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Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine
Entfaltungsvorrichtung für eine Brücke, insbesondere für
eine Brücke mit zwei miteinander verbundenen
übereinandergelegten Brückenfeldern.
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Solche Brücken werden unter der Bezugsnummer 10 für
eine Brücke nach Scherenart und unter der Nummer 12 für
eine Brücke mit zwei einfachen übereinanderliegenden
Brückenfeldern von der Firma THOMSON DEFENCE PROJECTS
LIMITED vertrieben. Sie ist mit einer von der Firma VICKERS
hergestellten Entfaltungsvorrichtung verbunden. Diese
Entfaltungsvorrichtung hat ein Klappmittel, das um eine mit
dem Fahrzeug verbundene Achse schwenkt, eine
Bodenauflageplatte, die um eine mit dem Klappelement
verbundene Achse schwenkt, und eine Strebe, die sich in
eines der Brückenelemente einfügt und um eine mit der
Bodenauflageplatte verbundene Achse beweglich ist. Das
Klappmittel besteht aus einem metallischen Gitter, das
durch zwei Schwenkwinden, die im Zentrum der Platte
zusammenlaufen, bewegt wird, die Gruppe braucht sechs
Befestigungspunkte auf dem Gehäuse des Brückenlegepanzers.
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Das Patent WO90/02845 beschreibt eine Entfaltungs-
Vorrichtung für eine Brücke mit zwei Brückenfeldern, die
mit dem Fahrzeug durch eine Klappvorrichtung verbunden
sind, die von einer Winde bewegt wird. Zwischen dem ersten
Brückenfeld und dem Klappmittel befindet sich kein anderes
Mittel.
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Das Patent DE-16 58 367 beschreibt eine Entfaltungs-
Vorrichtung für ein Brückenfeld, dessen Auflageplatte nicht
in ihm integriert ist.
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine
Entfaltungsvorrichtung für eine Brücke, insbesondere nach
Scherenart, die eine deutlich vereinfachte Struktur zu
bekannten Vorrichtungen darstellt und mit der einerseits
die Anzahl der Befestigungspunkte auf dem Panzerchassis von
6 auf 4 verringert und andererseits die Anzahl der
mechanischen und hydraulischen Komponenten begrenzt werden
kann, die erheblich den Zugang zum und die Sicht aus dem
Führerstand des Panzers stören.
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Gegenstand der Erfindung ist dazu eine Entfaltungs-
Vorrichtung für eine Brücke mit zwei übereinanderliegenden
Brückenfeldern, die zwischen einer Transportstellung, in
der die beiden Brückenfelder zusammengefaltet sind und von
einem Fahrzeug wie einem Panzer getragen werden, und einer
Entfaltungsstellung verschoben werden können, in der die
beiden Brückenfelder deutlich in der Verlängerung
zueinander angebracht sind, um eine entfaltete Brücke zu
bilden, wobei die genannte Vorrichtung ein Klappmittel hat,
das unter der Einwirkung mindestens einer Klappwinde um
mindestens eine erste mit dem genannten Fahrzeug verbundene
Achse schwenkt, wobei das Klappelement die Brücke während
mindestens einer vorbereitenden Phase ihrer Entfaltung
trägt, und eine Bodenauflageplatte hat, die um eine zweite
mit dem Klappelement verbundene Achse unter der Einwirkung
mindestens einer Schwenkwinde schwenkt, der höchste Punkt
des genannten Aufwärtsbereichs ist beweglich um eine dritte
von der Bodenauflageplatte getragene Achse, und eine
Schwenkstrebe der Brücke, die durch mindestens eine
Strebenwinde bewegt wird und an einem höchsten Punkt um
eine vierte mit der Bodenauflageplatte verbundene Achse
beweglich ist, die einen tiefsten Punkt darstellt, der im
genannten Aufwärtsbereich der Brücke untergebracht ist,
wobei das Klappmittel zwei Winkel hat, die seitlich
auseinandergerückt sind und jeder in einem Gelenkbereich
auf der genannten ersten Achse beweglich sind, und zwei
parallel voneinander angebrachten Klappwinden, die an ihrem
ersten Ende in einem oberen Bereich des Fahrzeugs beweglich
sind und an ihrem zweiten Ende in einem Bereich, der sich
in einem oberen Bereich hinten an jedem der Winkel
befindet, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Platte hat,
die um eine mit der Strebe verbundene Achse schwenkt, auf
deren einer und anderer Seite zwei Brückenöffnungskabel
angebracht sind, und dadurch, dass in zusammengefalteter
Stellung der Schwenkwinde die Platte in einen Anschlag
genommen wird, der von einem mechanischen
Verstärkungselement getragen wird, das die beiden Winkel
und einen Strebenanschlag mechanisch verbindet.
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Die dritte und vierte Achse sind vorzugsweise auf einer
Linie angeordnet. Die Winkel haben vorzugsweise jeder einen
oberen Arm, an deren hinterem Ende das zweite Ende der
entsprechenden Klappwinde beweglich ist und an deren
vorderem Ende die zweite Achse angebracht ist sowie eine
Verlängerung, die sich von dem oberen Arm bis zum genannten
Gelenkbereich erstreckt. Die Winkelverlängerungen stellen
vorzugsweise einen zentralen gerippten oder durchbrochenen
Bereich dar. Die Vorrichtung hat mindestens ein
beispielsweise zylindrisches Element zur mechanischen
Verstärkung, das mechanisch die beiden Winkel verbindet.
Insbesondere kann ein genanntes Verstärkungselement so
angebracht sein, dass es die hinteren Enden der beiden
Winkel verbindet. Die Vorrichtung kann eine Platte haben,
die um eine mit der Strebe verbundene Achse schwenkt und
auf deren einer und anderen Seite zwei Brückenöffnungskabel
angebracht sind. In zusammengefalteter Stellung der
Schwenkwinde kann die Platte also zwischen einem von dem
genannten mechanischen Verstärkungselement getragenen
Anschlag genommen werden, vorzugsweise dem, das die
hinteren Enden der Winkel verbindet, und einem
Strebenanschlag.
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Es ist vorteilhaft, wenn die Strebenwinde zwischen den
beiden Winkeln angebracht ist und ein erstes Ende für die
Auflageplatte darstellt, das um eine fünfte Achse beweglich
ist, die sich in einem zentralen Bereich der Auflageplatte
befindet, und ein zweites um eine sechste von der Strebe
getragenen Achse in der Nähe des tiefsten Punkts der Strebe
bewegliches Ende.
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Die Vorrichtung der Erfindung stellt vorzugsweise zwei
bewegliche Schwenkwinden für die Auflageplatte am Ende der
Bügel dar, die zwischen den Winkeln und auf der einen und
der anderen Seite der Strebe angebracht sind, die genannten
Bügel erstrecken sich im rechten Winkel zur Auflageseite
der Auflageplatte.
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Um die Entfaltung einer Scherenbrücke zu ermöglichen,
hat die Vorrichtung der Erfindung vorzugsweise eine
Spannvorrichtung der Kabel zur Entfaltung der Brücke, die
an ihrem höchsten Punkt im zentralen Bereich eines oberen
Arms der Winkel von zwei beweglichen Öffnungswinden bewegt
wird.
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Weitere Charakteristiken und Vorzüge der Erfindung
werden in der folgenden Beschreibung anschaulicher, die
sich beispielhaft auf die Abbildungen im Anhang stützt:
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- Fig. 1a stellt perspektivisch einen Panzer dar, der
eine Brücke nach Scherenart trägt und mit einer
Entfaltungsvorrichtung der Erfindung ausgestattet ist,
Fig. 1b ist eine Seitenansicht von Fig. 1a;
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- Fig. 2 stellt einen Panzer dar, der mit einer
Entfaltungsvorrichtung der Erfindung ausgestattet ist, die
sich in zusammengefalteter Stellung befindet, z. B. im
Anschluss an eine Niederlegung der vorgenannten Brücke. Der
in dieser Figur dargestellte Panzer ist im hinteren Bereich
auch mit einer verstellbaren Wartungsvorrichtung der Brücke
ausgestattet;
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- die Fig. 3a bis 3d illustrieren die Niederlegung
einer Brücke nach Scherenart mit Hilfe der
Entfaltungsvorrichtung der Erfindung;
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- die Fig. 4a und 4b stellen zwei
Perspektivansichten der Entfaltungsvorrichtung der
Erfindung dar, eine in Dreiviertelvorderansicht als
Draufsicht, die andere in Dreiviertelvorderansicht von
unten;
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Die nachfolgend beschriebene Brückenentfaltungs-
Vorrichtung wurde insbesondere entwickelt, um die
vorgenannte Brücke Nr. 10 nach Scherenart und die
vorgenannte Brücke Nr. 12, die zwei einfache
übereinanderliegende Brückenfelder hat, niederlegen und
wiederaufnehmen zu können, diese Brücken werden von der
Firma THOMSON DEFENCE PROJECTS LIMITED vertrieben.
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Die Entfaltungsvorrichtung hat nach einer bevorzugten
Herstellungsart:
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- zwei Winkel mit der Bezugsnummer 30, die durch drei
Querstangen 36, 37 und 70 miteinander verbunden sind und
unter der Einwirkung der Klappwinden 21 um eine Achse 11
schwenken, die mit dem vorderen oberen Bereich des Chassis
des Brückenlegefahrzeugs wie einem Panzer 1 verbunden sind,
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- eine Bodenauflageplatte 40, die um eine mit den
Winkeln 30 verbundene Achse 49 schwenkt und durch zwei
Schwenkwinden 22 bewegt wird,
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- eine Strebe 60, die ein Stück länglicher Form ist,
und um eine mit der Platte verbundene Achse 65 schwenkt und
durch eine Strebenwinde 23 bewegt wird,
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- eine U-Platte 50, die zwei Zweige 51 darstellt, die
um eine mit der Strebe 60 verbundene Achse 66 schwenken,
auf der einen und anderen Seite der Platte sind erstens
zwei Kabel 15 angebracht, die die Öffnung der jeweiligen
Aufwärts- 5 und Abwärtsbereiche 6 der Brücke 3
gewährleisten, und zweitens zwei Öffnungswinden 24, die im
Fall einer Scherenbrücke die Regulierung der Öffnung der
Brücke 3 gewährleisten.
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So wie nachfolgend beschrieben wird durch die
beschriebene Entfaltungsvorrichtung nicht der Zugang zum
und die Sicht aus dem Führerstand gestört und es ist
möglich, ein Vorschieben der Brücke von vorne auszuführen;
sie besitzt vorzugsweise eine Öffnungsregulierung der
Scherenbrücke je nach Größe der Vertiefung, die überquert
werden soll.
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Die Entfaltungsvorrichtung ist vorne 10 am Panzer 1
angebracht. Sie ist an vier Punkten befestigt, an zwei
Punkten 16 vorne am Fahrzeug und an zwei Punkten 17 auf dem
Drehturm 12 (siehe insbesondere Fig. 2). Die beiden
Befestigungspunkte 16 ermöglichen die Artikulation der
Winkel 30 um eine Achse 11, während die beiden
Befestigungspunkte 17 die Artikulation des höchsten Punkts
der Klappwinde 21 um die Achsen 14 ermöglichen.
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Durch das Konzept der beiden Winkel kann im Gegensatz
zu Entfaltungsvorrichtungen bisheriger Art, z. B. die von
der Firma VICKERS hergestellte vorgenannte Vorrichtung, die
Anzahl der mechanischen und hydraulischen Komponenten
begrenzt werden, die den Zugang zum und die Sicht aus dem
Führerstand stören. Denn die Befestigungspunkte 16 der
Doppelwinkel 30 auf der Achse 11 befinden sich in direkter
Nähe zum inneren Bereich der Panzerketten 1, wie es
insbesondere Fig. 1a zeigt, und der obere Arm 31 der
Winkel 30 liegt in Transportstellung praktisch horizontal,
die Platte 40 selber ist praktisch vertikal und in einer
ausreichend erhöhten Stellung, um die Sicht aus dem
Drehturm nach vorne freizugeben. Dies bringt einen
bedeutenden Vorteil im Verhältnis zur bisher verwendeten
Gitterkonstruktion, die eine bedeutende Störung für die
Sicht darstellte.
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Man erkennt, dass die Montage der
Entfaltungsvorrichtung nur geringe Veränderungen am
Panzerchassis nötig macht. Die Befestigung in 16 wird durch
zwei Ösen sichergestellt, die auf das Frontalblech 10 des
Gehäuses geschweißt werden, und die Klappwinden 21 sind auf
einfache Art auf den Drehturm 12 montiert.
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Die Öffnung der Brücke kann so von einem Führerstand
aus gesteuert werden. Die beiden Öffnungswinden 24, die mit
der Entfaltungsvorrichtung verbunden sind, stellen auch die
Regulierung der Scherenbrücke je nach Größe der Vertiefung,
die überquert werden soll, sicher.
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Die Kinematik der Entfaltung läuft in drei Phasen ab,
deren letzte eine kombinierte Phase ist.
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In Ruhe ist die Gruppe komplett zusammengefaltet (siehe
Fig. 1a und 1b). Die verschiedenen Winden sind eingezogen,
die Elemente, die die Entfaltungsvorrichtung bilden, ruhen
auf ihren jeweiligen Anschlägen.
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In der ersten Phase, die in Fig. 3a dargestellt wird,
setzt man die Klappwinden 21 ein, was dazu führt, dass die
Gruppe in einem Block geschwenkt wird, bis die Platte 40
mit ihrer abgerundete Anlegekante 48 den Boden berührt.
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Die zweite Phase besteht im Einsatz der Schwenkwinden
22. Sie ist in Fig. 3b dargestellt. Durch die
Schwenkwinden 22 schwenkt die Auflageplatte 40, bis ihre
innere Seite 43 komplett auf dem Boden aufliegt.
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Die dritte Phase oder kombinierte Phase setzt die
Entfaltung der Streben- 23 und Öffnungswinden 24 ein, die
eine komplette Entfaltung der Brücke auslösen, wie sie in
den Fig. 3c und 3d dargestellt wird.
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Die Entfaltungsvorrichtung wird nachfolgend auf
komplexere Art beschrieben werden unter Bezugnahme ihrer
Funktion auf die vorgenannten Phasen 1 bis 3.
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Die Klappwinden 21 sind in 14 auf dem Befestigungspunkt
17 beweglich, der sich im vorderen Bereich des Drehturms 12
befindet, und in 18 am Ende 38 des oberen Arms 31 des
jeweiligen Winkels 30. Der Winkel 30 stellt eine
Verlängerung dar, die sich zum Unterteil ausrichtet, das
zwei zusätzliche Arme 32 und 33 trägt, die sich in 29
treffen, um ein V zu bilden, die Winkel sind durchbrochen
(Öffnungen 34 und 35). Um die mechanische Rigidität der
Winkel 30 zu verstärken, verbinden zylindrische Querstangen
36, 37 und 70 untereinander die jeweiligen Winkel,
einerseits am inneren Ende 29, an dem die Winkel in 16
vorne am Panzerchassis 1 befestigt sind, die Querstange 36
befindet sich so auf einer Linie mit der Achse 11,
andererseits in einem mittleren Bereich des oberen Arms 31
zwischen den Öffnungen 34 und 35, da, wo die Artikulation
der Öffnungswinden 24 auf den Winkeln 30 durch die beiden
Bügel 27 erfolgt, die an den Enden der Querstange 37
angebracht sind, und letztlich im hinteren Bereich 38 des
oberen Arms 31 in der Nähe der Achse 18 der Drehung der
Klappwinden 21. Die Anlegekante 48 abgerundeter Form stellt
in einem mittleren Bereich eine Öffnung 41 von deutlich
rechteckiger Form dar, die zwei Klauen 47 darstellt, die so
angebracht sind, dass sie die Artikulation der tiefsten
Punkte 39 der oberen Arme 31 der Winkel 30 erlauben, was
die Artikulation zwischen letzteren und der Auflageplatte
40 um die Achse 49 herstellt (siehe insbesondere die
Fig. 4a und 4b).
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Die Schwenkwinden 22 sind beweglich mit der Platte 40
am Ende der Bügel 26 auf der einen und der anderen Seite
der Strebe 60 und zwischen den Winkeln 30 in deren Nähe
verbunden. Die Bügel 26 erstrecken sich im rechten Winkel
zur Auflageseite 43 der Platte 40, so dass sie sich in
vertikaler Stellung wiederfinden, wenn die Platte 40 durch
ihre Auflageseite 43 auf den Boden gelegt ist.
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Die vorgenannten Phasen 1 und 2 setzen die Klapp- 21
und Schwenkwinden 22 ein, deren Anordnung bereits
beschrieben wurde.
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Die dritte Phase oder kombinierte Phase setzt die
Handlung der Streben- 23 und Öffnungswinden 24 ein, deren
Funktion durch die nachfolgende Beschreibung näher
ausgeführt wird.
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Die Strebe 60 ist ein längliches Stück, das im
Verhältnis zur Platte 40 um eine Achse 65 drehend mobil
ist. Sie ist durch zwei Klauen 61 befestigt, die einen
vorspringenden Bereich 45 umrahmen, auf dessen einer und
anderen Seite die Ösen 46 angebracht sind. Die Befestigung
der Strebe 60 an der Platte 40 wird zwischen den Haken 44
zum Aufhängen des Aufwärtsbereichs 5 der Brücke
hergestellt, die eine Drehachse der Brücke bilden, und
somit im mittleren Bereich der Platte 40. Die Strebe 60 ist
ein längliches Stück in U-Form, dessen tiefster Punkt 63,
der einen Positionierungskonus 67 des Brückenfelds 5
darstellt (siehe Fig. 4b), sich in einen hierzu
vorgesehenen Bereich des Aufwärtsbereichs 5 der Brücke
schiebt. Die Strebenwinde 23 selber ist einerseits zwischen
einer Achse 52 beweglich, die sich am Ende eines mittleren
Bügels 28 zwischen den Bügeln 26 befindet, sie erstreckt
sich wie sie im rechten Winkel zur Auflageseite 43 der
Platten 40, und hat eine ähnliche Form wie diese, und
andererseits einer Achse 64, die sich in der Nähe des Endes
63 der Strebe 60 befindet. Wenn man die Strebenwinde
einzieht, kommt die Strebe 60 auf dem mittleren Bügel 28,
der zur Platte 40 gehört, in Anschlag. Wenn man die
Schwenkwinden einzieht, wird die U-Platte 50 zwischen die
zur Strebe 60 gehörenden Anschläge 72 und die zur
Querstange 70 gehörenden Anschläge 71 genommen. Wenn einmal
dieses In-Anschlag-Bringen erfolgt ist, befindet sich das
Fahrzeug in Transportkonfiguration.
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Wie in den Fig. 3c und 3d gezeigt, hat die Strebe 60
die Funktion, die Gruppe der Brücke zu schwenken, die im
Fall einer Scherenbrücke durch die Kabel 15 zurückgehalten
wird. Die Länge der Kabel 15 kann durch die Öffnungswinden
24 verändert werden, wodurch eine Regulierung einer
Scherenbrücke möglich ist je nach Größe der Vertiefung, die
überquert werden soll. Die Kabel 15 werden einerseits
zwischen dem Ende eines Arms 55 gehalten, der mit einer
Zarge 56 verbunden ist, die durch das Abwärtselement 6 der
Brücke getragen wird und sich in der Nähe der
Rotationsachse 57 der beiden Elemente 5 und 6 befindet
verglichen ein mit der anderen und oberhalb der Elemente in
der in Fig. 3b dargestellten Stellung, und andererseits
einem Ende des U-Stücks 50. Die Drehung der Brücke unter
der Einwirkung der Strebenwinde 23 löst somit ihre Öffnung
aus, der Grad der Öffnung hängt im Fall einer Scherenbrücke
von der Länge der Kabel 15 ab. Die Öffnungswinden 24 sind
beweglich, jede an einem Ende am Bügel 27 und an ihrem
anderen Ende in 54 am mittleren Zweig des U-Stücks 50, das
zwei Zweige 51 darstellt, die selber an der Strebe 60 um
eine Achse 66 beweglich sind durch zwei unterhalb der
Strebe 60 angebrachte, seitlich auseinandergerückte Bügel
62. Die Bügel 62 befinden sich auf einer gewissen
Entfernung des vorderen Endes 63, so dass sich die
Vorrichtung in zusammengefalteter Stellung befindet
(Fig. 1a, 1b, 4a, 4b), das U-Stück 50 befindet sich zum
größten Teil unterhalb der Strebe 60.
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Während der Phasen 2 und 3 bildet sich eine Rotation
der Strebe 60, der Brückenfelder 5 und 6, der U-Platte 50,
der Strebenwinde 23 und der Öffnungswinden 24.
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Die Stellung der Stange der Öffnungswinden 24 erlaubt
eine Regulierung der Kabel 15 und somit des Öffnungsgrads
der Scherenbrücke.