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DE69616617T2 - Vorrichtung zum Entfalten einer Brücke Bestehend aus zwei übereinander gelegten Brückenteilen - Google Patents

Vorrichtung zum Entfalten einer Brücke Bestehend aus zwei übereinander gelegten Brückenteilen

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Publication number
DE69616617T2
DE69616617T2 DE1996616617 DE69616617T DE69616617T2 DE 69616617 T2 DE69616617 T2 DE 69616617T2 DE 1996616617 DE1996616617 DE 1996616617 DE 69616617 T DE69616617 T DE 69616617T DE 69616617 T2 DE69616617 T2 DE 69616617T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
axis
strut
angles
movable
Prior art date
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DE1996616617
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English (en)
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DE69616617D1 (de
Inventor
Jacky Jacquemont
Renaud Mouterde
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Giat Industries SA
Original Assignee
Giat Industries SA
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/12Portable or sectional bridges
    • E01D15/127Portable or sectional bridges combined with ground-supported vehicles for the transport, handling or placing of such bridges or of sections thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Entfaltungsvorrichtung für eine Brücke, insbesondere für eine Brücke mit zwei miteinander verbundenen übereinandergelegten Brückenfeldern.
  • Solche Brücken werden unter der Bezugsnummer 10 für eine Brücke nach Scherenart und unter der Nummer 12 für eine Brücke mit zwei einfachen übereinanderliegenden Brückenfeldern von der Firma THOMSON DEFENCE PROJECTS LIMITED vertrieben. Sie ist mit einer von der Firma VICKERS hergestellten Entfaltungsvorrichtung verbunden. Diese Entfaltungsvorrichtung hat ein Klappmittel, das um eine mit dem Fahrzeug verbundene Achse schwenkt, eine Bodenauflageplatte, die um eine mit dem Klappelement verbundene Achse schwenkt, und eine Strebe, die sich in eines der Brückenelemente einfügt und um eine mit der Bodenauflageplatte verbundene Achse beweglich ist. Das Klappmittel besteht aus einem metallischen Gitter, das durch zwei Schwenkwinden, die im Zentrum der Platte zusammenlaufen, bewegt wird, die Gruppe braucht sechs Befestigungspunkte auf dem Gehäuse des Brückenlegepanzers.
  • Das Patent WO90/02845 beschreibt eine Entfaltungs- Vorrichtung für eine Brücke mit zwei Brückenfeldern, die mit dem Fahrzeug durch eine Klappvorrichtung verbunden sind, die von einer Winde bewegt wird. Zwischen dem ersten Brückenfeld und dem Klappmittel befindet sich kein anderes Mittel.
  • Das Patent DE-16 58 367 beschreibt eine Entfaltungs- Vorrichtung für ein Brückenfeld, dessen Auflageplatte nicht in ihm integriert ist.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Entfaltungsvorrichtung für eine Brücke, insbesondere nach Scherenart, die eine deutlich vereinfachte Struktur zu bekannten Vorrichtungen darstellt und mit der einerseits die Anzahl der Befestigungspunkte auf dem Panzerchassis von 6 auf 4 verringert und andererseits die Anzahl der mechanischen und hydraulischen Komponenten begrenzt werden kann, die erheblich den Zugang zum und die Sicht aus dem Führerstand des Panzers stören.
  • Gegenstand der Erfindung ist dazu eine Entfaltungs- Vorrichtung für eine Brücke mit zwei übereinanderliegenden Brückenfeldern, die zwischen einer Transportstellung, in der die beiden Brückenfelder zusammengefaltet sind und von einem Fahrzeug wie einem Panzer getragen werden, und einer Entfaltungsstellung verschoben werden können, in der die beiden Brückenfelder deutlich in der Verlängerung zueinander angebracht sind, um eine entfaltete Brücke zu bilden, wobei die genannte Vorrichtung ein Klappmittel hat, das unter der Einwirkung mindestens einer Klappwinde um mindestens eine erste mit dem genannten Fahrzeug verbundene Achse schwenkt, wobei das Klappelement die Brücke während mindestens einer vorbereitenden Phase ihrer Entfaltung trägt, und eine Bodenauflageplatte hat, die um eine zweite mit dem Klappelement verbundene Achse unter der Einwirkung mindestens einer Schwenkwinde schwenkt, der höchste Punkt des genannten Aufwärtsbereichs ist beweglich um eine dritte von der Bodenauflageplatte getragene Achse, und eine Schwenkstrebe der Brücke, die durch mindestens eine Strebenwinde bewegt wird und an einem höchsten Punkt um eine vierte mit der Bodenauflageplatte verbundene Achse beweglich ist, die einen tiefsten Punkt darstellt, der im genannten Aufwärtsbereich der Brücke untergebracht ist, wobei das Klappmittel zwei Winkel hat, die seitlich auseinandergerückt sind und jeder in einem Gelenkbereich auf der genannten ersten Achse beweglich sind, und zwei parallel voneinander angebrachten Klappwinden, die an ihrem ersten Ende in einem oberen Bereich des Fahrzeugs beweglich sind und an ihrem zweiten Ende in einem Bereich, der sich in einem oberen Bereich hinten an jedem der Winkel befindet, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Platte hat, die um eine mit der Strebe verbundene Achse schwenkt, auf deren einer und anderer Seite zwei Brückenöffnungskabel angebracht sind, und dadurch, dass in zusammengefalteter Stellung der Schwenkwinde die Platte in einen Anschlag genommen wird, der von einem mechanischen Verstärkungselement getragen wird, das die beiden Winkel und einen Strebenanschlag mechanisch verbindet.
  • Die dritte und vierte Achse sind vorzugsweise auf einer Linie angeordnet. Die Winkel haben vorzugsweise jeder einen oberen Arm, an deren hinterem Ende das zweite Ende der entsprechenden Klappwinde beweglich ist und an deren vorderem Ende die zweite Achse angebracht ist sowie eine Verlängerung, die sich von dem oberen Arm bis zum genannten Gelenkbereich erstreckt. Die Winkelverlängerungen stellen vorzugsweise einen zentralen gerippten oder durchbrochenen Bereich dar. Die Vorrichtung hat mindestens ein beispielsweise zylindrisches Element zur mechanischen Verstärkung, das mechanisch die beiden Winkel verbindet. Insbesondere kann ein genanntes Verstärkungselement so angebracht sein, dass es die hinteren Enden der beiden Winkel verbindet. Die Vorrichtung kann eine Platte haben, die um eine mit der Strebe verbundene Achse schwenkt und auf deren einer und anderen Seite zwei Brückenöffnungskabel angebracht sind. In zusammengefalteter Stellung der Schwenkwinde kann die Platte also zwischen einem von dem genannten mechanischen Verstärkungselement getragenen Anschlag genommen werden, vorzugsweise dem, das die hinteren Enden der Winkel verbindet, und einem Strebenanschlag.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Strebenwinde zwischen den beiden Winkeln angebracht ist und ein erstes Ende für die Auflageplatte darstellt, das um eine fünfte Achse beweglich ist, die sich in einem zentralen Bereich der Auflageplatte befindet, und ein zweites um eine sechste von der Strebe getragenen Achse in der Nähe des tiefsten Punkts der Strebe bewegliches Ende.
  • Die Vorrichtung der Erfindung stellt vorzugsweise zwei bewegliche Schwenkwinden für die Auflageplatte am Ende der Bügel dar, die zwischen den Winkeln und auf der einen und der anderen Seite der Strebe angebracht sind, die genannten Bügel erstrecken sich im rechten Winkel zur Auflageseite der Auflageplatte.
  • Um die Entfaltung einer Scherenbrücke zu ermöglichen, hat die Vorrichtung der Erfindung vorzugsweise eine Spannvorrichtung der Kabel zur Entfaltung der Brücke, die an ihrem höchsten Punkt im zentralen Bereich eines oberen Arms der Winkel von zwei beweglichen Öffnungswinden bewegt wird.
  • Weitere Charakteristiken und Vorzüge der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung anschaulicher, die sich beispielhaft auf die Abbildungen im Anhang stützt:
  • - Fig. 1a stellt perspektivisch einen Panzer dar, der eine Brücke nach Scherenart trägt und mit einer Entfaltungsvorrichtung der Erfindung ausgestattet ist, Fig. 1b ist eine Seitenansicht von Fig. 1a;
  • - Fig. 2 stellt einen Panzer dar, der mit einer Entfaltungsvorrichtung der Erfindung ausgestattet ist, die sich in zusammengefalteter Stellung befindet, z. B. im Anschluss an eine Niederlegung der vorgenannten Brücke. Der in dieser Figur dargestellte Panzer ist im hinteren Bereich auch mit einer verstellbaren Wartungsvorrichtung der Brücke ausgestattet;
  • - die Fig. 3a bis 3d illustrieren die Niederlegung einer Brücke nach Scherenart mit Hilfe der Entfaltungsvorrichtung der Erfindung;
  • - die Fig. 4a und 4b stellen zwei Perspektivansichten der Entfaltungsvorrichtung der Erfindung dar, eine in Dreiviertelvorderansicht als Draufsicht, die andere in Dreiviertelvorderansicht von unten;
  • Die nachfolgend beschriebene Brückenentfaltungs- Vorrichtung wurde insbesondere entwickelt, um die vorgenannte Brücke Nr. 10 nach Scherenart und die vorgenannte Brücke Nr. 12, die zwei einfache übereinanderliegende Brückenfelder hat, niederlegen und wiederaufnehmen zu können, diese Brücken werden von der Firma THOMSON DEFENCE PROJECTS LIMITED vertrieben.
  • Die Entfaltungsvorrichtung hat nach einer bevorzugten Herstellungsart:
  • - zwei Winkel mit der Bezugsnummer 30, die durch drei Querstangen 36, 37 und 70 miteinander verbunden sind und unter der Einwirkung der Klappwinden 21 um eine Achse 11 schwenken, die mit dem vorderen oberen Bereich des Chassis des Brückenlegefahrzeugs wie einem Panzer 1 verbunden sind,
  • - eine Bodenauflageplatte 40, die um eine mit den Winkeln 30 verbundene Achse 49 schwenkt und durch zwei Schwenkwinden 22 bewegt wird,
  • - eine Strebe 60, die ein Stück länglicher Form ist, und um eine mit der Platte verbundene Achse 65 schwenkt und durch eine Strebenwinde 23 bewegt wird,
  • - eine U-Platte 50, die zwei Zweige 51 darstellt, die um eine mit der Strebe 60 verbundene Achse 66 schwenken, auf der einen und anderen Seite der Platte sind erstens zwei Kabel 15 angebracht, die die Öffnung der jeweiligen Aufwärts- 5 und Abwärtsbereiche 6 der Brücke 3 gewährleisten, und zweitens zwei Öffnungswinden 24, die im Fall einer Scherenbrücke die Regulierung der Öffnung der Brücke 3 gewährleisten.
  • So wie nachfolgend beschrieben wird durch die beschriebene Entfaltungsvorrichtung nicht der Zugang zum und die Sicht aus dem Führerstand gestört und es ist möglich, ein Vorschieben der Brücke von vorne auszuführen; sie besitzt vorzugsweise eine Öffnungsregulierung der Scherenbrücke je nach Größe der Vertiefung, die überquert werden soll.
  • Die Entfaltungsvorrichtung ist vorne 10 am Panzer 1 angebracht. Sie ist an vier Punkten befestigt, an zwei Punkten 16 vorne am Fahrzeug und an zwei Punkten 17 auf dem Drehturm 12 (siehe insbesondere Fig. 2). Die beiden Befestigungspunkte 16 ermöglichen die Artikulation der Winkel 30 um eine Achse 11, während die beiden Befestigungspunkte 17 die Artikulation des höchsten Punkts der Klappwinde 21 um die Achsen 14 ermöglichen.
  • Durch das Konzept der beiden Winkel kann im Gegensatz zu Entfaltungsvorrichtungen bisheriger Art, z. B. die von der Firma VICKERS hergestellte vorgenannte Vorrichtung, die Anzahl der mechanischen und hydraulischen Komponenten begrenzt werden, die den Zugang zum und die Sicht aus dem Führerstand stören. Denn die Befestigungspunkte 16 der Doppelwinkel 30 auf der Achse 11 befinden sich in direkter Nähe zum inneren Bereich der Panzerketten 1, wie es insbesondere Fig. 1a zeigt, und der obere Arm 31 der Winkel 30 liegt in Transportstellung praktisch horizontal, die Platte 40 selber ist praktisch vertikal und in einer ausreichend erhöhten Stellung, um die Sicht aus dem Drehturm nach vorne freizugeben. Dies bringt einen bedeutenden Vorteil im Verhältnis zur bisher verwendeten Gitterkonstruktion, die eine bedeutende Störung für die Sicht darstellte.
  • Man erkennt, dass die Montage der Entfaltungsvorrichtung nur geringe Veränderungen am Panzerchassis nötig macht. Die Befestigung in 16 wird durch zwei Ösen sichergestellt, die auf das Frontalblech 10 des Gehäuses geschweißt werden, und die Klappwinden 21 sind auf einfache Art auf den Drehturm 12 montiert.
  • Die Öffnung der Brücke kann so von einem Führerstand aus gesteuert werden. Die beiden Öffnungswinden 24, die mit der Entfaltungsvorrichtung verbunden sind, stellen auch die Regulierung der Scherenbrücke je nach Größe der Vertiefung, die überquert werden soll, sicher.
  • Die Kinematik der Entfaltung läuft in drei Phasen ab, deren letzte eine kombinierte Phase ist.
  • In Ruhe ist die Gruppe komplett zusammengefaltet (siehe Fig. 1a und 1b). Die verschiedenen Winden sind eingezogen, die Elemente, die die Entfaltungsvorrichtung bilden, ruhen auf ihren jeweiligen Anschlägen.
  • In der ersten Phase, die in Fig. 3a dargestellt wird, setzt man die Klappwinden 21 ein, was dazu führt, dass die Gruppe in einem Block geschwenkt wird, bis die Platte 40 mit ihrer abgerundete Anlegekante 48 den Boden berührt.
  • Die zweite Phase besteht im Einsatz der Schwenkwinden 22. Sie ist in Fig. 3b dargestellt. Durch die Schwenkwinden 22 schwenkt die Auflageplatte 40, bis ihre innere Seite 43 komplett auf dem Boden aufliegt.
  • Die dritte Phase oder kombinierte Phase setzt die Entfaltung der Streben- 23 und Öffnungswinden 24 ein, die eine komplette Entfaltung der Brücke auslösen, wie sie in den Fig. 3c und 3d dargestellt wird.
  • Die Entfaltungsvorrichtung wird nachfolgend auf komplexere Art beschrieben werden unter Bezugnahme ihrer Funktion auf die vorgenannten Phasen 1 bis 3.
  • Die Klappwinden 21 sind in 14 auf dem Befestigungspunkt 17 beweglich, der sich im vorderen Bereich des Drehturms 12 befindet, und in 18 am Ende 38 des oberen Arms 31 des jeweiligen Winkels 30. Der Winkel 30 stellt eine Verlängerung dar, die sich zum Unterteil ausrichtet, das zwei zusätzliche Arme 32 und 33 trägt, die sich in 29 treffen, um ein V zu bilden, die Winkel sind durchbrochen (Öffnungen 34 und 35). Um die mechanische Rigidität der Winkel 30 zu verstärken, verbinden zylindrische Querstangen 36, 37 und 70 untereinander die jeweiligen Winkel, einerseits am inneren Ende 29, an dem die Winkel in 16 vorne am Panzerchassis 1 befestigt sind, die Querstange 36 befindet sich so auf einer Linie mit der Achse 11, andererseits in einem mittleren Bereich des oberen Arms 31 zwischen den Öffnungen 34 und 35, da, wo die Artikulation der Öffnungswinden 24 auf den Winkeln 30 durch die beiden Bügel 27 erfolgt, die an den Enden der Querstange 37 angebracht sind, und letztlich im hinteren Bereich 38 des oberen Arms 31 in der Nähe der Achse 18 der Drehung der Klappwinden 21. Die Anlegekante 48 abgerundeter Form stellt in einem mittleren Bereich eine Öffnung 41 von deutlich rechteckiger Form dar, die zwei Klauen 47 darstellt, die so angebracht sind, dass sie die Artikulation der tiefsten Punkte 39 der oberen Arme 31 der Winkel 30 erlauben, was die Artikulation zwischen letzteren und der Auflageplatte 40 um die Achse 49 herstellt (siehe insbesondere die Fig. 4a und 4b).
  • Die Schwenkwinden 22 sind beweglich mit der Platte 40 am Ende der Bügel 26 auf der einen und der anderen Seite der Strebe 60 und zwischen den Winkeln 30 in deren Nähe verbunden. Die Bügel 26 erstrecken sich im rechten Winkel zur Auflageseite 43 der Platte 40, so dass sie sich in vertikaler Stellung wiederfinden, wenn die Platte 40 durch ihre Auflageseite 43 auf den Boden gelegt ist.
  • Die vorgenannten Phasen 1 und 2 setzen die Klapp- 21 und Schwenkwinden 22 ein, deren Anordnung bereits beschrieben wurde.
  • Die dritte Phase oder kombinierte Phase setzt die Handlung der Streben- 23 und Öffnungswinden 24 ein, deren Funktion durch die nachfolgende Beschreibung näher ausgeführt wird.
  • Die Strebe 60 ist ein längliches Stück, das im Verhältnis zur Platte 40 um eine Achse 65 drehend mobil ist. Sie ist durch zwei Klauen 61 befestigt, die einen vorspringenden Bereich 45 umrahmen, auf dessen einer und anderen Seite die Ösen 46 angebracht sind. Die Befestigung der Strebe 60 an der Platte 40 wird zwischen den Haken 44 zum Aufhängen des Aufwärtsbereichs 5 der Brücke hergestellt, die eine Drehachse der Brücke bilden, und somit im mittleren Bereich der Platte 40. Die Strebe 60 ist ein längliches Stück in U-Form, dessen tiefster Punkt 63, der einen Positionierungskonus 67 des Brückenfelds 5 darstellt (siehe Fig. 4b), sich in einen hierzu vorgesehenen Bereich des Aufwärtsbereichs 5 der Brücke schiebt. Die Strebenwinde 23 selber ist einerseits zwischen einer Achse 52 beweglich, die sich am Ende eines mittleren Bügels 28 zwischen den Bügeln 26 befindet, sie erstreckt sich wie sie im rechten Winkel zur Auflageseite 43 der Platten 40, und hat eine ähnliche Form wie diese, und andererseits einer Achse 64, die sich in der Nähe des Endes 63 der Strebe 60 befindet. Wenn man die Strebenwinde einzieht, kommt die Strebe 60 auf dem mittleren Bügel 28, der zur Platte 40 gehört, in Anschlag. Wenn man die Schwenkwinden einzieht, wird die U-Platte 50 zwischen die zur Strebe 60 gehörenden Anschläge 72 und die zur Querstange 70 gehörenden Anschläge 71 genommen. Wenn einmal dieses In-Anschlag-Bringen erfolgt ist, befindet sich das Fahrzeug in Transportkonfiguration.
  • Wie in den Fig. 3c und 3d gezeigt, hat die Strebe 60 die Funktion, die Gruppe der Brücke zu schwenken, die im Fall einer Scherenbrücke durch die Kabel 15 zurückgehalten wird. Die Länge der Kabel 15 kann durch die Öffnungswinden 24 verändert werden, wodurch eine Regulierung einer Scherenbrücke möglich ist je nach Größe der Vertiefung, die überquert werden soll. Die Kabel 15 werden einerseits zwischen dem Ende eines Arms 55 gehalten, der mit einer Zarge 56 verbunden ist, die durch das Abwärtselement 6 der Brücke getragen wird und sich in der Nähe der Rotationsachse 57 der beiden Elemente 5 und 6 befindet verglichen ein mit der anderen und oberhalb der Elemente in der in Fig. 3b dargestellten Stellung, und andererseits einem Ende des U-Stücks 50. Die Drehung der Brücke unter der Einwirkung der Strebenwinde 23 löst somit ihre Öffnung aus, der Grad der Öffnung hängt im Fall einer Scherenbrücke von der Länge der Kabel 15 ab. Die Öffnungswinden 24 sind beweglich, jede an einem Ende am Bügel 27 und an ihrem anderen Ende in 54 am mittleren Zweig des U-Stücks 50, das zwei Zweige 51 darstellt, die selber an der Strebe 60 um eine Achse 66 beweglich sind durch zwei unterhalb der Strebe 60 angebrachte, seitlich auseinandergerückte Bügel 62. Die Bügel 62 befinden sich auf einer gewissen Entfernung des vorderen Endes 63, so dass sich die Vorrichtung in zusammengefalteter Stellung befindet (Fig. 1a, 1b, 4a, 4b), das U-Stück 50 befindet sich zum größten Teil unterhalb der Strebe 60.
  • Während der Phasen 2 und 3 bildet sich eine Rotation der Strebe 60, der Brückenfelder 5 und 6, der U-Platte 50, der Strebenwinde 23 und der Öffnungswinden 24.
  • Die Stellung der Stange der Öffnungswinden 24 erlaubt eine Regulierung der Kabel 15 und somit des Öffnungsgrads der Scherenbrücke.

Claims (8)

1. Entfaltungsvorrichtung für eine Brücke mit zwei übereinanderliegenden jeweiligen Aufwärts- und Abwärtsbrückenfeldern (5, 6), die zwischen einer Transportstellung, in der die beiden Brückenfelder (5, 6) zusammengefaltet sind und von einem Fahrzeug (1) getragen werden, und einer Entfaltungsstellung verschoben werden können, in der die beiden Brückenfelder (5, 6) deutlich in der Verlängerung zueinander angebracht sind, um eine entfaltete Brücke zu bilden, wobei die genannte Vorrichtung ein Klappmittel (30) hat, das unter der Einwirkung mindestens einer Klappwinde (21) um mindestens eine erste mit dem genannten Fahrzeug (1) verbundene Achse (11) schwenkt, wobei das Klappelement (30) die Brücke während mindestens einer vorbereitenden Phase ihrer Entfaltung trägt, und eine Bodenauflageplatte (40) hat, die eine Auflageseite (43) darstellt und die um eine zweite Achse (49) unter der Einwirkung mindestens einer Schwenkwinde (22) im Verhältnis zum Klappelement (30) schwenkt, der höchste Punkt des genannten Aufwärtsbereichs der Brücke ist beweglich um eine dritte von der Auflageplatte (40) getragene Achse (44), und eine Schwenkstrebe (60) der Brücke, die durch mindestens eine Strebenwinde (23) bewegt wird und an einem höchsten Punkt um eine vierte mit der Auflageplatte (40) verbundene Achse (65) beweglich ist, die einen tiefsten Punkt (67) darstellt, der im genannten Aufwärtsbereich (5) der Brücke untergebracht ist, das Klappmittel (30) hat zwei Winkel (30), die seitlich auseinandergerückt sind und jeder in einem Gelenkbereich (16) auf der genannten ersten Achse (11) beweglich sind, und zwei parallel voneinander angebrachten Klappwinden (21), die an ihrem ersten Ende in einem oberen Bereich des Fahrzeugs (12) beweglich sind und an ihrem zweiten Ende in einem Bereich, der sich in einem oberen Bereich (31) hinten (38) an jedem der Winkel befindet, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Platte (50) hat, die um eine mit der Strebe (60) verbundene Achse (66) schwenkt, auf deren einer und anderer Seite zwei Brückenöffnungskabel (15) angebracht sind, und dadurch, dass in zusammengefalteter Stellung der Schwenkwinde (22) die Platte (50) in einen Anschlag (71) genommen wird, der von einem mechanischen Verstärkungselement (70) getragen wird, das die beiden Winkel (30) und einen Anschlag (72) der Strebe (66) mechanisch verbindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkel (30) jeder einen oberen Arm (31) haben, an deren hinterem Ende (38) das zweite Ende der entsprechenden Klappwinde (21) beweglich ist und an deren vorderem Ende (39) die zweite Achse angebracht ist und dadurch, dass sie eine Verlängerung (32, 33) haben, die sich von dem oberen Arm bis zum genannten Gelenkbereich (16) erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebenwinde (23) zwischen den beiden Winkeln (30) angebracht ist und ein erstes Ende für die Auflageplatte (40) darstellt, das um eine fünfte Achse (52) beweglich ist, die sich in einem zentralen Bereich der Auflageplatte (40) befindet, und ein zweites um eine sechste von der Strebe (60) getragenen Achse (64) in der Nähe des tiefsten Punkts der Strebe (60) bewegliches Ende.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die fünfte Achse (52) sich am Ende eines mittleren Bügels (28) befindet, die sich im rechten Winkel zur Auflageseite (43) der Platte (40) erstreckt.
5. Vorrichtung nach einem der oben angeführten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (40) in Transportstellung in einer erhöhten Stellung ist, um die Sicht nach vorne des Fahrzeugs freizugeben.
6. Vorrichtung nach einem der oben angeführten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Kabel (15) zur Entfaltung der Brücke (5, 6) von mindestens einer Öffnungswinde (24) bewegt wird.
7. Vorrichtung nach einem der oben angeführten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei bewegliche Schwenkwinden (22) für die Auflageplatte (40) am Ende der Bügel (26) hat, die zwischen den Winkeln (30) und auf der einen und der anderen Seite der Strebe (60) angebracht sind, die genannten Bügel (26) erstrecken sich im rechten Winkel zur Auflageseite (43) der Auflageplatte (40).
8. Vorrichtung nach einem der oben angeführten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Spannvorrichtung der Kabel zur Entfaltung der Brücke hat, die an ihrem höchsten Punkt im zentralen Bereich eines oberen Arms (31) der Winkel (30) von zwei beweglichen Öffnungswinden (24) bewegt wird.
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