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DE602005001032T2 - Apparate für die Plazierung der Produkte in Blisters einer Blisterpackung - Google Patents

Apparate für die Plazierung der Produkte in Blisters einer Blisterpackung Download PDF

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DE602005001032T2
DE602005001032T2 DE602005001032T DE602005001032T DE602005001032T2 DE 602005001032 T2 DE602005001032 T2 DE 602005001032T2 DE 602005001032 T DE602005001032 T DE 602005001032T DE 602005001032 T DE602005001032 T DE 602005001032T DE 602005001032 T2 DE602005001032 T2 DE 602005001032T2
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DE
Germany
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blister
products
blisters
blister band
band
Prior art date
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DE602005001032T
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English (en)
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Giuseppe Monti
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Marchesini Group SpA
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Marchesini Group SpA
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Platzieren von Produkten in Blister eines Blisterbands.
  • Die vorgeschlagene Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die vorzugsweise auf dem Gebiet der Pharmazie zum Zuführen und Verteilen von Produkten, beispielsweise Tabletten, Pillen und dergleichen, an bzw. auf ein Blisterband einer Blisterverpackungsmaschine verwendet wird.
  • Es gibt Vorrichtungen, mit denen unter Verwendung verschiedener Techniken die Blister eines Blisterbands befüllt werden.
  • Eine dieser Vorrichtungen weist im Wesentlichen einen schachtelartigen Behälter ohne Boden auf, der sich unmittelbar über dem Blisterband befindet und dabei nicht breiter als das Band selbst bemessen ist.
  • Dabei wird das Band in eine vorwärtsgerichtete Translationsbewegung versetzt, wobei die Blister dem Behälter zugewandt sind, so dass sie progressiv und in Längsrichtung unter dem Behälter hindurch verlaufen.
  • Das Befüllen des Behälters wiederum erfolgt über eine Zuführrohrleitung, in der eine Anzahl von dem Blisterband zuzuführenden Produkten befördert werden, so dass diese sich auf der Bandoberfläche ansammeln.
  • Verteilmittel, bei denen Bürsten und dergleichen zum Einsatz kommen, und andere derartige Zuführmittel verteilen dann die angesammelten Produkte derart, dass sie in leere Blister hinein verlaufen und sich dann bis zum Austritt aus dem Behälter mit dem Band zusammen bewegen.
  • Die überzähligen Produkte werden geeigneterweise im Inneren des Behälters gehalten.
  • Das oben beschriebene System lässt sich sowohl bei schrittweise als auch bei kontinuierlich verlaufenden Bändern einsetzen und verursacht keine Probleme bei der Ausrichtung der Produkte bezüglich der entsprechenden Blister.
  • Eine weitere bekannte Vorrichtung weist eine Vielzahl von Zuführrohrleitungen auf, in denen die Produkte aufgehäuft angeordnet sind. Dabei ist jede Rohrleitung passend zu einer im Band ausgebildeten Längsreihe von Blistern angeordnet.
  • Das untere Ende der Rohrleitungen verläuft dicht über der Bandoberfläche und aufgrund der Bewegung des Bandes fallen die Produkte unter Schwerkrafteinwirkung in die entsprechenden Blister bei deren Verlauf unter der Rohrleitung.
  • Den bekannten Vorrichtungen werden Produkte der selben Art zugeführt und dabei sind die Vorrichtungen derart geformt, dass alle Blister mit Produkten identischer Art befüllt werden.
  • Folglich liefern die mit der Vorrichtung der beschriebenen Art ausgestatteten Blisterverpackungsmaschinen Blisterpackungen, die alle die selbe Art von Produkten enthalten.
  • Es besteht ein Bedarf, Blisterpackungen bereitzustellen, welche mindestens zwei Arten von Produkten enthalten, wobei jedes Produkt in eine entsprechende Blister eingeleitet wird.
  • Als Beispiel betrachte man eine Blisterpackung, bei der mindestens eine Querreihe von Blistern eine erste Art von Produkten enthält und die restlichen Querreihen von Blistern eine zweite Art von Produkten enthalten. Dabei können die die erste Art von Produkten enthaltenden Querreihen z.B. bezüglich den Blisterreihen mit der zweiten Art von Produkten versetzt oder beliebig anderweitig angeordnet sein.
  • Anderenfalls kann die Blisterpackung auch Blister aufweisen, die nicht unbedingt in Querreihen angeordnet sind und dabei können auch die zwei Arten von Produkten auf beliebige Weise in den entsprechenden Blistern angeordnet sein.
  • Ein erheblicher Nachteil der oben beschriebenen Vorrichtungen besteht darin, dass sie kein selektives Einleiten der Produkte in die vorbestimmten Blister eines Blisterbands ermöglichen, da alle Blister mit der selben Art von Produkten gefüllt werden, was zweifelsohne zu einer Funktionseinschränkung der Vorrichtung führt.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung anzugeben, bei der der oben erwähnte Nachteil vermieden wird durch eine derartige Formgebung der Vorrichtung, dass selektiv mindestens zwei Arten von Produkten in vorbestimmte Blister eines Blisterbands eingeleitet werden können, wobei jedes Blister jeweils mit nur einem Produkt befüllt wird, und all dies unabhängig von der Verteilung der Blister auf dem Blisterband erfolgt.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung anzugeben, bei der das Einleiten der ersten Art von Produkten in die jeweiligen Blister nicht das Einleiten der zweiten Art von Produkten in die jeweiligen Blister und umgekehrt beeinträchtigt.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung anzugeben, die nicht nur die bereits genannten Aufgaben erfüllt, sondern auch durch Teile und/oder Mittel definiert ist, die leicht erhältlich und montierbar sind und die deren Einbau und Wartung vereinfachen.
  • Die oben genannten Aufgaben werden gemäß dem Inhalt der Ansprüche gelöst.
  • Die charakteristischen Merkmale der Erfindung sowie der Betrieb der in den nachstehenden Ansprüchen beanspruch ten technischen Lösung werden nunmehr in der nachstehenden ausführlichen Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, wobei auf die beiliegenden Zeichnungsfiguren Bezug genommen wird. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Perspektivansicht einer Arbeitseinheit der Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung;
  • 2 und 3 Seiten- und Schemaansichten der vorgeschlagenen Vorrichtung mit zwei Arbeitseinheiten, in ebenso vielen wesentlichen Arbeitskonfigurationen;
  • 4, 5 und 6 Seiten- und Schemaansichten der Vorrichtung von 2 und 3, bei der einige Teile entfernt wurden, in anderen wesentlichen Arbeitskonfigurationen;
  • 3A, 4A schematische Aufsichten entsprechend den Markierungen III-III und IV-IV in 3 bzw. 4;
  • 7 eine schematische Seitenansicht einer Blisterpackung, deren Blister von der vorgeschlagenen Vorrichtung befüllt wurden;
  • 8a, 8b Aufsichten auf ebenso viele Anordnungen der Blister eines Blisterbands;
  • 9 eine schematische Seitenansicht einer möglichen Stellung zweier Arbeitseinheiten zueinander, welche die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung definieren;
  • 9A das Detail Q von 9;
  • 9B das selbe Detail Q von 9 in einer möglichen Arbeitssituation.
  • In den obigen Figuren bezeichnet die Bezugsziffer 10 eine Platte, die an einer (nicht dargestellten) Tragestruktur einer (ebenfalls nicht dargestellten) Blisterverpackungsmaschine angebracht ist, mit der die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung verbunden ist.
  • Die Platte wird in einer (in den Zeichnungsfiguren dargestellten) Arbeitsstellung L gehalten; aus nachstehend erläuterten Gründen kann die Platte in eine gegenüber der Arbeitsstellung angehobene Stellung bewegt werden.
  • Dabei sind an der Platte 10 N Arbeitseinheiten UA, UB, ...Un in einer Anzahl angebracht, die N Arten von Produkten XA, XB, ..., Xn entspricht, welche in entsprechende Blister YA, YB, ..., Yn eines Blisterbands 20 eingeleitet werden sollen.
  • In den 26 werden zwei Arbeitseinheiten UA, UB betrachtet, die jeweilige Produkte XA, XB weiterverarbeiten, welche in entsprechende Blister YA, YB eingeleitet werden sollen. Es versteht sich, dass alle Betrachtungen bezüglich der Arbeitseinheiten UA, UB auch für die Vorrichtung mit N Arbeitseinheiten gelten.
  • 1 zeigt eine dieser Einheiten, die mit U bezeichnet ist.
  • In der folgenden Beschreibung wird zunächst auf die Arbeitseinheit U von 1 Bezug genommen, wobei für die restlichen Einheiten UA, UB die selben Bezugszeichen jeweils mit tiefgestelltem „A" bzw. „B" verwendet werden.
  • Wie 1 zeigt, weist die Einheit U einen Schlitten 3 auf, der auf den in der Platte 10 vorgesehenen Längsführungen 4 gleitet.
  • Der Schlitten 3 wird durch ein (nicht dargestelltes) erstes bekanntes Mittel betrieben, so dass er sich durch einen Vorwärtshub H1 und einen Rückwärtshub H2 zwischen äußersten Stellungen, nämlich einer hinteren Z1 und einer vorderen Z2, hin und her bewegt.
  • Der Schlitten 3 trägt über bekannte Mittel 6 eine Reihe von Auslassrohrleitungen C (beispielsweise vertikale), deren untere Enden 1 sich unmittelbar über der oberen Oberfläche 20A des darunter verlaufenden Blisterbands 20 befinden und bezüglich der im Band vorgesehenen entsprechenden Reihen F von Blistern YA, YB ausgerichtet sind.
  • Der dargestellte Fall bezieht sich auf ein Beispielband mit drei Längsreihen von Blistern (siehe 3A, 4A) mit drei entsprechenden Rohrleitungen C, die im dargestellten Fall quer ausgerichtet sind, d.h. senkrecht zur Vorwärtsbewegungsrichtung W des Bandes.
  • Die oberen Abschnitte der Leitungen C sind frei in jeweilige Löcher 8 eingeführt, die im Boden 119 eines von einem Schlitten 11 getragenen Trichters 9 ausgebildet sind, wobei der Schlitten 11 auf vertikalen Führungen gleitet, welche in dem den Schlitten 11 tragenden Schlitten 3 ausgebildet sind.
  • Über eine Zuführleitung 12 erfolgt die Zuführung von Produkten X an den Trichter; dabei erfasst ein Sensor 13 den Füllstand R der Produkte im Trichter; das entsprechende Signal wird gemäß bekannter Techniken von der Zentraleinheit zur Steuerung der Produktzufuhr verarbeitet, um den minimalen Pegel über den oberen Enden S der Rohrleitungen C sicherzustellen.
  • Durch nicht dargestellte bekannte Mittel wird der Trichter 9 derart betrieben, dass er sich vertikal mit einem vertikalen Vibrationsbewegungsverlauf (Richtungen K1, K2) mit einem derartigen Hub bewegt, dass die oberen Enden S der Rohrleitungen C in die Menge der im Trichter vorhandenen Produkte eingetaucht bleiben.
  • Längsführungen 14 sind im Schlitten 3 ausgebildet, um einen sich bewegenden Aufbau 15 zu führen, der einen Arm 16 trägt, welcher senkrecht zum Schlitten sowie zur Vorwärtsbewegungsrichtung W des Bandes verläuft.
  • Der sich bewegende Aufbau 15 wird von nicht dargestellten zweiten Mitteln zwischen zwei äußersten Stellungen, nämlich einer Ruhestellung M1 und einer Arbeitsstellung M2, am Vorwärtshub N1 und am Rückwärtshub N2 entlang hin und her bewegt.
  • Ein Ende eines äußerst dünnen Streifens 17 (d.h. 0,07 mm) aus Stahl, Teflon oder einem beliebigen anderen Material, der am Arm 16 befestigt ist, verläuft in der Zuführrichtung W über dem Blisterband 20 und stimmt bei den Arbeitsbedingungen der Arbeitseinheit U mit der oberen Bandoberfläche 20A überein.
  • Dabei wird darauf hingewiesen, dass der Streifen zwischen der Oberfläche 20A und den unteren Enden I der Rohrleitungen C zwischengefügt ist.
  • Im Streifen sind Löcher 18 (im dargestellten Beispiel drei) ausgebildet und derart angeordnet, dass sie mit entsprechenden Blisterreihen F ausgerichtet sind.
  • Dabei ermöglicht die Größe der Löcher bei der weiter unten erläuterten Arbeitssituation den Durchtritt der einzelnen Produkte durch die Löcher hindurch.
  • Der sich bewegende Aufbau 15 trägt einen zweiten Arm 21, welcher parallel zum ersten Arm 16 verläuft und auf die Vorwärtsrichtung W des Bandes 20 bezogen vor diesem angeordnet ist.
  • Der zweite Arm trägt Saugmittel, die nicht im einzelnen dargestellt sind und deren Funktion später erläutert wird.
  • Es folgt nunmehr eine Beschreibung des Betriebs der vorgeschlagenen Vorrichtung.
  • In den 26 stellen T1 bis T6 feste Bezugsziffern dar, die zum Verweis auf Stellungen der sich bewe genden Teile (Blisterband 20, Schlitten 3A, 3B, sich bewegende Aufbauten 15A, 15B) in einigen wichtigen Momenten bezüglich der Einleitung der Produkte XA, XB in entsprechende vorbestimmte Blister YA, YB dienen.
  • In den obigen Figuren befindet sich die Platte 10 in der Arbeitskonfiguration L, die Trichter 9A, 9B der ersten Einheit UA und der zweiten Einheit UB enthalten die Produkte XA, XB der ersten bzw. der zweiten Art, die aufgrund der vertikalen Schwingungsbewegung (Richtungen K1, K2) der Trichter die Leitungen 7A, 7B füllen.
  • In 2 befinden sich die Schlitten 3A, 3B in der hinteren Stellung Z1, und die sich bewegenden Aufbauten 15A, 15B befinden sich in der Ruhestellung M1.
  • Anhand 2 erscheint es offensichtlich, dass das stromabwärts befindliche Ende des Streifens 17A der ersten Einheit UA praktisch auf den Anfangsteil des Streifens 17B der zweiten Einheit UB gelegt wird.
  • YA, Y'A, Y''A bezeichnen die Blister des Blisterbands zur Aufnahme der ersten Art von Produkten XA. 2 zeigt die bereits mit den Produkten XA befüllten Blister YA, Y'A.
  • YB, Y'B, Y''B bezeichnen die Blister des Blisterbands zur Aufnahme der zweiten Art von Produkten. 2 zeigt das bereits mit dem Produkt XB befüllte Blister YB.
  • Bei der Konfiguration von 2 ist deutlich zu sehen, dass die Rohrleitungen CA, CB der Einheiten UA, UB be züglich der entsprechenden Blister Y''A, Y'B geringfügig versetzt sind.
  • Die Schlitten 3A, 3B werden synchron derart betrieben (Richtung H1), dass nach der Anfangsbeschleunigung die Zuführrohrleitungen CA, CB koaxial und zentriert zu den Blistern Y''A, Y'B verlaufen: zentrierte Konfiguration ZA, ZB von 3.
  • Bei der soeben beschriebenen Konfiguration wird das unterste Produkt X'A, X'B eines jeden Haufens PA, PB von in der jeweiligen Rohrleitung CA, CB enthaltenen Produkten von den als Verschlüsse dienenden Streifen 17A, 17B am Herunterfallen gehindert (siehe 3, 3A).
  • Im Schrittverhältnis zum Erreichen der zentrierten Konfiguration ZA, ZB werden die Streifen bewegt (Vorwärtshub N1), bis sie ihre Betriebsstellung M2 erreichen (4).
  • Während dieser Bewegung werden die Schlitten 3A, 3B mit der selben Geschwindigkeit W bewegt wie das Blisterband, so dass die Rohrleitungen CA, CB bezüglich des Blisterbands unbewegt bleiben; diese Situation wird über eine vorbestimmte Zeitperiode hinweg beibehalten.
  • Befinden sich die Streifen 17A, 17B in der Betriebsstellung M2, dann verlaufen die Löcher 18A, 18B der Streifen koaxial und zentriert zu den unteren Enden I der darüber befindlichen Rohrleitungen CA, CB: dadurch können die untersten Produkte X'A, X'B während der oben genannten Zeitperiode in die jeweiligen Blister Y''A, Y'B hineinfallen – Produktzuführkonfiguration JA, JB: siehe 4, 4A.
  • Im Schrittverhältnis zum Auftreten der obigen Konfiguration werden die sich bewegenden Aufbauten 15A, 15B in ihre Nichtbetriebsstellung (5) bewegt (Richtung N2), und die Schlitten 3A, 3B werden im Schrittverhältnis zum Auftreten ihrer vorderen Stellung Z2 (5) derart bewegt, dass sie wieder die in 2 gezeigte Anfangskonfiguration der Schlitten 3A, 3B und der sich bewegenden Aufbauten 15A, 15B einnehmen.
  • Wie bekannt ist, wird nach dem Befüllen der Blister YA, YB der obere Teil des Bands 20 verschlossen.
  • Die so genannten Blisterpackungen 100 werden durch Auseinanderschneiden aus dem auf diese Weise gebildeten Aufbau (siehe 7) erhalten.
  • Die Blisterpackung, die beispielsweise vier Querreihen aufweist, enthält zwei Arten von Produkten, d.h. die erste Art XA und die zweite Art XB.
  • Es lassen sich aber auch drei Arten von Produkten XA, XB, XC enthaltende Blisterpackungen erzeugen, indem entsprechend drei Arbeitseinheiten UA, UB, UC eingesetzt werden, die synchron arbeiten, wie oben erwähnt.
  • Dabei haben die Streifen 17A, 17B eine zweifache Funktion: einerseits verschließen sie die jeweiligen Einheiten, andererseits decken sie aber auch die obere Oberfläche 20A des Bands 20 in dessen Ladebereich ab; auf diese Weise wird verhindert, dass die Produkte umherspringen, was zahlreiche Vorteile mit sich bringt.
  • Bei dem beschriebenen Beispiel enthält jede Querreihe G von Blistern 100 die Produkte der selben Art.
  • Es lässt sich auch eine Blisterpackung erhalten, bei der die Produkte einer Querreihe unterschiedlicher Natur sind.
  • Dies lässt sich dadurch bewerkstelligen, dass die Anzahl der Löcher 18 des Streifens 17A der ersten Einheit UA kleiner ist als die Anzahl von Blistern in einer Querreihe G des Blisterbands und dass die im ersten Streifen fehlenden Löcher stattdessen im Streifen 17B der zweiten Einheit UB ausgebildet und dabei natürlich derart angeordnet sind, dass die Querreihe dann vollständig gefüllt wird.
  • Ansonsten kann der gerade erwähnte technisch-funktionale Aspekt dadurch erhalten werden, dass eine Trennwand 50 im Trichter 9 verwendet wird, um zwei getrennte Kammern zu definieren, die über jeweilige Rohrleitungen 12 mit Produkten XA, XB gefüllt werden und entsprechend eine vorbestimmte Anzahl von Rohrleitungen C speisen.
  • Bekanntlich lassen sich die Blister in Reihen ausrichten, die nicht senkrecht zur Vorwärtsbewegungsrichtung W des Bandes (8A) verlaufen, oder sie lassen sich versetzt quer ausrichten (8B).
  • Die vorgeschlagene technische Lösung ermöglicht ein Befüllen der auf beliebige Weise (z.B. gemäß 8A, 8B) angeordneten Blister mit mindestens zwei Arten von Produkten XA, XB.
  • Bei dem dargestellten Beispiel werden zwei Einheiten UA, UB betrachtet, die synchron bewegt werden.
  • Die zwei Einheiten können auch unabhängig voneinander, d.h. asynchron, betrieben werden; 9 zeigt den Zustand, in dem die Einheiten im größten Abstand voneinander angeordnet sind.
  • Die Länge des Streifens 17A der ersten Einheit muss bezüglich der Darstellung von 26 um „∩" vergrößert werden.
  • Dadurch lässt sich der Füllbereich des Bandes 20 stets durch die Streifen 17A, 17B (9A) bedeckt halten.
  • Natürlich liegen in diesem Fall, im Zustand eines minimalen gegenseitigen Abstands zwischen den Einheiten UA, UB, die Streifen teilweise übereinander (9B).
  • Zum Entfernen beschädigter Produkte vom Band oder zur Durchführung von Reinigungs- und/oder Wartungsarbeiten an den Arbeitseinheiten muss die Platte L angehoben werden, was synchron mit dem Betrieb der Saugmittel eines jeden Arms 21 erfolgen muss, um auch das Anheben der Streifen 17A, 17B zu erleichtern.
  • Wird die Blisterverpackungsmaschine, mit der die vorliegende Vorrichtung verbunden ist, angehalten, weil eine Rohrleitung C blockiert ist, dann muss auf das die Trichter 9 betreibende Mittel derart eingewirkt werden, dass dieses einen zusätzlichen Hub nach oben ausführt, damit die Enden S über den Pegel R nach oben verlaufen und für den Bediener zugänglich werden.
  • Bei einer schrittweisen Bewegung des Bandes 20 hingegen reicht es aus, die Schlitten 3A, 3B unbewegt zu halten; alle andere Vorgänge bleiben unverändert.
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung befüllt die Blister des Blisterbands selektiv mit einem oder mehreren Produkt(en) und dabei beeinflusst das Einleiten eines ersten Produkts XA in die jeweiligen Blister YA nicht das Einleiten der zweiten Art von Produkt XB in die entsprechenden Blister YB und wird dadurch auch nicht beeinflusst.
  • Das hierin beschriebene technisch-funktionelle Merkmal lässt sich unabhängig von der Anordnung der Blister YA, YB zueinander und von der Verteilung verschiedener Arten von Produkten in den Blistern realisieren.
  • Mit der hierin beschriebenen und dargestellten Vorrichtung wird verhindert, dass die bereits in den Bandfüllbereich eingeleiteten Produkte umherspringen, mit allen sich daraus ergebenden Vorteilen.
  • Aufgrund des Aufbaus der Vorrichtung ist ein schneller Betrieb am Band zum Entfernen beschädigter Produkte möglich, ohne dabei die Bandreinigungs- und/oder Wartungsvorgänge zu behindern.
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung lässt sich vorteilhaft bei Blisterverpackungsmaschinen einsetzen, bei denen das Blisterband kontinuierlich bewegt wird.
  • Die Vorrichtung kann mit Blisterverpackungsmaschinen verbunden werden, bei denen das Blisterband schrittweise betrieben wird; in diesem Fall werden die Schlitten 3A, 3B unbewegt gehalten und ihre Anordnung muss derart sein, dass die jeweiligen Rohrleitungen CA, CB bezüglich der Blister YA, YB zentriert gehalten werden, wenn sich das Blisterband in einer Verweilstellung befindet.
  • Die obigen Ausführungen dienen lediglich als Beispiel. Der Schutzumfang lässt sich aus den nachstehenden Ansprüchen ableiten.

Claims (18)

  1. Vorrichtung zum Platzieren von Produkten in entsprechende Blister eines Blisterbands in einer Blisterverpackungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung folgendes aufweist: mindestens eine über dem Blisterband (20) befindliche Arbeitseinheit (U), wobei Blister des Blisterbands von oben her zugänglich gemacht werden, wobei die Arbeitseinheit durch folgendes definiert ist: einen von einer Halterung (10) getragenen Schlitten (3), der mit der tragenden Struktur der Blisterverpackungsmaschine verbunden ist, wobei der Schlitten in der Halterung parallel zur Vorwärtsbewegungsrichtung (W) des Blisterbands (20) gleiten kann; mindestens einen vom Schlitten (3) getragenen Trichter (9), der mit Produkten (X) gefüllt wird und diese Produkte (X) wiederum in mindestens eine am Schlitten (3) angebrachte Rohrleitung (C) füllt, wobei sich ein unteres Ende (I) dieser Rohrleitung unmittelbar über der oberen Oberfläche (20A) des Blisterbands (20) befindet und bezüglich einer in letzterem ausgebildeten entsprechenden Längsreihe (F) von Blistern (Y) ausgerichtet ist; erste Mittel zum Verfahren des Schlittens (3) zwischen zwei äußersten Stellungen, nämlich einer hinteren Stellung (Z1) und einer vorderen Stellung (Z2) durch einen Vorwärtshub (H1) bzw. einen Rückwärtshub (H2), wobei der Vorwärtshub (H1) im Schrittverhältnis zu einer Weiterbewegung des Blisterbands (20) erfolgt, um das untere Ende (I) der Rohrleitung (C) auf einen entsprechenden Blister (Y) der darunter befindlichen Reihe (F) zu zentrieren und diese Zentrierung über eine vorbestimmte Zeitperiode hinweg beizubehalten; eine sich bewegende Anordnung (15), die mit dem Schlitten (3) verbunden ist und einen Streifen (17) trägt, der zwischen dem unteren Ende (I) mindestens einer Rohrleitung (C) und der oberen Oberfläche (20A) des Blisterbands (20) zwischengefügt ist, welcher sich bezüglich der Vorwärtsbewegungsrichtung (W) des Bands nach vorne erstreckt, wobei der Streifen mindestens eine Durchgangsöffnung (18) aufweist, die mit der Längsreihe (F) von Blistern (Y) ausgerichtet ist und deren Größe den Durchtritt einzelner Produkte (X) durch sie hindurch ermöglicht; zweite Mittel zum Bewegen des Streifens (17) parallel zur Vorwärtsbewegungsrichtung (W) des Blisterbands, im Schrittverhältnis zum Betrieb des Schlittens (3), wodurch ein Vorwärtshub (N1) und ein Rückwärtshub (N2) zwischen zwei äußersten Stellungen ausgeführt werden, nämlich einer Ruhestellung (M1) und einer Arbeitsstellung (M2), wobei in der Ru hestellung ein Herausfallen des untersten Produkts des in der Rohrleitung (C) enthaltenen Produktstapels verhindert wird, und wobei in der durch den Vorwärtshub (N1) definierten Arbeitsstellung (M2) die Zentrierung der Durchgangsöffnung (18) auf das untere Ende (I) der über ihr befindlichen Rohrleitung und folglich das Hineinfallen des untersten Produkts (X'') in den Blister (Y) während dieser Zeitperiode ermöglicht wird.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie zumindest zwei Arbeitseinheiten (UA, UB) aufweist, die mit Trichtern (9A, 9B) versehen sind, welche verschiedene Arten von Produkten (XA, XB) enthalten, die über entsprechende Rohrleitungen (CA, CB) in entsprechende Blister (YA, YB) des Blisterbands (20) gefüllt werden können.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Streifen (17A, 17B) der Arbeitseinheiten (UA, UB) derart bemessen ist, dass sie den Füllbereich des Blisterbands in Längsrichtung sowie kontinuierlich abdecken.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (3A, 3B) der Arbeitseinheiten (UA, UB) synchron bewegt werden.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (3A, 3B) der Arbeitsein heiten (UA, UB) synchron bewegt werden und dass die Streifen (17A, 17B) synchron bewegt werden.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (3A, 3B) der Arbeitseinheiten (UA, UB) asynchron bewegt werden.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (3A, 3B) der Arbeitseinheiten (UA, UB) asynchron bewegt werden und dass die Streifen (17A, 17B) asynchron bewegt werden.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (17) der oberen Oberfläche (20A) des Blisterbands (20) angepasst ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen (17A, 17B) der oberen Oberfläche (20A) des Blisterbands (20) angepasst sind.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter (9) der mindestens einen Arbeitseinheit (UA, UB, UC) durch zumindest zwei separate Kammern definiert ist, die mit Produkten (XA, XB) befüllt werden und diese Produkte wiederum in entsprechende Auslassleitungen füllen.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3 oder 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die den Streifen (17, 17A, 17B) tragende, sich bewegende Anordnung (15, 15A, 15B) auch einen ersten Arm (16) trägt, an dem das vordere Ende des Streifens angebracht ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die sich bewegende Anordnung einen zweiten Arm (21) trägt, der sich bezüglich der Vorwärtsbewegungsrichtung (W) des Blisterbands hinter dem ersten Arm (16) befindet und mit Saugmitteln versehen ist, durch deren Betrieb der darunter befindliche Streifen angehoben wird, wenn sich die Arbeitseinheit in Reinigungs- und/oder Wartungskonfiguration befindet.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Streifen (17A, 17B) derart bemessen ist, dass sie sich zumindest in der Konfiguration des minimalen gegenseitigen Abstands zwischen den jeweiligen Einheiten teilweise überlagern.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Halterung (10) einer jeden der Einheiten (U, UA, UB) vertikal bewegt, um ein Anheben der jeweiligen Einheit bezüglich des Blisterbands zu bewirken, wenn die Einheit außer Betrieb ist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter (9) bezüglich des Schlittens (3) vertikal gleitet, und dass die am Schlitten angebrachte Rohrleitung (C) frei in eine im Boden (119) des Trichters vorgesehene Durchgangsöffnung (8) eingeführt wird, wo bei Mittel zum Betrieb des Trichters (9) vorgesehen sind, so dass sich dieser unter Vibration vertikal bewegt, um den Eintritt der im Trichter enthaltenen Produkte in die Rohrleitung (C) zu ermöglichen.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorwärtshub (N1) der sich bewegenden Anordnung (15, 15A , 15B ) diskordant zur Vorwärtsbewegungsrichtung (W) des Blisterbands erfolgt.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3 oder 4 oder 5 oder 6 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheiten (UA, UB) von lediglich einer Halterung (10) getragen werden.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 11 oder 12 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die sich bewegende Anordnung (15, 15A , 15B ) in im Schlitten (3, 3A , 3B ) vorgesehenen Führungen (14) parallel zur Bandzuführrichtung (W) gleitend gelagert ist.
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