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DE69704700T2 - Anlage zur herstellung von zementklinker - Google Patents

Anlage zur herstellung von zementklinker

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DE69704700T2
DE69704700T2 DE69704700T DE69704700T DE69704700T2 DE 69704700 T2 DE69704700 T2 DE 69704700T2 DE 69704700 T DE69704700 T DE 69704700T DE 69704700 T DE69704700 T DE 69704700T DE 69704700 T2 DE69704700 T2 DE 69704700T2
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DE
Germany
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calcining device
calciner
lowest zone
zone
plant
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DE69704700T
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Ejnar Jessen
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FLSmidth and Co AS
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FLSmidth and Co AS
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Publication date
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    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/2016Arrangements of preheating devices for the charge
    • F27B7/2025Arrangements of preheating devices for the charge consisting of a single string of cyclones
    • F27B7/2033Arrangements of preheating devices for the charge consisting of a single string of cyclones with means for precalcining the raw material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/43Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/43Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
    • C04B7/434Preheating with addition of fuel, e.g. calcining

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Herstellung von Zementklinker. Die Anlage besteht aus einer Vorheizeinrichtung, in welcher das Rohmaterial vorgeheizt wird, einer Kalziniereinrichtung, in welcher das Rohmaterial bei einer Temperatur von mehr als 800ºC kalziniert wird, wobei Brennstoff und sauerstoffhaltiges Gas der untersten Zone der Kalziniereinrichtung zugeführt werden, und einem Ofen, in welchem die Rohmaterialien gebrannt und in Klinker umgewandelt werden.
  • In einer herkömmlichen Anlage zur Herstellung von Zementklinker ist es möglich, bis zu 20% des Primärbrennstoffes in einem Drehofen durch niedrigpreisigen Abfallbrennstoff, wie etwa Gummireifen, zu ersetzen, ohne die Qualität des fertigen Zementproduktes zu beeinträchtigen.
  • Normalerweise wird maximal 40% des Gesamtbrennstoffbedarfs der Zementanlage im Klinkerofen verbrannt, und die verbleibenden 60% werden nn der Kalziniereinrichtung verbrannt. Als Konsequenz daraus ist es in einer gewöhnlichen Ofenanlage lediglich möglich, ca. 20% von den 40% des im Drehofen verbrannten Brennstoffs, d. h. ungefähr 8% der Gesamtbrennstoffmenge durch Abfallbrennstoff zu ersetzen. Es wäre daher vorteilhaft, wenn ein größerer Teil des in der Kalziniereinrichtung verbrannten Brennstoffs durch Abfallbrennstoff ersetzt werden könnte.
  • Jedoch gibt es gewisse Einschränkungen für die Arten von Brennstoff, welche vorteilhaft in der Kalziniereinrichtung verbrannt werden können.
  • Die Temperatur in der Kalziniereinrichtung liegt typischerweise im Bereich von 850 bis 950ºC, was bedeutet, daß ein Verbrennen von schadstoffhaltigem Abfall, dessen Schadstoffe während der Verbrennung zerlegt und neutralisiert werden müssen, keine Vorteile bietet, da dies höhere Temperaturen und eine längere Verweilzeit nötig machen würde als in der Kalziniereinrichtung zur Verfügung stehen. Kalziniereinrichtungen sind normalerweise vom Suspensionstyp, was mit sich bringt, daß die vorgeheizte Luft von der Klinker-Kühleinrichtung oder vom Ofen über eine Rohrleitung und einen flexiblen Rohrbogen bis zum Boden der Kalziniereinrichtung hochgefördert wird. Wenn der Kalziniereinrichtung stückiger Abfall wie etwa geschredderte Gummireifen zugeführt wird, fällt er in den Rohrbogen hinunter, was dessen Blockieren bewirkt. Demzufolge sind Kalziniereinrichtungen mit einem auf diese Weise konfigurierten Boden nicht zum Verfeuern von stückigen Brennstoffen geeignet.
  • Es kann auch schwierig sein, einen Brennstoff zu verwenden, der schwer zu zünden ist, z. B. bestimmte Kohletypen mit niedrigem Gehalt an flüchtigen Verbindungen, da die Verweilzeit in der Kalziniereinrichtung relativ kurz und die Temperatur relativ niedrig ist.
  • In der dänischen Patentanmeldung Nr. 870/82 (Metallgesellschaft AG) wird eine Fluidatbett-Kalziniereinrichtung beschrieben, welcher über ihren Boden sauerstoffhaltige fluidisierende Luft oder Wirbel-Luft zugeführt wird und bei welcher weiter sauerstoffhaltige Sekundärluft in horizontaler Richtung einer Zbne zugeführt werden kann, welche sich mindestens einen Meter oberhalb des Eintrittspunkts der Wirbelluft und bis zu den untersten 30% der Kalziniereinrichtung erstreckt. In diesem System wird mindestens 65% des zur Abdeckung des Gesamtwärmebedarfs verwendeten Brennstoffs der Kalziniereinrichtung zugeführt, und mindestens 10% des Brennstoffs dem dahinter angeordneten Ofen zugeführt. Durch Erzeugung eines Fludidatbetts in der Kalziniereinrichtung ist es möglich, einen hohen Kalzinierungsgrad zu erzielen, sogar im Fall von schwankender Partikelgrößenverteilung. Jedoch hat die Fluidisierung zur Folge, daß eine beträchtliche Menge an Falschluft in das System eingebracht wird, und dies hat einen nachteiligen Effekt auf die Wärmeausnutzung. Das tatsächliche Einspritzen der fluidisierenden Luft oder Wirbel-Luft erfordert ebenfalls eine gewisse Energiezufuhr.
  • Von dem dänischen Patent Nr. 170368 (F. L. Smidth & Co. AlS) ist es bekannte Praxis, stückiges Material, etwa geschredderte Automobilreifen, einer Zersetzungskammer zuzuführen, welche in Verbindung mit der Kalziniereinrichtung installiert ist. Gemäß dieser Patentanmeldung wird vorgeheiztes oder teilweise kalziniertes Rohmehl der Zersetzungskammer zugeführt, so daß der aus Abfall bestehende Brennstoff vorgeheizt wird. Die Temperatur, welche in der Zersetzungskammer erzielt werden soll, muß ausreichend hoch sein, um zu gewährleisten, daß ein Pyrolyseprozeß ausgeführt wird, jedoch darf sie andererseits nicht so hoch sein, daß ein Granulieren des Rohmehls die Folge ist. Die brennbaren Gase aus der Zersetzungskammer strömen anschließend in die Brennkammer, die aus der Kalziniereinrichtung selber besteht, und die Restprodukte werden vom Boden der Zersetzungskammer extrahiert und können zum Drehofen gefördert werden. Jedoch läßt die Verwendung der Zersetzungskammer, in der ein Luftdefizit herrscht, nicht zu, daß aus dem Abfall in der Kalziniereinrichtung die gleiche Energiemenge gewonnen werden kann wie bei einer vollständigen Verbrennung im Zustand ausreichender Sauerstoffzufuhr.
  • Es ist das Ziel der Erfindung, eine Anlage zur Fertigung von Zement bereitzustellen, mit welcher es möglich ist, stückigen Brennstoff in einer Kalziniereinrichtung zu verbrennen und dabei gleichzeitig die Möglichkeit aufrecht zu erhalten, die Verweilzeit und, nach Möglichkeit, die Temperatur des Materials, das der untersten Zone in der Kalziniereinrichtung zugeführt wird, zu erhöhen.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Anlage zur Herstellung von Zementklinker vorgesehen, welche aufweist: eine Vorheizeinrichtung, in welcher das Zementrohmehl bei einer Temperatur von mehr als 800ºC kalziniert wird, wobei sowohl Brennstoff als auch sauerstoffhaltiges Gas der untersten Zone der Kalziniereinrichtung zugeführt werden, und einen Ofen, in welchem das Rohmehl gebrannt und in Klinker umgewandelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Kalziniereinrichtung mit einem feststehenden Boden versehen ist, daß das sauerstoffhaltige Gas der untersten Zone in horizontaler Richtung zugeführt wird und daß eine geringere, gesteuerte Menge von nicht kalziniertem Rohmehl der untersten Zone der Kalziniereinrichtung zugeführt werden kann.
  • So wird es durch Zufuhr von brennbarem Material und sauerstoffhaltiger Luft möglich, eine Brennkammer in der untersten Zone in der Kalziniereinrichtung zu erzeugen, in welcher die Temperatur die im restlichen Teil der Kalziniereinrichtung herrschende Temperatur überschreitet, wobei die Temperatur vorzugsweise zwischen 1100 bis 1300ºC gehalten wird. Es ist ein besonderer Vorteil dieser Brennkammer, daß es keine Anforderungen hinsichtlich des zugeführten Brennstoffs gibt, weder hinsichtlich der Größe eines beliebigen stückigen Brennstoffs, der Konsistenz des Brennstoffs, noch des Brennwerts und des verbleibenden Brennstoffgehalts. Auch eine Modifikation einer bestehenden Anlage ist relativ leicht auszuführen, da es lediglich notwendig ist, den Boden der Kalziniereinrichtung und das Luftzufuhrsystem zu modifizieren.
  • Um die Temperatur in der untersten Zone zu steuern, ist es wichtig, zu gewährleisten, daß die Zufuhr von Rohmehl gesteuert werden kann, da eine Zufuhr von großen Mengen von Rohmehl die Temperatur erniedrigt, bedingt durch die Tatsache, daß eine Kalzinierung ein endothermer Prozeß ist.
  • Um eine gesteuerte Zufuhr von Rohmehl zur untersten Zone zu gewährleisten, ist es wichtig, zu gewährleisten, daß das der obersten Zone in der Kalziniereinrichtung zugeführte Rohmehl nicht bis zur untersten Zone durchfällt.
  • Jegliches Durchfallen von Rohmehl kann in geeigneter Weise verhindert werden, indem gewährleistet wird, daß das Geschwindigkeitsprofil der nach oben strömenden Luft im obersten Teil der unteren Zone der Kalziniereinrichtung positiv und relativ gleichförmig ist.
  • Es gibt verschiedene Arten, ein positives Geschwindigkeitsprofil über den gesamten Querschnitt der untersten Zone zu gewährleisten. Ein einfaches Verfahren besteht darin, zu gewährleisten, daß das sauerstoffhaltige Gas in die unterste Zone derart einströmt, daß im Querschnitt keine nach unten gerichteten Strömungen auftreten. In einer besonders geeigneten Ausführungsform der Erfindung, bei welcher das sauerstoffhaltige Gas in geeigneter Weise eingebracht und verteilt wird, ist/sind die Seite(n) in der untersten Zone der Kalziniereinrichtung mit einigen kleineren Öffnungen versehen, die alle jeweils mit sauerstoffhaltigem Gas aus einer ringförmigen Kammer versorgt werden. Bei diesem Szenario braucht die ringförmige Kammer lediglich mit einem einzigen Heißgas-Zufuhrpunkt ausgerüstet sein.
  • Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen detaillierter beschrieben, welche zeigen:
  • Fig. 1 eine herkömmliche Anlage zur Herstellung von Zement,
  • Fig. 2 und 3 eine Ausführungsform einer Kalziniereinrichtung in einer Anlage gemäß der Erfindung,
  • Fig. 4 eine bevorzugte Ausführungsform einer Kalziniereinrichtung in einer Anlage gemäß der Erfindung,
  • Fig. 5 das Geschwindigkeitsprofil des Gases in der Verbrennungskammer 23 entlang Linie H in Fig. 4.
  • In Fig. 1 ist eine allgemein bekannte Anlage zur Herstellung von Zement dargestellt. Diese Anlage besteht aus einer Vorheizeinrichtung 1, welche besteht aus: drei Vorheiz-Zyklonen a, b und c, einer Kalziniereinrichtung 2, nach welcher ein Abscheider-Zyklon 3 installiert ist, und ein Ofen 4, an welchen sich eine Kühleinrichtung 5 anschließt.
  • Die Rohmaterialien fallen durch die Anlage hindurch nach unten, und zwar in entgegengesetzter Richtung zur Strömung des Heißgases vom Ofen 4 und von der Kühleinrichtung 5, das durch die Kalziniereinrichtung 2 und die Vorheizeinrichtung 1 nach oben strömt. Die Rohmaterialien werden auf diese Weise am obersten Ende der Vorheizeinrichtung 1 über die Rohrleitung 6 in die Anlage eingebracht. Die Rohmaterialien werden anschließend suspendiert in einem Heißgasstrom in den Vorheiz-Zyklon gefördert, in welchem das Material von der Suspension getrennt wird und über eine Rohrleitung nach unten in einen noch heißeren Gasstrom gelenkt wird, der das Rohmaterial zum Vorheiz-Zyklon b fördert. In ähnlicher Weise wird das Rohmaterial vom Zyklon b zum Zyklon c gefördert. Das Gas, von welchem im Zyklon a das Rohmaterial abgetrennt wurde, wird über eine Rohrleitung 7 zu einem elektrostatischen Abscheider abgeleitet und dann über einen Schacht entlüftet.
  • Wenn das Rohmaterial die Vorheizeinrichtung 1 durchlaufen hat, wird es über eine Rohrleitung 8 zur Kalziniereinrichtung 2 geleitet, und das vorgeheizte Rohmaterial wird normalerweise unmittelbar oberhalb des Bodens in die Kalziniereinrichtung eingeleitet.
  • Die Kalziniereinrichtung 2 in Fig. 1 ist vom SLC-Typ (Separat-Leitungs- Kalziniereinrichtung), und es wird ihr daher lediglich sauerstoffreiche Luft von der Kühleinrichtung über eine Rohrleitung 9 zugeführt. Einer Kalziniereinrichtung vom ILC Typ (Inline-Kalziniereinrichtung) wird die heiße Luft aus dem Ofen zusammen mit heißer sauerstoffhaltiger Luft aus der Kühleinrichtung zugeführt. In Verbindung mit einer Kalziniereinrichtung vom SLC-Typ wird die heiße Luft aus dem Ofen um die Kalziniereinrichtung herum geleitet und direkt der Vorheizeinrichtung zugeführt.
  • Eine oder mehrere Brenner 10 gewährleisten, daß die Temperatur in der Kalziniereinrichtung auf einen Pegel von ungefähr 850 bis 950ºC erhöht wird, und nachdem das Rohmehl kalziniert wurde, wird es in Suspension über den Abscheider-Zyklon 3 gefördert, in welchem das kalzinierte Rohmehl von der Suspension getrennt und über eine Rohrleitung 11 zum Klinkerofen 4 geleitet wird. Das heiße Gas von der Kalziniereinrichtung 2 steigt zum Austritt an der Oberseite des Abscheider-Zyklons 3 nach oben und wird zur Vorheizeinrichtung 1 weitergeleitet. Zum Schluß durchläuft das kalzinierte Rohmehl den Ofen 4, in welchem das Rohmehl Temperaturen oberhalb 1400ºC ausgesetzt wird. Als Ergebnis wird eine geschmolzene Masse erzeugt, in welcher die Klinkermineralien ausgebildet werden können. Die geschmolzene Masse mit den Klinkermineralien wird nodular gemacht, und anschließend fallen die fertiggestellten Klinker in die Kühleinrichtung, in welcher der Klinker auf ein Niveau von etwa 100ºC gekühlt wird.
  • In den Fig. 2 und 3 ist eine Ausführungsform einer Kalziniereinrichtung 2 für eine Anlage gemäß der Erfindung dargestellt. In Fig. 3 ist diese Kalziniereinrichtung 2 entlang Linie 1 von Fig. 2 geschnitten.
  • Heißes Gas wird der Kalziniereinrichtung 2 über zwei Rohrleitungen 21 zugeführt, welche das heiße Gas in horizontaler Richtung in die Kalziniereinrichtung 2 leiten, und zwar über zwei Öffnungen 20, von denen eine in Fig. 3 zu sehen ist. Rohmehl wird dem oberen Teil der Kalziniereinrichtung 2 über eine Rohrleitung 8 zugeführt, und eine "Sprungschanze" 22 kann unterhalb der Rohrleitung 8 angeordnet sein, so daß verhindert wird, daß zum Schluß das gesamte Rohmehl in die unterste Zone der Kalziniereinrichtung 2 gelangt.
  • Eine effiziente Verteilung des Rohmehls über die Querschnittfläche der Kalziniereinrichtung, entweder durch Einsatz einer "Sprungschanze" oder durch Verwenden eines anderen Verteilungsmechanismus, der gewährleistet, daß das Rohmehl in korrekter Weise suspendiert ist, sorgt ebenfalls für ein Minimieren des Druckverlustes über diesem Teil der Kalziniereinrichtung.
  • In der untersten Zone der Kalziniereinrichtung ist eine Brennkammer 23 ausgebildet, der über eine Rohrleitung 24 Brennstoff zugeführt wird, und die Temperatur in der Brennkammer 23 kann gesteuert werden, indem eine kleinere Menge Rohmehl über die Rohrleitung 25 hinzugefügt wird. Brennstoff wird über einen oder mehrere Brenner 10 der oberen Zone der Kalziniereinrichtung zugeführt. Ein feststehender Boden 27 ist an der Unterseite der Brennkammer 23 vorgesehen. Die Tatsache, daß der Boden feststehend ist, hat zur Folge, daß das brennbare Material, das über die Rohrleitung 24 zugeführt wird, sich auf dem Boden absetzen kann, wodurch eine stationäre Flamme erzeugt wird. Der Boden 27 kann so konfiguriert sein, daß jegliches zurückbleibendes Material entfernt werden kann, und zwar entweder durch Schaben, oder indem das Material durch den Boden fällt oder nach oben in die Suspension geblasen wird. In dieser Ausführungsform ist eine Öffnung 26, durch welche Rückstandmaterial extrahiert wird, unterhalb des Bodens 27 angeordnet.
  • In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform einer Kalziniereinrichtung für eine erfindungsgemäße Anlage dargestellt. In dieser Ausführungsform wird der untersten Zone der Kalziniereinrichtung 2 heißes Gas über eine Rohrleitung 21 zugeführt, welche über eine ringförmige Kammer 28 das heiße Gas über mehrere in den Seiten der Kalziniereinrichtung befindliche Öffnungen 20 verteilt.
  • In Fig. 5 ist das Geschwindigkeitsprofil für den obersten Teil der untersten Zone in einer Anlage zu sehen, welche der in Fig. 4 dargestellten Anlage ähnlich ist, und zwar entlang Linie II, bei welcher das heiße sauerstoffhaltige Gas der Brennkammer 23 über eine ringförmige Kammer 28 zugeführt wird.
  • Wie aus der Figur klar wird, ist die Geschwindigkeit positiv, d. h. verläuft über die gesamte Querschnittfläche in aufsteigender Richtung. Wenn das Gas in der Kammer in Drehung versetzt wird, beispielsweise durch ein tangentiales Zuführen des Gases, besteht das Risiko, daß das Geschwindigkeitsprofil für die in der Mitte befindliche Zone negativ wird, d. h. daß die Geschwindigkeit nach unten gerichtet ist. Der Innendurchmesser des oberen Teils der Kalziniereinrichtung kann das 1,5 bis 2-fache des Innendurchmessers der untersten Zone betragen.

Claims (7)

1. Anlage zur Herstellung von Zementklinker, welche aufweist: eine Vorheizeinrichtunng und eine Kalziniereinrichtung, in welcher das Zementrohmehl bei einer Temperatur von mehr als 800ºC kalziniert wird, wobei sowohl Brennstoff als auch sauerstoffhaltiges Gas der untersten Zone der Kalziniereinrichtung zugeführt werden, und einen Ofen, in welchem das Rohmehl gebrannt und in Klinker umgewandelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Kalziniereinrichtung mit einem feststehenden Boden (27) versehen ist, daß das sauerstoffhaltige Gas der untersten Zone (23) in horizohtaler Richtung zugeführt wird und daß eine geringere, gesteuerte Menge von unkalziniertem Rohmehl der untersten Zone (23) der Kalziniereinrichtung zugeführt werden kann.
2. Anlage nach Anspruch 1, bei welcher das sauerstoffhaltige Gas der untersten Zone (23) der Kalziniereinrichtung (2) über mindestens zwei Öffnungen (20) in der/den Seite(n) der Kalziniereinrichtung (2) zugeführt wird.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher das sauerstoffhaltige Gas der untersten Zone (23) der Kalziniereinrichtung (2) über mindestens zwei Öffnungen (20) in der Seite der Kalziniereinrichtung (2) zugeführt wird, wobei die Öffnungen so angeordnet sind, daß ein positives Geschwindigkeitsprofil für den aufwärts strömenden Gasstrom im oberen Teil der untersten Zone (23) beibehalten wird.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welcher die Größe des Innendurchmessers des oberen Teils der Kalziniereinrichtung das 1, 5 bis 2- fache von der des Innendurchmessers der untersten Zone beträgt.
5. Verfahren zur Verwendung der Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem die Temperatur in der untersten Zone (23) in der Kalziniereinrichtung (2) höher ist als die Temperatur in der oberen Zone der Kalziniereinrichtung.
6. Verfahren zur Verwendung der Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem die Temperatur in der untersten Zone (23) in der Kalziniereinrichtung (2) höher ist als 1000ºC.
7. Verfahren zur Verwendung der Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem die Temperatur in der untersten Zone (23) in der Kalziniereinrichtung (2) zwischen 1100ºC und 1300ºC gehalten wird.
DE69704700T 1996-03-06 1997-02-07 Anlage zur herstellung von zementklinker Expired - Lifetime DE69704700T2 (de)

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