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DE2360277C3 - - Google Patents

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Publication number
DE2360277C3
DE2360277C3 DE19732360277 DE2360277A DE2360277C3 DE 2360277 C3 DE2360277 C3 DE 2360277C3 DE 19732360277 DE19732360277 DE 19732360277 DE 2360277 A DE2360277 A DE 2360277A DE 2360277 C3 DE2360277 C3 DE 2360277C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
body according
reinforcement
reinforcement body
prefabricated
members
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732360277
Other languages
English (en)
Other versions
DE2360277B2 (de
DE2360277A1 (de
Inventor
Anmelder Gleich
Original Assignee
Vorgefertigter Bewehrungskörper zum Einbau in das Ende einer Fahrbahndeckschicht Ufer, Ludwig, 6200 Wiesbaden
Filing date
Publication date
Application filed by Vorgefertigter Bewehrungskörper zum Einbau in das Ende einer Fahrbahndeckschicht Ufer, Ludwig, 6200 Wiesbaden filed Critical Vorgefertigter Bewehrungskörper zum Einbau in das Ende einer Fahrbahndeckschicht Ufer, Ludwig, 6200 Wiesbaden
Priority to DE19732360277 priority Critical patent/DE2360277B2/de
Priority claimed from DE19732360277 external-priority patent/DE2360277B2/de
Publication of DE2360277A1 publication Critical patent/DE2360277A1/de
Publication of DE2360277B2 publication Critical patent/DE2360277B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2360277C3 publication Critical patent/DE2360277C3/de
Granted legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen vorgefertigten Bewehrungskörper zum Einbau in das Ende einer Fahrbahndeckschicht an Fugen, der eine entlang der Fuge verlaufende, die Höhe der Deckschicht einnehmende Leiste und von ihr ausgehende, sich in die Deckschicht erstreckende Bewehrungsglieder mit abnehmender Höhe aufweist.
Durch den bekannten Bewehrungskörper dieser Art, der Bewehrungsglieder mit abgeschrägten Enden zeigt, werden Unebenheiten, die zur Verkehrsgefährdung führen können, insbesondere, wenn sich Wasser ansammelt, noch nicht verhindert. Diese Unebenheiten verur-Sachen aber auch einen erhöhten Verschleiß der Fahrzeuge und von Teilen der Fahrbahn, wie auch z. B. der Widerlager von Brücken, die durch die Schläge bei Schwerverkehr stark beansprucht werden.
Nach einem gewissen Verschleiß des Deckschichtmaterials stehen möglicherweise die sich in die Deckschicht erstreckenden Bewehrungsglieder aus der Fahrbahn hervor, selbst dann, wenn die Enden der als Ankerscheiben ausgebildeten bekannten Bewehrungsglieder abgeschrägt und die oberen Kanten der Ab- schrägungen abgerundet sind. An scharfen, aus der Fahrbahn vorstehenden Kanten können Reifenschäden eintreten.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Bewehrungskörper zu schaffen, bei dem die Gefahr, daß sich Unebenheiten in der Deckschicht bilden, praktisch nicht mehr besteht und dessen Bewehrungsglieder auch bei weit fortgeschrittenem Verschleiß des Deckschichtmaterials nicht mit Kanten od. dgl. aus der Fahrbahn ragen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Bewehrungsglieder von der Leiste aus ihre Höhe stetig verringern.
Durch den erfindungsgemäßen Bewehrungskörper werden die vorerwähnten Gefahren erheblich gemindert, wenn nicht sogar beseitigt. Die Verkehrssicherheit wird dadurch erhöht und der Verschleiß an Fahrzeugen und an der Straßenkonstruktion, z. B. auch an Widerlagern, erheblich gemindert.
Der Bewehrungskörper wird vor dem Aufbringen der Deckschicht mit dem Rücken der Stoßfuge zugekehrt auf den Unterbau gelegt. An der Stoßfuge soll der Rücken des Bewehrungskörpers etwa eine Höhe aufweisen, die der Dicke der Deckschicht entspricht. Von der Stoßfuge weg laufen die Bewehrungsglieder im Längsschnitt keilförmig aus. Da der Bewehrungskörper auf dem Unterbau liegt, nimmt oberhalb der Bewehrungsglieder die Dicke der Deckschicht zu. Eingebettet wird der Bewehrungskörper in die Deckschicht.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung besteht der Bewehrungskörper aus Kunststoff-B.'tumen-Copolymeren. Die Härte und die Verschleißfestigkeit des Bewehrungskörpers soll dabei in etwa der Härte und der Verschleißfestigkeit des umgebenden Deckschichtmaterials entsprechen, jedoch nicht höher sein. Freigelegte Teile des Bewehrungskörpers bleiben dann in der Fahrbahnebene.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 3 bis 7 angegeben.
Um einen leichter zu handhabenden Bewehrungskörper zu erhalten, ist es angebracht, den Körper senkrecht zur Stoßfuge zu teilen. Bei kammförmiger Ausbildung erfolgt die Teilung dabei zweckmäßig zwischen den Zähnen. Straßenbelag und Bewehrungskörper sollen dabei zweckmäßig aus Materialien bestehen, die sich miteinander verbinden, um zu vermeiden, daß zwischen dem Straßenbelag und dem Körper womöglich Feuchtigkeit eindringt, die bei Frost zu Frostaufbrüchen führen kann. Auf keinen Fall dürfen Straßenbelag und Körper aus Materialien bestehen, die korrodierend aufeinander einwirken. Da die Zusammensetzung des Straßenbelages vorgegeben ist, muß das Material für die Einbaukörper entsprechend ausgewählt werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die perspektivische Ansicht des kammförmigen Bewehrungskörpers,
F i g. 2 den gitterförmigen Bewehrungskörper mit sechseckigen Maschen und
F i g. 3 den gitterförmigen Bewehrungskörper mit runden Maschen.
In F i g. 1 befindet sich der örtlich montierte Bewehrungskörper auf dem Widerlager 12 einer Brücke 11, die im wesentlichen aus dem Tragwerk 14 und dem Fahrbahnbelag 15 besteht. Auf der Seite des Widerlagers 12 ist die Straßenbefestigtung 13, der Unterbau 16 und die Deckschicht 17 angedeutet. Der Bewehrungskörper ist in handliche Teilkörper la, ib, lc, ld, Ie unterteilt und ist mit seinem Rücken 4 der Stoßfuge 2 zugekehrt. Er schließt somit an einen aus Stahlteilen 18 und 19 bestehenden Fahrbahnübergang an. Die Zähne 5 des Kammes 6 laufen von der Stoßfuge 2 weg keilför-
'i
mig aus, so daß die Dicke der Deckschicht 17 oberhalb uer Oberseite 9 der Zähne 5 von der Stoßfuge 2 weg stetig zunimmt. Die Zähne 5 verbreitern sich auch im Querschnitt nach unten. Die Oberseite 9 l:ann wellenförmig ausgebildet sein. Um zu vermeiden, daß zwischen den Zähnen 5 Längsfurchen ausgefahren werden, weisen die Zähne 5 nur einen Abstand voneinander auf, der schmaler ist als die Breite der Auflagefläche der gebräuchlichen Fahrzeugreifen, insbesondere von Zweirädern. Auch im Stoßende des Fahrbahnbelages 15 der Brücke, der im allgemeinen aus Gußasphalt besteht, können entsprechende Körper eingebaut sein, weil die Abriebfestigkeit des Gußasphaltes auf jeden Fall geringer ist als die Abriebfestigkeit der Stahlteile 18 und 19 oberhalb des Widerlagers 12.
Um zu vermeiden, daß sich überhaupt Längsfurchen ausbilden können, ist es zweckmäßig, wie in den F i g. 2 und 3 dargestellt, dem Bewehrungskorb von der Stoßfuge weg die Form eines Gitters 8 zu geben. Die Maschen 10 können dabei beliebig gestaltet sein. z. B. rund oder vieleckig, insbesondere sechseckig oder auch mit einer Kennzahl, die einer Primzahl entspricht. Die Stege 7 sollen ebenfalls sich nach unten keilförmig verbreitern. Die Länge der keilförmigen Ausbildung beträgt sowohl bei der Form eines Kammes 6 als auch bei der Form eines Gitters 8 zweckmäßig nicht weniger als 10 bis 50 cm und vorzugsweise nicht mehr als etwa 250 cm. Die Größe der Maschen 10 sollte ebenfalls nicht größer sein als die Breite üblicher Kraftfahrzeugreifen, insbesondere Zweiradreifen, u-.n sicherzustellen, daß auch bei gitterförmiger Ausbildung keine Quer- oder Längsfurchen entstehen.
Die Unterfläche des Bewehrungskörpers kann noch mit Vorsprüngen, wie Noppen od. dgl., versehen sein, die in den Unterbau eingreifen und so einen sicheren Halt des Bewehrungskörpers ergeben. Die Festigkeit,
Abriebfestigkeit und Elastizität des Bewehrungskörpers sollte größer sein als die Elastizität, Festigkeit und Abriebfestigkeit der Deckschicht 17, und wenn möglich, sich dem Wert der Stahlteile 18 und 19 nähern.
Die Zähne 5 und die Stege 7 können im Querschnitt
z. B. auch X-förmig od. dgl. gestaltet sein. Das Bitumen füllt dann die seitlichen Einkerbungen aus, so daß die Bewehrungskörper fest im Asphalt verankert sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorgefertigter Bewehrungskörper zum Einbau
in das Ende einer Fahrbahndeckschicht an Fugen. der eine entlang der Fuge verlaufende, die Höhe der Deckschicht einnehmende Leiste und von ihr ausgehende, sich in die Deckschicht erstreckende Bewehrungsglieder mit abnehmender Höhe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsglieder von der Leiste aus ihre Höhe stetig verringern.
2. Vorgefertigter Bewehrungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Kunststoff- Bitumen- Copolymeren besteht.
3. Vorgefertigter Bewehringskörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsglieder im Grundriß die Zähne (5) einer Kammform oder die Stege (7) eines Gitters (8) bilden und mit nach unten verbreitertem Querschnitt ausgebildet sind.
4. Vorgefertigter Bewehrungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsglieder im Querschnitt ähnlich der Form eines X mit seitlichen Einkerbungen ausgebildet sind.
5. Vorgefertigter Bewehrungskörper nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (9) der Bewehrungsglieder gewellt ausgebildet ist.
6. Vorgefertigter Bewehrungskörper nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Kammform der Abstand der einzelnen Zähne (5) geringer ist als die Auflagefläche gebräuchlicher Fahrzeugreifen.
7. Vorgefertigter Bewehrungskörper nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Gitterforw die Maschen (10) vieleckig gestaltet sind.
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DE19732360277 1973-12-04 1973-12-04 Vorgefertigter bewehrungskoerper zum einbau in das ende einer fahrbahndeckschicht Granted DE2360277B2 (de)

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DE2360277A1 DE2360277A1 (de) 1975-06-12
DE2360277B2 DE2360277B2 (de) 1976-04-08
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Families Citing this family (5)

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DE102015209544A1 (de) * 2015-05-22 2016-11-24 Maurer Söhne Engineering GmbH & Co. KG Fahrbahnübergang für eine Bauwerksfuge und Vefahren zum Einbau/Wechsel solcher Fahrbahnübergänge

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