;
    • (3) Einrichtung zum Unterbrechen der Verbindung zwischen einem Geschützturm und seinem Unterbau (Hull Turret Disconnect, HTD);
    • (4) Waffenhalterung (WM) 16.
  • Wie in den 2A und 2B dargestellt ist, wird durch die RCU 10 eine Fernbedienungsschnittstelle für das Waffensteuerungssystem bereitgestellt. Die RCU 10 weist ein CRT-Display 18, einen Handgriff 20 und eine Schalttafel (Control Panel) 22 auf. Die RCU kann an der Rückseite des Fahrersitzes und so angeordnet sein, daß sie durch ein hinter einem Fahrer sitzendes Besatzungsmitglied bedienbar ist.
  • Das LCD-Display 18 der RCU ist vorzugsweise ein 8 Zoll × 6 Zoll Schwarz/Weiß-Flachdisplay mit Helligkeitssteuerung, das etwas unterhalb des Augenniveaus angeordnet ist. Das LCD-Display ist vorzugsweise 2 Zoll dick und erstreckt sich etwa 3 Zoll von der Rückseite des vorderen Beifahrersitzes. Die RCU kann an Querhalterungen montiert sein, die in Kniehöhe der Bedienungsperson angeordnet sind.
  • Das LCD-Display stellt ein Bild einer auf der Waffenhalterung (WM) 16 montierten Videokamera dar. Das WM-Videokamerabild weist Bedienungs- oder Steuerungsinformationen, eine Zielmarkierung bzw. ein Zielfadenkreuz und eine Visierlinienanzeige auf, die durch den EU-Computer überlagert dargestellt werden. 3 zeigt eine auf dem LCD-Display 18 dargestellte, typische Information. Insbesondere stellt eine Waffenanzeige 28 den aktuell montierten Waffentyp dar (d.h. MK19, M2 oder M60). Eine Azimutanzeige 30 stellt die Waffenausrichtung im Azimut bezüglich des Fahrzeugs dar. Waffeneinstellungsanzeigen zeigen die Einstellung der Waffe in 1 Milliradian-Schritten, wenn (nachstehend beschriebene) Höhen- und Azimuteinstellknöpfe gedreht werden. In der Mitte des CRT-Displays 18 wird eine Zielmarkierung 34 dargestellt. Alle überlagerten Informationen sind programmierbar und können für spezifische Anwendungen geeignet angepaßt werden.
  • Der Handgriff 20 ermöglicht der Bedienungsperson eine Visierlinien- und Abfeuerungssteuerung (Fire Control), die durch Anheben eines Rbzugbügels 24 und Drücken eines Auslöseschalters 26 durch den Zeigefinger (2B) erfolgt. Es sind andere Steuerungen für die Leistungs- oder Stromversorgung, die Displayanzeige und Positionsfeineinstellungen vorgesehen. Insbesondere können durch die RCU folgende Steuerungen bereitgestellt werden: RCU-Handgriff 20
    Auslöseschalter 26 Ermöglicht das Abfeuern der Waffe. Es ist eine Sicherungsabdeckung vorgesehen.
    Daumentransducer 20a Steuert die Visierlinie der Waffenhalterung in beiden Achsen.
    Polaritätsschalter 20b Ermöglicht es dem Richtschützen, eine Darstellung in weißen oder schwarzen Symbolen auf dem Display auszuwählen.
    Stellschalter 20c Schwenkt die Waffe auf eine vorgegebene Position. Diese Position kann durch die Bedienungsperson eingestellt werden.
    RCU-Schalttafel 22
    Helligkeit 22b Steuert den Helligkeitspegel des Displays.
    Leistung 22c Steuert die Systemleistung.
    Arm/Safe-Sicherheits-Schalter 22d Safe – deaktiviert Fernabfeuerung der Waffe; Arm – aktiviert Fernabfeuerung der Waffe.
    Run/Setup-Schalter 22e Run – ermöglicht normalen Systembetrieb. Setup – ermöglicht die Funktionen: "Setze Ziellinie"; Setze Stellposition" und "Wähle Munition".
    Preset-Funktionsschalter 22f Schaltet Bildschirmgrafik aus; aktiviert ein programmiertes Abfeuerungsmuster. Ermöglicht die Auswahl eines stabilisierten oder eines nicht-stabilisierten Modus
    RCU-Anzeige
    Leistung 22g Lampe zum Verifizieren, daß die Leistungsversorgung des Systems bereitgestellt wird.
    RCU-Videoanzeigen
    Ausgewählte Waffe 28 Zeigt den ausgewählten Waffentyp an.
    Zielmarkierung 34 Wird zur Zielausrichtung der Waffe verwendet, die hierfür verwendetert Bereichdaten basieren auf dem ausgewählten Waffentyp.
    Drehposition 30 Ein Kreis zeigt den 360°-Drehkreis der Waffenhalterung an; oben bezeichnet die Vorwärtsrichtung des Fahrzeugs, eine Linie zeigt den relativen Zielpunkt der Waffe an.
    Verriegelung offen 18c Wird dargestellt, wenn der HTD-Verriegelungsschalter offen (IO) ist und die Leistung und die Steuerung der Waffenhalterung deaktiviert sind.
    HTD-Verriegelung gelöst 18d Wird dargestellt, wenn die Verbindung zwischen dem Geschützturm und seinem Unterbau unterbrochen ist (HTD dis.).
  • Arm/Safe-Sicherheitsschalter 22d: Safe – deaktiviere ferngesteuerte oder Fernabfeuerung der Waffe; Arm – Aktiviere ferngesteuerte oder Fernabfeuerung der Waffe. Run/Setup-Schalter 22e: Run – ermöglicht normalen Systembetrieb; Setup – ermöglicht die folgenden drei Setup- oder Setz-Optionen:
    • (1) Setze Ziellinie – wenn die Ziellinie der Waffe durch die Kamera gesetzt wird, ermöglicht diese Option eine Feineinstellung von Fadenkreuzen oder Zielmarkierungen in der Höhe und im Azimut, um sie mit dem anvisierten Ziel in Deckung zu bringen, indem der Höhen- und der Azimuteinstellknopf gedreht werden; durch Drücken der Knöpfe wird die Position fixiert. Diese Position stellt den "Zielmarkierungsbereich 0" dar.
    • (2) Setze Stellposition – diese Option wird verwendet, wenn eine im voraus gesetzte Höhen- und Azimutposition erwünscht ist. Die Waffe wird auf eine gewünschte Stellposition eingestellt, und durch Drücken des Höheneinstellknopfes wird die Waffe auf eine (neue) Stellposition eingestellt. Durch Drücken des Stellschalters auf dem Handgriff kann die Stellposition abgerufen werden.
    • (3) Setze Munition – diese Option wird verwendet, wenn eine Munition für die in der Waffenhalterung montierte Waffe ausgewählt wird. Die Auswahl der Munition bestimmt das Verfahren zum Ausrichten der Zielmarkierung oder des Fadenkreuzes auf dem Display auf ein Ziel.
  • Preset-Funktionsschalter 22g
    • F1 schaltet die Bildschirmgrafik aus;
    • F2 aktiviert ein programmiertes Abfeuerungsmuster;
    • F3 stabilisierter Modus;
    • F4 unstabilisierter Modus.
  • Nach der Auswahl einer der Funktionen F3 oder F4 und Bewegen des Kipphebelschalters zur neutralen Position zwischen F3 und F4 wird vorzugsweise der normale Betriebsmodus eingestellt.
  • Der Höheneinstellknopf 33a kann zur Verwendung in verschiedenen Setup-Funktionen und zum Neuausrichten des Zielpunktes der Waffe z. B. in Schritten von 1 Milliradian in der Höhe verwendet werden (3). Ein Atimuteinstellknopf 33b kann zur Verwendung in verschiedenen Setup-Funktionen und zum Neuausrichten des Zielpunktes der Waffe z. B. in Schritten von 1 Milliradian im Azimut verwendet werden (3). Videoanzeigen 32 stellen die Azimut- und Höhenposition in 1 Milliradian-Schritten dar. Eine Visierlinien-Handgriffsteuerung (Daumentransducer) 20a (2A) kann zum Steuern der Waffenausrichtung verwendet werden.
  • Die Elektronikeinheit 12 ist ein kompakter, leichtgewichtiger Controller für das Waffensystem und eine integrierte Sicht- oder Visierfunktion. Zur Verdeutlichung wird die Elektronikeinheit 12 unter Verwendung von Bezugszeichen der 100er-Folge fortgesetzt. Die Elektronikeinheit 12 weist eine Standard-Industrie-Computerbus(100)-architektur mit einem herkömmlichen eingebetteten oder integrierten Controller 101 auf, der auf CPUs der Intel-Klasse basiert. Die Computerarchitektur ist durch 4 allgemein durch das Bezugszeichen 102 bezeichneten Reserveschlitze erweiterbar, um weitere Fähigkeiten für eine Zielverfolgung, Abfeuerungssteuerung und erweiterte Visierfunktionen oder Waffentypen zu unterstützen.
  • Der Computerbus wird durch eine kompakte, stabile und hochbelastbare Leistungsversorgung 104 mit Leistung versorgt, die die schwierigsten militärischen Anforderungen sowohl bezüglich der Umgebung als auch der Eingangsleistung erfüllt. Eine Spezialzweckkarte (106) bildet eine Schnittstelle zwischen der Handgriffsteuerung und einem Standard-Industrie-Motorcontroller 108 auf dem Computerbus. Der Motorcontroller 108 steuert zwei Leistungsverstärker 110, 112 zum Steuern der Dreh- oder Horizontalbewegung und der Höhenbewegung an. Standard-Industrie-Steuerungsalgorithmen werden durch den eingebetteten oder integrierten Controller modifiziert, um eine driftfreie Steuerung der Visierlinie (LOS) unter Verwendung eines Codiererpositionsrückkopplungsverfahrens bereitzustellen. Durch die Codiererpositionsrückkopp lung der Motorposition wird eine Positionsgenauigkeit im Sub-Milliradian-Bereich erhalten.
  • Die beiden herkömmlichen Leistungsverstärker 110, 112 werden verwendet, um eine Stromschleife mit großer Bandbreite um den Höhen- und den Drehpositionsmotor aufrechtzuerhalten. Die Leistungsverstärker, die mit einer hohen Schaltfrequenz betrieben werden, um die Verlustleistung zu reduzieren und den Wirkungsgrad zu erhöhen, werden zum Steuern der bürstenlosen Motoren verwendet. Den Verstärkern wird Leistung über einen Hochspannungsbus zugeführt. Der Hochspannungsbus trägt dazu bei, Infrarot(IR)-verluste in der Stromversorgung des Höhen- und des Drehpositionsmotors zu reduzieren. Eine kompakte Spannungsversorgung erzeugt eine korrekte Spannung aus der Fahrzeugeingangsspannung von 24 Volt. Das System kann alle seine Leistungsparameter bei einem Betrieb bei 100 W bei Überspannungsschutzanforderungen von 600 Watt kontinuierlich erfüllen. Dadurch wird ein Betrieb in verschiedenartigen Niederspannungsfahrzeugen ermöglicht und kann die Infrarotsignatur der Sicht- oder der Visierfunktion und der Elektronik im Überwachungs- oder Radarmodus reduziert werden.
  • Der Videoschnittstelle 120 werden Signale von einer Videografikkarte 122 zugeführt, die auf dem gleichen eingebetteten oder integrierten Computerbus läuft. Die Grafikkarte erfaßt das Sichtbild und fügt automatisch Positionsinformation und die geeigneten Zielmarkierungen bzw. das geeignete Zielfadenkreuz hinzu. Durch die Grafikkarte können durch eine Steuerung vom eingebetteten oder integrierten Prozessor weitere Merkmale zum Downloaden von Video- und Digitalbildern bereitgestellt werden. Die Befehlsschnittstelle ist ein benutzerfreundliches Grafikdisplay mit Installationsalgorithmus, eingebautem Testalgorithmus und benutzerspezifischem Merkmalsteuerungsalgorithmus.
  • Alle Elektronikkomponenten weisen eine Strombegrenzung und einen Überspannungsschutz auf und können bei einem durch eine Überspannung oder einen Überstrom verursachten Geräteoder Systemausfall automatisch neugestartet werden. Das System wird während der Anlaß- oder Startphase des Fahrzeugs, während der die Spannung auf 6 V abfällt, kontinuierlich weiterarbeiten.
  • Die Elektronikeinheit (EU) 12 weist einen Schaltungsschutzschalter 12a für die Fahrzeugeingangsspannung 12b auf. Die Elektronikeinheit kann beispielsweise im Kofferraum des Fahrzeugs über dem rechten Hinterrad im Munitionsspeicherbereich angeordnet sein.
  • Die HTD-Einrichtung 14 stellt zwei Systemfunktionen bereit. Weil die Waffe auf einem drehbaren Ring montiert ist, wird eine Schnellunterbrechungsfunktion bereitgestellt, um eine freie Drehbewegung für einen vollständigen Betrieb im lokalen Modus zu ermöglichen. Für eine Fernbedienungsoperation wird der Geschützturm in einer Vorwärtsposition blokkiert und die HTD-Einrichtung verbunden. Die zweite Funktion ist eine Sicherheitsverriegelung (nicht dargestellt), um eine ferngesteuerte Waffenbewegung und ein ferngesteuertes Abfeuern der Waffe zu verhindern, wenn die HTD-Einrichtung verbunden ist und eine Bedienungsperson eine Turmluke auf dem Fahrzeug öffnet.
  • Die in 4 dargestellte Waffenhalterung (WM) 16 weist eine Stabilisierungs-/Sensoranordnung 200, ein Waffengestell 38, eine Fahrzeugadapterplatte 40, Verbindungskabel 42, einen Höhenmechanismus 44 und einen Drehmechanismus 46 auf. Die Waffenhalterung (WM) ist an der Oberseite des Fahrzeugs befestigt, und die elektrischen Verbindungen sind durch eine Öffnung im Geschützturm zu einem elektrischen Verbinder im Inneren des Fahrzeugs geführt. Eine Standard-Drehbolzenaufnahme 48 wird zum Verbinden des Waffengestells mit der Fahrzeuggrenzfläche verwendet. Ein waffenspezifischer Solenoid (nicht dargestellt) ist zum ferngesteuerten Abfeuern der Waffe an der Waffe installiert.
  • Die absolute Zielgenauigkeit der Waffenhalterung (WM) ist vorzugsweise kleiner als 1 Milliradian. Die Waffenhalterung kann dazu geeignet sein, eine Beschleunigung von 60°/s/s und eine Winkelgeschwindigkeit von 45°/s bereitzustellen. Der Drehmechanismus ist vorzugsweise frei drehbar, und die Höhe kann von –15° bis +45° mit einem einstellbaren unteren Anschlag verstellbar sein.
  • Die Kamera 202 kann eine CCD-Kamera mit einem automatischen elektronischen Verschluß und einer festen Brennweite sein. Die Ziellinienhaltegenauigkeit beträgt vorzugsweise mindestens 0,5 Milliradian, und die Kameraauflösung beträgt mindestens 470 Zeilen in einem RS-170-Zeilensprungformat.
  • Die Leistung der Fahrzeugbatterie wird direkt der Elektronikeinheit 12 zugeführt. Eine Interunit-Verkabelung verbindet die Elektronikeinheit (EU) mit der Waffenhalterung (WM) und die Elektronikeinheit (EU) mit der Fernbedieneinheit (RCU). Die Interunit-Verkabelung weist vorgefertigte Kabel auf, an denen Außenverbinder folgendermaßen befestigt sind: Kabel W3 (außerhalb des Fahrzeugs) verläuft von der Basis der Waffenhalterung (WM) zu einer CFE-Adapterplatte, die entweder innerhalb oder an Stelle einer Nachtsichtplattformhalterung angeordnet ist.
  • Kabel W4 (2A) paßt mit Kabel W3 vom Inneren des Fahrzeugs an der Adapterplatte zusammen und endet an der Elektronikeinheit (EU). Das Kabel W4 muß an der Adapterplatte unterbrochen sein, damit der Geschützturm gedreht werden kann. Das unterbrochene Kabel W4 paßt vorzugsweise mit einem CFE-Dummy-Verbinder zusammen, der innen an einem festen, nicht-drehbaren Abschnitt des Fahrzeugdachs montiert ist, um es zu schützen, während es nicht verwendet wird. Ein HTD-Schalter 130 ist vorzugsweise innerhalb der Länge des Kabels W4 auf einer CFE-Halterungsplatte 132 angeordnet, die so angeordnet ist, daß beim Öffnen der Geschützturmluke die Leistungsversorgung zur Halterung unterbrochen wird.
  • Kabel W5 (1) ist ein Spannungsversorgungskabel für das Waffensteuerungssystem. Vorzugsweise ist ein 4 AWG-Kabel von einer Fahrzeugspannungsquelle zur Elektronikeinheit (EU) 12 verlegt.
  • Kabel W6 verläuft von der Elektronikeinheit (EU) 12 zurück zur Fernbedieneinheit (RCU) 10.
  • Die Kabel W4 und W6 müssen durch den Fahrgastraum des Fahrzeugs sowie durch die verstärkte Trennwand zwischen dem Kofferraum und dem Fahrgastraum verlaufen.
  • Nach dem Einschalten erfaßt das Waffensteuerungssystem den in der Waffenhalterung 16 angeordneten Waffentyp (z. B. MK19, M2, M60). Dadurch werden die automatische Auswahl der korrekten Software für jede Waffen-Zielmarkierung und Steuerungsvariablen festgelegt, durch die eine exakte Bewegung gewährleistet wird. Nachdem das System eingeschaltet ist, ist die Bedienungsperson über die Fernbedieneinheit (RCU) 10 mit dem Waffensteuerungssystem verbunden.
  • Das Waffensteuerungssystem weist zwei Betriebsmodi auf, einen lokalen und einen Fernsteuerungsmodus:
    • (1) Lokaler Modus – Wenn die Fahrzeugluke geöffnet ist, die WM-Motoren und die Abfeuerungs-Solenoide durch einen Verriegelungsschalter deaktiviert sind. Dieses Sicherheitsmerkmal ermöglicht es dem Richtschützen, das System wie eine Standardhalterung zu handhaben. Ansonsten ist die lokale Abfeuerungsoperation der Waffe unverändert.
    • (2) Fernsteuerungsmodus – Wenn die Waffe und die Halterung geladen und vorbereitet sind, erfolgt das Abfeuern der Waffe ferngesteuert vom Fahrzeuginnenraum. Der Richt schütze richtet die Waffe unter Verwendung der Handsteuerung auf das Ziel aus. Die Zielausrichtung erfolgt unter Verwendung einer durch einen Computer erzeugten Zielmarkierung (Fadenkreuz), die dem WM-Kamera-Live-Bild überlagert ist. Zwei Drehsteuerungen ermöglichen ähnlich wie bei einer manuellen T&E-Anordnung leichte Verschiebungen des Zielpunkts. Die Drehposition bezüglich des Fahrzeugs wird durch das Kamerabild angezeigt.
  • Die 5, 6 und 7 zeigen das in einem Spähfahrzeug des Typs XM1114 HMMWV installierte Waffensteuerungssystem. 5 zeigt eine Vorderansicht des Fahrzeugs zum Darstellen der Position der Waffe und der Waffenhalterung auf dem Fahrzeug. 6 zeigt eine Seitenansicht des Fahrzeugs zum Darstellen der Position der Waffe, der Waffenhalterung und der Elektronikeinheit auf dem und im Fahrzeug. 7 zeigt eine Draufsicht des Fahrzeugs teilweise im Querschnitt zum Darstellen der Position der Fernbedieneinheit und der Elektronikeinheit im Fahrzeug.
  • Die Innenkomponenten des Waffensteuerungssystems beeinträchtigert den Operations- oder Arbeitsraum der Besatzungsmitglieder des Fahrzeugs nicht. Die Fernbedieneinheit (RCU) ist vorzugsweise an einer Position angeordnet, an der sich keine anderen Geräte befinden. Die Position der Fernbedieneinheit kann eingestellt werden, um sie Ladeanforderungen verschiedener Missionen oder Aufträge anzupassen. Die Elektronikeinheit (EU) ist vorzugsweise im ungenutzten Kofferraum angeordnet.
  • Außerdem sind zum Integrieren des Waffensteuerungssystems im Fahrzeug keine wesentlichen Modifikationen am Fahrzeug erforderlich und werden vorhandene Komponenten oder der Raumbedarf der Besatzung nicht beeinflußt oder behindert und wird das Leistungsvermögen des Fahrzeugs hinsichtlich der Gewichts- oder Leistungsanforderungen nicht beeinträchtigt.
  • 14 zeigt eine auf der Waffenhalterung angeordnete Stabilisierungsanordnung 200, die einen gyrostabilisierten Mechanismus des Waffensteuerungssystems bildet und durch die eine Visierlinien-Waffenstabilisierung und eine integrierte Sicht- oder Visierstabilisierung bereitgestellt wird. Die Stabilisierungsanordnung 200 ist auf der Basis herkömmlicher faseroptischer Gyroeinrichtungen 201 konstruiert und hat eine lange Lebensdauer, eine geringe Drift und eine hohe Stoß- oder Schlagbeständigkeit und ist in einem leichtgewichtigen Gehäuse angeordnet. Die Anordnung 200 kann zwei einachsige Gyroeinrichtungen zum Erfassen eines Höhen- und eines Drehpositionsfehlers in der Gyroanordnung aufweisen. Die nullpunktkorrigierte Drift-Rate ist kleiner als 5°/h. Die Stabilisierungsanordnung 200 ist auf der Achse der Waffenhalterung 16 in der Nähe der Waffe angeordnet, um den kleinsten Visierlinienfehler in der Waffenbewegung zu erhalten. Die integrierte Sicht- oder Visierfunktion ist in der Höhe und im Azimut einstellbar und im stabilisierten Zustand stabil an der Anordnung 200 befestigt.
  • Die unbemannte Stabilisierungsgenauigkeit mit vollem Munitionsbehälter und schwerer Waffe beträgt 3 Milliradian Peak-to-Peak (PK/PK) und weniger als 1 Milliradian im Mittel- oder Effektivwert (RMS) für einen Hügelkurs bei 15 mph und einen Zickzackkurs bei 20 mph.
  • Erfindungsgemäß wird die Stabilisierungssystemsteuerung durch die Bedienungsperson an der Fernbedieneinheit (RCU) 10 über einen F3-Funktionsschalter (2) ausgewählt. Der Default-Zustand der Waffensteuerung ist "gyro-stabilisiert". Ein Null-Drift-Abgleich ist im Azimut 33b und in der Höhe 33a von Codierern auf der Fernbedieneinheit (RCU) 10 verfügbar. Der gyro-stabilisierte Modus ist aufgrund der Aufwärmzeit von null der faseroptischen Gyroeinrichtung beim Einschalten sofort verfügbar.
  • Die Gyro-Fehlersignale werden in der Elektronikeinheit 12 durch Standard-Industrie-Motorcontroller 108 verarbeitet. Optionale Steuerungsalgorithmen für Stabilisierungssignale sind in der Firmware auf der Haupt-CPU der Elektronikeinheit 12 eingebettet oder integriert.
  • Ein notwendiges und wichtiges Element gyrostabilisierter Systeme ist die Fähigkeit, alle beweglichen Teile unter Kontrolle und stabil und starr montiert zu halten. Dies kann bei einer Waffe, z. B. bei einem Maschinengewehr, schwierig sein, weil für ihren Betrieb viele bewegliche Zubehörteile benötigt werden. Die Waffenanordnung und ihre Montagegrenzflächen sind nicht als starre Struktur konstruiert. Jegliche dicht passenden Montage- oder Halterungsgrenzflächen auf einer neuen Waffe werden sich aufgrund der darauf wirkenden Rückschlag – und Gegenrückschlagkräfte mit der Zeit lockern. Das Waffensteuerungssystem weist eine Montage- oder Halterungsgrenzfläche auf, die Maschinengewehre der Typen MK19, MK2 und M60 im Gestell sicher hält und es ermöglicht, Waffen auch dann sicher zu montieren, wenn die Montage- oder Halterungsgrenzflächen durch Benutzung verschleißen. 9 zeigt eine als Maschinengewehr des Typs MK19 dargestellte Waffe 210 mit Klemmbolzen 214, die ein Feingewinde aufweisen und zum Festklemmen der Rückseite der Waffe von einer zur anderen Seite verwendet werden, während die Waffe durch einen Haltestift oder -bolzen 216 in Position gehalten wird. Rändelmuttern 218 verhindern jegliche Lokkerung unter Last. Für das Maschinengewehr des Typs M2 (210a), Kaliber 0,50, wird die gleiche Hardware auf die gleiche Weise verwendet (10). Für das Maschinengewehr des Typs M2 ist eine einteilige hintere Halterung 230, Kaliber 0,50, erforderlich, um die Anordnung zu sichern. Außerdem zeigt 11, daß das Maschinengewehr des Typs M2 eine vertikale Halterung 232 und einen Einstellgriff 234 auf weist, wodurch jegliche Lockerung in der vertikalen Richtung eliminiert wird. Die Anordnung ermöglicht insgesamt, daß verschiedenartige Waffen und bei Verschleiß der Waffen auch der Aufnahme-"schlupf" aufgenommen werden kann. 12 zeigt ein ähnliches Klemmverfahren für ein Maschinengewehr des Typs M60 (210b) mit einem Klemmbolzen 236 und einer Rändelmutter 240. 13 zeigt eine vergrößerte Ansicht von 12 zum Darstellen des Klemmbolzens 236 und der Rändelmutter 240. Aufgrund der geringen Rückschlagkräfte dieser Waffe ist lediglich ein auf der Vertikalzylindermittellinie angeordneter, mittiger Klemmbolzen 236 erforderlich und ist eine freie Waffenbewegung im Azimut eliminiert. Durch den M60-Standard-Halterungsdrehbolzen wird eine freie Bewegung in der Höhe eliminiert. Feuertests mit scharfer Munition haben gezeigt, daß durch die derartige starre Halterung der Waffen erreicht wird, daß die Streubreite des Waffensteuerungssystems der Streubreite der Waffe entspricht.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezug auf ihre bevorzugten Ausführungsformen beschrieben worden ist, ist ersichtlich, daß die Erfindung dadurch nicht eingeschränkt werden soll, sondern innerhalb des durch die beigefügten Patentansprüche definierten Schutzumfangs der Erfindung können Änderungen vorgenommen werden.

Claims (24)

  1. Waffensteuerungssystem mit: einer Systemelektronikeinheit zum Bereitstellen einer Steuer- und einer Antriebselektronik für das Waffensteuerungssystem; einer Waffenhalterung zum Halten und Abfeuern einer Waffe gemäß Befehlen von der Systemelektronik; einer Fernbedienung mit einem Display und einem Handbedienteil zum betrieblichen Steuern des Waffensteuerungssystems von einer von der Waffenhalterung entfernten Position; und einer Systemdeaktivierungseinrichtung zum Deaktivieren der Steuerung der Waffe des Waffensteuerungssystems und zum Bereitstellen einer Sicherheitssperre zum Verhindern einer zufälligen Abfeuerung der Waffe; wobei die Waffenhalterung dazu geeignet ist, verschiedenartige Waffen zu halten und abzufeuern; und einer Gyro-Stabilisierungseinheit, die auf der Waffenhalterung angeordnet und mit der Fernbedienung und der Systemelektronikeinheit betrieblich verbunden ist, um eine Visierlinien-Waffenstabilisierung und eine integrierte Visierstabilisierung bereitzustellen.
  2. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 1, wobei die Gyro-Stabilisierungseinheit mindestens einen Gyrosensor zum Erfassen eines Höhen- und eines Drehpositionsfehlers aufweist.
  3. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 1, wobei die Gyro-Stabilisierungseinheit eine nullpunktkorrigierte Drift-Rate von weniger als 5°/h aufweist.
  4. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 3, wobei die nullpunktkorrigierte Drift-Rate bezüglich des Azimuts und der Höhe einstellbar ist.
  5. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 1, wobei das Handbedienteil aufweist: einen Handgriff, der dazu geeignet ist, durch eine Hand bedient zu werden und einen Abzugsbügel und einen Auslöseschalter zum Abfeuern der Waffe aufweist, einen Daumentransducer zum Steuern einer Visierlinie der Waffenhalterung in zwei Achsen, einen Polaritätsschalter, der es einem Richtschützen ermöglicht, auszuwählen, ob eine Darstellung in weißen oder schwarzen Symbolen auf dem Display bereitgestellt werden soll, und einen Stellschalter zum Schwenken der Waffe auf eine vorgegebene Position, die durch die Bedienungsperson eingestellt werden kann.
  6. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 1, wobei die Fernbedienung mehrere Videoanzeigen aufweist, einschließlich eines Zielfadenkreuzes zum Ausrichten der Waffe auf ein Ziel, einer Waffenauswahl-Videoanzeige zum Anzeigen des ausgewählten Waffentyps, einer Drehposition-Videoanzeige zum Anzeigen der Drehposition der Waffenhalterung, einer Offset-Daten-Videoanzeige zum Darstellen von durch Offset-Steuerungen, wenn diese aktiviert sind, eingegebenen Offsetwerten der Waffe, und eine Verriegelungs-Videoanzeige zum Darstellen, ob die Verbindung zwischen einem Geschützturm und seinem Unterbau unterbrochen und der Geschützturm frei drehbar ist.
  7. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 1 mit mehreren voreingestellten Funktionsschaltern zum Ausschalten einer Bildschirmgrafik, Aktivieren eines programmierten Abfeuerungsmusters, Nachprüfen einer vorgespeicherten Displayeinstellung und Speichern einer aktuellen Displayeinstellung.
  8. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 1, wobei die Fernbedienung einen Höheneinstellknopf zum Neuausrichten des Zielpunkts der Waffe in der Höhe in Schritten von 1 Milliradian aufweist.
  9. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 1, wobei die Fernbedienung einen Azimuteinstellknopf zum Neuausrichten des Zielpunktes der Waffe im. Azimut in Schritten von 1 Milliradian aufweist.
  10. Waffensteuerungssystem mit: einer Systemelektronikeinheit zum Bereitstellen einer Steuer- und einer Antriebselektronik für das Waffensteuerungssystem; einer Waffenhalterung zum Halten und Abfeuern einer Waffe gemäß Befehlen von der Systemelektronikeinheit; einer Fernbedienung mit einem Display und einem Handbedienteil zum betrieblichen Steuern des Waffensteuerungssystems von einer von der Waffenhalterung entfernten Position; und einer Systemdeaktivierungseinrichtung zum Deaktivieren der Steuerung der Waffe des Waffensteuerungssystem und für eine Sicherheitssperre zum Verhindern einer zufälligen Abfeuerung der Waffe; einem Computerbus mit Erweiterungsschlitzen zum Unterstützen zusätzlicher Fähigkeiten zur Zielnachführung, Abfeuerungssteuerung und weiterentwickelter Visiere oder Waffen; wobei die Waffenhalterung dazu geeignet ist, verschiedenartige Waffen zu halten und abzufeuern; und einer auf der Waffenhalterung angeordneten und mit der Fernbedienung und der Systemelektronikeinheit betrieblich verbundenen Gyro-Stabilisierungseinheit.
  11. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 10, wobei die Gyro-Stabilisierungseinheit mindestens einen Gyrosensor zum Erfassen eines Höhen- und eines Drehpositionsfehlers aufweist.
  12. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 10 wobei die Gyro-Stabilisierungseinheit eine nullpunktkorrigierte Drift-Rate von weniger als 5°/h aufweist.
  13. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 12, wobei die nullpunktkorrigierte Drift-Rate bezüglich des Azimuts und der Höhe einstellbar ist.
  14. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 10, wobei die Systemelektronik zwei Leistungsverstärker zum Einstellen der Dreh- und der Höhenposition aufweist.
  15. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 10 mit einer Motorsteuerung zum Steuern der beiden Leistungsverstärker.
  16. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 10, wobei die Leistungsverstärker eine Stromschleife mit einer großen Bandbreite um den Höhen- und den Drehbewegungsmotor aufrechterhalten.
  17. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 10, wobei das Handbedienteil aufweist: einen Handgriff, der dazu geeignet ist, durch eine Hand bedient zu werden und einen Abzugsbügel und einen Auslöseschalter zum Abfeuern der Waffe aufweist.
  18. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 10 mit einem auf dem Handgriff angeordneten Daumentransducer zum Steuern einer Visierlinie der Waffenhalterung in zwei Achsen.
  19. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 10 mit einem auf dem Handgriff angeordneten Polaritätsschalter, der es einem Richtschützen ermöglicht, auszuwählen, ob eine Darstellung in weißen oder schwarzen Symbolen auf dem Display bereitgestellt werden soll.
  20. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 10 mit einem auf dem Handgriff angeordneten Stellschalter zum Schwenken der Waffe auf eine vorgegebene Position, die durch die Bedienungsperson eingestellt werden kann.
  21. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 10, wobei die Fernbedienung mehrere Videoanzeigen aufweist, einschließlich eines Zielfadenkreuzes zum Ausrichten der Waffe auf ein Ziel, einer Waffenauswahl-Videoanzeige zum Anzeigen des ausgewählten Waffentyps, einer Drehposition-Videoanzeige zum Anzeigen der Drehposition der Waffenhalterung, einer Offset-Daten-Videoanzeige zum Darstellen von durch Offset-Steuerungen, wenn diese aktiviert sind, eingegebenen Offsetwerten der Waffe, und eine Verriegelungs-Videoanzeige zum Darstellen, ob eine Verriegelungs-Videoanzeige zum Darstellen, ob die Verbindung zwischen einem Geschützturm und seinem Unterbau unterbrochen und der Geschützturm frei drehbar ist.
  22. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 10 mit mehreren voreingestellten Funktionsschaltern zum Ausschalten einer Bildschirmgrafik, Aktivieren eines programmierten Abfeuerungsmusters, Nachprüfen einer vorgespeicherten Displayeinstellung und Speichern einer aktuellen Displayeinstellung.
  23. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 22, wobei die Fernbedienung einen Höheneinstellknopf zum Neuausrichten des Zielpunkts der Waffe in der Höhe in Schritten von 1 Milliradian aufweist.
  24. Waffensteuerungssystem nach Anspruch 23, wobei die Fernbedienung einen Azimuteinstellknopf zum Neuausrichten des Zielpunktes der Waffe im Azimut in Schritten von 1 Milliradian aufweist.
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