-
Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verfahren zur Vorhersage und/oder Kontrolle der Abnutzung der Lauffläche eines
Luftreifens sowie den dazugehörigen
Luftreifen, der in geeigneter Weise für ein solches Ermittlungsverfahren
angeordnet ist, und insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren
zur Vorhersage und/oder Kontrolle der Abnutzung der Lauffläche eines
Reifens, wobei dessen Intaktheit im Wesentlichen unverändert bleibt.
-
Es ist bekannt, dass ein Luftreifen
insgesamt aus einer Karkasse mit Torusform besteht, an deren Krone
ein Laufflächenband
aus elastomerem Material angeordnet ist, das den bodenberührenden
Abschnitt eines Reifens bildet, der auf einer Straße läuft.
-
Das Laufflächenband hat insgesamt ein
erhabenes Muster, das hauptsächlich
aus einer Vielzahl von Erhebungsabschnitten in der Form von Rippen
und/oder Blöcken
besteht, die in unterschiedlichen Ausgestaltungen verteilt sind,
wobei sie durch eine Vielzahl von Nuten gebildet werden, die entweder
in Längs-
oder in Querrichtung zu dem Reifen ausgerichtet sind und voneinander
getrennt sind, wobei die Tiefe dieser Nuten auch die Höhe der Erhebungsabschnitte
bildet.
-
Es ist bekannt, dass während des
Einsatzes des Reifens die Lauffläche
einer Abnutzung ausgesetzt ist, die in zwei unterschiedliche Arten
eingeteilt werden kann, d. h. eine ungleichmäßige Art, die durch das Auftreten
von stellenweisen frühen
Abnutzungsmarken in einigen bestimmten Bereichen erkennbar ist,
z. B. an den Rändern
der Erhebungen, wo der Abrieb ausgeprägter ist als in anderen Bereichen,
und eine gleichmäßige Art,
die bei einer bestimmten Geschwindigkeit bis zum vollständigen Verschwinden
des Laufflächenmusters erfolgt.
-
Eine ungleichmäßige Abnutzung ist besonders
gefährlich,
da sie das Reifenverhalten beim Fahren stark beeinflusst, zu Vibrationen
und Schwierigkeiten beim Einhalten des vorgegebenen Wegs führt; darüber hinaus
kann diese Abnutzung, da sie in Form von lokalen Stellen sogar von
großer
Breite auftritt, den Einsatz eines Reifens unmöglich machen, der im Hinblick
auf den verbleibenden Laufflächenabschnitt
immer noch verwendet werden könnte,
da die Muster-Erhebungen noch eine Resthöhe aufweisen.
-
Gleichmäßige Abnutzung beeinflusst
das Reifenverhalten auf der Straße in geringerem Grad, insbesondere
besteht ihre Wirkung in einer fortschreitenden Verschlechterung
der Reifeneigenschaften, wie Traktionsfähigkeit und Widerstand gegen
Aquaplaning, aber die Geschwindigkeit, mit der dies erfolgt, ist
ein wesentliches Qualitätsmerkmal
bei der Beurteilung eines Reifens, da eine langsame Abnutzungsgeschwindigkeit
einer langen Lebensdauer des Reifens entspricht, was eine gewünschte Anforderung
ist.
-
Beim Entwurf eines neuen Reifens
und bei der Durchführung
der Qualitätskontrolle
eines vorhandenen Reifens ist es deshalb von größter Wichtigkeit, die Art und
die Geschwindigkeit der Abnutzung des Laufflächenbandes zu prüfen.
-
Das Prüfverfahren, das gegenwärtig hauptsächlich angewandt
wird, besteht darin, dass ein mit Testreifen versehenes Fahrzeug
einen gegebenen Straßenparcours
abfährt,
bis der Reifen vollständig
abgenutzt ist, oder auf jeden Fall bis eine wesentliche Verringerung
der Laufflächenbanddicke
eintritt; auf diese Weise kann durch Überprüfungen in aufeinanderfolgenden
Zeitpunkten fortschreitend beurteilt werden, ob die Reifenabnutzung
von gleichmäßiger oder
ungleichmäßiger Art
ist, sowie zum Ende der Einsatzdauer des Reifens die Verschleißgeschwindigkeit
der Lauffläche
festgestellt werden.
-
Leider sind für diese Art von Test sehr lange
Durchführungszeiten
erforderlich, da nur Abriebe von einiger Bedeutung mit dem bloßen Auge
erkannt und unter Verwendung bestehender Messeinrichtungen und Verfahren
gemessen werden können,
die es im Wesentlichen ermöglichen,
den Verschleiß zu
erfassen, indem die verringerte Tiefe der Nuten und der Gewichtsverlust,
den der Reifen erleidet, gemessen werden.
-
Daher sind die oben genannten Tests
sehr aufwändig
und teuer, da es nötig
ist, mehrere Personen und entsprechende Fahrzeuge über einen
langen Zeitraum hinweg einzusetzen; außerdem ist daran zu erinnern, dass
Beurteilungen immer im Vergleich zu Vergleichsreifen vorgenommen
werden.
-
Nur als Hinweis: man geht davon aus,
dass die Lauffläche
eines Reifens das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hat, wenn sie
eine Strecke von 50.000 km für
Autoreifen und 150.000 km für
Schwerlastfahrzeugreifen zurückgelegt
hat.
-
Wenn der Einfachheit halber angenommen
wird, dass eine Entfernung von 1.000 km pro Tag zurückgelegt
wird, ergibt sich als Schluss, dass praktisch für jeden zu testenden Reifentyp
ein Mann und eine Einrichtung über
einen Zeitraum, der zwischen zwei und fünf Monaten schwankt, eingesetzt
werden müssen.
-
Als alternative Lösung zu Straßentests
sind Versuche unternommen worden, die so genannten „Innenraum"-Abnutzungstests
zu vereinheitlichen, d. h. Tests, die im Labor, in Werkstätten oder
auf jeden Fall in dafür ausgestatteten
Anlagen durchgeführt
werden, wo der Reifen gegen einen Reifen, dessen Durchmesser wesentlich
größer ist
als der Durchmesser des Reifens, in Drehung versetzt und mit einer
Schicht aus einem Material bedeckt wird, das vorherbestimmte Abrieb
verursachende Eigenschaften hat.
-
Wie jedoch dem Fachmann bekannt ist,
können
die Ergebnisse von Innenraum-Tests kaum mit denen von Straßentests
in Zusammenhang gebracht werden, insbesondere hängen sie sehr stark von der
verwendeten Abriebsschicht ab, und die Abriebsmerkmale der Schicht
sowie die Testbedingungen können
nicht immer korrekt die Abriebe simulieren, die an dem Reifen während der
tatsächlichen
Nutzung auf der Straße
entstehen. Das lässt
den Schluss zu, dass diese Innenraum-Tests manchmal zuverlässig, aber
manchmal nicht sehr verlässlich
sind, so dass sie im Wesentlichen nicht für eine Vorhersage des tatsächlichen
Verhaltens des Reifens im Einsatz geeignet sind.
-
Die Patentanmeldung
EP 250 113 offenbart Reifen, die mit
Gruppen von Nuten in der Lauffläche
versehen sind, die speziell dafür
entworfen sind, ungleichmäßige Laufflächenabnutzung
früh während der
Lebensdauer des Reifens zu offenbaren. Eine empfohlene Breite für solche
Nuten ist 0,8 mm, während
typische empfohlene Tiefen solcher Nuten 0,8 mm, 2,3 mm, 4,1 mm
sind.
-
Die Anmelderin ist der Auffassung,
dass, wenn es möglich
ist, Abnutzungen von geringer Größe in dem
Laufflächenband
herauszustellen, es auch möglich
ist, Straßentests
von wesentlich reduzierter Dauer durchzuführen, die eine genaue Vorhersage
der Endergebnisse ermöglichen.
-
Dementsprechend betrifft ein Aspekt
der Erfindung ein Verfahren zur Vorhersage und/oder Kontrolle der
Abnutzung eines Laufflächenbandes
eines Luftreifens, für
Fahrzeugräder,
gekennzeichnet durch die Schritte:
- a) Erstellen
mehrerer radialer Einschnitte in wenigstens einem Abschnitt der
radialen Außenfläche des Laufflächenbandes,
deren Tiefe, Breite und gegenseitiger Abstand so sind, dass während des
Laufens des Reifens, in dem Ab schnitt des Bandes, der zwischen Paaren
benachbarter Einschnitte liegt, keine Beweglichkeit bezüglich des
radial weiter innen liegenden Bandabschnitts hervorgerufen wird,
der nicht eingeschnitten ist
- b) Drehen des Reifens mit einer vorher bestimmten Drehzahl und
mit einer vorher bestimmten Belastung in Kontakt mit einer Reibfläche;
- c) Anhalten des Reifens;
- d) Feststellen der Abnutzung des Laufflächenbandabschnitts durch Beobachtung
der Erhaltungszustände der
Einschnitte.
-
Dieses Ergebnis wird vorzugsweise
erzielt, indem die Breite der Einschnitte auf einem Wert gehalten wird,
der 0,2 mm nicht überschreitet
und vorzugsweise 0,1 mm nicht überschreitet,
indem deren Tiefe auf Werten gehalten wird, die 0,5 mm nicht überschreiten,
und indem der Abstand zwischen den Einschnitten auf Werten von wenigstens
2 mm gehalten wird.
-
Vorzugsweise ist gemäß diesem
Verfahren vorgesehen, dass die Schritte b), c) und d) wiederholt
werden, bis die Einschnitte aufgrund des Abriebs der Laufflächenabschnitte
zwischen jedem Paar benachbarter Einschnitte vollständig verschwunden
sind.
-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform
zeichnet sich das Verfahren dadurch aus, dass in dem Laufflächenbandabschnitt
Einschnitte von einer Tiefe zwischen 0,1 und 0,4 mm, am meisten
bevorzugt zwischen 0,1 und 0,2 mm ausgeführt werden.
-
Gemäß unterschiedlicher zweckmäßiger Arten
der Ausführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens sind
alle diese Einschnitte parallel zueinander, zu der Umfangsrichtung
des Reifens geneigt und erstrecken sich axial von einem Ende des
Laufflächenbandes
zum anderen, oder sind alternativ alle parallel zueinander und zu
der Äquatorialebene
des Reifens.
-
Das Verfahren sieht weiterhin vor,
dass die Einschnitte in wenigstens zwei Gruppen von Einschnitten unterteilt
sind, die sich jeweils miteinander kreuzen, und vorzugsweise, dass
die Einschnitte in wenigstens zwei Gruppen von Einschnitten unterschiedlicher
Tiefe unterteilt sind.
-
Zweckmäßigerweise können die
Gruppen von Einschnitten unterschiedlicher Tiefe in unterschiedlichen
Abschnitten der Lauftlächenbandoberfläche ausgebildet
sein, wobei ein Abschnitt für
jede Gruppe vorgesehen ist, oder in demselben Abschnitt, wobei sie
miteinander abwechseln.
-
Vorteilhafterweise ermöglicht es
das Verfahren, die Abnutzungsgeschwindigkeit des Laufflächenbandes
vorherzusagen und/oder zu kontrollieren, bevorzugt gemäß folgenden
Schritten:
- e) Erfassen aufeinanderfolgender
Zeiten, die für
das komplette Verschwinden der Einschnitte unterschiedlicher Tiefe
in jeder Gruppe notwendig sind;
- f) Berechnen der Abnutzungsgeschwindigkeit des Laufflächenbandes
abhängig
von den aufeinanderfolgenden Zeiten des Abriebs jedes Laufflächenabschnitts,
der zwischen den Einschnitten jeder Gruppe eingeschlossen ist, der
das Verschwinden der Einschnitte zur Folge hat.
-
Ein anderer Aspekt der Erfindung
betrifft ein Verfahren zum Herstellen der Einschnitte in dem Laufflächenband
durch Verwendung von Lasertechnologie oder alternativ deren Herstellen
mit Hilfe einer Form, d. h. durch das Erzeugen von den Einschnitten
entsprechenden Vorsprüngen
an der Oberfläche
der Form, die der radialen Außenfläche des
Laufflächenbandes
zugewandt ist, wobei z. B. die Fotograviertechnik verwendet wird.
-
Ein weiterer Aspekt der Erfindung
betrifft einen Luftreifen für
Fahrzeugräder
mit einer Karkasse mit Torusform und einem Laufflächenband,
das ballig auf der Karkasse angeordnet ist, wobei sich der Luftreifen
dadurch auszeichnet, dass auf wenigstens einem Umfangsabschnitt
der radialen Außenfläche des
Laufflächenbandes
eine Vielzahl von radialen Einschnitten ausgebildet ist, deren Tiefe,
Breite und gegenseitiger Abstand so sind, dass während des Laufens des Reifens
in dem Bandabschnitt, der zwischen Paaren benachbarter Einschnitte
liegt, keine Beweglichkeit bezüglich
des entsprechenden radial weiter innen liegenden Bandabschnitts hervorgerufen
wird, der nicht eingeschnitten ist: Vorzugsweise wird dieses Ergebnis
erreicht, indem die Breite der Einschnitte auf einem Wert gehalten
wird, der 0,2 mm nicht überschreitet
und vorzugsweise 0,1 mm nicht überschreitet,
die Tiefe der Einschnitte auf Werten gehalten wird, die 0,5 mm nicht überschreiten,
und der Abstand zwischen den Einschnitten auf Werten gehalten wird,
die wenigstens 2 mm betragen.
-
Eine spezifischere Ausführungsform
der Erfindung betrifft einen Reifen, dessen Laufflächenband
mit einem Muster ausgeformt wird, das mehrere erhabene Abschnitte
aufweist, die durch eine entsprechende Vielzahl von Nuten gebildet
werden, die in der Banddicke ausgebildet sind, die an wenigstens
einem erhabenen Abschnitt mit radialen Einschnitten mit einer Tiefe
zwischen 0,3% und 3% der Höhe
des erhabenen Abschnitts versehen ist.
-
Vorzugsweise sind die Einschnitte
in wenigstens drei getrennten Abschnitten der radialen Außenfläche des
Lauftlächenbandes
ausgebildet, die in Umfangsrichtung zueinander versetzt sind; besonders
bevorzugt sind die drei Abschnitte in Umfangsrichtung um 120° versetzt.
-
Gemäß anderen bevorzugten alternativen
Lösungen
haben die Einschnitte eine Tiefe zwischen 0,1 und 0,4 mm, sind alle
parallel zueinander, sind zu der Umfangsrichtung des Reifens geneigt
und erstrecken sich axial von einem Ende des Lauflächenbandes
zum anderen.
-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform
sind die Einschnitte in wenigstens zwei Gruppen von Einschnitten
unterteilt, die sich jeweils gegenseitig kreuzen, symmetrisch zu
der Äquatorialebene
des Reifens ausgerichtet sind und Rhomben auf dem Laufflächenband
bilden, deren Diagonalen eine unterschiedliche Länge aufweisen, wobei die große Diagonale
parallel zu der Richtung der Äquatorialebene
ist.
-
Vorzugsweise sind die Einschnitte
in wenigstens zwei Gruppen von Einschnitten unterschiedlicher Tiefe
unterteilt, die auf verschiedenen Abschnitten der Fläche des
Lauftlächenbandes
verteilt sind, wobei ein Abschnitt für jede Gruppe oder alternativ
auch auf demselben Abschnitt der Fläche zueinander abwechselnd
vorgesehen ist.
-
Bei einer alternativen Lösung sind
die Einschnitte alle parallel zueinander bei einem Winkel von Null zu
der Richtung der Äquatorialebene
des Reifens.
-
Vorteilhafterweise ermöglichen
alle oben genannten Ausführungsformen
die sofortige Ermittlung von minimalen Abrieben des Lauftlächenbandes.
-
Ein unterschiedlicher Aspekt der
Erfindung betrifft eine Vulkanisierungsform für Reifen, die an wenigstens
einem Abschnitt ihrer Innenfläche,
der der entsprechenden radialen Außenfläche des Reifenlaufflächenbandes
zugewandt ist, mit Wulsten von einer Höhe, die 0,5 mm nicht überschreitet,
versehen ist.
-
Ein weiterer unterschiedlicher Aspekt
der Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Vergleichen der Verhaltensmerkmale
der Federungssysteme von wenigstens zwei unterschiedlichen Fahrzeugen,
die mit in Größe und Leistung
im Wesentlichen gleichwertigen Reifen ausgestattet sind, durch Überprüfung der
unterschiedlichen Art und des unterschiedli chen Grads der Abnutzung,
die die Laufflächenbänder identischer
und identisch eingeschnittener Reifen erfahren, die an den Fahrzeugen
montiert sind.
-
Vorzugsweise umfasst das Verfahren
die Ausführungsschritte:
- a) Montieren von bezüglich des Aufbaus, der sie
bildenden Materialien und des Laufflächenmusters identischer und
mit identischen Einschnitten versehener Reifen, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt
sind, wenigstens an demselben Ende der entsprechenden Achse jedes
Fahrzeugs;
- b) Fahren der Fahrzeuge auf einem identischen Weg unter denselben
Fahrbedingungen:
- c) Anhalten jedes Fahrzeugs nach derselben Fahrzeit;
- d) Überprüfen der
Erhaltungszustände
der Einschnitte in den Reifen und Vergleichen dieser miteinander, um
das Verhalten des Federungssystems jedes Fahrzeugs festzustellen
und durch direkten Vergleich das Federungssystem zu ermitteln, das
die beste Leistung in Bezug auf die Reifenabnutzung erbringt.
-
Natürlich können die Schritte b) bis d)
mehrfach wiederholt werden, bis die Einschnitte vollständig verschwunden
sind, so dass eine zuverlässige
Auswertung der Unterschiede, die zwischen den geprüften Federungssystemen
bestehen, erreicht wird.
-
Die vorliegende Erfindung ist mit
Hilfe der folgenden Beschreibung und der beigefügten Zeichnungen besser zu
verstehen, wobei diese ausschließlich der Veranschaulichung
dienen und nicht einschränkend
gemeint sind, und in denen:
-
1 in
einer axialen Querschnittsansicht einen Reifen bekannter Bauweise
zeigt, der mit einer erfindungsgemäßen Lauffläche versehen ist;
-
2 eine
perspektivische Teil-Querschnittsansicht eines Umfangsabschnitts
des Laufflächenbandes des
in 1 gezeigten Reifens
ist;
-
3 eine
Draufsicht ist, die ein beispielsweise, schematisches Diagramm von
drei Abschnitten der Laufflächenoberfläche zeigt,
die mit erfindungsgemäßen Einschnitten
versehen sind;
-
4 eine
erste alternative Version der erfindungsgemäßen Einschnitte in derselben
Ansicht wie in 3 zeigt;
-
5 eine
zweite alternative Version der erfindungsgemäßen Einschnitte in derselben
Ansicht wie in 3 zeigt;
-
6 eine
perspektivische Teilansicht eines Abschnitts des Laufflächenbandes
eines Reifens, der mit einer bevorzugten Art von Einschnitten versehen
ist, am Beginn eines Abnutzungstests ist; und
-
7 eine
Ansicht desselben Lauftlächenbandabschnitts
wie in 6 ist, und ein
Beispiel für
ungleichmäßige Abnutzung
zeigt, die unmittelbar nach Beginn des Tests in Erscheinung tritt.
-
Der Normalschnitt eines erfindungsgemäßen Reifens
in einer Ebene, die die Drehachse des Reifens enthält, ist
in 1 mit 1 bezeichnet.
Auf eine an sich bekannte Art weist der Reifen eine Karkasse 2 mit
Torusform auf, auf dessen Krone ein Laufflächenband 10 angeordnet
ist, das aus elastomerem Material hergestellt ist und den bodenberührenden
Bereich des Reifens darstellt.
-
Der Vollständigkeit halber wird der herkömmliche
Aufbau eines Reifens mit Radialkarkasse im Folgenden kurz beschrieben,
obwohl der Reifenaufbau, wie im Folgenden deutlich wird, völlig irrelevant
und deshalb bezüglich
der vorliegenden Erfindung nicht einschränkend ist.
-
Die Karkasse 2 wird üblicherweise
von wenigstens einer Lage 3 aus gummiertem, mit Korden
verstärkten
Gewebe gebildet, die in der Ebene des Normalschnitts des Reifens
liegt, wobei ihre Enden 3' um
verankernde Wulstkerne 4 umgefaltet sind.
-
Füllungen 5 aus
elastomerem Material, das eine geeignete Härte hat, sind zwischen der
Lage 3 und den umgefalteten Laschen 3' angeordnet.
Wie bekannt, bildet der Reifenbereich, der aus dem Wulstkern 4 und der
Füllung 5 besteht,
den so genannten Reifenwulst und ist für das Verankern des Reifens
an einer entsprechenden Montagefelge 1' vorgesehen.
-
Um die Karkasse 2 ist ein
Gurt 6 angeordnet, der aus zwei Schichten 7, 8 von
Korden, die bezüglich einander
und bezüglich
der Äquatorialebene
des Reifens kreuzend angeordnet sind, und fakultativ aus einer radial
weiter außen
liegenden Schicht 9 aus in Umfangsrichtung ausgerichteten,
d. h. mit 0° bezüglich der
Lage der Äquatorialebene
ausgerichteten Korden besteht.
-
Auf dem Gurt 6 ist das Laufflächenband 10 angeordnet,
das aus einem geeigneten elastomeren Material hergestellt ist, das
mit einem vorher bestimmten geometrischen Aufbau versehen und mit
einem erhabenen Muster ausgeformt ist, um dem Reifen eine ausgezeich nete
Haftung auf dem Boden und geeignete Verhaltenseigenschaften auf
der Straße
zu verleihen.
-
Insgesamt besteht das Muster aus
einer Vielzahl von Erhebungsabschnitten 12 (nicht unterbrochene Rippen
und/oder Blöcke),
die durch eine entsprechende Vielzahl von Nuten gebildet und voneinander
getrennt werden, wobei diese Nuten sowohl in Längsrichtung (13) als
auch in Querrichtung (nicht gezeigt) gerichtet sind und ihre Tiefe
auch die Höhe „h" der Erhebungsabschnitte
definiert.
-
Das Muster kann aus schmalen Vertiefungen
an jedem Erhebungsabschnitt bestehen (die bekannten „Stege" oder „Lamellen"); diese Vertiefungen
sind der Übersichtlichkeit
halber hier nicht gezeigt.
-
Ungeachtet dessen, ob das Laufflächenband
glatt oder mit einem erhabenen Muster versehen ist, ist erfindungsgemäß eine Vielzahl
von unterschiedlich angeordneten schmalen radialen Einschnitten 15, 15' an wenigstens
einem Umfangsabschnitt der radialen Außenfläche des Laufflächenbandes
angeordnet, wie in 2 gezeigt.
-
Im Einzelnen haben diese Einschnitte
eine Tiefe, eine Breite und einen gegenseitigen Abstand, die so bemessen
sind, dass sie, wenn der Reifen läuft, keine Beweglichkeit des
Abschnitts des Bandes (d. h. des Abschnitts aus elastomerem Material),
der zwischen Paaren benachbarter Einschnitte eingeschlossen ist,
bezüglich
des entsprechenden radial weiter innen gelegenen Bandabschnitts
(aus elastomerem Material) verursachen, der nicht geschnitten ist.
Dieses Ergebnis wird vorzugsweise erreicht, indem die Breite der
Einschnitte auf einem Wert, der 0,2 mm nicht überschreitet, und vorzugsweise
auf einem Wert, der 0,1 mm nicht überschreitet, gehalten wird,
die Tiefe „p" der Einschnitte
auf Werten gehalten wird, die 0,5 mm nicht überschreiten, und der Abstand „d" zwischen den Einschnitten
auf Werten gehalten wird, die wenigstens 2 mm betragen.
-
Stärker bevorzugt liegt die Tiefe
zwischen 0,1 und 0,4 mm, und besonders bevorzugt zwischen 0,1 und 0,2
mm.
-
Bei einem Laufflächenmuster, das vorzugsweise
diese Werte erfüllt,
haben diese Einschnitte eine Tiefe, die zweckmäßigerweise zwischen 0,3% und
3% der Höhe „h" der Erhebungsabschnitte
liegt, üblicherweise im
Bereich von 4 bis 12 mm bei Autoreifen und im Bereich von 12 bis
18 mm bei Schwerlastfahrzeugreifen.
-
Diese Vielzahl von Einschnitten wird
zu dem ausschließlichen
Zweck der Vorhersage und/oder Kontrolle der Lauftlächenabnutzung
durch ihr Verschwinden hergestellt, wie im Folgenden erläutert wird.
Daher erfüllen
sie weder eine Funktion bezüglich
der Straßenhaftung
des Reifens, noch ändern
sie die Leistung des Reifens wesentlich.
-
Die Einschnitte können mit verschiedenen Methoden
an dem Laufflächenband
ausgebildet werden, von denen der Durchschnittsfachmann, nachdem
er sich mit der Erfindung vertraut gemacht hat, ohne Schwierigkeiten
die für
seine Zwecke passendste aussuchen wird. Die Anmelderin hat herausgefunden,
dass es vorzuziehen ist, die Lasertechnik zu nutzen, die darin besteht,
dass diese Einschnitte auf dem Laufflächenband des vulkanisierten
Reifens erzeugt werden, indem das elastomere Material durch einen
Laserstrahl geschnitten wird, der mit einem Befehls- und Steuerungscomputer
verbunden ist. Diese Technik ermöglicht
es, das erfindungsgemäße Verfahren
zur Vorhersage und Kontrolle der Abnutzung für jeden Reifen und jeden Zeitpunkt anzuwenden,
und ermöglicht
die Durchführung
der Markierung der Einschnitte in sehr kurzer Zeit. Alternativ können die
Einschnitte auch während
des Vulkanisierungsverfahrens des Reifens z. B. direkt durch eine
Form ausgeführt
werden; praktisch ist es nur erforderlich, die Formoberfläche, die
der radialen Außenfläche des Laufflächenbandes
zugewandt ist, mit einer Vielzahl von Vorsprüngen zu versehen, die den Einschnitten
entsprechen. Diese Vorsprünge
können
z. B. unter Verwendung von Sinterpulver und Ähnlichem und/oder derselben
Mittel, wie sie bei der Herstellung von Leiterplatten für elektronische
Schaltkreise verwendet werden, ausgebildet werden, d. h. durch Zurückgreifen
auf die bekannte Fotograviertechnik.
-
Wie bereits erwähnt sind die Einschnitte 15 an
wenigstens einem Umfangsabschnitt der Außenfläche des Laufflächenbandes
ausgebildet; vorzugsweise nimmt dieser Abschnitt die gesamte Bandbreite
ein und erstreckt sich in Umfangsrichtung über einen Bogen von wenigstens
120°; noch
bevorzugter weist der Reifen wenigstens drei mit den Einschnitten
versehene Umfangsabschnitte auf, die bevorzugt um 120° versetzt
sind, und am meisten bevorzugt weist der Reifen eine Folge von Abschnitten
auf, die die gesamte Umfangserstreckung der Lauffläche einnehmen.
Zweckmäßigerweise
können
Einschnitte von unterschiedlicher Form und/oder Tiefe an der Laufflächenoberfläche ausgebildet
sein; in diesem Fall sind die Einschnitte in wenigstens zwei Gruppen
von Einschnitten unterschiedlicher Art unterteilt, die an demselben
Abschnitt oder an aufeinanderfolgenden Abschnitten des Laufflächenbandes
angeordnet sind.
-
In den beigefügten Zeichnungen sind der Zweckmäßigkeit
halber nur geradlinige Einschnitte gezeigt, aber die Verwendung
von Einschnitten anderer Form ist für den Zweck der vorliegenden
Erfindung nicht ausgeschlossen, wie aus dem Folgenden hervorgeht;
z. B. können
die Einschnitte einen gekrümmten
Verlauf haben oder gekrümmte
und geradlinige Längenstücke aufweisen.
-
Bei einer ersten Ausführungsform
sind alle Einschnitte parallel zueinander und sind in der Umfangsrichtung
des Reifens mit einem Winkel „x" geneigt, der vorzugsweise
zwischen 30° und
60° liegt
und sich axial von einem Ende des Laufflächenbandes zum anderen erstreckt,
z. B. die Einschnitte 15 in 2.
-
Noch zweckmäßiger sind die Einschnitte
in wenigstens zwei Gruppen von Einschnitten (15 und 15') unterteilt,
die sich gegenseitig kreuzen; in diesem Fall sind sie auch vorzugsweise
symmetrisch zu der Äquatorialebene
des Reifens ausgerichtet, und am meisten bevorzugt bilden sie Mikroblöcke mit
der Form von Rhomben, die Diagonalen von unterschiedlicher Länge auf
dem Laufflächenband
haben, wobei die große
Diagonale parallel zu der Richtung der Äquatorialebene verläuft, was
besser in 3 gezeigt
ist.
-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform
ist das Verhältnis
der großen
Diagonale zu der kleinen Diagonale im Wesentlichen 1, 5.
-
Ebenfalls bevorzugt bilden die Rhomben
Mikroblöcke
mit dem gleichen Flächeninhalt,
wenn die Einschnitte dieselbe Tiefe haben.
-
Gemäß einer unterschiedlichen zweckmäßigen Ausführungsform
sind alle Einschnitte parallel zueinander und zu der Äquatorialebene
des Reifens angeordnet, wie mit dem Bezugszeichen 24 in 5 dargestellt.
-
Bei einer unterschiedlichen alternativen
Version sind die Gruppen von unterschiedlichen Einschnitten in unterschiedlichen
Abschnitten der Laufflächenbandoberfläche verteilt,
wobei ein Abschnitt für
jede Gruppe vorgesehen ist, und bei einer weiteren alternativen
Version sind die Gruppen von unterschiedlichen Einschnitten in dem
gleichen Abschnitt der Laufflächenbandoberfläche verteilt,
wobei sie einander abwechseln.
-
3 zeigt
ein erstes bevorzugtes Beispiel einer Ausführungsform der Erfindung; die
Außenfläche der Lauffläche besteht
aus drei eingeschnittenen Abschnitten (A, B, C), die in Umfangsrichtung
jeweils aufeinanderfolgend angeordnet sind. Zweckmäßigerweise
sind die drei Bereiche A, B, C in Umfangsrichtung um 120° voneinander
versetzt und erstrecken sich so, dass sie die gesamte Umfangserstreckung
des Reifens abdecken.
-
Jeder der drei Abschnitte weist eine
Vielzahl von sich gegenseitig kreuzenden Einschnitten 15, 15' auf, die wie
oben beschrieben, eine Vielzahl von Rhomben (R1, R2, R3) bilden,
die Diagonalen L und I von unterschiedlicher Länge aufweisen, wobei die große Diagonale
(L) in der Richtung der Äquatorialebene
ausgerichtet ist.
-
Der Einfachheit halber sind in 3 nur zwei aus der großen Zahl
von Rhomben gezeigt, die von den Einschnitten in jedem Bereich erzeugt
werden.
-
In der folgenden Tabelle sind die
Werte der Abmessungen der Rhomben und die Einschnitttiefen in den
drei Bereichen A, B und C, ausgedrückt in mm, wiedergegeben.
-
-
Aus dem Anstieg der Größe der Diagonalen
lässt sich
unmittelbar schließen,
dass der gegenseitige Abstand zwischen jedem Paar benachbarter Einschnitte
(d1, d2 bzw. d3) sich mit der Zunahme der Tiefe der Einschnitte
vergrößert.
-
4 zeigt
eine alternative Version zu der in 3 gezeigten,
gemäß der Lösung, nach
der Gruppen von unterschiedlichen Einschnitten in demselben Flächenabschnitt
der Lauffläche
angeordnet sind, die miteinander abwechseln. Im Einzelnen besteht
die Laufflächenbandoberfläche aus
wenigstens einem Bereich, in dem jeweils ausgebildet sind:
- – eine
erste Gruppe sich gegenseitig kreuzender Einschnitte 16,
die eine vorher bestimmte Tiefe mit einem Mindestwert haben;
- – eine
zweite Gruppe sich gegenseitig kreuzender und parallel angeordneter
Einschnitte 17, die in abwechselndem Verhältnis zu
den Einschnitten der ersten Gruppe angeordnet sind und eine größere Tiefe
als die vorherigen Einschnitte haben;
- – eine
dritte Gruppe sich gegenseitig kreuzender und parallel angeordneter
Einschnitte 18, die in abwechselndem Verhältnis zu
den Einschnitten der anderen Gruppen angeordnet sind und eine größere Tiefe
haben als die vorherigen Gruppen von Einschnitten.
-
Insbesondere sind die Breite und
die Tiefe der Einschnitte in den drei Gruppen diejenigen, die bereits im
Zusammenhang mit 3 genannt
wurden.
-
Mit anderen Worten wird ein Gitter
aus Rhomben erzeugt, das aus einem Modul von drei konzentrischen
Rhomben hergestellt wird, das in dem betreffenden Abschnitt der
Lauffläche
mehrfach wiederholt wird, und wobei jeder Rhombus von zwei gekreuzten
Paaren von parallelen benachbarten Schnitten derselben Tiefe begrenzt
wird.
-
Praktisch wurden die in 3 gezeigten drei Arten von
Rhomben erneut hergestellt, mit dem Unterschied, dass anstelle der
Verteilung der drei Arten von Rhomben in drei getrennten Bereichen
auf der Laufflächenoberfläche eine
Rhombenanordnung vorhanden ist, bei der die Rhomben ineinander in
einem einzigen Laufflächenbereich
angeordnet sind; in diesem Fall wurde die Einschnittverteilung so
vorgenommen, dass sichergestellt wird, dass die Größe der Diagonalen
für jeden
Rhombus die minimale Größe ist,
die im Verhältnis zu
der Tiefe der vier Einschnitte, die den Rhombus begrenzen, nötig ist.
-
Außerdem werden, immer noch auf
die oben beschriebene Art, die Werte des gegenseitigen Abstands und
der Tiefe der Einschnitte in den drei Gruppen vorher festgelegt,
um den verschiedenen eingeschlossenen Abschnitten des elastomeren
Materials Stabilität
zu verleihen.
-
Natürlich sind auch andere Formen,
auf der Grundlage von Linien möglich,
die polygonale Bereiche schaffen, die sich von den Rhomben unterscheiden,
z. B. Formen, die Kreise umfassen, die zueinander konzentrisch sind.
-
Die Anmelderin hat herausgefunden,
dass es in jedem Fall und bei jeder Ausführungsform zweckmäßig ist,
beim Übergang
von einer Gestalt zu der konzentrisch weiter außen liegenden für jede Zunahme
der Tiefe der Einschnitte um 0,1 mm einen entsprechenden prozentualen
Anstieg der Fläche,
der von den Einschnitten eingeschlossen ist, zwischen 10% und 50%
vorzusehen.
-
Es hat sich herausgestellt, dass
die Vergrößerung der
Fläche,
die gemäß vorher
festgelegten Werten durchgeführt
wird, den Abschnitt des elastomeren Materials des Laufflächenbandes
zwischen den Einschnittlinien von größerer Tiefe steifer werden
lässt,
wodurch verhindert wird, dass dieser Abschnitt durch seine eigene
Beweglichkeit unter Belastung verformt und abgenutzt wird, was die
Abnutzungstestergebnisse verändern
würde.
-
5 zeigt
eine weitere zweckmäßige erfindungsgemäße Ausführungsform
der Einschnitte, die sich dadurch auszeichnet, dass die Einschnitte
(24) alle zueinander parallel und in einer Umfangsrichtung
ausgerichtet sind; angesichts der vorherigen Erwägungen ist klar, dass der gegenseitige
axiale Abstand zwischen zwei benachbarten Einschnitten im Verhältnis zu
der Tiefe des tieferen Einschnitts des Paars von Einschnitten ausgewählt wird.
-
Wie ersichtlich ist, ist diese Ausführungsform
besonders vorteilhaft in Verbindung mit einer besonderen Methode
der Überprüfung des
Erhaltungszustands der Einschnitte und daher der Erfassung des Verschleißes an dem
Laufflächenband.
-
Da der erfindungsgemäße Reifen
bekannt ist, ist das Verfahren zur Vorhersage und/oder Kontrolle
der Reifenabnutzung nun verständlich.
-
Die Beschreibung nimmt Bezug auf 6 und 7, die beide einen Umfangsabschnitt des
(glatten) Laufflächenbandes
und der radialen Außenfläche eines
Erhebungsabschnitts (eines Blocks) jeweils vor dem Abnutzungstest
und während
dieses Tests darstellen, die mit einer Vielzahl von kreuzweisen
Einschnitten versehen sind, die gemäß der in 2 (oder alternativ in 3 und 4)
beschriebenen Lösung
ausgebildet sind.
-
Vorzugsweise geht diesem Test zur
Ermöglichung
von Absenkungen der verschiedenen Reifenbauteile ein Einfahrschritt
des Reifens voraus, um zu verhindern, dass die Aufbauabsenkungen
einen anormalen Beginn der Abnutzung in dem Laufflächenband
verursachen, der die Testergebnisse und damit die Vorhersage und
Kontrolle der tatsächlichen
Reifenabnutzung verändern
würde.
-
Dieser Einfahrschritt kann Strecken
zwischen 500 und 1.000 km bei einem Autoreifen und im Bereich von
3.000 km für
einen Schwerlastfahrzeugreifen umfassen.
-
Wenn das Einfahren vorbei ist, wird
das Einschneiden des Lauftlächenbandes
auf die oben genannte Art durchgeführt, wenn der Reifen noch nicht
z. B. während
des Form- und Vulkanisierungsschritts geschnitten worden ist und
diese Einschnitte noch vorhanden sind.
-
Der Abnutzungstest besteht darin,
den Reifen unter vorher festgelegter Belastung, vorher festgelegtem
Druck und vorher festgelegten Geschwindigkeitsbedingungen entlang
einer Strecke, die entsprechend der Bauweise des getesteten Reifens
und der erforderlichen Art des Tests vorher festgelegt wurde, auf
einer Straße
laufen zu lassen und das Fahrzeug alle 500 bis 1.000 km der Fahrt
anzuhalten, d. h. etwa ein Mal pro Tag, um den Erhaltungszustand
der Einschnitte zu überprüfen.
-
Nur beispielhalber seien hier kurz
die Testbedingungen genannt, die für einen Schwerlastfahrzeugreifen
der Größe 315/80
R 22.5" entlang
einer kombinierten Straßen/Autobahnstrecke
anzuwenden sind; nämlich:
- – Belastung
des Reifens = 3.000 kg
- – Aufpumpdruck
= 7 bar
- – Fahrgeschwindigkeit
= 60 km/h.
-
Wenn das Fahrzeug stillsteht, wird
der Erhaltungszustand der Einschnitte überprüft, d. h. das Vorhandensein
oder Nichtvorhandensein der Einschnitte in dem Laufflächenband
und, wenn die Einschnitte noch teilweise vorhanden sind, die möglichen
Abweichungen bei deren Abwicklung.
-
Es ist klar, dass die Einschnitte
verschwinden, wenn und wo die Abnutzung des Laufflächenbandes der
Tiefe der Einschnitte entspricht, d. h. maximal im Bereich von 0,5
mm liegt, und es ist auch klar, dass, während ein Abrieb von so geringer
Größe nicht
durch die aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren und Mittel
erfasst werden kann, das teilweise oder vollständige Verschwinden der Einschnitte
mit bloßem
Auge zu sehen ist.
-
In der Praxis hat sich herausgestellt,
dass es die Lösung
des erfindungsgemäßen Herstellens
von Einschnitten in der Lauffläche,
wie oben dargestellt, ermöglicht,
Abnutzungstests in einem Zeitraum von einem Tag oder sehr weniger
Tage durchzuführen,
was einen wichtigen Vorteil bezüglich
Arbeitskraft und -mittel im Vergleich zu den herkömmlichen
Tests bedeutet.
-
Die Erfindung bietet viele Vorteile.
-
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht zunächst, Beginn
und Entwicklung einer beliebigen Art ungleichmäßiger Abnutzung an dem Laufflächenband
und insbesondere an den Erhebungsabschnitten des Laufflächenmusters
rasch zu ermitteln, da diese Bereiche ungleichmäßiger Abnutzung durch das Vorhandensein
glatter Stellen im Voraus hervorgehoben werden, z. B. die Bereiche 21, 22 an
dem in 7 dargestellten
Laufflächenoberflächenabschnitt,
wo mit Einschnitten versehene Abschnitte verschwunden sind, da das
elastomere Material zwischen den Einschnitten vollständig abgerieben
ist.
-
Ein frühes Signal für diese
Art der Abnutzung ist vom wirtschaftlichen Standpunkt von höchster Wichtigkeit
und übt
einen positiven Einfluss auf die Zeit aus, die für die Entwicklung von Prototypen
nötig ist,
da das Verhindern von Abnutzung immer einige Abwandlungen an dem
Laufflächenmuster
und/oder dem Reifenaufbau erfordert, für deren Erzielen bekanntermaßen wesentliche
Zeitspannen und Kosten aufgewendet werden müssen.
-
Zu diesem Zweck erzielt die Erfindung
den weiteren Vorteil, dass sie die Möglichkeit bietet, das Verhalten
unterschiedlicher Mischungen und unterschiedlicher Muster in kurzen
Zeiträumen
und gleichzeitig zu überprüfen, während sie
auch zuverlässige
Orientierungselemente für
den Konstrukteur bietet, um die optimale Lösung zu wählen.
-
Das Ergebnis wird erreicht, indem
der Reifen mit einem Laufflächenband
versehen wird, das Umfangsabschnitte aus unterschiedlichen Mischungen
aufweist, oder indem die Reifenlauffläche mit Umfangsabschnitten
mit verschiedenen Mustern ausgeformt wird, und vorzugsweise, indem
dieselbe Art der Einschnitte über den
gesamten Reifenumfang verwendet wird.
-
Natürlich sind Abriebe, die in
Art und Stärke
unterschiedlich sind, den unterschiedlichen Mischungseigenschaften
und den unterschiedlichen geometrischen Merkmalen der unterschiedlichen
Muster zuzurechnen.
-
Klar ist die Bedeutung eines der
fundamentalen Merkmale der Erfindung, das darin besteht, dass die Einschnitte
in dem Laufflächenband
mit solchen geometrischen Abmessungen und gegenseitigen Abständen versehen
sind, dass eine Beweglichkeit des „Mikroblocks", der aus dem elastomeren
Materialabschnitt besteht, der zwischen gekreuzten Paaren von benachbarten
Einschnitten eingeschlossen ist, bezüglich des radialen Innenabschnitts
der Lauffläche
unmöglich
ist: Die Anmelderin ist zu dem Ergebnis gekommen, dass andernfalls
die Testergebnisse durch die Abnutzung, der der Mikroblock aufgrund
seiner relativen Beweglichkeit im Bodenkontaktbereich unterworfen
wäre, verfälscht würden.
-
So hat sich herausgestellt, dass
es von größter Bedeutung
ist, zusammen mit der Vergrößerung der Schnitttiefe
eine gleichzeitige Vergrößerung des
gegenseitigen Abstands der Einschnitte und dadurch des resistenten
Teils des elastomeren Materialabschnitts, der durch die Einschnitte
begrenzt wird, vorzusehen.
-
Deshalb werden die Abmessungswerte
der polygonalen Flächen
(wie immer sie aussehen), die zwischen den Einschnitten eingeschlossen
sind, sowie die Tiefe der Einschnitte in zweckmäßiger Weise so gewählt, dass
das zwischen den Einschnitten eingeschlossene elastomere Material
versteift wird.
-
Darüber hinaus stellt die Erfindung
ein Verfahren zur Verfügung,
das tatsächliche
Verhalten des Reifenaufbaus und der Laufflächenmischung bezüglich Abnutzungswiderstand
auf einer Straße
sehr schnell zu testen, was bisher unmöglich war, wodurch die Planung
von Reifenprototypen schneller und zuverlässiger wird.
-
Es ist offensichtlich, dass die Abnutzung
an einem glatten Laufflächenband
nur von diesen Elementen, dem Aufbau und den Materialien abhängt, während ungleichmäßige Abnutzungen
an einem Laufflächenband, das
mit einem erhabenen Muster geformt ist, nachdem die gleichmäßige Abnutzung
des entsprechenden glatten Bandes erreicht wurde, ausschließlich von
den Musterformstrukturen abhängt.
-
Gemäß dieser Ausführungsform
sind die Einschnitte an der Außenfläche einer
glatten Lauffläche
ausgebildet, anschließend
werden Abnutzungstests durchgeführt,
um Beurteilungselemente bezüglich
der Qualität
der Mischung, die das Laufflächenband
bildet, und der Gleichmäßigkeit
und Stabilität
des Reifenaufbaus, und vor allem des Verstärkungsgurts zu erhalten.
-
Es ist klar und offensichtlich, dass
die Testergebnisse nicht von den Laufflächenmusterformstrukturen beeinflusst
werden, da in diesem Fall das Laufflächenmuster fehlt; wenn dagegen
der Test wie üblich
mit einem Reifen durchgeführt
wird, der mit einem Laufflächenmuster
versehen ist, wird die Abnutzung immer in stärkerem oder schwächerem Grad
von der Beweglichkeit und der daraus resultierenden Reibung der
Blöcke
an dem Bodenbereich, mit dem sie in Kontakt sind, beeinflusst.
-
[0099] Nach den Abnutzungstests,
die mit einer glatten Lauffläche
durchgeführt
werden, kann zweckmäßigerweise
eine weitere Testreihe gemäß bekannten
Arbeitsschritten durchgeführt
werden, wobei der gleiche Reifen verwendet wird, an dem das gewünschte Laufflächenmuster
ausgebildet wurde.
-
Solche weiteren Abnutzungstests des
gleichen Reifens ermöglichen
die Feststellung des Werts des Lauftlächenmusters.
-
Es ist ebenfalls offensichtlich,
dass Einschnitte unterschiedlicher Tiefe in dem Laufflächenband
nützlich
sind: Diese Einschnitte ermöglichen
eine Durchführung
des Tests und der Überprüfung der
Abriebentwicklung, in dem Maß und
zu dem Zeitpunkt, wenn die weniger tiefen Einschnitte für das Auge
verschwinden, bis auch die tiefsten Einschnitte verschwunden sind.
-
So wird auch die Beurteilung der
Abnutzungsgeschwindigkeit ebenso wie, als Folge davon, die Schätzung der
Lebensdauer der Lauffläche
vereinfacht, ohne dass der Reifen ans Ende seiner Lebensdauer gebracht
werden muss.
-
Die Messung der Laufflächenabnutzungsgeschwindigkeit
wird durchgeführt,
wie bereits erläutert,
indem auf wiederholte Zyklen von Reifendrehungen zurückgegriffen
wird, die mit Anhalten abwechseln, und die Zeit, die für das Verschwinden
der Einschnitte in jeder Gruppe erforderlich ist, notiert wird.
-
Beispielsweise wird in dem Fall,
der bereits in 3 dargestellt
wurde und die drei Gruppen von Einschnitten von zunehmender Tiefe
betrifft, die Laufflächenabnutzungsgeschwindigkeit
durch ein kartesisches Diagramm gemessen, das die Tiefenwerte p1, p2 und p3 der Einschnitte in den drei Bereichen A,
B, C auf der y-Achse und die Zeiten t1,
t2 und t3 (ausgedrückt in der
Zahl der zurückgelegten
Kilometer) des vollständigen Verschwindens
der Einschnitte für
jede der drei Gruppen auf der x-Achse wiedergibt.
-
Die Koordinatenpunkte (p1,
t1) (p2, t2) und (p3, t3) ermöglichen
das Ziehen einer Linie, die durch sie hindurchgeht, wobei diese
Linie die Laufflächenabnutzungsgeschwindigkeit
definiert (ausgedrückt
in zurückgelegten
Kilometern pro mm Lauffläche)
und eine Vorhersage der Reifenlebensdauer durch Extrapolation ermöglicht.
-
Der Vorteil, der durch die Erfindung
erreicht wird, wird noch offensichtlicher, wenn berücksichtigt
wird, dass es zum Durchführen
der Berechnung der Abnutzungsgeschwindigkeit ausreicht, nur zwei
Gruppen von Einschnitten unterschiedlicher Tiefe zu verwenden.
-
Es ist offensichtlich, dass bei einem
Fehlen von Einschnitten unterschiedlicher Tiefe die Reifenabnutzungsgeschwindigkeit
nur ausgewertet werden könnte,
indem neue Einschnitte in dem Reifen gebildet würden, sobald die vorigen verschwunden
sind, was, obgleich möglich,
einen Anstieg der Testzeiten und -kosten verursachen würde.
-
Vorteilhafterweise ermöglicht die
Erfindung die Verwendung sehr fortgeschrittener Verfahren zur Überprüfung des
Erhaltungszustands der Einschnitte und damit der Abnutzung des Laufflächenbandes
des geprüften
Reifens.
-
Ein bevorzugtes Verfahren ist das
Verfahren des „Ablesens" des Laufflächenbandes
eines Reifens durch eine Kamera, der erfindungsgemäß vorbereitet
wurde und vorzugsweise in seiner Außenfläche an wenigstens einem Abschnitt
des Laufflächenbandes
Einschnitte in Umfangsrichtung aufweist wie oben unter Bezugnahme
auf 5 beschrieben. Die
Laufflächenbandoberfläche kann
sowohl glatt als auch mit einem Laufflächenmuster versehen sein.
-
Im Einzelnen sieht das Verfahren
vor, dass die Außenfläche der
Lauffläche
durch Streiflicht beleuchtet wird, das senkrecht zu den Einschnitten
gerichtet ist, nachdem der Reifen angehalten wurde.
-
Dann wird die Außenfläche des Laufflächenbandes,
das der Streiflichtbeleuchtung ausgesetzt ist, durch wenigstens
eine Kamera aufgenommen.
-
Das Streiflicht beleuchtet die Oberfläche, aber
nicht den Boden der Einschnitte, da es nicht durch die engen Schnitte
dringen kann und daher die Einschnitte dunkel bleiben und ein schwarzes
Bild erzeugen.
-
Wenn der Abrieb fortschreitet, wird
die Schnitttiefe natürlich
verringert, und das Licht diffundiert in die Einschnitte, in einem
Grad, der im Wesentlichen proportional zu der Verringerung von deren
Tiefe ist, wodurch das Bild der Einschnitte verändert wird, das am Anfang schwarz
erscheint und, nachdem es verschiedene Graustufen durchläuft, die
maximale Helligkeit erreicht, wenn die Einschnitte vollständig verschwunden
sind.
-
Durch die Kameraaufnahme lässt sich
wenigstens ein Bild der Laufflächenoberfläche erzielen,
das in eine Vielzahl von Pixel unterteilt ist, die in horizontalen
und vertikalen Reihen angeordnet sind, die sich gegenseitig im rechten
Winkel kreuzen, und es lässt
sich die Stärke
der Bildhelligkeit in jedem der Pixel erfassen.
-
Wie bekannt ist, beruht dieser Vorgang
auf der Tatsache, dass eine Fotodiode mit jedem Pixel verbunden
ist, die ein analoges Spannungssignal aussenden kann, das proportional
zu der Intensität
des darauf fallenden Lichts ist. Das analoge Signal wiederum wird
in ein digitales Signal umgewandelt, das zu einem elektronischen
Steuerungskasten gesendet wird, wo die empfangenen Signale verarbeitet
werden. Jedem Pixel zuzuordnende Werte, die in digitale Signale
umgewandelt werden, können
je nach Intensität
des empfangenen Lichts zwischen null bis 256 schwanken.
-
Dann wird jedem Pixel, der einem
schwarzen Punkt entspricht, d. h. einem Bereich des Einschnitts, der
bei dem Streiflicht dunkel ist, ein Null-Helligkeits-Wert und jedem
Pixel an den Punkten (den vollständig abgeriebenen
Bereichen), an denen die maximale Diffusion des Streiflichts auftritt,
ein Wert von 1 zugeordnet.
-
Natürlich wird jedem Pixel, der
Punkten der Einschnitte entspricht, die Bereichen reduzierter Tiefe
im Vergleich zu dem Originalwert entsprechen, aufgrund des Abriebs
des umgebenden elastomeren Materials ein Helligkeitswert zugeordnet,
der nicht null und kleiner als 1 ist (in einem Bereich von 256 Werten
bei einem 8-bit-Darstellungssystem).
-
Schließlich wird durch Verarbeiten
der digitalen Signale, die den elektronischen Steuerungskasten erreichen,
die Abnutzung der Laufflächenoberfläche je nach
den Lichtintensitätswerten
jedes Pixels ermittelt und es werden so die Grenzen des abgenutzten
Bereichs und der Grad der Abnutzung rekonstruiert.
-
Durch die vorliegende Erfindung wird
auch ein sehr schnelles Verfahren zur Verfügung gestellt, bei dem die
Verhaltensmerkmale des Federungssystems bei wenigstens zwei unterschiedlichen
Fahrzeugen verglichen werden, die mit in Größe und Leistung im Wesentlichen
gleichwertigen Reifen ausgestattet sind, indem die unterschiedliche
Art und der unterschiedliche Grad der Abnutzung der Lauffläche geprüft wird,
die identische Reifen erleiden, die mit identischen Einschnitten
versehen und an den Fahrzeugen montiert sind.
-
Wie oben in Bezug auf den Abnutzungstest
beschrieben wurde, der an einem Reifen zuerst mit einer glatten
Lauffläche
und dann mit einer Lauffläche
mit einem erhabenen Mus ter durchgeführt wurde, ist der Anmelderin
klar geworden, dass, genau wie Abnutzungsunterschiede zwischen unterschiedlichen
Reifen, die an demselben Fahrzeug getestet werden, von den Reifenmerkmalen
abhängen,
ebenso Abnutzungsunterschiede zwischen identischen Reifen, die mit
identischen Einschnitten versehen sind und an unterschiedlichen Fahrzeugen
montiert sind, von den Merkmalen des Federungssystems der Fahrzeuge
abhängen.
-
Es ist offensichtlich, dass zum Erzielen
sinnvoller Ergebnisse die beiden Fahrzeuge mit im Wesentlichen gleichwertigen
pneumatischen Ausstattungen versehen sein müssen.
-
Gemäß der Erfindung umfasst dieses
Vergleichsverfahren zunächst
das Anbringen von Reifen, die bezüglich des Aufbaus, der sie
bildenden Materialien und des Laufflächenmusters identisch sind,
an wenigstens demselben Ende der entsprechenden Achse jedes Fahrzeugs,
wobei diese Reifen mit identischen Einschnitten versehen sind, die
gemäß einer
der verschiedenen oben beschriebenen Arten ausgebildet sind.
-
An diesem Punkt werden die Fahrzeuge
auf einem identischen Weg mit denselben Laufbedingungen gefahren
und nach der gleichen Laufzeit angehalten.
-
Dann werden die Erhaltungszustände der
Einschnitte in den Reifen überprüft und verglichen,
wodurch das Verhalten des Federungssystems jedes Fahrzeugs bestimmt
wird, das klar für
die Art und den Grad der Abnutzung des Reifens verantwortlich ist,
da es das einzige variable Element in den beiden verglichenen Systemen
ist; deshalb kann durch direkten Vergleich eine Beurteilung des
Federungssystems, das wenigstens in Bezug auf Reifenabnutzung die
beste Leistung bietet, erfolgen.
-
Es ist klar, dass die Schritte b)
bis d) mehrfach wiederholt werden können, bis die Einschnitte vollständig verschwunden
sind und bis eine zuverlässige
Beurteilung der Unterschiede, die zwischen den untersuchten Federungssystemen
bestehen, erreicht ist.
-
Es ist ebenfalls hervorzuheben, dass,
während
das erfindungsgemäße Verfahren
und der erfindungsgemäße Reifen
in dieser Beschreibung immer auf Reifentests auf der Straße bezogen
sind, sie auch in der gleichen Weise bei den bereits erwähnten Innenraum-Tests
anzuwenden sind.
-
Es ist auch deutlich, dass die vorliegende
Beschreibung nur eine erläuternde,
keine einschränkende Funktion
hat und deshalb alle Abwandlungen und Variationen, die nicht ausdrücklich dargestellt
sind, aber von einem Durchschnittsfachmann leicht abgeleitet wer den
können,
als innerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung anzusehen
sind, wie sie in den beigefügten
Patentansprüchen
definiert ist.