-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Platzieren von
Produkten in Blister eines Blisterbands.
-
Die
vorgeschlagene Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die vorzugsweise
auf dem Gebiet der Pharmazie zum Zuführen und Verteilen von Produkten,
beispielsweise Tabletten, Pillen und dergleichen, an bzw. auf ein
Blisterband einer Blisterverpackungsmaschine verwendet wird.
-
Es
gibt Vorrichtungen, mit denen unter Verwendung verschiedener Techniken
die Blister eines Blisterbands befüllt werden.
-
Eine
dieser Vorrichtungen weist im Wesentlichen einen schachtelartigen
Behälter
ohne Boden auf, der sich unmittelbar über dem Blisterband befindet
und dabei nicht breiter als das Band selbst bemessen ist.
-
Dabei
wird das Band in eine vorwärtsgerichtete
Translationsbewegung versetzt, wobei die Blister dem Behälter zugewandt
sind, so dass sie progressiv und in Längsrichtung unter dem Behälter hindurch verlaufen.
-
Das
Befüllen
des Behälters
wiederum erfolgt über
eine Zuführrohrleitung,
in der eine Anzahl von dem Blisterband zuzuführenden Produkten befördert werden,
so dass diese sich auf der Bandoberfläche ansammeln.
-
Verteilmittel,
bei denen Bürsten
und dergleichen zum Einsatz kommen, und andere derartige Zuführmittel
verteilen dann die angesammelten Produkte derart, dass sie in leere
Blister hinein verlaufen und sich dann bis zum Austritt aus dem
Behälter
mit dem Band zusammen bewegen.
-
Die überzähligen Produkte
werden geeigneterweise im Inneren des Behälters gehalten.
-
Das
oben beschriebene System lässt
sich sowohl bei schrittweise als auch bei kontinuierlich verlaufenden
Bändern
einsetzen und verursacht keine Probleme bei der Ausrichtung der
Produkte bezüglich
der entsprechenden Blister.
-
Eine
weitere bekannte Vorrichtung weist eine Vielzahl von Zuführrohrleitungen
auf, in denen die Produkte aufgehäuft angeordnet sind. Dabei
ist jede Rohrleitung passend zu einer im Band ausgebildeten Längsreihe
von Blistern angeordnet.
-
Das
untere Ende der Rohrleitungen verläuft dicht über der Bandoberfläche und
aufgrund der Bewegung des Bandes fallen die Produkte unter Schwerkrafteinwirkung
in die entsprechenden Blister bei deren Verlauf unter der Rohrleitung.
-
Den
bekannten Vorrichtungen werden Produkte der selben Art zugeführt und
dabei sind die Vorrichtungen derart geformt, dass alle Blister mit Produkten
identischer Art befüllt
werden.
-
Folglich
liefern die mit der Vorrichtung der beschriebenen Art ausgestatteten
Blisterverpackungsmaschinen Blisterpackungen, die alle die selbe
Art von Produkten enthalten.
-
Es
besteht ein Bedarf, Blisterpackungen bereitzustellen, welche mindestens
zwei Arten von Produkten enthalten, wobei jedes Produkt in eine
entsprechende Blister eingeleitet wird.
-
Als
Beispiel betrachte man eine Blisterpackung, bei der mindestens eine
Querreihe von Blistern eine erste Art von Produkten enthält und die
restlichen Querreihen von Blistern eine zweite Art von Produkten
enthalten. Dabei können
die die erste Art von Produkten enthaltenden Querreihen z.B. bezüglich den
Blisterreihen mit der zweiten Art von Produkten versetzt oder beliebig
anderweitig angeordnet sein.
-
Anderenfalls
kann die Blisterpackung auch Blister aufweisen, die nicht unbedingt
in Querreihen angeordnet sind und dabei können auch die zwei Arten von
Produkten auf beliebige Weise in den entsprechenden Blistern angeordnet
sein.
-
Ein
erheblicher Nachteil der oben beschriebenen Vorrichtungen besteht
darin, dass sie kein selektives Einleiten der Produkte in die vorbestimmten Blister
eines Blisterbands ermöglichen,
da alle Blister mit der selben Art von Produkten gefüllt werden,
was zweifelsohne zu einer Funktionseinschränkung der Vorrichtung führt.
-
Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung anzugeben,
bei der der oben erwähnte
Nachteil vermieden wird durch eine derartige Formgebung der Vorrichtung,
dass selektiv mindestens zwei Arten von Produkten in vorbestimmte
Blister eines Blisterbands eingeleitet werden können, wobei jedes Blister jeweils
mit nur einem Produkt befüllt
wird, und all dies unabhängig
von der Verteilung der Blister auf dem Blisterband erfolgt.
-
Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung
anzugeben, bei der das Einleiten der ersten Art von Produkten in
die jeweiligen Blister nicht das Einleiten der zweiten Art von Produkten
in die jeweiligen Blister und umgekehrt beeinträchtigt.
-
Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung
anzugeben, die nicht nur die bereits genannten Aufgaben erfüllt, sondern
auch durch Teile und/oder Mittel definiert ist, die leicht erhältlich und
montierbar sind und die deren Einbau und Wartung vereinfachen.
-
Die
oben genannten Aufgaben werden gemäß dem Inhalt der Ansprüche gelöst.
-
Die
charakteristischen Merkmale der Erfindung sowie der Betrieb der
in den nachstehenden Ansprüchen
beanspruch ten technischen Lösung werden
nunmehr in der nachstehenden ausführlichen Beschreibung einer
bevorzugten Ausführungsform
erläutert,
wobei auf die beiliegenden Zeichnungsfiguren Bezug genommen wird.
Es zeigen:
-
1 eine
schematische Perspektivansicht einer Arbeitseinheit der Vorrichtung
gemäß vorliegender
Erfindung;
-
2 und 3 Seiten-
und Schemaansichten der vorgeschlagenen Vorrichtung mit zwei Arbeitseinheiten,
in ebenso vielen wesentlichen Arbeitskonfigurationen;
-
4, 5 und 6 Seiten-
und Schemaansichten der Vorrichtung von 2 und 3, bei
der einige Teile entfernt wurden, in anderen wesentlichen Arbeitskonfigurationen;
-
3A, 4A schematische
Aufsichten entsprechend den Markierungen III-III und IV-IV in 3 bzw. 4;
-
7 eine
schematische Seitenansicht einer Blisterpackung, deren Blister von
der vorgeschlagenen Vorrichtung befüllt wurden;
-
8a, 8b Aufsichten
auf ebenso viele Anordnungen der Blister eines Blisterbands;
-
9 eine
schematische Seitenansicht einer möglichen Stellung zweier Arbeitseinheiten zueinander,
welche die Vorrichtung gemäß vorliegender
Erfindung definieren;
-
9A das
Detail Q von 9;
-
9B das
selbe Detail Q von 9 in einer möglichen Arbeitssituation.
-
In
den obigen Figuren bezeichnet die Bezugsziffer 10 eine
Platte, die an einer (nicht dargestellten) Tragestruktur einer (ebenfalls
nicht dargestellten) Blisterverpackungsmaschine angebracht ist, mit
der die Vorrichtung gemäß vorliegender
Erfindung verbunden ist.
-
Die
Platte wird in einer (in den Zeichnungsfiguren dargestellten) Arbeitsstellung
L gehalten; aus nachstehend erläuterten
Gründen
kann die Platte in eine gegenüber
der Arbeitsstellung angehobene Stellung bewegt werden.
-
Dabei
sind an der Platte 10 N Arbeitseinheiten UA,
UB, ...Un in einer
Anzahl angebracht, die N Arten von Produkten XA,
XB, ..., Xn entspricht,
welche in entsprechende Blister YA, YB, ..., Yn eines
Blisterbands 20 eingeleitet werden sollen.
-
In
den 2–6 werden
zwei Arbeitseinheiten UA, UB betrachtet,
die jeweilige Produkte XA, XB weiterverarbeiten,
welche in entsprechende Blister YA, YB eingeleitet werden sollen. Es versteht
sich, dass alle Betrachtungen bezüglich der Arbeitseinheiten
UA, UB auch für die Vorrichtung
mit N Arbeitseinheiten gelten.
-
1 zeigt
eine dieser Einheiten, die mit U bezeichnet ist.
-
In
der folgenden Beschreibung wird zunächst auf die Arbeitseinheit
U von 1 Bezug genommen, wobei für die restlichen Einheiten
UA, UB die selben
Bezugszeichen jeweils mit tiefgestelltem „A" bzw. „B" verwendet werden.
-
Wie 1 zeigt,
weist die Einheit U einen Schlitten 3 auf, der auf den
in der Platte 10 vorgesehenen Längsführungen 4 gleitet.
-
Der
Schlitten 3 wird durch ein (nicht dargestelltes) erstes
bekanntes Mittel betrieben, so dass er sich durch einen Vorwärtshub H1 und einen Rückwärtshub H2 zwischen äußersten
Stellungen, nämlich einer
hinteren Z1 und einer vorderen Z2, hin und her bewegt.
-
Der
Schlitten 3 trägt über bekannte
Mittel 6 eine Reihe von Auslassrohrleitungen C (beispielsweise
vertikale), deren untere Enden 1 sich unmittelbar über der
oberen Oberfläche 20A des
darunter verlaufenden Blisterbands 20 befinden und bezüglich der
im Band vorgesehenen entsprechenden Reihen F von Blistern YA, YB ausgerichtet
sind.
-
Der
dargestellte Fall bezieht sich auf ein Beispielband mit drei Längsreihen
von Blistern (siehe 3A, 4A) mit
drei entsprechenden Rohrleitungen C, die im dargestellten Fall quer
ausgerichtet sind, d.h. senkrecht zur Vorwärtsbewegungsrichtung W des
Bandes.
-
Die
oberen Abschnitte der Leitungen C sind frei in jeweilige Löcher 8 eingeführt, die
im Boden 119 eines von einem Schlitten 11 getragenen
Trichters 9 ausgebildet sind, wobei der Schlitten 11 auf
vertikalen Führungen
gleitet, welche in dem den Schlitten 11 tragenden Schlitten 3 ausgebildet
sind.
-
Über eine
Zuführleitung 12 erfolgt
die Zuführung
von Produkten X an den Trichter; dabei erfasst ein Sensor 13 den
Füllstand
R der Produkte im Trichter; das entsprechende Signal wird gemäß bekannter Techniken
von der Zentraleinheit zur Steuerung der Produktzufuhr verarbeitet,
um den minimalen Pegel über
den oberen Enden S der Rohrleitungen C sicherzustellen.
-
Durch
nicht dargestellte bekannte Mittel wird der Trichter 9 derart
betrieben, dass er sich vertikal mit einem vertikalen Vibrationsbewegungsverlauf (Richtungen
K1, K2) mit einem
derartigen Hub bewegt, dass die oberen Enden S der Rohrleitungen
C in die Menge der im Trichter vorhandenen Produkte eingetaucht
bleiben.
-
Längsführungen 14 sind
im Schlitten 3 ausgebildet, um einen sich bewegenden Aufbau 15 zu führen, der
einen Arm 16 trägt,
welcher senkrecht zum Schlitten sowie zur Vorwärtsbewegungsrichtung W des
Bandes verläuft.
-
Der
sich bewegende Aufbau 15 wird von nicht dargestellten zweiten
Mitteln zwischen zwei äußersten
Stellungen, nämlich
einer Ruhestellung M1 und einer Arbeitsstellung
M2, am Vorwärtshub N1 und am
Rückwärtshub N2 entlang hin und her bewegt.
-
Ein
Ende eines äußerst dünnen Streifens 17 (d.h.
0,07 mm) aus Stahl, Teflon oder einem beliebigen anderen Material,
der am Arm 16 befestigt ist, verläuft in der Zuführrichtung
W über
dem Blisterband 20 und stimmt bei den Arbeitsbedingungen
der Arbeitseinheit U mit der oberen Bandoberfläche 20A überein.
-
Dabei
wird darauf hingewiesen, dass der Streifen zwischen der Oberfläche 20A und
den unteren Enden I der Rohrleitungen C zwischengefügt ist.
-
Im
Streifen sind Löcher 18 (im
dargestellten Beispiel drei) ausgebildet und derart angeordnet, dass
sie mit entsprechenden Blisterreihen F ausgerichtet sind.
-
Dabei
ermöglicht
die Größe der Löcher bei der
weiter unten erläuterten
Arbeitssituation den Durchtritt der einzelnen Produkte durch die
Löcher hindurch.
-
Der
sich bewegende Aufbau 15 trägt einen zweiten Arm 21,
welcher parallel zum ersten Arm 16 verläuft und auf die Vorwärtsrichtung
W des Bandes 20 bezogen vor diesem angeordnet ist.
-
Der
zweite Arm trägt
Saugmittel, die nicht im einzelnen dargestellt sind und deren Funktion
später erläutert wird.
-
Es
folgt nunmehr eine Beschreibung des Betriebs der vorgeschlagenen
Vorrichtung.
-
In
den 2–6 stellen
T1 bis T6 feste Bezugsziffern
dar, die zum Verweis auf Stellungen der sich bewe genden Teile (Blisterband 20,
Schlitten 3A, 3B, sich bewegende Aufbauten 15A, 15B)
in einigen wichtigen Momenten bezüglich der Einleitung der Produkte
XA, XB in entsprechende
vorbestimmte Blister YA, YB dienen.
-
In
den obigen Figuren befindet sich die Platte 10 in der Arbeitskonfiguration
L, die Trichter 9A, 9B der ersten Einheit UA und der zweiten Einheit UB enthalten
die Produkte XA, XB der
ersten bzw. der zweiten Art, die aufgrund der vertikalen Schwingungsbewegung
(Richtungen K1, K2)
der Trichter die Leitungen 7A, 7B füllen.
-
In 2 befinden
sich die Schlitten 3A, 3B in der hinteren Stellung
Z1, und die sich bewegenden Aufbauten 15A, 15B befinden
sich in der Ruhestellung M1.
-
Anhand 2 erscheint
es offensichtlich, dass das stromabwärts befindliche Ende des Streifens 17A der
ersten Einheit UA praktisch auf den Anfangsteil
des Streifens 17B der zweiten Einheit UB gelegt
wird.
-
YA, Y'A, Y''A bezeichnen
die Blister des Blisterbands zur Aufnahme der ersten Art von Produkten XA. 2 zeigt
die bereits mit den Produkten XA befüllten Blister
YA, Y'A.
-
YB, Y'B, Y''B bezeichnen
die Blister des Blisterbands zur Aufnahme der zweiten Art von Produkten. 2 zeigt
das bereits mit dem Produkt XB befüllte Blister
YB.
-
Bei
der Konfiguration von 2 ist deutlich zu sehen, dass
die Rohrleitungen CA, CB der
Einheiten UA, UB be züglich der
entsprechenden Blister Y''A, Y'B geringfügig versetzt
sind.
-
Die
Schlitten 3A, 3B werden synchron derart betrieben
(Richtung H1), dass nach der Anfangsbeschleunigung die Zuführrohrleitungen
CA, CB koaxial und
zentriert zu den Blistern Y''A,
Y'B verlaufen:
zentrierte Konfiguration ZA, ZB von 3.
-
Bei
der soeben beschriebenen Konfiguration wird das unterste Produkt
X'A,
X'B eines
jeden Haufens PA, PB von
in der jeweiligen Rohrleitung CA, CB enthaltenen Produkten von den als Verschlüsse dienenden
Streifen 17A, 17B am Herunterfallen gehindert
(siehe 3, 3A).
-
Im
Schrittverhältnis
zum Erreichen der zentrierten Konfiguration ZA,
ZB werden die Streifen bewegt (Vorwärtshub N1), bis sie ihre Betriebsstellung M2 erreichen (4).
-
Während dieser
Bewegung werden die Schlitten 3A, 3B mit der selben
Geschwindigkeit W bewegt wie das Blisterband, so dass die Rohrleitungen
CA, CB bezüglich
des Blisterbands unbewegt bleiben; diese Situation wird über eine
vorbestimmte Zeitperiode hinweg beibehalten.
-
Befinden
sich die Streifen 17A, 17B in der Betriebsstellung
M2, dann verlaufen die Löcher 18A, 18B der
Streifen koaxial und zentriert zu den unteren Enden I der darüber befindlichen
Rohrleitungen CA, CB:
dadurch können
die untersten Produkte X'A, X'B während
der oben genannten Zeitperiode in die jeweiligen Blister Y''A, Y'B hineinfallen – Produktzuführkonfiguration
JA, JB: siehe 4, 4A.
-
Im
Schrittverhältnis
zum Auftreten der obigen Konfiguration werden die sich bewegenden
Aufbauten 15A, 15B in ihre Nichtbetriebsstellung (5)
bewegt (Richtung N2), und die Schlitten 3A, 3B werden
im Schrittverhältnis
zum Auftreten ihrer vorderen Stellung Z2 (5)
derart bewegt, dass sie wieder die in 2 gezeigte
Anfangskonfiguration der Schlitten 3A, 3B und
der sich bewegenden Aufbauten 15A, 15B einnehmen.
-
Wie
bekannt ist, wird nach dem Befüllen
der Blister YA, YB der
obere Teil des Bands 20 verschlossen.
-
Die
so genannten Blisterpackungen 100 werden durch Auseinanderschneiden
aus dem auf diese Weise gebildeten Aufbau (siehe 7)
erhalten.
-
Die
Blisterpackung, die beispielsweise vier Querreihen aufweist, enthält zwei
Arten von Produkten, d.h. die erste Art XA und
die zweite Art XB.
-
Es
lassen sich aber auch drei Arten von Produkten XA,
XB, XC enthaltende
Blisterpackungen erzeugen, indem entsprechend drei Arbeitseinheiten UA, UB, UC eingesetzt
werden, die synchron arbeiten, wie oben erwähnt.
-
Dabei
haben die Streifen 17A, 17B eine zweifache Funktion:
einerseits verschließen
sie die jeweiligen Einheiten, andererseits decken sie aber auch
die obere Oberfläche 20A des
Bands 20 in dessen Ladebereich ab; auf diese Weise wird
verhindert, dass die Produkte umherspringen, was zahlreiche Vorteile
mit sich bringt.
-
Bei
dem beschriebenen Beispiel enthält
jede Querreihe G von Blistern 100 die Produkte der selben Art.
-
Es
lässt sich
auch eine Blisterpackung erhalten, bei der die Produkte einer Querreihe
unterschiedlicher Natur sind.
-
Dies
lässt sich
dadurch bewerkstelligen, dass die Anzahl der Löcher 18 des Streifens 17A der ersten
Einheit UA kleiner ist als die Anzahl von
Blistern in einer Querreihe G des Blisterbands und dass die im ersten
Streifen fehlenden Löcher
stattdessen im Streifen 17B der zweiten Einheit UB ausgebildet und dabei natürlich derart
angeordnet sind, dass die Querreihe dann vollständig gefüllt wird.
-
Ansonsten
kann der gerade erwähnte
technisch-funktionale Aspekt dadurch erhalten werden, dass eine
Trennwand 50 im Trichter 9 verwendet wird, um
zwei getrennte Kammern zu definieren, die über jeweilige Rohrleitungen 12 mit
Produkten XA, XB gefüllt werden
und entsprechend eine vorbestimmte Anzahl von Rohrleitungen C speisen.
-
Bekanntlich
lassen sich die Blister in Reihen ausrichten, die nicht senkrecht
zur Vorwärtsbewegungsrichtung
W des Bandes (8A) verlaufen, oder sie lassen
sich versetzt quer ausrichten (8B).
-
Die
vorgeschlagene technische Lösung
ermöglicht
ein Befüllen
der auf beliebige Weise (z.B. gemäß 8A, 8B) angeordneten
Blister mit mindestens zwei Arten von Produkten XA,
XB.
-
Bei
dem dargestellten Beispiel werden zwei Einheiten UA,
UB betrachtet, die synchron bewegt werden.
-
Die
zwei Einheiten können
auch unabhängig voneinander,
d.h. asynchron, betrieben werden; 9 zeigt
den Zustand, in dem die Einheiten im größten Abstand voneinander angeordnet
sind.
-
Die
Länge des
Streifens 17A der ersten Einheit muss bezüglich der
Darstellung von 2–6 um „∩" vergrößert werden.
-
Dadurch
lässt sich
der Füllbereich
des Bandes 20 stets durch die Streifen 17A, 17B (9A) bedeckt
halten.
-
Natürlich liegen
in diesem Fall, im Zustand eines minimalen gegenseitigen Abstands
zwischen den Einheiten UA, UB,
die Streifen teilweise übereinander
(9B).
-
Zum
Entfernen beschädigter
Produkte vom Band oder zur Durchführung von Reinigungs- und/oder
Wartungsarbeiten an den Arbeitseinheiten muss die Platte L angehoben
werden, was synchron mit dem Betrieb der Saugmittel eines jeden
Arms 21 erfolgen muss, um auch das Anheben der Streifen 17A, 17B zu
erleichtern.
-
Wird
die Blisterverpackungsmaschine, mit der die vorliegende Vorrichtung
verbunden ist, angehalten, weil eine Rohrleitung C blockiert ist,
dann muss auf das die Trichter 9 betreibende Mittel derart eingewirkt
werden, dass dieses einen zusätzlichen Hub
nach oben ausführt,
damit die Enden S über
den Pegel R nach oben verlaufen und für den Bediener zugänglich werden.
-
Bei
einer schrittweisen Bewegung des Bandes 20 hingegen reicht
es aus, die Schlitten 3A, 3B unbewegt zu halten;
alle andere Vorgänge
bleiben unverändert.
-
Die
vorgeschlagene Vorrichtung befüllt
die Blister des Blisterbands selektiv mit einem oder mehreren Produkt(en)
und dabei beeinflusst das Einleiten eines ersten Produkts XA in die jeweiligen Blister YA nicht
das Einleiten der zweiten Art von Produkt XB in die
entsprechenden Blister YB und wird dadurch
auch nicht beeinflusst.
-
Das
hierin beschriebene technisch-funktionelle Merkmal lässt sich
unabhängig
von der Anordnung der Blister YA, YB zueinander und von der Verteilung verschiedener
Arten von Produkten in den Blistern realisieren.
-
Mit
der hierin beschriebenen und dargestellten Vorrichtung wird verhindert,
dass die bereits in den Bandfüllbereich
eingeleiteten Produkte umherspringen, mit allen sich daraus ergebenden
Vorteilen.
-
Aufgrund
des Aufbaus der Vorrichtung ist ein schneller Betrieb am Band zum
Entfernen beschädigter
Produkte möglich,
ohne dabei die Bandreinigungs- und/oder Wartungsvorgänge zu behindern.
-
Die
vorgeschlagene Vorrichtung lässt
sich vorteilhaft bei Blisterverpackungsmaschinen einsetzen, bei
denen das Blisterband kontinuierlich bewegt wird.
-
Die
Vorrichtung kann mit Blisterverpackungsmaschinen verbunden werden,
bei denen das Blisterband schrittweise betrieben wird; in diesem Fall
werden die Schlitten 3A, 3B unbewegt gehalten und
ihre Anordnung muss derart sein, dass die jeweiligen Rohrleitungen
CA, CB bezüglich
der Blister YA, YB zentriert
gehalten werden, wenn sich das Blisterband in einer Verweilstellung
befindet.
-
Die
obigen Ausführungen
dienen lediglich als Beispiel. Der Schutzumfang lässt sich
aus den nachstehenden Ansprüchen
ableiten.