DE2025877A1 - Sichtgeräteanordnung in einem Fahrzeug - Google Patents
Sichtgeräteanordnung in einem FahrzeugInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41G5/00—Elevating or traversing control systems for guns
- F41G5/14—Elevating or traversing control systems for guns for vehicle-borne guns
-
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- F41—WEAPONS
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Landscapes
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- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
- Closed-Circuit Television Systems (AREA)
Description
Anmelderin: Stuttgart, den 19* Mai 1970
Hughes Aircraft Company P 2135 S/kg
Gentinela Avenue and,
Teale Street
Culver City, Calif·, V.St.A.
Sichtgeräteanordnung in einem Fahrzeug
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sichtgeräteanordnung *
in einem Fahrzeug mit äiner Beobachterkanzel, welches
Fahrzeug eine wählbare Ausriohtung hat, insbesondere in einem Hubschrauber·
Die Verwendung von Hubschraubern; zur Aufklärung und als
Träger für Feuer- und Haketenwaffen hat sich in Einsätzen
gegen Partisanen als sehr wirksam erwiesen« Bisher waren
alle Waffen an dem Hubschrauber pa. wesentlichen starr ;
0098S1/1825
I-
befestigt, ao daß es erforderlich war, %w& Richten der
Waffen das gesamte Fahrzeug auf das Ziel §su richten,
abgesehen von Handfeuerwaffen, die jedoch nur auf Ziele
zu beiden Seiten des Hubschraubers gerichtet werden konnten· Es wäre jedoch möglich, di© Waffen so zu montieren, daß
ein Zielen unabhängig von der Lage des Hubschraubers auch •in. nach vorne weisende Richtungen möglich ist, wenn motorisch
angetriebene Waffendrehgestelle und Sichtgeräte vorgesehen werden,-öi© ©s einem Beobachter ermöglichen zu
sehen $ wohin die Waffan ssielssio Sin® Sichtgeräte anordnung ■
könnt® weiterhin di© Brauchbarkeit eiaes Hubschraubers verbessernj w®an sie ©ine gute Nachteicht sowohl- bei
einer Beobae^timg mit großem Bliekfeld al® auch "bei einera
genauen Sielen ά®& Waffen ermöglichteΘ
E1StB2?k©5? imd auf das Licht tos Iiafrarot-Scheinwerfem
S@t@ktoranordnung@n. wurden für eine Beob-
bei Nacht und, wenn sie mit Feuerwaffen verbunden"
Lenken des Feuer® bei Nacht verwendet» V/enn
feuerwaffen, an denen eolche Sichtgerät© befestigt
sind, in einem Hubschrauber verwendet werden könnten, so
iat doch der Hubschrauber Schwingungen unterworfen, die
mc Folge haben können, daß dem Betrachter ©in verschworn« meaea
Bild dargeboten wird» Eine Siclitgerät®anordnunßs die
es gestatten i'dirde, vom "Sitz des Piloten, oder des Copilot©»
aus in ainem großen Biehtungabersieli sä beobachten und au -'
0098B1/1825
Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Sichtgeräteanordnung in einem Fahrzeug und insbesondere einem Hubschrauber zu schaffen, das zur Beobachtung in
einem großen Richtungsbereich und zum Richten von Waffen geeignet ist und ein klares, stabiles Bild liefert·
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß an der Vorderseite des Fahrzeuges mindestens ein Sichtgeräte-Drehgestell
befestigt ist, das aus einem am Fahrzeug befestigten Hauptgehäuse, einem auf dem Hauptgehäuse drehbar
gelagerten Elevationsgehäuse und einem auf dem
Elevationsgehäuse drehbar gelagerten Azimutgehäuse besteht,
daß in dem Azimutgehäuse ein Azimutspiegel und in dem Elevationsgehäuse ein Elevationsspiegel angeordnet
sind, welche Spiegel Lichtstrahlen in das Hauptgehäuse reflektieren, daß mit dem Hauptgehäuse eine in der Kanzel
angeordnete Monitoranordnung gekoppelt ist, die dem Beobachter eine Betrachtung des in das Hauptgehäuse
projizierten Bildes gestattet, daß in der Kanzel eine
Steuereinrichtung angeordnet ist, die dem Beobachter eine
Einstellung der Ausrichtung des Elevationsgehäuses und des Azimutgehäuses in einem großen Richtungsbereich er- ä
möglicht, daß mit dem Elevationsgehäuse und des Azimutgehäuse des. Sichtgeräte-Drehgestelles eine erste steuerbare Einrichtung gekoppelt ist, die eine Trägheitsstabilisierung
des Sichtgeräte-Drehgestelles bewirkt, damit es unabhängig von den Fahrzeugbewegungen eine in bezug
auf das Gelände im wesentliche konstante Ausrichtung beibehält, und daß eine zweite steuerbare Einrichtung
vorgesehen ist, die bei Bedarf das automatische Einschwenken des Elevationsgehäuses und des Azimutgehäuses
auf eine vorgegebene, zum Fahrzeug feste Zielrichtung bewirkt·
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Bei einer bevorzugten Auafuhrungsform der Erfindung
ist ein Nachtsicht- und Zielsystem vorgesehen, das zwei an der Vorderseite des Hubschraubers angebrachte Sichtgeräte-Drehgestelle
umfaßt« Jedes Drehgestell enthält einen Aufnahmekopf, der eine in bezug auf den Hubschrauber
feste Blickrichtung hat, und schwenkbare Spiegel oder Prismen, um das Bild eines Geländeabschnittes innerhalb
eines weiten Winkelbereiches auf die Vorderfläche des Aufnahmekopfes zu projizieren. Ein Sichtgeräte-Drehgestell
ist Teil eines Fernsichtsystems, bei dem ein Bild auf einem Ferneehmonitor wiedergegeben wird· Die Blickrichtung wird hierbei durch die Stellung eines Steuerhebels
in der Kanzel des Hubschraubers bestimmt. Das andere Sichtgeräte-Drehgestell ist Teil eines Direktsichtsystems,
bei dem dae Bild in einem Okular sichtbar ist« Dieses Sichtgeräte-Drehgestell ist inertial gesteuert,
damit es unabhängig von einer Drehung des Hubschraubers in eine konstante Hichtung weist, die mit.
Hilfe eines anderen Steuerhebele in der Kanzel veränderbar ist· An den Seiten des Hubschraubers sind zwei
weitere Drehgestelle befestigt, von denen jedes eine Feuerwaffe und einen Infrarot-Scheinwerfer trägt· Bei
Bedarf können diese beiden Drehgestelle so nachgeführt werden, daß sie in die gleiche Hichtung weisen wie eines
der beiden Sichtgeräte-Drehge.stelle·
Jedes der beiden Sichtgeräte-Drehgestelle enthält einen Bildverstärker, der auf sichtbares und infrarotes Licht
anspricht· Das Bild ist gegen schnelle Bewegungen und Schwingungen des Hubschraubers durch mechanische und
elektronische Einrichtungen stabilisiert« Langsame Bewegungen und niederfrequente Schwingungen werden mit
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Hilfe von Servomotoren ausgeglichen, die das Sichtgeräte-Drehgestell
bewegen, wogegen schnelle Bewegungen und Schwingungen höherer Frequenz durch elektrische oder
magnetische Ablenkung des Elektronenstrahles im Bildverstärker ausgeglichen werden· Es werden Bildveratärkerröhren
benutzt, die eine stetig veränderbare Vergrößerung und damit eine Zoom- oder Vario-Charakteristik haben, um
einen Übergang von einer Beobachtung mit großem Blickwinkel zu einer genauen Betrachtung von Einzelheiten und
einem genauen Richten der Waffen zu ermöglichen· |
Die Sichtgeräte-Drehgestelle können im Azimut und in der Elevation innerhalb eines großen Winkelbereiches verschwenkt
werden. Jedes Sichtgeräte-Drehgestell enthält Einrichtungen zur Bildverdrehung, die gewährleisten,
daß das Bild auf dem Bildschirm oder im Okular stets aufrecht anstatt gekippt erscheint, selbst wenn die Kamera,
das Zielgebiet unter einem Kippwinkel sieht· Die gesamte Sichtgeräteanordnung kann zwischen Betriebsarten umgeschaltet
werden, bei denen die Sichtgeräte-Drehgestelle unabhängig voneinander schwenken oder beide Sichtgeräte
auf das im Okular sichtbare Bild eingestellt sind. Weiter- *
hin sind die Sichtgeräte-Drehgestelle in gleicher Weise wie die Waffendrehgestelle aufgebaut, so daß die gleichen
Signale dazu benutzt, werden können, die Motoren von beiden Drehgestellarten anzutreiben.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung
sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben und erläutert wird.
.A
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Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden
Merkmal© können bei anderen Ausführungsformen der Erfindung
einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination Anwendung finden· Es geigen
Fig· 1 eine perspektivische Q?@ilansieht eines Hubschraubers
mifc einer Sichtgeräteanordnung nach der Erfindung,
Fig« 2 das Blockselialtbild der Siehtgeräteanordnung
auf dem Hubschrauber nach Fig. H9 ·
Fig«, 5 eine.perspektivisch© Ansicht der in der Kanzel
des HmbsehranibeK's naeh Fig« 1 enthaltenen
feg β lJf ©ine perspektivische
Fig« 6 eine Draufsicht auf einen Fernsehmonitoi1 der
Sichtgeräteanordnung,
7 eine Draufsicht auf @ia© Steuertafel der Sieht-
9 θ ©inen Längsschnitt dureii ein Sichtgeräte-Breiige«
stell der Sicirkgeräteagmrdmangj, das den Aufnahme
kopf für das
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Fig. 9 eine perspektivische Ansicht von mechanischen
Komponenten der Anordnung nach Fig. 8,
Fig. 10 ein vereinfachtes Blockschaltbild der elektronischen Einrichtung zur Stabilisierung des Fernsichtsystems,
Fig. 11 ein vereinfachtes Blockschaltbild der Einrichtung zur Elevationsstabilisation für das Fernsichtsystem,
Fig. 12 ein vereinfachtes Blockschaltbild der Einrieb- \
tung zur Elevationsstabilisation für das Direktsichtsystem und
Fig. 13 einen Längsschnitt durch das Sichtgeräte-Drehgestell mit dem Aufnahmekopf für Direktsicht·
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann die erfindungsgemäße
Sichtgeräteanordnung auf einem Hubschrauber 10 zur Erleichterung von Operationen bei Nacht Installiert werden·
Die Sichtgeräteanordnung umfaßt eine an der Vorderseite
des Hubschraubers angebrachte Drehgestellhalterung 12, die zwei Drehgestelle 14 und 16 trägt, die zur Betrachtung
des Geländes auf und ab und nach den Seiten hin verschwenk- "
bar sind. Die Drehgestellhalterung enthält Bildverstärker, die das Gelände über Spiegel und Prismen in den Drehgestellen betrachten und den Beobachtern im Hubschrauber
bildliche Darstellungen der erfaßten Objekte liefern· Das von dem rechten Drehgestell 14- aufgenommene Bild wird
verstärkt und in ein optisches Bild umgewandelt, das mit Hilfe eines Bündels 18 biegsamer optischer Fasern einen
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Monitor 20 mit Okular in der Kanzel zugeführt wird. Das von dem linken Drehgestell 16 erfaßte Bild wird verstärkt,
mit Hilfe einer Fernsehkameraröhre in Videosignale umgewandelt
und auf drei im Hubschrauber installierte Fernsehmonitoren wiedergegeben, nämlich einem Pilot-Monitor 22,
einem Copilot-Monitor 24 und einem Beobachter-Monitor 26·
Die Einrichtung, die das rechte Drehgestell 14 und die Geräte zu dessen Steuerung umfaßt und ein verstärktes
Bild von dessen Blickfeld am Okular 20 liefert, kann als "Direktsichtsystem" bezeichnet werden. Die andere
Einrichtung, die das linke Drehgestell 16 und die Geräte zu dessen Steuerung umfaßt und ein verstärktes Bild von
dessen Blickfeld auf den drei Fernsehmonitoren liefert, kann als "Fernsichtsystem" bezeichnet werden, weil die
Bildschirme der Fernsehmonitoren aus der Ferne, nämlich einem Abstand von 1 m und mehr betrachtet werden können,
im Gegensatz zu der dichten oder direkten Betrachtung, die an einem Okular erforderlich ist.
Die Blickrichtung des Drehgestelles 16 des Fernsichtsystems
kann mit Hilfe eines Stellungs-Steuerhebels 30 bestimmt werden, der auf einer Steuertafel zwischen dem
Piloten und dem Copiloten angeordnet ist· Die Blickrichtung des Drehgestelles 14 des Direktsichtsystems kann
mit Hilfe eines Geschwindigkeits-Steuerhebels 28 bestimmt
werden, der sich ebenfalls auf dieser Steuertafel befindet·
Statt dessen kann bei Operationen bei Tageslicht die Richtung des Direktsicht-Drehgestelles 14 auch mit Hilfe
einer Waffensteuerung 29 eingestellt werden·
Zu beiden Seiten des Hubschraubers, ist $® ein Waffendrehgestell
32 bzw. 54 angeordnet, von denen jedes Waffen, wie
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beispielsweise ein Maschinengewehr 36 trägt. Außerdem
ist auch ein Raketenwerfer 38 vorgesehen, der in bezug auf den Hubschrauber eine feste Stellung einnimmt. Weiterhin
ist auf Jedem Waffendrehgesteli ein Infrarot-Scheinwerfer
40 angeordnet, um das Gelände unter gewissen Nachtbedingungen zu beleuchten, bei denen nicht genug Licht
vorhanden ist, um bei der vorhandenen natürlichen Beleuchtung eine ausreichende Beobachtung zu ermöglichen·
Bei gewissen Betriebsarten können die Waffendrehgesteile
einem der Sichtgeräte-Drehgestelle nachgeführt werden, so daß die Beleuchtung und/oder das Richten der Waffen \
genau in die gleiche Richtung erfolgt, in die das eine
oder beide der Sichtgeräte blicken· Das Waffendrehgestell 32 umfaßt einen Bügel 41, der an dem Hubschrauber befestigt
ist, einen Elevationsteil 43, der auf dem Bügel drehbar gelagert ist, und einen Azimutteil 45, der auf
dem Elevationsteil drehbar gelagert ist. Das Maschinengewehr und der Scheinwerfer sind auf dem Azimutteil des
Waffendrehgestelles befestigt. Dieser Aufbau des Drehgestelles ermöglicht die Anordnung der Maschinengewehre
außerhalb des Landegestelles des Hubschraubers, so daß die Waffen nach unten gerichtet werden können. Wie es
später noch erläutert werden wird, sind die Sichtgeräte-Drehgestelle
14 und 16 in gleicher Weise aufgebaut, so "
daß die gleichen Signale den Motoren der Waffen- und
Sichtgeräte-Drehgestelle zugeführt werden können,· um
beide Arten von Drehgestellen in die gleiche Richtung zu bringen.
Fig. 2 ist ein Blockschaltbild der in Fig. 1 dargestellten
Sichtgeräteanordnung. Der Copilot und der Pilot steuern das System durch Betätigen des Geschwindigkeits-Steuerhebels 28 auf der Direktsicht-Steuertafel 47, des Stellungs-
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Steuerhebels 30 auf der Fernsicht-Steuertafel 49 und
verschiedener Schalter, die auf einer Steuertafel 90
und am Okular 20 angebracht sind· Die Steuersignale dieser Glieder werden einer Schaltungsanordnung 1OJ
zur Signalverarbeitung zugeleitet. Das Fernsicht-Drehgestell 16 beobachtet das Gelände und reflektiert das
aus dem Blickfeld einfallende Licht auf einen Bildverstärker 152 in einem Aufnahmekopf 107· Das Bild am
Ausgang des Bildverstärkers wird von einer im Aufnahmekopf vorhandenen Fernsehkameraröhre aufgenommen, die
Videosignale über ein Kabel 105 der Schaltungsanordnung 103 zur Signalverarbeitung zuführt, die verarbeitete
Videosignale an die drei Fernsehmonitoren weiterleitet. Der Aufnahmekopf 10? enthält auch zwei Bildbewegungs-Kompensationsspulen
164, die dazu dienen, ein Verzerren oder Verwischen des Bildes.zu verhindern. Der Aufnahmekopf
107 empfängt Steuersignale von der zur Signalverarbeitung
dienenden Schaltungsanordnung 103· Ein Nieder-, spannungs-lletzgerät 109 speist die Schaltungsanordnung
103, während ein in der Drehgestell-Halterung angeordnetes
Hochspannungs-Netzgerät 111 dem Aufnahmekopf die benötigten Hochspannungen zuführt· Das Direktsicht-Drehgestell
ist in gleicher Weise wie das Fernsicht-Drehgestell aufgebaut, abgesehen davon, daß es von zusätzlichen Bildverstärkern
200 und 202 anstatt von einer Fernsehkameraröhre Gebrauch macht und sein Bild über ein Bündel 18
optischer Fasern "dem Okular zugeführt wird.
Auf den Drehtürmen 14 und 16 sind Motoren umfassende Servoantriebe 113 und 115 montiert. Die Servoantriebe
werden von Signalen gespeist, die von der Schaltungsanordnung 103 kommen, und es liefern die Servoantriebe
an diese Schaltungsanordnung für die Stellung charakteristische Signale zurück. Ein entsprechender Satz von
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Servoantrieben 117 ist auf den Waffendrehgestellen 32 und 34 vorhanden, die Signale empfangen, wenn sie einen
Schwenkbefehl erhaltene Die Scheinwerfer 40, die auf den Waffendrehgestellen befestigt sind, werden mit Strom
durch einen Anschlußkasten 119 versorgt, der von der Steuertafel 90 aus. gesteuert wird·
Die Fig. 4 bis 7 veranschaulichen die Handsteuerorgane
und Darstellungseinrichtungen der Sichtgeräteanordnung· Das in Fig. 5 im einzelnen dargestellte Okular 20 trägt
verschiedene Steuerorgane zur Einstellung des darin (
sichtbaren Bildes. Diese Steuerorgane umfassen einen
Helligkeitseinsteller 42 zum Einstellen der Helligkeit des an der Augenmuschel 44 sichtbaren Bildes, einen
Dioptrieneinsteller 46 zur Anpassung des Okulars an das Auge des jeweiligen Beobachters, einen Blickfeldschalter
48 zur Veränderung des Blickfeldes und der Vergrößerung
des Bildeβ und einen Fokussierschalter $0, der eine
Scharfeinstellung für nahe und entfernte Objekte ermöglicht.
Bei Tageslicht-Operationen kann das Gelände difcekt beobachtet werden und es kann dann das Okular 20
mit den daran angebrachten Steuerorganen an einem Bügel 52 in der Kanzel aufgehängt werden. Während solcher
Beobachtungen bei Tageslicht kann der Copilot das Direkt- " sicht-Drehgestell durch Drehen eines Handgriffes 58 verschwenken.
Bei Nachtoperationen wird das Okular an einem Gehäuse 54 befestigt, das der Copilot in eine gute Blickstellung
bringen kann·
Der in Fig. 3 dargestellte Geschwindigkeits-Steuerhebel
hat eine feste Stellung, jedoch kann der Copilot auf diesen Steuerhebel Kräfte ausüben, um die Stellung des Direktsicht-Drehgestelles
14 zu ändern. An dem Steuerhebel an-
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liegende Druckfühler erzeugen Signale, die das Direktsicht-Drehgestell
mit einer Geschwindigkeit drehen, die davon abhängt, wie stark der Copilot auf den Hebel drückt
und in welcher Richtung der Hebel gedrückt wird. Wenn auf den Steuerhebel 28 ein Druck nicht mehr ausgeübt wird,
beendet das Drehgestell seine Drehung· Es behält danach einen konstanten Blickwinkel bei, unabhängig von einer
Drehung des Hubschraubers. Demnach kann der Copilot, nachdem er ein Ziel aufgefaßt hat, das Ziel fest im
Visier behalten, unabhängig von schnellen Manövern des Hubschraubers, ohne den Steuerhebel zu berühren, abgesehen
von gelegentlichen geringen Korrekturen·
Der in Pig· 4· im einzelnen dargestellte Stellungs-Steuerhebel
50 kann von dem Piloten bewegt werden, um das Fernsicht-Drehgestell
16 in entsprechenden Richtungen zu bewegen· Der Steuerhebel 30 weist an seinem äußeren Ende
einen Handgriff 31 auf, der von dem Piloten ergriffen
werden kann und eine Drehung des Steuerhebels um seine Achse ermöglicht. Der Steuerhebel kann längs eines
Schlitzes 33 vor- und rückwärts bewegt werden, um das Fernsicht-Drehgestell 16 nach unten oder nach oben zu
verschwenken, und er kann gedreht werden, um das Drehgestell
nach links oder nach rechts zu verschwenken. Der Steuerhebel ist unter Reibung gelagert, so daß er
nach seiner Freigabe in seiner letzten Stellung verbleibt. Wenn der Stellungs-Steuerhebel 30 freigegeben wird, behält
das Fernsicht-Drehgestell eine konstante Blickrichtung in bezug auf den Hubschrauber bei. Im Gegensatz zu
dem Direktsicht-Drehgestell bleibt es daher nicht auf ein Ziel fixiert, wenn der Hubschrauber Drehungen ausführt.
Die Ausbildung des Stellungs-Steuerhebels 30
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erleichtert dem Piloten die Orientierung, wenn er den
Handgriff 31 ergreift, denner kann anhand der Stellung
des Handgriffes ungefähr erkennen, welches die Blickrichtung hinsichtlich Elevation und Azimut des Fernsicht-Drehgestelles
ist und welches infolgedessen der auf seinem Monitor dargestellte Geländebereich ist·
Die Fernsehmonitoren 22 und 24 des Piloten und des
Copiloten sind identisch und es ist einer von ihnen in Fig. 6 im einzelnen dargestellt. Der Monitor weist,
einen Helligkeitaeinateller 64, einen zum Ein- und I
Ausachalten dienenden Betriebsschalter 66 und einen Kontrasteinsteller 68 auf. Diese Organe können im Einsatz
betätigt werden. Horizontal- und Vertikaleinsteller 70 und 72,, mit deren Hilfe in Rollen des Bildes
auf dem Bildschirm verhindert werden soll,, und ein Synchronisations schalter 74·» der es ermöglichen soll,
Synchronisationssignalo von einem äußeren Testgerät oder vom Videosignal zuzuführen, werden vor dem Beginn
eines Einsatzes betätigt und dann während des Einsatzes mit einem Deckel 76 abgedeckt. Auf dem Bildschirm
wird ein Balken 80 dargestellt, der sich längs einer
Elevationsskala 82 bewegen kann und den Elevationswinkel *
anzeigt, auf den das Fernsicht-Drehgestell ausgerichtet
ist. Ein weiterer Balken 84 kann sich längs einer
Azimutskala 86 bewegen, um den Azimutwinkel der Ausrichtung des Drehgestelles anzuzeigen. Ein Satz sich
kreuzender Haarlinien 88 bilden eine Bezugsmarke zum Ausrichten der Waffendrehgestelle. Der Beobachter-Monitor
hat den gleichen Aufbau wie die Monitoren des Piloten und des Copiloten, ist jedoch größer·
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Fig. 7 veranschaulicht Einzelheiten der Steuertafel 90,
die verschiedene Schalter und Anzeiger für die Sichtgeräte anordnung enthält· Ein Fernsichtschalter 112
(RV MODE) ermöglicht die Auswahl von vier Betriebsarten außer dem ausgeschalteten Zustand (OFF). In
einer Stellung STOW des Schalters schwenkt das Fernsicht-Drehgestell in eine auf den Hubschrauber weisende Richtung,
um eine Beschädigung durch aufprallende Teilchen zu vermeiden, wenn das Sichtgerät nicht benutzt v/ird.
In einer Stellung OER kann das Fernsicht-Drehgestell mit Hilfe des Stellungs-Steuerhebels 30 gerichtet oder
geradeaus in eine feste Zielrichtung gebracht werden, wie es später noch erläutert werden wird. In der Stellung
IR AID ist der Betriebszustand demjenigen in der Stellung OPR gleich, jedoch werden die V/affendrehgestelle
veranlaßt, dem Fernsicht-Drehgestell zu.folgen. Inder
Stellung SLV wird dagegen das Fernsicht-Drehgestell dem Direktsicht-Drehgestell nachgeführt.
Es ist eine Betriebsart mit fester Zielrichtung vorgesehen, in der das Fernsicht-Drehgestell in eine vorbestimmte,
nach vorne gerichtete Stellung in bezug auf den Hubschrauber gebracht wird. Diese Betriebsart ist
für da3 Zielen der Raketenwerfer 38 nützlich, die meistens eine feste Stellung einnehmen. Diese Betriebsart
mit fester Zielrichtung kann dadurch eingestellt werden, daß ein beleuchteter Druckknopf 413 auf der
Fernsicht-Steuertafel 49 betätigt wird, wenn sich der
Schalter 112 in der Stellung OPR befindet· Wenn sich
der Druckknopf 413 in einem Zustand befindet, in dem der mit BORESIGHT beschriftete Streifen erleuchtet ist,
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iat das Fernsicht-Drehgestell automatisch·in die nach
vorne weisende Stellung gedreht worden. Wenn der Druckknopf
413 gedrückt wird, ist der mit OHSRAOTE beschriftete
Streifen beleuchtet und es wird wieder die Betriebsart
eingeschaltet, bei der das Fernsicht-Drehgestell dem Stellungs-Steuerhebel 30 folgt. Ein erneutes Drücken des
Druckknopfes 413 läßt das Syfetem zu der Betriebsart mit fester Zielrichtung zurückkehren.
Die Steuertafel 90 nach Fig. 7 weist auch einen mit DV LIODE
überschriebenen Direktsichtschalter 415 auf, der die Aus- I
wahl von zwei Betriebsarten zusätzlich zu der Aus-Stellung OFF ermöglicht. In der Stellung SOJOW des Schalters weist
das Direktsicht-Drehgestell nach innen. In der Schälterstellung OPR kann das Direktsicht-Drehgestell mit Hilfe
des Geschwindigkeits-Steuerhebels 28 gesteuert oder automatisch auf eine nach vorne weisende Zielrichtung
eingestellt werden. Zu diesem Zweck ist auf der in Fig. dargestellten Direktsicht-Steuertafel 4? ein Druckknopf
417 vorgesehen. Wenn sich der Direktsichtschalter 415 in der Stellung OPR befindet und der mit OJRACK beschriftete
Streifen auf dem Druckknopf 117 beleuchtet wird, dann wird das Direktsicht-Drehgestell von dem Geschwindigkeits-Steuerhebel
28 gesteuert. Wenn danach der Druck- * knopf 117 gedrückt wird, so daß der mit BORESIGHT beschriftete
Streifen beleuchtet ist, schwenkt dus Direktsicht-Drohgestell
automatisch in die nach vorne weisende Zielrichtung. Die Direktsicht-Steuertafel 47 enthält auch
einen mit SEARCH und GUNS beschrifteten Schalter 419, der die Waffendrehgestelle mit dem Direktsicht-Drehgestell
zum Nachführen koppelt, wenn der mit GUNS beschriftete
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Streifen beleuchtet ist, und der die Waffendrehgestelle
von dem Direktsicht-Drehgestell entkoppelt, wenn der
mit SEARCH beschriftete Streifen beleuchtet ist. Der Schalter 119 wird abwechselnd zwischen den Zuständen
SEARCH und GUNS durch Druck umgeschaltet.
Die Steuertafel 90 nach Fig. 7 weist noch verschiedene
andere Schalter und Anzeiger für die Sichtgeräteanordnung auf. Eine mit "WARM UP" beschriftete Lampe 114 zeigt an,
daß sich das Fernsichtsystem noch in einem Aufwärmzustand befindet, während eine mit SHUTTER beschriftete Lampe
anzeigt, wenn der Verschluß des Fernsiehtsystems geschlossen ist. Ein mit SLTS bezeichneter Scheinwerferschalter 100 kann in Stellungen gebracht werden, in
denen beide Infrarotscheinwerfer abgeschaltet oder beide
Infrarotscheinwerfer eingeschaltet sind oder nur der linke oder der rechte Scheinwerfer eingeschaltet ist.
Ein Blickfeldschalter 110 erlaubt die Auswahl von vier Blickfeldern und entsprechenden Vergrößerungen für das
Fernsichtsystem, von denen die größeren Blickfelder der geringeren Vergrößerung entsprechen. Ein Haarlinieneinsteller
126 ermöglicht die Einstellung der Helligkeit der Haarlinien auf den Monitoren. Ein Fokussierschalter
108 kann kurzzeitig oben oder unten gedrückt werden, um das Fernsichtsystem auf mehr entfernte oder näher liegende
Objekte scharf einzustellen«, Ein Einstellen 102 für eine automatische Helligkeitssteuerung dient zur
Wahl des Bezugspegels für eine automatische Helligkeitssteuerung, die die Menge des Lichtes regelt, welche den
Fernsicht-Aufnahmekopf erreicht. Ein manueller Blendeneinsteller 104 ermöglicht die Wahl zwischen der automatischen
Blendeneinstellung oder Handeinstellung und ermöglicht
009851/18 25
weiterhin die Einstellung der Blendenöffnung· Ein Aufheizanzeiger
97 zeigt an, wenn das Direktsichtsystem "betriebsbereit ist, während ein Verschlußanzeiger 98 anzeigt,
wenn der Verschluß an dem Direktsixhtsystem geschlossen
ist, um den Aufnahmekopf gegen zu große Lichtstärken zu · schützen· Ein Entladeschalter 106 ermöglicht durch Drücken
das Entladen eines Netzes auf dem Fernsicht-Bildverstärker, wenn ein Lichtblitz zu einer Übersteuerung des Bildverstärkers geführt hat. Ein Raketen-Elevationseinsteller 99
ermöglicht leichte Änderungen in der Elevation der Raketenwerfer 38, was für ein genaues Zielen der Raketen ohne
eine Veränderung der Schrägstellung des Hubschraubers von Vorteil ist. Einige der Hauptbetriebsarten der erfindungsgemäßen
Sichtgeräteanordnung sind in der folgenden Tabelle wiedergegeben
1. OPR
2. OPR
BORESIGHO?
3. RV - IR AID
4. RV STOW
5· OPR
TRAGK-SEARCH
6. DV OPR
TRACK-GUNS
7. DV OPR
BOREÖIGHT
BOREÖIGHT
Die Stellung des Fernsicht-Drehgestelles wird von Hand gesteuert (Steuerhebel 30)
Das Fernsicht-Drehgestell wird in eine vorbestimmte Nullstellung gebracht, die
jedoch mit Hilfe des Raketen-Elevationseinstellers in der Elevation inkremental veränderbar ist ■_
Das Fernsicht-Drehgestell und die Waffendrehgestelle werden von Hand gesteuert'
(Steuerhebel 30)
Das Fernsicht-Drehgestell schwenkt in seine Ruhelage ein
Das Direktsicht-Drehgestell folgt den Steuerbefehlen der Handsteuerung
(Steuerhebel 28)
Das Direktsicht-Drehgestell und die Waffendrehgestelle folgen den Geschwindigkeitsbefehlen
der Handsteuerung (Steuerhebel 28)
Das Direktsicht-Drehgestell wird in eine
Nullstellung gebracht
009851/1825
Einstellung
8. DV STOW
8. DV STOW
9. RV SLV
TIiAOK-SEAIiCH
10. RV SLV
TRAOK-SEARCH-GUNS
11. RV SLV
BORESIGHT
Das Direktsicht-Drehgectell schwenkt in seine Ruhestellung ein
Das Üirektsicht-Drehgestell folgt den Goschwindigkeitsbefehlen der Handsteuerung,
wogegen das Fernsicht-Drehgestell dem Direktsicht-Drehgestell nachgeführt wird
Das Direktsicht-Drehgestell folgt den Geschwindigkeitsbefehlen der Handsteuerung,
wogegen das Fernsicht-Drehgestell und die V/affendrehgestelle dem
Direktsicht-Drehgestell nachgeführt werden
Das Direktsicht-Drehgestell wird in
eine vorbestimiate nullstellung gebracht, während das Fernsicht-Drehgestell dem
Direktsicht^Drehgestell nachgeführt v/ird.
Fig. 8 veranschaulicht einige Einzelheiten des Fernsicht-Drehgestelles,
das eine Lage einnimmt, in der es horizontal zur linken Seite des Hubschraubers hin gerichtet ist.
Das Drehgestell umfaßt ein Hauptgehäuse 128, das an der Vorderseite des Hubschraubers befestigt ist, ein Elevationsgehäuse
130, das um eine horizontale Achse 132 des Hauptgehäuses drehbar ist, und ein Azimutgehäuse 134,
das um eine Achse 136 des Elevationsgehäuses drehbar ist. Das Licht von einem Ziel tritt durch ein Fenster 138
ein und wird von einem Spiegel 142 durch ein Objektiv 144 reflektiert. Das Licht gelangt durch eine Blende 146 und
einen Verschluß 148 zu einem Prisma 150, von dem es durch
ein Fadenkreuz in einen Bildverstärker 152 abgelenkt wird,
der das Bild vergrößert und verstärkt. Die von dem Bildverstärker 152 bewirkte Vergrößerung ist veränderbar, so
daß der Bildverstärker eine Zoom- oder Variocharakteristik hat. Das Bild am Ausgang des Bildverstärkers wird von einer
Fernsehkameraröhre 15I gesehen, die Videosignale erzeugt,
die über elektrische Kabel und eine der Signalverarbeitung dienenden Schaltungsanordnung den drei Fernsehmonitoren
zugeführt werden^ 0985 1/1825
Wie auch aus Fig. 9 ersichtlich, wird die Drehung des Azimutgehäuses 134 durch einen Azimutmotor 153 bewirkt,
der in dem Elevationsgehause 130 angeordnet ist und einen
Zahnkranz 154 am Azimutgehäuse antreibt. Die Fokussierung
des Objektivs 144 auf nahe oder ferne Objekte erfolgt mit
Hilfe, eines nicht näher dargestellten Fokussiermotors, der
das Objektiv längs der Achse 136 des Elevationsgehauses
bewegt. Die Winkelstellung des Elevationsgehäuses wird
von einem Elevationsmotor 155 *m Hauptgehäuse bestimmtj
der einen Zahnkranz 156 am Elevationsgehause antreibt« Kreisel 160 und 162 am Spiegel 142 und Prisma 150 stellen
Schwankungen des Hubschraubers fest und liefern Signale^ · die eine Stabilisierung des Drehgestelles gegen solche
Störungen bewirken. Weiterhin sind Tachometer 161 und 163 vorgesehen, die die Geschwindigkeit der Drehungen
des Drehgestelles feststellen«
Der Bildverstärker 152 nach Fig. 8 erzeugt ein verstärktes
Lichtbild veränderbarer Vergrößerung auf einem Phosphorschirm 158. Die Fernsehkameraröhre 151 sieht das Bild
auf dem Phosphorschirm und erzeugt ein Bild in den drei
Fernsehmonitoren im Hubschrauber, deren Bilder eine erhöhte Helligkeit haben.
Die Drehgestelle sind Schwingungen und Störungen unterworfen, die ein verwischtes Bild auf den Monitoren zur
Folge.haben. Während des Abfeuerns der Waffen sind niederfrequente Schwingungen besonders stark, jedoch sind
während des Fluges in einem weiten Frequenzbereich liegende Schwingungen stets vorhanden· Daher werden zwei
Systeme zur Bewegungskompensation benutzt, nämlich ein mechanisches System, das die Azimut- und Elevationsmotoren
00985 1/1825
zur Kompensation langsamer Bewegungen antreibt, und ein elektronisches System, das den Elektronenstrahl
im Bildverstärker 152 verschiebt, um schnellere Bewegungen auszugleichen·
Das elektronische Kompensationssystem stabilisiert das Bild durch die Verwendung von zwei Ablenkspulen 164 und
166, die den Bildverstärker 152 umgeben, um den Elektronenstrahl
so abzulenken, daß Störungen ausgeglichen werden·
™ Wie aus Fig. 1.0 ersichtlich, werden die Ablenkspulen von
den Ausgangssignalen eines Stabilisationssystems 168
beaufschlagt, die über Leitungen 170 und 172 Signale
zuführen, welche die hochfrequenten Anteile der von den Kreiseln festgestellten Inertialfehler darstellen· Die
Leitung 170 führt die Azimutkomponenten und die Leitung 172 die Elevationskomponenten dieses Inertialfehlers·
Die Signale auf diesen Leitungen 170 und 172 werden
Verstärkern 174 "und 176 einer Steuerschaltung 178 zugeführt·
Der Verstärkungsfaktor dieser Verstärker wird mit Hilfe eines Signals von einem Verstärkungswähler
gesteuert. Der Verstärkungswähler 180, der den Ver-
fe stärkungsfaktor der Verstärker 174 und 176 einstellt,
liefert ein Signal, das der Verstärkungsänderung im Bildverstärker angepaßt ist, die auf die Wahl des Bildfeldes
und der Vergrößerung an- der oben beschriebenen Steuertafel zurückzuführen ist. Die Signale von den
Verstärkern 174 und 176 werden den Azimut- und Elevatiönsapulen
164 bzw. 166 des Bildverstärkers 152 zugeführt.
Fig. 11 ist ein vereinfachtes Blockschaltbild der Schaltungsanordnung,
die das Fernsichtsystem in der Elevation
•A
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stabilisiert. Eine weitere solche Schaltungsanordnung dient dazu, das Fernsichtsystem im Azimut zu stabilisieren.
Diese Schaltungsanordnungen verhindern ein Verwischen
oder Verzerren der Bilder auf den Fernsehmonitoren, trotz der Vibrationen und der anderen, von dem Hubschrauber
verursachten Störungen. Wenn das Fernsichtsystem in einer Betriebsart arbeitet, bei der das Fernsichtsystem
von dem Stellungs-Schalthebel 30 gesteuert wird, dann ist ein Potentiometer 31 mit dem Schalthebel
verbunden, das auf der Leitung 30 eine Spannung erzeugt, die einen bestimmten Elevationswinkel für das Fernsicht-Drehgestell
eingibt. Dieses Signal gelangt über einen Schalter 302 zu einem Summierknoten 304·, um Signale zu
erzeugen, die zu einem weiteren Summierknoten 306, einem
Integrator 314·* einem Stabilisierungsschleifenverstärker
308 und dem Motor 155 gelangen, der das Fernsicht-Drehgestell in der Elevation verstellt. Der Elevationswinkel
des Drehgestelles wird von einem Potentiometer 189 festigest
eilt, der dem Summierknoten 304 eine Spannung zuführt,
so daß das Ausgangssignal auf der Leitung 310 dieses
Summierknotens die Differenz zwischen der eingegebenen Stellung und der tatsächlichen Stellung des Drehgestelles
charakterisiert. Es versteht sich, daß diese Differenz sich dem Wert Null nähert, wenn das Drehgestell die eingegebene Stellung erreicht·
Die Stellung des Fernsicht-Drehgestelles 16, und zwar tatsächlich die Stellung des Prisma in dessen Elevationsgehäuse,
wird von einem Geschwindigkeitskreisel 312 abgetastet» Das AusgangsSignal dieses Kreisels, das die
Geschwindigkeit äeäer plötzlichen Störung oder Schwingung
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charakterisiert, wird über eine Leitung 316 dem Summierknoten 306 zugeführt, um ein Signal mit einer solchen
Polarität und Amplitude hinzuzufügen, daß plötzliche Störungen und Schwingungen ausgleicht* Das Stabilisierungssignal,
das über die Leitung 316 dem Sunmierknoten
306 zugeführt wird, kann nur eine mechanische
Stabilisierung des Drehgestelles bewirken, das heißt,
den Motor 15 in einer solchen Richtung antreiben, daß
Störungen ausgeglichen werden. Schwingungen höherer Frequenz können nicht mechanisch ausgeglichen werden.
Um solche Störungen auszugleichen, wird das Signal vom Integrator 314 über eine Ijeitung 172 einer der Ableak-•
spulen 164· im Bildverstärker zugeführt;3 ism aas-Bild in
der anhand Mg® 10 erläuterten Waise elektronisch zu
stabilisieren*
Wenn das l'©siasiclit«-D2?elig©st©ll in die feste Zielrichtung
geb^aeß'ö ^QjPUqM soll § dass Bird ©in Schalter 302 betätigt,
um eine BpEimusg xmm. einei? 2»ielrichtungsquelle 318 dem
Summierknoten 30^· zuzuführen» Die Zielrich tongs quelle
enthält eine Spanmmgsquelle 5^3 für die nominelle Ziel-P
richtung, die eine Spannung solcher Höhe liefert, die
das Drehgestell ia ein© vorbestipmte Elevationsstellung
bringt· Eine andere Sielriehtimgsquelle 'steuert die
Zielrichtragff-AsimutstellUBge Bi@ Spannung von der Span·=- nungsquelle
323 gelangt über einen Summierknoten 325
zum Schalter 302© Bie Zielrichtungequelle 318 enthält
außerdem eine Ele¥ationsinkremeatquelle.327» die mit Hilfe
des RaketeÄ-Elevationseimstellers 99 einstellbar " ist,
um dem Summierkaote» 325 inkremental eine kleine
Zusatzspannung zuzuführen* Hierdurch sind kleine Elevationsänderungen
möglich, um die Baketen oka© Änderung
000851/182
der Kippstellung des Hubschraubers auszurichten. Das
Ausgangssignal der Elevationsinkrementquelle 327 wird
auch über eine Leitung 329 einer Stellvorrichtung 331
an der Haketenhalterung zugeführt, um deren Elevation leicht zu ändern· '
Eonn es erwünscht ist, das Fernsicht-Drehgestell in
die Ruhelage zu bringen, dann wird der Schalter 320 so betätigt, daß an den Summierknoten 304 eine Ruhespannungsquelle
319 angeschlossen ist, um die Elevations-Ruhestellung
für das Drehgestell einzugeben. Bei einer weiteren Betriebsart, bei der das Fernsicht-Drehgestell
dem Direktsicht-Drehgestell nachgeführt werden soll, wird der Schalter 302 in eine Stellung gebracht,
in der er eine Verbindung zu einer Leitung 344· herstellt,
die Nachführbefehle von einem Potentiometer des Nahsichtsystems,
dem Summierknoten zuführt. Wie oben erwähnt, können die Waffendrehgestelle dem Fernsicht-Drehgestell
nachgeführt werden. Zu diesem Zweck werden Signale von dem Fernsicht-Potentiometer 169 über eine Leitung 321
dem Elevationsmotor der Waffendrehgestelle zugeführt. Entsprechende Signale müssen auch den Azimutmotoren der
Waffendrehgestelle zugeführt werden.
Fig. 12 ist ein vereinfachtes Blockachaltbild der Schaltungsanordnung,
die das Direktsiehtsystem in der Elevation
stabilisiert. Diese Schaltungsanordnung Verhindert nicht nur ein Verwischen des im Okular sichtbaren Bildes,
sondern hält das Direktsicht-Drehgestell ungeachtet einer Drehung des Hubschraubers in einer inertial stabilisierten
Stellung» Wenn sieh das Sirektsichtaystem in
einer Betriebsart befindet, in der das Direktsicht-Dreh-
000051/182*
gestell 14 mit Hilfe des Geschwindigkeits-Steuerhebels
gesteuert wird, dann erzeugt ein mit dem Steuerhebel gekoppelter Druckfühler 29 auf der Leitung 520 eine Spannung,
die eine bestimmte Richtung und,Geschwindigkeit
der Änderung der Stellung des Sichtgeräte-Drehgestelles in der Elevation eingibt. Diese Spannung gelangt zu
einem Summierknoten 322, dessen Ausgangssignale über eine Leitung 326 und einen Schalter 328 einem Integrator
329 zugeführt wird, dessen Ausgangssignal wiederum einem
Stabilisierungsschleifenverstärker 330 zugeführt wird. Der Ausgang dieses Verstärkers treibt einen Motor 332
an, der die Elevation des Direktsicht-Drehgestelles 14 verändert· Ein Geschwindigkeitskreisel 334 spricht auf
die Elevationsänderungen des Direktsicht-Drehgestelles
an und liefert über eine Leitung 336 ein Signal an den
Summierknoten 322. Demnach ist das Ausgangssignal des
Summierknotens 322 für die mit Hilfe des Steuerhebels eingegebene Änderungsgeschwindigkeit charakteristisch,
jedoch hinsichtlich eines Ausgleiches von die Stellung des Drehgestelles störenden Größen korrigiert, die nicht
eingegeben worden sind. Das Ausgangssignal des Integrators
329 wird außerdem über eine Leitung 337 einer Spule zur Ablenkung des Elektronenstrahles zugeführt, die in dem
Direktsicht-Bildverstärker angeordnet ist, um den Elektronenstrahl in einer solchen Richtung abzulenken, daß
Hochfrequenzstörungen ausgeglichen werden, die nicht durch einen mechanischen Antrieb mittels dee Motors
ausgeglichen werden können.
Wenn das Direkteicht-Sichtgerät in die feste Zielrichtung
gebracht werden soll, wird der Schalter 328 von der mit
RASE bezeichneten Stellung in die mit POS bezeichnete
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Stellung gebfacht. Dann kann eine von einer Zielrichtungsspannungsquelle
338 gelieferte Spannung über einen Schalter 339 einem Summierknoten 34-0 zugeführt werden, der
Signale liefert, die über den Schalter 328 zum Integrator 329 und zum Verstärker 330 gelangen und den Motor 332
steuern. Die Stellung des Direktsicht-Drehgestelles 14
in bezug auf den Hubschrauber wird von einem Potentiometer 342 festgestellt, dessen Ausgangssignal einem Summierknoten
340 zugeführt wird· Infolgedessen ist das Ausgangssignal
des Sumiaierknoten 340 eine Spannung, welche die Differenz zwischen der eingegeben Stellung in Zielrichtung
und der tatsächlichen Stellung des Drehgestelles angibt. Wenn es gewünscht ist, das DirektsichtirDrehgestell
in die nach innen weisende Ruhestellung zu bringen, wird
der Schalter 539 betätigt, um eine Verbindung zu einer
Ruhestellungsquelle 341 anstatt zur Zielrichtungsquelle herzustellen· Wie bereits früher erwähnt, können das
Fernsicht-Drehgestell und die Waffendrehgestelle dem Direktsicht-Drehgestell nachgeführt werden, was dadurch
geschieht, daß das Ausgangssignal des Direktsicht-Potentiometers
342 über die !Leitung 344 dem Fernsicht-Drehgestell
und über die Leitung 345 den Waffendrehgestellen
zugeführt wird*
Die Achsen des Elevationsgehäuses 130 und des Azimut«
gehäuses 134 des Fernsicht-Drehgestelles sind die gleichen
wie diejenigen der Waffendrehgesteile. Diese Tatsache erlaubt ea, die gleichen Signale, die zum Antrieb dee Elevs.«
tionsmotoree 155 und des Azimutmotorea 155 &ea Siehtgeräta-Drehgestelles
zum Antrieb der entsprechenden'Motoren der Waffendrehgeateile zu benutzen und dadurcü die Waffen-.
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drehgestelle dem Sichtgeräte-Drehgestell genau nachzuführen. Die Tatsache, daß das Azimutgehäuse auf dem
Elevation3gehäuae angeordnet ist statt umgekehrt hat
jedoch zur Folge, daß das Bild gekippt wird, wenn ein Drehgestell an der Elevation und im Azimut aus der
Geradeausrichtung versehwenkt wird«, Wenn dieses gekippte
Bild auf dem Monitor "und im Okular wiedergegeben würde«
wurden die das Bild "betrachtenden Personen, die Orientierung
verlieren«. Solange der Hubschrauber eine Hori~ zontalstellung einnimmt, sollen vertikale Objekte, wie
beispielsweise Fahnenmaste,. auch auf den Monitoren und "
im Okular senkrecht stebeHalÄs g©läLppt© Bilder
ist daher ein
aus Fig«, β ©rsi©^li©&8 isife ies> Aijfaatoekopf „ der
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ös2?sea'öelitea lfot©s?
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signal
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öorc, 189 imö 191 ■
nweh to (505? ßtabili
um den der Aufnahmekopf gedreht werden muß, ist durch
die Ausgangssignale der beiden Potentiometer 189 und
191 bestimmt. Der tatsächliche Drehwinkel des Aufnahmekopfes wird von einem Potentiometer festgestellt, das
mit dem Zahnkranz 188 gekoppelt ist, der von dem Rückstellmotor
angetrieben wird. Eine Bückstellschaltung empfängt die Ausgangssignale des Azimutpotentiometers
189 und des Elevationspotentiometers 191 und erzeugt ein Signal, das dem erforderlichen Rückstellwinkel
proportional ist. Das Ausgangssignal der Rückstellschaltung
wird mit dem Ausgangssignal des Rückstellpotentiometers
verglichen und es wird die Signaldifferenz dazu benutzt, den Rückstellmotor in einer solchen
Richtung anzutreiben, daß diese Differenz reduziert wird*
Das in Fig. 13 veranschaulichte Direktsichtsystem ist
dem oben beschriebenen Fernsichtsystem weitgehend gleich, abgesehen davon, daß zwei zusätzliche Bildverstärkerstufen
200 und 202 anstelle einer Fernsehkameraröhre benutzt werden und das Ausgangsbild der letzten Bildverstärkerstufe 202 über ein Bündel 18 optischer Fasern
einem Okular zugeführt wird anstatt über elektrische Kabel Fernsehmonitoren. Das Direktsiehtsystem ist auch
mit einem Objektiv 204 größeren Durchmessers versehen, um die Bildhelligkeit zu erhöhen» Im übrigen ist das
Direktsichtsystem dem Fernsichtsystem gleich und umfaßt ein Hauptgehäuse 206 des Drehgestelles sowie Elevations-
und Azimutgehäuse 208 bew. 210 mit Spiegeln, Prismen oder anderen spiegelnden Anordnungen 212 und 214- zur
Ablenkung dee Lichtes auf die Bildverstärker.
009851/1825
Obwohl ein spezielles Ausführungsbeispiel der Erfindung
beschrieben worden ist, versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbeispiel
beschränkt ist, sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Claims (1)
- - 29 PatentansprücheSichtgeräteanordnung in einem Fahrzeug mit einer Beobachterkanzel, welches Fahrzeug eine wählbare Ausrichtung hat, insbesondere in einem Hubschrauber, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorderseite des Eahrzeuges (10) mindestens ein Sichtgeräte-Drehgestell (14) befestigt ist, dafl aus einem am Fahrzeug befestigten Hauptgehäuse (206), einem auf dem Hauptgehäuse (206) drehbar gelagerten Elevationsgehäuse ' (208) und einem auf dem Elevationsgehäuse (208) drehbar gelagerten Azimutgehäuse (210) besteht, daß in dem Azimutgehäuse (210) ein Azimutspiegel (212) und in dem Elevationsgehäuse (208) ein Elevationsspiegel (214) angeordnet sind, welche Spiegel Lichtstrahlen in das Hauptgehäuse (206) reflektieren, daß mit dem Hauptgehäuse (206) eine in der Kanzel angeordnete Monitoreinrichtung (20) gekoppelt ist, die dem Beobachter eine Betrachtung des in das Hauptgehäuse (206) projizierten Bildes gestattet, daß in der Kanzel eine Steuereinrichtung (29) angeordnet ist» die dem Beobachter eine Einstellung der Ausrichtung des Eleva- | tionsgehäuses (208) und des Azimutgehäuses (210) in einem großen Bichtungsbereich ermöglicht, daß mit dem Elevationsgehäuse (208) und dem Azimutgehäuse (210), des Sichtgeräte-Drehgestelles eine erste steuerbare Einrichtung (534) gekoppelt ist, die eine Trägheitsstabilisierung des Sichtgeräte-Drehgestelles (14) bewirkt, damit es unabhängig von den Fahrzeugbewegungen eine in bezug auf das Gelände im wesentlichen konstante Ausrichtung beibehält« und daß eine zweite steuerbare;009851/1825Einrichtung (338) vorgesehen ist, die bei Bedarf das automatische Einschwenken des Elevationsgehäuses (208) und dos Azimutgehäuses (210) auf eine vorgegebene, zum Fahrzeug feste Zielrichtung bewirkt.2· Sichtgeräteanor.dnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fahrzeug (1Q) ein Waffendrehgestell (32; 3*0 mit einem Elevationsteil (43) und einem Azimutteil (45) angeordnet ist und eine Einrichtung vorhanden ist, die das Waffendrehgestell dem Sichtgeräte-Drehgestell (14) nachführt«3· Sichtgeräteanordnung nach Anspruch 1 ©der 2? dadurch gekennzeichnet, daß an der ¥orderseite des Fahrzeuges (10) zwei im wesentlichen gleichartige Sichtgeräte-Drehgestelle (14 und 16) "befestigt sind und in der Kanzel für beide Sichtgerät®~Bre3iage stelle (14 und 16) eiae eigene Steuereinrichtung (28-bzw· 30) vorhanden ist, daß .fernes? eine Einrichtung vorhanden ist, mit deren Hilfe wahlweise das zweite Sichtgeräte-Drehgestell (16) dem ersten Sichtgeräte-Drehgestell (14) nachgeführt oder das zweite Sichtgeräte-Drehgestell (16) von dem ersten entkoppelt werden kann,-und daß das erste Sichtgeräte-Drehgestell C14) Teil eines Direkteichtsysteiira und äas sweit® Sichtgeräte-Drehgestell (16) Seil @i»©s IPemsieht syst ess -ist ο3 3g S <Si© ■S-t@m<ss©äs5Sii©1ife®ais· -ffe äas erste Sichtgeräte-Bre&g©©'!©!! (1^) ©la auf Bsna,©& ansprechen- dee Orgaa (28} tüafaB%--"(ia® Qm^Bp^®©h®wM u<sm &v£ dieses000051/111Organ (28) ausgeübten Kräften die Richtung und die Geschwindigkeit! in bzw. mit der eine Änderung der Stellung des ersten Sichtgeräte-Drchgeotellos (14) erfolgen soll, eingibt, wogegen die Steuereinrichtung für das zweite Sichtgeräte-Drehgestell (16) ein manuell einstellbares Glied (30) umfaßt, dessen Stellung für die Stellung des zweiten Sichtgeräte-Drehgestelles (16) charakteristisch ist.5· Sichtgeräteanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Monitor des Direktsichtsystems ein in der Kanzel des Fahrzeuges (10) angeordnetes Okular (20) umfaßt und ein Bündel (18) optischer Fasern mit einem Ende mit einem in dem Hauptgehäuse (206) des Drehgestelles (14) angeordneten Bildverstärkers (202) und mit dem anderen Ende mit dem Okular (20) gekoppelt ist, wogegen in dem Hauptgehäuse (128) des Drehgestelles (16) des Fernsichtsystems eine Fernsehkamera (151) angeordnet ist, die mit in der Kanzel des Fahrzeuges (10) angeordneten Fernsehmonitoren (22; 24} 26) gekoppelt ist*6. Sichtgeräteanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Einrichtung (327) zur inkrementalen Änderung der festen Zielrichtung nur in der Elevation umfaßt·7· Sichtgeräteanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Einrichtung umfaßt, die es ermöglicht, wahlweise entweder das zweite Sichtgeräte-Drehgestell (16) und die Waffendrehgestelle (14 und 16) dem ersten Sichtgeräte-Drehgestell (14) nachzu-009851/1825führen oder das erste flichtgeräte-Drehgeotell in die feste Zielrichtung zu bringen und das zweite Sichtgeräte-Drehgestell (16) dem ersten naohzuführon.009851/1825ι 33 ·, Leerseite
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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