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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Trittstufe bzw. Sprosse eines Mannloches,
eines Kais etc., umfassend einen Tritt und seitliche Abschnitte weitergeführt von und
positioniert an beiden Seiten des Tritts.
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Eine konventionelle Sprosse eines Mannloches, eines Kais etc. dieses Types ist z. B. in JP-Y
4-4040 offenbart, mit einem Tritt und seitlichen Abschnitten weitergeführt von und
positioniert an beiden Seiten des Tritts, wobei sie derart positioniert sind, daß sie in der Seitenansicht
eben bzw. bündig miteinander sind und die obere Oberfläche des Tritt gerade und eben ist.
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Die herkömmlichen Sprossen eines Mannloches haben das folgende Problem. Dieses tritt auf,
wenn sich Benutzer auf- und abwärts in dem Mannloch durch Verwendung einer Vielzahl von
Sprossen bewegen, die in dem Mannloch, an einem Kai etc. angebracht sind, wobei sie sich
auf und abwärts unter instabilen Bedingungen bewegen und leicht den Halt des Tritts
verlieren können und weiterhin ermüden sie mit ihren Füßen oder Knien, da die obere Oberfläche
eines jeden Tritts gerade und eben ist.
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Die Druckschrift GB-A-470919 betrifft Steigeisen einer speziellen Struktur. Insbesondere
sind Steigeisen offenbart, die mit Trittflächen versehen sind, die vom Zentrum zu den
seitlichen Rändern aufwärts geneigt sind.
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Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um das zuvor genannte Problem zu lösen, und es
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Sprosse für ein Mannloch bereitzustellen, welche es dem
Benutzer erlaubt, seine Füße auf den Tritt in einem natürlichen Zustand unter einer stabilen
Bedingung zu stellen und deren Ermüdung mit ihren Füßen oder Knien zu reduzieren,
während sie sich auf und abwärts in einem Mannloch unter Verwendung der Sprosse bewegen,
und weiterhin eine dauerhafte Struktur bereitzustellen.
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Um die zuvor genannte Aufgabe zu erfüllen, ist eine Sprosse eines Mannloches, eines Kais
etc. tentsprechend einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eine obere Oberfläche eines Tritts aufwärts geneigt ist von
einem zentralen Abschnitt des Tritts zu Seitenabschnitten des Tritts unter einem Winkel
zwischen 1 und 5 Grad, wie in dem unabhängigen Anspruch 1 spezifiziert.
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Eine Sprosse in einer ersten Modifikation der ersten Ausführungsform der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, daß der Tritt einen Kern und Kunstharz zur Ummantelung des Kerns
umfaßt, wobei der Kern linear und horizontal angeordnet ist, wobei eine Dicke des
Kunstharzes zur Ummantelung des Kerns von einem zentralen Abschnitt zu den Seitenabschnitten
davon unter einem Winkel zwischen 1 und 5 Grad aufwärts geneigt ist.
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Eine Sprosse einer zweiten Modifikation der ersten Ausführungsform der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, daß der Tritt einen Kern und Kunstharz zur Ummantelung des Kerns
umfaßt, wobei der Kern von einem zentralen Abschnitt zu den Seitenabschnitten davon unter
einem Winkel zwischen 1 und 5 Grad aufwärts geneigt ist, während eine Dicke des
Kunstharzes an der oberen Oberfläche davon gleichmäßig ist.
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Eine Sprosse eines Mannloches, eines Kais etc., die für einen Fuß konzipiert ist, ist
entsprechend einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine obere Oberfläche eines Tritts von einem Seitenabschnitt zum anderen
Seitenabschnitt unter einem Winkel zwischen 1 und 5 Grad aufwärts geneigt ist, wie in dem
unabhängigen Anspruch 2 spezifiziert ist.
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Gangbezogene Physiologie lehrt, daß eine instabile Körperhaltung beim Gehen beim
Menschen eine Ermüdung oder eine Verletzung von deren Füßen oder Knien hervorruft, wenn die
Oberfläche, zu der sie Kontakt haben, eben ist, wenn ihr kontinuierlicher Gang mit einer
langen Standzeit verbunden ist. Sie können stabil gehen, wenn die Oberfläche, zu der die Füße
Kontakt haben, kaum merklich in einem Winkel von 3 Grad oder einem Winkel, der leicht
größer oder kleiner als 3 Grad ist, geneigt ist.
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Da wenigstens die obere Oberfläche des Tritts von dem zentralen Abschnitt des Tritts zu den
Seitenabschnitten davon unter einem Winkel zwischen 1 und 5 Grad aufwärts geneigt ist,
können die Benutzer kaum ihren Halt von dem Tritt verlieren und können sich unter einer
stabilen Bedingung auf und abwärts in dem Mannloch bewegen, wenn sie beim Auf- und
Abwärtsbewegen viele Sprossen verwenden, welche in einem Mannloch, einem Kai etc. in
vertikaler Richtung angebracht sind.
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Da wenigstens die obere Oberfläche des Tritts von einem Seitenabschnitt zu dem anderen
Seitenabschnitt des Tritts unter einem Winkel zwischen 1 und 5 Grad aufwärts geneigt ist, im
Fall einer für einen Fuß konzipierten Sprosse, nämlich in dem Fall der Sprosse, auf der sie
ihren Halt auf der Sprosse mit ihrem Fuß halten, berührt jeder Fuß den Tritt der Sprosse unter
einem erforderlichen Winkel, so daß diese kaum den Halt des Tritts verlieren oder verfehlen
und sich in dem Mannloch unter einer stabilen Bedingung auf und abwärts bewegen können,
während sie sich auf und abwärts bewegen.
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Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer Sprosse eines Mannloches, eines Kais etc. entsprechend
einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
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Fig. 2 ist eine Draufsicht der Fig. 1; und
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Fig. 3 ist eine Vorderansicht einer Sprosse eines Mannloches, eines Kais etc. entsprechend
einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
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Eine Sprosse entsprechend einer ersten Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend mit
Bezug auf die Fig. 1 und 2 beschrieben.
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In Fig. 1 umfaßt eine Sprosse 1 einen Kern 2 aus Eisen und mit einer U-Form, bei
Betrachtung desselben aus der Draufsicht, von dem Kern 2 ausgehende Schenkel 3 und Kunstharz 4
wie z. B. Polypropylen zur Ummantelung des Kerns 2, mit Ausnahme eines Abschnittes eines
jeden Schenkels 3, um ein Rosten des Kerns 2 zu verhindern. Die Sprosse 1 ist in einem
Mannloch derart angebracht, daß die Schenkel 3, die nicht von Kunstharz 4 bedeckt sind, in
Beton des Mannloches eingebettet sind.
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Mit 5 ist ein Tritt bezeichnet, der in der Sprosse 1 gebildet ist, und 6 sind Seitenabschnitte, die
an beiden Seiten des Tritts 5 gebildet sind. Der Tritt 5 hat eine Vielzahl von Strukturen 8, die
ein Ausrutschen verhindern, auf der oberen Oberfläche in axialer Richtung davon, um ein
Ausrutschen der Füße oder des Fußes 7 der Benutzer zu verhindern. Ein gewellter
Halteabschnitt 9 ist an der oberen Oberfläche des Tritts 5 in dessen axialer Richtung gebildet, so daß
diese den Tritt 5 mit ihren Händen ergreifen können. Reflektoren 10 sind an beiden Enden des
Tritts 5 bereitgestellt.
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Wie in Fig. 1 dargestellt, ist der Tritt 5 auf eine solche Weise strukturiert, daß der horizontale
lineare Kern 2 mit Kunstharz 4 an dessen gesamter Oberfläche ummantelt ist. Die Dicke des
Kunstharzes 4 ist von einem zentralen Abschnitt zu den Seitenabschnitten 6 in einem
Winkelbereich zwischen 1 und 5 Grad allmählich erhöht. Der Tritt 5 hat auch die Strukturen 8, die
ein Ausrutschen verhindern, und die Reflektoren 10, wodurch eine umgekehrte Nutzung der
Sprosse 1 ermöglicht ist. Die Dicke des Kunstharzes 4 kann dennoch gleichmäßig an dessen
unterer Oberfläche sein und allmählich von dem zentralen Abschnitt S zu beiden
Seitenabschnitten 6 nur an dessen oberer Oberfläche erhöht werden.
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Obwohl der horizontale und lineare Kern 2 in der ersten Ausführungsform verwendet wird,
kann die Dicke des Kunstharzes 4 zur Ummantelung des Kerns 2 an der oberen Oberfläche
davon gleichmäßig sein, während der Kern 2 von dem zentralen Abschnitt S zu den seitlichen
Abschnitten 6 davon in einem Winkelbereich zwischen 1 und 5 Grad aufwärts geneigt ist.
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Da die Sprosse 1 wie zuvor beschrieben strukturiert ist, setzen oder betreten die Füße oder der
Fuß 7 der Benutzer alternierend den Tritt 5 einer jeden Sprosse 1, wenn diese sich auf und
abwärts durch Verwendung einer Vielzahl von Sprossen 1 bewegen, die vertikal in dem
Mannloch, einem Kai etc. bereitgestellt sind. Da der Tritt 5 von einem zentralen Abschnitt S
zu den Seitenabschnitten 6 unter einem Winkel zwischen 1 und 5 Grad wenigstens an der
oberen Oberfläche davon geneigt ist, können deren Füße 7 den Tritt 5 in einem natürlichen
Zustand betreten, so daß sich diese unter einer stabilen Bedingung auf- und abwärts bewegen
können. Als Ergebnis davon können sie sich auf und abwärts bewegen, ohne ihren Halt auf
dem Tritt zu verlieren, und daher werden sie nicht mit ihren Füßen und Knien ermüdet.
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Eine Sprosse entsprechend einer zweiten Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend
unter Bezug auf die Fig. 1 und 2 beschrieben.
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Fig. 3 zeigt eine Sprosse 1, die für einen Fuß konzipiert ist, entsprechend einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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Die Sprosse
1 umfaßt einen Kern 21, der aus Eisen besteht und eine U-Form hat, bei
Betrachtung derselben aus der Draufsicht, und Kunstharz 22 wie z. B. Polypropylen zur
Ummantelung des Kerns 21, mit Ausnahme eines Abschnittes der Schenkel, die von dem Kern 21
ausgehen, um ein Rosten des Kerns 21 zu verhindern.
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Mit 23 ist ein Tritt bezeichnet, der in der Sprosse 1 gebildet ist, und 24 sind seitliche
Abschnitte 24, die an beiden Seiten des Tritts 23 gebildet sind.
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Der Tritt 23 hat eine Vielzahl von Strukturen 25, um ein Ausrutschen zu verhindern, auf der
oberen Oberfläche in axialer Richtung davon, um ein Ausrutschen des Fußes 7 des Benutzers
zu verhindern. Reflektoren 26 sind an beiden Seiten des Tritts 23 bereitgestellt. Der Tritt 23
umfaßt einen horizontalen linearen Kern 21 und Kunstharz 22, welches die gesamte
Oberfläche des Kerns 21 bedeckt. Die Dicke des Kunstharzes 22 ist allmählich von einem
Seitenabschnitt 24 (linker seitlicher Abschnitt in Fig. 3) zu dem anderen seitlichen Abschnitt 24
(rechter seitlicher Abschnitt in Fig. 3) in einem Winkelbereich zwischen 1 und 5º erhöht, um
den Tritt 23 derart zu bilden, daß er für den rechten Fuß konzipiert ist. Der Tritt 23 hat auch
die Strukturen 25, die ein Ausrutschen verhindern, und Reflektoren 26 an dessen unterer
Oberfläche, wodurch die Sprosse 1 auch umgekehrt verwendet werden kann.
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Wenn die Sprosse 1 bezüglich des in Fig. 3 gezeigten Zustandes umgekehrt ist, kann die
untere Oberfläche des Tritts 23 als der Tritt 23 verwendet werden, der für das linke Bein
konzipiert ist. Allerdings kann die Dicke des Tritts 23 auch gleichmäßig an der unteren Oberfläche
davon gebildet sein, während nur die obere Oberfläche davon allmählich von einem zentralen
Abschnitt zu den Seitenabschnitten erhöht wird.
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Da die Sprosse 1 wie zuvor beschrieben strukturiert ist und falls eine Vielzahl von Sprossen
vertikal in einem Mannloch auf solche Weise angebracht sind, daß die für den rechten Fuß
konzipierten in einer rechten Reihe angebracht sind, während die für den linken Fuß
konzipierten in einer linken Reihe angebracht sind, in einer alternierenden Anordnung, können
diese ihren Fuß auf jeden geneigten Tritt 23 stellen oder aufsetzen in einem natürlichen Zustand,
während sie sich auf und abwärts bewegen. Als Ergebnis davon verlieren diese kaum ihren
Halt auf dem Tritt 23, so daß sie sich auf und abwärts in einer stabilen Körperhaltung
bewegen können. Dementsprechend können sich die Benutzer auf und abwärts bewegen, während
sie nicht mit ihren Händen oder Füßen ermüden.
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Entsprechend der ersten Ausführungsform der Erfindung, wie offenbart in den Ansprüchen 1
und 2, können die Benutzer ihre Füße oder ihren Fuß auf den Tritt in einem natürlichen
Zustand aufsetzen, da der Tritt aufwärts von einem zentralen Abschnitt zu den Seitenabschnitten
in einem Winkel zwischen 1 und 5 Grad wenigstens an der oberen Oberfläche davon geneigt
ist, so daß sich diese auf und abwärts unter einer stabilen Bedingung bewegen können. Als
Ergebnis stellt die vorliegende Erfindung eine Sprosse eines Mannloches, Kais etc. bereit,
wodurch sie sich auf- und abwärts bewegen können, während sie nicht mit ihren Füßen oder
Knien ermüden.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die zuvor genannten Mann Löcher und Kais
beschränkt, sondern kann auf verschiedene Strukturen angewendet werden.
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Entsprechend der zweiten Ausführungsform der Erfindung, wie in Anspruch 1 und 3
offenbart, können die Benutzer ihren Fuß auf jeden geneigten Tritt in natürlichem Zustand stellen
oder aufsetzen, während sie sich auf und abwärts bewegen, da der Tritt von einem seitlichen
Abschnitt zu dem anderen seitlichen Abschnitt unter einem Winkel zwischen 1 und 5 Grad
wenigstens an der oberen Oberfläche davon aufwärts geneigt ist, wenn eine Vielzahl von
Sprossen horizontal in dem Mannloch derart angebracht sind, daß die für den rechten Fuß
konzipierten in der rechten Reihe angebracht sind, während die für den linken Fuß
konzipierten in der linken Reihe angebracht sind, in einer alternierenden Anordnung. Als Ergebnis
können sie kaum ihren Halt auf dem Tritt verfehlen, so daß sie sich auf- und abwärts in einer
stabilen Körperhaltung bewegen können. Dementsprechend können sich die Benutzer auf-
und abwärts bewegen, während sie nicht mit ihren Füßen oder Knien ermüden.
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Die in der vorangehenden Beschreibung, in den Ansprüchen und/oder in den beigefügten
Zeichnungen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln wie auch in verschiedener
Kombination davon zur Realisierung der Erfindung in verschiedenen Formen davon innerhalb des
Schutzumfanges der nachfolgenden Ansprüche verwendet werden.