DE3329564C1 - Hydraulisch hochfahrbare, mobile Plattform - Google Patents
Hydraulisch hochfahrbare, mobile PlattformInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F11/00—Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for
- B66F11/04—Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for for movable platforms or cabins, e.g. on vehicles, permitting workmen to place themselves in any desired position for carrying out required operations
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
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- H01Q1/1235—Collapsible supports; Means for erecting a rigid antenna
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Description
- Im Transportzustand liegt das obere Ende der eingefah- renen Teleskop-Hydraulikzylinder 5 auf Auflagern 6.
- Auf jeder Seite des Fahrzeugs befinden sich zwei Stützarm-Hydraulikzylinder-Baueinheiten. Diese sind auf gleicher Höhe angeordnet und liegen, wie in F i g. 2 gestrichelt angedeutet, im Transportzustand paarweise nebeneinander. Hierzu liegen die Schwenkgelenke 2 der in Fahrtrichtung jeweils weiter vorn angelenkten Stützarme 3, wie ebenfalls aus F i g. 2 ersichtlich, um die Breite einer Baueinheit weiter außen. Deren Fußteller 4 sind im Transportzustand hinter dem Fahrerhaus abgelegt.
- Etwa mittig zwischen den Schwenkgelenken 2 ist eine Plattform 10 angeordnet, die im Transportzustand auf einen Ausfahrhilfszylinder 11 abgestützt ist. Sie hat Beschläge 12 zum Anschluß der oberen Enden der Teleskop-Hydraulikzylinder 5.
- Die Plattform 10 ihrerseits trägt eine an ihr angelenkte Tragplatte 13, die mittels eines gestrichelt angedeuteten Servozylinders 14 in eine Senkrechtstellung hochkippbar ist. An dieser Tragplatte 13 ist der Sockel 15 einer Rundansicht-Radarantenne 16 befestigt, deren Reflektor 17 starr oder ausschiebbar und deren Antennenhorn 18 schwenkbar gegenüber dem Sockel 15 an diesem befestigt sind.
- Um den Nutzaufbau, im vorliegenden Fall also die Radarantenne 16, hochzufahren, wird die Plattform wie folgt ausgerüstet: Die Stützarme 3 werden aus der Transportstellung herausgeschwenkt, bis ihre Enden gemäß Fig. 2 eine möglichst große Aufstandsfläche definieren. Dieses Ausschwenken geschieht z. B. mittels eines Hydraulikmotors über einen Ritzelantrieb; es kann jedoch auf andere geeignete Weise oder von Hand geschehen. Danach werden die Fußteller 4 abgesenkt, bis das Gewicht des gesamten Fahrzeugs 1 von ihnen getragen ist und die Fahrzeugfederung mithin ausgeschaltet ist. Auf diese Weise ist ein stabiler Stand erreicht.
- Danach werden die oberen bzw. vorderen Enden der Teleskop-Hydraulikzylinder 5 an die Beschläge 12 der Plattform 10 angeschlossen, die so ausgerichtet sind, daß in der gegebenen Ausschwenkstellung der Stützarme 3 dieser Anschluß möglich ist. Zu einem passenden Zeitpunkt ist auch die Tragplatte 13 mittels des Servozylinders 14 in die waagerechte Lage gekippt worden und das Antennenhorn 18 in seine Betriebslage geschwenkt und verriegelt worden.
- Zum Ausfahren wird zunächst der Ausfahrhilfszylinder 11 mit Druck beaufschlagt und auf seine maximale Ausfahrlänge ausgefahren. Hierdurch wird die Plattform 10 auf eine gewisse Höhe gehoben, in der die Kräfte der Teleskop-Hydraulikzylinder 5 bereits eine ausreichende Vertikalkomponente entwickeln.
- Das weitere Ausfahren geschieht allein durch Druckbeaufschlagung der vier Teleskop-Hydraulikzylinder 5, welche dabei so gesteuert erfolgt, daß die Plattform 10 ständig in der waagerechten Lage bleibt. Der sich ergebende Endzustand der Aufrüstung ist aus F i g. 3 ersichtlich.
- - Leerseite -
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Hydraulisch mittels Teleskop-Hydraulikzylindern (5) hochfahrbare, mobile Plattform (10) mit einem sie tragenden Fahrzeug 1 und wenigstens drei am Fahrzeug (10) angeordneten, ausschwenkbaren Stützarmen (3) mit auf den Boden absenkbaren Fußtellern (4) an deren freien Enden, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h eine der Anzahl der Stützarme (3) entsprechende Anzahl von Teleskop-Hydraulikzylindern (5), deren unteres Ende am freien Ende der Stützarme (3) angelenkt ist.
- 2. Mobile Plattform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarm-Hydraulikzylindereinheiten parallel zur Fahrzeuglängsachse einschwenkbar sind.
- 3. Mobile Plattform nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch vier Stützarm-Hydraulikzylindereinheiten, wobei auf jeder Fahrzeugseite zwei derselben im eingeschwenkten Zustand nebeneinanderliegen.
- 4. Mobile Plattform nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarme (3) teleskopisch ausfahrbar sind.
- 5. Mobile Plattform nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch an der Plattform (10) vorgesehene Beschläge (12) zum Anschluß der oberen Enden der Teleskop-Hydraulikzylinder (5) in deren ausgeschwenkter Stellung, wobei diese für die Transportstellung von der Plattform (10) lösbar sind.
- 6. Mobile Plattform nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen unter der Plattform (10) in senkrechter Richtung angreifenden Ausfahrhilfszylinder (11).Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine hydraulisch hochfahrbare, mobile Plattform, wie sie gewöhnlich auf einem Lastfahrzeug montiert ist und z. B.einen Korb für Arbeiter trägt, die Arbeiten in größerer Höhe auszuführen haben, oder Scheinwerfer, um Plätze aus größerer Höhe zu beleuchten, oder auch eine Radarantenne, die schnell an wechselnden Standorten aufgestellt werden soll. Bei den bekannten Ausbildungen haben die Plattformfahrzeuge gewöhnlich vier ausschwenkbare Stützarme mit an diesen befestigten absenkbaren Fußtellern, mit denen das ganze Fahrzeug auf eine größere Aufstandsfläche gestellt und die Wirkung der Fahrzeugfederung ausgeschaltet werden kann.Gewöhnlich wird die Plattform von nur einem teleskopisch ausfahrbaren Hydraulikzylinder getragen (DE-AS 10 89 302), der im ausgefahrenen Zustand auf Biegung beansprucht wird. Dies begrenzt im Hinblick auf die auftretenden Seitenkräfte, z. B. durch Windlasten, die mögliche Ausfahrlänge und verringert die Lebensdauer der Dicht- und Führungselemente des Teleskop-Hydraulikzylinders. Ähnliches gilt für Ausbildungen mit mehreren Teleskop-Hydraulikzylindern zum Hochfahren der Plattform (US-PS 38 58 688), da deren Fußpunkte auf dem Fahrzeug verhältnismäßig nahe beisammenliegen.Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer hydraulisch hochfahrbaren, mobilen Plattform, die bei kompakten Abmessungen im Transportzustand, insbesondere in Breitenrichtung, eine große Ausfahrhöhe und eine stabile Lage in der hochgefahrenen Stellung zu erzielen gestattet, wobei die Aufrüstung schnell und einfach möglich sein soll.Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt mit den im Patentanspruch 1 genannten Merkmalen. Dadurch, daß die äußeren Enden der Stützarme, die sich über die Fußteller auf den Boden aufstützen, mit den unteren Enden der Teleskop-Hydraulikzylinder gelenkig verbunden sind, ergibt sich im Ausfahrzustand eine keinen Biegungskräften unterworfene, breit abgestützte stativartige Konstruktion, die bei relativ geringen Querschnitten der Teleskop-Hydraulikzylinder große Ausfahrhöhen erlaubt.Zweckmäßige Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen. Durch die Maßnahme gemäß Anspruch 2 ist es leicht möglich, die Breite des Fahrzeuges im Transportzustand der Plattform auf die nach der Straßenverkehrszulassungsordnung für den normalen Straßenverkehr zulässige Breite zu beschränken. Das gleiche gilt für die Maßnahme gemäß Anspruch 4, welche dabei eine besonders große Aufstandsfläche im ausgefahrenen Zustand erlaubt. Dabei braucht das teleskopische Ausfahren der Stützarme nicht hydraulisch oder sonstwie mittels Servorwirkung zu geschehen; es genügt, wenn die Stützarme von einem oder einigen Männern des Bedienungspersonals von Hand ausgezogen werden oder hierfür eine einfache mechanische Hilfsvorrichtung vorgesehen ist.Durch die Maßnahme gemäß Anspruch 5 können unnötige Freiheitsgrade an der Stelle des Anschlusses der oberen Enden der Teleskop-Hydraulikzylinder an der Plattform vermieden werden. Wenn man diesen Anschluß erst vornimmt, wenn die Stützarme mit den Teleskop-Hydraulikzylindern ausgeschwenkt sind, genügt eine Schwenkbarkeit der Teleskop-Hydraulikzylinder gegenüber der Plattform nur um eine waagerechte Achse. Dies erhöht die Stabilität der gesamten Konstruktion im ausgefahrenen Zustand.Da die Teleskop-Hydraulikzylinder bei Beginn des Ausfahrens fast waagerecht liegen, würden wegen der ungünstigen Kräftezerlegung zur Erzielung einer ausreichenden Komponente in Vertikalrichtung auf dem ersten Abschnitt des Ausfahrwegs sehr große Druckkräfte von den Teleskop-Hydraulikzylindern benötigt, die an die Grenze von deren Knickfestigkeit gehen könnten. Hier schafft die Maßnahme gemäß Anspruch 6 Abhilfe, gemäß welcher das Gewicht der Plattform auf dem ersten Abschnitt des Ausfahrwegs vom Ausfahrhilfszylinder getragen wird.Die Erfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung weiter erläutert. Es zeigt F i g. 1 die Seitenansicht eines Transportfahrzeugs mit einer hydraulisch anhebbaren Plattform, die eine Radarantenne trägt, im Transportzustand; F i g. 2 die Draufsicht auf das Fahrzeug mit Plattform im ausgeschwenkten Zustand der Stützarme; F i g. 3 die Seitenansicht auf das Fahrzeug mit Plattform im ausgefahrenen und aufgerüsteten Zustand.Das Fahrzeug 1 hat ein Fahrgestell, an dem mittels Schwenkgelenken 2 vier Stützarme 3 angelenkt sind, die an ihren Enden absenkbare Fußteller 4 tragen. An jedem dieser Enden ist außerdem ein Vierfachteleskop-Hydraulikzylinder 5 so angelenkt, daß jeder derselben in der Vertikalebene seines Stützarmes 3 schwenken kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833329564 DE3329564C1 (de) | 1983-08-16 | 1983-08-16 | Hydraulisch hochfahrbare, mobile Plattform |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833329564 DE3329564C1 (de) | 1983-08-16 | 1983-08-16 | Hydraulisch hochfahrbare, mobile Plattform |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3329564C1 true DE3329564C1 (de) | 1984-11-29 |
Family
ID=6206673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833329564 Expired DE3329564C1 (de) | 1983-08-16 | 1983-08-16 | Hydraulisch hochfahrbare, mobile Plattform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3329564C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990009341A1 (de) * | 1989-02-20 | 1990-08-23 | Geroh Gmbh Mechanische Systeme | Vorrichtung zum auf- und ausrichten eines auf einem transportfahrzeug montierten, kippbaren teleskopmastes |
| CN102602829A (zh) * | 2012-03-29 | 2012-07-25 | 中联重科股份有限公司 | 工程机械及其支腿定位支撑装置 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089302B (de) * | 1958-11-18 | 1960-09-15 | Focke Wulf Ges Mit Beschraenkt | Auf einem Fahrzeug angeordneter aus- und einfahrbarer Teleskopmast mit Beobachtersitz |
| US3858688A (en) * | 1972-03-10 | 1975-01-07 | G W Galloway Company | Self-contained mobile extendable tower |
-
1983
- 1983-08-16 DE DE19833329564 patent/DE3329564C1/de not_active Expired
Patent Citations (2)
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| DE1089302B (de) * | 1958-11-18 | 1960-09-15 | Focke Wulf Ges Mit Beschraenkt | Auf einem Fahrzeug angeordneter aus- und einfahrbarer Teleskopmast mit Beobachtersitz |
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| WO1990009341A1 (de) * | 1989-02-20 | 1990-08-23 | Geroh Gmbh Mechanische Systeme | Vorrichtung zum auf- und ausrichten eines auf einem transportfahrzeug montierten, kippbaren teleskopmastes |
| CN102602829A (zh) * | 2012-03-29 | 2012-07-25 | 中联重科股份有限公司 | 工程机械及其支腿定位支撑装置 |
| CN102602829B (zh) * | 2012-03-29 | 2014-02-19 | 中联重科股份有限公司 | 工程机械及其支腿定位支撑装置 |
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