DE69610648T2 - Verfahren zur Herstellung und zum Einsetzen von Erdballen in Tröge - Google Patents
Verfahren zur Herstellung und zum Einsetzen von Erdballen in TrögeInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung und zum Einsetzen von Erdballen in Tröge, bei welchem die einzelnen Erdballen aus einem endlosen Hauptstrang von Kulturmaterial geformt und danach in den Trog eingesetzt werden.
- Aus der WO 92/03914 ist solch ein Verfahren und eine dazugehörige Anordnung bereits bekannt. Darin wird lockeres Kulturmaterial durch Saugen eingezogen und zu einem Hauptstrang gepreßt und mit biologisch abbaubaren Papier umhüllt. Dieser Hauptstrang wird zu einer Trenneinrichtung mit vertikaler Wirkung befördert, wo er in einzelne Erdballen getrennt wird, dann in einzelnen Töpfen aufgefangen wird und über diese Töpfe in Tröge eingesetzt wird. Schließlich werden diese die Erdballen enthaltenden Tröge zu dem Ort transportiert, wo Samen oder Ableger in die Kulturtöpfe eingesetzt werden. Einer der Nachteile bei dieser Art der Herstellung von Erdballen ist, dass bei jedem Trennhub der vertikal sich bewegenden Trenneinrichtung die Hauptkulturstrang-Zuführung unterbrochen werden muss, um an dem Kulturstrang eine gerade Stirnfläche zu erhalten. Folglich ist das Herstellungsverfahren nicht kontinuierlich und die Produktion der Erdballen nicht die effizienteste. Der Export der Erdballen ist ein weiteres Problem. Während des Transports nehmen die Erdballen viel Raum ein, was insbesondere beim Exportieren hohe Transportkosten verursacht. Darüber hinaus, verdirbt die Qualität der einzelnen Erdballen während eines langen Transports.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren, wie im Oberbegriff beschrieben, anzugeben, welches die genannten Nachteile beseitigt.
- Zur Erreichung dieses Ziels ist das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass zuerst der Hauptstrang durchgehend in Stränge geschnitten wird, welche als Halbfertigprodukt dienen und eine Länge einiger Erdballen aufweisen, und dass diese Stränge anschließend in die einzelnen Erdballen geschnitten werden, wenn sie in die Tröge eingesetzt werden.
- Die Herstellung des Halbfertigproduktes ist nun eine kontinuierliche, ohne die Notwendigkeit der ständigen Unterbrechung der Zuführung des lockeren Kulturmaterials und des Transports des Hauptstrangs. Weil die Stränge die Länge einiger Erdballen aufweisen, muss relativ wenig geschnitten werden, beispielsweise mit einem rotierenden Messer, und das Kulturmaterial kann schneller transportiert werden. Dies gewährleistet eine hohe Produktionsrate von Strängen. Der nächste Schritt des Schneidens der als Halbfertigprodukt dienenden Stränge in einzelne Erdballen und Befüllens der Tröge kann bei Bedarf an einem anderen Ort durchgeführt werden.
- Die Stränge sind leichter zu handhaben und zu transportieren als die einzelnen Kulturtöpfe und nehmen während des Transports weniger Raum ein als die Tröge. Ein Transportieren der Stränge anstatt der einzelnen Erdballen schützt die Erdballen vor Beschädigung und schnellem Austrocknen. Dies hält die Transportkosten niedrig und die Qualität der einzelnen Ballen hoch.
- Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens ist eines, bei welchem der Strang mehr oder weniger senkrecht über dem horizontalen Trog angeordnet wird, und wo der Erdballen, sofort nachdem er aus dem Strang geformt wurde, in eine vorgesehene Öffnung im Trog eingesetzt wird.
- Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist eines, bei welchem die Stränge nebeneinander in einer Reihe angeordnet werden, und bei welchem aus jeder Reihe von Strängen eine Reihe Erdballen abgetrennt wird, welche in eine Reihe von Öffnungen in dem Trog eingesetzt werden und bei welchem der Trog und die Stränge anschließend in Bezug zueinander bewegt werden, um die nächste Reihe von Erdballen zu positionieren. Ausgehend von einer Reihe von Strängen, welche in der Anzahl der Reihe von Öffnungen im Trog entsprechen, ist eine hohe Befüllungsrate erreichbar.
- Die Erfindung betrifft auch eine Anordnung zum Befüllen von Trögen mit Erdballen.
- Die erfindungsgemäße Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie versehen ist mit zumindest einer Zuführeinrichtung zum Aufnehmen der Stränge in der Länge von einer Anzahl von Erdballen, mit zumindest einer Führung, welche zum Transportieren der Stränge mit der Zuführeinrichtung zusammenwirkt, welche Führung versehen ist mit einem Dauerführungsteil, welches mehr oder weniger vertikal über einem horizontal sich erstreckendem Trogträger zum Tragen eines Troges angeordnet ist, und mit einem Durchführungs-Führungsteil, welches in eine vertikale Position verfahrbar ist, bis es zu dem Dauerführungsteil ausgerichtet ist, und mit einer zur Zuführeinrichtung mehr oder weniger horizontal ausgerichteten Ladeposition, mit zumindest einer Trenneinrichtung zum Trennen jedes Stranges in einzelne Erdballen, wobei die Trenneinrichtung zwischen der Führung und dem Trogträger angeordnet ist, wobei sich die im wesentlichen horizontal erstreckende Trennkante senkrecht zur Führung erstreckt.
- Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung ist eines, bei welchem diese mit einer Reihe von nebeneinander angeordneten Zuführeinrichtungen und Führungen zum gleichzeitigen Aufnehmen oder zum gleichzeitigen Transportieren der Stränge versehen ist. Auf diese Weise kann eine große Anzahl von Strängen pro Zeiteinheit verarbeitet werden.
- Es ist günstig, wenn die Trenneinrichtung die Form eines Messers zum gleichzeitigen Durchtrennen aller Stränge aufweist. Auf diese Weise kann mit einem Trennhub eine Anzahl von Strängen gleichzeitig durchtrennt werden.
- Schließlich ist es von Vorteil, wenn die Führung mit einem Mittel zur Zuleitung von Druckluft zum Herunterdrücken eines Stranges versehen ist. Dieses bewegt die Stränge nach unten durch die Führung zum genauen Aufeinanderstoßen mit der nachfolgenden Reihe von Strängen, so dass gegebenenfalls alle zu befüllenden Öffnungen in dem Trog effektiv mit Erdballen befüllt werden.
- Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung erläutert, welche sehr schematisch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung veranschaulicht.
- Die Abbildung ist eine schematische und perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der Anordnung zur Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
- In dem in der Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiel ist die erfindungsgemäße Anordnung mit einer im Wesentlichen horizontal sich erstreckenden Zuführeinrichtung 1 zum Aufnehmen von Strängen versehen. Die Zuführeinrichtung 1 ist in Form eines Tisches ausgebildet, der mit einer Reihe nebeneinander liegender Ausnehmungen 2 versehen ist. Die Anordnung ist weiter mit einer Führung 3 versehen, welche eine verfahrbares Führungsteil 4 und ein Dauerführungsteil 5 umfasst. Die getrennten, zusammenwirkenden Führungsteile 4, 5 sind übereinander angeordnet, wobei zur Verdeutlichung der Abstand zwischen den zwei Teilen in der Zeichnung etwas vergrößert ist. Die zwei Führungsteile 4, 5 sind jeweils mit einer Reihe von nebeneinander angeordneten hohlen Rohren 6 und 6' ausgerüstet. Wie in der Figur dargestellt, sind die Rohre 6 und 6' vertikal ausgerichtet und weisen im Wesentlichen den gleichen Durchmesser auf, welcher jenem der Stränge A entspricht. Eine Trenneinrichtung 7 mit einer Trennkante 8 ist in einer imaginären horizontalen Ebene verfahrbar, welche sich unter dem und praktisch senkrecht zum Dauerführungsteil 5 erstreckt. Weiter ist eine verfahrbare Positioniereinrichtung 9 vorgesehen, welche eine Stange 10 mit einer Reihe von Öffnungen 11 umfasst. Ein horizontal verfahrbarer Trogträger 12 dient zum Tragen und Transportieren eines Troges C.
- Die erfindungsgemäße Anordnung zum Befüllen der Tröge mit Erdballen arbeitet wie folgt. Eine Anzahl von Strängen A wird in ein Reihe nebeneinander in den Öffnungen 2 der Zuführeinrichtung 1 eingesetzt. Die Stränge A weisen eine Länge von einigen Erdballen B auf und sind in einem vorhergehenden Verfahrensschritt hergestellt worden. Das verfahrbare Führungsteil 4 dreht sich um einen Rotationspunkt 13 in der mit dem Pfeil angezeigten Richtung, wodurch die Ladeposition zu der Zuführeinrichtung praktisch horizontal ausgerichtet ist. Diese Position ist in der Abbildung mit gestrichelter Linie dargestellt. Dann werden die Stränge A in die hohlen Rohre 6 des verfahrbaren Führungsteils 4 geschoben. Das verfahrbare Führungsteil 4 dreht sich dann um den Rotationspunkt 13, um in eine vertikale Position zurück zu kehren, wodurch die Durchführposition zu dem Dauerführungsteil 5 ausgerichtet ist. Das verfahrbare Führungsteil 4 ist mit einem beiseite schwenkbaren Boden 14 versehen, welcher gegen das Dauerführungsteil 5 schwenkt, sobald das verfahrbare Führungsteil 4 zu dem Dauerführungsteil 5 ausgerichtet ist. Die Stränge A können dann in das Innere der Rohre 6' an dem Dauerführungsteil 5 durchgeführt werden. Wahlweise kann zur Gewährleistung einer schnellen und zuverlässigen Abwärtsbewegung der Reihe von Strängen A Druckluft verwendet werden. Die Trenneinrichtung 7, welche unterhalb des Dauerführungsteils 5 montiert ist, hält die Stränge fest. Sobald die Trenneinrichtung 7 von der Unterseite des Dauerführungsteils 5 in die mit dem Pfeil angezeigte Richtung verfährt, fallen die Stränge A in die Öffnungen 11 der Stange 10. In der Figur ist diese Position der Stange 10 durch eine gestrichelte Linie dargestellt. Die Stränge A werden durch Anschläge (nicht dargestellt) an der Unterseite der Stange 10, welche als vorübergehende Träger dienen, festgehalten. Die Trenneinrichtung 7 kehrt dann in Richtung des Führungsteils 5 zurück und die Trennkante 8 trennt die einzelnen Erdballen B von der Strängen A ab. Die Höhe der Stange 10 entspricht mehr oder weniger der erforderlichen Länge des Erdballens B. Die Trenneinrichtung 7 blockiert die Durchführung des Restes der Stränge A, während die Positioniereinrichtung 9, wie dargestellt, horizontal verfährt, und über dem mit Öffnungen versehenen Trog C angeordnet wird. Auswerfer 15, welche vertikal verfahrbar sind, werden dann in die Öffnungen 11 in der Stange 10 eingeführt und nach unten verfahren, wobei sie die Erdballen B in das Innere des Trogs C schieben. Der Durchmesser des Auswerfers 15 ist etwas kleiner als jener der Öffnungen 11 in der Stange 10. Wenn die Auswerfer 15 nach unten verfahren werden, sind die Anschläge an dem unteren Ende der Stange 10 selbstverständlich vorübergehend entfernt. Nachdem die Auswerfer 15 die Erdballen B in den Trog C ausgestoßen haben, verfahren sie nach oben bis über die Positioniereinrichtung 9. Die Positioniereinrichtung 9 kehrt dann zu der Startposition zurück, während die Öffnungen 11 zu den hohlen Rohren 6 und 6' der Führung 3 ausgerichtet sind. Gleichzeitig wird der Trog C zusammen mit dem Trogträger 12 um einen gewissen Abstand mittels einer Transporteinrichtung (nicht dargestellt) in Richtung des Dauerführungsteils 5 verfahren. Dieser Abstand entspricht der Weite der Öffnungen in dem Trog C. Die Trenneinrichtung 7 kann dann zur Ausführung eines weiteren Trennhubs wieder von der Unterseite des Dauerführungsteils 5 fortbewegt werden. Das Trennen und Befüllen des Trogs C wird in der beschriebenen Weise wiederholt. Das Dauerführungsteil 5 dient als Puffer für die beinahe vollständig durchtrennten Stränge A, während das bewegliche Führungsteil 4, welches inzwischen geräumt wurde, wieder in die Ladeposition für eine neue Zuführung von Strängen A gedreht wird.
- Das Zuführen der Stränge A in die Zuführeinrichtung 1 sowie das Absetzen des Trogs C auf dem Trogträger 12 kann entweder manuell oder automatisch erfolgen. Vorzugsweise erfolgt das Durchführen und Schneiden der Stränge A sowie das Einsetzen der Erdballen B in den Trog C vollkommen automatisch. Auf diese Weise wird wenig Zeit benötigt, um die Erdballen B zu schneiden und direkt in den Trog C einzusetzen.
- Das Lademuster in dem Trog C kann verändert werden, beispielsweise indem die Art der Zuführung der Stränge A in die Zuführeinrichtung 1 verändert wird. Die Öffnungen 2 können abwechselnd befüllt oder nicht befüllt werden. Der Trog C kann beispielsweise auch nach oben über zwei Weiten von Trogöffnungen verfahren werden, wobei jedes Mal eine Reihe von Öffnungen in dem Trog C leer bleiben.
- Bei Bedarf kann das wie vorstehen beschrieben Verfahrer zum Befüllen von Trögen mit Erdballen am gleichen Ort wie das Trennen von Strängen A aus einem endlosen Hauptstrang von Kulturmaterial ausgeführt werden. Die Herstellungsgeschwindigkeit der Stränge A kann dann optimal an die Geschwindigkeit des Befüllens der Tröge mit Erdballen angepaßt werden.
- Aus Vorstehendem wird deutlich, dass die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung und zum Einsetzen von Erdballen in Tröge und eine dazugehörige Anordnung angibt, bei welcher eine maximale Produktion von Erdballen erreichbar ist und die Qualität der einzelnen Erdballen hoch ist. Außerdem ist mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ein hoher Flexibilitätsgrad erreichbar, weil die verschiedenen Verfahrensschritte bei Bedarf an unterschiedlichen Orten ausgeführt werden können. Der erforderliche Transport der Stränge von einem Ort zu dem andern ist wirtschaftlich, da die Stränge wenig Raum einnehmen und leicht zu handhaben sind.
- Die Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung dargestellten und im Vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die auf unterschiedliche Weise veränderbar sind, ohne sich von dem in den sich anschließenden Patentansprüchen angegebenen Umfang zu entfernen. Beispielsweise können die Durchmesser der hohlen Rohre in der Transporteinrichtung und die Öffnungen in der Positioniereinrichtung abhängig von dem gewünschten Erdballendurchmesser verändert werden. Auch die Positioniereinrichtung kann als eine Reihe von vertikal verfahrbaren an dem Boden des Trogs montierten Stiften ausgebildet sein, welche bei der Positionierung der Erdballen helfen, indem sie nach oben durch die Öffnungen in dem Trog ragen. Diese Stifte können auch zum Schneiden der Erdballen auf die bestimmte Länge verwendet werden.
Claims (12)
1. Verfahren zur Herstellung und zum Einsetzen von Erdballen in Tröge, bei welchem die
einzelnen Erdballen aus einem endlosen Hauptstrang von Kulturmaterial geformt und
danach in den Trog eingesetzt werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass zuerst der Hauptstrang durchgehend in Stränge (A) geschnitten wird, welche die Länge
einiger Erdballen (B) aufweisen und als Halbfertigprodukt dienen, und
dass diese Stränge (A) anschließend in die einzelnen Erdballen (B) geschnitten werden,
wenn sie in die Tröge (C) eingesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Strang (A) mehr oder weniger senkrecht über dem Trog (C) angeordnet wird,
welcher horizontal liegt, und
dass der Erdballen (B), sofort nachdem er aus dem Strang (A) geformt wurde, in eine
Öffnung im Trog (C) eingesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stränge (A) nebeneinander in einer Reihe angeordnet werden,
dass aus jeder Reihe von Strängen (A) eine Reihe von Erdballen (B) geschnitten wird,
welche in eine Reihe von Öffnungen in den Trog (C) eingesetzt werden, und
dass anschließend der Trog (C) und die Reihe von Strängen (A) zueinander bewegt werden,
um die nächste Reihe von Erdballen (B) in Position zu bringen.
4. Anordnung zum Befüllen von Trögen mit Erdballen,
dadurch gekennzeichnet:
dass sie versehen ist mit zumindest einer Zuführeinrichtung (1) zum Aufnehmen der
Stränge (A) in der Länge von einer Anzahl von Erdballen (B), mit zumindest einer Führung
(3), welche zum Transportieren der Stränge (A) mit der Zuführeinrichtung (1)
zusammenwirkt, wobei die Führung (3) aufweist ein Dauerführungsteil (5), welches mehr
oder weniger senkrecht über einem waagerecht sich erstreckendem Trogträger (12) zum
Tragen eines Troges (C) angeordnet ist,
ein Durchführungs-Führungsteil (4), welches in eine senkrechte Position bewegbar ist, bis es
zu dem Dauerführungsteil (5) ausgerichtet ist, und mit einer zur Zuführeinrichtung (1)
mehr oder weniger horizontal ausgerichteten Ladeposition, mit zumindest einer
Trenneinrichtung (7) zum Trennen jedes Stranges (A) in einzelne Erdballen (B), wobei die
Trenneinrichtung (7) zwischen der Führung (3) und dem Trogträger (12) angeordnet ist,
wobei sich die im Wesentlichen horizontal erstreckende Trennkante (8) senkrecht zur
Führung (3) erstreckt.
5. Anordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass sie mit
einer Reihe von Zuführeinrichtungen (1) und Führungen (3) zur gleichzeitigen Aufnahme
oder zum gleichzeitigen Transportieren der Stränge (A) versehen ist.
6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuführeinrichtung (1) als ein im wesentlichen horizontaler Tisch ausgebildet ist, der
mit mindestens einer Ausnehmung (2) versehen ist, und
dass die Führung (3) mit einem hohlen Rohr (6, 6') mit einem Durchmesser, welcher jenem
des Stranges (A) entspricht, ausgerüstet ist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine verfahrbare Positioniereinrichtung (9) zum Einsetzen der einzelnen Erdballen (B)
in die Öffnungen des Troges (C) vorgesehen ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Positioniereinrichtung (9) eine Stange (10) mit einer Reihe von Öffnungen (11),
welche mit Hilfsstützen versehen sind, und eine Reihe von zusammenwirkenden
Auswerfern (15) aufweist.
9. Anordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Positioniereinrichtung (9) aus einer Reihe von senkrecht verfahrbaren Stiften
zusammengesetzt ist, die an dem Boden des Troges angebracht sind und nach oben durch
die Öffnungen in der Schale (C) ragen, um die Positionierung der Erdballen (B) zu
unterstützen.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Führung (3) mit Mitteln zur Zuleitung von Druckluft zum Herunterdrücken eines
Stranges (A) versehen ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Trogträger (12) mit einer Transporteinrichtung für den schrittweisen Transport des
Troges (C) versehen ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trenneinrichtung (7) ein Messer zum gleichzeitigen Durchtrennen aller Stränge (A)
ist.
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