DE2040598A1 - Luftreifen - Google Patents
LuftreifenInfo
- Publication number
- DE2040598A1 DE2040598A1 DE19702040598 DE2040598A DE2040598A1 DE 2040598 A1 DE2040598 A1 DE 2040598A1 DE 19702040598 DE19702040598 DE 19702040598 DE 2040598 A DE2040598 A DE 2040598A DE 2040598 A1 DE2040598 A1 DE 2040598A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- layer
- side wall
- tire cover
- cover according
- bead core
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C15/00—Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
- B60C15/0009—Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap features of the carcass terminal portion
- B60C15/0036—Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap features of the carcass terminal portion with high ply turn-up, i.e. folded around the bead core and terminating radially above the point of maximum section width
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C15/00—Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
- B60C15/06—Flipper strips, fillers, or chafing strips and reinforcing layers for the construction of the bead
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C9/00—Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
- B60C9/02—Carcasses
- B60C9/04—Carcasses the reinforcing cords of each carcass ply arranged in a substantially parallel relationship
- B60C9/06—Carcasses the reinforcing cords of each carcass ply arranged in a substantially parallel relationship the cords extend diagonally from bead to bead and run in opposite directions in each successive carcass ply, i.e. bias angle ply
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C9/00—Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
- B60C9/02—Carcasses
- B60C9/04—Carcasses the reinforcing cords of each carcass ply arranged in a substantially parallel relationship
- B60C9/08—Carcasses the reinforcing cords of each carcass ply arranged in a substantially parallel relationship the cords extend transversely from bead to bead, i.e. radial ply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
DR. MÖLLER-BORE DIPL-PHYS. DR. MANITZ 2040598
m/sv - D 1179
THE DTJNLOP COMPANY I1IMIl1ED
Dunlop House, Ryder Street, St.James's,
London S.W.1, England
Luftreifen
Die Erfindung betrifft einen Luftreifen.
Luftreifendecken weisen im allgemeinen eine Karkasse auf,
die aus einer oder mehreren .Lagen von parallelen Fäden
oder Corde aufgebaut ist, die um Wulstkerne gedreht sind, mit denen die Wulstbereiche der Decke verstärkt sind. Die
Lagenfäden oder -corde können afcweder radial, d.h. im wesentlichen
in Ebenen, die .durch die Achse der Decke verlaufen, oder mit einem Winkel relativ zu solchen Ebenen schräg gelegt
angeordnet werden, wobei die Winkel dann von einer zur nächsten Lage variieren, so daß sich eine gekreuzte
Anordnung der Päden oder Corde ergibt. Es ist bekannt,
den unteren, d.h. radial inneren Teil einer jeden Seitenwand der Decke durch zumindest eine Lage von winkligen oder
radialen 3?äden oder Corde zu verstärken, die in der Nachbar-
1098U/U38
schaft des entsprechenden Wulstkernes angeordnet sind und sich zwischen dem Wulstbereich und einem Bereich
erstrecken, der in Abhängigkeit von den Abmessungen und Verwendungszwecken der Decke mehr oder weniger
nahe zu der Mittelseitenwand liegt.
Es wurde gefunden, daß dieses Verstärkungsverfahren nicht vollständig zufriedenstellend ist. Insbesondere
wurde festgestellt, daß, wenn die Decke schwierigen Laufbedingungen unterworfen ist, eine Verschlechterung
bzw. Veränderung in den Teilen der ßeitenwände auftritt, die über, d.h. unmittelbar radial außerhalb der Kanten
der Felge gelegen sind, auf die die Reifendecke im Gebrauch montiert ist.
Studien und Versuche haben gezeigt, daß die Seitenwände, d.h. die Bereiche zwischen der Felge und dem Boden Verformungen
unterworfen sind, die sich entlang dem Umfang der Decke ausbreiten und die als die Folge von zwei örtlichen
Dehnungen der Oberfläche einer jeden Seitenwand, die eine in der Umfangsrichtung und die andere in der
radialen Richtung, angesehen werden können.
Die örtliche Dehnung der Seitenwand in Umfangsrichtung hat den Effekt, daß erstens die Fäden oder Corde der
Karkasse und der Verstärkungslage getrennt werden, zweitens, in dem Fall, wenn die Lagen mit einem schrägen Winkel
angeordnet sind, diese in einer Richtung entlang ihrer eigenen Achse verschoben werden, und drittens Schub- bzw.
Scherkräfte in dem Kautschuk bzw. Gummi erzeugt werden, der diese Fäden oder Corde umgibt. In der radialen Richtung
hat die Dehnung den Effekt, daß die Spannung der der inneren Oberfläche der Reifendecke am nächsten gelegenen
Fäden oder Corde erhöht wird, während die, welche in der
1098U/U38
Nachbarschaft der äußeren Oberfläche angeordnet sind,
zusammengedrückt werden.
Diese Dehnungen, insbesondere die in einer radialen Richtung, haben nachteilige Folgen und beeinträchtigen insbesondere die Enden der Hochschläge der Karkasseiilagen
und der VerStärkungsiagen, da der Kautschuk,
der die Fäden oder Corde in der Nähe dieser Enden umgibt, der Komponente der Kräfte axial zu den
Fäden oder Cordeiunterworfen ist und folglich sehr
schnell durch Schnitte und Risse bzw. Ausbrüche be- Λ
wird I
einträchtigt^ die die Reifendecke unbrauchbar machen.
Ziel der Erfindung ist es, die oben ausgeführten Nachteile
zu beseitigen.
Erfindungsgemäß umfaßt eine Luftreifendecke zumindest
eine Karkassenlage und zwei Wulstkerne, wobei die Kanten der Karkassenlage um die Wulstkerne zur Bildung
von Hochschlägen gedreht sind, und zumindest eine Verstärkungslage,
die ausschließlich in einem unteren SeI-tenwandbereich
der Decke angeordnet ist und zumindest · einen Faden oder eine Corde umfaßt, die sich in einer
im wesentlichen umfangsmäßig verlaufenden Richtung er- Λ
streckt. Der Faden oder die Corde kann ein Metall- oder
Glasmaterial oder ein natürliches, künstliches oder synthetisches Material umfassen.
Es kann mehr als eine Verstärkungslage vorgesehen werden,
beispielsweise eine in jeder Seitenwand oder mehr als eine in jeder Seitenwand, die in einer oder mehreren
Lagen angeordnet sind. Die oder jede Verstärkungslage kann im wesentlichen parallel zu dem nächst benachbarten
Teil 'der oder jeder Karkassenlage oder jedes Hoch-
1098U/U38
20A0598
-Zuschlages verlaufen und sich über Bereiche in der oder
jeder Seitenwand erstrecken, die in Abhängigkeit von den Abmessungen der Decke und den beabsichtigten Verwendungszwecken
größer oder kleiner sind.
Ein geeignetes Verfahren zur Herstellung solcher Lagen besteht darin, zumindest einen Faden oder eine Corde,
entweder blank oder vorher mit Kautschuk überzogen, in Spiralwindungen zu wickeln, die nahe zueinander angeordnet
oder mit festen oder variablen Abständen getrennt sein können in Abhängigkeit von den Erfordernissen der
verschiedenen besonderen Fälle. Die zwei Enden des oder jedes Fadens oder jeder Corde können miteinander verbunden
werden.
Eine Abstufung in der Steifheit der verstärkten Bereiche der oder jeder Seitenwand kann leicht erreicht werden, indem
entweder mehrere Verstärkungslagen jede mit verschiedenen geeigneten mechanischen Eigenschaften verwendet werden,
beispielsweise eine erste in der Nähe des Wulstkernes gelegene Lage, die zumindest einen Faden oder eine Corde
mit einem relativ hohen Elastizitätsmodul umfaßt, und eine zweite näher zu der Mittel seitenwand gelegene I/age,
die zumindest einen Faden oder eine Corde mit einem niedrigeren Elastizitätsmodul umfaßt, oder indem der Abstand bzw.
Zwischenraum des oder jedes Fadens oder jeder Corde in dem
betrachteten Bereich vom Wulstkern nach außen zu dem Mittelseitenwandbereich
der Decke vergrößert wird, oder indem die zwei Verfahren zur gleichen Zeit angewendet werden,
wodurch die Steifheit der Seitenwand vom Wulstkern nach außen zu dem Mittelseitenwandbereich abnimmt.
Die Verstärkungslagen können in jeder Position relativ zu den Elementen der Karkassen angeordnet sein, beispiels-
1098U/U38
weise axial außerhalb der Hochschläge unter diesen Hoch- ' · schlagen oder einige von diesen zwischen den Karkassenlagen
oder axial innerhalb der oder jeder Lage und Jedes Hochschlages. In dem Pail, wenn mehrere Verstärkungslagen
vorgesehen sind, können sie in verschiedener Weise relativ aieinander angeordnet sein.
Es ist ebenso möglich, die Verstärkungslagen mit Umfangsfaden
oder -corde mit zumindest einer anderen Lage zu kombinieren, deren Fäden oder Oorde so angeordnet sind,
daß sie sich schräg oder im rechten Winkel zu einer Umfangsrichtung erstrecken. "
Die erfindungsgemäß verwendeten Umfangsfäden oder -corde widerstehen einer Dehnung der Seitenwandbereiche, die sie
verstärken, sowohl in der Umfangsrichtung als auch in der
radialen Richtung, während sie gleichzeitig eine gute Flexibilität in diesen Seitenwandbereichen aufrechterhalten, die es ihnen erlaubt, sich unter Belastung zu
biegen bzw. zu walken. Sie weisen keine oder kaum freie
Enden auf, die den örtlichen Kautschuk immer zu einem größeren oder kleineren Ausmaß durchlöchern. Darüberhinaus
gewährleisten sie in den Kautschukmassen, die sie umgeben, eine bessere Verteilung der Scher- bzw. Schubkräfte und ' ä
durch den gleichen Effekt eine erhöhte Ermüdungsfestigkeit. -
Schließlich reduzieren sie in bezug auf die Enden der Aufschläge an/Karkassenlagen oder, in dem geeigneten Fall, in
anderen Verstärkungslagen mit sich nicht-umfangsmäßig erstreckenden Corden oder Fäden, relative Verschiebungen
bezüglich der in der Nachbarschaft vorhandenen Kautschukmassen, wodurch die Gefahr der Trennung dieser Enden beachtlich reduziert ist.
109814/1438
Insbesondere haben von der Anmelderin ausgeführte schwierige Versuche gezeigt, daß bei erfindungsgemäß verstärkten Reifendecken
die ersten Ermüdungszeichen in dem Bereich der Seitenwände, die angrenzend zu den VuIstkernen liegen, nach einer
Laufstrecke auftraten, die beachtlich länger ist als die, welche unter den gleichen Bedingungen von einer Reifendecke
des gleichen Typs ohne die erfindungsgemäße Maßnahme durchlaufen
werden korn*.
Sie Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise
beschrieben; in den drei Figuren der Zeichnungen sind drei Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Reifendecke
in einer weggeschnittenen, fragmentarischen perspektivischen Ansicht gezeigt.
Die in Fig. 1 dargestellte erste Ausführungsform umfaßt eine Luftreifendecke 1 mit einer Karkasse, die von einer Lage 2
radialer Fäden oder Corde 3 gebildet vird, wobei die Lagen
von ihnen nach außen um WuI st kerne 5 hochgedreht bzw. hochgeschlagen
sind. Die Hochschläge 4, wie sie geformt sind, enden in einem geringen Abstand von den Wulstkernen.
Außerhalb dieser Hochschläge 4 ist eine Verstärkungslage 6
vorgesehen, die einen Bereich einnimmt, der auf der Höhe des WuIstkernes beginnt und sich radial nach außen bis über den
betreffenden Hochschlag erstreckt.
Die Lage 6 wird von einem einzigen Element gebildet, beispielsweise
von einem in Spiralwindungen gewickelten Stahlcord, wobei der Abstand zwischen diesen Windungen von einer
zur nächsten zunimmt, wie in TIg. 1 gezeigt, wodurch die
Steifheit der Seitenwand proportional mit der Entfernung von dem Wulstkern 5 reduziert wird. Der Winkel, den der Btahlcord
mit irgendeiner durch die Achse des Reifens verlaufenden Ebene bildet, liegt sehr nahe bei 90°.
1098U/1438
Die Decke der in der KLg. 2 dargestellten zweiten Ausführungsform weist eine Karkassenlage 2 auf, deren Hochschläge 4 sich
radial auswärts erstrecken, um in der Nachbarschaft der Schultern der Decke zu enden. In jeder der Seitenwände der Decke
ist eine erste von einem in Spiralwindungen gewickelten Stahlcord gebildete Lage 6 vorgesehen, der einen relativ hohen
Elastizitätsmodul aufweist. Die Lage 6 ist zwischen der Karkassenlage
2 und dem Hochschlag 4-, der sich axial außerhalb des Vulstkernes 5 erstreckt, angeordnet und erstreckt sich
radial nach außen von dem Wulstkern 5· Eine zweite Lage 7
ist in jeder Seitenwand vorgesehen, die aus einem Polyamidcord oder Glasfibercord gebildet ist, der ebenfalls in Spiral- g
windungen gewickelt ist und einen niedrigeren Elastizitätsmodul als der Stahlcord in der ersten Lage 6 aufweist. Die
Lage 7 ist axial außerhalb des entsprechenden Hochsehlags 4·
und weiter von dem Wulstkern weg als die erste Lage 6 angeordnet. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, überlappen sich die
Lagen 6 und 7 *um einen geringen Betrag j sie können jedoch
in einem alternativen Aufbau so angeaanet sein, daß sie sich
nicht überlappen.
Die Decke der in der Fig. 3 dargestellten dritten Ausführungsform weist eine Kreuzlagen- bzw. Diagonalkarkasse auf, die aus
vier Lagen 8 aufgebaut ist, die um Wulstkerne 5 hochgeschlagen
sind. Die inneren zwei Lagen sind von innen nach außen und die Λ
übrigen zwei Lagen in der entgegengesetzten Richtung um die Wulstkerne 5/geschlagen. Es ist eine Verstärkungslage 6, die
in dieser Ausführungsform aus einem Cord aufgebaut ist, der in Spiralwindungen, die mit gleichem Abstand voneinander angeordnet
sind, gewickelt ist, auf der Außenseite der Karkasse in den Bereichen der Seitenwand angrenzend an die Wulstkerne
vorgesehen.
1098U/U38
Eine weitere Verstärkungslage 9» die aus Corden aufgebaut
ist, die mit einem Winkel relativ zu den durch die Achse der Decke gehenden Ebenen angeordnet sind, ist axial ausserhalb
der Verstärkungslage 6 vorgesehen.
In dieser Ausführungsform ist die Lage 9 enger als die Lage 6; jedoch können bei anderen Konstruktionen andere
relative Breiten verwendet werden. Die Lage 9 und die Lage 6 wirken in Kombination zur Verstärkung des unteren
Seitenwandbereichs der Decke.
Ein Verfahren zur Herstellung einer Reifendecke gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Verstärkungslage 6 als
ein iLacher Ring gebildet wird, in dem zumindest ein Faden oder eine Corde in Spiralwindungen auf eine Ringplatte bzw.
Ringscheibe von unvulkanisiertem Kautschuk gewickelt wird,
der auf einem flachen Tisch getragen ist. Die Windungen werden dann in den Kautschuk zur Formung der Lage gepreßt.
Erforderlichenfalls wird eine zweite Kautschukplatte bzw. Scheibe auf die Windungen aufgebracht, so daß eine Doppellagen-
bzw. Sandwichanordnung gebildet wird.
Die so hergestellte Ringlage wird dann auf die teilweise aufgebaute Decke, die auf einer Aufbaueinrichtung angeordnet
ist, die in Abhängigkeit von dem herzustellenden Deckentyp eine flache oder hochgewölbte (high-crowned)
Einrichtung sein kann, in der geeigneten Aufbaustufe aufgebracht, beispielsweise vor oder nach dem Hochschlagen
der Karkassenlage oder -lagen, um die Wulstkerne oder vor oder nach dem Aufbringen eines Wulstbandes.
Die Erfindung wird bei Reifen aller Typen mit Radial- oder Kreuzlagen- bzw. Diagonalkarkassen angewendet, die für alle
Anwendungen gedacht sind, beispielsweise für Transportfahrzeuge, landwirtschaftliche Maschinen, Maschinen für ölfent
liehe Arbeiten, Flugzeuge oder Helikopter, etc..
1098U/U38
Claims (9)
1.]Luftreifendecke mit wenigstens einer Karkassenlage
s·—^ lind zwei Wulstkernen, bei der die Kanten der Karkassenlage
um die Wulstkerne zur Bildung von Hochschlägen
gedreht sind, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine Verstärkungslage (6) ausschließlich in einem unteren Seitenwandbereich der
Decke (1) gelegen ist und daß die Verstärkungslage (6) zumindest einen Faden oder eine Corde aufweist,
die sich in einer im wesentlichen umfangsmäßig verlaufenden Richtung erstreckt.
2. Luftrelfendecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Verstärkungslage
(6) im Bereich eines jeden Wulstkernes (5) vorgesehen ist.
3. Luftreifendecke nach Anspruch ί oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verstärkungslage (6)
im Bereich eines Wulstkernes (5) im wesentlichen parallel zu dem nächst benachbarten Teil der Karkassenlage (2)
oder des Hochschlages (4) angeordnet ist.
4. Luftreifendecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g eken.nz ei chnet, daß sie eine Seitenwand
aufweist, deren Steifheit abgestuft ist.
5. Luftreifendecke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet;, daß mehrere Lagen verschiedener mechanischer
Eigensclrften vorgesehen sind, wodurch die Steifheit
der Seitenwand abgestuft ist.
1098U/U38
6. Luftreifendecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennz ei chnet, daß zwei Verstärkungslagen
(6,7) in. jedem unteren Seitenwandbereich der Decke (1) vorgesehen sind, daß die erste Lage (6) in der
Nähe des Wulstkernes (5) angeordnet ist und daß die zweite Lage-(7) in der Nähe des Mittelseitenwandbereich.es der
Decke (1) angeordnet ist und zumindest einen Faden oder eine Corde umfaßt, die einen niedrigeren Elastizitätsmodul
als der !faden oder die Corde der ersten Lage aufweist, wodurch die Steifheit der Seitenwand von dem Wulstkern
(2) außerhalb zu dem Mittelseitenwandbereich abnimmt.
7· Luftreifendecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennz eichnet, daß die Verstärkungslage (6) mit Spiralwindungen von zumindest einem
Faden oder einer Corde aufgebaut ist.
8. Luftreifendecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
zwischen benachbarten Fäden, Corden oder Windungen von dem Wulstkern (5) nach außen zu dem Mittelseitenwandbereich
zunimmt, wodurch die Steifheit des unteren Seitenwandbereiches von dem Wulstkern (5) nach außen zu dem Mittelseitenwandbereich
abnimmt.
9. Luftreifendecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennz eichnet, daß zumindest eine
weitere Lage (9) in dem unteren Seitenwandbereich der Decke angeordnet ist und daß die weitere Lage Fäden oder Corde
umfaßt, die sich in einer anderen als der Umfangsrichtung
erstrecken.
1098U/U38
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR6928026A FR2055988A5 (de) | 1969-08-14 | 1969-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2040598A1 true DE2040598A1 (de) | 1971-04-01 |
Family
ID=9039062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702040598 Pending DE2040598A1 (de) | 1969-08-14 | 1970-08-14 | Luftreifen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AU (1) | AU1863070A (de) |
| DE (1) | DE2040598A1 (de) |
| FR (1) | FR2055988A5 (de) |
| ZA (1) | ZA705373B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2305004A1 (de) * | 1972-02-03 | 1973-08-09 | Michelin & Cie | Luftreifen mit radialkarkasse |
| DE2427872A1 (de) * | 1973-06-12 | 1975-01-09 | Pirelli | Luftreifen fuer fahrzeugraeder |
| JP2002500122A (ja) * | 1998-01-12 | 2002-01-08 | コンパニー ゼネラール デ エタブリッスマン ミシュラン−ミシュラン エ コムパニー | 周方向補強要素を備えたタイヤビード |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2736006A1 (fr) | 1995-06-29 | 1997-01-03 | Sedepro | Pneumatique comportant des cables circonferentiels pour ancrer la carcasse, procede de preparation de tels cables |
| FR2773517B1 (fr) | 1998-01-12 | 2000-02-04 | Michelin & Cie | Bourrelet de pneumatique avec elements de renfort circonferentiels |
| FR2773518A1 (fr) * | 1998-01-12 | 1999-07-16 | Michelin & Cie | Bourrelet de pneumatique avec elements de renfort circonferentiels |
| US6941992B2 (en) | 1998-10-30 | 2005-09-13 | Pirelli Pneumatici S.P.A. | Tire for a vehicle wheel and method of manufacturing the tire |
| WO2000026043A1 (en) * | 1998-10-30 | 2000-05-11 | Pirelli Pneumatici S.P.A. | Carcass structure for vehicle-wheel tyres and its method of manufacturing |
| JP2001097010A (ja) | 1999-09-30 | 2001-04-10 | Bridgestone Corp | 空気入りタイヤ |
| JP2001191764A (ja) | 2000-01-14 | 2001-07-17 | Bridgestone Corp | 空気入りタイヤ |
| AU2001281889A1 (en) * | 2000-06-29 | 2002-01-08 | Michelin Recherche Et Technique S.A. | Tyre lateral reinforcing element |
| WO2002094583A1 (fr) * | 2001-05-21 | 2002-11-28 | Societe De Technologie Michelin | Pneumatique avec rigidite laterale optimisee |
| ATE318206T1 (de) | 2001-05-30 | 2006-03-15 | Pirelli | Reifen mit seitenwand-verstärkungslagen für zweirädige fahrzeuge. |
| JP4966687B2 (ja) * | 2007-02-15 | 2012-07-04 | 株式会社ブリヂストン | 空気入りタイヤ |
| BRPI0823244B8 (pt) * | 2008-11-18 | 2020-09-15 | Pirelli | pneu pneumático para veículo |
| FR2999475B1 (fr) | 2012-12-14 | 2016-12-30 | Michelin & Cie | Bourrelet de pneumatique pour vehicule lourd |
-
1969
- 1969-08-14 FR FR6928026A patent/FR2055988A5/fr not_active Expired
-
1970
- 1970-08-04 ZA ZA705373A patent/ZA705373B/xx unknown
- 1970-08-11 AU AU18630/70A patent/AU1863070A/en not_active Expired
- 1970-08-14 DE DE19702040598 patent/DE2040598A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2305004A1 (de) * | 1972-02-03 | 1973-08-09 | Michelin & Cie | Luftreifen mit radialkarkasse |
| DE2427872A1 (de) * | 1973-06-12 | 1975-01-09 | Pirelli | Luftreifen fuer fahrzeugraeder |
| JP2002500122A (ja) * | 1998-01-12 | 2002-01-08 | コンパニー ゼネラール デ エタブリッスマン ミシュラン−ミシュラン エ コムパニー | 周方向補強要素を備えたタイヤビード |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2055988A5 (de) | 1971-05-14 |
| AU1863070A (en) | 1972-02-17 |
| ZA705373B (en) | 1971-04-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2508597C2 (de) | Fahrzeugluftreifen, insbesondere für Lastkraftwagen, mit Radialkarkasse und verstärktem Wulstbereich | |
| DE69502876T2 (de) | Radialer Luftreifen | |
| DE2851002C3 (de) | Fahrzeugluftreifen | |
| DE2040598A1 (de) | Luftreifen | |
| DE69207866T2 (de) | Luftreifen | |
| DE69300489T2 (de) | Luftreifen. | |
| DE69617982T2 (de) | Ein dünnes, mit klein-durchmesser-stahlkorden verstärktes reifengewebe und verfahren zum überlappungsspleissen von gewebe | |
| DE2948819C2 (de) | Gürtelreifen mit Wulstverstärkung | |
| DE2110145A1 (de) | Gürtel als Einlage für den Laufflächenabschnitt von Luftreifen | |
| DE2753893A1 (de) | Guertelreifen fuer schwere fahrzeuge | |
| DE2214553A1 (de) | Autoreifen | |
| DE602004010149T2 (de) | Verstärkungsschicht für eine reifenlauffläche | |
| DE1920843A1 (de) | Luftreifen fuer Fahrzeugraeder | |
| DE2805087C2 (de) | ||
| DE1605692C3 (de) | Fahrzeugluftreifen mit einer Gürteleinlage, deren Cordfäden unter einem Winkel von weniger als 45 Grad zur Reifenumfangsrichtung verlaufen | |
| DE68907499T2 (de) | Luftreifen. | |
| DE3780311T2 (de) | Luftreifen. | |
| DE2801064A1 (de) | Luftreifen | |
| DE2149179A1 (de) | Luftreifen | |
| DE2037085A1 (de) | Laufflachennng fur Reifen mit aus wechselbarem Laufflachenteil | |
| DE2847198A1 (de) | Guertelreifen | |
| EP0052737B1 (de) | Fahrzeugluftreifen | |
| DE69901899T2 (de) | Reifen mit einer karkassenbewehrung mit zwei steifigkeiten | |
| DE2827248A1 (de) | Luftreifen fuer kraftfahrzeuge | |
| EP1284203A1 (de) | Fahrzeugluftreifen mit einer Gürtelbandage |